nicht seinen Phan⸗ An⸗ einem Ver⸗ mmeu⸗ ersonen h hier elesen, Zücher Iucher, tersuche wohl, en Ha⸗ ze hier⸗ e Reise luft am n Fort⸗ gen der m, wo s Fort⸗ uch seine jeden in ut auch bald Ur⸗ kurz oder nicht sel⸗ die durch hältnissen en, bald und gern creise be⸗ Oberhessisches Intelligenz- und Kreis- Blatt. 7. 15 58 Freitag den 20. Februar 1835. Nr, K 11. Orüͤnberg am 12. Februar 1835. Betreffend: Die Instruction für die Landräthe und Bürgermeister über ir Verhalten in Bezug auf beurlaubte Soldaten. N i Der Großherzoglich Hessische g Kreisrath des Kreises Grunberg a N saͤmmtliche Großherz. Bürgermeister dieses Kreises. Von nachstehender hoͤchster Verfuͤgung setze ich Sie mit dem Auftrage in Kenntniß, sich in vor⸗ kommenden Fällen hiernach genauest zu bemessen. Sun eee Zu Nr. D. 691. Darmstadt am 28. Januar 1835. Betreffend: Wie oben. Das Großherzoglich Hessische Ministerium des Innern und der Justiz an die Großherz. Provinzial⸗Commissariate zu Darmstadt und Gießen, die Großherz. Provinzial Direction zu Mainz, und saͤmmtliche Großherz. Kreisraͤthe in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen. 5 Die Erlaubnißscheine, welche die Großherzogl. Buͤrgermeister, Land- und Kreis raͤthe nach§. 4. der in der Rubrik erwahnten Instruction auszustellen haben, verfehlen oͤfters dann ihren Zweck, wenn aus ihnen nicht ersehen werden kann, daß der Inhaber beurlaubter Soldat ist. Aus Veranlassung eines neueren Vorfalls und auf Ersuchen des Großh. Kriegsministeriums verfugen wir daher nachtraͤglich zu der erwaͤhnten Justruction, daß in den gedachten Erlaubnißscheinen die Bezeichnung„Beurlaubter Soldat“ niemals fehlen darf und weisen Sie an, hiernach das Weitere anzuordnen und selbst zu verfahren. d T h v. Rieffel. Zu Nr. K. 4091. Giessen am 13. Februar 1835. Betreffend: Die Entweichung des Königl. Dänischen Hauptcassirers, Buchhalters und Comptoir Chefs bei dem Königlichen Theater in Copenhagen, Secretärs Ferdinand Anton Christian Printzlau. i Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen a n die Großherzogl. Burgermeister dieses Kreises. 5 Auf den nachstehend beschrlebenen ꝛc. F. A. C. Printzlau haben Sie genau zun invigiliren, ihn im Vetretungsfalle zu arretiren und wohl verwahrt an mich abzuliefern. K. Ch. Knorr. Comptoirchef bei dem Koͤnigl. Theater in Copenhagen, etwas corpulent und krummbeinig; dunkelblaugraue, in bas Grüne spielende Augen, sichtsfarbe, doch bisweil haͤufig Tabak; so weit bek gewoͤhalich dunkle Beinkleider, Neichsbankthalern in Nepraͤsentativen gehabt haben; a Staatspapiere zu einem auf Zu Nr. K. 4090. bricirten Instruction sehen werden kann, daß der Inhaber beurlaubter Soldat ist. ich Ihnen deßhalb, daß in den niemals fehlen darf, und weise Sie an, Signalement. i er entwichene Secretar, Ferdinand Anton Christian Printzlau, Hauptcassirer, Buchhalter und ist ungefähr 40 Jahre alt, mittelmaͤßiger Statur, er bat ein breites Gesicht und eine breite kurze Nase, hellbraune oder dunkelbraunes Haar und Backenbart; er ist dunkel von Ge⸗ er bat eine etwas judische Physiognomie und schnupft annt, spricht er nur Dänisch, wenigstens keine andere Sprache gelaͤufig. Er trug einen braunen Winteroberrock und darunter einen gruͤnlichen Sommeroberrock. oll er kurz vor seinem Entweichen eine Summe von mehreren Tausend uch ist es wahrscheinlich, daß er Königlich Daͤnische en etwas roth im Gesichte; Dem Verlauten nach 0 sehnlichen Belauf mit sich führt. ——— Giessen am 13. Februar 1835. Betreffend: Die Verurtheilung und Bestrafung des Gardechevauxlegers Jakob Mauer von Oberdaunheim, nun die Justruction für die Landrätoe und Bürger⸗ meister, über ihr Verhalten ia Bezug auf beurlaubte Soldaten. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen a n sammtliche Großh. Bur germeister dieses Kreises. Großh. Buͤrgermeister, Land und Kreisrathe nach§. 4 der ru⸗ weck verfehlen, wenn aus ihnen nicht er⸗ In Gefolge hoͤchster Verfuͤgung bemerke gedachten Erlaubnißscheinen die Bezeichnung„beurlaubter Soldat“ sich nicht nur selbst hiernach zu bemessen, sondern auch in den in ich zu erstattenden Berichten es ausdruͤcklich zu bemerken, wenn der Nachsuchende Sol⸗ K. Ch. Knorr. Die Erlaubuißscheine, welche die auszustellen haben, können oͤfters dann ihren 3 dieser Beziehung an m dat ist. Zu Nr. K. 1167. Grünberg am 14. Februar 1835 Betreffend: Die Entweichung des Königl. Dänischeg Hauttassirers, Buchhalters und Comptoir⸗ Chefs bei dem Königlichen Thegter in Copenhagen, Secre⸗ fairs Ferdinand Anton Christian Priutzlau. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gruͤn berg a n die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises. In Gemaͤßheit hoͤchster Verfuͤgung werden Sie angewiesen, auf den nachstehend beschriebenen ꝛc. F. A. C. Printzlau ein wachsames Auge zu richten und richten zu lassen, ihn im Betretungsfalle zu arre⸗ tiren und wohl verwahrt außer einzusenden.* Ouvri er. %% Der entwichene Seeretar, Ferdinand Anton Ehristian Printzlau, Hauptcassirer, Buchhalter und ichen Theaker in Copenhagen, ist ungefahr 40 Jahre alt, mittelmaͤßiger Statur, Comptoirchef bei dem Königlich etwas corpulent und krummbeinig; er hat ein breites Gesicht und eine breite kurze Nase, hellbraune oder dunkelblaugraue in das Grüne spielende Augen, dunkelbraunes Haar und Backenbart; er ist dunkel von Ge⸗ ichtsfarbe, doch bisweilen etwas roth im Gesichte; er hat eine etwas juͤdische Physiognomie und schnupft lufg gewöhul Michela Claatsp Zu Re Bel Dachshu in Ihre Bürger die pro durch il geleitet die gri haben ihren B Di Gebornt J. N. der de die irg den v „ f Zeit, ihr Ir baͤusig Tabak; so weit bekannt, spricht er nur Daͤnisch, wenigstens keine andere Sprache gelaͤufig. Er trug gewohnlich dunkle Beinkleider, einen braunen Winteroberrock und darunter einen gruͤnlichen Sommeroberrock Dem Verlauten nach soll er kurz vor seinem Entweichen eine Summe von mehreren Tausend Neichsbankthalern in Repraͤsentativen gehabt haben; auch ist es wahrscheinlich, daß er Koͤniglich Daͤnische Staatspapiere zu einem ansehnlichen Belauf ait sich fuͤbrt. Zu Nr. K 1241. Grünberg am 17. Februar 1835. Betreffend: Ein dem Caspar Horn zu Albach zugelaufener fremder Hund. g Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg a n die Großherzogl. Bürgermeister dieses Kreises. Dem Caspar Horn zu Albach ist am 13. dieses in dem Burkhardsfelder Gemeindewald ein fremder Dachshund, gelb von Farbe mit weisen Flecken, zugelaufen. Sie werden beauftragt, dieses mit dem Anfuͤgen in Ihren unterhabenden Gemeinden bekannt zu machen, daß der etwaige Eigenthuͤmer sich bei dem Gorßbh— Buͤrgermeister zu Albach zu melden und resp. zu legitimiren habe. Bekanntmachungen. 5) Zur allgemeinen Militaͤrvertretungsanstalt, die pro 18%— 1028 Mitglieder zaͤhlte, und die durch ihre große Mitgliederzahl und die durch mich geleisteten 102,000 fl. betragenden Caution, Jedem die groͤßtmoͤglichste Sicherbeit und Vortheile bietet, haben bereits fuͤr dieses Jahr gegen 500 Personen ihren Beitritt erklaͤrt. Die Eltern oder Vormuͤnder der im Jahr 1815 Gebornen lade ich zum Beitritt ein. Darmstadt den 15. Februar 1835. Ernst Emil Hoffmann. Miscellen. Wohlgemeinter Rath der deutschen Gesellschaft von Maryland an Deutsche, die irgend ein Interesse an der Auswanderung nach den vereinigten Staaten von Nordamerica fühlen. An das deutsche Publicum. (Fortsetzung.) In diesem Lande, welches so sehr im Wachsen ist, finden jetzt und wahrscheinlich noch geraume Zeit, Ackerbauer und Handwerker am leichtesten ihr Brod. Der Ackerbauer wird die Art und Weise * On oer j er. ———— ĩꝶ—p das Land zu bestellen und Geräthschaften zu gebrau— chen, hier verschieden von seiner gewohnten finden, und wenn er wünscht, daß alles gedeihen möge, so wird er genöthigt seyn hier zu lernen und sich nach seinen Nachbarn zu richten. Wir sehen keine Nothwendigkeit, Ackergeräthschaften und dergleichen mitzubringen, da alles zweckmäßiger an Ort und Stelle zu haben ist. Auch der Handwerker wird hier noch lernen müssen, denn er wird bald finden, daß der amerikanische ihm an Behendigkeit über— legen ist.— Nur tüchtige Ackerbauer und Hand⸗ werker werden sich unserer Ansicht nach für ihre Reise belohnt finden. Der Kaufleute giebt's im Ueberfluß; Künstler finden nicht gehörige Anerken— nung ihrer Verdienste, es sey denn, daß sie etwas Vorzügliches leisten können und die englische Sprache verstehen; Prediger, Gelehrte, Advocaten, Aerzte, werden sich sast immer in ihren Erwartungen ge— täuscht finden, zumal wenn sie nicht überwiegende Talente besitzen. Wir haben oft Personen hier get sehen, welche Landwirthschaft erlernt hatten, und hier ankamen mit der Erwartung, Verwalter auf großen Gütern werden zu können, und sich nicht wenig wunderten, als man ihnen sagte, solche Stel— len gäbe es hier gar nicht; wir sind mit andern zusammen getroffen, die in Deutschland Forstwissen— schaft studirt hatten, und die nun hier eine Anstel⸗ lung suchten, und ebenfalls erstaunt waren, wie in diesem waldreichen Lande die Forstwissenschaft nicht böher geschätzt würde, indem man ihnen nicht die geringste Hoffnung eines Fortkommens in ihrem Fache machen konnte. Ist der Mensch jung, so kann er sich noch in manches fügen, hat er aber erst ein gewisses Alter erreicht, dann wird es ihm sehr schwer werden, von seinen Gewohnheiten abzugehen, und wir möch⸗ ten keinem über 45 Jahre rathen, hierher zu kom⸗ men, um so weniger, wenn er nicht ganz gesund und robust genug ist, Entbehrungen, Anstrengun⸗ gen, schnellen Witterungswechsel, große Hitze und schneidende Kälte ertragen zu können. Wem es aber an den nöthigen Mitteln fehlt, der bleibe ja hier weg. Wir haben schon bei sol⸗ chen, die dieses unbeachtet gelassen und ihren letz⸗ ten Heller am Einschiffungsplatze ausgegeben hat⸗ ten, zu viel Elend gesehen, als daß wir unsere deutschen Mitbrüder nicht ernsthaft warnen sollten, diesen Schritt zu thun, ohne wenigstens so viel zu haben, um sich und ihre Familien hier eine Zeit⸗ lang davon ernähren zu können. Es sind diese Letztbeschriebenen, welche mei⸗ stens in Baltimore oder in der Nachbarschaft blei⸗ ben, und weil sie nicht sobald ein Unterkommen finden können, entweder Schulden machen, oder in den ersten Wochen schon ihren hier wohnenden Lands leuten zur Last fallen. Die deutsche Gesellschaft giebt Unterstützungen, wo sie Noth sieht, allein un⸗ sere Mittel sind beschränkt und die Ansprüche haben seit einiger Zeit so Ueberhand genommen, daß wir bei unsern Gaben mehr als gewöhnliche Vorsicht gebrauchen müssen, um nur da zu geben, wo wirk⸗ lich äußerste Noth und Krankheit es erfordern. Aber diese Noth ist mitunter unglaublich groß, besonders wenn ein Vater mit einer zahlreichen Familie in Armuth hier angekommen ist, keinen einzigen Freund oder Verwandten hier hat, und wenn dann, wie oft der Fall, bei dem ungewohnten Klima, ganze Familie auf das Krankenbett geworfen wird. Diese Schilderung hat nichts Uebertriebenes; wir die als Beamte der deutschen Gesellschaft haben am Besten Gelegenheit gehabt, Zeugen von solchen Sce⸗ nen zu seyn, und es ist herzbrechend, seine Lands. leute in solchen drückenden Lagen zu sehen und nur kleine Linderung geben zu konnen. Im strengsten Winter ist die Noth oft noch weit größer, als wir wünschen hier zu beschreiben. Nicht einzelne Fami⸗ lien, nein Hunderte sind hier in solchem Elende zu finden,— Es wohnen viele Deutsche hier, die ein— gebürgert sind und ein gutes Auskommen hier ha⸗ ben, wer kann es aber anders erwarten, als daß sie zuletzt kalt und zurückstoßend gegen ihre Lands— leute werden, wenn sie diese täglich und stündlich belästigen.— Es ist auch häufig der Fall, daß unbemittelte Leute, die sich zu den hoheren Classen zählen, mit oberflächlichen Empfehlungsbriefen an ansassige Deut⸗ sche gerichtet, hier ankommen. solche Empfehlungen bei der Menge der Applican⸗ ten, zu den gewünschten Anstellungen und Beschaf⸗ tigungen führen, sondern deren Wirkung muß noth⸗ wendiger Weise gewöhnlich nur auf pecuniäre Hülfe sich beschränken. Ist es denn zu verwundern, daß dergleichen Leute nicht die rege Sympathie finden, die aus dem eigenen Gefühl entspringen muß, um wirksam zu seyn?— Man kennt den Unterschied der Stände nicht wie in Deutschland. Dem Hand⸗ werker stehen die höchsten Ehrenämter offen, wenn er die Gabe dazu mit Treue und Redlichkeit ver⸗ dagegen wird der vornehme aber arme bindet; Müssiggänger bald zu der verworfensten Classe her⸗ unter sinken. (Fortsetzung folgt.) Ar u ee p r e i e. ————————————— ö Waizen.] Korn Gerste.] Hafer.[Erbsen.] Linsen. Staͤdte[Datum— 85 l 1 b Malter Malter Malter Malter Malter Malter ö A i pfad. fl. r. cfnd fl. kr. pfnd. fl. fr. fund. fl. r. ff. fe. spf. fl. kr. pf. Gießen 14. Febr. 200 6— 180 135 1160 3 35 2 2 55 2— 85. Grünberg.. 3. Nov.— 50— 45— 3300— 245 5,0— 6—— ö Darmstadt. 5 10. Febr.———. 4—— 1 2501—————— Mainz J)½%%)/ ͤ œłm!!N¶Nñ 8 Frankfurt a. M. 15. Sept.— 6—— 4.10— 4—— 318 580— 9—— 8 2 1 EE 12 Druck und Nerlag der G. D. Brühl schen Bu, und Steindraterei. Nur selten koͤnnen gespro duch 0