inzufin⸗ ter Burger, eits ver⸗ llosser⸗, Geneh⸗ weitere 5 N neisterei⸗ jeister Kauß Schuld ⸗ 790 bei fl., so⸗ etropoli⸗ Schuld- er 1794 fändeten benann⸗ der Er⸗ Kapita⸗ ejenigen, reibungen solche so⸗ gen, ge⸗ rt ange⸗ findlichen den. cht das⸗ ͤdrichters — f Oberhessisches Intelligenz- und Kreis-Blatt M27. Freitag, den 5. Juli 1839. Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz⸗ und Kreisblatt be stimmten Avertissements müssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Ubr, eingesendet werden; später eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt pr. Zeile 2 kr. che Bekanntmachungen. Gießen am 3. Juli 1839. Rreisräthli Zu Nr. K. G. 5794. Betreffend: Die Abschaffung der Privatbacköfen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die Gr. Buͤrgermeister des Kreises Gießen(mit Ausnahme des Gr. Buͤrgermeisters der Stadt Gießen.) binnen 8 Tagen zu berichten, ob und wie viel Privatbackoͤfen handenen Gemeinde— Backoͤfen, Sie werden aufgefordert, in Ihren resp. Gemeinden noch bestehen, oder ob nur die vor deren Zahl anzugeben ist, benutzt werden. Die nicht pünktlich einlangenden Berichte werden durch Expresse abgeholt werden. N K. h. Kune r x- Zu Nr. K. G. 5168. Gießen am 4. Juli 1839. Betreffend: Die Aufstellung und Einsendung der Viehstands⸗Tabellen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die sämmtlichen Großherzogl. Buͤrgermeister des Kreises Gießen. Von der höchsten Staatsbehoͤrde ist der Termin zur Einsendung der Viehstandstabellen verandert und bestimmt worden, daß in Zukunft die Aufnahme des Viehstandes immer im Monat Juli stattfinden oll. g 5 Das 0. Formular habe ich drucken lassen, und indem ich Ihnen mit nachstem Boten eine Anzahl Exemplarien desselben zusenden werde, bemerke ich, wie ich er⸗ warte, daß Sie künftig, sowie auch schon im laufenden Jahr jedesmal bis zum 10. August die Viehstandstabelle, genau nach jenem Formular aufgestellt, einsenden, weil ich sonst genoͤthigt sein wuͤrde, solche bei den Saͤumigen auf deren Kosten abholen zu lassen. 8 Der Aufstellung dieser Uebersichten haben Sie die groͤßte Aufmerksamkeit und Sorgfalt zuzuwenden und in den Begleitungsberichten, soweit moglich, die Gruͤnde fuͤr die etwa gegen das vorhergehende Jahr stattgehabte auffallende Vermehrung oder Verminderung des Viehstandes im Allgemeinen sowohl, als bei einzelnen Viehgattungen, sowie auch fuͤr das etwa eingetretene Fallen oder Steigen der Viehpreiße anzugeben. ö Unvollstaͤndige oder unrichtige Vorlagen werden Ihnen zur Vervollstaͤndigung resp. Be⸗ richtigung, mit Porto belegt, zuruͤckgesendet, wobei ich Ihnen bemerke, daß diejenigen Buͤrger— meister, welchen das Formular nicht deutlich genug ist, sich auf meinem Buͤreau instruiren lassen koͤnnen. Nur in Beruͤcksichtigung, daß nach gemachter Erfahrung, viele Buͤrgermeister von den bisherigen Viehstandes-Tabellen keine Concepte in ihrer Registratur zuruͤckbehalten haben, will ich bei Aufstellung des ersten Verzeichnisses nach dem neuen Formular gestatten, daß die Ru— briken„Mehr und Weniger wie im vorhergehenden Jahr“ unausgefüllt bleiben, in der Folge darf dieß jedoch nicht mehr vorkommen, und es sind zu dem Ende immer die Concepte wohl aufzubewahren.— Die summarische Uebersicht auf der 4. Seite ist hierunter nicht begriffen und muß daher schon jetzt genau gefertigt werden. Es versteht sich hiernach ubrigens von selbst, daß demnaͤchst, wie bisher vorgeschrieben war, am Schlusse des Jahrs eine solche Tabelle nicht mehr aufgestellt wird. h. Rio Zu Nr. K. G. 5319. 5 Gruͤnberg am 24. Juni 1839. Betreffend: Den Peter Michel von Niederwalluf, Herzoglich Nassauischen Amts Eltville. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an die saͤmmtlichen Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. Nach eingelaufenem Steckbriefe des Herzoglich Nassauischen Criminalgerichts zu Wiesbaden, hat sich der unten naͤher beschriebene Peter Michel aus Niederwalluf, Herz. Nassauischen Amts Eltville, der Vollziehung eines wegen wiederholten Diebstahls und Betrugs gegen ihn erlassenen Straferkenntnisses durch die Flucht entzogen.— Ich beauftrage Sie daher, auf denselben in Ihren resp. Buͤrgermeistereien ein wachsames Auge zu richten und ihn im Betretungsfalle zu arretiren und hierher einzusenden. nnr iii nn lee m Alter: 27 Jahre, Augenbraunen schwarz, Groͤße: 57 8“ Herzogl. Nass. Maaßes, Augen: braun, Statur: gesetzt, Nase: stumpf und breit, Haltung: gerade, Mund: gewoͤhnlich, Gesicht: laͤnglich, Zaͤhne: vollstaͤndig, Gesichtsfarbe: braun, Kinn: rund, Haare: schwarz, Bart: keinen, Stirne: hoch, Besondere Zeichen: keine. sich weg dur ein Re und 3 Ge. Bichstandes eingetretene resp. Be⸗ n Bürger instruiren t von den aben, will ij die Ru⸗ der Folge icepte wohl ht begriffen cgeschrieben 2. Wiesbaden, schen Amts n erlassenen enselben in ingsfalle zu Zu Nr. K. G. 5322. Gruͤnberg am 24. Juni 1839. Betreffend: Den peter Issinger aus Eltville, Herzoglich Nassauischen Amts Eltville. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gruͤn berg an die saͤmmtlichen Großherzogl. Bürgermeister dieses Kreises. Nach Benachrichtigung des Herzoglich Nassauischen Criminalgerichts zu Wiesbaden, hat sich der unten naͤher beschriebene Metzgergeselle Peter Issinger aus Eltville einer, gegen ihn wegen Diebstahls, Unterschlagungen, Faͤlschung und Betruͤgereien eingeleiteten Untersuchung durch die Flucht entzogen.— Derselbe soll sich haͤufig fuͤr einen Sohn oder Verwandten der Wittwe des Hofmetzgers Fischer in Biebrich ausgeben und, wie man vermuthet, in dem Besitze eines von dem Herzoglich Nassauischen Amt zu Cltville am 4. Mai d. J. unter Nr. 202. des Registers fuͤr den Schlosser Joseph Issinger aus Eltville ausgestellten Reisepasses seyn.— Ich beauftrage Sie, auf denselben in Ihren unterhabenden Gemeinden genau invigiliren und ihn im Betretungsfalle arretiren und hierher einliefern zu lassen. nie e. Si nne e me n t. Nase: breit, Mund: groß, Kinn: rund, Gesichtsfarbe: gesund, Gesichtsbildung: oval, Besondere Zeichen: kkine. Alter: 22 Jahre, Groͤße: 5“ 5“ Herzogl. Nass. Maaßes, Haare: braun, Augen: braun, Augenbrauen: braun, Zu Nr. K. G. 5521. Betreffend: Die Abschaffung der Privatbacköfen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Ich fordere Sie auf, mir innerhalb 8 Tagen anzuzeigen, ob und wo in Ihrem resp. Gemeinden Privatbackoͤfen bestehen und gebraucht werden? Gruͤnberg am 29. Juni 1839. n- e ————— L— Bekanntmachungen. mit dem Bemerken zur Kenntniß der Kauflieb— haber gebracht wird, daß die Versteigerungsbe— 120) Der zur Concursmasse des flüchtig dingungen im Termin bekannt gemacht werden sollen, dieselben auch schon vorher bei dem Groß— herzogl. Hofgerichts-Advocat Wiessell dahier eingesehen werden können. Gießen den 31. Mai 1839. In Auftrag Gr. Hess. Hofgerichts der Provinz Oberhessen. Jäger, Hofgerichts-Secretär. gewordenen peinlichen Gerichts-Secretärs Franz gehörende Wald mit den dabei befindlichen Aeckern und Wiesen, in der Gemarkung Großenlinden elegen und im Ganzen 433 Normalmorgen haltend, fol Donnerstag den 1. August d. J., Vormittags 10 Uhr, auf hiesigem Nathhause öffentlich an den Meist— bietenden versteigert werden, welches hierdurch 142) Fruchtversteigerung bei dem Rentamte Gladen bach. Dienstag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Gasthause zum Blankenstein da⸗ hier beiläufig 28 Malt. Korn und 190„ Hafer oͤffentlich an den Meistbietenden versteigert und bei annehmbaren Geboten der Zuschlag sogleich ertheilt. Gladenbach den 2. Juli 1839. Großh. Hess. Rentamt. v. Gehren. 141) Fruchtversteigerung bei dem Rentamte Grunberg. Donnerstag den 18. Juli, Vormittags 9 Uhr, soll auf dem herrschaftl. Speicher zu Grunberg eine ansehnliche Parthie 1837. herrschaftl. Früchte von Waizen, Korn, Gerste, Hafer und Molter⸗ frucht unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen oͤffentlich ver⸗ steigert werden. i Grünberg den 28. Juni 1839. Großh. Hess. Rentamt das. Bötticher. 131) Edictalladung. Nikolaus Stark's Erben von Saasen befinden sich im Besiß der, in Saaser Gemarkung belegenen Grundstücke 10% 0 964 Klftr. Acker auf dem neuen Hof an Joh. Georg Böcher und 108 2944 Klftr. Acker da⸗ selbst an Johann Heinrich Schmidt zu Winnerod, in Bezug auf welche sie sich jedoch durch gericht⸗ liche Urkunden als Eigenthümer nicht ausweisen können. Da sie über diese Grundstücke anderweit dis⸗ poniren wollen, so werden alle diejenigen, welche etwa darauf Ansprüche machen können, aufge- fordert, solche sogewiß binnen 60 Tagen dahier anzuzeigen, gegenfalls der desfallsigen anderwei⸗ teren Disposition stattgegeben werden wird. Grünberg den 8. Juni 1839. Großherzogl. Hess. Landgericht das. in Verhinderung des Gr. Landrichters Nayß. 132) Edictalladung. Jacob Kauß von Lauter entlehnte auf eine gerichtliche Schuld⸗ und Pfandverschreibung d. d. 30. März 1730 bei der Universität Gießen ein Kapital von 50 fl., so⸗ wie Adam Befuß von dort von den Metropoli⸗ tan Buff's Erben auf eine gerichtliche Schuld⸗ und Pfandverschreibung d. d. 9. Dezember 1794 * ein Kapital von 145 fl. Die betreffenden Besitzer der verunterpfändeten Grundstücke erkennen die Pfandrechte der benann⸗ ten Gläubiger nicht an und auf Antrag der Er⸗ steren werden daher, da die deßfallsigen Kapita⸗ lien auch schon getilgt sein sollen, alle diejenigen, welche aus den vorerwähnten Verschreibungen Rechte herleiten wollen, aufgefordert, solche so⸗ gewiß binnen 4 Wochen dahier anzuzeigen, ge— genfalls die Schuldurkunden für mortificirt ange- sehen und die im Besitz Dritter befindlichen Grundstücke als pfandfrei behandelt werden. Grünberg den 8. Juni 1839. Großherzogl. Hess. Landgericht das. in Verhinderung des Gr. Landrichters 5 Ray 5. 140) Versteigerung eines Pferdes. Den 9. Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll vor dem Neustädter Thor ein Pferd, fünf Jahr alt, dunkelbraun, 17 Faust hoch, englisirt und in sehr gutem Zustande, dem Meistgebot ausgesetzt und der Zuschlag sogleich ertheilt werden. Gießen den 28. Juni 1839. 1120 Zahnärztliche Anzeige. Der Unterzeichnete kömmt nach den Ferien bei Eröffnung des Winterkursus nach Gießen, woselbst er einige Zeit verweilen wird. Eine noch bis dahin bestimmtere Anzeige wird die Hülfesuchenden in nähere Kenntniß setzen, wann und wo derselbe zu sprechen ist. Darmstadt den 7. Juni 1839. Jos. Galette, senior, prakt. Zahnarzt. Druck und Verlag der G. D. Brühl' schen Buch- und Steindruckerei. N In V2 Die fi stimmten spater ein beugt p. ——— — 3 N K N baden, Diebstas auf die richten Alter; Groͤß Haar Stur Auze Luger Zu N