ur Eure rschänte ö Arnuth; ein Nachts zt. Ver, von einer eutsche ist un 9 ver⸗ nen Obst⸗ muß man cher durch len. Aus eigüng zu runde Voll⸗ eilich sein einem Va, juschlagen. teidearten, verbessern. 8, welche reinen VBo⸗ üppig zu en gedeiht in einem ) Zur Er, A. Friese. der leicht⸗ Preisstüch) Oberhessisches Intelligenz s Kreis Blatt. — 2 : Kreisräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. G. 2651. N Giessen am 15. Sept. 1834. Betreffend: Die Entfernung des Jacob Groos von Offenbach Herzoglich Nassauischen Amts Herborn, von sei⸗ nem Wohnort. g Der Großherzoglich Hessische, Kreis rath des Kreises Giessen d n saͤmmtliche Großherzogliche Bürgermeister und Beigeordneten dieses Kreises. Der unten signalisirte Jacob Groos von Offenbach, Herzogl. Nass. Amts Herborn, steher zu Dillenburg mehrerer Verbrechen wegen in Untersuchung. Derselbe hat sich jedoch durch Entfernung von seinem Wohnort dieser entzogen.— Sie werden deshalb auf diesen Menschen invigiliren, ihn im Betretungsfalle arretiren und mit sämmtlichen Effecten, welche sich in seinem Besitze befinden, an mich abliefern. K. Ch. Knorr. Signalement: Alter: 26 Jahr, Bart: schwach und blond, Größe: 5 Fuß 4 Zoll, Kinn: rund, Haare: blond, Gesichtsform: länglich, Gesichts farbe: blaß, Augen: blau 0 Statur: schlank. Mund: ordinair, Zu Nr. K. 2724. Giessen am 25. Sept. 1834. Betreffend: Die Ertheilung von paͤssen zu Reisen in das Ausland. g Sr Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Giessen an N sammtliche Großherz. Büͤrgermeister des Kreises Giessen. Es ist vorgekommen, daß mit Reisepässen, welche zu allgemeine Bestimmungen uber Ziel, Zweck und Dauer der Reise enthielten, mancherlei Unfug getrieben worden ist, weßhalb die paßaus⸗ fertigenden Behörden von höchstpreißlichem Ministerium des J. u. der Justiz angewiesen worden sind, bei deren Ertheilung jedesmal Ziel, Zweck und Dauer der Reise bestimmt anzugeben, auch die Pässe nicht für zu lange Zeit, und nur für einzelne bestimnite Neisen und namentlich nicht allgemein für alle deutsche Bundesstaaten auszustellen.— Sie werden hiervon mit dem Bemerken in Kenntniß gesetzt, daß Sie sich bei Erstattung von Paßberichten ebenfalls nach dieser höchsten Vorschrift pünktlich zu bemessen haben. Jgn Verhinderung des Kreisraths, der Kreissecretär G. Stumpf. Sr 7 Zu Nr. K. G. 7288. f Betreffend: Die Ertheilung von pässen in das Ausland. Der Großherzoglich Hessische n, ü 7 5 e K 0 Kreisrath des Kreises Grünberg 4 0 n ü a n 5 7 1 a. 1 die Großherzogl. Buͤrgermeister dieses Kreises. 00 Von Großherz. Ministerium des Innern und der Justiz ist verordnet worden, daß bei Aus⸗ . stellung von Pässen das Ziel, Zweck und Dauer der Reise genau angegeben, und Ppässe nicht für zu 9 0 lange Zeit, nur für einzelne bestimmte Neisen und namentlich nicht, allgemein für alle deutsche Bundes—⸗ 1 staaten ausgestellt werden sollen. „ Sie werden sich also hiernach bei Ausstellung von Paßattestaten genau bemessen. 9 155%% ie Ou vri er. u Nr. K. 7417 Grünberg am 30. Sept. 1834. 0 Betrefsend: Eine, auf der Chaussee zwischen Ermenrod und. 19 Alsfeld gefundene Taschenuhr. 1 5 Der Großherzoglich Hessische f 1 Kreisrath des Kreises Grunberg 0 g n saͤmmtliche Großherzogl. Bürgermeister und resp. Beigeordneten dieses 8 Kreises. 155 g Am 24 d. M., Abends halb 11 uhr, ist auf der Chaussee zwischen Ermenrod und Alsfeld eine silberue Taschenuhr gefunden worden.— Sie werden beauftragt, dieses mit dem Anfügen in Ih⸗ ren Gemeinden bekannt zu machen, daß der etwaige Eigenthümer sich bei dem Großherz. Bürgermeister zu Ermenrod zu melden und resp. zu legitimiren habe. Ouvrier. Migtellen. Ueber das Branntwein-Brennereiwesen in Bekanntmachungen. Besondere Anzeige. 91 0 Grunberg am 25. Sept. 1834. 340) Meinem Versprechen zufolge, das ieh bei meinem letzten Aufenthalte in Giessen durch das Anzeigeblatt einem verehrten Pub- licum bekannt machte, jährlich zweimal, im Früll- und Spätjahre, daselbst zu erscheinen, zeige ich hiermit an, dass jell bis zum 12. Oct. eintresfe, um daselbst 8 Tage zu verweilen. Mit dem bekannten Zutrauen mir schmeichelnd, empfehle ich mich ergebenst.— lein Logis ist im Gasthause zum EINOnx. 15 1 Jos. Galette, Sohn, . . ̃ ĩ——ñ pract. Zalinarzt aus der Residenz Darmstadt. Waun Deutschland, dessen Besteuerung und die da— gegen, besonders gegen Kartoffelbrennerei, sich erhebenden Stimmen*). Der gedachte Gegenstand der landwirthschaft⸗ lichen Fabricatur hat in neuerer, Zeit, besonders seit der steigenden Verbreitung der Kartoffelbren⸗ nereien, fast in allen Gegenden Europa's, und auch in Amerika viel Gegner gefunden, und man ver⸗ langt nicht nur laut und öffentlich, daß die Landes⸗ regierungen das Branntweinbrennen aus Kartoffeln *) Diesen Aufsatz haben wir aus einem landwirthschaft ichen Blatte emnommen und geben ihn. den Freunden des Kartosfelorauntweins zum Besten; den Gegnern desselben aber überlassen wit, hte etznen Efossen daruber kia stellen, kadem süh offenbar ds Interese des Verf, als Kartoffelbrahntwein Fabricanten, darin ausspricht, Die Red. in Amt Mößigte Zyeck 0 aus der Ve wo die von Ja früher betrieb, mehrfac consumt habt z genstar halb, gegen chen L N weinbre und da strebun jenen A. 9 De He we Br ur in! de 1 1833. dei Aus, l für zu Bundes⸗ 1834. 2 Alsfeld in Ih⸗ rntister den in die da⸗ nerei, Ibschaft⸗ sonders elbren⸗ ud auch an ver⸗ Landes⸗ utoffeln aft ichen en des desselben er Fitu⸗ ert/ Als Ui. . — 50 höhere Besteuerung beschränken sollen, sondern in Amerika und in Sachsen sind auch sogenannte Mäßigkeitsvereine zusammengetreten, die es sich zum Zweck gestellt haben, das Brauntweintrinken ganz aus der menschlichen Gesellschaft zu verbannen. Verfasser dieses glaubt nun in einer Provinz, wo die Kartoffelbrennereien schon seit einer Reihe von Jahren in hohem Flor stehen, und er selbst früher eine bedeutende Anstalt der Art stiftete und betrieb, und wo jetzt durch die Kartoffeln eine mehrfach größere Masse an Branntwein erzeugt und consumirt wird, als früher, Gelegenheit genug ge— habt zu haben, die Natur und Wirkung dieses Ge— genstandes zu durchschauen, und erlaubt sich des— halb, seine Ansichten von derselben und jener da— gegen sich erhebenden Stimmen hier den verehrli⸗ chen Lesern dies. Bl. vorzutragen. Wir wollen zuförderst den Nutzen des Branut— weinbrennens aus Kartoffeln in Betrachtung ziehen, und dann jene dagegen vorgebrachten Gründe, Be— strebungen und Bedenken prüfen, ob sie sich gegen jenen als haltbar erweisen lassen. A. Vom Nutzen der Fabrication des Kartoffelbranntweins. 4) Der Kartoffelbau im Großen ist eine Hauptursache der mehrfach gesteigerten Brannt⸗ weinfabrication, und umgekehrt ist wieder die Branntweinfabrication eine kräftige Belebungs⸗ ursache des Kartoffelbaues im Großen geworden, indem eine gute Versilberung eines Productes zu dessen vermehrter Erzeugung anregt. Wenn nun Niemand, der die Erfolge des Feldbaues kennt, bestreiten wird, daß die Kortoffeln von gleicher Vodenfläche und Düngung eine vier⸗ bis fünfmal so große Masse an Menschen⸗ und Viehnahrung erzeugen, als unsere Getreidearten, der wird, bei der über das. Bedürfniß der Be⸗ völkerung in Preußen und dem nördlichen Deutsch⸗ land hinausgehenden landwirthschaftlichen Pro⸗ duction, auch zugeben müssen, daß jedes loh⸗ nende Versilberungsmittel für die Kartoffeln auch dem Flor des Landbaues sehr ersprießlich seyn müsse; und wenn auf dem Flor des Landbaues auch unbestritten der Flor aller andern Gewerbe, mithin der Wohlstand der Nation beruht, so wird man hier auch zugeben müssen, daß das Branntweinbrennen aus Kartoffeln ein wesent⸗ liches Mittel zu Erhöhung des Wohlstandes der Nation unter unsern Verhältnissen schon im All⸗ gemeinen seyn müsse. f Nächst der Versilberung der Kartoffeln wird aber hierdurch noch das Brennmaterial, Holz und Torf, was in vielen Gegenden fast gar nicht, oder mit viel zu geringem Ertrage um— zusetzen ist, mit verwerthet, ohne daß dieserhalb anstrengende Fuhren nöthig sind, indem man in einer Ladung Spiritus auf vier Pferde nicht nur circa 150 Centner Kartoffeln, sondern auch zugleich den Marktwerth von 300 Kubikfuß Holz auf vier Meilen bequem einsetzen kann, was in unsern dünn bevölkerten Gegenden auch ein Umstaud von Bedeutung ist, der unsere Natur⸗ producte benutzen und verwerthen hilft. 2) Der Futtergewinn, den die Branntweinbren⸗ nerei aus Kartoffeln, eben durch den reichlichen Fruchtertrag dieser giebt, ist ein anderer Ge— genstand von hoher Bedeutung für das Wohl des Ganzen. Denn man kann, der bestehenden allgemeinen Erfahrung nach sicher annehmen, daß die abgehende Schlempe von einem Centuer Kartoffeln eben so viel Futterkraft hat, als ein halber Centner roher Karteffeln, wenn jene dem Verdauungsvermögen der zu futternden Thiere gemäß, in hinreichender Verbindung mit Nauh⸗ futter gegeben wird. Wenn nun ein preuß. Morgen Kartoffeln im Durchschnitt auch nur achtzig Centner Kartoffeln über die Saat giebt, so bezahlt er durch den aus den Kartoffeln ver⸗ fertigten Branntwein immer schon einen baaren Ertrag, den keine andere Feldfrucht im Großen geben kann. Der Futtergewinn ist im Betrage von 40 Centnern roher Kartoffeln in der Futter⸗ kraft 20 Centnern gutem Heu gleich, und die Kartoffeln geben also hier, mit Zurechnung ihres etwa auf 4 Centner Trockengewicht gehenden Krautertrages, 24 Centner Heuwerth an Futter vom preuß. Morgen, und zwar auf einem Bo⸗ den, der höͤchstens gutes Korn und Gerste trägt, oft aber auch für diese zu schlecht ist. Ihr Frucht⸗ ertrag beträgt also hier auf schlechtem Boden mindestens den Werth einer guten Weizenerndte und einer Kleeerndte auf gutem Boden zugleich, während hier der Waizen, statt jener 24 Cent⸗ ner Heufutterkraft, nur etwa 46— 18 Centner mageres Stroh giebt. Der Anbau der Kartoffeln ersetzt nun über— dem in der Kultur des Bodens die reine Som— merbrache, und es gehört bei uns zu den guten Wirkungen der Kartoffelbrennerei, daß jene bis jetzt schon sehr beschränkt ist, und immer mehr beschränkt wird. Was sonst durch die Bearbei— tung der gedüngten reinen Sommerbrache von der Kraft des Düngers durch die Wirkung der Luft verloren ging, das giebt jetzt eine Kartof⸗ felerndte von den geringern, den Getreidefrüch⸗ ten nicht zusagenden Bestandtheilen des Mistes. Gegen eine reine, mit frischem Dünger in den Sommermonaten durchgearbeitete Brache ist also die Kartoffelerndte hier reiner Gewinn, und giebt überdem durch das Futtern der Brannt- weinschlempe und durch sorgfältige Benutzung aller thierischen, besonders auch der flüssigen, Abgänge eben so viel Düngerkraft zurück, als eine gleiche Fläche guter Klee. 8 Alle diese Vortheile treffen nun den ländli⸗ chen Branntweinfabricanten, der sich die noͤthi⸗ gen Kartoffeln dazu selbst baut, zunächst, und setzen ihn in den Stand, auch unter ungünstigen und drückenden Handelsconjuncturen folgende Vortheile für den Flor des Ganzen herbeizufuͤh⸗ ren und zu tragen. Wohlfeile Lebensmittel, die wohl jeder Verständige als ein wesentliches Beförderungs— mittel der öffentlichen Wohlfahrt ansehen muß, sind die nächste Folge hiervon. Denn 2) Wohlfeilheit des Brotes entsteht schon unmit⸗ telbar dadurch, daß große Massen des Kornes, (dessen Anbau durch die Kartoffeln nicht im mindesten beeinträchtigt werden darf), die frü⸗ her zu Branntwein verwendet wurden, für die Brotconsumtion übrig bleiben, welche auch als Thatsache der Gegenwart, wenn nicht Fer. erndten des Kornes und der Kartoffeln(wie bei uns im Jahre 1832) eintreten, augenschein⸗ lich ist, und keines weitern Beweises bedarf. p) Wohlfeilheit des Fleisches wird durch den An⸗ reiz zur Viehhaltung Behufs Benutzung der Kartoffelschlempe bewirkt, bei welcher überdem noch durch die Merinozucht eine höchst wichtige Stapelwaare für den Handel im Großen in der feinen Wolle gewonnen wird. Von Butter und Milch gilt dasselbe. e) Wohlfeiler Branntwein ist eine directe Folge der Kartoffelbrennereein. Wenn früher, ehe diese ins Leben traten, eine Ohm(à 120 Berl. Quart) Branntwein ohne eine Abgabe an den Staat 20, 25 bis 30 Thlr. kostete, so kostet er jetzt bei einer Steuer von 5 Thlr. pr. Ohm, 14, 16 bis 18 Thlr., je nachdem die sonstigen Productenpreiße sind; ja, man hat ihn bis zum Jahre 1830 auch oft für 10 bis 12 Thlr. pr. Ohm verkauft.(Fortsetzung folgt.) Theater in Giessen. Sonntag den 5. October: Die Weiberkur, oder Liebe kann Alles! Lustsp. in 4 Akt. v. Hol⸗ bein. Dann folgt: Der Vetter aus Bre⸗ men, oder die 3 Schulmeister. Lustsp. von Körner. f Dienstag den 7. October: Lenore, oder das Ende des 7jährigen Krieges, vaterländ. Schausp. mit Gesang in 3 Abthl. von C. Holtei. Freitag den 10. Oct.: Die Wiener in Berlin. Fruchtpreise. Komische Oper in 1 Akt, von C. v. Holtei. Vor⸗ her: Die Vertrauten, oder der Rock des Königs, Lustsp. in 2 Akten v. A. Müllner. F. A. Friese. —— —ñ— 3 Waizen.] Korn. Gerste.][ Hafer.] Erbsen.Linsen. dier Datan.— 8 t Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. pfund] fl. kr. Ipfund] fl. kr. Ipfund] fl. kr.[fund fl. kr. fl. kr. pf. fl. kr. pf —— 12—ů— D—.——————— Gießen. 27. Sept, 200 65 f 180 4 28 160 3 300%— 245— e Gruͤnberg 19. April.— 4 401— 380— 4—— 235 3 30—- 6—— Darmstadt... 23. Sept.— Anse eee Damn: 4. Set. c J eee Frankfurt a. M.. 15. Sept.— 6 4e 110— 345] 1 20—1I. 9 50— De.——ꝗ—.—— 2 3 legitim Zu N. Bet Flurdu lungen eine V in Ken Zu Ni Bet saͤmmt wegen, mes, herbeige digten b solche in Collecte gehe und Rechner,