ang eckel ende r so acht fall ten darf falls In A nete den end 22 2. det Nen ler⸗ aber iner nuß icke nan afür nge. len, pre⸗ ung ge⸗ inn hes ue her son o⸗ een — Oberhessisches Intelligenz- und Kreis-Hlatt M35. Donnerstag, den 28. Septbr. 1837. hungen. nuntmac Rreisräthliche Vea Zu Nr. K. G. 6742. Grünberg am 15. Septbr. 1837. Betreffend: Den Vicinalwegbau. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gruͤnberg an die Gr. Buürgermeister dieses Kreises. Hinsichtlich des rubricirten Gegenstandes ist eine hoͤchste Verfuͤgung erfolgt, wodurch bestimmt ist, wie uberall dahin die Einleitung getroffen werden solle, daß nicht nur eine Verbin— dung aller Gemeinden mit den schon erbauten und noch zu erbauenden Staats- und Provinzial— Straßen, sondern auch der Gemeinden unter sich bewirkt, und vorerst den Bau der wichtigeren, vor den minderwichtigen bewirkt werde, so daß auch an dem einmal in Bau genommenen Wege bis zu dessen Vollendung fortgefahren und nicht früher ein anderer in Bau genommen werde. Es sollen zu dem Ende Situationsrisse aufgenommen, und die Gemeinden angehalten werden, alljaͤhrlich den Kraͤften der Beitragspflichtigen angemessenen Summen fuͤr den Wegbau zu verwenden, so daß das vorgesteckte Ziel erreicht werden kann. Diese Situationsrisse werden aufgenommen werden und Ihnen demnaͤchst bekannt gemacht werden, welche Wege und in welcher Ordnung solche zum Bau bestimmt sind. Zugleich ist verordnet worden, daß die technische Leitung und Ausfuhrung der Vi⸗ einalwegbauarbeiten, Sachverstaͤndigen übertragen, und da die Großh. Kreisbaumeister jetzo und in den folgenden Jahren mit dem Staats- und Provinzialstraßenbau zu sehr beschaͤftigt seien, be—⸗ faͤhigte und geprufte Wegaufseher angestellt werden sollen, welche ohngefaͤhr dieselben Functionen wie die Bauaufseher ter Classe in Straßenbau- Angelegenheiten zu besorgen haben, insbesondere würden solche die Vicinalwege begehen, die Kostenuͤberschlaͤge über die Unterhaltungskosten auf— stellen, den Versteigerungen der Wegbauarbeiten beiwohnen, die Ausfuhrung der letzteren beaufsich— tigen, die Unterhaltung der Vicinalwege und die Ausfuhrung der dazu erforderlichen Arbeiten be— aufsichtigen. 8 ä .——— . Der Gehalt dieser Bezirkswegwaͤrter, deren fuͤr jeden Kreis 3— 4 angestellt werden, und welcher erst noch naͤher bestimmt wird, wird von den Gemeinden, fuͤr welche sie angestellt werden, aufgebracht, und wird es jeder Gemeinde hierzu jaͤhrlich 10— 20 fl. ertragen. Ueber die Auf⸗ bringung der hiernach auf die Gemeinden zu repartirenden Beitraͤge zu den Gehalten der Bezirks⸗ wegwaͤrter haben Sie die Gemeinderaͤthe berathen zu lassen, und die Berathungs⸗Protocolle binnen 4 Wochen mit Bericht einzusenden. Es ist hier wohl das Einfachste und den Verhaͤltnissen entsprechendste Verfahren, daß der Gehalt des Bezirkswegwaͤrters auf das Gesammt-Normalsteuercapital Zr. Classe derjenigen Ge⸗ meinden, welche seinem Bezirke zugetheilt werden, repartirt und der Art ermittelt wird, welchen Beitrag es jeder einzelnen Gemeinde ertrage. Ich versehe mich, daß Sie den Ihnen zur Berichtserstattung vorbestimmten Termin puͤnktlich einhalten. O u vr ier. Zu Nr. K. G. 4105. Giessen am 25. Septbr. 1837. Betreffend: Die Einsendung der für die Landes⸗Waisen⸗Anstalt zu erhebenden Collecten und Büchsengelder. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an saͤmmtliche Gr. Buͤrgermeister dieses Kreises. Die von dem Gr. Kreisrath des Kreises Gruͤnberg den Gr. Buͤrgermeistern seines Kreises, durch Ausschreiben vom 28. Au gust d. J.(in 8 33 des Kreisblatts) mitgetheilte hoͤchste Verfugung haben auch Sie genau zu befolgen, und sehe ich der Vorlegung der bis zum 1. Septbr. einzusendenden Verzeichnisse und resp. Bescheinigungen in der vorgeschriebenen Form sammt den eingegangenen Buͤchsengeldern selbst binnen acht Tagen mit Zuversicht entgegen. K. Ch. Knorr. Bekanntmachung. 1800, von Joh. Georg Höhnig in Niederoh⸗ men bei Kaufmann Hast Si e uf 1043 9 1 Gießen) und sind zur Sicherheit fun ö 55 Grundstücke verpfändet; In den Hypothekenbüchern dahiesigen Land⸗ 3. über 100 fl., aufgenommen den 4. Februar gerichts finden sich folgende Einträge: 1779, bei der Röderischen Vormundschaft 1. über 1500 fl. zu 5 1 pCt., aufgenommen am(wahrscheinlich in Niederohmen) von Papierfa⸗ 17. Septbr. 1803 von dem Papierfabri⸗ brikant Ernst Heinrich August Katz, ledig, und kanten Ernst Heinrich August Katz zu Nie⸗ ist zur Sicherheit das ganze Vermögen ver⸗ derohmen, bei Hrn. Hofrath Dr. Hesse in pfändet. i Darmstadt. Zur Sicherheit sind außer der Nach Angabe des Papierfabrikanten Katz, auf Papierfabrik noch 10 Grundstücke verpfändet; welchen diese Pfandverbindlichkeiten übergegangen 2. über 70 fl., aufgenommen am 29. März sind, sollen die Schulden abgetragen, die Quittun⸗ en aber egangen r Hypothek. bermeint, chen von den offer Einiges un nich Oef Eber der schwed len. In cher das Zug ai ten Zug nach o d, von in den E nicht eir Bgaͤstein Wände beim ru nach den Holzheizt und die schlosen ahnlich, vorzuzie 27 u. 2 dischen; russsche geführt; eine be Diesez 0 auf, d ungen den bis — III und en uf⸗ = nen der Ge; hen in ses, h/ in unf nar aft tag⸗ und yer auf gen stun⸗ ————çk gen aber sammt Hypothekenausfertigunge n verloren gegangen sein. Katz hat um Löschung der Ein⸗ traͤge angestanden und es werden deßhalb die Hypothekinhaber, oder wer sonst Rechte zu haben vermeint, aufgefordert, so gewisser binnen 6 Wo⸗ chen vom Tag des Erscheinens dieses Aufrufs in den öffentlichen Blättern, ihre Ansprüche dahier geltend zu machen, als sonst die Löschung der Hy⸗ pothekeneinträge erfolgen soll. Grünberg den 29. August 1837. Großh. Hess. Landgericht das. Kraft. —̃Ä«öð—Ü———— Miscellen. Einiges uͤber zweckmaͤßige und Holz er⸗ sparende Oefen⸗Anlegung, uebst einer naͤchstfolgenden lith. Tafel verschiedener Oefen. (Fortsetzung.) Eben so dauernd wie der russische Ofen heizt der schwedische, welchen Fig. 26, 27 u. 28 darstel⸗ len. In Fig. 27 zeigt D die Feuerstätte, von wel⸗ cher das Feuer in dem dahinter liegenden ersten Zug a in die Höhe steigt, von da in den zwei⸗ ten Zug b uͤbergeht, in diesem niedersteigt, wieder nach e übergeht, aus diesem oben nach dem Zuge d, von da unten nach e, u. aus diesem unten in den Schornstein tritt. Der von diesen Zugen nicht eingenommene Raum des Ofens ist mit Backsteinen ausgefüllt, aus welchen auch die Wände erbaut sind. Die Heizung geschieht, wie beim russischen Ofen, durch einmaliges Einlegen; nach dem Abbrennen des Feuers(auch hier ist Holzheizung vorausgesetzt) werden die Heizthür und die Klappe des Nauchrohres dichtest ge— schlossen; die Wirkung ist der des russischen Ofens ähnlich, welcher letztere jedoch im Ganzen noch vorzuziehen sein dürfte. Eine in den Figuren 27 u. 28. dargestellte Nebeneinrichtung des schwe⸗ dischen Ofens ist weiter unten beschrieben. Der russische und der schwedische Ofen können nicht auf⸗ geführt werden, ohne beim Vermauern der Ziegel eine bedeutende Menge Wassers zu verbrauchen. Dieses löst sich bei den ersten Heizungen in Dämpfe auf, die den Luftzug hindern. Die ersten Heiz— ungen müssen daher sehr vorsichtig gemacht wer⸗ den bis der Ofen nach u. nach ausgetrocknet ist. — III. Oefen mittler Art. Wie schon oben erwähnt, ist ein Ofen, welcher im hoͤchsten Grade zugleich schnell und dauernd heize, nicht möglich; wohl aber lassen sich beide Vorzüge einigermaßen verbinden. Die einfachste Vorrich⸗ tung zu diesem Zwecke, welche auch der Aermste herstellen kann, ist folgende. Man nimmt aus einem gewöhnlichen kleinen, cylindrischen Blech⸗ ofen, dessen Nauchrohr jedoch vom obersten Theile ausgehen muß, die Zunge heraus, bringt über der Heizthüre einen, den ganzen Ofen theilenden starken, eisernen Nost an, und füllt den ganzen Naum über diesem Roste mit unregelmäßigen Bruchsteinen und Backsteinbrocken an. Diese Vor⸗ richtung ist in Fig. 29. dargestellt. Die unter⸗ halb des Rostes entzündete Flamme dringt durch die Zwischenraͤume der Steine in die Höhe, er⸗ wärmt schnell die dünnen Außenwände des Ofens und durch diese das Zimmer, erhitzt aber zugleich die Füllung des Ofens, welche nach dem Schluße der Klappe ihre empfangene Warme langsam an die Blechwände und durch diese an die Zimmer⸗ luft abgiebt. Statt eines eisernen Rostes und der darüber liegenden Bruchsteine kann man sich auch eines geeigneten Einbaues von Backsteinen bedienen, wodurch das Ganze noch wohlfeiler wird.— Einen anständigen Ofen gemischter Construktion zeigen Fig. 30 u. 31. Hier sind dit äußern Wände von Backsteinen oder doch von sehr starken Kacheln aufgeführt, die horizontalen Wände der Züge sind, wie die Zeichnung sie darstellt, theils schwächer, theils staͤrker. Die schwächern(s. Fig. 30.) sind von Blech, und dienen zu vorlaͤufiger schneller Erwärmung des Zimmers; die stärkern sind von Kacheln, welche —— , 2 25 über eiserne Schienen gelegt werden, und dienen nebst den äußern Wänden zu nachdauernder Heizung. (Fortsetzung folgt.) Ist das in den landwirthschaftlichen Berichten, herausgegeben von Gumprecht, Jahrg. 1832 beschriebene und abgebildete Wiegenbutterfaß zu empfehleu? Daß das Buttermachen öfters eine beschwer— liche Arbeit ist, wenn besonders Rahm von alt⸗— melkem Viehe gebuttert werden muß, ist gewiß jedem Landwirthe aus Erfahrung bekannt. Die— se beschwerliche Arbeit nun so viel wie möglich zu erleichtern, erfanden denkende Landwirthe schon vor geraumer Zeit verschiedenerlei Buttermaschi⸗ nen. i Niem, Peßler, Ernst und noch mehrere Andere lieferten davon in ihren Schriften Zeich— nungen, und man sollte glauben, seit Niem, Peßler und Ernst könnten diese Maschinen zur höchsten Vollkommenheit gediehen seyn; und wir könnten schon lange wissen, welche unter den bekannt gewordenen Buttermaschinen die vorzüg— lichste sey, wenn Vergleichsversuche angestellt, und das Nesultat in landwirthschaftlichen Schrif— ten bekannt gemacht worden wäre. Durch meine Praxis hatte ich Gelegenheit, mehrere der bekannt gewordenen Maschinen ken— nen zu lernen, und da ich nur glauben kann, den Landwirthen einen Gefallen zu erzeigen, wenn ich die Nesultate veröffentliche, so habe ich mich entschlossen, dieselben in dem vielgelesenen Kreis— blatte des Kreises Gießen, nach und nach bekannt zu machen. Da ich ein Schlesier bin, und hier zu Lande fast allgemein das allbekannte stehende Butterfaß mit auf und nieder zu bewegender Trampe(Stange) eingeführt ist, so will ich die neueren Buttermaschinen mit dem eben erwähn— ten prüfend vergleichen, und mit dem Wiegen⸗ butterfasse den Anfaug machen. Das Wiegenbutterfaß hat die Form, wie Fig. 1. zeigt, es ist viereckig, hat eine innere Bodenlänge von 27 3“, oben aber erweitert sich dasselbe, und ist 3“. Die Höhe beträgt 2“. Die Breite aber richtet sich nach der Menge des zu verbutternden Sahnes. Im Innern der Ma⸗ schine sind 2 Falgen d d, worin durchlöcherte Bretchen stecken, und welche beim Reinigen der— selben herausgenommen werden. ee sind 2 Lei— sten auf beiden Seiten angebracht, um dieselben bequem von einem Orte zum andern tragen zu können. aa 2 Griffe, um die Maschine dadurch in Bewegung setzen zu können. b der Deckel, womit die Maschine während des Butterns ge— schlossen wird. e ein durch einen Zapfen ver⸗ schlossenes Loch, wodurch die Buttermilch abge— lassen werden kann. B die Wiege, auf welcher die Maschine befestigt ist; A das Butter faß, und f 2 Spreizen, um die Wiegenbogen auseinan⸗ der zu halten. Das stehende Butterfaß, welches zu diesen Versuchen gebraucht wurde, hatte folgendes Maaß: die Höhe 22 Zoll, die Bodenweite 13 Zoll rheinl. Maaß, und es verjüngte sich dasselbe nach oben nur so viel als erforderlich war, die Reifen an demselben haltbar antreiben zu können. Die Trampe war so groß, daß sie den innern Raum bis auf 3 Zoll in der Nunde ausfüllte: die in derselben befindlichen Löcher waren 2 Zoll im Durchmesser und eben so groß, wie die Löcher in den 2 Bretchen des Wiegenbutterfasses. Ehe nun zum Buttern geschritten wurde, wurden beide Maschinen mit kochendem Wasser gebrüht; der zu verbutternde Rahm wurde in einem andern stehenden Butterfasse zuvor gehö⸗ rig durch die Trampe vermischt, um nicht in einer Maschine guten und in der andern schlech⸗ ten Nahm zu haben. Als nun diese Mischung geschehen war, wurde der Nahm schnell in die beiden Buttermaschinen gleichmäßig vertheilt, und ehe gebuttert wurde, zuvor derselbe bis auf 31“ (Reaumur) erwärmt. Nun wurde gebuttert; hatte ich in einer Maschine etwas nachzusehen, so mußte die andere mit dem Buttern auch inne halten. Das Buttern geschah im Monat Februar, und deßhalb in der Stube.(Schluß folgt.) ——— Sey 4 stakt