ilogt 77 8 K ilogr. esserten ollstän⸗ M ehle ultate. ð Ki⸗ Kilogr. einem ud(75 nehrfach bei un⸗ ersuchen er hin⸗ her sehr er ver⸗ g, mit „ un⸗ an der wurden, an bis⸗ als 75 em Ge⸗ 5 Pro⸗ immer und auf eiter zu⸗ oft auf sen. zaltet. Oberhessisches Intelligenz n Kreis- Blatt. M14. Mittwoch den 2. April 1834. Amtliche Bekanntmachung, coursirende falsche Muͤnzen betreffend. 5 80 folgende, aus einem offentlichen Blatte entnommene amtliche Bekanntmachung findet man sich zu ver— oͤffentlichen veranlaßt. Gießen, den 30. Maͤrz 1834. G. Stumpf, Kreis-Secretaͤr. Auf erhaltene Anzeige, daß unter nachgemachtem Kurfuͤrstlich Hessischem Stempel nicht nur falsche Sechskreuzerstuͤcke, sondern auch 3 und 3 Thaler in Umlauf seyen, wurde Bericht des hiesigen Muͤnzwardeins erfordert, und es ergaben sich nachfolgende falsche Muͤnzen: Erstens z Thalerstuͤcke von 1831, welche von so geringhaltigem Silber, namlich 2 Loth 33 Gran in der rauhen Mark, nach dem zur Probe gekommenen Stuͤck, demnach nur 4 Kr. 13 Heller des 24 Fl. Fußes Werth enthalten, und zum besonderen Kennzeichen haben, daß, wenn man an solchen am Rande ein wenig schneidet, solcher auffallend roth wird. Zweitens z Thalerstuͤcke, welche auf denselben Stempeln wie die obigen gepraͤgt, aber zwischen 16 und 20 Aß gegen echte leichter und von sogenanntem Neusilber oder Weißkupfer sind, also gar keinen Werth haben. Drittens 1 Thalerstuͤcke von 1828, zwischen 20 und 28 Aß zu leicht, ebenfalls von Weißkupfer und ganz ohne Werth. Diese zeichnen sich vorzuͤglich durch ihr glattes seifenartiges Anfuͤhlen und durch die sehr schlecht und stumpfeckig gravirte Schrift, auch durch das Vorwaͤrtshaͤngen des Dritters aus. Viertens Sechskreuzerstuͤcke von 1832, von demselben Metall(Weißkupfer) und Gepraͤge, ohne Werth, und dadurch kennbar, daß, wenn man sie auch mit hartem Koͤrper reibt, sie weißer bleiben und daß das Gepraͤge sehr flach gehalten und die Krone uͤber dem Wappen etwas großer ist, als bei dem wirklich aus der Kurhessischen Muͤnze zu Cassel kommenden Gepraͤge dieser Art. Rreigräthliche Bekanntmachungen. Zu Nr. K. 2461. Gruͤnberg, am 1. April 1834. Betreffend: den Jost Hartmann von Stangenred. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg an die Großherzoglichen Buͤrger meister dieses Kreises. D.. unten signalisirte, wegen eines auf dem letzten Gießer Markte veruͤbten Pferdediebstahls dringend ver⸗ daͤchtige, in Hungen inhaftirt gewesene Jost Hartmann von Stangenrod, ist, nach Benachrichtigung des Großh. Landgerichts Hungen, in der Nacht vom 26. auf den 27. vorigen Monats aus dem dasigen Gefaͤngnisse ent⸗ wichen. Da an der Wiederhabhaftwerdung dieses gefährlichen, schon wegen fruͤheren Diebstahls bestraften Sub⸗ jects viel gelegen ist, so werden Sie angewiesen, auf denselben genau zu invigiliren, ihn im Betretungsfalle zu arretiren und wohl verwahrt anher einzuliefern. 8. g u re . Signalement des Jost Hartmann: Alter: 20 Jahr. Groͤße: 6 Schuhe(ohngefaͤhr). 3 5 Statur: untersetzt. 5 1 9 6 Gesicht: oval.. Haare: blond. Augen: grau. Nase: dick. Mund: aufgeworfen. Kinn: gewohnlich. Derselbe trug bei seiner Entfernung einen mit Leder besetzte Reithose mit Knoͤpfen; Baͤndelschu Kleidung einen blauen linnenen Kittel. grauen Tuchfrack mit blanken, gelben Knoͤpfen; blaue, he und gruͤne tuchene Schildkappe— und uͤber dieser Zu Nr. K. 2452. Grünberg, am 31. Maͤrz 1834. Betreffend: Gesuch des Ort svorstandes der Gemeinde Endbach, Kreises Biedenkopf, um Erlaubniß, im Großherzogthum Hessen eine Collecte erheben zu dürfen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg an deister dieses Kreises. Der Gemeinde Endbach, Kreises Biedenkopf, ist hoͤchsten Orts zur Erbauung ihres Schulhauses eine Collecte den demnach beauftragt, diese Collecte in Ihren Buͤrger⸗ in der Provinz Oberhessen bewilligt worden. Sie wer den Gemeinderechner Carl Michel zu Gladenbach zu uͤbersenden, zu⸗ meistereien zu erheben und den Betrag an gleich auch den Betrag der eingegangenen Summen mir anzuzeigen. die Großherzoglichen Buͤrgern aher Zu Nr. K. 2322. i Grünberg, am 27. Maͤrz 1834. Betreffend: das Mitbieten der Bürgermeister bei den von ihnen abgehalten werdenden Versteigerungen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Gruͤn berg a n saͤmmtliche Buͤrgermeister dieses Kreises. Unter Bezugnahme auf die in Nr. 9. des Intelligenzblatts enthaltene Verfuͤgung vom 20. vorigen Monats, setze ich Sie in Kenntniß, daß Hoͤchstpreißliches Ministerium des Innern und der Justiz auf meine Anfrage, auf welche Weise den Großherz. Buͤrgermeistern die Moͤglichkeit gegeben werden solle, sich ihren Bedarf an Holz, Gras ꝛc. zu verschaffen? sich dahin ausgesprochen hat, wenn ein Buͤrgermeister bei einer Versteigerung von Holz, Gras ꝛc. seinen Bedarf ersteigern wolle, so habe er den Beigeordneten, und wenn auch dieser aus denselben Gründen verhindert seye, ein Gemeinderathsglied mit der Versteigerung zu beauftragen, in welchem Falle alsdann dem Bürgermeister und resp. dem Beigeordneten unbenommen seye, durch Dritte aufzutreten. u eee 1 790 als Steigerer in Person oder.“ J Nr, Bett U Mu 1833 90 wachen, gegenfal zur gehi fügt we Contre Pruͤfu Zu N Be E, zeigen ich m größe ergres Zu 5 Ju aulag kunft Alg 1j blaue, ber dieset J 1834. e Collech 1 Burger, nden, zu itz 188ʃ N lufrage arf a 90 dil 1 debe al chem alt g n M unt person * Zu Nr. K. 2310. Grunberg, am 25. Maͤrz 1834. Betreffend: die Stellung und Prüfung der Gemeinderechnungen von 1888. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg a n die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Man macht Sie aufmerksam, daß jetzo der Zeitpunct nahe ist, wo die Gemeinderechner die Rechnung von 1833 gestellt haben und an Sie abliefern muͤssen. Sie werden uͤber Einhaltung dieses gesetzlichen Termins wachen, und wo er nicht eingehalten wird, der Großherz. Rechnungskammer die erfoderliche Anzeige machen, gegenfalls Sie sich selbst zuzuschreiben haben, wenn spaͤtere Entschuldigungen, Sie haͤtten die Rechnungen nicht zur gehoͤrigen Zeit erhalten, nicht beruͤcksichtigt, sondern gegen Sie selbst die geeigneten Zwangsmaaßregeln ver— fuͤgt werden, wenn die Rechnungen nicht zur bestimmten Zeit bei Großherz. Rechnungskammer eintreffen. Bei der Einsendung der Rechnungen an Großherz. Rechnungskammer muͤssen zugleich die Gemeinde; Controle, die Bescheinigung uͤber stattgehabte Offenlegung der Rechnung und resp. Bekanntmachung, das Pruͤfungsprotocoll und die etwa von anderen beigelegte Bemerkungen mit eingesendet werden. Dude. Zu Nr. K. 2309. Grünberg, am 25. Maͤrz 1834. Betreffend: die Vertilgung der Feldmäuse. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grunberg a n die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Es sollen sich in anderen Kreisen in diesem Fruͤhjahre Feldmaͤuse in groͤßerer und Besorgnisse erregender Zahl zeigen; ich habe zwar noch keine Anzeige erhalten, daß dieses auch in dem hiesigen Kreise der Fall seye, finde ich mich aber doch veranlaßt, Sie hierauf aufmerksam zu machen, mit dem Auftrage, wo sich Feldmaͤuse in größerer Zahl zeigen, alsbald die zu deren Vertilgung geeigneten und mehrfach empfohlenen Maaßregeln zu ergreifen und mir zugleich berichtliche Anzeige zu machen. nn err Zu Nr. K. 2297. Gruͤnberg, am 25. Maͤrz 1834. Betreffend: die Unterstützung von größeren Wiesenverbesserungen. Der Großherzoglich Hessische Kreisrath des Kreises Grünberg J an die Großherzoglichen Buͤrgermeister dieses Kreises. Insofern in Ihren Gemeinden eine ausgedehntere Wiesenverbesserung durch groͤßere Ent- oder Bewaͤsserungs⸗ anlagen gewuͤnscht und beabsichtigt wird, so werden Sie mir dieses schleunig anzeigen, indem dann gegen Ende kunftigen Monats, wo der Großherzogl. Oeconomierath Papst in die hiesige Provinz kommt, die Plane zu diesen Anlagen entworfen werden koͤnnen. Ouvrier. Bekanntmachungen. 300) Frucht⸗Versteigerung bei dem Rentamte Gießen. Freitag den 4. April, Vormittags 10 Uhr, wer⸗ den auf dem Rathhause zu Allendorf an der Lum da:. 10 Malter Waizen, 100 Malter Korn, 30 Malter Gerste und 100 Malter Hafer, sodann: Montag den 7. April, Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhause in Gießen: Malter Waitzen, 250 Malter Korn, „ Gerste und 140 Malter Hafer n Bedingungen versteigt. Oic pee en 20. Maͤrz 1834. Großh. Hess. Rentamt. Schneider. 14⁰ unter Die Angabe in dem Landkalender, daß der 2te Viehmarkt zu Gruͤnberg auf den 8. Mai(Himmelfahrt) falle, ist irrig; solcher faͤllt vielmehr auf den 1. Mai, welches andurch zur oͤffentlichen Kenntniß gebracht wird. Gruͤnberg, den 1. April 1834. Der Großh. Hess. Kreisrath des Kreises Gruͤnberg. Ouvrier. 283) E. Doͤring aus Hanau hat die Ehre, einem verehrungswuͤrdigen Publikum die ergebenste Anzeige zu machen, daß sie den naͤchstkom⸗ menden Markt mit einem großen Vorrath Putzwaaren bezieht. Naͤmlich: eine große Auswahl Strohhuͤte, Seiden⸗ und Bergal⸗, Damen- und Kinder-Huͤte; eine große Auswahl, Hauben aller Art, nach dem ueuesten Facon; eine große Auswahl Pariser Stickereien, Da— men⸗Kraͤgen und Chemisetten, sowie Herrn-Kraͤgen und Chemisetten, nebst Tuͤll⸗Halstuͤchern; eine große Auswahl gestickter und seidner Taschentuͤcher, Band, Spitzen, Tuͤll, lederne und Bergal⸗Handschuhe, und was sonst noch in dieses Fach einschlaͤgt. Ich werde wie fruͤher, dem verehrenden Publi⸗ cum mit den billigsten Preisen meiner schoͤnen und gu⸗ ten Waaren dienen, und hoffe mich eines zahlreichen Besuches erfreuen zu können. N- Mein Logis ist, wie schon bekannt, im Gasthof zum Rappen. i 5 303) Theater ⸗ Anzeige. Sonntag den 6. April: er Wii Original⸗Lustspiel in 3 Akten von Aug. v. Kotzebue. Dienstag den 8. April: Herr ind, Schauspiel in 2 Akten, von Freiherrn. v. Zedlitz. Dann folgt: Braut und Braͤntigam in einer Person, Original⸗Lustspiel in 2 Akten, von Aug. v. Kotzebue. Freitag den 11. April: JF und olg s, oder: die Leibeigenen, Trauerspiel in 5 Akten, von Dr. C. Raupach. Gießen, den 5. April 1834. f August Friese. „ Pruchtpreise. Waizen.] Korn. Gerste. Hafer. Erbsen.] Linsen. Städte.[Datum. 5. 7 e 5 Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Malter. Pfund fl. kr. pfund fl. kr. Pfund fl. kr. Pfund fl. kr. fl. kr. pf.[ fl. kr. pf. 5 5——— 27. Gin; 22. März. 200 6 45/480 4 201 160 3 30]— 2 50—————— Grünberg. 22. März.— 5— 38 30% 13 5%% e Darmstadt 25. März.——— 1— 9—— 336— 2 414———1——— Main,. 22. März.— 5 se.— 4 200—%„ Ea d enn Frankfurt a. M.. 24. März.— 1 3 e ee eee N e 9 rn ö a Druck und Verlag der G. D. Brühl'schen Buch- und Steindruckerei. 8 Zu Nr. Belt Nach don Far 8 fur Ausf 2 21 Nr. Zett. Ga Nicschwer Sie werd machen, U benen — 5 1