iug. d. J., Vom m Bureau des! larbeiten, als: fl. b. agt zu 76 2 schlagt zu 23 92 agt zu 21 2 schlagt zu 7 59 chlagt zu 10 3 ster den bei der. verdenden Beding eben werden. ermeister des Krei deren resp. Gem zerker befiuden, miß derselben gel⸗ 1839. „gl. Bürgermeistn 0 sebe. getung. 20. Aug. d. J, 1 hiesigen Gemarkl, Chaussee, 100% telle versteigert v züglicher Gute ahrt. Aug. 1830. rmeistet L eu l. In Gießen. 5 Oberhessisches Intelligenz und Kreis-Blatt 36. Freitag, den 6. September 1839. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz⸗ und Kreisblatt be⸗ stimmten Avertisements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Uhr, eingesendet werden; später eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. beträgt pr. Zeile 2 kr. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift Bekanntmachungen. 174) Nach dem Hypothekenbuch für Londorf entlehnte David Löw und dessen Ehefrau Spring von dort bei Gebrüder Schuchard zu Grünberg auf eine am 11. Oktober 1804 errichtete Schuld⸗ Urkunde, und gegen Constituirung eines General— pfandrechts 60 fl. Kapital. Solches ist abge— tragen, die deßfallsige Urkunde ist aber abhanden gekommen, und es werden daher auf Antrag alle Diejenigen, die aus dieser Urkunde Ansprüche machen wollen, aufgefordert, diese sogewiß bin— nen 4 Wochen daher anzuzeigen und zu begrün— den, gegenfalls die Urkunde für mortificirt ange— sehen werden wird. Grünberg, den 22. August 1839. N Großh. Hess. Landgericht das. gehrg. Gericht Rabenau. In Verhinderung des Landrichters, Ray ß5. 175) Versteigerung von eichenem Bau⸗ holz zu Londorf im Kreise Eruͤnberg. Montag den 23. d. M., Vormittags von 9 Uhr an, soll eine große Parthie altes, bereits gezimmertes und an einem Hause schon gestande— nes, eichenes, noch sehr gutes gesundes Bauholz, circa 5000 Cubikfuß enthaltend, in kleinen Quan⸗ titäten gegen gleich baare Zahlung öffentlich ver— steigert werden. Die Holzsortimente bestehen in Schwellen, Eckbändern, Dohnen, Zügen, Petten, Balken, Posten, Bügen und Nügeln; worunter sich vierzig Balken von 46 Fuß Länge, und drei Hundert Posten von 10 Fuß Länge, befinden. Londorf, den 1. September 1839. hu ber, von Rabenauischer Oberförster. 476) Da bei der am 28. v. M. abgehalte⸗ nen Versteigerung der Neparaturarbeiten an dem Kirchthurme zu Kirchberg die 1 Dachdeckerarbeit, veranschlagt zu 631 33 Schlosserarbeit, 55 75 43 20 nicht genehmigt worden ist, so wird Termin zur nochmaligen Versteigerung dieser Arbeiten auf Montag den 9. Sept. d. I., des Vormittags um 10 Uhr in dem Wirths hause zu Kirchberg anbe⸗ raumt. Der Voranschlag und die Versteigerungsbedin⸗ gungen liegen in dem Pfarrhaus daselbst, den Steiglustigen zur Einsicht offen. Giessen, den 4. Sept. 1839. Der Großh. Provinzialbaumeister Doof mann. Edictalladung. 176) Philipp Deibel, Ph. S. und dessen Frau zu Wieseck, haben unterm 11. Okt. 1770 bei Magister Koch dahier gegen Verpfändung von Grundstücken 30 fl. geliehen. Diese Hypo⸗ thek steht, obgleich sie längst abgetragen sein soll, im Hypothekenbuch noch offen. Auf den Antrag der Erben der Schuldner, werden alle diejeni⸗ gen, welche aus irgend einem Grunde Ansprüche auf diese Hypothek zu haben glauben, aufgefor— dert, dieselben sogewiß binnen 4 Wochen zu be— gründen, sonsten der Hypothekeneintrag gelöscht, resp. das Kapital als abgetragen angesehen wer— den wird. Giessen, den 27. August 1839. Großh. Hess. Landgericht das. Ploch.. 173) Folgende Einträge stehen annoch un⸗ gelöͤscht in dem Pfandbuch der Stadt Grünberg, nämlich: 1) über 80 fl. Darlehn, entlehnt von Heinrich Hörle bei der Pietanz Grünberg nach Schuld⸗ urkunde d. d. 14. August 1800, wofür der⸗ selbe seine Hofräthe 12. in Haus, Scheuer und Garten bestehend, verpfändete, 2) über 150 fl. Darlehn, entlehnt von Georg Adam Kreuders Eheleuten bei der Vormund⸗ schaft ihrer Kinder Ir Ehe zu Grünberg nach Schuld- und Pfandverschreibung d. d. 16. Fe⸗ bruar 1816, 3) über 24 fl. Darlehn, entlehnt von Joh. Hein⸗ 7 rich Schmandt bei der Pietanz Grunberg nach Schuld⸗ und Pfandverschreibung d. d. 19. December 1791. Oiese einzelnen Kapitalbeträge sind bereits schon längst zurückgezahlt, da jedoch die deßfall⸗ sigen Originalurkunden dahier nicht zurückge⸗ liefert werden können; so werden alle diejenigen, die aus solchen Ansprüche machen wollen, aufge— fordert, diese sogewiß binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen und zu begründen, gegenfalls die deß⸗ fallsigen Einträge in den Pfandbuüchern gelöscht und die verunterpfändeten Immobilien als pfand⸗ frei behandelt werden. Grünberg den 16. August 1839. Großherzogl. Hess. Landgericht, in Verhinderung des Landrichters Ray ß, Assessor. g i Migcellen. — Ueber den Geschmack der Obstfruͤchte. Von Liegel. (Schluß) —— Von den Pfirschen. Die Pfirschen werden allgemein für die be⸗ sten Obstfrüchte gehalten, der Landmann kennt sie aber kaum den Namen nach und sind mei— stens nur für die Städter und für herrschaftliche Gärten, indem die Erziehung dieser Bäume schwe— rer ist, als alle übrigen Obstgattungen. Die Pfirsche ist sauer und erhebt sich nie⸗ 1 mals bis zum Neinsüßen. Diese Säure ist aber 1 meistentheils mit so viel Zuckerstoff versetzt, daß „ der Geschmack äußerst lieblich, suß-weinigt oder weinsäuerlich wird, besonders da ihr zartes, fei— 0 0 nes, sehr erhaben, fein bisamartiges Fleisch von solcher Saftfülle strotzt, daß man sie gleichsam ö trinken kann. D Es gibt davon Früchte mit wolliger und kahler Haut, mit ablösigem und unabloͤsigem Stein. Von allen diesen Abtheilungen gibt es recht gute Früchte. Die meisten lösen sich aber theils ganz, theils nur theilweise vom Stein. Bei der Pfirsche ist es eben kein Fehler, wie bei den Pflaumen, wenn sie sich nicht vom Steine lösen. Es gibt auch von dieser Familie, wie bei allem Obste, die ein mehliges und schmieri⸗ ges, fades, herbesaures Fleisch haben. Man erzieht aus den Steinen guter Früchte meistentheils wieder gute Früchte, die der Mut⸗ ter entweder ganz gleichen oder doch nicht viel abweichen, was bei den Kirschen nicht der Fall ist. Solche aus Steinen erzogene Pfirschenbäume sind für unser Klima gewöhnlich dauerhafter, als die französischen Sorten, und wenn sie am Stamme erfrieren sollten, so hat man durch ihre Wurzel- Austriebe, die sie zwar sparsam machen, wieder ächte Nachkömmlinge. (Fortsetzung folgt). Druck und Verlag der G. D. Brühl' chen Buch- und Steindruckerei in Gießen. Die fü simmten! spaͤter eint beträgt pr — Zu N 9 0 E Hagelse einer Ul. siestgen