Nr. 3. nicht zurüdgefehrt. ider Damit gerech zung von dreizehn thringen. Schwerindustrie Tage erneut etwa fait ausschließlich Christaller. aller, eine der ge stiller Zurüdgezo: Kreisen wurde fie Erdmann und seine erfolgreicher Bücher er halben Million reitet und in viele s Bücher find gute, nn mit Genuß und . Don willen muß. Jon Obersteuerjette fuß, Bonn. Preis estehen immer noch ier, sowie über die adverständiger hat mit den Finanz Schrift einen zu geber geschaffen. wissen muß. Zweite Dr. W. Sinzig. 25. In furzer und diese praktische AnGrundsäge werden zugänglich gemacht. Eden, die wichtigsten flar zu legen. issen muß. Zweite Sinzig. Verlag uch in der wesentlich sadverständige Ver egesmaterie in leicht ichtigung der AendeGeschäftsfreunde. Untliche, wirtschaftliche, orgen. Verlag für raße 20. Monatlich bringt wieder recht errschen, auch wenn ng dazu gibt Ihnen leganten Welt", das Woche" unterhält sich führenden deutschen Der deutschen Volks - interessante Gespräch Formen der sozialen gibt es das MutterIllustrierten Presse" ens besucht und hier Frauen und weiblichen Ider in der neuesten lein in Gießen beitgeber! 7 über den Steuer 925, die Durchfüh hnsteuer für Lohn 931 und die Ver Bürgersteuer vom Bflicht, den Steuerabzüge nto- formular ulare find von mir Sin Klein, Gießen SACHE SSEN als Keller, gegr. 1783 Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder RüdJendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 45. Jahrg. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 30. Januar 1932 Deutschland geht als Gläubiger nach Genf. Eine Vorschau auf die erste Allgemeine Abrüstungskonferenz. Von Dr. Erich Ritter. Deutschland gilt seit Versailles als der Schuldner der Welt. Ihm wurde die moralische Verantwortung für eine po= litische Katastrophe zugeschrieben, die Europa in seinen Grundfesten erschütterte, ihm die materielle Verpflichtung aufgebürdet, ten greijbaren Schaden zu ersetzen, den sie verursacht hatte. Der Borwurf war so ungeheuerlich, die Belastung so unerträglich, baß heute, zwölf Jahre nach Unterzeichnung der Charte, auch im Lager der damaligen Feinde Deutschlands fein halbwegs Einfichtiger mehr an die Berechtigung der Anklage und die Erfüllbarkeit des auf sie gegründeten Anspruches glaubt. Aus dem Schuldner Deutschland aber ist längst ein Gläubiger geworden, der von den Vertrauensherren der Völkerbundssagung und des Versailler Diltates seinerseits die Einlösung feierlich übernom mener Verpflichtungen zu fordern hat. Denn nicht bedingungslos legte Deutschland im November 1918 die Waffen nieder, und im Friedensvertrag ebenso wie in der Völkerbundsjagung, die ihn einleitet, sind Bindungen auch für die Siegerstaaten vorgesehen. Der vierte von den 14 Punkten des Präsidenten Wilon, die den Waffenstillstandsvertrag vorbereiteten, Punkt 8 der Bölferbundssatzung und die Einleitung zu den militärischen Klauseln des Versailler Vertrages enthalten gleichmäßig und in aller Form das Versprechen einer allgemeinen Rüstungsbeschränkung. Die doppelt und dreifach gegebene, bis heute unerfüllte Zusage der Siegerstaaten, die Schuld, die Deutschland als Gläubiger moralisch und juristisch von ihnen zu verlangen hat, heist also: Abrüstung! Und jetzt endlich ist es so weit, daß wir und mit uns die andern entwaffneten oder rüstungsfeindlichen Staaten diesen Schuldschein öffentlich und vor den Augen der ganzen Welt präjentieren fönnen. Anfang Februar tritt in Genf die bisher mit allen Künsten namentlich der französischen Diplomatie verschlepple erste Allgemeine Abrüstungs- Konferenz zusammen, zu der auch Nichtmitglieder des Völkerbundes, wie Rußland, die Bereinigten Staaten und die Türkei eingeladen sind. Freilich haben die Regisseure dieser Konferenz schon vorgesorgt, daß, wenn es nach ihrem Willen geht, im rüstungsfreien Europa auch in Zukunft nicht ein Uniformfnopf weniger hergestellt wird als bisher. An Stelle eines wirklichen Abrüstungsgesetzes haben sie in den ahrelangen, immer wieder durch weite Zeiträume von einander getrennten Sizungen der Vorbereitenden Abrüstungstommission eine Attappe hergestellt, die mit einem tatsächlichen die UeberAbrüstungsplan nichts weiter gemeinsam hat als schrift,„ Entwurf für ein internationales Abrüstungsabkommen" heißt das Werk, dessen erster Artikel die Vertragschließenden Derpflichtet, ihre Rüstungen zu begrenzen und, soweit wie möglich, herabzusetzen. Dies schüchterne, So- weit- wie- möglich" ist charatteristischer für den Entwurf als sein ganzer übriger Inhalt. PENTFESTIGTE OSTSEEKUSTE • Bark DEUTSCH Mapdetury NIEDERLANDE BELGIEN FRANK REICH D.L.D. SCHWEIZ Made pi Bayan Stris Maiden Satz Dresden Y higsten D LITAUEN POLE N TSCHECHOSLOWAKEI ÖSTERREICH Une bis zu der Deutschland die Anlage ven befestigten Pitzen und Anlagen nach Artikel 180 und 196 des Versailler Vertrages und der Vereinbarung vom 31 1927 verboten ist Denu die Bestimmung darüber, wie weit diese Möglichkeit vorTiegt, wird für den Mannschaftsbestand, die Dienstzeit und das Material der bewaffneten Macht durchaus den Unterzeichnern elbst überlassen- es sei denn, daß bereits frühere Verträge noliegen, auf Grund derer gewisse vertragsschließende Teile eine Rüstungsbeschränkung auf sich genommen haben." Diese Verträge werden durch den neuen Entwurf nicht berührt. Die anderen Unterzeichner aber sind in ihrer ziffernmäßigen HeeresStärke überhaupt nicht beschränkt. Nur die für die Gesamtzahl Der ausgebildeten, also triegsbereiten Truppen vollständig be= deutungslose ,,, durchschnittliche Tagesstärke" soll begrenzt wer den. Glauben die Väter des Entwurfes mit solchen Festsetzungen irgend jemanden auf der Welt Sand in die Augen treuen zu können? Oder arbeiten sie bewußt mit leeren Worten, weil Begriff und Inhalt ihres vorgeblichen und ihres eigent lichen Werkes in vollem Gegensatz zueinander stehen? Durch leine Bestimmung des Entwurfes wird die allgemeinen Wehrpflicht, die Dauer der aktiven Dienstzeit, die liftenmäßige Füh rung der Reserven, die Ausbildung militärischer Jugendverbände betroffen. Alle diese Pfeiler der Kampftraft, die den Deutschen zerbrochen wurden, sollen den Siegerstaaten unver= jehrt erhalten bleiben. Der vorhandene Bestand an Waffen und Munition wird nicht vermindert, Befestigungsanlagen dürjen in beliebiger Zahl gebaut und bestückt werden. Die Anwendung der Gas- und Giftwaffe wird zwar verboten, aber es ist bezeichnend, daß jedenfalls ihre Vorbereitung nicht unterjagt wird. Ob es wohl jemanden gibt, der im Falle höchster Gefahr eine vorhandene Waffe nicht benutzt, weil papierene Paragraphen dagegen sprechen? Die wirksamen Entwaffnungsmethoden, die der Vertrag Don Versailles angab, werden von dem Entwurf außer acht gelassen. Wo begrenzende Höchstzahlen stehen müßten, flaffen überall leere Stellen, die erst auf der Konferenz ausgefüllt werden sollen. Man hat also freie Hand, die Ziffern nach eigenem Gutdünken einzusetzen, und wird auch dem andern aus naheliegenden Gründen freie Hand darin lassen. Nur das allerdings nach= Heeresbudget soll nach oben begrenzt werden- dem jeder einzelne es sich zuvor selber festgesetzt hat. Die einjige Freiheit, die Versailles uns ließ über die Höhe unseres Heeresetats besteht keine Vorschrift ist also die einzige Unfreiheit, die der Vertrag seinen Kontrahenten auferlegen will. Deutschlands Bedrohung durch Militärflugzeuge DANEMARK J hoge LIT. Caro Die wichtigsten Industriegebiete Deutschlands NORDSEE NIEDERLAN Brussel Lüttich BELGIEN FRANKREICH DLD Mouser Prog OSTSEE ມາ DOLEN TSCHECHOSLOWAKE Ban ÖSTER REICH Budapes UNGARN SCHWEIZ ITALIEN Es bleibt erstaunlich, daß die Siegerstaaten mit diesem Entwurf Deutschland hat seine Einwendungen dagegen ausdrücklich zu Protokoll gegeben nach Genf gehen, ihn der Kritik der unablässig auf die Abrüstung Europas hinwirkenden Vereinigten Staaten aussehen und sogar dem bolschewistischen Rußland Gelegenheit geben wollen, mit weithin hörbarer Stimme Betrachtungen über die Friedensliebe und die Friedensmethoden der bürgerlchen Welt anzustellen. Die Vertragsherren bringen eben, obwohl die ganze Macht ihnen gehört, den Mut nicht auf, die Abrüstung furzerhand aus ihrem politischen Programm zu streichen; denn sie wissen, daß das ganze Recht unbestritten auf der Seite der entwaffneten Staaten steht. Namentlich Frankreich möchte zwar an dem bestehenden Zustand seiner schon rein nummerisch fünfzigfachen Ueberlegenheit über Deutschland nichts ändern, es möchte aber trotzdem nicht als Vertragsbrecher dastehen, während es die Heiligkeit und Unverleglichkeit der Verträge bei jeder Gelegenheit im Munde führt. Deshalb be= gehrt es von der Abrüstungskonferenz den Schein, der aus Unrecht Recht und aus Vertragsbruch Vertragstreue macht. Oder meldet sich bei den bewaffneten Völkern, die, soweit wirklich Deutschland das Objekt ihrer Bemühungen sein sollte, gegen ein bloßes Phantom rüsten, wie ein Albdrud das peinigende Bewußtsein, daß ein Mann, der zu sehr gepanzert ist, zumal zusammenbrechen muß, und daß zwei Männer, die gegeneinander aufrüsten, unbedingt fämpfen müssen, ehe die Rüstung einem von ihnen zu schwer wird? Wollen sie sich deshalb in Genf absichtlich unter äußeren Drud setzen lassen, um nachgeben und an die Stelle dieses unmöglichen einen wirklichen und wirksamen Abrüstungsvertrag setzen zu können? Wie dem sei: Deutschland wird und muß- zum erstenmal seit Versailles mit einer von seinen Vertragsgegnern selbst verbrieften Forderung in der Tasche nach Genf gehen und, wenn es sein Recht nicht erkämpfen fann, die Verweigerer als fontraftbrüchig erklären. Auch die moralische Kraft ist eine Kraft im Rate der Völker. Hat man den unglücklichen Ausgang des Krieges nicht zum Teil dem Umstande zugeschrieben, daß wir die öffentliche Meinung insbesondere Amerikas nicht auf unserer Seite hatten? Sorgen wir jetzt dafür, daß die Sympathie der ganzen nach Frieden und neuer Wohlfahrt verlangenden Welt sich ungeteilt uns und unseren Schicksalsgenossen zuwendet! Wenn wir einig und fest bei unserem Rechte beharren, muß der Tag tommen, wo die eherne Notwendigkeit selbst, die Notwendigkeit, der nach Anschauung der Alten auch Jupiter, der höchste Gott, sich beugen mußte, ihm Geltung verschaffen wird FRANKREICH 45000M F- Friedensstärke K- Kriegsstärke d Heeres G- Geschutze M.Maschinengewehre T- Tanks Fl- Flugzeuge JTALIEN F- 250000 K- 3500000 JAPAN F- 230000 K- 1800000 16000M 21 000R RUSSLAND F- 1200 000 K- 6 500 000 23000M U.S.A. F- 130000 K- 1420000 35000 M. 3000 G E- 612 000 K- 4100000 0300 1930 6 40T 3000G 4010 G 150T 1500 Fl. 1000 FI 2800 fl 3500T 1700FL 250T 3100 Fl. 2100 T ENGLAND F- 149000 K- 291000 Frenw Miliz 140000 POLEN F- 266000 K- 3-200-000 14200M 1500 G Res 130000 2400FL 5807 33600M 5236 1000 FI 350T JUGOSLAWIEN 118000 TSCHECHOSLOW E140000 DEUTSCHLAND F- 100 000 8750M K- 1500000 2000 G 450F 21000M 21006 K- 100000 K- 1 000 000 leichte& keine Tanks 600-> 288 keine flugzeuge 1001 1926 M 501 DL.D ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung Nummer 4 Politische Rundschau. den Reichspräsident von Hindenburg empfing Mittwoch ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Streeruwizz sowie den Präsidenten Tilgner und den früheren Gesandten in Berlin Riedl. Dr. Sahm, der Oberbürgermeister von Berlin, bemüht sich um die Bildung eines überparteilichen Ausschusses, der die Wiederwahl Hindenburgs als Reichspräsident in die Wege leiten soll. Außenkommissar Litwinow wurde am Donnerstag auf der Durchfahrt in Berlin vom Reichskanzler Dr. Brüning empfangen. Reichstagspräsident Löbe hat dieser Tage in einer Versammlung von Plänen gesprochen, wonach eine Million Arbeitsloser durch Beschäftigung mit umfangreichen öffentlichen Arbeiten wieder in den Produktionsprozeß eingegliedert werden sollen. Nach englischer Auffassung ist die Gesamtlage in der Tributfrage bisher ungeklärt. Es werden Versuche gemacht, zu einer Einigung über die Einberfung der Konferenz vor dem 1. Juli zu kommen. am In einer Havas- Meldung aus London unterzieht das halbamtliche französische Nachrichtenbüro die angeblichen Auswirfungen einer eingehenden Betrachtung, die eine vollständige Streichung der Tribute auf die Reichsbahn haben würde. Der Verwaltungsrat der Bank von Frankreich hat 25- Millionen- Dollar- Redistont: Donnerstag beschlossen, den kredit der Reichsbant um einen Monat zu verlängern. Die Besprechungen über die Nachfolgeschaft der ausscheidenden Mitglieder der Regierungskommission des Saargebiets haben in Genf bisher noch zu keinem Ergebnis geführt. Die Zusammenkunft zwischen MacDonald und Laval wird einstweilen nicht stattfinden. Der„ Völkische Beobachter" veröffentlicht eine Liste der Ueberfälle auf Nationalsozialisten seit der letzten Notverordnung und stellt fest, daß die Notverordnung gegen politische Ausschreitungen das Gegenteil ihres eigentlichen Zwedes erreicht habe. Die Zahl der politischen Morde an Nationalsozialisten durch Angehörige der Linken beträgt heute bereits 260. Durch Notenwechsel zwischen der deutschen Botschaft in Madrid und dem spanischen Ministerium des Aeußeren vom 28. d. M. ist der Sichtvermertszwang zwischen Deutschland und Spanien mit Wirkung vom 1. Februar wieder aufgehoben worden. Der medlenburgische Minister a. D. Dettmann in Güstrop, der erste deutschnational Minister in Mecklenburg, hat seinen Austritt aus der Deutschnationalen Volkspartei erklärt und ist dem Christlich- Sozialen Volksdienst beigetreten. Im dritten Ausweis der Reichsbant treten erneut Goldund Devisenverluste von insgesamt 13,39 Mill. RM. zu Tage. Die nationalsozialistische hessische Landtagsfraktion hat an den Justizminister einen Brief gerichtet, in dem sie die Freilaffung der politischen Gefangenen durch die Stellung und Behandlung eines dementsprechenden Antrags in Aussicht stellt. Um den Rücktritt der memelländischen Landesregierung zu erzwingen, hat Gouverneur Merkys ein neues Drudmittel angewandt. Er hat den am 25. Januar fällig gewesenen Finanzanteil der litauischen Regierung für das Memelgebiet gesperrt. Für den Ausbau der französischen Luftflotte hat der Finanzausschuß der Kammer 1,9 Milliarden Franken bewilligt. Japanische Bombenflugzeuge bombardierten vierzehn Stunden lang von Mitternacht ab die chinesische Vorstadt Chapei. Nach einer Meldung aus Schanghai wurde in Schanghai und Autobus= der Generalstreit ausgerufen. Straßenbahnverkehr, Elektrizitäts- und Wasserwerke sowie sämtliche Arbeiten sollen stillgelegt werden. Der preußische Ministerpräsident Braun feierte am Donnerstag in Astona seinen 60. Geburtstag. Gegen den Grafen Helldorf wurde Haftbefehl erlassen, weil er nicht zum Termin im Kurfürstendammprozeß erschienen ift. Der vor einiger Zeit verhaftete Falschmünzer Salaban hat gestanden, bereits seit 1929 falsche Zweimarkstücke hergestellt zu haben. Die Wiener Universität und ihre Nebengebäude sind im Zusammenhang mit politischen Zusammenstößen bis auf weiteres geschlossen worden. Reichstag noch vor dem 23. Februar. Die Frage der früheren Reichstagseinberufung ist zurzeit noch nicht entschieden. Zwar haben sich Reichskanzler und Reichstagspräsident Löbe darüber am Donnerstag unterhalten, endgültige Entscheidungen sollen aber erst getroffen werden, wenn die Frage der Einheitskandidatur Hindenburgs ausreichend geklärt ist. Sobald das der Fall ist, will Reichstagspräsident Löbe das Parlament auf einen Termin noch vor dem 23. Februar einberufen, um den Reichstag über den Tag der Präsidentenwahl beschließen zu lassen. Landtagszusammentritt am 16. Februar. Der Aeltestenrat des Hessischen Landtages befaßte sich am Donnerstagnachmittag mit der Geschäftslage, wie sie durch die zahlreichen Anträge und Anfragen entstanden ist. Es wurde beschlossen, daß die Ausschüsse ihre Beratungen beschleunigt fortsetzen, damit das Plenum, dessen Zusammentritt auf Dienstag, den 16. Februar, festgesetzt wurde, das vorliegende Material Samstag, den 30. Januar 1932. erledigen kann. Die Plenarberatungen dürften in einer einwöchigen Tagung abgeschlossen werden können. Auf der Tagesordnung stehen auch die Anträge der Deutschnationalen und Kommunistischen Partei auf Landtagsauflösung. Die Japaner durchbrechen eine vereinbarte Kampfpause. Schanghai, 29. Januar. Eine durch Vermittlung des englischen und des amerikanischen Generalfonfuls heute nachmittag in Schanghai zustandegekommene Ruhepause in den Kämpfen wurde schnell wieder abgebrochen. Am späten Nachmittag erschien ein japanisches Flugzeug über dem Fremdenviertel und warf eine Bombe auf das Haus der amerikanischen Methodisten. Bald darauf wurde auch eine Bombe über der Chinesenstadt abgeworfen. Infolge dieser Vorkommnisse entbrannten die Kämpfe aufs neue. Jm Fremdenviertel betrachtet man die Lage als äußerst ernst. Die Hospitäler reichen nicht annähernd für die Aufnahme der Verwundeten aus. Das finanzielle Ergebnis der hessischen Konkurse. Nach der letzten Konkursstatistik wurden in Hessen 132 Konkurse beendet. Jn 64 Konkursen fielen die nichtbevorrechtigten Forderungen vollkommen aus, in weiteren 17 betrug die Quote weniger als 10 Prozent. Nur 35 Konkurse brachten es auf eine Quote von über 20 Prozent. Im ganzen betrugen bei den beendeten Konkursen die Massekosten 225 000 RM., die Masseschulden 235 000 RM. und die Schuldenmasse 5 784 000 RM, darunter 754 000 RM. bevorrechtigte Forderungen. Den insgesamt 6,2 Mill, RM. Verbindlichkeiten stand nur eine Teilungsmasse von 981 000 RM. gegenüber, so daß im Gesamtdurchschnitt nur 15,7 Prozent der Konkursverbindlichkeiten ge= deckt wurden. Die Steuerausfälle. In den Monaten Oktober bis Dezember 1931, dem dritten Viertel des Rechnungsjahres 1931, sind an Besitz- und Verkehrssteuern( in Mill. Mark) 1231,7 aufgekommen, an Zöllen und Verbrauchsabgaben 704,3, insgesamt 1936,0. Jm vorhergegangenen zweiten Viertelahr des Rechnungsjahres 1931 betrugen die Einnahmen zusammen 2039,3, fonach 103,3 mehr als im dritten Viertel. Vor schweren Entscheidungen. „ Gießener Zeitung" zahlungen erwachsen sind. Deutschland also steht heute nicht mehr allein; auch im Ausland ist die Erkenntnis gewachsen: es sei notwendig und nicht länger aufschiebbar, einen Schlußstrich unter dieses dunkelste Kapitel der Nachkriegsgeschichte zu ziehen. * Frankreich aber wir haben es erst fürzlich wieder vom französischen Ministerpräsidenten zu hören bekommen pocht auf seinen Deutschland abgezwungenen Schuldschein. Es spricht von der Heiligkeit der Verträge, es spricht von der„ ,, Moral", die nicht aus dem internationalen Leben verbannt werden dürfe. Wie aber kann man sich auf die Moral berufen, um einen undurchführbar gewordenen Tributplan zu erhalten, einen Tributplan, der auf Grund eines höchst anfechtbaren Rechtstitels zu einer wachsenden Verelendung des deutschen Volfes und zur nachhaltigen Störung der Weltwirtschaft geführt hat? Sind es etwa moralische Erwägungen, die Frankreich veranlassen, selbst von den Baseler Sachverständigen erkannten Symptomen deutscher Not achtlos vorbeizugehen? Von 21. Millionen Arbeitnehmern in Deutschland sind nahezu 6 Millionen ohne Erwerb; über ein Drittel des industriellen Lebens im Lande ist stillgelegt; die Landwirtschaft ist aufs höchste geschwächt; das Volkseinkommen ist unablässig geschrumpft; die öffentliche Finanzwirtschaft hat mit laum überwindbaren Schwierigkeiten zu tämpfen. Deutschland ringt um seine Existenz, wenn es unberechtigte und unerfüllbare französische Forderungen ablehnt. Unaushaltsam drängen die reparationspolitischen Ereignisse heran. Reif zur Entscheidung ist die Stunde. Zwar sind die Hemmungen groß, die Kräfte stark, die der einzig vernunftgemäßen Lösung des Tributproblems der Schuldenstreichung entgegenstehen. Wohl bemüht man sich krampfhaft, dem kraft seinen eigenen Schwergewichts dem letzten Ziel zu eilenden Wagen der Reparationen Bremsflöte anzulegen, das Tempo zu mäßigen, wenn nicht gar das Gefährt zum Stillstand zu bringen. Aber vergeblich ist das Unterfangen; zwecklos im letzten Grunde, weil die Zeit ihr unerbittliches Urteil gesprochen hat; und gefährlich überdies, weil neue Zündungs- und Reibungsflächen in einer ohnehin mit Explosivstoffen gefüllten Welt geschaffen werden. Mag Frankreich sich auch der Entwicklung entgegenstemmen, mag es versuchen, den reißenden Strom der weltpolitisch, weltwirtschaftlich bedingten neugeformten Kräfte durch Staudämme aufzufangen der elementaren Wucht der wirtschaftlichen Tatsachen können Paragraphen und politische Klauseln nicht standhalten. Nur verzögern kann solch intransigente Haltung die Endlösung- bestimmt sie nicht dauernd aufhalten. Eins aber scheint festzustehen: die unnachgiebige französische Saltung wird uns einen harten Endlampf nicht ersparen. * - * an den Deutschlands Stellungnahme ist durch die Erklärung des Reichskanzlers vor aller Welt eindeutig festgelegt. ,, Es liegt flar zutage, daß Deutschlands Lage ihm die Fortsetzung politischer Zahlungen unmöglich macht. Ebenso flar ist, daß jeder Versuch, das System solcher politischer Zahlungen aufrechtzuerhalten, nicht nur für Deutschland, sondern für die ganze Welt zum Unheil führen muß." Jm Sinne dieser Kanglerworte hat die Regierung Kompromißlösungen abgelehnt, für die eine reale Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Deutschland ist nicht in der Lage, irgendein neues Zahlungsversprechen einzugehen. Worauf es zunächst ankommt, ist: die Nerven bewahren! Und weiter: um des höheren Zweds willen parteipolitische Gegensätze u= rückzustellen( wenn's auch schwer fällt). Die Abwehr unberechtigter Forderungen, ebenso aber auch einer unerträglichen Ver= schleppung der Endlösung des Reparationsproblems erfordert eine geschlossene Front des ganzen deutschen Volkes. Die reparationspolitische Gesamtlage hat sich- und das wird Deutschlands Kampf erleichtern in verhältnismäßig furzer Zeit grundlegend gewandelt. Einst stand Deutschland allein einer nahezu geschlossenen Front der Gläubigermächte gegenüber, kämpfte es noch vergeblich um den Sieg der wirtHeute schaftlichen Vernunft gegen politische Uebermacht. haben die furchtbaren Wirkungen der weltumspannenden Krise den führenden Staatsmännern im Auslande, namentlich in Italien und England, die Augen geöffnet und sie, leider erst nach Hekatomben von Opfern, gelehrt, welche schweren Gefahren aus diesem unheilvollen System politischer ZwangsRolli, der Stürmer. Roman von Falk Heldburg. ( 4. Fortsetzung.) ,, Wer könnte wohl etwas dabei finden, wenn Sie mich zu einer Autofahrt einladen?" Lokales. Neue Währung. Nr. 4. Gamstag, 3u mitgeteilt: follte auf d freundschaft berger Ber Stunde die fragte der der maßgeb Ausbleibens Vormittag abgefagt wa aufgenomme Gespräch mi das mittag von bahnhofs au des Gespräc der die An wiedererfan ihm perfon der Bahnho anderen Gie Führung de bofshalle in den der Um Brenn finden in der gen ftatt Uhr bis 6,15 Die Puppe Aus Mufit von Wunderlam Die Gegenwart scheint eine gute Zeit für Projektemacher zu sein. Die Not macht die Menschen mehr als sonst empfänglich für alle Pläne, die den Schein erweden, als ob sie eine Besse rung bringen können. Solche scheinbaren Heilpläne laufen besonders häufig auf eine Umgestaltung der Währung hinaus. Die einen wollen eine ganz neue Währung einführen( zinsloses Geld, Wära, Schwundgeld, Festmark usw.), andere wieder wollen neben unserer Reichsmartwährung noch eine besondere Währung lediglich für das Inland schaffen( Binnenmark u. a.). Alle diese Pläne kommen entweder darauf hinaus, daß alles so bleibt wie es ist, also nur der Name oder das Aussehen des Geldes geändert wird; eine solche Währungsänderung wäre also unnütze Arbeit. Oder aber die Projekte brächten eine GeldentDann ändert sich allerdings mehr als nur wertung. Aeußere, diese tiefergehenden Aenderungen haben wir jedoch alle schon einmal in der Inflationszeit bis 1923 erfahren; fie dürfen nie mehr eintreten. Auch die Einführung einer Binnenmark würde Inflation bedeuten, denn entweder müßten entsprechend der Ausgabe von Binnenmark Reichsmark eingezogen werden, dann hätte sich nichts geändert außer dem Namen; oder die Binnenmark würde neben der Reichsmark ausgegeben, das wäre dann eine gefährliche Geldvermehrung. Außerdem würden alle das bessere Geld, nämlich die Reichsmark, hamstern, das bessere Geld würde durch das schlechtere verdrängt. Das Ergeb nis wäre unerwünschte Stockungen im Zahlungsverkehr. Aus allen diesen Gründen lehnen auch alle verantwortlichen Stellen solche und andere Pläne ab. ㄓ Keine Auflösung der Universität Gießen! Jm wieder werden Gerüchte über die angebliche Auflösung der Universität Gießen verbreitet. Diese Gerüchte sind unwahr. Weder hat die Reichsregierung die Schließung der Universität Gießen verlangt( sie hat selbst die darüber in der Presse erschie nenen Nachrichten in aller Form für unrichtig erklärt), noch hat die hessische Regierung jemals die Absicht gehabt oder geäußert, die Landesuniversität aufzuheben. Im Gegenteil, sie hat durch den Herrn Staatspräsidenten Dr. e. h. Adelung immer wieder den festen Willen bekundet, die Universität Gießen zu erhalten und mit den zur Verfügung stehenden Mitteln auszubauen, und hat diesen Willen bei jeder sich bietenden Gelegenheit ver wirklicht. Alle Lehrstühle sind besetzt. Die Seminare, Institute und Kliniken der Universität Gießen sind in den Jahren nach dem Kriege erheblich vermehrt und erweitert worden, befinden sich in bestem Bauzustande, verfügen über die modernsten Einrich tungen und bieten den Studierenden ausreichende Arbeitspläge. Die Universität Gießen steht in nichts den anderen deutschen Universitäten nach, genießt aber den großen Vorzug, nicht über füllt zu sein, und gewährleistet daher ein ruhiges Arbeiten und ein erfolgreiches Studium. Aufruf des Deutschen Ausland- Instituts. Durch die wirtschaftliche Not des deutschen Volkes ist auch die gemeinnützige Arbeit des Deutschen Ausland- Instituts in Stuttgart schwer bedroht. Gerade seine treuesten Freunde und Mitglieder sind angesichts der geldlichen Schwierigkeiten nicht mehr in der Lage, durch ihre Beiträge die gemeinnützige Arbeit und völlg kostenlose Auskunftstätigkeit des Instituts in der bisherigen Weise zu unterstützen. Es fehlen die Mittel zur weiteren Ausgestaltung der Bücherei, zum Ankauf wertvoller antiquarischer Literatur, zur Beschaffung von Bildern und Karten vom vergangenen und gegenwärtigen Leben der Auslandsdeutschen in aller Welt. So wendet sich das deutsche Ausland- Institut an alle Deutschen im Inland und Ausland mit der Bitte: freiwillig mitzuhelfen, um dieses stolze Werk des ganzen Volkes zu erhalten und auszubauen. Das kann auch, abgesehen von Geldspenden, auf mancherlei Art geschehen: wer sich die Mühe nimmt nachzusehen, findet sicherlich in Bücherschränken und vergessenen Winkeln alte Bücher vom Auslandund deutschtum, Programme, Satzungen, Berichte sonstige Drucksachen von deutschen Vereinen im Ausland, Bilder und alte Auswandererbriefe oder Dokumente vom Auslanddeutschtum, womöglich sogar für das Museum und die Ausstellung des Instituts geeignete Gegenstände volkskundlicher Art. Was dem Einzelnen als Besitz wertlos oder unerheblich erscheinen mag, ist für das Institut und seine Sammlungen wichtig und bedeutsam. Das Deutsche Ausland- Institut Stuttgart, Haus des Deutschtums, bittet sehr herzlich um Uebermittlung solcher Stücke und ist für jede, auch die kleinste Mitarbeit und Gabe dankbar! ,, Das meine ich auch! Ich fürchte aber, daß zum Beispiel Ihr Chef anders denken könnte, vorausgesetzt, daß Sie ihm von unserer Fahrt erzählen werden... Er würde sich schon deshalb seine Gedanken machen, weil er über Dinge unterrichtet ist, die meine Zukunft betreffen. Hören Sie noch zu? Darf ich zu Ihnen offenherzig sein? Vielleicht können Sie mir dann sogar manchen guten Rat geben. Ich glaube nämlich, daß man zu Ihnen Vertrauen haben darf. Kennen Sie Direktor Kornberg, den Kali- Kornberg? Kennen Sie ihn genauer? Was halten Sie von ihm? Ein ganzer Mann nicht wahr? Aber das wissen Sie wohl noch nicht, daß Kornberg mich heiraten will? Maria Hedemann distanzierte sich von ihrem Gefährten und bat um eine zweite Zigarette. ,, Als mein Mann bei der Flugzeugkatastrophe in Rumänien tödlich verunglückte, glaubte ich, daß das Leben für mich nur noch den einen Sinn hätte, meinen Hans zu einem tüchtigen Menschen zu erziehen. Ob es wahr ist, daß die Zeit alle Wun den heilt? Ich denke und fühle jetzt anders. Dazu kommt, daß ich in finanzieller Beziehung nicht mehr so unabhängig dasteye, wie vor drei Jahren beim Tode meines Mannes. Meine Pension ist nicht der Rede wert. Das mir von meinem Manne hinterlassene Vermögen besteht hauptsächlich in dem Anteil an den Hedemann- Gruben, die aber schon über ein Jahr stilliegen. Natürlich sind noch mancherlei Attien da, gute und weniger gute aber das alles wissen Sie als Brofangs Mitarbeiter ebenso gut wie ich, und auch das wissen Sie, daß alles bis da hin beliehen ist. Ich weiß schon gar nicht, wie ich meine Bitfen um neues Geld noch motivieren soll. Ich bewundere die vornehme Art, in der ich von Brosang behandelt werde. Heute hatte ich zum ersten Male den Eindruck, daß der Wind anders weht Direttor Kornberg habe ich schon vor etwa zwei Jahren fennengelernt, als er mir ein leines Paket Aktien der Süddeutschen Holzverkohlung abnahm. Er hat mir dann auf seine Art den Hof gemacht. Ich schätze ihn sehr und halte ihn für einen ungewöhnlichen Menschen. So unsentimental er scheinen möchte, jo leicht wird es einer flugen Frau werden, ihn zu regieren." ,, Und weshalb erzählen Sie mir das alles?" ,, Weshalb? Um endlich die Meinung eines anderen Menschen zu hören über das, was ich vorhabe. Als ich Sie gestern mit dem Fußball wie mit einem Schicksal spielen, als ich Sie über das Kampffeld stürmen sah, so heiter, sicher und sieges bewußt, da habe ich Sie beneidet und mich gefragt, ob Sie, der überlegene Spieler, mit gleicher Kraft und Berechnung wohl auch die Bälle zu behandeln wüßten, die uns vom Schicjal zugeworfen werden. Ist Ihnen das, was ich sage, verständlich, oder rede ich Unsinn?" Nein, ich glaube, daß ich jedes Jhrer Worte richtig verstehe." ,, Es freut mich, daß ich mich in Ihnen nicht getäuscht habe. Nun" hören Sie weiter. Sie kennen Direktor Kornberg. Ein bißchen kennen Sie auch mich... Soll ich Kornberg heiraten, oder soll ich ihn nicht heiraten?" Lichtis Antwort fam schneller, als sie erwartet wurde. ,, Frau Hedemann, ich fann mir nicht denken, daß Ihnen diese Verbindung Glüd bringen wird. Sie sind erstaunt? Wenn Sie sich von der Jugend Rat holen, dürfen Sie nur diese Antwort erwarten." , Aber was soll ich tun?" " Zuerst abwarten, wie sich Brosang morgen stellen wird. Du lieber Gott, die Dinge können sich in wenigen Tagen gründlich ändern. Ein Anziehen der Kurse und Ich fühle mich schon erleichtert, nachdem ich mich einmal aussprechen konnte. Wenn ich nur öfter einen Menschen hätte, dem ich sagen fönnte, wie mir ums Herz ist." Sie ergriff seine Hand. „ Ich danke Ihnen sehr für Ihre Geduld, Herr Lichti. Es ist doch nur natürlich, wenn sich Jugend zu Jugend findet. Nicht wahr. Sie haben öfter ein Stündchen für mich übrig? Und wenn es sein muß, daß ich Frau May Kornberg werde..." Wollen wir nicht von etwas anderem sprechen, gnädige Frau?" * In den Ruhestand versetzt. Auf Grund des Gesetzes über die Altersgrenze der Staatsbeamten vom 2. Juli bzw. 19. De zember 1923 in der Fassung des Gesetzes vom 8. Oftober 1925 tritt am 1. März 1932 in den Ruhestand: Justizoberwacht meister beim Landgericht zu Gießen, Franz Xaver Andres. Sie haben recht! Es wird auch Zeit, daß wir irgendwo ein Säppchen zu uns nehmen. Wie derken Sie über den Rindheimer Berg? Man bekommt dort ein gutes Eisen." Sie öffnete das Schiebefenster: Franz, fahren Sie uns nach Bellevue hinauf!" * Diebstähle. Aus einem Am Nahrungsberg im soge nannten Alten Feld gelegenen Garten wurde eine Obstwage mit verschiedenen Gewichtsteinen entwendet. Eigentümer gesucht. Vor einiger Zeit wurde in der Anlage am Alten Friedhof ein Lederkoffer mit guterhaltenen tierärzt lichen Instrumenten und Arzneien gefunden. Wer Eigentums rechte geltend machen fann, wird ersucht, bei der Kriminal abteilung vorzusprechen. * Das amtliche Fernsprechbuch für den Oberpostdirektions bezirk Darmstadt wird demnächst neu aufgelegt. Die Vorarbei ten hierzu werden am 1. März d. J. abgeschlossen. Bis dahi sind Aenderungen der Eintragungen bei der zuständigen Fernsprech- Vermittlungsstelle anzumelden. Während des Abendbrotes unterhielten sie sich fast nur über den Sport. Roland Lichti schwärmte von der Reise, die die Rot- Weißen Ende der Woche nach Paris unternehmen würden. Er freue ich riesig darauf, denn er habe den Rhein überhaupt noch nicht gesehen. Maria Hedemann wußte allerlei Drolliges von ihrem Söhnchen zu erzählen. Als sich dann, es war wohl schon gegen 11 Uhr, ein Student an den Flügel setzte und sich im Spielen von Kommersliedern versuchte, war es an der Zeit, beim Chauffeur die Rückfahrt zu bestellen. Sie mußten mit einer fast einstündigen Fahrt rechnen. Frau Maria gab ihrem Gefährten etwas von der Dede ab, denn es war falt geworden. Hin und wieder wurde der ver gebliche Versuch gemacht, eine Unterhaltung in Gang zu brin gen. Bald gab Maria Hedemann den Kampf gegen die Müdigkeit auf. Sie sant erst nach rechts in die Ecke des Wagens, um nach wenigen Minuten nach der anderen Seite zu fallen. Roland Lichti fing sie mit seinen Armen. War er von den Anstrengungen des gestrigen und den E lebnissen des heutigen Tages so überreizt, daß er Wachen unb Träumen nicht mehr unterscheiden konnte- ihm war, als hörte er ein schmeichelndes, lockendes Gurren: Rolli Da beugte er sich nieder, und ihm wurde nicht gewehrt. Als die ersten Tankstellen vor den Toren der Stadt auf tauchten, machte Roland Lichti den Versuch, die Schlafende z weden. Langsam fand sich Maria Hedemann in die Wirklich feit zurüd. Raum, daß es, nachdem der Wagen in der Hinden burgstraße hielt, zu einem flüchtigen Abschiedsgruß gefommer Des Wagens bedurfte er nicht mehr, und er entließ des übermüdeten Chauffeur mit einem guten Trinkgeld. Ihm schien es so, als ob sich hinter den Vorhängen in der ersten Etage eine Frauengestalt bewegte, die ihm zunickte. wäre. Diefe Borite fucher Freu Wied den 6. Febr einem eigen Shaf nat Februa Dorjahrige. Luftmassen gang, bei nä ten Woche 2 Luftströmung mild, Taum Shroffe Wit Ende des M Er irrte sich nicht: Es war Maria, die oben stand und jetzt: wieder ganz wach war. Mitternacht. Sinnend jah Roland Lichti dem davongleitenden Wager. nach, wie diesen das Dunkel einer Nebengasse, in der sich die: Garage befand, verschludte. Dann wandte er sich. Die Fenster des Kaffees, Museum". das schräg gegenüber dem Hedemannschen Hause lag, water hell erleuchtet. Seltsam aufreizend flangen ihm die Weiser einer tollen Jazzband entgegen. Roland zögerte. Sollte er das Kaffeehaus betreten un noch einen Motta zu sich nehmen? An den runden Marmor tischen würden gewiß Freunde und Bekannte von ihm sihen Rein, den heutigen Abend wolle er sich nicht durch harmlok Scherze, durch banale Sportgespräche entweihen lassen. Jegt prasselte es hernieder auf die Baumkronen. Rolan Lichti schlug den Mantelfragen hoch und ging schnell, in di Hubertusallee einbiegend, davon. In der rechten Fensterede des Kaffees, inmitten einer l itigen Gesellschaft junger Leute saß Hilde Gorenflo. Den ganze Abend hatte sie hier gesessen und, durch einen Spalt der schweren Gardine lugend, in nervöser Erwartung auf die Straße g starrt. Erst als das Hedemannsche Auto vorgefahren war un Roland Lichti sich verabschiedet hatte, entspannten sich ihr Fortsetzung folgt Züge. Die In de für die De flädtifden Stadtratsm geforderte ließ fich ni einen Teil Defizit w und mußte fteuern and die Stadtr zufrieden: Mit neuen Bab 1. De Ki und 3. De Ku S Schön heit bei d Geficht wi färbte, mi nicht nur für ein to wegen. nügend v und schled auch die Zahnwurz dem heutig Menich ge wurzeln u handelt we bevor ein ift. Dann 3abne an Krantheit Torgfältige nicht zu mal, beljen außen und Reinigung pajte zur eines gute Zähne den 19. Nr. für Projektemacher als fonit empfängli als ob sie eine Be Heilpläne laufen t Währung hinaus. einführen( zinslo w.), andere wie g noch eine besonde n( Binnenmart u. a af hinaus, daß alles der das Aussehen de Ingsänderung wäre al Samstag, den 30. Januar 1932. des * Zu dem Fußballsportsfandal wird uns vom Polizeiamt mitgeteilt: Am 10. Januar 1932, einem Sonntagnachmittag, jollte auf dem Platze der Spielvereinigung 1900 ein Fußballfreundschaftsspiel zwischen dem Platzverein und einem FriedAls werden. berger Verein ausgetragen zur festgesetzten Stunde die Mannschaft des Friedberger Vereins nicht eintraf, fragte der Vorstand der Spielvereinigung 1900 telephonisch bei der maßgebenden Stelle in Friedberg nach dem Grund Ausbleibens an. Er erhielt die Antwort, daß das Spiel am Vormittag doch von seiten der Spielvereinigung telephonisch abgesagt worden sei. Die auf Grund einer Anzeige hin sofort aufgenommenen polizeilichen Ermittlungen ergaben, daß das Gespräch mit Friedberg wegen der Absage des Spiels am Vormittag von dem Wartesaal 1. und 2. Klasse des hiesigen Hauptbahnhofs ausgeführt wurde. Ter im Verdacht stehende Führer des Gesprächs wurde von dem, Kellner der Bahnhofswirtschaft, der die Anmeldung des Gesprächs erledigte, mit Bestimmtheit wiedererkannt. Auch ein weiterer Zeuge bedeutet, daß er den ihm persönlich bekannten Verdächtigten zur fraglichen Zeit in der Bahnhofshalle gesehen habe. Der Beschuldigte, der einem anderen Gießener Sportverein( VfB.) angehört, stellte aber die Führung des Gesprächs und seine Anwesenheit in der Bahnhofshalle in Abrede. Die zum Abschluß gekommenen Aften wur: den der Amtsanwaltschaft zugeleitet. brachten eine Gelden = mehr als nur de gen haben wir jedo bis 1923 erjahren; fi nführung einer Binnen entweder müßten en Reichsmart eingezoge außer dem Namen; ode smart ausgegeben, b ung. Außerdem würde idsmart, hamstern, de verdrängt. Das Erg Zahlungsverfehr. Derantwortlichen Stelle ersität Gießen! Die angebliche Auflö e Gerüchte sind unwa Sließung der Univer Ser in der Presse erf richtig erklärt), noch ht gehabt oder geäuße Gegenteil, sie hat dun Adelung immer wi ität Gießen zu erhalte Mitteln auszubauen, Cenden Gelegenheit e Die Seminare, Inftit in den Jahren nach de rt worden, befinden die modernsten Einri sreichende Arbeitsplä den anderen deutsche oßen Vorzug, nicht übe in ruhiges Arbeiten u Grund des Gesetzes üb Om 2. Juli bzw. 19. 2 es vom 8. Oftober 195 stand: Justizoberwa ranz Xaver Andres. ahrungsberg im jog wurde eine Obstwagen eit wurde in der Anlag guterhaltenen tierär den. Wer Eigentums cht, bei der Krimin Den Oberpoftdirektion: gelegt. Die Vorarbe geschlossen. Bis daf der zuständigen Fen Indigen Fahrt rechne was von der Dede d wieder wurde der ve tung in Gang zu brin Kampf gegen die m die Ede des Wagens nderen Geite zu falle 21. gestrigen und den G zt, daß er Wachen un - ihm war, als hon :„ Rolli.. 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Heute, Samstagnachmittag 3,45 Uhr bis 6,15 Uhr, kommt außer Abonnement bei kleinen Preisen „ Die Puppenfee", Ballett in 1 Aft, von Gaul und Haßreiter, Musit von Josef Bauer, und das Weihnachtsmärchen ,, Die Wunderlampe" in 5 Bildern, von W. Schmidt, zur Aufführung. Diese Vorstellung ist jedermann zu empfehlen, da sie jedem BeJucher Freude machen wird. * Wieder ein Bunter Abend im Südwestfunt. Am Samstag, den 6. Februar, tritt der Südwestdeutsche Rundfunk wieder mit einem eigenen ,, Bunten Abend vor die Hörerschaft. * Schafflers Wettervorhersage für Februar 1932. Der Monat Februar verspricht weniger winterlich zu werden, wie der Dorjährige. Zu Beginn des Monats verstärktes Abströmen falter Luftmassen von Osten nach Westen, erheblicher Temperaturrüdgang, bei nächtlichem Ausflaren besonders kräftig. In der zweiten Woche Ansteigen der Temperatur, bei lebhaft atlantischer Luftströmung, mildes Wetter. Ungefähr Mitte des Monats mild, Tauwetter. Ab 23. Februar fälter, Niederschläge. Dann Shroffe Witterungswechsel, Regen, bei meist windigem Wetter. Ende des Monates erneut Einströmen kalter Festlandsluft. Die Stadt senkt die Tarife! In der Stadtratssitzung vom gestrigen Freitag wurde als für die Deffentlichkeit wichtigster Punkt die Ermäßigung der städtischen Tarife und Gebühren vorgenommen. Die von den Stadtratsmitgliedern in den Finanzausschußsizungen zunächst geforderte 1oproz. Senkung aller Gebührensätze und Tarife ließ sich nicht durchführen, da die Einsparungen der Stadt nur einen Teil der dann ausfallenden Einnahmen betragen. Das Defizit wurde in diesem Fall um 93 000 Km. vergrößert und müßte durch Erhöhung der Bürgersteuer und der Realsteuern ausgeglichen werden. In dieser Zwangslage gaben die Stadtratsmitglieder sich mit nachstehenden Ermäßigungen zufrieden: Mit Wirkung von der Ende dieses Monats beginnenden neuen Zählerablesung ab werden gesenkt: 1. Der Preis für Lichtstrom um 2 Rpfg. je Kwst. 2. Der Preis für elektrische Kleinkraft um I Rpfg. je Krost. in den Preisstaffeln 27-18 Rpfg. einschließlich und um ½ Rpfg. in den Preisstaffeln 17-12 Rpfg. Der Preis für Leucht- und Heizgas um 1 Rpfg. je Kubikmeter. 3. ,, Gießener Zeitung" Nr. 4. 4. Der Fahrpreis der Straßenbahn wird mit Wirkung| erteilung wurde abgelehnt und eine andere die des Bäckervom 1. Februar 1932 ab für Fahrscheinheftchen( je 5 meisters Katz aus der Neustadt, auf Wunsch der Stadträte Scheine) von bisher 80 Rpfg. auf 65 Rpfg. herabgesetzt. Kestner und A. Schmidt, noch einmal an den Sozialpolitischen 5. Der Preis für Gaskoks wird mit Wirkung vom 1. Fe- Ausschuß zurückverwiesen. bruar 1932 ab um 10 bis 15 Rpfg. je Zentner gesenkt. 6. Die Gebühr für Vermittelung von Wohnungen durch das Wohnungsamt kommt vom 1. Februar 1932 ab in Wegfall. 7. Die Gebühren für Straßenreinigung werden mit Wir kung vom 1. April 1932 ab von 32 Rpfg. auf 28 Rpfg. jährlich je Quadratmeter der zu reinigenden Fläche ermäßigt. Dem vorliegenden Entwurf eines Nachtrages zur Gebührenordnung wird zugestimmt. 8. Die Kanalgebühren werden mit Wirkung vom 1. April 1932 ab derart ermäßigt, daß unter Beibehaltung von 1 Rpfg. für jeden Quadratmeter grundbuchmäßigen Flächeninhalts der angeschlossenen Liegenschaften der Anteil auf je 1000 RM. des Brandversicherungs: wertes der darauf befindlichen Gebäude von 1,20 RM. auf 1, RM. jährlich herabgesetzt wird. Dem vorliegenden Entwurf eines Nachtrags zur Gebührenordnung wird zugestimmt. 9. Die Baudeputation wird ermächtigt, die Mieten in den städtischen Neubauwohnungen entsprechend den Bestimmungen der Vierten Notverordnung des Herrn Reichspräsidenten zu senken. 10. Mit Wirkung vom 1. April 1932 ab werden herabgesetzt: die Kühlzellenmiete je Quadratmeter und Jahr: a) für Metzger von 60 RM. auf 50 RM., b) für andere Mieter von 70 RM. auf 60 RM., c) für auswärtige Metzger von 80 RM. auf 70 KM. die Pökelzellenmiete pro Quadratmeter und Jahr: a) für hiesige Megger von 30 RM. auf 25 RM., b) für andere Mieter und auswärtige Metzger von 40 RM. auf 35 RM. 11. Die Schlachthofdeputation wird ermächtigt, den Preis für Kunsteis neu festzusetzen. Die Arbeitsgemeinschaft der Mitte gab dabei durch Stadtratsmitglied Horn folgende Erklärung ab: Die Fraktion der Arbeitsgemeinschaft der Mitte kann dem in der Sigung des Finanzausschusses vom 27. I. 32 gefaßten Beschluß der Ermäßigung der Tariffäße nach Antrag der Stadtverwaltung in ihrer Gesamtheit nur dann beitreten; wenn die Verwaltung sich bereit erklärt, bei der Beratung des Voranschlages Mitteilung darüber zu machen, wie und zu welchem Zeitpunkt eine weitere Genkung der Tarife ermöglicht werden kann. Die Sozialdemokraten stimmten der Not gehorchend den vorliegenden Anträgen zu. Ihr Sprecher, Stadtratsmitglied Mann, bezeichnete aber die von der Arbeitsgemeinschaft der Mitte erhoffte weitere Senkung bei den kommenden Beratun gen des nächstjährigen Etats als Utopie. Die Wirtschaftliche Vereinigung gab neben ihrer Zustimmung auch eine Reihe Abbau des weiterer Forderungen für die Zukunft bekannt: Wassergeldes, der Grund- und Gewerbesteuer, der Bürgersteuer etc. Ein kommunistischer Antrag, Senkung der Gebühren und Tarife für Einkommen bis 2500 RM. auf 50 Prozent, für Arbeitslose, Wohlfahrts-, Sozial- und Kleinrentenempfänger kostenlose Lieferung von Gas und Strom wurde an den Finanzausschuß verwiesen. Zum nächsten Punkt der Tagesordnung wurde eine Reihe von Schankkonzessionsgesuchen, soweit es sich um den Uebergang des Lokals an neue Besitzer handelte, zugestimmt. Eine NeuBei der Beratung des nächsten Tagesordnungspunktes kam es zu einer längeren Aussprache. Die alte Stadtpost in der Schulstraße soll einen Anbau erhalten, der der Befreiung von einer Reihe von baupolizeilichen Vorschriften bedarf. Die Stadtratsmitglieder konnten sich zum Teil nun nicht entschließen, den angeforderten Dispens zu erteilen, da sie auf Grund der Zweckbestimmung dieses Bauvorhabens das in ihr Ermessen gestellte Recht der Erleichterung dieses Planes nicht auszunuzen gedachten. Der Bauherr H. Winn soll beabsichtigen, in die um und angebauten Räume ein neues Einheitspreisgeschäft größten Umfanges aufzunehmen, das erwiesenermaßen den GeGeschäftsleuten aller Branchen starken Abbruch tun würde. Stadtratsmitglied Horn vertrat hierbei in hervorragender Weise die Belange der eventuell geschädigten Kreise und betonte ganz richtig, daß man ihn nicht zwingen könne, ein Konkurrenzunternehmen dieser Art zu fördern. Im Gegenteil würde er alles tun, um den Zuzug weiterer Filialgeschäfte so lange wie möglich zu verhindern. Da außerdem eine restlose Einigung mit dem Anlieger des Grundstückes noch nicht erzielt ist und die Möglichkeit besteht, daß sich an den Plänen doch noch einiges ändern könnte, wurde schließlich die Angelegenheit gegen die Stimmen der Sozialdemokraten an den Bauausschuß zurückverwiesen. Vor Schluß der öffentlichen Sigung verlas und begründete Stadtratsmitglied Kestner noch eine Reihe kommunistischer Anträge, die den zuständigen Ausschüssen zur weiteren Beratung überwiesen wurden, damit war die um 5% Uhr begonnene Sigung um 7% Uhr beendet. Aus Nah und Fern. Albach( Kr. Gießen). Auf der Amtsstube des Bürgermeisters liegt eine Woche lang der Nachtragsvoranschlag der Gemeinde Albach für das Rechnungsjahr 1931 zur Einsicht offen. Schießerei beim Tanzvergnügen. Ober- Bessingen. In der Nacht zum Montag kam es hier bei einem Tanzvergnügen zu einer Schießerei. Ein junger Mann aus einem benachbarten Orte schoß bei dem Rencontre einem ortsansässigen Handwerksgesellen ins Gesicht, so daß das rechte Auge erheblich verletzt wurde. Der Verwundete wurde in das Licher Krankenhaus gebracht. Hungen. Der von hier gebürtige Anton Wed, der in New York lebt, machte seiner Heimatstadt eine Spende von 500 Dollar. Schotten. Das Städtische Krankenhaus in Schotten hat sich im Jahre 1931 günstig fortentwidelt und als großer Segen für die Stadt und die nähere Umgebung erwiesen. Die Zahl der aufgenommenen Kranken betrug 336, die Zahl der Verpflegungstage 6442. Die Zahl der Operationen belief sich im vergangenen Jahre auf 248. Die hiesige Freiwillige Sanitätsfolonne hat aus eigener Kraft ein Sanitätsauto angeschafft, das in der Krankenhaus- Garage untergebracht wurde. Darmstadt. Die Studentenschaft der Technischen Hochschule veranstaltet am 31. Januar im Landestheater eine Kundgebung zur Rüstungsfrage. Mainz. Der Mainzer Frühjahrs- Pferde- und Fohlenmarkt findet in diesem Jahre am 25. Februar auf dem Gelände des Schlacht und Viehhoses statt. Eine Ausstellung von Wagen, Geschirre und Stallutensilien ist dem Pferdemarkt angegliedert. Rennerod. Ueber das Vermögen der Spar- und Darlehensfasse in Hellenhahn- Schellenberg( Westerwald) ist das Konkurs= verfahren eröffnet worden. Weylar. Auf der Straße nach Gießen stürzte das Auto eines Wetzlarer Metzgers in einer vereisten Kurve um und begrub Schöne weiße Zähne: Chlorodont precisel Die Pflege des Mundes. Schöne weiße Zähne gelten mit Recht als eine große Schönheit bei der Frau und beim Manne, und selbst ein hübsches Gesicht wirkt abstoßend, wenn beim Lachen und Sprechen verfärbte, mißgestaltete und franke Zähne zu sehen sind. Aber nicht nur vom Schönheitsstandpunkt aus sollte jeder Mensch für ein tadelloses Gebiß sorgen, sondern auch der Gesundheit wegen. Mit schlechten Zähnen kann man die Speisen nicht ge= rügend verdauen. Die Folge davon sind Verdauungsstörungen und schlechte Ausnutzung der Speisen. Kranke Zähne sind oft auch die Ursache mancher Krankheitserscheinungen, denn franke Zahnwurzeln schicken Eiter und Fäulnisgifte ins Blut. Nach dem heutigen Stande der zahnärztlichen Wissenschaft kann jeder Mensch gesunde und gut aussehende Zähne haben. Kranke ZahnDurzeln und faulende Zähne müssen sofort vom Zahnarzt behandelt werden. Man soll sich niemals einen 3ahn ziehen lassen, bevor ein gewissenhafter Zahnarzt bestätigt hat, daß er verloren ist. Dann soll er aber auch sofort heraus, bevor er die anderen Zähne anstedt und das Blut verseucht. Um die Zähne vor Krankheit und vorzeitigem Verfall zu schützen, ist eine tägliche, orgfältige Pflege notwendig. Dazu braucht man eine gute, nicht zu weiche Zahnbürste, mit der die Zähne mindestens cinnal, besser zweimal täglich bearbeitet werden, und zwar von rußen und innen und von oben. Um eine möglichst gründliche Reinigung zu erzielen, nimmt der moderne Mensch eine Zahnpaste zur Hilfe. Sehr zu empfehlen ist außerdem der Gebrauch tines guten Mundwassers, mit dem man nach dem Bürsten der Zähne den Mund fräftig spült. Ein zweckmäßiges Mundwasser hat erfrischende und reinigende Aromastoffe und etwas Alkohol, der das Zahnfleisch kräftigt und dadurch die Gesundheit der Zähne fördert. Sie sehen nicht Zahnlücken sollte man niemals dulden. schön aus und hindern beim Kauen und sind oft die Veranlassung zu Erkältungen des Halses. Die tägliche Säuberung der Zähne ist für einen eigenen Menschen selbstverständlich, aber die Reinhaltung des Zahnersatzes ist eine unbedingte Notwendigkeit. Beim Essen setzen sich Speiseteile an der Zahnprothese fest und werden sehr schnell zersetzt. Es bilden sich übelriechende Fäulnisstoffe, die unter Umständen als schwere Gifte wirten fönnen. Der Zahnersatz muß täglich mit einer harten Bürste, die man eigens für diesen Zwed taufen kann, gründlich ab= geseift werden. Abends ist ein falsches Gebiß auf jeden Fall zu reinigen. Wenn man es nicht nachts im Munde behält, dann soll es in ein Glas mit Wasser gelegt werden, dem man einige Tropfen Mundwasser zusetzt. Menschen, die Zahnersatz tragen müssen, sollten immer ein Mundwasser nehmen, um den Mund besser zu reinigen und um das Mundfleisch zu fräftigen. Wer kein fertiges Mundwasser taufen mag, fann es sich gut selbst herstellen. Einige Tropfen Myrrhentinktur auf ein Glas Wasser sind angenehm und ge= sund. Auch einige Körnchen übermangansaures Kali tun denselben Dienst. Man kann auch auf ein Glas Wasser eien Eßlöffel Alkohol und einige Tropfen Pfefferminz nehmen und hat dann ein Mundwasser, das namentlich bei wundem Gaumen und blutendem Zahnfleisch gute Dienste tut. Schließlich ist ein leichter Pfefferminztee oder ein Kamillenaufguß ein gutes und angenehmes Mundspülmittel. UnterVorkriegspreise! Wenn künstliche Zähne sehr locker sitzen, dann reizen sie leicht den Mund und sind unbequem. Ist es nicht zu schlimm, dann kann man sich mit einem Haftpulver helfen, das für einige Pfennige in jeder Drogerie zu kaufen ist. Es ist geschmaclos und ganz unschädlich. Besonders bei neuem Zahnersatz ist das Haftpulver zu empfehlen, weil die Zähne am Anfang nicht so gut sitzen, bis man sie einbeißt, wie man zu sagen pflegt. Zur richtigen Mundpflege gehört auch die Pflege der Lippen. Mansche Menschen haben immer aufgesprungene oder gar frante Lippen. Dann ist es aber nicht mehr nur als Schönheitsfehler zu betrachten, sondern ist ein Zeichen, daß die Verdauung nicht ganz in Ordnung ist. Fette, schwer verdauliche Speisen erzeugen leicht Ausschlag auf den Lippen. Man sei einige Tage sehr vorsichtig im Essen, vermeide fette Wurst, Schweinefleisch, Gänsebraten und Speck. In der Zeit trinke man reichlich Wermuthtee, Kamillentee oder Pfefferminztee. Auch ein zusammengesetzter Blutreinigungstee tut gute Dienste. Jst nach einiger Zeit der Lippenausschlag nicht abgeheilt, dann sollte man sich von einem Arzt gründlich untersuchen lassen, weil der Ausschlag innere Störungen meldet. Spröde und franke Lippen, die nur als ein Schönheitsfehler zu bewerten sind, lassen sich leicht beseitigen. Die Lippen werden jeden Tag mit der Zahnbürste leicht gebürstet, mit einem Tropfen Alkohol auf der Fingerspite leicht abgerieben und mit Lippenpomade eingefettet. Nach kurzer Zeit ist die Lippenhaut wieder geschmeidig. Diese Behandlung ist auch ein gutes HK. Mittel, blutlose Lippen voll und rot zu bekommen. Kauft nur deutsche Waren! Samstag, den 30. Januar 1932. den 48 Jahre alten Meggermeister unter sich. Er erlitt so schwere Quetschungen, daß er in der Gießener Klinik verstarb. Sein mitfahrender Bruder fam mit dem Schreden davon. Rodheim a. d. Bieber. Aus einer Sprengstoffkammer der hiesigen Kalfwerke wurde Ammonit in größerer Menge entwendet. Aus der Schwalm. In Asterode entstand gestern mittag zwischen dem 58jährigen Auszügler George und dessen Sohn eine Auseinandersetzung, in deren Verlauf der Sohn den Vater erschlug, als letzterer die Frau des Sohnes angreifen wollte. Der Täter stellte sich den Justizbehörden. Thalheim( Westerwald). Bei der Gemeindekasse sind Unterschlagungen aufgedekt worden, deren genaue Feststellung der noch andauernden Revision vorbehalten bleibt. Man spricht von einem Betrag von annähernd 20 000 Mark. Das 11. Deutsche Sängerbundfest 1932 in Frankfurt a. M. Mit Eintritt in das Goethejahr 1932 blickt die gesamte deutsche Sängerschaft der ganzen Welt voll Spannung nach Frankfurt a. M., der alten Reichs- und Krönungsstadt, in der in wenigen Monaten das 11. Deutsche Sängerbundesfest stattfinden wird. War das so glanzvoll verlaufene 10. DSB- Fest ,, Gießener Zeitung" 5.: Kreis-, Gau- u. Bezirksmeisterschaften der DSB.; 5.: Endspiele der Handballmeisterschaften der DSB. u. DT.; 19.: Deutsche Handballmeisterschaft; 19.: Meisterschaften der Landesverbände der DSB.; 26.: Vierverbändekampf in Süddeutschland. Juli: 3.: Deutsche Leichtathletik- Meisterschaften( Männ.) i. Hann.; 3.: Deutsche Frauenmeisterschaften; 8.: Abschiedssportfest der Olympiamannschaft in Bremen; 9.: Ausreise der deutsch. Mannsch. nach Los Angeles. August: 27./28.: Deutsche Schlag u. Faustballmeisterschaften; 28.: Handballkampf Deutschland gegen Desterreich. September: 10. oder 17.: Leichtathletik- Länderfämpfe Deutschland gegen Frankreich in Süddeutschland und Deutschland gegen Schweiz in Weimar. Oktober: 2.: Deutsche Meisterschaft im 50 km Gehen in Berlin; 9.: Querfeldeinläufe. Fußball bei den Reichsbahn- Sportvereinen. Jm Bund der Deutschen Reichsbahn- Turn- und Sportver= eine haben im letzten Spieljahre 442 Mannschaften Fußball gespielt, von denen 371 Mannschaften dem Deutschen FußballBund angeschlossen waren. 1928 in Wien dem Liederfürsten Franz Schubert gewidmet, so die Praktiken der Großen soll das Fest in Frankfurt eine Huldigung für unseren Dichter Johann Wolfgang von Goethe sein, der hier das Licht der Welt erblickte und dessen Todestag sich zum 100. Male jährt. Der vom Musikausschuß des Deutschen Sängerbundes aus= gearbeitete Konzertplan sieht drei große Hauptaufführungen vor, für die Tausende von Sängern bereits eifrig proben. Gewaltige Vorarbeiten sind nötig und werden schon seit Monaten getroffen, um dem Feste einen Erfolg zu sichern. Wie groß das Interesse der auslandsdeutschen Sängerschaft ist, zeigt eine Meldung der Hapag, die zur Ueberfahrt annähernd 1000 Mitglieder gebucht hat, und die Mitteilung des Deutschen Kulturamtes in Temesvar, das eine Reise der Sänger aus dem Banat vorbereitet. Der deutsche Kunstflugmeister Fluglehrer der Ingenieurschule in Weimar. Der deutsche Kunstflugmeister Gerd Achgelis aus Bremen tritt am 1. April 1932 als Chefpilot und Fluglehrer in die Dienste der Fliegerschule der Ingenieurschule Weimar. Turnen und Sport. Die„ Wertungen" beim Frankfurter Sechstagerennen. Mit sechs Spurts zu je zehn Runden beginnen am Freitagabend 10,30 Uhr die ,, Wertungen" des Frankfurter 145- Stundenrennens. Um 2 Uhr nachts folgen dann 10 Spurts zu je 10 Runden. An allen übrigen Tagen finden die Wertungen wie folgt statt: Nachmittagswertung: 3,00 und 4,30 Uhr je fünf Spurts; Abendwertung: 10 Uhr 6 Spurts; Nachtwertung: 2 Uhr 10 Spurts.- Am letzten Abend gilt die 145. Stunde von 10 bis 11 Uhr wieder als„ Spurtstunde", sie bringt nach jeder 10. Runde eine Wertung. Außerdem werden in jeder Nacht noch durch die sportliche Leitung des Rennens zweimal je 10 Temporunden mit Punktwertung eingelegt und schließlich gibt es auch noch einige private, aber regelmäßig zum Austrag kommende Prämien- Spurts. Deutsche Olympia- Sprinterstaffel wird erprobt Besonders große Siegeschancen bei den Leichtathletik- Wettbewerben der Olympischen Spiele in Los- Angeles haben die Deutschen nicht, nur auf die 4- mal- 100- Meter- Staffel seht man große Hoffnungen. Um nun diese Staffel auf das beste vorzubereiten, hat die Deutsche Sportbehörde beschlossen, verschiedene vorbereitende Prüfungen zu veranstalten. Im Juni werden die vier„ ,, Auserwählten" bei zwei verschiedenen Veranstaltun gen starten, zum dritten Male starten sie dann am 5. Juli beim Olympiafest des Deutschen Reichsausschusses in Berlin. Der Zweck dieser Prüfungen ist, die vier Sprinter im richtigen Stabwechsel einzutrainieren. Deutsche Leichtathletik- Termine 1932 Unter Berücksichtigung der Standardtermine der Deutschen Turnerschaft sieht die Terminliste der Deutschen Sportbehörde für Leichtathletik für das Jahr 1932 wie folgt aus: März: 10.: Endspiel um den Handballpokal der DSB. April: 10.: Verbands- Waldlaufmeisterschaften; 17. Kreisgruppenspiele der DT.; 24. Vorrunde zur Handballmeisterschaft( Männer); 24.: Deutsche Waldlausmeisterschaft in Darmstadt. Wlai: Der Königsberger Hartungschen Zeitung" entnehmen wir folgende bezeichnende Schilderung von Nurmis Empfang in Königsberg. Ein Kommentar dazu erübrigt sich. ,, Nurmi- Empfang. Ort der Handlung: Hauptbahnhof. Zeit: Sonntagnachmittag. Seriöse Herren, Herren der Gesellschaft, die sich um das Zustandekommen unseres Nurmifestes dankenswerte Verdienste erworben haben, stehen zur Begrüßung bereit. Der Finne steigt aus dem Abteil. In grünlich- grauem Regenmantel, seine Hosen haben von der Existenz eines Bügeleisens noch nichts erfahren. Man eilt zu ihm.„ Herr Nurmi, Sie gestatten, daß ich mich Ihnen vorstelle." ,,, Sie geſtatten ,, Sie gestatten 1.: Vorrunde zur Handballmeisterschaft der DT.; 8.: Vorrunde zur Handballmeisterschaft der DSB.( Frauen); 8.: Zwischenrunde z. Handballmeischersch. der DSB.( Män.); 8.: Erste Zwischenrunde z. Handballmeistersch. der DT.; 22. Zwischenrunde z. Handballmeistersch. d. DSB.( Frauen); 22.: Vorschlußrunde z. Handballmeistersch. der DSB.( Män.); 22: 3weite 3wischenrunde z. Handballmeistersch. der DT. Juni: 4./5. Werbesest des Olympischen Ausschusses in Berlin; Diese Zeremonie ist beendet. Man fragt besorgt:„ Was wünschen Sie nun zu unternehmen, Herr Nurmi? Wünschen Sie auf den Sportplak zu fahren? Wünschen Sie zuerst zu essen? Wollen Sie ins Hotel fahren, um noch ein wenig auszuruhen .?" Nurmi zuckt mit den Aseln:„ Ich nicht verstehen Deutsch". Ein anderer Herr, der den, Wunderknaben" schon vom Danziger Start her kennt, springt helfend ein, macht den Dolmetscher. Er spricht dabei nicht Finnisch, aber er hat sich schon Durch eine erfolgreiche Verständigungsmethode angeeignet. einen sanften Rippentriller verschafft er sich bei Nurmi Beachtung: Du, Nurmi, hör her! Sportplatz? Oder Essen? Oder Hotel schlafen?" Nurmi ist im Bilde, doch das alles interessiert ihn nur in zweiter Linie:„ Wo ist Mister Döhring?" Verdutzte Gesich= ter in der Umgebung, doch Nurmi läßt sich nicht aus dem Konzept bringen. Er weiß, was er will: Wo ist Mister Döhring?" wiederholt er recht eindringlich seine Frage. Antwort: Mister Döhring ist auf dem Sportplatz." Nurmi:,.Schade". Frage: Was nun?" Nurmi: Erst Geld, dann Essen, dann schlafen, dann Sportplatz!" Stillschweigen in der Umgebung. Nurmi fürchtet, sich nicht flar ausgedrückt zu haben und präzisiert seinen Gedanken: ,, Ohne Bezahlen nicht laufen!" Mit einem Schlage versteht man sich mit Nurmi. Man weiß, woher der Wind weht. Nurmi kann Deutsch, das Empfangs- Komitee Finnisch. Der Worte sind genug gewechselt. Schweigend, nachdenklich schlägt man den Weg zu den wartenden Autos ein. Spaß muß sein! Nr. 4. Ja, ja, der Wein wollte allerdings nicht so recht mehr schmecken. Die schwere Arbeit und die ungewohnt späte Stunde steckten ihnen allen in den Gliedern. Aber gezeigt hatten sie, daß sie ,, Bouillon" in den Knochen hatten. Und außerdem hat ten sie ihrem Kommandanten damit doch einen Gefallen getan. Echte, deutsche Jung- Manneskraft In einem Dorfe im Kreise Alzey saßen nach wohlgelunge ner Uebung einige Feuerwehrleute mit jungen Kameraden zusam men beim Wein und erzählten einander ihre ,, Heldentaten". Wes. halb auch nicht! Und wie sie ihre Kräfte rühmten, kam ein Pfiffikus unter ihnen auf einen seltsamen Gedanken: Er stachelte die Jungen noch ein wenig an und kam dann mit einer Wette Auf seinem Acker hatte er einen uralten, gesunden Nußbaum stehen, das Astwerk war abgesägt und die Wurzel frei gelegt. Diesen 5 Meter langen und fast einen Meter starken Riesenstumpf sollten die jungen Kameraden, die so stark sein wollten, ihm holen. Wenn der Nußbaum diese Nacht noch zu ihm in den Hof geschafft würde na also, et wette einen Eimer Wein dagegen, sie würden es nicht fertig bekommen. Hätt' auch umsonst den Baum herbeigeschafft, Denn auch was im Scherze man verspricht, Ist Manneswort, man bricht es nicht. Deutschtum im Ausland. Entnommen ,, Das Echo" Scherl- Verlag, Berlin. Ein verdienstvoller Persien- Kämpfer. Der frühere deutsche Konsul Wilhelm Waßmus ist im Alter von 51 Jahren gestorben. Waßmus hat sich während des Krieges in Südpersien außerordentlich ausgezeichnet. Er war 1915 mit der Afghanistan- Expedition nach Persien gegangen, wurde aber mit einigen Herren nach Südpersien abgezweigt, um die südpersischen Pässe für einen etwaigen englischen Vormarsch nach Norden zu sperren. Obgleich Wahmus seine Aufgabe ohne Waffen und Geld übernommen hatte, gelang es ihm dank seiner Sprachkenntnisse und seiner besonderen Fähigkeiten, die wilden südpersischen Bergstämme zur Gefolgschaft zu verpflichten. Go fonnte er sich trok größter Entbehrungen und unablässiger Ver folgung durch die Engländer während voller 3½ Jahre gegen eine vielfache Uebermacht in Südpersien halten. Auf den eng lischen Generalstabskarten, die während des Krieges verwendet wurden, stand auf Südpersien nur ein Name: Waßmus. Die jungen Kameraden protestierten energisch und verab= schiedeten sich, um die Wette auszuführen. Die Alten lachten der Mut würde schnell abkühlen, ihnen sei das marine Bett lieber. Um 2 Uhr nachts polterte ein Wagen durchs Dorf, machte Halt. Die Hausinsassen wurden mobil gemacht und was sahen sie. Ein Wagen stand vorm Tor, der riesige Baumstamm mit seinem Wurzelwerk lag auf ihn, dazu ein Hebebaum. der Bezugsp Redaktionsja Jendung nid 45. ja Po Der Re geteilt, daß Rachiter Zeit Jhleunigung Wie der moch und Do Das Ergebni Reichstan tagabend in Genf abzurei Montag oder Abrüftungsfra Wie das Die außerordentliche Leistung dieses Deutschen und seine ritterliche Kampfesweise hoben die volle Anerkennung Engländer gefunden 1918 geriet Waßmus in englische Gefangenschaft, aus der er erst 1919 nach Deutschland zurückkehrte. Nach vorübergehender Betätigung schied er 1923 auf seinen Wunsch aus dem Auswärtigen Amt aus und lehrte nach Persien zurück, wo er einen landwirtschaftlichen Betrieb im Süden des Landes einrichtete Seine daran geknüpften Erwartungen cr füllten sich aber nicht, so daß er Anfang dieses Jahres nach Deutschland zurückkehrte. Er lebte zuletzt in Drangstedt in Hannover. Neue Bücher. ,, Das neue Deutschland", Monatsschrift für die deutsche Freiheitsbewegung und nationalisozialistische Weltanschauung. Heft 8 ist soeben erschienen. 40 Seiten reichbebilderter Text. Einzelheft 1. RM., im Jahresbezug vierteljährlich durch die Post 2,75 RM. einschl. Bestellgeld. Verlag:„ Nationale Front", Vom Gaupresse= Albert Müller, Leipzig C 1, Georgiring 3. wart des Gaues Hessen der NSDAP. ist darin ein Aufsah: ,, Ueber Hessen wehen Hitlerfahnen". Durch Zimmervermieten sich eine kleine Erleichterung zu verschaffen, taucht in dem heute zehnfach schweren Kampf um die Erwerbung des Nötigsten sicher bei vielen auf, die sonst nie daran gedacht hätten. Es ist daher zu begrüßen, daß in dem Februarheft der Monatszeitschrift„ Neue Hauswirtschaft", herausgegeben von Frau Dr. Erna Meyer und Herrn Dipl.- Ing. Arnold Meyer, München das Für und Wider in persönlicher Weise behandelt wird und praktische Vorschläge für das Ver mieten gemacht werden. Die Zeitschrift erscheint in K. Thienemann Verlag, Stuttgart, Blumenstraße 36. Probeheft fostenlo. Bezugspreis vierteljährlich RM. 2.- und 20 Pfg. 3u stellgebühr. Die deutschen Alpen finden einen begeisterten Interpreten in Hanns Johst, dessen Aufsatz Vorposten gen Süden" das Januarheft„ die neue Linie" einleitet. Herrliche winterliche Photos bereichern diesen Aufsatz noch. Diese Zeitschrift erscheint monatlich im Verlag Otto Beyer, Leipzig, Hestpreis RM. 1,- Die neue ,, Woche" ist da! Diese gehaltvolle Zeitschrift liest man nicht nur man studiert sie. Eine Wochenschrift von ble= bendem Wert. Nur noch 40 Pfg. Ueberall zu haben. Jeden Donnerstag ,, Die Gartenlaube"! Sie fostet nur no 30 Pfennig. Soeben erscheint ein neuer Roman. Dazu viele unterhaltende Beiträge und Winke für den Haushalt. - Hitlers Hauptquartier in Berlin. Bezeichnend für die Bedeutung der politischen Verhandlungen in Berlin war die Anwesenheit Hitlers mit einem großen Stab von Mitarbeiter im„ Hotel Kaiserhof". Die Redaktion der ,, Neuen 33" ver öffentlicht in der gegenwärtigen Ausgabe einen Artikel und viele interessante Aufnahmen aus dem Hauptquartier. Steyr, die sterbende Stadt. Neben Budapest war Stern der Waffenlieferant der österreichisch- ungarischen Armee. Den Fiedensvertrag von St. Germain verbot Desterreich die Waffen Aus dieser sterbenden Stadt bringt die neuefter Nummer der ,, Münchner Illustrierten Presse"( Nr. 5) erschüt ternde Bilder. erzeugung. 18 erhitzte Feuerwehrleute standen im Scheine einiger Laternen um ihn herum, und verlangten energisch einen Eimer Wein. Und so restlos hielten sie sich an die Bedingungen, daß sie die schwere Last auch noch von dem ächzenden Gefährt ab luden. Das von vielen Vereins- und Verbands- Rechnern als ganz vorzüglich beurteilte Universal- Verbands- und Vereinskassebuch von mir ausgearbeitet wird in jeder gewünschten Stärke geliefert. Die Anschaffung für das kommende Jahr ist jetzt zu empfehlen. 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Januar Einstellung v ben der Reid der NSDAP wat, Zu den Reichswehr e verjuche in t Durch e für Rentenen abgelegt, jo Renten im Der Re ter mit den General daß der deu ten nicht gel Der jo Reichstagsi freien Gew organisation Der Re gebung, der deutschen Lä Der St Donnerstag in Ueberein vertretenen und die Da antwortung Angefic lichen Konfl ameritanijd beschlossen. In der heffische M 63. Lebensj In dem ren wegen führt, hat j ugunjten b In ber Ju Shläger Wandelhall wurden zw Das e Taughmann tijchen Adm ben worden Brünin FliegerVerantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen 15 Mark täglich ngenieur- chule/ Papiertechnik Arbeits. Pers. f. leichte häusl. Beschäftig( klebearbeit) sofort ges. Franz Becker, OberhausenOsterfeld. Bruchstr. 52. Sofort gesucht Personen j. Siandes Schule Eig. Lehrwerkstätten Maschinenbau/ Elektro- Weimar technik/ Automobilbau Prospekt anfordern Große und leistungsfähige., konzernfreie 3. Uebernahme einer Margarine- Fabrik Maschinenstrickerei auch nebenberuflich. 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