. Oberhessisches „als: 7 Lli 1 1 9 81 tt Intelligenz- und Kreis-Bla M13. Freitag, den 29. Maͤrz 1829. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, e Sbesgespsche Inteligenz⸗ und Kreisblatt be stimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittage m9 Übr, eingesendet werden später eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebuhr in gewöhnlicher Schris beträgt pr. Zeile 2 kr. Kreisräthliche Bekanntmachungen. 5 Zu Nr. K. G. 2320. Gießen am 20. Maͤrz 1839. in* Betreffend: Die Errichtung neuer Gebaͤuden an den Straßen. — ö Der Großherzoglich Hessische U 7 5„ n Kreisrath des Kreises Gießen . an faͤmmtliche Großh. Buͤrgermeister des Kreises Gießen(mit Ausnahme bekannt f des Großh. Buͤrgermeisters der Stadt Gießen). — so 5 2 f In dem von der höchsten Staatsbehoͤrde unterm 23. October 1833 erlassenen Aus⸗ werden schreiben, das ich Ihnen in nachstehendem Abdrucke nochmals mittheile, ist nur die einfache ö Vorlage von Baurissen vorgeschrieben, durch ein weiteres Ausschreiben Hoͤchstpreißlichen Mi— nisteriums des Innern und der Justiz vom 5. Marz d. J. ist aber bestimmt worden, daß eiser. diese Zeichnungen in duplo einzureichen seien, damit ein Exemplar der Concession wieder bei geschlossen, das andere aber bei den Acten zuruͤckbehalten werden koͤnne. Ich beauftrage Sie daher, die Bauunternehmer hiernach zu bedeuten und in der Folge 9 den Gesuchen um Bauerlaubniß stets die Risse in duplo beizuschließen. 7 r N 4 al A bschrif t. Bohn. 75. Zu Num. D. 14611. Darmstadt am 23. October 1833. Betreffend: Wie oben. Das Großherzoglich Hessische Ministerium des Innern und der Justiz a n die Großherzogl. Provinzial⸗Commissariate dahier und zu Giessen, und die saͤmmtlichen Großherzogl. Kreisraͤthe der Provinzen Starkenburg und Oberhessen. 15 Mit Bezug auf die den rubrieirten Gegenstand betreffende Verordnung vom 21. De⸗ 1 cember 1809 finden wir uns veranlaßt zur Vermeidung von Irrthümern, Weitlaufigkeiten und Kosten durch Reisen ꝛc. zu verfügen: 1) Daß Jeder, welcher an eine Straße ein Gebaͤude aufführen will, zur Uebersicht über * sein Bauproject eile Zeichnung bei dem Burgermeister zu übergeben hat. Es muß: a. Die Bezeichnung bestehen aus: 14. Einem Situationsriß, welcher namentlich den Umfang des Bauplatzes, die etwa 11 4. darauf stebenden Gebäude, sowie die Richtung und Breite der den Platz be— I grenzenden Gebaͤude der Nachbarn nebst deren Beschreibung enthaͤlt; 115 b. einem Grundriß der verschiedenen Stockwerke; g 1 c. einem Aufriß des aufzufuhrenden Baues. b. Diesen Zeichnungen ist stets der Maasstab, wonach sie verfertigt sind, beizufuͤgen 5 45 und der Name des Concipienten darunter zu bemerken. 1. e. Der Maasstab der Zeichnungen wird folgendermaaßen bestimmt: fur Situations⸗ Zeichnungen ee der natürlichen Große oder 1 Zoll= 50 Fuß, für Grundrisse und Aufrisse ee oder 1 Zoll= 10 Fuß. d. Der Bauunternehmer haftet fuͤr die Richtigkeit der Maaße. 2) Diese Zeichnungen sind von dem Büͤrgermeister an den vorgesetzten Gr. Kreisrath oder Landrath, zur weiteren Verfuͤgung, mit gutächtlichem Berichte, einzusenden. Hiernach sind die Burgermeister zu bedeuten. du Thil. Dr. Hor st. Zu Nr. K. G. 2423. Gießen am 22. Maͤrz 1839. Betreffend: Die Anfertigung der Zebntgrundrenten⸗Hebregister für das Jadr 1839. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großh. Bürgermeister des Kreises Gießen. Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 11. Juni vorigen Jahrs— siehe Kreisblatt 8 24— fodere ich die Bürgermeister derjenigen Gemeinden, in welchen eine Ver— wandlung der Zehnten bereits stattgefunden hat, auf, binnen 8 Tagen zu berichten, ob fur 1839 Zehntgrund-Renten-Hebregister angefertigt werden sollen. K. Zu Nr. K. G. 2632. Gießen am 27. Maͤrz 1839. Betreffend: Die Prüfung der Bauhandwerker. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Gr. Buͤrgermeister des Kreises Gießen(mit Ausnahme des Gr. Buürgermeisters der Stadt Gießen. Nach einer Benachrichtigung des Gr. Provinzial-Baumeisters, Hofkammerraths Hof— man gesetz Gem und über etwa fügen ions⸗ drisse 39. siehe Vet, ob 339. mann dahier, hat derselbe den auf Montag den 1. April— als den 2. Osternfeiertag— gesetzlich fallenden Pruͤfungstermin, auf Montag den 8. April l. J. verlegt, wovon ich Sie auf Ersuchen desselben mit dem Auftrage in Kenntniß setze, alsbalden in Ihren unterhabenden Gemeinden die geeignete Bekanntmachung zu erlassen. K. E h. Kn er. Zu Nr. K. G. 2595. Grünberg am 21. Maͤrz 1839 Betreffend: In Untersuchungssachen wegen Aussetzung eines Kindes, weiblichen Geschlechts, in einem Walde bei Breckenheim, Herzoglichen Amts Hochheim. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die Großherzoglichen Bur germeister dieses Kreises. Nach Benachrichtigung des Herzogl. Nassauischen Criminalgerichts zu Wiesbaden, wurde am 4. d. M. ein Kind, weiblichen Geschlechts, anscheinend 6 Wochen alt, in einem Wald bei Breckenheim ausgesetzt gefunden. Einiger Verdacht dee That soll auf einer Weibsperson ruhen, welche am 4. d. M. mit einem kleinen Kinde in einem, zwischen Erbenheim und Hattersheim an der Chaussee lie⸗ genden Wirthshause gesehen wurde. Eine Beschreibung dieser Weibsperson, sowie der Kleidung derselben, und der Kleidung des Kindes ist unten angefügt. Da diese Person, sowie uberhaupt die Mutter des Kindes bis jetzt noch nicht ermit— telt worden ist; so beauftrage ich Sie, nicht nur in Ihren Gemeinden nach jener Person, son— dern im Allgemeinen dahin Nachforschungen anzustellen, ob in den Monaten Januar und Fe— bruar d. J. ein uneheliches Kind, weiblichen Geschlechts, geboren worden sei, welches jetzt nicht mehr in der Gemeinde ist, und uber dessen Verschwinden ein Dunkel herrscht, oder ob die Mutter eines solchen Kindes ihre Heimath verlassen habe, ohne daß bekannt waͤre, wo sich solche jetzt mit ihrem Kinde aufhalte. Sollten diese Nachforschungen irgend einen Verdacht ergeben; so haben Sie schleunigste Anzeige hierher zu machen. . Signalement der verdächtigen Person. Groͤße: ohngefaͤhr 5 Schuh, Herz. Nass. Maaßes, Mund u. Nase: klein, Alter: 22— 24 Jahre, Gesichtsfarbe: frisch, Haare: schwarz, Gesichtsform: laͤnglich, Kleidung: Eine weiße Haube, s. g. Schwartenmagen, Mantel von Kattun und gelber Grundfarbe mit kleinen dunklen Tupfen; weiße Schuͤrze mit feinen Streifen, blauer Rock. Kleidung des Kindes: Windel von Leinenzeug, auscheinend von einem Hemd, Wickelschnur von rothem Kattun mit weißen Streifen, mit Leinenzeug besetzt; zerrissenes blau wollenes Halstuch mit großen gewirkten Blumen; Jaͤckchen von blau und weißem Zeug, im Rücken mit roth und blau gewuͤrfeltem baumwollenem Zeug, auf der Brust mit braunem und in den Aermeln mit blau und weiß gestreiftem Zeug; ein Stück altes braungraues Biberzeug in der Groͤße einer Windel; ein altes zerrissenes blaues baumwollenes Halstuch mit hellblauen und weißen Streifen; ein feines, jedoch geflicktes Hemdchen; zwei rothe Haͤubchen, das eine mit weißen Streifen, das andere weiß carirt. 14 1 8 9 Zu Nr. K. G. 2617. Gruͤnberg am 21. Maͤrz 1839. 9 Betreffend: Die Dienstmagd Elisabethe Schuck von Holzhausen, 0 Herzoglich Nassauischen Amts Wehen 1 Der Großherzoglich Hessische N 160 Kreisrath des Kreises Gr uͤn berg 105 an saͤmmtliche Gr. Buͤrgermeister dieses Kreises. 0 Nach eingegangenem Steckbriefe des Herzoglich Nassauischen Criminalgerichts zu Wies— baden, ist die unten naͤher beschriebene Rubrikatin seit dem 4. September v. J. vergeblich ver— folgt, indessen jedoch ermittelt worden, daß sie von Anfang October v. J. bis zum 18. des⸗ selben Monats sich in Wiesbaden aufgehalten, und dann einem andern Dienstmaͤdchen viele Effecten und unter diesen ein Dienstbuch, ausgestellt in Wiesbaden auf den Namen der Ag⸗ nese Ernst von Rauenthal vom 4. April 1838, entwendet hat. Es laͤßt sich mithin anneh⸗ men, daß sie jetzt auf diesen Namen sich irgendwo ein Unterkommen verschafft hat. n Ich weise Sie daher an, auf diese Person ein genaues Augenmerk richten und sie im Betretungsfalle arretiren und hierher einliefern zu lassen. F Sign alem nt de Rü Alter: 22 Jahre, Augenbraunen: blond, Groͤße: 4 Schuh, 9% Zoll, Herzogl. Nase: stumpf, Nass. Maaßes, Mund: dick, Haare: blond, Kinn: rund, Stirne: hoch, Gesichtsform: rund, Augen: blau, Gesichtsfarbe: gesund. Zu Nr. K. G. 2698. Gruͤnberg am 25. Maͤrz 1839. Betreffend: Die Errichtung neuer Gebäude an den Straßen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises. Nach Vorschrift des hoͤchsten Ministerial-Ausschreibens vom 23. October 1833, M 75 des Amtsblatts, sind die zur Uebersicht der Bauprojecte vorgelegten Zeichnungen, nachdem die Baubehoͤrde ihr Gutachten hieruͤber abgegeben, bei erfolgter Concession, seither den Bauenden mit der Genehmigung versehen, zurückgegeben worden, um sich dieselben bei ihrem Bauwesen als Richtschnur dienen zu lassen. * . ben, hi chen, die letzt hen; Bautor duplo Behörd 32 treff nahm zu hr Mu Gut Gro bersi Bla enth lich lauen eine 39. Wies; ver- des⸗ viele t M aneh. sie im 839.* 4. 5 75 m dle uenden uwesen * Da jedoch die Großh. Kreisbaumeister, in deren Acten diese Zeichnungen nicht verblei— ben, hierdurch ausser Stand gesetzt sind, die Ausfuͤhrungen der fraglichen Gebaͤude zu uͤberwa—⸗ chen, Zuwiderhandlungen gegen die gegebenen Bestimmungen zu erkennen, und im Falle sie die letzteren uͤberschritten glauben, auf strenger Einhaltung der genehmigten Projecte zu beste— hen; so hat Hoͤchstpreißliches Ministerium des Innern und der Justiz verfuͤgt, daß die um Bauconcession an den Straßen Nachsuchenden, die Zeichnungen ihrer Bauprojecte jedesmal in duplo einzureichen verpflichtet sein sollen, damit das eine Exemplar bei den Acten der Bau⸗ Behoͤrde zurückbehalten werden kann. Ich setze Sie von dieser hoͤchsten Verfugung zu Ihrer Bemessung in Kenntniß. Wegen Abwesenheit des Gr. Kreisraths. C. Fuhr, Kreissecretair. Zu Nr. K. G. 2508. Gießen am 27. Maͤrz 1839. Betreffend: Die Auswanderungen nach Demerara auf Brittisch Guyana in Westindien. ö 75 Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großh. Buͤrgermeister dieses Kreises. Das von Hoͤchstpreißlichem Ministerium des Innern und der Justiz in rubricirtem Be— treff erlassene, und anher mitgetheilte Ausschreiben theile ich Ihnen nachstehend zur Kenntniß— nahme und mit dem Auftrage mit, dasselbe auf geeignete Weise zur Kenntniß des Publikums zu bringen. K Eh Ku or r. Zu Num. D. 4,360. Darmstadt am 16. Maͤrz 1839. rr NN ν NN NN NMUN Betreffend: Wie oben. Das Großherzoglich Hessische Ministerium des Innern und der Justiz a n die Großh. Provinzial-Commissariate dahier und zu Gießen und saͤmmtliche Großh. Kreisraͤthe. Im vorigen Jahre wurden von Dr. Strecker zu Mainz, angeblich als Agent mehrerer Gutsbesitzer in Demerara auf Brittisch Guyana in Westindien, in verschiedenen Gegenden des Großherzogthums Aufforderungen an inlaͤndische Ackerleute, Handwerker und Tagloͤhner zur Ue— bersiedelung nach Guyana verbreitet. Obgleich damals geeignete Verwarnungen in öffentlichen Blaͤttern vor dergleichen, jeder Garantie gegen Hintansetzung der gemachten Versprechungen entbehrenden, Engagements erfolgt sind, so hat sich doch eine Anzahl von Personen, nament— lich auch aus dem Großherzogthum Hessen, verleiten lassen, Vertraͤge abzuschließen, wodurch sie sich verpflichteten, im Dienste eines gewissen Bernhard Ries zu London die Heimath zu verlassen, um uͤber London nach Guyana auf Kosten des Ries eingeschifft zu werden; 5 hatte sich Letzterer verbindlich gemacht, die Auswanderer auf der Reise und waͤhrend 3 Jahren, in denen sie ihm als Lehrlinge zu dienen haͤtten, mit angemessener und hinreichender Nahrung, Wohnung und allem aͤrztlichen Beistande frei zu versorgen. 5 8 Eingegangenen amtlichen Nachrichten zufolge hat dieser Ries die übernommenen Ver⸗ pflichtungen nicht erfullt, jene Personen nicht nur schon auf der Reise, sondern auch in Lon⸗ don hoͤchst kummerlich ernähren und sie an dem Nothwendigsten Mangel leiden, auch nach er⸗ folgter Landung in England in eine Behausung fuͤhren lassen, die einem Stalle vollig aͤhnlich gewesen; so daß sie sich endlich genoͤthigt sahen, den Beistand des Königlich Preußischen Ge⸗ neral-Consuls zu London anzurufen, durch dessen Vermittelung sich herausgestellt hat, daß die Bersprechungen des Ries auf falschen Vorspiegelungen und Taͤuschung beruhten, indem Ries, ein deutscher Jude, nur kurze Zeit in London Handel getrieben, und in Folge der contrahirten Schulden, sich im Gefaͤngniß befand, ebenso auch sich sein Vorgeben als unwahr herausstellte, daß die Auswanderer bei seinem Schwager Hollard in Demerara Beschaͤftigung finden wurden. Ein großer Theil der Auswanderer, worunter 16 Großherzoglich Hessische Unterthanen, entschloß sich hierauf zur Rückreise in die Heimath, welche sie auch mit Unterstuͤtzungen des ge— nannten General-Consuls und anderer Personen angetreten haben. Diese Verhaͤltnisse bringen wir zu Ihrer Kenntniß, um die Angehoͤrigen Ihrer Ver— waltungsbezirke auf geeignete Weise vor dem Abschluß ahnlicher Vertraͤge mit dem Anfuͤgen zu verwarnen, daß, den constatirten Erfahrungen nach, die Arbeiter in Guyana nur ein hoͤchst beklagenswerthes Loos erwarte. 5 du Th ͤ il. Piri naß ——————— 5 217 52) Mit höchster Genehmigung sollen die Bekanntmachungen. der Gemeinde Münster zugehorigen Walddistrikte, IgE Ed ie tal d en g welche nach Statt gehabter Vermessung zusam— men einen Flächengehalt von 144 Normal-Mor⸗ gen haben, und mit Eichen, Buchen und Nadel— Holz bestanden sind, Montag den 27. Mai d. J., Vormittags 10 Uhr, auf dem RNathhause zu Grün— berg, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Die Abschätzung dieses Waldes kann auf dem Büreau des unterzeichneten Großh. Kreis- Naths vorher schon eingesehen werden. Grünberg am 8. März 1839.* Der Gr. Kreisrath des Kreises Grunberg. Qa d Nach dem Pfandbuch der Gemeinde Belters— hain entlehnten Friedrich Kaußen Eheleute von dort, auf eine gerichtliche Schuld- und Pfand— Verschreibung vom 16. September 1823, ein Kapital von 170 fl. bei Konrad Voneif zu Grünberg. Nach Bekenntniß des Gläubigers ist solches abgetragen, die ausgestellte Urkunde kann jedoch dahier nicht vorgelegt werden und soll ab— handen gekommen sein. Auf Antrag werden da— her alle diejenigen, die aus jeuer Schuld- und Pfandverschreibung Rechte herleiten wollen, auf— gefordert, solche so gewiß binnen 2 Monaten da—⸗ hier anzuzeigen und geltend zu machen, gegen— falls die Urkunde für erloschen angenommen, die verunterpfändeten Grundstücke als pfandfrei be— 8 M tei* ine. Wandels and der Eiger E dem e Versteigerunug eines Brauhauses. gelöscht werden wird. Das hiesige städtische Brauhaus, in welchem Grünberg am 9. März 1839. bisher mit dem besten Erfolg Brauerei betrieben Großh. Hess. Landgericht das. worden ist, soll Mittwoch den 1. Mai d. J., Vor⸗ Ker aaf t. Ray nß. mittags um 9 uhr, auf dem Buͤrgermeisterei-Bü⸗ reau dah versteiger liegen be vorläufig renten, über ihre Das frequenten ist erst v Ind befin Butz 251) nags um germeiste 12 und sowie an ene Gle wiegend, denden! steigert Bu 62 chen⸗ S. Rial. Com Mittwoc in getre accordirt All ser Liefe nehmen auf ged des Vor, geladen Gie 1 1 mittags J nmiinder HOHioeses 2 mente, 1. 6 2. 9 1 5. 0 12947 illi Dit de Hel 8 U den we math zu dagegen Jahren, ahrung, en Ver⸗ in Lon⸗ nach er⸗ ahnlich hen Ge— daß die n Ries, trahirten usstellte, wurden. rthanen, des ge⸗ ret Ver⸗ fügen zu in höchst ollen die ddistrilte, 9 jusam⸗ nal⸗Nor⸗ d Nadel⸗ 8 zu Grün⸗ bekannt utlich an kann auf Ib Ereis⸗ — Frünberg. juses, welchen betrieben „Vor- 4 g Asi⸗ lere!“ reau dahier an den Meistbietenden in Eigenthum versteigert werden. Die desfallsigen Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht offen; vorläufig wird übrigens bemerkt, daß Concur— renten, deren Verhältnisse unbekannt sind, sich über ihre Solvenz ausweisen müssen. Das Gebäude selbst liegt dicht an der sehr frequenten Landstraße von Frankfurt nach Kassel, ist erst vor eirea 12 Jahren neu erbaut worden und befindet sich im besten Zustande. Butzbach den 27. Februar 1839. Der Großh. Burgermeister Zahn. 251) Mittwoch den 1. Mai d. J., Vormit⸗ tags um 10 Uhr, sollen auf dem hiesigen Bür— germeisterei-Büreau zwei kupferne Braukessel von 12 und 15 Ohm und eirea 600 Pfund schwer, sowie auch eine durchaus gut beschaffene metal— lene Glocke, von schönem Klang, eirea 100 F. wiegend, unter den zuvor bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen, an den Meistbletenden ver— steigert werden. Butzbach den 28. Februar 1839. Der Großh. Buürgermeister 3 62) Eine Lieferung von 90 Stecken Bu- chen⸗Scheidholz für das Großherzogliche Provin— zial⸗Commissariat und Entbindungs-Institut wird Mittwoch den 10. April d. J., zusammen oder in getrennter Parthie an Wenigstnehmende ver— accordirt. Alle Diejenigen, welche einen Theil an die— ser Lieferung, oder die ganze Quantität zu über— nehmen geneigt sind, werden zur Versteigerung auf gedachten Tag im Provinzialcanzleigebäude, des Vormittags um 10 Uhr, sich einzufinden, ein— geladen. Gießen den 26 März 1839. 50) Dienstag den 2. April l. I, des Vor— mittags um 9 Uhr, sollen in dem hiesigen Ge— meindewald, Distrikt Bleidenberg, ohnweit des Hofes Bubenrod gelegen, nachstehende Holzsorti— mente, als: 1. 60 Stecken Buchen-Scheidholz, 22 Eichen⸗Scheidholz, 1„, Eichen-Prügelholz, , Buchen⸗Stockholz, 5. 472 Cubfß. Eichen⸗Bauholz, öffentlich an den Meistbietenden versteigert werden. Die Zusammenkunft ist an Ort und Stelle des Holzes. Die Herrn Bürgermeister des Kreises Gie— ßen werden dienstergebenst ersucht, Vorstehendes in ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Königsberg am 25. März 1839. Der Burgermeister Krauskopf. 59) Fruchtversteigerung. Von den Fürstlich Solms-Lichischen Frucht— Vorräthen aus der Erndte 1838, sollen an fol— genden Tagen, unter den gewöhnlichen Beding— ungen, öffentlich versteigert werden: 4. Dienstag den 9. April 1839, Vormittags um 10 Uhr, vom Speicher zu Lich 140 Malter Gerste; 2. Donnerstag den 11. April 1839, Vormit⸗ tags um 10 Ubr, in der Burg zu Södel, vom dortigen Speicher 50 Mltr. Gerste; 3. Dienstag den 16. April 1839, Vormittags um 10 Uhr, in der Krone zu Niederwei— sel, vom dortigen Speicher 220 Malter Gerste. Lich am 23. März 1839. Fürstl. Solmsische Nentei das. Ker a tz. 60) Dem Konrad Petry, Johs. Sohn zu Hattenrod, Kreises Grünberg, sind am 21. März 2 weiße Schweine, 1 Bick- und 1 Mutterschwein, in einem Werthe von 19 fl., das eine auf dem Grünberger Markt, das andere auf dem Weg nach Haus in Harbach entlaufen. Dieselben sind auf beiden Seiten des Kreu— zes mit einem Röthelstriche gezeichnet, und dem Bickschwein sind beide Ohren durch den Hirten— Hund etwas zerrissen. Da man bis jetzt noch keine Auskunft von beiden Schweinen erhalten konnte, so bringe ich solches mit der Bemerkung zur öffentlichen Kennt— niß, daß, wenn sich dieselben an einem Orte aufbewahrt vorfinden sollten, man mir die An— zeige davon machen moge. Hattenrod am 25. März 1839. Der Bürgermeister e e 63) Dem Schweinhirten Johannes Arnold zu Steinbach ist ein halbjähriges weißes Mutter— Schwein entlaufen; der redliche Finder wirb er— sucht, mich davon in Kenntniß zu setzen. Ich ersuche die Großh. Bürgermeister dienst— ergebenst, dies in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Steinbach am 22. März 1839. Der Bürgermeister Horn. 61) Bei dem Großh. Buͤrgermeister Frese⸗ nius zu Longgöns stehen fünf leere, 4 Ohm hal⸗ tende und drei 2 Ohm haltende, vorzüglich gut gehaltene, weingrüne Fässer, worin sehr guter 1834r. befindlich gewesen, sämmtlich in Eisen ge—⸗ bunden, zu verkaufen. Sie werden aber nicht einzeln, sondern nur im Ganzen an einen Liebhaber, aus freier Hand, verkäuflich abge⸗ geben. 51) Versteigerung von Schieferdecker⸗ Arbeit. Die zu 146 fl. 30 kr. veranschlagte Schie⸗ ferdeckerarbeit am Dache der hiesigen Kirche, soll den 15. April d. J., Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten mittelst öffentlicher Versteigerung an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Steiglustige werden hierzu zur bestimm⸗ ten Stunde eingeladen.. Stumpertenrod den 26. März 1839. Der Großh. Bürgermeister Stein. * Berichtigung in dem Kreisblatt M 12. Lies Zeile 9 der ersten Seite von unten, statt Brandweins— Brennmaterials. 55„ z der zweiten Seite von unten, statt accordiren— veraccordiren. ———— ͤ— 2 M 8 sümmt spater belräg sollen und sorten