Str. 29 ine ganz perichieden titanden, fo find die erbei nicht um die gu In um 3erreiß oder tgefärbte Stoffteilen Jes Drüden judhe mun u bringen, damit be gespült werden. Dan man jekt in ganz fle de und legt mit Hil and an. Für fleine ulver trodnende Bl Schlagader muß dur oder Gurt geschlos ensten Ursachen habe he, Zurüdlegen uftstromes( aber lang iziert man leidt burd oder Kölnischem W der Wunde verbleib Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Sabeg. Politische Rundschau. Das preußische Staatsministerium hat eine große Zahl Personalveränderungen beschlossen; unter anderem werden zahl= rige Entzündung bereiche Landräte in den Ruhestand versetzt. er Stachel nicht dur njettenstich zu desinf Störungen des del, Beklemmungen ender Rötung des G Stellung unterbring faltem Wasser benet Fichtsfarbe dagegen le entblöße den Hals u glich mit Kölnije esprengt man das G Viel häufiger, ab ht find Erschöpfungs ausarten fönnen. Hi den Körper leistung stem Erfolg durch ei die den müde werde itschlag und Sonne en der Hochsommern Sigt, leichte, nicht bee en Temperaturen hne Kopfschutz vem Erkrankung, namentli ugend, nicht allzu gr Getränke! Sonnenb eitszuständen, während echen charakteristis des Arztes Ruhe, f Siehen nasjer Strümpfe figkeit muß fünftlife zen follten immer als Bei fonit gefunden gung, Blutleere oder heinen in Unordnung Fällen empfiehlt fis ig des Körpers je noh Kaffee oder ein guter eit, Durcheinanderen ernde Getränke werd oder Sodbrennen w el dagegen ist: 10 uhe und Besonnenh Ein gut zusprechende eutet an fich schon b et. rbild für Deutschle Verlag Berlin S durch Japans Bau eben auf Gut Brü Menschen füllen die fich ein Gewitter Es bedroht vor Davon erzählt der Iter von Hollander. deswegen kaufen foll nd Bildern überall jen. Unter diesem T ammer der Münchner Sommer- und Geerom gezählten Stunden ei en Abenteuern der G 7 gern die Quittung anden ausstellt! Klein, Gießen. Vorsicht! der Inferaten- Gesch e- Inferate oder über eren Terte gewisse Vergünstigungen enthalten, teine inte mmen werden. Die il ihr Betrieb ein jhn Zeit dazu. Wir le ung ab. Es ist da elbst, mit Vorsicht die zate zur Kenntnis Der Verlag Bo- Gefchäftl. Gorg der fof. Erfabr. Vertrauen ung, gibt Rat, wennpfind orm.o.Offenb. Eid drobi Ben, Rüdp. Alb. 0. Bran Magdeburg, Fadh Die DNVP. fordert, daß sofortige Anklage bei dem Staats: gerichtshof gegen die ehemaligen preußischen Minister erhoben wird, die beschlossen hätten, den Fonds zur Bekämpfung des Verbrechertums von 260 000 auf zwei Millionen RM. zu er höhen, da sie das Etatsrecht verlegt hätten. Die zuständigen englischen Stellen teilen mit, daß auch Desterreich und Rumänien dem englisch- französischen ,, Vertrauensabfommen" beitreten wollen. Die ungarische Regierung hat durch ihren Pariser Gesandten der französischen Regierung mitgeteilt, daß sie dem engItsch- französischen Vertrauenspakt beitrete. Der spanische Geschäftsträger in London hat der britischen Regierung den Beitritt Spaniens zum französisch- englischen Konsultativpatt mitgeteilt. Der Vernehmungsrichter im Berliner Polizeipräsidium hat den Schriftsteller und Reichsbannerführer Breuer mangels dringenden Tatverdachts aus der Haft entlassen. Gegenüber dem ständigen Boykott Polens gegen Danzig find deutscherseits als Gegenmaßnahmen Sonderfahrten des Seedienstes Ostpreußen nach Danzig unter dem Namen„ Hanseatische Sonderfahrt" eingerichtet worden. Die Freigrenze für deutsche Marlbeträge wird für Besucher von Danzig zum Besuch der Waldoper von 200 auf 400 Mark erhöht. - Vor dem Obersten Gericht in Helsingfors begann der Proze gegen 102 Anführer der Lappo- Bewegung, die im März dieses Jahres einen Aufstand versucht hatten. Unter den Angeflagten befindet sich auch General Wallenius. In Begleitung des ägyptischen Gesandten beim Quirinal ist der ägyptische Ministerpräsident Sedky Pascha in Rom eingetroffen. Ein Teil der großen Pariser Presse beschäftigt sich noch einmal mit dem französisch- englischen Konsultativabkommen, das nunmehr nach dem Beitritt Deutschlands als für die französische Politik verhängnisvoll bezeichnet wird, nachdem es bisher stets als die Wiedergeburt der Entente cordiale gefeiert worden war. Bei der Nachwahl in Wednesbury in Mittelengland hat die Arbeiterpartei einen weiteren der im Oktober an die Konjervativen verlorenen Wahlkreis zurüderobert. Der Kandidat der Arbeiterpartei erhielt dort 21 977 Stimmen gegenüber 29 842 bei der Hauptwahl, während die konservativen Stimmen Don 25 000 auf 18 898 zurüdgingen. Das Ergebnis wird in der Presse als ein bedeutungsvoller Umschwung der politischen Stimmung innerhalb der Wählerschaft bezeichnet. Die Hoffnung, daß in letzter Stunde ein neuer Versuch zur Seilegung des englisch- irischen Konflikts unternommen würde, hat sich nicht bestätigt. para: In Paraguay herrscht Kriegsbegeisterung. 10 000 gayanische Reservisten haben sich freiwillig in den Kasernen um Dienst gemeldet. In Bolivien ist die allgemeine Mobilnachung angeordnet worden. Die Kriegserklärung an Paraguan soll, wie verlautet, am 6. August erfolgen. Die brasiilianischen Regierungstruppen haben einen Großangriff gegen die Aufständischen des Staates Sao Paulo eröff= Tet. Mit der Uebergabe der Aufständischen wird stündlich gerechnet. Die japanische Regierung hat die gesamte militärische und jivile Verwaltung der japanischen Interessen in der Mandhurei einem bevollmächtigten Sonderdelegierten unterstellt, ler gleichzeitig auch Gouverneur der Provinz Kwantung und Oberaufsichtsbehörde für die südmandschurische Eisenbahn sein vird. Dies Amt ist General Muto übertragen worden. Der Reichspräsident hat den Vortragenden Legationsrat Reinebed zum Gesandten in Reval ernannt. Reichskanzler v. Papen spricht am Samstag, den 30. Juli, ibends 7,30 bis 8 Uhr, für alle deutschen Sender. des Die englische Regierung hat dem Generalsekretär Billerbundes offiziell mitgeteilt, daß der Jrat seine Aufnahme in den Völkerbund beantrage. Mit der Aufnahme des Jrak in den Völkerbund würde die britische Mandatsherrschaft über dieses Gebiet erlöschen. Die zum 31. Juli aus polnischen Diensten entlassenen französischen Militär- und Marinemissionen haben ihre Tätigkeit ingestellt. In Charbin wurde ein höherer sowjetrussischer Eisenbahnleamter namens Salter von vier Russen erschossen, die chinefiche Kleidung trugen. Es soll sich um einen Rachealt von Weißgardisten handeln. Die Regierung von Paraguay hat erklärt, daß sie ihre gejamten militärischen Befehlshaber an den Grenzen angewiesen habe, sich streng in der Defensive zu halten. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 30. Juli 1932 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lofal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung Eine Verordnung des Reichspräsidenten. Nummer 30 Alle öffentlichen Versammlungen bis zum 10. August verboten. Berlin. Auf Grund des Artikels 48 Abs. 2 der Reichsver-| schen Versammlungen unter freiem Himmel, die in festumfriefassung wird folgendes verordnet: deten, dauernd für Massenbesuch eingerichteten Anlagen stattfinden sollen, verboten sind. § 1. Für die Zeit vom 31. Juli 1932 bis zum Ablauf des 10. August 1932 sind alle öffentlichen politischen Versammlungen verboten. Als politisch im Sinne dieser Vorschrift gelten alle Versammlungen, die zu politischen Zweden oder von politischen Vereinigungen veranstaltet werden. § 2. Die Bestimmungen der 2. Verordnung des Reichsministers des Innern über Versammlungen und Aufzüge vom 18. Juli 1932 in der Fassung der 3. Verordnung des Reichsministers des Innern über Versammlungen und Aufzüge vom 22. Juli 1932 bleiben mit der Maßgabe unberührt, daß für die Zeit vom 31. Juli 1932 bis zum Ablauf des 10. August 1932 auch alle politi§ 3. Wer eine Versammlung, die nach den Bestimmungen dieser Verordnung verboten ist, veranstaltet, leitet, in ihr als Redner auftritt oder den Raum für sie zur Verfügung stellt, wird mit Gefängnis bestraft, neben dem auf Geldstrafe erkannt werden fann. Wer an einer solchen Versammlung teilnimmt, wird mit Geldstrafe bis zu 150 RM. bestraft. § 4. Diese Verordnung tritt mit dem 31. Juli 1932 in Kraft. Neudeck, den 29. Juli 1932. ( Folgen Unterschriften.) Das Vaterland über die Partei! ,, Aber einmal müßt ihr ringen Noch in ernster Geisterschlacht, Und den letzten Feind bezwingen, Der im Innern drohend wacht!" Auch an unser Gewissen hat Schenkendorf dieses Lied gesungen. Morgen wird es sich entscheiden, ob die seelischen, sitt= lichen, vaterländischen Wiederaufbaukräfte im deutschen Volke stark genug sind, um den Sieg zu erringen. Verloren ist nur das Volk, das sich selbst verloren hat. Das ist hundertmal gesagt worden und muß noch tausendmal gesagt werden. Wer resigniert, hat die deutsche Kraft falsch geschätzt. Und die deutsche Kraft ist der Geist, der unsere Geschichte getragen hat. Der Geist, der Deutschland zur Höhe geführt hat und der auch uns wieder zur Höhe führen wird, wenn wir nur wollen! Aus solchem Vertrauen steigt der Glaube an die deutsche Zukunft; aus diesem Glauben wachsen Adlerflügel, aus ihm wächst der Wille zum Reich! Dieses ist der tiefere Sinn dieser Wahlen: sie sollen sein ein Ausschrei unseres nationalen Gewissens, und dieser Aufschrei richtet sich an alle inneren und äußeren Mächte der Sitte, der Vernunft, des Gewissens. Diese Mächte sind noch nicht erstorben. Sie können unterdrückt, aber niemals getötet werden. Deshalb kann der Weg nie versperrt, sondern nur verzögert werden nur durch eigene Schuld! Es gilt ja gerade jetzt, die deutsche Welt aus der Passivität emporzureißen und an die Stelle des Wortes den Willen zur aufbauenden Tat zu setzen. Und wer es vorsieht, am Sonntag daheim zu bleiben, verstärkt zugleich, so parador das klingt, die Partei, die dem Staatswesen kaum weniger gefährlich ist als die Sozialisten und Kommunisten. Das ist die Partei der Nichtwähler! Jede Stimme, die so aus der Liste der Kämpfer für das Vaterland gestrichen wird, vermehrt die Gefahr, daß das Reichsparlament abermals unter die Botmäßigkeit von Parteien gelangt, die dem nationalen Gedanken und dem Gedanken der unzertrennbaren Reichseinheit fremd und kalt oder gar mit bewußter Feindseligkeit gegenüberstehen. Wir singen so gern und so stolz den Vers: " Wer die Wahrheit kennet und saget sie nicht, wer der ist fürwahr ein erbärmlicher Wicht!" Darum: Handle und wähle! Ob Mann oder Frau nur weiblich klagt, paßt nicht in diese harte Zeit. Ob Mann oder Frau- nur wer handelnd zugreift, wird Herr über die Not der Zeit. Und je schlimmer die Zeit, um so gebieterischer die Forderung: ,, Und Handeln sollst du so, als hinge Von dir und deinem Tun allein Das Schicksal ab der deutschen Dinge Und die Verantwortung sei dein!" # Und wie einfach liegen die Dinge diesmal für den Wähler! Es kommt dieses Mal darauf an, der Kampffront der Marristen und Marxistenfreunde die nationale Kampffront gegenüberzustellen. Hinter welche nationale Partei wir auf dem Stimmzettel das Kreuz machen, ist sehr viel weniger wichtig, als die Entscheidung, ob wir uns der Front der Marxisten anreihen, oder ob wir uns auf die Seite der christlichen, der vaterländischen, der deutschbewußten Abwehrfront stellen. Und diese Entscheidung kann doch keine Schwierigkeiten bereiten. Denn die Parole muß heißen: Ueber die Partei das Vaterland! Denn in diesem Vaterland sind alle Werte unseres staatlichen und nationalen Lebens geborgen: Recht, Religion, Wirtschaft, Kunst, Wissenschaft, der Reichtum einer großen geschichtlichen Vergangenheit. Und dieses Vaterland, geknechtet, gedemütigt, zerrissen, niedergebrochen dieses Vaterland gilt es wieder aufzubauen, zu schützen, wieder zum Hort und Bürger unserer inneren Freiheit zu machen. Und finden wir die innere nationale Einheit, dann wird uns auch einmal die äußere Freiheit leuchten! - Wer fragt heute nach einem Parteiprogramm? Nach diesem oder jenem Parteiführer? Niemand! Wichtiger ist die Frage: Welche Parteien garantieren mir mit absoluter Sicherheit die Abwehr des Margismus, welche Parteien sind in der Lage, den vaterländischen Standpunkt am wärmsten zu vertreten? Und da muß die Antwort immer wieder lauten: Keine Stimme den Marxisten! * Es steht Großes auf dem Spiele. Da darf es kein Zögern und kein Zaudern, keine aus früherer Zeit konservierte Empfindlichkeit geben. Da muß jeder seine Pflicht tun. Denn es gibt etwas, das trotz allem höher steht als die Partei: das ist das deutsche Vaterland! Dieses deutsche Vaterland, in dem für das deutsche Volk neue Lebensformen geschaffen werden sollen, in dem ein dem deutschen Wesen gemäßigter geistig und seelisch fester fundierter Staat begründet werden soll; feſter als der Notbau von Weimar es sein konnte. Nur eine wahrhaft nationale Regierung ist imstande, eine sozialistisch- kollettivistische Front erfolgreich niederzuringen, die Erwartungen der Jugend, die heute ihren Lebensweg durch wirtschaftliche Not versperrt sieht, mit neuen Hoffnungen zu erfüllen, das Gut der bürgerlichen Freiheit, die Würde der selbstverantwort lichen Persönlichkeit, das Glück des frei Schaffenden und Arbeitenden zu sichern. Darum: Wähle und handle nach dem Gesichtspunkte: Das Vaterland über der Partei! Der Reichskanzler an Amerifa. Reichskanzler v. Papen sprach in der vergangenen Nacht um 12 Uhr in englischer Sprache nach Amerika. Der Inhalt seiner Ausführungen ist im wesentlichen folgender: Angeborene Ordnungsliebe des Deutschen hat sich in den Ereignissen der letzten Wochen erneut gezeigt. Infolge der zunehmenden Spannung zwischen den Anhängern der äußersten Rechten und der äußersten Linken schwebte über Deutschland die Gefahr eines Bürgerkrie= ges. Während die Nationalsozialistische Bewegung ausschließlich eine nationale Wiedergeburt anstrebt, muß der Kommunismus als eine revolutionäre Bewegung und eine Gefahr für das Land und die Welt bezeichnet werde. Die Ruhestörungen der letzten Zeit sind mit sehr wenigen Ausnahmen auf die gesetzwidrige Tätigkeit der Kommunisten zurückzuführen. Keine Regierung hätte diesen Zustand länger dulden können, ohne ihre eigene Autorität aufgeben zu können. Die Ordnung in ganz Deutschland ist nun wieder hergestellt. Kein deutscher Staat wird in seiner Unabhängigkeit beeinträchtigt werden. Weder ich noch meine Kollegen in der Regierung werden einen Schritt zur Errichtung einer Diktatur begünstigen. Der Urgrund aller Verzweiflung in Deutschland liegt im Versailler Vertrag, dessen Bestimmungen kein Deutscher als gerecht anerkennen würde. Für das deutsche Volk ist es unerträglich, daß ihm heute noch sein Anspruch auf Gleichberechtigung, zu dem es sich als große Kulturnation berechtigt fühlt, durch die diskriminierenden Be stimmungen des Versailler Vertrages immer noch vorenthalten wird. Ich bin überzeugt, daß gerade das große Land, zu dessen Bürgern ich heute sprechen darf, diese Gefühle völlig verstehen und würdigen wird. Recht und Gerechtigkeit sind die Grundsäge, die immer in der Welt herrschen müssen. Morgen, Sonntag, alle Deutschen zur Wahlurne! Samstag, den 30. Juli 1932. Deutsche Ziele in der Erziehung. Der Reichsminister Frhr. von Gayl hat an die Unterrichtsminister der Länder ein Schreiben gerichtet, in dem er auf die Bedeutung der deutschen Jugenderziehung für die Wiederaufbauarbeit hinweist. Die Frage des Reichsschulgesetzes harre noch immer der Lösung. Lehrer dürfen keine Parteimänner, sondern Jugenderzieher sein, die in ihrer pädagogischen Haltung den überparteilichen Staatsgedanken verkörpern. Die Erziehung in echter Staatsgesinnung müsse ergänzt und vertieft werden durch einen deutsche Bildung, die sich auf die geschichtliche tulturelle Wertgemeinschaft des deutschen Volkes gründet und ein lebendiges Volltsbewußtsein entwidelt. der Betont wird, daß die Erziehung zur Staatsgesinnung und zum Volksbürgertum ihre stärkste innerliche Kraft aus der Wahrheit des Christentums empfange. Deshalb werde Minister es als besondere Pflicht betrachten, die freie Entfaltung der christlichen Schule und die christliche Grundlage aller Erziehung zu sichern. Reichsvolkssportbewegung. Es „ Gießener Zeitung" Verstärkung der oldenburg. Polizeibestände durch 66. und SA.- Leute. Der oldenburgische Ministerpräsident erklärt, daß sich die oldenburgische Regierung gezwungen gesehen habe, in Anbetracht der außerordentlichen Ueberlastung der staatlichen Polizei diese in ihrem Bestand zu verstärken. Bei der heute vorliegenden Krisenzeit sei es erforderlich gewesen, daß sofort eine Hilfspolizei geschaffen wurde. Diese Hilfspolizei in Stärke von 230 Mann ist gestern eingestellt worden, und zwar besteht sie aus ausgesuchten Männern der SS. und SA. Es handelt sich lediglich um eine vorbeugende Maßnahme. Es bestehe begründete Annahme, daß von kommunistischer Seite bei der Wahl Unruhen zu erwarten seien. Dabei sei zu berücksichtigen, daß die oldenburgische Polizei zurzeit noch nicht einmal über die etatmäßige Stärke verfüge. Die eingestellten Hlfspolizeibeamten sollten längstens bis Mitte August Dienst tun und wenn angängig, bereits früher wieder entlassen werden. Es handele sich bei allen Neueinstellungen insgesamt Ueber die Regelung der Volfssportbewegung durch die Reichsregierung hören wir, daß das Reichsinnenministerium Anfang nächster Woche seinen Plan bekanntgeben wird. handelt sich bei der Regelung nicht um die Schaffung einer neuen Organisation, es soll nur die bisher negative Grenzziehung ( Verbote und Beschränkungen) abgeschafft und der Volkssport positiv gefördert werden. An Subventionen für irgendwelche Verbände wird nicht gedacht. Es kommt der Reichsregierung in der Hauptsache darauf an, den Volkssport aller Verbände, mit Ausnahme der Kommunisten, nach einheitlichen Gesichtspunkten zu regeln. Zu diesem Zwed sollen die Führer und Unterführer in einer Volkssportschule ausgebildet werden. Auf diese Weise hofft man die zur Verfügung stehenden 1,5 Millionen mit dem besten Nutzen anwenden zu können. Das Reichswehrministerium ist an der Voltssportbewegung nur ideell, nicht aber organisatorisch beteiligt. Die Aussicht über die Verbände übt allein das Reichsinnenministerium aus. Verfassungsfeier im Zeichen Goethes. Berlin. Die Verfassungsfeier im Reichstag, die im vorigen Jahre dem Andenken des Freiherrn vom Stein gewidmet war, soll diesmal im Zeichen Goethes stehen. Die Festrede wird wahrscheinlich Reichsinnenminister Freiherr v. Gayl halten. 8000 Kandidaten für den Reichstag. Nr. 30 tags begann mit einem Gedenken des Hohen Hauses für die Todesopfer des Schulschiffes ,, Niobe", zu deren Ehren sich die Abgeordneten, mit Ausnahme einiger Kommunisten, erheben. rund 200 Mann um frühere SA.- Leute, die aber die Verbindung zur Partei gelöst hätten. Es bleibt, so betonte Staatsminister Dr. Pauly, schlechthin keine andere Möglichkeit, als die Vergrößerung des Polizeibeamtenkörpers durch ehemalige SA.- Leute durchzuführen, weil es anders gar nicht denkbar gewesen wäre, entsprechend der gebotenen Eile innerhalb weniger Tage die notwendige Verstärkung auf die Beine zu bringen. Die neuen Hilfspolizeibeamten sind in den Polizeifasernen untergebracht. Neueinstellungen sollen nicht mehr erfolgen. Eine Uebersicht über die Kandidatenliste zur Reichstagswahl am 31. Juli ergibt, daß sich rund 8000 Kandidaten um ein Mandat für den Deutschen Reichstag bewerben. Von diesen 8000 Kandidaten dürften jedoch höchstens 600 ihr Ziel erreichen. Amerifa zu Konzessionen bereit, wenn Europa abrüstet. * B Samstag Das Am Di Der Reichsn gelentert tungsboote Ruz" Weiden Seit durchgeführ Mann ftart misten 69 Die„ Ni im Fehmarn Seemeile po Wide danad lo da fich d erjagte das geentert wa Das war n zwei bis dr fes, und zu beobachtende Der erste und hauptsächlichste Punkt der Tagesordnung, ein nationalsozialistischer, verfassungsändernder Antrag, daß das Gesamtministerium nur aus dem Staatspräsidenten bestehen fönne, wird vorläufig zurückgestellt. Die Gemüter erhitzen sich dann über einen nationalsozialistischen Antrag, der sich mit der Haftentlassung des Abg. Hammann beschäftigt. Die Nationalsozialisten stehen auf dem Standpunkte, daß die Strafunterbrechung laut Artikel 37 der Reichsverfassung nur auf Verlangen des Parlaments geschehen dürfte, um so mehr, als ja die Stimme des Abg. Hamann ausschlaggebend für das Nichtzustandekommen einer neuen Regierung geworden sei. Demgegenüber weist der Zentrumsabgeordnete Schül darauf hin, daß ja Hammann sich nicht auf Grund des Artikels 37 der RV., sondern auf Grund des Artikels 161 der Straf- und Vollzugsord nung vom Gesamtministerium aus der Strafhaft habe beurlauben lassen. Die Meldung aus Oldenburg, daß die oldenburgische Regierung sich entschlossen hat, die 300 Mann starfe Polizeitruppe des Freistaates zu verstärken und zu diesem Zwede etwa 250 SA.- Leute in die Polizei einzustellen, hat die Leitung der Sozialdemokratischen Partei zu einem Protest bei der Reichsregierung veranlaßt. Wir hören aus gut informierten Kreisen, daß in ähnlichem Maße, wenn auch nicht so offiziell, in anderen Ländern Neueinstellungen in die Polizei vorgenommen werden. Die in Paris erscheinenden Blätter New York Herald" und ,, Chifago Tribune" berichten übereinstimmend, daß der ame= rikanischen Botschafter Edge in seiner gestrigen 3% stündigen Unterredung mit dem Ministerpräsidenten Herriot darauf hingewiesen habe, daß der Schlüssel für eine Zusammenarbeit Amerikas mit Europa in der Abrüstung liege. Wenn nach dieser Richtung ein entscheidender Schritt getan und evtl. gleichzeitig eine Neuregelung der Wirtschaftsbeziehungen angebahnt werde, würden die Vereinigten Staaten zu Konzessionen be= reit sein. Die Landsknechte ( Nachdrud verboten.) Zusammenlegung in Preußen und im Reich. Der Staatspräsident teilt mit, daß die Regierung die Haftentlassung des Hamann einmütig beschlossen habe, da sie einen Abgeordneten nicht schlechter behandeln könne als hundert andere Sträflinge. Wenn es nach dem nationalsozialistischen Amnestieantrag ginge, den der Landtag im Vorjahre angenommen hat, hätte Hamann als politischer Delinquent überhaupt nicht verurteilt werden können. In der weiteren Debatte fommt es durch Ausführungen des Abg. Junge( Natsoz.) zu heftigen Lärmszenen; Jung bekommt drei Ordnungsrufe, weil er dem Minister Leuschner vorwirft, daß er kein Schamgefühl habe, das Verhalten der Regierung sei von einer ,, unglaublichen Unehrlichkeit", auch das Zentrum handle unehrlich. Der Fraf tionsvorsitzende des Zentrums, Abg. Hofmann, wendet sich in großer Erregung gegen die Nationalsozialisten, deren Verhalten im Landtag dazu führe, daß man sich schämen müsse, hessischer Abgeordneter zu sein. Wenn die Nationalsozialisten sich anders benommen hätten, wenn z. B. sie jetzt nicht den Antrag auf Verhaftung des Innenministers Leuschner gestellt hätten, wären diese Leute nicht mehr da. Die Abstimmung über den Antrag ergibt Annahme des NSDAP- Antrags, nach dem die Regierung genaueste Auskunft über die Hastentlassung Hamanns geben soll, was ja heute erfolgt ist. Der mit der Wahrung der Geschäfte des preußischen Innenministers beauftrage Bevollmächtigte des Reichskommissars für Preußen, Dr. Bracht, gibt bekannt:„ In Ausführung der zweiten preußischen Sparverordnung vom 23. Dezember 1931 ist durch Verordnung des preußischen Staatsministeriums vom 27. Juli ein größere Anzahl von Landkreisen und Amtsgerichten einge= spart worden. Mit der Reichsregierung sind Verhandlungen über eine engere Zusammenarbeit und zweckmäßigere Aufteilung der Aufgaben zwischen Reich und Preußen eingeleitet. Zu dieser amtlichen Mitteilung erfährt man noch, daß die Auflösung von 58 preußischen Landkreisen zum 1. Oktober vorgesehen ist. Bei der weiter in der amtlichen Verlautbarung erwähnten Neuaufteilung der Aufgaben zwischen Reich und Preußen handelt es sich nach unseren Informationen anscheinend darum, einige preußische Ministerien aufzulösen und ihre Aufgabengebiete den entsprechenden Reichsministerien anzugliedern. Genannt werden hierfür die preußischen Minister für Handel, Landwirtschaft und Volkswohlfahrt. Sportroman von Emil Wöhner. ( 11. Fortsetzung.) Die Gegner famen jetzt zeitweise etwas auf, aber ihr Spiel war zu schwerfällig und ihre Vorlagen zu ungenau. Das zweite Tor kam ganz überraschend. Mit weitem Schlage klärte der rechte Verteidiger Hugo Schmidt durch einen famosen Querpaß an den Linksaußen Hoffmann, der den Ball sofort an der bereitstehenden Rechtsinnen Karl Schäfer abgab, der ungehindert zum zweiten Tore einsenden konnte. 2: 0! Wieder be= lohnte starker Beifall den glüdlichen Torschützen. Sturm im Hessenlandtag. Darmstadt. Die gestrige Plenarsizung des Hessischen LandEin weiterer Antrag der NSDAP, daß die politischen Ueberwachungsausschüsse der Rundfunkgesellschaften entsprechend der jetzigen politischen Konstellation gebildet werden sollen, wird mit 35 gegen 33 Stimmen angenommen. Jetzt bringt der Prä sident den Punkt 1, den natonalsozialistischen Antrag auf Bestellung nur eines Ministers, zur Behandlung. In der Pause fam Dr. Bargmann in den Umkleideraum und beglückwünschte die Spieler zu ihren hervorragenden Leistungen. Dann meinte er zu Bringhoff:„ Ich glaube, wir schränken jetzt das Tempo etwas ein. Der Sieg ist ja sicher. Warum sollen sich die Spieler ganz verausgaben.?" Mit aller Energie suchte die gegnerische Mannschaft die Scharte wieder auszuwetzen. Durch eine ungenaue Vorlage des linken Läufers Janßen an den Rechtsaußen Gehle, die dieser nicht mehr erreichen konnte, bemächtigte sich der feindliche Mittelstürmer des Leders. Er war durch seine Alleingänge befannt. Es gelang ihm auch, Adolf Müller zu umspielen. Unglücklicherweise kam Hugo Schmidt bei der Abwehr zu Fall, und ehe Hans Zille zur Stelle war, setzte der Mittelstürmer zum Schuß an. Einige Vorlaute riefen bereits: Tor! Aber Freund konnte den scharf getretenen Ball noch eben über die Latte len= fen. Ecke! Den sauber hereingegebenen Eckball köpft der gegnerische Rechtsaußen in hohem Sprung gegen die Latte. Das zurückspringende Leder sandte der Rechtsinnen überraschend ins Netz: 2: 1! Starker Beifall belohnte auch diesen ersten Erfolg des Gegners. Er wandte sich an den Mittelstürmer:„ Vielleicht ziehen wir jetzt einen Läufer in die Verteidigung zurüd?" Die Ar dankens bef gefämpft w ordnung au jchen men zugle Die J Diefer, bald reicht in ih Hlingt an fie ving" in Der Staatspräsident erklärt, daß die Regierung es nicht für möglich hält, daß ein Staatspräsident als alleiniger Minister die gesamten Regierungsgeschäfte überbliden kann. Alle übrgen deutschen Länder hätten mehr als einen Minister, in Oldenburg seien die drei Minister sogar Nationalsozialisten und Ministerpräsident sei der nationalsozialistische Parteisekretär, aber eine Persönlichkeit, die die Nationalsozialisten, falls er Sozialdemo frat wäre, einen Parteibonzen nennen würden. Abg. Dr. Niepoth( DVP) erklärt, daß der nationalsoziali stische Antrag wohl populär ſei- sonst hätten sie ihn nicht gestellt, daß er aber falsch ist. Auch Ulrich, der frühere Staatspräsident, habe, als er in der Opposition war, erklärt, daß man mit einem Minister auskommen fönne, als er dann Staatsprä sident geworden war, seien es fünf Minister gewesen. Es gehe über die physische Kraft eines jeden Mannes, in einem parla mentarischen Staat als alleiniger Minister alles zu übersehen, dieser Minister fäme nicht einmal mehr dazu, die Vorlagen zu lesen, geschweige denn sie zu verstehen. Es müsse zum mindesten neben dem Staatspräsidenten ein Finanzminister stehen. ,, Nein," rief Theo Hansen mit blitzenden Augen ,,, bloß kein Nachgeben! Wir wollen kämpfen bis zur letzten Minute! Die Verteidigung ist gut. Warum sie denn noch verstärken? Wir brauchen doch nicht auf Sieg halten zu spielen. Zeigen wollen wir, was wir können. Kampf bis zum Schlußpfiff...!" ,, Die armen Gegner," meinte Dr. Bargmann. ,, Warum wollen Sie denn so scharf mit ihnen ins Gericht gehen? Die Niederlage ist doch auch so schon hoch genug." Nun setzte ein gewaltiger Umschwung ein. Es schien, als hätte es dieses eines Tore bedurft, um die Mannschaft Theo Hansens zur größten Leistungsfähigkeit anzuspornen. Angriff auf Angriff rollte gegen das feindliche Tor. Der Kampf fand jetzt nur noch in der feindlichen Spielhälfte statt. Wunderbar war das Zusammenspiel der Stürmer, die aus allen Lagen ihre Bomben auf den Kasten losließen. Unermüdlich arbeiteten auch die Läufer, die jeden Abstoß des Gegners auffingen und immer wieder ihren Stürmern den Ball vorlegten. Noch dreimal mußte der gegnerische Torwart das Leder aus dem Netz holen, ehe der Schiedsrichter Halbzeit pfiff. Das Spiel stand 5: 1! Unter anerkennenden Zurufen verließ die tapfere Mannschaft den Platz. ,, Es sind ja alle nette Kerls", lachte Theo ,,, aber auf dem grünen Rasen beim Meisterschaftsspiel hört die Freundschaft eben so lange auf. Ich glaube, die Gegner wollen unser Mitleid auch gar nicht. Mir wäre es jedenfalls nicht recht, wenn ich merken würde, daß der Gegner nicht mehr mit vollem Ernst spielt und mir aus Barmherzigkeit vielleicht eine Torchance einräumt. Ich würde sie bestimmt nicht ausnutzen, lieber würde ich die Fußballschuhe für immer ausziehen!" Dr. Bargmann klopfte Theo beruhigend auf die Schulter. ,, Ganz wie Sie meinen. Es war auch ja nur ein Vor schlag..." beiden Verteidiger Schmidt und Zille. Ein paar Schüsse gingen auch gegen die Latte. Günter Freund brauchte gar nicht in Tätigkeit zu treten. Die Pause war zu Ende und die Spieler begaben sich wieder aufs Spielfeld. Alterswerte die Jugend i Wohle einen vorgeschrieben Erfreulich war es, daß das Spiel stets fair blieb und die Gegner ihre unvermeidliche Niederlage mannhaft ertrugen. ruben lassen. Gedankens unvergeßliche in feinem W fozialen Frag Aber einmal sollten sie doch noch zu einem Tore kommen. Als Frizz Körner den Ball im Strafraum unabsichtlich mit der Hand berührte, verhängte der Unparteiische einen Elfmeter, den der gegnerische Mittelstürmer unhaltbar verwandelte. Das sollte allerdings auch ihr einziger Erfolg in der zweiten Halb zeit bleiben, denn in der letzten halben Stunde hatten sie nicht viel mehr zu bestellen und beschränkten sich nur noch auf Ver teidigung ihres Heiligtums. Dagegen war Theos Mannschaft verhältnismäßig frisch. Durch feines Zusammenspiel ge= lang es dem Mittelstürmer noch zweimal, den Ball ins feind liche Netz zu senden. ,, Die Jungens sind heute wunderbar in Form", wandte Dr. Bargmann sich an den Trainer. Man merkte es ihnen eben kaum an, daß sie eine anstrengende Halbzeit hinter sich hatten. Auch ihr Kampfgeist ist vorzüglich. Dieser Theo Han= sen ist ja ein verdeubelter Kerl. Fabelhaft, wie er sich ins Zeug legt. Ich glaube, wir können uns feinen besseren Mittelstürmer und Spielführer wünschen." Bringhoff nickte zustimmend. Inzwischen hatte das Spiel wieder begonnen. Die Gegner fämpften mit zäher Verbissenheit, um wenigstens ein paar Tore aufzuholen. Aber nichts wollte glüden. Wenn es ihnen auch vereinzelt gelang, bis in den Strafraum vorzubringen, schei terten ihre Angriffe doch stets an der famosen Abwehr der Je mehr Gemüter beg Lange 3et ihr gegenübe Refer für die nete Erfahru Offiziellen beitsdienst- 6 Toch dem 192 Der langen Lber ließ fich derung en debenite Rid ler Wissenscha 1931 steigende Crörterung de ungsnöte eine Kinder," Ein ellenlang Los, At Re, das ann ich eud länzend we al, was fte Sanjen hat d Staffe barftell Jach den geit ihrer für uni n. Na, The Ehe Theo Er. Einen A Biten, die ihn te er dann: gehen, ist es Ein Tung für Jh Als der Schlußpfiff ertönte, stand das Spiel 7: 2! schöner Kampf, der trotz großer Ueberlegenheit des Siegers doch nie langweilig gewesen war, hatte sein Ende erreicht. Langanhaltender Beifail begleitete die Sieger, als sie den Platz verließen... Am folgenden Abend waren alle Spieler im Klubhaus versammelt. Der Trainer wollte mit ihnen das gestrige Spiel besprechen. ,, Ob Bringhoff wohl mit uns zufrieden ist?" meinte Otto Drees. „ Sicher. Aber ich glaube nicht, daß er uns viel loben wird," antwortete Günter Freund.„ Das fällt ihm nicht leicht. An jedem Spiel gibt es ja schließlich etwas auszusetzen, aber die Kritik wird heute wohl sehr glimpflich ausfallen." ,, Du hast es gestern am bequemsten gehabt, Günter," meinte Ernste Gehle. ,, Dazu kann ich noch nichts, wenn fein Ball in meine Nähe tommt," erwiderte der Torwart. ,, Du hättest wenigstens Klimmzüge an der Querlatte machen können," lachte Hugo Schmidt. Das ist ein ganz gutes Training für die Muskeln. Wo ist übrigens Adolf Müller? Weißt du das nicht, Theo?" ,, Der wird wohl noch kommen. Bei mir ist er heute noch nicht gewesen." Da trat der Mittelläufer auch schon ins Zimmer. Siege führt galten und ber mit gemejen ist. Können. F Nah einem wandte fich a Mls Spielfü arte der Erwid Bor längerer ge, auftreben t diefelbe Be den. Dag unje onalen, durch fen möge, it Herr Bringh getrige Erfolg Arbeit ist. Theo wandte Stimmt mit ner, Herrn In diesem Au ber nicht für Nr. 30 ohen Haufes für die deren Ehren sich die Communijten, erheben Der Tagesordnung, ein er Antrag, daß das spräsidenten bestehen Gemüter erhigen fi ntrag, der sich mit der Siftigt. Die Rational daß die Strafunter affung nur auf Ver um jo mehr, als ja gebend für das Nicht geworden sei. Dem te Schül darauf hin Artikels 37 der RV traf- und Vollzugsord trajhajt habe beur Regierung die Haft en habe, da sie einen onne als hundert an onalsozialistischen Am Borjahre angenommen quent überhaupt nicht teren Debatte fommi ( Matfoz.) zu heftigen ngsrufe, weil er dem in Schamgefühl habe einer ,, unglaublichen unehrlich. Der Frat mann, wendet sich i listen, deren Verhalten Sämen müsse, hessische onalsozialisten sich an nicht den Antrag auf gestellt hätten, wären ung über den Antrag ch dem die Regierung ng Hamanns geber daß die politische ellschaften entsprechen met werden sollen, wir Jegt bringt der Pro chen Antrag auf Be lung. Regierung es nicht Is alleiniger Minister en fann. Alle übrgen inister, in Oldenburg alisten und Ministers eijekretär, aber eine alls er Sozialdemo ürden. ß der nationalsoziali ätten sie ihn nicht ge h, der frühere Staats war, erklärt, daß man Samstag, den 30. Juli 1932. ,, Gießener Zeitung" Das Segelschulschiff„ Niobe" in einer Gewitterbö bei Fehmarn gefentert. 69 deutsche Seeleute ertrunken. Am Dienstag um 14.27 Uhr ist das Segelschulschiff ,, Niobe" der Reichsmarine in einer Gewitterbö bei Fehmarn- Feuerschiff gefentert. Das Schiff sant in wenigen Minuten. Die Rettungsboote des Feuerschiffes und der deutsche Dampfer ,, Theresia Ruß", Hamburg, eilten sofort an die Unfallstelle. Von beiden Seiten wurde in vorbildlicher Weise das Rettungswerk durchgeführt. Leider gelang es nur 38 Mann von der 107 Mann starten Besatzung zu retten, so daß die Zahl der Vermißten 69 beträgt. GOS und auf das Sirenensignal des Feuerschiffes eilte als erster der in der Nähe befindliche deutsche Dampfer ,, Therese Rust" herbei, der sich wenige Augenblid zuvor angeschickt hatte, die üblichen Flaggensignale zur Begrüßung mit der ,, Niobe" zu wechseln. Mit Volldampf erschienen dann bald die von der Marinestation Kiel beorderten Schnellboote und danach die Kreuzer ,, Königsberg" und„ Köln" an der Unfallstelle. Eine ergreifende Szene spielte sich danach ab, als der von Nr. 30 Koalation Zentrum Rationalsozialisten in Hessen. Auf einer Landbundversammlung in Gotha machte der thüringische Staatsminister Baum die Mitteilung, der hessische Zentrumsminister hätte ihm vor kurzem ausdrücklich erklärt, daß in Hessen die Verhandlungen zwischen Zentrum und Nationalsozialisten bereits abgeschlossen seien und daß sofort nach den Reichstagswahlen eine Regierung von Nationalsozialisten und Zentrum gebildet werden solle den Rettungsbooten des Dampfers nicht gefundene Oberleut- Berbot aller nationalsozialistischen Zeitungen nant zur See Lott, der stundenlang im Wasser geschwommen war, von seinem eigenen Bruder, der auf einem der herbeigeeilten Schnellboote fuhr, aufgefischt wurde. Die ,, Niobe" fuhr bei Windstätte 2 bis 3 und ruhiger See im Fehmarn- Belt( nördlich der Inseln Fehmarn), etwa eine Seemeile vom Fehmarn- Feuerschiff entfernt. Wenige Augenblide danach raste etwas von achtern eine plötzliche Bö heran, so daß sich die„ ,, Niobe" hart überlegte und im selben Augenblic verjagte das Ruder. Ehe die beiden Wachen zum Reffen ausgeentert waren, holte das Schiff noch weiter über und kenterte. Das war nach einstimmigen Aussagen der Ueberlebenden nur zwei bis drei Minuten nach dem ersten Ueberholen des Schiffes, und zwar um 14,27 Uhr. Nun funkte der das Unglück| zwischen einstimmig davon überzeugt, daß die Schiffsführung beobachtende Telegraphist auf Fehmarn Feuerschist sofort Die Vermißten sind, wie man nun leider annehmen muß, im Augenblick des Unterganges sehr wahrscheinlich unter Ded gewesen und mit gesunken. Sechs der Geretteten hatten ge= rade Unterrichtsstunde im freier liegenden Zwischended und fonnten noch im letzten Augenblid über Bord springen. Die amtlichen hohen Stellen der Reichsmarine sind inumsichtig ihre Pflicht getan hat, also kein Verschulden vorliegt. Der Arbeitsdienst marschiert! Die Arbeitsdienst- Verordnung hat den Aufstieg eines Gedankens besiegelt, um dessen Verwirklichung seit langem zähe gekämpft worden ist. Ihn spricht der Artikel 1 der neuen Verordnung aus: ,, Der freiwillige Arbeitsdienst gibt den jungen Deutschen die Gelegenheit, zum Nutzen der Gesamtheit im ge= meinsamen Dienste freiwillig ernste Arbeit zu leisten und zugleich sich körperlich und geistig- sittlich zu ertüchtigen." Die Jdee selbst, so gern das Urheberrecht an ihr bald von Dieser, bald von jener Partei oder Gruppe beansprucht wird, reicht in ihrer Entstehungsgeschichte weit zurück. Wie lebhaft tlingt an sie bereits die Einrichtung der ,, pädagogischen Provinz" in Wilhelm Meisters Wanderjahren", dem mächtigen Alterswerke Goethes, an! Auch später hat die Forderung, daß die Jugend im Dienste der Allgemeinheit und zu ihrem eigenen Wohle einen bestimmten Lebensabschnitt gewissen vom Staate vorgeschriebenen Arbeiten widmen müsse, hohe Geister nicht ruhen lassen. Die klassische Durcharbeitung des ArbeitsdienstGedankens hat schließlich vor zwei Jahrzehnten bereits der unvergeßliche Wiener Sozialphilosoph Joseph Popper- Lynkeus in seinem Werke„ ,, Die allgemeine Nährpflicht als Lösung der Sozialen Frage" dargeboten. der Je mehr das rein Menschliche an der neuen Bewegung die Gemüter begeisterte, um so ablehnender verhielt sich indessen lange Zet hindurch die amtlich- offizielle Welt. Wenig nützte ihr gegenüber der Hinweis auf Bulgarien, das 1920 sein Grundgesetz für die Arbeitsdienstpflicht erließ und damit ausgezeichnete Erfahrungen machte, und bei dieser Geisteshaltung unserer Offiziellen und Offiziösen war es kein Wunder, daß ein Arbeitsdienst- Gesetzentwurf der deutschen Wirtschaftspartei, noch dem 1928 gewählten Reichstag zuging, Jahre hindurch von der ,, langen Bant" nicht herunter fam. Die neue Bewegung aber ließ sich nicht aushalten. Ein Reichskuratorium zu ihrer Förderung entstand sehr bald, in dem sich überparteilich ver= diedenste Richtungen der Wirtschaftspraxis, der Sozialpolitik, der Wissenschaft zusammenfanden. Als schließlich im Frühjahr 1931 steigender Krisendrud die Reichsregierung zwang, zur müſſe zum mindeſten Erörterung der dringlichsten Arbeitsfragen und Sozialversiche= s er dann Staatspri ter gewejen. Es geb nes, in einem parl er alles zu übersehe Dazu, die Vorlagen inister stehen. paar Schüsse gingen auchte gar nicht in s fair blieb und die annhaft ertrugen. einem Tore fomm unabsichtlich mit ische einen Elfinete ingsnöte einen Sonderausschuß unter Vorsitz des früheren ,, Kinder," rief er ,,, ich habe hier die neue Sportzeitung! Gin ellenlanger Bericht über unser Spiel steht darin." ,, Los, Adolf, lies mal vor." ,, Ne, das kann Bringhoff nachher besorgen. Aber soviel han ich euch schon verraten: Wir kommen in der Kritik alle glänzend weg. Du bekommst sogar ein Ertralob, Theo. Wart mal, was steht da noch...? ach so, hier: Also: In Theo hansen hat die Mannschaft einen Mittelstürmer, der allererste klasse darstellt. Seine Ballbehandlung ist einfach vorbildlich. Nach den gestrigen Leistungen scheint er der gegebene Sturmin der zweiten Halhrer für unsere Verbandsmannschaft im Bundespokalspiel zu Jin. Na, Theo, was sagst du nun?" Sar verwandelte. D Stunde hatten sie ni ich nur noch auf Ver war Theos Mann Ehe Theo antworten konnte, stand Bringhoff schon in der dür. Einen Augenblick ließ er seine Blicke über die elf Spieler Les Zusammenspiel ge gleiten, die ihn erwartungsvoll ansahen. Mit bewegter Stimme 1, den Ball ins feind legte er dann:„ Ehe wir auf das gestrige Spiel ausführlich eingehen, ist es mir ein Bedürfnis, Ihnen allen meine Anerdas Spiel 7: 2! Gin anung für Ihre guten Leistungen, die gestern zu einem schö nheit des Siegers dod men Siege führten, auszusprechen. Sie haben sich alle tapfer Ende erreicht. Lang halten und bewiesen, daß meine und Ihre Arbeit nicht umals sie den Platz ver Spieler im Klubhaus men das gestrige Spiel den ist?" meinte Otto aß er uns viel loben s fällt ihm nicht leicht as auszusehen, aber di ausfallen." ehabt, Günter," meint fein Ball in mein an der Querlatt Tent gewesen ist. Nicht Glück hat Sie zum Siege verholfen, sonden Können. Für mich ist es eine Ehre, Ihr Trainer zu sein." Nach einem furzen Stillschweigen erhob sich Theo Hansen und wandte sich an den Trainer: Als Spielführer der Mannschaft gestatten Sie mir einige Torte der Erwiderung. Vor längerer Zeit sagten Sie einmal an dieser Stelle: Junge, aufstrebende Mannschaften auszubilden, gewähre vielht dieselbe Befriedigung wie aktives Spiel auf dem grünen Fjen. Daß unsere Mannschaft Ihnen, dem ehemaligen Intercationalen, durch gute Leistungen stets solche Befriedigung verffen möge, ist unser aller Wunsch. Sie können überzeugt jeit, Herr Bringhoff, daß wir uns wohl bewußt sind, daß auch er gestrige Erfolg zum großen Teil die Frucht Ihrer unermüdliten Arbeit iſt." Theo wandte sich an seine Kameraden. ,, Stimmt mit mir ein in den Ruf: Unserm verehrten Das ist ein ganz gutes Cuiner, Herrn Bringhoff, ein dreifach kräftiges hipp, hipp, rigens Adolf Müller? Bara!" In diesem Augenblid gab es wohl keinen unter den Spiemir ist er heute noche, der nicht für seinen Trainer durchs Feuer gegangen wäre. ins Zimmer. * Reichsarbeitsministers Brauns einzuberufen, erlebte die Propaganda des Arbeitsdienstes ihren ersten offiziellen Erfolg. in Heisen. Der hessische Innenminister hat auf Grund der Reichsnotverordnung vom 14. Juni und der hessischen Verordnung vom 24. Juni 1932 mit sofortiger Wirkung bis zum 4. August einschließlich folgende nationalsozialistischen Blätter Hessens ver boten: die Hessische Landeszeitung, Südwestdeutsche Landvolkzeitung, Mainzer Tageszeitung, Rhein- und Hessenbauer, Niergeszeitung, Offenbacher Nachrichten und sämtliche etwaigen steiner Rheinwarte, Oberhessische Tageszeitung, Wormser TaKopfblätter oder Ersatzblätter des gleichen Verlages. Das Verbot wird damit begründet, daß die bei der Wiedergabe der kommunistischen Dokumente, die das Landeskriminalpolizeiamt von einer außerhessischen Stelle erhalten hat, erhobene Behauptung, die hessische Regierung dulde bewußt Gesetzwidrigkeit, eine Beschimpfung allerschwerster Art sei. Der Brauns- Ausschuß ſetzte den Arbeitsdienst ausdrücklich mit Die Verhaftung des hessischen Innenministers auf sein Verhandlungsprogramm, zog ihn in den Kreis seiner Debatten, widmete ihm auch einen Teil seines damals mit so gewaltiger Spannung erwarteten und dann so bitter enttäuschenden Gutachtens. Dennoch hat der Arbeitsdienst seinen Weg gemacht und ge= rade damit, wie er sich trotz aller Gegnerschaft behauptete und ständig weiter ausdehnte, seine Berechtigung erwiesen. Daß es auf mehr antam als ausschließlich auf bloße Arbeitslosenhilfe,„ Beschäftigungsfürsorge", nämlich zugleich auf eine neue Tat der Volkserziehung, zeigten zumal die studentischen Arbeitslager. Zum ersten Male wieder seit langer Zeit wurden hier soziale Schranken wirklich abgebaut. Der Erfolg bestätigte das Richtige der aus allen Volksschichten überparteilich entwidelten Initiative. In den letzten Monaten ist die Zahl der Arbeitsdienstfreiwilligen im Reiche von Woche zu Woche um Tausende gestiegen. Die ,, Träger der Arbeit" sind ebenso aus der Großstadt erstanden, wie aus dem flachen Lande, die auszuführenden Werkleistungen sind so mannigfaltig geworden wie nur denkbar, und die Träger des Dienstes" haben sich aus den verschiedensten Weltanschauungslagern zur Verfügung ge stellt. Das Ganze ist heute eine Volksbewegung von erhebender Größe, ein Unterpfand der Hoffnung, das das junge Geschlecht, das durch diese Schule der Arbeit geht, wirklich zum Ziele der ,, Volksgemeinschaft" gelangen möge, die unserer Generation im Parteikampf dieser Tage so unsagbar fern erscheint. Am lebhaftesten wird heute erörtert, warum die Verordnung nicht gleich die Arbeitsdienstpflicht an Stelle der Freifordern die Nationalsozialisten. Der Gauleiter der NSDAP. in Hessen, Reichstagsabg. Lenz, richtete an den Oberreichsanwalt in Leipzig ein Telegramm, in dem es heißt, der hessische Innenminister versuche ,, unter amtlichem Dedmantel durch Zwangsmaßnahmen gegen die Presse und dergleichen die Angelegenheit der kommunistischen Dokumente zu verschleiern. Die Bevölkerung Hessens fordert die sofortige Verhaftung Leuschners wegen Verdunkelungsge= fahr und restlose Klärung der Schuld an der Duldung der kommunistischen Hochperrats-, Landesverrats- und Bürgerkriegspläne." Strafantrag gegen Dr. Best und Genossen. Bei der Staatsanwaltschaft des Landgerichts der Provinz Starkenburg hat das hessische Gesamtministerium Strafanzeige gestellt gegen die nationalsozialistischen Abgeordneten Dr. Best, Wassung, Korn und den Gauleiter Lenz, sowie gegen ihre Parteigenossen, von Davidsohn und Stawinoga. Die Anzeige erfolgt wegen angeblicher wissentlich falscher Anschuldigung und fußt auf der durch die Genannten beim Oberreichsanwalt gegen Minister Leuschner erhobenen Anzeige wegen angeblicher Begünstigung kommunistischer Hoch- und Landesverratspläne, die dem Gesamtministerium bekannt gewesen seien. Die Beschuldigten hätten insbesondere ihre auch der Presse übergebenen Anschuldigungen wider besseres Wissen erhoben. willigkeit gebracht habe. Dazu meinen wir, daß es zweckmäßs Breitscheid- Versammlung polizeilich aufgelöst. ist, zunächst durch den freiwilligen Arbeitsdienst auf der jetzt erreichten Basis dem Pflichtgrundsay volkspsychologische Vorarbeit zu leisten. Kommen wird die Arbeitsdienstpflicht der deutschen Jugend ganz bestimmt; daran besteht kein Zweifel mehr. Vergeßt Eure In Spandau sprach in der Jubiläumsturnhalle am Donnerstagabend auf einer Wahlkundgebung der SPD Rudolf Breitscheid. Jm Verlauf seiner Rede äußerte Breitscheid, ,, man habe die verstaubten Wachsfiguren wieder herausgeholt und in die Regierung gesetzt." Auf Grund dieser Aeußerung Verächtlichmachung der Reichsregierung auf. Wahlpflicht nicht! löste der überwachende Polizeibeamte die Versammlung wegen ,, Bei des Herbstes rauhen Tagen, bei dem Frühlingssonnenschein, niemals wollen wir verzagen, ängstlich oder mutlos sein." Dem ersten großen Siege, der eine Zeit lang Stadtgespräch bildete, folgten bald neue. Bislang war es noch keinem Ver= ein gelungen, diese starke Elf zu schlagen. Schwarzseher und Neider, die den ersten Erfolg geringschäßig als eine Glückssache bezeichnet hatten, wurden dadurch schnell eines Besseren belehrt. Nicht immer wurde Theos Mannschaft das Siegen leicht, nicht immer war der Torunterschied groß; aber ungeschlagen stand sie an der Spitze der Tabelle und behauptete diesen Platz sicher und überlegen. • Bald ging dieser starken Mannschaft der Ruf voraus, daß sie überhaupt nicht zu schlagen sei. Man nannte die Spieler nach ihrem Lieblingslied nur noch die„ Landsknechte". Als Bringhoff diesen Namen hörte, meinte er lächelnd zu den Spielern:„ Also Landsknechte sind Sie! Auch nicht schlecht! Die früheren Landsknechte waren übrigens tapfere Burschen, die mutig zu kämpfen verstanden und sich selbst vor dem Teufel nicht fürchteten. Es liegt Stärke und Achtung in dem Namen. Da bin ich also jetzt ein Landsknechtstrainer und Sie die Landsknechtself." Ein paar Tage nach dieser Unterhaltung saß Theo in seiner Werkstatt und bastelte. Vor ihm auf dem Tisch stand ein halbfertiges Motormodell. Der Mittelstürmer schien ganz vertieft in seiner Arbeit. Manchmal griff er zum Bleistift, warf ein paar Striche auf ein Blatt Papier, schrieb einige Zahlen darunter, stützte den Kopf in die Hand und rechnete. Dann erhob er sich wieder, fügte ein paar Maschinenteile zusammen und strich dabei wie mit liebender Hand über das falte Eisen. Leise flötete er vor sich hin und betrachtete mit nachdenklich gekrauster Stirn sein Werk. Sasso, der langausgestreďt unter dem Tisch lag, den Kopf zwischen den Vorderfüßen, knurrte plöglich und spitzte die Ohren. Ein Schatten fiel in die geöffnete Tür. ,, Kommt Besuch, Hasso?" fragte Theo lächelnd und sah sich um. ,, Sieh, guten Tag, Adolf. Es ist nett, daß du mir ein wenig Gesellschaft leisten willst. Hier ist übrigens bald Feierabend. Hasso und ich haben Hunger nach frischer Luft. Wenn es dir recht ist, machen wir nachher zu dritt einen Spaziergang." „ Ja... aber laß dich durch mich nicht in deiner Arbeit stören," entgegnete der Mittelläufer und betrachtete die halbfertige Maschine. ,, Sag mal, Theo, was soll dies hier eigent= lich vorstellen?" ,, Das ist der bescheidene Versuch, einen luftgefühlten Fahrzeugmotor zu konstruieren." ,, Luftgekühlt? Warum denn das? Wasser ist doch genau so billig wie Luft." „ Ja, natürlich. Aber der Fortfall der Wasserkühlung bedeutet doch eine erhebliche Gewichtsverringerung, die dann wieder einen verminderten Brennstoffverbrauch zur Folge haben würde. Ferner wird ein luftgekühlter Motor im Winter schneller anspringen, geräuschloser laufen und das Risiko des Einfrierens ganz beseitigen. Die Wasserkühlung erfolgt ja auch durch die Luft. Warum soll die Luft diese Aufgabe nicht alleine er= füllen können?" ,, Das ist ein guter Gedanke," gab Adolf Müller zu. ,, Seit Jahren beschäftigt sich die Technik schon mit diesem Spezialgebiet," erklärte Theo. ,, Es gibt dabei so viele Probleme zu lösen, daß ich darauf gefaßt bin, mit meiner Arbeit noch oft an einem toten Punkt anzukommen... Sieh, Adolf, dies ist das Gebläse. Hier über den Zylindern liegt der Luftzuführungskasten. Das Zylindervolumen hat sich natürlich bedeutend vergrößert. Diese abnehmbaren Köpfe über den Zylindern sind aus Leichtmetall. Durch die Luftreglerklappe. Theo brach plötzlich ab. Er fühlte, daß Adolf Müller ihm nicht mehr zuhörte. Mit einer raschen Bewegung schob er den Motor zurüd. ,, Wie ist es, Theo," scherzte der Mittelläufer schuldbewußt, ,, kannst du nicht mal versuchen, Gold zu fabrizieren? Bei deiner Erfindungsgabe. " „ Ich bin doch kein Alchimist," fiel ihm Theo ein wenig verstimmt ins Wort und goß Wasser in eine Schale.„ Gold macht auch nicht froh." ,, Nein, das stimmt. Reichtum macht nicht glücklich; die Hauptsache ist, daß man Geld hat," lachte der Mittelläufer bitten. Theo hatte seine blaue Arbeitsjade ausgezogen und wusch sich die Hände. Jetzt drehte er sich plötzlich um und musterte besorgt das Gesicht seines Freundes. Die letzten Worte Adolf Müllers hatten so seltsam gellungen, fast ein wenig verzweifelt. ( Fortsetzung folgt.) Samstag, den 20. Juli 1932. 250000 neue Wohnungen. Seit 1919 rund 2 800 000 Wohnungen mehr! Die Wohnungsbautätigkeit des Jahres 1931 hielt sich nach ,, Wirtschaft und Statistik" trotz der im Laufe des Jahres eingetretenen Finanzierungsschwierigkeiten noch auf beachtlicher Höhe. Insgesamt wurden 251 700 Wohnungen neu erstellt, Der Abgang an etiva ein Viertel weniger als im Vorjahr Wohnungen betrug 18 100. Der Reinzugang belief sich also auf 233 600 und dürfte damit ungefähr dem Zugang an Haus haltungen entsprochen haben. Von den neuerstellten Wohnungen trafen auf Neubauten Umbauten 1931 231 342 20 359 251 701 1930 307 933 22 327 330 260 Zugang insgesamt Von den Neubauwohnungen wurden 229 800( 1930: 305 300) in Wohngebäuden und 1500( 2600) in sonstigen GeDurch bäuden( Fabriken, Anstalten und ähnlichen) errichtet. Um, An- und Aufbau wurden 20 400 Wohnungen erbaut, das sind 9 v. H. weniger als im Vorjahr, ihr Anteil an der gesamten Wohnbautätigkeit stieg auf 8 v. H.( 1930: 7 v. H.). Jahr: Zugang Abgang an Wohnungen 1926. 220 529 14 736 1927.. 306 834 18 199 1928. 330 442 20 680 „ Steponer Geltung" 1919.. Jahr: Zugang Abgang an Wohnungen 60 861 1920. 108 307 1921. 141 498 4.147 5215 7275 8355 7607 8874 12 882 1929. 338 802 1930 330 260 1931251 701 21 120 19 289 18 053 Der Kleinwohnungsbau ist am wenigsten zurückgegangen; sein Anteil am gesamten Wohnungsbau hat daher eine beträcht liche Steigerung erfahren. Während sich im Vorjahr die Kleinund Mittelwohnungen noch fast die Waage hielten, waren 1931 über die Hälfte aller in Neubauten gelegenen Wohnun gen solche mit 1 bis 3 Wohnräumen( einschließlich Küche). Die verhältnismäßige Zunahme der Kleinwohnungen war in allen Gemeindegrößenklassen festzustellen. Am verbreitesten war der Ban dieser Wohnungen in den Gemeinden mit 10 000 bis 50 000 Einwohnern, in denen von 100 Nemvohnungen 60 auf Kleinwohnungen entfielen( 1930: 49); in den Großstädten betrug ihr Anteil 57.7 v. H.( 1930: 50 v. H.). In den Gemeinden mit unter 5000 Einwohnern wurden am wenigsten Kleinwohnungen gebaut. Auf dem flachen Lande überwog sogar die Zahl der erstellten Mittelwohnungen beträchtlich. 1922. 154 970 1923 125 940 1924. 115 376 1925 191 812 Der Reinzugang an Wohnungen betrug somit im Jahre 1931 233 600 Wohnungen; er war um 77 300 Wohnungen oder ein Viertel kleiner als im Vorjahr. Der Rückgang der Wohnbautätigkeit ist hauptsächlich auf die Einschränkung der für den Wohnungsbau zur Verfügung gestellten öffentlichen Mittel zurückzuführen. Obwohl die Kürzung der Unterstützungen sich im Berichtsjahr vor allem bei den Bauplanungen auswirkte, die Fertigstellungen aber nur in der zweiten Jahreshälfte in stärkerem Maße beeinflußte, ist die Zahl der mit Hilfe von öffentlichen Mitteln ( Hanszinssteuermittel, Bürgschaftsübernahme, Darlehen aus Anleihen usw.) errichteten Wohnungen in Wohngebäuden um 30 v. H. zurückgegangen, während die Zahl der übrigen, also rein privat finanzierten Wohnungen nur um 6 v. H. gesunken ist. Troßdem entfielen auf die ersteren immer noch 74 v. H. ( im Vorjahr 79 v. H.) aller in Wohngebäuden errichteten Wohnungen. Deffentliche Mittel wurden besonders zum Bau von Kleinwohnungen aufgewendet, von denen etwa vier Fünftel öffentliche Zuwendungen erhielten. Mit der Bauleistung des Jahres 1931 sind dem deutschen Wohnungsmarkt seit 1919 rund 2,8 Millionen Wohnungen zugeführt worden( einschließlich etwa 83 000 Um-, An- und Aufbauwohnungen, die von 1919 bis 1924 von der Statistik nicht erfaßt wurden). Der gesamte Wohnungsbestand im Deutschen Reich belief sich Anfang Januar 1932 auf 16,4 Millionen denen Wohnungen, von 2 744 000 oder 17 v. S. Neuwohnungen waren, gegenüber 15,5 v. H. Anfang 1931 und 14 v. H. Anfang 1930. Die Zahl der fertiggestellten Wohngebäude belief sich auf 94 100, ist also gegenüber 1930 um 27 000(= 22 v. H.) zurückgegangen. Von den Wohngebäuden waren 72 300 Kleinhäuser mit 1 bis 2 Wohngeschossen und höchstens 4 Wohnungen( um 20 v. H. weniger). Die Zahl der erstellten Kleinhäuser war gemessen an der Gesamtzahl der errichteten Wohngebände in den letzten Jahren ständig gesunken. Jin Jahre 1931 bahnte sich auch hier eine rückläufige Entwicklung Wie im Vorjahr war der Anteil der mit Hilfe von öffentlichen Mitteln erstellten Wohnungsbauten in den ländlichen Gemeinden besonders niedrig( 46,5 v. H.), während er in den Groß- und Mittelstädten fast neun Zehntel betrug. Von den insgesamt 94 100 neuerstellten Wohngebänden wurden 59 v. H. mit Unterstüßung aus öffentlichen Mitteln errichtet. Unter den Bauherren standen die privaten Auftraggeber an erster Stelle. Ihr Anteil am Wohnungsbau belief sich auf 51,7 v. H.( 1930: 51,3 v. H.). Damit ist gegenüber der an. Nr. 30 * Dienstjubiläum. Gewerbeinspektor Melcher kann am 1. August auf seine 25- jährige Dienstzeit an dem Gewerbeaufsichtsamt Gießen zurücbliden. Der Jubilar verstand in diesen Jahren seinen nicht immer leichten Dienst korrekt zu versehen. Ernst Rudelshaus ist seit 25 Jahren als Badewärter Seine und Masseur in der Medizinischen Klinik angestellt. Anstellung erfolgte am 1. August 1907. * Werteschaffender Freiwilliger Arbeitsdienst. Im Bereich des Arbeitsamts Gießen stehen gegenwärtig 27 Prozent aller Arbeitsuchenden werteschaffend im Freiwilligen Arbeitsdienst. Der oberhessische Bezirk Gießen steht damit an der Spitze im ganzen Reich. Von den erstellten Wohngebäuden waren 77 v. H. Kleinhäuser gegen 75 v. H. im Vorjahr, 80 v H. im Jahre 1929 und 83 v. H. 1928. Jm Durchschnitt hat sich die Größe der Wohngebäude nicht erheblich verändert. Auf ein neuerstelltes Gebäude trafen durchschnittlich 2,4 Wohnungen( 1930: 2,5, 1929: 2,4 und 1928: 2,2). * Straßensperrungen. Wegen Verlegung von Fernsprech kabel wird die Wilhelmstraße von Ludwigstraße bis Frankfur terstraße am 29. Juli 1932 für den Verkehr mit Fahrzeugen aller Art polizeilich gesperrt. Die aufgestellten Sperre und Umleitungsschilder sind zu beachten." Das Verbindungsgäßchen ,, An der Wieseck" zwischen Bleich- und Alicenstraße wird wegen Bauarbeiten auf dem Grundstück Alicenstraße Nr. 23 bis auf weiteres polizeilich gesperrt. Die aufgestellten Sperrschilder sind zu beachten. 1200 Mark für das schönste Kinderfoto! Die Münchner Jl= lustrierte bringt in ihrer neuen Nummer( Nr. 31) ein schönes Ferien- Preisausschreiben. Für die schönsten Fotos sind 1200 Mark und 300 Trostpreise ausgesetzt. * Wagenborn- Steinberg. Durch einen plötzlich eingetretenen Erdrutsch in der Lehmgrube der hiesigen Dampfziegelei Kruse wurde der 40 Jahre alte Arbeiter Karl Schmidt verschüttet. Bevor dem Bedauernswerten geholfen werden konnte, war er erstickt. Er hinterläßt eine Frau und vier unmündige Kinder. Bei den Nichtwohngebäuden war die Verringerung der Bauleistung annähernd ebenso stark wie bei den Wohnungsbauten. Insgesamt wurden 69 000 Gebäude für öffentliche, gewerbliche und landwirtschaftliche Zwecke mit 50,4 Millionen Rubikmeter umbautem Raum erstellt. Nach der Zahl der Gebäude blieb das Ergebnis hinter dem des Vorjahres um ein Fünftel, nach dem Rauminhalt um 28 v. H. zurück. Bei den öffentlichen Gebäuden( 1800) sank das Volumen um fast die Hälfte auf 6,5 Mill. Kubikmeter( 1930: 12,3 Mill. Kubikmeter) und bei den gewerblichen und landwirtschaftlichen Gebäu den( 67 200) um nicht ganz ein Viertel auf 43,8 Mill. Kubikmeter( 1930: 57,5 mill. Kubikmeter). Die stärkste Bautätigkeit wurden in den ländlichen Gemeinden entfaltet. Zweidrittel sämtlicher Wirtschaftsbauten mit 28,9 Mill. Kubikmeter umbautem Raum wurden auf dem flachen Lande in den Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern errichtet. Die Größe der errichteten Bauten war in den einzelnen Gemeindegrößen recht unterschiedlich. Im Reichsourchschnitt trafen auf einen öffentlichen Bau 3700 Kubikmeter( 1930: 4320 Kubikmeter), auf ein gewerbliches und landwirtschaftliches Gebäude 652 Rubikmeter( 1930: 686 Rubikmeter). Dem Zugang an Nichtwohngebäuden stand 1931 ein Abgang von 12 200 Ge bänden gegenüber, so daß sich ein Reinzugang von 56 800 Nichtwohngebäuden gegenüber 73 700 im Vorjahr ergab. Stockheim. Seinen schweren Verletzungen erlegen ist der Lokomotivführer Schäfer, der am Montag von einer Rangierlokomotive überfahren worden war. Außer dem Verlust eines Fußes hatte er einen schweren Schädelbruch davongetragen. Er hinterläßt eine Frau und fünf Kinder. Bad Nauheim. Bis zum 28. Juli 1932 betrug der Gesamtbesuch 15 810 Gäste, darunter 2622 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 3450 Gäste. Mit dem Motorrad in eine Personengruppe. Hermannstein( Kr. Biedenkopf). 3wei junge Leute von Azlar bemächtigten sich eines Motorrades und unternahmen damit eine Schwarzfahrt. Auf der belebten Straße gerieten die Fahrer in eine Gruppe junger Leute. Zwei junge Leute von hier wurden schwer verletzt. Die beiden Fahrer kamen mit leichteren Verletzungen davon. Stillegung von Erzgruben. Dillenburg. Wegen Absatzmangels hat die Siegerländer Erzgrube ,, Eisenzecherzug" Stillegungsanzeige zum 31. August erstattet. 330 Bergleute werden arbeitslos. Auch die Grube ,, Ameise" stellt Ende August den Bergbau ein, wodurch etwa 200 Bergleute arbeitslos werden. Durch diese erneuten Stillegun gen wird der völlige wirtschaftliche Zusammenbruch der betref= fenden Ortschaften nicht mehr aufzuhalten sein. Großfeuer in Kassel. Bezuge Redaktions lendung nic 44.80 Beim prechung m Medlenburg chweig übe polizei itatt dern im we und Sicherh Soweit icho handelt es wieder aufg Im B Kassel. In dem stillgelegten Dietrichschen Sägewerke im Industriestadtteil Bettenhausen brach heute abend gegen% 8 Uhr ein verheerendes Schadenfeuer aus. Das Sägewert wurde bis auf den Grund zerstört. Das Feuer griff dann auf die Richtersche Maschinenfabrik über, die innerhalb einer Stunde in ihrer gesamten Ausdehnung von 138 Meter Front in Flammen stand. Die Feuerwehr mit allen ihr zur Verfügung stehenden Löschzügen hatte fast drei Stunden heldenhaft gearbeitet, um das Uebergreifen des Feuers auf die Großgarage mit den Oel- und Benzintanks zu verhüten, was ihr gegen 11 Uhr auch gelang. Entwicklung der letzten Jahre sinkender Anteil der rein pri Lokales und aus Nah und Fern. Der Brand dauert noch fort. vaten Bautätigkeit unter dem Einfluß der öffentlichen Unterstützung des Wohnungsbaus ein Umschwung eingetreten. Die Bautätigkeit der gemeinnützigen Bauvereinigungen hielt sich anteilmäßig ebenfalls noch etwas über dem Stand des Vorjahres, während die der öffentlichen Körperschaften weiter zu rückgegangen ist. Von 100 Wohnungen in Wohngebäuden wurden erbaut 1931 1930 1929 1928 8,0 8,9 9,6 10,4 40,3 39,8 34,9 30,0 51,7 51,3 5515 59,6 von öffentlichen Körperschaften von gemeinnüß. Gesellschaften von privaten Bauherren Von den öffentlichen Körperschaften und gemeinnütigen Bauvereinigungen wurden wiederum überwiegend Kleinwohnun gen, von den privaten Bauherren Großstädten - ausgenommen in den Mittelwohnungen erstellt. Der Abgang an Wohnungen bezifferte sich auf 18 100, um 6 v. H. weniger als 1930. Durch Abbruch und Brände kamen 14 100 Wohnungen( 1930: 16 000), durch Umbau 3900 Wohnungen( 3300) in Wegfall. Langfristige unkündbare Darlehen WESTFALIA WERKZEUG Co HAGENLW. 64 Liste grath Ollos billigt Wer stellt jich um! Sonntagsgedanken. Das Korn steht ernteschwer auf dem Acker. Weit und breit dehnt sich in fatter Fruchtbarkeit das Land hin. Der Sonne Strahlen füssen lebendipendend an den Halmen die Aehren und an den Bäumen die Früchte, daß sie vollends reifen. Es ist Erntezeit! Wir haben gesät und sammeln jetzt die Früchte unserer Arbeit ein. Rings um die Dörfer bietet sich das gleiche Bild; fleißige Hände regen sich, um das kostbare Gut zu bergen. Und Millionen freuen sich an den reichen Gaben des Sommers und danken dem dort oben, der seinen Segen spendete, als der Landmann das Samenkorn ausstreute, der es aufgehen ließ und Sonnenschein und Regen gab und die Frucht reifen ließ. zum Kauf von Mobilien aller Art wie Möbeln, Ein ichtungen, Maschinen, Automobilen sowie z Geschäfts- u. Existenzgründungen, Erbschaftsauseinandersetzungen etc. Eigenheim Entschuldungs- u. Kreditge: Seriös. Reklame- Unsellsch. m. b. 5. Lörrach( Baden), Luisenstr.37 tern. errichtet an allen Verlangen Sie unverbindlich Auskunft und Blay.üb. 20000 Einw. Prospekt von der Geschäftsstelle Sarlsruhe, Zweigstellen fü intell. Karlstr. 101. Allen Anfr. ist Porto beizufügen. Tüchtige Vertreter an allen Plätzen gesucht. Für den Vertrieb meiner neuen verstell baren Kohlenspar- Heiz- u. Schneufochplatte ... Komplett" patentamilich geschützt ( Bis 50% Kohlenersparnis u. mehr, daher Ein großes Freigeschenk gibt uns wieder der Schöpfer durch die Natur in ihren höchsten Tagen des Werdens. O, machet weit die Seele auf, fie sind jetzt da, die Tage der Vollendung, an der jeder Werktag ein Stüd Festtag vor sich herträgt. Denn Brot fährt in die Scheunen. Der Morgenglanz der Schöpfung ruht auf reifgewordenen Aehren. Du wundersame Natur, wie gütig bist du in deinem unerschöpflichen Schaffenswillen. Dankgebete lodern auf zur Allmacht, die in ewiger Güte uns wieder das tägliche Brot gab. Der Sonntagsschreiber. Herren evt. auch Dam. Gut lohnende Dauerpojition! Erfordert. M.1-3 Mille anir. u. F. C. 152 durch Rud. Moffe, Frankfurtm. Geschäftl. Sorgen? Erfabr. Vertrauensm. begehrt für jeden Herd u. Ofen, auch für Großztüchen) suche ich General und Provisions- Bertreter abt Rat, wenn Pfändg. Prima Berdienstmöglichkeit. Alleinhersteller: 0.Offenb. Eid droht gg. B. Stoffers, Dortmund, Alexanderstr. 20 Rüdp. 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Die Der 7. D Es kann von der Inseraten- Geschäftsstelle über Chiffre Inserate oder über sonstige Inserate, deren Terte gewisse Ver sprechungen oder Vergünstigungen oder Vermittelungen ent halten, feine interne Prüfung vorgenommen werden. Zeitungen haben, weil ihr Betrieb ein schneller sein muß, feine Zeit dazu. Wir lehnen daher jede Verantwortung ab. darum Sache der Leser selbst, mit Vorsicht die betreffenden Inserate zu Kenntnis zu nehmen. Der Verlag. Es ist Verantwortlich: Paul Chcistian Klein in Gießen Sämtliche Drucksachen HAUSHALTUNGS- BÜCHER VERLOBUNGSANZEIGEN GRATULATIONS KARTEN iefert immer schnell, gut und preiswert für Familien, Vereine und Behörden wie STERBFALLANZEIGEN GEBURTS- ANZEIGEN EINLADUNGSKARTEN ALBIN KLEIN GIESSEN * 932 in Danzi Heber Sinn Das franz rantreid, De ngsabfomme Die Regie annt, daß fie di Aer Beltwirt Das Zujtan hert. 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