Nr. 4 tit enthüllt, die sich m eines Gegners entledige üffen, folange die Pläne Aufstieg zum Licht De Holzschnitten von Fran RM. Heinrich Mindens Toman, reich an liebens eschaffen und ausgestalte ldet mit all der innere ersten Leben quillt. Richard Plattenstei Foffel. Preis geb. 50 Pi erfreundlich geschriebene Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. ngen und jedes Madden 4. ahrg. Inahme für die Tierwe Minden, Dresden un Bänden.( Band 1 Nor d- West, Band 3 Mitte nd) gebunden je 8,- - Bolitische Rundschau. Das Urteil des Staatsgerichtshofprozesses der Länder PreuMünchen 2 NM.sen, Bayern und Baden gegen das Reich hatte als Ergebnis: land- West der Jro- Aut Zweiteilung der Gewalten in Preußen; die Notverordnung tomobilführer etwas gan des Reichspräsidenten vom 20. Juli besteht zu Recht; die Einusstattung dieses Führersehung des Reichskommissars nicht verfassungswidrig; Länderrtsplänen einerseits, m Ortsbeschreibung andere ihrer Zerlegbarkeit dur Sandlich zu benügen. D 000 sehr übersichtlich u sind bei den einzelne werfstätten usw. prafti in jedem Ort gleich S ahrten find internationa ausgestattet, beigegebe en ist als sehr billig u Es gibt hunderte einzel Heims im voraus forgi Experimente vermeiden zin will, wird auf die oeben mit ihrem Ottobe fnet, hingewiesen. Es g Eigenheims oder der Mi darin nicht an Hand eine en nach allen Ansprüde Berlag F. Brumann 5 denn je sorgfältigste ienene neueste Heft N Selle- Eysler A.-G., S modische Kenntnis zu Leiden und Kämpje ndschurei erzählt der ma Gerhard Menzel, in be treich und gehaltvoll, üb ohl in Lausanne die Re e, hat man taum eine S dahin an Sachlieferun at. Eine übersichtliche die neue Nummer( Mr.) bes. Fled. In Notzeiten Darjamkeitsgründen nah ist grundfalsch. An ein tiv hochwertige Chlorod als in jüngster Zeit die Chlorodont- Zahnpf iglich in der Wirkung, stets gleichbleibender ian Klein in Gie m andern unter den icht lange die Welingelassen ist sozunder. Beim für jedes Line durch ntialröhren verhindert Empfang. mens 46 als permanentFür Gleichstrom: Siemens 46G RM 257,- Siemens 46 GL RM 3225- Siemens 074 RM 71.50 n. Bezugsquellenangabe MENS& HALSKE AG t a. M., Gutleutstr. 31. minister dürfen aber nur bei Pflichtverlegung abgesetzt werden; die Vertretung eines Landes gegenüber dem Reich, insbeson bere im Reichsrat, darf nicht angetastet werden. Die Entscheidung über die weitere Gestaltung der künftigen Beziehungen zwischen Reich und Preußen ist am Freitag in einer mehrstündigen Sigung des Reichskabinetts gefallen. Wie aussieht, soll erst am Samstag der Oeffentlichleit mitgeteilt werden. Am Samstag wird der Reichspräsident den Reichslanzler und später mit diesem zusammen den preußischen Ministerpräsidenten Braun empfangen. Das Reichs beansprucht auf Grund des Prozeßausgangs die preußische Exekutive vollständig für den Reichskommissar, der für die gesamte preußische Verwaltung verantwortlich ist. Die bayrische Regierung beabsichtigt, wie wir hören, eine neue Klage beim Staatsgerichtshof in Leipzig einzureichen, falls tatsächlich auf dem Verordnungswege eine Zusammenle gung von Reichsministerien mit preußischen Ministerien, sowie eine Aufhebung einzelner preußischer Ministeren vorgenommen werden sollte. Die Besprechungen über die Einführung der Steuergutscheine an den deutschen Börsen sind, wie wir hören, so weit zum Abschluß gelangt, daß der Börsenverkehr mit den neuen Papieren spätestens in der nächsten Woche beginnen kann. In Berliner Bankkreisen ist man geneigt, auf Grund der Andeutungen in der letzten Rede des Reichskanzlers mit einer neuen Diskontermäßigung in allernächster Zeit zu rechnen. Bei einer Jubilarfeier des Krupp- Gruson- Werks beschäftigte fich Dr. Krupp von Bohlen und Halbach in bemerkenswerten Ausführungen mit einigen im Vordergrund stehenden Problemen der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Die deutsche Delegation für die deutsch- dänischen Kontingentierungsverhandlungen ist in Kopenhagen eingetroffen. Die Berhandlungen nahmen bereits im Außenministerium ihren Anfang. Es handelt sich in erster Linie um Schlamivich, Schläch tereiabfälle, Schweinefett und um Käse. In einer am Donnerstag stattgefundenen Zusammenkunft Der Hamburger Führer der NSDAP., der DNVP. und des Stahlhelms wurde ein Burgfriede geschlossen. In der Mühlhausener Straße in Hamburg zertrümmerten Kommunisten 25 Fenster von Wohnungen, in denen Nationalsozialisten wohnen. Auch Flaggen mit dem Hakenkreuz wurden heruntergeholt. Es gelang, fünf Täter festzunehmen. Die Wiener Welthandelshochschule ist gestern wegen Schlägereien, bei denen fünf Studenten verlegt wurden, bis auf weiteres geschlossen worden. Auch an der Technischen Hochschule kam es zu fleineren Reibereien. Die Wiener Universitäts- Krawalle haben ein diplomatisches Nachspiel gehabt. Da bei den Zusammenstößen auch ein ame= rikanischer Student verletzt worden war, sprach der amerikanische Gesandte in Wien bei Bundeskanzler Dr. Dollfuß vor, worauf sich der Rektor der Wiener Universität bei dem Gesandten wegen der Vorfälle entschuldigte. Die holländische Regierung hat beschlossen, die Einfuhr von Weizenbrot für die Zeit vom 1. November 1932 bis 1. November 1933 zu kontingentieren. Die große außenpolitische Debatte in der französischen Kammer, die erste seit vielen Monaten, begann bei auffallender Interesselosigkeit des Publikums mit den Interpellationen über Die Abrüstungskonferenz. Der türkische Minister des Aeußern und der französische Botschafter haben das endgültige Protokoll über die türkischen und syrischen Güter, sowie eine vorläufige Vereinbarung über die Eisenbahnen unterzeichnet. Das englische Unterhaus hat am Donnerstag die OttawaAbkommen in zweiter Lesung mit 423: 77 Stammen angenom men. Zu schweren Unruhen ist es in Panama- Stadt aus Anlaß von Mietstreitigkeiten gekommen. Unter Führung des Mieterverbandes in Panama versuchte eine große Menge, das Parlamentsgebäude zu stürmen. Zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats des Internationalen Arbeitsamtes ist als Nachfolger des verstorbenen Albert Thomas der Vertreter von Britisch- Indien, Sir Chatterjee, cinstimmig gewählt worden. Vizepräsidenten sind der dänische Finanzminister Pramnas, der belgische Arbeiterdelegierte Mertens und der schwedische Arbeitergebervertreter Ortet. überHeute vor zehn Jahren, am 29. Oftober 1922, hat König Bittor Emanuel Mussolini die Regierungsbildung tragen, nachdem die Regierung Facta schon am 27. zurüdgetreten war. Reichshilfe für Mainz. Mainz. Der Reichsminister der Finanzen hat für die Stadt Mainz für den Monat Ottober in Anbetracht ihrer Finanznot einen Reichszuschuß von 52 000 Mark bewilligt, um den die Oktoberrate aus dem Reichswohlfahrtshilfsfonds erhöht wird. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 29. Oktober 1932 21 Reichswahlvorschläge. Der Reichswahlausschuß hat am Dienstag den Reichswahlvorschlag für die Reichstagswahl am 6. November festgestellt. Von den 24 Reichswahlvorschlägen, die diesmal nur eingegangen waren, wurden 21 zugelassen, und zwar in folgender Nummernfolge: 1. Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei( Hitler- Bewegung). 2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands. 3. Kommunistische Partei Deutschlands. 4. Deutsche Zentrumspartei. 5. Deutschnationale Volkspartei. 6. Bayerische Volkspartei. 7. 8. Deutsche Staatspartei. 9. Christlich- Sozialer Volksdienst( Evangelische Bewegung). 10. 11. Deutsche Bauernpartei. 12. Württembergischer Bauern- und Weingärtnerbund( Landbund). 13. 14. 15. Gerechtigkeitsbewegung Meißner. 16. Großdeutsche Mittelstandspartei für Mittelstandsdiktatur. 17. Sozialrepublikanische Partei Deutschlands( Hörsing- Bewegung für Arbeitsbeschaffung). 18. Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands. 19. Nationale Minderheiten in Deutschland. 20. Großdeutsche Volkspartei( Liste Schmalix) und Nationalsoziale Partei der Mitte( Handel, Handwerk, Gewerbe, Landwirte, Haus- und Grundbesitzer). 21. Freiwirtschaftliche Partei Deutschlands( Partei für krisenfreie Volkswirtschaft). 22. Freiheitsbewegung Schwarz- weiß- rot ( Reichsbund der Baltikum, Oberschlesien-, Grenzschutz- u. Freikorpskämpfer). 23. Deutsche Kaiser- Partei. 24. Deutsche Präsidialpartei und 25. Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern. Die Nummern 7, 10, 13 und 14 bleiben frei für die Deutsche Volkspartei, die Wirtschaftspartei, das Landvolk und die Volksrechtpartei, die feine eigenen Reichswahlvorschläge eingereicht, sondern diese mit denen anderer Parteien vereinigt haben. Nicht zugelassen wurden Wahlvorschläge einer Nationalen Kommunistischen Partei", einer„, Christlich- nationalen Deutschen Arbeiterpartei" und einer Partei mit der Bezeichnung Wie spart man Geld?" Die Wahlkreisvorschläge ** und Verbindungserklärungen 350 im Wahlkreis Hessen. " Unter dem Vorsitz des Kreiswahlleiters Ministerialrat Bornemann nahm am Mittwoch der Kreiswahlausschuß des Kreises 33( Hessen- Darmstadt) die Prüfung und Festsetzung der Kreiswahlvorschläge sowie der Verbindungserklärungen mit dem Wahlkreis 19( Sessen- Nassau) vor. Für den Wahlkreis 33 wurden 18 Wahlvorschläge mit 151 Bewerbern zugelassen, und zwar: 1. NSDAP( Lenz- Darmstadt, 20 Bewerber). 2. SPD( Dr. Mierendorff- Darmstadt, 12 Bewerber). 3. KPD( Remmele- Berlin, 19 Bewerber). 4. Zentrumspartei( Dr. Brüning, 15 Bewerber). 5. Deutschnationale Volkspartei( Dr. Hugenberg, 15 Bez werber). 5 a. Radikaler Mittelstand( Mylius- Frankfurt a. M.). 7. Deutsche Volkspartei( Dingelden- Berlin, 8 Bewerber). 8. Deutsche Staatspartei( Dr. Weiner- Offenbach, 5 Bewerber). 9. Christlich- sozialer Volksdienst, ev. Bewegung( Pjarrer Veidt- Frankfurt a. M., 16 Bewerber). 10. Reichspartei des Deutschen Mittelstandes( Prof. Dr. BredtMarburg, 3 Bewerber). 13. Deutsches Landvolk, Christlich- nationale Bauern- u. Landwolfpartei( Fenchel- Oberhörgern). 14. Volksrechtpartei( Bauſer- Stuttgart, 9 Bewerber). 16. Großdeutsche Mittelstandspartei für Mittelstandsdiktatur ( Kehler- Frankfurt a. M.). 17. Sozialrepublikanische Partei, Hörfing- Bewegung( HörsingMagdeburg, 7 Bewerber). 18. Sozialistische Arbeiterpartei( Portune- Frankfurt, 5 Bewerber). 21. Freiwirtschaftspartei, Partei für frisenfeste Volkswirtschaft ( 2 Bewerbern). 25. Kampfgemeinschaft der Arbeiter und Bauern( ShneiderDarmstadt, 7 Bewerber). 26. Kleinrentner, Inflationsgeschädigte und Vorkriegsgeldbesitzer( Behr- Berlin,& Bewerber). Mit Ausnahme der Nationalsozialisten haben fast alle Parteien mit den gleichlautenden Listen in Hessen- Nassau innerhalb des Wahlkreisverbandes Verbindungserklärungen abge= geben, die ebenfalls einstimmig genehmigt wurden. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 43 Gegen Schwarzarbeit. Die Reichsregierung will Arbeit schaffen. In ihrem Bestreben, dies zu tun, sollte sie die Unterstützung aller Einsichtigen finden; denn die Ursache unseres Jammers ist ja jene gigantische Zahl derer, die nicht mehr im Prozeß der Gütererzengung stehen. Dem Hausbesitz ist im Rahmen des Bestrebens der Reichsregierung eine überaus wichtige Aufgabe zuteil ge= worden, auf die hinzuweisen als Pflicht erscheint. Es ist dies die Verpflichtung, nach bestem Können Arbeiten, die im Interesse der Erhaltung und Bewahrung des Besitzes liegen, ungesäumt vornehmen zu lassen. Es ist nicht leicht, derartige Ratschläge zu erteilen, für den der sich bewußt ist, wie schlecht es dem Hausbesitz geht, der täglich schauen muß, welche Not in den Kreisen seiner Leidensge nossen herrscht. Aber trotzdem muß geraten werden, alles gu tun, was getan werden kann, weil es der Ernst der Stunde erfordert. Das Kabinett Papen hat sich bewußt abgekehrt, von all diesen Regierungsmarimen der Nachkriegszeit, von all den befitfeindlichen Gedankengängen, die uns und unsere ganze Wirtschaft an den Rand des Abgrundes gebracht haben. Es hat aus diesem Grunde eine geschlossene Front all derer gegen sich, die aus mangelnder Einsicht, oder auch weil sie von einer neuen Regierung, die den alten Gedankengängen abhold ist, nichts zu erhoffen haben, gegen den neuen Kurs sind. Wir sollten, da endlich einmal Ansäße gemacht werden, uns einen Teil des Ertrages unseres Besitzes zu belassen, nicht zu der großen Zahl derer gehören, die den Ruf ,, kreuziget ihn" brüllen, ehe wir dem Opfer Zeit gegeben haben, sich durch seine Taten zu rechtfertigen. Wir sollten das Regierungsprogramm, das Wollen der neuen Männer unterstützen, und zwar nicht durch allerhand hochtönende Worte, sondern durch die Tat. Wie vollbringen wir die Tat? Indem wir mithelfen, derzeit Erwerbslose wieder in den Arbeitsprozeß einzureihen, durch Vergebung von Arbeit an Handwerk und Gewerbe. Es muß mit aller Deutlichkeit ausgesprochen werden, daß jene Arbeiten, die wir im Interesse der Erhaltung unseres Besizes vornehmen sollen, nur dann ihren volkswirtschaftlichen, aber auch ihren besonderen, durch die Not der Zeit bedingten Zweck erfüllen, wenn sie dem Handwerk zugewiesen werden, wenn vermieden wird, die Schäden auf dem Wege der Schwarzarbeit zu beheben. Ueber die Schwarzarbeit ist soviel gesagt und geschrieben worden, daß jeder Einsichtige eigentlich von der Schädlichkeit jener Art handwerklicher und gewerblicher Arbeit überzeugt sein müßte. Trotzdem aber hat diese Schwarzarbeit einen derarti= gen Umfang angenommen, daß dem Handwerk ernsteste Schädigung hierdurch widerfahren ist. Es darf nicht so weiter gehen, daß ein großer Teil jener Instandsetzungsarbeiten von mehr oder weniger Unberufenen ausgeführt wird, daß Erwerbslose neben der Arbeitslosen- oder Wohlfahrtsunterstüßung noch selbständig sich Nebenverdienste verschaffen, während der reguläre Handwerker, der Steuern, Abgaben usw. zu leisten hat, verzweifelt um Arbeit rennt, und feine bekommen kann. Einigen wir uns darüber, es ist nicht Schuld des Hausbesitzes, daß die Schwarzarbeit so in Blüte steht, die Schuld ist vielmehr in der uns so ungünstigen Gesetzgebung der Nachkriegszeit zu suchen, die den Hauseigentümer wirtschaftlich so schlecht stellte, daß er gezwungen war, seinen Besitz auf Schleichwegen zu erhalten, auf regulärem Wege war es ihm oft nicht möglich, das zu tun, was notwendig war, um dringende Gefahren hinsichtlich seines Besitzes abzuwenden. Wie sollte ein Hauseigentümer, dem unmögliche aus dem Ertrag zu leistende Steuern die Rendite des Eigentums untergraben hatten, ihm andererseits durch das Wohnungszwangsgesetz auferlegte Zum Weltspartag 1932 am 29. Oktober Polizeibericht. „ Die Beraubte pflegte ihr ganzes Geld, über 3000 RM, ftets mit sich au führen. Sie soll ihr ganzes gespartes Geld, als sie von Inflationsgerüchten hörte, in der Wirtschaftskrise Ende borigen Jahres bei der Sparkaffe abgehoben haben. Die Nachforschungen nach dem mutmaßlichen Täter haben sich bis jetzt als ergebnislos erwiesen." Hier wird den Leuten, die in unangebrachter Angstlichkeit ihr Geld zu Hause aufbewahren, einmal deutlich vor Augen gerückt, welches Risiko sie durch ihre unsinnige Gelbhamsterei eingehen. Sträflicher Leichtsinn ist es, sein Leben so aufs Spiel zu setzen. Darum spare bei der Bezirkssparkasse Gießen Samstag, den 29. Oftober 1932. Reparaturen oder Instandsetzungen finanzieren? Wir wollen die beschämende Tatsache nicht vergessen, daß man uns jahrelang diese Unmöglichkeit zugemutet hat, ohne zu berücksichtigen, wohin derartiges finnenloses Tun in der letzten Konsequenz führen muß. Man vermeinte einfach durch Machtsprüche einen ganzen Stand wirtschaftlich vernichten zu können, hatte die Rechnung aber ohne den Wirt gemacht, denn heute bezahlen diejenigen, deren Vertreter jene üblen Dinge ersonnen haben, die Zeche durch Erwerbslosigkeit und erzwungene Einschränkung ihrer Ansprüche. So hart es auch ist für den Hauseigentümer, auf jenen scheinbaren Vorteil zu verzichten, der ihm darin zu liegen dünkt, daß er vielleicht einige Mark bei dieser oder jener Arbeit sparen fann, es muß auf diesen, wie gesagt, nur scheinbaren Vorteil Verzicht geleistet werden. Es fällt diese Verzichtleistung auch heute wirklich nicht mehr schwer, da sich die Zeiten auch bezüg lich der Forderungen die das Handwerk für seine Leistungen verlangt, gewaltig gewandelt haben. Der Wettbewerb auf allen Gebieten handwerklicher Arbeit zwingt den Handwerksmeister zu schärfster Kalkulation, und zu höchster Leistung für das gebotene Gelo. Die heute manchmal noch bestehende Preisdifferenz zwischen dem Schwarzarbeiter und dem Handwerker wird doppelt wettgemacht durch verschiedene Umstände, die ausdrücklich im Interesse des Handwerks betont sein sollen. ,, Gießener Zeitung" kann zu den übelsten Verwicklungen für den Hauseigentümer führen. Auf vielleicht die größte Gefahr, die jedem erwächst, der Schwarzarbeit ausführen läßt, sei zum Schluß hingewiesen. Für jeden Unfall, auch beruflicher Art, der dem Schwarzarbeiter während der Tätigkeit für den Auftraggeber erwächst, haftet der Leßtgenannte. Eine Zufälligkeit, ein schlechtes Arbeits- oder Arbeitshilfsgerät kann den Hauseigentümer um sein Vermögen bringen, denn er muß Heilkosten, und wenn dauerndes Siechtum erwächst, eine lebenslängliche Rente aufbringen. Man wiege sich ja nicht in die Sicherheit durch abwegige Gedankengänge, daß es immer gut gegangen sei, und nun ernent gut gehe. To bietet jede, auch die kleinste Schwarzarbeit dem Auftraggeber eine Fülle übler Möglichkeiten, die er zweckmäßig dadurch vermeidet, daß er seine Arbeiten dem Handwerksmeister zurwendet. Die kleine Ersparnis, die er erzielt, wenn er Schwarzarbeit ausführen läßt, erkauft er sehr teuer. Aber abgesehen von den vorgebrachten sachlichen Bedenken, sollte jeder Hauseigentümer sich noch von folgenden lleberlegungen leiten lassen: Nr. 43. laufen. Diese Beträge sind verhältnismäßig so gering, daß es leicht möglich sein müßte, sie bei der Einbeziehung der Hauszins steuer in das Steuergusscheinverfahren mit zu berücksichtigen. Der Reichsverband gibt seiner Vermutung Ausdruck, daß die Ablösungsbeträge auch in den anderen Ländern nicht höher liegen. Die Eingabe schließt mit der Bitte, diesem Gesichtspunkt bei der beabsichtigten weiteren Prüfung der Frage besondere Beachtung zu widmen. Auch das Reichsfinanzministerium wurde über diesen nenen Schritt des Reichsverbandes informiert. Hessische Politik, Samstag, de Ged Der diesjä minder icht aber Zuversicht wieder ge tchaftlicher Meniden bejti ten. Die S jachlich be Robftoffer iher Beda Auch bei und Hoffn itlt. Bum Auguft die G Die Deutsche Staatspartei stellt nach dem Scheitern der Verhandlungen mit den Radikal- Demokraten folgende Kandidaten für den Wahlkreis Hessen- Darmstadt auf: 1. Oberstudiendirektor Dr. Weiner, Offenbach a. M.; 2. Großtaufmann W. Christ, Mainz; 3. Gewerkschaftssekretär H. Meschtat, Worms; 4. Bantbeamter E. Gabriel, Offenbach a. M.; 5. Fabritant A. W. Heil, Butzbach. Handwerk und Hausbesitz zählen zu den Grundpfeilern des Der 31. Oktober dienstfrei für evang. Beamte. Mittelstandes, einer sozialen Schicht, die für das Bestehen unseres Vaterlandes unbedingt notwendig erscheint. Für den Mittelsband zu kämpfen ist unsere Pflicht, und eine eiserne Notwendigkeit, denn wenn wir auf den durch die Reichsverfassung verbrieften Schuß warten wollen, dann gehen wir zugrunde, ehe uns der Schutz erreicht. Nur aber, wenn sich der Mittelstand enger noch als bisher zusammenschließt, wenn sich die einzelnen Glieder gegenseitig stügen, werden wir in dem Kampf um unsere Selbstbehauptung bestehen. Das Handwerk ist am Erliegen, wie auch wir. Versuchen wir es vereint, uns gegen die Gewalten zu stellen, die gegen uns find, stüßen wir das solide Handwerk, das so schwer um seine Existenz zu ringen hat, so stützen wir uns selbst. Der Handwerker hat seinen Ruf zu verteidigen, der Schwarzarbeiter, der Anonyme, als Gelegenheitsarbeiter nicht. Für das, was der Handwerker leistet, hat er einzustehen mit seinem Namen. Pfuscht er, oder läßt er pfuschen, so hat dies für ihn üble Folgen, denn nicht nur der Auftraggeber wird ihn in Zukunft meiden, und sich einem Meister zuwenden, der ihm verläßlicher dünkt, sondern auch zunächst Unbeteiligte werden Kenntnis erhalten von der ungenügenden Leistung jenes Unzuverlässigen, und der Schaden wird größer werden, als er zunächst scheint. Diese Erkenntnis ist namentlich bei Meistern des äl teren Schlages zu einer Manie geworden, diese Ueberängstlichen lassen lieber ein Geschäft fahren, ehe sie sich herbeilassen, eine Arbeit nicht so sauber und unter Verwendung nicht so guten Materials, wie dies vor Jahren üblich war, auszuführen. Wenn man also eine Arbeit einem soliden, und für gute Werk: mannsarbeit bekannten Meister des jeweiligen Faches überträgt, so darf man gewiß sein, guten Gegenwert für sein Geld zu erhalten. Dieses beruhigende Gefühl sollte wohl eine Mehrausgabe rechtfertigen. Es darf auch keineswegs verkannt werden, daß die Summe der Erfahrungen, die ein Handwerksmeister repräsentiert, sich sehr oft zum Nußen des Auftragsgebers in der Form günstiger Ratschläge auswirkt. Jedes Handwerk ist eine Kunst für sich, die sich nicht darin etwa er schöpft, etwas hinzuhauen, nur damit irgendein Loch stopft ist. Jeder einzelne Fall einer Instandsetzung sollte unter Berücksichtigung aller Faktoren geprüft werden. Dies kann nie der Laie und nur selten der Arbeiter, der eben Arbeiter ist, voll bringen, dazu gehört jene Summe von Erfahrungen, die nur der selbständige Handwerker sich erwerben muß, und sich auch zwangsläufig erwirbt, weil er dauernd vor neue Probleme ge stellt wird, die er zur Zufriedenheit seiner Auftraggeber lösen muß. Eleine ver: Und derjenige, der nun in diesen Tagen selbst die kleinste Arbeit vergibt, er handelt als Freund seines Volkes, er hilft an seiner bescheidenen Stelle und mit seinem kümmerlichen Scherflein dazu, daß es wieder aufwärts geht in unserem Vaterland. Und wer wollte das nicht von uns? Einbeziehung der Hauszinssteuer in das Steuergutscheinverfahren. Der ,, Evangelische Beamtenverein Hessen" schreibt uns: Am Reformationstag( 31. Oftober) werden in diesem Jahr in den verschiedenen evangelischen Gemeinden Festgottesdienste für Erwachsene und Schüler abgehalten, zu deren Besuch nicht nur die Mitglieder unseres Vereins, sondern alle evangelische Beamte hiermit eingeladen werden, wobei darauf hingewiesen sei, daß die Dienstbefreiung der Beamten usw. zum Zwed des Besuchs der Gottesdienste für den gesamten Voltsstaat Hessen durch Verfügung des Hessischen Gesamtministeriums bereits im vergangenen Jahr geregelt worden ist. Die Verfügung lautet: der Der Reichskanzler hat den Antrag des Reichsverbandes des deutschen Handwerks auf Einbeziehung der Hauszinssteuer in das Steuergutscheinverfahren dem Reichsfinanzminister zugestellt, um die Angelegenheit nochmals zu prüfen. In Verfolg seiner bisherigen Schritte hat der Reichsverband des deutschen Handwerks nunmehr nochmals eine Eingabe an den Staatssekretär der Reichskanzlei gerichtet, in der carauf hingewiesen wird, daß die bislang vorgenommene Ablösung der Hauszinssteuer nicht das Hindernis bilden könne, wie anscheinend Reichsregierung angenommen werde. Nach den dem Reichsver: bard des deutschen Handwerks vorliegenden Angaben wird z. B. der Umfang der für ganz Sachsen erfolgten Ablösung auf we niger als 5 Millionen RM. bei einem Hauszinssteueraufkommen von ungefähr 100 bis 120 Millionen M., also auf nicht mehr als 4-5 Prozent, geschätzt. Für Bayern soll sich der Ablösungsbetrag ebenfalls auf etwa 5 Millionen RM. beDer Schwarzarbeiter vollbringt, unbelastet von all diesem eine Arbeit, er empfängt seinen Lohn, und damit ist für ihn die Angelegenheit erledigt. Hierin schlummern große Gefahren für den Arbeitgeber. Die Folgen unsachgemäßer Arbeiten sind oft sehr schwere und unheilvolle. Die sind noch verhältnismäßig am leichfesten zu ertragen, die sich nur auf den Geldbeutel aus wirken. Wenn ein Hauseigentümer von einem Pfuscher eine Wohnung anstreichen läßt, und der Anstrich blättert ab, so ist dies zwar betrüblich, aber weiter nicht schlimm. Er wird erneut Arbeit vergeben müssen, und für die Zukunft daraus lernen. Sehr oft aber werden Arbeiten durch Schwarzarbeiter vorge nommen, deren unsachgemäße Ausführung zu schweren Verpflichtungen für den Auftraggeber führen können. Denn für alle Gefahren, die aus jener Schwarzarbeit erwachsen, haftet der Hauseigentümer. Die elektrische Leitung etwa, die der zugelassene Elektromeister ausgeführt hat, wird nie eine Quelle der Inanspruchnahme aus Haftpflicht für den Hauseigentümer bieten können. Er hat einen Meister mit der Herstellung beauftragt, der hat durch seine Person die Gewähr für fach- und sachgemäße Arbeit übernommen. Anders aber, wenn etwa eine zufäßliche Leitung durch einen Schwarzarbeiter verlegt worden ist. Wird jene Leitung zur Ursache irgendeines Unglücks falles, so wird man keinen Augenblick zögern, den Hauseigentümer, der jene Leitung hat verlegen lassen, am Dhr zu kriegen. Jene Möglichkeiten, auf Grund von Arbeiten aus dieser Art in Anspruch genommen zu werden, sind unzählige. Die Wahl giftiger Farben, schlecht oder gar nicht trocknender Farbmittel Zum Weltspartag 1932 am 29. Oktober Richt jeder Finder ift fo ehrlich! Ein Schornsteinfegermeister entbedte im Ramin elres Landwirtes einige Humbertmarkscheine. Da er annahm, baß es sich um nicht mehr gültiges Geld honbelte, gab er es felnen Kindern zum Spielen. Ms ber Landwirt helmlam, vermißte er zu seinem Entseßen das Geld. Glücklicherweise hatten die Kinder die Scheine sorglich behandelt, so daß sie dem Landwirt unversehrt wieder zw geftellt werden konnten." Der Landwirt wird beftimmt kein Gelb mehr Schornftein verstecken. Die Behre daraus: Das Gelb gehört zur Sparkasse. Dort ist es ficher und arbeitet mit an der Bekämpfung ber Wirtschaftsnot. Darum spare bei der 5 isdega muis Bezirkssparkasse Gießen Die Sensation der III. Internationalen Polizei- Sternfahrt von Eine deutsche Rekordleistung: Mit dem Motorrad durch die glühende Sahara. In der diesjährigen III. Internationalen Polizei Sternfahrt gewannen bie bekannten Motorradsportler Gebr. Auffermann- Essen für ihre außerordentlichen Leistungen ben Sonderpreis. Sie erzählen hier von threr abenteuerlichen Fahrt: ,, In allen Orten, in denen am 31. Oktober evangelischer Gottesdienst abgehalten wird, ist den Beamten, Angestellten und Arbeitern der evangelischen Konfession auf Ansuchen Urlaub zum Besuche dieses Gottesdienstes zu erteilen. Zur Dienstbefreiung ist lediglich rechtzeitige vorherige Anzeige des Beamten an seine vorgesetzte Dienststelle notwen dig, daß er zu dem genannten 3wed und für die Besuchszeit dem Dienste fernbleiben will. Eine Anrechnung auf den Erholungsurlaub hat nicht stattzufinden Den Sparta ng hat jeitde dh in folchen matig zurüdh ng hat gezeig bewährten von Geld hr als 19 M Wie wir weiter erfahren, hat das Landeskirchenamt, mehrfachen Wünschen aus der Beamtenschaft entsprechend, auch die Reichs- und sonstigen Stellen( Reichsbahn, Reichspost, Reichsfinanzverwaltung, Süddeutsche Eisenbahn A.-G., Hess. Eisenbahn A.-G. usw.) auf diese Verfügung aufmerksam gemacht und dabei der Hoffnung Ausdrud gegeben, daß den bei den genann ten Stellen tätigen evangelischen Beamten usw. auf Ansuchen ebenfalls Gelegenheit gegeben werde, dem Gottesdienst beizuwohnen. Wir geben uns dabei der Erwartung hin, daß auch diejenigen Stellen, die etwa bei dieser Einladung nicht erfaßt worden sein sollten, in gleicher Weise verfahren. Bet biefer Buverlässigkeitsfahrt mit Weitwertung" hatten wir es uns in den Kopf gefeßt, einmal etwas bisher noch nie Da gewesenes uns zu leisten. Wir beschlossen, nach einigem Hin und her, mitten in der Wüste Sahara zu starten, mit dem offiziellen Biel aller Sternfahrer Raiserslautern/ Rheinpfalz, wofür 6 Tage zur Verfügung standen. Fast hätten wir uns zuviel vorgenommen, und nur einigen sehr glüdlichen Bufällen hatten wir es zu ver banten, daß wir es schafften. 2000 Rilometer Sahara- Fahrt! Schon auf der Fahrt zum offiziellen Startplaß burchquerten wir größere Streden der Sahara, und zwar über bie Dasen Bou Saâda, Bistra, El Qued, Touggourt, Quargla. Diese Strede rechnet bei der Beurteilung der Länge ber Sternfahrt nicht mit. Wir fuhren mit der offiziellen und inoffiziellen Strede allein in der Sahara 2000 Stilometer. Es ist besonders bemerkenswert, baß wir biese Fahrt während der heißesten Jahreszeit machten, das Thermometer stieg auf 70-75°. Die geitung in Algier, La Dépêche Algerienne schrieb: Bum ersten Mal ist es zu verzeichnen, daß mitten im Hochsommer eine derartige Fahrt bei einer ungeheuren Size durchgeführt wurde." Schöne weiße Zähne erhalten Sie bei täglichem Gebrauch von Chlorodont, ber Zahnpaste von höchster Qualität. Sparjam im Verbrauch. Tube 50 Pf. und 80 Pf. Verlangen Sie nur Chlorodont und weisen Sie jeden Ersatz dafür zurüd. zu fahren. Wir waren durch die Wahl dieses Startplages die ersten Motorfahrer, die die Sahara offiziell als Startort für eine Zuber lässigkeitsfahrt gewählt haben. Die Ueberfahrt ging von Marseille, dem Haupthafen für die französischen Kolonialländer, nach Algier, sie dauerte 22 Stunden. Schon diese Ueberfahrt war anstrengend, denn es machte sich sehr bald die von Afrika herüberwehende Hipe start bemerkbar. it belann eine Ange ugelt fich dah s wieder. M bebungen un Gourlajien ein Gerade weg iten unjere In Algier brachten wir zuerst unsere Maschine zum PolizeiPräsidium, da wir annahmen, daß sie hier am sichersten untergestellt war. In dem Hotel, das uns empfohlen worden war, wurden wir mit Liebenswürdigkeit aufgenommen. Wir waren sehr erfreut, als wir die Maschine am anderen Morgen im Bolizei- Präsidium wieder abholten und feststellten, daß fie vollkommen gereinigt, mit neuem Betriebsstoff versehen war. Sn Bou- Saada- einer der schönsten Dafen in Algerie. Für die Wahl des Startplages waren jur uns verschiedene Ueberlegungen maßgebend. Zur Gewinnung des Weitpreises war es vor allem nötig, einen Plaß zu suchen, der möglichst weit von der Rheinpfalz, dem Ziel, entfernt lag. Man hätte wohl auch hier noch manchen anderen Ort, der gleich entfernt ist, finden können, aber wir tennen bereits ganz Europa von früheren Fahrten jeh: genau, und hatten den besonderen Wunsch, einmal die Sahara lennen zu lernen und außerdem ein Interesse daran, eine möglichst schwierige Strede, die die dentbar höchsten Anforderungen stellt, onders hohe immer Sen alle Wa Berantwort mijchen Spa wider für den it der Zwe en jeden auf Sparens der natürlid Krife herausfüh brit affen. He Lan Ster ist ein Weg"( agen die Steinbaufen. Es besteht in Algier eine Verordnung, daß zum Betreten bes Subterritoriums eine besondere Erlaubnis des General- Gouberneurs erforderlich ist. Während der heißen Monate werden bie Truppen aus den Forts, die sich dort befinden, bis auf wenige Eingeborene und Militärangehörige, bie diese Hiße aushalten können, zurüdgezogen, so daß also dieses Gelände, troßdem es zum Hoheitsgebiet Frankreichs gehört, praktisch unbewacht ist. Die Unsicherheit für einen Europäer ist dadurch so groß, daß die französische Regie rung nicht bie Berantwortung für sie übernehmen möchte. Es ist gar zu leicht möglich, daß irgendein Defelt an der Maschine eintritt, und es ist dann schon recht gefährlich, sich mitten in der glühenden Sahara zu befinden. 8um mindesten wäre es nötig gewesen, nicht mit einer, sondern mit zwei Maschinen zu fahren, weil es, wenn eine Maschine tatsächlich befett ist, doch immerhin mit der anderen möglich sein wird, Hilfe zu holen. Aus diesem Grunde wurde auch uns die Erlaubnis zum Betreten des Südbezirkes von Algier aus wohlberechtigten Gründen nicht gegeben. Wir wandten uns daraufhin an Herrn Direktor Simmenes bon ber Standard"-Del in Algier. Dieser Herr brachte es auf Grund seiner guten Beziehungen fertig, daß wir tatsächlich zum Startort fahren durften. Herr Direktor Zimmenes, der ganz Algier wie seine Westentasche kennt, mußte es allerdings übernehmen, die Reise für uns so zu organi fieren, daß irgendein Unglüdsfall praktisch unmöglich war. So beranlaßte er, daß auf jeder Dase, die durchfahren wurde, ein ge nügender Betriebsstoff- und Del- Vorrat bereitgehalten wurde. Fernerhin ließ er bei besonders schwierigen und von Sandbünen gefährdeten Streden einen oder zwei besonders für den Wüstenverkehr gebaute Spezial- Kraftwagen und begleiten. Drittens organisierte er ein vorbildliches Nachrichtensystem, das genau anzeigte, wo wir uns jederzeit befinden, wo wir um eine bestimmte Zeit starteten und wo wir anlamen. Diese Benachrichtigung geschah von Militär Station zu Militär- Station per Funtioruch. bildliche Organisation! Fortjekung folgt Also eine vor Sp Das glaub Eiegerjohn un rübergega hn. Ich bi Lange tann fieben Der Mitteliti feine Palet. bier habe i Dante schon, Dirtlich nich Die Hauptfa de macht, R Natürlich, ben. Einen So, Theo," fenden Grog burch den W Der Fabrik?" Wir haben en Bestellung ten. Unjer n Cusgebracht ho Ceritunden mad eingenieur an De Rennmajd jammengeje Röhrjen gegeben. Ja, jag mal jine. Jit bie entlig Unfinn? alle in der Zei Es tommt vic onge ber nicht id. Wer zu D Bech. Auf ine mal orde ie früber mit ählt. De Sen härteren Wi Nr. 43. Big fo gering, daß es ziehung der Hauszins nit zu berücksichtigen. ng Ausorud, daß die indern nicht höher lie diesem Gesichtspunkt der Frage befondere Teichsfinanzministerium sverbandes informiert. Hitit, ch dem Scheitern der Caten folgende Kandi ot auf: Offenbach a. M.; 2. ewertschaftssekretär 5. Gabriel, Offenbach a evang. Beamte. jen" schreibt uns: verden in diesem Jahr nden Festgottesdienste zu deren Besuch nicht dern alle evangelische ei darauf hingewiesen ten usw. zum Zwet gejamten Vollstaat esamtministeriums be Orden ist. Die VerfüOktober evangelischer n Beamten, Angestell n Konfession auf An ttesdienstes zu erteilen. tzeitige vorherige An ste Dienststelle notwen: und für die Besuchs Eine Anrechnung auf tzufinden andestirchenamt, mehr entsprechend, auch die hn, Reichspost, Reichs n A.-G., Hell. Eisen. fmeriam gemacht und ẞ den bei den genann en usw. auf Anjuhen m Gottesdienst beizu artung hin, daß auch Einladung nicht erfaßt fahren. e Zähne dont, ber Zahnpajte von Tube 50 Pf. und 80. Jeden Erfaz dafür zurid Startplaßes die ersten tartort für eine Zuver em Haubthafen für die e dauerte 22 Stunden. enn es machte jich jehr cart bemerkbar. Majchine zum Polizei am ficherften unterge en worden war, wurden Bir waren jehr erfreut, im Bolizei- Präsidium tommen gereinigt, mit inbaufen. baß zum Betreten bes bes General- Gouver en Monate werden die en, bis auf wenige Ein Size aushalten lönnen, roßdem es zum Hoheit cht ist. Die Unsicherheit bie französische Regie nehmen möchte. Es ist n der Maschine eintritt, nitten in der glühenden Gamstag, den 29. Oftober 1932. Lokales. Der Weg aus der Krise. Gedanken zum diesjährigen Weltspartag. Der diesjährigen Welt partag am 29. Oktober fällt in eine nicht minder schwere 3eit als schon der vorige. In einer Sinsicht aber haben sich die Dinge doch wesentlich geändert: Die Zuversicht der Menschen in die wirtschaftliche Entwicklung it wieder gestiegen. Diese Zuversicht selbst ist von größter wirtschaftlicher Bedeutung, denn die Wirtschaft wird ja von Menschen bestimmt, von Menschen mit Stimmungen und Anfihten. Die Hoffnung auf wirtschaftlichen Wiederaufstieg ist auch fachlich begründet: überall in der Welt ist die Nachfrage nach Rohstoffen gestiegen, die Lager sind ziemlich geleert, erbeblicher Bedarf ist vorhanden. Auch bei den Sparkassen hat sich die allgemeine Zuverfibt und Hoffnung auf Wirtschaftsaufstieg bereits deutlich ausgewirft. Zum erstenmal seit mehr als einem Jahr haben sich im Auguft die Einzahlungen und Abhebungen von Spareinlagen bei den Sparkassen ausgeglichen, und diese erfreuliche Entwidlung hat seitdem angehalten. Hierin liegt ein Beweis, daß auch in solchen Sparerkreisen, die bisher aus Angst ihr Geld unnötig zurüchielten, daß Vertrauen wiederkehrt. Die Erfah ung hat gezeigt, daß die Besorgnisse unnötig waren und daß die bewährten Sparmethoden dem Hamstern und der Selbstanlage von Geld vorzuziehen sind. Die Sparkassen mit ihren mehr als 19 Millionen Sparerkunden( fast jeder dritte Deuthe ist bekanntlich Sparer bei einer öffentlichen Sparkasse) find eine Angelegenheit des ganzen Voltes, und bei ihnen piegelt sich daher am deutlichsten die Auffassung unseres Volles wieder. Man kann also mit Recht sagen, daß verminderte Abhebungen und erhöhte Einzahlungen bei den öffentlichen Sparkassen ein gutes wirtschaftliches Vorzeichen sind. Gerade wegen ihrer engen Verbindung mit den breiten Schichten unseres Volkes haben die Sparkassen natürlich eine besonders hohe Verantwortung für die Sparer. Darum haben he sich immer bei den Behörden und in der Oeffentlichkeit gegen alle Währungs- und Wirtschaftsexperimente eingesetzt. Die Verantwortung, die die Spartassen als Sammelstätten des beimischen Spargeldes haben, gebietet ihnen auch, sich immer Dieder für den Spargedanken in der Deffentlichkeit einzusetzen. Es ist der Zwed gerade auch des diesjährigen Weltspartages, inen jeden auf die hohe sittliche und wirtschaftliche Bedeutung des Sparens hinzuweisen. Das Sparen im weitesten Sinne it der natürliche Weg, der allein uns aus der wirtschaftlichen Krise herausführen kann. Die Krise überwinden, das heißt Arbeit schaffen. Gewaltige finanzielle Mittel sind notwendig; ,, Gießener Zeitung" jede Mark, jeder Pfennig fann zur Arbeitsbeschaffung beitragen, wenn er bei den Sparinstituten eingezahlt wird, so daß er von diesen als Kredit in die Wirtschaft geleitet werden die Wi tann. Arbeit und Sparen fördern sich gegenseitig, sie sind die Existenzgrundlagen eines jeden einzelnen, wie des ganzen Volkes. * Reformationsfest. Am Montag, den 31. Oktober, feiert die evangelische Christenheit das Reformationsfest. Aus diesem Anlaß sendet der Südwestfunt 19.30 Uhr aus der Stadtkirche in Wittenberg eine Lutherische Vesper. Anschließend daran, um 20,10 Uhr, wird aus dem Frankfurter Sendehaus eine Hörfolge: ,, Gustav Adolf" von Dr. Bothe- gesendet. * Erinnerungsfeier an den Tod Gustavs- Adolfs. Das Hessi scher Ministerium für Kultus- und Bildungswesen hat in einem Ausschreiben an die Direktionen der höheren Lehranstalten folgendes ausgeführt: Am Sonntag, den 6. November, feiert die evangelische Christenheit Deutschlands und Schwedens das 300- jährige Gedächtnis des Heldentodes Gustav- Adolfs in der Schlacht bei Lützen. Auch in den hessischen höheren Schulen soll vor den evangelischen Schülern dieses Tages gedacht werden. In den Anstalten mit überwiegend evangelischen Schüler ist am Samstag, den 5. November, in der letzten Stunde eine schlichte Gedächtnisfeier für die evangelischen Schüler zu veranstalten; in den übrigen Schulen sind die Schüler in der letzten evangelischen Religionsstunde vor dem 6. November auf die Bedeutung des Tages hinzuweisen." * Einbruchsdiebstähle. Die in den letzten Wochen in GieBen, Trohe, Mainzlar, Lollar, Daubringen, Staufenberg, Londorf, Alten- und Großen- Bused, Klein- Linden und Grünberg verübten Einbruchsdiebstähle bei denen vorwiegend Radiogeräte, Rauch- und Eßwaren sowie Bekleidungsstüde entwendet wurden, gehen ihrer Aufklärung entgegen. Die Gendarmeriestation in Lollar erhielt vor einigen Tagen Kenntnis, daß sich in Mainzlar bei dem Arbeiter O. K. zwei fremde Mannspersonen aufhielten, die durch ihr Verhalten die Aufmerksamkeit der Be= wohner auf sich lenkten. Eine in der Wohnung des K. von der Gendarmerie und der inzwischen benachrichtigten L.K.P.- Stelle Gießen vorgenommene Durchsuchung förderte eine Menge Diebesgut, insbesondere Radiogeräte, Rauch- und Ezwaren zu Tage. K. wurde darauf wegen Hehlerei und Begünstigung in Untersu= chungshaft genommen. Die Ermittlung ergaben weiter, daß die flüchtig gegangenen Untermieter des K. als Haupttäter in Frage kommen. Es handelt sich um den Spengler Ludwig Heil aus Gießen und den Maschinenzeichner Eduard Dinse aus Landau. Die Fahndung nach den Beiden wurde sofort in die Wege geleitet. * Unzulässige Nachbildung von in- und ausländischen Geldscheinen zu Reklamezweden. Wer Nachbildungen in- oder aus= Nr. 43. ländischer Geldscheine zu Reklamezweden verwende: oder in Ver fehr bringt, macht sich nach§ 360 pof. 4 Reichsstrafgesetzbuch strafbar. Zuwiderhandlungen werden unnachsichtlich zur Anzeige gebracht. * Militärtonzert. Das Musikkorps des 1. Grenadie:-Bataillons 15. Infanterie- Regiment in Gießen, das schon verschiedentlich mit großem Erfolg im Südwestfunt konzertiert hat, gibt am Sonntag, dem 30. Oftober, 16.00 Uhr, ein Konzert urter Leitung von Obermusikmeister Krauße. * St. Hubertus. Der Jagd und Jägerei ist eine literarmusikalische Hörfolge des Südwestfunks gewidmet, die om Don nerstag, dem 3. November, unter dem Titel„ St, Hubertus" über die Sender des Südwestfunks, des Süddeutschen Rundfunks und den Deutschlandsender geht. Bolt und Wehr. Der Tradition, den Gegenwarts- und Zukunftsaufgaben unserer Reichswehr und Reichsmarine ist die neue große Sondernummer der ,, Woche" gewidmet. * Schafflers Wettervorhersage für November 1932. Zu Ve ginn des Monates wahrscheinlich trübes, nasses Wetter, um den 4. und 11. November Regen bei mittlerer Temperatur. Eintritt fühlen Herbstwetters zu Beginn der 2. Dekade. Gegen Ende des Monates Besserung, Ansteigen der Temperatur, Schafflers neuer Wetterkalender für 1933 ist in seinem 9. Jahrgang soeben erschienen, und zwar für Mittel- und Süddeutschland, für Westdeutschland und die Rheinlande. Preis 35 Pfg. ab Graz. 3u beziehen durch alle Buch- und Papierhandlungen und brieflich durch den Kalenderverlag J. Schaffler, Graz, Volksgartenstr. 14. * Straßensperrung, mitgeteilt vom Oberh. Automobil- Club E. V.( A. v. D.) Gießen. Wegen Ausführung von Kanalisations arbeiten wird die Strecke Niederweisel- Ostheim im Zuge der Straße Butzbach Usingen vom 24. Oftober 1932 ab für jeg lichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Butzbach- Hochweisel. ,, Kinderland und Spargedante", Ausstellung von Schülerzeichnungen auf der Deutschen Lehrerversammlung in Frankfurt a. M., Pfingsten 1931. Die Frankfurter Zeitung" schreibt hierzu:„ Man betrat als Steptiker diesen buntfarbig grüßenden Raum und man perließ ihn als Befehrter. Man war frappiert von der Vielseitig feit der kindlichen Phantasie, die das gleiche immer wieder in reizvollster Weise zu variieren versteht. Man entdeckte immer neue Proben des köstlichsten Humors, lächelte über das naive Draufgängertum in den gar nicht uninteressanten Proben einiger Unbegabten, und war nicht minder erstaunt über das Raffinement, das in einigen Arbeiten den künftigen Künstler verrät. Es wäre dringend zu wünschen, daß es möglich gemacht werden tönnte, die ausgestellte Sammlung in allen Schulen zu zeigen." Die Bezirkssparkasse Gießen stellt in der Zeit vom 29. Oftober bis 2. November ds. Js. in der Turnhalle der PestalozziOSRAM- LAMPEN die Landsknechte Sportroman von ( 25. Fortsetzung.) ( Nachdruck verboten.) ,, Das glaub' ich. Aber jetzt tomm' in die Stube. Mein Ech wiegersohn und meine Tochter sind eben zu den Nachbarskuten rübergegangen, um sich dort die Bescherung der Kinder inzusehn. Ich bin allein zu Hause." ,, Lange fann ich nicht bleiben, Klaus. Die Uhr ist schon leich sieben. Frau Bauer wartet sonst mit dem Abend brot af mich." Der Mittelstürmer nahm im Sofa Platz und gab dem Alten hs fleine Patet. „ Sier habe ich dir etwas zum Rauchen mitgebracht." ,, Danke schön, Theo. Aber gleich so viel...! Das war boch wirklich nicht nötig." Die Hauptsache ist, daß dir das kleine Geschenk etwas Freude macht, Klaus." ,, Natürlich, Theo. Aber jetzt will ich uns einen Grog achen. Einen Augenblic So, Theo," sagte der alte Seemann, als sie hinter den kempfenden Groggläsern saßen ,,, nun erzähl mal, wie du bis st durch den Winter gekommen bist. Was macht die Arbeit der Fabrik?" „ Wir haben jetzt wieder viel zu tun, Klaus, damit die ozen Bestellungen zum Frühjahr prompt erledigt werden lanen. Unser neues Motorrad, das wir in diesem Sommer rausgebracht haben, wird so viel verlangt, daß wir bald berstunden machen müssen. unter Augenblicklich arbeitet Es wird eine ganz were Rennmaschine. Wir haben neulich schon mal das Mozusammengesetzt, aber es ist noch ein Konstruktionsfehler frin. Röhrsen hat mir gestern die Zeichnungen mit nach es nötig gewesen, nicht eingenieur an einem neuen Modell. fahren, weil es, wenn merhin mit der anderen jem Grunde wurde aud bezirles von Algier aus Bir wandten uns darauf use gegeben. Ich glaube, ich habe den Fehler gefunden." Der Standard"-Del in einer guten Beziehungen " Ja, sag' mal, Theo, da baut ihr nun eine schwere Rennfahren burften. Her schine. Ist dieses schnelle Fahren auf den Straßen nicht eine Weftentasche tennt, entlich Unsinn? Jeden Tag stehen doch so ein paar Autoe für uns jo zu organi d unmöglich war. So chfahren wurde, ein ge und von Sandbünen ge bereitgehalten wurde 4 für den Wüftenverlehr Drittens organifierte genau anzeigte, wo wit immte Zeit starteten und geschah von Militar Alfo eine vor jälle in der Zeitung." ,, Es kommt viel auf den Fahrer an," meinte Theo lächelnd. Solange der nicht die Nerven verliert, passiert so leicht kein glück. Wer zu vorsichtig und ängstlich ist, hat gewöhnlich das miste Pech. Auf der freien Landstraße kann man ruhig die jchine mal ordentlich laufen lassen. Das ist doch genau 10 wie früher mit den Segelschiffen. Du hast es mir ja oft aug erzählt. Der eine Kapitän riskiert nichts und liegt bei Belem stärkeren Wind im sicheren Hafen. Der andere dagegen verkörpern jahrzehntelange Erfahrungen, daher die hohe Lichtleistung Erhältlich in den OSRAM- Verkaufsstellen. fürchtet sich vor feinem Wetter und kommt ebenso gut an sein Ziel. Nur, daß er es viel schneller erreicht und das beste Geschäft macht. Und unter solchem Kapitän hast du früher doch auch am liebsten gefahren. Dem Mutigen gehört die Welt...! Na, prost Klaus, die christliche Seefahrt soll leben!" ,, Prost, Theo...! Aber Junge, ich weiß nicht recht, das mit den Segelschiffen und dem Motorradfahren stimmt doch nicht ganz. Auf der See gibt es feine Chausseebäume und feine Bahnübergänge. Und das Wasser hat keine Balten. Das tommt auf eins heraus. Aber feine Bange, Klaus, meine heilen Knochen sind mir viel zu lieb, als daß ich sie leichtsinnig aufs Spiel setzen würde. Pech kann man schließlich überall haben und wenn es nur ein Ziegelstein ist, der gerade vom Dach fällt, wenn man da unten vorbei geht... Wie hast du denn die letzten Monate verlebt Klaus?" ,, Ich habe ein paar Wochen zu Bett gelegen, Theo. Rheumatismus, die alte Seefahrerkrankheit. Die Schmerzen waren das wenigste, aber die Langeweile. Jeden Tag hab' ich die Zeitung von Anfang bis zu Ende durchgelesen. Auch die Sportberichte. Viel versteh ich ja nicht davon. Aber soviel hab' ich doch rausgekriegt, daß eure Fußballmannschaft immer gewonnen hat. Wie macht ihr das eigentlich, Theo?" „ Ja, wie machen wir das?" lachte der Mittelstürmer. Wir haben eben Glüd... und dann wollen wir auf alle Fälle gewinnen und dann klappt der Laden auch." ,, So. isp sa OSRAM OSRAMI OSRAM hod OSRAM OSRAM schichte von Benjamin und wirst sein kleines Meisterstüd sicher in Ehren halten." ,, Darauf kannst du dich verlassen, Klaus." Und dankbar drückte er dem alten Seefahrer die Hand. Als Theo zu Hause antam, stellte er das Segelschiff vorsichtig auf den Tisch. Frau Bauer brachte ihm die Post: Eine Karte und zwei Briefe. Er las zuerst die Karte: ,, Lieber Theo! Herzlichen Glüdwunsch und frohe Weihnachtstage! Dein H. Bringhoff. Der Mittelstürmer schüttelte verwundert den Kopf. ,, Herzlichen Glückwunsch?" dachte er. Was hat der Trainer damit gemeint? Ich habe doch nicht Geburtstag." Theo betrachtete die beiden Briefe. Der eine war von Dr. Bargmann, der andere von Marieliese. Schnell öffnete er den Brief des 1. Vorsitzenden: ,, Mein lieber Herr Hansen! Es ist mir eine besondere Freude, Ihnen zum Weihnachtsfeste die freudige Nachricht übermitteln zu dürfen, daß der DFB. Sie als Mittelstürmer für die Ländermannschaft aufge= stellt hat, die in vierzehn Tagen gegen die Dänen spielen soll. Ich erhielt diese Mitteilung schon vor zwei Tagen vom Verband. Weil ich Ihnen aber gerne eine besondere Weihnachtsüberraschung bereiten wollte, setzte ich Sie erst jetzt von der für Sie so ehrenvollen Auszeichnung in Kenntnis.. Ich bin überzeugt, daß Sie auch als internationaler Spieler Jhr Dr. Bargmann." Mit leuchtenden Augen hatte der junge Fußballspieler den Brief gelesen. Laut klopfte sein Herz vor übergroßer Freude. Sein kühnster und sehnsuchtsvollster Wunsch war in Erfüllung gegangen! Frohe Weihnachten! Ja, und dann stand einmal in der Zeitung, daß Ihren Mann stehen werden. du wegen einer Verlegung nicht spielen konntest." ,, Das stimmt. Da hatte ich mir den Fuß etwas verstaucht. Aber das ist schon lange wieder vergessen." Theo erhob sich. „ Ich muß jetzt gehen, Klaus... ,, Einen Augenblid, Theo. Ich will dir noch Benjamins Segelschiff zeigen. Es hängt in meiner Kammer. Wie ich frank war, habe ich es mit hinübergenommen." Nach ein paar Augenbliden war Klaus wieder da. Behutsam überreichte er Theo das kleine Schiff. Der Fußballspieler betrachtete es andächtig. ,, Das ist ja famos gearbeitet," meinte er nach einer Pause. ,, Jch könnte das nicht. Wunderbar hier die Masten und Segel. Der fleine Benjamin hat wirklich Talent gehabt." Ich will dir das Segelschiff schenken, Theo," sagte der alte Seemann leise. Aber Klaus, du kannst dich doch sicher nur schwer davon trennen." ,, Das stimmt. Aber einmal muß ich es ja doch zurücklassen. Und bei dir ist es in guten Händen. Du allein kennst die Ge,, So ein Glüd! So eine Freude!" dachte er. ,, Also deshalb Bringhoffs Glückwunsch...!" Es war ihm unmöglich, diese freudige Ueberraschung für sich zu behalten. Er sprang vom Stuhl auf und stand mit ein paar großen Schritten neben Frau Bauer in der Küche. In jugendlicher Begeisterung umarmte er sie und drehte sich ein paar Mal mit ihr im Kreise. " In vierzehn Tagen ist das Länderspiel gegen Dänemark und ich bin mit in der Ländermannschaft aufgestellt!" rief der Mittelstürmer übermütig und sein vor Freude gerötetes Gesicht Strahlte. Frau Bauer war auf einen Stuhl gesunken. O Gott, Herr Hansen, wie hab' ich mich verjagt...! Was ist das? Krieg mit Dänemarf?!" ( Fortsetzung folgt.) Nr. 43. Samstag, den 29. Oftober 1932. schule, Nordanlage 8, diese kleine Sammlung von selbstgezeich neten und selbstentworfenen Zeichnungen von Schülern, die sich auf den Spargedanken beziehen, aus. Die kleine Ausstellung het in den Städten, in denen sie gezeigt wurde, sowohl seitens der Schuljugend als auch seitens der Erwachsenen günstige Aufgabe gefunden. Alle, die mit Kindern zu tun haben, Erzieher und Erzieherinnen in Schule und Haus finden in dieser Ausstellung vieí Schönes und Brauchbares, das der Erwedung und Vertiefung des Sparfinnes unter der Jugend dienstbar gemacht ist. Der Besuch der Ausstellung kann daher nur empfohlen werden. Deutsche Wochen im Südwestfunt. 2. November-18.50 Uhr: ,, Maler und Bildhauer", W. Fahrenbach;„ Deutsche Landschaft, Deutsche Arbeit, Deutsche Schrift." 4. November 1 18.25 Uhr:„ Die deutsche Industrie und die Deutsche Woche", von Fabrikant Karl Beder, Offenbach a. M. 8. November 18.50 Uhr:„ Die Erziehung zur deutschen Arbeit“, von Prof. Schmidt. 9. November- 18.50 Uhr:„ Stadt und Landfrau im Dienste der Deutschen Woche", von Johanna Bopp, Darmſtadt. Aus Nah und Fern. Lich( Oberh.) Eine große Geflügelausstellung findet hier am 28., 29. und 30 Oktober statt. Homberg( Oberh.) Der Kalte Markt findet bestimmt am Mittwoch, den 2. November, statt. Bad Nauheim. Bis zum 27. Oftober 1932 betrug der Ge= samtbesuch 24 242 Gäste, darunter 3963 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 986 Gäſte. Büdingen( Oberh.). Die hiesigen Bädermeister haben beschlossen, den Brotpreis für Mischbrot von 75 auf 73 Pfg. und den für Roggenbrot von 70 auf 67 Pfg. pro Vierpfundlaib zu senken. Mainz. Auf einem in der Nähe des Winterhafens am Rheinufer stationierten Proviantboot, das die vorüberfahrenden Schleppdampfer und Güterboote mit Lebensmitteln versieht, explodierte der Motor und setzte die Holzteile des Bootes in Brand. Rodheim( Krs. Wetzlar). Die Eheleute Joh. Georg Jakob fonnten in voller geistiger und körperlicher Frische ihre goldene Hochzeit feiern. Halberstadt. Auf dem Brocken hat am Donnerstagabend Schneefall eingesetzt, der die ganze Nacht anhielt. Die Schneedede beträgt 5 bis 6 Zentimeter. mit Leipzig. Der Großfuntsender Leipzig in Wiederau 150 Kilowatt, der stärkste deutsche Sender, wurde gestern vormittag mit einer schlichten Feier seiner Bestimmung übergeben. Frauenschönheit und Technif. ,, Gießener Zeitung" Drachensteigen und Segelflug. So sehr die moderne Frau für ihre Gleichberechtigung auf allen Gebieten eintritt und auch schon mit vollem Erfolge eingetreten ist, ist es doch gerade sie selbst, die gelegentlich ihren Geschlechtsgenossinnen in mancher Hinsicht weniger zuzutrauen scheint, als deren männlichen Konkurrenten. Wie oft kann man beispielsweise im Frisiersalon hören, daß Damen die weibliche Bedienung zurüdweisen und lieber von einem Herrn frisiert sein wollen; zur Beschaffung erstklassiger Garderobe geht die Dame, die sich das leisten kann, häufig zum Schneider und nicht zur Schneiderin u. a. m. Es scheint eben doch, daß da, wo es sich um eine verständnisvolle Vertiefung in die Bedürf nisse ihrer Schönheit handelt, die Dame dem Manne mehr zutraut als den Vertretern des eigenen Geschlechts. Wenn es also die Fähigkeiten des Mannes sind, derer sich die Frau mit Vorliebe für ihre eigene Person bedient, so gibt es Männer, zu denen die Dame wohl mit größtem Respekt aufblidt, von denen sie aber für sich persönlich recht wenig erwarten zu dürfen glaubt: die flugen Männer der Wissenschaft, die gestrengen Männer der Technik, die Ingenieure, die ja für die Entwicklung der Zeit wohl überaus wichtig sind, aber den spezifisch weiblichen Interessen doch weltenfern gegenüber zu stehen scheinen. Drachensteigen! Tiese herrlichste Zeit freudigster Jugendlust ist wieder da, und hinaus geht es auf die Stoppelfelder, wie es die Eltern, die Großeltern und alle die anderen vor ihnen auch taten. Aber es ist heute doch noch etwas anderes als ehedem. Die Welt des Vogelfluges hat sich in die weite Welt des Segelfluges erschlossen Und so ist das, was unsere Jugend heute auf den Feldern und den leßten freien Pläßen der Ortschaften in die Lüfte steigen läßt, nicht mehr der einfache spiße Drachen von früher, sondern es find fast schon komplizierte Maschinen, Eindecker, Doppel. decker, Flugzeuge mit den Formen eines Raubvogels, Segelfliegen. In Wirklichkeit ist das mun feineswegs der Fall; denn alle die praktischen Maschinen, die mittelbar oder auch unmittelbar dazu dienen, das Leben der Frau bequemer und angenehmer zu machen, die allerlei schöne Dinge so mannigfaltig und preiswert für sie herstellen, sind ja das Werk der Ingenieure. Diese nüchternen Männer der Technik verstehen es heute sogar, sich eingehend mit den weiblichen Interessen zu befassen, nicht nur mit denen der Frau als Hausfrau, sondern auch mit den Schönheitsproblemen der Dame. Je mehr die Technik fortschreitet, um so mehr vermag sie sich ja den intimeren Interessen besonderer Verbraucherkreise, den feineren Kulturbedürfnissen anzupassen, als deren Träger in erster Linie wohl seit jeher die holde Weiblichkeit in Frage fommt. Ter Wind bläft aus vollen Backen über die sandige Fläche des Blaßes, fleine Staubwolfen wirbeln auf. Das ist jezi nachmittags das richtige Wetter, den Drachen gegen den grauen Himmel starten zu lassen. Man schaut hinauf: zwei, sechs, zehn, zwölf, ein ganzes Geschwader, teils in majestätischer Ruhe, schwebender, teils in flatternder Ungewißheit hin und her schwankender Punkte. Die Schnur, die die Erde mit den Himmelsfliegern verbindet, in der Hand, stehen hier unten die jungen Führer in furzen Abftänden nebeneinander. Ist es nicht z. B. eine bemerkenswerte Tatsache, daß die Lichttechniker darauf gekommen sind, mit der Glühlampenfärbung unter Umständen dem Teint der Dame Rechnung zu Weltspartag 1932 In der Zeit vom 29. Oktober bis 2. November ds. Js., von vorm. 9 bis abends 6 Uhr, findet in der Turnhalle der Pestalozzischule in Gießen, Nordanlage 8, eine kleine Ausstellung ,, Kinderland und Spargedanke" statt, zu deren Besichtigung wir freundlichst einladen. Eintritt frei! Bezirkssparkasse Giessen Die Blicke laufen eine Strecke an den Schnüren entlang, die sich in elegant geschwungenem Bogen steil s o 120 tragen? Tatsächlich stellt man, nachdem die Glühlampenfabrikation heute so auf der Höhe ist, Lampen von feinster mattrosa oder mattgelber Tönung her, die durchaus als ein besonderes Geschenk für die Damenwelt anzusprechen ist. Diese mattroja oder mattgelben Lampen geben dem Teint der Dame einen so zarten, warmen Hauch, wie er mit Puder und Schminke nicht immer ganz glücklich angestrebt wird. Bezugsp Redaktionsid fendung nid 44. hochwinden, bis dann irgendwo im Grau Schnur und Himmel eins werden. Man sieht nicht, wo die Veine mit dem Drachen verbunden ist, und möchte meinen, daß die stolzen Flieger frei in der Luft schweben Nur wenn dann eine Hand energisch anruct, folgt der fleine unft dori oben merkwürdig prompt der Bewegung Man kann also wohl heute nicht mehr sagen, daß die Techniker und Ingenieure ausschließlich Männer des Rechenschiebers, der Tabellen und aller möglichen anderen, für die Damen unverständlichen Dinge sind. Auch die Technik steht heute mit im Dienst der schönen Frauen, im Dienst ihrer Schönheit; und welche Frau wird auf die Dauer hieran vorübergehen? Geschäftliches. Da landet einer der Drachen. Ein fleines Kunstwert Wie wi Die Gemeind Die Rei Dom 2. und Jajang, da Den muß. Die Sig bracht. Ma dem Kabine Serpoftengef eingetreten and alle Au Am Don Jamte Berjo getreten, jo aus leichten hölzernen Stäben, drei Tußend Reißnägeln, Sonnerstag Papier oder straff gespanntem Tuch ist er. Viel Arbeit hat es gebraucht, ihn fertig zu machen, bis er fliegen tonnte, aber teuer war er nicht Jrgendwo in der Ede von Mutters Nähstube hat man schon die paar Feßen Tuch und die Nägel gefunden, пит die Hunderte von Metern lange Schnur hat Geld geloftet. Jeßt aber, wo der große Drache so stolz am Himmel dahingleitet, ist auch die Arbeit vergessen, die er gemacht hat Flug ohne Motorfraft, Segelflug! Renni thi ote Geschichte von Jtarus, der vor über zweitausend Jabren die Menschen das Fliegen lebren wollte? Das liegen war ihm ein Traum, den er mit dem Tod bat bißen müssen Doch seit über zweitausend Jahren träumen nun die Menschen vom Fliegen Auch tbt, wenn ihr, solange es noch Bläße und freie elder gibt, eure Trachen steigen laẞi Werdet ihr es noch erleben, das andere, das wahre Fliegen: Frei vom Motor wie eure Drachen? Die Zahnschmerzen sterben aus. Es ist eine irrige Ansicht, zu glauben, Zahnschmerzen könnten nicht verhütet werden. Dabei ist nichts leichter als das. Allerdings muß man seinen Zähnen nicht nur Leistungen zumuten, sondern sie auch pflegen. Wer deshalb seine Zähne von Zeit zu Zeit durch einen tüchtigen Fachmann nachsehen läßt auch dann, wenn keine Zahnschmerzen quälen! und regelmäßig täglich mindestens einmal und zwar abends!- die Zähne gründlich mit der eigenen Zahnbürste und einer guten Zahnpaste putzt, wird nicht unter Zahnschmerzen zu leiden haben. Chlorodont ist die Zahnpaste von höchster Qualität und sparsam im Verbrauch. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Werkzeuge aller Art Erkältungskrankheiten, 1, Werkzeugliste gratis. hartnäckiger Husten, Luftröhrenkatarrh, Lun Westfalia Werkzeugcompany, genverschleimung, Bronchialfatarrh, Asthma, Hagen i. W. 64. etc. behebt u. lindert selbst in veralteten Fällen 0000x der schleimlösende XXXXX Dellheims Bruit und Lungentee Einj.- Abitur Preis M 1.50 In allen Apotheken erhältlich, Institut Boltz- Ilmenau, Thür bestimmt: Pelikan- Apotheke. Leser, Vorsicht! 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