aumfrevel vorkom⸗ Achtung eingeflößt wo der wird. Straßen hren auch „und die ch nur we⸗ -mit Liebe eispiel nur en; denn man statt hinter den gen, Erlen Vuchs ste⸗ ick und in u. Mithin zeispiele in einwirken, der Behör⸗ Orts Statt flanzen der widerlegen ts bestehen, Ertrag den wiegen. bstbaumzucht zum großern f it diese fast u Unterricht en hat man 1 wähnt, als irken könne. Man glaube dagegen lee terricht nicht Buch weft den Fteul⸗ gut. Allein ien fat nie, bleiben ihm ichen könnte. che, warum Oberhessisches Intelligenz- und Kreis- Blatt. M16. Freitag den 1. Mai 1835. Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. 5634. Giessen am 18. April 1835. Betreffend: Den in der Arzneimitteltaxe bei Thierkrankheiten verordneten Abzug von 20 pCt. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen an die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. Den Inhalt des nachstehend abgedruckten hoͤchsten Generalausschreibens haben Sie zur Kenntniß Ihrer Gemeindsangehoͤrigen zu bringen.„ Eh fin oe x. „Es sind schon mehrmals Zweifel daruͤber erhoben worden, ob die in der Arzneimitteltaxe vom 14. April 1821 enthaltene Bestimmung, nach welcher bei Thierkrankheiten, ohne Ruͤcksicht auf den Betrag der Summe, oder ob die Zahlung von Einzelnen, oder durch Beitraͤge im Ganzen, ge— schehe, ein Abzug von 20 pCt. Statt finden solle, bloß auf grassirende Epizootieen, oder auch auf jede einzelne vorkommende Thierkrankheit, anwendbar sey.“ „Zur Beseitigung dieser Zweifel, und da der Natur der Sache nach die großen Quanti⸗ täten von Arzneikoͤrpern, welche die Verordnungen gegen jede Art von Thierkrankheiten vorschreiben, nicht auf gleich hohe Weise taxirt werden konnen, als die bei sporadischen Krankheiten der Menschen vorkommenden, verhaͤltnißmaͤßig viel geringeren, Quantitaͤten, so erlaͤutern wir die fragliche Bestim— mung nunmehr dahin, daß der erwähnte Abzug von 20 pCt. allerdings in jeder einzelnen Thier— krankheit geschehen kann.“ „Sie werden die Großherz. Buͤrgermeister anweisen, den Inhalt dieses Ausschreibens zur Kenntniß der Gemeindsangehörigen zu bringen und den Physicatsaͤrzten Ihres Verwaltungsbezirks Exemplare des Ausschreibens unter dem Auftrage mittheilen, die Apotheker ihres Bezirks darnach zu instruiren.“ Bekanntmachungen. Hafer, unter den bekannten Bedingungen oͤffentlich l. versteigert werden. a 23) Fruchtversteige rung bei dem Rent, Grunberg den 22. April 1835. amte Grünberg. Großherz. Hess. Rentamt das. Freitag den 15. Mai d. J., des Vormittags Boetticher. um 9 Uhr, soll in dem Schloßgebaͤude zu Gruͤnberg—— eine bedeutende Quantitat von den 1834r herrschaftl. 20) Eine Lieferung von 110 Stecken Buchen- Fruchtvorraͤthen, als: Waizen, Korn, Gerste und scheidholz zum Brennholz- Bedarf fuͤr das Provinzial— 10 15 0 0 0 10 1 0 0 10 9 1 NN 1 N ö 1 9 a il Commissariat und Entbindungs-Institut dahier, wird kuͤnftigen Samstag den 9. Mai l. J. Vormittags um 10 Uhr an die Wenigstfordernden öffentlich versteigert werden. Alle zu dieser Lieferung geneigte hiesige und aus⸗ wartige Holzhaͤndler sind eingeladen, sich alsdann im Canzleigebaͤude des Großh. Provinzialcommissaͤrs da— hier einzufinden und die Bedingungen des Akkords zu vernehmen, sofort gegen annehmliche billige Forderung sich alsbald des Zuschlags zu gewaͤrtigen. Gießen am 25. April 1835. 21) Ich beehre mich hierdurch die ergebene An— zeige zu machen, daß ich, aus der Messe zuruͤckge— kommen, mein Tuch-Lager aufs vollstaͤndigste res— sortirt, und mit einer großen Auswahl der aller— neuesten Stoffe für Westen und Sommer- Bein— kleider versehen bin, Ich habe den Grundsatz angenommen, zwar zu den billigsten aber auch zu festgesetzten Preißen zu verkaufen, da es nach meiner Meinung nichts laͤstigeres giebt, als das wechselseitige Mißtrauen zwischen Kaͤufer und Verkaͤufer, wo der Eine, durch die Erfahrung belehrt, daß man seine Forderung zu hoch findet, genoͤthigt wird, wirklich zu uͤberfordern; und der Andere, in der Gewißheit überfordert zu seyn, ein Gebot thut, das unter seiner eignen Schaͤtz— ung stehet,— ein Kampf, worin aber der Kaͤufer immer zuerst ermuͤdet und den Vortheil dem Ver— kaͤufer uͤberlassen muß. Ich schmeichle mir daher, daß meine Regel zu festgesetzten Preißen zu verkaufen, mir die Gunst meiner Goͤnner sichern wird, und bitte um geneigten Zuspruch. Gießen im April 1835. S. Hirschborn. Wallthorstraße Nro. 150. 18) Zur allgemeinen Militair-Vertretungs— Anstalt die pro 183/ 1028 Mitglieder zaͤhlte, und die durch mich geleistete 102,000 fl. betragende Cau— tion Jedem die groͤßtmoͤglichste Sicherheit und Vor— theile bietet, haben bereits gegen 600 Personen ihren Beitritt erklaͤrt. Die Eltern und Vormuͤnder der im Jahr 1815 Gebornen lade ich zum Beitritt bei Herrn Kaufmann Louis Labroise in Gießen ein. Darmstadt den 8. April 1835. Ernst Emil Hoffmann. 229 Das in Nro. 87 u. 113 des Frankfurtet Journals, beschriebene Wille r'sche Kraͤuter-Haaroͤl, 2 fl. 30 kr. pr. Flaͤschgen ist auch zu haben bei L. F. Hoͤstereich in Gießen. Miscellen. Die Schweinezucht. Unter den Thiergattungen, welche wir land— wirthschaftlich erziehen, nimmt das Schwein eine ehrenvolle Stelle ein. Dagegen hat es aber den Anschein, daß man seinen wirthschaftlichen Werth nicht so umsichtlich beachtet, als es geschehen sollte und würde, wenn man dabei erwöge, was zu er— wägen ist, und nun eine gehörige Gewerbsberech— nung anstellte. Man hat der Schweinezucht wohl nur selten die Aufmerksamkeit geschenkt, welche an⸗ dern Abtheilungen der Viehzucht zu Theil geworden ist. Wie wenig ist z. B. dafür geschrieben worden, wenn man damit die Schafzucht der ueuern Zeit und gleichmäßig der Pferdezucht in Vergleich stellt, und wie viele Schriften besitzen wir dagegen über diese Thiergattungen! Ueber die Schweinezucht hat man zur Stunde noch nicht einmal ein einigermaßen vollständiges Werk, welches alles hierher Gehörige zusammengestellt faßte. Sie wird fast immer nur als ein Anhängsel der Viehzucht betrachtet und kurz abgefertigt. So hat denn endlich die Sache selbst eine vernachlässigte Stellung bekommen, wodurch offenbar das Nützliche beschränkt wird, welches man dabei gewinnen konnte. Es dürfte darum an der Zeit seyn, ihr das Wort zu reden. Folgende Bruch— stücke mögen dazu dienen, die Aufmertsamkeit zeit⸗ gemäß darauf zu richten, und es ist nur zu wün⸗ schen, daß andere den Faden weiter spinnen und besonders ausführliche Thatsachen aufführen, die im Gewerbsleben am besten belehren, und, was bei vernachlässigten Angelegenheiten fast immer das Erste seyn muß, die herrschend gewordenen Vorur— theile bekämpfen. Denn so lange diesen kein Ab— bruch geschieht, bleiben die Hindernisse herrschend. Blieb die Schweinezucht in der wissenschaftli⸗ chen Darstellung zurück, so war es natürlich, daß sie auch in der wirthschaftlichen Behandlung zurück⸗ blieb. Daß dieß wirklich so der Fall ist, darüber wäre der Beweis nun denn wohl nicht schwer zu führen. Unt haltnisse zu seyn. gend an, kümmert seyn fön Sel man für man nut denen n gattunge pfigste J wiesen, so dienl am mei bekanntl ihnen a nügend und Tod Es das Fle eingedän ist und polizei! diese un sseht es besonder⸗ pfigen Man da wenn sie gesund das leic gen Sch man es Se tung, so durch kei den, al betätigt lich ist, sein Md füttern, tigt er ihnen 1 Unter se essen wi In ung fp ankfurtet Our, bei en. t land⸗ in eine der den Werth en sollte s zu er⸗ sberech⸗ ht wohl sche an⸗ eworden worden, in Zeit h stellt, en über cht hat ermaßen gehörige ner nur nd kurz je selbst wodurch hes man an der e Bruch⸗ keit zeit, zu wün⸗ en und en, die d, was mer das Vorur⸗ ein Ab⸗ schend. schaftli⸗ , daß zurüc⸗ darüber wer zu Unterhält man wohl die für Local und Ver— haltnisse angemessenen Rassen? Es scheint dem nicht zu seyn. Die einmal eingeführte wird als genü— gend angesehen, ohne daß man sich viel darum be— kümmert, ob eine andere nicht weit zweckmäßigere seyn könne. Sehen wir ferner auf die Einrichtungen, welche man fur die Schweinezucht getroffen hat, so muß man nun wohl bekennen, daß sie in jeder Hinsicht denen nachstehen, welche man für andere Thier— gattungen getroffen hat. Der schmutzigste und dum— pfigste Winkel ist gemeiniglich diesen Thieren ange— wiesen, welchen doch reine Luft und reines Lager so dienlich ist, und der den äußern Einwirkungen am meisten unterliegt. Die Schweine vertragen bekanntlich die Hitze wenig, am gefährlichsten ist ihnen aber der Stalldunst. Thierärzte haben ge— nügend nachgewiesen, daß die meisten Krankheits— und Todesfälle hier ihre Veranlassung finden. Es dürfte schwer zu leugnen seyn, daß auch das Fleisch von den unnatürlich eingekerkerten oder eingedaͤmpften Schweinen beim Genusse ungesund ist und seyn muß. Wo es wirklich eine Wohlfahrts— polizei giebt, wäre es wohl an der Ordnung, auf diese unsaubere Quelle zu sehen. Am schmutzigsten sieht es in den Mastställen der Branntweinbrennereien, besonders in den Städten aus. Aus diesen dum— pfigen Kothlöͤchern wird nun das Volk gefüttert. Man darf es darum den Aerzten nicht verargen, wenn sie den Genuß des Schweinefleisches für un— gesund erklären. An sich ist das Schweinefleisch das leicht verdaulichste unter allen unsern vierfüßi— gen Schlachtthieren. Ist es nicht unverzeihlich, wenn man es aus bloßer Nachlässigkeit verdirbt? Sehen wir auf den Ertrag der Schweinehal— tung, so finden wir ungesucht, daß Mühe und Futter durch keine Thiergattung so reichlich vergütet wer— den, als durch die Schweine. Der kleine Wirth bestätigt dieß thatsächlich. Wenn es ihm nicht mög— lich ist, andere Thiere zu halten, so thut er doch sein Möglichstes, ein oder zwei Schweine heran zu füttern, um sie zu schlachten. Um dieß zu können, trägt er das ganze Jahr Sorge dafür. Er giebt ihnen die beste Pflege, und daher gedeihen sie auch unter seinen Händen. Wer gutes Schweinefleisch essen will, muß es von solchen Thieren nehmen. In Ansehung des Futters ist keine Thiergat— tung so leicht zu befriedigen, als das Schwein, 0 welches gleichsam Alles frißt, was man ihm vor— legt. Man kann es, wie Rinder, Schafe und Pferde, auf der Weide und ohne Stallfutter zum Schlach— ten großziehen. An die Waldmast braucht man wohl nicht erst zu erinnern. So manche Vegetabilien lassen sich mit gutem Gewinn an die Schweine verwenden, von denen sonst wenig oder kein Gebrauch zu machen ist. So verdient einer angeführt zu werden, daß man sie mit bloßen Wasserpflanzen unterhalten und selbst bis zu einem namhaften Grade von Fettigkeit bringen kann. So ist dem Verfasser gar wohl bekannt, daß man mit Meerlinsen, womit stehende Gewässer über— zogen zu seyn pflegen, Schweine heranziehen und selbst fett füttern kann. Schade, daß solche nütz— liche Sachen dem ärmern Theil des Volks selten bekannt sind! Unkunde ist doch der größte Dieb. An das Schwein werden mancherlei Abgänge, die sonst keinen Gebrauch verstatten, immer mit Nutzen verfüttert. Es frißt allen andern Thier— gattungen nach. In jeder Haushaltung fallen solche Abgänge ab, und können nur als Schweine— futter benutzt werden. Es ist keineswegs zu viel behauptet, wenn man sagt, daß bei keiner andern Thiergattung das Futter so hoch benutzt wird, als durch das Schwein. Die— ses nimmt bei sättigender Fütterung täglich zu, wie das Gewicht zeigt. In Ansehung der Abnutzung steht das Schwein allen andern Thiergattungen vor. Es wächst am schnellsten heran, und ist überdies in jedem Alter schlachtbar. Ein sehr beachtenswerther Vorzug! Darauf beruhen eine Menge Bequemlichkeiten und Vortheile. Die Schweinezucht verstattet im Kleinen wie im Großen Speculation, theils zur Anzucht junger Thiere, theils zur Mastung. Sie ist schnell zu be— gründen und herzustellen. Das Schwein bringt schon im zweiten Jahre seine Jungen zur Welt. Es wirft zahlreich, so daß man seine Vermehrung sehr bald zu einer beträchtlichen Anzahl bringen kann. In der Regel ist die Anzucht gewinnreich, und ein Mutterschwein höher zu nutzen, als eine Kuh. Aen— dern sich die Umstände, so ist dieser Gewerbszweig eben so schnell zu mindern oder gänzlich aufzuheben, ohne dabei Schaden zu haben. Uebrigens paßt die Schweinezucht, wenigstens in der Regel, für große und kleine Wirthschaften. ee Fa % M 9 10 1 10 Es ist kein Grund da, zu glauben, daß sie jetzt weniger passe, als in früherer Zeit. Vielmehr ließe sich eher das Gegentheil behaupten. Die Umstände sind jetzt geeigneter. Man erinnere sich nur an den Umstand, daß wir jetzt viel mehr Knollengewächse bauen, als dieß bei unsern Vorfahren der Fall war. Wir mästen jetzt die Thiere ohne Körner, was un— sere Vorfahren nicht vermochten, weil ihnen jene Futterarten abgingen. Die Zucht der Gelberuͤben. Von der in früheren Zeiten stark betriebenen Zucht der Gelberüben in unserer Gegend ist man in neuerer Zeit abgegangen, weil die Erndte das gewünschte Resultat nicht gegeben und weil man bei geringer Erndte die Kosten für das häufige Jäten gescheut hat. Es entstehen hiernach die Fragen: 1) Auf welche Weise wird für besseres Gedeihen der Gelberüben durch Vorsicht und Fleiß ge— wirkt? 2) Wie wird dem Unkraut am besten entgegen gearbeitet? 3) Ist wirklich die Zucht der Gelberüben einer andern Pflanzung vorzuziehen? Zu 1) Die Hauptursache, warum in neuerer Zeit dieß Gewächs öfters völlig mißrieth, ist im Samen zu suchen. Man pflegt diesen von im Keller auf— bewahrten, verwelkten und im Frühjahr kränklich gekeimten Rüben zu ziehen; es unterliegt keinem Zweifel, daß hiervon ein sehr un vollkommener Sa⸗ men erzeugt wird, da selbst der ganz schlechte von den Samenkapseln der Seitenzweige zur Aussaat verwendet wird, welche, wie man sich leicht über⸗ zeugen kann, einen auffallend kleineren Samen lie⸗ fern als die aufrecht stehenden oder Herzzweige; es wird hiernach erklärlich, warum unter den guten Nüben sich häufig so viele kleine nichts nützende zeigen, welche den besseren so gut als Unkraut die Nahrung entziehen und öfters so schnell, nachdem sie sich kaum gezeigt haben, wieder verkommen.— Die beste Art, Samen zu ziehen, ist die: Man lasse auf dem Land so viel der besten Rüben dicht neben einander im Herbste stehen, als nöthig ist, um den erforderlichen Samen zu ziehen, stecke, bevor Frost eintritt, einige Neiser im Kreise um dieselben * und bedecke sie ringzum mit Rasen und oben mit etwas Stroh; so geschützt vor Frost, nehme man, sobald der Winter vorüber ist, das Stroh hinweg und lasse den Keim natürlich schießen und man wird einen gesunden Samen, namentlich von den auf⸗ recht stehenden Trieben erndten.— Der auf diese Art gewonnene beste Samen wird im Frühjahr, 25 Tage vor der Aussaat, mit 3 Theilen feuchtem Sand gut unter einander gemischt und in einem Topf bis zur Aussaat stehen gelassen. Der feuchte Sand wird in dieser Zeit gleichsam eine Kapsel um das Samenkorn bilden und den Keim desselben ent⸗ wickeln. Diese Methode hat den großen Vortheil, daß man den Samen 25 Tage später aussäen kann, als man bisher gewohnt war, ohne deshalb einer früheren Erndte Eintrag zu thun— und dann eine gleichmäßige Aussaat zu bewirken, indem der leichte Same durch die Verbindung mit dem feuchten Sand nicht von der einen Stelle hinweg und auf die andere geweht werden kann, wodurch häufig leere Stellen entstehen. Zu 2) Wie wird dem Unkraut am besten ent⸗ gegen gearbeitet? diese Frage ist mit zwei Worten zu beantworten:„durch Brand.“— Es ist frü⸗ her schon in diesem Blatte(siehe No. 5. d. J.) von dem Nutzen der Brand-Düngung die Rede gewesen; gleicher Weise ist diese auch zur Vertilgung des Un⸗ krauts zu empfehlen. Es ist hier von der Gelbe⸗ rüͤbenzucht die Rede; nachdem das für diese bestimmte, am besten das Jahr zuvor gut gedüngte und mit obererdigem Kraut bepflanzt gewesene, Land im Herbst oder im Frühjahr, sobald es thunlich ist, tief und gut umgearbeitet und gleichsam zur Aus⸗ saat zubereitet ist, läßt man es so bis gegen Mitte Aprils liegen, bis dahin man der Entwickelung des Unkrauts freien Lauf läßt; alsdann aber muß zu dessen Vertilgung geschritten werden, bevor der Same ausgestreut wird. Man nehme zu diesem Behuf die zusammengerechten Unreinigkeiten an Laub, Moos u. s. w., vermische sie, wenn sie nicht hinreichen sollten, mit leichtem Reiserwerk von Gänsrig ꝛc., streue diese auf das Land umher und zünde sie an. Nachdem alles gehörig verbrannt und somit der Keim des Unkrauts auch erstickt ist, egge oder reche man das Land noch einmal um und streue den unter 1) beschriebenen Samen aus. Da der mit Sand ver— mischte Same schon gekeimt haben wird, so darf er nur ganz leicht untergerecht werden, um den Keim nicht abzustoßen oder ersticken zu lassen. Auf diese Weise wird sich das Unkraut gar nicht oder doch so spät zeigen, daß die Gelberübe schon eine Vollkommenheit erreicht hat, der das Unkraut nichts mehr schaden kann. (Beschluß folgt.) Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch⸗ und Steindruckerei. Zu Rr. K. Betreff. K Dat schreiben theil ber die vom mächtigung z „Beiträge von Da 1833 an zu. den repartitte stens zum grö 1883 bereits Beiträge in Lerztichnsse. kräge pro 18 Die gett worden Als 5 Aöten au Fonds, 70 behrüntene, 0