wei, Jour. 3 G. oelche, de ge⸗ e i fläche m di⸗ aus findet peitere Heer⸗ Die in der hl der dieser kleine⸗ Oberhessisches Intelligenz Kreis- Glatt. 3. Mittwoch den 29. Januar 1834. Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. 546. Grunberg, am 24. Januar 1834. Betreffend: Die Anschaffung des Holzsaamens für die Communal⸗ waldungen des Kreises Biedenkopf für das Jahr 1934. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gruͤn berg a n die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Nach eingelangter Benachrichtigung des Großherzoglichen Kreisraths zu Biedenkopf, soll die Lieferung des für die Communalwaldungen des dasigen Kreises fuͤr das Jahr 1834 erforderlichen Holzsaamens, bestehend in 954 Pfund Fichtensaamen, Donnerstags den 6. Februar d. J., Morgens 10 Uhr, auf dem Bureau des Großherzoglichen Kreis— raths zu Biedenkopf, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, vorbehältlich der Natification, an den Wenigstnehmenden versteigert werden.— Sie werden angewiesen, dieses in Ihren unterhabenden Gemeinden zur öffentlichen Kenntniß zu bringen. e ee eee Zu Nr. d. K. 303. 5 Gießen, am 25. Januar 1834. Betreffend: Die von den Gemeinde; Einnehmern vierteljährig einzusenden Verzeichnisse der Beschlagnehmungs⸗, Pfändungs⸗ und Verkaufskosten. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen a n die saͤmmtlichen Gemein de-Einnehmer des Kreises. Die Bestimmung des§. 72 der Instruction über Einbringung von Communal⸗Intraden, wonach Sie nach Ablauf eines jeden Vierteljahres eine Abschrift des uber sämmtliche Beschlagnehmungs-, Pfän— dungs- und Verkaufskosten zu führenden Registers einzusenden haben, ist seither von Ihnen meistens unbeachtet geblieben. Ich bringe diese Bestimmung mit dem Anfügen in Erinnerung, daß die erwähnten Abschriften und zwar über die seit der Anwendung der genannten Instruction erwachsenen Kosten binnen 14 Tagen anher einzusenden sind. ö„„ 4 2 — * —— — Bekanntmachungen. (39 Versteigerung von Bauarbeiten. Die Veränderungen des hier erkauften Hauses zu einem Schulhause, wobei die a) Maurer- und Steinhauerarbeit zu 262 fl. 49 kr. 5b) Zimmerarbei et 2% 8 G) Steindecker arbeit..„ 10„ 30 d) Weißbinderarbeietet.„ 81 29„ e) Schreiner arbeit 296„ 42„ 1 Schlosserar beit% 184„ 20 3) Glaser arbeit e Summa 1016 fl. 44 kr. vervorschlagt ist, sollen Samstag den 22. Februar d. J., Nachmittags 1 Uhr, auf dem hiesigen Rathhause an den Wenigstnehmen⸗ den, unter den bei der Versteigerung bekannt ge⸗ macht werdenden Bedingungen, versteigert werden. Zeichnungen und Voranschlag liegen bei dem Unterzeichneten zur Einsicht. Staufenberg, am 22. Januar 1834. Der Burgermeister Fischer. — Miscellen. Kurze Auleitung, wie die Obstbaͤume von der Kernsaat an bis zur Versetzung ins Freie zu behandeln sind, von R. H. in S.; siehe landwirths. Zeitschft. Nr. 8. vom 21. Feb. 1833. (Fortsetzung.) Nimmt man ihre Saat nicht im Spätjahre vor, so verwahre man die Kerne über Winter im Keller in feuchtem Sande. Die Nusse werden und ebenso die Mandeln, sobald sie auf dem Baume reif geworden, mit ihrer grünen Umgebung gebrochen und sogleich in ein mit feuchter Gartenerde gefülltes Gefäß so einge— legt, daß sie sich nicht berühren. Diesen Topf stellt man über Winter in einen, nicht sehr warmen, trockenen Keller, befeuchtet manchmal die Erde, da— mit die Einlage über Winter keimet, und im Früh— jahre gleich in die Baumschule versetzt werden kann. Der uber Winter getriebene Keim wird senkrecht in die Erde(die Nüsse und Mandeln 2 Fuß ausein⸗ ander) gestellt und sodann ein wenig mit Erde be⸗ deckt. Ebenso werden die Kastanien behandelt, nur werden sie erst im November, wo sie trocken sind, eingelegt. Im Frühjahre des zweiten Jahres hebe man die jungen Baumpflanzen aus den Saamenbeeten und versetze sie an jenen Ort in der Baumschule 2 Schuhe weit in Reihen auseinander, an welchem sie auch veredelt werden und bis zur Versetzung ins Freie stehen bleiben. Sobald sie ausgegraben sind, nehme man ihnen die Pfahlwurzel; auch schneide man die übrigen langen Wurzeln bis auf eine Länge von 5— 6 Zoll mit einem scharfen Messer ab, und nehme zuletzt den Gipfel soweit ab, daß die Pflanze über der Erde nur noch 1 Fuß lang ist. Werden sie jetzt nicht augenblicklich versetzt, so schlage man sie an einem feuchten Orte indessen ein, damit nicht die rauhen Fruhjahrszeiten den zarten Wurzeln den Saft zu nehmen vermögen. Ist auf diese Weise die Edelschule gebildet, so ist die weitere Behandlung folgende: Das Land muß von Zeit zu Zeit gehackt und von Unkraut gereinigt werden, die Bäumchen sind bei eintretendem trockenem Wetter zu begießen; wenn sich Naupen einfinden sollten, müssen sie von solchen gereinigt und endlich bei schiefem Wuchs an einen Pfahl befestigt werden. Die Bäumchen, welche im Frühjahr gesetzt wur- den, lasse man ruhig stehen bis zum Juli oder Au⸗ gust, wo die Okulir-Neiser der tragenden edelen Bäume reif sind, was man schon Anfangs Juli dar— an bemerkt, daß ihre Sommerseite braun geworden ist. Der Verdelungsarten sind bekanntlich vier, das Okuliren, das Kopuliren, das Pfropfen und das Anpfeifeln(Andrehen). Unter diesen 4 Arten halte ich das Okuliren für die vortheilhafteste Veredlungsart; denn 1) wird durch sie der Baum am wenigsten verwundet und der ganze Stamm(denn das einzuschiebende Auge wird nahe an die Erde gesetzt) ist von edler Natur; 2) steigt der Nahrungssaft in den weiteren Saft⸗ röhren des edlen Holzes weit schneller und in grö⸗ ßerer Masse empor, als in dem Theile des Bau— mes, der als wilde Unterlage bleibt; 3) kann man an einem solchen Baume, der durch boshafte Hand sollte abgeschnitten oder gebrochen werden, den er⸗ sten Auswuchs aus dem stehenden edlen Theile zu— gleich wieder als wirliches Neis zu einem Baume stehen lassen, der an Qualität dem abgerissenen Theile ganz gleich kommt; 4) bekommt der Stamm gleiche Dicke und 5) können, wenn das Okuliren nicht ge⸗ lungen seyn sollte, außer derselben, in der Folge auch noch andere Veredlungsarten vorgenommen werden. (Beschluß solgt.) Ueber große Pflanzkartoffeln. Vom e e e 4 19* 8. Gutsbesitzer Herrn E! demeister zu Schoͤneiche. Der Kartoffelbau hat in neuern Zeiten eine so hohe Bedeutung in der Landwirthschaft gewonnen, und hat in verhängnißvollen Zeiten so viele Tau— sende von größeren und kleineren Landwirthen vor drohendem Untergange bewahrt, daß es wohl der Mühe lohnt, ihm aͤnsere angestrengteste Aufmerk⸗ sunkeit fustand eführt, in Aen. gaeichne Anm al f von Hehrere! den sollt Resultat Ubergebe heit, n. halten Wahrbe— punlte b Ein Mflanzfa und daß len unte geben f immer Hroßen gilt aud nigstens ich zwei mit solch Nesultat zu größe so wenig Großen plaren! in seinen der Sag man vor die feste sultat z solchen 1 die, dal solche ab Caat ve das soge an welch in Platt latter 9 sagt, u Um edo keln Get angerei genden 3¹ nal nu gewöhnl 1 u Ich sei ahn i Brach ennach ide ige und nze den dan icht den so und sind enn chen inen hüͤr⸗ Au⸗ elen dar⸗ rden das fen für bird und luge tur; daft⸗ grö⸗ Bau⸗ man Hand n er⸗ e zu⸗ aume heile leiche t ge⸗ Folge men eiche. ne so nel/ Tau- n voß pl det merk n samkeit zu widmen, und Versuche über diesen Ge— genstand, mit solcher pünktlichen Genauigkeit durch— gefuhrt, wie die des Freiherrn von Monteton, welche im Aten Stück des 26. Bds. der Mögl. Annalen aus— gezeichnet stehen, verdienen gewiß den wärmsten Dank aller Landwirthe. Die hier angeregte Frage ist von zu hoher Wichtigkeit, als daß nicht von Mehreren der Versuch zu ihrer Lösung gemacht wer— den sollte, uud sehr zu wünschen wäre es, daß die Resultate solcher Versuche demnächst der Oeffentlichkeit uͤbergeben würden, wovon weder falsche Bescheiden— heit, noch irgend ein anderer Beweggrund zurück⸗ halten darf, da nur auf diesem Wege allein die Wahrheit zu ermitteln ist. Aus diesem Gesichts⸗ punkte bitte ich die folgenden Zeilen zu betrachten. Eine längst bekannte Thatsache ist es, daß die Pflanzkartoffeln sich außerordentlich zertheilen lassen, und daß sogar abgebrochene Keime und bloße Scha— len unter manchen Umständen eine recht gute Ernte geben können. Dennoch bleibt diese letzte Operation immer mißlich, und ich zweifle, daß Jemand im Hroßen seine Nechnung dabei gefunden hat. Dieß gilt auch wohl von den ausgeschnittenen Augen, we⸗ nigstens kann ich versichern, daß die Versuche, die ich zweimal damit gemacht habe, die jedoch nicht mit solchor Genauigkeit angestellt waren, daß ich die Resultate in Zahlen anzugeben vermag, mich nicht zu größerer Ausdehnung angereizt haben. Eben so wenig ist mir bekannt, daß irgend Jemand im Großen sein Feld mit solchen ausgesuchten Exem— plaren bepflanzt hätte, wie der Freiherr Monteten in seinem Versuche gethan hat. Verwendung der Saat würde dadurch so ungeheuer werden, daß man vor dem bloßen Gedanken erschrickt, und nur die feste Ueberzeugung, ein eben so glänzendes Ne— sultat zu gewinnen, könnte uns bewegen, zu einer solchen Saatvermehrung zu schreiten. Die bei weitem allgemeinste Methode ist wohl die, daß man Kartoffeln von mittler Größe ganz, solche aber, die dieses Maaß überschreiten, halbirt zur Saat verwendet, oder aber von den großen Kartoffeln das sogenannte Nasenende, d. i. diejenige Seite, an welcher die Hauptkeime zusammengedrängt liegen, in Platten von etwa 1 Zoll dick abschneidet. Diese letztere Methode habe ich selbst seit längerer Zeit be—⸗ folgt, und mich dabei im Ganzen wohl befunden. Um jedoch hierin nicht bloß blindlings meinem dun— keln Gefühle zu folgen, machte ich diesen Sommer, angereizt durch die Ereignisse des Fr. v. M., fol⸗ genden Vesuch: Zuvörderst bemerke ich, daß ich es mir fuͤr dieß⸗ wal nur zum Ziel gesetzt hatte, die Aussaat von gewöhnlichen Kartoffeln mit der von den allergröß⸗ len zu vergleichen. Das Gut Schöneiche, welches ich seit dem vorigen Jahre besitze, ligt seit etwa 10 zahren in einer 8schlägigen Koppelwirthschaft mit 2 Brachen, 2 Weide⸗ 4 Getreideschlägen, sollte sich demnach in achtjähriger Dungung befinden. Wenn Die ich auch glauben muß, daß diese Düngung dem Acker nur höchst sparsam zugetheilt seyn kann, so ist doch klar, daß der Boden auch nicht grade in einem ganz erschöpften Zustande sich befand. Das zum Ver⸗ suche bestimmte Stuck, nach seinem dermaligen Kul— turzustande als Gerstboden 2ter Klasse anzusprechen, hatte im Jahre 1831 Noggen getragen, wozu, wahr⸗ scheinlich aber nur sehr schwach, gedüngt worden. Es wurde ihm darauf in diesem Fruhjahre wieder eine schwache Düngung zugetheilt, und nachdem es zweimal gepflugt worden, in der ersten Maiwoche mit Kartoffeln belegt. Diese wurden auf die ge⸗ wöhnliche landübliche Manier hinter dem Pfluge, und zwar auf eine Furche um die andere, in den Neihen selbst aber in 14— 16zölliger Entfernung von einan— der gelegt. Die Kartoffelreihen hatten die eutgegen— gesetzte Richtung von derjenigen, die der Mistwagen verfolgt hatte, eine Vorsicht, die mir nöthig schien, um bei dem anzustellenden Versuche die Tauschung zu verringern. Mitten in dem Felde, und auf ei⸗ ner Stelle, wo sich augenscheinlich kein Unterschied gegen das anstoßende Land entdecken ließ, wurden 4 Scheffel der größten Kartoffeln, die ich finden konnte, dergestalt gelegt, daß'das damit belegte Stück ein längliches Viereck von 16 Quadratruthen, 15 Magdeb. Morgen darstellte. Da mir die Kartoffeln zu diesem Versuche nicht groß genug schienen, so legte ich je 2 zusammen, welche nun eine Kartoffel der allergrößten Sorte repräsentiren konnten, und es wurde dabei gegen die übrigen nur der einzige Unterschied beobachtet, daß in den Reihen die gro⸗ zen Pflanzkartoffeln 4— 8 Zoll weiter als die ge— wöhnlichen gelegt wurden. Unter dem Ausdrucke „gewöhnliche“ verstehe ich hier eine solche Aus— lage, wo die Mittelkartoffeln ganz, größere halbirt, ganz kleine aber mehrere zusammen gelegt werden, und war mit einer solchen Gattung von Kartoffeln mein ganzes dießjähriges belegt. Nachdem nun so die Aussaat beschafft war, wurden alle nachherigen Arbeiten, als Eggen, Behacken, Behäufeln u. 80157 auf die gewöhnlichste bekannte Weise und mit Ver— meidung aller Handarbeiten rechtzeitig vollführt, und genoß das Versuchsstück, da es mitten inne lag, vor seinen Umgebungen in keinerlei Art irgend einen Vorzug. Am Ende der ersten Oktoberwoche wurden die Kartoffeln geerntet. Ich maß nun ein Stuck ab, welches unmittelbar an die großen Kartoffeln stieß, und zwar in der Länge, d. h. in der Nichtung der Neihen, mit der größten Genauigkeit; in der Breite dagegen zählte ich eben so viel Neihen ab, wie die großen inne hatten, wobei auch die Breite der bei— den Stücke bis auf einen halben Fuß gleich war, welche unbedeutende Differenz zum Nachtheil der gewöhnlichen Kartoffeln ausfiel. Diese beiden Stücke wurden mit der Handhacke ausgenommen, weil durch Auspflügen das Resultat leicht hätte undeut— lich werden können. Theils weil ich auf den Er— — ͤ ͤ——. ˖—. * 5 5 . 4 — 2 ä folg sehr gespannt war, auch damit bei dem Auf⸗ nehmen keine Unordnung vorfallen konnte, blieb ich unverwandt bis zu Ende dabei stehen, und überzeugte mich durch fleißiges Nachhacken, daß die Kartoffeln rein herauskamen. Sie wurden in Säcke geschuttet, zu Hause gefahren und sosort mit dem Scheffel sorgfältig gemessen. Von den großen Kar⸗ toffeln wurden 12 Scheffel 9 Metzen, von den an⸗ dern aber 9 Scheffel geerndet. Von den ersteren waren 4 Scheffel ausgelegt, von den letzteren war jedoch die Saat nicht gemessen, weil der damalige Drang der Geschäfte dieß nicht erlaubte. Ich be⸗ gehe jedoch keine, das Resultat merklich ändernde, Ungenauigkeit, wenn ich fur dieses Stück dasselbe Maaß der Aussaat annehme, was dem übrigen Theil des Schlages zu Theil geworden wer. Da die Saatkartoffeln sich durchgängig möglichst gleich waren, da sie zur Saat genau eingemessen wur— den, und die, Größe des Schlages mir bekannt ist, so weiß ich, daß die Aussaat 6 Scheffel pro Mor⸗ gen betrug. Es konnten also, da dieses Stück /, Morgen groß war, ½ Scheffel darauf gelegt seyn. Vergleichen wir nun diese beiden Erträge mit ein— ander, so ergiebt sich: a) 12 Scheffel 9 Metzen— 4 Scheffel — 8 Schfl. 9 Mtz. oder pro Morgen 59 15 b) 9 Scheffel— Metzen—% Scheffel 28 ½% Schfl.— Mtz. oder pro Mrg. 57— — mithin von den großen pro Morgen mehr 2 15 (Beschluß folgt.) — Nittel, um das Anlaufen silberner Gegen— staͤnde zu verhindern. So allgemein bekannt es ist, daß silberne Gegen⸗ stände aller Art in der Luft nach und nach anlaufen, indem sich eine nach Umständen mehr oder weniger starke Schichte von Schwefelsilber auf denselben erzeugt, und daß diese angelaufenen Gegenstände mit Ruß und Essig, mit einer Aufloͤsung des berühmten minerali⸗ schen Chamäleons, mit Kleesalz, Weinstein oder etwas Alaunpulver und Wasser geputzt werden können, eben so wenig bekannt scheint es zu sein, auf welche Weise man silberne Gegenstände, die beständig den thierischen Ausdünstungen ausgesetzt sind, wie z. B. die Verzierungen in Kirchen und an anderen öffenk⸗ lichen Orten, gegen dieses Anlaufen schüͤtzen kann. Es braucht hierzu nichts weiter, als daß man diese Gegenstände mit einer ganz dünnen Schichte Gummi⸗ oder Harz-Auflösung überzieht.(Journal des connaissances usuelles. Marz 1833, S. 169.) Herrn Piet's Dochte fuͤr Nachtlampen. Der französische Arzt, Herr Piet, theilt im Journal des connaissanees usuelles Mai 1833, S. 301, folgende Methode, die Dochte für Nacht⸗ lichter zu bereiten, mit. Er verfertigt dieselben nämlich aus feinem Briefpapier, welches er in Streifen von 6 Centimeter Lange und 13 Millimeter Breite schnei⸗ det. Diese Streifen rollt er auf sich selbst auf, so daß sie kleine Cylinder bilden, welche in den Schwim⸗ mer, dessen mittleres Loch gewöhnlich 2 Millimeter im Durchmesser hat, gesteckt werden. Dergleichen Dochte brennen wenigstens 18 Stunden lang, und haben vor allen Dochten, jene aus Amianth ausge— nommen, einen Vortheil voraus. Das Licht, wel— ches sie geben, ist heller, weniger flackernd, und es erzeugen sich an ihnen keineswegs die an den ge⸗ wöhnlichen Dochten sich zeigenden, sogenannten glü— henden Schwämme. Beinahe noch besser ist es je— doch, wenn man die Papierstreifen nur 4 bis 5 Centimeter lang nimmt, indem die aus denselben gebildeten Cylinder dann in dem Loche des Schwim— mer stecken muß, und daß man sie nicht eher an— zundet, als bis sie ganz mit Oehl getränkt sind.— Die Nedaction des Journal des connaissanees usuelles bemerkt, daß sie die Pie t'schen Dochse, auf deren Erfindung der Herr Doctor während eig nes langen Krankenlagers kam, probirt, und so gut befunden habe, daß sie sich nun fortwährend derselben für die Nachtlichter bedient. —— In der G. D. Bruͤhl'schen Buch⸗ und tirungsformularien stets vorraͤthig zu haben. Steindruckerei in Gießen sind saͤmmtliche Recru Fruchtpreige vom 29. Januar. 77TTTTTTTTTbTTTTbTTT 5 5. Waizen.] Korn. Gerste. Hafer.[Erbsen.] Linsen. Städte. Datum. 751 N F 5 Malter. Malter. Malter. Malter. Simmer. Simmer. Pfund fl. kr. Pfund fl. kr. pfund fl. kr. Pfund fl.(kr. fl. kr. pf. fl. kr. pf, .———————— Giefen. 25. Januar. 200 6 20 180 4 40 160-—— 2 30— 40[ 44 [Grünberg—— 21———1——— 1— 3——— 1—— Darmstadt. 25. Januar.—-—]—— 2— 330 2 491——— Main. 25. Januar..— 5 56— 4 2— 328 25814————— Frankfurt a. M. 29. Januar.— 5 301— 4 1— 13120 2 504———— Druck und Verlag der G. D. Brübl'schen Buch⸗ und Steindruckerei. verb. auf unte dend ter Pf und ver