N 5 8 f 1 5. 1 40 Oberhessisches ien. Der—* 0 Intelligenz n Kreis- Hlatt. sie durch Art tren, 4. Freitag den 24. Januar 1834. as vorher auf einen ud spillt Kreigräthliche Vekanntmachungen. in reinem i 5 une ug u Nr. K. 443. R itheil von Betreffend: Die Musterung des Jahres 1834. detall aus Der Großherzoglich Hessische hat man 8 11 855 Kreisrath des Kreises Gruͤnberg iese Arbeit 9 5. i 5 ran stoßen, die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. 'ollkommen 5 . 5 Nach eingelangter Benachrichtigung sollen die Vorarbeiten zur Musterung alsbald und so rasch vollzo— gen werden, daß die Musterung selbst, im Monat May statthaben kann. Sie werden demnach die Herrn Geistlichen um schleunige Aufstellung und Mittheilung der Auszüge aus den Geburts-Negistern des N 0 den Jahres 1814 ersuchen, und da viele Geistliche bisher die Vorschriften der Verordnung vom 30. April 1831 nicht gehörig befolgt, theils die Mittheilung der Auszüge der Geburts-Register verzögert und Sie al so schwer dadurch in Aufstellung der Ortslisten gehindert, theils die Bemerkungen 3. 4. 5. und 6. zu Formular II. tel⸗Oßm? obenerwähnter Verordnung unbeachtet gelassen, so werden Sie dieselben noch besonders auf jene Vor⸗ guadratfir⸗ schriften aufmerksam machen. Sie selbst werden die Aufstellung der Ortslisten beschleunigen, hierbei die gen Grube§§. 6 bis 14 der Verordnung vom 30. April 1834 sorgfältig beachten und nicht nur die 1814 gebornen, bikfuß und soͤndern auch die bei voriger Musterung wegen temporärer Untauglichkeit, oder wegen Mangels des Maa⸗ 1 ßes, jedoch mit Aussicht zum Wachsen, zurück gestellten Leute, unter strenger Beobachtung der alphabe⸗ 9 mmen 533 tischen Ordnung, in die Ortslisten eintragen... f en, wovon Bei Aufnahme der Protokolle über Depot-Ansprüche werden Sie mit aller Sorgfalt verfahren, zöhlt, ge⸗ und sich sowohl hierzu, als zu den Orts⸗ und Ueberweisungslisten nur gedruckter Formularien bedienen, den sich in welche Sie für sehr geringen Preis bei den Buchdruckern zu Gießen erhalten können. Die zu Stellung eines Einstehers nöthige Summe ist auch dießmal wieder zu 200 fl. anzunehmen, was Sie nicht außer Acht lassen, und nicht, wie öfters geschehen, beliebige andere Summen annehmen werden. n Die Gemeinderäthe haben bei Begutachtung der Depot-Ansprüche und Ertheilung der erfoderlichen . Zeugnisse, die Bestimmungen der Art. 47 bis 21 des Recrutirungsgesetzes und die§8. 18 bis 32 der Verord— sittwoch er⸗ nung über dessen Vollziehung nicht außer Auge zu lassen, und um so mehr mit größter Vorsicht zu verfahren, soserirt wer⸗ als sie sich sonst großer Verantwortlichkeit aussetzen. N 6 iner Wenn die Neclamations-Protocolle aufgenommen und die erfoderlichen Zeugnisse des Gemeinde— on desselben raths ertheilt worden, so sind solche vorerst zur Durchsicht und Prüfung anher einzusenden, und erst dann, wenn sie von mir zurück gesendet worden, die gesetzliche Zeit offen zu legen, und nach deren Ab— — lauf und beigefügter erfoderlicher Bescheinigung mir alsbald wieder zuzufertigen. Sie werden alle 0 Dienstpflichtigen und resp. deren Aeltern und Angehörige von den Vorschriften des Art. 29 des Recru⸗ tirungsgesetzes, und des§. 40 der Verordnung über dessen Vollziehung gehörig in Kenntniß setzen und —— sie belehren, daß jeder Dienstpflichtige, der nicht die Erklärung abgeben läßt, daß er sich im Militär⸗ 1 einsen. dienst durch einen Andern vertreten lasse, so gewiß persoͤnlich bei der Musterung erscheinen müsse, als 9 er sonst zum Zuerstmarschiren bestimmt werde.. Sime. Als den äußersten Zeitpunkt, wo alle Ortslisten mit den erfoderlichen Bescheinigungen und fl.— 2 Beilagen hier eingetroffen sein müssen, muß ich den 1. März bestimmen, und hoffe ich dießmal nicht wieder, wie voriges Jahr bei manchen von ihnen der Fall war, in die Nothwendigkeit versetzt zu wer— den, die Listen durch Expresse auf Ihre Kosten abholen zu lassen. 1 Ouvrier. e n n — 1 2 e— Zu Nr. K. G. 201. Gießen, am 22. Januar 1834. Betreffend: Die Musterung und Conseription im Jahre 1834. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gießen an die sämmtlichen Großherzoglichen Buͤrgermeister des Kreises Gießen. Nach der mir geschehenen Mittheilung wird die dießjährige Musterung mit dem Anfang des Monats May stattfinden, und es ist daher nothwendig, daß die Vorarbeiten sogleich begonnen werden. Ich verweise Sie in dieser Beziehung auf die So. 6 bis 14 der Verordnung vom 30. April 1831 und bemerke Ihnen dabei, daß I) den Ortslisten Ihre Bekanntmachungen darüber, daß sie an dem Gemeindehaus zu Jedermanns Einsicht angeheftet seien, und daß diejenigen, welche die Versetzung in das Depot nach Art. 17 oder die einjährige Zurückstellung nach Art. 18 des Nekrutirungsgesetzes anzusprechen beabsichtigen, diesen Anspruch sogleich oder doch binnen der Zeit der Anheftung der Ortslisten vorzubringen hät⸗ ten, beizulegen sind. II) Außer den im Jahr 1814 Gebornen sind auch noch diejenigen, streng nach alphabetischer Ordnung in die Ortslisten aufzunehmen, die von der vorigen Musterung zu der bevorstehenden verwiesen wor⸗ den sind. Hierhin gehören a) in der Bürgermeisterei Crumbach: 1.) Schmidt, Joh. Jacob, von Crumbach; b) in der Bürgermeisterei Gießen: 2.) Keil, Johann Daniel Martin, zu Gießen, 3.) Lony, Georg Philipp Carl, daselbst, 4.) Schneider, Heinrich Nudolph Wilhelm Albert, daselbst, 5.) Wagner, Georg Philipp Carl, daselbst, 6.) Zimmermann, Carl Ludwig Andreas Christian Friedrich, daselbst; c) in der Bürgermeisterei Hermannstein: 7.) Docter, Ludwig, zu Hermannstein; d) in der Buͤrgermeisterei Heuchelheim: 8.) Metzler, Jakob, zu Heuchelheim, 9.) Cronenberg, Ernst, daselbst, 10 Cronenberg, Ludwig Wilhelm, daselbst; e) in der Buürgermeisterei Waldgirmes: 11) Lepper, Joh. Ludwig, zu Waldgirmes, 12) Hirsch, Samuel, daselbst, 13) Kraft, Joh. Caspar, daselbst, 14) Schmidt, Johannes, daselbst; 1 in der Burgermeisterei Wieseck: 15) Hildebrand, Johann, zu Wieseck. III. Zu den Protocollen über die Depotansprüche haben Sie sich nur gedruckter Formularien zu bedienen welche um einen geringen Preis bei den hiesigen Buchdruckern zu haben sind.. IV. Bei Beurtheilung der Frage: ob der Depotansprechende so vermögend ist, daß er ohne Zerrüttung des Nahrungsstandes seiner Familie einen Stellvertreter stellen kann, ist, wie im vorigen Jahre die Summe von 200 fl. und nicht, wie einige Großh. Burgermeister irrthümlich geglaubt daben, die Summe von 75 fl. anzunehmen. 7 V. Was die Aufnahme der Depotansprüche und die deßfalls nöthigen Zeugnisse der Gemeinderäthe an— belangt, so empfehle ich Ihnen die größte Vorsicht und verweise Sie auf die Art. 17 bis 21 des Recrutirungsgesetzes und die So. 18— 32 der Verordnung die Vollziehung desselben betreffend. Insbesondere werden Sie auch nach F. 40 dieser Verordnung den Conscriptionspflichtigen be⸗ merklͤch machen, daß alle Dienstpflichtigen zur Musterung erscheinen müssen, diejenigen ausgenom-⸗ men, welche durch Bevollmächtigte die Erklärung abgeben lassen, daß sie sich im Militärdienste ver⸗ treten lassen würden. Die Ausbleibenden, für welche diese Erklärung nicht abgegeben wird, werden eil di fi ke. E S ba be l 6 34. Hats pril uns 97 gen, hät⸗ ung, wor⸗ enen, ttung 5 die , die 4 an⸗ des d. n be⸗ enom⸗ e vel⸗ perden e ohne Nücksicht zum Erstmarschieren bestimmt, wenn sie nicht ihre Abwesenheit durch absolute phy— sische Hindernisse zu entschuldigen im Stande sind, oder in gefänglicher Haft sich befinden, oder des Kriegsdienstes unwürdig sind. Eine Verständigung hierüber ist um so nothwendiger, als strenge nach den gesetzlichen Bestimmungen verfahren wird und bei vielen Unterthanen der Glaube herrscht, daß es genug sei, wenn die Angehörigen eines Abwesenden diesen für tauglich und sich bereit er— klären, für denselben das Loos zu ziehen. Schließlich bemerke ich, daß Sie auf meinem Bureau im Falle eines Anstandes Instruction einholen können, und daß ich die Einlieferung der Ortslisten unfehlbar bis Ende Februar erwarte. K. Ch. Knorr. Bekanntmachungen. 36) Fruchtversteigerung bei dem Nent— amte Gießen. Dienstag den 11. Februar Vormittags 10 uhr, werden 300 Malter Korn, 150„ Gerste, 1450„ Hafer und 150 Centn. Heu auf dahiesigem Nathhause, unter den bekannten Be— dingungen versteigt. Gießen, den 22. Januar 1834. Schneider. 37) Ich beabsichtige, je nachdem es die Verhält— nisse gestatten, dieses Frühjahr nach den Frei-Staa⸗ ten von Nordamerika auszuwandern, und will deßhalb mein im Jahr 1817 neu erbautes Wohnhaus, mit Schildgerechtigkeit und Branntwein-Brennerei nebst Scheuer, Stallung, zwei Grabgärten mit Kegel— bahn, sieben Morgen Ackerland und Wiesen, Mitt— woch den 12. Februar der Versteigerung aussetzen. Auch können diese Liegenschaften aus freier Hand von mir verkauft werden. Ich bemerke noch, daß diese Gebäude für Bäcker und Metzger gut eingerichtet sind, und können beide Geschäfte mit gutem Vortheil mit darin betrieben wer— den, da es namentlich an beiden letzteren hier mangelt. Lollar, den 20. Januar 1834. Friedrich Deybel. 35) Gyps verkauft in großen und kleinen Quan⸗ titäten zu billigen Preisen. M. Mendelsohn in Gießen, auf dem Selzerswege. 11) Unterzeichneter empfiehlt sich einem verehr⸗ lichen Publikum und besonders Personen bis zu 40 Jahren mit seiner vortrefflichen Tinctur zur Hervor⸗ bringung von mangelndem oder verlorenem Haare, desgl. zur Befoͤrderung des Wuchses desselben. Behufs Entfernung aller Zweifel gegen die Aecht— heit dieses, jederzeit bewaͤhrt gefundenen, durch die be⸗ sten Zeugnisse empfohlenen und der Haut nicht im min— desten nachtheiligen Mittels, wird der Verkaufspreis dafuͤr bei einem achtbaren, von mir zu bestimmenden Hause deponirt und erst bei Entsprechung des Mittels daselbst in Empfang genommen. Gebrauchsvorschriften befinden sich bei den Fla— schen. Die Preise sind folgende: a.) 1 Flasche Tinctur zu der Hervorbringung des man— gelnden oder verlorenen Haares fl. 6. b.) 1 Flasche Tinctur zur Staͤrkung der Haare oder zur Befoͤrderung des Wuchses derselben fl 1. 12 kr. Zugleich empfiehlt sich derselbe zu allen Zahnope⸗ rationen und beruft sich statt aller Anpreisung auf die Notoritaͤt. Wetzlar, den 2. Januar 1834. Heinrich Maas, Zahnarzt. 38) Ein junger Mensch, welcher die Buchdrucke⸗ rei zu erlernen wünscht, und die noͤthigen Schulkennt⸗ nisse besitzt und sich besonders hierin dem Fache eines Setzers widmen will, kann unter sehr guten Bedin⸗ gungen in die Lehre treten in der G. D. Bruͤhl' schen Buchdruckerei. Miscellen. Kurze Anleitung, wie die Obstbaͤume von der Kernsaat an bis zur Versetzung ins Freie zu behandeln sind, von R. H. in S.; siehe landwirths. Zeitschft. Nr. 8. vom 21. Feb. 1883. (Fortsetzung.) Tritt nach der Frühjahrssaat anhaltende Trocken⸗ heit ein, so benetze man von Zeit zu Zeit die Niefen mit Wasser. Sollte sich dadurch auf der Oberfläche feste Kruste gebildet haben, so muß beim Aufkeimen der Kerne der Boden immer feucht erhalten werden. Im Laufe des ersten Sommers hat man nun nichts mehr zu besorgen, als das Beet von Unkraut — rein zu halten, dann und wann etwas zu hacken und bei trocknem Wetter mit überschlagenem Wasser zu begießen. Da man zur Kernsaat nicht die ganze Baum⸗ schule brauchen kann, so benutze man den übrigen Raum indessen wie Gartenfeld und erhalte ihn durch Bau und Dünger gut im Stand. Bei Einsammlung der Obstkerne beobachte man, daß keine Kerne von Obstsorten genommen werden, die langsamen Wuchs haben, auch noch, daß man die verschiedenen Obst⸗ arten und Sorten getrennt voneinander säet. Mit den Kernen von allem Steinobst, mit Nüssen, Mandeln und Kastanien, hat es noch ein eigenes Bewandniß. Die Kerne von Steinobst müs⸗ sen 14 Tage vor der Frühjahrsaussaat entweder in schwaches Kalkwasser, Mist, oder Aschjauche ein⸗ geweicht werden, damit ihre harte Schale etwas mürber wird, der Kern quillt, und die Schaale eher zu sprengen vermag. Man säet sie ebenfalls in Nie⸗ sen, aber legt auf den Fuß Länge nur etwa 7 bis 8 Kerne. (Fortsetzung folgt.) Eine Methode, Gußstahl, Stahl und Eisen, zusammen zu schweißen. Man schweißt in neueren Zeiten in England Gußstahl mit Gußstahl, Stahl mit Stahl und Eisen mit Eisen mittelst folgenden Flußmittels mit gutem Erfolge zusammen. Man schmilzt nämlich Borax in einem irdenen Gefäße und setzt dann A0 Salmiak zu; die halbglasige Masse, die man auf diese Weise erhält, wird gepulvert und mit etwas Kalk vermengt, womit das Flußmittel vollendet ist. Will man sich desselben bedienen, so bringt man das Stück, welches geschweißt werden soll, zum Nothglühen, überstreut es mit dem Fluße, setzt es dann einer Hitze aus, welche geringer ist, als jene, bei welcher die sonstigen Schweißmittel schmelzen, und hämmert die zu schwei⸗ ßenden Theile auf die gewöhnliche Weise.(Jour- nal des connaissances usuelles, April 1833 S. 218.) er— Auf bes een; der im vorigen Blatte enthaltenen uebungsaufgaben. N 1.) Ein Viertelohm enthält 2560 Cubikzoll, welche, den Unterschied der Temperatur bei Seite ge⸗ setzt, eben so viele Lothe wiegen. Diese in 0,9979 multiplicirt, giebt 79 de 26 Loth. 2.) Wenn»die unbekannte Seite der Grundfläche bezeichnet, so ist 5,4* 345,6. Man di⸗ vidire daher mit 5,4 in 345,6 und ziehe aus dem Quotienten die Quadratwurzel; so findet sich die gesuchte Seite S 8 Fuß. 3.) Man denke sich zur kleineren Heerde noch weitere 75 Schaafe getrieben, so hätten beide Heer⸗ den gleichviel und zusammen 628 Stücke. Die Hälfte hiervon= 314 ist die Anzahl in der größeren und 344— 75 239 die Anzahl der kleineren Heerde. Eine algebraische Grundgleichung zu dieser Aufgabe ist, wenn x die Anzahl in der kleine⸗ ren Heerde bezeichnet, eee woraus sich += 239 findet. Berichtigung. In N. 2. S. 2. l. in den.. Leetionsplanen. 3. 30. k. wet⸗ den statt worden.— 3. 12. v. u. am Schlusse der Zeise 1 2 statt(:).— 3. 3. v. u. l. specielle statt off cielle. In N. 3. S. 3. Z. 25. l. Ortsschulvorständen.— 3. 51. J. ein⸗ reichen. 38. l. Rechenschafts; 3. 41. 35/53. S. u. Spalte 1. 3. 10 v. u. l. Schamaten! Z. 6. v. UB. l. Dectmalbrüche.— Spalte 2. 3. 5. l. Art. 55. S. 5. Spalte 1. 3. 15. l. Gasparischen FPruchtpreise vom 18. Januar. ö Waizen.] Korn. Gerste. Hafer. Erbsen. Städte.[Datum. 5 885 Malter. Malter. Malter. Malter. Simmer. pfund fl. ö kr. Pfund fl. kr.[fund fl. kr.[Pfund] fl. kr. fl. kr. pf. —————————— Gießen.. 18. Januar. 200 620] 1800 4 40 160 3 30]— 2301— 40— Grünberg cc ͤ ͤ ůÄ»np Darmstadt. 18. Sn 6ůzZrĩ̃ ᷑̃᷑̃᷑̃ 7 Mainz 18. Januar. e J Frankfurt a. M.. 20. Januar.„ o O ee 2 201— 1—— ———.— e... Hierbei eine Beilage. Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. N. des f bestef Dont raths Nati unter D. 1 lach dung Unbe und anh