etwa in f über, sind an und die er Stube uch mit lich die en, und geschieht, pflanzen ils einen t, daß opfreises ber doch se Weise ie ganze bstbaume vesentlich derselben rurtheile sicht be⸗ ir Obst⸗ r Seits delungs⸗ ei diesen u Boden topsstelle Vortheil, ehr Un⸗ urch die hen Er⸗ eln sehr . Oberhessisches Intelligenz d Kreis- Blatt. Freitag den 28. November 1834. Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. 3293. Giessen den 24. November 1834. Betreffend: Die Bersteigerung von Militaireffecten zu Butzbach. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen a n die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises. Dienstag den 2. December d. J., Vormittags 10 Uhr, soll in der Caserne zu Butzbach eine Par⸗ thie getragener Militairkleider, als: Mantel, Spencer, Reithosen ꝛc., sodann eine nicht unbedeutente Quan⸗ tität gebrauchter Pferde ⸗Equipagestuͤcke, bestehend in Teppichen, Schaaffellen, Zaͤumen, Stangen, Trensen ꝛc., gegen gleich baare Zahlung an den Meistbietenden öffentlich versteigert werden. Sie werden dies in Ihren Gemeinden alsbalden oͤffentlich bekannt machen lassen. K. C h. Kn dr rx. Zu Nr. K. P. V. 2026. Betreffend: Ein herrnlos herumirrendes Schwein, Giessen am 27. November 1834. Der Großherzoglich Hessische Kreis rath des Kreises Giessen a n faͤmmtliche Großherzogl. Bürger meister dieses Kreises. In Fellingshausen ist ein/ Jahr altes weißes Bickschwein aufgefangen worden, was Sie mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß bringen werden, daß der 1 Eigenthuͤmer sich bei dem dor—⸗ tigen Buͤrgermeister anzumelden habe. Knorr. Miscellen. Bemerkungen uͤber Baumzucht!). Eine ganz einfache Methode aus Obstkernen junge Bäumchen zu erzielen, ist diese: Man be⸗ ) Es bedarf dieser Zweig der Landwirthschaft wohl am meisten einer Verbesserung, ja mitunter gänzliche Um gestaftung. unsern verehrten Lesern und insbesondere den Herren Orts ⸗Vorständen wird es daher nicht unangenehm seyn, wenn wir von Zeit zu Zeit und vorzugsweise solche Arlikel zu liesern suchen, welche sich auf die Baumzucht beziehen, um ihnen mit wohlge⸗ * reite zur Herbstzeit ein Stückchen Land von etwa zwei Quadrat⸗Klaftern, uber Fuß gerottet, und von Gewürzel und Unkraut gereinigt, streue dann zwei Körbe voll Aepfel- oder Birntröster, nachdem solche von der Kelter abgeworfen worden, dünn meintem Rath an die Hand zu gehen, diesen bisher fast unbeachtet gelassenen Zweig befördern und beför⸗ dern zu helfen.— So mancher Garten sonst wobl⸗ habender Leute sieht eher einer Wildniß als einem Garten ähnlich, und so viele öffentliche Wege sieht man mit Pappeln und andern Luxusgewächsen bepflanzt, die doch besser durch Obstbäume ersetzt werden konnten. Die Red. ————— —— auf die Oberfläche des erwähnten zubereiteten Landes, welche sodann mit dem Gartenrechen leicht unter— gehäckelt werden; nachher wird etwas gute Holz— erde dünn darüber gestreut, und nun Alles so liegen gelassen.— Im folgenden Frühjahre zeigen sich alsbald die aufkeimenden Kerne auf der Oberfläche des Landes und entwickeln ihren Wachsthum schnell; in diesem Sommer hat man nun nichts daran zu thun, als einmal zu jäten, und so läßt man die Pflanzbäͤumchen stehen, bis solche zwei Winter überlebt haben. Alsdann rupft man im Monat März solche aus, wo sie meist schon ein bis zwei Ellen Länge haben, stutzt sie auf/ Elle ab, und setzt solche reihenweis, schulmäßig, in ein dazu ge— eignetes Land, welches, um ganz zweckmäßig zu verfahren, vorher ganz wie für einen Wingert muß gerottet werden. Im folgenden Jahre übernimmt man schon das Veredeln der jungen Zöglinge, und zwar durch Propfen in den Spalt, zwei bis drei Zoll über der Erde. Unter allen Veredlungsmethoden habe ich diese als die beste gefunden, weil das aufgesetzte edle Reis in zwei, höchstens drei Jahren ein von der Erde aus zahmes und gerades Stämmchen lie— fert, welches alsdann zur Bildung der Krone ab— gestutzt wird.— Noch schneller kann man zwar durch das Kopuliren von zum Verpflanzen auf das Feld geeigneten Setzlingen gelangen, wenn man nämlich auf dem Mutterlande, worin die Kerne gesäet worden, in Schuhe weiter Entfernung und darüber, einen Theil der Zöglinge, welche geraden Wuchs haben, stehen läßt, und in der dazu taug— lichen Höhe kopulirt. Man gewinnt so wenigstens ein Jahr früher hinlänglich starke Setzlinge; allein dieses muß man am verpflanzten Bäumchen wieder doppelt verlieren, weil solche unversetzte Stämm⸗ chen meistens nur eine, höchstens zwei gerade Herz— oder Pfahlwurzeln erzeugen, und keine Kron- oder Nahrungswurzeln vorhanden sind. Man thut also am besten, wenn nach zwei Jahren das Kernpflänz— chen versetzt und auf besagte Weise veredelt wird. Daß man zum Veredeln nur von solchen Bäu⸗ men Zweige nehme, wovon man sich überzeugt hat, daß solche von besonders edler und guter Sorte seyen, versteht sich von selbst. Vor eilf Jahren habe ich auf einem Ländchen im Pflanzgarten mit einem Körbe Aepfeltröster den Anfang, auf solche Weise die Stämmchen zu erzie— hen, gemacht, und daraus über tausend Pflänzchen erzielt, womit ich nach dem zweiten Frühling eine kleine Baumschule anlegte, und auch einen Theil im Mutterlande stehen ließ, welche ich durch Ko— puliren und Oculiren(Blättlen oder Aeugeln) ver⸗ edelte, so daß ich nach 6 Jahren, von der Kern— saat gerechnet, schon schöne Stämmchen davon zum Verpflanzen hatte; von den andern aber konnte ich im 7ten u. Sten Jahre schönere und gut mit Kron⸗ A wurzeln versehene Stämmchen verpflanzen und ab⸗ geben. f Ich habe diese Erziehungsweise mit gleich gün— stigem Nesultat fortgesetzt, bis ich meine Anlage auf viertaufend Stämmchen, auf einer Flaͤche von circa 55 Quadratruthen, meist veredelt, gebracht hatte. Leider aber beschädigte am 16. Juni 1830 ein ungeheures Hagelwetter meine Baumschule so sehr, daß ich über 2000 Stück, welche alle am Nindenbrand abstarben, wieder frisch in der Erde propfen mußte, und gerade die staͤrkeren und der Verpflanzung am nächsten stehenden, hatten dieses traurige Loos. Ich habe mich jedoch nicht entmu⸗ thigen lassen, und besitze jetzt wieder eine hoffnungs— volle Anlage von ohngefähr 3000 Stück veredelter Staͤmmchen, wovon nach zwei Jahren schon wieder eine bedeutende Anzahl zum Verpflanzen die noͤthige Dicke und Größe haben wird. Man wird mir zugestehen, daß ein Baumstück mit guten Obstsorten bepflanzt, an den meisten Or- ten den doppelten Werth gegen ein baumloses Grund— stuck von gleicher Größe und Güte hat; es sollte darum auch mehr dahin gestrebt werden, durch das Erziehen guter Setzstämme die Anlegung von Baum⸗ stücken zu erleichtern. Zu dem Eude kann jeder Landmann in seinem Garten auf einem Ländchen, zwei Schritte im Quadrat groß, so leicht seine Kernpflanzen erziehen; die Veredlung derselben wird bald sein aus der Schule entlassener Sohn vorneh-⸗ men können, indem ich Gelegenheit hatte, wahr— zunehmen, daß in den jetzt bestehenden Schullehrer⸗ Seminarien, neben den geeigneten Lehrgegenstaͤn⸗ den, auch das Veredeln der Bäume gelehrt wird. Die hierin unterrichteten Schullehrer sollten nun aber auch nicht verfehlen, ihre Schuler wieder in der Behandlung der Obstzucht gehörig zu unterrich⸗ ten, denn ich finde es sehr nützlich und zweckmäßig, daß jene schätzbaren Institute nicht nur für das Geistige, sondern zugleich auch für das Industribse zum Besten der menschlichen Gesellschaft bedacht sind. Flomborn in Rheinhessen. Joh. Nees. Das Kochen, Daͤmpfen und Zerkleinern der fuͤr die Pferde und das Rindvieh bestimmten Futterstoffe. Wenn man beide Thierarten wohlfeil ernähren will, so muß man solchen das ihnen bestimmte Fut⸗ ter nicht blos klein schroten und schneiden, sondern auch dasselbe dämpfen und brühen. Alle mit zähen Rinden versehenen Körner und das ausgetrocknete Heu verdauen sie bei einigem Alter nicht leicht, so daß viele Haferkörner von solchen Thieren unver⸗ dauet wieder abgehen. Auch die Hühner können Hafer in heißen Klimaten nur beim Genuß von Sand wie di mente! sogar lach leichte welche reien nicht mittel 0 rungs sollten ders und tigen kostbe und Erna mit manc feln fuhr werd schro geda reng 2 gesch 1 e n big sag seyt wol Mit dün Mei wel 1 kon rei ind ab, 0 gün⸗ Anlage che von gebracht 11830 sule so ile am r Erde ind der dieses entmu⸗ nungs⸗ edelter wieder nötbige umstück en Or⸗ Grund⸗ sollte ich das Baum⸗ 1 jeder chen, t seine en wird vorneh⸗ wahr⸗ llehrer⸗ custau⸗ wird. n nun eder in terrich⸗ mäßig, ür das ustriẽ se sind. der umten nähren le Fut⸗ sondern 5 zähen goalnete ct, so unbel⸗ nnen 10 von Sand daneben verdauen. Solche Korner behalten, wie die Kerue der Oliven ꝛc., noch in den Exkre⸗ 1 menten gemeiniglich ihre Keimkraft, und werden sogar zur Vegetation fähiger als vormals, weil sie nach dem Abgange aus dem thierischen Körper leichter keimen. Alle Samenkörner besitzen eine Lebenskraft, welche jedoch der Magensaft bei manchen Säme⸗ reien nicht zu tödten vermag, und wenn er das nicht vermag, so sind sie freilich kein Nahrungs— mittel. Es ist falsch, daß gedämpfte oder gekochte Nah⸗ rungsmittel die Lebenskraft der Thiere schwächen sollten, und erregen auch keinen Durchfall, beson⸗ ders wenn man einige ungekochte Samen hinzufügt. Wichtig ist, daß man auf solche Art Pferde und Nindvieh mit kleineren Portionen als sonst sät⸗ tigen kann. Dies erleichtert natürlich sehr die sonst kostbare Pferdezucht in stark bevölkerten Ländern, und in der Nähe großer Städte und in solchen die Ernährung des nöthigen Milch- und Mastviehes mit Einschluß abgesetzter Schafe und Hammel. In England ernährt man die Arbeitspferde in manchen Gegenden mehr durch gedämpfte Kartef⸗ feln als durch Hafer, und kann bei steigender Aus⸗ fuhr von Arbeitspferden nach England wichtig werden. 5 Alte Pferde verdauen nicht einmal den ge⸗ schrotenen Hafer und können durch das Futter mit gedämpften Kartoffeln länger selbst die saure Kar⸗ renarbeit des Ausfahrens des Märgels aus den Gruben aushalten, wobei man ihnen immer etwas geschrotenes Hafermehl beigeben muß. Ueber die Anwendung des Maͤrgels bein Ackerbau. Der Märgel ist eine Mischung mehrerer Erd⸗ arten, denen eine geringere oder größere Masse Kalk beigemischt ist. Nach den verschiedenen Gemengetheilen dieser Erdarten läßt derselbe sich eintheilen: a) in Kalkmärgel, b) in Thon⸗ oder Lehmmärgel, c) in Sandmärgel, je nachdem die eine oder die andere Erdart in sel⸗ bigem die vorherrschende ist. Aus diesem Vorge- sagten ergiebt sich, daß der Märgel keine Düngung seyn oder geben kann, wie Viele dies andeuten wollen, wenn sie sagen:„ich habe meinen Acker mit Märgel gedüngt“, oder überhaupt von Märgel⸗ düngung sprechen. Als Dünger können im Allge⸗ meinen nur solche Gegenstände betrachtet werden, welche auf dem Wege der Verwesung oder Fäulung in Humus(Dammerde) verwandelt werden; sie können daher nur aus dem Thier⸗ oder Pflanzen⸗ reiche abstammen, und werden daher durch den ge⸗ nerellen Begriff von animalischen und vegetabili⸗ schen Dingen ausgedrückt; dagegen sind die Erzeug⸗ nisse des Mineralreichs unverweslich, es kaun aus selbigen nach allen bis jetzt gemachten Erfahrun⸗ gen sich kein Humus erzeugen, mithin können die⸗ selben nicht als Düngungsmittel angesehen werden, wenn gleich dieselben mitunter die Fruchtbarkeit des Bodens zu vermehren, und daher als Dünger zu wirken scheinen. Die Einwirkungen aller Minera⸗ lien auf die Fruchtbarkeit ist nur chemisch, in so weit sie nicht durch eine Vermischung verschiedener Erdarten hervorgebracht wird. Enthält der Märgel in hundert Theilen über die Hälfte Lehm oder Thon, so wird derselbe, da hiernach diese Erdarten vorherrschend sind, Lehm⸗ oder Thonmärgel, ist über die Hälfte Kalk oder Sand, so wird derselbe Kalk- oder Sandmärgel genannt; und so verschieden diese Gemengtheile ver— mischt seyn können, so verschieden wird bei deren Anwendung auch die Wirkung seyn, denn der Mär⸗ gel wirkt auf den Acker nicht allein chemisch, son⸗ dern anch physisch ein, weshalb auch, nach den einzeluen Bestandtheilen desselben, entweder die chemische oder physische Wirkung die vorherrschende seyn wird. Hierin ist auch der Grund zu suchen, warum einzelne Beobachter so verschiedene Resul⸗ tate gefunden haben, und nach diesen ihre Urtheile fällten. Wer daher den Märgel anwenden will, der muß, ehe er dazu schreitet, die Bestandtheile seines Ackers prüfen, dann untersuche er die Zusammen⸗ setzung des Märgels. Beides ist nothwendig, wenn mögliche Mißgriffe vermieden werden sollen. Bei der Untersuchung des zu märgelnden Bo— dens würde es vorzüglich darauf ankommen, fest⸗ zustellen, ob Lehm, Thon oder Sand die vorherr⸗ schende Erdart ist, ob mit selbigen viel verwesliche Stoffe, Wurzeln oder andere Pflanzentheile ver- mengt sind, wie viel Humus derselbe, und ob er bereits einen bedeutenden Theil Kalk enthalt. Wie diese Versuche anzustellen sind, anzugeben, dürfte hier zu weitläufig seyn, nur scheint es nothmendig, hier noch zu erwähnen, daß wohl zu prüfen ist, ob der Boden auch vielen todten oder sauern Humus enthalte. Chemisch wirkt der Maͤrgel durch den Kalk, welchen er enthält; dieser hat nämlich die Eigen— genschaft, alle verwesliche Theile organischer Sub- stanzen, sie mögen ursprünglich dem Thier- oder Pflanzenreiche angehören, schueller zu ersetzen, als dies auf dem gewöhnlichen Wege geschieht. Hier— durch werden diese Stoffe schneller in Humus ver⸗ wandelt, und koͤnnen daher von den auf dem Acker wachsenden Pflanzen früher als Nahrung aufgenommen werden, und bei dem vermehrten Humusgehalt wird der Wachsthum derselben ungemein befördert. Fer; ner wirkt derselbe noch chemisch, indem er den Bo⸗ 1 — p]«¹ 4— ˙*¾— den wahrscheinlich dadurch erwarmt, daß er ihm einen Theil der Feuchtigkeit entzieht, selbige auf⸗ nimmt, und sie wieder an die Luft absetzt, also die Verdunstung der Feuchtigkeit befördert. Er ent⸗ zieht ferner durch seine Eigenschaft, jede Säure aufzunehmen, dem Acker die in selbigem durch Hu⸗ mus und Nässe gebildete Säure. Durch chemische Versuche hat man nämlich die Erfahrung gemacht, daß der Humus, wenn er mit zu vielem Wasser lange in Berührung kommt, in einen sauern Zu⸗ stand übergeht, in welchem er zur Ernährung der Pflanzen untauglich ist, in so fern selbige nicht etwa einen sauern Boden verlangen. Er kann Jahr⸗ hunderte in diesem Zustande bleiben und wird in selbigem, eben weil er nicht ins Leben übertritt, todter Humus genannt; wird ihm aber die Säure entzogen, so wird er dadurch wieder auflöslich, und zur Ernährung der Pflanzen geeignet. Der im Mär— gel enthaltene Kalk entzieht aber dem todten Humus die Säure, macht ihn auflöslich und dient den Pflanzen, in Extractivstoff verwandelt, zur Nahrung. Physisch wirkt der Maͤrgel, indem er den Acker entweder mehr bindet, oder auflockert, je nachdem er selbst bindende oder lockernde Theile enthaͤlt. Bekannt ist es, daß der Lehm oder Thon, je reiner er ist, desto mehr bindet; ist nun also der Hauptbestandtheil eines Maͤrgels die eine oder die andere dieser Erd— arten, so muͤssen wir auch annehmen, daß sie die bindende Kraft des Bodens, dem sie beigemischt wird, vermehrt. Beide Erdarten haben außerdem noch die Eigenschaft, daß sie das Wasser, wenn sie es einmal aufgenommen haben, lange an sich halten, es nicht leicht ausdunsten, und vorzuͤglich wenn sie auf der Oberflache erst etwas getrocknet sind, die Ausdunstung (Fortsetzu erschweren, wodurch dergleichen Aecker immer länger feucht bleiben. Durch die dem Boden anhaͤngende Naͤsse wird derselbe aber auch kaͤlter, woher es denn auch kommt, daß auf einem solchen Boden im Früh- jahr die Vegetation spaͤter eintritt, weshalb man einen solchen Boden als kalt bezeichnet, vorzuͤglich wenn der Thon oder Lehm in starken Lagern steht, oder einen nicht durchlassenden Untergrund hat. Diese Ei⸗ genschaft des Bodens laͤßt sich gleichfalls durch die Chemie erklaͤren, weil durch das im Boden enthaltene Wasser der sich entwickelnde Waͤrmestoff gebunden wird, der Acker daher kalt bleibt. Der Sand dagegen macht, vorzuͤglich wenn er grobkoͤrnig ist, den Boden locker, er laͤßt die Feuchtigkeit leicht durch, sowohl beim Sin⸗ ken derselben in die Erde, als auch bei der Verdun— stung. Ein zum groͤßten Theile aus dieser Erdart bestehender Boden wird im Fruͤhjahr schnell trocken, die Sonnenstrahlen koͤnnen ihn eher erwaͤrmen, wes⸗ halb gewoͤhnlich auch auf dem Sandboden mit einem durchlassenden Untergrund in der Regel die Vegeta— tion sich fruͤher zeigt als auf Lehm- und Thonboden. Ist derselbe mit schwarzer Erde gemischt, ohne durch selbige gebunden zu seyn, so scheint dessen Waͤrme noch erhöht zu werden, wahrscheinlich weil diese Erde durch ihre Farbe vielleicht einen noch hoͤheren Grad der Waͤrme annimmt, selbige mehr bindet oder ein⸗ saugt, und sie nicht leicht entweichen laͤßt; denn die Erfahrung lehrt uns, daß schwarze Koͤrper die Waͤrme einsaugen, wenn weise selbige zuruͤckweisen. Der Waͤrmestoff in der Natur wird durch das Licht der Sonnenstrahlen entwickelt, diese werden aber durch die weise Farbe zuruͤckgeworfen, daher das Blenden des Scheins und anderer Gegenstaͤnde, wenn die Sonne auf selbige, dem Auge entgegen scheint. ug folgt.) Fruchtpreise. Waizen.] Korn. Gerste. Hafer.[Erbsen. Linsen. Sid ait—— e 5 Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Pfund fl. kr. fpfund fl. kr. Pfund fl. kr. fund fl. fl. kr. pf. fl. kr.(pf. Gießen.. 22. Nov. 200 6 5180 4 30 160 8 4% Grünberg 8. Nov.— 5— 3 4%— 3—— 2 40 5 30 1 6—— Darmstadt 11. Noo.———— 0—1— 18 44— 2 5001—— 4——— Mainz 1. Sept.— 6 17— 4 55— 4 11— 3—1 4„ Frankfurt a. M.. 15. Sept. JJC% 0 — r e e eee eee 23 n. 75 c eee 2 rr 72 Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. n Nr. K. Zetteff! K 8 1 Es ist d eigen! du che tung Dien cher! Kirch daß 9. 12 welch werde und Kirch. Unter noͤthi rechn 9 Si Stiftungsr, srchenvorf qu Nr. 6 Detref N oli