Nr. 33 ht: Wolfgang Ehrl ng- Dortmund. Mit 1( Helmuth Körnig Borchmeyer- Bochum, rauen: Ellen Brau ( Ernst Gaber- Mann Aletter- Mannheim, r: Berliner Ruder Belen- Berlin). Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. - Für Aufbewahrung oder RüdRedaktionsschluß früh 8 Uhr. Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. München, eberge 44. Sahrg. Weltergewicht: Eri Cordes- Magdeburg, annover, Erich Rade -Magdeburg, Hans rich Har- Berlin. Bolitische Rundschau. Der Reichspräsident hat den Staatssekretär im ReichswirtHans Edstein- Leipzig schaftsministerium Dr. Trendelenburg auf seinen Antrag in den einstweiligen Ruhestand versetzt und den Direktor im einstweiligen Ruhestand Geh. Regierungsrat Dr. Karl Schwarzkopf zum Straßberger- München. Staatssekretär im Reichswirtschaftsministerium ernannt. ner: Arthur Jonath Berlin. Speerwerfen, Den bontottiert. d so großen Unwillen sbontott gegen Schwe in besonderem Mage en Komitees, Edström, Elektrizitätskonzerns Sympathien gründlic irmis, ist er geradezu Derwaltung Abos zwe Die führende Zeitun gen diesen Kauf un traßenbahnwagen E reibt das Blatt ,,, dar n Edström benutzer Uhr, findet auf dem ichter- Belehrungsspiel SC. Gießen, 1. Halb Halbzeit. Mannschaf and Polizeisportverein findet in der„ Ger srichterfibung ftatt -geben sich die Volks en der DT, auf dem 1. Es werden in al insbesondere die Staf 1. ast alle guten Mans cr. n legten zwanzig Ja t, nachdem der' Brit inft die See allein be dentliche Entwicklung Wie verlautet, wird nicht daran gedacht, die am 31. August ablaufende Verordnung über den Burgfrieden zu verlängern. Sollte sich später eine Wiederholung der Verordnung als notwendig erweisen, so fann immer wieder auf sie zurüdgegriffen werden. Der Bevollmächtigte des Reichskommissars in Breußen, Dr. Bracht, hat am Donnerstagmittag eine Aussprache mit dem nationalsozialistischen Landtagspräsidenten Kerrl gehabt, die in politischen Kreisen besondere Aufmerksamkeit findet. Ueber den Inhalt dieser Unterredung wird amtlich nichts bekannt: gegeben. Die fünf Todesurteile des Sondergerichtes in Beuthen wer den von der deutschen Presse aller Richtungen lebhaft kommentiert. Auf der 68. Deutschen Genossenschaftstagung in Dortmund bekannte sich Reichsbankpräsident Dr. Luther erneut zu dem Gedanken der Privatwirtschaft. In einer großen Rede betonte er die Kreditbereitschaft der Reichsbant, die Absicht einer weiteren Diskontjenkung und das Festhalten an der Goldwährung. Wie wir erfahren, empfing der Reichskanzler vorgestern abend die Herren Krupp von Bohlen, Bosch( JG.) und von Siemens. Die Unterredung dauerte längere Zeit. Man kann wohl annehmen, daß sie sich um die wirtschaftlichen Maßnahnahmen drehte, die die Reichsregierung beabsichtigt. Der Führer des Christlich- Sozialen Volksdienstes D. theol. h. c. Reinhardt Mumm ist am Donnerstag in Berlin nach furzem Krantenlager plöglich verstorben. Die kommunistische Reichstagsfraktion hat dem Reichstags: bureau mitgeteilt, daß die kommunistische Abgeordnete Frau Klara Zetkin den Reichstag als Alterpräsidentin eröffnen werde. Die kommunistische Reichstagsfraktion hat im neuen Reichstag mehr als 50 Anträge eingebracht. Das vorläufige Ergebnis der deutsch- belgischen Kohlenverhandlungen enthält die zwischen den Regierungsdelegationen festgesetzte neue Kontingentziffer, die ein Kompromiß auf der mittleren Linie darstellt. Zum Abwraden von etwa 400 000 Bruttoregistertonnen veralteten Seeschiffsraumes hat sich die Reichsregierung bereit erflärt, im Rahmen des allgemeinen Arbeitsbeschaffungspro= gramms einen Betrag bis zu 12 Millionen RM. als Beihilfe zu gewähren. Der„ Angriff" ist wegen Beschimpfung und böswilliger ds Machtstellung zur Berächtlichmachung des Herrn Reichskanzlers in der Mittwocht des Deutschen Flot 13, hin. Wie war das eigent als die Idee der dam en erwedt wurde? der Woche" begi mer Reiz der fteigen eselnden Gewässer. hrhunderte unserer 6 Stet davon. uch im Tierreich gibt Hellhörige, Weit lid gibt die Münd ( Nr. 34). Klein in Gießen meiner neuen verd Heiz- u. Schnelllochpla patentamilich geichüßt riparnis u. mehr, dab Herd u. Ofen, aud ich nummer und wegen Anreiz zum Ungehorsam und zur Auflehnung gegen die Staatsgewalt in den beiden letzten Nummern bis einschließlich 31. August ds. Js. verboten worden. Der österreichische Ministerrat hat beschlossen, Hitler die Einreisebewilligung nach Desterreich für den 17. und 18. September nu erteilen. Zu diesem Termin soll der Landesparteitag der Nationalsozialistischen Partei stattfinden. 250 000 Flamen versammelten sich bei Digmuiden, um in der Huldigung für die Toten des Weltkrieges fich für die Fortentwicklung der flämischen Heimat einzusetzen und ein Bekenntnis für den christlichen Weltfrieden abzulegen. In Frankreich wird ein Dekret über die 5prozentige Herabjegung aller staatlichen Löhne und Gehälter veröffentlicht, die im vorigen Monat vom Parlament beschlossen worden ist. Premierminister MacDonald hat für heute eine außer ordentliche Kabinettssigung einberufen, auf der nach Rüdlehr der Ottawa- Delegation das Ergebnis von Ottawa be: sprochen werden soll. Ministerpräsident Herriot empfing den russischen Botschaf= ter in Paris, Dowgalewsti. Der russische Botschafter hat den Wunsch geäußert, erneut wegen des Abschlusses eines franzö Fisch- russischen Nichtangriffspattes mit der Regierung Fühlung zu nehmen. Die brasilianische Aufstandsbewegung, deren eigentlicher Brovifions Bertretben staat om Staat Sao Paulo gelegen war, ſcheint öglichkeit. Alleinherstelle Dortmund, Alexanderstr.. Flugzeugbau/ Fllegerschule/ Paplertechnik le Elg. Lehrwerkstätten ktroauch Rio Grande do Sul zu Auf dem Garnisonfriedhof in Kiel wurden Dienstag nachmittag die aus dem Rumpf der„ Niobe" geborgenen Toten zur legten Ruhe bestattet. Alle chinesischen Minister mit Ausnahme des Verkehrsministers haben ihre Rücktrittserklärungen zurückgezogen. Der Weimar Finanzminifter Wung hat ſich bereit erklärt, den Vorſih im spekt anfordern Giele neuen Kabinett zu übernehmen. Vor dem japanischen Parlament hielt am Donnerstag Außenminister Graf Uschida eine Rede über Japans Mandschuteipolitik. Er fündigte die bevorstehende amtliche Anerkennung der Mandschurei durch Japan an. Die Zahl der Arbeitslosen in den Vereinigten Staaten vird für den kommenden Winter auf 11 Millionen berechnet. Zusammen mit ihren Angehörigen würden also etwa 27 Millionen Menschen auf öffentliche Unterstützung angewiesen sein. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 27. August 1932 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Plaz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 34 Der Kampf um das Beuthener Urteil. Die Reichshilfe für Hausreparaturen. Eine Kundgebung der Reichsregierung. Die Reichsregierung und die preußische Staatsregierung erlassen folgende Kundgebung: im ,, Gezwungen durch Gewalttaten innerpolitischen Kampf, welche das Ansehen des Reiches aufs schwerste ge= fährdeten, hat der Herr Reichspräsident auf Vorschlag der Reichsregierung die schärfsten Strafen gegen den politischen Terror verhängt. Mit dem Augenblid, in dem diese Verordnung in Kraft getreten ist, muß sie gleichmäßig gegen jedermann, der Recht und Gesetz verletzt, ohne Ansehen der Partei oder der Person Anwendung finden. Die Reichsregierung wird nötigenfalls alle Machtmittel des Staats einsetzen, um den Vorschriften des Rechtes unparteiische Geltung zu verschaffen und wird nicht dulden, daß sich irgendeine Partei gegen ihre Anordnungen auslehnt. Ebenso wenig wird sich die preußische Regierung durch politischen Drud in der pflichtmäßigen Durchführung beeinflussen lassen, ob sie ihr Begnadigungsrecht im Falle der Beuthener Todesurteile ausüben kann. Die leidenschaftlichen Vorwürfe, die in der Deffentlich feif gegen diese Urteile erhoben worden sind, sollten sich gegen die die Urheber der blutigen Ereignisse und nicht gegen Staatsgewalt richten, die im Interesse der Gesamtheit zu so Scharfen Maßnahmen greifen mußte. Die Reichsregierung wird jedem Versuch, die Grundsätze des Rechtsstaates zu verfälschen und die politischen Leidenschaft zu erneuten Ausschreitungen aufzustacheln, zu begegnen wissen." * Angesichts der überaus scharfen Angriffe, die Adolf Hitler und die Nationalsozialistische Partei im Zusammenhang mit der Verkündung des Beuthener Urteils gegen die Reichsregierung und die preußische Staatsregierung gerichtet haben, und angesichts der überaus schwierigen politischen Lage, die sich durch diese Angriffe ergeben hat, erscheint es wohl verständlich, daß diese Kundgebung den Charakter einer Auflagenachricht für alle deutschen Zeitungen erhalten hat. Die Polizeibehörden sind, wie wir erfahren, noch am Dienstagabend tele= graphisch angewiesen worden, dafür zu sorgen, daß alle Blätter, gleich welcher Parteirichtung, die Kundgebung an führender Stelle veröffentlichen. Wie betont, sollen alle zuwiderhandelnden Zeitungen nach Maßgabe der Notverordnung des Reichspräsidenten alsbald verboten werden. Die neuen Richtlinien. Zur Erleichterung der Finanzierung von Hausreparaturen ist der Reichsarbeitsminister durch Notverordnung vom 14. Juni d. J. ermächtigt, Zinsverpflichtungen aus Darlehen, die für Instandsetzungsarbeiten an Wohngebäuden und zur Tei lung von Wohnungen aufgenommen werden, durch Zinszuschüsse zu verbilligen, sowie Bürgschaften für Verpflichtungen aus derartigen Darlehen bis zum Höchstbetrage von 100 Millionen RM. zu übernehmen. Für die Gewährung von Zinszuschüssen enthält der im Wege der Notverordnung in Kraft gesetzte Reichshaushalt einen Betrag von 5 Millionen RM. Der Reichsarbeitsminister hat kürzlich die seit langem er warteten ,, Bestimmungen über die Gewährung von Zinszuschüssen des Reiches für die Instandsetzung von Wohngebäuden und die Teilung von Wohnungen" erlassen, die wir nachstehend im Wortlaut wiedergeben: Bestimmungen über die Gewährung von Zinszuschüssen des Reiches für die Instandsetzung von Wohngebäuden und die Teilung von Wohnungen. Auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten über Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitslosenhilfe und der Sozialversicherung sowie zur Erleichterung der Wohlfahrtslasten der Gemeinden vom 14. Juni 1932 Vierter Teil, Kapitel III Absatz 2( Reichsgesetzbl. I S. 273, 284) wird im Einvernehmen mit dem Reichsminister der Finanzen folgendes be= stimmt: A. Allgemeine Bestimmungen. 1. Zinszuschüsse können für Darlehen im Betrage von 1000 RM. und mehr gewährt werden, die für größere Instandsegungsarbeiten an Wohngebäuden und zur Teilung von Wohnungen aufgenommen sind. Die Wohngebäude und die Wohnungen müssen vor dem 1. Juli 1918 bezugsfertig gewor den sein. Die in Satz 1 bezeichneten Arbeiten müssen nach dem 1. Juli 1932 und vor dem 1. April 1933 begonnen sein. - 2. Das Darlehen muß ausschließlich für die in Nr. 1 genannten Arbeiten verwendet sein. Der Nachweis über die Höhe der Darlehen, die aufgewendeten Kosten und die Art der Arbeiten soll ourch Vorlage der Darlehnspapiere und der Rechnungen der Handwerker, des Bauunternehmers, des Architekten, der Baupolizei, der Versorgungsbetriebe( z. B. Gas-, Wasser-, Elektrizitätswerke usw.) erbracht werden; auch fann eine Bescheinigung der Handwerkskammer, der Industrieund Handelskammer oder eines vereidigten Bausachverständigen Urbeiten, die in Schwarzarbeit ausgeführt sind, dürfen nicht berücksichtigt werden. Rechnungen sind daher nur anzuerkennen, wenn der Gewerbebetrieb des Ausstellers polizeilich angemeldet ist; im Zweifel ist dies durch eine Bescheinigung der Gewerbepolizei, der Handwerkskammer oder der Industrie und Handelskammer nachzuweisen. Radikaler Umbau des Steuersystems. verlangt werden. Berlin. Nach neuesten Informationen handelt es sich im wesentlichen darum, das zentralistische Steuersystem nach Erzbergerschem Muster wieder stärker dem alten dreigeteilten System( Reich, Länder und Gemeinden) anzunähern. Ob bei der Organisation der Finanzämter Ersparungen vorgenommen wer den, ist noch nicht sicher. Die verwaltungsorganisatorischen Vorschläge erstrecken sich schon seit langem auf die Ausschaltung der Zwergbehörden. Man hält Finanzamtsbezirke mit weniger als 30 000 Einwohnern nicht für zweckmäßig. Bei großstädtischen Verhältnissen werden Amtsbezirke bis zu 100 000 Einwohner für angemessen gehalten. Wahrscheinlich wird die Steuerreform auch den Wegfall kleinerer und unrentabler Steuern mit sich bringen. Ueberhaupt denkt man an eine großzügige Steuervereinfachung, die besonders dem kleineren und mittleren Steuerzahler einen klareren Ueberblid gestattet. 3. Die Kosten der Arbeiten müssen angemessen sein. 4. Die Kosten des Darlehns( 3ins, Tilgung, Disagio usw.) dürfen die marktüblichen Säße nicht übersteigen. 5. Der Zinszuschuß wird einmalig gewährt und in einer Gesamtsumme nach Fertigstellung der Arbeiten ausgezahlt. Er beträgt 10 v. H. des Darlehens. 6. Der Zuschuß wird auf Antrag des Grundstückseigentümers durch die oberste Landesbehörde oder eine von ihr zu bestimmende Stelle bewilligt. 7. Soweit von den Ländern für die in Nr. 1 genannten Zwecke Darlehen oder Zinszuschüsse bereitgestellt oder hierfür Steuernachlässe gewährt werden, sind die vom Reich zur VerDie Landkreise an die Reichsregierung. fügung gestellten Mittel für Zinszuschüsse so zu verwenden, Der Präsident des Deutschen Landkreistages, Dr. von Stempel, wurde bei der Reichsregierung vorstellig, um über die Auswirkungen der letzten Notverordnung in den Landfreisen hinzuweisen. Er betont dabei die Gefahren, die für die Finanzen der Landkreise dadurch entstehen, daß die Notverordnung nicht die Entlastung gebracht habe, die man von ihr erhoffte. Entgegen der in der Deffentlichkeit und auch in den maggebenden Regierungsfreisen vertretenen Auffassung, daß die Wohlfahrtshilfeverordnung vom 14. Juni 1932 den Landfreisen den Ausgleich ihrer Haushalte in nennenswertem Umfange ermöglicht habe, muß der Landkreistag an Hand zahlreicher Berichte aus allen Teilen Deutschlands feststellen, daß die Finanzentlastung der ländlichen Bezirksfürsorgeverbände durch die Juni- Notverordnung völlig unzureichend ist. Die durch die Wohlfahrtserwerbslosenfürsorge besonders stark belasteten Landkreise bedürfen dringend weiterer Hilfe. Da= überhinaus muß durch Erhöhung der Reichsmittel und Aenderung des Verteilungsschlüssels denjenigen Landkreisen geholfen werden, die entgegen den Absichten der Reichsregierung ein erhöhte, über die Reichsdotationen vielfach hinausgehende, neue finanzielle Belastung erfahren haben. Hinzu kommt, daß die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen in den Landkreisen, und zwar auch in rein ländlichen Gebieten selbst in den Sommermonaten, in denen man mit Rücksicht auf die Erntearbeiten einen Rückgang der unterstützten Zahl erhofft hatte, weiter start zugenommen hat. daß grundsäßlich die Inangriffnahme zusätzlicher Arbeiten ge= fördert wird. Hiernach darf neben den aus öffentlichen Mitteln gegebenen Darlehen ein Zinszuschuß aus Reichsmitteln nicht bewilligt werden. Db und inwieweit neben den nach Landesrecht zu gewährenden Zinszuschüssen oder Steuernachlässen zur Vermeidung von Unbilligkeiten oder zur Schaffung besonderen Anreizes für die Inangriffnahme bestimmter Arbeiten ein zusäglicher Zinszuschuß aus Mitteln des Reichs zu geben ist, bestimmen die obersten Landesbehörden. Sie können dabei bestimmen, daß in solchen Fällen die von dem Lande geforderten Voraussetzungen auch für den Zinszuschuß des Reiches gelten sollen. B. Sonderbestimmungen. a) Instandsetzung von Wohngebäuden. Des I. Als größere Instandsetzungsarbeiten im Sinne dieser Bestimmungen gelten: Erneuerung der Dachrinnen und Abflußrohre, Umdecken des Daches, Abpuz oder Anstrich Hauses im Aeußern, Neuanstrich des Treppenhauses, Erneuerung der Heizanlagen, Beseitigung von Hausschwamm und ähnliche außerordentliche, einen größeren Kostenaufwand erfor dernde Instandsehungsarbeiten. 2. Enthält ein Gebäude neben Wohnungen auch gewerbliche Räume, so gilt es als Wohngebäude, wenn es überwiegend Wohnzwecken dient. I. b) Teilung von Wohnungen. Zinszuschüsse können gewährt werden, wenn durch die Teilung einer Wohnung zwei oder mehr Wohnungen geschaffen werden. Samstag, den 27. August 1932. 2. Jede Teilwohnung muß für sich abgeschlossen sein. Als abgeschlossen gilt eine Wohnung, wenn sie eigene Küche, die erforderlichen Nebenräume und, wo die Möglichkeit dazu gegeben ist, einen eigenen Zugang hat. C. Schlußbestimmung. Die Länder können nähere Vorschriften zur Durchfüh rung der vorstehenden Bestimmungen treffen. Berlin, den 20. Juli 1932. Der Reichsarbeitsminister. ( gez.) Schäffer. Zur Durchführung der neuen Bestimmungen werden die Länder nähere Vorschriften treffen. In einem an die Länderregierungen gerichtetes Rundschreiben weist aber der Reichsarbeitsminister darauf hin, daß er sich bei den neuen Bestim mungen von dem Bestreben habe leiten lassen, die Auswirkung der neuen Maßnahme im Interesse der Arbeitsbeschaffung mög lichst wenig durch Auflagen und Bedingungen einzuengen und damit abzuschwächen. Er legt Wert darauf, daß auch von den Ländern und den durchführenden Stellen entsprechend verfahren wird. Auch stellt er anheim, bei der Durchführung der neuen Maßnahme die Hausbesitzervereine zur Mitwirkung heranzuziehen. Die Arbeitsmarktlage im Reich. 5 383 000 erfaßte Arbeitslose. „ Gießener Zeitung" Ein Verwaltungskuriojum im Kreise Biedenkopf. Biedenkopf. Zu den südlichen Gemeinden des Kreises Biedentopf gehört die Gemeinde Rodheim an der Bieber. Die Niederlassung Bieber mit 750 Einwohnern gehört auch zu der Gemeinde. Die Gemeinde hat demgemäß keine eigene Gemarfung, sondern ist auf dem Gelände der drei umliegenden Orte gebaut und wird auch von diesen verwaltet. Die Einwohner verteilen sich auf Rodheim, Fellingshausen und Königsberg. Das Interessanteste aber ich nun, daß die Gemarkungsgrenzen nicht die geringste Rücksicht auf die Bebauung von Bieber nehmen. Die Grenzen verlaufen durch die Häuser, sogar durch einzelne 3immer. Es kommt vor, daß in einem Hause der Mann in Fellingshausen und die Frau in Königs= berg ,, wohnt", daß der Mann dann durch eine Tür nach Rodheim gehen muß, um dort Kaffee zu trinken. Die Gemeinde hat sich lange Jahre bemüht, selbständig zu werden. Der Wunsch Biebers ist nicht in Erfüllung gegangen. Die drei Muttergemeinden wehren sich mit aller Macht gegen die Abtretung von Teilen ihres Gebietes. Nach dem Bericht der Reichsanstalt ist in der Zeit vom 1. bis 15. August die Zahl der bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen um rund 10 000 zurückgegangen. Da angenommen werden muß, daß ein gewisser Teil der ausgesteuerten oder wegen mangelnder Hilfsbedürftigkeit aus der Unterstützung ausgeschiedenen Arbeitslosen das Arbeitsamt nicht mehr in Anspruch genommen hat, muß mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß die tatsächliche Arbeitslosigkeit nicht abgenommen hat. Von den am 15. August erfaßten rund 5 383 000 Arbeitslosen wurden rund 714 000 in der Arbeitslosenversicherung, rd. 1322 000 in der Krisenfürsorge, in beiden Unterstützungseinrichtungen zusammen mithin rd. 2 036 000 unterstützt. Damit ging die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung um rund 44 000, in der Krisenfürsorge um rd. 32 000, zusammen also um rund 76 000 zurüd. Die Aufgliederung der verbleibenden rund 3347 000 Arbeitslosen ist nicht möglich, da insbesondere die Zahl der Wohl= fahrtserwerbslosen für Mitte des Monats auch schätzungsweise nicht angegeben werden kann. Prags deutscher Fremdenverkehr und die französische Sprache. Die Prager Fremdenverkehrsstatistik weist für 1931 neben 462 864 Inländern 85 540 Ausländer auf. Von letzteren entfallen auf das Deutsche Reich 31,6 Prozent, auf Desterreich 18,2 Prozent, auf Frankreich aber nur 3,5 Prozent. Wirkt es diesen Zahlen gegenüber nicht geradezu als unsinnig, daß in Prag französische Aufschriften sich der zärtlichsten Aufmerksamfeit erfreuen, jedes deutsche Wort aber streng verpönt ist? Lokales. Sonntagsgedanken. Nr. 34 Samstag, Des Berleb werden nor Klofter Ar Die Sin- un bisher 1,10 hoben. De und Klofte worden. Seit länger Rüdfahrtar Wagen um Wagen fuhren heimwärts, schwer beladen mit den Früchten des Feldes. Millionen Früchte sahen wir reifen unter dem Segen Gottes und den Strahlen seiner Sonne. Wer über das weite Land schaut und eine solche Ernte sieht, der muß auch in Andacht an die Allmacht denken, die Jahr um Jahr für dieses Werden und Reifen sorgt. Jetzt sind die Tage der Erfüllung. Und dann kommt der Herbst. Schon gibt der Wald den Ton an zu seiner Farbe und alles ringsum, was im schwelgenden Frühling einst grünte, färbt sich allmählich zum letzten Schmud. Der Herbst hat seiner ersten Hauch getan über Wald und Flur. Und gar bald wird alles schimmern in legter, feierlicher Pracht. Es ist das letzte Leuchten gleich einem inbrünstigen Dank der Mutter Erde hinauf zum Himmel. Schrittweise zieht der Herbst ins Land. Das Leben wallt noch einmal auf. Aber nur um zu ruhen, denn dieses scheinbare Ende bedeutet nur den Anfang. Der Sämann tommt und streut die Körner in die Furchen für das neue Leben. Die neuen Kirchenschließungen in Rußland. Seit dem bekannten Stalin- Erlaß vom vorigen Jahre hat sich die bolschewistische Wirtschaftspolitik in Rußland immer mehr von den Grundsätzen des strengen Kommunismus entfernt. Akkordarbeit, freier Markthandel, Erleichterungen in der staatlichen Kollektive, dies alles sind Etappen auf dem Wege zu einem neuen Nöp", einer Wiederholung der neuen Wirtschaftspolitik Lenins vom Jahre 1921/22. Diese wirtschaftlichen Konzessionen an den freien Handel und an den Bauern haben aber am Wesenskern des Bolschewismus so gut wie gar nichts geändert. Zwar hört man außerhalb Rußlands nur noch selten von Verfolgungen der Kirche und Religion, der Zerstörungsprozeß geht jedoch im stillen unentwegt weiter. Ein Schlaglicht auf diese Lage wirft die Meldung der kommunisti= schen Prete, wonach im ersten Halbjahr 1932 nicht weniger als 124 Kirchen und Bethäuser in Rußland geschlossen worden sind. Sie sind danach anderen„ Kultur" zweder zugeführt worden und dienen in erster Linie als Rote Klubs and Kinos. Häu fig ist auch eine Verwendung der Kirchengebäude als Getreidespeicher und als Autogaragen. Man sollte sich also von der trügerischen Stille über Rußland nicht täuschen lassen. Nicht Sanjurjo zum Tode verurteilt und begnadigt. lange mehr und es wird die Stille eines Friedhofes werden. Madrid. Das Oberste spanische Gericht hat heute folgende Urteile gegen die Anführer der Militärrevolte von Sevilla ge= fällt: General Sanjurjo wurde zum Tode, General Garcia de la Herranz zu lebenslänglichem Gefängnis und der Oberst im Generalstab Esteban Infanto zu sechs bis zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Der Sohn des Generals Sanjurjo, Hauptmann Jnsto Sanjurjo, wurde freigesprochen. In einem vielstündigen Ministerrat wurde dann im Einvernehmen mit dem Präsidenten beschlossen, Sanjurjo zu be gnadigen. Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) 15. Fortsetzung. ,, Karl lacht mich auch immer aus, wenn ich ihm sage, er soll vorsichtig sein. Denn einen Jungen hab' ich ja bloß.. Heute hat er den ganzen Tag noch nicht richtig was gegessen. Er sagte, er hätte keinen Hunger. Sein Frühstück hat er auch wieder mitgebracht. Das ist sonst noch nie passiert... Können Sie sich gut mit Kavl vertragen?" " Ja," entgegnete Theo.„ Wir elf Fußballspieler sind alle Freunde." ,, Das ist man gut. Karl ist ja etwas jähzornig. Dann weiß er gar nicht, was er tut. Als Kind war das noch viel schlimmer. Aber solange er zum Fußballverein gehört, ist das doch schon viel besser geworden. Sein Vater konnte auch so leicht jähzornig werden. " Draußen auf dem Flur waren Schritte zu hören. ,, Da ist er schon..." Sie öffnete die Küchentür. Die Stärke der Weltreligionen. So ist es auch im Menschenleben, Saat, Reife und Ernte. Wer einst eine reiche und kostbare Ernte will, der darf die Mühen der Aussaat nicht scheuen. Wer gesunde Aehren ernten will, darf nicht Unkraut und Dornen säen. Der Sonntagsschreiber. Stra ftattfindend ist die Bool dergefellicha berführung gangsperfe Alg träge zur für den 1932 ohne erfolgt Ro Die * Wer ist der Tote? Am 21. Mai wurde aus dem Rhein bei Budenheim( Kreis Mainz) eine männliche Leiche geländet, deren Persönlichkeit bis jetzt nicht festgestellt werden konnte Der Tote ist anscheinend über 50 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß, von fräftiger Statur, er hat grau- meliertes Haar, Stirn glaze, zahnlosen Mund und ist bartlos. In den Kleidern des Toten wurde eine Taschenuhr gefunden, auf deren Deckel der Name ,, Richard Stumpf, Fuhrmann in Gießen" eingefragt ist. Sachdienliche Mitteilungen, die zur Feststellung der Persönlich feit des Toten führen können, erbittet die Kriminalpolizei 3im mer 61. Auf Grund neuer statistischer Angaben ergibt sich folgendes Gesamtbild der Verteilung der großen Weltreligionen: Cristen aller Weltfonfessionen insgesamt 630 Millionen, ihnen stehen rund 1195 Millionen, Angehörige nichtchristlicher Religionen gegenüber, und zwar: Mohammedaner 240 Millionen, Hindus 230 Millionen, Konfuzianer und Taoisten 350 Millionen; Buddhisten 130 Millionen, Animisten 135 Millionen, Schintoisten 35 Millionen, Juden 15 Millionen; andere Grup pen 60 Millionen. ,, Du hast Besuch, Karl. Herr Hansen ist hier." ,, Ach, Theo, du... Guten Tag. Komm bitte mit in die Stube." Die beiden Spieler saßen sich gegenüber. ,, Warum hast du Bringhoff denn wicht gesagt, daß der Gegner dich zweimal unfair angegangen ist?" ,, Karl, die Sache von gestern ist erledigt. Schluß davon. Du mußt mir aber versprechen, dich nie wieder so gehen zu lassen wie gestern abend im Klubhaus. Gib mir die Sand darauf. So... Du siehst doch ein, daß du Bringhoff schwer getränkt hast?" * Von der Universität. Der persönliche Ordinarius an der Universität Greifswald Dr. jur. Erich Blen ist an Stelle des nach Leipzig gehenden o. Professors Dr. Rosenberg zum or dentlichen Professor für Bürgerliches und Zivilprozeßrecht er nannt worden. ,, Weil es feinen Zwed hatte. Bei Bringhoff gibt es für unsportliches Verhalten eben keine Entschuldigung. Wohl mit Recht: Aber er darf dann auch nicht behaupten, daß ich es noch nicht im geringsten gelernt habe, mich auf dem Spielfelde zw beherrschen. Ich gebe mir wirklich die größte Mühe, Theo. Ich wollte, ist hätte deine Ruhe." * Wem gehört die Geldbörse? Eine schwarzlederne Geldbörse ist bei der Kriminalabteilung sichergestellt, die vermutlich aus einem Diebstahl herrührt. Der Eigentümer wolle auf Zimmer 24 der Kriminalabteilung vorsprechen. Der Mittelstürmer schüttelte energisch den Kopf. ,, Darum brauchst du mich nicht zu beneiden, Karl. Glaubst du denn, daß es mir leicht fällt, Unsportlichkeiten des Gegners, besonders wenn ich sie am eigenen Leibe zu spüren bekomme, ruhig hinzunehmen? Aber ich beiße dann die Zähne zusammen und sage mir immer wieder, daß es nicht angeht, Unfairheiten des Gegners mit gleicher Münze Heimzuzahlen, soll nicht der Fußballsport dadurch in Mißkredit kommen. Ich bin auch kein Lamm. ,, Mag sein, Theo. So genau weiß ich gar nicht mehr, was ich gesagt habe. Aber du kannst mir glauben, daß ich mich gestern abend tüchtig geärgert habe. Einmal über Ernst Gehles dumme Bemerkung und dann auch über Bringhoff selbst. Wie fonnte er nur glauben, daß man... ma, sagen wir mal. unfaires Verhalten dem feindlichen Mittelläufer gegenüber Berechnung war!" ,, Da bist du im Irrtum, Karl. Bringhoff hat doch noch besonders betont, daß er nicht annehme, daß du mit voller Ueberlegung gehandelt habest." Die Heild minister ei Erklärung beten wird. Gegnerin de eine Notver renden Ber men wird. Städtetag b + Ein Eisverein G Landgericht banjes. Sprizeisba der im So Gondelteid Eissport- Ve * Ein Gießen hatt * Das Bataillon geht ins Herbstmanöver. Vom 13. bis 16. September finden zwischen Nordhausen, Langensalza, Gotha, Arnstadt, Ohrdruf und Ilmenau die Herbstmanöver der in Hessen und Thüringen stationierten Reichswehr- Regimenter statt. An den Uebungen beteiligt sich auch das Gießener Ba taillon. Die Uebungen entsprechen den Brigade- Uebungen der Vorfriegszeit. Wenn mir jemand einen Schlag versetzt, bekommt er zwei wieder. Darauf kannst du dich verlassen. Aber beim Fußballspiel ist das doch etwas anderes. Da liegt die Vergeltung beim Schiedsrichter allein. Und bis auf das Spiel am vorigen Sonntag fonnten wir uns doch nie über den Unparteiischen beklagen. Ich will dir natürlich keine Moralpredigt halten, Karl." Da ,, Gewiß, so etwas ähnliches hat er wohl gesagt. Aber geglaubt hat er es bestimmt nicht. Der Schein spricht auch ja gegen mich. Jhr alle habt wohl nicht gesehen, wie der gegne= rische Mittelläufer mich ein paar Sekunden vor dem Zwischenfall noch einmal ganz gemein gegen das Schienbein trat. griff ich eben zur Selbsthilfe. Nicht aus Berechnung, sondern ... na ja, weil ich mächtig wütend war und der Schiedsrichter wieder nichts gesehen hatte!" * Fortfall eines D- Zugpaares der Lahntalstrede. Der im Entwurf bereits ausgearbeitete Winterfahrplan 1932/33 sieht, wie bereits im vorigen Winter, den Ausfall des D- 3ugpaates D245/ 46 Gießen Limburg- Trier vor. ,, Das weiß ich, Theo... Was habe ich gestern abend eigentlich zu Bringhoff gesagt?" ,, Du glaubtest nicht, daß er früher auch immer fair gespielt habe." * Verbilligte Rückfahrttarten der Kraftposten nach den Ausflugsorten. Das Bobamt Gießen schreibt uns: Dem Antrage ,, So... Na, das habe ich selbstverständlich nicht so gemeint. Aber ich will doch nachher zu ihm gehen und ihn um Entschuldigung bitten. Leicht fällt es mir allerdings nicht." Hat er darum nicht dieselbe Existenzberechtigung in der 1 Mannschaft wie wir älteren Spieler?" ,, Selbstverständlich." ,, Siehst du. Und deshalb haben wir durchaus fein Recht, ihn bei einem Mißerfolg zu beschimpfen oder zu verspotten. Gün ter leistet im Tore: ebensoviel wie wir im Felde. Nur hat ex es schwerer, weil sich bei ihm fast jeder Fehler bitter rächt, während wir im Spielfeld doch eher Gelegenheft haben, begangene Schnitzer wieder gut zu machen. Wenn Günter mal etwas versiebt, müssen wir nach Möglichkeit versuchen, den Feh ber auszugleichen und nicht, wie Bubi Zille es schon getan hat ihn sogar noch für eigene Versehen verantwortlich zu machen Das ist doch gerade das Gegenteil von Sportskameradschaft.. Na, die Hauptsache ist, daß wir unsere Fehler einsehen. Dana wird es schon besser werden." „ Ich bin auch kein Freund vom vielen Bitten, Karl. Aber bei Bringhoff ist das doch etwas anderes. Kennst du einen Trainer, der so wie er nur für seinen Verein lebt und ganz in ihm aufgeht? Ich weiß zufällig, daß er erst kürzlich wieder aus England einen glänzenden Antrag von einem dortigen Verein erhalten hat. Auch andere Mannschaften haben schon versucht, ihn für sich zu gewinnen. Aber er schlägt alles ab. Er will bei uns bleiben. Da darf es dir doch nicht schwer fallen, ihn wegen einer zugefügten Kränkung um Verzeihung zu bitten." ,, Da hast du recht, Theo. " An der Tür verabschiedeten sich die beiden Spieler. ,, Deine Mutter sagte mir vorhin, daß du abends viel allei seist. Wenn du Lust hast, Karl, dann besuche mich doch mal Ich bin abends auch meistens zu Hause." ,, Wir haben alle unsere Fehler, Karl," versuchte Theo seinen Freund, der bekümmert vor sich hin sah, zu trösten. War es zum Beispiel nicht unsportlich von mir, daß ich Günther Freund beim letzten Spiel so anschnauzte, als er den von Hugo Schmidt zurückgegebenen Ball passieren ließ? Und dabei konnte er das Selbsttor doch gar nicht verhindern. Der arme Junge. Er tat mir in dem Augenblic ordentlich leid. Er ist der Jüngste von uns, noch nicht einmal neunzehn. ,, Gerne, Theo... einem Land aus Nieder geflagt wo friedensbri und gegen Antlage la wo im Fr An einem schönen Herbstnachmittag war Theo auf den Hofe mit dem Putzen und Delen seines Motorrades beschäftigt Um ihn herum standen ein paar Jungs aus der Nachbarschaft die mit Kennermiene seine Arbeit verfolgten und ihre Meinun gen über das Motorrad austauschten. ,, Das ist eine saubere Maschine," meinte einer der kleine Zuschauer. Die hat mindestens fünf PS." Werbeport Bei dem reiche Do die aus p 3ujammen der Mensch Mitgabel fozialisten wurde das menge erh nis. Wege anderer An Landfrieden " Ich“ Da steht d grünen An Richti eben dahin pag auf, da Theo w Wohnung Da einlad Er ver ,, Ach du bist wohl nicht!" rief ein achtjähriger Knirps der die Mütze verwegen auf einem Ohre sitzen hatte.„, 3wd Zylinder und dann bloß fünf PS...! Herr Chauffeur," wandte er sich an Theo ,,, wieviel PS hat Ihre Maschine?" ,, Zwölf," lachte Theo. ,, Siehst du," wandte er sich triumphierend an den erste Jungen ,,, das kann doch ein Blinder sehen, daß das ein schwere Maschine ist. Was meinst du wohl, wieviel Kilomet die rausholt bei Vollgas?" ,, Na, so fünfzig." ,, Da bist du aber schief gewickelt. Die fährt glatt hunder Kilometer in der Stunde!" Theo war mit seiner Arbeit fertig. Mit befriedigte Bliden betrachtete er sein Werk. Zur Probe ließ er den Moto anspringen. und eilte d Unten „ Diefes follteit auf abrit mit d für dich bet dich." Theo ar ,, Wie wäre es," dachte er plötzlich, wenn ich Fräulein Henderson heute nachmittag zu einer Motorradfahrt einladen würde...?" Er wandte sich an die Jungs. ,, Weiß von euch jemand, wo das Hotel Bristol ist?" 30g ein paar giusfiges. Da Die Straße. Rach eine men mit leer Das war nur auf m et man 9 befteigen. Li niederlege Da tam d „ Schönen eichentt und or dem Hotel Shon gu Rart taufe di Eine Bier rauchte nicht s der Hotelb ellgrauen Sp Guten Ta Bobin foll den Na, wir i fteigen wir men recht ist, Selbstverst Serbitnachmitta fen. Nr. 34 ts, schwer beladen mi rüchte sahen wir reijen Ten seiner Sonne. Wr solche Ernte sieht, de fen, die Jahr um Ja Und dann kommt n an zu feiner Far Frühling einft grün Der Herbst hat jein r. Und gar bald wi racht. Es ist das le ant der Mutter G der Herbit ins Land nur um zu ruhen, bem Anjang. Der Saman hen für das neue Lebe Saat, Reife und Erm te will, der dari gejunde Aehren ernie äen. ntagsschreiber i wurde aus dem Rhe annliche Leiche geländ tgestellt werden konnt re alt, etwa 1,70 Met -meliertes Haar, Stin . In den Kleidern n, auf deren Dedel Gießen" eingetrakt titellung der Persönli ie Kriminalpolizei Zi liche Ordinarius an ch Blen ist an Gh Dr. Rosenberg zum und Zivilprozeßrechte Ene schwarzlederne sel ergestellt, die vermutli Eigentümer wolle rechen. növer. Vom 13. bis 16 Langenfalza, Gotha Herbstmanöver der in Reichswehr- Regimenter uch das Gießener Ba Brigade- lebungen der Zahntalftrede. Der in fahrplan 1932/33 fieht sfall des D- Zugpaates raftposten nach den ibt uns: Dem Antr zberechtigung in de ir durhaus fein Red der zu verfpotten. Gün m Felde. Nur hat e er Fehler bitter räd Gelegenheft haben, de n. Wenn Günter mal teit versuchen, der Feh Bille es schon getan h erantwortlich zu mah Sportskameradschaft Fehler einsehen. 2 ie beiden Spieler. aß du abends viel alle " besuche mich doch m tag war Theo auf es Motorrades bejchäft gs aus der Nachbari folgten und ihre Mein meinte einer der Hein PS" ein achtjähriger Knin Dhre fitzen hatte. 3 Herr Chauffeur," wand Maschine?" amphierend an den er er sehen, daß das wohl, wieviel Kilom Die fährt glatt hun jertig. Mit befriedig Probe ließ er den Me ich ,,, wenn ich Fräulei Motorradfahrt einlade Sotel Bristol ijt?" Samstag, den 27. August 1932. des Verkehrsamtes der Bürgermeisterei Gießen entsprechend werden von jetzt ab bei den Kraftposten nach Gleiberg und Kloster Arnsburg verbilligte Rückfahrscheine ausgegeben. Für die Hin- und Rückfahrt vom Bahnhof Gießen bis Gleiberg, die bisher 1,10 RM. loftete, werden fünftig nur noch 80 Rpfg. erhoben. Der Preis für die Hin- und Rüdfahrt zwischen Gießen und Kloster Arnsburg ist von 2 RM. auf 1.65 RM. ermäßigt worden. Bei den Kraftposten nach dem Schiffenberg ist bereits seit längerer Zeit eine Preisermäßigung bei Benutzung von Rückfahrkarten eingetreten. * Straßensperre. Anläßlich der am morgigen Sonntag stattfindenden 12. Herbst- Regatta des Lahn- Regatta- Verbandes ist die Bootshausstraße von dem Bootshaus der Gießener Rudergesellschaft bis an den Durchgang nach der Ederstraße( Bahnüberführung) an diesem Tage von 14-19 Uhr für den Durchgangsverfehr polizeilich gesperrt. * Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen- Stadt. Die Beiträge zur Kranken-, Arbeitslosen- und Invalidenversicherung für den Monat Juli 1932 fönnen noch bis zum 31. August 1932 ohne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt Kostenberechnung evtl. Beitreibung. * Die Hessische Handwerkskammer und die Schlachtsteuer. Die Hessische Handwerkskammer hat an den hessischen Finanzminister eine Eingabe gerichtet, worin um eine unzweideutige Erklärung über die Einführung der Schlachtsteuer in Hessen ge= beten wird. Die Handwerkskammer bekennt sich als entschiedene Gegnerin der Schlachtsteuer, sie verlangt aber, falls sie durch eine Notverordnung eingeführt wird, daß vorher mit den führenden Personen aus dem Metzgergewerbe Rüchsprache genomnen wird. Mit diesem Vorschlag wird sich auch der hessische Städtetag beschäftigen. * Ein neues Sporthaus. Der im 50. Jahre bestehende Eisverein Gießen unter Leitung des bekannten Wintersportlers Landgerichtsrat Dr. Wodaege beging das Richtfest seines Sporthauses. Anschließend an die bei dem neuen Hause liegende Sprizeisbahnfläche ist ein großer Teil im Entstehen begriffen, der im Sommer, mit kleinen Inseln versehen, als Boots- und Gondelteich, im Winter als Eisfläche für größere MannschaftsEissport- Veranstaltungen dienen wird. * Ein Landfriedensbruchprozeß. Die Große Strafkammer Gießen hatte sich am Dienstag von morgens bis abends mit einem Landfriedensbruch zu beschäftigen, bei dem 13 Personen aus Nieder- Florstadt im Kreise Friedberg und Umgebung angeflagt waren. Gegen neun Angeklagte wurde wegen Landfriedensbruchs, gegen zwei weitere wegen Körperverletzung und gegen zwei wegen verbotenen Aufzugs verhandelt. Der Antlage lag ein Zusammenstoß in Nieder- Florstadt zu Grunde, wo im Frühjahr eine Abteilung Nationalsozialisten zu einem Werbevortrag erschienen war, der aber nicht stattfinden konnte. Bei dem Abmarsch der Nationalsozialisten folgten diesen zahlreiche Dorfbewohner, und zwar mehrere hundert Personen, die aus politischen Gegnern bestanden. Es kam dann zu einem Zusammenstoß, bei dem die abrüdenden Nationalsozialisten aus der Menschenmenge mit Pflastersteinen und u. a. auch mit einer Mistgabel beworfen worden waren, so daß mehrere Nationalsozialisten Verlegungen davontrugen. Am Mittwochmittag wurde das Urteil verkündet. Der Rädelsführer der Menschenmenge erhielt wegen Landfriedensbruchs sechs Monate Gefängnis. Wegen Gewaltanwendung bei dem Tumult erhielt ein anderer Angeklagter ebenfalls sechs Monate Gefängnis. Wegen Landfriedensbruchs wurden drei weitere Angeklagte zu je drei „ Ich," meldete sich der kleine Sachverständige von vorhin. Da steht doch immer ein Mann vor dem Eingang mit einem grünen Anzug und roten Streifen an der Hose." ,, Richtig, das ist der Portier. Du kannst für mich gleich mal eben dahin gehen. Bleib hier solange beim Rad stehen und paß auf, daß keiner dabei geht. Ich bin sofort wieder da." Theo wusch sich die Hände und sprang die Treppen zu seiner Wohnung hinauf. Er setzte sich an den Schreibtisch und schrieb: ,, Verehrtes Fräulein Henderson! Darf ich Sie heute nachmittag zu einer Motorradfahrt einladen? Geben Sie bitte dem Jungen Nachricht mit. Ihr Theo Hansen. Er verschloß den Brief sofort ohne ihn nochmals durchzulesen und eilte die Treppe hinab. Unten auf dem Hofe gab er dem Jungen den Brief. ,, Dieses Schreiben gibst du im Hotel ab und sagst, du solltest auf Antwort warten. Hier hast du eine Mark. Du fährst mit der Elektrischen hin und zurück. Den Rest kannst du für dich behalten. Aber' n bißchen dalli. Ich warte hier auf dich." Theo arbeitete noch ein wenig an seiner Maschine herum, 30g ein paar Schrauben an und prüfte die Federung des Soziussizes. Dann sah er ungeduldig auf die Uhr und trat auf Die Straße. Nach einer halben Stunde sah er den Jungen zurüd kommen mit leeren Händen. ,, Das war anzunehmen", dachte Theo.„ Wenn man gewohnt it, nur auf weichen Polstern im Luxuswagen zu fahren, verichtet man gerne darauf, einen weniger bequemen Soziussitz 31 besteigen. Aber sie hätte ihre Absage doch wenigstens schriftlich niederlegen können." Da kam der Junge atemlos bei ihm an. ,, Schönen Gruß. Und das Fräulein hat mir fünf Mark geschenkt und gesagt, Sie sollten man in einer halben Stunde vor dem Hotel sein." ,, Schon gut, kleiner Mann," lachte Theo. Für die fünf Mark kaufe dir man ein Rittergut. Eine Viertelstunde später hielt Theo vor dem Hotel. Er brauchte nicht lange zu warten. Da fam Marieliese auch schon aus der Hotelhalle auf ihn zu. Sie sah entzückend aus in dam hellgrauen Sportanzug und der braunen Lederkappe. ,, Guten Tag, Herr Hansen. Das ist ja ein famoser Einfall. Wohin soll denn die Reise gehen?" ,, Na, wir fahren so etwas durch die Gegend. Wo es schön ist, steigen wir ab und trinken eine Tasse Kaffee. Wenn es Ihnen recht ist, natürlich." ,, Selbstverständlich. Es wäre ja schade, diesen schönen berbstnachmittag in der Stadt zu verbringen." ,, Gießener Zeitung" Monaten Gefängnis verurteilt. Zwei jugendliche Angeklagte erhielten ebenfalls wegen Landfriedensbruchs 14 Tage Gefängnis. Ein weiterer Jugendlicher erhielt wegen Körperverletzung ebenfalls 14 Tage Gefängnis. * Festnahme eines Stellenvermittlungsschwindlers. Jm Juni dieses Jahres suchte der Kaufmann Erich Förster= ling, geboren am 2. 7. 1893 zu Königslutter, in mehreren auswärtigen Zeitungen durch Chiffre- Inserate„ Chauffeure". Den Interessenten stellte er sich brieflich als Organisationslei ter der Fa- Bü- Leih"( fahrender Bücherverleihbetrieb) vor. Er beabsichtigte auf dem Lande einen Bücherverleihbetrieb u organisieren. Die Einzustellenden sollten auf Kraftwagen die Bücher ausleihen, weitere Propaganda machen und auch gleichzeitig die Leihgebühren einkassieren. Er könne nur einwandfreie Bewerber einstellen und müsse daher vor Einstellung die Einsendung von 4,80 RM. verlangen. Das Geld sei zur Einholung einer Auskunft bestimmt. In Wirklichkeit ist dieser Bücherverleihbetrieb nie zum Entstehen gekommen. F. fonnte nicht nachweisen, daß eine einigermaßen begründete Aussicht bestand, sich das zur Eröffnung eines derartigen Geschäfts notwendige Kapital zu beschaffen. Schriftliche Unterlagen über den Geschäftsbetrieb ,, Fa- Bü- Leih" sind nicht vorhanden. In ungefähr 100 Fällen sind die 4,80 RM. an Försterling eingesandt worden. Auch über die Verwendung dieser Summen fann er feinen befriedigenden Ausschluß geben. Angeblich sind ihm die diesbezüglichen Unterlagen gelegentlich eines Umzuges abhanden gekommen. Eine Auskunft hat er in keinem Falle eingeholt. Försterling ist auch in Gießen aufgetreten und wäre es zur restlosen Erfassung aller geschädigten Personen erforderlich, wenn sich Personen, mit denen Försterling in Verbindung getreten ist, bei der Kriminalabteilung des Polizeiamts Gießen melden wollen. * Frontsoldatenappell. Der Aufmarsch der feldgrauen Kolonnen des Stahlhelms zum 13. Reichsfrontsoldatentag am Sonntag, den 4. September, findet auf dem historischen Parade- und Ererzierplatz des Gardekorps in der Reichshauptstadt, auf dem Tempelhofer Feld, statt. Mit der Wahl dieses Appellplatzes bekundet der Stahlhelm aufs neue seine enge geistige Verbundenheit mit dem Soldatentum der alten deutschen Armee. * Deutsch- britische Studentenkonferenz. In den ersten Septembertagen findet in unserer Stadt eine deutsch- britische Konferenz des Weltstudentenwerks statt, zu der eine größere Zahl deutscher und englischer Delegierten erwartet wird. * Tierschutzverein für Hessen. Die Hauptversammlung des Tierschutzvereins für Hessen findet in diesem Jahre am 15. September in Alzey statt. Der im Jahre 1873 gegründete hessische Tierschutzverein hat es sich zur Aufgabe gesetzt, den Tierschutzgedanken in alle Kreise unseres Volkes zu tragen. * Vogelsberger Höhen- Club. Eine gemeinsame Wanderung zur Turmweihe auf dem Dünsberg findet am Sonntag, den 28. August, statt. Abfahrt Sonntagvormittag 10.20 Uhr nach Bieber. * 12. Herbstregatta. Zu der am morgigen Sonntag stattfindenden 12. Herbstregatta des Lahn- Regatta- Verbandes, deren Ausrichtung dem Verein Rudersport Gießen 1913 übertragen ist, haben 16 Vereine 59 Boote mit 295 Ruderer gemeldet. Es werden 30 Rennen bestritten. Die Vorrennen finden Sonntagmorgen um 8.20 Uhr statt. am * Neue Clangor- Schallplatten! Diesmal fommt die Programmerweiterung des Schallplatten- Volksverbandes ausschließSie bestieg das Rad. ,, Legen Sie nur vertrauensvoll Ihre Hände auf meine Schultern," wandte sich Theo lächelnd um.„ Es fährt sich dann besser..." Sicher lenkte er das Rad durch das Gewühl der Großstadt. Bald kamen sie auf die freie Landstraße. Wie ein Pfeil schoß daß Motorrad über die schnurgerade Chaussee dahin. ( Fortsetzung folgt.) Der Weg zur Pflicht Wir wandern und ziehen dahin durch Wald und Feld, durch Blumen und Blüten, durch die Natur. Wir spüren und fühlen ein Etwas, ein Etwas, das wir uns nicht erklären können, das Herz hebt sich in unserer Brust und heraus strudelt Lust und Le= ben und Fröhlichkeit. Wir fühlen's und können's nicht begreifen, wir wollen nicht begreifen. Was regt sich hier, was will, was kann uns fröhlich stimmen? Die Natur mit ihrem Leben, fühlen wir uns verbunden mit ihr? Wir wandern weiter. Ein Rehlein springt von der Waldwiese ins Gebüsch und schreckt uns auf in unserer Ruhe. In den Aesten singen und locken die Vögel. Auch in uns singt's und strudelt's und lockt's wieder. Aus der Ferne klingt ein Lied. Schon sind sie da, die Sänger, Buben und Mädel, mit Fiedel und Mundharmonika, mit Liedern und Lachen. Grüß Gott! Wir ziehen mit und singen und lachen mit. Ja, es geht noch das Lachen, hier in der Natur ist's noch ein Lachen, ein aufrichtiges, herzliches. Wir meinten schon, es verlernt zu haben, eingesperrt in den Mauern, umgeben von Not und Trübsal. Und nun können wir wieder singen und lachen. Wohin geht ihr?" werden wir gefragt. ,, Wohin? Mit euch!" Am Abend siten wir zusammen in der Jugendherberge. Du bist Schuster und hast keine Stelle? Ja! Und du als Lehrling, fannst du auch weggehen? Ich habe heute zum ersten Mal einen halben Tag bekommen und morgen ist's Sonntag und ich möchte mal in einer Jugendherberge schlafen. Ich bin Student und habe Ferien. Ihr seid vom Rhein, wir sind vom Schwarzwald. Ein buntes Völklein sind wir beisammen und vertraulich und gesprächig und haben uns noch nie zuvor gesehen. Wir fühlen uns wie Geschwister und erzählen von zu Hause, von diesem und jenem Brauch, um dann wüde und zufrieden unsere Lager aufzusuchen. Lachender Sonnenschein wedt uns am anderen Morgen. Schnell sind wir gerichtet und haben gefrühstückt und verlassen die uns lieb gewordene Herberge. Wir können uns noch nicht trennen, wir haben uns noch vieles zu erzählen. Und schließlich muß es doch sein! Der Weg führt wohl wieder zurück zu den Pflichten, zur Arbeit, doch es Nr. 34 lich der Gruppe Meister der Musik" zugute( 25-3entimeterPlatte( M) RM. 1,60, 30-3entimeter- Platte( MD) RM. 2,40, bei Postbezug zuzüglich Porto). Wir möchten auf einige dieser neuesten Clangor- Platten besonders aufmerksam machen, da sie in der Tonwiedergabe wiederum vollendet schön sind. Auf MD 9153,, Am stillen Herd" aus den ,, Meistersingern", den 1. und 2. Teil des Rosenkavalier- Walzers( MD 1041), Loewes undergängliche Douglas- Ballade( MD 9155), die Platte M 9243, auf der Mitglieder der Staatsoper Berlin Händels Largo und Arioso spielen. Hier bieten sich dem Freund edler Heimmusik Spitzenleistungen tonvollendeter Schallplatten zu erstaunlich billigen Preisen. Das neueste Verzeichnis( tostenlos und unverbindlich vom Schallplatten- Volksverband, Berlin- Charlottenburg 2, Berliner Straße 41-43) wird diesen Hinweis voll und ganz bestätigen. Der Zirkus kommt! Von überall leuchten heute mongen die Plakate, aus jedem Ladenfenster, von jeder Reklamewand:... der Zirkus tommt. Zirkus Straßburger kommt! Und selbst den bla siertesten unserer Mitbürger, der schon alles kennt, der schon alles gesehen haben will, zieht dieses Wort Zirkus vor die Plakate Ja, am 2. September ist er da. Der Zirkus Straßburger, wohl der älteste deutsche, der älteste Zirkus des Kontinents, mit seinem riesigen Troß von Menschen, Tieren und Wagen, mit seinem ganzen geheimnisvollen Zauber und seiner lichterhellen Pracht und seinem fabelhaften Programm. ( Siehe Anzeige.) Hauptschießen der Schüzengesellschaft 1926 Gießen e. V. Bei dem diesjährigen Hauptschießen der Schützengesellschaft 1926 Gießen wurden folgende Preise errungen: 100 Meter Auflagestand: Meisterscheibe( 12er Ringscheibe) 1. Preis Kummerow, Gießen, 36 Ringe. Tabelle( 12er Ringscheibe) 1. Preis Appel, Gießen, 159 Ringe. Gabenscheibe( 20er Ringscheibe) 1. Preis Nickel, Nidda, 20 Ringe, Stechschuß 19 Ringe; 2. Preis Neumann, Schotten, 20 Ringe, Stechschuß 19 Ringe. Ehrenscheibe: Appel, Gießen. 175 Meter freihand: Meisterscheibe ( 20er Ringscheibe) 1. Preis Appel, Gießen, 57 Ringe; Tabelle ( 15 Schuß 20er Ringscheibe) 1. Preis Sauer, Gießen 208 Ringe; Gabenscheibe( 40er Ringscheibe) 1. Preis Neumann, Schotten, 40 Ringe. Ehrenscheibe: Sauer, Gießen. Die Beteiligung an dem Schießen auch von auswärtigen Schützen.- war der heutigen Zeit entsprechend zufriedenstellend und sind von den Preisträgern sehr gute Resultate erzielt worden. Aufbewahrung von Butter und Käse im Haushalt. Von Landesökonomierat Dr. Teichert. Bei der Aufbewahrung von Butter und Käse im Haushalt werden vielfach Fehler gemacht, die ein schnelles Verderben dieser Erzeugnisse verursachen. Die Hausfrauen sind oft sehr überrascht, wenn ihre Butter in furzer Zeit einen ranzigen Geruch oder gar einen talgigen Geschmad und ein weißliches Aussehen bekommt. Sie sind gar zu gerne geneigt, diese Erscheinungen in einer fehlerhaften Herstellung der Butter zu suchen. Die Molkereien bemühen sich aber heutigen Tages außerordentlich, wie schon die Markenbutterbestrebungen beweisen, erstklassige Erzeugnisse nicht nur von tadellosem GeUniversal- Reichssteuer- Kassebücher Albin Klein, Giessen, Südanlage 21. liefert billigst kommen wieder Tage, ja, an welchen wir Zeit haben, und wir werden hinausziehen, zu den andern, werden uns mit ihnen freuen und fröhlich sein. D JH Recht jo, turnt und treibt Leibesübungen in allen Arten, aber vergeßt mir dabei das Wandern nicht!" Als ich meinen Ruchsad zu Hause auspadte, fand ich darin ein Büchlein; auf der ersten Seite stand von meinem Freund ges schrieben: Wir wollen frisch sein und froh, Wir wollen frei sein und stark und wollen Kämpfen, Wir wollen Kämpfer sein für Ehre und Sittsamkeit, für Gerechtigkeit, Freiheit und Vaterland, Wir wollen ,, Deutsche Jugend" sein. H. J. Nr. 34 Cametag, den 27. August 1002. schmad, sondern auch von einwandfreier Haltbarkeit zu liefern. Die Hausfrau ihrerseits hat daher ebenfalls die Pflicht, die Milcherzeugnisse so sachgemäß aufzubewahren, daß ihre Bei der Güte bis zum völligen Verbrauch gewahrt bleibt. Butter sind tiefe Wärmegrade, sowie der Abschluß des Lichtes und der Luft diejenigen Bedingungen, durch deren Erfüllung ihre Haltbarkeit am längsten gewährleistet wird. Die Räume, in denen Butter aufbewahrt wird, sollen möglichst tühl gehalten sein. Da die Zersetzung des Butterfettes durch Sauerstoffaufnahme seitens des Fettes erfolgt, also durch die Einwirkung von Licht und Luft gefördert wird, müssen die wirtsamen ultravioletten Strahlen des Lichtes ausgeschaltet werden. Dies geschieht am besten durch Aufbewahrung der Butter in verschlossenen Gefäßen, die für Licht nicht durchlässig sind. Wer die Butter gar in der Nähe des Fensters stehen läßt, hat in fürzester Zeit, oft in einem Tage, ein vollständig verdorbenes Fett zu erwarten. Eine derart aufbewahrte Butter nimmt Aussehen und Geschmad von schlechtem Talg an. Beim Duzdahneiden einer älteren Butter wird man finden, daß die äußeren Ränder dunkler gelbgefärbt sind als der innere Kern. Es ist das ein Beweis, daß die Zersetzung von außen nach innen fortschreitet, und daß man die Güte einer Butter nur dadurch feststellen kann, wenn man nicht von der äußeren Fläche, sondern von dem inneren Kern Kostproben entnimmt. Bei der Aufbewahrung der Käse im Haushalt hat man diese hauptsächlich vor Fliegen zu schützen. Die Käsefliege ist eine kleine Fliege, die leicht durch alle Rizzen hindurchschlüpft, um am Käse ihre Eier abzulegen, aus denen sich in wenigen Bei den Sauermilchkäsen ist Tagen die Maden entwickeln. diese Erscheinung weniger anzutreffen wie bei den Weichkäsen. Namentlich die Weichkäse nach Limburger Art üben zufolge ihres Geruches eine große Anziehungskraft auf die Fliegen aus. Sauermilchkäse vertragen teine längere Aufbewahrung, sie müssen bald gegessen werden. Weichkäse sollten fühl aufbewahrt werden, damit sie nicht überreis werden und zu laufen anfangen. Hartkäse, wie die Schweizerkäse und Tilsiterfäse, werden ab und zu mit Salzwasser abgerieben. Auch werden größere Stüde in mit Salzwasser getränkten Tüchern aufbewahrt. Sind zwei Schnittflächen vorhanden, so wird die eine Fläche, um das Schimmeln zu verhüten, mit Blattzinn bedeckt. Aus Nah und Fern. Saasen. Dienstag brach hier auf dem Grundstück des Landwirts Ludwig Kraft Feuer aus, dem trotz eifriger Arbeit der Feuerwehr die Scheune mit dem gesamten Erntevorrat und die Stallungen vollständig zum Opfer fielen. Die Feuerwehr mußte sich darauf beschränken, das Wohnhaus und die benachbarben Gebäude der anliegenden Grundstücsbesitzer zu sichern. „ Sießener Zeitung" Auerbach a. d. B. Am Samstag, den 27., und Sonntag, den 28. August, findet in Auerbach a. d. B. das diesjährige hessische Jugendtreffen des Vereins für das Deutschtum im Ausland statt. Ueber 1000 Jugendliche aus ganz Hessen werden sich in mehreren Kundgebungen vereinigen. Bei einer Abendfeier am Samstag um 21 Uhr am Kriegerdenkmal und am Auerbacher Schloß und bei einer Morgenfeier am Sonntagvor: mittag um 11 Uhr im Fürstenlager werden namhafte Führer sprechen. Homberg. Nachdem die Mitwirkung mehrerer Reit- und Fahrvereine des nördlichen Oberhessen gesichert ist, findet am 24. und 25. September ein großer Reitertag in Homberg( OberHessen) statt. Lorsch a. d. B. Aus Mangel an Bargeld mußte die Gemeinde einen Teil der Unterstützungen für die Wohlfahrtse:= werbslosen in Gutscheinen auszahlen, die von den Geschäfts= leuten in Zahlung genommen und demnächst wieder eingelöst werden sollen. Alsfeld. Das heftige Unwetter am Sonntag hat dazu ge= führt, daß an der Stadtmauer eine eiserne Geschützkugel freigespült wurde, die 15 Zentimeter Durchmesser hat und nahezu 30 Pfund schwer ist. Die Kugel stammt aus dem Dreißigjähcigen Krieg, bei dem die Stadt im Jahre 1646 beschossen wurde und dann einen mehrtägigen Ansturm der Feinde abzuwehren hatte. Der Altertumsfund wurde dem Alsfelder Museum überwiesen. Schotten. In den letzten Tagen ist hier die älteste Einwohnerin Schottens, Frau Marie Straub, im Alter von über 90 Jahren verstorben. Die Verstorbene war über 40 Jahre als Krankenpflegerin in Schotten tätig. Der Zeppelin- Besuch in Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. Dr. Hugo Edener hat das Programm für den Besuch des Luftschiffes ,, Graf Zeppelin" bei der großen Goethe- Gedächtnisfeier am Sonntag, den 28. 8., in Frankfurt am Main mitgeteilt. Das Luftschiff wird am Sonntag gegen 10.30 Uhr über Frankfurt erscheinen und zunächst einen Lorbeerfranz abwerfen, und zwar auf dem Platz vor dem Schauspielhaus. Schotten. Hier konnte in den letzten Tagen der langjährige Feuerwehrinspektor des Kreises Schotten, H. Eberheim, seinen 70. Geburtstag begehen. Die Freiw. Feuerwehr Schotten ernannte ihren um das Feuerlöschwesen im Kreisgebiete sehr verdienten früheren ersten Kommandanten zu ihrem Ehrenmitglied. Wiesbaden. Die Evangelische Weltkonferenz für Glauben und Kirchenverfassung, die hier vom 24. bis 29. August abgehalten werden sollte, ist auf das Jahr 1933 vertagt worden. Bad Nauheim. Bis zum 25. August 1932 betrug der Gesamtbesuch 19 641 Gäste, darunter 3301 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 3124 Gäste. Eltville. Am kommenden Sonntag, den 28. August, wird Eltville, die Wein- und Rosenstadt im Rheingau, das Fest des 600jährigen Bestehens festlich begehen. 20 Verletzte bei den Kundgebungen in Beuthen. Bei der von der Polizei vorgenommenen Räumung mehrerer Straßen in Beuthen wurden, wie jetzt bekannt wird, etwa 20 Personen, zumeist Nationalsozialisten, verletzt, einige von ihnen schwer. In der Bahnhofstraße versuchten Arbeitslose ein jüdisches Abzahlungsgeschäft zu plündern. Sie wurden jedoch von uniformierten Nationalsozialisten daran gehindert und der Polizei übergeben. Friedberg. In der Feldgemarkung des Kreisortes Ossenheim wurde ein etwa 40 Jahre alter Mann sterbend aufgefunden. Noch vor dem Transport ins Krankenhaus verschied er. Er war vollkommen abgemagert. Allem Anschein nach befand er sich auf der Wanderschaft. Union Ingenieurist und bleibt unübertroffen! Flugzeugbau/ Fliegerschule/ Paplertechnik Schule Elg. Lehrwerkstätten Maschinenbau/ Elektro- Weimar technik/ Automobilbau Prospekt anfordern Darlehn. an Kom. u. Staatsbeamte oh. Borschuß, sow. Angeb. j. Priv.u. Hypoth.- Darlehen. Kreditverwertung G. m. b. H., Köln, Dasselstr. 51. WESTFALIA WERKZEUG Co. HAGENLW 64 Liste grath allab billig Alkoholrückgang infolge Wirtschaftskrise. Eine nicht unerfreuliche Begleiterscheinung der schweren Wirtschaftskrise ist der starke Rüdgang des Branntweinver= brauchs. Auch der Bierkonsum, der wesentlich breitere Volksschichten als der Schnapsverbrauch erfaßt, hat einen Tiefstand erreicht, der etwa dem Verbrauch des Jahres 1878 entspricht. Im letzten Vorkriegsjahr 1913/14 wurden runden 69 Millionen Hektoliter Bier in Deutschland abgesetzt. Im Hochkonjunkturjahr 1929/30 betrug der Bierverbrauch fast noch 58 Millionen Hektoliter. Im Jahre 1931/32( bis Ende März 1932) jank er auf 36 Millionen Hektoliter. Die sportliche Ausbeute von Los Angeles 20 neue Welt- und 31 Olympische Reforde. Die„ NJ3" veröffentlicht in Nr. 35 einige Aufnahmen aus Archiven, welche besonders eindrucksvoll bekannte Filmsterne in früheren Rollen zeigen. Mit 80 Kilometer den Rhein hinunter! Das sogenannte Gleitboot, das bisher hauptsächlich für Sportzwede benutzt wurde, wird nächstens auch im Passagierverkehr auf Rhein und Donau Verwendung finden. Die ersten Bilder dieses neuen Bootstyps zeigt die Münchner Jllustrierte“ in ihrer neuen Nummer( Nr. 35). In Los Angeles wurden, wie eine interessante Statistik zeigt, 20 Weltbestleistungen überboten und 31 Olympische Reforde gebrochen. Davon entfallen 15 Weltrekorde auf die Leichtathletik, 5 auf das Schwimmen. Auch diese, wie viele andere Aufstellungen, beweist, daß Los Angeles sportlich ein sehr großer Erfolg geworden ist. Neue Bücher. Ein Tröster in schwerer Zeit ist der treuherzige alte Lahrer ,, Hinkende Bote", der wie alle Jahre, auch für 1933 wieder in seinem alten Frack erscheint und sich zu den bedrückten Leuten auf die Bank sezen will, um ihnen viele schöne Geschichten zu erzählen. Die ,, Weltbegebenheiten" sagen, wie es hergegangen ist im abgelaufenen Jahr, und wissen allerhand fröhliche Lichter auf das dunkle Geschehen aufzusetzen. Man erlebt noch einmal, was man erlebt hat, und man freut sich, daß man's durchgebissen hat! Der ,, Lahrer Hinkende Bote" für 1933 fostet 50 Pfg., der ,, Große Volkskalender des Lahrer Hinkenden Boten" in Leinwand gebunden 1,20 RM. Das bekömmliche Frühstüd. Das neue Heft der„ Gartenlaube" gibt einige wertvolle Winke für den Frühstückstisch, die der darin vorbildlichen angelsächsischen Küche entstammen. Filmbilder werden historisch. Heute werden die wertvollsten Filmstreifen als Ganzes schon in Archiven gesammelt. Wir suchen verkäufl. Geschäfts und Privathäuser, landw.Anwesen etc. gleich welch. Größe z. Unterbreitunga.Kaufinteressenten. Ang.von Eigentüm. mit Preis u. Beschreibung an die Grundstücksbörse, Stuttgart, Einj.- Abitur Sölderlinstraße 38. Vermittler gesucht. Institut Boltz- Ilmenau, Thür Albin Klein Giessen Vom einfachen Handzettel bis zu den umfangreichsten Katalogen werden alle Drucksachen in Qualitätsausführung schnellstens und preiswert geliefert. Buch- und Zeitungs- Druckerei Fernruf Nr. 2525 und 2526 Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Verlangt beim Einkauf nur deutsche Waren! Es geht von Mund Circus zu Mund, daß Strassburger der Zirkus des deutschen Volfes der Zirkus der mehr als 200jähr. Tradition der Zirkus der Riesenzahlen nach mehrjährigen erfolg und ruhmreichen Auslands= JEF tourneen mit seinem Riesenaufgebot von Menschen ner Heimat zurückBezugsp Redaktions/ fendung nich 44. a Der T der Reichsre war, ist auf rungsfreijen glaubt. Reichsta dium in Ber fammentritt Der Reichstag ufammentre Mit dem frieden abgel Don dem Mi ter Zeit wi Die Be über Zolla und Tieren nach seierhöhungen hält, tritt, ber 1932 in Die pre Sigung die abgefchloffen reform in K veröffentlich gekehrt ist u. demnächst in Gießen zum ersten Male mit seinem Haupt- Unternehmen nur vier Tage gastiert Vom großen Strassburger wird und muß ganz Gießen und Umgebung sprechen! Eröffnungs- Vorstellung Strassburgers Circus- Festspiele auf dem Oswaldsgarten, Freitag, 2. September, abends 8 Uhr Strassburgers phänomenal. Rekord- Spielplan mit 40 Programmteilen in jeder Vorstellung wird auch für Gießen die Sensation des Jahres 1932 bedeuten! Straßburger zeigt in allen Vorstellungen seinen unerreichten, noch nie dagewesenen reichhaltigen Spielplan, bestehend aus nur erstklassigen, internationalen zirzensisch- artistischen Spitzenleistungen, eine auserlesener, epochaler als die andere. Gleich einem monumentalen Filmwert ziehen während dreier Stunden in unaufhörlicher hinreißender Reihenfolge fabelhafte, staunenerregende, fesselnde und farbenprächtige Darbietungen vorüber, unerhörte Sensationen formen sich zu einem glänzend besetzten Programm zusammen, welches genial zusammengestellt und vortrefflich inszeniert eine großartige Schau der klassischen sowie auch modernen Zirkuswelt wiedergibt. Die unvergleichliche Vollendung der Leistungen, all' des Dargebotenen, bedingt, daß Straßburgers einzig dastehendes Zirkusprogramm einen Riesenerfolg aufweisen wird. Straßburgers sensationeller Retordspielplan in einer Manege und einer Riesenrennbahn bedeutet eine vollständige Neuheit für Gießen und das gesamte umliegende Land. Straßburger bietet in seinem Kulturunternehmen ersten Ranges höchster Qualität das Beste vom Besten. Massen für die Massen. Kommen Sie und nehmen Sie die vielleicht in zehn Jahren nie wiederkehrende Gelegenheit wahr, Straßburgers Wunderwelt in sich aufzunehmen. Sie werden es niemals bereuen. Strassburger in Zahlen! und 500 Menschen, 500 Tiere, 100 Wagen, feenhafte Bruntfassade, eigenes Elettrizitätswert, 150 Pferde, 25 Löwen, 35 Tiger, Präriewölfe, Leoparden, Kängeruhs, Spänen, Kragen- und Waschbären, ZwergFüchse, 20 Guanacos, Lamas, Zebus, Zebras, südafrikanische Wasserbüffel, 15 Kamele, Dromedare, 10 Elefanten, 10 Eisbären, 10 Braunbären, 50 eigener Mufiter, 25 Auguste, Clowns, Spaßmacher, 20 Neger, Chinesen, Araber, Maroflaner, Rifkabylen, 10 Tichertessen, Rosaten, 12 Utrainer, 10 Spanier, 8 Czifosreiter, 10 fliegende Menschen und vieles andere mehr und dazu die mehr als niedri gen Einheitspreise, die in der Tat jedem Gelegen heit bieten, sich für einige Stunden von des Alltags Sorgen zu befreien. Nachmittagspreise: 0,40-1,40 RM. Abendpreise: 0,80-2,80 RM. Billets: Zigarrenhaus Loeb, Bahnhofstraße, Telephon 4196. Erwerbslose, Kriegsbeschädigte und Rentenempfänger zahlen an den Zirkustassen bei Vorlage des Ausweises auf allen Sigplägen in den Abend- Vorstellungen nur halbe Preise. Sie kommen natürlich! Der Pr men aller haltung der Landtag den pricht. W über die E Zeitungsve Die V Redistontt wendig wi banten zu Am V den Berlin gen und fid berungen un Der Ar Imgebung mitgeteilt, findigt. Auf das den Dr. O Wandelhalle Reichstagsp Anlag bazu Die 30 Landfreijer Das bedeu Don fajt 2 An S hat, tritt d hof, Kreis Am D Internation terial bejch Ferner wur befanden un Lonnten und Die für des Kampft Reutöllner Im Unt Jungen ver Bolizei bei e und einen Ka in Barboftel Durch ein Detrat, Sabot Deridhärft. Al bis 5 Jahren Standgericht Dem in egten Nachri Därtig 1270 eugfabriten, tünden(?) Nad japa hen der Ma bgefchloffen m ber Mandi Das chine Duri über die China. Der Bürg ridgetreten.