Nr. 7. Fiche Bibliothet unter Causchperfehr über die endenbergijchen Ratur ugendleiters. icht hatte sich der t nd, 5. H., der mege geschlossen wurde un Verfehlungen an ih Der Staatsan pal Das Gericht peruricile De zu vier Jahren& fich ein junger Man Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüddung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Berlegungen erlign. Sahrg. derausstellung? Die Wanderausstel Suß und Vorstand der Der Großen Landwin den Fall an den DO Juni 1932 abgehalten - und Hilfsmittel fin - Bolitische Rundschau. Der Reichspräsident empfing am Donnerstag den Arbeitsusschuß der Vereinigten Hindenburg- Ausschüsse und äußerte gehen in gewohntech dabei über seine Kandidatur. Der Reichsminister des Innern hat am Freitag durch meldung in der Abte Rundschreiben die Landesregierungen gebeten, alle Maßnahmen gend. Eine endgültig ur Durchführung der Wahl des Reichspräsidenten in die Wege nats erhalten, nachdem leiten. Dem deutsch- amerit ornien) gelang es für berung der öffentliche von antideutscher He was in den Bereinig es Vorgehen errei et. Die Reichstagsfraktion des Zentrums und der Bayerischen Salkspartei haben einen Antrag eingebracht, der die Reichsregierung ersucht, daß die Mittel der Reichswesthilfe 1931 ra= her als bisher und in vollem Umfange den ehemals besetzt ge= pesenen Gebieten zuflöſſen. Am Donnerstagabend hat in Genf eine längere Unterredung zwischen Simon, Grandi und Gibson stattgefunden, in der, wie exlautet, die internationale Schulden- und Tributfrage erörtert rorden ist. Im Verlaufe der Donnerstag- Sigung des Hauptausschusses in Genf stellte Tardieu den Antrag, die Bildung der KommissioTem vorzunehmen und außerdem die Bildung eines politischen nkommensteuererklärun Ausschusses zu beschließen, der sich mit den auf die ,, Organisieift unglaublich, was i nung des Friedens" bezüglichen Fragen zu beschäftigen habe. heißt es aufpassen, un en gerade zur zichtige " eine ganze popula Für jeden Steuerzahle Eh aller Fragen und -m auf dem Gebiete des lag Spaeth& Line RM. 1,40. Kurzbriefe"? J parnisje, Steuervort beträgt RM. 2,65 end die Geseze im Steuertermin- Rale Rudolf Lorenz- Verlag 32. Dieser Zeitungs Dor. Ein bedeutendes -Expedition der dische Pressewesen und eugerdes Dokument b ungsanzeige unter alle Woche". Gebanni ter. Werden die Gr er gegen China? Die neue große Wob des Vierhundert- Mi s ist die Frage, die j t die wideriprechend Bild machen. Die ereich bebilderten e n Heft der, Elegant Klein in Gießen Giessen Buchund Zeitungs- Druckerei und 2526 Vorwärtsstrebende k.Belohnung kostenlos durch: & Co., Berlin SWI In einem Aufruf, der von 120 Persönlichkeiten des englischen öffentlichen Lebens unterzeichnet ist, wird die Streichung der Kriegsentschädigungen und Reparationen als einziger Weg aus der Weltkrise und zu neuem Wohlstand gefordert. Die notwendige Zweidrittel- Mehrheit zur Auflösung des Nunmehr Oldenburgischen Landtages wurde nicht erreicht. misz der Vollsentscheid zur Auflösung des Landtages durchgeführt werden. Die Vereidigung Adolf Hitlers als Beamter der braunschweigischen Regierung hat Freitagnachmittag 17 Uhr in den Räumen der braunschweigischen Gesandtschaft in Berlin stattgefunden. Auf einem Laubengelände in Hagen( Westfalen) wurde tom Polizeibeamten ein Sprengstofflager ausgehoben, das aus trva 10 Kilogramm Sprengstoff, 44 Meter Zündschnur, 52 Schuß Infanteriemunition und einem Trommelrevolver be= tand Zwei der Tat dringend verdächtige Personen wurden festgenommen; einer von ihnen ist ein Funktionär der Kommuistischen Partei. Meldungen aus Montevideo zufolge ist das dortige Büro der russischen Handelsvertretung„ Amtorg" polizeilich geschlos= em worden. Durch eine Haussuchung soll zahlreiches tommuitisches Propaganda- Material für die südamerikanischen Staater ans Licht befördert worden sein. Die russische Presse bringt eine Meldung, wonach General Kusmin, der Führer der weißgardistischen Organisation in Charbin, von den Japanern beauftragt worden sei, ein weißja rdistische Division zu formieren. In der spanischen Hauptstadt läuft ein Gerücht um, daß der berühmte Führer des Rif- Aufstandes, Abd el Krim, von der Jmsel Réunion, wo er interniert war, entkommen sei und einen euen Aufstand gegen die Spanier in Marokko vorbereite. Die weitaus in der Mehrheit befindliche nationalsozialistische Stadtratsfraktion von Coburg hat beschlossen, Adolf Hitler zum Ehrenbürger der Stadt Coburg zu ernennen. Unter Würdigung der schwierigen Gesamtverhältnisse haben Die Tarifvertragsparteien im Versicherungsgewerbe sich dahin Derständigt, den Manteltarifvertrag bis zum 3. September 1932 und die geldlichen Leistungen bis zum 30. Juni 1932 zu ver längern. Der Provinzialverband Schlesien des deutschen Gastwirtever= bandes hat beschlossen, alle erforderlichen Schritte zur Organisatimn eines Bierstreiks innerhalb der gesamten Provinz zu unternehmen. Das Bädergewerbe Groß- Berlins, die Bädermeister und Brotfabrikanten haben beschlossen, den Broipreis ab Montag, 29 Februar, um 2 Pfennig herauszusetzen. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Sonntag, den 28. Februar 1932 Hessische Landtagssitzung. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: Die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 8 Der Hefiche Landtag ist am Freitag nach stürmischem die Bedeutung des Handwerks Ende auf unbestimmte Zeit in die Pause gegangen, die sicherlich erst mit der Aufnahme der Etatberatungen zu Ende sein wird. Das Hessenparlament hat vorher mit einfacher Mehrheit den nationalsozialistischen Amnestiegesetzentwurf, der inzwischen eine Milderung erfuhr, angenommen. Da die Regierung verfassungsrechtliche Bedenken geltend macht, so ist mit der Vertündung des Gesetzes nicht zu rechnen, ehe der Staatsgerichtshof, dessen Spruch die Antragsteller anrufen wollen, entschieden hat. Vernebelungstaktik. Eine irreführende These in der Abrüstungsfrage. Die große Debatte auf der Genfer Abrüstungskonferenz hat erneut gezeigt, welche Staaten bemüht sind, die ihnen unbequeme Abrüstung durch diplomatische Schachzüge und juristische Spitzfindigkeiten zu umgehen. Es ist dabei u. a. von Interesse, daß auch in Genf wieder eine seit langem von Frankreich vertretene These hervorgeholt worden ist, eine These, die auch von den französischen Vasallen, namentlich von Polen, angewendet und voraussichtlich bei den kommenden Abrüstungsverhandlungen eine bemerkenswerte Rolle spielen wird: die der ,, Kriegspotentiels" oder der ,, Potentiel de guerre". ,, Potentiel de guerre" ist die Bezeichnung für eine Reihe von Faktoren, die zwar die Kriegskraft eines Landes im Verlauf eines Krieges in irgendwelcher Weise zu beeinflussen vermögen, deren Einfluß auf die militärische Stärke jedoch weder zahlenmäßig festgesetzt noch einigermaßen genau abgeschätzt werden fann. Zu diesen Faktoren zählen vor allem: die geographische Lage eines Landes und seine Grenzverhältnisse, seine Größe, seine Gestalt; Lagerung und Bodenbeschaffenheit, seine Bündnislage und Bündnismöglichkeiten, seine Bevölkerungsverhältnisse, seine wirtschaftspolitische, verkehrs- und finanzpolitische Lage, seine sozialpolitische und staatspolitische Struktur und sein Volkscharakter. Das Gegenstück zu ihnen bilden die sogenannten aftuellen Faktoren, d. h. die eigentliche militärische Ausrüstung eines Landes, die im Frieden bereits vorhanden ist und für die Kriegsführung sofort nutzbar gemacht werden kann und die dementsprechend, im Gegensatz zu den potentiellen Faktoren, auch meßbar ist. Zu den aktuellen Faktoren gehören die Friedensstreitmacht eines Staates zu Lande, zur See und in der Luft und das in ihren Händen befindliche Kriegsmaterial, die ausgebildeten Reserven und das für sie im Frieden bereitgehaltene Kriegsmaterial, die Organisation der Mobilmachung etc. Für sie hat man im Gegensatz zum ,, potentiel de guerre" die Bezeich= nung ,, potentiel de pair" geprägt. Das ist die rein grundsätzliche Bedeutung des„ Potentiel de guerre" und des ,, potentiel de paix". Außer ihr besagen beide Begriffe aber noch etwas anderes ,, Potentiel du guerre" versinnbildlicht die französische These in der Abrüstungsfrage. Sie besagt: dem ,, potentiel de guerre" sei ein weit größerer Wert für die Beurteilung der Kriegslast eines Landes beizumessen als den aktuellen Faktoren. Frankreich vertritt im Zusammenhang da= mit den Standpunkt: Staaten, die in den potentiellen Faktoren anderen Ländern gegenüber unterlegen sind- so sei beispielsweise Frankreich potentiell dem abgerüsteten Deutschland gegen= über unterlegen! vermögen diese Unterlegenheit nur durch eine starke Friedensrüstung und eine im Frieden bereits bis ins Kleinste vorbereitete Kriegsorganisation, d. h. also durch ein startes ,, potentiel de pair" auszugleichen. Dementsprechend müßten sie auch das Recht hierzu haben. Es rechnet gleichzeitig damit die ausgebildeten Reserven und das für diese bereitgehaltene Kriegsmaterial zu den potentiellen Faktoren und will sie dementsprechend von einer eventuellen Rüstungsbeschränkung ausgenommen wissen. Hinter dieser These verbirg sich also offenbar die französische Abneigung gegen wirksame Abrüstung. Diese These ist natürlich gänzlich abwegig. Das Entscheidende der militärischen Macht eines Landes ist nicht das Vorhandensein eines starken ,, potentiel de guerre" allein, sondern die Möglichkeit, es auch entwickeln und zur Wirkung bringen zu können. Diese Möglichkeit aber hängt ab einmal von der Zeit, die einem Lande im Kriegsfalle hierfür zur Verfügung steht. Sie hängt weiterhin ab von der Lückenlosigkeit des„ potentiel de guerre", Die Abstimmung über die Mißtrauensanträge dann aber auch davon, wie weit die Entwicklung des„ potentiel im Reichstag. Die von den Nationalsozialisten, Deutschnationalen, der Deutschen Volkspartei und den Kommunisten eingebrad) ten Mißtrauensanträge gegen die Reichsregierung wurden in gemeinsamer namentlicher Abstimmung mit 289 gegen 264 Stimmen abgelehnt. Die Mehrheit für das Kabinett Brüning betrigt also 25 Stimmen. und Die von den Nationalsozialisten, Deutschnationalen Kommunisten beantragte Reichstagsauflösung wurde mit 299 gegen 228 Stimmen abgelehnt. Die Räumung des deutschen Konsulats in Schanghai. Schanghai, 26. Febr. Die Räumung des deutschen Konsulats ar Donnerstagabend ist auf die unmittelbare Nähe des japarijden Konsulats und des an der Reede liegenden japanischen Flaggschiffes Jojumo" zurückzuführen, da die Chinesen jede Nacht eine heftige Beschießung des umliegenden Gebiets durchfahren. de guerre" ungestört erfolgen oder geschützt werden kann. Das Fehlen auch nur einer dieser drei Voraussetzungen kann die gesamte Wirksamkeit des ,, potentiel de guerre" von vornherein in Frage stellen. Was hilft einem Lande beispielsweise eine hohe Einwohnerzahl, wenn deren wehrfähige Teile militärisch nicht geschult sind und im Kriegsfalle die Zeit fehlt, sie auszubilden! Was das Vorhandensein großer Kohlenvorkommen, was die größte Stahlindustrie einem Lande, das arm an Eisenerzen ist, was die fortgeschrittene Friedensindustrie, wenn ihre Fabriken bereits durch feindliche Luftangriffe zerstört werden können, noch ehe sie überhaupt daran denken konnten, sich auf Kriegsbetrieb umzustellen! Alles dies sind nur wenige Beispiele für die Unhaltbarkeit der französischen These. Ausschlaggebend für die Kriegskraft eines Landes sind eben nicht die in ihm und seiner Bevölkerung unentwickelt liegenden, für kriegerische Zwecke vielleicht verwendbaren Kräfte und Möglichkeiten, entscheidend vielmehr ist hierfür in erster Linie das, was tatsächlich im Frieden bereits für den Krieg vorbereitet ist. und dementsprechend für die Kriegführung sofort greifbar ist. nach dem Enquete- Bericht. Der Ausschuß zur Untersuchung der Erzeugungs- und Absatzbedingungen der deutschen Wirtschaft( Enquete- Ausschuß) hat unlängst durch seinen Vorsitzenden den Schlußbericht zu seinen umfangreichen Untersuchungen vorgelegt. Ueber das Handwerk wird hierin zusammenfassend folgendes ausgeführt: Auf Grund einer umfangreichen Bestandsaufnahme hat erst der Ausschuß den Nachweis geführt, daß das deutsche Handwerk innerhalb der gewerblichen Wirtschaft immer noch einen außerordentliche breiten Raum einnimmt und seinen Bestand im Vergleich zur Jahrhundertwende nicht nur behauptet, sondern sogar durch das Aufkommen neuer Handwerkszweige ( Elektroinstallateure, Mechaniker usw.) gesteigert hat. Für das Jahr 1926 wurden I 307 867 Handwerksbetriebe festgestellt, in denen 1 320 515 Inhaber, 1 517 046 Gesellen und Arbeiter sowie 766 666 Lehrlinge tätig waren. Die Zahl der Angestellten und sonstigen Hilfskräfte, für die das Handwerk arbeitsmarktpolitisch zufolge der fortschreitenden Vereinigung vieler Handwerksbetriebe mit Ladengeschäften eine immer größere Rolle spielt, ließ sich nicht einwandfrei ermitteln. Gezählt wurden in den Handwerksbetrieben 109 325 Angestellte und sonstige Hilfskräfte. Rund 29 Prozent der in Industrie und Handwerk beschäftigten Personen( 12 626 776) entfallen also nach den Erhebungen des Ausschusses auf Handwerksbetriebe. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Handwerks kommt durch diese Verhältniszahl nur unvollkommen zum Ausdruck. Wie die Landwirtschaft ist das Handwerk vor allem ein Tätigkeitsfeld des selbständigen Betriebsinhabers. Von den Selbständigen in Industrie und Handwerk( 1 785 113) sind nicht weniger als 73,9 Prozent selbständige Handwerker. Die Zahl der Berufszugehörigen, die zwar nicht in dem gleichen Maße wie in der Landwirtschaft, aber ebenfalls in benchtlichem Ausmaße als mithelfende Kräfte tätig sind, wurde von dem Ausschuß auf 7,87 Millionen beziffert. Mit Einschluß der Berufszuge hörigen leben rund 12,6 Prozent der deutschen Bevölkerung von der Handwerkswirtschaft, deren volkswirtschaftliche Bedeutung durch die Uebermittlung von Arbeitstechniken und die Ausbil dung von Facharbeitern verstärkt wird. In beider Hinsicht bildet das Handwerk eine wichtige Stütze der deutschen Verfeinerungsindustrien. Größtenteils aus dem Handwerk herausge wachsen, haben diese besonders in ihren Klein und Mittelbetrie ben vielfach noch durchaus handwerkliche Züge. Trotz der verstärkten Lehrlingsausbildung in der Industrie ist das Handwerk auch das wichtigste Rekrutierungsgebiet für ihre Facharbeiter geblieben. Die Zahl der außerhalb des Handwerks tätigen yabrikhandwerker wurde vom Ausschuß mit 1 243 640, der Betriebshandwerker mit I 222 392 angegeben. Unter Berück sichtigung dieser außerhalb der Handwerkswirtschaft stehenden Arbeitskräfte umfaßt der Berufsstand des Handwerks etwas über 6 Millionen gelernte Handwerker oder rund 19 Prozent der hauptberuflich Erwerbstätigen in der deutschen Volkswirtschaft ( 32 009 300). Im Gegensatz zur vorkriegskapitalistischen Produktionsweise ist das Handwerk heute größtenteils auf die Darbietung von Leistungen konzentriert Von den über 100 Handwerks zweigen, die von dem Ausschuß einer Untersuchung unterzogen wurden, sind nur noch verhältnismäßig wenige ausschließlich mit der Gewinnung, Umwandlung oder Formgebung von Stoffen beschäftigt. Diesen Wirtschaftsbereich mußte das Handwerk mehr und mehr an die industriellen Betriebe abtreten, die sich auf dieser Arbeitsunterlage, die durch die Auflösung hausgewerblicher Eigenproduktion erweitert wurde, vornehmlich entwickelten. Der Verdrängungsprozeß des Handwerks ist in der Produktionswirtschaft noch in vollem Gange, wenn sich auch sein Tempo seit der Jahrhundertwende verlangsamt hat. In der Nachkriegszeit werden von den Industrie und Manufakturbetrieben besonders das Schneider, Schmiede-, Tischler: und Sattlerhandwerk stärker bedrängt. Andere Handwerkszweige, wie das Schuhmacher und Uhrmacherhandwerk, haben sich von Produktionsgewerben in der Hauptsache zu Reparaturgewerben oder, wie das Klempnerhandwerk, zu Installationsgewerben entwickelt. Sehr stark ausgebildet ist die Verbindung der Handwerksbetriebe mit Ladengeschäften. Abgesehen von den metallverarbei tenden Handwerkszweigen gibt diese vor allem auch den großen Handwerkszweigen der Fleischer und Bäcker ihre starke Wettbewerbskraft gegenüber den industriellen Großbetrieben. Unter dem Einfluß der industriellen Konkurrenz hat sich das Handwerk verhältnismäßig stark auf wenige Handwerks zweige konzentriert. Von den 1307 867 Handverksbetrieben entfallen fast 80 Prozent auf 19 Handwerkszweige, von denen jedoch die mit Arbeitskräften stark besetzten Handwerkszweige, wie B. das Schneiderhandwerk( 437 893), das Tischlerhandwerk( 292 888) und das Schuhmacherhandwerk( 221 225), in starkem Wettbewerb mit industriellen Betrieben stehen. Z- Obwohl sich das Großhandwerk, besonders in den Bauund Baunebenhandwerken, immer stärker entfaltet hat, sind die Träger der Handwerkswirtschaft die Mittel- und besonders die Kleinbetriebe geblieben. Von der Gesamtzahl der Handwerksbetriebe machen die Allein- und Lehrlingsbetriebe 2,8 Prozent, die Betriebe mit einem Gesellen 21,8 Prozent aus. Sonntag, den 28. Februar 1932. „ Gießener Zeitung" Zwei bis fünf Geſellen beschäftigen 12 Prozent, sechs bis zehn| Massenflucht und Verzicht auf Besitz. Gesellen 1,9 Prozent der Handwerksbetriebe. Im Vergleich zur Vorkriegszeit ist die Betriebsgröße in den meisten Handwerkszweigen verkleinert. Die Ursache dieses Rückgangs der Betriebsgröße ist zum erheblichen Teil die stärkere maschinentechnische Ansgestaltung der Handwerkstätigkeit, die bei schwä cherer Besetzung der einzelnen Handwerksbetriebe mit Arbeitskräften ihre Leistungsfähigkeit erhalten und teilweise gesteigert hat. In vielen Handwerkszweigen wurde die Verkleinerung der Betriebsgröße durch die Verengung des Arbeitsbereiches hervorgerufen. Die hierdurch bewirkte Verschlechterung in der Rentabilitätslage hat z. B. im Schuhmacher, Sattler-, Schneider- und Buchbinderhandwerk eine frühzeitige Freisetzung der ausgebildeten Arbeitskräfte herbeigeführt, die bei der verminderten Aufnahmefähigkeit der Industrie für gelernte Arbeiter vielfach zur Eröffnung eines selbständigen Betriebes gezwungen waren. Infolge starker Beschäftigungsverluste ist daher eine Uebersetzung mancher Handwerkszweige eingetreten, die vor allem auch in den Kalkulationsmethoden und in den Kalkulationssägen ihren Ausdruck findet. Bei Einkommen selbständiger Handwerksmeister, die häufig unter denen gelernter Industrie arbeiter liegen, lebt teilweise die Idee der ,, Nahrung" und des ,, gerechten Preises" in den notleidenden Handwerkszweigen wieder auf. Je mehr sie verwirklicht wird, um so stärker wird der Preis der Produkte und Leistungen des Handwerks aus dem Zusammenhang des allgemeinen Preisniveaus gelöst und der Ansatzpunkt für den Ersaz handwerklicher Tätigkeit erneut geschaf fen. Diesen Zusammenhang hat der Ausschuß in seinen Einzelberichten über das Handwerk und die mit dem Handwerk konkurrierenden Industriezweige verschiedentlich dargestellt. Be sonders in Erscheinung tritt das Mißverhältnis zwischen Hand werkseinkommen, Handwerkspreisen und Arbeitsmöglichkeiten beim Schuhmacher und beim Buchbinderhandwerk. Für die Ausführung der dem Schuhmacherhandwerk verbliebenen Aufträge würde nach den Feststellungen des Ausschusses die Hälfte der zurzeit vorhandenen Betriebe ausreichen. Die Hauptstütze des Handwerks ist nach wie vor die Befriedigung eines lokalen Bedarfs. Reichsverkehrsministerium und Sowjet- Benzin. Es wird uns geschrieben: Nach einer Mitteilung des Benzol- Verbandes in Bochum hat das Reichsverkehrsministerium in einem Schreiben an eine große Reihe von Wirtschaftsverbänden und Kraftverkehrsgesellschaften Veranlassung genommen, die „ Derop", die russische Absatzgesellschaft für russisches Benzin in Deutschland, zu empfehlen. Soll man es glauben, daß dieser unerhörte Mißgriff einer leitenden deutschen Behörde in dem gleichartigen Vorgehen des Deutschen Städtetages jogar noch ein würdiges Gegenstück erhalten hat? Die Begründung in beiden Fällen, durch russische Einfuhr werde die deutsche Ausfuhr nach Rußland gefördert, ist derart kurzsichtig, daß man sie nur unbegreiflich nennen kann. Mit Recht erinnert demgegenüber der Benzol- Verband an die„ platte Wahrheit", daß Beschäftigung der eigenen Industrie weit mehr Arbeit im Gange halte, als alle Umwege über Jmporte und Exporte. Es wurde bereits mehrfach in der Presse darauf hingewiesen, daß das Verwaltungspersonal von Zentrale und Betriebsstellen der„, Derop" überwiegend kommunistisch eingestellt ist und die Nachrichten von einer indirekten Sondervergütung der ,, Derop" an die Rot- Front- Kraftfahr- Staffeln sind bisher nicht widerlegt worden.( Woher das Verwaltungspersonal stammt, geht aus der Eintragung der Vorstandsmitglieder in das Breslauer Handelsregister hervor? Jsai Polonski, Gregorio Ackermann, Oski Merdinian und Andrej Sawin, sämtlich in Berlin.) Es ist daher auch kaum anzunehmen, daß der Leitung der ,, Derop" eine Unterstützung kommunistischer Umsturzbestrebungen fernliegt. Warum trotzdem die russische Handelsgesellschaft empfohlen wird, bedarf dringend der Aufklärung. Rolli, der Stürmer. Roman von Falt Heldburg. ( 8. Fortsetzung.) Atemlos war die Menge den Vorgängen, die sich viel schneller abspielten, als sie sich erzählen lassen, gefolgt. Nun brach ein ohrenbetäubender Lärm los. Was Maria Hedemann nicht für möglich gehalten hatte, geschah zwanzigtausend Franzosen jubelten elf deutschen Jungen zu. Aber mehr und mehr erwiesen sich die Franzosen als stärker: Angriff auf Angriff rollte gegen das bewehrte Tor der Deutschen. Nur dem hervorragend arbeitenden Schlußmann der Gäste war es zu danken, daß die Pariser nicht zu Erfolgen tamen. Hin und wieder nur blitzte bei den Deutschen eine technische Glanzleistung auf, aber sonst war ihr Spiel matt und farblos. Die Franzosen lieben Temperament und Begeisterung im Spiel. Hier und da ertönen grelle Pfiffe des Unwillens. Man hatte von den Deutschen mehr erwartet. Dr. Kurth lief unruhig an der Linie entlang. Er war verzweifelt. Er fannte den Lichti nicht wieder. Der lieferte ein topfloses, zerfahrenes Spiel wie noch nie. Dabei schien es, als ob er sich nicht die geringste Mühe gäbe. Jede noch so gut eingeleitete Aktion seiner verzweifelten Nebenleute verpaẞte er. Immer drückender wurde die Ueberlegenheit der Franzosen. Jeden Augenblick mußte ein Tor fallen. Dr. Kurth rief einige Worte über den Play. Roland Lichti ging in die Abwehr, der rechte Verteidiger, ein stämmiger, untersetzter Bursche, übernahm die Sturmführung. Nun kam etwas mehr Druck und Geschlossenheit in den deutschen Angriff. Langsam gewannen die Gäste an Boden, kämpften zäh und ver bissen. Schon wollte Dr. Kurth neue Hoffnung schöpfen, als er zu seinem größten Entsehen sehen mußte, wie der Linksaußen der Pariser aufs deutsche Tor zulief, aber von Lichti zu spät angegriffen wurde: Der Ball gelangte zu dem französischen Halblinken- ein Schuß Frankreich führte 1: 0! Ein fürchterliches Getöse setzte ein.„ Stade Stade Stade!" schrien die Zuschauer begeistert." Der Pfiff, der die Pause ankündigte, ging im Lärm unter. Die Mannschaften verließen den Plaz. Aufgepeitscht vom Erleben dieser fünfundvierzig Minuten erwogen die Zuschauer das Für und Wider. Der Endsieg, ein überlegener Erfolg der Einheimischen stand fest. Maria Hedemann fannte zu wenig vom Fußballspiel. Aber soviel hatte sie doch festgestellt, daß es nicht gut um die Deut schen stand, daß insbesondere Roland Lichti ganz und gar versagte. Das tat ihr leid. Doch sagte sie sich, daß es nicht schaden fonnte. Nun würde sie etwas zu trösten haben. In der Rheinisch- Westfälischen Zeitung Nr. 623a( 1931) lesen wir: ,, In der Reihe der Erscheinungen, die kennzeichnend sind für die augenblickliche Wirtschaftslage, macht sich in der letzten Zeit mehr und mehr ein neues Moment bemerkbar: Das ist der freiwillige Verzicht auf den von links gerichteten Kreiſen viel geschmähten Besitz, der sich allmählich zu einer solchen Last auswirkt, daß in einzelnen Fällen von den Eigentümern die ihnen zustehenden Besizerrechte gerne und ohne Aufforderung freige geben werden Vor allen Dingen handelt es sich dabei um Vil len, teils mittleren, teils größeren Umfanges, die wegen der auf ihnen ruhenden Lasten einfach nicht mehr zu halten sind. So wird aus Süddeutschland ein Fall bekannt, in dem ein Schloß mit ausgedehnten Parkanlagen für den Spottpreis von 25 000 RM. zu verkaufen ist, weil sein Besizer die zwischen 30 bis 40 000 RM ausmachenden Steuern nicht mehr aufbringen kann. Aber es findet sich niemand, der 25 000 RM. für das Objekt geben möchte, um Schloßbesizer zu werden, und dafür Steuern zu zahlen, die ihrer Höhe nach zu den großen Einkommen gerechnet werden müssen. Ein anderer Fall wird aus Hannover berichtet. Hier hat der Besitzer einer großen Villa, die einen Wert von 1 Mill RM. repräsentiert, der Stadt das Objekt zum Geschenk gemacht; auch weil es ihm nicht mehr möglich ist, die drückenden Grund- und Hauszinssteuern für sein Eigentum aufzubringen Von dem Notariat 9 in München wird am 23. Dezember eine Besitzung in der Georgenstraße 8 versteigert werden, die eigentlich besiglos ist. Der Besizer hat bereits vor Monaten auf seine Eigentumsrechte verzichtet. Es handelt sich um ein Haus, das 16 Zimmer enthält, ein Rückgebände mit Hausmeisterwohnung, eine Garage, Stallungen sowie eine Gartenlaube. Das Objekt wurde 1900 mit einem Kostenaufwand von I Mill Mark erbaut. Ein noch wertvolleres Besitztum, die Villa Henschel in Kassel, soll auf Antrag ihrer Besizerin sogar niedergerissen wer den. Die Familie hat das Haus bereits vor längerer Zeit ver lassen, um wenigstens die Hauszinssteuer zu sparen Aber auch noch die ganz unabhängig davon fällige Grundvermögensstener ist für die Familie Henschel zu hoch Ge heißt, daß die Abgaben für die Unterhaltung des Gebäudes sich zwischen 80-85 000 RM bewegen Dabei ist zu bemerken, daß die Villa im Jahre 1900 mit einem Kostenaufwand von 4 Millionen erbaut wurde. Wie erheblich die steuerlichen Lasten sind, die auf einem derartigen wertvollen Besiz ruhen, geht aus der Berech= nung der Grundvermögen und Hauszinsstener hervor, die fällig wird bei einem Objekt im Steuerwert von 1,8 Mill. RM. Dabei sind an preußischer Grundvermögenssteuer 4320 RM. zu zahlen. Der 100prozentige preußische Zuschlag erfordert nochmals 4320 RM. Angenommen, die Gemeinde erhebt auf den Grundbetrag 300 Prozent Gemeindezuschlag, dann vermehrt sich die Last um weitere 12 960 R Je nach der Be lastung, die in diesem Falle eine halbe Million beträgt, ergibt sich an Hauszinssteuer ein weiterer Betrag von rund 26 000 RM., wenn man nach dem Steuersenkungsgesetz mit Co5 Prozent Zuschlag rechnet Zählt man die gesamte Belastung zusammen, den Jahresbetrag der preußischen Steuer vom Grundvermögen einschließlich des 100prozentigen preußischen Zuschla ges, sowie den Gemeindezuschlag und die fällige Hanszinssteuer, dann ergibt sich ohne Unterhaltunaskosten eine Gesamtbelastung von nahezu 48 000 RM Das macht im Monat rund 4000 RM. aus. Wer kann diesen Betrag in der heutigen Notzeit noch aufbringen? Deshalb erscheint die Massenflucht aus den eigenen Besitzungen, die ihre Parallele in dem Tausch von Großwohnungen gegen kleinere Wohnungen findet, ständlich. nur zu verIn ihrer Nähe saß ein elegant gekleideter Herr, der den Südländer nicht verleugnen konnte. Kopfschüttelnd war er den Vorgängen auf dem grünen Rajen gefolgt; erregt zupfte er an seinem Bärtchen, das die Oberlippe zierte. Im klingenden Spanisch sagte er einen Fluch nach dem anderen. Er schien restlos enttäuscht zu sein. Der Fußballtönig. Das Spiel begann von neuem, ein großartiger Kampf um den Sieg. In immerwährender Bewegung war die Masse; wie Seine Blide umflammerten den Mittelstürmer förmlich. magnetische Wellen strömte es über auf die Spieler; rauschte und raunte, flutete und brauste es über den Plaz. Jetzt änderte sich das Bild: die Deutschen beherrschten mit Nr. 8. Wenn man diese Folgen einer überhohen steuerlichen Be lastung unvoreingenommen betrachtet, kommt man immer wieder zu dem zwingenden Schluß: Die kapitalbildenden Steuern, wie Einkommen, Vermögen und Erbschaftsstener, aber auch die Grundbesitzsteuer, müssen herabgesetzt werden. Es ist bereits be tont worden, daß die Neuregelung der Hauszinssteuer, trotz ihrer vermeintlichen allmählichen Senkung bis zu ihrem Fortfall im Jahre 1940, nichts anderes bedeutet, als die ,, Verewigung" einer Last, die bereits Mitte vorigen Jahres in Fortfall kommen sollte. Um so mehr müßte es das Bestreben der Reichsregierung und aller an der Gestaltung der öffentlichen Finanzen interessier ten und dafür verantwortlichen Kreise sein, in den offensichtlichen Fällen von Ueberbesteuerung weitgehende Milderungen eintreten zu lassen! Nur auf diese Weise sind wertvolle Objekte vor dem Verfall und ihre Besitzer vor dem Ruin zu bewahren." Den Schlußfolgerungen der Rheinisch- Westfälischen Zei tung haben wir kein Wort mehr hinzuzufügen." Db die Reichs regierung nun endlich die notwendigen Konsequenzen ziehen wird? Dder sind dem Reichskanzler Dr. Brüning derartige Fälle, wie sie die Rheinisch- Westfälische Zeitung mitteilt, unbekannt? Wir empfehlen dann die Lektüre! Lokales. * Senkung der Preise für Bier und Flaschenbier. Es ist fest gestellt, daß ein großer Teil der Wirte und Flaschenbierhändler die verordnungsmäßige Bierpreissenkung, die schon ab 6. Fe bruar 1932 hätte erfolgen müssen, noch nicht vorgenommen hat. Zur Orientierung der Gäste bzw. der Käufer wird der Aushang eines Preisschildes im Wirtslokal bzw. Verkaufsraum, auf dem der Bierpreis nach dem Stand vom 8. Dezember 1931 und det herabgesetzte Preis vom 6. Februar 1932 ab ersichtlich ist, ge fordert. Die Preisschilder über Bier und Flaschenbier müssen polizeilich abgestempelt sein. Wir weisen die widerstrebenden Wirte und Flaschenbierverkäufer auf die unangenehmen Folgen hin, die ihnen durch Nichtbeachtung der Verordnung entstehen tönnen. * Senkung der Mineralwasserpreise. Für den Kleinverkauf von Heilwasser, Tafelwasser, künstlichem Mineralwasser( Eelterswasser und Limonadenwasser) und Solewasser müssen in La dengeschäften und Apotheken die Preisverzeichnisse mit den auf Grund der Verordnung vom 9. Februar 1932 sich errechnenden Kleinverkaufspreisen gut sichtbar aufgehängt werden. Etwaige widerstrebende Verkäufer werden auf die unangenehmen Folgen hingewiesen, die ihnen bei nicht sofortiger Beachtung dieser Anordnung entstehen können. Auf die diesbezügliche Verordnung vom 9. Februar 1932, veröffentlicht im Amtsverkündigungsblatt Nr. 14 vom 23. Februar 1932, wird hingewiesen. * Einbruchsdiebstahl. In der Nacht zum Mittwoch wurde in das Anwesen der Firma Geiße eingebrochen. Die Täter hatten es auf die in dem Hofe abgestellten Kraftwagen abgesehen. deren Behältnisse sämtlich durchwühlt waren. Da die Täter von der Straße aus nicht direkt in den Hof gelangen konnten, wähl ten sie ihren Weg durch die Weinertsche Kartonnagenfabrit. n diesem Anwesen überstiegen sie das Hoftor, stiegen nach 3er: trümmerung einer Fensterscheibe in den Fabrikraum ein und ge langten durch ein auf der Rüdseite gelegenes Fenster in den Hof der Firma Geiße. Entwendet wurde, da die Täter in den Kraftwagen nichts vorfanden, auf dem Rüdwege aus dem Fabrikraum nur ein Karton mit sechs Rollen weißer, grüner und gelber Toi lettenseife. * Diebstähle. In den letzten Tagen wurde vor dem Arbeits amt eine elektrische Fahrradlampe, gezeichnet B. D., aus einem Kauft nur deutsche Waren! ihrem berechneten Zuspiel die Lage, spielten jedoch immer noch vorsichtig und abwartend, als suchten sie die Schwächen des Gegners zu erkennen. Roland Lichti spielte wieder im Sturm, spielte und fämpfte. Er war ein ganz anderer als in der ersten Hälfte das war der alte ,, Rolli", der daheim Tausende be geistert, der seine Elf von Sieg zu Sieg geführt hatte. Dr. Kurth atmete auf. Der Herr mit dem kleinen Bärthen rauchte aufgeregt eine Zigaretten nach der anderen. Seine Blide umflammerten den Mittelstürmer förmlich. ,, Ganz große Klasse", murmelte er ,,, die Pariser Luft ist entnervend und gefährlich, aber der Mann hat sich zu seinem Können zurückgefunden." Wieder einmal lagen die Franzosen im Angriff. Es sah gefahrdrohend aus für die Deutschen. Da lief Roland Lichti zurüd, fämpfte mit einem Franzosen um den Ball, blieb Sieger, umspielte, zwei drei Mann Gebannt erhoben sich Tausende von den Sitzen. Elegant in der Kurve liegend, den Ball wie mit unsicht barem Faden am Fuße haltend, flog der Mittelstürmer über das Spielfeld. Etwa zwanzig Meter vor dem Tore stoppte er den Ball, eine blizschnelle Wendung täuschte einen Angreifer, hart fegte der Ball über den Boden zu spät warf sich der inter nationale Tormann Frankreichs- Das Spiel stand 1: 1 un entschieden. Zwanzigtausend Franzosen waren bezaubert vom Spiel der Deutschen. Irgendeine französische Sportzeitung hatte erwähnt, daß der blonde Mittelstürmer daheim Rolli" genannt werde. Jekt brüllten diesen Namen zuerst die Landsleute aus der deutschen Kolonie, dann auch einige Pariser. Hartnädig fämpften die Franzosen um den Sieg. Aber man sah, daß ihre Kraft gebrochen, ihrem Spiel der Schwung genommen war. Rol- li! Rol- li!" Immer lauter flang es über den Platz. Der Botschaftsrat freute sich. Wieder einmal zwedmäßige Propaganda für Deutschland. Was waren die Sensationen eines Sechstagerennens gegen diesen heroischen Kampf? Das war Sport, war lodernde Begeisterung! Zweiundzwanzig, die ihr alles für ihren Club, für ihre Stadt, für ihr Land daransetzten und Tausende mitrissen.. Die Minuten verstrichen. Dr. Karsten saß da, überwältigt von dem Erlebnis. Fabelhaft, diese Energie der elf Deutschen! Für Maria Hedemann versanten die Vorgänge auf dem Spielfeld. Sie sah wie durch einen Schleier nur den einen: Roland Lichti. Sie war jung, schön und frei. Und das Leben, das herrliche bunte Leben loďte und lachte. Fortsetzung folgt. Gonnta Gelreld Mart 021 Berlin BeateBo 25 2 Stettin Leate Bo 252 Breslau Lente Bo 252 Königsb Leste 25.2 Magdeb Leste 23 2 Gleiwiz LenteBo 232 Aichea 0 25 18 2 annhe 9.0 25 Ben en 222 Karaber 90 25 Lepre 18 2 Enlar 92 02 18 2 Kambu RLD 2 YeRre 24. 2 Dortmu S 0.2 2.81e. bres au 9210 2 Cente 18 . Dr Bi Roge Dr Bin Lan T Da.e Dra Bin Seu gut MI Beide allen Te Ein un insbes DE 3. Flaschenbier. Es ist f und Flaschenbierhänd ng, die schon ab 6. nicht vorgenommen h äufer wird der Aush Verkaufsraum, auf de Dezember 1931 und b 32 ab ersichtlich ist, und Flaschenbier mi isen die widerstrebend ie unangenehmen Folg Königsb. P. LenteBorie ab Bod. 25.2. m Gene Devisen ( in Reichsmart) in RM. jür 1000 kg Roggen Weizen Gerste Hafer New Yort 1$ Martt ort Berta Ber euse Bewidi Her funt ell Qual jele Gerd. Her ( lift Buenos Aires 1 Pap Peso eute London 1 Amsterdam. 100 Gld. Wlari. Ware Ropenhagen. 100 Rron. FIL. In 163-169 L. Win Mori 149-156 475 Stockholm.. 100 Rron. Oslo Italien 261% 259 WTA 165-163% Schweiz Paris Ma 210%-210 Jult 206 205 Ma 268% - Ma 174-173 Brüssel. 26881. Jult 24712 Jult 274 180179% Braq Wien. Nr. Sonntag, den 28. Februar 1932. erhoben tenerlichen mmt man immer wie lbildenden Steuern, ftssteuer, aber auch erden. Es ist bereits Sauszinssteuer, troß ih s zu ihrem Fortfall als die, Verewigun res in Fortfall komm ben der Reichsregieru ben Finanzen intereffe n, in den offensichtlic Milderungen eintret ertoolle Objekte vor de zu bewahren." nisch- Westfälischen ufügen. Ob die Reh Confequenzen ziehen wir ing derartige Fälle, itteilt, unbekannt? ३ ,, Gießener Zeitung" Preistafel für Handel und Landwirtschaft. ( Wochenbericht vom 21. bis 25. Februar 1932) ( Ohne Gewähr.) Getreide. Getreide- Preise am 26. Febr. an den deutschen Börsen ohne Gewähr Berlin 72-73 193-195 75-76 248-250 Brau BentеBor e 25.2 12 pomm. Barthe Nege mina 76-77 83 78-79 Mara 202-201% ai Amtliche Devisen- Notierung. Die Viehpreise der Woche ( Mitgeteilt com Deutschen Landwirtschaftsrat.) Nr. 8. 27. Februar Geld Brief 25. Februar Geld Brief Rinder Kälber RM RM RM RM 4,209 4,217 4,209 4,217 1.028 1,032 1,028 1,032 Augsburg Berlin 10-33 Schafe 24-38) 40-55 Schweine 28-40 12-34 18-44 20-38 35-44 14,64 14,68 14,64 14,68 Bremen 12-36 28-42 1a) 38-40 28-44 169,93 170,27 169,93 170 27 Breslau 6-30 26-40 21-39 83-41 80,72 80.88 80,57 80,73 Dortmund 16-34 25-43 84-45 80,92 81,08 80.87 81,03 Danzig Gulden 12-21 10-41 12-24 22-29 100 Kron. 79,27 7943 79,27 79,43 Dresden 10-36 30-42 28-42 33-42 100 Lire 21.88 21.92 21.88 21,92 Chemnitz 14-33 28-38 20-38 35-45 100 Frcs. 81,98 82 14 81,99 82,25 Düsseldorf 15-37 20-66 34-47 100 Frcs. 16,57 16,61 16,57 16,61 Elberfeld 12-37 25-44 二 8-45 100 Belga 58,64 58,76 58,59 58,71 Effen 15-35 20-44 a1) 33-36 32-46 100 Kron. 12465 12,485 12,465 12,485 Frankfurt 15-35 25-38 20-30 80-44 100 Sch. 49,95 50,05 49.95 50,05 Hamburg 8-36 25-43 8-35 27-40 Stettin Lente Borle märt 25 2 Domm Domm. Somm I Spanien.. 100 Peseta 32,67 32,73 32,67 32.73 Hannover 12-35 20-42 15-35 85-43 75% 252 72-73 204 71-72 Brau Industr. art 140 154 Karlsruhe 17-36 31-40 32-48 neu 74-75 75 Futer 162-170 eunt 70-71 78-79 u W slänt Breslau ichiel. icle). Ban niand Lente Börle 71-72 25.2. 75,0 enfte 184 mtil 147 71,2 210 74,5 252 gue 180 ali 69 206 78,0 256 Sont m. 174 new neu 72,5 Winter ausländ 72.0 242 Anduftr 174 1u8iant 760 715 u bef. 735-730 695 715 211 111 745 256 De ein ab Rlb did 735 enc 11 บาง 745 nicht rod. Ful Ind D.Boden 1111 Beilad. nlant 151-152 1. Bell hell hell u.d. Derbi ein Bemen. 155-154 -155 Weißtohl, hiesiger Wirsingtohl hiesig Rot ohl, hiefiger. Rottohl, IIa... Rosenfohl Rohlrüben Rote Rüben Rübchen echte Spinat, rhein.. Inländisches Gemüse. 50 Kg. 4,00- 5,00 4.50- 8,50 4,50-6,00 3,00 4,00 18,00-20,0 Bapunzel, rhein.. 35,00-40 00 Rapunzel Dresden. 75,00-80,0 Rhabarber, Treibh. 10.00-20,00 Champign., Treibh 70,00-130.0 Grünkohl Rettiche Dresd. Schod 4,00- 8,00 Meerrettich, 50 Rg. 35,00-40,00 Sellerie gew. Porree e n. Gr. Schd. 0,70- 2.00 Petersilie, 100 Bb. 6,00-10,00 Petersilwurz. 50 Rg. 6,00-10,00 Zwiebeln 11,00-13 00 11,00-13,00 Zwiebeln. gr. Futtermittel Berlin, RM je 100 kg Weizenkleie fr. Berlin " 23. Febr. Raffel 12-34 24-35 32-43 Kiel 10-33 13-42 a1) 33-36 26-43 50 Kilo Köln 14-34 25-60 28-37 85-47 Leipzig 16-35 26-40 30-37 36-43 9,00-15,00 2,50-3,50 Rettiche, Baner. 3,00-5,00 Mohrrüben, gewasch. Rübchen 2.50- 3,25 Geller e 5,00-8,00 12,00-15,00 3,00-5,50 Schock- Bund Radieschen, Dresd. 8,00 5,00-9,00 Magdeburg 12-33 20-40 20-34 32-45 Mannheim 10-36 32-44 c) 12-20 36-48 München 9-34 25-38 38-58 28-42 Nürnberg 10-33 *) 28-45 35-55 87-48 Blauen 12-30 30-40 28-36 38-48 Regensburg 6-31 *) 25-42 *) 35-50 740 u.Betlar bla usp. weich n Ber. 209-210 252-255 168-174 150-154 206-208 76-77 70-71 ausiend Futter 170-172] inland. 155-158 ali 75-76 250-252 er 77-78 252-254 Brau m 179 185 ausländ aute 186-190uslän neu Gleiwiz Dua). Диф Lente Bör.eD SL D. Schol. poll Brau 23 2 71,5 76 71.2 205 74,5 247 mittl gute 163 168 Dich D.- Schl. Dqual neu 25 Feb 143 Auftrieb: 10.00-10.40 Boin. Boin. D. Schl. einfte 178 Winier Boin. Roggenkleie 10.Sbl. 712 .112 200 74,5 78 222 Induftr. 163 D. Schl. 137 Leintuchen Basis 37% Somm. Trockenschnigel 9.75-10.25 9.85-10.25 9.75-10.25 12.20-12.40 11.90-12 00 8.10-8.20 Rinder 2318 Auslandstälber y 572 Schafe 3790 Bullen 639 D 8.00-8 10 Rühe und Färsen 1167 zum Schlachthof dirett Auslandsschafe 166 in.andi 74 пеп utter 172-71 Winter 170-180 175- 185 rbe n. 160 172% Domm. ausländ do. ab Stettin ntan 157-185 Erdnußkuchen 50% ab Hamburg do. Mehl 12.30-12.40 11.90 12 60 12.50 12.40-12.50 12.30-12.40 zum Schlachthof direkt Auslandsrinder 85 Schweine 9951 Kälber 24 1790 zum Schlachthof direkt 1110 Auslandsschweine zum Schlachthof direkt all Hülsenfrüchte RM. je 100 kg Preise: Ochsen ( Amtl. Berliner Notierung) 23. 2. A1... A 2. B1. 36 33-35 Kälber 38-45 30-38 Viktoria- Erbsen. 20-27 21-232 15-17 20-27 B2. 18-28 21-23 C 15-17 D 29-32 24-27 Schafe A 1. A 2. 16-18 1612-18 Bullen A 27-28 B1. 38-40 36-38 Ackerbohnen 14-16 14-16 B 25-27 B2. 28-31 Donau 101-102 16-19 16-19 24-25 82-35 VERTEBörje 24. 2. Lupinen blaue. B S BK. Mar 86,0 84.0 Mar 87.0 85.0 Ma Mai 91.7 90 5 Juli 97,0 Juli 94,0 92,0 Eft är Ma W K. 95 0 Mais 2 K. Mär 69.0 68 0 gelbe 950 93 5 at 70,5 95 Geradella, neue. 10-12 14-16, 14-162 29-34 30-35 10-12 Ꭰ Kühe 20-28 24-27 20-23 23-30 Schweine A 43 Juli 97,0Ott Juli Ott Domm 185-190 72,0 70 0 C 15-18 40-43 Mehl. 12-14 88-40 in land. ausländ oftpr oftor. 175-180 ausland 177-180 ausländ Färsen A 30-32 34-36 27-30 F War. Ma 208 Mar 255 8. Wlar la 262( Mara Sept. Sept Juli Jult 265. Dfi 244 De Der Dft. Dex Inländ Auszugsmehl M. 43,00-44,25 38,00-38,75 38,00-40.00 30,50-32,50 Fresser 22-25 Sauen 19-23 38-41 Amer. Weizenmehl ab Rai Hamburg 3,75-4,25 Roggenmehle: 60% hiesiger Mühlen 30,00-32,00 Roggenmehl, grob, hief. Mühlen 23,50-25,00 6/70% Roggenmehl inländ. Mühlen. Roggenmehl, grob inländ Mühlen Tendenz stetig 28,00-29,00 21,50-22,50 7,00-12,00 9,00-12,00 Stetten 10-28 13-40 15-37 30-42 Stuttgart 9-34 27-39 27-42 " Wiesbaden 19-34 20-40 25-32 33-40 8widau 8-30 28-40 26-38 84-46 *) Schlachtgewicht. " er Verordnung entste Für den Kleinverla em Mineralwasser( E Solewasser müssen in verzeichnisse mit den a ar 1932 fich errechnend hängt werden. Etw ie unangenehmen Fol ger Beachtung dieser& esbezügliche Verordn Amtsverkündigungsbl ngewiesen. zum Mittwoch wurde ochen. Die Täter hat Kraftwagen abgele waren. Da die Täter gelangen fonnten, w Kartonnagenfabrit Oftor, stiegen nach 3 Fabrikraum ein und genes Fenster in den die Täter in den Kr ege aus dem Fabrikron , grüner und gelber wurde vor dem Arbeit eichnet B. D., aus eine The Waren Dielten jedoch immer fie die Schwächen pielte wieder im St anderer als in der er der daheim Taufende ieg geführt hatte. en rauchte aufgeregt Blide umflammerten er ,,, die Pariser Luft Mann hat sich zu fein jen im Angriff.& Da lief Roland m den Ball, blieb Sing on den Sigen. en Ball wie mit uni er Mittelstürmer über dem Tore stoppte et hte einen Angreifer, spät warf sich der Das Spiel stand 1: 1 bezaubert vom Spie ng hatte erwähnt, daj genannt werde dsleute aus der deut en um den Gieg. hrem Spiel der Sch Plak Opaganda für Deutfal es Sechstagerennens g Begeisterung! Zwei für ihre Stadt, für riffen arften fag da, überwält Energie der elf Deut Schleier nur den eines bie Vorgänge auf de nd das Leben, das bett gt. Magdeburg 23. 2 Leßte Börie Aachen 73 70,5 92 b 25.2 Lente Börie 72-72% 220-222% 74-74250-252% 50 m. ausläni 227%-32% aus ant 310-340 aus ant D230-232% 75-76 275 18. 2. Mannheim 9.0 25. 2. Len eBore 22 2 Nurnberg no aus and niand Brau. 73-74 260-62% Futter 170-175 ausländ Somm. 187%-97% neu ausländ ausländ Aollbeg. unland 921 o 25. 2. 71-72 212-218 75-76 242-252 lausian Lene Borc 18 2. Ertur 92 0 25. 2. 18 2 aus ont Beri noch Ju Müller amede 75 - 72 224 11 171 Brau 172-180 n neu 132-150 b. 92oi. חווה a 154-170 aus ani 74 1234-235 Brau 184-1861 Inland.| 135-138 238-240 Winter D.Qual. Futter 158-164 ( Abfall) neu ausländ Winter 160-162 158-164 Hambury 71-72 208-210 76-77 253-255 Somm 164-167 91. D 25. 2. Dortmuna eftjal.[ 215-217s| Wefträl. 252-255%| Somin. Mt. v. 25. 2. inland. L. Bie. 18.2. ausländ bres au i 921. v 25. 2. Lenie Borle 18. 2 Bereinzeltes Auswuchs- und Schn achtforn auläfftg. Rauhfuttermittel RM je 50 kg Stroh Berlin 23. Febr Weizen Draht gept. Bindf gepr. Roggen Draht gept. Bindf. gepr. Lanoftrob Draht gept. Bindf gepr. 0.60-0.7 Hannover Hamburg Köln 23 Febr. 23. Febr 23 Febr. 0.75-0.85 1.35-1.45 1.05-1.20 0.65-0.75 0.70-0.80 0.85-1.05 0.75-0.85 1.50-1.70 1.20-1.30 0.85-0.95 0.70-0.80 0.90-1.10 1.60-1.90 || [] Sojaegtraktionsschrot 46% ab Hamburg 11.20-11.30 10.90-11.00 Kleine Speiseerbsen Futtererbsen Beluschten Widen Weizenmehle: Auszugsmehl hiesiger Mühlen Bädermehl hiesiger Mühlen Inländ. 70% Weizenmehl 252 Speisekartoffel- Preise. Die von der Industrie- und Handelskammer eingesetzte Notierungsfommission stellte Freitag folgende Preise fest: Je Zentner Großhandelspre se frei Vertaufsstelle des Kleinhandels a) bei Abgabe ohne Ausweis c) Kleinhandelspreise b) ber Abgabe für Abgabe an a.Erwerbslose Erwerbslose mit Ausweis mit Ausweis Ger Pran gepr. rdt gepr. 0.65-0.80 - 1.30-1.40 - Ha er 0.65-0.80 - 1.45-1.50 0.85-1.00 Gelbfleischige 3.75 3.60 3.96 Heu Odenwälder Blaue. Rote. 3.25 3.10 3.41 3.00 2.85 3.14 I andelsüblich 1.20-1.40 1.80-2.10= Weiße. 2.40-2.70 2.25-2.50 2.80 2.65 2.92 gutes Amtlicher Berliner Schlachtviehmarkt Dom 26. Februar 1932 darunter Ochsen CDABCD ABC ABCDAARBCDABCDER Die Preise sind Marktpreise für lebend gewogene Tiere und schließen sämtliche Spelen des Handels ab Stall für Fracht, Marktund Verkaufstoften, Umfagsteuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein, müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben. Geschlachtetes Geflügel. ( Großhandelspreise der Markthallen- Direktion Berlin vom 21. Februar.) ' iz kg Gänse, Hamburg.. la 1,00-1,15 Gänse ungar., Stopf- 0,70-0,85 Gänse, hiesige, Ia Gänse, hiesige, IIa Enten, hiesige, Ia Enten, hiesige, IIa Enten ungarische..0,95-1,00 Buten, ungar., Hähne. 0,85-0,95 Buten, ungar., Hennen 0,90-0,95 Buten, hiesige, Hähne 0,70-0,75 Buten, hiesige, Hennen 0,75-0,80 ½ kg Hühner, hiesige 0,70-0,75 Suppen, la Hühner hies.Supp., IIa 0,60-0,65 Hühner junge hief., Ia 0,80-0,90 Hühner, IIa 0,65-0,70 Boulets, ungarische la 0,80-1,00 Hähne, alte. 0,50-0,55 Stüd Tauben hies. junge. Ia 0,80-0,90 Tauben, IIa 0,50-0,65 Tauben, alte, la..0,45-0,50 " Wild. 0,85-0,95 0,65-0,75 ( Großhandelspreife der Markthallen- Direktion Berlin MERCEDES- BENZ TYP 170 UND TYP STUTTGART 0 beweisen ihre unbestrittene Ueberlegenheit im Alltagsgebrauch Beim A. D. A. C. Winterfahrbarkeitswettbewerb 19.- 21. Februar belegen unter ausgesucht schwierigen Bedingungen: Anlassen nach 16- stündignm Parken bei 14-18 Grad Kälte, Schneefahrbarkeitsprüfung querfeldein über Sturzäcker, Streckenfahrt und Bergprüfung auf ca. 17% iger vereister Steigung, Gelände- Höhenfahrt querfeldein über verschneiten Berghang zwei MercedesBenz, Typ Stuttgart und Typ 170, die ersten beiden Plätze. Beide Wagen durchfahren als einzige von 21 Teilnehmern die schwierige Bergstrecke ohne fremde Hilfe, beide Wagen bewältigen als ein ige von allen Teilnehmern die Gelände- Höhenfahrt. Ein unter den schwierigsten Bedingungen erbrachter Qualitätsbeweis nicht nur für unseren bewährten Typ Stuttgart, sondern insbesondere auch für unseren neuen Typ 170, der auch in diesem öffentlichen Wettbewerb einen vollen Erfolg errungen hat. PREISE: Typ 170: 4 sitziger Innenlenker RM 4 400.- ab Werk. Typ Stuttgart 200: 4-5 sitziger Innenlenker RM 5980.- ab Werk Typ Stuttgart 260: 4-5 sitziger Innenlenker RM 7180.- ab Werk DAIMLER BENZ A.-G. VERKAUFSSTELLE: Frankfurt a. M. VERKAUFSDIENST GIESSEN in Firma Kraftfahrzeug- Reparatur Neils& Kraft, Gießen, Marburgerstr. 68. Fernruf 27 48, 27 49. Nr. 8. Sonntag, den 28. Februar 1932. Vorgarten in der Marburgerstraße ein Dynamo, Marke ,, Bauer", und aus verschiedenen Gartenhäuschen Am Rodtberg einige Handwerkszeuge entwendet. * Fahrraddiebstähle. Nachstehende Fahrräder wurden in der letzten Zeit in Gießen gestohlen: Herrenfahrrad Marke„ Kur,, Naumannmann" Fabr.- Nummer 20 136, Herrenrad Marke Germania", Fabr.- Nummer 10 21 116, Herrenfahrrad Marke ,, Chattia", mit schwarzem Rahmen, gelben Felgen und Kometfreilauf, Damenfahrrad Marke„ Goldrad", mit schwarzem Rahmen, schwarzen Felgen und grauer Bereifung. Für das Naumann- Germania- Rad blieb ein Kurmann- Rad mit schwarzem Rahmen und gelben Felgen am Tatort stehen. * Sichergestellte Fahrräder: Bei der Kriminalabteilung sind nachstehend aufgeführte Fahrräder sichergestellt, die herrenlos aufgefunden wurden: Herrenrad Marke„ Brennabor", Herrenrad Marte ,, Torpedo", Herrenrad Marke„ Opel", Herrenrad Marke ,, Kayser", Herrenfahrrad Marte„ Patria", Herrenrad Marke un bekannt, schwarzer geschweißter Rahmen, Herrenrad stark abgenutzt, Bereifung noch gut erhalten, Herrenrad mit schwarzem Rahmen und Karbidlaterne, Herrenrad mit gelben Felgen und roten Gummigriffen, Herrenrad mit schwarzem Rahmen und gelben Felgen und ein Damenfahrrad Marke„ Mifa". Personen, die Eigentumsrechte geltend machen können, werden ge= beten, während der Bürostunden bei der Kriminalabteilung, Zimmer 63, vorzusprechen. * Aus dem Stadttheater. Mit der einmaligen Aufführung des Lustspiels ,, Die fünf Frankfurter" von Karl Rößler gibt Frau Auguste Prasch- Grevenberg am Sonntag, den 28. Februar, abends 7 Uhr, ihr letztes Gastspiel. Die Spielleitung liegt in den bewährten Händen von Karl Vold. * Lustiger Abend aus Köln. Die lustigen Abende des Westdeutschen Rundfunks sind unter der Hörerschaft besonders beliebt. Der Südfunk übernimmt daher wieder einmal am Samstag, den 5. März, 20,00 Uhr, einen solchen lustigen Abend, der diesmal von M.- Gladbach gesandt wird. * Schafflers Wettervorhersage für März 1932: Die ersten Tage des Monats frostig. Um den 6., 12., 21. und die letzten Tage nach dem 26., mild. Zu Beginn der letzten Monatsdrittels Zunahme der Niederschläge bei stürmischer Luftbewegung. Osterwetter mittelmäßig, veränderlich, mit der Tendenz zu Schön. Das neueste Plattenverzeichnis des Schallplatten- Volksverbandes, Berlin- Charlottenburg 2, Berliner Str. 41-43,( fostenlos anfordern!) ist soeben erschienen. Das jedem musikalischen Geschmad Rechnung tragende Programm und die erstaunlich billigen Preise von RM. 1,70( 25-3entimeter- Platte) resp. RM. 2,50( 30-3entimeter- Platte) fördern die ständige Entwicklung dieses zwar noch jungen aber schon sehr bedeutungsvollen Unternehmens. ,, Gießener Zeitung" Aus Nah und Fern. Ortenburg( Oberhessen). Die hiesige Freiwillige Feuerwehr blidte dieser Tage auf ihr 50- jähriges Bestehen zurück. Bingen. Ein französischer Raddampfer lief auf Grund und wurde schwer beschädigt. Durch die Feuerwehr mußte das eiligst ans Binger Ufer gebrachte Schiff leergepumpt werden, da es zu sinken drohte. 100 000 Mart veruntreut. Altenkirchen( Westerwald), 26. Februar. Vor einiger Zeit war der Geschäftsführer der Landbundgenossenschaft Altenfirchen, Heinrich Hoben, flüchtig geworden. Wie festgestellt wurde, hat Hoben bei der Kasse Unterschlagungen begangen, die er selbst bei seiner in Berlin erfolgten Verhaftung auf 7000 Mark bezifferte. Eine genaue Prüfung förderte jetzt die überraschende Feststellung zutage, daß sich die Gesamtsumme der veruntreuten Gelder auf rund 100 000 Mark beläuft. Hachenburg( Westerwald). Zum Bürgermeister der Stadt Hachenburg wurde in der Stadtverordnetensitzung der Stadtsyndikus Dr. Stellenwerk aus Jülich auf zwölf Jahre gewählt. Aull( Unterlahnkreis). Bei einer hiesigen Meggerfamilie wurden falsche Fünfmarkstüde entdeckt. Im Zusammenhang mit dieser Feststellung wurden Sohn und Tochter des Metzgermeisters verhaftet. Das Falschgeld soll in Würzburg bei einem Spenglermeister hergestellt worden sein. Montabaur. Zur Beerdigung des Seniors der Deutschen Turnerschaft, Peter Schupp aus Baumbach, hatten sich auch zahlreiche Turner von auswärts eingefunden. Ein überaus großes Trauergefolge geleitete ihn zur letzten Ruhe. Bad Ems. Das Ehrenmal für die Gefallenen der Stadt Ems soll in den Kuranlagen errichtet werden. Neuwied. Die Berufung der Angeklagten im Melsbacher Landfriedensbruchprozeß ist verworfen worden. Frankfurt a. M. In der Favag- Sache hat der Angeklagte Sauerbren auf Einlegung von Revision verzichtet. 7. Westdeutsche Gastwirtsmesse Köln 1932. Der Provinzialwirteverband ,, Rheinland" im Deutschen Gastwirtsverband und der Verband Rheinischer Hotels, Restaurants bnd verwandter Betriebe haben beschlossen, die 7 Westdeutsche Gastwirts- und Hotelfachmesse in Köln vom 17. bis 25. September 1932 durchzuführen. Neue Bücher. Der 2. Band des ,, Kleinen Meyer" erscheint Anfangs März. Wie uns das Bibliographische Institut in Leipzig mitteilt, gelangt der 2. Band seines neuen dreibändigen Nachschlagewerkes ,, Meyers Kleines Lexikon" wie vorgesehen, in den ersten MärzUnser Geschäftsbericht für das Jahr 1931 ist erschienen. 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