N 0 Frank. V 30 Fran, vahrschein⸗ e Jahr ein ken. 15 Kilog. rfüttert, fe m die 500 en in den sich wah terung fü. ngeschlaget der flüsigt menn daf aschen vnn toffen bels verwends erschiedesz e. — Linset, —— Malter kr. —— 7 Oberhessisches Intelligenz as Kreis- Glatt. 19. Mittwoch den 7. Mai 1834 Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. G. Giessen, am 6. Mai 1834. Betreffend: Die Gemeindevoranschläge für das Jahr 1835. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen da n saͤmmtliche Großherzogliche Buͤrgermeister des Kreises Giessen. Eine mir zugekommene höchste Verfügung enthält die Anordnung, daß die Frist für die Ein⸗ lieferung der Voranschläge für 1835, wortlich. Ich werde dadurch veranlaßt, unfehlbar und ohne Erinnerung, pünktlich eingehalten werden soll und erklärt mich dafür verant⸗ Sie darauf aufmerksam zu machen, daß die Ortsvorstände die gedachten Voranschläge in den gesetzlichen Fristen aufzustellen und zu berathen haben. dung derselben erwarte ich, wie ich schon früher ein für allemal bestimmt habe, wobei ich bemerke, Die Einsen⸗ bis zum 15. Juli d. J. daß die Nichteinhaltung dieser Frist unangenehme Verfügungen gegen Sie zur Folge hat. K. Ch. Knorr. ——.——— Bekanntmachungen. Miscellen. 392) Fruchtversteigerung bei dem Nentamte Gießen: Freitag den 9. Mai Vormittags 9 uhr werden 300 Malter Korn, 60„ Gerste und 130„ Hafer auf dahiesigem Rathhause unter den bekannten Be— dingungen versteigt. Gießen den 18. April 1834. Der Großherz. Rentamtmann. Schneider. 45) Fruchtversteigerung beim Rentamt Grünberg. a Freitag den 16. Mai d. J. des Vormittags um Uhr, soll eine ansehnliche Parthie von den 18331 lerrschaftl. Fruchtvorräthen von Waizen, Korn, Herste, Hafer und Molterfrucht, in dem hiesigen Echloßgebäude meistbietend versteigert werden. Grünberg den 3. Mai 1834. Großherz. Hess. Rentamt. Bötticher. Landwirthschaftliche Ansichten. Ein jeder Landwirth sollte, bevor er ein Gut kauft oder eine Pachtung übernimmt, wohl ermessen, ob er das hinreichende Vermögen besitze, um die Wirth— schaft mit Vortheil führen zu können; weshalb es einem jeden Käufer oder Unternehmer einer Pachtung zu rathen ist, sich stets nach seinem Vermögen zu rich— ten und nicht etwas zu unternehmen, was er nicht durchzuführen im Stande ist; es ist besser, mit einem kleinen Gut anzufangen, und dies durch alle mögliche Verbesserungen empor zu heben, und dann erst zu größern Unternehmungen überzugehen, wenn man sich die Mittel hierzu verschafft hat. Auf keine Art trägt ein Capital bessere Zinsen, als auf eine zweckmäßige Weise auf Verbesserungen bei einem Gute verwandt; oft macht sich das ver— wandte Capital in einigen Jahren bezahlt, z. B. bei der Märgelung kann man mit Sicherheit auf den doppelten Ertrag der Erzeugnisse rechnen, wenn man den Märgel auf einer gut bestellten Brache mit Dung anwendet; denn wo ich früher das 6te Korn vom Noggen bauete, habe ich nach der Märgelung dals 11te Korn erhalten. Verbesserungen auf Wiesen ber⸗ wendet, tragen auch reichliche Zinsen, zwar sind sie etwas kostbar, jedoch machen sie sich immer bezahlt. Die erste Verbesserung der Wiesen ist die Trockenle⸗⸗ f um hiermi hilft sich mit noͤthdürftigen Gebäuden, so wird er hat man diese bewerkstelliget, so oder Sand, was man von beiden hoch darauf, ebne sie gehö— gung derselben; fahre man Erde am nächsten hat, 4 Zoll rig und besame sie mit edeln daun alle zwei Jahr im Herbste; hat mau kurzen Dung, so ist derselbe vorzuziehen, wird jedoch kost⸗ bar, wenn die Wiesen weit entfernt liegen, indem man nicht weit damit reicht und viele Fuhren leisten muß, daher es vortheilhafter ist, die entfernten Wie⸗ sen mit langem Schaf- oder Pferdedünger zu dungen und im Frühjahr das Stroh davon abzuharken.— Bevor man jedoch zur Wiesenverbesserung schreitet, bringe man seinen Acker durch Märgelung zur gehörigen Ertrags fähigkeit, um von diesem so viel Dung zu gewinnen, daß mau für die Wiesen welchen erübriget, welches ohne Märgelung schwerlich statt finden wird. Die erste Verbesserung, welche der Pächter oder Befitzer daher unternehmen muß, ist die Märgelung aller seiner Felder; alsdann kann er erst mit Vortheil zur Wiesenverbesserung schreiten, wenn ihm sonst nicht andere Hülfsmittel, Dung aus nahe gelegenen Städ⸗ ten zu bekommen, zu Gebote stehen, wo es dann ge⸗ wiß vortheilhafter ist, beide Verbesserungen zugleich zu unternehmen. Hat nun der Pachter nicht das hierzu gehörige Betriebscapital, um diese ersten Ver⸗ besserungen eines Gutes unternehmen zu können, so geht offenbar die schöͤne Hülfsquelle, ein Gut zum guten Ertrage zu bringen, verloren, und er wird nie einen erträglichen Gewinn bei seiner Pachtung haben, wenn die Pachtung nicht äußerst niedrig gestellt ist, was heut zu Tage immer selten der Fall ist. Doch giebt es noch einige Gutsherrn und Pächter, welche zwar das hinreichende Capital besitzen, es aber nicht zweckmäßig in ihrem Gute anzulegen wissen, und oft scheuen sie die ersten Auslagen, um Verbesserungen zu unternehmen; Andere verwenden ihr Capital zu prachtvollen Gebäuden, welche keine Zinsen tragen, sondern dem Gute, durch ihre unterhaltung, zur Last fallen, und erschöpfen hierdurch ihre Casse. Wie viel besser würden solche nicht thun, wenn sie erst zu zweck⸗ mäßigen Verbesserungen ihr Capital verwendeten, ihren Viehstand veredelten und verbesserten, und dann erst zum Bauen schritten, wenn sich der Segen des Herrn über ihre Fluren verbreitet hat. Sind nun die Kassen durch diese unselige Baumuth erschöpft, so werden die Verbesserungen nie unternommen werden, und der Gutsherr wird seine Einnahme nicht verbes⸗ sern, sondern durch die Baureparaturen noch ver⸗ schlechtern. Wir wollen anehmen, ein Gutsherr besitze ein Capital von 6000 Athlr., dies wendet er, bevor er, zu Verbe Gräsern, und dünge sie f serungen schreitet, zum Bauen an; wird sich auf diese Art das Capital wohl ohne Verbes— serungen verzinsen? Wendet jedoch der Gutsherr nur 4000 Nthlr. zu Perbesserungen an, und ver⸗ bessert zugleich seinen Viehstamm hiermst, und be⸗ nicht nur sein Capital bald wieder zurückkehren sehen, sondern auch ohne Sorgen au die Zukunft blicken, und dann auch nach seinem Belieben bauen können. Je rascher die Verbesserungen mit allen Kräften be⸗ trieben werden, je größer wird auch der Gewinn; kann man in einigen Jahren die Märgelung, Mo⸗ derung und Wiesenverjungung bewerkstelligen,(wenn es auch selbst Aufopferungen kostet, und man keinen Ertrag, sondern noch bedeutende Zuschüsse leisten muß,) so ist es um so besser; denn in den folgenden Jahren darf man nur einnehmen, und hat nicht viel mehr Ausgaben, wie die frühere Wirthschaft gekostet hat; freilich wird man mehr Menschenkräfte bedürfen, und mit diesen hinreichend versehen seyn müssen, aber der Vortheil ist auch bedeutend größer, und überwiegt die Kosten der noch nöthigen Tagelöhner⸗ Familien bedeutend, und kann in gar keinen Betracht kommen. Vielleicht ist es hier nicht am unrechten Orte und einigen Lesern nicht uninteressant, den Ertrag eines Gutes vor und nach dem Märgeln zu erfahren, weshalb ich ihn in der Kurze hier niederschreiben will. Das Gut W., mit einem Areal von 1692 Mag⸗ deburger Morgen Acker, bestehend aus% strengem, bergigen Lehm,—„ leichten— und/ guten Mit⸗ telboden, und eine Fläche von 189 Morgen Wiesen; ernährte vor der Märgelung, wie es der jetzige Pach⸗ ter bezog, 400 grobe Schafe und 50 Kühe nur sehr mittelmäßig. Der Acker war durch die frühern Päch⸗ ter ausgesogen und ausgehungert, weshalb es von Seiten des jetzigen Pachters vieler Aufopferungen bedurfte, den Acker in möglich kurzer Zeit zur Er⸗ tragsfähigkeit zu bringen, damit er seine Pacht, welche 3000 Nthlr. betrug, entrichten konnte. Das erste Unternehmen des Pachters war nun, daß er das ganze Areal in zwei Jahren abmäürgelte und auf den Morgen 1100 Kubikfuß Lehmmärgel, brachte, und dann die Wiesen— theils mit Erde, und zwar auf den Morgen 10,000 Kubikfuß, über⸗ fuhr, und theils überrieselte. Diese ganze Verbesse— rung war in 4 Jahren beendigt, und während dieser Zeit noch der strenge Lehmboden stark mit Moder be— fahren, um ihn milder zu machen Der Ertrag vor der Margelung und Wiesenver⸗ jungung war 300 Fuder Korn und 100 Fuder Wiesen⸗ heu. Der gegenwärtige Ertrag ist z nach dem Durch⸗ schnitt vieler Jahre 900 Fuder Korn, 280 Fuder bestes Wiesenheu und 120 Fuder Kleeheu. Der Viehstand besteht gegenwärtig aus 1000 Schafen sebr feiner und edler Rasse, 90 Haupt des schönsten Rindviehes, 8 Mutterstuten und einem Vollblutbeschäler, außer rreugem, ten Mit Wiesen; ge Pac nur sehr ern Pic Ib es vol pferungel t zur G „ Pacht rad dem nöthigen Arbeitsvieh, welches in 24 Ochsen und 5 Gespann Pferden besteht. Die Einnahme aus dem Vieh ist im Durchschnitt mehrere Jahre von den Schafen 2600 Athlr.; von den Kühen, nach Abzug des Wirthschaftsbedarfs 1200 Rthlre, und von den im Durchschnitt jährlich 6 auf⸗ gestellten vierjährigen Pferden 900 Nihlr.— Durch Naps⸗ und Kornverkauf wird jährlich im Durchschnitt 4500 RNthlr. eingenommen. Die Pacht ist jetzt auf 4300 Rthlr. erhöht und der Pachter steht sich doch gut dabei. Vernachlaͤssigung der Wiesen. Häufig haben die sächsischen Dörfer hinter ihren Häusern und Gärten einen beträchtlichen Wiesengrund, und dennoch solchen auf keine Art wesentlich verbes— sert, das schädliche Baum- und Strauchwerk nicht weggeschafft, die vorhandenen Quellen weder zur Entwässerung durch tüchtige Ausräumung der Sumpf⸗ stelle, um sie in einen Teich zu verwandeln, noch zu Bewässerung benutzt, nachdem sie vorher das nöthige Ebnen und Abdachen vornahmen, ungeachtet sie bei ihrer Stallfutterung und zerstreuten Ackerlaͤndereien kein anderes nahes Feld besitzen. Ueberall sieht man Ameisen⸗ und Maulwurfshugel, und sogar oft dem Futter der Thiere schädliche Gewächse. Es. fehlen Dämme mit Schütten, um Zuströmungen nach Be⸗ lieben abzuhalten oder aufzunehmen; das Aufeggen des Nasens und das Abeggen desselben von der Höhe nach den niedrigeren Plätzen, um mit frischer Erde manchen Grasstock zu versehen und die entstandenen dose zu vertilgen; die so einträgliche Ueberdüngung mit Teigschlamm, Moder, humusreicher Erde, Stall⸗ dünger, Haus und Hühnerdünger, Kompost und Jauche; die Ueberstreuung mit allerhand Asche aus Fabriken Märgel, Kalk, Bauschutt, gebranntem Thon oder die, die Auflösung eines Torfhumus för⸗ dernden Zusätze, wenn etwa die Wiesen sehr moorig sind; die Aussaat angemessener Futterkräuter, also bald Abwässerung, bald Zuwässerung, bald die we⸗ gen der Nähe so leichte und bequeme Düngung und Beigabe anderer Erdarten, welche das vorhandene, Gras verbessern und den Ertrag erhöhen. Ganz ver⸗ sumpfte Strecken besetze man mit Erlen. Alles Unkraut⸗ gesäme gehört nicht aufs Feld, verbessert jedoch sicher die Wiese, aber auf Wiesen ist der Nasenbrand sehr nützlich, wenn man nur nicht die dadurch entstandene Düngung der Wiese durch Anbau irgend einer selbige entkräftende Besamung oder Bepflanzung, ohne nach⸗ herige kräftige Düngung, entzieht. Auch steiniger Untergrund muß verbessert werden und kann es, wenn man vorher dessen Beschaffenheit genau untersucht und darnach die zweckmäßigen Mittel zur höheren Be⸗ nutzung erwählt hat. Pohl's Wiesenverjungung, und des Grafen Sebastian Trautmannsdorf practische Unterweisung im Nivelliren, 1829, geben hier manchen nützlichen Rath. Nutzen des Salzes fuͤr die Landwirthschaft. Daß alle landwirthschaftliche Thiere wenigstens zu gewissen Zeiten ein Bedürfniß haben, Salz zu essen, muß einen Grund in ihrer Organisation haben, welchen wir übrigens nicht deutlich erklären können. Alles Blut, der Speichel, der Magensaft und der Harn der Thiere enthalten salzige Theile, also dient das Salz zur Ersetzung der abgängigen Theile des thierischen Körpers, sowie der Ueberfluß an Salz mit dem Harun abgeht. Man nimmt mit Recht an, daß der Genuß des Salzes die Absonderung der Milch und den Ansatz des Fleisches und des Fettes bei der Mastung beför⸗ dere, und schreibt dem Salzgenuß das Glatte und Glänzende der Haare oder Wolle der thierischen Haut zu. Sicher ist das Salz in vielen Fällen eine leichte Arznei und eins der chemischen Aufloͤsungsmittel auch fur alle landwirthschaftlichen Thiere. i Nach der vergleichenden Darstellung des Pro— duktionswerths verschiedenartiger Gewächse gegen ein— auder, bringt die auffͤsende Kraft des Salzwassers eine so auffallende Wirkung im Strohhäcksel hervor, daß seine Nahrungskraft/ des Heues ohne Körner⸗ häckselfutterung und mit solcher das Hen gänzlich ent⸗ behrlich macht. Alte und junge Pferde, Rindvieh und Schafe gedeihen dadurch vorzüglicher, als durch bloßes Heufutter, und werden dann von manchen Krankheiten verschont, welche fauliges oder verschim⸗ meltes Heu veranlassen. Schweine befinden sich wohl bei Häcksel, das mit Salzwasser angefeuchtet ist, als Beifutter von Körnern, Kartoffeln und Schlämpe. Hundert Pfund Strohhäcksel bedürfen zur Durch⸗ feuchtung einen Eimer Wasser, worin„ Pfd. Salz aufgelöst sind, um das Stroh einige Stunden vor der Futterung zu imprägniren. 8 Folglich wird man künftig mit weniger Auf⸗ wand mehr Vieh halten, und weil man das kann, mehr Dünger machen. Man war auf manchen großen Gütern vormals verlegen, wo man mit dem Stroh bleiben sollte, und wird es künftig nicht mehr seyn. Nebenher ernährt diese Neuerung in großen Landwirthschaften mehr Menschen, wenn alles zum Futter bestimmte Stroh zu Häcksel zerschnit— ten werden muß, nach der 12jährigen Erfahrung eines in höher Achtüng stehenden Agrondmen. — 0 Das Bleichen der Waͤsche mit Kohlenpülver. Daß man auch im Bleichen in den neuern Zeiten manche Versuche gemacht hat, um schneller und vor⸗ theilhafter zum Iwecke zu gelangen, ist bekannt; allein weniger ist es bekannt, daß man auch mit Kohlenpulver die Wäsche reiner und weißer zu machen versucht hat. Und doch ist es geschehen. Nachdem die Wäsche, wie gewöhnlich, rein gewaschen war, hat man dieselbe schichtweise in eine Wanne gelegt und dazwischen Pulver von gut ausgeglüheten Kohlen gestreuet, dann alles mit Wasser übergossen und einige Tage stehen lassen. Alsdann hat man die Wäsche ausgespühlt und von dem anhängenden Koh⸗ lenstaube gereinigt und gefunden, daß die Wäsche nicht nur-viel weißer geworden ist, sondern auch eine glänzende Weiße erhalten hat. i f Auf dieselbe Art geben die Wäscherinnen in Port Mahon, auf der Insel Minorka, der Wäsche eine blendende Weiße, wozu freilich der Gebrauch der spauischen Seife auch viel beitragen mag. Vorschrift zur Bereitung der sogenannten Cordova-Wichse, welche sich vorzüglich zum Wichsen des Pferdegeschirrs und Lederwerk aller Art eignet, da sie gar keine Schwefelsaure und überhaupt keine dem Leder nach⸗ theilige Säure enthält. Man nehme: Rothen Essig.... 1 ½ Liter, 1 Bein 72 7 Tischlerleiimwm 7 schwarzes Färbeholz.. 2 Unzen, Hausenblase ½ Quart, 1 Judis 5 Alles dieses koche man eine halbe Stunde lang zusammen, womit die Mischung fertig ist. Das Auf⸗ tragen dieser Wichse geschieht am besten mit einem Stucke Schwamm. Bestes Mittel, nicht vollstaͤndig und richtig abgegohrene Biere zu klaͤren. Man wendet dazu mancherlei Substanzen, z. B. Fischleim(Hausenblase), Abkochungen von Kälber⸗ 8— füßen an, aber keine führt so sicher, so schnell und für die übrige Beschaffenheit des Bieres so wohlthätig zum Ziele, als noch nicht geronnene, abgerahmte Milch. Man gieße in einen sächs. Eimer= 72 Kan⸗ nen, ½— ¼ Kanne solcher Milch, und schüttele sie mit dem Biere im Fasse gut durch einander. In 24 Stunden ist sodann der Niederschlag und die Klärung erfolgt. Mittel, Butter wenigstens 14 Tage lang so frisch und wohlschmeckend zu erhalten, als wenn sie eben erst gebuttert waͤre. um Solches zu bewerkstelligen, soll man die Butter so lange gut auswaschen, bis jede Spur von Milch daraus entfernt ist, und dann in ein irdenes Gefäß so fest eindrücken, daß kein leerer Zwischen⸗ raum, keine Luftblase, und keine Flüssigkeit darin zurückbleiben kann. Hierauf stellt man dieses Gefäß umgekehrt in einen Napf mit frischem Wasser, das man täglich erneuern muß, und bewahrt das Ganze an einem kühlen Orte auf. a Baumpfaͤhle. Wenn die ganz ausgetrockneten Baumpfähle zu⸗ gespitzt werden, so wird ihr unteres Ende einige Tage in Kalkwasser gestellt, und hernach werden solche ge trocknet. Dann bestreicht man sie mit verdünnter Vitriolsäure, und läßt sie abermals vor dem Gebrauche austrocknen. Sie sind alsdann gleichsam versteinert und dauerhafter, als die bloß unten angebrannten Pfähle.— Alles Nutzholz und der Luft ausgesetzte Bauholz sollte billig in Vitriolwasser getränkt oder wenigstens angestrichen werden mit Beimischung von Theer oder Kohlenstaub. Steinkohlentheer hat keine Wirkung, die damit angestrichenen Hölzer lange zu erhalten. —... Ef— Fruchtpreise. 5 Waizen.] Korn. Gerste.] Hafer.[Erbsen.]Linsen. Städte Datum.— Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Pfund 1 4 Pfund fl. kr.[ofund] fl.] kr.[Pfund] fl. r. fl. er. pf. fl. r. pf. G„ 50 1 200 6— 480 4 100 4608 450— 1455— rünberg... 19. April.— 3—1— 13551— 3 20————— . 8. Ar——— 1——- 1— 3 2⁴1— 2 44 5.— 5 3 ain; 12. April.— 5 521— 4 291— 3 15— 3—— 0 Frankfurt a. M. 5. Mai.— 55— 4—— 131151— 2 9 20— 5 5 1 ———ůů 1 Druck und Verlag der G. D. Brüh l'schen Buch⸗ und Steindruckerei. gung suchu ihn Zu sole die dur