gemacht geister. 19. er, des Dohnung jusen, die gebäuden heiten an r Verstei⸗ gungen, S 2 1 r D TTA ö Klasse iche eilen ei solchen gornehmen en Grund dich aber, schte dun brach eil imer, und er Erecu⸗ Marschall um, mein 1 i Kon Oberhessisches Intelligenz⸗ und Kreis-Blatt M41. Freitag, den 12. October. 1838. 7 ö— Die für das dahier in jeder Woche ein Mal, am Freitag, erscheinende Oberhessische Intelligenz- und Kreisblatt be⸗ stimmten Avertissements muͤssen längstens in jeder Woche bis zum Donnerstag, Vormittags 9 Ühr, eingesendet werden: später eintreffende Inserenden bleiben bis zur nächsten Nummer liegen. Die Inserzionsgebühr in gewöhnlicher Schrift beträgt pr. Zeile 2 kr. Kreisräthliche Vekanntmachungen. Zu, Nr. K. G. 6072. f Grunberg am 7. Oetober 1838. Betreffend: Die Entweichung der angeblichen e Nern aus Sberbessingen, aus dem Detentionsg reste zu Lich. 2 . Der Großherzoglich Hessische. 8 Kreis rath des Kreises Grünberg N r 3 1 an sämmtliche Gr. Bürgermelster dieses Kreises. N Rach Benachrichtigung des Großh. Fürstlich Solmsischen Londgerichts zu Lich, ist die unten naher beschriebene, angebliche Margaretha Nern, welche sich wegen Betrugs und Faͤl⸗ schung bei jenem Gerichte in Untersuchung befindet, in vergangener Nacht gus ihrem Deten⸗ tionslocale entwichen. Sie soll sich mittelst eines Strickes, wahrscheinlich mit Hülfe ihres Beischlaͤfers, des Heinrich Schaͤfer von Garbenteich, aus einem im Sten Stocke befindlichen 8 Fenster herunter gelassen haben. N 2 2 8 5 8 Ich beauftrage Sie, auf diese Person genau invigiliren— sie im Betretungsfalle arretiren und hierher einliefern zu lassen. 5. f 1 ö Wegen Abwesenheit des Großh. Kreisraths C. Fu, Kreissecretär. S i g u ment der angeblichen Margaret ha Ne n von Oberbessingen. Alter: 42 Jahre, Haare; schwarz, Große: 6 Fuß, 5 Zoll, Stirne: hoch, N Augenbraunen: braun, Mund: groß, Augen: schwarzbraun, Kinn: rund, Nase: stark, Besondere Zeichen: 0. Kleidung: Eine schwarz und roth geblümte kattunene Haube,— ein gedruckter baumwollener, sehr geflickter Mutzen, blau und weiß,— ein grau biberner Unterrock,— ein gestreifter baumwollener ditto,— weiße wollene Struͤmpfe,— ein Paar Schuhe.“ Zu Nr. K. G. 6089. Grünberg am 8. October 1838. Betreffend: Die Landgestüts-Anstalt— nunmehr die Untersa— chung der als Beschäler benutzt werdenden Hengste von Privatpersonen für das Jahr 1889. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gruͤn berg an die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises. Ich fordere Sie auf, innerhalb 8 Tagen unfehlbar zu berichten: ob Hengste in Ih— ren Gemeinden sich befinden, welche im künftigen Jahre zum Bedecken von Stuten benutzt werden sollen? und wer die Besitzer derselben sind? damit wegen Untersuchung der Hengste das Roͤthige angeordnet werden kann. Ist Ihr Bericht bis zum 20. d. M. dahier nicht eingelangt; so geht zu dessen Ab— bolung auf Ihre Kosten ein Strafbote ab. 9 Wegen Abwesenheit des Großh. Kreisraths C. Ng 1 Kreissekretaͤr. 8 5 ä——„—t—. ¶ M— Miscellen. Zwerg⸗ oder Hochstammform, in einen Garten zu pflanzen hätte. Diese Frage frappirte mich ai een ee Anfangs; es siel mir aber sogleich bei, daß es aus einigen Briefen des Doktors und Apothekers gewisse Sorten gebe, die allgemein als Erstlinge viegel an den Redakteur des Obst— bekannt sind. So nennt man den Borsdorfer, baumfreundes. Maschansger, den König der Aepfel; allein die— Ich will Ihnen hier etwas Sonderbares ser trägt zu sparsam, als daß man ihn einzig mittheilen. Vor einiger Zeit schrieb mir ein po- pflanzen mochte. Die graue Butterbirne oder mologischer Freund, ich mochte ihm doch angeben, Isenbart, die weiße Butterbirne oder Kaiserbirne, welche Gattungen Obst man zu wählen habe, hält man gewohnlich, vorzüglich die erste, für wenn man von jeder nur einen Stamm, in die beste Frucht. Allein beide, vorzüglich die * und sind als Zwerge empfindlich auf Lage, Bo⸗ den und Standort. Die große grüne Neinklaude ist gewiß die beste Frucht, trägt aber selten strotzend. Ich will nun hier von jeder Obstgattung nach meinen Erfahrungen einen Baum bezeichnen, der für Kälte und Witterung nicht sehr empfind— lich ist, eine kräftige Vegetation hat, gerne trägt und dessen Frucht gut ist, wenn es auch nicht die allerbeste wäre, dabei ist auf Sommer-, Herbst⸗ und Winter-⸗Obst nicht Rücksicht genom⸗ men. Ich will hier der Erfahrung Anderer, ih— rem individuellen Geschmack und der Vorliebe für gewisse Früchte nichts benehmen, auch mir durch folgende Benennungen nicht eine besondere Kenntniß anmaßen. Es ist äußerst schwierig, bei der großen Anzahl von guten Früchten, eine einzige Sorte als die beste zur Anpflanzung aus⸗ zuscheiden. 0 Von den Aepfeln wähle ich die englische Wintergoldparmäne. Der Baum wächst kräftig, ist dauerhaft und trägt fast jährlich stro— tzend. Die Frucht ist groß, lachend schön und gut, hält sich, ohne zu welken, den ganzen Win⸗ ter hindurch. Man nennt ihn auch den König der Peppinge und Goldreinetten. Diese, unter den neuen Aepfeln, so berühmte Frucht ist sowohl als Hochstamm auf Wildling und als Zwerg auf Johannesstamm gleich gut zu pflanzen. Die Birnen sind mehr empfindlich auf Lage, Standort und Boden, als die Aepfel. Viele Birnen, und meistens die recht guten, verlangen eine gut gedeckte Lage und warmen Sonnenstand. Unser Baum soll dauerhaft und die Frucht doch gut sein. Ich wähle dazu Diels Butterbirn. Sie ist meistens sehr groß, etwas rauschend but— terhaftschmelzend, von köstlichem Wohlgeschmack, überfließend von Saftfülle, wird am Lager sehr schön zitronengelb und ist eine Herbst-Winterbirne, die nicht welkt und nicht teig wird. Der Baum Isenbart, gedeihen hochstämmig nicht mehr gut wächst hochstämmig recht gut und gedeiht auf der Quitte vortrefflich; der Zwerg verträgt den Schnitt, wie die Kaiserbirne, sehr wohl und läßt sich jede Behandlung gefallen. Die Trag— barkeit ist oft überraschend, indem der Baum fast jährlich strotzend voller, sehr großer Früchte hängt. Wenn sie gleich von mehreren anderen Sorten im hohen Geschmacke übertroffen wird, so kenne ich doch keinen Baum, der ihn an Trag— barkeit und Dauerhaftigkeit übertrifft. Da mein Freund mir nicht angab, ob ich eine Süß- oder Sauerkirsche aussuchen sollte, so wähle ich von dieser Fruchtgattung die süße Früh weichsel. Der Baum wird als Sauer⸗ kirsche ziemlich groß und traͤgt fast jährlich stro— tzend, ist nicht empfindlich und gedeiht überall, gleich dem gemeinen Weichsel-Baume, dem er auch mit seinen dünnen, hängenden Aesten voll⸗ kommen gleicht. Die Frucht ist nur mäßig groß und bei voller Zeitigung fast schwarz. Der Ge⸗ schmack ist suß mit etwas Aroma und kaum merk⸗ licher Säure. Sie zeitigt gegen Ende Juni, ist aber auch schon genießbar im halben Juni, wo sie noch ziemlich roth gefärbt ist Der Geschmack ist dann säuerlich⸗süß, aber doch nicht unange⸗ nehm. Die süße Fruͤhweichsel vereinigt Tragbar⸗ keit mit inuerlichem Werthe der Frucht, und hat überdieß das Verdienst der frühen Zeitigung, wo es noch an Sauerkirschen mangelt. Ich traf diese Kirsche häufig in Franken, in der Gegend von Schweinfurt, angebaut. Die Flamentiner ist ebenfalls eine volltragende Kirsche, die früh zeitigt und ziemlich groß ist. Diese wird bei Nürnberg so häufig gebaut, daß man sie mit Relais- Pferden in Wagen nach München führt. (Fortsetzung folgt.) Ueber das Baumharz. Das Harz an den Bäumen ist, wie bekannt, der Saft welcher aus denselben herausgedrungen ist, und der, wenn die wässerigen Theile dessel— 1 ben durch die Luft verflüchtigt worden sind, trock⸗ ugt und hart wird. Daraus entstehen krebsar— tige Schaden, welche den Baum allmählig schwä⸗ chen, und verursachen, daß er abstirbt. Bäume in feuchten Gärten sind besonders dieser Krank⸗ heit ausgesetzt. Diese Krankheit muß bei Zeiten gehoben werden. Man nimmt zuvörderst das Harz vermittelst eines Gartenmessers von dem Baume weg, und scarificirt dann die Wunde tief. Hierauf reibt man dieselbe mit Saueram-⸗ pfer ein, den man so stark an den Baum drückt, daß sein Saft bis auf den Grund der Einschnitte dringt. An den so behandelten Stellen tritt ge— wiß kein Harz mehr heraus, die scarificirten Theile überwachsen bald wieder mit Holz und Rinde, so daß man in Kurzem keine Spur von der Wunde und den Einschnitten mehr gewahr wird. — Anek dee, Kyau und einige andere Offiziere machten einst einen Ausflug auf das Land, um einen Edelmann heimzusuchen, der gern Gast, aber nicht gern Wirth war. Als sie unangemeldet in den Burghof dieses kargen Landjunkers hinein⸗ sprengten, fuhr er schnell mit dem Kopfe zum Fenster heraus, aber noch schneller wieder zurück. Sie bemerkten dieß und gingen desto rascher die Treppe hinauf. Doch schon auf der Mitte der⸗ selben stellte sich ihnen ein Bedienter in den Weg, welcher versicherte, sein Herr sey nicht zu Hause. — Oat sein Herr mehr als einen Kopf? fragte Kyau.— Der Bediente lächelte verlegen, und sagte, er wisse nur von Einem.— Oder nimmt ö* er den zuweilen nicht mit, wenn er ausgeht? — Der Diener grinsete und blieb die Antwort schuldig.— Nun, eines von Beiden muß es sein; denn wir sahen eben einen Kopf, der Seinem Herrn gehörte, aus dem Fenster sehen. Kommt, Brüder, laßt uns das Ding untersuchen! Sie rückten nun, ohne sich durch den ausge⸗ schickten Plänkler abhalten zu lassen, weiter vor und mit starken Schritten in das Wohnzimmer, das der Edelmann wegen großer Eilfertigkeit zu verriegeln vergessen hatte. Es war leer; doch hörten sie eine Thüre, die innerhalb weiter führte, zuwerfen; husch hinten drein.— Wieder ein öͤdes Gemach, und wieder eine zugeschlagene Thüre. Auch hier wollten sie durch, aber Schloß und Riegel hielten sie auf. Hollah! riefen Sie und donnerten an. Niemand rührte sich. Sie donner⸗ ten wieder und horchten. Alles blieb todtenstill. So forderten sie, wohl eine Viertelstunde lang, die Festung vergebens auf, und beschlossen endlich, sie mit Sturm einzunehmen. Ein paar derbe Fußstöße eröffneten ihnen die Aussicht in ein Spei⸗ segewölbe, wo sie zwar allerlei todte Thiere, aber keinen Menschen erblickten. Unter den aufgehan⸗ genen Leichen zeichnete sich besonders ein frisch geschlachtetes Schwein aus, das ihnen den Rücken zukehrte. Sie bewunderten dessen ausserordentliche Größe, besahen es von allen Seiten und entdeck⸗ ten mit Erstaunen in seinem Bauche den Mann, den sie suchten. Er schimpfte gewaltig, als sie ihn unter Jubel aus seiner blutigen Höhle hervor⸗ zogen. Gott bewahre uns vor euch Soldaten! Ihr schonet weder Alt noch Jung!—„Ja wohl Bruder Herz!“ fiel Kyau ein.„Nicht einmal das Kind im Mutterleibe verschonen wir, wie du jetzt eben selbst erfahren hast.“ —— 8— Frucht preise: Städte. Gemäss Walzen] Korn. Oerste Hafer J Erbsen[ Linsen Mainz 0 das Malter —— Frankfurt 3 1„— 8 45— 7 4 1— 1— Gießen„„ N00 8 301200 801165(3 Grünberg 9„5 F 1 3 r pf. fl. ke. Pf. fl. kr. Pf. fl. kr. Pfsst. kr. Pf. ft. kr. pf fl. 2