en st zun guetste, der legepten zur daß durch⸗ pfohlen, so en für den felwin⸗Fa⸗ am häufg⸗ e, der, un⸗ am Aller⸗ iner erfüllt nen solchen lerschlechte⸗ dieser Zu⸗ on am Mei⸗ die Ursache en und Di⸗ „Geschafte Zweig von hat. Dieß n r trinkbar, hgicht eine ec gestehen unsern nie⸗ ewiß gar durch den Thaler er⸗ mehr Zul⸗ rtheuert er in man 40 ( Vorschrift Acpfelwein tig zu 4 den Zusak, ch heutzu⸗ unbedingt uiehen st ist 66, der ut taubl, 1 oben full; stwein, das Oberhessisches Intelligenz- und Kreis-Blatt V 42. Freitag den 16. October 1840. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz und Kreisblatt be— stimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; später eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt pr. Zeile 2 kr. . ttt...——̃— MN Bekanntmachungen. Zu Nr. K. G. 7505. Gruͤnberg am 7. Oktober 1840. Betreffend: die Entweichung des Julius Mühlenberg von Darmstadt aus dem dortigen Correctionshaus. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Nach eingegangenem Steckbriefe, ist der unten naͤher beschriebene Julius Muͤhlenberg von Darmstadt unterm 30. v. M. aus dem dortigen Correctionshaus entwichen. Ich beauf— trage Sie daher, auf denselben in Ihren resp. Buͤrgermeistereien wachen und ihn im Betre— tungsfalle arretiren und anher einliefern zu lassen. N Signalement des Julius Mühlenberg. Alter: 28 Jahre, Kinn: rund, Große: 6 Fuß 9 Zoll, Bart: dunkelroth und abrasirt, Haare: dunkelroth, Gesicht: vollkommen, Augen: grau, Statur: gesetzt, b 5 Augenbraunen: dunkelroth, Besondere Zeichen: die Augen sind stark ent— Nase: gewöhnlich, ö zuͤndet. Mund: etwas aufgeworfen, Kleidung: N 1) mit einer gruͤnen Schildkappe von Tuch und mit einem ledernen Sturmband, 2) einer schwarzen Hale binde mit einem Schluppe, 3) einer gebluͤmten, mit etwas gruͤn eingelegten Weste, 4) einem Paar grauen Tuchhosen mit verschiedenen Lappen geflickt, 5) einem grauen tuchenen Frackrock(Stutzer) mit Jaͤgerknoͤpfen, 6) einem Paar ledernen Schuhen mit Riemen und die Sohlen mit Naͤgeln versehen. Zu Nr. K. G. 7526. Grünberg am 8. Oktober 1840. Betreffend: die Versteigerung der im Jahr 1841 auf den Etappen Friedberg, Grünberg und Gießen für Königl. preußische Truppen erforderlich werdenden Fourage. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Zur rubricirten Fourageversteigerung ist Termin auf Mittwoch den 28. Oktober d. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem Großh. Polizeibureau zu Gießen anberaumt worden; was Sie in Ihren resp. Gemeinden zur Kenntniß der Steiglustigen zu bringen haben. Bü Zu Nr. K. G. 7576. Grunberg am 10. Oktober 1840. Betreffend: den dießfährigen Recrutirungsrath für die Provinz Oberhessen. ö Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises. Nach eingelangter Benachrichtigung von dem Großh. Provinzial⸗Commissaͤr der Provinz Oberhessen, wird der diesjährige Recrutirungsrath seine Sitzungen den 26. d. M. beginnen und den 30. d. M. schließen. Zur Erleichterung des Geschaͤftes, und der zum Theile weit herreisenden Unterthanen wegen, ist jedoch die Einrichtung getroffen, daß fuͤr alle Bezirke der Provinz bestimmte Tage festgesetzt worden, an welchen diejenigen Individuen, welche beim Recrutirungsrath etwas zu thun haben, sicher sind, vorzukommen, waͤhrend an den andern Tagen dieselben den, den anderen Bezirken Angehoͤrigen nachstehen muͤssen. Fuͤr den hiesigen Kreis ist der 30. d. M. bestimmt. 5 Indem ich Sie beauftrage, dieses alsbald in Ihren resp. Buͤrgermeistereien zur oͤffent⸗ lichen Kenntniß zu bringen, bemerke ich Ihnen zur Bedeutung der Interessenten und eigenen Nachachtung noch Folgendes: Die beabsichtigt werdenden Reclamationen sind bei Meidung des Ausschlusses an einem der oben bezeichneten Tage bei dem Recrutirungs-Rathe vorzubringen. Was übri— gens Anspruͤche auf Depotversetzung anbelangt, so werden solche nur dann von dem Recrutirungs-Rathe angenommen und berüuͤcksichtigt, wenn dieselben schon bei der Recru— tirungs⸗Commission vorgebracht waren, deren Gesuchen aber wegen Unvollstaͤndigkeit der Beweise und Erfordernisse nicht stattgegeben werden konnte. Wer sich in einem solchen Falle an den Recrutirungsrath zu wenden gedenkt, hat dafur zu sorgen, daß alle Er⸗ fordernisse, wodurch der Anspruch auf's Depot begründet werden kann, vollstaͤndig erbracht sind, da sonst das Gesuch unbeachtet bleiben muß. Diejenigen, welche wegen körperlicher Gebrechen reclamiren, haben sich von Ihnen Signalements ausfertigen zu lassen, welche Sie verschließen und an den Recrutirungs— 1840. Provinz eginnen e weit irke det ge beim andern biesigen offent⸗ eigenen ussts an zas ubri⸗ 900 dem Rettu⸗ ken der solchen allt Et, ecbrachl „ ln uungs⸗ Friedberg, rath zu adressiren, sofort den Reclamanten zur persoͤnlichen Abgabe zu behaͤndigen haben. Bei solchen Gebrechen, deren Vorhandenseyn von den Aerzten aus der blosen Untersu— chung nicht mit Verlaͤssigkeit erkannt werden kann, z. B. Harthoͤrigkeit, haben sich die Reclamanten glaubhafte Zeugnisse der Schullehrer, Geistlichen und Ortsvorstaͤnde zu verschaffen und mitzubringen. Uebrigens werden Sie die sich bei Ihnen anmeldenden Reclamanten darauf auf⸗ merksam machen, daß diejenigen, welche den Recrutirungsrath zu taͤuschen und sich der Militairpflich“ zu entziehen suchten, sich angemessener Bestrafung zu gewaͤrtigen haͤtten. Zu Nr. K. G. Betreffend: den Ausbruch der Hundswuth. Ouvrier. Gießen am 12. Oktober 1840. Der Großherzoglich Hessische Kreiiigrath des Kreises Gießen an die saͤmmtlichen Großh. Buͤrgermeister dieses Kreises. (Mit Ausnahme des Buͤrgermeisters zu Gießen.) Mit einziger Aus nahme des§. 2 meiner Verfugung vom 21. Februar laufenden Jah⸗ res, welche auch fuͤr die Zukunft bestehen bleibt und woͤrtlich also lautet: „Den Besitzern von Hunden wird die groͤßte Sorgfalt und Aufmerksamkeit in der Behandlung dieser Thiere anempfohlen und ihnen zur Pflicht gemacht, wenn sie unge⸗ wohnliche Erscheinungen an dem Benehmen oder in dem 6 esundheitszustande ihrer Hunde bemerken, oder wenn sich ein solches Thier von Haufe entfernen sollte, hiervon alsbald und ohne allen Verzug die Anzeige bei der Polizeibehoͤrde zu machen, und zwar bei Ver⸗ meidung einer Strafe von 5 fl.“ werden alle seither von mir erlassenen, den Ausbruch der Hundswuth betreffenden Anordnun— gen hierdurch wiederum aufgehoben; was Sie, die Großh. Buͤrgermeister, alsbald in Ihren Ge— meinden auf ortsuͤbliche Weise zu veroͤffentlichen haben. K. E. Knorr. —— 2 Bekanntmachungen. 198) Die Lieferung der auf den Etappen Gießen und Grünberg für die im Jahre 1841 durchpassirenden Königlich Preu⸗ bischen Truppen verabfolgt werdenden Fourage, soll Mittwoch den 28. October d. J., Vormittags 10 Uhr, auf dahiesigem Großh. Poltzeibureau, an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Gießen den 7. Oktober 1840. Der Großh. Etappen⸗Commissär ieee hn e. 201) Kommenden Montag, den 19. Oktb., des Vormittags 9 Uhr, soll die Erbauung eines Schiffes, zum Zwecke der Ueberfahrt über die Lahn, in der Wohnung des Unterzeichneten an den Wenigstnehmenden versteigert werden. Die— jenigen Handwerksleute, welche diese Erbauung zu übernehmen gesonnen sind, werden hiermit eingeladen, sich au der bestimmten Stelle zur festgesetzten Zeit einzufinden. Heuchelheim den 14. Oktober 1840. Der Bürgermeisfer Neide l 200) Verkauf getragener Monti⸗ rungsstuͤcke. Montag den 26. dieses Monats, des Vor⸗ mittags von 9 bis 12 und des Nachmittags von 1 bis 5 Uhr und an den folgenden Tagen zu gleicher Zeit, soll in der hiesigen Cavallerie-Ca⸗ serne eine bedeutende Quautltät alter Monti— rung, Reitzeug und Casernenrequisite meistbie⸗ rr. ͤAq—ͥ———— Miscellen. Einige Bemerkungen uͤber Obstweinberei⸗ tung. (Fortsetzung.) Vergleicht man die entfernten Bestandtheile des wirklichen Traubenzuckers, welcher, wenn nur beiläufig gesagt, doch wohl immer die Norm bei der Obstweinbereitung abgeben muß, in seinem quantitativen Verhältniß gegen den Rohrzucker, so ergiebt sich nach Berzelius und Saussure fol⸗ gende chemische Formel: Nohrzucker. Traubenzucker. 41,48 36,71 Kohlenstoff. 7,05 6,78 Wasserstoff. 51,47 56,51 Sauerstoff. Der Rohrzucker enthält demnach bedeutend mehr Kohlen- und Wasserstoff und mehre Prozente weniger Sauerstoff, als Traubenzucker. Es scheint der Rohrzucker, der bei der ersten raschen Gährung noch nicht verbraucht wurde, sich durch den Gährungsprozeß nicht weiter und näher mit dem Ganzen der Fluüssigkeit verbunden zu haben, sondern als blose Beimischung in derselben zu verbleiben. Durch diese lose Verbildung des Zuckers mit der wenigen Flüssigkeit wird die sogenannte ftille Gährung erschwert, schnelle und starke atmo⸗ tend gegen gleich baare Zahlung versteigert wer⸗ d en. Die Herrn Bürgermeister werden daher ersucht, dieses Vorhaben in ihren Gemeinden geeignet bekannt machen zu lassen. Butzbach den 9. Oktober 1840. In höherem Auftrag Cellarius, Unterquartiermeister. * sphärische Wechsel haben mehr Einfluß auf die Mischung und der Wein ist dem Umschlagen leicht ausgesetzt bei irgend reichlichem Zucker. Der Birnenmost war wohl die erste zuckerhal⸗ tige Substanz, die man dem Aepfel⸗Moste zusetzte. Allerdings hat der Birnenmost vieles für sich, der Aepfelwein wird dadurch milder, bekommt vom Arom der Virnensorte seinen Antheil, und da im Safte der Birnen ebenfalls der eiweißartige Hefenstoff enthalten, so wird dieser die Veran⸗ lassung einer recht guten, bald eintretenden Gäh⸗ rung. Da aber der Birnensaft in seinen Bestand⸗ theilen eigentlich weniger durch bedeutendes Ueber⸗ wiegen von Zuckergehalt, als vielmehr durch viel geringern Gehalt an Aepfelsäure vor dem Aepfel⸗ safte, suß und mild erscheint; so ist der Gewinn im Ganzen in der Wirklichkeit nicht allzugroß. Der Wein wird aus diesem Grunde wohl milder an Geschmack, aber an Stärke und Haltbarkeit hat er um Weniges gewonnen. Es ist jedoch ein billiger Zusatz, der einen reinen Wein von ein⸗ fachem Geschmack und geringerer Säure giebt. Viel, glaube ich, konnte man diese Verbindung verbessern, wenn man Birnenmost zur Syrupcon⸗ sistenz eindickte, dann den Aepfelmost zusetzte und zur Gährung anstellte; das Aroma der Birnen geht freilich dabei verloren. f Fortsetzung folgt.) Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen. schre wie ergan terri frem d. 1