8 J., sollen in gehörigen Do⸗ deren Hütten nete Holzsor⸗ gert werden: eitholz, isholz, abolz u. 3086h, en und ell. Morgens um auf dem von den Fahrweg, achmittags um Hüttenwald— de Streitwald, ortgesctzt. Achakt wird das cebit abgegebel, e Zahlung ber d 1 9„ 7 Vormittage * 5 de, bestehend l. ner, Behuft 3 dODberhefsisches Intelligenz- und Kreis-Blatt M23. 1839. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag erscheinende Oberbessische Intelligenz- und Kreisblatt be⸗ stimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; später eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt pr. Zeile 2 kr. Freitag, den 7. Juni Rreisräthliche Vekanntmachungen. Zu Nr. K. G. 4707. Gießen am 4. Juni 1839. Betreffend: Die evangelischen pfarrbesoldungen,— insbesondere die dazu gehörigen Güter, Grundstücke und Gefälle. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an saͤmmtliche Kirchenvorstaͤnde des Kreises Gießen.“ Das in obiger Beziehung von Großherzogl. Oberconsistorium ergangene Ausschreiben d. d. 17. Mai 1839. ad Nr. O. C. 3655. wird Ihnen nachstehend zur Nachachtung be— kannt gemacht: Schon vielfach ist uns zur Kenntniß gekommen, daß Grundstuͤcke und Gefaͤlle einzelner evangelischer Pfarreien nicht diesen, sondern Dritten z. B. Gemeinden, Kirchen, oder andern Pfarreien in den Katastern, Flur- und Steuerbuchern, zugeschrieben sind. Zur Abwendung aller etwaigen, durch solche Unrichtigkeiten den betreffenden Pfar⸗ reien entstehenden Nachtheile empfehlen wir Ihnen, im Einverstaͤndniß mit Großherzog— licher Oberfinanzkammer I. Section dahier,— die saͤmmtlichen evangelischen Kirchen— vorstaͤnde bestimmt anzuweisen, nicht allein waͤhrend der Parcellenvermessungen zur rich— tigen Aufnahme aller rubricirten Pfarrbesoldungsobjekte als solcher ebenso mitzuwirken, wie dieß von jedem Grundeigenthuͤmer verlangt wird, sondern auch die, ihnen bei der gesetzlichen Offenlegung der Vermessungsresultate zugestellt werdenden Gutergeschosse in je— der Beziehung sorgfaͤltigst zu pruͤfen und alle allenfallsigen Anstaͤnde zur Berichtigung anzugeben. g 6s versteht sich dabei von selbst, daß in allen denjenigen Faͤllen, in welchen bereits die Parcellenvermessung stattgefunden hat, derartige Unrichtigkeiten alsbald von den Kirchenvorstaͤnden, zur Abaͤnderung des Erforderlichen, zur Anzeige gebracht werden müssen. Auch ist in den noch giltigen alten Flur- und Lagerbuͤchern, in welchen solche Unrichtigkeiten vorliegen, so viel thunlich dafuͤr zu sorgen, daß die erforderlichen Be— richtigungen und Abaͤnderungen schon jetzt darin vorgenommen werden. Ebenso haben wir seither haͤufig wahrgenommen, daß genehmigte Ab- und Zugaͤnge von Besoldungsobjecten der rubricirten Art selbst nach vielen Jahren noch nicht in den Steuer⸗ und Flurbuͤchern ordnungsgemaͤß ab⸗ resp. zugeschrieben worden waren. Eine 0 solche Unregelmaͤssigkeit darf aber in keinem Falle laͤnger geduldet werden. Wir laden 7 Sie darum ein, dafür auf's Angelegentlichste besorgt zu seyn, daß derartige Ab⸗ und Zugaͤnge jedesmal so zeitig als nur moglich den Großherzoglichen Steuercommissarien 10 0 zur Besorgung des Weiteren in den Katastern ꝛc. zur Anzeige und alle noch vorhandenen 1 Rüͤckstände in dieser Beziehung unverweilt zur Erledigung gebracht werden. 10 Die Großherzogl. Buͤrgermeister haben das gegenwaͤrtige Kreisblatt den Kirchenvor— 0 staͤnden zur Einsicht mitzutheilen. N K. Ch. Knorr. 1 1 55 N—— 0 Zu Nr. K. G. 5001. Gießen am 4. Juni 1839. 10 Betreffend: Die Einrichtung neuer Gebäude hier die 5 Einrichtung der erforderlichen Risse. 8 Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Gr. Buͤrgermeister des Kreises Gießen(mit Ausnahme l des Gr. Bürgermeisters der Stadt Gießen.) Die nach Vorschrift des Ministerialausschreibens vom 23. October 1833, welches Ihnen durch Ausschreiben vom 20. Maͤrz d. J. wiederholt mitgetheilt worden ist, bei Neubauten zu uͤberreichenden Situationsrisse sind bisher gewoͤhnlich in aͤusserst mangelhafter Form vor— gelegt worden. Ich beauftrage Sie daher, die Interessenten darauf aufmerksam zu machen, daß in Zukunft nur alsdann die Situationsrisse als genuͤgend angenommen werden wuͤrden, wenn solche genau nach den in jenem Ausschreiben enthaltenen Bestimmungen gefertigt sind. Da die Zimmerleute auf dem Lande hierzu gewoͤhnlich nicht die erforderlichen Kenntnisse besitzen, so empfehle ich Ihnen die Wegbauaufseher Schwarz und Hahn, die ich deshalb gehoͤrig instruirt habe und die Zeichnungen richtig zu fertigen im Stande sind, auch am wenigsten Kosten verursachen werden, in den, denselben zugewiesenen Districten hierzu verwen⸗ den zu lassen. Sie werden die Bauenden in jedem einzelnen Falle zeitig genug hiernach an⸗ weisen, damit sie nicht durch Vorlegung unrichtiger Risse in dem vorhabenden Bauwesen etwa gehindert werden. K Ch, Zu Nr. K. G. 4631. Gießen am 4. Juni 1839. Betreffend: Einen am 1. Mai d. J. in der Gemarkung Leihgestern gefallenen Wolkenbruch und den dadurch verursachten Schaden. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die saͤmmtlichen Großherzogl. Bürgermeister des Kreises Gießen. Am 1. Mai d. J. hat ein heftiges Gewitter in der Gemarkung von Leihgestern, und namentlich an verschiedenen Gebaͤuden im Orte einen, fuͤr manchen Ortsbuͤrger sehr fuͤhlbaren Schaden angerichtet. Wenn ich nun auch den wohlhabenden Ortsbuͤrgern uͤberlassen muß, die Beschaͤdigungen aus ihren eignen Mitteln herzustellen, so befinden sich doch viele Einwohner in Leihgestern, deren Vermoͤgensverhaͤltnisse von der Art sind, daß ihnen dieß nicht leicht moͤglich ist. Um die se zu auftrage, binnen lassen, de Nac Zu Nr. Nas Oberhess stimmten gekauft n Bei gehmen soll in d Da fannt ge so muß wird, so machen z und übe rovinz Ju Nr it laden b und nissarien andenen chenvor⸗ 18g. Ihnen muten zu m vor⸗ machen, würden, t sind. enntnisse deshalb zuch am verwen⸗ nach an⸗ gauwesen N — 1830. ßen. tern, und sißlbaren Mien b deftern. die se zu unterstützen, wird gewiß Jeder gerne eine Kleinigkeit beisteuern, daher ich Sie be— auftrage, in Ihren resp. Gemeinden Collecten zu eroͤffnen und die gesammelten Beitraͤge binnen 14 Tagen an den Großherzogl. Buͤrgermeister Wagner zu Leihgestern gelangen zu lassen, dem uͤber die Vertheilung demnaͤchst geeignete Bestimmung zugehen wird. Nach Ablauf der Frist haben Sie den Erfolg an mich einzuberichten. K. Ch. Knorr. Zu Nr. K. G. 4830. Gießen am 7. Juni 1839. Betreffend: Den Ankauf der Remontepferde im Jahr 1838. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Nach erhaltener Benachrichtigung haben die Ankaͤufe von Remontepferden in der Provinz Oberhessen in den drei letzten Jahren sehr ungunstige Resultate geliefert, indem auf den be— stimmten Stationen nur sehr wenige Pferde vorgeführt wurden, mithin auch nur wenige an⸗ gekauft werden konnten. Bei diesen ungunstigen Erscheinungen glaubt Großherzogl. Kriegsministerium Anstand nehmen zu muͤssen, die Provinz Oberhessen zu Remonte-Ankaͤufen ferner beizuziehen, und soll in diesem Jahre der letzte Versuch gemacht werden, ob sich ein gunstigeres Resultat ergiebt. Da hauptsaͤchlich aus dem Grunde, weil die Musterung in den Orten nicht gehoͤrig be— kannt gemacht worden sei, eine so geringe Anzahl von Pferden vorgeführt worden sein soll, so muß ich Ihnen empfehlen, die Tage und Orte, an welchen die Pferdemusterung geschehen wird, sobald solche in der Zeitung veroͤffentlicht werden wird, mehrmals mit Sorgfalt bekannt machen zu lassen, die einzelnen Pferdebesitzer auch noch besonders darauf aufmerksam zu machen, und uberhaupt zur Verbesserung der Pferdezucht nach Kraͤften mitzuwirken, damit der, der Provinz Oberhessen drohende Nachtheil nicht eintritt. h. Ken oer r, Zu Nr. K. G. 4646. Grünberg am 30. Mai 1839. Betreffend: Den Ankauf der Remontepferde im Jahr 1838. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die saͤmmtlichen Großherzogl. Buürgermeister dieses Kreises. Es sind bei dem seitherigen Remontirungen in der Provinz Oberhessen der Remonti⸗ rungs⸗Commission an den verschiedenen Stationen so wenige Pferde und unter diesen so aͤusserst wenig brauchbare vorgefuͤhrt worden, daß nur eine sehr geringe Zahl des jedesmaligen Bedarfs an Pferden in der hiesigen Provinz hat angekauft werden koͤnnen, die durch die be⸗ traͤchtlichen Reisekosten der Commission sehr theuer zu stehen gekommen sind. Es wird daher, wenn die Pferdebesitzer nicht angelegentlichere Sorgfalt auf Erziehung guter und brauchbarer Pferde verwenden und eine groͤßere Anzahl derselben an den verschiedenen Stationsplaͤtzen vor⸗ fuhren, dieses Jahr zum letzten Male ein Versuch gemacht werden, den Remontebedarf theil— weise in der hiesigen Provinz anzukaufen. Ich muß Sie demnach auffordern, angelegentlich dahin zu wirken, daß durch Erziehung guter Pferde und Vorfuͤhrung einer groͤßeren Anzahl von solchen, der die Provinz sonst bedrohende Nachtheil abgewendet werde. orf r. —— Bekanntmachungen. 124) Mittwoch den 12. Juni d. J., Vormit⸗ tags 8 Uhr, sollen in dem Gemeindewald der Gemeinde Gießen, Distrikt Stolzenmorgen 142 Stecken Eichen-Prügelholz, 33 1 Eichen⸗Stockholz, 3475 Eichen⸗Wellen, 3 Stecken Kiefern⸗Scheitholz, 4x Kiefern-Prügelholz, 5 7 Kiefern⸗Stockholz, 425 Kiefern⸗Wellen, 125 Wachholder-Wellen, 17 Eichen⸗Stämme mit 383 Cubikfuß, 1 Fichten⸗Stamm mit 22 Cubikfuß, 22 Kiefern⸗Stämme mit 219 Cubikfuß, 157 Eichen⸗Stangen, f 412 Kiefern⸗Stangen, 4594 Kiefern⸗Bohnenstangen und 4 Birken⸗Stangen mit 123 Cubikfuß, an den Meistbietenden versteigert werden. Der Zusammenkunftsort ist auf dem Exercierplatze. Gießen den 6. Juni 1839. Der Großherzogl. Bürgermeister. M. Schneider. 117) Theilunghalber soll der, ohnweit Gießen in der Burkhardsfelder Gemarkung ge— legene, sogen. Mönchs wald, welcher unter anderen auch zur Anlage eines geschlossenen Guts in jeder Beziehung sich eignet und aus 470 Morgen 207 Klft. gut bestandenen Waldes und 108 Morgen 154 Klft. angerodeten, theil⸗ weise zu Wiesenanlagen vorbereiteten Landes besteht, Donnerstag den 1. August d. J., Nachmit⸗ miitags 2 uhr, in dem Gasthaus zum Ein⸗ horn in Gießen öffentlich an den Meistbieten⸗ den versteigert werden. Nähere Auskunft, namentlich über die dem— nächst bei der Versteigerung bekannt gemacht werden Bedingungen, ertheilt der mit der Ver⸗ steigerung beauftragte Unterzeichnete, und der Forst— schütz Nikolai in Albach ist angewiesen, jedem Kauflustigen den bezeichneten Wald und die hier— über aufgenommenen Karten zu zeigen. Gießen den 5. Juni 1839. Stein. Großherzgl. Landgerichtsassessor. 120) Der zur Concursmasse des flüchtig gewordenenspeinlichen Gerichts-Secretärs Franz gehörende Wald mit den dabei befindlichen Aeckern und Wiesen, in der Gemarkung Großenlinden gelegen und im Ganzen 433 Normalmorgen haltend, soll Donnerstag den 1. August d. J., Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Rathhause öffentlich an den Meist⸗ bietenden versteigert werden, welches hierdurch mit dem Bemerken zur Kenntniß der Kauflieb⸗ haber gebracht wird, daß die Versteigerungsbe— dingungen im Termin bekannt gemacht werden sollen, dieselben auch schon vorher bei dem Groß⸗ herzogl. Hofgerichts-Advocat Wiessell dahier eingesehen werden können. Gießen den 31. Mai 1839. In Auftrag Gr. Hess. Hofgerichts der Provinz Oberhessen. Jäger, Hofgerichts-Secretär. 481) Johann Friedrich Nebel von Watzen⸗ born, geb. den 9. März 1757, hat sich vor 50 Jahren aus seiner Heimath entfernt und seit die⸗ ser Zeit nichts von sich hören lassen. Da derselbe das 70. Lebensjahr überschritten hat; so werden, auf den Antrag seines Bruders, Jacob Balser Nebel, Johann Friedrich Nebel oder dessen et— waige Leibeserben hiermit aufgefordert, sogewiß binnen 8 Wochen sich dahier zu melden und ge⸗ hörig zu legitimiren, als sonsten ersterer für ver⸗ schollen erklärt und das in einigen Morgen Land bestehende Vermögen dem genannten Bruder als Erben überwiesen werden wird. Gießen den 26. Maͤrz 1839. Großh. Hess. Landgericht. Ploch. 116) Fruchtversteigerung bei dem Rentamte Gruͤnberg. Donnerstag den 20. Juni d. J., Vormittags 9 uhr, soll auf dem herrschaftl. Speicher zu Grün⸗ berg eine ansehnliche Partie 1838 herrschaftl. Früchte von Waizen, Korn, Gerste, Hafer und Molterfrucht, unterden bei der Versteigerung be— kannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich versteigert werden. Grünberg den 1. Juni 1839. Großherzgl. Hess. Rentamt das. Bötticher. Hierzu eine Beilage. 120) Die Lasche von narkung der Oadenburg ve tum an den liichneten Gr Jan XIV. 9 „MIV. XIV. XIV. XV. XV. XV. „XV. AV. XVI. icht gehört Auf A. aher alle! ligeichneten Rund Anspr srdert, die fir arzuzei er Kauftor Gießen ö 539) 5 J apitals so hannes f leck mit I Hau 1 0 d fol gen N 10 90 * elegentlich n Anzahl s flüchtig 8 Franz en Aeckern oßenlinden en haltend, 7 den Meist⸗ bierdurch Kauflieb⸗ gerungsbe⸗ cht werden dem Groß⸗ ell dahier et Provinz cretär. on Watzen⸗ sich vor 50 nd seit die⸗ Da derselbe so werden, ob Balser dessen et, t, sogewiß en und ge⸗ er für ver“ orgen Land Bruder als gericht. . ei dem Gai er zu Gruͤn⸗ beach be gerung b „ ssfeutlich entamt das. t k. 134 734 Ruthe daselbst(ist Grasgarten), an Beilage zu M23. 121) Die Erben des Kaufmanns Gerhard Tasche von Gießen haben das, in der Ge⸗ markung der Gemeinde Wieseck gelegene Hofgut Badenburg verkauft, sie können aber das Eigen⸗ thum an den hierzu gehörigen, nachfolgend be⸗ zeichneten Grundstücken: Flur XIV. Nr. 25. Klst. 567 auf dem Krohplatz, „XIV.„ 106.„ 248 auf d. Weingarten, 77 XIV. 77 110. 77 71 daselbst, „ XIV.„ 114.„212 daselbst, „.„ N„ auf der Huhnsbach an Heinr. Schäfer Ph. M. S., „XV.„ 75.„ 287 an dem Lerchenberg 8 an Heinr. Döll, „ XV.„ 77.„ 639 daselbst an der Ge⸗ meinde, 77 XV. 77 86. 77 319 daselbst an Emil Sundheim, „ XV.„ 244.„ 511 in der Huhnsbach s an d. alten Straße, „XVI.„ 66.„ 694 Wiese an d. Mühle. nicht gehörig nachweisen. N grund Ansprüche machen können, fordert, dieselben sogewiß binnen 6 Wochen da⸗ Auf Ansuchen der genannten Erben werden daher alle diejenigen, welche an die vorstehend bezeichneten Grundstücke aus irgend einem Nechts⸗ hiermit aufge⸗ hier anzuzeigen, als sonst ohne weitere Rücksicht der Kaufcontract gerichtlich bestätigt wird. Gießen den 1. Juni 1839. Großh. Hess. Landgericht. Ploch. 539) Zum Zwecke der Berichtigung eines Kapitals soll auf Antrag des Gläubigers die dem Johannes Lepper gehörige Mühle bei Großen duseck mit allem Zubehör als: 129 Haus, Scheuer, Stall, laufende Mahl⸗ und Oelmühl-Werke an Joh. Pfaff, Fußmüller, 5 kr. Rauch⸗ hahngeld den Herrn v. Buseck, 1 fl. Zins und 10 kr. statt eines Huhns, d. Gemeinde Großenbuseck, 3 Sr. 3 Kpf. 2G. 2,8 Ms. Korn den Herrn v. Buseck und Z fl. Wasserfallzins an Großherzogl. Obereinnehmerei Gießen— und folgende Güterstücke: 144 634 Ruthe vorm sern, an ihm selbst. Schlierberg in den Lö— ihm selbst. a 1 75 Nuthen daselbst(ist Grasgarten). 133 444 Nuthe daselbst, an ihm selbst. 1331 174 Ruthe daselbst vorm Schlierbach in den Lösern, an Joh. Pfeiffer, Phl. S. 314% 282 Ruthe daselbst, an ihm selbst und Wilhelm Münch, Wilh. S. 1335 474 Ruthe daselbst, an Joh. Hof sen. 1410 81 Ruthen im Forst beim Burkhardsfelder Weg, an ihm selbst. 1345 784 Ruthe auf dem breiten Hain, an Balth. Gans. 2 1336 314 Nuthe daselbst, an Anna Elisabeth Stephan. 2327 644 Ruthe daselbst, an Carl Voigt in Lich. 1 2 5 2 4834. der Leppermühle, an ihm E Montag den 17. Juni, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Wirths Siegfried zu Großenbuseck, unter den alsdann bekannt zu machenden Be⸗ dingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen den 8. April 1839. Großh. Hess. Landgericht. Ploch 118) Mittwoch den 19. Juni d. J., Vor⸗ mittags 10 uhr, soll in der Wohnung des Groß⸗ herzogl. Bürgermeisters zu Burkhards felden die an dem Gemeinde-Brunnen und Wasserbehälter vorzunehmende Maurerarbeit, veranschlagt zu 104 fl. 35 kr., an den Wenigstfordernden öffentlich versteigert wer⸗ den. Die Voranschläge und Bedingungen liegen den Lusttragenden im erwähnten Lokal zur Ein⸗ sicht offen. Burkhardsfelden den 3. Juni 1839. Der Großherzgl. Bürgermeister. We her u m. 122) Fruchtversteigerung bei dem Rentamte Gladenbach. Freitag den 21. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Gasthause zum Blankenstein dahier: 30 Malter Korn und 200 Malter Hafer öffentlich an den Meistbietenden versteigert und bei annnehmbaren Geboten der Zuschlag sogleich ertheilt. Gladenbach den 4. Juni 1839. Großh. Hess. Rentamt. v. Gehren. 115) Im Revier Hellgraben über Hessen⸗ hausen, sollen Dienstag den 6. d. M., folgende Holzsortimente meistbietend versteigert werden: 60 Haufen Reiser,. 52 Klafter Buchen⸗ Scheitholz, 6 Fuß lang und 5 Fuß hoch, 36 Klafter Stockholz, ebenfalls so hoch, 19 Eichen⸗Stämme zu Bau- und Werkholz. Der Sammmelplatz ist in demselben Revier Morgens 8 uhr. Die Großherzogl. Bürg ermeister werden er⸗ sucht, dieses in ihren Gemeinden öffentlich be⸗ kannt zu machen. Hassenhausen, Kreises Marburg den 4. Juni 1839. Der Bürgermeister. Müller. 123) Durch die Anschaffung des neuen Leichen⸗ wagens der Schuhmacherzunft sind die sehr gut gehaltenen Leichentucher, bestehend aus einem seinen weißen Leinwand⸗ und einem schwarzwollenen Tuch überflussig geworden, und sollen deßwegen Montag den 17. Juni, Nachmittags 4 Uhr, in der Zunftstube, bei Herrn Ludwig Herbert auf der Mäusburg, öffentlich versteigert werden. Zu bemerken ist noch, daß sich diese Tücher sehr gut für eine Dorfgemeinde eignen. Georg Junker), Zunftmeister. 699) Zahnärztliche Anzeige. Der Unterzeichnete kömmt nach den Ferien bei Eröffnung des Winterkursus nach Gießen, woselbst er einige Zeit verweilen wird. Eine noch bis dahin bestimmtere Anzeige wirdz die Hülfesuchenden in nähere Kenntniß setzen, wann und wo derselbe zu sprechen ist. Jos. Galette, senior, Prakt. Zahnarzt. 621) um mehreren Anfragen zu begegnen, machen wir hiermit unsern verehrten Kunden die ergebene Anzeige, daß auch jetzt noch täglich bei uns fortwährend alle Arten Tücher und Zeuge decatirt werden, und bemerken wir noch, daß unsere Decatirmaschine nach neuester Art so ein⸗ gerichtet ist, daß die Tücher und Zeuge an Qua⸗ lität und Haltbarkeit des Glanzes stets gewinnen und auf's Beste erhalten werden. Gebrüder Se ß, wohnhaft an der Schloßgasse Lit. A M 193. Drud und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch⸗ und Steindruckerei. in Gießen. imm spaäter betra 3