ner mehr ir keine er Laien 10 mu⸗ Palä⸗ ute; so die auf , in so icke von Klöstern re Geld detriehs, ege der Gefill, ssehends als die nd Höfe die hohe ch aus⸗ o erhielt olge der tungen Wasser⸗ t u. dgl. d erhal⸗ eses als und in sanischen da auch en, bis andwir⸗ es nicht 'on ging eutschen, in neuer mündig Gewerbe sic die Oberhessisches Intelligenz n Kreis- Blatt. 29. Freitag den 18. Juli 1834. —————— KNreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. G. 2119. Giessen am 14. Juli 1834. Betreffend: Ein dem Johann Eberhard Metzger aus Gambach entlaufenes Schwein. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen a n saͤmmtliche Großherzogliche Buͤrgermeister dieses Kreises. Gestern Abend ist dem Johann Eberhard Metzger aus Gambach ein einjähriges tragbares Mutterschwein, von Farbe weiß, und auf der linken Seite am Vorderbein mit einem schwarzen Strei⸗ fen von Theer bezeichnet, entlaufen. Sie werden beauftragt, dieß mit dem Anfügen alsbald in Ihren unterhabenden Gemeinden bekannt zu machen, daß derjenige, welchem dasselbe zugelaufen— oder der Auskunft über dessen Aufenthalt zu ertheilen im Stande sei, baldigst bei Ihnen zur Meldung an mich Anzeige zu machen habe. In Abwesenheit des Kreisraths Der Kreissecretär G. Stumpf. Zu Nr. K. 2076. Giessen am 14. Juli 1834. Betreffend: Die Anzeige des Fuhrmanns Georg During von Alsfeld, wegen Entwendung eines Ballen baumwollenen Garnes. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giesseen 5 a n die Großherzoglichen Bürgermeister dieses Kreises, mit Ausnahme des der Stadt Giessen. Auf Requisition Großherz. Landgerichts zu Friedberg fordere ich Sie auf, auf einen gewissen Abraham Isaae von Katzenfurt, Kleinhändler mit Galanteriewaaren, einen Mann von mittlerer Statur, etwa 40 Jahre alt, mit bräunlichen Haaren, der einen Ballen baumwollenes Garn zu Friedberg ent⸗ wendet zu haben sehr verdächtig ist, Augenmerk zu richten und richten zu lassen, und denselben, i im Betretungsfalle arretiren und mir vorführen zu lassen. In Abwesenheit des Großherz. Kreisraths Der Kreissecretär G. Stumpf. Zu Nr. K. 2111. Giessen den 16. Juli 1834. Betreffend: Die Entweichung mehrerer Gefangenen aus dem Großh. Korrektionshaus zu Darmstadt. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen i a n die Großherzoglichen Buürgermeister des Kreises Giessen. In der Nacht vom 9. auf den 10. d. M. sind aus dem Korrektionshaus zu Darmstadt 4 Sträflinge, von denen drei, nämlich Johannes Kircher, Andreas Vollmüller und Konrad Maar unten signalisirt sind, entsprungen. Ich weise Sie daher an, dieselben im Betretungssalle arretiren und sogleich hierher an mich abliefern zu lassen. In Abwesenheit des Kreisraths G. Stumpf, Kreissecretär. Signalement des Johannes Kircher aus Schlitzenrod— Andreas Vollmuͤller aus Lauterbach: Alter: 29 Jahre, 5 Alter: 27 Jahre, Größe: 679“ Größe: 67 6“ 6,“ Haare: blond, Haare: braun, Stirne: niedrig, Stirn: gewölbt hoch, Augenbraune: blond, Augenbraunen: dunkelbraun, fast schwarz, Augen: grau, Augen: blaugrau, Nase: stark, 5 Nase: gewöhnlich, Mund: gewöhnlich, Mund: desgl., Bart: blond, Bart: dunkelbraun, fast schwarz, Kinn: rund, Kinn: oval, Gesicht: oval, Geesicht länglich, Gesichtsfarbe: gesund, Gesichtsfarbe: gesund, Statur: schlank. Statur: untersetzt. Konrad Maar von Gruͤnberg: Alter: 19 Jahre, Mund: weit, Größe: 6“ 8“ 3“ Bart: keinen, Haare: dunkelblond, Kinn: etwas gespalten, Stirne: proportionirt, Gesicht: länglich, Augenbraunen: dunkelblond, Gefichtsfarbe: gesund, Augen: blaugrau, Statur: schlank, Nase: stark, etwas gebogen, * der ett auf, 5 D dieser hatte naten Aussc ertheil heimif Mutte welche maßi zu w 0 shir weni weni ausg und geeig dern ren vier derse mene wies die lebe kauf wid! eine der am zu 34. stadt Naar tiren arz/ Polizeiliche Bekanntmachung. Unter dem 26. Mai l. J. wurden von einem Fremden in hiesiger Stadt ein Paar Stiefeln zum Verkaufe angeboten. Da in Bezug auf dieselben der Verdacht der Entwendung vorliegt, so fodert man denjenigen, der etwa über eine solche Entwendung Auskunft geben kann, zur deßfallsigen Anzeige mit dem Bemerken auf, daß die fraglichen Stiefeln auf dem Polizei⸗Bureau in Verwahrung sich befinden. Giessen den 16. Juli 1834. Großherz. Hess. Polizei ⸗Commissariat. G. Stumpf, Kreissecretär. .— 8 Bekanntmachungen. Giessen den 10. Juli 1834. Der Präsident des landwirthschaftlichen Vereins dieser Provinz, Herr von Firnhaber⸗ Jordis, hatte die Gefälligkeit, bei einer vor mehreren Mo⸗ naten unternommenen Reise durch England, dem Ausschusse des gedachten Vereins die Zusicherung zu ertheilen, zum Zwecke der Veredelung unserer ein⸗ heimischen Schaafe, einen Widder und mehrere Mutterschaafe von derjenigen Race in England, welche er zur Kreutzung mit der unsrigen am zweck⸗ mäßigsten erachten würde, für denselben ankaufen zu wollen. Er fand, daß die in der Grafschaft Oxford⸗ shire einheimische, sogenannte Korzwald⸗ Race, weniger wegen der in dieser Beziehung unsere Schaafe wenig übertreffenden feineren Wolle, als wegen der ausgezeichneten Große, des vermehrten Wollertrags und der größeren Mastfaͤhigkeit, so wie wegen der geeigneten climatischen Verhältnisse, vor allen an⸗ dern sich zur Kreutzung mit unserer Nace qualifici⸗ ren werden, und kaufte eine Jährlingswidder und vier Mutterschaafe für den Verein an. Die Ansicht derselben überzeugte den Ausschuß von der vollkom⸗ menen Zweckmäßigkeit der Wahl; ein Versuch be⸗ wies, daß der Widder ein Gewicht von 472 Pfund, die Schaafe dagegen ein solches von 142 Pfund lebend hatten; und der Versicherung des Hrn. An⸗ käufers zu folge soll ein ausgemästeter Jährlings⸗ widder ein Gewicht von 240 Pfund erreichen und einen Wollertrag von 12— 16 Pfund liefern. Um die Art und Weise, wie durch diese Schaafe der beabsichtigte Zweck der Veredelung unserer Race am sichersten und schnellstellsten erreicht werden könne, zu berathen und fest zu setzen, ernannte der Aus⸗ schuß aus seiner Mitte die aus den Unterzeichneten bestehende Commission und diese kam in ihrer ersten vorbereitenden Sitzung dahin überein, daß unter Feststellung der nachfolgenden unabänderlichen Be⸗ dingungen eine Concurrenz für die Uebernahme der Schaafe eröffnet werden sollte. Es bestehen jene Bedingungen darin, daß 1) die sämmtlichen Schaafe vereint nur einem Züchter in dieser Provinz übergeben werden sollen, 2) dieselben Eigenthum des Vereins bleiben, 3) die reine Nachzucht der Englischen Race gleich— falls in sein Eigenthum übergeht, 4) der Züchter nur reines Vieh halte, 5) die Fütterungskosten unter Aufrechnung des Wollertrags von der Stammrace, und der Er— laubniß, eine bestimmte Anzahl seiner eigen- thümlichen Schaafe von dem englischen Wid⸗ der bespringen lassen zu dürfen, durch ein für die übrigen zum Sprung gebrachten Schaafe festzusetzendes Sprunggeld, soweit thunlich, vergütet werden sollen, und endlich ö 6) der Züchter die erzielte Bastard-RNace, ohne dem Verein den Verkauf zu offeriren, nicht außer der Provinz verkaufen und die maͤnn⸗ liche Bastardnachzucht nicht entmannen lassen darf. Daß sich der Uebernehmer die möglichst sorgfäl— tige Pflege und hinreichende Fütterung zusichern muß, versteht sich von selbst. Die Concurrenz ist bis zum 2. August eröffnet, bis zu welchem Tage die schriftlichen Propositionen dem unterzeichneten Nentamtmann Schneider einge⸗ sendet worden seyn müͤssen, oder bei der an dem gedachten Tage, Nachmittags um 2 Uhr, im Gast⸗ hause zum Einhorn Statt findenden Sitzung der Commission persönlich überreicht werden können. Borkhausen. Hofmann. Kempf II. Koch. Neuning. Schneider. Dr. Vir. 635) Mittwoch den 23. d. M. wird der te diesjaͤhrige Vieh- und Kraͤmermarkt dahier abgehalten. Butzbach den 8. Juli 1834. Ber Buͤrgermeister B. Kuͤchel. 54) Donnerstag den 24. Juli, Nachmittags 2 Uhr, soll in dem Gasthause zum wilden Manne in Grünberg ein sechssitziger Stuhlwagen mit Pferde— geschirr meistbietend versteigert werden, wobei be— merkt wird, daß außer der daran befindlichen Scheere auch eine Deichsel, zum zweispännigen Fahren, eingelegt werden kann. Miscellen. Brad a us Kart eln. Der Gebrauch, Kartoffeln zum Brodbacken mit zu verwenden, ist in Deutschland, namentlich auch in Sachsen, schon längst bekannt und hat sich in manchen Gegenden ungemein verbreitet. Besonders häufig findet man ihn im Voigtlande, wahrschein— lich auch im Erzgebirge, ausgeübt. Dort giebt es vielleicht keine Haushaltung auf dem Lande, sie sei groß oder klein, ja selbst nur wenige in den Städ— ten, wo nicht alljährlich eine Menge Kartoffeln auf diese Weise benutzt werden, und es ist erfreulich, zu sehen, daß selbst viele gemeine Hausfrauen nicht ohne Nachdenken dabei zu Werke gehen nnd das — g- T—— Verfahren zu verbessern suchen. Daher ist es ge— kommen, daß viele freilich nur kleine Abweichungen darin entstanden sind, und jede Brodbäckerin in der Meinung steht, ihre Manier sei die beste, bis sie etwa durch Zufall eine noch ersprießlichere entdeckt oder bei einer Nachbarin Kartoffelbrod sieht, das besser als das ihrige ist, wodurch sie die angenehme Aufforderung erhält, ihre Zunge in Bewegung zu setzen, um in Erfahrung zu bringen, barin bei dem Brodbacken verfuhr. Einsender dieses hat Gelegenheit gehabt, man⸗ ches zwischen solchen Hausfrauen uͤber diesen Ge— genstand geführte Gespräch, oft nicht ohne Lächeln, mit anzuhören, und bewundern müssen, wie vieler Modificationen, freilich oft nur ganz unbedeutender, dieses Geschäft fähig ist. Im Ganzen siel jedoch das Nesultat immer dahin aus, daß diejenigen das beste Brod erhielten, welche neben guten Kartoffeln für das beste Mehl sorgten und übrigens die größte Reinlichkeit und Sorgfalt beobachteten. Bei solchen, in der Haushaltung manches einfachen Landmanns, hat er Kartoffelbrod gegessen, das nichts zu wün— schen übrig ließ, weiß, saftig, kräftig, wohlschme— ckend und gut ausgebacken war. Man könnte also meinen, daß die Bereitungsart dieses Brods schon den möglich vollkommensten Grad erreicht habe, und daher keine Verbesserung mehr dabei anzubringen sei. Dies würde indessen doch wohl zu voreilig geschlossen seyn, da man noch von keinem Gegen— stand der Land- und Hauswirthschaft sagen kann, er sei keiner Verbesserung mehr fähig, hier aber auch noch besonders die verursachten Kosten und die Sicherheit des Erfolges in Anschlag zu bringen sind. (Fortfetzung folgt.) wie diese Nach⸗ tog 9g . 0 9401 2 1 1 u chtpreige. 1 Waizen.] Korn.[ Gerste.] Hafer.[ Erbsen.] Linsen. Städte.] Datum. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Pfund 1 kr. Pfund] fl. kr.[pfunds fl.] kr.[fund fl. ke. fl. kr. pf. fl. r. pf. Gießen. 22. März. 200 5 10 1804 10 160 3 45— 3. e Grünberg. 19. April.— 4 40— 3 30— 3—— 2 35] 5 30 16—— Darmstadt. 5. April.„„ e Mainz 24. Mai. 2. ien 2e 2 53 ͤ Fraukfurf a. M. 20. Mai.— 501—[850 817 240 4 200„ Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindrucke rei. Bü bach Cor und