Nr. 20. die großen För großen Porträts napparaten von emens u. a. find elegraph von Sie leinschmidt, meit -Nerband) wurde eine Milderung Weltmeisterschaft Vorstand Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. rider( Karlsruhe 5. Jahrg. nberg bei einem ter Form. Er ge hwächere Kontur ufen in 10,5 Gel. Kissingen ihren ohne Strafpuntie, erhielten 24 Fahr rajpunkte) wurden ge erhielten die On 76 gestarteten mnächst wird auch erswerten gebaute flügen. Das erste ugzeug bringt mit für 40 Pfg. 17 war das Land gten in Permanenz vollstrect wurden. hrer neuen Num chtungen aus den in in Gießen bücher ever ztren und eurteilt e etrieb Bäckereien" wirtschafts,, MaurerPolstereien ,, Schmiedereinereien", en", offene innen", tekten", en". ebuch, ung kenntderlich ofort ohne ahlende vie das kommen den, chtigen und innahmen, merpflichtigen ien Ausgaben it grösster werden welche Summen denen Unkosten Haushalt en. ch anerkannten 8 vorrätig. Fließen, 21. Bolitische Rundschau. Reichspräsident von Hindenburg trifft im Laufe des Sonnhgvormittags wieder in Berlin ein, und in unmittelbarem Anschluß an seine Rückkehr soll dann Dr. Brüning empfangen werden. Die Aussprache wird sich nicht nur mit der geplanten neuen Notverordnung, sondern mit den großen Linien der Jnhen und Außenpolitik überhaupt beschäftigen. Jm Haushaltsausschuß des Reichstages wurden die Anträge der Nationalsozialisten, der Deutschnationalen und der Kommunisten auf Aufhebung aller seit dem 1. Juli 1930 erlassenen Notverordnungen oder einzelner von ihnen mit 18 gegen 17 Stimmen abgelehnt. Für die Aufhebung trat außer den Antragstellern auch die Deutsche Volkspartei ein. Nach Mitteilung des Wehrkreiskommandos I. in Königs: berg hat die dauernde Bedrohung der vom Reich abgetrennten Brovinzen das Reichswehrministerium veranlaßt, die Verteidigungsfähigkeit in Ostpreußen zu verbessern. Die Ankündigung über die Verstärkung des militärischen Schutzes in Ostpreußen hat in Polen größte Beachtung gefunden. Diese Maßnahmen werden als ein Bruch des Versailler Bertrages bezeichnet. In den Kabinettsberatungen der letzten Woche stand unter anderem die Sanierung der Invalidenversicherung zur Debatte. der Fehlbetrag der Invalidenversicherung beträgt nach den letzten Berechnungen 280 Millionen R.-Mt. Der Reichsbankkredit von 90 Millionen Dollar, der zu glei: hen Teilen von der Bank von Frankreich, der Bank von England, der amerikanischen Federal Reservebant und der BIZbewilligt war, wird, wie bereits mitgeteilt, am 4. Juni fällig. Die Reichsbank hat für die Verlängerung des Kredits um eine Herabsetzung des Zinssatzes von 6 auf 5 v. H. gebeten. Bor zwei Monaten ist der Zinssatz von 8 auf 6 v. H. herabgesetzt worden. Die aus London stammende Meldung, wonach die Tribut= jachverständigen am Montag in Paris zusammentreten sollen, wird französischerseits dementiert. Es handelt sich vielmehr um den Zusammentritt der Sachverständigen des Völkerbundes, die fich mit der Finanzlage der Donaustaaten beschäftigen werden. Der Präsident der französischen Republit, Lebrun, hat Freitagnachmittag in Begleitung des Chefs seines Militärkabinetts dem deutschen Botschafter v. Hoesch den offiziellen protofollarischen Besuch abgestattet. Die Staatspräsidentenwahl im Württembergischen Landtag itergebnislos verlaufen, so daß der bisherige Staatspräsident Dr. Bolz die Regierungsgeschäfte weiterführen wird. Ein Rißtrauensantrag gegen die Staatsregierung ist abgelehnt Borden. Der Anhaltische Landtag nahm ein Amnestiegesetz der neuen Rechtsregierung an, durch das für politische Vergehen Straffreiheit gewährleistet wird. Gestern ereigneten sich in Remscheid, Barmen, Wuppertal, Stettin, Magdeburg u. Chemnitz kommunistische Tumulte. Auch in Berlin wurden am Freitagabend von Kommunisten zahlreiche Ueberfälle auf Nationalsozialisten ausgeführt. Einige Täter konnte die Polizei dingfest machen. Der Präsident des litauischen Direktoriums Simmat hat an den neuen Gouverneur Gylys ein Schreiben gerichtet, in dem er den Rücktritt seines Direktoriums im Hinblid auf die MemelDahlen mitteilt. Der Führer der leichten Seestreitkräfte in der Schlacht am Slagerrat und spätere Chef der Hochseestreitkäfte, Admiral 3. D. Ritter Franz von Hipper ist am Mittwochvormittag einem Schlaganfall erlegen. Zur Landtagswahl in Hessen. Die Volkspartei Hessens für bürgerliche Einigung. Ueber ihre Landesausschußsitzung veröffentlicht die Deutsche Bolfspartei folgende Mitteilung: Der Landesausschuß der Deutschen Volkspartei trat am Nittwoch in Darmstadt zu einer gut besuchten Versammlung in Inwesenheit des Parteiführers Dingelden zusammen, der Lane desausschuß billigte einmütig die bereits geführten Verhandlungen auf Herbeiführung einer bürgerlichen Einheitsfront in Hessen und bevollmächtigte den Landesvorsitzenden zu weiteten Verhandlungen. Die Auffassung der Staatspartei. In einer Mitgliederversamlung der Darmstädter Orts gruppe der Deutschen Staatspartei, in der der Vorsitzende der hessischen Landespartei, Dr. Weiner- Offenbach, über die Befrebungen der bürgerlichen Sammlung in Hessen sprach, wurde einmütig als Ziel jeglicher Sammlung eine flare Frontstellung gegen den Nationalsozialismus herausgestellt. Die Kandidatenliste des Zentrums. Der Landesausschuß der Hessischen Zentrumspartei tagte am Dienstag und billigte einmütig die vom Landesvorstand vorgehlagene Kandidatenliste für die Landtagswahl. Die Liste, die vierzig Namen umfaßt, sieht an der Spize folgende Namen vor: 1. Ministerialrat Hoffmann- Darmstadt, 2. Landwirt BlankGaulsheim( Rheinh.), 3. Amtsgerichtsrat Schül- Offenbach, 4. Gewerkschaftssekretär Wesp- Darmstadt, 5. Reftor Winter- Mainz, 6. Frau Hattemer- Darmstadt, 7. Landwirt Wedler- Rodenberg Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 28. Mai 1932 Schrumpfende Wirtschaft Die öffentlichen Finanzen stehen seit Jahr und Tag unter dem Drud eines verschärften Einnahmerüdganges. Zwar ist es nicht Deutschland allein, dem die Abnahme der Steuer- und Zollerträge als Folgeerscheinung der Weltwirtschaftskrise das Gesetz des finanzpolitischen Handelns diktiert auch fast alle anderen Länder, vor allem England, und die Vereinigten Staa ten, neuerdings auch Italien und( in den Anfängen freilich) auch Frankreich, stehen vor ähnlichen Schwierigkeiten. Deutschland aber ohnedies geschwächt und erschöpft durch die Folgen des Versailler Diktats und insbesondere durch die zwangs= weise Beitreibung gewaltiger Reparationszahlungen, hat die schwersten Opfer bringen müssen. Alle Wirtschaftsvorgänge, an die der Fiskus bei der Erhebung der Steuern anknüpft, sind bei uns unter dem Ansturm der Krise aufs härteste in Mitleidenschaft gezogen worden. Die industrielle Produktion hat sich seit ihrem konjunkturellen Höhepunkt um die Mitte des Jahre 1929 nahezu um die Hälfte verringert. Das Masseneinfommen ist infolge der Arbeitslosigkeit, des Lohn- und Gehaltsabbaues, der Kurzarbeit und des schlechten Geschäftsganges start gesunken. Der Warenumsatz im Binnenhandel und Außenhandel hat sich in der Zeitspanne von 1929 bis 1931 insgesamt um etwa 26 Prozent vermindert. Der Personen- und Güterverkehr zeigt das gleiche Bild rückläufiger Bewegung. Und der Verbrauch an Bedarfsartikeln aller Art bestätigt das Bild wirtschaftlichen Niedergangs. Kein Wunder also, daß die Steuererträge entsprechend abgenommen haben. * Eine Vorstellung von den Lüden, die die Krise auf dem Gebiet der öffentlichen Einnahmen gerissen hat, vermittelt die Abrechnung des Reichs über die Steuer- und Zolleingänge im Haushaltsjahr 1931/32. Die gesamten Steuer- und Zolleinnahmen des Reiches betrugen in der Zeit vom 1. April 1931 bis 31. März 1932 rund 7,8 Milliarden RM. Das bedeutet im Vergleich zu den bereits vorsichtig aufgestellten Schätzungen des Haushaltsplanes eine Mindereinnahme von 385 Millionen RM. Diese Mindereinnahme wäre zweifellos noch höher ge= wesen, wenn im Verlauf des kritischen Jahres nicht noch verschie= ( Oberh.), 8. Prof. D. Albert Stohr- Mainz, 9. Studienrat Anton Hainstadt- Bensheim, 10. Lederarbeiter Noll- Herrnsheim b. Worms. Ein besorgniserregender Bericht. Die Reichsregierung wendet sich an den Reichstags= ausschuß für soziale Angelegenheiten. Der Reichstagsausschuß für soziale Angelegenheiten trat am Freitagvormittag unter Vorsitz des Abgeordneten Dreher ( NSDAP) zu einer Sigung zusammen. Zunächst berichtete namens der Regierung Ministerialdirektor Grieser vom Reichs= arbeitsministerium über die Lage der Sozialversicherung. Der Bericht ergab, daß die Mindereinnahmen der Sozialversicherung so fatastrophal sind, daß die Regierung nicht mehr imstande ist, die laufenden Ausgaben und auch keine Abzahlungen an die Post zu decken. Die Regierung hat die Flüssighaltung der Kassen nur durch Verkauf von Wertpapieren aufrechterhalten können. Der Ausschuß solite nunmehr der Regierung ohne Unterlagen Wege aus den Schwierigkeiten weisen. Der Ausschußz lehnte auf Antrag des deutschnationalen Abgeordneten Timm dieses Ansinnen ab. Er beschloß, sich auf unbestimmte Zeit zu vertagen und den Zeitpunkt der Wiedereinberufung dem Vorsitzenden zu überlassen. Sturm im neuen Preußischen Landtag. Am Dienstag, den 24. Mai, fand die erste, die konstituierende Sigaung des aus den Wahlen vom 24. April hervorgegange= nen Preußischen Landtags statt. Der greise Alterspräsident General Lizmann leitete die erste Sigung. Er teilte mit, daß außer der Rücktrittserklärung des Staatsministeriums zahlreiche Vorlagen eingegangen seien. Der Führer der Kommunisten, Abg. Pied, brachte einen Antrag ein, der dem Ministerium Braun das schärfste Mißtrauen ausspricht. Die sofortige Beratung dieses Antrages wurde abgelehnt. Bereits nach einer halben Stunde konnte die konstituierende Sigung geschlossen werden. * Am zweiten Sigungstag hat es Auftritte gegeben, wie sie in der gesamten parlamentarischen Geschichte Deutschlands noch niemals verzeichnet wurden. Die Situng selbst galt im wesentlichen der Wahl des Landtagspräsidiums. Alles ging glatt. Die Nationalsozialisten brachten ihren Abg. Kerrl durch, der unverzüglich nach seiner Wahl den Alterspräsidenten Lizzmann ablöste. Es famen dann nacheinander Vertreter der anderen Fraktionen zur Wahl, und zwar wurden noch gewählt: 1. Vizepräsident Abg. Wittmaad( S03.), 2. Vizepräsident Abg. Baumhoff( 3tr.), 3. Vizepräsident Abg. Dr. von Pries( Dntl.). Als der kommunistische Abg. Pied von der Rednertribüne aus maßlos heftige Angriffe gegen die Nationalsozilisten schleuderte und zu ihnen hinüberschrie, daß sich in ihren Reihen Mörder befänden, kam es zu heftigen Prügeleien zwischen den Nationalsozialisten und den Kommunisten. Die Schlägerei endete damit, daß die Kommunisten fluchtartig den Saal verlassen mußten. Die - ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 21 finkende Steuereingänge. dene Steuererhöhungen eingeführt worden wären- so die Er höhung der Umsatzsteuer, die Einführung der Umsatz- Ausgleichsteuer sowie der Reichsfluchtsteuer und wenn ferner nicht die Termine für die Vorauszahlungen an Einkommen- und Körperschaftsteuer vom April auf den März d. J. vorverlegt worden wären. Vergleicht man das Ergebnis dieses Jahres mit dem Aufkommen an Steuern und Zöllen im Vorjahre( 1. 4. 1930 bis 31. 3. 1931), so zeigt sich sinnfällig, wie sehr die Steuerkraft in Deutschland erschlafft ist. Trotz erheblicher Erhöhungen bei einer ganzen Reihe von Abgaben liegt der Ertrag 1931/32 um rund 1% Milliarden RM. unter dem Stande des Vorjahres. Ein Beispiel nur aus dem Aufkommen einzelner Steuerarten, aber ein besonders beweiskräftiges: die starke Abnahme des Ertrages der Tabak- und Biersteuer. Der Ertrag beider Steuen liegt insgesamt um rund 369 Millionen RM. unter dem Stande von 1930/31. Diese Ziffer veranschaulicht in erster Reihe das Sinken der Massenkaufkraft und den damit verbundenen Rückgang des Verbrauchs. Sie illustriert, besser als viele Worte, in welchem Grade sich das deutsche Volk einschränken muß. Was insbesondere den Bierkonsum betrifft man hat ihn im Auslande vielfach als das beste Barometer deutschen Wohlergehens bezeichnet so ist festzustellen, daß gerade er aufs stärkste gesunken ist: von 51,4 Millionen Hektoliter im Jahre 1930 auf 39,4 Millionen Hektoliter in 1931. Das gesamte steuerliche Ergebnis des Haushaltsjahres 1931/32 zeigt von neuem den ganzen Umfang der deutschen Wirtschaftsnot, den Rückgang der Lebenshaltung, die Schrumpfung der Kauftkraft, die zunehmende Proletarisierung des deutschen Volkes als Folgeerscheinung des verlorenen Krieges und zum min= der mörderischen Wirtschaftskrise. Wenn die Welt desten der urteilsfähige und wohlmeinende Teil des Auslandes es nicht ohnehin wüßte, die dürren Zahlen der Steuerstatistik müßten es ihr zeigen: irgendwelche Beträge für Reparationszwede aus der erschöpften und blutleeren Volkswirtschaft herauszuwirtschaften, wäre gleichbedeutend mit dem Versuch, von einem Mann mit geleerten Taschen Vermögensteuer eintreiben zu wollen. Nationalsozialisten behaupteten das Feld und stimmten nunmehr im Sigungssaal eines ihrer Kampflieder an. Die Sigung war inzwischen aufgehoben. Russenauftrag geht der deutschen Wirtschaft durch sozialistische Lohnpolitik verloren. Arbeiter erklären, sie hätten die Ueberarbeit gern geleistet. Einem Bericht der Sächsischen Industrie", des Organs des Verbandes Sächsischer Industrieller, unter der Ueberschrift ,, Deutsche Regierung fördere den Export"( über den Widersinn gewerkschaftlicher Lohnpolitik) ist folgendes entnommen: Die Staatsanwaltschaft hatte infolge einer Anzeige des Verbandes der Fabritarbeiter Deutschlands, Verwaltungsstelle Bautzen, gegen den Direktor Bernhard Otto und den Betriebsleiter Kunz der Chamottefabrik Thonberg Anflage wegen Vergehens gegen die Bestimmungen der Arbeitszeitverordnung und der Gewerbeordnung erhoben. Den beiden wurde zur Last gelegt, die Belegschaft verbotswidrig über die gesetzliche Arbeitszeit von acht Stunden hinaus beschäftigt, zum Teil Sonntagsarbeit verlangt und dann an einem Samstag Arbeiterin nen noch nach 10 Uhr abends in Arbeit behalten zu haben. Direktor Otto betonte, daß er den umfangreichen, aber außerordentlich kurz befristeten Russenauftrag nach langen Verhandlungen nur angenommen habe, um der drohenden Stilllegung des Wertes aus Mangel an Aufträgen vorzubeugen. Er habe lediglich verhindern wollen, daß die Belegschaft ar= beitslos werde; mit dem Auftrage sei ein Gewinn für das Unternehmen selbst nicht verbunden gewesen. Hätte er den Auftrag nicht angenommen, so wäre dieser von den Russen nach England oder der Tschechoslowakei vergeben worden. Tatsächlich sei dies dann einige Zeit später auch mit einem zweiten Russenauftrage geschehen, den er habe erhalten können, wenn er sich nicht durch die von der Gewerkschaft erstattete Anzeige und die damals noch bestehende Ungewißheit über den Ausgang des Strafverfahrens behindert gefühlt hätte, den Auftrag anzunehmen. Alle Arbeiter und Arbeiterinnen, die als Zeugen erschienen waren, erklärten, daß sie die Ueberarbeit gern geleistet hätten und nicht damit einverstanden gewesen wären, wenn die 10stündige Arbeitszeit in zwei Schichten von je fünf Stunden geteilt worden wäre. Sie hätten den Mehrverdienst sehr gern mitgenommen. Direktor Otto erklärte in diesem Zusammenhang außerdem, daß zur Erledigung des Russenauftrages bereits 80 Erwerbslose eingestellt werden konnten; eine Einstellung weiterer Arbeitskräfte sei leider technisch unmöglich gewesen. Das Urteil lautete auf Freisprechung der Angeklagten und Uebernahme der Kosten des Verfahrens auf die Staatskasse. Die Folgen der von der Sozialdemokratie gegen die Werksleitung betriebenen Hezze, die wohl in den weitesten Teilen der Belegschaft selbst als ungerechtfertigt angesehen wird, fallen wie sich aus der Darstellung von Direktor Otto ergab Nr. 21. Gams.ag, 900 Samstag, den 28. Mai 1932. lediglich auf die Arbeiterschaft zurüd. Der betreffende Russen auftrag ist der deutschen Wirtschaft entzogen und nach England vergeben worden. Und das zu einer Zeit, wo alle Kreise es dankbar begrüßen müssen, wenn die Industrie sich bemüht, durch Herbeischaffung von Arbeit der katastrophalen Arbeitslosigkeit zu begegnen. Die übereinstimmende Aussage der Arbeiterschaft der Chamottewerke Thonberg: ,, Wir haben die Mehrarbeit gern geleistet!" ist eine deutliche Absage an das gewerkschaftlich- sozialistische System, das die Schaffenden hindern will, überhaupt noch Werte zu erzeugen. Lokales. Sonntagsgedanken. ,, Gießener Zeitung" | telt werden, und es ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzuneh- schaft holländischer Aerzte in Bad Nauheim, die die Bade- und men, daß sie, um eine weitere Aufklärung zu verhindern, den richtigen Namen des Diebes verheimlicht. Die Täterin wird sich demnächst wegen Hehlerei zu verantworten haben. Sie wurde dem Amtsgericht zugeführt. Personen, denen in der legten Zeit Fahrräder entwendet wurden, werden zweds Anerfennung ihrer Fahrräder gebeten, ab Dienstag, den 31. Mai, bei der Kriminalabteilung des Polizeiamtes Gießen, Zimmer 66, vorzusprechen. Wohl haben auch wir Menschen der Stadt Bäume und Blumen zwischen unsere Häuser gepflanzt. Ein einsam Leben führen sie unter den steinernen Riesenwänden. Aber man muß wissen, was sie uns geben fönnen stundenlang, tagelang sind sie der Grund tausender Freuden, tausender froher Augen. Wenn unsere Bäume blühen und unsere Blumen sich zur Sonne streden, dann sieht sic anders aus, die schwarze große Stadt. Man sieht die Häuser auf einmal weniger grau und häßlich und über ihre zerfurchten Gesichter huscht sogar ein stolzes Lächeln ob des Wunders, das sich so nun zwischen ihnen begibt: Und die Menschen bleiben stehen vor den blühenden Bäumen und vergessen ihre großen und kleinen Sorgen, ihren Alltag und Aerger. Ein stilles Fest neuer Hoffnung feiern sie, ein neues Ostern ihres Lebensmutes. Ein blühender Baum in rauschender Groß- Stadt, ein heiliges Beschauen vor dem Wunder des Immer- wieder- Blühens, vor dem großen Geheimnis der Natur. Und ein Gefühl großer Zusammengehörigkeit, Verbundenheit mit allem, was die Erde trägt, strömt aus über uns staunende Kinder der Welt. Leichter und gehobener geht man den Weg seiner Arbeit dann, von der stummen Sprache eines blühenden Baumes wundersam berauscht und beseligt. * Motorraddiebstahl. Am 18. Mai wurde hier in der Ostanlage ein Motorrad, Marke„ Hullerwerke", gestohlen, das am folgenden Tage in Homburg v. d. Höhe herrenlos aufgefunden wurde. Von dem Täter fehlt bis jetzt jede Spur. Um wieviel geringer sind doch wir Menschen! Jedes Jahr wieder blühen diese Bäume. jedes Jahr geben sie uns dieses Wunder, immer mit ihrer Schönheit um Liebe werbend aber unser Leben ist noch immer Haß statt Liebe, Bedrükfung statt Hingabe, Egoismus statt Opferung. Elf Monate mißachten wir alles und fahren auf Kähnen eitler Selbsttäuschung durchs Leben nur wenn die Bäume blühen, liegt auf tausender Lippen der Seufzer: ,, Ach wie arm sind wir Menschen!" Der Sonntagsschreiber. * Der Verkehr auf dem Wochenmarkt. Das Polizeiamt teilt mit: Nach der Polizeiverordnung über die Regelung des Verkehrs auf dem Wochenmarktplatz in Gießen ist das Befahren des Wochenmarktplatzes während der Marktzeit mit Fahrzeugen aller Art, einschließlich Kinder- und Handwagen, sowie das Reiten, Viehtreiben und Mitführen von Fahrrädern verboten. Wochenmarkt ist am Dienstag, Donnerstag und Samstag jeder Woche. Ist einer dieser Tage ein gesetzlicher Feiertag, so gilt der vorhergehende Wochentag als Markttag. In der Zeit vom 1. April bis 30. September beginnt der Wochenmarkt um 7 Uhr und endet um 13 Uhr. Es wurden wiederholt Beobachtungen gemacht, daß trotz Aufstellen von Sperrschildern Handwagen und Fahrräder vom Publikum auf den Wochenmarktplatz mitgeführt werden. Die Polizeibeamten sind angewiesen, auf die Einhaltung dieser Bestimmung zu achten. * Der neue Polizeidirektor. Wie man hört, wurde Reg.Rat Dr. Kayser vom Polizeiamt in Darmstadt mit Wirkung vom 1. Juni ab zum Vorstand des Polizeiamts Gießen mit der Amtsbezeichnung ,, Polizeidirektor" ernannt. Polizeidirektor Dr. Kayser war seit elf Jahren am Polizeiamt in Darmstadt tätig. * Ernannt wurden: Am 14. Mai vorbehaltlich des Dienstalters: die Oberförster Friedr. Köbler zu Grünberg zum Forstmeister des Forstamts Dornberg, Karl König zu Kirtorf zum Forstmeister des Forstamts Kirtorf, Friedr. Zimmer zu Ulrichstein zum Forstmeister des Forstamts Ulrichstein. * Heeresrenten. Die Auszahlung der Militär- Versorgungsgebührnisse( Heeresrenten) für den Monat Juni erfolgt am Samstag, dem 28. Mai in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr beim Hauptpoſtamt. technischen Anlagen, das Balneologische Universitäts- Institut, und das William G. Kerchoff- Institut einer eingehenden Be sichtigung unterzogen und mediziniſch- wiſſenſchaftliche Vorträge hörten. Die Reiseteilnehmer waren von dem Besuch außer ordentlich befriedigt, und bewunderten besonders die einzigartigen hervorragenden wissenschaftlichen Institute, die BadNauheim besitzt. Im Laufe des Sommers wird Bad Nauheim der Tagungsort für eine Reihe wissenschaftlicher Verbände sein und außerdem von verschiedenen größeren Gesellschaften be sucht werden. * Werbewoche des hessischen VDA. Der VDA., die größte Jugendorganisation Deutschlands, die in diesen Tagen ihre machtvolle Pfingsttagung im bedrohten deutschen Osten( in Elbing) abgehalten hat, veranstaltet in Hessen am 29. Mai einen allgemeinen Gammeltag. Die kulturelle Eigenart deutschen Volkstums zu erhalten, wo es auch immer sei auf der Welt, ist die grundlegende Aufgabe dieses wahren Volfsvereins. Neben dieses allgemeine Ziel der Arbeit tritt neuerdings die Für sorge für den schwer gefährdeten deutschen Osten. * Vom Stadttheater. Morgen bleibt das Theater geschlos= Lauterbach. Die Hauptversammlung nebst Jahresfest der evangelischen Kirchengesangvereine Hessens fand hier statt. Im Hauptgottesdienst predigte der Verbandsvorsitzende Pfarrer Mary- Darmstadt, 400 Sänger u. der Posaunenchor Stockhausen wirften mit. sen. Am Montag gelangt zum letzten Male Goethes„ Faust" zur Aufführung. Und am Dienstag schließt die Winterspielzeit offiziell mit der Wiederholung des Schönherr'schen Heldenliedes ,, Volk in Not". * Großer Fahrraddiebstahl. Vorgestern, am 26. Mai, wurde der Kriminalabteilung Gießen bekannt, daß eine 30jährige Stickerin von hier gebrauchte Fahrräder zu ganz niederen Preisen absetzen würde. Durch die Ermittelungen und Festnahme der Stickerin wurde das auch bestätigt und konnten bis jetzt 5 gestohlene Fahrräder, die durch Auswechslung der Räder, Schutzbleche und Lenkstangen vollkommen für den Eigentümer Die unfenntlich gemacht worden waren, sichergestellt werden. Festgenommene bestreitet die Diebstähle selbst begangen zu haben und gabt an, daß sie die Fahrräder von ihrem Verehrer, Walter Weber aus Düsseldorf zum Verkauf bekommen habe. Der angebliche Weber, dessen Wohnung und nähere Personalien die Täterin nicht wissen will, konnte bis heute noch nicht ermitDie Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) ( 4. Fortsetzung.) ,, Wie schön ist doch die weite Welt, wenn unsre Kraft im Sport gestählt!" * Benefizvorstellung der Mitglieder des Stadttheaters.' Am Samstag, den 4. Juni gelangt zum Besten der Ferienkasse als Benefizvorstellung im Stadttheater der hessische Schwank ,, Der Datterich" von Niebergall zur Aufführung. Der Vorführung ist stärkster Besuch zu wünschen. Beamtenschaft und Krise. Unter diesem Motto wird die Gewerkschaft hessischer Ge meindebeamten am 4. und 5. Juni in Friedberg in Oberhessen ihren 12. Vertretertag abhalten. Der erste Tag ist der Behand lung geschäftlicher Angelegenheiten gewidmet. Außerdem soll zu der Anstellungsnot der Beamtenanwärter und den Rechts verhältnissen der kommunalen Angestellten Stellung genommen werden. Eine öffentliche Kundgebung ist am 5. Juni. Der Vertretertag wird sich hauptsächlich mit den sich aus den verschiedenen Notverordnungen für die Gemeindebeamten und-Angestellten ergebenden Fragen beschäftigen. * Militärkonzert am Sonntag, dem 29. Mai 1932 im Rundfunk. Aus Marburg übernimmt der Südwestfunk um 16 Uhr ein Großes Militär- Konzert der vereinigten Musikkorps des Inf.- Regts. Nr. 15 und des Spielmannszugs des AusbildungsBtls. Marburg. Das Programm enthält neben Militärmärschen volkstümliche Musik. Zum Abschluß gelangt der„ Große Zapfenstreich" von Beethoven zur Aufführung. Am anderen Morgen erwachte Theo durch heftiges Klopfen an der Kammertür. „ Herr Hansen, sind Sie schon aufgestanden? Es ist höchste Zeit, die Uhr ist schon halb sieben." Mit einem Satz war Theo aus dem Bett. Wie konnte er nur so verschlafen.! Ach so, die gestrige Feier steckte ihm noch in den Knochen. Reichlich spät war's ja geworden. Und so müde war er noch! Aus Nah und Fern. Lindenstruth. Einen schweren Unfall erlitt der Installateur Otto Steih aus Gießen, der als Arbeiter des städtischen Eleftrizitätswerkes Gießen die hiesige Ortsleitung nachsah. Er Auf einmal fiel's ihm ein, daß er ja gar nicht zur Arbeit brauchte. Heute fing doch sein Urlaub an, den er gestern befommen hatte! kam der Startstromleitung zu nahe, der Strom verbrannte ihm Mit verlangenden Augen sah er nach dem Bett. Wieder hinein? Er öffnete das Fenster: Ein herrlicher Sommermor= gen! Viel zu schade, ihn zu verschlafen. Rund um Schotten. Die deutsche Motorradmeisterschaft am 5. Juni. Das größte sportliche Ereignis in Hessen ist in diesem Jahr der Kampf der Motorradfahrer im Vogelsberg um die deutsche Meisterschaft. Noch einige Tage trennen uns von dem Tag, an dem in den sonst so stillen Tälern des Vogelsberges die Motore dröhnen und donnern. Zum 8. Male findet dieses Jahr das Motorradrennen statt, zum 3. Male als Lauf um die deutsche Meisterschaft. Arme und Beine so schwer, daß ihn Sanitäter in die Gießener Klinik verbringen mußten. Nebenan in der Stube stellte Frau Bauer eben den Morgenkaffee auf den Tisch. Butzbach. Ein großer Flugsporttag ist hier für den 29. Mai feitens der Südwestdeutschen Sportfliegervereinigung Gießen geplant. ,, Ich brauche nicht zur Arbeit, Frau Bauer. Aber lassen Sie den Kaffee nur stehen, ich komme gleich." ,, Um Gotteswillen, Herr Hansen, Sie sind doch nicht arbeitslos geworden?" ,, Ja, vierzehn Tage," lachte Theo. ,, Das heißt, ich habe solange Urlaub bekommen." Bad Nauheim. Vom 24. bis 26. Mai weilte eine GesellNeue Bücher. Die Wochenendfahrt ins Blaue bringt nicht nur den Nerven Ruhe und Entspannung, sie ist auch eine allwöchentliche Schönheitsbur. Wollen Sie wissen, warum, dann lesen Sie die neueste Nummer der ,, Eleganten Welt", die soeben erschienen ist. ,, Georgine ganz allein", der Roman einer selbständigen Frau, von Horst Wolfram Geißler, beginnt jetzt in der ,, Woche". Das neue Heft überall für 40 Pfg. erhältlich. Sommerliche Speisen. Eine Reihe wenig bekannter schmad hafter Rezepte für den sommerlichen Küchenzettel bringt das neue Heft der ,, Gartenlaube". ,, Geben Sie mir nur etwas mit, Frau Bauer. Ich will jetzt einen Spaziergang machen und dann zum Schwimmen. Gegen Mittag bin ich wieder hier. Noch eins. Wir haben gestern etwas gefeiert. Hoffentlich hat Sie das Singen nicht gestört. Es war sicher nicht schön, aber doch schön laut. Na, ein Fußballflub ist ja schließlich auch kein Gesangverein. Und wenn man vergnügt ist..." ,, Das ist ja etwas anderes," beruhigte sich Frau Bauer nebenan. ,, Da fönnen Sie wohl lachen." Rasch entkleidete sich Theo und wusch seinen Körper mit faltem Wasser ab. Das tat gut und erfrischte. Alle Müdigfeit war verflogen. ,, Ihr Singen hat mich nicht gestört, Herr Hansen. Nein, wirklich nicht. Es hat mir sogar viel Freude gemacht." Theo hatte noch nicht seinen Kaffee ausgetrunken, als er Frau Bauer draußen auf dem Flur laut reden hörte. Gleich darauf erklang auch Amis jämmerliches Geheul. Wilhelm's 2. Weg in die Fremde. Der Tatsachenbericht von Oberstl. Alfred Niemann über die schwere Zeit vor 13 Jahren wird in der illustrierten Zeitschrift ,, Neue J. 3." fortgesetzt. Die ,, N. J. 3." bietet für den geringen Preis sehr viel. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen , Aha, dachte Theo ,, nun folgt das Strafgericht. Na, einer muß ja schließlich der Sündenbock sein. Und Ami hat entschieden das dickere Fell.. In der Stube standen noch die Reste der gestrigen Feier. Verstreut über das Klavier und auf den Stühlen lagen die Noten. In der Ede standen leere Flaschen und auf dem Teppich lag Zigarettenasche. Was Frau Bauer heute morgen wohl gedacht hatte? Und dann das Singen bis in die späte Nacht! Sicher hatte sie nicht schlafen können. Und dann die fatale Geschichte mit dem Hut! Da stand Frau Bauer auch schon in der Tür. In der einen Hand hatte sie den Ausklopfer, in der anderen den demolierten Hut. ,, Sind Sie zum Frühstück hier, Herr Hansen, oder soll ich Ihnen Butterbrot einpaden?" Der richtige Weg zur Erlangung schöner weißer Zähne unter gleichzeitiger Be feitigung des häglig gefärbten Zahnbelages Ist folgender: Drüden Sie einen Strang Chlorodont- Bahnpaste auf die trodene Chlorodont- Zahnbürste( Spezialbürste mit gezahntem Borstenschnitt), bürsten Gie Ihr Gebiß nun nach allen Seiten auch von unten nach oben, tauchen Sie erst jetzt die Bürste in Wasser und spülen Sie mit Chlorodont- Mundwasser unter Gurgeln gründlich nach. Der Erfolg wird Sie überraschen! Der mißfarbene Bahnbelag ist verschwunden und ein herrliches Gefühl der Frische bleibt zurüd Hüfen Sie sich vor minderwertigen, billigen Nachahmungen und verlangen Gle ausdrüdlich Chlorodont- Zahnpaste. Unter- Vortriegspreise. ,, Nein, Herr Hansen, nun guden Sie doch mal her! Das ist doch rein zu schlimm! Nun hat Ami meinen schönen Hut total aus der Form gebracht. Liegt da ganz vergnügt drauf, als wenn nichts passiert ist. Na, seine Lage hat er schon bekommen." Theo hatte Mühe, sein Lachen zu verbeißen. ,, Ja," meinte er bedauernd, der Hut ist hin. Schade. Aber so eine Frechheit von dem Hund! Der hat es ja fauſtdid hinter den Ohren! Mir hat er neulich auch mal einen Hausschuh weggeschleppt!" ,, Ach ja," seufzte Frau Bauer ,,, was man doch nicht alles erleben kann...!" konnte er ihm stundenlang zuhören. Oft brachte er ihm auch ein Paket Tabak mit, denn wie alle Seeleute ließ er die Pfeife nie ausgehen. Als Theo zur Badeanstalt kam, saß Petersen in einer schat tigen Ede und flicte an einem Netz. Bieler unferer S rudzujübr folgede für eine erichien es Reichsg dankenswe Vollbernät Rasch entkleidete er sich. Nachdem er eine Zeit lang dem Alten beim Netzfliden zugesehen hatte, trat er aufs Sprungbrett. Einen Augenblick breitete er die Arme aus und atmete in tiefen Zügen die frische Luft ein, die vom Wald herüberwehte. Dann sprang er mit einem hohen Kopfsprung in die kühle Flut. Klaus Petersen ließ einen Augenblick die Nadel sinken und sah seinem jungen Freund bewunderd zu, wie schnell und gewandt sein sehniger Körper das Wasser teilte. Die Muskeln seiner Schultern dehnten und strafften sich elastisch. Wassertropfen sprühten und glänzten in der Sonne. Ein paar Minuten später war Theo Hansen auf dem Wege zur Badeanstalt. Sie lag ganz außerhalb der Großstadt an einem fleinen, waldumjäumten See. Theo, der ein guter Schwimmer war, hatte schon als Kind hier oft gebadet. Der alte Badewärter, Klaus Petersen, war sein guter Freund. Er stammte von der Wasserkante und hatte über vierzig Jahre zur See gefahren. Als Schiffsjunge war er auf ein Segelschiff gekommen und brachte es bis zum Steuermann. Die ganze Welt hatte er gesehen. Später, als er dann älter wurde und die Dampfer die Segelschiffe verdrängten, hatte er der Seefahrt Lebewohl gesagt und war hierher gezogen, wo eine verheiratete Tochter wohnt. Viele Jahre bekleidete er nun schon das Amt eines Badewärters. Theo fühlte sich zu dem alten Seebären mächtig hingezogen. Wenn Petersen von seinen früheren See- Erlebnissen erzählte, Nachdem Theo ungefähr eine Viertelstunde geschwommen hatte, stieg er wieder aus dem Wasser, setzte sich zu dem alten Sebären und ließ sich von der Morgensonne bescheinen. Ein herber Geruch von Wasser und Teer lag in der Luft. Seine Augen schweiften in die Ferne. „ Ich möchte auch wohl zur See fahren, Klaus, und die Welt sehen," sagte er aus seinen Gedanken heraus. Der Alte blickte von seiner Arbeit auf. ,, Meinst du das wirklich im Ernst? Theo nickte und sah den vorbeiziehenden weißen Sommer wolfen nach. lichen Ver rungsschich des Reich ritäten au fich zu e äußern. Benn des Ein der Hau aus gr wird, dan Hausfrau Bollevern einer zwe berausget wiffenich niffen ge Ger fo fagt da wir für S in Deutid Die Bet ichen Sc Stunde Bolles un Eine reichender, billiger Sc ,, Schön muß es doch sein, fremde Menschen und Länder tennen zu lernen und als freier Seemann über das weite Meer zu fahren. Und dann jeden Tag anderswo. Mal im sonnigen Italien, dann vorbei an den palmbekränzten Küsten Afrikas in das Wunderland des Orients. Heute im schneebedeckten Ke nada, ein paar Wochen später unter blühenden Kirschbäumen in Japan..." Klaus Petersen lachte. ,, Theo, Junge, du stellt dir die christliche Seefahrt auch an vor als sie in Wirklichkeit ist. Das ist ja sicher, früher, wie es nur Segelschiffe gab, da hatte man viel mehr Zeit und erlebte auch mehr als heute auf den Riesendampfern. Wenn der Wind durch das Takelwerk heulte und die Planken unter den heranrollenden Wogen ächzten und stöhnten, ja, Theo, da fam es auf jeden einzelnen Mann an. Mut, Ausdauer und kräf tige Mannesarme galten damals noch etwas. Die heutige Ge neration lernt das echte Seemannsleben nicht mehr fennen. Fortsetzung folgt. ders haben. die eine S fie die ih ein Drittel licht wirt berivender Lebensau beiten Str zur Erba Zufriede feinen A Das Reihe bo bollerwei der Volls rungsmitt fchaft, när liefern Der 9 Fübrer de Dr. M. F bor allem mittel Stärtste Ernährung gendes au „ Es g Bevölkerun guten Zon Fleischspeise tung fein tiffenichait der Obft Auj all Abel. Bel Gesamtloft Stoffe enth und auch ge bie Ernähru muß die H Elmeiß, 1 unbedingt Aber be faliche Bori unvergleich birgt einen Die geichio machen. Auch b meinen joll besonders b geführt, de nuspriges boben Nähr Unfer In ausreich Roblebobra Nr. 2 n, die die Bade Universitäts- Inftit iner eingehenden enschaftliche Vortr dem Besuch aufe besonders die ein Institute, die Ba s wird Bad Nauhe ftlicher Verbände fe en Gesellschaften nebit Jahresfeft fand hier statt. J dsvorsitzende Pfar aunenchor Stodhau Arije. rtschaft hessischer G iedberg in Oberhe Tag ist der Behan dmet. Außerdem tter und den Red Stellung genomm it am 5. Juni. Q den sich aus den de indebeamten und 11. tam 5. Juni. Hessen ist in dieje m Vogelsberg um trennen uns von de lern des Bogelsberge 8. Male findet die Male als Lauf um ct. gt nicht nur den ch eine allwöchentli m, dann lesen Sie h e soeben erschiena En einer selbständige t jetzt in der Woche ltlich. nig bekannter same henzettel bringt de Der Tatsachenberi schwere Zeit vor! ift ,, Neue J. 3" fo eringen Preis jehr viel e Klein in Gigen Erlangung unter gleichzeitiger& feitigung des gefärbten Zahnbelop -Bahnpaste auf die trodn Borstenschnitt), bürsten& nach oben, tauchen Ele e Slorodont- Mundwasser un berraschen! Der misfarbe Thl der Frische bleibt zu mungen und verlangen Spreije. t brachte er ihm# eute ließ er die P Petersen in einer er eine Zeit lang dem at er aufs Sprungbrett aus und atmete in tiefe ald herüberwehte. 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Aus diesen Gründen erschien es der obersten Behörde für Voltsgesundheit, dem Reichsgesundheitsamt, als eine dringliche und dankenswerte Aufgabe, praktische Richtlinien für eine gesunde Voltsernährung zu bieten, die den deutschen wirtschaftlichen Verhältnissen und dem Einkommen breiter Bevölke rungsschichten entsprechen. Wir wollen von diesen Richtlinien des Reichsgesundheitsamtes berichten und haben einige Autoritäten auf dem Gebiete der Ernährung ersucht, auch ihrerseits sich zu einem der wichtigsten Probleme unserer Tage zu äußern. Wenn es stimmt, daß in heutiger Zeit vier Fünftel des Einkommens der Deutschen durch die Hände der Hausfrauen geht, wenn hiervon der weitaus größte Teil für die Ernährung verwendet wird, dann fann man die Verantwortung ermessen, die die Hausfrauen als Verwalterinnen des größten Teiles Boltsvermögens zu tragen haben In den Praktischen Winken einer zweckmäßigen Ernährung, die das Reichsgesundheitsamt herausgebracht hat, sind die Folgerungen aus den neuesten wissenschaftlichen und volts- und landwirtschaftlichen Erkenntnissen gezogen. des „ Gerade dies ist von außerordentlicher Wichtigkeit" so sagt das Reichsgesundheitsamt, denn noch immer führen wir für Hunderte von Millionen ausländische Nahrungsmittel in Deutschland ein, ohne daß dies unbedingt notwendig wäre. Die Bevorzugung der Produktion der heimi schen Scholle ist ein wirtschaftliches Gebotder Stunde. Es ist durchzuführen, ohne daß die Gesundheit des Volkes und die Vollwertigkeit seiner Nahrungsmittel zu leiden haben. Eine Ernährung mit hygienisch einwandfreier, ausreichender, abwechslungsreicher. wohlschmeckender und zugleich billiger Kost für die Familie zu schaffen, ist eine Aufgabe, für die eine Hausfrau Nachdenken und Erfahrung benötigt, wenn fie die ihr zur Verfügung stehenden Mittel, die allgemein ein Drittel bis zur Hälfte der Gesamtausgaben betragen, möglichst wirtschaftlich und zweckentsprechend für die Ernährung verwenden will. Diese mühevolle, zugleich aber dankbare Lebensaufgabe zu erfüllen soll die Hausfrau jederzeit nach besten Kräften bestrebt sein. Sie wird dadurch nicht weniger zur Erhaltung des Wohlbefindens, der Gesundheit und der Bufriedenheit der Familie beitragen als der Mann durch feinen Arbeitsverdienst." Das Reichsgesundheitsamt macht aber auch auf eine Rethe von Vorurteilen aufmerksam, die verhängnisvollerweise im Interesse unserer Ernährung ebenso als in dem der Volkswirtschaft gegen das eine oder andere bekannte Nabrungsmittel wie z. B. gegen das weiße Gold der Landwirtschaft, nämlich den Zucker, so wie ihn unsere Zuckerfabriken liefern vorhanden sind. Der Nestor der deutschen Ernährungswissenschaft, der Führer des Reichsverein Voltsernährung". Geh. Rat Prof. Dr. M. Faßbender, den wir um Außerungen baten, erfennt vor allem in der Ansicht, daß die teuren Nahrung 3- mittel gleichzeitig auch die besten seien, das stärkste Vorurteil für eine gesunde und zweckmäßige Ernährung Er führte unserem Mitarbeiter gegenüber folgendes aus: „ Es gibt Nahrungsmittel, die von der großen Masse der Bevölkerung noch immer überschätzt werden, sozusagen zum guten Ton" gehören. Es ist aber gar nicht notwendig, daß die Fleischspeise in erster Linie Hauptmahlzeit der täglichen Nahrung sein müsse. Ganz im Gegenteil, die neue Nahrungswissenschaft empfiehlt mit Recht eine viel stärkere Beobachtung der Obst- und Gemüsespeisen. Auf alle Fälle ist jede Einseitigkeit in der Ernährung vom Übel. Bei der Zusammenstellung der Mahlzeiten muß die Gesamtlost aller lebenswichtigen und gesundheitsnotwendigen Stoffe enthalten sein, so daß die Nahrung abwechslungsreich und auch geschmackvoll wird Schmackhafte Zubereitung ist für die Ernährung in hohem Grade förderlich. Minimal gesehen, muß die Hausfrau pro Kilogramm Körpergewicht 1 Gramm Eiweiß, 1 Gramm Fett und 5 bis 6 Gramm Kohlehydrate unbedingt rechnen. über den Wert der verschiedenen Nahrungsmittel sind oft falsche Vorstellungen vorhanden. Unsere gute Kartoffel ist ein unvergleichlich wichtiges und billiges Nahrungsmittel. Sie birgt einen hohen Wert an Nährsalzen und Vitaminen in sich. Die geschickte Hausfrau tann aus ihr zahlreiche Gerichte machen. Auch das Brot ist ein billiger Kraftspender. Im allge meinen sollte man die dunkleren Brotsorten vorziehen. Ganz besonders hat sich in letzter Zeit das deutsche Knäckebrot eingeführt, das aus 100prozentig gemahlenem Roggen als nuspriges Fladenbrot bergestellt wird und sich durch seinen hohen Nähr- und Sättigungswert auszeichnet. Unser weißer Freund, der Zucker, der ja im eigenen Lande in ausreichender Menge vorhanden ist, ist ein recht billiger Roblehydratträger. Da er nicht erst durch die Tätigkeit des Vorbeugen besser als Verdauungsapparates zerlegt werden muß, tritt er ganz bes sonders schnell ins Blut und in unsere Gewebe über und ist somit ein leicht verdauliches und träftiges Nahrungsmittel. Dieser Erkenntnis müßten wir durch Rezepte über Obst und Süßspeisen Rechnung tragen. Darüber hinaus sollte man sich daran gewöhnen, daß diese zuckerhaltigen Speisen auch als Hauptmahlzeit einzunehmen sind Gerade bierdurch wird der wöchentliche Küchenzettel abwechslungsreich. Ihre Herstellung ist billig. Ihr Nährwert ausgezeichnet." Gar fein Zufall, daß der Gelehrte in seinen Ausführungen auf den Zucker zu sprechen fam. Dieses populäre Nahrungsmittel ist ein sehr gutes Beispiel, um den Zusammenhang zwischen Ernährung und Volkswirtschaft zu erläutern. Wir führen taum Zucker in Deutschland ein, da er genügend auch bei uns vorhanden ist. Die ärztliche Wissenschaft steht aus dem Standpunkt, daß Zucker nicht nur als Süßmittel, sondern auch als leistungsteigerndes Kraftmittel in der täglichen Kost aus reichend vorhanden sein muß. Der vorhandene Überfluß, den wir leider nicht bei vielen Produktionen feststellen fönnen, ist im Grunde recht erfreulich. Ihn durch Einschränkung des Rübenanbaus etwa beseitigen zu wollen, ist absolut auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht durchführbar. Erfahrene Landwirte haben immer wieder festgestellt, daß eine Verminderung des Rübenanbaus gleichbedeutend wäre mit einer Verschlechterung des Ackerbodens, mit einer Steigerung der Einfuhr an Körnerfrüchten für die menschliche Ernährung. Selten fallen bei einem Nahrungsmittel so wie beim Zucker - und dieser ist ein gutes Beispiel für unser Nachdenken über die richtige Ernährung die Erfordernisse der Landwirtschaft mit denen der Gesundheit so zusammen. In vielen Kreisen werden diese Gesichtspunkte oft übersehen. So z. B. in den sogenannten Reformfreisen. Die Ernährungsreform steht längst nicht mehr auf dem Standpunkt, daß der weiße Zucker, das deutsche Produkt, minderwertiger gegenüber den ausländischen Erzeugnissen sei, oder daß er gar irgendwelche Gesundheitsschäden verursachen fönne. Auch die Zerstörung des Gebisses fann nicht einseitig dem Zuckergenuß zur Last gelegt werden. Man hört ja oft eine derartige Behauptung, die aber auf mißverstandene Auslegungen wissenschaftlicher Versuche zurückzuführen ist. " Da hat einmal Prof. Bunge aus Basel"- so führte der bekannte Führer der wissenschaftlichen Lebensreform, Herr > Die süße Speise ist doch immer die beste. So sagt auch die Wissenschaft, die den Zucker als leistungssteigerndes Kraftmittel anerkennt. Gregor, unserm Mitarbeiter gegenüber aus-Dünnschliffe von Zähnen in eine starke Zuckerlösung gelegt und sodann festgestellt, daß unter diesen Bedingungen, die doch beim lebendi gen Menschen überhaupt nicht angetroffen werden, die Zuckerlösung schädlich, nämlich entfaltend auf die Zähne einwirkt. Aus diesem Experiment, dessen Ergebnisse Prof. Bunge längst berichtigte und die auch als falsch bezeichnet wurden, hat man immer wieder falsche Schlüsse gezogen, weil man damit geTate schäftliche Interessen wissenschaftlich" begründen wollte. sächlich sind schädliche Wirkungen durch den Zuckergenuß nicht festzustellen Wiederholt erfolgten in neuerer Zeit von verschiedenen Gelehrten Untersuchungen, aus denen hervorgeht, daß weder die Zuckerfrankheit eine Folge des Zuckergenusses ist, noch daß der Genuß von Zucker und Süßigkeiten schädliche Einwirkungen auf die Zähne oder die Knochen bzw. den Ge jamtorganismus ausübte. Auch in unserer Bewegung war es bes öfteren notwendig, Behauptungen über die Schädlichkeit des Zuckers zurückzuweisen. Und ich möchte deshalb gerne die Gelegenheit benutzen, um in diesem Zusammenhang noch auf einen anderen Gedankengang in der Zuckerdistussion einzugehen. Man hat oft behauptet, der Roh- oder braune Zucker habe gegenüber dem weißen Zuder, wie er von der deutschen Zuckerindustrie geliefert wird, besondere Vorteile für die Ernährung. Hierbei ging man von dem theoretisch an sich richtigen Gesichtspunkt aus, daß die Nahrungsmittel in ihrem bollen Wert zur menschlichen Ernährung verwandt werden. Durch das Streben nach Vollwertigkeit wird die Reis- und Zuckerfrage, die in der Reformbewegung der Vortriegszeit wenn auch zu Unrecht einen breiten Raum einnahm, besser verständlich. Die Reformhäuser als Sondergeschäfte für neuzeitliche Ernährung propagierten start den Reis mit Silberhäutchen, also unpoliert und nicht weiß, und den nicht durch raffinierten braunen Zuder. Dem letteren sprach man einen hohen Mineralstoffgehalt zu und nahm an, daß er besser sei als der durchraffinierte weiße Buder. - Genaue Betrachtungen wie sie z. B. von dem bekannten Ernährungswissenschaftler Dr. Ragnar- Berg, dem Mitarbeiter des Deutschen Hygiene- Museums, angestellt wurden, zeigen jedoch, daß praktische Unterschiede in der Ernährung zwischen dem braunen und weißen Buder gar nicht zu machen feien. Durch derartig theoretisch übertriebene Spisfindigkeiten, die einer wissenschaftlichen Analyse auch nach dem Urteil des Reichsgesundheitsamtes nicht standhalten, verdirbt man fich ganz einfach den sehr gesunden Appetit nach dem Süßen, und dem trast- und kalorienspendenden Zucker. Es hieße der deutschen Landwirtschaft einen schlechten Dienst erweisen, wollte man durch einen falsch geleiteten Ernährungsinstinkt ihr dieses weiße Gold in seinem Wert für die Voltsernährung schmälern. Heilen Praktische Winke. Billiges Eiweiß. Nr. 21. In der letzten Zeit sind eine große Anzahl von Anbauversuchen der Sojabohne in Deutschland glücklich durchgeführt worden. Seit Jahrtausenden ist diese Hülsenfrucht in Asien als die eigentliche Eiweißquelle der Voltsernährung befannt. Etwa 40 Prozent besitzt dieses unerhörte Naturprodukt an Eiweiß, dazu 20 Prozent Fett, und außer Kohlehydraten sehr viel Lezithin, Nährsalze und Vitamine. Bisher waren für den Westeuropäer die nach ostasiatischem Verfahren entbitterten Bohnen laum geießbar. Vor furzem gelang es einem befannten Ernährungsforscher, durch ein neues Verfahren den wertvollen Eiweißgehalt der Sojabohne in Form eines meblartigen Pulvers, dem„ Edelsova", dem verwöhnten Gaumen des Europäers zugänglich zu machen. Im Durchschnitt müssen in unserer täglichen Ernährung etwa 100 Gramm Eiweiß und 3000 Kalorien enthalten sein. Während die nötigen Kalorien in vielen, sehr billigen Nahrungsmitteln reichlich vorhanden sind, sind wir zur Befriedigung unseres Eiweißbedarfes im hohem Maße auf meist recht teure tierische Produkte wie Fleisch und Eier angewiesen Leider besteht fein Zweifel, daß zumindest den vielen Millionen unserer Arbeitslosen, Kurzarbeitern und Sozialrentnern die Mittel zur Anschaffung der teuren eiweißhaltigen Nabrungsmittel fehlen. Man schäßt den Wert der Einfuhr an Futtermitteln, die die Landwirtschaft braucht, um die nötigen Mengen Fleisch zu erzeugen, auf etwa 1,3 Milliarden Mark, d. b. 66 Prozent des deutschen Fleischkonsums stammen aus ausländischen Futtermitteln. 290 Millionen im Jahr wandern ins Ausland. für etwa 6 Milliarden Eter, da s sind unsere Eierfonsume! Ein Kilo Edelsona entspricht einem Nährwert von 2 bis 3 Kilogramm fnochenlosem Rindfletsch oder 58 Eiern oder 6 big 7 Litern Milch Edelsoya wird nicht in reiner Form verbraucht, sondern fann als Zusatz zu fast allen Speisen verwendet werden, deren gewohnten Geschmad es nicht im geringsten verändert. Man nimmi Edelsoya zu Suppen. Soßen, Kar. toffelspeisen, zu Gemüse, zu Fleischgerichten, bei denen Hackfleisch in Frage fommt, wie z. B Buletten, falschen Hasen, Königsberger Klopse, Kohlrouladen, zum Pa nieren von Bratsachen, zu Mehlspeisen, Teigwaren, Pudding, Gebäck, Kuchen und Schokolade u. a. m. Brot wird bei einem Gehalt von 12 Prozent Edelsoya nicht nur viel nahrhafter und haltbarer, sondern kostet statt 47 Pfg. nur noch 41 Bfg. Beelzebub. Baal- Sebub, den Herrn des Geschmeißes, nannten die Phönizier den bösen Geist, der der Menschheit feindlich ist, und Beelzebub, den obersten der Teufel, haben ihre Nachbarn, die Israeliten, aus dem Fliegengott gemacht. Im Orient hat man immer gewußt, daß alles Raubzeug und alle Giftschlangen zusammengenommen verhältnismäßig hormlos sind im Vergleich mit den Heerscharen der saugenden und stechenden Teufelchen, die die Landplage der warmen Länder bilden. Aber auch unser gemäßigtes Klima hat Beelzebub mit seinen Abgesandten durchaus nicht verschont. Nur sind es in erster Linie die nagenden und bohrenden Feinde aus dem Inseticngeschlechte, die uns durch ihre heimliche Tätigkeit schädigen. Fast jeder Stand hat seine besondere Plage. Dem Forstmann verwüstet die Nonne die sorgsam gepflegten Wälder; dem Müller verderben die Mehlmotten seine Vorräte oft bis zur Unbrauchbarkeit. Und einen jeden von uns ohne Ansehen des Berufes und Standes schädigt die Kleidermotte, in deren fruchtloser Befämpfung unsere Hausfrauen bisher jahrein, jahraus ihre Kräfte erschöpft haben. Aber allen, die von Insektenfeinden bedroht und geschädigt werden, ist in den letzten Jahrzehnten die Wissenschaft in der Erkenntnis der ungeheuren Bedeutung der Schädlingsbefämpfung zu Hilfe gekommen. Der Forstmann hat gelernt, seine Wälder vom Flugzeug aus mit Arsen zu bestäuben; der Weber und der Müller vergasen ihre Werke von Zeit zu Zeit mit Blausäure. Am besten aber ist die umsichtige Hausfrau bei diesem Kampfe der Wissenschaft gegen die feindlichen Mächte weggefommen. Ihr hat der Fabrikant der von den Motten bedrobten Waren aus Wolle, Haaren und Pelzen die Arbeit abgenommen. Er behandelt sie bereits bei deren Herstellung mit Eulan das ihm die chemische Industrie liefert, und macht für die Mottenraupen damit alles Material, das ihnen sonst als Nahrung diente, für immer ungenießbar. Da mit haben die Wissenschaft und Industrie durch planvolle zusammenarbeit der fortschrittlichen Hausfrau die Macht in die Hand gegeben, wenigstens diesen Dienern Beelzebubs den Platz in ihrem Haus für alle Zukunft zu verwehren. Gelbe Erbsen, geschält Gelbe Splitterblen Kleine Ruffen- Linsen Mittel • • Große in RM. Jür 1000 kg ( ohne Gewäbr) Gerste Hafer Martt ort Samstag, den 28. Mai 1932. ,, Gießener Zeitung" Preistafel für Sandel und Landwirtſchaft. ( Ohne Gewähr.) Berliner Börse vom Freitag: Auf Deckungen befestigt. Freitag lonnte sich eine recht erhebliche Befestigung durchfeßen. Im Augenblid ist das Angebot faft ganz versiegt. Diese Tatsache hat die Spekulation zu Dedungsläufen veranlaßt. Effektenmarkt. Am Markt der fest verzinslichen Werte hatten die Pfandbriefe, Rommunalobligationen und Stadtanleihen weitere Rüdgänge. Verkehrswerte waren sehr still und kaum verändert. Am Bantenmartt konnten sich Reichsbant um fast 3 Prozent befestigen. Raliwerte fonnten sich auf 1 bis 2,5 Prozent erholen. Die Farbenattie war etwa 2,5 Prozent höher. Getreide. Getreide- Preise am 27. Mal an den deutschen Börsen Roggen Weizen ( Wochenbericht vom 23.- 27. Mai 1932.) Schmalzbohnen Langbohnen Mittelbohnen Japan- Bohnen Chile- Bohnen . • Hülsenfrüchte. ( Hamburg, 26. Mai.) Grüne Erbsen mit Schale Gelbe Biltoriaerbsen. Grüne Erbsen, geschält Grüne Splitterbsen Die Preise für Bohnen verstehen sich per 100 kg, für Erbsen und Linsen per 50 kg in RM waggonfrei Hamburg verzollt. ( Mitgeteilt vom Deutschen Landwirtschaftsrat Berlin.) Nr. 21.. Die Viehpreise der Woche. 26. 25. Rinder Kälber Schafe Schweine 27.50 27.50 24.50 24.50 Augsburg 10-36 20-40 28-38 19.00 19.00 Berlin 10-33 18-53 15-85 90-87 18.00 18.00 17.50 17.50 Bremen Breslau. 11-36 36-50 28-36 30-40 • 8-29 15-35 22-88 26-32 19.25-20.75 19.25-20.75 Dortmund. 16-34 24-46 26-39 14.50 14.50 Danzig in Gulden 10-25 8-53 13-28 32-40 20.00 20.00 Dresden 10-35 30-49 20-40 28-36 18.50 18.50 Chemnit 13-38 38-48 22-40 30-40 16.50 16.50 Düsseldorf 17-37 20-68 30-43 13.00 13.00 Elberfeld 15-36 25-45 30-41 9.50-11.50 9.50-11.50 Effen 14-36 22-64 27-40 11.75-15.00 11.75-15.00 Frankfurt 18-35 28-42 31-40 Bezugspreis Jelations/ aluk indung nicht v 5. Jahre Boli Wie der L Fieder des Kab gehören, aus a auch die üb 12.25-17.75 12.25-17.75 Hamburg 7-84 33-50 8-37 25-34.5 Hannover 12-33 15-50 a1) 30-35 30-36 Karlsruhe 18-37 87-46 28-44 Raffel 10-35 22-38 28-33 Fr zu den Part Wie aus R Lutet, foll der S Gewicht Gewicht 1 Her jeute Her beuir Qua 11, neute Bero.. Her Mehl. Riel 10-32 16-39 eute Röln 15-36 22-65 22-35 80-42 wieder zufammer fun!! funf itait Leipzig 16-37 32-48 25-38 Die Gottlofe 83-38 M. Berlin BepteBorie 28. 5. Whart 72-73 196-198 75-76 269-271 Wart Magdeburg 15-32 19-45 24-30 26-32 In hatte und die 72-73 märt. Warthe Mat Juli - - - 1111 mittd. 70-71 Brau 186-193 FIL. Jnd 178-185 g. Wint. Mar 160-163 475 Medl Weizenmehle: Auszugsmehl hiesiger Mühlen Bädermehl hiesiger Mühlen 44,75 Mannheim 10-34 35-48 c) 22-30 28-41 39,25 wungen word München 8-37 23-48 30-68 2543 Somm. 80 cif In. BL bez. 11 Inländ. Auszugsmehl. 39,00-41,00 Nürnberg 10-35 ) 28-53 *) 35-65 fen, it jest nad 36-42 Inländ. 70% Weizenmehl 83,75-35,75 Plauen . 10-34 85-46 35-44 35-41 Die Herzer Mat Juli 279u.Br. - 3 816 Stettin Sent. Domi Beste Börle märt. 26. 5. 72-73 72.5 70-71 200 180-181 Sep Domm. 7511 71-72 75 78-79 271%-73% 227-228% 270 Soniu. Brau Industr. n. Wint 1 I !!!!! Παι 174%-74% Amer. Weizenmehl ab Rai Hamburg 3,75-4,25$ Regensburg 6-33 ) 30-55 35-53 Brüning it, wie Ørf. Roggenmehle: 60% hiesiger Mühlen 28,50-30,00 Jult 176% B. Roggenmehl, grob, hies. Mühlen 22,25-23,25 Stettin Stuttgart 14-27 15-52 15-34 27-34 Sept 65/ 70% Roggenmehl inländ. Mühlen. 26,50-27,50 8widau 9-36 12-32 24-45 26-40 38-50 30-39 34-42 egungen der le auf ärztlife An omm 159-172 mart neu Futter 174-180 gefund ausländ Breslau Ichlej. Blau Lezte Börle 71-72 74,5 262 teinste 26.5. 71.5 203 78,0 266 gute inland mittl alt 69 199 72,0 252 Som. m. 188 neu neu ausländ Somm. Winter 80.0 10 RID. Induftr 188 ausländ 160-162 miond. 160-162 Königsb. P. ab eub. 770 hell u Bente Börse 26.5. 715 195 760 715 inoffta 750 Nachno tta Bemge. hell u. did did bell |----- 108-11 二 Roggenmehl, grob. inländ. Mühlen 21,50-22,50 Der Herr R Tendenz: Ruhig. Zucker 162 Hamburg per Mai. 26. Mai Juni. " 164 m. Ger. trod. 745 inoffta. - 20 745 mit 284 Fut Ind 156 verbr. fleine Körn. n. Ger. Sad frei Seeschifffeite Hamburg Weißzuder int Juli August September Oktober November Dezember Januar Februar nomin. 195 Magdeburg 73 LetteBörse 70.5 24. 5. 70-71 ausländ 255-260 158-160 fein 160-162 März April 205-207 76-77 lausländ Futter 185-187 inland. 174-178 75-76 264-266 Brau m. 190-193 194-196 76-78 266-268 gute Winter 180-182 ausländ alt neu IIT Blelwitz Disch. Beßte Börie D.- SL Диф. D.- Schl. BOUL DIFC. Milcherzeugnisse Milch in Pfennigen je Liter. Butter in RM je 1, kg ( legte Notierungen. Erzeugerpreise) Brau D.- Schl 24. 5. 71.5 71.2 200 18 76 74.5 Poln. Boln. D. Schl. D. Schl. 74.5 71.2 78 inland. Nürnberg inland. 9L. D. 26. 5. 71-72 212-214 75-76 258-264 LepteBorie 19. 5. außland einſte Winter Induſh. Somm Dqual. neu mittl 264 gute Erturt noch Mt. b. 26.5. ür 19. 5. Maller wede Futtermittel Berlin, RM je 100 kg Hamburg Mt. v 26.5. Winter 180-182 71-72 212-213 76-77 276-278 Somm 182-186 Sojaertrattions chrot 46 ab Hamburg 5.00-5,20 5.05-5.25 5.20-5.40 5.40-5.50 5.50-5.70 Gegen Leo 5.60-5.80 5.70-5.90 trugs in Tatein 5.85-6.00 Auftrieb: fehung, wegen 5.90-6.10 Rinder .2083 6.00-6.20 6.10-6.30 6.20-6.40 darunter Ochsen...... 374 Bullen 749 Rühe und Färfen 960 Aus'andstälber Schafe 54 Gefamtitrafe au 6610 Jahren Zuchtha zum Schlachthof dirett 268 Auslandsschafe die Dauer von zum Schlachthof direkt Auslandsrinder. 79 Schweine 10752 85 zum Schlachthof direkt 788 Kälber 1952 Auslandsschweine... 57 zum Schlachthof direkt.. 1 Der Reich 160 gültig ab: Vollmilch Molkerei- LandButter Preise: Ochsen A1 Boln D.- Schl. 150 Karlsruhe Dresden 23. 5. 16-17 A 2. 21. 5. Freiburg 21. 5. 15 17-18 B1. B2 Brau tb.Nn. ausländ St. Borle 722 74 75 72 256-258 258-60 245 Ind Brau inter Fuuer 185-190 ( Abf) 176-182 162-170 nineu 140-152 alt rusländ inland. 163-168 D. Dual neu Rönigsberg 21. 5. 11.25-12 00 1.13 1.00-1.05 ab Laden 18 Kleinh. 1.42 1.20-1.25 Ꭰ Bullen 36.00 33-35 30-32 27-29 28.00 Kälber Langler Dr. Br liberreichte. 42-50 Eung mit der 28-40 18-25 Schafe A1 A 2 B1 26-27 B2. 24-25 ausländ 26 Ma + 178-183 Weizentleie fr. Berlin 11.25 11.75 Donan 100-101 Roggentleie 9.50-10.00 LekteBorie 25.5. B Ma Juu 82,5 81.0 Sept. 82.0 80.0 9. B R Mais Mai Jul Sept. 98 7 97.7 Ma 840 83.5 93.5 92.5 Jub Sept. 2 R. Mär 65.7 65 0 88.0 86,0 Mai 650 47 80.5 79,5 Jul 退化 Leintuchen Basis 37% 10.50 24. Mai 11.25-11.75 9.50-10.00 10.60 Kühe 21-23 24-27 20-23 Schweine A B 15-19 C 35-87 83-85 24-26 28-82 20-28 37.00 85-86 Im Anschlu tag empfing de Lh den Auftra Ronjentration. 12-14 Trodenschnige 8.90 8.90 Färsen 32-33 10.4) 10.50 28-81 F 68 5 67 0 912 r Mära Sept. Do ab Stettin 11.40 11.50 21-26 Sauen 33-35 31-82 30-82 Breslau T. t. v. 26.5. 373 Jul 265. Εται What Ju Jult Jult Letzte Boe Sept. Sept. 214 Seut SP.. 25.5. Mär Mär Mor 278г 1111 Erdnußruchen 50 ab Hamburg 10 80-11.00 10.90-11.20 10.8-10.90 11.00-11.20 Fresser 15-22 *) Schlachtgewicht. Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall und Fracht, Martt und Verlaufsspesen, Umfagsteuer sowie den natürlichen Gewichts verlust ein, müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben ( Ohne Gewähr.) Amtlicher Berliner Schlachtviehmarkt Dom 27. Mat 1932. Jm Preußisc Jagt werden jo pieder aufzulöje tagswahlen dur al Dr. Ritter Beiter der Berei tannt. Großh. 1.30-1.40 1.30-1.40 AABBCDARCDARCDABC ABCDAABBED ARUDER Aachen, Mannheim und Dortmund fielen wegen des Feiertags aus! Wereinzeltes Auswuchs uno 5 act & Ruffenroggen a. D.G.G. Bedingungen 195 cti Bin. bez u. 2. Galat, Dresdener, Inländisches Gemüte. 100 Ropf 7,00-10,00 do. Freiland, 100 Stopf 3,00- 7,00 3,50-6,00 Spinat 50 kg Rohlrabi, Freiland 2,00-4,50 Schoo Champign. Trbh., 50 kg50-130.0 Rhabarber. Freiland 1,50- 2.50 Gurten, Treibhaus, 100 Ghid Radieschen, 15,00-32,00 Schod- Bund 0,80-1,00 Meerrettich, 50 kg 40,00-50,00 Sellerie Sellerie, gewaschen Spargel I, gebün" delt, 50 kg 30,00-37,00 II, 50 kg 18,00-23.00 III, 50 kg 8,00-13.00 I, loſe II " III, 28,00-35,00 15,00-20,00 5,00-10,00 Porree, je n. Gr. Schd. 1,50- 4,00 Petersilie, 100 Bb. 3,00- 5,00 Petersilwurz. 50 kg 6,00-10,00 Rauhfuttermittel RM je 50 kg Stroh weizen Draht gepr. Bindf gepr. Berlin Hannover Damburg Königsb. 24. Mai 24. Mai 25 Mai 1.05-1.20 0.95 1.60-1.70 1.05-1.20 0.80 26. Mai ||| Roggen Draht gepr. Bindf. gepr. Langstroh 1.25-1.45 1.20-1.40 1.30-1.70 0.95 0.80 2.00-2.20 - 1.90-2.10 Gerste Draht gepr. 1.05-1.20 Bindf. gepr. 11 Hater Draht gepr. 1.05-1.20 Bindf. gept. Heu hande'süblich 1.45-1.65 gutes 2.10-2.50 Klee Luzerne Häckel 2.30-2,60 1.85-2 10 Kartoffeln, 2.60-2.90 IIIII je 50 Kilogramm, 1.50-1.65 160-162 - 1.70-1.80 160-162 2.40-2.70 3.50-3.60 2.10-2.80 do Mehl Redegew.. überpart.| Kredit- Genossenschaft stellt als Land- und Reichstagskandidaten auf: JBD- Gerech mit einzig günstigen Bedingungen sucht für den dortigen Bezirk eine allererste Kraft als tigkeits: Bewegung. Bezirks- Vertreter Rote 1,30-1,50, Gelbfleischige 2,10-2,20. Erzeugerpr. ab mär. tischer Station. Stuttgart, Rosenstr.45 WESTFALIA WERKZEUG Co. HAGENLW. Liste grath Ollas billig Privatkapital f. Hypotheken u. Ablöfungen( 6%) evt. Bauod. Betriebsgeld. Suchende wenden s. um tosten Ausf. a. Dr. K. an Ala- Anz. A.-G. Kassel, Kölnischestr. 3. Wer verkauft sein Haus evtl. mit Geschäft oder sonstig. Anwesen hier oder Umgebung? Nur Angebote direkt vom Ausführliche Bewerbung unt, G. Z. 3089 an die Geschäftsstelle dies, Ztg. DIE KNEIPP- KUR Befiger unt. V. 47a.b. Die Kür der Erfolge d. Verlag d.„ Vermiet u. Verk. Zentrale" Frankfurt a. M., Goetheplatz 22. Einj.- Abitur Institut Boltz- Ilmenau, Thür Existenz General- Vertreter als dort Bezirksleit. gei.hoh.Verd. Ort u. Lesen Sie dies ausgezeichnete Werk des Wörishofener Badearztes San,-Rat Dr. Schalle. Es ist die modernste grundlegende Darstellung eines erfahrenen Mediziners über die Hellerfolge der Kneippkur bei den verschiedensten Krankheiten. Die Anwendung der Knelppschen Güsse, Bäder und Waschungen wird dabel an Hand zahlreicher Photos gezeigt. 2.Aufl.11.bis 25. Taus. 620 Selten mit 32 Tafelbildern. Geh. RM. 5.70, Leinen RM. 7.20. Ausführlicher Prospekt mit Angabe aller behandelten Krankheiten kostenlos durch jede Buchhandlung oder durch den Verlag Knorr& Hirth G.m.b.H., München. Erfinder Vorwärtsstrebende Beruf gl.toft. Antig Hohe Geld- Belohnung Rahmann& Müller, Hilden( Rhld.) Näheres kostenlos durch: F. Erdmann& Co., Berlin SW| 11. Künstliche Augen fertigen wir naturgetreu für unsere Patienten. F. Ad. 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