erden, wozu 1 er 1839. Bürgermeister ag ner. euist Geßen d umen abgeschlossen Ende des Jahrez en f. 18 fr. 28„ 000%„ 70„%, 105 fl. 375 fr. —— nit 3½ Procent 911 fl. 20 kr. 149 In. 35„ 05„ 510„ 12„ 705 fl. 37 kr. rr 3 ö Oberhessisches Intelligenz⸗ und Kreis-Blatt 46. Freitag, den 15. November 1839. Die für das dabier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz und Kreisblatt be⸗ stimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; später eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt pr. Zeile 2 kr. ....— reisräthliche ekanntmathungen. Zu Nr. K G. 10418 Gießen am 12. Nopember 1839. Betreffend: Die Musterung von 1339 und die Completirung von 1640. 8 8 N i Der Großherzoglich Hessische ä Kreisrath des Kreises Gießen an die sämmtlichen Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. Mit Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 3. December 1839., zu Nr. K. G. 6920. unter der Rubrik: a Leuten, welche sich in Untersuchung befinden, Die Abgabe von fordere ich Sie auf, betref. N welches durch das Kreisblatt Nr. 45. de 1837. veroffentlicht wurde, nur in dem Falle berichtliche Anzeige zu machen, wenn einer oder der andere durch das Loos in die ersten zwei Fuͤnftheile der Nummern gefallene Conscriptionspflichtige Ihrer Bürger⸗ meistereien, nach der Musterung in Untersuchung gekommen sein sollte, deren Ausgang bis zum 1. April k. J. nicht zu erwarten steht, und durch welche er wohl gar des Militaͤrdienstes unwüurdig werden koͤnnte. Erfolgt binnen 8 Tagen keine Anzeige, so nehme ich an, daß der gedachte Fall nicht eingetreten ist. g f Sollte von jetzt an bis zum 1. April k. J. ein zum Marsch Designirter noch in eine derartige Untersuchung verfallen, so erwarte ich daruber alsbaldige Anzeige. 5 In instructionsmaͤßiger Vertretung der Großherzogl. Regierungs⸗Rath Eck stein. Grünberg am 9. November 1839. zum Militairdienst Zu Nr. K. G. 9215. Betreffend: Die Musterung von 1839 und Completirung von 1840. Der Großherzoglich Hessische N „ Kreisrath des Kreisee Grunberg 0 an die Großherzogl. Bürgermeister dieses Kreises. 2. December 1837. in Nr. 45. des Unter Bezugnahme auf mein Ausschreiben vom 2. Kreisblatts fordere ich Sie auf, alsbald zu berichten, ob einer oder der andere durch das ei Fünftheile der Nummern gefallene Conseriptionspflichtige Ihrer Loos in die ersten zw a Buͤrgermeisterei nach der Musterung in eine Untersuchung gefallen ist, deren Ausgang bis zum 1. April k. J. nicht zu erwarten steht, und durch welche er wohl gar des Militaͤrdienstes un⸗ würdig werden koͤnnte. Sollte von jetzt an bis zum 1. April k. J. ein zum Marsch Desig⸗ nirter noch in eine derartige Untersuchung verfallen, so erwarte ich ee alsbaldige An⸗ u vir ier 9285———— Gießen, den 7. November 1839. 214) Bestimmung eines Abgleichungs— und Stempelungs-Tags fuͤr das Eichamt Lich. Man bringt hierdurch zur Kenntniß des Publikums, daß nach Einrichtung eines Eich— bureaus für das Eichamt Lich, in Gemäßheit der Vorschrift des§. 12. der Verordnung vom 8. Januar 1819, der Montag in jeder Woche als Eichtag bestimmt worden ist, wonach sich also diejenigen, welche gedachtem Eichamt Maaße oder Gewichte zur Abgleichung und Stempelung zu übergeben wünschen, für die Folge zu rich— ten haben. f Gießen, den 10. November 1839. Der Großherzogl. Kreisbaumeister Müller. 215) Der Unterzeichnete macht hiermit be— kannt und ersucht die Herrn Bürgermeister, ge— legentlich chren resp. Gemeindeangehörigen be— kannt zu machen, daß er abgängige Pferde und andere Thiere für die Thieranatomie, während des ganzen Winters ankauft und verhältnißmäßig besser bezahlt, als solches gewöhnlich von Andern zu geschehen pflegt. Gießen, den 10. November 1839. Dr. Vix, Professor der Thierheilkunde. 216) Versteigerungen von Straßen— bauarbeiten. Mittwoch den 20. November d. J., sollen die Planirarbeiten auf dem Straßenbezirk von Lich bis Eberstadt in kleinen Loosen an die Wenigstnehmenden öffentlich versteigert werden. Die Großherzogl. Bürgermeister werden er— sucht, dies in ihren Gemeinden mit dem Bemer— ken bekannt machen zu lassen, daß die Ver— steigerung, an dem gedachtem Tage, Vormittags 10 Uhr vor dem Rother Thor in Lich ihren An⸗ fang nimmt. Gießen, den 11. November 1839. Der Kreisbaumeister Müller. 217) Mittwoch den 20. November, Vor⸗ mittags 1 Uhr, sollen in der Wohnung des Un⸗ terzeichneten wegen Anschaffung einer neuen Or- gel in die hiesige Kirche nachstehende Arbeiten, als: Be kan nut machun gen. 218) Die Geschaͤfts- und Kassefuͤhrung des Gemeinde-Einnehmers Pfeffer zu Steinbach, ist am 6. d. M. einer speciellen Visitation unterworfen und durchaus in guter Ordnung be— funden worden, was ich zu veroͤffentlichen mich veranlaßt finde. Der Großherzogl. Kreisrath K. Ch. Knorr. 10 Zimmerarbeit, veranschl. zu 83fl. 48 ½ kr. 2) Schreinerarbeit, welche be⸗ steht in einer neuen Bühne und mehreren Veränderungen! von Bühnen ꝛc., so wie ein neues Altar, veranschl. zu 70 fl.— kr. 3) zwei neue Tische und vier ö neue Bänke auf dem Nath-⸗ haus, veranschl. zu 30 fl. kr. öffentlich an den Wenigstnehemenden versteigert werden. Risse, Voranschläge und Steigbedin— gungen können zu jeder Zeit von den Steig⸗ lustigen bei mir eingesehen werden. Die Herrn Bürgermeister dieses Kreises werden ersucht, Vor— stehendes in ihren unterhabenden Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu lassen. Fellingshausen, den 14. November 1839. Der Bürgermeister. Gerlach. 155) Peter Anton Kissel, geboren zu Ginseldorf am 20. October 1768, Sohn der verstorbenen Eheleute Johann Eckhard Kis⸗ sel und Anna Elisabeth, geborne Feus ner, ist unbekannt wo abwesend— und einer der näch— sten Intestat⸗Erben hat auf eine Verschollenheits— Erklärung, sowie um Aushändigung des in eirea 369 Gulden bestehenden, unter Euratel befind⸗ lichen Vermögens angetragen. Es werden demnach 1) oben benannter Peter Anton Kissel von Ginseldorf, 2) dessen unbekannte Vertrags-, Testaments⸗ und Intestat⸗Erben hierdurch öffentlich vorgeladen, im Termin Montag den 25. November d. J. Morgens 9 Uhr, dahier vor dem unterzeichneten Gericht zu erschei⸗ nen, unter dem Rechtsnachtheile, daß der erstere für todt erklärt, die Curatel seines Vermögens aufgehoben— und solches den bekannten Inte- stat⸗Erben eigenthümlich überlassen werde— und die Letzteren mit ihren Erb-Ansprüchen ausge⸗ schlossen und nicht weiter gehört werden. f Marburg den 29. Juli 1839. Kurfürstlich Hess. Landgericht. Hille. 7 vdt. Löwenstein. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei in Gießen. zwist eine deru ner schr Rei sta unt