1835. Verotd⸗ fiellung cht neh, Kirchen v. M — 8 die Ver⸗ ster ver ift regel 1835. iche Be⸗ nommen das in t Sisti⸗ Requi un trifft gienigen, * Oberhessisches Intelligenz- und Kreis- Glatt. M23. Freitag den 24. Juli 1835. Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. 4911. Gruͤnberg am 17. Juli 1835. Betreffend: Einen, dem Johannes Horn zu Steinbach zugelaufenen fremden Hund. ö Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gr uͤn berg an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Dem Johannes Horn zu Steinbach ist am 12. dieses Monats ein fremder Huͤhnerhund, weiß von Farbe, mit schwarzen Flecken, zugelaufen.— Sie werden beauftragt, dieses mit dem Anfuͤgen in Ihren unterhabenden Gemeinden bekannt zu machen, daß der etwaige Eigenthuͤmer sich bei dem Großherz. Buͤrger— meister zu Steinbach zu melden und resp. zu legitimiren habe. Ou ver i e f. Auch die Buͤrgermeister des hiesigen Kreises haben vorstehendes Ausschreiben zu befolgen. Gießen den 23. Juli 1835. Der Großherz. Hessische Kreisrath daselbst K. Eh; Kor. Zu Nr. K. 4907.— Grünberg am 18. Juli 1835. Betreffend: Den Knaben Johannes Scheld von Großenbuseck. 5 . Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. Der rubricirte, unten naͤher beschriebene Knabe, hat sich, wie er dieß schon fruͤher gethan hat, unterm 12. dieses Monats wiederholt aus seiner Heimath entfernt und treibt sich auswaͤrts auf der Bettel— fahrt herum.— Sie werden angewiesen, auf denselben wachen und ihn im Betretungsfalle arretiren und anher einliefern zu lassen. Ou or ie r Signalement des Knaben Johannes Scheld: Alter: 14 Jahre, Nase: gewohnlich, Groͤße: 5“ 6“ Mund: mittel, Haare: blond, Kinn: rund, Stirne: niedrig, Gesicht: desgl. Augenbraunen: blond, Gesichtsfarbe: gesund, Augen: blau, Besondere Zeichen: leidet an der Epilepsie. Zu Nr. K. 6642. 15 Gießen am 17. Juli 1835. Betreffend: Die Voranschläge der Kirchenfonds. 5 5 Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen an die Kirchen vorstaͤnde des Kreises Giessen. In der Buchdruckerei von Stahl und Becker in Darmstadt sind in neuerer Zeit Formularien zu Kirchenvoranschlaͤgen gedruckt und an die Kirchenvorstaͤnde abgegeben worden, in welchen sich auf dem Titel⸗ 1 00 ö i ö 10 e ö ö blatte eine Bescheinigung, daß der Voranschlag offen gelegt worden sei, abgedruckt befindet. Da indessen weder die Verordnung uͤber Verwaltung des Kirchenvermoͤgens eine Offenlegung des Kirchenvoranschlags anordnet, noch auch das in der Instruction zur Fertigung der Voranschlaͤge der Kirchen ꝛc. vom 25. Sept. 1832. vorgeschriebene Formular von einer Bescheinigung der geschehenen Offenlegung etwas enthaͤlt, der Abdruck dieser Bescheinigung in den erwaͤhnten Formularien mithin auf einem Versehen beruht, so bringe ich dieses, auf hoͤchste Weisung, zu Ihrer Kenntniß und trage Ibnen auf, die Kirchenvoranschlaͤge nicht offen zu legen, und den Abdruck der Bescheinigung, uͤber die geschehene Offenlegung in den deßfallsigen, Ihnen etwa zugekommenen, Formularien nicht zu beruͤcksichtigen. n 5 Die Großherz. Buͤrgermeister werden angewiesen, dieses Kreisblatt den Herren Geistlichen zur Ein⸗ sicht mitzutheilen. h n a Zu Nr. K. 6706. Betreffend: Ein in Wieseck zugelaufenes Schwein f Der Großherzoglich Hessische, Kreisrath des Kreises Giessen an saͤmmtliche Großherz. Buͤrgermeister dieses Kreises. Giessen am 18. Juli 1835. Am juͤngsten Gießer Markttag ist dem Schweinhirten zu Wieseck ein fremdes, ohngefaͤhr /, Jahr altes, auf dem Ruͤcken mit einem rotben Strich gezeichnetes fremdes Bickschweinchen zugelaufen.— Sie werden dieses in Ihren Gemeinden bekannt machen. K. Eh. fen dere r. Zu Nr. K. 4992. Grünberg am 21. Juli 1835. Betreffend: Ein in der Gemarkung Garbenteich aufgefangenes fremdes Schwein. f Der Großherzoglich Hessische,. Kreisrath des Kreises Grunberg an saͤmmtliche Großh. Bürgermeister dieses Kreises. — ͤ ͤügñ—-— In der Gemarkung Garbenteich ist von Caspar Wallbott, Zoͤllers Sohn daselbst, ein fremdes, ohngefaͤhr 1 Jahr altes Bickschwein, weiß von Farbe und mit einem schwarzen Fleck am linken Ohr, aufge— fangen worden. Ich beauftrage Sie, dieses mit dem Anfuͤgen in Ibren Gemeinden bekannt machen zu lassen, daß der etwaige Eigenthuͤmer sich bei dem Großherz. Buͤrgermeister zu Garbenteich zu melden und resp. zu legitimiren habe. Du dri e k. Gilt auch fuͤr die Buͤrgermeister des hiesigen Kreises. Gleßen den 23. Juli 1835. Der Großherz. Hessische Kreisrath daselbst. Ki Ch. Ken o x er. ———]— 6ö—— Bekanntmachungen. 34) Briefgelegenheit nach Nordamerika. zu Beschwerden haben wird.— Wem also seine An⸗ gebörigen lieb und theuer sind, der lasse diese Gele— genheit nicht unbenutzt.— Zur Nachricht diene daher 132 Den 10. August 1335 trete ich meine zweite Reise nach Baltimore in den Nordamerikanischen Frei⸗ staaten an. Ich erbiete mich daher, Briefe, das Stuͤck à 1 fl., frei bis dahin mitzunehmen und solche persönlich in einem Umkreise von 45 Meilen auf das Beste zu besorgen, und mich durch Empfangsbeschei— nigung zu legitimiren. Personen, welche ich nicht ausfindig machen kann, werde ich durch deutsche Zei⸗ tungen auffordern lassen.— Unter Gottes Schutz und Schirm hoffe ich von meiner Ruͤckreise im Maͤrz 1836 wieder dahier einzutreffen, ebenfalls Briefe von dort hierher befoͤrdern, und den Beweis ablegen, daß Jeder, welcher mir Zutrauen geschenkt, keine Ursache weiter, daß ich den 12. August in Gießen eintreffe mich 2 Tage aufbalte und im Rappen logire, dann den 15. August nach Marburg komme und daselbst in der Sonne, auf dem Markt, ebenfalls 2 Tage verbleibe; dann nach Cassel reise, woselbst ich auch 2 Tage im Engel, auf dem Markt, logire. 1 Ich ersuche die Herrn Geistlichen und Burger⸗ meister, diese Bekanntmachung Ihren Gemeinden guͤ⸗ tigst zu eroͤffnen. i Meine Wohnung ist bei Herrn Sinnigsohn in der Rheinstraße. 5 F. C. Bitsch, Buͤrger und Kaufmann in Darmstadt. Druck und Perlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindrucke rei. 22 des hi dieser Bürger wird, so dan