folg rel tte er⸗ len⸗ vür⸗ das ssers egel daß eht. Ta⸗ mit r so drei rde, Hat Lo⸗ „in ge⸗ tlich mal pfen, hnen acks⸗ Nip z ang⸗ umt⸗ Erde r KM, pfta⸗ etzen. Paris S U en, odberhessisches Intelligenz n Kreis ⸗Glatt. M13. Mittwoch den 26. Marz 1834. Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. 2065. g Gruͤnberg, am 17. Maͤrz 1834. Betreffend: Die Entfernung des Knaben Johannes Scheld von Großenbuseck. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg 28 17 ö 5— a n die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Geschehener Anzeige nach hat sich der rubricirte, unten näher beschriebene, Knabe von seiner Heimath entfernt und treibt sich auswärts auf der Bettelfahrt herum. Sie werden angewiesen, auf denselben ein wachsames Auge zu richten und richten zu lassen, ihn im Betretungsfalle zu arretiren und hierher einzuliefern. 8 Ouvrier. Signalement des Knaben Johannes Scheld: Alter: 12 Jahre. Größe: 5 Fuß 6 Zoll. Haare: blond. Stirne: niedrig. Augenbraunen: blond. Augen: blau. Nase: gewöhnlich. Mund: mittel. Kinn: rund. Gesicht: desgleichen. Gesichtsfarbe: gesund. Besondere Zeichen: leidet oft und heftig an der Epilepsie. Aus einem Hause in hiesiger Stadt sind nachverzeichnete Gegenstaͤnde, als: 1) eine silberne englische Uhr mit roͤmischen Ziffern, woran der Minutenzeiger etwas abgebrochen; 2) ein Paar neue Pistolen, mit Percusstonsschloͤsser, die Laͤufe oben mit einem silbernen Zug ausgelegt, und mit gelber Garnitur; a 3) eine Buͤchsflinte, noch nicht ganz ausgearbeitet, mit Pereussionsschloͤsser, auf dem Lauf und dem Schloß der Name Grolsmann à Giefsen, die Garnitur von Eisen, der Schaft noch rauh, und uber dem Schieber eine Oeffnung, welche von eiuer vorgenommenen Veraͤnderung herruͤhrt, i entwendet worden.* 9 Indem man dieses hierdurch öffentlich bekannt macht, werden Diejenigen, welche zur Entdeckung des Thaͤters führende Auskunft zu geben vermoͤgen, aufgefordert, hiervon alsbalden Anzeige dahier zu machen. Gießen, den 22. Maͤrz 1834. Großherzoglich Hessisches Polizeicommissariat. G. Stumpf, Kreissecretaͤr. ———— N ö 9 9 0 0 1 0 Obgleich die Schlossergesellen, Georg Ochs aus Marburg und G. A. Heinzmann aus Berlin in ihre Heimath gewiesen, und mit dem Bedenten, daß sie im Wiederbetretungsfalle auf den Schub gesetzt werden sollten, von hier unter dem 19ten dieses uͤber die Grenze transportirt worden sind, so haben sie doch, nach erhaltener Anzeige, die ihnen gewordene Weisung nicht befolgt, sind vielmehr noch an demselben Tage und zwar gegen Abend in hiesiger Stadt gesehen worden, welche sie bald darauf wieder verlassen haben. Sollte sich der Eine oder der Andere von den Genannten betreten lassen, so werden die Buͤrgermeister denfelben arretiren und gefaͤnglich hierher abliefern. N 5 Gießen, den 24. Maͤrz 1834. 5 b 9 Großherzoglich Hessischer Kreisrath des Kreises Güßen. G. Stumpf, Kreissecretaͤr. Betreffend: Die Spar- und Leihkasse fuͤr die Kreise Gießen und Gruͤnberg. a Bei der am 19ten dieses Monats Statt gehabten Versammlung des Vereins sind nach Maaßgabe der Sta⸗ tuten die Gesellschaftsbeamten gewahlt worden, und hat sich hierbei das Resultat ergeben, daß 1) zum Direktor der Unterzeichnete, 10 2) zu stellvertretenden Directoren in Gießen: in Gruͤnberg: Herr Obereinnehmer Ho fmanu, Herr Kreisrath Ou vrier, 3) zu Secretarien 4 4 „ Seeretariatsaccessist Reun ing,„ Steuercommissair Budden, 4) zu Rechnern „ Rechnungsgehuͤlfe Mikel, a„ Steuereinnehmer Muth, 5) zu Ausschußmitgliedern aus dem Kreise Gießen: aus dem Kreise Grünberg: Herr Rentamtmann Schneider, Herr Pfarrer Georgi, „ Hofgerichtsrath Zuehl, 5 uͤrgermeister Hofmann, „ Buͤrgermeister Sil bereisen,„ Kreissecretaͤr Fuhr, „ Steuercommissaͤr Leuchtweiß,*„ Stadtrechner Ruͤbsamen, „ Gemeinderath Asmus,„ Kaufmann Meermann, 5 Hofkammerrath Ho fmann,„ Rentamtmann Bötticher, „ Gemeinderath Gail,„ v. Firnhaber Jordis zu Neuhof. „ Hofgerichtsrath Hofmann, „ Universitaͤtsrichter Georgi, „ Buchhändler Ricker, „ Assessor Wortmann, „ Apotheker Witte. „ Fabrikant Schirmer, 5 „ Advokat Heß II., N 10 6) zu Mitgliedern der Commission, fuͤr Pruͤfung der Urkunden, aus dem Ausschusse 3 Herr Steuercommissaͤr Leuchtweis ö in „ Universitaͤtsrichter Georgi aus Gießen, C „ Buͤrgermeister Silbereisen 9 bestimmt 5 1 0 iernach erscheint der Verein nunmehr als gegründet und ist von dem Tage dieser Wähl in Wirk⸗ samkeit getreten, so daß an den Zahltagen nicht allein Ersparnisse eingelegt sondern auch alsbald l aus der Kasse verabreicht werden konnen. f gelegt, f 5 auch alsbal Darlehn f 05 Zahltage ist vorlaͤufig ö 1) fuͤr Gießen, Freitag, in den Morgenstunden von 9 bis 12 Uhr festgesetzt, und ist d n i der Wohnung des Herrn Obereinnehmers Hofmann; eee e 2) fuͤr Gruͤnberg, Mittwoch, in den Morgenstunden von 9 bis 12 Uhr, auf dem Kreisraͤthlichen Buͤreau. nom Schl die 5 c i d tagen den Lur sod unt ist Ju 32 sczt och age lte ben Mirk⸗ atlehn eau in 1 1 Indem ich darauf aufmerksam mache, daß außer diesen Zahlstunden durchaus keine Gelder ange— nommen und ausbezahlt werden duͤrfen, bemerke ich zum Schlusse, daß, zur Foͤrderung der Sache, die am Schlusse der letzten Versammlung gegenwaͤrtig gewesenen Vereinsmitglieder sich zu bestimmten Einlagen in die Kasse, mit Verzicht auf zweijährige Zinsen, verbindlich gemacht haben, und daß Solche, welche sich zu ahnlichen Beitragen verstehen wollen, ihre Erklaͤrungen entweder schriftlich bei mir abgeben oder ihre Namen in die auf dem Geschaͤftsbuͤreau offen liegende Subscriptionsliste eintragen, oder endlich auch an den Zahl— tagen die Einlagen, gegen Empfang der Bescheinigung, abgeben konnen. t 5 f Der Director der Spar- und Leihkasse fuͤr die Kreise Gießen und Gruͤnberg. — Geheimerath K. Eh. Kan dar r. Bekanntmachungen. 51) Frucht⸗Versteigerung bei dem Rentamte Gießen. 5 Freitag den 4. April, Vormittags 10 Uhr, wer⸗ den auf dem Rathhause zu Allendorf an der Lumda: 10 Malter Waizen, 400 Malter Korn, 30 Malter Gerste und 100 Malter Hafer, sodann: Montag den 7. April, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause in Gießen: 140 Malter Waitzen, 250 Malter Korn, 280 Malter Gerste und 140 Malter Hafer unter den bekannten Bedingungen versteigt. Gießen, den 20. Maͤrz 1834. Großh. Hess. Rentamt. Schneider. 50) Luzerner Klee(ewiger Klee) à Pfund 32 kr. Esparsette(tuͤrkischer Klee) à Pfund 20 kr. ist bei Universitaͤts⸗Gaͤrtner J. W. Sauer in Gießen zu erhalten. Gießen, den 17. Maͤrz 1834. ——— 320 Theater ⸗ Anzeige. Montag den 31. Maͤrz zum Erstenmale: Das Kaͤthchen von Heilbronn. Großes romantisches Ritterschauspiel in 5 Acten, nebst einem Vorspiel: E nn Von H. v. Kleist, bearbeitet von F. v. Holbein. Dienstag den 1. April zum Erstenmale: an s S Originallustspiel in drei Abtheilungen, frei nach dem f Franzoͤsischen, von C. Lebruͤn. Freitag den 4. April zum Erstenmale: Bi on le e N 5 oder: Die Braͤutigamsschau in der St. Johannesnacht. Romantisches Ritterschauspiel in 5 Acten; nach einer Volkssage bearbeitet, vom Frhrn. v. Auffenberg. Gießen, den 26. Maͤrz 1834. l August Friese. Miscellen. Ueber die Anwendung des Kalks, zur Vertil— gung der Acker- und Gartenschnecken. Ein Herr James Cobbett will gefunden ha⸗ ben, daß der frischgebrannte, schnell gelöschte Kalk doch das beste Mittel zur Tödtung und Vertilgung der Schnecken, und in dem Falle, wo es sich nicht als solches bewähre, die falsche Anwendung desselben Schuld sey, man darf ihn nämlich nicht am Tage, sondern nur des Nachts, und zwar nicht auf einmal, sondern nur zu wiederholten Malen, Nachts um zehn Uhr, nach einem feuchten, nebelichten Abend, und früh drei Uhr ausstreuen, beide Mal in nicht bedeu— tender Menge, aber gleichmäßig und nicht nur auf den Boden selbst, sondern auch auf die in der Nähe des von Schnecken zu reinigenden Landes wachsenden Pflanzen. Wenn er den Kalk nur Abends um zehn Uhr ausstreute, fand er zwar am andern Morgen eine Menge ganz kleiner Schnecken todt, aber viele kamen davon; er schloß daraus, daß dieses eine an⸗ dere Art dieser Thiere seyn müsse, die nicht so früh aus ihren Schlupfwinkeln kämen. Daher kam er auf den Einfall, das Ausstreuen des Kalkes zweimal vorzunehmen, und es gelang ihm auf diese Weise mehrmals, sein von einer zahllosen Menge dieser ver— heerenden Thiere heimgesuchtes Land gänzlich davon zu befreien. Untersuchungen uͤber die Kleie und uͤber die Schale des Getreides. Von Herrn Herpin. Aus dem Journal des connaissances usuelles. August 1833, S. 98; September, S. 160. (Fortsetzung.) Ein Sester Korn, welcher 120 Kilogrammen wiegt, gibt gegenwärtig 90 bis 92 Kilogrammen Mehl, aus welchem man 120 Kilogrammen Brod erzeugen kann, und 26 Kilogrammen Kleie. Seit den Arbeiten und Leistungen Malouin's, Becquet's und Parmentier's, denen die Mül⸗ lerei und Bäckerei so außerordentlich viele und we— sentliche Verbesserungen verdankt, d. h. seit beiläufig 50 bis 60 Jahren, haben sich diese Verhältnisse nur wenig mehr verändert. Der Weizen gibt also beiläufig/ seines Gewichtes Mehl und Kleie und Abgang, wobei sich übrigens nach der Ge⸗ schicklichkeit des Müllers, nach der Güte der Mühle und des[Beutelapparates ꝛc. mehr oder weniger merkliche Verschiedenheiten ergeben. Ja es gibt sogar noch Müller, die von 100 Kilogrammen Korn nur 33 bis 35 Kilogrammen Mehl und 60 Kilo—⸗ grammen Kleie liefern! Die sogenannte ökonomische Mahlmethode, bei welcher die Kleie mehrere Male unter die Mühle kommt, und der man vielleicht mit Recht den Vor⸗ wurf macht, daß bei ihr die Kleie gemahlen und mit dem Mehle vermengt wird, gibt folgende Ne— sultate: 1000 Kilogrammen Korn nach der oͤkonomischen Methode gemahlen, geben: ö 755 Kilogrammen. Weiße 1. Erstes sogenanntes Kernmehl 7550 Mehl 35 Erstes sogenanntes Griesmehl 192674 ehle(3. Zweites Griesmehl. 96 Schwarze 4. Drittes Griesmehl 50% 80 Mehle 5. Viertes Griesmehl 30 Afterkleie(recoupettes) 1 Kleien Kleienmehl(recoupes). 62 284 Magere Kleie. 1 108 f Summa 1000 Kil. Durch das grobe Mahlen(mouture à la grosse), wobei das Korn nur ein einzigesmal unter dem Mühlsteine durchläuft, und wo ein Theil der Kleie in Staub verwandelt wird, der sich mit dem Mehle vermengt, erhält man folgende Nesultate. Mittleres Product von 1000 Kilogrammen Korn bei dem groben Malen: Weißes Mehl! 3588 Kilogr. Schwarzes und weißes Mehl 72 7 Transport 660 Kilogr. Kleie*** 1**** N 315 77 Verlust*** 0*** 25 77 3 Summa 1000 Kilogr. Die nach dem englischen Systeme verbesserten Mühlen endlich, in welchen die Kleie so vollstän⸗ dig als möglich, mittelst Bürsten von dem Mehle geschieden wird, geben beiläufig folgende Nesultate. 100 Kilogramme Korn geben: 1) Weißes und schwarzes Mehl von 74 bis 78 Ki⸗ a imnfkfe. 76 Kilogr. 2) Afterkleie oder Grützenkleie(re- 5 moulages) 3 bis 3½ Kilogr. 1. 57 3) Kleienmehl, 3½ bis 4 Kilogr. 3¼ 55 4) Kleie, 14 bis 15 Kilogr. 14 5 Verlus tt; Summa 100 Kilogr. Wenn man, sagt Parmentier, aus einem Sester des besten Kornes mehr als 180 Pfund(75 Procent) Mehl erhält, so können wir nach mehrfach wiederholten, verschieden abgeänderten, und bei un⸗ seren gewandtesten Müllern verglichenen Versuchen versichern, daß, wenn die Mühlsteine einander hin⸗ reichend genähert worden und die Beuteltücher sehr weit waren, alle Kleie in ein feines Pulver ver⸗ wandelt wurde und in das Mehl überging, mit welchem es vermischt bleibt. Aus allem diesen ergibt sich nun, daß, un⸗ geachtet der zahlreichen Verbesserungen, die an der Kunst, das Getreide zu mahlen, angebracht wurden, das vollkommenste Verfahren, zu welchem man bis⸗ her gelangte, doch noch immer nicht mehr als 75 Procent weißes und schwarzes Mehl von dem Ge⸗ wichte des angewendeten Getreides gibt. 25 Pro⸗ cent oder der vierte Theil gehen also noch immer fuͤr die Nahrung des Menschen verloren, und auf dem Lande, wo die Müllerei noch viel weiter zu⸗ rück ist, beläuft sich dieser Verlust selbst oft au 50 Procent. N (Fortsetzung folgt.) 0 Fruchtpreise. 1 8 [Waizen.] Korn. Gerste. Hafer.[Erbsen. Linsen. Städte. Datum.— i Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Pfund fl. ö kr. Pfund fl. kr. Pfund fl. kr. Pfund fl. kr, f fl. kr. pf. fl. kr. pf. Gießen: 22. März. 2006 15 180 4 20 160 3 30— 2 500— 1 Grünberg.. 22. März.— 5—— 8 30— 3—1— 2 330 5——1 6—— Darmstadt 22. März.— sene—— Mainz 22, Mirz. Cf!— 5 25.— Frankfurt a. M.. 24. März.— 4— 54— 8 45—[320]— 2 400 I Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. 7 Transport 660 Kilogr. 2 ——— * 2 Die f öffentlie Sechs. erforder geringhe demnach wenn m welche von so⸗ 18²8, votzig/ auch du Metall Körper großer Dez dächtig kUrdget Aicher, ects vie Irretire