Nr. 2. Das ganze" Bundes it am 3. Juli und ugendlicher nen Landesverbän rt für ihre Arbeit er zur Verfügung Cag des Bundesj ere 11 500.- Rmt. em Betrag soll die Den, in denen et hrgängen zu füh pen herangebildet Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdembung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. in der Schweiz? 5. Jahrg. im Fußball- Länder n Edyweizer Sport ger aber durchaus vill einen Fußballos zurzeit statten and auf neutralen wenn man bedenkt, iel zwischen Vienna verzeichnen hatte. nd natürlich enorm und, das wären etwa ereits ein Schweizer en etwaigen Ausfall Gestaltung des Pro rden men Vorschlag des nach dem der , daß er( im Durch erreicht, daß Schüsse im gleichen Ausfall B ein Schuß an die Die Außentante ins Dr. Bauwens würde erforderlich sein. nd, der im Augen Zen Gorgen hat. % ung. Die bekannte Jahre 1932 auf ihr dieser siebeneingalo Den deutscher Land ater. Alle führenden Und selbst bis in tschaft hinein ist die e fachliche Ratgeber sgabe des Zeitungss für das Jahr 1932 ben in gewohnter die während des euerscheinungen, Abdes Zeitungswesens gefunden. Das in und trotz des reich verlässiges und unſſenten. 5 merten wir jeden , in der Küche, im ter der Elektrizität. ie auf dem Gebiete en Dinge, die das gibt es dafür ein ist" und erscheint Lejer können ihn ießen erhalten oder erfe e. V., Berlin eftes 40 Pfg. en heute leben, be nahmen in der neuen ist, ist London für un denken, daß die prächtigen Palajten in einer bescheidenen ühmtesten Schneider Thema bringt die rten Presse"( N. 3) lein in Gießen. sen die. jessen Südanlage 21. rei. ten. nde - Bolitische Rundschau. Der Führer der Parlamentsfraktion der englischen Arbeiterartei, Lansbury, forderte in einer Rede wiederum die völlige Streichung aller Tributzahlungen und Kriegsschulden. wenn Frankreich gibt seine Forderung auf Reperationen auf, penn seine Schulden an Amerita gestrichen werden, Frankreich ge Rüstungen um mindestens 25 Prozent herab, dafür die Bereinigten Staaten den Garantiepakt vom Jahre 1919 unterzeichnen. Botschafter v. Neurath stattete am Donnerstag dem englischen Außenminister Simon einen Besuch ab und legte ihm 10hmals den deutschen Standpunkt zur Tributfrage und zur Frage der Lausanner Konferenz dar. In den diplomatischen Besprechungen, die während der letzten Tage zwischen Berlin, Paris und London geführt wurden, ist der Gedanke vertieft worden, im Zusammenhang mit der Abrüstungskonferenz eine Begegnung der führenden Staatsnänner aller interessierten Mächte herbeizuführen. Es ist zu erwarten, daß die Stillhalteverhandlungen heute jum Abschluß lommen und daß das neue Ablommen dann unter: jeichnet wird. Die angekündigte Antwort der Reichsregierung auf die Denkschrift Adolf Hitlers in Sachen der Reichspräsidentenwahl ist nunmehr fertiggestellt. Man rechnet damit, daß ihre Veröffentlichung heute erfolgt. Jm Haushaltsausschuß des Reichstages wurde am Freitag die zweite Lesung des Pensionstürzungsgefeges abgeschlossen und mit den Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten wurde der Beschluß erster Lesung aufrechterhalten, wonach die Höchstpension 12 000 RM. beträgt. Der Reichsrat beschäftigte sich am Donnerstag mit der vom Reichsfinanzminister vorgelegten Zusammenstellung über die am Haushaltsplan für 1931 vorgenommenen Aenderungen. Der Reichskommissar für Preisüberwachung hat für Hessen und Hessen- Nassau den Stadtrat a. D. Dr. Heinrich Langer ( Frankfurt) als Landesbeauftragten eingesetzt. Der hessische Minister des Innern empfing am Freitagvormittag eine Abordnung der hessischen Berufsbürgermeister in den Landgemeinden zur Aussprache über die Besoldungslage. am Der Landesvorstand der Hessischen Staatspartei trat vergangenen Samstag in Frankfurt a. M. zu einer Sigung zu= ja mmen, die sich hauptsächlich mit dem Ausbau der Parteiorganisation befaßte. Die bayerischen Landtagswahlen finden am gleichen Tage wie die Wahlen in Preußen, am Sonntag, den 8. Mai, statt. Am 15. Januar 1932 waren bei den Arbeitsämtern rund 5 966 000 Arbeitslose gemeldet. Die Zunahme seit dem Jahreseride belief sich auf annähernd 300 000. Nachdem MacDonald die Einladung nach Paris abgelehnt hat, gilt es für ebenso unwahrscheinlich, daß Herr Laval die Einladung MacDonalds annimmt, noch an diesem Wochenende nach London zu kommen. In der Provinz Barcelona sind ernste Unruhen ausgebrochen. Die Regierung hat ein starkes Militäraufgebot nach Manresa emtfandt und ist entschlossen, die Unruhen mit größter Energie Junterdrüden. In Bombay tam es am Donnerstag wieder zu Zusammentößen zwischen Kongreßanhängern und der Polizei und mußten zwölf Personen schwer verlegt ins Hospital gebracht werden. Die provisorische Regierung von El Salvador hat in sechs Departements wegen fommunistischer Unruhen den Belagerungsustand erklärt. Der griechische Ministerpräsident Venizelos ist in Rom eingetroffen. Er wurde von Außenminister Grandi empfangen. Ein britisches Unterseeboot ist auf der Höhe von Ventnor an der Insel Wight gescheitert. Nach Verichten aus chinesischer Quelle sind in den legten weiden Jahren 164 551 Personen durch Banditen der Provinz Supeh getötet worden und 946 000 Personen werden vermißt. In der 11- Uhr- Pause fam es in der Berliner Universität am Freitag zu schweren Zusammenstößen und Schlägereien zwi: fihen linksstehenden und rechtsstehenden Studenten. In Demnitz bei Fürstenwalde a. d. Spree starb im 79. Lebensjahre der ehemalige Chef des preußischen Militärlabimetts Generaloberst Moritz Freiherr von Lynker. Jm Sllarekprozeß wurde am Freitag der 50. Verhandlungstag erreicht, ohne daß man jedoch auf dieses goldene SklaretJubiläum" einging. Das Saargebiet soll Pfand sein! Paris, 22. Jan. Vor der Außenpolitischen Kommission des Senats schilderte Senator Ordinaire die wirtschaftliche Lage Des Saargebiets. Er behauptete, daß die öffentliche Meinung bes Saargebiets für die Aufrechterhaltung des Status quo mach 1935 sei und daß die französische Regierung sich nicht weigern könne, dem Ruf des Landes Folge zu leisten. Der„ In#ranfigeant fordert für den Fall, daß ,, Deutschland nicht bezahlen wolle", das Saargebiet über 1935 hinaus besetzt zu halten. Das ist das letzte Pfand, das wir besitzen," erklärt das Blatt. Wer kann uns daran hindern, zu erklären, daß das Saargebiet uns bis auf weiteres als Pfand für die unbezahlten Schulden Dient? Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 23. Januar 1932 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: Die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Playvorschriften ohne Verbindlichkeit Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung Nummer 3 Zu Beginn der ersten Abrüstungskonferenz. GR. BRITANNIEN BELGIEN NIEDE DERLANDE Von Oberst a. D. K. v. Dergen. Helgoland の Kowno Königsberg D Lotzen Grodno Küstrin Wilhelmshaven DEUTSCHLAN " Berlin 100000 67000 Köln Lille 530000 Warschau POLEN TSCHECHOSLOWAKEI Königstein Coblenz Eger Mainz Prag Paris Verdun Langres Toul Germersheim Straßburg Kehl Ulm Dijon Belfort Besançon SCHWEIZ 4100 000 FRANKREICH 612000 JTALIEN Jm Juni 1919 versicherte Clemenceau als Wortführer der gegen Deutschland verbündeten Mächte, diese würden sofort" mit den Verhandlungen beginnen, die eine allgemeine Herabsetzung der Rüstungen bezwedten. Länger als 12 Jahre hat es gedauert, bis die erste Abrüstungskonferenz zusammentritt. Inzwischen hat abgesehen von den 1919 entwaffneten Staaten Wien Krakau 3200000 140000 1000000 OSTERREICH UNGARN 250 000 3500000 das Wettrüsten wieder begonnen. Präsident Hoover hat vor einigen Monaten festgestellt:„ Die Welt gibt jährlich nahezu 5 Milliarden Dollar für Rüstungen aus, d. h. ungefähr 70 Prozent mehr als vor dem Kriege. Beinahe 5 Millionen Menschen stehen im aktiven Kriegsdienst und 20 weitere in Reserve. Die Rüstungsausgaben haben sich wie folgt vermehrt: Die Vereinigten Staaten gaben aus: 1913 1,2 1931 3 Milliarden England 2,2 Milliarden Frankreich 3,2 Milliarden Rußland 2,7 Milliarden Deutschland dagegen hat seine Wehrmachtsausgaben herabgesetzt von 2,1 milliarden RM. auf 650 Millionen RM. im Jahre 1931. Von einer Abrüstung ist also in den wehrpolitisch freien Staaten gar feine Rede; auch nicht in Frankreich. Die von Paris aus in dieser Hinsicht in die Welt gesetzten Behauptungen sind Märchen. gab " " " " 1,4 1,4 " " " 1,8 " In Frankreich wird nach wie vor jeder waffenfähige junge Mann für den Krieg ausgebildet. Die Herabsetzung der Friedensdienstzeit von 3 auf 1 Jahr ändert an der Kriegsstärke nicht das geringste. Um die durch Herabsetzung der Dienstzeit eingetretene Verringerung der Friedensstärke auszugleichen, hat man die Berufsfoldaten auf 140 000 vermehrt( also auf 40 Prozent mehr als das gesamte deutsche Reichsheer beträgt) und stellt wesentlich mehr Eingeborene ein als vor dem Kriege. Im ganzen liegt eine Herabjegung der Friedensstärke um etwa 6 Prozent vor, nicht wie eine Dentschrift des Ministers Briand behauptet, eine solche um 60 Prozent. Die Wirkung der verkürzten Dienstzeit auf die Ausbildung wird dadurch wieder wettgemacht, daß man die jungen Leute vor Eintritt in das Heer bereits militärisch schult: in der mi litärischen Jugendausbildung, die in aller Welt( besonders auch in Frankreich) außerordentlich gründlich betrieben wird. Die jungen Leute sollen soweit gefördert werden, daß sie bei Eintritt in die Kasernen die Rekrutenschule schon hinter sich haben und sofort mit der eigentlichen Gefechtsausbildung begonnen werden kann. Der Völkerbund hat 1925 die sogenannte Vorbereitende Abrüstungskommission eingesetzt, die den Weg bahnen sollte, auf dem man zur allgemeinen Abrüstung kommen wollte. Diese Kommission ist unverrichteter Sache auseinandergegangen. Sie hat nur den vollständig unzureichenden Entwurf zu einem Abrüstungsabkommen hinterlassen. Dieser Entwurf geht an den eigentlich wichtigen Bestandteilen der Rüstung achtlos vorüber. Jeder weiß, daß im Kriegsfalle der größte Teil des Heeres aus Angehörigen des Beurlaubtenstandes besteht. Aus diesem werden die Regimenter auf Kriegsstärfe gebracht und die zahlreichen Reserveformationen gebildet. Um diese auszurüsten, liegen bereits im Frieden große Bestände an Waffen, Munition und sonſtiger Ausstattung bereit. Der Beurlaubtenstand und das ge= samte in den Arsenalen aufgespeicherte Material soll, nach dem irregeleiteten Willen der Vorbereitenden Kommission, bei der Abrüstung überhaupt nicht berücksichtigt werden. Eine solche Abrüstung ist natürlich feine tatsächliche Abrüstung, sondern nur eine Scheinabrüstung. Deutschland hingegen wurde im Versailler Vertrage eine ganze Reihe besonders wirksamer Waffen untersagt: Schwere Geschütze, große Minenwerfer, Tanks, die chemischen Kriegswaffen, Flugzeuge, U- Boote, Kriegsschiffe über 10 000 Tonnen. Alle diese Verbote fehlen in dem Entwurf der Vorbereitenden Kommission; abgesehen von dem Verbot der Verwendung chemischer Kriegsmittel. Aber nur ihre Verwendung ist verboten; nicht die Vorbereitung ihrer Verwendung. Man muß also trotz des heute bestehenden Verwendungsverbotes da überall Gastruppenteile bereitge= stellt werden, damit rechnen, daß diese Kriegsmittel aus gegenseitigem Mißtrauen doch verwandt werden. Im Gegensatz zu den Grundsätzen des Völkerbundes hat sich nach dem Kriegsende Frankreich mit Belgien, Polen, der Tsche= choslowakei, Rumänien und Südslawien verbündet und diese SÜDSLAWIEN Festungen 266000 geschleift Hauptflughäfen Sperren Friedensheeresstärke Kriegsheer entmilitarisierte Zone gegen Deutschland Länder verpflichtet, ihm gegebenenfalls Waffenfolge zu leisten. Betrachtet man von diesem nur die, die an Deutschland unmittelbar angrenzen, also Frankreich, Polen, Belgien und die Tschechoslowakei, so ergibt sich, daß diese Staaten verfügen über rund 10 Millionen ausgebildeter Soldaten( Deutschland 100 000; also auf einem deutschen Wehrmann 100 Feinde); 45 000 Maschinengewehre( Deutschland 1926); leichte Geschütze 9 938( 288); schwere Geschütze 3007( 0); Tanks 4100( 0); Flugzeuge 4700( 0). Wir sehen also, daß Deutschlands Sicherheit in vollem Umfange aufgehoben ist. Es hängt machtpolitisch von dem guten Willen seiner Nachbarn ab. Trozdem wird immer von der Sicherheit Frankreichs; nie von der Deutschlands gesprochen. Dabei hat Frankreich unmittelbar an den deutschen Grenzen umfangreiche ,, Hindenburgstellungen" angelegt; während Deutschland überall im Westen aber auch im Osten verboten ist, in seinen Grenzprovinzen Befestigungen irgendwelcher Art anzulegen. Die deutsche Regierung hat daher mit Recht den Entwurf der Vorbereitenden Kommission abgelehnt; würde er zur Grundlage des endgültigen Abrüstungsabkommens genommen, so bliebe alles beim alten. Besonders hat der Art. 53 des Entwurfs Entrüstung in ganz Deutschland hervorgerufen. Dieser Artikel enthält die ungeheuerliche Bestimmung, daß Deutschland den Bestimmungen der kommenden Abrüstungstonvention nicht unterfallen soll. Deutschland soll anscheinend noch einmal aus der Reihe der gesitteten Nationen ausgeschlossen werden ,,, weil es mit der Kriegsschuld belastet ist." Völlig ausgeschlossen ist, daß ein Vertreter Deutschlands ein solch ungeheuerliches Abfommen unterzeichnet, das das Reich unter ein Ausnahmerecht stellt. U.S.A. 3100 FRANKREICH 2800 ENGLAND 2400 RUSSLAND 1700 JTALIEN 1500 POLEN 1000 TSCHECHOSLOWAKEI 600 JAPAN 1000 DEUTSCHLAND Reine! Deutschland geht nach Genf mit der Forderung, daß seiner nationalen Sicherheit in demselben Maße Genüge geschieht, wie der Sicherheit aller anderen Völker. Es verlangt daher, daß die anderen Nationen nach den gleichen Grundsägen abrüsten, wie sie Deutschland auferlegt wurden. Der Völkerbund fennt nur Mitglieder mit gleichen Rechten und gleichen Pflichten. Versucht er, seine Mitgliedstaaten in vollberechtigte und entrechtete Völker einzustellen, so zerstört er die Grundlagen seiner Existenz. Darum muß in Genf der Grundsatz der Gleichberechtigung aller Mitgliedstaaten durchgesetzt werden. Wer dafür fämpft, dem stehen Recht und Gerechtigkeit zur Seite; der streitet für Wahrheit und Frieden. Samstag, den 23. Januar 1932. zur Lage in Hessen. In einer Unterredung, die der hessische Staatspräsident gestern dem Vertreter des WTB gewährte erklärte Staatspräsident Dr. Adelung zu einigen aktuellen hessischen Fragen u. a.: Die gegenwärtige Regierung hat auf Grund der Verfassung solange die Geschäfte des Staates zu führen, bis der Landtag imstande ist, eine andere Regierung zu bilden. Im Landtag ist eine Hochflut von Anträgen zusammengelaufen, die zumeist dem Staat große Ausgaben zumuten, ohne einen möglichen Weg anzugeben, woher die Mittel genommen werden sollen. Das Plenum nahm bereits einen Antrag der Nationalsozialisten, als den weitgehendsten an auf Gewährung einer Winterhilfe, der für Hessen eine Ausgabe von rund 19 Millionen RM. bedeutet( auf das ganze Reich übertragen würde, rund 1 Milliarde notwendig sein). In derselben Sizung wurden noch zwei Anträge angenommen, die eine weitere Ausgabe von je 6 Millionen erforderte, so daß die bewilligungsfreudige Mehrheit insgesamt rund 31 Millionen zu verausgaben beschloß, ohne ernstlich anzugeben, wie die Deckung erfolgen soll. Weiterhin sind jetzt von den Nationalsozialisten noch Anträge gestellt worden, die für den Staatshaushalt einen Ausfall von zirka 10,5 Millionen bedeuten. Die nationalsozialistischen Anträge und Bewilligungen bedeuten also für den Staatshaushalt an Mehrausgaben oder Mindereinnahmen eine Belastung von rund 40 Mill. Die kommunistischen Wünsche übersteigen die Summe von 110 Millionen. Beklagenswert ist die parlamentarische Verwilde== rung, die sich in der Stellung derartiger vollkommen unerfüllbarer Anträge dokumentiert, weil dadurch in manchen notleidenden Kreisen in unverantwortlicher Weise Hoffnungen erwedt werden, die ganz unmöglich vom Staate als dem Volfs= ganzen erfüllt werden können. Die Regierung ist gegenwärtig mit der Aufstellung des Voranschlags beschäftigt, sie hofft ihn durch allerstrengste Einschränkungen und Einengungen trotz der Not der Zeit ausgleichen zu können. Handwerk und Rhein- Ruhr- Hilfe. In den letzten Tagen ist in einzelnen Zeitungen die Nachricht verbreitet worden, die vom Reich für das Handwerk im ehemals besetzten hessischen Gebiet überwiesenen Mittel der sog. Rhein- Ruhr- Hilfe seien u. a. zum Ankauf eines Hauses, zu BauDarlehen an höhere Beamte, zur Kreditgewährung an einen früheren Landtagsabgeordneten und zum Sammeln von Zinsen verwendet worden. Alle diese Behauptungen sind aus der Luft gegriffen. Das gesamte Geld aus dem Rhein- Ruhr- Fonds einschließlich desjenigen, das der Handwerker- Zentralgenossenschaft von der Handwerkskammer überwiesen worden ist, wurde viel= mehr in Einzeldarlehen zu verbilligten Zinssägen an die Handwerker des besetzten Gebietes gegeben. Die Mittel zu dem erwähnten Ankauf des Hauses, zu Baudarlehen und zwar nicht nur an die in der Presse genannten, sondern auch an zahlreiche andere Personen, und für den erwähnten Kredit stammen nicht aus dem Rhein- Ruhrfonds. Auch diese Gelder sind alle zur Belebung des schwer daniederliegenden Handwerks gewährt worden. „ Gießener Zeitung" Lokales. Sonntagsgedanken. Glück haben sich die Menschen gewünscht, als der Morgen des neuen Jahres anbrach. Glück? schenbrust ist dieser Drang lebendig, glücklich zu sein, glücklich zu Ja, in eines jeden Mensein ohne Ende. Wo finden wir Menschen das Glüd? Die Freuden auf dieser Welt, die wirklich glüdlich machen können, sind wie ein winziges Tröpfchen auf einem Eismeer voll Bitterfeit. Gar allzuviele werden durch falsche Vorspiegelungen über diese Tatsache hinweggetäuscht. Nur zu bald erfennt man vor Gauklerbuden die Wirklichkeit. Man hascht nach Blumen und greift nicht selten in spizige Dornen. Dieses Erdenglück, von dem man so oft spricht, besteht nur in der Einbildung derer, die es nicht haben. Da steht mancher vor einem Palast und denkt sich, hier wohnt das Glüd. Und die drinnen wohnen, wissen nichts davon, so sehr sie auch durch Flitterstaat sich den Schein von Glüd zu erlügen trachten. Das wahre Glüd steht nicht auf dem Wege durch dieses Leben. Es liegt jenseits über dem Berge, den wir alle zu besteigen haben, um in das Land der ewigen Sonne zu kommen. Und wenn uns auf diesem schweren Wege ein gutes Gewissen begleitet, dann haben wir mehr Glüd als jedes Erdenglüd uns geben kann. Es ist das Glück des Wanderers auf beschwerlichem Wege, daß er den rechten Weg hat. Das sind die glücklichsten Menschen. Nie gab's auf Erden bleibend Glück und nie wird's eines geben; was man erreicht hat, tritt zurüd vor ewig neuem Streben. Erfüllter Wunsch dem größeren weicht; nie zieht ins Herz Genüge ein; und wenn du je dein Glück erreicht, so hört es auf dein Glück zu sein. Der Sonntagsschreiber. * Nothilfe- Speisung bedürftiger Kinder durch die Reichswehr. Ein vorbildliches Beispiel von Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft gibt die Gießener Reichswehrgarnison, das 1. Btal. Inf. Regt. 15. Sämtliche Angehörigen des Bataillons haben auf drei Monate, und zwar bis Mitte April, auf einen Teil ihrer monatlichen Besoldung verzichtet und dieses Geld einer Kasse überwiesen, deren Aufgabe es ist, bis zum 15. April für rund 100 bedürftige Volksschulkinder an jedem Werktag ein warmes Mittagessen mit täglicher Fleischportion zu liefern. Die Speisung der Kinder geht in den Räumen der Schulküchen vor sich, wohin das Mittagessen, das in der Militärküche der Kaserne, unabhängig von der allgemeinen Soldatenküche zubereitet wird, mit einer Feldküche gebracht wird. Zurzeit werden auf diese Weise an jedem Werktag 104 Kinder aus den Mitteln dieser freiwilligen Geldspende der Soldaten gespeist. * Konfirmation und Notzeit. Das Landeskirchenamt hat in seinem letzten Verordnungsblatt vom 31. Dezember v. J. darauf hingewiesen, daß in bezug auf die Kleidung der Konfirmanden bei den kommenden Konfirmationsfeiern größte Einfachheit und Schlichtheit in diesem Jahr ganz besonders am Plaze sei. Den Pfarrämtern ist aufgegeben, darauf hinzuwirken, daß endlich einmal von dem Prunk, der sich im Laufe der Jahre eingebürgert hat, Abstand genommen wird. Auch die Begüterten, die es sich an sich auch heute noch leisten können, sollten mit RückNr. 3. Gams sich auf die weniger gut Gestellten es sich versagen, sich hervor. zutun. Die Konfirmation ist hierzu am allerwenigsten geeig net. * Festgenommen. In der Nacht zum vergangenen Dienstag wurde der vielfach vorbestrafte Hermann Rohr bei einem Ein bruchsversuch in das Rathaus von Ober- Roßbach festgenommen. Rohr war im Besitze eines Personenkraftwagens, den er am Abend zuvor in Usingen entwendet hatte. Es ist nicht ausge schlossen, daß auch der in der Nacht zum letzten Montag in Buzbach ausgeführte Autodiebstahl auf das Konto des Rohr kommt, denn nach den Feststellungen hielt er sich am Sonntag in Buzzbach auf. Die weiteren Ermittlungen werden von der LKPStelle Gießen durchgeführte. * Auszahlung von Renten. Die Renten, die seither im Gasthaus„ Zum Lamm" gezahlt worden sind, werden fortan wieder bei dem Hauptpoſtamt, Eingang Paketannahme und -Ausgabe, und zwar in der Zeit von 8,30 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr gezahlt. Nächster Zahltag für Heeresrenten am 29. Ja nuar, für Sozialrenten am 1. Februar. * Schadenfeuer. Heute vormittag brach im 1. Stod des Grundstückes Kreuzplatz 7( Meyerhoff und Goslar) in der Küche ein Schadenfeuer aus, dem die Kücheneinrichtung zum Opfer fiel. Der Brand wurde mühelos durch die alarmierte Feuerwehr gelöscht. Entstanden war das Feuer durch in Brand ge ratenes Fußbodenöl, das von der Hausangestellten zum Flüssig werden auf den Herd gestellt worden war. Die Hausangestellte selbst trug leichte Brandwunden an den Händen davon, fi sprang in ihrer Angst zum Fenster hinaus auf einen Well blechschuppen. Mit leichteren Verlegungen wurde sie in die Klinik geschafft. * 40 Jahre Uhrmacher- u. Goldschmiede- Jnnung. Die freie Innung der Uhrmacher und Goldschmiede Gießens und Um gebung beging in schlichter würdiger Feier den Jahrestag ihres 40jährigen Bestehens. Seitens des Verbandes Hessen, zahl reicher Jnnungen und des Zentralverbandes der deutschen Uhr macher wurde der hiesigen Jnnung und besonders ihrem Ehrenvorsitzenden Otto Schmidt- Gießen, der nunmehr 40 Jahre die Geschäfte der Jnnung führt, Ehrungen dargebracht. * Ein Tag des Berufes. Am morgigen Sonntag veranstaltet der Jugendbund im GDA. im ganzen Reiche Berufswettkämpfe, Scheinfirmenwettkämpfe, Ausstellungen u. a.. Kein besserer Ge danke als der Wettkampf selbst vermag die Freude an der eige nen Leistung und den Eifer im Ringen mit anderen auszulösen. In Fortentwicklung der beruflichen Wettbewerbe bringt der GDA. hier zum ersten Male einen Mannschafts- Berufswett fampf. Nicht einzeln, sondern in Gruppen haben die Teilnehmer die Aufgaben zu lösen. Bis zum Alter von 20 Jahren können sich alle kaufmännischen Lehrlinge und Jungangestellten beteili gen. Die Teilnahme ist kostenlos und die gesamte Angestellten jugend unserer Stadt ist zur Mitbeteiligung aufgerufen. * Oeffentlicher Vortrag. Oberarzt Privatdozent Dr. Stroh spricht im 3. öffentlichen Vortrag des deutschen Verbands für psychische Hygiene am Sonntag, den 24. Januar, vorm. 11,15 Uhr, im Hörsaal der Nervenklinik über ,, Die Aufbauanalyse als Weg zur Erkennung und Verhütung seelischer Krankheitszustände Gegen Röte der Hände und des Gesichts sowie unschöne Hautfarbe verwendet man am besten die schneeig- weiße Creme Leodor, die gleichzeitig eine vorzügliche Unterlage für Puder ist. Die kühlende und heilende Wirkung tritt besonders Im Winter in Erscheinung, wenn Hände und Gesicht durch Einwirkung der Kälte stark gerötet sind. Auch bei spröder und aufgesprungener Haut, insbesondere bei dem so lästigen Juckreiz der Haut, leistet die Creme vorzügliche Dienste. In allen diesen Fällen trägt man sie in dünner Schicht Rolli, der Stürmer. Roman von Falt Heldburg. ( 3. Fortsetzung.) Roland Lichti juchte nach einer Antwort, aber die Gorenflo war bereits gegangen. Nur die Effekten post lag noch da Er glaubte, die interessierten Blide seiner Kollegen zu fühlen Trotzdem nahm er hastig einen Bogen Papier und schrieb folgende Zeilen: Sehr geehrte gnädige Frau! Gern bin ich Ihnen und Ihrem Bübchen gefällig. Punkt dreiviertel 5 Uhr bis dahin hält mich das Büro fest werde ich vor dem Sportschaufenster von Rosenbaum u. Epstein auf Sie warten. Mit Dank für Ihr Vertrauen Roland Lichti. In betonter Haltung übergab er diesen Brief dem alten Kassenboten, der eben von Hilde Gorenflo nach dem Postscheckamt geschidt werden sollte. Der Mann sah erstaunt auf. ., Der Frau Legationsrat hab' ich heute sowieso Geld zu bringen," jagte er bedächtig. Tut mir immer leid, die liebe, schöne Frau, noch so jung und schon Witwe. Aber Moos, viel Moos, Herr Lichti." Er schmunzelte. Roland jah voller Genugtuung, wie Hilde jäh erblaßte. Er ging an seinen Tisch zurück und vertiefte sich in die Arbeit. Heute mußte er auf jeden Fall pünktlich fertig werden. Das Stelldichein Aber nicht nur Roland Lichtis Denken wurde an diesem Vormittag von Frau Maria Hedemann bestimmt, sondern auch der Prokurist des Bankhauses Brosang u Co. mußte sich mit ihr, das heißt, ihren Geldbedürfnissen, länger beschäftigen als ihm lieb war. Wieder lag vor ihm, wie an jedem 1. und 15., ein Brief dieser Kundin, von dem er nicht wußte, ob die Naivität, die aus ihm sprach, ungewollt oder gewollt war. Fast war er geneigt, das letztere anzunehmen und das bestärkte ihn in seinem Beschluß, Frau Hedemanns Ersuchen abzulehnen. Eingedenk der gesellschaftlichen Stellung der Dame wollte er aber vorher mit Herrn Brosang den Fall durchsprechen. ,, Fräulein Gorenflo, bringen Sie mir doch mal die Mappe Hedemann." Wollen Sie sich unbedingt die Laune verderben, Herr Windecker? Von der Buchhaltung habe ich schon einen Kontoauszug machen lassen. Auch wenn wir die Effekten zu ihrem vollen Kurswert einsetzen, hat Frau Hedemann mindestens schon 10 bis 12 000 Mart zuviel bekommen." ., Was soll ich tun? Sie wissen 1a, daß der Chef sehr schwer nein sagen tann, wenn ihm eine schöne Frau gegenüberfit 7000 Mark wünscht sie heute?!" Der Prokurist ließ sich mit Frau Hedemann verbinden und eröffnete ihr daß vor Bewilligung eines neuen Kredites eine Abrechnung des Kontos nötig sei ,, Haben Sie mich verstanden. gnädige Frau?" auf und wiederholt dies mehrmals täglich, abends in stärkerer Schicht. Der nachhaltige Duft diese Creme gleicht einem taufrisch gepflückten Frühlingsstrauß von Maiglöckchen, Veilchen und Flieder, Creme, rote Packung; Leodor- Fett- Creme, blaue Packung. ohne jenen berüchtigten Moschusgeruch, den die vornehme Welt verabscheut. Leodor- KühlLeodor- Edel- Seife.- Unter- Vorkriegspreise.- In allen Chlorodont- Verkaufsstellen erhältlich Ihm war so, als ob er in eine unterbrochene Leitung jpräche, auf jeden Fall bekam er teine Antwort. Eigentlich war ihm das in seinem langen Leben noch nicht passiert. Schon glaubte er, seiner Entrüstung irgendwie Ausdruck geben zu sollen aber er dachte dann an die letzten Worte des Chefs, die auf die Pläne Kornberg- Hedemann hinzielten und die, wenn sie sich verwirklichten dem ganzen Fall ein anderes Aussehen gaben Als die Sekretärin die Mappe Hedemann wieder an sich nahm und den Prokuristen dabei fragend anblidte, bekam sie teine weitere Erklärung, ein Verfahren, das sie eigentlich auch nicht gewöhnt war. Aber nach einigen Minuten tam sie doch wieder. Der Kassenbote will wissen, ob er noch in die Hindenburgstraße zu Frau Hedemann muß." ,, Nein, der Weg erübrigt sich." Als der Kassenbote erfahren hatte, daß er nicht in die Hindenburgstraße brauchte, fragte er:„ Was soll ich nun mit Lichtis Brief anfangen?" ,, Geben Sie ihn vorläufig mir und verlieren Sie keine Zeit mehr." Erst nachdem noch einige Stunden verflossen waren, ging Hilde Gorenflo mit dem Brief zu Roland Lichti. Hier ist Ihr Brief!" Es war bald 4 Uhr geworden. Lichti ging in die Zelle die für Dienstgespräche des Bankpersonals bestimmt war Jst dort Frau Hedemann?" ,, Guten Tag, gnädige Frau und schönen Dank für die gütige Einladung. Ein Brief liegt schon lange bereit für Sie, aber unjer Bote hat wieder mal teine 3et Jch habe vorgeschlagen, daß wir uns vielleicht um dreiviertel 5 Uhr vor dem Sportichaufenster von Rosenbaum u. Epstein sehen könnten." In diesem Augenblid erschien Hilde Gorenflo mit ihrem Notizblod? Sie haben verstanden? Auf die Minute kommt es nicht an Grüß Gott, gnädige Frau!" Er hängte den Hörer wieder an und überließ die Zelle jeiner Kollegin, die es ebenfalls sehr erlig zu haben ichien Schon um halb fünf Uhr räumte Roland Lichti sein Bult auf. Als er am Zimmer des Proturisten vorbeikam, schlug ihm doch das Gewissen Er flopste an die Tür und teilte Heren Windecker mit, daß er, um zum Training der Rot- Weißen zu kommen, heute einige Minuten eher aufhören möchte" Schönes Training," meinte Hilda Gorenilo. als Lichti wie: der draußen war, Schönes Training!" Wie meinen Sie das Von der Seite habe ich Lichti eigentlich nicht fennengelernt" Ais wenn es die Spazzen nicht von den Dächern pfiffen daß Lichti es mit schönen Frauen bait Als ich ihn eben in der Telephonzelle ablösen wollte. habe ich ja gehört, daß er mit der jungen Witwe Hedemann zu dreiniertel 5 Uhr ein RendezDous verabredet hat." Der Prokurist tat, wie vom Schlage getroffen. Ganz ge gen ieine Gewohnheit griff er nach einer Zigarette, vergaß dann aber doch diese in Brand zu ezer.Gorenflöchen. Sie waren doch niemals eine Schwägerin? Also doch wahr Nun, es ist vielleicht gut, daß ich da flat jehe Jch gestehe joWirksam unterstützt durch gar, daß mich der Fall nicht nur menschlich, sondern auch geschäftlich interessiert. Ich wünsche, daß Sie sich eine Tare neh men und feststellen. ob es mit dem Stelldichein ieine Richtig teit hat." Als Hilde Gorenflo im Auto ar die Rosenbaumsche Ede tam, tonnte sie nur noch beobachten wie Frau Maria Hede mann und Roland Lichti in das stadtbekannte ameritantiche Auto der Dame stiegen, wie der Chauffeur hinter ihnen die Autotür zuschlug und sofort ein nicht straßenübliches Tempo vorlegte, um die Landstraße nach Lauterberg zu erreichen. Fahren Sie zurück nach der Grbprinzenstraße. Bankhaus Brosang." Hildes Bericht war turz und sachlich Ohne Obacht unterschrieb Windeder seine Briefe Was er durch seine Sekretärin erfahren hatte, war für sein einfaches Denken zu viel. Abenteuer der Seele. Sie sehen in 3ivil viel schider aus als im Fußballdreß. Es ist wohl nur Zufall, daß Sie um diese Zeit nicht in Dreß sind. weil Sie eigentlich trainieren müßten?! Ach was, Jhr Trai ning lassen Sie nur schießen... Aber das sage ich Ihnen, Herr Lichti, wenn Sie mir nochmals ein Rendezvous an der Warenhausede vorschlagen, dann ist es aus zwischen uns. Das ist nicht mein Stil, und es war ein Glüd, daß ich Sie so schnell entführen konnte. Eigentlich hätten Sie die Rolle des Entführers übernehmen müssen." Wo ich annahm, daß wir einen kleinen Fußball kaufen wollten? Ich bin auch so ganz zufrieden. Ein prächtiger Wagen « Also wirklich keine Enttäuschung? Welche Ehre für mich " Aber was wird nur mein Hänschen morgen anfangen, wenn er seinen Fußball nicht bekommt? Nun, er mertt es ja nicht, wenn sein Geburtstag einen Tag hinausgeschoben wird. Können Sie sich denn niemals vormittags freimachen, Herr Lichti?" ,, Das ginge nur in den Mittagsstunden von eins bis drei." ,, Nichts zu wollen, dann gehe ich nicht in die Läden Sagen Sie, was haben Sie gedacht, als Sie meinen Brief bekamen? Passiert Ihnen öfter derartiges?" ,, Raum gnädige Frau! Wir Fußballer sind ein sonderbares Volk. Die Frauen wissen, daß wir wenig Zeit für sie haben. Es gibt im Sport sogar ein ungejdyriebenes Gebot, das uns während der Saison zwingt, auf Alkohol, Frauenliebe und ähnliche Gifte zu verzichten." „ Gifte? Gifte? Sagten Sie Gifte? Das ist ja sehr schmeichelhaft. Sie waren aber trotzdem sehr artig, als Sie in meinen Wagen stiegen." Roland Lichti lachte. Er bot Frau Hedemann Zigarette und Feuer an und bekam die Erlaubnis, ebenfalls zu rauchen. „ Ich freue mich, daß Sie so guter Laune sind, gnädige Frau ,, Kennen Sie mich überhaupt? Nicht wahr, Sie wissen, daß ich in unserer guten Stadt die interessante Frau bin? Aber es ist nur halb so schlimm. Wirklich interessant tomme ich mir erst heute vor. Das dürfen Sie mir glauben Ich mache mir Sorge, wie Sie meinen Brief und nun unsere Fahrt beurteilen fönnten Fortsetzung folgt. " Roland Lichti wehrte ab. 1000 Wei mär Futt Som Dez Mär Mai Ход marl Reue Frn Mär Mai Gerf Brau Futt Dafe märt Dea Mär Mai Bilt Klein Futte Pelu Ader Wide Lupin " Geral Weiß Weiß Wirfi Wiri Rotto Rotro Rofer Blum Blur Robl Rote Moh Rüb Rüb Spi Spi Spin Gala Gala Rap Rap Rha Cha Gur Kürb Rohl Grü Tom Radi Rett Retti Meer Gelle Gell Bor Bet Bete Bwie 8mie Rart Rart Be D B Rog D Bi La Orri Dr Daf D B Heu ha gu R Lu Dad ber feftau Roti für 8. Qu rung gele abfal 50 Deto Buf Nr. 3. Nr. 1 hverjagen, fich hero n allerwenigften gee Dergangenen Dienst Rohr bei einem Ei Roßbach jestgenomme aftwagens, den er a e. Es ist nicht ausge m letzten Montag in das Konto des Sof er fich am Sonntag i werden von der L enten, die seither i find, werden forte Patetannahme un bis 12 und von 14 b eeresrenten am 29.3 brach im 1. Stod de Goslar) in der Küch inrichtung zum Opfer die alarmierte Feuer er durch in Brand g ngestellten zum Flü r. Die Hausangestell en Händen davon, Enaus auf einen Wel gen wurde fie in di ede- Innung. Die frei de Gießens und Um er den Jahrestag ihre erbandes Hessen, zab des der deutschen U besonders ihrem Ehren unmehr 40 Jahre d Dargebracht. n Sonntag veranstalt iche Berufswettkämpi .a.. Kein besserer& Die Freude an der eig nit anderen auszulöse ettbewerbe bringt& Mannschafts- Berufswe n haben die Teilnehm von 20 Jahren könne Sungangestellten beteil e gesamte Angestellten ung aufgerufen. ivatdozent Dr. Strol Deutschen Verbands f Januar, vorm. 11, Die Aufbauanalyje al her Krankheitszuständ Samstag, den 23. Januar 1932. ,, Gießener Zeitung" Preistafel für Sandel und Landwirtschaft. Produktenbörse. Mehl und Kleie brutto einschl. Sad frei Berlin. 1000 kg 22. 1. 32 Weiz. 21. 1. 32 märt. 231.0-232.0 229.0-231.0 100 kg Mehl Weizenmehl Roggenmehl märt. 198.0-200.0 199 0-201.0 Aderbohnen Widen Lupinen. blaue gelbe Neue Grnte März 211.0-209.7 211.00 Mai 215.5-214.0 215.50 Gerste Brau 158.0-168.0 158.0-168.0 Futt. 153.0-158.0 153.0 158.0 Hafer mehl Trodenschnitzel Sojaschrot märt. 138.0-146.0 138.0-146.0 Bas. 46%, Sbg Sojaschrot Dez März 161.0-160.2 159.5-161.0 Basis Stettin Mai 167.5-169.2 Rartoffelfloden ( Wochenbericht vom 16. bis 22. Januar 1932) 15.0-17.0 16.0-18.0 10.0-12.0 10.0-12 0 14.0-15.5 14.0-15.5 23.0 29.0 23.0-29 0 11.90 12 3-12.4 12.3-12.4 Hülsenfrüchte RM je 100 kg. ( Amtl. Berliner Notierung) Bittoria- Erbsen Kleine Sperfeerbsen. Futtererbsen Pelufchten. Aderbohnen Widen Lupinen, blaue gelbe Seradella, neue 21 1 21-2712 Getreide. Getreide- Preise am 22. Jan. an den deutschen Börsen in 9. jür 1000 kg Roggen Weizen ||| 76-77 80-81 78-79 IIIT Dlarz 211-109% Mär 247-246% Mai 215%-214 Ma 250%-54% Der. 20 blauip. Fut.Ind || శ్రీత|| Der m. ver. || 11 410 Düsseldorf Elberfeld Nürnberg Plauen Zwidau Die Viehpreise der Woche. 6-32 Amtlicher Berliner Schlachtviehmarkt AABBCDABCD ABCP Rinder Kälber Schafe Schweine ( ohne Gewähr) 22. 1. 32 21. 1. 32 Gerste Hafer Futt Comm. Dez Mai Rogg. Weizenkleie Roggentleie Vittoria- Erbsen 21.0 27.5 März 247.0-246.5 244.7-246.0 255.5 254.8 251.0-253.7. Speiſeerbsen 21 0-23.5 Futtererbsen Beluschten 28.0-31.7 27.7-31.5 27.1-29.4 27 1-29 4 9.60- 10 0 9.60-10.1 9.60 10.0 9.60-10.1 Martt ort Augsburg. Berlin Bremen 10-34 23-38 ) 35-50 30-43 11-35 18-50 20-40 34-43 12-35 32-45 24-36 Gewich| Ber. fun f heute Bericht Her Gew.. beute Mart funti Mart Qualtı. beute Her unft beute Breslau 6-30 20-37 16-36 35-42 Dortmund. 17-33 26-48 30-41 Danzig( Gulden) 10-20 12-46 16-24 20-29 21 0-27.5 21.0-23.5 Berlin LeẞteBor c 21. 1. 72 Domin. Warthe mittd. 72-73 198-200 75-76 231-233 Brau 158-168 Mar. 138-146 475 Ft. Jnd 153-158 Dresden 10-35 27-42 25-42 32-44 IL WINI Chemnit 13-35 30-42 24-34 30-43 16-37 25-53 30-43 15.0 17.0 Nege 14-36 28-48 30-40 Mär 161-160% 16.0-18.1 Essen 16-35 26-50 a1) 31-34 30-41 14.0 16.0 16 0- 19.0 14 0-16.0 16.0-19.0 Ma Frankfurt a. M. 14-31 26-40 18-26 34-42 Hamburg 7-35 28-48 10-37 26-40 Der Hannover 12-34 20-48 22-35 32-39 Serradella Leintuchen Basis 37% Erdnußtuchen Stettin Legre Börie pontin 21. 1. 11 7 11.8 11.7-11.8 12.4-12.5 12.2-12.5 12.20 12.20 6.50-6.60 6.50-6.60 mart 72-73 74-75 202 70-71 DOINNI. 75% 12-73 75 78-79 Somm. omm. 232 Brau 208 Industr. märt. 137-147 Karlsruhe Kaffel. 17-36 33-42 29-45 12-40 22-33 34-44 neu Kiel 10-35 15-45 26-40 Furter 158-165 gesund n. Wint ausländ Köln 15-35 30-68 25-36 30-42 Breslau ch.el. chlej. Brau Leßte Börie 71-72 75,0 einste 180 21.1. 71,2 209 74,5 231 gute 69 205 78,0 235 Sont m 170 inland. mitil alt neu Leipzig 15-35 30-42 28-38 34-44 144 Magdeburg 12-34 15-38 20-33 30--42 Mannheim 10-35 30-44 c) 15-20 32-44 neu 72,5 Winter München 9-35 24-42 *) 35-55 28-41 10.6-10.8 10.6-10.8 11.80 ausländ 72,0 221 Induftr 170 ausländ 8-32 *) 28-48 *) 30-50 35-42 755 160-162 inland 138-140 11-32 30-42 29-36 38-45 Königsb. P. 715 LenteBörse ab Bod. 21. 1. o. Genu 204 -142 Regensburg 28-45 *) 30-55 35-54 760 Gemge. jetn 143-144 745 232 heu 735 eine 164 berein. m. Bell. 735-730 dicke 164 bell Stettin Stuttgart. Wiesbaden 10-28 10-40 15-35 30-41 9--35 16-35 700 10-31 24-38 22-42 a1) 21-25 30-40 24-33 28-43 32-42 32-43 715 u.Beflad D.Boden br kö. Beilad weich m. Ger. fein *) Schlachtgewicht. 202-204 225-232 158-164 140-145 1 21-23 15-17 Magdeburg 16-18 Lezte Börie 73 neu 19. 1. 70-73 14-16 ausländ 205-207 76-77 Fuiter 163-16 inländ.| 146-148 ali 75-76 227-229 Winter 163-166 77-78 229-231 Braug. 182-188 neu ausländ mittel 174-180 ausländ Dom 22. Januar 1932 Preise: 16-19 10-12 14-151 Gleiwitz Lege Bör 19 1. Duch. D.- Schl. Dtic. D.- Schl. poin Brau 71,5 71,2 201 23-29 76 74,5 Poln. mittl 228 gute 165 170 Disch. D. Schl. Dqual Ochsen A 1. 36-37 Kälber 146 A 2. neu B1. 33-35 40-48 27-38 einste 175 B2. D 18-25 Boln. D. Schl. Winter Inländisches Gemüse. D. Schl. 71,2 196 74,5 78 208 Industr. 165 Boln. D.- Schl. 141 29-33 Schafe A 1. Somm. 24-27 A 2. 38-40 Aachen 71% utter 170-175 Bullen 28-29 B1. 36-38 50 Rg. 3,50-4,50 4,00-6,00 Mt. v.21. 1. inL neu Winter 170-175 rhein. 150-155 25-27 B2. 26-30 23-24 30-35 19-22 21-27 4,00-6,00 8,00-12,00 Mt. v 21. 1. LegteBörie 18. 1. ausländ Nürnberg inland. Kühe A 24-27 Schweine 20-23 42-43 40-42 37-39 Blumenkohl. sonstiger. hiesiger Rohlrüben 100 Ropf 100 50 Rg. 32-33 24-36 14. 1. Rote Rüben Mohrrüben 2,502,50-4,00 2,00-3,00 3,50 Erfurt ausländ 70 27-31 F 20-25 Sauen 36-38 Nt. v. 21. 1. 72 Lt. Börse 17-22 73 14. 1. Rübchen 5,00-8,00 Wild. " 12,00-15,00 7,00-10,00 11.00-14,00 Hamburg Mt. v. 21. 1. VetteBörse 20 1. vom 22. Januar.) V K. 100 Ropf 50 Rg. " 10,00-15,00 15,00-25,00 30,00-38,00 2. K. Mar 87,0 85.0 Mar 78.0 76,5 Mai 92.5 91,0 Mat DIL Ott. Dezbr. Deabr B. Kt. Mais W. K. mära 84.7 84,0 März 61.7 60,7 Mat 87.0 85.5 86.7 85.7 Mai 67,0 65,0 Ott. Dt. Dezbr. Dez. Rotwild, la Rotwild, Ila ½ kg 0,38-0,42 0,33-0,36 二 二 〇 Kälber Dortmund Westfal. 1212-215 " " 10,00-20,00 100,00-150,00 Mt. v. 21. 1. inland. L. Bie. 14.1. ausländ eftjäl 1232%-235] Somm. iand. oftpr ausländ] pomm 175-180 Rehe. la oftpr. 165-170 Bres au T März 208< 100 Stüd Schod- Bund Rettiche. Dresdener 50 Rg. Schoo 50 Rg. Schoo 50 Rg. Mt. D. 21. 1. Legte Böric 20. 1. Mat ausländ 165-177% ausländ Mar 233 G. Διατη Mat 241 G. Sept. Dft. Der Dez Dez. IIII Πιάτα Sept. Dft. Der 1111 Bereinzeltes Auswuchs- und Schmachtlorn zulässig. 2,50-4,00 7,00-8,00 4,00-8,00 5,00-10,00 " 25,00-35,00 6,00-9,00 8,00-10,00 Fische und Schaltiere( lebend). . per 50 kg 90.00-100.00 Rebhühner, alte 50.00 60.0-70.00 Wildenten la " Fasanen, junge, Hähne. Ia 75.00-85.00 " 100.00 " Fasanen, alte W " Safen, groß 90.00 " Hafen, mittel 70.00 Hasen, klein 80.00-90.00 Rehe, Ila Damwild, Kälber Damwild, mittel. Damwild, schwer. Wildschweine grob. Wildschweine, fein Wildschweine, Frischlinge Raninchen, wilde, große Rebhühner, junge, Ia 0,50-0,53 0,40-0,43 0,35-0,38 0,20-0,25 0,38-0,40 0,38-0,43 Stüd 1,35-1,40 Fasanen, junge. Hähne. IIa. Fasanen Hennen, Ia 2,70-2,80 1,80-2,00 2,20-2,25 1,50-1,70 4,00-4,25 2,75-3,00 Weißtohl, hiesiger Weißlohl, Gärtnerware Wirsingtohl. hiesiger Wirsingkohl, Gärtnerware Rotkohl, Gärtnerware Rottohl, hiesiger Rosenkohl Blumenkohl, Erfurter inlandl 74 Legte Börie 72-72%, 210-215 74-74% 230-235 Gomm. 175-180 pomm. auslänt 225-230 ausländ 300-325 ausländ ausländ 14. 1. Mannheim L 101.1220-222% 75-76 1247%-52% Brau. 190-200 mland.| 155-180 73-74 242 Futter 182%-185 alt Mt. D. 21. 1. 71-72 198-202 75-76 220-226 Letzte Börle Brau 174-182 m. neu 124-145 b. No1. ausland Rollbeg inland. Somm. ausländ int neu ausländ all Färsen auslänt - 74 75 Ind. 164-170 ausländ 210-212 Brau 1172-1801 Inland. 130-135 214-216 inter D.Qual 204-206 Fulter 157-162 neu Fresser Abfall) Winter 154-156 ausländ 146-154 722 ||| T 71-72 205-206 76-77 229-230 Somm 156-160 Donau 94-95 1 BCDABC 16-19 12-15 ABBCTABCDEE ( Großhandelspreise der Martthallen- Direktion Berlin er nachhaltige Duft die en, Veilchen und Flied heut.+ Leodor- Kü irksam unterstützt du -Verkaufsstellen erhäl chlich, jondern auch ge Sie fich eine Tage neb elldrhein jeine Richtig te Rojenbaumsche Ede Die Frau Maria Hede bekannte ameritantid feur hinter ihnen straßenübliches Tema rberg zu erreichen rinzenitraße, Banthes feine Briefe Was var für sein einfach als im Fußballdre Ach was, Ihr Tr das sage ich Ihnen Rendezvous an der us zwischen uns Das daß ich Sie jo snell Le die Rolle des Ent t nicht in Dres fin fleinen Fußball fauje Tieden. Ein prächtige Welche Ehre für m en morgen anfange Nun, er merit es j hinausgefchoben wird tags freimachen, Serr Den von eins bis drei." icht in die Laden.. als Sie meinen Brief gesp ller find ein sonder wenig Zeit für fr gefchriebenes Geb Alkohol, Frauenli Das ist ja zdem sehr artig, Hedemann Zigare ebenfalls zu rauden. Laune find, gnädig wahr, Sie wissen, das te Frau bin? Aber teffant tomme ich mit en... Ich mache mir fere Fahrt beurteilen Fortsetzung folgt Rübchen. echte Spinat Spinat, Blatt Spinat. Blatt. Erfurt Galat Salat Dresdener Eskarol Rapunzel Rapunzel, Dresdener Rhabarber, Treibhaus Champignons, Treibh. Gurken. Treibh. Kürbis Kohlrabi Grünkohl. Tomaten, Treibh. Radieschen, Dresdener Rettiche, Bayerische Meerrettich Gellerie Sellerie, gewaschen Borree, je nach Größe Petersilie, je nach Größe Beterfilienwurzel 8wiebeln Zwiebeln, große Kartoffeln Kartoffeln, Nieren Draht gepr. Bindf. gepr. Schod 0,60-1,20 100 Bund 5,00-10,00 50 Rg. 5,00-8,00 11,00-13,00 11,00-13,00 Rauhfuttermittel RM je 50 kg Hechte, unsort Sechte, groß Hechte, groß- mittel mittel Hechte, klein Bander, unsortiert Bander, groß Schleren. Portions Schleien, tlein Schleien, unsortiert Aale groß Aale, mittel Bleie, unsortiert. Bleie, mittel 125.00-130.00 20.00-25.00 25.00 15.00 je Zentner c) Kartoffeln. a) b) Bleie, fleine Gelbfleischige Odenwälder Blaue 3,25 3,10 3,41 3,00 2,85 8,14 • . " Stroh Berlin Hannover Hamburg 19. Jan. 19. Jan. 20. Jan. Köln Barse. unsortiert 60.00-70.00 Rote 2,75 2,60 2,86 " 19. Jan. Plögen, groß 35.00 Weiße 2,55 2,40 2,64 " Plößen, unsortiert 18.00-25.00 " Weizen Plögen, klein. 12.00-15.00 " Karpfen, Spiegel 70.00 " Karpfen, Spiegel, klein 55.00 Karpfen, Schuppen 50.00 Rarpfen, gemischt Rarpfen, Zwiden Rarauschen, groß Muscheln 6.00 Karlsruhe Königsberg Mannheim Dresden. gültig ab: 18. 1. 16. 1. 14. 1. 16. 1. MoltereiLandVollmilch 18-19 14.50-14.75 17-18 15 Butter 0.97 0.85-00 1.17-1.28 1.20 Roggen Draht gepr. Bindf. gepr. Langstroh Gerste Draht gepr. Bindf. gepr. Hafer Heu 0.60-0.70 0.80-0.85 1.30-140 1 05-1.20 0.55-0.65 0.70-0.75 0.75-0.95 0.80-0.85 1.70-2.00 1.05-1.20 0.65-075 0.70-0.75 0.85-1.00 0.65-0.75 - || || 150-1.70 1.30-1.40 - || 2.40-2.70 2.25-2.50 3.40-3.80 3.00-3.50 Geschlachtetes Geflügel. ( Großhandelspreise der Markthallen Direktion Berlin vom Hühner, hiesige, Suppen, Ia. Hühner, IIa. Sühner, junge, hiesige, Ia Hühner, Draht gept. Bindf. gepr. 0.70-0.85 - 1.40-1.50 0.85-1.00 handelsüblich gutes Klee Luzerne 1.20-1.40 1.70-1.90 2.25-2.55 2.40-2.70 Häcksel Ila Boulets, ungarische Ia 2.10-2.30 - Hähne, alte 1.25-1.55 Bom Buttermarkt. - Auf dem Buttermarkt ist seit dem Bekanntwerden der von der Regierung angenommenen Schuhmaßnahmen eine Besserung festzustellen. Die Berliner Notierung konnte bei der letzten Notierung sogar um 3 RM in allen Qualitäten auf 100 RM für 1. Qualität, 93 RM für 2. Qualität und 83 RM für 8. Qualität erhöht werden. Von der Hamburger Butternotierungskommission wurden am Donnerstag folgende Preise feftgefegt: 1. Qualität 103-105 RM, 2. Qualität 95-97 RM, abfallende Ware 88 RM. Großhandels- Abrechnungspreise für 50 Kilogramm ab Meiereiftation ohne Fässer. Reine Tara ohne Dekort. Tendenz fest. Ropenhagen notierte für dänische Butter 190( 190) Rr. für 100 Kilogramm.( Ohne Gewähr.) Tauben, hiesige, junge, Ia Tauben, 22. Januar.) ½ kg 0,75-0,80 0,60-0,70 0,80-0,90 0,65-0,70 0,85-0,90 0,50-0,55 Stüd Ila ½ kg Tauben, alte, Ia Gänse, Oderbruch., Ia. Gänse, Oderbruch., IIa Gänse, ungarische, Stopf, Gänse, hiesige, Ia Gänse, hiesige, IIa Enten, Hamburger, Ia. Enten, hiesige, la Enten, hiesige, IIa Enten, ungarische Buten, ungarische, Hähne Buten, ungarische, Hennen Buten, hiesige, Hähne Buten, hiesige, Hennen 0,80-0,90 0,50-0,65 0,45-0,50 0,75-0,80 0,70 0,70-0,75 0,75-0,80 0,70 0,85-1,00 0,65-0,75 0,75-0,85 0,75-0,85 0,75-0,80 0,80-0,85 Milcherzeugnisse Milch in Pfennigen je Liter. Butter in RM je 1, kg ( legte Notierungen. Erzeugerpreise) Düngemittel. Ammoniat schwefels. II 0,74 für 1 Rilogramm Stidst. Ammoniat salzsaures 0,70 für 1 Kilogramm Stidstoff. Leur Montan- Salp. 0,80% für 1 Rilogramm Stidstoff. Rallammer Salpeter 0,85 für 1 Kilogramm Stidstoff. Raliammonsalpeter 0.84 für 1 Kilogramm Stidstoff. Harnftoff BAGF 0,88 für 1 Rilo. gramm Stidſtoff. Raltsalpeter intl. Gad 0,95 für 1 Kilogramm Stidstoff. Natronsalpeter 1,08 für 1 Rilogramm Stidstoff. Rallstidstoff inkl. Gad 0,75 für 1 Kilogramm Stidstoff. Nitrophos ta JG I 22,84 für 100 Rilogramm Ware. Nitrophosta 3G I 21,48 für 100 Kilogramm Ware. Nitrophosta 36 III 23,80 file 100 Rilogramm Ware. Thomasmehl: zitronensäurelösliche Phosphorsäure je Ailogramm- Prozent ab Aachen- Rote Erde 22% Rpf einschl. 100- Rilogramm- Jutesad, gültig ab 12. November. Rhenaniaphosphat, rüdwirkend ab 4. Dezember 1931: 23 bis 25 Prozent 0,31, 25 bis 28 Prozent 0,82, 28 bis 31 Progent 0.33, alles je Rilogramm ammonzitratlösliche Phosphorsäure. Kali in RM je 100 Kilogramm lofe: Rainit( 12 Prozent Reintali) 1,17. Ralidüngesalz( 18 Prozent) 2,46. Ralidüngefal ( 40 Prozent) 6,80. Chlortalium( 50-50,9 Prozent) 10,94 bis 11,13. Schwefels. Rali( 48-48,9 Prozent) 18,50 bis 18,76,( Ohne Gewähr.) Samstag, den 23. Januar 1932. Lokales. * Gedenkfeier zum 220. Geburtstag Friedrichs des Großen. Am Sonntag, den 24. Januar 1932, jährt sich zum 220. Male der Tag der Geburt Friedrichs des Großen. Der Südwestsunk sendet aus diesem Anlaß 18,40 Uhr eine besondere Gedenkfeier, in der neben Kompositionen für Flöte und Cembalo des großen PreuBentönigs, Rezitationen aus seinen Werken zum Vortrag gebracht werden. * Aus dem Stadttheater. Zu ermäßigten Preisen wird am morgigen Sonntag als Fremdenvorstellung„ Verstehen wir uns?", ein Zeitstüd in 3 Aktien von Peter von Preradovir, ge= geben. * Obst- und Gartenbauverein. Jm Saale der Gastwirtschaft Faulstich( Bahnhofstraße) findet am Sonntag, den 24. Januar, nachm. 3,30 Uhr, ein Vortrag des Herrn Obstbauinspektors Entler über ,, Qualitätsobstbau" statt. * Ein Kultur- Großfilm. Ein herrlicher Griechenland- Film ,, Ewiges Hellas" wird am Sonntagvormittag 11.15 Uhr im Lichtspielhaus in der Bahnhofstraße gegeben. * Deutschnationaler Handlungsgehilfen- Verband. Samstag, den 23. Januar, abends 8,30 Uhr, Jahreshauptversammlung im Heim. * Schweinepest. Im Gehöfte Marburgerstraße 66, vormals Meistermann, ist die Schweinepest festgestellt. Gehöftsperre ist angeordnet. 1 * Stelldichein der Rassehunde. Am 6. und 7. Februar werden anläßlich der 7. Grünen Woche 1932 die Arbeitsgemeinschaft Berliner Rassehundevereine im Dt. Kartell f. H. und die Delegierten- Kommission 1879 Rassehundzüchter und Liebhaberverband eine große internationale Rassehunde- Ausstellung abhalten. Der Besitzer jedes ausgestellten Hundes erhält eine geschmackvolle bronzene Plakette gratis. Meldeschluß ist der 28. Januar. ,, Gießener Zeitung" zeichnen, der 20 Prozent beträgt. Jm ganzen hatte das Bad 31 216 Besucher, die in 24 568 Kurgäste und 6648 Pasjanten zu scheiden sind.( 1930: 31 632 Kurgäste, 7183 Passanten.) Als Vergleichszahl aus der Vorkriegszeit ist das Jahr 1913 mit einem Gesamtbesuch von 34 951 Kurgästen und Passanten gegenüberzustellen. An Ausländern beherbergte Bad- Nauheim 5425; diese Zahl bedeutet gegen 1930 eine Verringerung um 17,6 Prozent. Der Verlust verteilt sich auf fast alle Länder. Ein geringer Zugang ist nur bei England und Schweden zu buchen. Die Uebernachtungszahlen der Kurgäste und Passanten beziffern sich 1931 auf 730 155 gegen 935 161 im Jahre 1930. Die durchschnittliche Uebernachtungszimmer aller Kurgäste beträgt 29,06 gegen 29 im Vorjahre. Diese unverändert hohe durchschnittliche Aufenthaltsdauer beweist wieder die Bedeutung Bad Nauheims als Heilbad. Die höchste Zahl der gleichzeitig anwesenden Kurgäste be= trug am 21. Juni= 4979 Personen. Dem Bild der Frequenz entsprechen auch die Bäderzahlen. Im Jahre 1931 wurden 332 584 Bäder abgegeben gegen 426 237 im Jahre 1930. Groß- Gerau. Die Realschule in Groß- Gerau feiert 7. und 8. Mai ihr hundertjähriges Bestehen. am Die Landwirtschaftliche Woche in Hessen. Darmstadt. In Darmstadt begann am Mittwoch die dies jährige Hessische Landwirtschaftliche Woche mit einem gemeinsamen Vortragskurs der Landwirtschaftskammer. des Landwirtschaftlichen Instituts der Universität Gießen, der hessischen iandwirtschaftlichen Genossenschaften und der Raiffeisen- Verbände Frankfurt und Ludwigshafen. Herborn. Beim Abtragen von Steinen an der alten Her= borner Stadtmauer wurde ein eiserner Kochtopf gefunden, der 75 Goldmünzen und etwa 150 Silbermünzen aus dem 16. und 17. Jahrhundert enthielt. Die Goldmünzen sind zum größten Teil Dukaten holländischer und deutscher Herkunft. Biedenkopf. Schwerer Schaden entstand einem Landwirt in Wolzhausen dadurch, daß im Stalle zwei wertvolle Kühe mit der Lichtleitung in Berührung famen. Die Tiere wurden durch den elektrischen Strom getötet. Handwerkerversammlung in Gießen. Vergangenen Donnerstag, den 21. Januar, hatte der Ortsgewerbeverein Gießen alle Vorstände der Gewerbevereine, Innungen und Fachvereinigungen von Stadt und Kreis Gießen nach dem Saal im Restaurant ,, Hindenburg" eingeladen. Es galt Stellung zu nehmen gegen die nicht mehr aufzubringenden Steuern und öffentlichen Lasten; es sollte in gemeinsamer Aussprache eine bessere Belebung auf dem Arbeitsmarkt versucht werden und vor allen Dingen wollte man den Vertretern des Finanzamtes, der Bauämter, des Kreisamtes und der Stadt klar legen, in welch großer Not der selbständige Handwerker und Gewerbetreibende sich zurzeit befinden. Keine Arbeit, nirgends etwas zu tun, also keine Einnahmen und dem gegenüber dieselben hohen Ausgaben an Steuern und sozialen Lasten ür Reich, Stadt, Gemeinde, Krankenkassen, Berufsgenossenschaf= ten und dergleichen. Der Verlauf der sehr gut besuchten Versammlung, die von Bäderobermeister Löber geleitet wurde, war ein eindrucksvoller. Sie stand unter der Signatur:„ Das Recht zu leben, geht vor Steuer zahlen" und der Ruf: Werheute Geld hat, ist verpflichtet, solches auszugeben für Arbeitsleistungen und Warenlieferungen seitens der Mitmenschen. Nach der Begrüßung durch den Versammlungsleiter hielt Syndikus Röhr einen Vortrag über„ Die derzeitige wirtschaftliche Lage des Handwerks", der eine umfangreiche Aussprache auslöste. Die Handwerksmeister Schreinermeister Lenz, Schlossermeister Schmidt- Lich, Maurermeister Schäfer- Lang- Göns, Schlosserobermeister Kreiling, Bädermeister Deibel u. a. griffen Material aus dem werktätigen Leben heraus, so daß der zweite Redner, Syndikus Dr. Lindemann von der Handwerkskammer Darmstadt in seinem sehr wertvollen Steuer- Vortrag viele Winke geben konnte, wie und bei welchen Steuern und Gebühren der Handwerksmeister Ersparnisse erzielen kann. Nach kurzer Aussprache waren es die Herren Reg.- Rat Braun vom Kreisamt Gießen, Oberbaurat Kuhlmann vom Staatlichen Hochbauamt und Baurat Gravert vom Städtischen Hochbauamt, die alle drei versicherten, daß sie für die gegenwärtige Not im Handwerk volles Verständnis haben und gern helfen wollen, wenn für Arbeiten Gelder in den Kassen sind. Reg.- Rat von Schent vom Finanzamt Gießen sagte größtmöglichstes Entgegenkommen zu allen denen, die durch die Not ihrer steuerlichen Verpflichtungen nicht pünktlich nachkommen können. Zum Schluß wurde eine Kommission gewählt, die weiter beraten soll, wie bessere Verhältnisse für die Handwerker im Stadt- und Landfreis Gießen zu schaffen möglich sein kann. Aus Nah und Fern. Altenkirchen. Der Geschäftsführer der hiesigen Landbundgenossenschaft hat sich bei der Berliner Polizei gemeldet und zugegeben, 5000 Mark veruntreut zu haben. Ein städtischer Etat schließt mit Ueberschuß ab. Siegen. In der letzten Stadtverordneten- Sitzung konnte der Stadtverordneten- Vorsteher, Redakteur Beckmann, die be= achtenswerte Mitteilung machen, daß der Haushaltungsplan für 1930 wieder einen Ueberschuß von 70 000 Mark ergeben habe. Grüningen. Im Alter von 92 Jahren ist hier die älteste Einwohnerin des Dorfes, Anna Elisabeth Hubeler, gestorben. Die Kurzeit 1931 in Bad Nauheim. Durch die Verschlechterung der Wirtschaftslage ist auch in Bad Nauheim ein Rückgang der Besucherzahl gegen 1930 zu verFlugzeugbau/ FliegerIngenieur- schule/ Paplertechnik Schule Eig. Lehrwerkstätten Maschinenbau/ Elektro- Weimar technik/ Automobilbau Erfinder Prospekt anfordern Vorwärtsstrebende 10000 Mk.Belohnung Näheres kostenlos durch: F. Erdmann& Co., Berlin SW 11. Hoher Verdienft Alleinvertrieb eines Konsumartikels, der überall benötigt wird, zu vergeb. Tägl. Kassaeingänge. Haupt- oder nebenberuflich. Kein Kundenbesuch. Verlangen Sie Prospekt 3 durch ,, City", Frankfurt a. Main Schließfach 174. Vertreter In allen Gesellschaftskreisen legt man Wert auf gepflegte Zähne. Eine zielbewußte Mundpflege betreibt man durch regelmäßigen Gebrauch der bekannten und beliebten Chlorodont- Zahnpaste. Unter- Borkriegspreise. Sprengunglüd. Nr. 3. nach Island in See gegangen, und bisher nicht zurückgekehrt. Von der Reederei wird mitgeteilt, es müsse leider damit gerech net werden, daß das Schiff mit seiner Besatzung von dreizehn Mann untergegangen ist. Deutscher Abschub aus Elsaß- Lothringen. Saarbrücken, 22. Jan. In der lothringischen Schwerindustrie ( Hüttenwerken und Bergbau) wurden letzter Tage erneut etwa 1500 Ausländer abgebaut und abgeschoben, fast ausschließlich Deutsche, wovon etwa 60 Prozent Saarländer. Siegen. Auf der tiefsten Sohle der Erzgrube ,, Ameise" bei Eiserfeld ereignete sich ein schwerer Unfall. Zwei Bergleute waren mit dem Anlegen von Sprengschüssen beschäftigt, als ein Schuß losging, bevor sich die beiden Leute in Sicherheit bringen konnten. Ein 40jähriger Bergmann aus Eiserfeld wurde lebensgefährlich verleßt, während sein 22jähriger Kamerad mit leichteren Verlegungen davonfam. zum Verkauf von Saatgut ( Kartoffeln, Hafer, Gerste usw.) zur Frühjahrslieferung db d.Landwirtsch. gut eingeführt sind, gegen hohe Provision gesucht. Zuschr. unt. W. 40 an Thüringer Landbund, Erfurt Seydlitzstrasse 17. Zwei Tote auf Zeche Zollverein". Zum 60. Geburtstag von Helene Christaller. Am 31. Januar 1932 feiert Helene Christaller, eine der ge= lesensten Schriftstellerinnen unserer Zeit, in stiller Zurückgezogenheit ihren 60. Geburtstag. In weitesten Kreisen würde sie erstmals bekannt durch ihr Buch„ Gottfried Erdmann und seine Frau". Ihm sind eine große Zahl überaus erfolgreicher Bücher gefolgt und bisher sind ihre Werke in einer halben Million über das ganze deutsche Sprachgebiet verbreitet und in viele Sprachen übersetzt worden. Helene Christallers Bücher sind gute, fesselnde, ungrüblerische Lektüre, die jedermann mit Genuß und Gewinn liest. Essen, 22. Jan. Auf der 12. Sohle der Zeche„ Zollverein" im Norden im Revier 1 Flöz Anna ist ein Streckenstück zu Bruch gegangen. Dabei kamen zwei gerade anwesende Grubenbeamte zu Tode. Erstklassiges Marken- Piano Hannover, 22. Jan. Die Gewerkschaft Florentine der Preußag ist bei Berkhöpen mit einer Bohrung in 1000 Metern Tiefe fündig geworden. Die Bohrung mußte sofort stark ab= gedrosselt werden, da das Del unter hohem, zurzeit noch steigendem Drud steht. Verhaftung des ehemaligen Schahmeisters des Deutschen Sängerbundes. Neue Bücher. Die Einkommensteuer. Was jeder davon wissen muß. Zweite erweiterte und ergänzte Auflage. Bon Obersteuersekre= tär Dr. W. Sinzig. Verlag Wilh. Stollfuß, Bonn. Preis RM. 1,25. Bei vielen Steuerpflichtigen bestehen immer noch häufig Unklarheiten über die Einkommensteuer, sowie über die zulässigen und unzulässigen Abzüge. Ein Sachverständiger hat daher, um unerwünschte Auseinandersetzungen mit den Finanzbehörden zu vermeiden, mit der vorliegenden Schrift einen zuverlässigen und allgemein verständlichen Ratgeber geschaffen. Gütersloh, 22. Jan. In Verl, Kreis Wiedenbrück, wurde der ehemalige Schatzmeister des Deutschen Sängerbundes, Ge= richtsassessor Johann Redling aus Berlin- Charlottenburg ver= haftet. Redling hatte als Schatzmeister des Deutschen Sängerbundes 900 000 Mark unterschlagen. allerbill. zu verkauf. Händler verbeten. Offert. u. G. Z. 3018 an d. Gießener Ztg. Die Vermögenssteuer. Was jeder davon wissen muß. Zweite erweiterte Auflage. Von Obersteuersekretär Dr. W. Sinzig. Verlag Wilh. Stollfuß, Bonn. Preis RM. 1,25. Jn furzer und sehr übersichtlicher Form bringt der Verfasser diese praktische Anleitung heraus. Die in dem Gesetz verankerten Grundsätze werden in diese Neuauflage wieder weitesten Kreisen zugänglich gemacht. Bei der Abfassung ist Wert darauf gelegt worden, die wichtigsten Grundgedanken an Hand einfacher Beispiele klar zu legen. Die Umsagsteuer. Was jeder davon wissen muß. Zweite Auflage. Von Obersteuersekretär Dr. W. Sinzig. Verlag Wilh. Stollfuß, Bonn. Preis RM. 1,25. Auch in der wesentlich ergänzten Neuauflage dieser Schrift hat der sachverständige Ver fasser die vielfach recht unklar gehaltene Gesetzesmaterie in leicht verständlicher Form erläutert unter Berücksichtigung der Aenderungen der letzten Notverordnung. Not- Winte für Geschäftserhaltung und Geschäftsfreunde. Unabhängige Briefe über alles aktuelle geschäftliche, wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Wissen und Vorsorgen. Verlag für Wirtschaft und Verkehr, Stuttgart, Pfizerstraße 20. Monatlich 3 Hefte nur RM. 1,20. Auch das neue Heft 7 bringt wieder recht Beachtenswertes Das Tanz- ABC müssen auch Sie beherrschen, auch wenn Sie fein prominenter Tänzer sind. Anleitung dazu gibt Ihnen das soeben erschienene neueste Heft der„ Eleganten Welt", das als Spezial- Nummer herauskommt. Rettet uns die deutsche Chemie?„ Die Woche" unterhält sich mit Dr. Bergius, dem Nobelpreisträger und führenden deutschen Chemiker, über die Ausstiegsmöglichkeit der deutschen Volkswirtschaft durch die Chemie. Lesen Sie das interessante Gespräch der Woche" im neuen Heft. Das Mutterrecht ist eine der ältesten Formen der sozialen Ordnung der Menschheit. Auch heute noch gibt es das Mutterrecht. Der Berichterstatter der ,, Münchner Illustrierten Presse" hat einen Stamm der Ureinwohner Indiens besucht und hier interessante Aufnahmen von männlichen Frauen und weiblichen Männern gemacht. Wir finden diese Bilder in der neuesten Nummer( Nr. 4) dieser Wochenschrift. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Wichtig für alle Arbeitgeber! Bezugsp Redaktionsi jendung nicht 45.0 Die Durchführungsbestimmungen über den Steuerabzug vom Arbeitslohn vom 5. 9. 1925, die Durchführungsbestimmungen über die Krisenlohnsteuer für Lohnund Gehaltsempfänger vom 17. 6. 1931 und die Verordnung zur Durchführung der Bürgersteuer vom 1. 10. 1931 machen Riesige Devisenschiebungen aufgedeckt. Berlin, 22. Jan. Ein Fall von Devisenschiebungen, in dem es sich um Millionenobjekte handelt, ist jetzt von Beamten Der Bantier Dr. der Zollfahndungsstelle aufgedeckt worden. Gutherz, Vertreter des Banthauses Singer u. Friedländer, das seinen Stammsiz in London hat, ist verhaftet worden. Es ist damit zu rechnen, daß im Laufe der nächsten Tage weitere Ver- daß ab 1. Januar 1932 die betreffenden Steuerabzüge haftungen von Bankiers und Privatpersonen erfolgen werden. Ein Fischdampfer mit 13 Mann untergegangen? Wesermünde, 22. Jan. Der Wesermünder Fischdampfer ,, Antonie Wettering" ist am 18. Dezember zu einer Fangreise DAS ZEICHEN alle Arbeitgeber zur Pflicht, in ein besonderes Lohnkonto- Formular verbucht werden müssen. Diese Formulare sind von mir Albin Klein, Gießen. zu beziehen. Deutschla Welt. Ihm litijche Rataj fejten erfchütt den greifbare Borwurf war bas heute, zw Lager der da fichtiger mehr barkeit des a Schuldner De der von den Verjailler Di mener Verpi legte Deutid im Friedens ibn einleiter gefehen. De jon, die den Bollerbunds Klaufeln des aller Form bejchränkung erfüllte Zuja als Gläubige bat, heift aljo Und jezt andern entwe Schuldfchein fentieren för mit allen Ri lepple erit der auch Ni Bereinigten haben die wenn es nad in Zutunit bisher. An fie in den a einander get Commission Abrüftungs fchrift,„ En geigt das verpflichtet, herabzujezer teristicher f NIEDER LANDE FRANK REICH DLO. SC Denn die Tiegt, wird Material d felbit über poliegen, eine Ruftu Verträge anderen U Stärfe über ber ausge deutungslo den. 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