ist es ge⸗ veichungen in in 5 tre entdeh setht, daz genehm: gung zu diese? diese Nach. abt, man- diesen Ge e Lächeln, wie vieler edeutender, fiel jedoch enigen das Kartoffeln die größtt dei solchen, nzubringen zu voreilig 8 em Gegen agen kaun, e hier aber en und dit ringen sind. 1 Oberhessisches Intelligenz in Kreis-Hlatt. M 30. Freitag den 25. Jul 10834. Krkigr bäthliche Vekanntmachungen. Zu Nr. K. G. 3611. 85 Grünberg am 15. Juli 1834. Betreffend: Die Entweichung mehrerer Gefangenen aus dem Großherz. Correctionshause. 5 Der Großherzoglich Hefsische Kreisrath des Kreises Gruͤn berg a n saͤmmtliche Großherzogliche Aeeweister dieses Kreises. In der Nacht vom 9. auf den 10. l. M. sind 4 Sträflinge, nämlich Jacob Kappes von Bürgel, Johannes Kircher aus Schletzenrod im Kurfürstenthum Hessen, Andreas Vollmüller aus Lauter— bach und Conrad Maar aus Grünbezg, von welchen die drei letzteren unten signalisirt sind, aus dem Correctionshause zu Darmstadt entwichen.— Sie werden angewiesen, auf diese Individuen zu wachen und wachen zu lassen, sie im Betretungsfalle zu arretiren und anher einzuliefern. Ou vrie r. Si gh alem ent des Johannes Kircher aus Schlebgarodz Andreas Vollmüller aus Lauterbach— Alter: 29 Jahre, Alter: 27 Jahre, Größe: 67 9“ g Größe: 67“ 6“ 6“¼ Haare: blond, 8 f Haare: braun, Stirne: niedrig, 5 Stirn: gewölbt, hoch, Augenbraune: blond, i Augenbraunen: dunkelbraun, fast schwarz, Augen: grau, Augen: blaugrau, Nase: stark, i Nase: gewöhnlich, Mund: gewöhnlich, Mund: desgleichen, Bart: blond, f Bart: dunkelbraun, fast schwarz, Kinn: rund, N Kinn: oval, Gesicht: oval, Gesicht: länglicht, 2 Gesichtsfarbe: gesund, Gesichtsfarbe: gesund, Statur: schlank. Statur: untersetzt. Conrad Maar von Gruͤnberg: Alter: 19 Jahre, Haare: dunkelblond, Größe: 67 8“ 3“ 1 Stirne: proportionirt, Augenbraunen: dunkelblond, a Kinn: etwas gespalten, Augen: blaugrau, Gesicht: länglich, Nase: stark, etwas gebogen, Gesichtsfarbe: gesund, Mund: weit, ö Statur: schlank. Bart: keinen, Zu Nr. K. 5755. Grunberg, am 22. Juli 1834. Betreffend: Den Verkauf von in Preußischen u. Bairischen Fabriken mit der Großherz. Eiche versehenen Glasgefäßen. 5 Der Großherzoglich Hessische— Kreis rath des Kreises Grünberg a n sämmtliche Großherz. Buͤrgermeister des Kreises Gruͤnberg. Ven Großherz. Provinzial-Commissair zu Gießen ist mir die Mittheilung gemacht worden, daß in der Provinz Oberhessen Bouteillen und Glaͤser aus Baierischen und Preußischen Fabriken einge— 5 fuhrt würden, die schon dort mit der Großherz. Hess. Eiche versehen worden seyen. Durch das Einführen solcher, auf den Glasfabriken bereits geeichten Glasgefäßen erleidet nicht nur die Großherz. Staatskasse einen bedeutenden Ausfall an Eichgebühren, sondern es werden auch dadurch die inländischen Glashändler, welche ihre Glaswaaren, der bestehenden Vorschrift zufolge, bei den Großh. Eichämtern eichen lassen, vor jenen, welche ihre Glaswaaren schon geeicht von den Hütten beziehen, sehr prägravirt, indem auf jenen Fabriken für die Eiche weniger bezahlt wird, als bei den Eichämtern; außerdem ist man aber auch nicht versichert, daß solche eingeführte, schon geeichte Gefäße die richtige Eiche führen, und wird auf diese Weise die hoͤchste Verordnung vom 10. December 1847 auf eine strafbare Art übertreten. Diese bestimmt nämlich: 1) daß alle Maaße, Waagen und Gewichte, welche beim Verkehr zwischen verschiedenen Personen gebraucht werden sollen, bei den errichteten Eichämtern untersucht und gestempelt 6 werden müssenz 2) daß das neue Maaß⸗ und Gewichtsystem nur das allein gesetzlich gültige ist und unter öffentli⸗ cher Aufsicht steht; 8 3) daß alle diejenige, welche gegen diese Bestimmungen handeln, oder sich ungestempelter neuer Maaße, Waagen und Gewichte bei öffentlichen Verkäufen bedienen, in eine Strafe von 10 fl. verfallen. 0 Sie werden diese Bestimmungen Ihren Untergebenen, insbesondere allen Glashändlern ein⸗ schärfen und darüber wachen, daß keine von den Großherz. Eichmeistern nicht geeichten Glasgefäße ein⸗ geführt und von den bereits eingeführten keine verkauft oder sonst abgesetzt werden. 5 Sollte letzteres dennoch geschehen, so werden Sie mir sofort hiervon Anzeige machen, um die Bestrafung der Contravenienten zu veranlasseu. Ou vy i er ———a— Bekanntmachungen. neuen Schulhauses daselbst erforderlich erscheinende 54) Am Mittwoch den 30. d. M., Nachmit, Arbeiten, nämlich: f b tags 2 uhr, weeden in dem Gemeindehanse zu Bet 1) Maurer⸗ und Steinhauerarbeit, tenhausen nachstehende, durch die Erbauung eines veranschlagt zu 894 fl. 13 kr. 0 9 8 9 D 9 2 9 8 9 K 7 K lter d Beding 1 surdern fügen, läuglie gelasse bringt. Der& 834. unter den im orden, einge⸗ leidet auch e, bei Hütten bei den Gefäße 1817 ersonen mpelt offentli⸗ neuer n 10 fl. rn ein⸗ ße ein⸗ um die heinende f. 13 fr. Der Großherz. scheinen dürfte, cats, so weit, zuvor 2) Zimmerarbeit, veranschlagt zu 3) Dachdeckerarbeit 17„ 193% 15„ 4) Schreinerarbeit 5„ 346„ 59, 5) Schlosserarbeit 17„ 181„ 10„ 6) Glaserarbeit 75„ 166„ 46„ 7) Weißbinderarbeit 55„ 208„ 50„ Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen, der Versteigerung an den Wenigst⸗ fordernden ausgesetzt, welches man mit dem An⸗ fügen, daß nur hinsichtlich ihrer Tüchtigkeit hin⸗ länglich erprobte Meister bei der Versteigerung zu— gelassen werden, hiermit zur offentlichen Kenntniß bringt. Hungen den 19. Juli 1834. Hess. Fürstl. und Gräfl. Solmsische Landrathsvicar des Bezirks Hungen, Zimmermann. Migcellen. Brod aus Kartoffeln. (Be sche hu ß.) Es ist nicht hinreichend, bloß gutes Kartoffelbrod zu backen, es wird auch erfordert, daß dieses auf dem moglich wohlfeilsten Wege geschehe, und daß jedesmal ein gutes Product erhalten werde. Und hier scheint noch manche Vervollkommnung des Ver⸗ fahrens möglich, daher es nicht unangemessen er— auf eine neuerdings dabei vorge- schlagene große Abänderung aufmerksam zu machen. Früher, als die Zumischung der Kartoffeln zu dem Brodteig aufkam, nahm man bloß gekochte Kartoffeln dazu, bald verließ man aber dieses Ver— fahren allgemein, da man gefunden hatte, daß rohe geriebene Kartoffeln besseres Brod gaben; Einige gingen sogar, jedoch nicht zum Vortheil des Fabri— den Kartoffeln auf die ge— wöhnliche bekannte Weise etwas Mehl durch Aus⸗ wässerung zu entziehen und bloß den Rückstand zum Verbacken zu verwenden. Wie man aber auch dabei verfuhr, immer kam man, so viel Einsender be— kannt, darin überein, daß der Sauerteig bloß mit Mehl angestellt, und erst, nachdem dieser gehörig gegangen, die Kartoffeln sammt dem übrigen Mehle hinzugeknetet wurden. In einem französischen Jour⸗ nal ist dagegen von den Herren Rozier, Apotheker zu Tarbes, und Latour zu Trier ein Verfahren 595 fl. 21 kr. angegeben, das den Prozeß gerade umkehrt. Es ist dasselbe freilich nur von ihnen bei dem in Frankreich üblichen Weizenbrote, das mit Hefen bereitet wird, versucht worden; allein es leidet keinen Zweifel, daß es auch bei dem auf unsere Weise gesäuerten Brode angewendet werden konne. Die Vorschrift lautet in der Hauptsache also:„Man nimmt 50 Kilogrammen(1 Kilogr. 2 Pfund 4 Loth 1¾ Qnt. Leipz. Gew.) gute mehlreiche Kartoffeln und reibt dieselben auf irgend eine Weise, in kleinen Wirth⸗ schaften am besten auf dem gewöhnlichen Reibeisen, zu Brei, der sogleich in kaltes Wasser gebracht und so lange damit ausgewaschen werden muß, bis das Wasser farblos abläuft. Das Waschwasser wird nicht eher weggegossen, als bis das darin enthal⸗ tene Satzmehl sich gesetzt hat, das man nachher zugleich mit dem Brei in geringen Quantitäten auf ein Seihtuch bringt. Hier drückt man das Ganze wohl aus, und sammelt das ablaufende Wasser in einem Gefäße, damit das darin sich bald setzende Satzmehl nicht verloren gehe, sondern der zur Brod⸗ bereitung dienenden Masse ebenfalls beigemengt werden könne.“ „Der ausgewaschene und ausgedrückte Kartoffel⸗ brei wird nun in den Backtrog gebracht und hier mit 1½ Kilogramm frischen, 6 Stunden nach ihrer Bereitung genommenen, mit ein wenig heißem Was⸗ ser verdünnten Hefen stark durchknetet. Dieses Ge⸗ menge läßt man 6 Stunden lang bei einer Tempe⸗ ratur von 15— 16% gähren, wodurch, der Kartoffel⸗ brei in eine gleichartige schwammige Masse, die ein gutes leicht verdauliches Brod giebt, verwandelt wird.“ „Nach vollendeter Gährung nimmt man logrammen Weizenmehl und 325 Grammen(22 Loth) Kochsalz, setzt sie dem gegohrnen Kartoffelbrei hinzu und bereitet daraus einen gleichmäßigen Teig, den man theilweis abknetet, weil er ein längeres Kne— ten als der aus reinem Weizenmehle erfordert. Nach dem Kneten läßt man die Masse je nach der Höhe der Temperatur 2— 3 Stunden lang gähren und bringt sie dann in den Ofen. Drei Stunden sind zum Vacken hinreichend, wenn man Brode von 15 — 16 Pfund Schwere gemacht hat. Nach dem Er⸗ kalten des Ofens erhält man aus der angegebenen Menge Kartoffeln und Mehl 76 77 Kilogrammen Brod, das von ausgezeichneter Güte, gehörig ge— 25 Ki⸗ gangen, ziemlich weiß und von gutem Geschmack, besser als Brod aus Mehl von geringerer Güte ist, im Wasser leicht aufweicht, keine Spur von Kar⸗ toffelfasern zeigt und 8— 10 Tage frisch bleibt.“ Dieses neue Verfahren möchte allerdings das für sich haben, daß mehr Kartoffeln als bei ande— ren im Verhältniß zum Mehl bei ihm verwendet werden können. Die angeblich zu gewinnende Menge Brod scheint aber der verbrauchten Menge Mehl und Kartoffeln nicht völlig zu entsprechen, wenn man auch annimmt, daß von dem Gewicht der letzteren ein großer Theil durch das Ausdrücken des Breies verloren gegangen sei. Sollte, könnte man ferner noch fragen, das Verfahren dadurch nicht zu vereinfachen seyn, daß man das Auswa⸗ schen des Breies unterließe und denselben bloß leicht ausgedrückt verwendete?— Wozu das Aus waschen dienen soll, wenn man das Satzmehl nicht beson⸗ ders sammeln will, ist nicht wohl zu begreifen. a Es giebt keine unreinere Saat als die russi⸗ sche, und doch liefert eben diese Saat den längsten und festesten Flachs.— Man hat auf jede andere Art vergebens versucht, Samen gleicher Güte zu liefern, nur vielleicht unterlassen, denselben wie in Rußland zu dörren, und erst nach ein paar Jahren zu säen; oder sollte vielleicht das vorzügliche Gedei⸗ hen der russischen Leinsaat von der Beimischung anderer ölreicher Unkrautsämereien herrühren, oder vielleicht davon, daß die Nussen gewohnt seyn mö⸗ rika die Leinsaat in ihren in Zugluft aufhängt, wodurch sich ihre Keimkraft verbessern soll. Ferner sollen die nordamerikanischen Baumsämereien in Märgelsand sich viel länger keim⸗ faͤhig erhalten als in bloßem Kies oder ohne alle Beimischung. Hülsen inrengen Säcken Verfahren der Portugiesen bei dem Anbau der Zwiebeln. Die portugiesischen Zwiebeln sind in England sehr beliebt, sowohl wegen ihrer Größe als wegen ihres milden Geschmacks. Diese Vorzüge der por⸗ tugiesischen Zwiebeln vor denen anderer Länder sollen weniger eine Folge des Klimas, als viel⸗ mehr des Verfahrens bei ihrem Anbau seyn. Die portug. Gärtner säen den Zwiebelsamen auf ein Beet, versetzen dann die jungen Pflanzen in ein tiefes Loch und begießen sie bei trocknem Wetter häufig. Da bei dem gewöhnlichen Verfahren die Zwiebeln nur sehr flach gesteckt werden und sich da⸗ her nahe an der Oberfläche ausbilden, scheint es, im Fall jene Art ihres Anbaues richtig angegeben ist, als wenn die Luft einen großen, nicht vortheil⸗ haften Einfluß auf den Geschmack und das Wachs⸗ thum der Zwiebeln habe. ——— Fruchtpreige. 5 Waizen.] Korn.[ Gerste. Hafer.] Erbsen.] Linsen. Städte. Datum. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. pfund..I f. kr. wfand] fl. kr. Pfand fl. kr. ff. kr. bf. fl. r. pf. Gießen 22. März. 200 5 10 1804—JT 160 8 45— B Grünberg.. 19. April.— 4 400— 3 30 TCC Darmstadt. 5. April. 77%VVVS%%%CCT%!. 255 ain z 224. Mai.— 5 2— ̃ↄ vn 2 32 58 Frankfurt„ M.. 20. Mai. e 120—1—— 1 Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. gen, die Leinsaat nach der Dörrung in den Ringen in den Hülsen zu lassen, und erst auszudreschen, wenn sie in Tonnen verpackt oder verkauft werden soll. Mich bringt folgender Umstand, den ich eben lese, auf diesen Gedanken, daß man in Nordame⸗ Bildt ung Hern weise sten Ulte gen 5 me den, wer der wer seine 1 f