Lee HOberhessisches eigenen dg Intelligenz- und Kreis- Glatt. erung naßg ei ein, so ff ö N, ex 76 8 kleide 10 dun 5 VII. Freitag den 20. Maͤrz 1835. 5 shiger Wee ger Weise il nutze dazu ib Er hüte 0 5 N Kreisräthliche Bekanntmachungen. nen Durß u e Zu Nr. K. 1783. Gruͤnberg am 12. Maͤrz 1835. d durch Unact Betreffend: Die Abhaltung der Vieh⸗ und Krämermärkte in Homberg a. d. O. im Jahr 1835. we, und gen Der Großherzoglich He sische ie Kreisrath des Kreises Grünberg 1 a n saͤmmtliche Großherz. Buͤrgermeister dieses Kreises. Sie werden beauftragt, in Ihren unterhabenden Gemeinden zur offentlichen Kenntniß zu bringen, daß: nicht dringen 10 der in dem Landkalender auf den 15. April d. J. angezeigte Homberger Vieh- und Kraͤmermarkt, l wegen des auf diesen Tag einfallenden judischen Festes, Montag den 13. April, 2 daß der auf den 4. September fallende s. g. Bartholomaͤimarkt, Montag den 2. September abgehalten, und 3) daß mit dem auf Mittwoch den 28. October d. J. fallenden Homberger Kraͤmermarkt ein Viehmarkt ol, so könrel verbunden werden solle. Ou gd rei e x. ben Sind ei i ler, so urg Zu Nr. K. 1822. Grünberg am 13. Maͤrz 1835. che m n Betreffend: Die Anweisung der aus der Großherz. Hauptstaatscasse aus dem allgemeinen mit, oder auch Schulverbesserungsfonds bezahlt werdenden, mit den betreffenden Schulstellen 5 Frankenstukt verbundenen ständigen Gehaltszulagen. 1 Der Großherzoglich Hefsische cht preußsso 97 N. Kreisrath des Kreises Grunberg asagier Bel a n igt, und de die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. uch gesches⸗ 5 segar Nun Großherz. Hauptstaatscasse hat die Verfuͤgung getroffen, daß die Zulagen und Gehaltsverbesserun⸗ ein paar n gen, welche Schullehrern an Volksschulen aus dem allgemeinen Schul verbesserungsfonds bewilligt sind, gegen Berag bebte Ende des Jahres, also in der Regel in den Monaten November und December auf einmal an die Rechner 1 Einwanl e. der betreffenden Gemeinden gegen deren, von den Großhberz. Buͤrgermeistern visirte Quittungen von der Gelder in e Großherz. Obereinnehmerei ausgezahlt werden. Da aber die Schullehrer, denen solche Zulagen und Ge und ben 5. i. 1 in haltsverbesserungen bewilligt sind, solche in vierteljaͤhrigen Raten zu beziehen haben, und dieselben nicht wohl tonnen. Wal langer entbehren koͤnnen, so haben Sie die auf die 3 ersten Quartale des Jahres ertragenden Raten densel⸗ „Hambuß ben vorlagsweise gegen Quittung nach Ablauf jeden Quartals aus der Gemeindecasse auszahlen zu lassen, welche Vorlage, wie vorbemerkt, am Schlusse des Jahres von Großh. Obereinnehmerei zuruͤckerstattet wird. Wenn eine unvermoͤgende Gemeindecasse außer Stande seyn sollte, jene Vorlage in den 3 ersten Quartalen des Jahres zu machen, so ist deßfallsige Anzeige anher zu machen. —— Von dieser Verfuͤgung werden Sie die Großherz. Schullehrer, welche dergleichen Zulagen und Ge— haltsverbesserungen aus dem allgetieinen Schulverbesserungsfonds zu beziehen haben, in Kenntniß setzen, auch die Gemeindeeinnehmer hiernach bedeuten. Ouvrier. Zu Nr. K. 3291. 214 Giessen am 14. Maͤrz 1835. Betreffend: Die Aufstellung der Gemeindevoranschlaͤge für das Jahr 1886. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen an sämmtliche Großh. Buͤrgermeister dieses Kreises. Es werden Ihnen noch nach einer von hoͤchsten Orten ergangenen Benachrichtigung zur Aufstellung der Gemeindevoranschlaͤge pro 1836 neue Formularien mitgetheilt werden, und es sind die Voranschlaͤge nach den alten Formularien nicht mehr aufzustellen. K. C d Kn s en — Zu Nr. K. 5287. Giessen am 16. Maͤrz 1835. Betreffend: Die Abhaltung der Vieb⸗ und Krämermärkte in Homberg g. d. O. im Jahr 1885. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen a n. a die Großherzogl. Bur germeister dieses Kreises. Sie haben in Ihren unterhabenden Gemeinden zur offentlichen Kenntniß zu bringen, daß: 1) der in dem Landkalender auf den 15. April d. J. angezeigte Vieh⸗ und Krämermarkt zu Homberg wegen des auf diesen Tag einfallenden juͤdischen Festes, Montag den 13. April, 2) der auf den 4. September fallende Homberger s. g. Bartholomaͤimarkt, Mittwoch den 2. Sept. abgehalten, und 3) daß mit dem auf Mittwoch den 28. October d. J. fallenden Homberger Kraͤmermarkt ein Viehmarkt verbunden werden solle. K. Eh, Lu oer n Zu Nr. K. 1924. Grünberg am 17. Maͤrz 1835. Betreffend: Untersuchungssache gegen Margaretha Eckert aus Zeitsheim, wegen Gesindediebstahls. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gruͤnberg a n die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. In Gemäßbeit eingelangten Schreibens des Großherz. Provinzial-Commissairs der Provinz Ober, hessen, werden Sie beauftragt, auf die unten naͤher beschriebene, wegen Verleitung zu einem Diebstahle und Theilnahme daran bei dem Kurfuͤrstlichen Landgerichte zu Hanau in Untersuchung stehende Catharina Matt aus Schroͤck, ein wachsames Auge zu richten und richten zu lassen, sie im Betretungsfalle zu arretiren und anher einzusenden. ne S ing nale men t. Catharina Matt aus Schrock, Kurhessischen Justizamts Amöneburg, ist 22 Jahre alt, 5 Fuß groß, hat blondes Haar, graue Augen, gesunde Gesichtsfarbe, runde Stirne, kurze Nase, gute Zaͤhne, ein ovales Gesicht, und ist vor kurzem in Braunheim gesehen worden. — 9 9) Zalltagen it denn 1 Zuglel lage st, lien anzug . der den! die irgend den vere — 4 Bti den vere üg ia oder schle halb, sich sen, als United S einigten Dollars Lande de und sind dem bag der größ nichts al ber zu n Wo ded Land darüber lige An shloanier Noch sind Staaten Missour leuten, und Ge, n, auch sstellung iͤschlaͤge 1835. Homberg . Sept. Mebmarkt 3835. nz Ober⸗ able und ua Malt kirt u und uß gloß, i ovglet Bekanntmachungen. 8) Man bringt in Erinnerung, daß die an den Zabltagen dieses Monats noch eingelegten Ersparnisse mit dem 1. April verzinst werden. Zugleich wird bemerkt, daß die Casse jetzt in der Lage ist, auch groͤßere ihr offerirt werdende Capita⸗ lien anzunehmen. Gießen den 10. Maͤrz 1835. Der Director der Spar- und Leihcasse. Ne h. no rer. Migcellen. Wohlgemeinter Rath der deutschen Gesellschaft von Maryland an Deutsche, die irgend ein Interesse an der Auswanderung nach den vereinigten Staaten von Nordamerica fühlen. An das deutsche Publicum. (Bie sch lu ß.) Bei der großen Anzahl von Zettelbanken in den vereinigten Staaten kann der Ankömmling un⸗ möglich das gute Papiergeld von dem zweifelhaften oder schlechten unterscheiden; wir rathen ihm des⸗ halb, sich durchaus mit keinen Banknoten zu befas⸗ sen, als solchen, welche die Worte Bank of the United States enthalten. Nur diese Noten der ver⸗ einigten Staatenbank, wovon die kleinsten auf 5 Dollars lauten, sichern dem Inhaber im ganzen Lande das Necht, Zahlung in Silber zu bekommen, und sind deshalb des leichteren Transports wegen dem baaren Silber vorzuziehen. Beim Umwechseln der größeren Noten hüte sich der Emigrant also ja, nichts als diese oben bezeichneten Noten oder Sil⸗ ber zu nehmen. Wo und wie der Eingewanderte nun im Innern des Landes seine beste Niederlassung bewirken kann, darüber sind wir nicht im Stande, eine ganz rich— tige Ansicht zu geben. Es ziehen viele nach Pen— sylvanien und finden dort ihr Fortkommen; mehre noch sind kürzlich weiter westlich gegangen nach den Staaten Ohio, Indiana, Illinois und selbst bis Missouri und Michigan. Wir rathen unsern Lands⸗ leuten, darüber nicht eher zu entscheiden, als nach hier erfolgter Ankunft, außerdem wenn ihnen glaub— würdige Berichte zugekommen sind, denen sie mit Vertrauen folgen können. i Wenn wir nach unserer aufrichtigen Meinung ein Urtheil fällen wollen, so möchten wir sagen, der Staat Ohio verdiente wohl den Vorzug vor den andern weiter westlich gelegenen Staaten; ein— mal weil desseu Lage so günstig für alle großen Märkte ist, und dann auch, weil der Staat schon so sehr angebaut, und der neue Ankömmling sich aus diesem Grunde dort nicht so sehr Krankheiten aussetzt, als in den weniger bebauten Staaten. Das urbar gemachte Land ist wohl um eine Klei— nigkeit theurer, als in jenen, allein auch hier, so wie dort, noch viel Land zu ein und ein viertel Dollars(etwa 3 Gulden) für den Acker, von der Negierung zu haben. Die großen atlandischen Märkte, wie Newyork, Philadelphia und Valtimore, rivalisiren jetzt, um Canäle und Eisenbahneu anzulegen, und durch diese erleichterte Communication und bedeutend verrin⸗ gerte Transportkosten gewinnen Ohio's Producte an Werth. Die weiter westlich gelegenen Staaten ha— ben diesen für Ohio entschiedenen Vortheil nicht, und sind beinahe einzig auf Neworleans als ihren Absatzmarkt beschränkt, welcher aber nicht der be⸗ ständigste und bei der großen Wärme auch für manche Producte unpassend ist. Wem es aber in Ohio nicht gefällt, hat nichts versäumt und kann leicht seinen Weg weiter westlich verfolgen. f uns dünkt, daß deutsche Emigranten sich zur Regel machen sollten, sich in keinem Bezirk dieser Staaten niederzulassen, wo das Klima dem vor⸗ theilhaften Anbau von Waizen und Noggen nicht angemessen ist. Diejenigen Gegenden, welche Welsch— korn, ausschließlich andere Getreidearten, Baum— wolle, Zucker, Taback u. s. w. hervorbringen, pas— sen unsers Erachtens, gewöhnlich nicht für deutsche Landleute, weil sie die Cultur dieser Pflanzen nicht verstehen, welche auch meistens durch schwarze Ar⸗ beiter und in den Staaten betrieben wird, wo noch Sclaverei herrscht, da hingegen Deutsche in ihrer fleißigeren und sorgfältigeren Bearbeitung der Wai⸗ zen- und Roggenfelder den meisten Amerikanern sehr überlegen sind. Es dürfte vielleicht fuͤr den Landmann, wenn er auch ein mäßiges Vermögen mitbringt, am rath⸗ samsten seyn, zuvörderst ehe er sich ankauft, auf 0 g 10ů0 0 0 ö ö N 1 et . 1 e N 100 1401 U 4 I 0 einige Jahre ein kleines Gut zu pachten oder eine Zeitlang um Lohn zu arbeiten, bis er hinreichende Einsicht und Localkenntniß erlangt hat, um sein Geld auf die zweckmäßigste Weise und am rechten Orte anzulegen. Ueber Handwerker viel zu erwähnen, erlaubt uns der beschränkte Raum dieser Blätter nicht, da es bei der großen Anzahl und Verschiedenheit der Gewerbe zu sehr ins Detail übergehen würde, so viel sey jedoch gesagt, daß nur vorzüglich geschickte Arbeiter auf eine sichere Anstellung rechnen dürfen, dagegen minder gewandte schwerlich andere Beschäf⸗ tigung als Straßen- und Canalbau finden werden. Bei Ertheilung der vorstehenden Warnung und Winke hat uns einzig und allein der Wunsch be⸗ seelt, unsern lieben Landsleuten die Thränen der Reue zu ersparen, die wir so oft fließen sahen, und sie mit der geringsten Erschöpfung ihrer Mittel und Kräfte zu ihrem Ziel zu führen, wo nothwendiger Weise im Verhältniß zur Aussaat nur geerndtet werden kann. Haben wir auch nur in einem ein— zigen Falle unsern Zweck erreicht, so werden wir uns reichlich fur unsere Mühe belohnt achten. Es ist dem Menschen nur zu eigen, daß er die Vortheile der Gegenwart verkennt und fernes eingebildetes Glück überschätzt! Der, welcher im Va⸗ terlande für sich und seine Familie ein mäßiges Auskommen genießt, und sich die Achtung seiner Nachbarn erworben hat, setzt viel aufs Spiel, wenn er die Vande der Gewohnheit zerreißt und sich von Freunden und Vaterland trennt, um im fernen Welt⸗ theile sein Glück zu suchen. Ihm wissen wir nicht f 1 besser zu rathen, als:„Bleibe im Land und nähre dich redlich.“ Baltimore den 3. October 1834. Unterzeichnet: Charles W. Karthaus, Präsident. Vice-Präsidenten: F. W. Brune. Salomon Etting. Samuel Keerl. Ch. G. Böhm. Verwalter: J. J. Cohen, jun. Charles Diffen⸗ derffer. Charles Fischer. J. J. Hoogewerf, Consul d. Niederlande. Wilh. Hilberg. Eduard Kurz. C. G. Peters. J. Peter Strobel. G. A. v. Spreckelsen. A. Schumacher, Bremer Consul pro temp. C. J. Mayer, Consulent. Aerzte: F. C. B. Hintze, M. D., Verwalter. Ed⸗ ward Schwarze, M. D. B. J. Cohen, Schatzmeister. Fredk. Focke, Secre⸗ tär der Gesellschaft. C. W. Splicker, Secre⸗ tär der Beamten. Vormalige Beamte der Gesellschaft: Chr. Mayer, Expräsident der deutschen Gesellschaft und Königl. Würtemb. Generalconsul. Justus Hoppe, Expräsident. Louis Brantz. Jos. J. Cohen, M. D. F. C. Graf, Hamburger Vice⸗ Consul. John Hoffmann. H. G. Jacobsen, Kön. Dän. Vice⸗Consul. W. Frick. F. König. J. P. Krafft, Kön. Preuß. Consul. William Krebs. A. J. Schwarze. Henry Schröder. Jacob Small. Peter Sauerwein. P. B. Stad⸗ ler. C. A. Schaefer. Peter Sauerwein, jun. Charles Starcke, A. Wegner, M. D. Deputirte: F. L. Brauns, Verwalter. G. Delius. H. H. Westphal. —ů—.— eee Dir; e Staͤdte Datum 2 Waizen. Korn. Gerste.] Hafer.[Erbsen.] Linsen. . Mater Malter Malter Malter Malter Malter Gießen 1—— 1200 6.—1 480 Grünberg——— 5101— Darmstadt. ö ————— Pfund. fl. kr.] Pfud. fl. e Mainz——„B kr. Pfd. fl. kr.] Pfnd. fl. kr.] fl. kr. pf. E 5 50 160 4 5]— 2055 e 415— 330— 2045 5 30— 6—— 4161— i Frankfurt a. M.%%— 8 Dituck und Verlag der 6. D. Vrühl'schen Buch⸗ und Steindrucker si. 7 3 3 9 anschl. eine