ann, stan⸗ tere st es ruͤher ihren der s E⸗ und arten, Trieb daß imme Das Jahre daum schie⸗ der ich, thode man diese jeiste den 6 K erfe, levon e an⸗ und sacht, aber, ber⸗ viele heim Oberhessisches 0 Intelligenz und Kreis-VGlatt 35. Donnerstag, den 1. Februar. Bekanntmachungen. 8 Edictalladung. Auf dem Vermögen des Otto Dietrich Jäger von Queckborn, nunmehr im Besitz seiner Rechts⸗ nachfolger, haften nach dem Hypothekenbuch: 4) eine, durch Pfandbestellung versicherte For— derung von 22 fl. 30 kr. des Hospitals Grünberg, contrahirt von Johann Heinrich Görnert von Queckborn, am 12. Februar 1748 und 2) eine, durch Pfandbestellung versicherte For— derung von 25 fl. der Pietanz Grünberg, contrahirt von Johann Heinrich Görnert II. von Queckborn, am 22. Februar 1755. Diesen Forderungen und dem bestehenden Pfandrecht wird widersprochen und da jene auch nach vorliegender Bescheinigung getilgt sein sollen, so werden alle diejenigen, die aus den desfall— sigen Schuldurkunden Ansprüche herleiten können, aufgefordert, solche so gewiß binnen 4 Wochen a dato dahier geltend zu machen, gegenfalls die Schuldverschreibungen für erloschen angesehen und die Einträge im Hypothekenbuch gelöscht werden. Grünberg den 31. December 1837. Großh. Hess. Landgericht daf. Ka fe Ray ß. 1359) Der Oeconom Stegmann zu Hof⸗ Glaubzahl läßt folgende Gegenstände an den nach— bemerkten Tagen öffentlich meistbietend gegen gleich baare Zahlung auf dem Hofe Glaubzahl ohnweit Nidda versteigern, wozu hiermit Kauf— liebhaber mit dem Bemerken eingeladen werden, daß die Versteigerung an jedem Tage Morgens 8 Uhr beginnt. Montag den 12. Februar 1838, bedeutende Quantitäten Heu, Stroh, Kartoffeln und Dünger. Dienstag den 13. Febr. 1838, 3 vierspän⸗ nige Ackerwagen, 5 Pflüge, 2 Eggen, vollständige Brennereigeräthschaften, Nau⸗ fen, Tröge, Scheunen- und Bodengeräthe, Schäferhuͤtte mit Horden und 1 Korbwagen. Mittwoch den 14. Febr. 1838, verschiedene Möbel und Hausgeräthe, Tische, Stühle, Sopha's, Schränke, Kommode, Kessel und Küchengeräthschaften. Donnerstag den 15. Febr. 1838, Ochsen, Kühe und Pferde. 97) Die an das Rentamt Gießen zu lei⸗ stenden Zahlungen betreff. Das höchstpreißliche Finanz⸗Ministerium hat zu verfügen geruht, daß bei Zahlungen an die RNentamts⸗Casse, Großherzoglich Hessische Scheidemünzen in Summen von jeder Größe angenommen werden sollen; was ich hiermit zur Kenntniß des Publikums bringe. Gießen den 1. Februar 1838. Schneider. 98) Holz Lerstei gerung. Mittwoch den 7. Februar d. J., sollen in dem dahiesigen Gemeinde-Wald, Distrikt Rillscheid, nahe an der Chaäussee gelegen: 1. 109 Lerchen⸗Staͤmme, Bauholz, enthal⸗ tend 4830 Cub. Fuß. 26 Stück Lerchenstangen, enthltd. 144 CF. 38 Stecken Buchen- Scheidholz. 5 18 Stecken Eichen-Scheidhoͤlz. 10 Stecken Lerchen⸗Stockholz. 6. 370 Lerchen- Wellen. 1 Die Ortsvorstände werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen zu lassen.— Die Zusammenkunft ist in Rodheim des Morgens um halb 9 Uhr. Rodheim am 30. Januar 1838. Der Bürgermeister G. Wagner. 8 * 1 45 n 3 73) PACRETFAHRT Bremen nach Newyork. Diese seit dem 1. Januar 1826 hierselbst be⸗ standene Anstalt wird auch fernerhin die gewohnte Pünktlichkeit beobachten und die nachbenannten, in jeder Hinsicht in erster Classe stehenden, als vorzüglich schnellsegelnd bekannten, kupferfesten und gekupferten Pachetschiffe im Laufe dieses Jahres von hier nach Newyork expediren, nämlich: am 15. Februar oder sobald wie die Witterung es erlaubt: Schiff Isabella, Capt. J. Meyer. 15. Maͤrz„Constitution, F. Volckmann. 1. Mai„ Newyork,„ J. Wächter. 15. Juni Isabella,„ J. Meyer. 15. Juli„ Constitution, F. Volckmann, 1. Septbr. Newyork,„ J. Wachter. 15. October- Isabella,„J. Meyer. „15. Novbr.„ Constitution, F. Volckmann. Passagiere finden in den mit Schlafkam⸗ mern versehenen Cajüten und dem hohen geräumi⸗ gen Zwischendeck alle wünschenswerthe Bequem⸗ lichkeit, und haben sich, da die Plätze meistens früh besetzt werden, möglichst zeitig zu melden. In Betreff von Gütern habe ich die Be⸗ stimmung zu wiederholen:„daß selbe spätestens zwei Tage vor der Expeditionszeit in Bremer- haven sein müssen.“ Mit der Annahme von beiden ist der Un⸗ terzeichnete beauftragt, und ertheilt gern nähere Auskunft. —— N AGdH BA LTIMORE expedirt der Unterzeichnete: am 1. März das 350 Last große, mit einem über 7 Fuß hohen geräumigen Zwischendeck versehene, kupferfeste und gekupferte schnellsegelnde bremi⸗ sche Fregatt⸗ Schiff erster Classe: Gustav, Capit. Spiecker. Ausgangs März: das ganz neue kupferfeste, dreimastige Bremer Schliff Pensylvania, Capit. Hohorst. NACH NEWORLEEANS wird im Laufe des Monats März ein Bremer Schiff erster Classe expedirt werden. Auswanderer, welche sich in vorstehenden, zur Ueberfahrt sich besonders eignenden Schiffen, Plätze zu sichern wünschen, belieben sich auf's Baldigste bei meinen bekannten Herren Agenten oder bei mir zu melden, um die näheren, auf Billigkeit gegründeten Bedingungen zu er— fahren. Bremen, im Januar 1838. J. D. en d e e een g; beeidigter Schiffsmakler. 108) Hol zverstei gerung. 9 Samstag den 10. Februar dieses Monats, des Morgens um 10 Uhr, sollen in dem hiesigen Gemeinds⸗Wald, Distrikt Buchholzberg und Moosköpfel, nachstehende Holz⸗ Sortimente als: 161 Stecken Buchen⸗Scheidholz, 22 Stecken Eichen- Scheidholz, 50 Stecken Buchen-Prügelholz, 7 Stecken Eichen⸗„„ 2 Stämme Eichen- Bauholz, ohnge⸗ fahr 200 Cubik-⸗Fuß enthaltend, unter den bei der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meistbietend versteigert werden. Steiglustige werden eingeladen, sich um die bestimmte Stunde bei mir einzufinden. Bemerkt wird noch hierzu, daß das Holz nahe an der Chaussee, an einer sehr bequemen Abfahrt, gelegen ist. Fellingshausen am 1. Februar 1838. 9 ED Der Bürgermeister 2 P. Gerlach. 118) 140— 130 fl. Vormundschafts⸗ geld liegen zum Ausleihen bereit, bei L. Keßler —p— best sell zu Ul — — 5 2 22 — S 0 8 8 e = — 2 Ne n Bekanntmachung. Da die Spar⸗ und Leihkasse für die Kreise Gießen und Grünberg nunmehr bald vier Jahre bestanden hat, so hält man sich verpflichtet, den Mitgliedern des Vereins sowohl, als den bei der⸗ selben Betheiligten, das Nesultat der abgeschlossenen Rechnungen in nachstehender Uebersicht bekannt zu machen und zwar: F ün dz Fahr 1331. A. Einnahme. Unverzinsliche Capitalien, welche die Mitglieder des Vereins f zwei Jahre vorgeschossen haben. 8. 5 Verzinsliche Capitalien nach§. 43 der Statuten Ersparniß⸗Capitalien 5 5 Abgetragene Activ⸗ Capitalien und Juen Sonstige Einnahmen 5 B. Ausgabe. Abgetragene Passiv⸗Capitalien und ß Ausgeliehene Capitalien Verwaltungs-Kosten Sonstige Ausgaben Bleibt Cassevorrath Für das Jahr 1338. A. Einnahme. Cassevorrath aus voriger Rechnung 4 Verzinsliche Capitalien nach F. 43. der Statuten Ersparniß⸗Capitalien 5 5 Abgetragene Activ⸗ Capitalien und b Zafen Sonstige Einnahmen FF Abgetragene Passiv⸗Capitalien und Nen Ausgeliehene Capitalien Verwaltungs⸗Kosten Sonstige Ausgaben Bleibt Cassevorrath Für das Jahr 1336. A. Einnahme. Cassevorrath aus voriger Rechnung 5 i Verzinsliche Capitalien nach§. 43 der Statuten Ersparniß⸗Capitalien 5 5 Abgetragene Activ⸗Capitalien und d inen Sonstige Einnahmen 0 B. Ausgabe Abgetragene Passio⸗Capitalien und Juen Ausgeliehene Capitalien Verwaltungs⸗Kosten Sonstige Ausgaben Bleibt Cassevorrath fl. kr. fl. kr. 4767 07 6720— 8747 33 101 50 9 3 20,338 59 5 2039 33 14,994— 162 11 15 3 17,211 18 17 77 3127 41 3127 41 10,779— 23,226 45 3780 09 40,913 35 15,937 38 20,697— 231 12— 2 10 36,868— — 7 57 4045 35 4045 35 1500— 23,783 37 6748 21 14 20 . 36,061] 53 14,478 03 16,406— 329 24 6 18 31,219 45 4„LU 3 Nach dieser Rechnung pro 18536 hat die Anstalt: IA. er. An ausgeliehenen Capitalien: Gegen gerichtliche Obligationen an 32 Schuldner[ 2,882 50 Gegen Bürgschaft der Gemeinden an 714 Schuld- ner 5 a f 5 5 5. 35,039 04 „Gegen Bürgschaft von Privaten an 204 Schuld⸗ ner a. 1 s. 6,00 0² An Stückzinsen, welche noch nicht fällig sind. 5 9 An liquidirten Jahreszinsen 5 g a An Cassevorrath 8 5 0 II. Passi va. An aufgenommenen Capitalien: . Unverzinsliche Capitalien 8 2 0. 2. Verzinsliche Capitalien nach§. 43 der Statuten Ersparniß⸗Capitalien, welche 551 Darleiher ein⸗ gelegt haben. g f 5 a 49,157 10 An Zinsen, welche nicht in Empfang genom—⸗ men worden sind b 34 20 30 24 „ 618 77 848 42 0 Die Anstalt hat also baares Vermögen 5. Hierzu kommt noch der Werthanschlag der Mobilien mit b 7 Mithin beträgt das ganze Vermögen der Anstalt N Es geht aus dieser Uebersicht hervor, daß die Anstalt in jedem Jahr einer größeren Theil⸗ nahme und eines größeren Vertrauens sich zu erfreuen hatte, und daß namentlich die angelegten Er⸗ sparniße mit jedem Jahr zugenommen haben. Die Zinsen und Tilgungs-Antheile von den ausgeliehenen Capitalien wurden pünktlich be⸗ zahlt, die Casse hat noch keine Verluste erlitten und es wird in wenigen Jahren ein Reserve-Fonds sich gebildet haben, welcher zur Gründung einer wohlthätigen Anstalt des Bezirks statutenmäßig verwendet werden kann.. Vorzugsweise wurden die Ersparniße von Einwohnern der Städte Gießen und Grünberg und den hier befindlichen Dienstboten eingelegt; vom Lande sind verhältnißmäßig nur wenige angelegt worden und man glaubt deßhalb die Großh. Bürgermeister und alle, welche für das Gedeihen der Anstalt sich interessiren, ersuchen zu müssen, derselben ihre Aufmerksamkeit zu widmen und die, wel⸗ che den wohlthätigen Einfluß der Anstalt, auf den Wohlstand sowohl, als auf die Sittlichkeit, nicht gehörig zu würdigen wissen, auf die geeignete Weise zu belehren. Wer Ersparniße gesammelt, wer sie eingelegt, zur Zeit der Noth sie zurückgezogen oder das Ersparte bei Gründung eines Gewerbes verwendet hat, wird am Besten darüber Aufschluß geben können, welchen Nutzen die Sparcassen gewähren. Möge daher Jeder deren Gedeihen nach seinen Kräften unterstützen. Gießen den 25. Januar 1838.