„50 dause. 1, e nchen chaise ö Trä⸗ ch die nenen nselben „Ach! fte sei⸗ Beide Paris fallen. heben. in ne⸗ früh t Ant⸗ guldig⸗ t Tage hängen n aus man e Frau Mann ische zu 16 sey; umer in in dle it fertig eusel — Oberhessisches Intelligenz und Kreis-Blatt 138. Freitag den 1. Mai 1840. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag erscheinende Oberhessische Intelligenz und Kreisblatt be stimmten Avertissements mussen längstens in jeder Woche bis um Donnerstag, Vormittags m9 Uhr, eingesendet werden später eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt pr. Zeile 2 kr. ———.. 8——— 8 Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. G. 4074. Gießen am 23. April 1840. Betreffend: Hebgebühren von den aus Großh. Hauptstaatskasse vorgelegten Kosten der Ueberlieferungen und Visitationen von Cassen aus dem Geschäftskreise des Großh. Ministeriums des Innern und der Justiz. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Kirchenvorstaͤnde und die Großh. Buͤrgermeister des Kreises Gießen. Das in obiger Beziehung erschienene Ministerial- Amtsblatt u 18 vom 3. d. M. werde ich Ihnen in einem Umschlag zusenden lasmn. Sie werden von demselben Kenntniß nehmen und die darin enthaltenen Bestimmungen den Rechnern bekannt machen. K., E., Kaon x. Zu Nr. K. G. 3511. Gruͤnberg am 29. April 1840. Betreffend: Die Fertigung der Hebregister über die Grundrenten durch die Großh. Steuer⸗Commissäre— insbesondere der Hebregister über die nicht verunterpfändeten Zehntgrundrenten. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Es ist eine hoͤchste Verfugung vom 7. d. M. nachstehenden Inhalts erfolgt. „Bei Erlassung unseres Ausschreibens vom 21. Januar v. J. zu M D. 20,930 Amtsblatt. 7, wodurch die Gebuͤhren der Großh. Steuer-Commissaͤre fuͤr die Ferti⸗ gung der Hebregister über Grundrenten bestimmt worden sind, haben wir nur solche Grundrenten im Auge gehabt, welche auf die einzelnen pflichtigen Grundstuͤcke verun— terpfaͤndet sind, und zu welchen demnach die Beitraͤge der einzelnen Pflichtigen aus den Rentengeschossen entnommen werden koͤnnen. Da jedoch in neuerer Zeit zur Erspa— rung von Kosten bei erfolgenden Zehntverwandlungen in Grundrenten in allen denjenigen Gemeinden, wo eine baldige Abloͤsung dieser Grundrenten zu erwarten steht, die Zehnt— grundrenten nicht mehr speciell auf die einzelnen pflichtigen Grundstuͤcke vertheilt und verun— r terpfandet, sondern hieruͤber nur s. g. Zehntgeschosse aufgestellt werden, welche nur die den Rauh-⸗Ertraͤgen der zehntbaren Grundstuͤcke entsprechenden Steuercapitalien enthalten, und nach welchen demnach die Steuercommissäre bei Aufstellung der Hebregister uͤber die Zehntgrundrenten diese letzteren erst auf die einzelnen Pflichtigen nach Verhaͤltniß ihrer Rauhsteuercapitalien zu repartiren haben, so erwaͤchst hierdurch die Fertigung der Hebre⸗ gister uber solche nicht verunterpfaͤndete Zehntgrundrenten fuͤr die Großh. Steuer— Commissäre eine weitere Arbeit, fuͤr welche sie durch die in dem oben erwaͤhnten Aus— schreiben bewilligten Gebühren nicht belohnt erscheinen wurden.“ „In Ruücksicht hierauf bewilligen wir daher hiermit den Großh. Steuer-Commissarien für die Fertigung der Hebregister uͤber solche nicht verunterpfaͤndete Zehntgrundrenten fuͤr jeden Grundrenteposten bei jedem einzelnen Pflichtigen des Registers, neben den durch das allegirte Ausschreiben bestimmten Gebühren, eine weitere Gebuͤhr von einem Pfennig, und beauftragen Sie, hiernach das weiter Geeignete zu verfuͤgen⸗ von welcher ich Sie, unter Hinweisung auf das in J 8 des Kreisblatts von 1839 enthal⸗ tene Nusschreiben vom 14. Februar 1839, zu Ihrem Bemessen in Kenntniß setze. In Abwesenheit des Großh Kreisraths C. Fuhr, Kreissecretär. Zu Nr. K. G. 4624. Gruͤnberg am 19. April 1840. Betreffend: Die Bildung eines Vereins zur Untersuchung und Beaufsichtigung der aus den Landes- und Provinzial⸗Strafanstalten Entlassenen in dem Großherzogthum Hessen. 0 Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzogl, Buͤrgermeister dieses Kreises. Das in obiger Beziehung von Großh. Kreisrath zu Gießen in 8 16 des Kreis— blatts unterm 13. d. M. erlassene Ausschreiben ist auch fuͤr Sie guͤltig, und haben Sie nach dem Inhalt desselben gleichfalls zu verfahren. Ouvrier. Zu Nr. K. G. 3209. Grunberg am 20. April 1840. Betreffend: Werbungen für den französischen Dienst in Afrika Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzogl. Buüͤrgermeister dieses Kreises. Nach eingegangenem hoͤchsten Ausschreiben, sollen sich in der Naͤhe des Großherzog⸗ thums Werber herum treiben, welche sich damit abgeben, junge Bursche zur franzoͤsischen Armee nach Afrika anzuwerben. Ich fordere Sie daher auf, Ihre volle Aufmerksamkeit auf diesen Gegenstand zu rich⸗ ten, und falls etwa in Ihren resp. Buͤrgermeistereien dergleichen Werber betreten werden sollten, dieselben sogleich zu arretiren und anher einzuliefern. e —— haber dieser 0 gel der 28. nid naf die en die rer re- r; E len len ch t m Nl⸗ og; en den Zu Nr. B. S. C. 91. 5 Gießen am 22. April 1840. Betreffend: Die Schulversäumnisse vom 1. Quartal dieses Jahrs. Die Großherzoglich Hessische Bezirks-Schulkommission des Kreises Gießen an sämmtliche Ortsschulvorstaͤnde des Kreises Gießen. Diejenigen Schulvorstände, welche uns in obiger Beziehung noch keine Vorlage gemacht haben, werden an diese Vorlage mit einer Fristbestimmung von 8 Tagen erinnert. Die Großherzogl. Buͤrgermeister werden zugleich aufgefodert, das Kreisblatt, worin dieses Schreiben aufgenommen wird, den Schulvorstaͤnden zur Einsicht vorzulegen. Eckstein. Dr. Engel. Heyer. Zu Nr. K. G. 4073. Gießen am 23. April 1840. Betreffend: Den Mangel an Leichen zum Unterrichte auf dem anatomischen Theater zu Gießen. Der Großherzoglich Hessische a Kreisrath des Kreises Gießen an die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises. Da seit einigen Jahren die Zahl der Leichen, welche zum Unterrichte der Studirenden an das anatomische Theater dahier eingeliefert werden, immer geringer und deßhalb der Man— gel an Leichen zum practischen Unterricht im Zergliedern ꝛc. stets groͤßer und fuͤhlbarer wird, der Grund hiervon aber hauptsaͤchlich wohl der ist, daß den Vorschriften der Verordnung vom 28. November 1812 uͤber die Ablieferung von Leichen an das hiesige anatomische Theater nicht streng genug nachgelebt wird; so verweise ich Sie auf die gedachte Verordnung, wonach namentlich die Koͤrper 1) derer, welche sich vorsaͤtzlich entleibt haben, insoweit nicht Krankheit, Melancholie oder Raserei als Ursache der Selbstentleibung angesehen werden kann, N 2) der Ertrunkenen und Erfrorenen, oder durch einen sonstigen Zufall ums Leben Ge— kommenen, deren Heimath unbekannt und von denen nicht ausfindig zu machen ist, ob sie durch Zufall, oder mit Vorsatz um das Leben gekommen sind; es sei denn, daß die Korper bereits in offenbare Verwesung uͤbergegangen und dadurch zu den anato— mischen Demonstrationen und chirurgischen Operationen unbrauchbar geworden waͤren, 3) der Pagabunden, fremder Bettler und aͤhnlichen herumstreichenden Gesindels, sowie deren Weiber und Kinder, welche beim Durchziehen durch die hiesige Provinz erkran— ken und sterben, 8 5 4) der in Hospitaͤlern Verstorbenen, welche sich zu ihrer Verpflegung nicht in selbige ein— gekauft haben, sondern unentgeldlich aufgenommen worden sind, an das anatomische Theater dahier abgeliefert werden sollen. Indem ich noch bemerke, daß für den Transport der Leichen hierher, welcher nur so schnell als moͤglich zu bewirken ist, aus der Universitaͤtscasse fuͤr jede Stunde Wegs hierher 48 kr. Fuhrlohn verguͤtet werden, in vorkommenden Faͤllen aber, wo ein Fuhrmann hierfur nicht fahren will, von Ihnen ein verhaͤltnißmaͤßig groͤßerer Lohn zugesichert a erden kann, dieses aber alsdann, sowie die Zahl der Wegstunden in dem Begleitungsschreiben angemerkt werden muß, gebe ich Ihnen auf, diese Vorschriften zukünftig genau zu befolgen, wobei es sich jedoch von selbst versteht, daß die Koͤrper, welche schon in Verwesung uͤbergegangen, und zu den anatomischen Demonstrationen sind, nicht abgeliefert zu werden brauchen. und chirurgischen Operationen unbrauchbar geworden K. Ch. Knorr. 5 e* Bekanntmachungen. Edictalladung. 100) Forderungen oder sonstige Ansprüche an den Nachlaß des Gasthalters Magnus Schwan zum Hirsch zu Gießen sind im Termin Dienstag den 19. Mai d. J., Vormittags, dahier anzuzeigen, widrigenfalls bei der dem— nächstigen Erbvertheilung keine Rücksicht auf sie genommen werden wird. Gießen den 15. April 1840. Großh. Hess. Stadtgericht. Müller i mn erk Versteigerungen. 108) Montag den 4. Mai d. J., Vormittags 8 Uhr, sollen in vbem Gemeindewald der Ge— meinde Gießen, District Haingesboden, Anna— berg, Bruch und Anneröderfeld, nachstehende Holzsortimente, als: 341 Stecken Buchen⸗Scheidholz, 144„ Buchen⸗Prügelholz, 3643„ Buchen⸗Stockholz, 1350 Buchen⸗Wellen, 104 Stecken Eichen⸗Scheidholz, 3 Eichen⸗Prügelholz, 74„ Eichen⸗Stockholz, 600 Eichen⸗Wellen, 1 Stecken Kiefern⸗Stockholz, 25 Kiefern⸗Wellen, 13600 Fichten⸗Wellen, 50 Birken⸗Wellen, 250 Aspen⸗Wellen, 6 Buchen⸗Stämme mit 1973 Cubikfuß, 2 Fichten⸗Stämme mit 94 Cubikfuß, 4 Kiefern⸗Stämme mit 95 Cubikfuß, 18133 Fichten⸗Bohnen⸗ und Baumstangen, 8675 Eichen⸗Stangen, 251 Birken⸗Stangen und 275 Dorn⸗Wellen, meistbietend öffentlich versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist am Haingesboden am Anneröder Weg. Ich ersuche die Herrn Buͤrgermeister, dieses in ihren unterhabenden Gemeinden alsbald be— kannt machen zu lassen. Gießen den 30. April 1840. Der Beigeordnete Christian Schneider. 104) Montag, den Aten Mai, sollen in dem Domanialwald des Reviers Schiffenberg, Distriet Tempel und in verschiedenen anderen Districten, nachstehende Holzsortimente öffentlich meistbietend versteigert werden, als: 1 Stecken Aspen-Scheidholz 1„Buchen-Prügelholz 1 5 Birken. 1 5 Eichen= 24½% Nadel. 78„Nadel-⸗Stockholz 5 2 17 Aspen 2 100 Gebund Eichen-Reiser 100 Birken. 11000. Nadel. 25 Aspen. 300 ⸗ Dorn. 4 Birken⸗Stämme, 15 Cub.⸗F. haltend, 1 Nadel-Stamm, 7 4 Birken⸗Stangen, 10 454 Nadel 316 Die Zusammenkunft ist um 8 Uhr früh an der Sandkaut im Tempel. Gegen vorschrifts⸗ mäßige Bürgschaft wird Credit bis Martini die— ses Jahres gegeben. Gießen, den Agten April 1840. Der Revierförster v. Buseck. 106) Die zum Nachlaß des Wirths Heinrich Deibel zu Wieseck gehörige Hofraithe soll Montags den Aten Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, noch— mals einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt werden. Die Versteigerung wird in dem Deibel⸗ schen Hause abgehalten, und sollen alsdann auch mehrere Malter Früchte, meistens Gerste, offent⸗ lich versteigert werden. Gießen, den 2L7ten April 1840. Gr. Hess. Landgericht das. Ploch. 4 X 6 * 7 Hierzu eine Beilage. SS ——— gemerkt obei es n, und worden „dieses ald be, t der. in dem Distriet sstricien, stbietend haltend, 6 4 früh an schrifts⸗ tini die⸗ U se c. Heinrich Montags Beilage zu e 18. 102 Dach schiefer. Auf der Dachschiefergrube Wilhelm bei Pfaffenwiesbach(22 Stunden von Friedberg und von Butzbach entfert) sind die Preise der nun⸗ mehr wieder vorräthigen Dachschiefer festgesetzt: 1) das Neis erster Sorte auf 5 2) das Reis zweiter Sorte auf. 3, 3) das Reis dritter Sorte auf 0 Das Behauen wird besonders vergütet und zwar für das Reis erster Sorte mit 20 kr., zweiter Sorte mit 16 kr. und dritter Sorte mit 12 kr. 109) Montag den 11. Mai d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Allendorf an der Lumda, Distriet Struth ꝛc., nachstehende Holzsortimente, als: 82 Stecken Buchen⸗, 15 Stecken Eichen, 1 Stecken Kirschbaum⸗ und 1 Stecken Erlen⸗Scheidholz, 8 Stecken Nadel⸗ und 2 Stecken Erlen⸗ Prügelholz, 34 Stecken Buchen⸗, 22 Stecken Eichen⸗ und 3 Stecken Nadel⸗Stockholz, 300 Buchen⸗ und 400 Nadelholz⸗Wellen, 5274 Cubikfuß Bau-, Werk⸗ und Nutzholz, meistbietend öffentlich versteigert werden, welches zur Nachricht der Kauflustigen mit dem Bemer— ken bekannt gemacht wird, daß gegen vorschrifts— mäßige Bürgscheine das Holz bis Ende Septem— ber d. J. verabfolgt wird. Der Zusammenkunftsort ist bei 401 an der nördlichen Seite des Todtenbergs. Allendorf an d. Lumda den 29. April 1840. Der Großh. Bürger meister das— Funk. 103) Muͤhlenversteigerung oder Verkauf aus freier Hand. Die den Peter Fleischhauers Eheleuten zuge⸗ hörige Mühle bei Niederohmen mit zwei Mahl— und einem Schlaggang, in gutem Stande be— findlich, sowie Scheuer und Stallung, und das sonstige, in ungefähr 25 Morgen Aeckern und 10 Morgen Wiesen bestehende Immobiliar-Ver⸗ mögen(herrschaftliche Zins jährlich 13 fl.), soll auf freiwilliges Ansuchen — Montag den 18. Mai d. J., Vormittags 11 Uhr, auf der genannten Muhle selbst, öffentlich meist⸗ bietend versteigert werden. Auch kann vor dem Termin ein Verkauf aus freier Hand abgeschlossen werden, wozu man zahlungsfähige Kaufliebhaber hiermit einladet. Königsaasen den 4. April 1840. Peter Fleischhaue r. 110) Montag den 18. Mai d. J., Vormit⸗ tags 9 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Allendorf an der Lumda, District Berg ꝛc., nachstehende Holzsortimente, als: 474 Stecken Buchen⸗,„ 11 Stecken Nadel ⸗ und 1 Stecken Erlen⸗Scheidholz, 86 Stecken Buchen⸗,j, 1 Stecken Eichen- und 1 Stecken Erlen⸗Prügelholz, 24 Stecken Buchen⸗, 142 Stecken Nadel⸗ und 1 Stecken Erlen⸗Stockholz, 1418 Nadelholz- und 25 Erlen⸗Wellen, 1460 Cubikfuß Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, meistbietend öffentlich versteigert werden, welches zur Nachricht der Kauflustigen mit dem Vemerken bekannt gemacht wird, daß gegen vorschriftsmä— ßige Bürgscheine das Holz bis Ende December d. J. verabfolgt wird. Der Zusammenkunftsort ist in den großen Fichten auf dem Pfad von Allendorf nach Ils— hausen. Allendorf an d. Lumda den 29. April 1840. Der Großh. Burgermeister das. Funk. Vermischte Nachrichten. 107) Ein guter Oberknecht, welcher zu saͤen und mit den sonstigen bei der Oekonomie erforderlichen Arbeiten umzugehen verstebt, kann sogleich in Dienst treten. Wo? sagt auf portofreie Anfra— gen die Redaction d. Bl. 112) Ein Mädchen, welches mit Kochen und den sonstigen häuslichen Arbeiten umzugehen ver— steht, kann sogleich in Dienst treten. Wo? sagt auf portofreie Anfragen die Redaction d. Bl. 1 105) Aachener und Münchener Feuer⸗ Ver sicherungs⸗Gesellschaft für das Großherzogthum Hessen. In Folge erhaltenen Auftrags erlaube ich mir, hierdurch den gegenwärtigen Geschäftsstand dieser Gesellschaft, wie solcher bei der stattgehab— ten jüngsten Generalversammlung befunden wor⸗ den, öffentlich mitzutheilen. Es ist dieß nämlich der folgende: Geschäftsstand am tten Januar 1840. 1) Das Sicherheitskapital beträgt fl. 2,100,000 2) Die Reserve für 1840 und die Freijabre ist gestiegen von 557,002 Gulden auůfßf 568,03 3) Die aus eingenommenen und einzunehmenden Prämien be— stehende Reserve für 1840 u. spätere Jahre beträgt.. 589,111 4) Für unregulirte Brandschäden stnd reservirt f 5) Mithin beträgt das ganze Ge⸗ währleistungs- Kapital an⸗ statt vorigjähriger 3,298,426 Gulden! ur. 11. l„ 6) Die auf das Jahr 1839, ge⸗ gen 349,655,735 fl. Ver⸗ sicherungen, fallende Netto— Prämien ⸗ Einnahme inel. Nebenkosten beträgt. An laufend am 34. De⸗ Ver⸗ cember 1839, gegen vorigjährige . 113,750 3,374,464 602,033 5 Aebn 299,151,818 Gulden 326,509,592 une im Laufe des Jah⸗ Gres 1839 in Kraft. 503,350,652 8) An Brandschäden sind bezahlt bis zum 31 Decbr. 1839 3,207,258 Gleichzeitig erlaube ich mir, dann auch bei dieser Gelegenheit noch ergebenst anzuführen, daß diese Gesellschaft, der durch allerhöchste Verord⸗ nung vom 22ten Decbr. 1835 die Rechte einer inländischen Anstalt fur Mobiliar-Feuer-Ver⸗ versicherungen verliehen worden sind, mich als ihren Agenten für die Kreise Friedberg, Nidda und Büdingen und den Landrathsbezirk Hungen bestellt hat, daß die Statuten und allgemeinen Versicherungs-Bedingungen bei mir zur Einsicht jeder Zeit zu haben sind, und daß ich stets zur Auskunfts⸗Ertheilung bereit bin, falls diese in der einen oder andern Beziehung noch gewünscht werden wollte. Friedberg, den 20ten April 1840. G. F. Nau, Agent, 113) um die Schwarzischen Dampf-Brenn⸗ Distillirapparate wegen ihrer Vorzüglichkeit min⸗ der kostspielig in großere Anwendung zu bringen, bin ich mit dem Herrn Erfinder(Agronom) J. H. Schwarz in Fulda weiter dahin überein⸗ gekommen, daß ich auch noch brauchbare alte Brennblasen ꝛc. nach seiner Construction umarbei— ten darf. Das Ersparniß an Brennmaterial und Zeit, sowie alle andere Vortheile der Erfindung, sind so weit bekannt und anerkannt, daß eine wei— tere Empfehlung überflüssig erscheint. Daher bringe ich nur das zur Anzeige, daß mit dem Vertrage sich auch ein verhältnißmäßig kleineres Honorar für den Herrn Erfinder verbindet, und daß ich weiter gewünscht werdenden Aufschluß mündlich gerne ertheile. C. L. Kir sch, Kupferschmied in Gießen. 111) Dem Schweinhirten dahier ist bei dem Abtreiben vom gestrigen Gießer Markt ein Mut— terschwein beigelaufen, welches ich hiermit be— kannt mache. Allendorf an der Lumda den 30. April 1840. Der Großh. Buͤrgermeister das. * Funk Druck und Verlag der G. D. Br ühl'schen Buch⸗ und Steindruckerei in Gießen. wir sta ßig len II Pro wie