„die auf es Vin⸗ 0. * Oberhessisches och auf⸗ verden zu ——¹ Intelligenz und Kreis-Blatt Stück qu⸗ 1 V7. Freitag den 14. Februar 1840. 1 behan⸗ Die fur das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz- und Kreisblatt be⸗ stimmten Aver tissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Ühr, eingesendet werden; gegen die spater eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt pr. Zeile 2 kr. auch ihr 885———..... ß—— t, sie in 5 5 7 5— 85855000 5 . Kreisräthliche Bekanntmachungen. V weusch⸗ Zu Nr. K. G. 1250. Grünberg am 6. Februar 1840. 48 Stun⸗ Betreffend: Die Vornahme der Feuervisitationen im Jahr 1840. Der Großherzoglich Hessische dieß das- 2 5 2 7* — 97 reisrath des Kreises Grünberg des Saa⸗ an die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. it werden Unter Bezugnahme auf das Ihnen unterm 5. Februar v. J. mitgetheilte hoͤchste Regu⸗ n sie mit lativ vom 14. Mai 1835(Amtsblatt Großherzogl. Ministeriums des Junern und der Justiz en W 17 de 1835) benachrichtige ich Sie, daß ich für dieses Jahr den Termin zu Vornahme 155 der Feuervisitationen vom 1. Marz an bestimmt habe, der Art, daß bis zu Ende Maͤrz alle * Protocolle bei mir eingelangt sein mussen. Ich bemerke Ihnen hierbei wiederholt, daß Sie W sich genau nach den Bestimmungen des oben erwahnten Regulativs, sowie des weiteren hoͤch⸗ nicht vo sten Ausschreibens vom 26. Juli 1837(Amtsblatt Großh. Ministeriu f a ms des Innern und der er einge⸗ Justiz W 31 von 1837) zu bemessen haben. Ouvrier. Stunden 3 n Lappen Zu Nr. K. G. 438. Gruͤnberg am 6. Februar 1840. tuet, nit Betreffend: Die Catharina Stehr von Unterseibertenrod wegen Vagabundirens. g Ansehen Der Großherzoglich Hessische 71 Kreisrath des Kreises Grunberg a i 5 i a Nele an die Großherzogl. Bürgermeister dieses Kreises. U 1 he geuich Die Rubricatin, eine dem Vagabundenleben ergebene Person, hat sich, wie sie dies zen dei früher schon oft gethan hat, neuerdings wieder aus ihrem seitherigen Magddienste zu Holpers⸗ nig Recht hain heimlich entfernt und treibt sich auswaͤrts zwecklos herum. Wer? Ich beauftrage Sie daher, auf dieselbe ein genaues Augenmerk richten und sie im Be— die El tretungsfalle arretiren und hierher einliefern zu lassen. Oubvri er., Signalement der Katharine Stehr: Alter: 16 Jahre. Gesicht, rund, voll. — Statur: stark. Haare: blond. Augen: grau. Gesichtsfarbe: frisch. Besondere Zeichen: 0. — ——ů— ————ů——ͤ— abgedruckten For sorgfaͤltig zu bea Grünberg am 1. Februar 1840. Zu Nr. K. G. 1075. 67 und 68 der Gemeinde⸗Ordnung Betreffend: Das nach Art. 65, mit den Gemeinde-Rechnungen einzuhaltende Verfahren. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Ger uͤn berg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Großh. Rechnungs⸗Kammer hat nachstehendes Schreiben hierher erlassen und die unten mularien mitgetheilt. Ich weise Sie an, bei Prufung der Rechnungen dieses chten und der abgedruckten Formularien sich zu bedienen. Du vri es Zu d. Nr. R. K. 12,145 v. Is. Darmstadt am 23. Januar 1840. Gegenstand: wie oben. Die Großherzoglich Hessische e i een en e an sämmtliche Großherzogl. Kreis- und Landraͤthe. f Bei dem Eintreffen der Gemeinde⸗Rechnungen dahier und bei deren vorlaͤufigen Durch⸗ sicht werden noch sehr oft die Nachweise vermißt, daß die in den Artikeln 67 und 68 der Gemeinde⸗Ordnung vorgeschriebenen Handlungen saͤmmtlich und gehoͤrig vorgenommen worden sind, so daß erst hierüber correspondirt oder auch die Rechnung mit Urkunden zum Nachholen des Versaͤumten zurückgeschickt werden muß, ehe mit der Revision begonnen werden kann. 9 G kommt 110 Fall vor, daß den Rechnungen zwar ein Protocoll uͤber deren durch den Gemeinderath geschehene Begutachtung beiliegt, aber in un weckmaͤßi ö . iger mangelhafter Form. 5 e Bei den Nachtheilen koͤnnte begegnet werden, wenn die Buͤrgermeister und die Gemein— deraͤthe sich der anliegenden Formularien bedienten, welche zu diesen Handlungen von der 09 ede Acute Stahl und Becker vorgedruckt wurden, von dieser und ihren genten verkauft, auch an verschiedenen Orten gebraucht werden, jedoch bei wei . 5 e allgemein bekannt zu sein scheinen. eee Wir wuͤnschen daher, daß Sie durch ein!? rei l 10 i 5 ein Rundschreiben hierauf aufmerksan beziehungsweise deren Anwendung allgemein einfuͤhren wollten. 5 eee unterz. Ludwig. Pri — — 22 zu gepr Urk. Wa Ge N Protocol l ü eh e p ——— ————— 1 Prufung, Offenlegung, Begutachtung und Einsendung der Gemeinde-Rechnung von im Kreise fuͤr 184 ˖ — Geschehen„am ten 184 Nachdem der unterschriebene Bürgermeister die vorgenannte, von dem Gemeinderechner 0. zu am ten 184 ihm übergebene, Nechnung geprüft und hierbei Bemerkungen gemacht hatte, legte er die Rechnung mit Urkunden in dem zur Einsicht eines jeden Interessenten oͤffentlich auf. Der Buͤrgermeister. 7 52 Fortgesetzt„am ten 184 der Heute wurde die Rechnung mit Urkunden, nachdem solche acht Tage lang aufgelegen hatte und 22 während dieser Zeit Bemerkungen hierzu gemacht worden waren, dem 1 Gemeinderathe zur Begutachtung übergeben. tren Der Buͤrgermeister oͤchst ö 0 mein; Fortgesetzt„am ten 184 N An Der Gemeinderath versammelte sich heute, begutachtete, unter Einsicht der Controle, die Rech⸗ 0 U a a 2 nung und nahm hierüber das beiliegende, von ihm unterschriebene, Protocoll auf. nich Der Buͤrgermeister 0 sachen, 0 N 1 0 * 5 0 Fortgesetzt„ am ten 184 Am heutigen schickte der unterschriebene Buürgermeister das gegenwärtige Protocoll mit der Rech⸗ nung, den Urkunden, dem beglaubigten Auszuge aus der Controle, seinen Bemerkungen und dem Begutachtungsprotocoll des Gemeinderaths zur Großh. Rechnungskammer⸗Justificatur 2. Abtheilung ein. Der Buͤrgermeister 0 10 9— Begutachtungs⸗Protocoll zur Rechnung d e i m r 8 Geschehen a m 184 In Gegenwart: In der heutigen Versammlung wurde zur Begutachtung der Rechnung fur 184 geschritten ene ee ee und hierbei bemerkt .— KKK i F AE—T——.——— Artikel der— 8*. 5 g 1 ech, Bezeichnung der Gegenstaͤnde. Betrag. nung. 1 1 2 2 Hierzu eine Beilage. S c r U 0 8 baun Dir dir bäterli Aal des? Zum Aan daher einem Gr ten Hein chen woll bei dem gen anzu dieselben bleiben. Gießen 90 die Ans 9 Bald, sirtimen 9 110 9 60 9 3) 725 9) 10 öfentli let wei * 2 von am Cl D Meeßen ihren ö 6 lin schritten Beilage . ——-—-¼— Bekanntmachungen. 30) Für die Kinder des ohnlängst verstor⸗ enen Wirths Heinrich Deibel zu Wieseck ist gie väterliche Erbschaft nur unter der Rechtswohl—⸗ hat des Inventars angetreten worden. Zum Zweck der Feststellung der Masse wer⸗ zen daher Alle Diejenigen, welche aus irgend nem Grunde an den Nachlaß des oben genann— en Heinrich Deibel von Wieseck Ansprüche ma⸗ en wollen, aufgefordert, im Termin Dienstag den 3. März d. J., Vormittags 8 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte ihre Forderun⸗ gen anzuzeigen und zu begründen, widrigenfalls dieselben in diesem Verfahren unberücksichtigt hleiben. i Gießen den 4. Februar 1840. Großh. Hess. Landgericht daf. Ploch. Stein 310 Holzversteigerung. Freitag den 21. Februar d. J., des Mor⸗ ens 9 Uhr, sollen in dem Climbacher Gemeinde— Wald, Distrikt Langenbruch, nachfolgende Holz— ptimente, als: 0 170 Stück Fichten⸗ und Kiefern⸗Stammholz von 30— 70 Fuß Länge und 8— 15 Zoll Durchmesser, welches sich zu Bau- und Schnittholz sehr gut eignet; ) 60 Stück Fichten⸗ und Kiefern-Stangenholz von 20— 50 Fuß Länge, 4000 Cubikfuß enthaltend; 725 Stück Kiefern- und Fichten⸗Wellen und 45 10 Stecken Kiefern-Stockholz, isfentlich meistbietend, unter den alsdann eröff⸗ let werdenden Bedingungen versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist an dem Fußweg don Beuern nach Allertshausen an der Schneiße an Climbacher Kiefernwald. Die Großherzogl. Bürgermeister der Kreise hießen und Grünberg werden ersucht, dieses in hien Gemeinden bekannt machen zu lassen. Climbach den 5 Februar 1840. Der Bürgermeister Schmidt. zusammen 30) Die Erben des Peter Schwarzentraub sind Willens, die ihnen zugehörige Lochermühle bei Langgöns einer nochmaligen Versteigerung auszusetzen, und haben hierzu Termin auf Montag den 24. Februar d. J., Morgens 9 Uhr, auf der Mühle selbst anberaumt. Steiglustige werden hierzu mit dem Bemer⸗ ken eingeladen, daß die näheren Bedingungen bei der Versteigerung bekannt gemacht werden. 29) Montag den 17. Februar d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, sollen ohngefähr 15 Morgen Wiesen von dem dahier gelegenen, ehemals von Buseck'⸗ schen Gute, jetzt aber der Gemeinde Altenbuseck und Trohe gehoͤrig, unter den bei der Versteige— rung bekaunt gemacht werdenden Bedingungen, in der hiesigen Schulwohnung, öffentlich meist— bietend, in Erb- und Eigenthum versteigert werden. Die Großh. Bürgermeister dieses Kreises wer⸗ den ersucht, dieses in ihren unterhabenden Ge— meinden bekannt machen zu lassen. Altenbuseck den 1. Februar 1840. Der Großh. Bürgermeister Wagenbach. 33) Mittwoch den 19. und Donnerstag den 20. Februar d J., von Nachmittags 1 Uhr an, soll das noch zum Nachlaß des verstorbenen Schrei— nermeisters Friedrich Bang zu Marburg gehörige, vorräthige Nutzholz, in eirea 518 Stuͤck Bohlen und 220 Stück Diehlen verschiedener Gattung bestehend, auf Ansuchen der Vormundschaft und hinterblie⸗ benen Wittwe des Verstorbenen, meistbietend gegen gleich baare Zahlung versteigert werden, welches Kauflustigen hierdurch bekannt gemacht wird. Marburg den 8. Februar 1840. Der Landgerichts-Seeretär Schmidt, vig. Com. 0 g 6 —————— 220 Agentur. Ein Handlungshaus des nördlichen Deutsch— lands sucht Agenten für ein Geschäft, welches selbst in den kleinsten Orten mit Vortheil betrie⸗ ben werden kann. Haupt⸗Erfordernisse sind: vielseitige Privat-Bekanntschaft am Platze und in der Umgegend, Thätigkeit und bekannte Recht— lichkeit, wohingegen Caution nicht verlangt wird. Das Geschäft wird, mit Umsicht geführt, einen beträchtlichen Nutzen fur den Agenten abgeben. Neflectirende wenden sich in portofreien Briefen an die Herren Baagöe& Comp. in Hamburg. 32) Schiffsge⸗ für Auswanderer von Bremen nach Nord Amerika. Nach New⸗Nork. Den 5. März: Zmastiges Schiff, Atlantie, Capt. Graue; Den 10. März: Zmastiges Schiff, Republik, Capt. Steenken; Den 14. März: Packetschiff, Pauline, Capt. Meyer. Den 30. Maͤrz: unser Zmastiges Schiff, Louis, Capt. Jensen. Den 14. April: Packetschiff, Constitution, Capt. Ahlhorn. Den 30. April: Zmastiges Schiff, Johann Georg, Capt. Hohorst. Nach Philadelphia. Den 14. März: Packetschiff, Louise, Capt. Wencke. Nach Baltimore. Den 14. März: Zmastiges Schiff, Caspar, Capt. Spilker; und das Zmastige Schiff, Gustav, Capt. Sengstackez Den 30. März: Zmastiges Schiff, Elise, Capt. Kochz Mitte April: Zmastiges Schiff, Johannes, Capt. Klockgeter. Nach New⸗ Orleans. Anfangs März: Zmastiges Schiff, Olbers, Capt. Enter; Ende März: unser Schiff, Helene, Capt. Wieting. Vorstehende, gekupferte und schnellsegelnde bremische Schiffe stehen sämmtlich in erster Classe, sind mit hohem geräumigen Zwischen⸗ deck versehen, und meistens in der Passagier— fahrt schon rühmlichst bekannt, daher zur Ueber⸗ fahrt mit allem Recht zu empfehlen. Diejenigen, welche sich in diesen oder auch in später abgehenden guten Schiffen Plätze zu sichern wünschen, ersuchen wir, sich baldigst an unsere bekannten Herren Agenten oder an uns direet zu wenden, und sich wie bisher einer reellen Behandlung und prompten Beförderung zu möglichst billig gestellten Preisen versichert zu halten. Gedruckte Exemplare der Ueberfahrtsbedin— gungen ertheilen unsere Herren Agenten so⸗ wohl, wie wir, auf portofreie Anfragen unent⸗ geldlich. Bremen den 1. Februar 1840. Lüdering& Comp. Schiffsrheder. Druck und Verlag der G. D. Vrühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen.