Nr. 51 iprache wurde ein An , das Theater mit dem ten. hwierigkeiten der Stadt recht augenscheinlich ge jah, die Entschädigungen Haus- und Grundstüds wangsweise ihren Besitz lage neuer Stadtbahnher. Atlas- Ergänzungsban par 4 Karten der Er Deutschland, 36 Karten arten von Ahien, 14 Kar 3, 3 Karten von Auftra en und 13 Sondertarten und Religionen und ein En 23 RM., in Halbleder Eitut AG., Leipzig. Mer Schaut hat oder gar ber igen dreibändigen Wer der Verlag zur Heraus entschlossen hat. Butunjt einer Jugend un achtsheft als Sondernum e läßt Tatsachen sprechen vie die Jugend sich selbst Le große Woche"-Sonder en an diesem Weihnachts ... Unter diesem Titel gér, Darmstadt, in einem Der Preis des 48 Gei Bestellungen nimmt der dt, Liebfrauenstr. 6, an. Die Münchner Jllustrierte 0 Bildnisse von Kinder rflich recht gehabt haber en find. Welt"( Verlag Dr. Selle hrgang 1932 ist soeben er 25 Ausgaben, so ist aud Programm der Elegan tisch Vorschläge für die Eingt das neue Heft der Delle für jede Gelegenheit ag: Berlin- Steglitz, Hum ganges enthält einen be ath. Rempis-- Naft, Stutt rift. Organ und Eigen närzte( e. B.). Das erit 3, der nun in den Verla übergegangenen Zeitschrift m Gewande. Eine Reib Etifer haben sich zu einen oſſen. Diefer Kalender will day erhalten. Zeitgemäße Au aus der Unfallversicherun er die Bedeutung der U alender ist von der Unjal um Preise von 14 R.- P an Klein in Gießen Klein, Giefer ( 6) RIECK steuer buch M jedes Gewerbe, r freie Berufe, , Verbände etc. erausgeber: GIESSEN Súdanlage 21 Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. Politische Rundschau. Der Aeltestenrat des Reichstags tritt am Mittwoch, den 4. Januar, zusammen, um den Termin für die nächste Bollsitzung endgültig festzulegen. Während es noch vor wenigen Tagen schien, als ob einige große Parteien bereit sein würden, einen tommunistischen Antrag auf Einberufung des Reichstages zum 9. oder spätestens 11. Januar zu unterstützen. Der Alterspräsident des Reichstages, General a. D. v. Lizzmann, hat sein Mandat niedergelegt. Er behält jedoch seinen Sitz im Preußischen Landtag. Wie von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, findet ein Neujahrsempfang im Hessischen Staatsministerium nicht statt. Wie wir aus Berlin erfahren, ist für die nächste Zeit eine Reihe von Ausweisungen ausländischer Kommunisten aus dem Deutschen Reiche vorgesehen. Zur Förderung der Verwendung inländisch- tierischer Fette ist die Reichsregierung durch eine Notverordnung des Herrn Reichspräsidenten ermächtigt worden, einen Verwendungszwang für Butter bei der Herstellung von Margarine in Ergänzung des schon seit 1. Dezember 1930 bestehenden Verwendungszwanges für Talg und Schmalz anzuordnen. Wie der Reichslandbund mitteilt, hat der geschäftsführende Präsident Graf von Kaldreuth in Anbetracht des Zusammenbruches der Butterpreise ein Telegramm an den Reichskanzler gerichtet, in dem die völlige Buttere infuhrsperre gefordert wird. Um die deutschen Treibstoffverbraucher preislich entlassen zu können, wurde von den deutschen Treibstoffproduzenten bei den zuständigen Stellen der Reichsregierung beantragt, den Treibstoffzoll um zirla 3 Pfg. je Liter zu ermäßigen, unter der Voraussetzung, daß gleichzeitig die Ausgleichssteuer in derselben Höhe, also ebenfalls 3 Pfg. je Liter wegfällt. Die thüringische Regierung hat dieser Tage auf dem Notverordnungswege die Schlachtsteuer eingeführt, mit der Begründung, daß die Selbständigkeit des Landes auf dem Spiele stehe und Thüringen vom Reich bontottiert werde, wenn es nicht alle noch verfügbaren Steuerquellen restlos erfasse. Das Thüringer Volksbildungsministerium hat der Frau Oberschulrat Dr. A. Siemsen die ihr im Jahr 1923 widerruflich erteilte Erlaubnis zum Halten von erziehungswissenschaftlichen Vorlesungen an der Universität Jena entzogen. Die N.S.K. teilt mit, daß Dr. Frid gegen Otto Strasser und Hildebrand wegen der Weigerung, die ihnen übersandte Berichtigung bezüglich des Verlaufes der Reichstagsfraktionsfizung zu veröffentlichen, Strajanzeige erstatten werde. An dem Wohnhaus des früheren Anstaltsbeamten Bernbée in dem Dorfe Stolberg bei Küstrin, der kürzlich aus der NSDAP. ausgetreten ist, explodierte am Dienstag früh ein Sprengtörper, der Materialschaden anrichtete. Personen wurden nicht verletzt. Im Zusammenhang mit dem Anschlag wurden mehrere Mitglieder der NSDAP verhaftet. Wegen der Ablehnung, die das Schauspiel„ Gott, Kaiser und Bauer" von Jul. Han im Deutschen Theater in Berlin bei einem großen Teil des Publikums gefunden hat und wegen der daraus erfolgenden Störungen hat die Direktion des Deutschen Theaters nach einer Besprechung im Polizeipräsidium auf die weitere Aufführung des Stüdes verzichtet. Das Deutsche Theater bleibt daher vorläufig geschlossen. Auf Veranlassung des Auswärtigen Amtes hat der Norddeutsche Lloyd- Dampfer Agira in Amapala( Honduras) 22 deutsche Frauen und Kinder, die durch die Aufstandsbewegung ge= fährdet waren, an Bord genommen. Von der Rotterdamer Polizei sind in den letzten Wochen in mehreren Privatwohnungen und Geschäftshäusern Waffensendungen beschlagnahmt worden, die im Einzelfalle aus 25 bis 100 Revolvern und dazugehöriger Munition bestanden. Alle diese Sendungen stammen aus Belgien und sollen, wie die Polizei annimmt, nach Deutschland geschmuggelt werden. Der holländische Finanzminister fündigte in der letzten Sigung des Abgeordnetenhauses an, daß die Regierung das Uebereinkommen von Ouchn über eine jährliche Herabjegung der Einfuhrzölle um 10 Prozent nicht ratifizieren werde, solange England, Frankreich und Deutschland nicht die Abschaffung der Meistbegünstigungsklausel angenommen hätten. Der dänische Arbeitgeberverband, dem die Arbeitgebervereinigungen fast aller Branchen des dänischen Wirtschaftslebens angehören, hat sämtliche Arbeitslohnabkommen, die zum 1. April 1933 ablaufen, bereits jetzt gekündigt. In der Belgischen Kammer wurde mit 93 Stimmen bei einer Stimmenthaltung das Programm zur Sanierung der belgischen Finanzen angenommen. In der belgischen Kammer wurde der Heereshaushaltsplan für 1933 besprochen. Danach soll die Truppenzahl des Heeres auf 61 000 Mann festgesetzt werden. Während die französische Kammer das Anleiheprojekt für Desterreich ratifizierte, wurde in Paris gleichzeitig der österreichisch- französische Präferenzvertrag unterzeichnet, das erste Präferenzabkommen, das Desterreich bekommt. Die französischen Abgeordneten Parmentier und Henriot haben im Kammerbüro einen Entschließungsantrag eingebracht, in dem die Regierung aufgefordert wird, unverzüglich die Atten über die angeblichen Geheimrüstungen Deutschlands und die Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 31. Dezember 1932 Nichterfüllung der Vertragsverpflichtungen durch Deutschland zu veröffentlichen. Die Französische Kammer bewilligte in einer Nachtsigung den von der Regierung beantragten Kredit von 300 Millionen Frs. zur Stützung des Getreidepreises. in Eine fommunistisch- syndikalistische Revolution Spanien, die bereits durch ein weitverzweigtes Komplott in allen Einzelheiten vorbereitet war, fonnte durch einen Zufall im legten Augenblid von der Polizei vereitelt werden. Die der Agrarpartei angehörenden drei Minister des bulgarischen Kabinetts haben am Dienstag ihren Austritt aus der Regierung beschlossen, nachdem ihre Forderungen auf Finanzund Wirtschaftsreformen sowie auf eine stärkere Beteiligung der Agrarpartei an der Regierung von den übrigen Ministern abgelehnt worden waren. Ministerpräsident Muschanow hat am Mittwoch vormittag dem König die Gesamtdemission des Kabinetts überreicht. Der bulgarische König beauftragte den bisherigen Ministerpräsidenten Muschanoff mit der Bildung des neuen Kabinetts. Eine Verordnung des südslawischen Ministerrats ermächtigt Banten mit aktiver Zahlungsbilanz, welche vorübergehend mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Auszahlungen auf Sparkassenfonto oder für laufende Rechnung einzuschränken. Die Verordnung wird ein Jahr lang in Kraft bleiben. Griechenland hat für seine Kriegsschulden an die Vereinigten Staaten ein Moratorium von zwei Jahren erhalten. In einem Communiqué des Schazamtes wird ausdrücklich betont, daß diese Maßnahmen mit dem Hoover- Moratorium nichts zu tun habe. Zwischen den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern der Baumwollindustrie von Lancashire ist ein neues Abkommen ge= troffen worden, das für jeden Weber eine größere Anzahl von Webstühlen vorsicht. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 52 Nach einer Meldung aus Asuncion haben sofort nach Been= digung des 24stündigen Weihnachts- Waffenstillstandes zwischen Bolivien und Paraguay die Kämpfe wieder eingesetzt. Der Führer der chinesischen Delegation in Genf, Dr. Yen, ist zum Botschafter in Moskau ernannt worden. Der japanische Ministerpräsident Saito hatte mit Vertretern der Seijukai- Partei und der anderen Parteien Besprechungen über die Beziehungen zwischen Parlament und Regierung. Er betonte dabei nachdrücklich, daß die Auflösung des Parlaments aus außenpolitischen Gründen vermieden werden müsse. Das amerikanische Schazamt rechnet für das erste Halbjahr des laufenden Haushaltsjahres mit einem Fehlbetrg von 4750 Millionen RM. Personalverminderung bei der Reichsbahn. Der ,, Allgemeine Eisenbahner- Verband" weist in einer Zuschrift darauf hin, daß nach den soeben erschienenen amtlichen Zahlen der Reichsbahnverwaltung die Kopfzahl des Reichsbahnpersonals Ende Oktober 1932 nur noch 567 000( Beamte und Arbeiter) gegenüber 676 000 beschäftigten Personen Ende Oktober 1931 betrug. Der Personalbestand hatte sich also binnen Jahresfrist um 109 000 Köpfe vermindert. Diese Verminderung hat inzwischen weitere Fortschritte gemacht, da in der erstgenannten Ziffer ca. 180 000 Zeitarbeiter einbegriffen waren, denen inzwischen größtenteils auch gekündigt worden ist. Es ergibt sich aus den jetzt veröffentlichten amtlichen Personalziffern, daß allein im Oktober 1932 nicht weniger als 33 000 Köpfe zur Entlassung gebracht worden sind. Allen Lesern Der amerikanische Botschafter in London, Mellon, hat er ein gesundes, frohes, neues Jahr klärt, daß er sich nach dem 4. März 1933 ins Privatleben zurückziehen werde. wünscht Verlag u. Schriftleitung der„ Gießener Ztg." Enttäuschte Hoffnungen. Eine Betrachtung des deutschen Handwerks an der Schwelle des neuen Jahres. Das Jahr 1932 war für das deutsche Handwerk ein Jahr großer Enttäuschungen. Seine wirtschaftliche Lage verschlechterte sich von Monat zu Monat. An dieser Gesamtfeststellung vermag auch die Tatsache nichts zu ändern, daß sich gegen den Herbst im Bau- und Baunebengewerbe eine gewisse Belebung bemerkbar machte. Ausreichende Beschäftigung fehlte in allen Zweigen. Die wenigen Aufträge, die noch vorhanden waren, wurden dem Handwerk durch die sich immer mehr breitmachende Schwarzarbeit streitig gemacht. Die große Arbeitslosigkeit, deren gegenwärtiger Stand 5,6 Millionen beträgt, führte im Zusammenhang mit den herabgesetzten Löhnen und Gehältern zu einer weiteren Schrumpfung der Kaufkraft. Selbst das Weihnachtsgeschäft, auf das sich alle Hoffnungen setzten, entsprach nicht den Erwartungen. Nur die notwendigsten Dinge wurden gekauft. und auch diese nur in den billigsten Preislagen. Dazu nahm das Borgunwesen weiter überhand. Die Summe der Außenstände wird immer größer. Es wäre für das Handwerk eine aufrichtige Neujahrsfreude, wenn endlich einmal die Käuferschaft sich bemühte, ihre Rückstände zu bezahlen. Wirtschaft auslösen können und so verpuffen müssen. Die Reichsregierung Papen hat durch die Bereitstellung eines Sonderbetrages von 50 Millionen RM. für die Vornahme von Althausreparaturen eine recht günstige Teilbelebung der Wirtschaft als Voraussetzung für eine endgültige Lösung des Arbeitslosenproblems nicht außer acht gelassen werden. Die große Notlage im Handwerk, die vor allem auf die Zunahme der Schwarzarbeit und auf die starke Uebersetzung in den eigenen Reihen zurückgeht, erheischt besondere Maßnahmen. Go fordern der Reichsverband des deutschen Handwerks und der Deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag die Einschränkung der Gewerbefreiheit. Hiernach soll in Zukunft unter Einschaltung einer Uebergangszeit die Ausübung eines Handwerksbetriebes abhängig gemacht werden von der Ausfertigung einer Handwerkerkarte, die auf der Grundlage der Handwerksrolle auszustellen ist. Als Voraussetzung wird neben der selbständigen Ausübung eines Handwerts als stehendes Gewerbe die Berechtigung zur Führung des Meistertitels oder die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen vorgesehen. Das Verlangen des Handwerks nach Einschränkung der Gewerbefreiheit geht letzten Endes auch von der Erkenntnis aus, daß sich die Ablösung des gegenwärtigen Wirtschaftssystems durch eine berufsständisch geordnete Individualwirtschaft nicht länger mehr aufhalten läßt, eine Individualwirtschaft, die die Erhaltung der Einzelpersönlichkeit verbürgt, der Freiheit des Einzelnen aber auch durch die Einordnung in einen Gemeinschaftszusammenhang notwendige Grenzen zieht. Was das Handwerk in erster Linie braucht, ist Arbeit. Es ist ihm eine Qual, müßig zu stehen. Die neue Reichsregierung hat zwar als einzigen Programmpunkt ihre Absicht herausgestellt, Arbeit zu schaffen, allein die kürzliche Rundfunkrede des Reichskommissars für Arbeitsbeschaffung vermochte die Bedenten des Berufsstandes nicht zu zerstreuen, daß eine unmittelbare Belebung seiner Wirtschaft nicht zu erwarten ist. Man sollte doch eigentlich im Laufe der Jahre gelernt haben, daß Arbeitsbeschaffungsprogramme für die öffentliche Hand immer Krüden für die Wirtschaft und damit künstliche Maßnahmen bleiben, die in ihrer Wirkung keine natürliche Belebung der Seit Jahren verlangt das Handwerk bei allen Maßnahmen, die in der Reichsregierung für die Ueberwindung der Wirtschaftskrise und für die Umstellung des Wirtschaftssystems ge= troffen werden, die Mitwirkung eines Vertrauensmannes der mittelständischen Wirtschaft an entscheidender Stelle. Auch das Jahr 1932 brachte dieser Forderung keine Erfüllung. Und doch bleibt ihre Berücksichtigung um so notwendiger, wenn man bedenkt, daß sich alle übrigen Berufsstände im Reichstabinett unmittelbar Gehör verschaffen können. Gegenüber 5 Millionen landwirtschaftlicher Betriebe sollte man auch den 3½ Millionen gewerblicher Betriebe des selbständigen Mittelstandes das Recht zu einer einheitlichen Vertretung ihrer Interessen einräumen. Gerade darin liegt ja der Nachteil für den gewerblichen Mittelstand, daß sich seine Belange bei den Reichsministerien auf verschiedene Ministerien verteilen. Um diesen Mißständen abzuhelfen, hat der Reichsverband des deutschen Handwerks die Forderung nach Errichtung eines besonderen Reichsministeriums für den gewerblichen Mittelstand erhoben. Ihre Verwirklichung wird dem Handwerk wieder neuen Mut und neue Hoffnung geben können. Eine durchgreifende Handwerkspolitik dient der Stärkung der selb= ständig wirtschaftenden und verantwortlichen Menschen in Klein- und Mittelbetrieben und damit auch gleichzeitig der Ueberwindung der großen Wirtschaftskrise. Zur Jahreswende. Neujahrsbetrachtungen des Hessischen Verkehrsverbandes. Das Krisenjahr 1932 mußte naturgemäß auch für die gesamten Verkehrsgewerbe Enttäuschungen bringen. Es darf wohl gesagt werden, daß der Tiefpunkt der Wirtschaftskrise, wenn nicht alle Zeichen trügen, im Verlauf des zu Ende gehenden Jahres erreicht ist. Wenn auf irgendeinem Gebiete eine Stimmung des Verzichts und des Pessimismus fehl am Plage ist, so ist dies im Bereiche des Verkehrswesens der Fall. Wer dieses fördern will, muß von einem, wenn auch mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse nicht allzu weitgehenden Optimismus, von einer positiven Verkehrsgesinnung getragen sein, wenn nicht von vornherein alle zur Förderung des Verkehrs in die Wege ge= leiteten Maßnahmen zum Mißerfolg verurteilt sein sollen. Dies gilt in gleicher Weise für die großen öffentlichen Verkehrsunternehmungen, wie Eisenbahnen, Post, Schiffahrt, Kraftfahrzeugverkehr, Luftverkehr, für die Gemeinde-, Stadt, Landes- und Reichsverwaltungen, wie sie für die privaten Fremdenverkehrsgewerbe, darüber hinaus aber auch für alle Wirtschaftszweige, die mittelbar aus den Vorteilen des Fremdenverkehrs Nutzen ziehen. In diesem Sinne werden auch an der Wende der Jahre Samstag, den 31. Dezember 1932. 1932/1933 die zahlreichen und vielfältigen Kräfte, die sich bisher im Sinne einer gedeihlichen Entwicklung des Verkehrs zu tatkräftiger Arbeit zusammengefunden haben, besonders in der jetzigen schwierigen Zeit ihr Ziel im Auge behalten, das dahin geht, in gemeinsamer Arbeit den volkswirtschaftlich so wichtigen Zweig des Fremdenverkehrs so sorgsam wie nur immer möglichst zu pflegen. Hierzu gehört in erster Reihe, daß trotz aller notwendigen Sparsamkeit der öffentlichen Finanzgebarung das unbedingt erforderliche Mindestmaß an Mitteln für die Werbung zur Verfügung gestellt wird. Ohne Werbung kein Erfolg! Dies gilt in gleicher Weise für den einzelnen Geschäftsmann wie für einen Fremdenverkehrsplay oder eine verkehrlich zu fördernde Landschaft. Von den Verkehrsverwaltungen darf erwartet werden, daß sie wie bisher alle Kräfte anspannen, um dem Verkehrsbedürfnis gerecht zu werden, nicht nur im Sinne einer Beibehaltung der bisherigen Einrichtungen, vielmehr in planmäßigem sorgsamem Ausbau der Verbindungen. In diesem Sinne bleibt von besonderer Bedeutung die Ausgestaltung des Fahrplans. Ein besonders vordringlicher Wunsch im RheinMain- Gebiet geht nach wie vor dahin, den Bezirks- Eilverfehr noch stärker als bisher zu pflegen. Von großer Bedeutung in dieser Beziehung ist die Gestaltung der Perso= nentarife. Die in dieser Richtung vorgetragenen Wünsche der Verkehrsinteressenten, die namentlich auf eine allgemeine He r- absetzung der überhöhten Einheitssäge abzielen, dürfen als bekannt vorausgesetzt werden. Von einer besonders großen Bedeutung für die weitere Verfehrsentwicklung erscheint es schließlich, in welcher Weise den berechtigten Forderungen des Kraftfahrzeugverkehrs im neuen Jahr Rechnung getragen wird. Darüber, daß die Ge= samtbelastung des Kraftfahrzeugverkehrs, die namentlich durch Zölle, innere Abgaben, Spritbeimischungszwang und nicht zuletzt durch allzu starre Preisbindungen bedingt ist, eine gedeihliche Entwicklung dieses gegenüber der Schiene jüngeren und in vielen Beziehungen leistungsfähigeren Verkehrsmittels des Kraftwagens stark abdrosseln mußte, kann kein Zweifel bestehen. Die ganz ungewöhnlich hohe Zahl der Abmeldungen von Hunderttausenden Kraftfahrzeugen in diesem Winter dürfte eine genügend flare Sprache sprechen. Im Vergleich mit dem sich freier entfaltenden Kraftfahrzeugverkehr des Auslandes muß sich ein solcher dem deutschen Kraftfahrzeugverkehr schwere Fesseln auferlegender Zustand äußerst nachteilig auswirken. Es ist aher dringend zu wünschen, daß den Anregungen der an einer Förderung des Verkehrs beteiligten Organisationen auf eine zeitgemäße Revision der steuerlichen und sonstigen betrieblichen Belastungen des Kraftverkehrs baldigst durchgreifend Rechnung getragen wird. Ein Wunsch an alle Deutschen aber ergeht: Die reichen landschaftlichen Schönheiten und die hohen geschichtlichen und kulturellen Werte der deutschen Gaue, insbesondere auch des Hessenlandes, sind so zahlreich und bedeutsam, daß der hierdurch wiederholte Ruf ,, Reist in Deutschland!" im Jahre 1933 hoffentlich noch mehr als bisher Verständnis und Widerhall finden wird. ,, Gießener Zeitung" Lokales. Zum Jahreswechsel! Ein Jahr ist nichts, wenn man's verputzt: Ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt. Ein Jahr ist nichts, wenn man's verflachte: Ein Jahr war viel, wenn man's durchdachte. Ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchlebt, Jm eignen Sinn genossen und gestrebt; Ein Jahr war nichts, wenn man sich selbst verlor, In irrem Zug zu fremden Fahnen schwor. Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot, Das uns im Innern nicht ein neues bot: Das Jahr war viel, in allem Leide reich, Das uns getroffen mit des Geistes Streich! Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang: Nur nach dem vollen mißt des Lebens Gang. Ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr: Sei jedem voll, dies gute neue Jahr! Hans von Gumppenberg. Silvestergedanken. Zwölf dumpfe Schläge. Silvesternacht Ein ernstes Lied haben die Glocken angestimmt Dem alten Jahr singen sie das Grablied und dem neuen den ersten Gruß und den Weihegefang. Schwer war die Last des alten Jahres. Drückende Sorgen schleppte wohl jeder mit, denn es war ein schweres in der schwarzen, langen Reihe seit bald 20 Jahren. Viel Kampf und wenig Friede, viel Haß und wenig Liebe, viel Not und wenig Trost so können wir das alte Jahr zeichKein Neujahrs- Feiertag in Rußland. Moskau. Das Arbeitskommissariat und der Gewerkschaftsrat haben die an sie gerichteten Bitten, den 1. Januar anstatt des 30. Dezember als Arbeitsruhetag anzusehen, abgelehnt, gerade der Neujahrstag müsse zu Ehren der um den Fünfjahresplan besonders verdienten Arbeiterstoßbrigade als Arbeitstag gefeiert werden. Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. 34. Fortsetzung. ( Nachdruck verboten.) nen. Aber wir haben sie getragen, die schwere Last. Darum wollen wir auch dem Herrgott danten für die Kräfte, die er uns hierfür gab. Wohl sind auch viele unter der Last erlegen und an irgend einer Kreuzweg- Station liegen geblieben. Sie war zu schwer. kommen und bringt Segen! Zahlungen werden erbeten auf das Postscheckkonto Frankfurt a. Main Nr. 69 208,, Hessischer Landesverein für Innere Mission, Darmstadt" mit dem Vermerk ,, Rußlandhilfe". * Aus dem Stadttheater. Als Silvestervorstellung wird heute Abend, 20,15 bis 22,30 Uhr, bei ermäßigten Preisen außer Abonnement zum erstenmal der Schwant ,, Stöpsel" von Franz Arnold und Ernst Bach gegeben. Und jezt stehen wir wieder an der Schwelle eines neuen Jahres, an einem Meilenstein des Weges, der durch dieses Leben führt Mach es auf das Tor, du Ewiger und führ uns mit deinem Ségen hinein in das neue Jahr, in das unbekannte Land unserer Hoffnung! Reich du uns, allgütiger Gott, die Hand und gib uns einen festen Wanderstab! Gib uns Hoffnung auf bessere Tage, gib uns den Glauben an uns selbst wieder und die Liebe, die ein so seltener Gast in Deutschland geworden ist. Gib uns Arbeit, damit wir alle wieder zum Hammer greifen können und zum Pflug und der Bergmann wieder hinabsteigen kann zu seinem Stollen. ,, Gewiß. Wir müssen allerdings in Betracht ziehen, daß ein Endscheidungskampf auf neutralem Platz nicht die gewohnte Zuschauerzahl anziehen wird. Aber das ist schließlich von untergeordneter Bedeutung." Die Kapelle spielte den Marsch Alte Kameraden". Der Vorsitzende sah gedankenvoll dem blauen Rauch seiner Zigarre nach. „ Ich habe Ihnen noch eine Mitteilung zu machen," begann er zögernd ,,, die Sie gewiß überraschen wird: Bringhoff will zum 1. Juli wieder nach England zurück." Du Lenker aller Lenker, sprich über unser deutsches Vaterland jetzt in dieser Weihestunde ein neues Werde! Einen Augenblick herrschte unter den Fußballspielern be= stürztes Schweigen. Adolf Müller, der eben noch übermütig zu der Marschmelodie die Worte:„ Mein Mann, der fährt zur See" gesummt hatte, verstummte plötzlich. Der Sonntagsschreiber. * * Länderfußballkampf Deutschland Italien. Am morgigen Sonntag wird zum dritten Male der Länderkampf Deutschland gegen Jtalien im Fußball ausgespielt. Diesmal ist Italien, und zwar die Stadt Bologna der Schauplatz der Austragung. Dr. Paul Laven wird im Südwestfunk über das ganze Spiel be= richten, während die übrigen deutschen Sender die zweite Halbzeit des Spieles übernehmen. Die Uebertragung beginnt um 14.30 Uhr. Von der Universität. In der philosophischen Fakultät der Universität ist der Privatdozent für Musikwissenschaft und Leiter des musikwissenschaftlichen Seminars Dr. Rudolf Gerber zum außerplanmäßigen außerordentlichen Professor ernannt worden. Aber dann wurde Dr. Bargmann mit Fragen bestürmt: Bringhoff will uns verlassen!? Warum? Ist ihm jemand zu nahe getreten? Einer von unserer Mannschaft? Oder vom Vorstand? Sonnabend beim Training hat Bringhoff doch noch nichts davon gesagt! * 1933 Lutherjahr. Da sich im kommenden Jahre Martin Luthers Geburtstag zum 450. Male jährt, haben sich die deutschen Lutherstädte, wie Eisleben, Mansfeld, Wittenberg, Erfurt, Eisenach, Halle, Magdeburg usw. entschlossen, im Einvernehmen mit firchlichen Stellen in besonders eindrucksvoller Weise sich für das Luther- Erinnerungsjahr einzusetzen. * Reichsfinanzverwaltung. Landesfinanzamt Darmstadt. Regierungsassessor Friedrich Claus wurde zum Regierungsrat bei dem Finanzamt Friedberg( Hessen) ernannt. Nr. 52. Samstag, de Hück Was ist i Es jei ch Und wenn Dann hat Vom Sch Das mach Für den Und wen Da betam Aber genu In Genf Und wenn Mit Knall Das Ergeb Aus der N Da feierte Den Altm Er hätte In Bad N Biel' Kong Der Menjd Wer möcht Der Flugi Und als Auch man War rajch Auch in Denn' s Das städ Weil's 2 Drum hat Mit dem Die städti Man hat Man fiede Nur bring Das Maro Man verle Doch sind Ueber dies Und wenn Bedenkt, Aus Nah und Fern. Laubach. Die Geflügelzuchtvereine Büdingen, Schotten, Laubach, Hungen, Gedern, Dauernheim, Düdelsheim, Selters, Altenstadt und Nidda halten hier, getragen vom Geflügelzuchtverein Laubach und Umgebung, unter Mitwirkung der Landwirtschaftskammer und dem Protektorat von Graf Georg Friedrich Solms- Laubach vom 3. bis 15. Januar 1933 eine große Bezirks- Geflügelschau ab. * Liebesgaben für Verwandte und Freunde in Sowjetrußland. Aus zahlreichen Nachrichten, die täglich eintreffen, sehen wir, daß die Notlage unserer Brüder in der Sowjetunion sich von Tag zu Tag steigert. Groß ist die Not in Deutschland, in Europa und Amerika vielmals größer ist sie im Osten. Auf Grund von Abmachungen mit den Sowjetbehörden bieten sich durch Vermittlung des Evangelischen Hilfsausschusses„ Brüder in Not" sichere Wege, an Angehörige und Bekannte in der Sowjetunion Geld oder Waren zu senden. Jedes Scherflein ist will- ,, Ich glaube noch nicht, daß Bringhoff uns so ohne wei teres verlassen wird," entgegnete Theo Hansen zuversichtlich. ,, Jeder andere, aber nicht Bringhoff... bestimmt nicht." ,, Unser Verein hat damit nichts zu tun," entgegnete der Vorsitzende. ,, Die Sache liegt so: Zu dem Spiel Viktoria gegen Eintracht gestern vormittag mußten wir den Schiedsrichter stellen. Für den verhinderten Brecht ist dann Bringhoff eingesprungen. Ja... und bei diesem Spiel muß irgend etwas pasiert sein. Genaueres weiß ich auch nicht. Jedenfalls ist unserm Trainer eine schwere Kränkung widerfahren. Bringhoff war heute morgen bei mir und erklärte, daß er den Vertrag, der ja auf beiderseitigen Wunsch damals nur für ein Jahr abgeschlossen worden ist und bis zum 1. Juli läuft, nicht wieder erneuern wolle. Ich war über diese Eröffnung natürlich ebenso überrascht wie Sie jetzt. Auf meine Fragen erklärte er, sein Entschluß, nach England zurückzukehren, hinge zum größten Teil mit dem gestrigen Spiele zusammen. Näheres weiß ich auch nicht, da unsere Unterhaltung durch einen Besucher vorzeitig beendet wurde." Oberschmitten( Krs. Schotten). Am Donnerstag brach im Ausschußlager der Moufangschen Papierfabrik Feuer aus. Hier lagerten die hohen Stapel der Papierabfälle, die zu großen Ballen zusammengepreßt sind. Die starke Rauchentwicklung des schwelenden Feuers verhinderte zunächst ein Vordringen zum eigentlichen Brandherd. Der Sachschaden ist bedeutend. Krojdorf( Krs. Weylar). Das älteste Zwillingspaar Deutschlands, das im Sommer gemeinsam den 88. Geburtstag feiern konnte, hat nun das Zeitliche gesegnet. Dem am Diens tag verstorbenen Landwirt Philipp Pfeifer ist seine Schwester vor einigen Monaten vorausgegangen. ,, Davon bin ich nicht so sehr überzeugt," entgegnete Dr. Bargmann. ,, Tatsache ist doch, daß Bringhoff in England sehr beliebt ist und einige Vereine sich immer noch bemühen, ihn als Trainer wieder nach dort zu engagieren. Außerdem ist Bringhoff auch nicht der Mann, der einen so schwerwiegenden Entschluß wie diesen faßt, um ihn gleich wieder umzustoßen, weil er gerne genötigt sein will." ,, Sieh doch mal nach, Günter, was über das gestrige Spiel Viktoria gegen Eintracht in der Zeitung steht?" schlug Adolf Müller vor und leerte gedankenvoll sein Glas. Der Torwart überflog den Bericht. Niederwetz( Krs. Wetlar). Nachdem der Arbeiter G. seine seit acht Jahren innegehabte Mietwohnung aufgegeben hatte, fand sein Nachfolger bei den Aufräumungsarbeiten einige falsche Geldstüde. Als die Angelegenheit zu Ohren des Orts vorstehers tam, erstattete er Anzeige. Wegen des Verdachtes der Herstellung und wegen Verdunkelungsgefahr wurde G. dem Gerichtsgefängnis in Wetzlar übergeben. ,, Eintracht hat das Spiel 4: 3 gewonnen... Am Schluß steht hier noch, daß es während des Spiels und auch nach Beendigung zu unliebsamen Ausschreitungen gekommen ist." ,, Na, das mag eine schöne Holzerei gewesen sein," mut= maßte Ernst Gehle. „ Ich will heute abend zu Bringhoff gehen," meinte Theo Hansen aus seinen Gedanken heraus. Seine vier Kameraden und auch Dr. Bargmann stimmten ihm zu. Die Gauner werden immer frecher. Frankfurt a. M. Vor einigen Tagen fam ein bisher unbekannter Mann in ein Café auf der Kaiserstraße und zeigte eine Bescheinigung vor, nach welcher er berechtigt war, eine Klavierharmonila abzuholen, die einen Wert von 600 RM. repräsentierte. Das im Café anwesende Küchenmädchen händigte das Instrument auch ahnungslos aus. Theo ließ seinen Plan, heute abend einen Brief an Marieliese zu schreiben, fallen. Dazu blieb ihm morgen noch Zeit geug. Die Hauptsache war, daß er die quälende Ungewißheit, die Dr. Bargmanns Mitteilung in ihm hervorgerufen hatte, los wurde und sich mit Bringhoff aussprechen konnte. 200 000 Mart unterschlagen. Köln. Der Leiter der Bezirksdirektion Köln der Deutschen Reichspostreklame G. m. b. 5. und sein Stellvertreter sind unter dem Verdacht der Unterschlagung oder Veruntreuung verhaftet und ins Untersuchungsgefängnis gebracht worden. Der durch die Veruntreuungen entstandene Fehlbetrag soll sich auf rund 200 000 Mart belaufen. Gleich nach dem Abendbrot machte sich der Spielführer auf den Weg. Zuerst wollte er zu Fuß gehen, um seine Gedanken zu sammeln. Aber dann packte ihn die Ungeduld und er be= stieg eine Elektrische. Eine Viertelstunde später saß der Mittelstürmer seinem Trainer gegenüber. ,, Das ist recht, Theo, daß du mich wieder einmal besuchst. Hast du schon zu Abend gegessen? Sonst will ich..." ,, Danke, ich komme gerade vom Essen." Der Trainer musterte den jungen Fußballspieler mit einem besorgten Blick. Es schien ihm, als sähe er müde und angegriffen aus. In 138 Minuten Berlin- Hamburg. Der Schnelltriebwagen der Reichsbahn stellte bei seiner ,, Prominentenfahrt" am Donnerstag einen neuen Schnellig teitsrekord insofern auf, als er die 290 Kilometer lange Strede Berlin Hamburg in 2 Stunden 18 Minuten zurüdlegte. Theo. Drei Wochen wird es gewiß noch dauern, bis alle Ver bände ihren Meister gefunden haben. Diese Ruhezeit ist nach den letzten anstrengenden Spielen auch nur zu begrüßen." ,, Ich brauche keine so lange Erholungspause," entgegnete der Mittelstürmer furz. ,, Meinetwegen fönnten wir schon näch sten Sonntag wieder spielen." Ja, ja, die Jugend," lächelte Bringhoff.„ Nichts wird ihr so leicht zu viel." Theo Hansen stützte seinen Kopf in beide Hände und sah vor sich hin. Sein junges Knabengesicht hatte einen traurigen, versonnen Ausdrud. Bringhoff kannte seinen lebensfrohen Schüler kaum wieder. ,, Theo, Junge," begann er vorsichtig ,,, fehlt dir etwas? Hast du irgendeinen Kummer?" Der Mittelstürmer richtete sich auf und sah seinem Trainer in die Augen. ,, Ja, ich habe etwas auf dem Herzen. Deshalb bin ich ja hierher gekommen. Ist es wahr, daß Sie fort wollen? Ich kann es nicht glauben und meine Kameraden auch nicht." Und eine leise, verborgen gehegte Hoffnung stieg wieder in ihm auf. ,, Hast du heute schon mit Dr. Bargmann gesprochen, Theo?" fragte Bringhoff schuldbewußt. „ Ja.. vor ein paar Stunden." ,, Du darfst nicht glauben, daß ich irgend etwas hinter eurem Rücken abmachen wollte", fuhr der Trainer mit seltsam rauber Stimme fort. ,, Morgen beim Training hätte ich euch natürlich meine Absicht gleich mitgeteilt." fing. Er verstummte, als er einen Blick aus Theos Augen auf,, Also ist es doch wahr, daß Sie uns verlassen wollen!" rief der Mittelstürmer verbittert und enttäuscht. Wie treue Kameraden haben wir zusammengehalten, und jetzt.. Werde ich euch untreu?" „ Ja Theo aufrichtig. " ich weiß fein anderes Wort dafür," entgegnete Ganz still war es im Zimmer. Unten auf der Straße fuhr eine Elektrische vorbei. Die Wanduhr ticte... Bringhoffs Augen ruhten auf seinem jungen Freund, der ,, Na, jetzt gibt es erst mal ein paar spielfreie Sonntage, bekümmert vor sich nieder sah. Er liebte diesen ehrlichen JunDann mu Daß nur Der mit Was an Das trod'n Bald zapft Dann find Und das Du herrli Was Schme Und so w Und wenn Dann fage Und 33" Drum fort Im neuen Und da di Beginn ich Ich wünsch Dag nehm Und leben Komm' Gib Gesun Und fitte gen, an dem „ Sieh mo auf ein Jahr sucht, meine Sie hab Das wei mein Vertrag „ Ach, ein Uns bindet da wenigstens geg ganz anderes, Ich weiß übe Du überf Trainer." Ja, gewi flommen. Er et fich jedes mit unferer Bujammen?" Rein, beit auch sehr schwe Der Mitte rigteit übertam „ Ich will mütig, während müden Bewegu Nein, The Dergeben. Jahn wiegenden Enti Der Spielf Ja, aber Der Larine Jh mochte je id, es würde n die Hand auf di Es ist das Ich habe die ga auf der Antlag mich. Aber ich tennit, die mein nicht verurteilen Nr. 52. en erbeten auf das Hessischer Landes em Bermert Ruß itellung wird heute reijen außer Abon Don Franz Arnold ien. Am morgigen tampf Deutschland al ist Italien, und Austragung. Dr. as ganze Spiel be er die zweite Halb agung beginnt um menden Jahre Mar hrt, haben sich die sfeld, Wittenberg, tschlossen, im Ein ers eindrudsvoller einzusetzen. Fern. " dingen, Schotten, elsheim, Selters, Dom Geflügelzucht wirtung der Lands Graf Georg Fried r 1933 eine große nnerstag brach im it Feuer aus. Hier lle, die zu großen Rauchentwidlung Sit ein Vordringen den ist bedeutend ste Zwillingspaat men 88. Geburtstag . Dem am Diens ift seine Schwester r Arbeiter S. feine aufgegeben hatte, gsarbeiten einige Ohren des Orts gen des Verdachtes efahr wurde S. . cher. am ein bisher un 7. rstraße und zeigte echtigt war, eine von 600 RM. remädchen händigte Röln der Deutschen Ivertreter sind un Veruntreuung ver racht worden. Der betrag soll sich auf burg. stellte bei seiner neuen Schnellig meter lange Strede en zurüdlegte. uern, bis alle Ver Ruhezeit ist nach zu begrüßen." spause," entgegnete ten wir schon nach „ Nichts wird ihr De Hände und sah einen traurigen, nen lebensfrohen ,, fehlt dir etwas? jah seinem Trainer Deshalb bin ich ja zt wollen? Jch fann ch night." fnung stieg wieder gesprochen, Theo?" rgend etwas hinter Trainer mit feltsam ining hätte ich euch Theos Augen auf verlassen wollen!" ttäuscht.„ Wie treue und jezt..." et dafür," entgegnete en auf der Straße tidte... jungen Freund, der Diejen ehrlichen Jun Samstag, den 31. Dezember 1932. Rückblick von hier und dort". Was ist im alten Jahr all passiert? Es sei chronologisch hier registriert; Und wenn es genau nach der Reihe nicht geht, Dann hat nur der Wind das Blatt mal verweht Vom Schreibtisch unter dem Tintenfaß, Das macht im allgemeinen mir wenig Spaß. Für den Reichstag hatte man genug gewählt, Und wenn man dann die Stimm' gezählt, Da betam die Wahl stets ein and'res Gesicht, Aber genutzt hat die Sache uns allen nicht. In Genf ward vielmals vergeblich debattiert Und wenn auch Kanonen wär'n aufmarschiert. Mit Knallerbsen schossen so manche zwar nicht, Das Ergebnis im ganzen steht in arg trübem Licht. Aus der Näh', in dem Frankfurt, der Handelszentrale, Da feierte man ungezählte Male Den Altmeister Goethe, oh, wenn er es wüßt', Er hätte vom Olymp uns sicher gegrüßt. In Bad Nauheim, da wurde auch viel debattiert, Viel' Kongresse wurden da arrangiert; Der Menschheit zum Nutzen, dem Arzt nicht zum Schaden, Wer möchte sein Herzlein dort start nicht mal baden. Der Flugsport in Hessen, er blüht und gedeiht, Und als man so manchen Hafen geweiht, Auch manch neues Schwimmbad im Hessenland, War rasch ein politischer Streit entbrannt. Auch in Gießen, da wurde gejubelt sogar, Denn' s Theater ist gebaut vor 25 Jahr, Das städtische Oberhaupt feiert auch mit, Weil' s 25 Jahr führt die Geschide mit Glüd. Drum hat man geehrt ihn, den Hessensohn, Mit dem Ehrenbürgerbrief als bleibenden Lohn. Die städtischen Finanzen sind leidlich gar dran, Man hat auch erweitert die elektrische Bahn. Man siedelt auch hier wie im ganzen Reich, Nur bringt man nicht alle Wünsche zugleich. Das Marokko im Süden, das wandert bald ab, Man verlegt es ins Nordend der Musenstadt. Doch sind die Besizer im Gartenfeld Ueber diese Verlegung nicht so zufrieden gestellt. Und wenn man so alles dann noch überschaut, Bedenkt, daß so wenig heut wird gebaut, Dann muß man sich jagen, Schuld trägt nur daran, Daß nur fehlte im Reich der Finanzenmann, Der mit weiterer Voraussicht hätte alles gespürt, Was an Dalles im großen Berlin allein passiert. Das trod'ne Amerika wird jetzt wieder naẞ, Bald zapft man das Bier auch wieder vom Faß. Dann findet auch Absatz der deutsche Wein, Und das wird den Winzern willkommen sein. Du herrliches föstliches Rebenblut, Was schmeckst du den Kennern und Nichtkennern gut. Und so wollen wir sagen: du„ Alt- Jahr" ade! Und wenn du bereitet hast mancherlei Weh, Dann sage, daß alles ein Ende mal hat, Und ,, 33" vielleicht dir Besseres aufwart'. Drum fort mit dem Trübsinn, mit Hoffnung aufs neu', Im neuen Jahr gibt's ja 2 mal die 3, Und da diese Zahl voller Heiligkeit ist, Beginn ich es freudig als Optimist. Ich wünsche den Lesern in Stadt und in Land, Daß nehmen sie öfter die Zeitung zur Hand, Und leben aufs neue in lichtfroher Zeit, Komm' ,, Kronos", wir sind dazu alle bereit, Gib Gesundheit uns allen, vernichte den Streit Und fitte zusammen, was sich hat entzweit, gen, an dem kein Falsch war, wie einen Sohn. ,, Sieh mal, Theo," begann er zögernd, ich bin damals auf ein Jahr zu euch gekommen. In dieser Zeit habe ich versucht, meine Pflicht zu tun." ,, Sie haben noch viel mehr getan," unterbrach Theo ihn. ,, Das weiß ich nicht. Es mag wohl sein. Und wenn nun mein Vertrag abgelaufen ist...“ ,, Ach, ein Vertrag," meinte der Fußballspieler traurig. ,, Uns bindet doch mehr, als ein solches Stück Papier. Ich habe wenigstens geglaubt, daß das, was uns trennen tönnte, etwas ganz anderes, etwas." Er stockte und fuhr dann leise fort: Ich weiß überhaupt nicht, was das sein könnte." ,, Du überschätzt mich, Theo. Es gibt doch auch noch andere Trainer." ,, Ja, gewiß... noch andere," nickte der Mittelstürmer be= flommen. Er dachte nach, ehe er langsam fortfuhr, als müßte er sich jedes Wort abringen: Sängt Ihr Fortgang irgendwie mit unserer Mannschaft oder überhaupt mit unserm Verein zusammen?" ,, Nein, bestimmt nicht... Deshalb wird mir der Abschied auch sehr schwer." Der Mittelstürmer erhob sich. Eine hoffnungslose Traurigkeit überfam ihn und ohne zu wissen, seufzte er tief auf. „ Ich will jetzt nach Hause gehen," sagte er dann gleich mütig, während ihm das Herz in der Brust klopfte. Mit einer müden Bewegung nahm er seinen Hut, der auf dem Stuhl lag. ,, Nein, Theo, bleib noch. So wollen wir nicht auseinan= dergehen. Ich will dir jetzt erzählen, warum ich diesen schwerwiegenden Entschluß gefaßt habe, euch zu verlassen." Der Spielführer stand an der Tür. ,, Ja, aber nicht heute abend," entgegnete er ausweichend. Ich mochte jetzt allein sein. Wie ich hierher kam, dachte ich, es würde noch alles gut." Der Tariner stand neben dem Fußballspieler und legte ihm die Hand auf die Schulter. ,, Es ist das erste Mal, Theo, daß wir uns nicht verstehen. Ich habe die ganze Zeit über das Gefühl gehabt, als säße ich auf der Anklagebant. Gewiß, der Schein spricht auch ja gegen mich. Aber sieh mal, mein Junge, solange du nicht die Gründe kennst, die meinen Fortgang veranlassen, darfst du mich auch nicht verurteilen." ,, Gießener Zeitung" Damit wir, wenn du ins Grab wirst gesenkt, sagen können: Du hast uns beschenkt! Du hast uns gegeben neuen Mut, Was früher verdorben, es ist wieder gut. Und so hoff' ich, daß all unser Wünschen wird wahr. Gott segne dich und uns, du neues Jahr! Kritikus. Glückwunsch und Sonderwunsch. Heil Gießen, heil Wieseck, Ihr kurbelt an, Jetzt ist sie gebaut, die Elektrische Bahn Und was man so lange hatte bedacht, Was lang währt', wird schließlich doch gut gemacht Und so will ich mich kurz fassen in meinem Lobgedicht, Denn auch ein läng' res bezahlt die Redaktion nicht. Es hat geklappt und es ist wohl getan, Gießen und Wiesed, sie haben ihre Bahn. Man kann vom Lindenplatz zum Lindenplatz, Von Gießen nach Wiesed mit seinem Schatz, Von Wiesed nach Gießen bis an die Bahn, Mit seinem ,, Lies'che" elektrisch fahr'n. Der Autobus der geht zur Ruh', Läßt lause seine Pneumatic- Schuh Wir danken, danken vielmals dir. In irgend einem ,, Neu- Revier"; Und hat auch der eigne Zweckverband Den Großverkehr Hessen" einstens erstand, Die Wiesecker Kass' arg angegriffen. Schluß damit, mal darauf gepfiffen; Schon vieles wurde falsch gemacht Und hinterher hat man gesagt, Warum mußte es so lange dauern. Wozu der Streit zwischen Städter und Bauern, Laßt uns doch alle einig sein Und gründen rasch mal den Verein, Der Neid und Mißgunst unterbind', Daß Beamte, Freiberufler einiger sind; Daß wieder Treu und Glauben echt Und Herr und Knecht sich verstehen möcht, Dann wird's mit uns auch vorwärts gehn, Wie's mit dem Bahnbau ist gescheh'n, Laßt's uns ein gutes Zeichen sein Und steigt mit in die Bahn jetzt ein; Sie bring uns hin bis an das Ziel. Hab Fahrgäst' jederzeit recht viel, Daß sie ausscheid' als Zuschußbetrieb, Dann wird sie erst den Gießnern lieb; Und laßt auf furze Strecke fahr'n, Für nur 10 Pfg., wie einmal vor Jahr'n, Dann ist auch stets der Wagen voll. Kein Fremder sagt mehr, das ist ja toll, Wie oft ich schon gehöret hab', Wenn zu Besuch bei mir ein Musterknab( Reiseonkel). Wie's fommt, da fährt der Kondukteur, Als einz'ger Fahrgast hin und her? Ich sagt, das liegt an dem Tarif, Die Bahn läuft grad, die Einnahm' schief. Das wird jetzt besser, wohlauf, wohlan: Hoch endlich die Elektrisch Straßenbahn', Daß sie in bessere Zukunft fährt, Als was uns war, bisher beschert. Und daß es bald kommt in die Reih', Daß ein Riß friegt der Vertrag von Versailles, Daß Arbeit wieder hat jeder Mann Und er 8 Stund' stets täglich schaffen kann; Daß Werkstatt, Werkplatz und Büro Gefüllt mit Menschen, die nur froh Und fröhlich ihr'm Beruf nach geh'n; Ich wünsch, ich könnt' dies noch einmal sehn'! Kawa, Gießen. Theo hatte wieder Platz genommen. „ Ich kann es immer noch nicht glauben, daß Sie wirklich fort wollen, Herr Bringhoff," erklärte Theo verzagt und müde wie ein Läufer, der sein Aeußerstes hergegeben und dennoch als letter angekommen ist. ,, Meine Kameraden wissen, daß ich heute abend hier bin. Sie rechnen gewiß damit, daß es mir gelingen wird, Sie zum Bleiben zu bewegen. Es geht uns eben allen überein. Ich glaube, es gibt nicht viele Mannschaften, die so an ihrem Trainer hängen wie wir. Das wissen Sie doch auch, Herr Beringhoff. Wenn Sie fortgehen... ich weiß nicht, ich werde das Gefühl nicht los, als müßte dann unsere Mannschaft an Kampfgeist und Gemeinschaftsgefühl verlieren Wenn ich Sie nun bitte, Herr Bringhoff, von Herzen bitte, auch im Namen meiner Kameraden, bei uns zu bleiben, könnten Sie Ihren Entschluß nicht doch noch ändern?" Der Trainer hatte den Kopf in die Hand gestützt und sah sinnend vor sich hin. Er hatte geglaubt, durch ein paar Worte eine Verbindung zu lösen und dabei vergessen, daß es eine Jugend gab, die in ihrem heißen Wollen und in ihrer rührenden Treue stärker war als alles ,, Ich weiß von unserm Vorsitzenden, daß man Sie gestern schwer gekränkt hat," fuhr der Mittelstürmer erregt fort und ballte seine braunen sehnigen Fäuste unter dem Tisch. ,, Das war feige und gemein. Ich bin gerne bereit, Ihnen Genugtuung zu verschaffen. auch mit der Faust!" Bringhoff war ausgestanden. ,, Laß nur, Theo. Du meinst es gewiß gut, aber mit roher Kraft sind die gestrigen Vorfälle nicht aus der Welt zu schaffen. Da gibt es nur zweierlei: Das Feld zu räumen oder den Glauben an den deutschen, fairen Fußballspieler nicht zu verlieren Damit ging er zum Schreibtisch, nahm einen Brief in die Hand und riß ihn mitten durch. ,, Das war meine Zusage an die englische Mannschaft. Ich bleibe bei euch, Theo, und... es fällt mir nicht schwer." Unten an der Haustür nahmen sie Abschied. ,, Am Freitag habe ich Geburtstag, Herr Bringhoff. Dazu werde ich meine Kameraden einladen. Ich möchte auch Sie bitten, zu kommen. Wir wollen mal recht vergnügt sein." ,, Ja, gewiß Theo." Langsam ging der Mittelstürmer die Straße hinunter. Neujahr 1933! Von Wilhelm Reuter, Dornholzhausen. Gib mir die Hand, du deutscher Bruder, Da Abschied nehmen wir vom alten Jahr, Es stand die Not an unsers Schiffes Ruder Und ein Begleiter blieb uns die Gefahr. Und Gram und Sorgen schreiten mit hinüber. Wird dornenvoll nicht auch das Neue sein? Wird nicht der Himmel uns noch täglich trüber Und unser Deutschland ohne Sonnenschein? Dir stredt die Not die Hand entgegen, Nr. 52. Und Wahn ist's, was aus deutschen Augen blidt, Millionen Hände, die sich nimmer regen, Millionen Herzen, die der Sturm gefnidt; Millionen, die das Hoffen längst verlernten, Millionen, auch der kleinsten Liebe bar; Millionen, die vom Glauben sich entfernten, Millionen treten so ins neue Jahr. Und du Soldat vom alten Heere Bist müde du und hoffnungsmatt? Zerschlug man dir auch Schwert und Ehre, Soldat bleibt der, der Willen hat! Du darfst nicht träg am Wege liegen, Wo alles fällt und liegen bleibt, Du darfst nicht feig zu Kreuze friechen, Wo dein Befehl dich fämpfend vorwärts treibt. In Reih und Glied hast du gestanden, So lang dein Aug die Fahne sah, Jedoch vom Vaterland der Not zu schanden, Steh'n stark noch uns're Besten da! Soldaten steh'n wo Schwache fallen Und tapf're Jungen treibt es in die Front, Und ,, Deutschland über Alles" hörst du schallen, Und staunend siehst du, was die Not gekonnt. Das ist das Wunder dieser Zeiten: Daß starke Männer rastlos vorwärts geh'n; Daß Jene unserm Volk den Weg bereiten, Die wir als Kämpfer in der alten Front geseh'n! Verdun und Flandern bauten Ewigkeiten, Loon und Somme reden von der Pflicht, Die Toten hielten ihren Schwur vor Zeiten; Ihr Lebenden wer hält ihn heute nicht? Laßt weit dahinten Not und Sorgen Und stellt das Wollen in den neuen Tag. Das neue Deutschland braucht den lichten Morgen Und treuer Herzen jubelvollen Schlag. Braucht Regimenter willensstarter Krieger, Braucht Männer, bieder, treu und wahr. Sie werden sein die frohen Sieger An jedem Tag im neuen Jahr! Nachbarliche Hilfe. Für die Arbeitslosen und alle, die von der Not der Zeit besonders betroffen werden, wurde auch in diesem Jahr in den Stadt- und Landgemeinden die Winterhilfe eingesammelt. Es ist das ein Anzeichen dafür, daß die Zeit vorbei ist, wo man alle Lasten sozialer Hilfe auf die breiten Schultern des Staates und seiner Versicherungs- und Unterstützungsorgane abwälzen zu können glaubte. Darüber mußten die lebendigen Kräfte nachbarlicher Hilfe erlahmen und absterben. Darum ist es gut, daß, je mehr die Not wächst und die großen Kassen des Staates sich leeren, es nun wieder ankommt auf das ganz persönliche Helfen von Mann zu Mann, von Nachbar zu Nachbar, wo nun ,, Nun ist alles wieder gut", dachte er und flötete das Landsknechtslied. Am Freitag abend saßen die Fußballspieler im Klubzimmer der ,, Sportklause", um Theos Geburtstag zu feiern. Auch Bringhoff war erschienen. Adolf Müller führte an dem langen Tisch das Präsidium. Vor ihm standen ein Gong und ein Notenständer. ,, Das ist das Mikrofon," erklärte er lachend. ,, Wir wer den die Feier auf den Rundfunk übertragen. Gleich geht es los.. Als die Uhr acht schlug, setzte er den Gong in Bewegung und stand auf. ,, Hier ist der Sender Foulsdorf auf Welle 0,0! Meine Da men und Herren! Wir übertragen heute abend aus der Sporttlause das Festbankett, das Herr Hansen anläßlich seines Geburtstages veranstaltet... Ich darf Sie wohl zunächst kurz mit den teilnehmenden Herren bekannt machen: neuer Mir zur Linken Günter Freund, der reine Tor, der auch das Tor auf dem Spielfeld stets rein hält. Neben ihm Ernst Gehle, Rechtsaußen, Scheitel auf der linten Seite, Schlips, Schuhnummer 44... Weiter unten Karl Schäfer, Rechtsinnen, frisch rasiert, kleine Krater im Gesicht, aber nicht verheiratet, Daneben Otto Drees, Linksaußen, Mamas Liebling, Betragen sehr gut, Statspielen mangelhaft. Mur gegenüber Theo Hansen auf bekränztem Stuhl, Mittelstürmer, Spielführer, Geburtstagskind und nicht mehr zu haben Neben ihm Herr Bringhoff, Trainer der Landsfnechte, Mädchen für alles... An der rechten Seite Willi Hoffmann, Linksinnen, blauer Anzug, Nichtraucher... Weiter Erich Janßen, linker Läufer, energisch, aber noch nicht vorbestraft Nun kommt Fritz Körner, rechter Läufer, der Mann, der nie lacht. Wenn er heute abend lachen sollte, werden wir Ihnen das sofort mitteilen. Er hat eben schon einen Anlauf gemacht, aber das war noch nicht recht was... Daneben Hans Zille, genannt Bubi, linker Verteidiger, Lodenkopf, Liebling aller jungen Mädchen... Neben mir Hugo mit dem seltenen Namen Schmidt, rechter Verteidiger, Nichtsänger und Statspieler Zum Schluß darf ich mich Ihnen selbst vorstellen: Adolf Müller, Mittelläufer, Sprecher, bescheiden und schweigsam. Sie hörten eben den Beifall der Anwesenden.. ( Forts. folgt.) Samstag, den 31. Dezember 1932. wieder jedes Haus, jede Familie, jede Gemeinde und jeder Kreis für seine notleidenden Glieder zu sorgen hat. Wo in einem Volk und Staat diese natürlichen Lebens- und Gemeir, schaftsbeziehungen stark und gesund sind, wo alle lebendige: Kräfte zum Mittragen und Stützen willig gemacht werden, da läßt sich gut leben, da wird auch die größte Noi gemeinsam ertragen und überwurden. Der Vater von Bethel hat diese nachbarliche Hilfe bereits vor 50 Jahren gefordert und zur Tat werden lassen. Als Gegenwehr gegen die damals immer wieder einsetzenden Wirtschaftskrisen, die ein ständig wachsendes Heer von Arbeitslosen schufen, fordert er von den Kreisen und Gemeinden prat: tische Nothilfemaßnahmen, Notstandskolonien, Wanderherbergen und Wanderarbeitsstätten sollen geschaffen werden sollen zur Zeit der Krise vor Not und Elend bewahren und eine Brücke bilden, die über den Abgrund eines schweren Winters oder einer besonderen Krisenzeit hinweghilft. Gie Heute gewinnt diese Nothilfe im Sinne Vater Bodelschwinghs erhöhte Bedeutung. Die kommenden Wintermonate werden an die Betheler Arbeiterkolonien, an das Wanderheim in Bethel und an die verschiedenen Pensionärabteilungen für alte, wandermüde Leute Anforderungen in bisher noch kaum dagewesenem Umfange stellen. Man rechnet damit, daß jeden Tag rund 2000 arbeits- und heimatlose Menschen an Bethels Tischen sitzen werden. Es sind die Wanderer der Landstraße, die längst vom Heimatboden losgerissen und verschlagen sind. Keine Gemeinde sorgt für sie, keine Versicherung und keine Fürsorge zahlt für ihren Unterhalt. Hungrig und abgerissen kommen sie und wollen mit Nahrung und Kleidung versorgt werden. Das ist in unserer schwerer Zeit keine leichte Aufgabe, die nur zu lösen ist, wenn alle mithelfen, die noch dazu in der Lage sind. Das Haus Pangilo( d. h. gerechte Verteilung) in Bethel ist die große Sammel- und Verteilungsstelle all der Sachen, die die Freunde der Kranken und Heimatlosen schicken, um ihren armen Brüdern zu helfen. Schuhwerk, Kleidungsstüde, Strümpfe, warmes Unterzeug, Hemden, alt und neu, Lebensmittel aller Art, alles ist hier sehr willkommen. In diesem Jahr ist Pangilo in besonderer Not. Die Anforderungen sind groß, aber die Zusendungen sind sehr zurückgegangen. Die nachbarliche Hilfe für die Arbeitslosen der eignen Gemeinde hat alle Kräfte in Anspruch genommen. Dennoch gilt es auch an die Wanderer der Landstraße zu denken, an jene Heimat- und Obdachlosen, die in unseren Arbeiterkolonien Unterkunft juchen. Sollte von der Winterhilfe nicht das eine oder andere Stüd noch zurückgeblieben sein, das fremde Not lindern und Freude bereiten könnte? Man sende es zu Weihnachten nach Bethel( Anschrift für Postpakete und Frachtsendungen: Anstalt Bethel, Bethel bei Bielefeld. Bahnstation Brackwede) und man wird es erleben, daß aus der Saat der Liebe eine reiche Ernte des Dankes und des Segens erwächst. 5. St. Nicht nervös werden! Ein Nervenarzt hat die Gewohnheit, einen Patienten, der zum erstenmal zu ihm kommt, sofort zu fragen, ob er beim Hereinkommen die Flurtür geschlossen habe. Der ganz normale Mensch wird darauf ohne Zögern Ja oder Nein antworten, STMESTER BAUL BAR RNASIA Silvester. 0.1. ,, La lassen Sie mich ja nicht fallen, Herr Wa- Wachtmeister- ich hab vorhin' ne Knallerbse verschluckt--!" ( Aus dem Silvesterheft der Münchner Sllustrierten".) Vertreter auch mit Kolonne, gesucht für Personen- Versicherungs- Zeitschriften- Verlag! Als Fachmann werd. Sie erstaunt sein, wenn Sie unsere Unterlagen durchsehen, die Sie bitte sofort abfordern wollen bei MaxMüller, Berlin W57, Bülowstr.66 Erkältungskrankheiten, hart näckiger Husten, Luftröhrenkatarrh, Lungenverschleimung, Bronchialfatarrh, Asthma, Schriftl. Heimarbeit Verlag Vitalis, München 13 Klein. Darlehen durch Elsflether Bankverein Heidelberg. Vertre er gesucht. 3. Besuche d. Kolonialw.Hdlg. suchen wir tücht. etc. behevt u, lindert ſelbſt in veralteten Fällen eingel. Verireler der schleimlösende Hohe Prov Bewerb.u. Dellheims Brust und Lungentee 6. 3. 3195 an d. 3ta. Preis M 1.50- In allen» potheken erhältlich, bestimmt: Pelikan- Apotheke. Flugzeugbau/ FliegerEngenieur- chule/ Paplertechnik Schule Elg. Lehrwerkstätten Maschinenbau/ Elektro- Weimar technik/ Automobilbau Prospekt anfordern Werkzeuge aller Art Werkzeugliste gratis. Westfalia Werkzeugcompany, Hagen i. W. 64. Einj.- Abitur Institut Boltz- Jimenau, Thur ,, Gießener Zeitung" wenn aber etwas mit Nerven nicht in Ordnung ist, so wird der Betreffende im Zweifel sein. Diesen Zustand kennen wir alle, wenigstens, soweit wir überhaupt wissen, was ,, Nerven" sind. Wer von uns muß nicht, wenn er eben in einem Zimmer das Licht ausgedreht hat, gleich noch einmal nachsehen, ob es auch wirklich dunkel ist, oder wer prüft nicht die Haustür zweimal nach und dergleichen mehr. Das sind Gedankenlosig= keiten. Aber wenn wir uns sogleich ertappen, sollen wir uns sogleich energisch in die Schule nehmen. Sie verkünden uns nichts Gutes, und wenn wir nicht einschreiten, ist die Notwendigkeit, einen Nervenarzt aufzusuchen, sehr bald gegeben. Im Anfang ist die Bekämpfung dieses Uebels nicht so schwer, man muß nur bewußt auf sein eigenes Tun achten, also bei der Sache sein. Jede Zerstreutheit ist mehr oder minder Nervosität. Eine Untersuchung, die fürzlich von zwei Aerzten angestellt wurde, erwies übrigens, daß Leute in untergeordneten Stellungen viel mehr an Nervosität leiden, als Menschen, die leitende Stellungen innehaben. Daraus erhellt, daß Nervosität meist ein Hindernis für den Erfolg im Leben ist. Der Nervöse kommt weniger gut vorwärts als einer, der mit guten Nerven ausgestattet ist. Auch Ueberempfindsamkeit gegen Geräusche ist ein Zeichen von frankhafter Nervosität, zumal, wenn es sich um das Geräusch handelt, das durch die eigene Arbeit erzeugt wird. Wenn zum Beispiel eine Maschinenschreiberin darüber klagt, daß ihr das Geräusch ihrer eigenen Maschine auf die Nerven geht, so ist es mit ihren Nerven etwas faul. Jeder Nichtnervöse kann sich an Geräusche dieser Art gewöhnen und hört sie im Grunde überhaupt nicht mehr. Man kann übrigens die Beobachtung machen, daß jeder Nervöse zu Aberglauben neigt, und zwar konstruiert er sich meist selber Unglücks- und Glüdszeichen; wenn einer erst soweit ge= tommen ist, so wird sein Leben wesentlich schwieriger, denn natürlich bringt ihn jedes ,, Unglückszeichen" aus der Fassung. Es gibt Menschen, die es nervös macht, wenn ein anderer ihr Bested benutzt oder aus ihrer Tasse trinkt, die es in Angst versetzt, wenn sie etwa eine ungeschälte Frucht essen sollen, die schon durch so viel Hände gegangen ist. Angst ist überhaupt eins der auffallendsten Zeichen für schwache Nerven, denn Angst ist eine durchaus unfruchtbare Erscheinung. Man hat Angst und ver= bittert sich damit die Gegenwart, ohne doch das, wovor man sich ängstigt, im geringsten abwehren zu können. Ist es einem bestimmt, daß man etwa auf dem Nachhauseweg überfallen werden soll, so hilft einem die Angst davor auch nicht aus der Not, wohl aber macht sie die einsamen Wege zu einer Qual. Ebenso ist es mit der Angst vor der Zukunft. Die Zukunft wird weder leichter, noch schwerer durch die Angst, nur nehmen wir uns, wenn wir ängstlich sind, den Mut, den wir doch zum erfolg= reichen Kampf ums Dasein so nötig brauchen. Man braucht nicht tollkühn oder übereilt zu sein, aber man soll nicht durch Verzagtheit sich die beste Schlagkraft rauben. Selbsterkenntnis ist hier schon ein Schritt zur Heilung. Wenn man einsieht, wie falsch man sich aus Nervosität einstellt, kann man die seelische Veranlassung schrittweise ändern. Man soll und darf sich nicht den Luxus unnützer Gefühle, wie die Angst es zum Beispiel ist, gestatten. Das Leben lächelt nur dem Menschen, der lebenswirkliche Gefühle in sich pflegt. Nie soll man das Gefühl haben, etwa einer Aufgabe, die einem gestellt wird, nicht gewachsen zu sein. In diesem Gefühl der Unterlegenheit liegt schon der halbe Mißerfolg. Wir können eine Aufgabe nicht durchführen, wenn wir nicht selber glauben, daß wir sie zu meistern imstande sind. Gerade dies Gefühl, den Aufgaben gewachsen zu sein, tann man schon dem Kinde einflößen, während ebenso leicht durch die Schuld der Erwachsenen, die über ein Kind lachen oder es nicht ernst nehmen, der Keim zu dem späteren Minderwertigkeitsgefühl gelegt wird, der ein so großes Hemmnis für allen Fortschritt im Leben ist. Desgleichen ist Angstgefühl etwas, was von den Erwachsenen auf die Kinder übergreift. Man kann das in Fällen der Gewitterfurcht beobachten; diese Furcht stedt tatsächlich an, und es ist für das Kind später im Leben schwer, sich von diesen in der Kindheit erworbenen Veranlagungen zu befreien. Sehr ängstliche Personen sollten daher nie mit der Kindererziehung be= traut werden, sie können unendlich viel verderben, wie überhaupt Nervosität der Umgebung Gift für jedes Kind ist. Die Ingenieurschule Weimar, die unter namhafter Erweiterung ihrer Einrichtungen 1931 von Altenburg nach Weimar übersiedelte, führt zurzeit ihr 75. Semester. Die Anstalt verfügt über mustergültig eingerichtete Sonderabteilungen für Elektrotechnik, Maschinenbau, Automobilbau, Flugzeugbau und Papiertechnik. Ihr ist eine staatlich tonzessionierte Fliegerschule angegliedert. Die leistungsfähigen Lehrwerkstätten, die in die Liste der anerkannten Ausbildungsbetriebe für Jungpraktikanten eingetragen ist, beNr. 52. Das fassen sich u. a. mit dem praktischen Flugzeugbau. heutige Zeitalter der Technik verlangt für die Heranziehung eines tüchtigen Ingenieurnachwuchses erstklassige Ausbildungsstätten. Daß in Weimar, also im Herzen Deutschlands, ein solches Institut geschaffen wurde, ist nur zu begrüßen. Der reich illustrierte Prospekt über das 37. Schuljahr wird jedem Interessenten auf schriftliche Anforderung von der Anstaltsleitung zugestellt. Er bringt neben den Lehrplänen eine Fülle von Bildern über die umfangreichen Einrichtungen, über die heute notwendigerweise ein derartiges Institut verfügen muß. Sportneuigkeiten Anläßlich des Fußball- Länderspieles Deutschland Italien am 1. Januar in Bologna werden die Jtaliener Gelegenheit nehmen, sich mit den DFB.- Vertretern über eine etwaige deutsche Beteiligung am Mitropacup- Wettbewerb zu unterhalten. Der früher in Köln bei Sülz 07 spielende Wiener Internationale Swatosch ist nach einem vorübergehenden Aufenthalt in Wien jetzt in der Schweiz gelandet. Swatosch nimmt einen Posten als Trainer und Spieler bei dem 3C Oerlikon ein. Die Deutschen Hallen- Tennismeisterschaften, die auch in diesem Jahre wieder international ausgeschrieben wurden, kommen in der Zeit vom 23. bis 30. Januar in der Bremer Tennishalle zum Austrag. Wie nicht anders zu erwarten war, ist der angekündigte Borkampf zwischen Erweltmeister Max Schmeling und dem Deutsch- Amerikaner Max Baer nunmehr endgültig zustande gekommen. Joe Jacobs, Schmelings Manager, hat den Vertrag mit dem jetzt als Veranstalter auftretenden Jad Dempsey unterzeichnet. Der Kampf wird im Juni mit größter Wahrscheinlichkeit in Chicago ausgetragen. Um die Veranstaltung der Olympischen Spiele 1940 bewerben sich bisher nicht weniger als zehn Städte. Europa ist durch Barcelona, Budapest, Dublin, Helsingfors und Rom vertreten. Neue Bücher. Was kann ich bei meiner Einkommensteuererklärung als Werbungskosten und Sonderleistungen abziehen? Darüber müssen Sie sich genau informieren. Einen vollständigen Ueberblick darüber gibt Ihnen das Anfang Januar 1933 er= scheinende Sonderheft der Wirtschaftlichen Kurzbriefe. Probenummern stehen Ihnen unter Bezugnahme auf diese Zeitung kostenlos zur Verfügung beim Rudolf Lorenz Verlag, Charlottenburg 9. Welchen Vorteil bringt Oberlandsgerichtsrat Schaeffers und Rechtsanwalt Motulskys ,, Steuergutschein". Eine furze Darstellung für alle Wirtschaftsberater, Syndizi, Rechtsanwälte, Steuerbeamte, Fabrikanten, Kaufleute, Handwerker, Landwirte und ' Grundbesitzer. Einzelpreis 60 Pfg.( Verlag C. L. Hirschfeld, Leipzig, 1932.) Das Plakat im Schaufenster, von Helmut Biegel. Ein Handbuch für Kaufleute, Gewerbetreibende, Angestellte, Dekorateure, Handelslehranstalten und Berufsschulen. Mit 575 praftischen Plakatterten für alle Branchen und 6 Plakattafeln. Ver= lag Reimann u. Co., Hamm( Westf.). Preis RM. 5,40. Die Bedeutung des Platates im Schaufenster wird von keinem Ge= schäftsmann bestritten. Woran es oft haperte: Woher nimmt man schnell einen passenden Platat- Text?! Das vorliegende Werk eines in Fachkreisen sehr geschätzten Werbeberaters bringt nicht weniger als 575 Plakatterte, die dem Käufer des Buches zur Benutzung freigestellt werden. Krebsbekämpfung. Einen wichtigen Schritt vorwärts im Kampfe gegen den Krebs bedeutet die Monatsschrift für Krebsbekämpfung( J. F. Lehmanns Verlag, München 2 S.W., Preis vierteljährlich Mr. 3.60) deren erstes Heft soeben erschienen ist. Hier soll dem behandelnden Arzt gesammelt und zugeleitet wer den, was er von Krebsverhütung, Krebserkennung und Krebs= bekämpfung wissen und seinen Kranken zugute kommen lassen muß. Unser Hausarzt. Monatsschrift. Halbjährlich 2,20 RM. postfrei. Hausarzt- Verlag H. Stoß, Berlin- Steglitz. Aus dem Dezemberheft: Magen- und Darmerkrankungen. Ein Kalendarium der guten Hoffnung. Hören wir auf mit dem fatalistischen Jammern! Bliden wir endlich einmal wieder zuversichtlich in die Zukunft! Wir haben allen Grund dazu. ,, Die Woche" gibt in ihrem optimistischen Silvesterheft einen Rückblid auf alle Ansätze zur Besserung in den Monaten des vergangenen Jahres. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 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