ch nicht un solche 1d wenn kann in 1. 8. n pfluge U behau⸗ solgt, so Kartof 0 häufig dan nuß Kräuter re mög⸗ tele Luft ter wird. ogesetzten ge? und ne Erde welcher uhl ist? daß die en. Das Luft den in neues gesunden na in der und bis unehmen, nach der act, was Oberhessisches Intelligenz: Kreis- Blatt. M34. Freitag den 22. August 1834 Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. 6483. Grunberg am 16. August 1834. Betreffend: Die Preißvertheilungen für die Viehzucht in der Provinz Oberhessen. 5 1 Der Großherzoglich Hessische 8 Kreisrath des Kreises Grünberg 8 a n saͤmmtliche Großherzogliche Buͤrgermeister und Beigeordneten . dieses Kreises. Di dießjährige Preißvertheilung für die Viehzucht ist für die Kreise Gießen und Grünberg und den Landrathsbezirk Hungen auf Montag den 15. September zu Grünberg, und Mittwoch den 24. September zu Gießen 5 f fest gesetzt. Indem man Sie hiervon benachrichtigt und anweist, dieß öffentlich in Ihren Gemeinden 1 bekannt zu machen, bemerkt man noch folgendes:„ „Die Orte Grünberg und Gießen sind Hauptstationen für die Preißvertheilung; die Preiße für eine Hauptstation sind für Sprungbullen 17 fl. 30 kr., 12 fl. 45 kr. und 8 fl. 45 kr.; für junge Bul⸗ len von 1½ bis 2 Jahren 12 fl. 15 kr., 8 fl. 45 kr., 8 fl. 15 kr.; für Ninder im dritten Jahre 14 fl., 10 fl. 30 kr. und 7 fl.— Zu Nachpreißen sind für jede Hauptstation 16 fl. bestimmt.“ „Die Preißconcurrenten müssen sich durch amtliche Bescheinigungen ihrer betreffenden Bürger⸗ meister ausweisen, daß die Sprungbullen in der Gemeinde auch im Gebrauch stehen, daß die jungen Bullen von den Eigenthümern selbst erzogen sind, und daß die Eigenthümer dieser, so wie der Ninder, keine Viehhändler sind.“ „Die Concurrenten zu den für Hengste ausgesetzten Preißen von resp. 150 fl. und 50 fl. müssen sich bei der Preißvertheilung zu Gießen am 24. September einfinden.“ 7„Sämmtliche Preißbewerber müssen um 9 Uhr Morgens die vorzuführenden Thiere auf dem zur Preisvertheilung bestimmten Platze aufstellen.“ In Abwesenheit des Großherz. Hess. Kreisraths C. Fuhr, Kreissecretär. Zu Nr. K. 880 Giessen am 19. August 1834. Betreffend: Die in diesem Herbste auszuführenden Wiesenverbesserungen. a Der Großherzoglich Hessische a Kreisrath des Kreises Giessenn a n die Wiesenvorstaͤnde des Kreises. Sie werden aufgefordert, bis zum 10. Sept. die Plane über die in diesem Herbst auszu⸗ fuͤhrenden Wiesenverbesserungen zur Nevision an mich einzusenden. Da, wo keine Verbesserungen vor⸗ genommen werden sollen, sind die Gründe hierfür ausführlich in einem Protokolle niederzulegen und einzuberichten. a Die Großherz. Bürgermeister und Beigeordneten werden beauftragt, diese Verfügung den übri⸗ gen Mitgliedern des Wiesenvorstandes bekannt zu machen. K. Ch. Knorr. Zu Nr. K. Giessen den 19. August 1834. Betreffend: Die Versteigerung des Faselochsenhaltens. 8 5 Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen a n 5* saͤmmtliche Großherz. Buͤrgermeister und Beigeordnete der Nebengemeinden g des Kreises. f Es erfoͤrdert aus verschiedenen Nücksichten das Interesse der Gemeinden sowohl, als der Ue— bernehmer, daß das Halten der Faselochsen nicht wie seither auf ein, sondern auf mehrere etwa drei auf einander folgende Jahre versteigert wird. Ich empfehle Ihnen deßhalb bei den Versteigerungen hierauf die geeignete Nücksicht zu nehmen, und immer zuerst den Versuch zu machen, ob keine Reber⸗ nehmer für mehrere Jahre sich vorfinden. Wo für das nächste Jahr bereits die Verträge abgeschlossen sind, wollen Sie die Versteigerung für die Jahre 1835 und folgende jetzt vornehmen, in Zukunft aber beachten, daß jene immer ein Jahr vor dem Ende des Akkords vor sich geht. K. Ch. Knorr. Zu Nr. K. G. 2383. Giessen am 19. August 1834. Betreffend: Die Preißvertheilung in der Provinz Sberhessen für das Jahr 1885. Der Grape reh g ch Hessische Kreisrath des Kreises Giessen an 5 saͤmmtliche Groß herzogl. Bürger meister und Beigeordneten der Neben⸗ gemeinden dieses Kreises. Einer Benarchichtigung des Präsidenten des landwirthschaftlichen Vereins zufolge werden die für dieses Jahr ausgesetzten Nindviehpreiße für die Gegend von Gießen 5 den 24. September in Gießen, Morgens 9 Uhr zur Vertheilung kommen. Die Preiße sind neben 16 fl. Nachpreißen J für in der Gemeinde zum Sprung dienenden Bullen 17 fl. 30 kr., 12 fl. 45 kr. und 8 fl. 45 kr. 2) für junge selbstgezogene Bullen von 1%— 2 Jahren 12 fl. 15 kr., 8 fl. 45 kr. und 5 fl. 15 kr. 3) für Rinder im Zten Jahr 14 fl., 10 fl. 30 kr. und 7 fl. Die Concurrenten haben sich durch Bescheinigung der betreffenden Bürgermeister darüber aus⸗ zuweisen, bei 10 daß die Bullen in der Gemeinde wirklich zum Gebrauche dienen, bei 2) daß dieselben selbst gezogen sind, und im Allgemeinen, daß die Eigenthümer keine Viehhändler sind. Die Preiße für Hengste, worüber die Beilage der landwirthschaftl. Zeitschrift No. 10. das Naͤ⸗ here enthält, bestehen in 150 fl. und 50 fl. und kommen an demselben Tage zur Vertheilung. serung 67) in G zun? hufs den berg den alsd. steige Burg mach Ein übe alln die dere * sen ein Eb. geg gese seyr vor n vor, en und n übri⸗ 1839. den der Ue⸗ wa drei serungen LVeber⸗ eigerung in Jahr 1834. erden die 45 f. 15 kr. lber aus⸗ dieselben das N= „Die Concurreuten um Preiße für neu angelegte Dungstätten, Sprungplätze und Wiesenverbes— engen haben sich bis zum 1. September bei dem Präsidenten des landwirthschaftl. Vereins zu melden. 6 Sie werden ae in Ihren Gemeinden moͤglichst bekannt machen. K. Ch. Ku or r. .————— Bekanntmachungen. 57) Versteigerung einer herrschaftlichen Zehntscheuer in Grünberg, auf den Abbruch. Die kleinere der herrschaftlichen. i enge in Grünberg, 927 7% lang, 3473“ tief, 247 bis zum Dach hoch, mit zwei Tennen versehen, soll Be⸗ hufs der neuen Straßenaulage, künftigen Dienstag, den 26. d. M., Vormittags um 10 uhr, zu Grün⸗ berg im Gasthaus zum Wildenmann öffentlich an den Meistbietenden, auf den Abbruch unter den alsdann bekannt zu machenden Bedingungen, ver— steigert werden. Der Unterzeichnete ersucht die Gr. Bürgermeister, dieß in Ihren Gemeinden bekannt machen zu lassen. Grünberg den 19. August 1834. Der Kreisbaumeister Müller. Miliscellen. Ein paar Worte uͤber die bei dem Ackerbau und der Gaͤrtnerei gebraͤuchlichen Geraͤthschaften. (Fortsetzung.) Die vorhin erwähnten geschichtlichen Notitzen über die Erfindung des Spatens und der Hacke, die allmählige Entstehung und Ausbildung des Pfluges ꝛc., die dem Nef. so interessant vorkommen, daß er mit deren Mittheilung vielen Lesern d. Bl. einen Dienst zu erweisen glaubt, sind in der Einleitung zu die⸗ sem Werke enthalten. Sie sollen nachstehend in einer hier und da verkürzten Uebersetzung folgen. Eben so das, was in dem Werke selbst über den gegenwärtig so viel besprochenen Grangé'schen Pflug gesagt wird und Nef. gleichfalls beachtungswerth zu seyn scheint. Es leidet keinen Zweifel, daß die Menschen, vor den ersten Anfängen der Civilisation, von Früch⸗ ten und Wild lebten. Die Vorsorge, die Tochter des Bedürfnisses, lehrte sie die wilden Thiere, welche man oft vergeblich in den Wäldern verfolgte, le— bendig zu erhalten, um sie in Zeiten des Mangels zur Hand zu haben, und so bildete man aus denen, die am wenigsten wild waren und sich am leichte⸗ sten zähmen ließen, Heerden. Eben so vereinigte man auf einem kleinen Raume die Gewächse, deren Früchte die sicherste Stütze der Ernährung gewähr⸗ ten, und so war der Ackerbau erfunden. Aber wel⸗ ches Mittels oder vielmehr welches Werkzeuges be— diente man sich, um das Erdreich zum Empfange des Samens und der Pflanzen vorzubereiten? Das einzige, welches man sich damals verschaffen konnte, war ein zugespitzter Stock. Noch heutiges Tages haben die Neger in einigen Theilen von Afrika und die amerikanischen Wilden in Chile, die sich kaum auf der ersten Bildungsstufe befinden, kein anderes Ackerwerkzeug. Dieser Stock, der, wie es die Umstände for— derten, auf verschiedene Weise gebraucht wurde, er⸗ hielt mit der Zeit, nach den Verrichtungen, wozu man ihn bestimmte, auch eine andere Gestalt. Um die Erde mit ihm leicht zu wenden, machte man ihn am Ende platt und gab ihm mehr Breite, so daß er ziemlich die Gestalt eines Spatels erhielt; auch brachte man ein Querholz daran an, um den Fuß darauf setzen und ihn so leichter in die Erde drücken zu können; dieses plumpe Werkzeug, das auf einem römischen Grabmale abgebildet und von Fabretti mitgetheilt ist, war das Modell des er⸗ sten Spatens. Man wurde bald gewahr, daß zum Ziehen von kleinen Furchen, sowohl zur Ableitung des Wassers, als zur Aufnahme des Samens ein vorn hakenförmig gekrümmter Stock bequemer sei, und von diesem Augenblicke an war die Hacke er— funden. Eine Abbildung dieses Instrumentes sieht man auf einer syrakusischen Münze. Sonderbar ist es, daß dieser hakenförmig gekrümmte Stock, dessen Erfindung so einfach ist, daß man ihn sowohl bei allen mehr oder weniger gebildeten als auch selbst bei allen barbarischen Völkerschaften findet, seit Tau⸗ senden von Jahren bis auf den heutigen Tag der Typus aller, selbst der vollkommensten und geprie⸗ sensten Pflüge geblieben ist. Kommt dieses daher, daß der menschliche Geist, selbst bei den großen Fortschritten, die wir in der Physik und Mechanik gemacht haben, nicht darüber hinaus zu gehen ver⸗ mag; oder daß der menschlichen Erfindungskraft die Entdeckung einer andern Form als des hakenförmig gekrümmten Stockes für das Werkzeug zum Auf⸗ heben und umwenden des Erdreichs wirklich un— möglich ist? Es wäre in der That zu wünschen, daß geschickte Mechaniker durch diese Bemerkung sich aufgeregt fühlen möchten. um steiniges Land zu bearbeiten, ward der Haken verlängert und mehr zugespitzt, der Stiel dagegen verkürzt, und so hatte man das erste Mo— dell der Spitzhauen, von denen wir die Abbildung auf ägyptischen Monumenten finden. Bei leicht be— arbeitbarem Boden suchte man im Gegentheil den Haken breiter zu machen; er wurde hierauf zu einer Platte von Holz, dann von einem scharfen Stein, zuletzt von Eisen; und so entstanden unsere Kraut⸗ und Winzerhaken. Muratori hat deren mehrere, die er auf alten Grabmälern fand, nachgezeichnet. Die Formen vervollkommneten sich in der Folge; ein alter Stein, den Winkelmann in seinen mo- numenti antichi, t. I. Nr. 34., mittheilt, stellt eine Hacke mit einer gabelförmigen oder wenigstens sehr ausgeschnittenen Schneide dar, die noch heutiges Tages in mehreren Theilen des südlichen Europas im Gebrauch ist. 6 Es scheint, als wenn, nachdem einmal die Hacke erfunden war, es bald auch der Pflug geworden mälern abgebildet findet, zeigt vollkommen den ue⸗ bergang aus dem einen in das andere; es besteht aus einem ein wenig gebogenen Stocke, der auf der Seite des Hakens weit stärker ist. Die Bie⸗ gung desselben ist so stark, daß der vordere Theil des Hakens, der das Schar vorstellt, in eine pa⸗ rallele Nichtung mit dem Stiele kommt. Letztere konnte nun sehr gut zum Grindel dienen, die Bie, gung wird zum Pflughaupt, und der Haken zum Schar. Es blieb nun nichts weiter übrig, als die⸗ ses Werkzeug von Thieren ziehen zu lassen, und der Pflug war fertig. Lange Zeit nachher brachte man uber dem Haken eine Handhabe an, um das Werk— zeug zu lenken, während es von den Ochsen gezo— gen wurde, und in diesem Zustande blieb der Pflug mehrere Jahrhunderte hindurch, wie man durch alte Denkmale und Münzen aus mehreren Epochen be⸗ weisen kann. Es scheint sogar, daß man ihm erst lange nach seiner ersten Entstehung ein eisernes Pflugschar gegeben habe, dessen Erfindung die Griechen der Ceres zuschreiben. (Fortsetzung folgt.) Beschuͤtzung der Obstbaͤume und Weinreben durch Pfaͤhle. So nützlich diese Stütze an sich ist, so muß man doch die Pfähle an der Nord- und Nordostseite setzen und nicht an der Süd⸗ oder Südwestseite, sonst erfrieren die Weinreben und Obstbäume leicht. Das Einbinden der Stämme in Stroh ist nützlich, da— mit nicht in Folge der Frühjahrssonnen⸗ strahlen der Saft zu frühe in Trieb sei. Ein Geräth, das sich auf en Grab⸗ kommt. —ͤ——.— Üö— ͤ3ʃv Fruchtpreise. Waizen.] Korn. Gerste.] Hafer.[Erbsen.] Linsen. Städte.[Datum. Malter. Malter. ee Malter. Malter. Malter. wund fr. kr. Ilan f. tr. Iwfundf fl. 1 kr. fl. kr. pf. fl. i r. ef. Gießen 16. aug, 200 6 40 180 4 24 4 8— Grünberg... 19. April.— 440— 330— 3—]— 2 35 5 30—- 6—— Darmstadt... 12. Aug.——-— 21— 21—1— 3 401— 2 36— 1——— Mainz 24. Mai. IJJJçVVVTT.T(T(((( Frankfurt a. M.. 11. Aug.— 1648— 440— 2451— 256] 420—-l——— Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch⸗ und Steindruckerei. NN S 0