e ——— „ Betr Intelligenz und Kreis- — a 8 achungen. 1 NT ö Zu u. Gießen am 29. Decbr. 1835. ffend: Die Voranschläge der Gemeinden des Kreises Gießen für 1836. f ö„Der Großherzoglich eee Kreisrath des Kreises Gießen an saͤmmtliche Buͤrgermeister des hiesigen Kreises. Mit nächstem Boten uͤbersendte ich Ihnen die Buͤdget Ihrer Gemeinden fuͤr 1836 Hoͤchsten Orts genehmigt, und von mir definitiv abgeschlossen. Ich erwarte nun, daß Sie im Laufe des Jahrs sich pünktlichst an die genehmigte Ansaͤtze derselben balten und keine Ueberschreitungen der Credite eintreten lassen, vielmehr sie sorgfältig einhalten und die Einnahmen puͤnktlich und zur rechten Zeit zur Casse befoͤrdern lassen. Sie haben sich das in Haͤnden habende Triplikat genau nach dem Ihnen zugesendeten Exemplar gleichlautend zu stellen das Letztere mit allen Beilagen und den Revisionsbemerkungen dem Rechner zu Behaͤndigen, welcher dieses demnaͤchst als ersten Beleg den Rechnungsurkunden beibinden zu lassen bat. Es versteht sich von selbst, daß die Revisions Bemerkungen gehoͤrig zu beruͤcksichtigen und bei dem nächstfolgenden Buͤdget zu erledigen und die gerügte Anstaͤnde kuͤnftig zu vermeiden resp. zu verbessern sind. Die Hebrollen werden alsbald nachfolgen. K. Ch. Knorr. ———————— ů—ʒ' Zu Nr. K. 26. Gruͤnberg am 2. Jan. 1836. Betreffend: Die Aufstellung der Gemeindevoranschläge. 5 Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gruͤnberg an die Großherz. Bürgermeister dieses Kreises. Es kommt haͤufig vor, daß, wenn Ausgaben einer Klasse nicht in zureichendem Betrage vorge⸗ sehen werden, der Mehrbetrag aus Mitteln einer anderen Klasse gehoͤrig gedeckt werden, und sonach eine ⸗Klasse eine Vorlage fuͤr eine andere macht; zu Ausgleichung der Klassen ist deßhalb seither die Klasse, welche die Vorlage gemacht hat, solche in dem naͤchsten Voranschlage als Ueberschuß und resp. Kassenvorrath in Einnahme, und dagegen derjenigen Klasse, fuͤr welche sie gemacht werden, als Man⸗ gel in Ausgabe vorgesehen werden. Hinsichtlich dieses seither eingehaltenen, die Ausgleichung des der Klassen bezweckenden Verfahrens, hat Hoͤchstpreisliches Ministerium des Innern und der Justiz bei Gelegen⸗ heit der Revision der Gemeindevoranschlaͤge fuͤr 1836 bemerkt; da die Rubrick Mangel von fruͤhern Jahren, in den Rechnungen nicht vorkommen koͤnne, so seie es auch unzulaͤssig unter dieser Rubrick im Buͤdget Ausgaben fruͤhere Jahre wofuͤr die Voranschlaͤge dieser fruheren Jahre keinen, oder keinen genügenden Eredit dargeboten, vorzusehen. Dagegen koͤnne fuͤr solche Ausgaben in den vorliegenden Budgets dadurch Credit eroͤffnet werden, daß sie unter deu einschlaͤgigen Rubricken vorgesehen wurden. In denjenigen Faͤllen, in welchen ein Mangel darum als vorhanden angesehen werde, weil in dem vorhergehenden Voranschlag im Ueberschuß vereinnahmt worden, wo sich nun durch die aufgestellte Rech⸗ nung ergebe, daß er nicht oder doch nicht in der vorgesehenen Groͤße vorhanden seie, erscheine es als das zweckmaͤßigste, den so berechneten Mangel nicht zu beruͤcksichtigen, und die Resultate der Rechnung des Jahres, fuͤr welches der Ueberschuß im Voranschlage vereinnahmt worden, erst abzuwarten. Indem ich Sie von diesen Bestimmungen in Kenntniß setze, weise ich Sie an, bei Aufstellung der Gemeindevoranschlaͤge fuͤr 1837 hiernach zu verfahren. Ouvrier. Zu Nr. K. 8. Gießen am 5. Jan. 1836. Betreffend: Die petition der beiden Kammern der Stände, um Uebernahme der durch den Transport und die Verpflegung unvermögendere, definitiv aus den Central-Gefängnissen entlassener Zuͤchtlinge entstehenden Kosten auf die 1 ir Großherzoglich Hessische, Kreisrath des Kreises Gießen an saͤmmtliche Gr. Buͤrgermeister dieses Kreises. euachricht lat 28 2 N 2 Nerde bee D . — — * Landtage gestellten rubricirten Antrag die allerhoͤchste f die Kosten fuͤr Transport und Verpflegung unvermoͤgender, aus Jan. d. J. an, Genehmigung erhalten hat, und zu Folge vom 1. 0 ine us den Central⸗Gefaͤng⸗ i üchtli i i; den be⸗ nissen entlassener Zuͤchtlinge nicht mehr von den Gemeinden, sondern von der Staats Kasse wer stritten, und der Transport von dem Orte des betreffenden Central⸗Gefaͤngnisses aus, wird veraccor⸗ dirt werden. K. Ch. Knorr. Zu, N 26 2 Betreffend: Gießen am 6, Jan. 1836. Die Einsendung der Gebühren⸗Verzeichnisse der Ortsvorständen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an saͤmmtliche Bürgermeister des Kreises Giessen. Die Diaͤtenverzeichnisse der widrigen Falls selche erst nach Ortsvorstaͤnde vom 2. Semester v. J. sind binnen 8 Tagen einzusenden, Ablauf des jetzt begonnenen Semesters werden gung zur Erhebung und Auszahlung wird ertheilt werden. geprüft, und Ermaͤchti⸗ K. Ch. Knorr. Zu Nr. K. 31. Betreffend: Verbesserung der Feldpolizei. Gießen am 6. Jan. 1836. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des an saͤmmtl. Großh. Buͤrgermeister 1834 sub. 0. eines jeden Jahrs zu erstattenden Berichte, wollen Sie Die nach dem Ausschreiben vom 27 Juli vom Jahr 1834 abgedruckt ist/ im Anfang ohnfehlbar binnen 8 Tagen einsenden. Zu Nr. K. 29. Betreffend: Kreises Gießen dieses Kreises IV., welches in dem Kreisblatt J 31 K. Ch. Knorr. Gießen am 6. Jan. 1836. Sammelbüchsengelder für das Waisenhaus. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen. an saͤmmtliche Groß h. Bürgermeister des Kreises Gießen. Diejenigen Gr. Buͤrgermeister, welche die Einsendung der im verflossenen Jahre fuͤr das Wai⸗ senhaus eingegangenen Sammelbuͤchsengelder noch nicht bewirkt haben, werden an dieselbe hiermit erin⸗ uert. K. Ch. Ku Bekanntmachungen. Der Ausschuß des landwirthsch. Vereins von O berhessen hat beschlossen, die im letzten So m⸗ mer gezogenen und wegen unguͤnstiger Einfluͤsse in ihrer Entwickelung zurückgebliebenen, englischen Lämmer auf eigne Rechnung nicht fort zu erhalten, und deshalb zum Verkauf an Oeconomen der Pro⸗ vinz Oberhessen, Termin auf Montag den 1. Fe⸗ bruar 1836, Vormittags 41 Uhr, anberaumt. Die Versteigerung wird im Gasthause zum Einhorn in Gießen abgehalten. 2) Frucht versteigerung bei der Gemeinde Altenbuseck. Freitag den 15. Januar d. J., Vormittags 10 Uhr, sollen die dem Pacanifol 9 Malter Korn in dem Schulgebaͤude dahier, un⸗ ter den dabei gemachten Bedingungen, oͤffentlich meistbietend versteigert werden. Altenbuseck den 5. Januar 1836. Der Bürgermeister Kraͤmer. Miscellen. Umschau auf die uuͤblichen Wirthschafts⸗ geraͤthe. Auf die Werkzeuge muß man die groͤßte Sorg— falt verwenden, denn von ihnen haͤngt der Werth der Arbeit ab. Es ist zwar nicht zu leugnen, daß ein guter Arbeiter mit unvollkommnen Werkzeugen . 4, aber. man kaun auch entgegen: 50 0 ** n setzen, daß er mit besseren eine noch vollkommnere liefern wuͤrde. Nicht das Instrument, sondern sein Geschick ist es, was das Bessere bewirkt. Ein gu⸗ tes Werkzeug foͤrdert die Arbeit, und macht sie so auch wohlfeiler. Bei schlechten Werkzeugen wird ge— gen den wirthschaftlichen Zweck die Arbeit aufgehal⸗ ten, mindestens erschwert. Bei einzelnen Verrich⸗ tungen fallt der Nachtheil freilich nicht ins Auge, 1 4 1 * 1 — 3 3 190 und man muß, will man den Nachtheil oder Vor⸗ theil wuͤrdigen, auf eine laͤngere Zeit berechnen. Man wird sich wundern, wenn nicht gar erstaunen. Ein guter, mohl konstruirter Pflug erfordert gegen einen unvollkommnern vielleicht die Haͤlfte, mindestens ein Drittheil weniger Zugkraft, geht steter, sicherer und erfordert seltener Nachhilfe. Leichterer Zug verstattet schnellern Gang, mithin in derselben Zeit mehr Umgaͤnge— also Zeitgewinn durch Kraftersparniß. Der Pfluͤger hat leichtere Arbeit, wird nicht durch Nachhelfen aufgehalten, geregelter Gang foͤrdert und laͤßt gute Arbeit zu⸗ ruck. Neuer Gewinn.— Kurz, man wagt nicht, wenn man annimmt, daß schon durch den Gebrauch eines zweckmaͤßigen Pfluges vielleicht das 4., wenn nicht das. 3. Paar Pferde erspart werden kann. Und doch sieht man einem schweren Pfluge, den 2 Pferde ziehen, den leichtesten, lockersten Boden pfluͤgen. Ein fuͤr die Beschaffenheit des Bodens und den Zweck des Pfluͤgens passender Pflug wuͤrde nur die Zugkraft eines Pferdes fordern, und so die gleich bezweckte Arbeit mindestens um den drit⸗ ten Theil foͤrdern.— Offenbar fehlen wir, wenn wir mit demselben Pfluge die Saatfurche pfluͤgen, der zum Aufbrechen der Brache passend ist. Fuͤr⸗ derliche Ackerarbeit hat uͤberdieß noch manchen andern wirthschaftlichen Gewinn zur Folge—, sie verstattet die gelegenste Zeit dazu zu wählen, z. B. die Saat in wenig Tagen zu vollenden, zu der man sonst eine viel laͤngere noͤthig hat. Es ist schon viel gewonnen, wenn sie zur rechten Zeit geschehen kann. Die Witterung kann unguͤnstig werden, und die Bestellung zum groͤßten Nachtheil Wochen lang aufhalten. Bringt man die Saat mit dem Extir⸗ pator in die Erde, so bestellt man mit 1 Paar Pferden in einem Tage leichtlich 5 bis 6 Aecker, wird also mindestens in einem Tage so viel bestel⸗ len, als man durch Pflug und Egge in 4 bis 5 Tagen vermag. In vielen, vielleicht den meisten Fällen wird die Bestellung durch den Extirpator vor dem Pfluge in Hinsicht der Zwaͤckmaͤßigkeit den Vorzug behaupten. Sieht man, daß fast jede Gegend eine eigene Art Pflug hat, und findet, daß Boden und Zweck sich uͤberall gleich bleiben, d. h. anderwaͤrts bis aufs Haar so sind, so kann man doch wahrlich nicht die Behauptung wollen, daß sie alle vollkommen sind, vielmehr faͤllt uns bei jedem, nur bei einem mehr, als beim andern, der Zweifel uͤber seine Vollkom— menheit bei. Nur die Gewoͤhnung hat jeder die Beibehaltung gesichert, wohl nicht die verstaͤndige Prufung. Man weiß ja, was diese vermag, beson⸗ ders bei Menschen, die gegen das Nachdenken einen wahren Abscheu haben. Ihnen ist das Hergebrachte das Vollkommenste, und das Neue ein Greuel. Ge⸗ wiß haben Viele in ihrem ganzen Leben nicht den Einfall gehabt, zu fragen: ob ihre taͤglichen Ar“ beitsgeraͤthe nicht besser sein konnten? So haben sich viele, ja die allergemeinsten Werkzeuge bei ganzen Voͤlkern von einer Genera⸗ tion zur andern erhalten, und was am auffallend⸗ sten ist, neben besseren in der Nachbarschaft— ohne daß man dafür etwas Vorzuͤgliches findet, und sich dafür bestimmte. Dies ist die Macht der Gewohnheit. Wo man nun aber das Bessere nicht sucht, und, wenn man es trifft, nicht achtet, da bleibt Alles beim Alten. Es unterbleibt selbst die leich⸗ teste Nachhilfe, die man von dem einen Werkzeuge auf das andere uͤbertragen koͤnnte. Taͤglich ent⸗ wickelt die Mathematik neue Wahrheiten, und zeich⸗ net der Mechanik neue nuͤtzliche Wege vor, aber wie selten entnimmt man daraus Etwas fuͤr die Ackergeraͤthe? Und welche Geraͤthe in den Gewer—⸗ ben sind wichtiger, als die des Ackerbaues? Sie zu verbessern, um durch sie leichter zum Zwecke zu kommen, sollte allgemeines Bestreben, die bleibende Aufgabe fuͤr Alle sein. Die Erfinder, Verbesserer und Einfuͤhrer derselben, sollten, wie bei den al— ten Aegyptern, besonders in Ehren gehalten wer— den. In der Gegend, in welcher diese Gedanken niedergeschrieben wurden, fuͤhrt man einen Pflug, der an sich elender ist, als man irgendwo einen noch schlechtern findet. Dasselbe gilt auch vom Haken und der Egge. Man meint sogar an ihm etwas Vorzuͤgliches zu haben. Und so ist ein harter Schlagbaum gegen das gepruͤste Bessere noch auf lange Jahre vorge— zogen. Es fällt Niemanden ein, in muͤßiger Stunde eine Pruͤfung anzustellen. —ͤ ——— ———AÄ—· Eines der gemeinsten und nuͤtzlichsten Acker⸗ geräthe ist die Krauthacke. Sie zu erfinden er⸗ forderte kein Genie. Aber zu verwundern ist es denn doch, daß sich Niemand die Muͤhe nahm, sie zu vervollkommnen. Ein Blick darauf laͤßt erken⸗ nen, daß, wie sie jetzt ist, ein Theil der Kraft verlohren geht, welche der Arbeiter, der sie fuͤhrt, anwendet. Die Schaufel ist so an den Stiel befe⸗ stigt, daß der Schwerpunkt aus dem Zuge kommt und Luft gehackt wird. Wenn das zu lockernde Erdreich hart und fest ist, mag die Spitze noͤthig sein, um einzudringen, aber beim lockern Boden sich einer scharf zugespitzten zu bedienen, ist wahr⸗ haftig nicht zweckmäßig und foͤrderlich, weil dieser Form wegen die Hiebe dicht neben einander ge— than werden muͤssen, um das Erdreich in gleicher Tiefe aufzulockern. Ehe wir mit der amerikanischen Hol zaxt bekannt wurden, blieb unsere Axt in ihrer urspruͤng— lichen Form, bei der mindestens ein Drittheil der angewandten Kraft ohne Zweck verloren geht. Das Spargelmesser, welches sich die Kohl— gaͤrtner bei Leipzig zur leichtern, schnellern und passenden Arbeit bedienen, kam vor 20 Jahren zur offentlichen Kenntniß. Aber man scheint darauf nicht geachtet zu haben. So nuͤtzlich und noͤthig es ist die Ackerdistel beim Jaͤten mit der Wurzel auszuheben, weil so nur ihre Vertilgung erfolgt, so hoͤrt man kein Woͤrtchen vom Gebrauche des zweckmaͤßigen Distel⸗ messers. Allgemein wuͤuscht man foͤrderliche Vollendung der Ernte. Man raͤumt auch wohl ein, daß zweck— mäßige Werkzeuge dabei gute Dienste thun; aber wie selten ist die Rede von ihren wahren Beschaf⸗ fenheit. Pruͤste man sie nach ihrer Form und nach der von ihr abhaͤngenden Zweckmaͤßigkeit? Wenn es so viele Arten gibt, die in gewisser Beziehung von einander abweichen, so wagt man wohl nichts, zu glauben, daß auch hier die Gewohnheit ihrer Beibehaltung guͤnstiger ist, als das Nesultat ab⸗ sichtlicher Pruͤfung. Man scheint offenbar zu glau⸗ ben, daß das, was ein Mal da ist, auch das. Vorzuͤglichere sei. Ich schließe diesen Aufsatz mit dem Wunsche, doß es mir gelungen sein moͤge, die Aufmerksamkeit auf einen sehr wichtigen Gegenstand des landwirth⸗ schaftlichen Gewerbes gelenkt zu haben. Es ist ja unser Aller Wunsch, durch Vervollkommnung fort⸗ währen neue Vortheile zu erringen. Diese sind aber nur durch Verbesserung moͤglich, und stellen sich nur ein, wenn wir sie auch bei geringfuͤgig scheinenden Dingen anzubringen suchen. Es ist ein Fehler, wenn wir auf diese nicht achten, sondern allein auf das Große Verstand, Zeit und Kosten verwenden. Das viele Kleine macht ja auch eine verhaͤltnißmaͤßige große Summe. Eine withschaft⸗ liche Wahrheit, die kein Wirth aus dem Auge ver⸗ liehren sollte. Moͤgen die Kunstlos niedergeschriebenen und aus guter Meinung gegebenen Gedanken die Ansicht ins Licht stellen, daß noch so Manches seine moͤg⸗ lichste Vollkommenheit zur Stunde noch nicht er⸗ reicht habe, sondern unsere Aufmerksamkeit und Kenntnisse fortwaͤhrend in Anspruch nehmen muß. Die Grundwissenschaften haben sich in neuerer Zeit helfend der Landwirthschaft zugewendet, und so die Pruͤfung des Aeltern und die Verbesserung erleich— tert. Wir muͤssen aber auch Gebrauch davon ma⸗ chen, sonst sind sie fuͤr uns so gut wie nicht da. Daß zunaͤchst viel nachzuholen ist, davon legt das Vorstehende Zeugniß ab. Und hat sich nicht bei unserm Gewerbe jetzt ein Verhaͤltniß eingestellt, das uns dringt, wohl⸗ feiler zu wirthschaften? Was uun aber durch schnel— lere Arbeit erspart wird, dient zur Vermehrung der Einnahme. Kann man ohne sonderliche Kosten da— zu kommen, so ist das ein absonderlicher Gewinn und hoch zu achten. Der Verkauf der Produkte gewahrt keine Ueberschußkapitalie, um kostspielige Anlagen zu machen, er deckt oftmals kaum die Pro⸗ duktionskosten. Den hoͤhern Preis vermoͤgen wir nicht zu erzwingen, aber wohlfeiler zu wirthschaften, liegt in unsern Haͤnden. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch⸗ und Steindruckerei.