Nr. 41 Gießener Zeitung annten Bücherferien er Berjasjer versteht ng, den Unterschied d anderer Industrien die Ausführungen Bandlungen flar her Bauftil vor fich gegan Vorstellung von dem die meistbegehrtesten. Sienenen drei neuen hefte entgegen: Neue eue Wollkleidung für Für Kinder( Nr. 160), e Reichhaltigkeit die gen und dem jedem chend. gend 1933/34. Führer chen. Neu bearbeitet gen und über 150 sausschreiben und 1 RM. Phönix- Verlag eit dem vorigen Jahr Orfriegsgeneration in nder für die deutsche vor. Wo es irgend Ofalender noch zu vers 8 erschien ihr mit Be Die Langerudfinder" Langerudfinder wachsen ft dieser schönen illu Höchst interessante hten Schülern, die im niversität durch Ueber entstanden sind, zeigt eue Nummer( Nr. 42) Unter diesem Titel be Roman von Fritz Gott agen Bühnenkünstleri 5 dem Inhalt des Oth ungen. Glühlampe fönnen Sie Sie haben auch nicht man feststellen kann, eich zu ihrem Wattver so hoch sind, wie es der Der Kauf von Glüh nn Sie aber Lampen tragen, dann haben vißheit, daß diese Lam entsprechen. D.Klein in Gießen. 父 eibt beste Brikett! ende Erfindung ußtrittofer er Ersatz für all u. Zentralheizung von September bis M eizen, sauberster Betric te Anschaffung d. Dauerheizung pro Woch großes Zimmer. Täglich enung nur ein Fußtri atomaten- Vertrie Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Sahrg. Politische Rundschau. Die Verordnung zur Ergänzung von Sozialleistungen ist nicht eine Verordnung des Reichspräsidenten, sondern eine Verordnung der Reichsregierung, die sich auf die Ermächtigung des Reichspräsidenten vom 4. September stützt. Die Gesamtaufwendungen dieser Verordnung belaufen sich auf jährlich rund 70 Millionen Mark. Reichspräsident von Hindenburg empfing am Mittwoch den Vorsitzenden des Reichsverbandes der Deutschen Industrie, Dr. Krupp v. Bohlen und Halbach, und den neuernannten Chef des Protokolls, Gesandten Grafen v. Ballewiz. Adolf Hitler veröffentlicht im ,, Völkischen Beobachter" einen fajt vierseitigen Offenen Brief an den Reichskanzler, in dem er auf die Münchener Rede Papens antwortet. Die Beratungen des Staatsgerichtshofes für das Deutsche Reich über das Ergebnis und die Entscheidung zur Staatsrechtsflage Preußen- Reich, werden in den Amtsräumen des Reichsgerichtspräsidenten geführt. Die Neuorganisation der Preußenkasse durch eine Umwandlung, die das Reichskabinett beschlossen hat, wird durch eine Verordnung erfolgen, die als wesentlichstes Merkmal dabei den Mitbesitz des Reiches an dem umgewandelten Institut enthält. Das technische Abkommen zwischen der Deutschnationalen Volkspartei und der Deutschen Volkspartei über die Reichsliste ist für die Wahlen vom 6. November unverändert erneuert worden. Nach Abschluß der Vernehmungen über die Angelegenheit Kölnische Volkszeitung beschloß der Klepper- Untersuchungsaus= schuß des Preußischen Landtags gegen die Stimmen der Natio= nalsozialisten und Deutschnationalen, seine Arbeiten erst nach den Reichstagswahlen wieder aufzunehmen. Der Sächsische Landtag hat den nationalsozialistischen Antrag auf Landtagsauflösung gegen die Stimmen der Antragsteller und der Kommunisten abgelehnt. Bor etwa 4000 Personen tam es am Dienstag in dem polizeilich geschlossenen Großen Saal der Neuen Welt in Berlin zu dem Diskussions Abend zwischen Deutschnationalen und Dr. Goebbels( Natsoz.). Das Sondergericht in Königsberg verurteilte den kommunistischen Reichstagsabgeordneten Taulien wegen versuchten Tot: schlages und Aufruhrs zu drei Jahren Zuchthaus; 27. Ange= flagte, zumeist Mitglieder der KPD., zu Gefängnisstrafen von 6 bis 9 Monaten. Die Große Straflammer in Stolz verurteilte im Schnellverfahren den nationalsozialistischen Landtagsabgeordneten Czirniok zu einer Gesamtstrafe von drei Monaten Zuchthaus, die in vier Monate zwei Wochen Gefängnis umgewandelt wurde. Unter dem Vorsitz Herriots trat am Dienstag ein Studienausschuß zusammen, um die Arbeiten des Obersten französischen Kriegsrates vorzubereiten, der sich demnächst mit dem neuen französischen Abrüstungs- und Sicherheitsplan beschäftigen wird. Die Londoner Weltwirtschafts- und Finanzkonferenz, deren Borsitz MacDonald übernommen hat, wird nach Mitteilungen aus Genf für den 13. Februar 1933 nach London einberufen werden. Im englischen Unterhaus teilte Premierminister MacDonald mit, daß er ersucht worden sei, den Vorsitz der Weltwirtschafts= fonferenz zu übernehmen. Er werde das Ersuchen annehmen. um mit Die englische Regierung hat die Vertreter von Dänemark. Schweden und Norwegen nach London eingeladen, ihnen Verhandlungen über den Abschluß von Handelsverträgen einzuleiten. Die Einladungen wurden von den drei Regierungen angenommen, und die Verhandlungen dürften in etwa 14 Tagen ihren Anfang nehmen. Das englische Unterhaus nahm mit 451 gegen 84 Stimmen die Finanzentschließung an, in der die Handelsabkommen von Ottawa gebilligt werden. Am nächsten Sonntag wird Mussolini in Turin in der Pich C. Weis Nähe der französischen Grenze eine große politische Ansprache erg 2( Hessen) Bedeutendes ach Tuchversandhaus rant Infra porio. m. erfttlaffig. Herren u. Damenftofftolle fowie Waldheartite fudh Bertreter für amten- und Bri halten. Die Liste des von Maniu neugebildeten rumänischen Kabinetts ist nunmehr veröffentlicht worden. Maniu, der selber Ministerpräsident ist, hat als stellvertretenden Ministerpräsiden= ten ohne Portefeuille Nironeku berufen. von 280 Die Reichsbahn hat nunmehr die Verhandlungen über die Finanzierung ihres Arbeitsbeschaffungsprogramms Millionen RM. beendet. Dieses Programm beruht darauf, daß der Reichsbahn rund 180 Millionen RM. Steuergutscheine aus der Beförderungssteuer zur Verfügung stehen, und daß für weitere 100 Millionen RM. ihr eigener Kredit eingespannt werden soll. Ab Montag erfolgt in Berlin eine Senkung des Brotpreises auf 32 Pfg. je Kg. 97prozentiges Roggenbrot. Die schwebende Schuld des Deutschen Reiches betrug am 30. September 1932 1757,1 Millionen RM. gegenüber 1908,8 Millionen RM. am 31. August 1932. fundich. Hohe Pro fofortige Auszahlu n! Es werd.nur Bewe berüdjich igt, die e- Un- den einschlägigen allen titeln mit nachwe Einw. Erfolg arbeit. A intell. u. Lichtbild m. auf Dam lich. Tätigkeitsber erbeten uni. 6.8.3 an die Exped. d. Be Werkzeuge aller A BMille Werkzeugliste gra burch Westfalia Werkzeugcom furtm.Hagen i. W. 64 über eine Nachdem Persien das Völkerbundsabkommen internationale Hilfsaktion im Falle von Katastrophen ratifiziert hat und damit dem Abkommen nunmehr 27 Staaten beigetreten sind, fann das Abkommen, das im Jahre 1927 abge= schlossen wurde, am 27. Dezember 1932 in Kraft treten. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 22. Oftober 1932 Die Reichsregierung stellt richtig. Der offene Brief Adolf Hitlers an den Reichskanzler hat zur Folge gehabt, daß der Reichsregierung so zahlreiche Aeuße= rungen und Erklärungen aus allen Bevölkerungskreisen zugegangen sind, daß eine Beantwortung im einzelnen nicht möglich sei. Der Brief Hitlers enthalte jedoch, besonders in seinem außenpolitischen Teile, Angaben, die nicht unbeantwortet bleiben könnten. Die darüber an zuständiger Reichsstelle gepflogenen Beratungen haben das Ergebnis gehabt, daß die Reichsregierung den außenpolitischen Angaben Hitlers mit einer Erflärung entgegentritt, in der es u. a. heißt: „ In einem offenen Brief an den Reichskanzler hat Adolf Hitler Behauptungen über den Standpunkt der deutschen Regierung in der Abrüstungsfrage aufgestellt, die im Interesse der deutschen Außenpolitik auf das schärfste zurückgewiesen werden müssen. Hitler behauptet: Deutschland sei mit einem Aufrüstungsprogramm vor die Welt getreten; es habe die Forderung nach einer 300 000- Mann- Armee erhoben; es habe ferner den Bau von Großkampfschiffen usw. gefordert. Diese drei Behauptungen find in vollem Umfange unwahr. Deutschland hat niemals andere Forderungen erhoben, als diejenigen, welche das veröffentlichte Memorandum vom 29. August enthält. Es verlangt nach wie vor, daß die anderen Staaten auf einen Stand abrüsten, der unter Berücksichtigung der besonderen Verhältnisse jeden Landes demjenigen Abrüstungsstand entspricht, der uns durch den Vertrag von Versailles auferlegt worden ist. Trägt die Abrüstungskonferenz dieser grundsätzlichen Forderung nicht Rechnung, so müssen wir verlangen, daß nicht weiter zweierlei Recht gilt. Die Reichsregierung stellt in aller Oeffentlichkeit fest, daß Herr Hitler in seinem offenen Briefe vom 20. Oftober unwahre Behauptungen erhoben hat, die geeignet sind, das Bild der deutschen Außenpolitik zu verfälschen und damit das Interesse des deutschen Volkes auf das schwerste zu schädigen. Das Urteil über dieses Verhalten des Herrn Hitler überläßt die Regierung dem deutschen Volke." 32 Wahlvorschläge Bisher sah es erfreulicherweise danach aus, als wenn diesmal bei den Reichstagswahlen der Stimmzettel weniger buntscheckig aussehen werde. Von den kleinen Gruppen hatten sich im allgemeinen nur wenige erneut um die Einreihung in die Listenaufstellung beworben. Hoffentlich bleibt es auch dabei, und so muß man wünschen, daß in Berlin( Wahlkreis 2), wo sich bis Freitag 32 Parteien, Gruppen und Grüppchen, mit Kreiswahlvorschlägen gemeldet haben, und überall in den anderen Wahlkreisen, anwenden, um zu sieben. Die Parteienzersplitterung tritt in den im Wahlkreis 2 eingereichten Vorschlägen geradezu grotest zutage. Das sind noch mehr Parteien als bei den Reichstagswahlen am 31. Juli 1932. Nun hat der Berliner Wahlkreisausschuß für seinen Bezirk das Wort, und man muß wünschen, daß er kräftig davon Gebrauch machen wird. Dr. Best außer Verfolgung gesetzt. Durch einen nach nichtöffentlicher Beratung gefaßten Beschluß des 4. Strassenats des Reichsgerichts vom 12. Oftober ist der Verfasser des bekannten ,, Borheimer Dokumentes" Dr. Best aus tatsächlichen Gründen wegen mangelnden Beweises hinsichtlich der Anschuldigung des versuchten Hochverrats außer Verfolgung gesetzt worden. Die Angelegenheit Dr. Best ist damit restlos erledigt. Zum Weltspartag 1932 Gelegenheit macht Diebe! Ein 22 Jahre alter Gärtnergehilfe entwendete aus der Schlafstelle eines Arbeitskollegen deffen Blechtassette, sprengte sie auf und eignete sich daraus die Spargroschen des jungen Mannes im Betrage von 62 Mart an. Nach der Tat nahm er das Fahrrad seines Vaters, fuhr damit zum Bahnhof, und fuhr nach H., wo er später festgenommen wurde. Welche Unfitte, größere Geldbeträge im Hause aufzubewahren! Gelegenheit macht Diebe! Heraus mit dem in ungesicherten Schlupfwinkeln verborgenen Geld! Es gehört in die Spartaffe! Darum spare bei der Bezirkssparkasse Gießen ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 42 Für Mittelstand und Kleingewerbe! Der Wirtschaftsplan des Reiches ist nicht nur für Großbetriebe und Großunternehmer bestimmt. Das würde seiner Zielsetzung Belebung der produktiven Wirtschaft auf breiter Basis, wirksame Vermehrung der Arbeitsgelegenheit widersprechen. Auch an den Mittelstand, vor allem Handwerk und Kleingewerbe, richtet sich dieser Versuch, unter Einsatz neuartiger wirtschaftspolitischer Mittel die allgemeine Krise zu überwinden. Steuergutscheine, finanzielle Förderung des Reiches- diese Maßnahmen gehen den Handwerker genau an das so an wie den Industriellen, den Einzelhändler ebenso wie den Großkaufmann. Jeder, der gesetzlich fällig gewordene. Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Grundsteuer und Beförderungssteuer in der Zeit vom 1. Dktober 1932 bis zum 30. September 1933 entrichtet, ist gutscheinberechtigt, sei er ein ,, großer" oder ein ,, kleiner" Geschäftsmann. Und weiter: der kleinste Unternehmer hat ebenso wie der Riesenkonzern Anspruch auf Beschäftigungsprämien, wenn er nur nachweist, daß er in seinem Betrieb vom 1. Dktober d. Js. ab mehr Arbeiter beschäftigt als früher. Darüber hinaus sind in dem gesamten Wirtschaftsplan und in den entsprechenden Ausführungsvorschriften auch Bestimmungen eingebaut, die gerade den Interessen des Mittelstandes besonders Rechnung tragen. Um das an zavei wichtigen Fällen nachzuweisen: Zwar werden die Steuergutscheine über kleine Beträge unter 50 RM. aus gewichtigen Gründen erst nach dem 30. September 1933 ausgegeben. Trotzdem ist es auch dem leistungsschwachen Steuerpflichtigen ermöglicht worden, über seine Gutscheinbeträge bald zu verfügen. Wer im Laufe eines Kalendervierteljahres einen Anspruch auf einen Gutscheinbetrag von weniger als 50 RM. hat( jedoch mindestens 10 RM.), kann beim Finanzamt beantragen, seiner Bank, Sparkasse oder Genossenschaft eine Bescheinigung darüber zu erteilen, daß er Steuergutscheine in bestimmter Höhe zu beanspruchen hat. Das Finanzamt übersendet die gewünschte Bescheinigung an das genannte Kreditinstitut. Dieses Kreditinstitut schreibt ihrem Kunden dann den Betrag, über den die Bescheinigung lautet, gut, und kann ihm entsprechenden Kredit gewähren. Es sammelt überdies alle derartigen Bescheinigungen seiner Kunden und tauscht sie bei der Finanzkasse in größere Steuergutscheine IDIII. Dadurch werden selbst kleine Beträge im Interesse der Wirtschaftsbelebung nugbar gemacht. Im ganzen gesehen, wird diese Sonderregelung vor allem dem Bauer, dem Handwerker, dem Kleingewerbe und dem Einzelhandel zugute kommen. Für Hausbesitz und gewerblichen Mittelstand ist auch noch eine andere Sondermaßnahme des Reiches von größter Bedeutung. Für die Instandsetzung von Wohngebäuden, für die Teilung von Großwohnungen und für den Umbau gewerblicher Räume in Wohnungen hat das Reich 50 Millionen ausgewor fen. Bei Reparaturen im Mindestbetrage von 250 RM. je Grundstück ersetzt das Reich dem Eigentümer ein Fünftel der entstandenen Kosten. Bei der Teilung von Wohnungen und dem Umbau gewerblicher Räume zu Wohnungen erstattet das Reich 50 Prozent des Rechnungsbetrages, jedoch für die einzelne Teilwohnung nur bis zur Höchstsumme von 600 RM. Auch bei Beschaffung des neben den Zuschüssen erforderlichen Kapitals wird das Reich, soweit wie möglich Hilfsstellung leisten. Diese Aktion ist insgesamt von mannigfaltiger Bebentung insbesondere für den Mittelstand. Vom Standpunkt des Grundeigentümers gesehen: ihm wird die Erhaltung und Sicherung seiner Vermögenssubstanz erleichtert; das liegt gleichzeitig im Interesse des Hypothekengläubigers. Für den Mieter oder vom Standpunkt der Wohnungswirtschaft gesehen: Wohnräume werden instandgesetzt, kleinere und mittlere Wohnungen, an denen vor allem Bedarf ist, geschaffen. Für das Baugewerbe schließlich ergeben sich neue Aufträge. Maurer, Tapezierer, Maler, Klempner, Zimmerer alle Bauhandwerker werden von dieser Maßnahme Nußen haben. - Sparen sichere Voraussetzung für wirtschaftliche Gesundung. Bei der gegenwärtigen Lage der internationalen Politik und Wirtschaft hört man selten von gemeinsamen Aktionen der Staaten. Um so größere Beachtung wird daher der Aufruf finden, der anläßlich des diesjährigen Weltspartags Ende Okto= ber von den Sparkassen der ganzen Welt erlassen wird. Aus allen Ländern und Erdteilen, ohne Unterschied der Sprachen, der Religionen und der Institutionen, weisen die Sparinstitute auf die große nationale, kulturelle weltwirtschaftliche Aufgabe des vernünftigen Sparens hin und suchen dadurch auch das Vertrauen in die künftige wirtschaftliche Entwidlung zu stärten. Am Aufruf sind folgende Staaten beteiligt: Amerika, Australien, Belgien, Chile, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Holland, Italien, Luxemburg, Norwegen, Desterreich, Polen, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechoslowakei, Ungarn. Der Aufruf der in allen Ländern den gleichen Wortlaut trägt, besagt: ,, Der Weltspartag ist kein Tag der Feiern und der Feste. Geist und Tat sind an diesem Tage ganz besonders in den Dienst des Sparens gestellt. Das Sparen ist neben der Arbeit die grundlegendste und Samstag, den 22. Oktober 1932 sicherste Voraussetzung für das Gedeihen und den Fortschritt sowie für ein gesundes Selbstbewußtsein des Einzelnen. Das Sparen schult den Willen; die Einfachheit der Lebensführung, die es auferlegt, bringt die Menschen einander näher und schafft die Möglichkeit, ihre Arbeit auf die Herstellung der für alle nützlichsten Erzeugnisse einzustellen. Das Sparen, das uns mit denen verbindet, die uns vorangingen und mit denen, die uns auf Erden folgen, ist der Weg zum Aufstieg des Einzelnen und zum Aufbau der kulturellen Macht eines Volkes. Der Ruf, den wir, als die Vertreter der Sparkassen der ganzen Welt, die im Internationalen Institut des Sparwesens vereinigt sind, am Weltspartag an alle Völker richten, enthält eine Mahnung und eine Feststellung. Zu jener berechtigt uns die jahrhundertalte Erfahrung und die Lebenskraft unserer Einrichtungen, die ungebrochen Revolutionen und Kriege, Krisen und Spekulationstaumel, Untergang von Regierungen und Nationen überstanden haben. Zu dieser gibt uns die aufrichtige Freundschaft das Recht, die uns im gemeinsamen guten Werk über die Grenzen von 24 Ländern hinweg vereint. Die Mahnung weist denen, die mittel- und unmittelbar in öffentlichen und privaten Aemtern zu Hütern des Sparguts gesetzt sind, ihre Pflicht es mit unerschütterlicher Ehrlichkeit, treu den gesetzlichen Vorschriften und nach dem Willen und zum Nuken derer, die es ihnen anvertrauten, zu verwalten. Die Feststellung betrifft die Solidarität unter den Sparern der ganzen Welt, deren gemeinsames Interesse den Frieden unter den Völkern fordert. Der Friede ist der einzig wirksame Schutz nicht nur des eigenen, mühsam erworbenen Spargroschens, sondern des wirtschaftlichen, geistigen und sittlichen Reichtums der Menschheit." Reichs- und Staatszuschüsse an Gemeinden erst nach Erhebung der Durchschnittssteuersätze. Das hessische Gesamtministerium hat an sämtliche Bürgermeistereien, Kreis- und Provinzialverwaltungen im Auftrag des Reichsfinanzministers ein Rundschreiben gerichtet, daß alle Gesuche von Städten und Landgemeinden um Reichs- und Staatszuschüsse zu den Wohlfahrtslasten ohne Erfolg bleiben, wenn die tommunalen Sätze der Realsteuern unter dem hessischen Landesdurchschnittssatze liegen, der vom hessischen Finanzministerium auf 34 Pfg. von 100 RM. Steuerwert vom bebauten 55,5 Pfg. vom landwirtschaftlich und Forstwirtschaftlich benützten Grundbesitz, 63 Pfg. vom Gewerbekapital und 2,86 RM. vom Gewerbeertrag festgestellt worden ist. Infolgedessen haben viele Landgemeinden, deren Steuerausschläge seither unter den Landesdurchschnittssätzen lagen, ihre Realsteuern auf diese Sähe erhöht, ebenso die Bürgersteuern für das Jahr 1932 auf die vom hessischen Finanzministerium vorgeschriebene Höhe von 500 Prozent der Richtsätze des Reichsfinanzministers. Die Ablehnung der Bürgersteuern in fünffacher Höhe des Reichsrichtsates hat zur Folge, daß die betreffende Gemeinde in dem laufenden Steuerjahr feine Reichszuschüsse erhält. Genfung der Kraftverkehrssteuer. Berlin. Nachdem kürzlich die Preise für Treibstoff wiederum 2 Pfennig pro Liter erhöht worden sind, setzte sich der Schonen Sie Fhre Augen OSRAM OSRAM www durch gute Beleuchtung OSRAM Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. Weihnachtsabend! ( 24. Fortsetzung.) OSRAM OSRAM ( Nachdruck verboten.) ,, Es ist für das Vaterland, wenn wir zu spielen scheinen." Theo Hansen tam vom Schlittschuhlaufen und ging langsam durch die hellerleuchteten, belebten Straßen der Großstadt, ' vorbei an hastenden Menschen, die noch die letzten Einkäufe be= sorgten oder freudig beschwingten Schrittes von ihrer ArbeitsStätte nach Hause eilten. Seit dem Tode seiner Eltern war der Weihnachtsabend für ihn der einzige Tag im Jahre, an welchem er sich einsam fühlte. Von seinen Kameraden hatte er allerdings genug Einladungen bekommen, diesen Tag gemeinsam mit ihnen in ihrer Familie zu verleben. Noch gestern nachmittag hatte Adolf Müller ge= sagt:„ Den Weihnachtsabend verlebst du bei uns, Theo. Das ist abgemachte Sache. Meine Eltern technen bestimmt damit, daß du kommst." ,, Laß man gut sein, Adolf. An solchem Abend ist doch jeder am liebsten nur mit seinen Angehörigen zusammen. Ich wenigstens werde dann das Gefühl nicht los, durch meine Anwesenheit doch irgendwie zu stören. Der Weihnachtsabend ist nun einmal ein Familienfest.. Ich weiß, du denkst anders und willst sagen, daß wir Freunde sind. Gewiß, daß stimmt. Aber trotzdem... Frau Bauer ist auch ja allein. Ich werde ein paar Stunden in ihrer Stube sitzen, und wenn die Weihnachtskerzen abgebrannt sind, ist auch dieser Abend vorbei. Am zweiten Weihnachtstag haben wir dann ja das Spiel gegen die Schweizer Mannschaft. Darauf freue ich mich schon... Also nichts für ungut, Adolf, und laß dir recht viel schenken. Artig bist du ja gewesen. Oder soll ich dir als Spielführer einen schrift lichen Ausweis darüber mitgeben?" ,, Ne, Theo, laß man... Schade, das wäre heute abend nun so gemütlich geworden. Aber du bist ein drolliger Junge. Was du nicht willst, das willst du nicht..." ,, Gießener Zeitung" Reichsausschuß für Kraftverkehrswirtschaft mit großem Nachdrud für eine Senkung der Kraftverkehrssteuern als Ausgleich der Treibstoffsteuerung ein. Die Regierung ist bereit, den Wünschen der Kraftverkehrswirtschaft entgegenzukommen. Sie hat bereits die Länderregierungen befragt, ob sie zu einer Herabsetzung der Pauschalsteuern bereit sind. Sobald alle Antworten von den Ländern eingelaufen sind, was vermutlich im Laufe der nächsten Woche der Fall sein wird, wird sich das Kabinett mit der Frage der Steuerherabsetzung befassen. Der Nationalverein zu den Wahlen am 6. November 1932. Der Deutsche Nationalverein hat vor dieser Reichstagswahl den Versuch gemacht, die Parteien der bürgerlichen Mitte zusam= menzuführen, um erneuter Zersplitterung vorzubeugen. Dieser Versuch ist mißlungen. Eigene Wahlbeteiligung an der kommenden Reichstagswahl lehnt der Deutsche Nationalverein ab. Organisatorisch im Aufbau begriffen, hat er nicht die Absicht, zu den bisherigen Splitterparteien eine neue hinzuzufügen. Der neue und von den Besten des deutschen Volkes ersehnte Aufbruch der Mitte hat Gesinnungsgemeinschaft und gesicherte Organisationsgrundlage zur Voraussetzung, soll nicht wieder, wie so oft, wertvolle Arbeit nutzlos vertan sein. Nerven behalten ist die erste Voraussetzung für späteren Erfolg. Abrüstung tut not! Friedensstarked Heere Kriegsschiffe Kriegsflugzeuge 1434 2375 ENGLAND FRANKREICH 145 000 ML 1,25 Milta 4790 113 1211T 1.55.1 0.63 MNL TO. 140000M AMERIKA JTALIEN 1721 1922+++ 1.25 Mill ta 1752 491000M HHH1507 KXXXX3259000M JAPAN RUSSLAND Laz1040 Mit ballarl Las L Les 10.85 Millio 1039 0,16 MILTO 1250 100000 M DEUTSCHLD Keine! 0,13 Mill ta PLD Die Hochzeit in Koburg. Im Hornzimmer der Veste Koburg war Mittwochvormittag die standesamtliche Trauung des Prinzen Gustav Adolf von Schweden mit der Prinzessin Sibylle von Sachsen- Koburg- Gotha. Die Trauung vollzog der Erste Bürgermeister der Stadt Koburg und Vizepräsident des Bayerischen Landtags, Schwede. Trauzeugen waren der Kronprinz Gustav Adolf von Schweden und der Herzog von Sachsen- Koburg- Gotha. Die kirchliche Trauung hatte einen starken Fremdenzufluß nach Koburg ge= bracht. Stunden vor der Auffahrt der fürstlichen Gäste waren die Bürgersteige dicht von Menschen besetzt. Schüler und Vereine bildeten Spalier. Die Trauung fand in der Hauptkirche St. Morik statt. Verwenden Sie innenmattierte Lokales. Die Beleuchtung im Betriebe. Nr. 42 Samstag, sember wied handel mit November tunde. * Anerl Das beffische Beamten bei Schlechte Beleuchtung vermindert die Schleistung und ermüdet das Auge. Das Tempo der Arbeit wird infolgedessen langsam, die Arbeit selbst, insofern es sich nicht um rein mechanische Handgriffe handelt, wird ungenau; Materialausschuß und Unfälle häufen sich weit über das unvermeidbare Maß hinaus. Lampen, deren Strahlen infolge ungenügender Abschirmung oder durch spiegelnde Reflexion in das Auge des Arbeitenden treffen, verursachen Blendung, die im Strahlenkranz der Blendung liegenden Teile des Werkstüdes kann der Arbeitende überhaupt nicht erkennen, und das Auge wird durch die Blen dung weniger leistungsfähig. Auch große Helligkeitskontraste zwischen Arbeitsplatz und Umgebung, die dem Auge eine häufige Umstellung auf verschiedene Helligkeiten zumuten, ermüden und gehen auf Kosten der Arbeit. Schatten auf dem Arbeitsplatz sind natürlich gleichfalls unter allen Umständen zu vermeiden. In Betrieben, wo farbige Stoffe und dergleichen verarbeitet werden, kommt es auch auf die Lichtfarbe an, d. h., es wird in größerem Maße künstliches Tageslicht anzuwenden sein. - en Staats Minifters üb Die W genen Jahr, ire Hilfsmit Gilfe ftellen. erlaffen word als Dienst fichen, Rochte porten, Sam Bar Berfügun och durch we gn ergänzi * Kirchli ung gehört ibliche Feie thefifcher S en- Tra eier und Kir Falzeiten ein Angehörige d d jo fort to heinen. D Uniform Es sind immer wieder die gleichen Beleuchtungsgrundsätze - genügend hohe Beleuchtungsstärke, Blendungsfreiheit, Gleichmäßigkeit der Beleuchtung, richtige Schattigkeit, Berücksichtigung der Lichtfarbe, die die Güte der Beleuchtung bestimmen; im einzelnen verlangen aber die verschiedenen Arbeitsstätten eine ganz verschiedene Ausgestaltung der Beleuchtung, je nach der Beschaffenheit des Arbeitsraumes, nach der Art der Arbeit, des zu verarbeitenden Materials usw. Während in einer mittelhohen Werkstatt mit weißer Dece und weißen Wänden die halbindirekte Beleuchtung zu empfeh= len ist, wäre es vollkommen verkehrt, etwa eine schwarz verrußte Gießereihalle halbindirekt zu beleuchten, weil alles auf die Wände fallende Licht hier absorbiert und nicht reflektiert wird. Hier kann nur eine Beleuchtung durch Tiesstrahler in Betracht kommen desgleichen für einen Shedbau, weil die aus Fensterglas bestehende Dede keine Reflexionsfläche ist. Nicht gleichgültig für die Beleuchtung ist auch die Gliederung des Raumes durch Pfeiler, das Vorhandensein von schattenwerfenden Transmissionen, Lauftränen, großen Maschinen u. a. m., deren Schatten möglichst durch eine gut zerstreute Beleuchtung aufgehellt werden müssen. Auch für die besondere Arbeitsplatzbeleuchtung, die außer guter Allgemeinbeleuchtung des Raumes meistens notwendig ist, gilt in erster Linie wieder die Forderung von Blendungsfreiheit, die nur mit Reflettoren, die die Lampe völlig dem Auge des Arbeitenden entziehen, zu erreichen ist. Weiter muß hier auf richtigen Lichteinfall geachtet werden. Da es, wie gesagt, schwer ist, allgemeingültige Vorschriften für die Arbeitsbeleuchtung aufzustellen, sind unter allen Umständen die jeweiligen Verhältnisse von einem Beleuchtungstechnifer zu prüfen. * Alkoholverbot am 5. und 6. November. Wie bei früheren Wahlen, wird auch bei der Wahl zum Reichstag am 6. NoOSRAM Lampen jetzt langsam geleert hatten. Hinter einigen Fenstern flammten bereits die ersten Christbäume auf. Vor einem Schaufenster mit allerlei Sportgeräten sah er einen etwa zwölfjährigen Jungen stehen. Auf dem Rücken trug er eine braune Zeitungstasche. Aus den viel zu kurzen Wermeln sahen ein Paar rotgefrorene Arme. Die Hände in den Hosentischen trat der Junge von einem Bein aufs andere und drückte seine Nase platt an die Fensterscheiben, um alle Herrlichkeiten gut sehen zu können. Das schneenasse Haar hing ihm ins Gesicht. Er flötete laut vor sich hin und griff nur ab und zu an seine frostgeröteten Ohren. ,, Na, kleiner Mann, suchst du dir noch etwa für Weihnachten aus?" redete Theo ihn kameradschaftlich an. Das Flöten verstummte einen Augenblick. ,, Wenn ich aus der Schule bin, will ich in einen richtigen Fußballverein. Dann kaufe ich mir ein Paar saubere Fußballschuhe, solche, wie da hinten im Schaufenster stehen. Prima Rindleder. Die kosten zwölf Mark. Ich hab' schon mal nachgefragt. Drei Mart habe ich heute beim Zeitungsaustragen gefriegt, weil Weihnachten ist." ,, Du spielst wohl gerne Fußball?" fragte Theo. „ Ja, aber bloß mit einem kleinen Ball auf der Straße. Mit Fidi Freier und Klaus Geppert. Manchmal sind auch noch mehr da. Aber man muß immer aufpassen, daß kein Schupo Tommt. Dann ist dicke Luft, weil man aufgeschrieben wird. Fidi Freier kriegt zu Weihnachten einen Sportanzug und Fußballschuhe. Dann will er gleich in einen Sportverein. Aber er tann noch nicht mal einen Ball richtig abſtoppen." ,, Wie heißt du denn?" fragte Theo. ,, Adolf Meierhoff. Aber sie nennen mich alle Azze. Ich fenn Sie auch. Sie sind der Mittelstürmer von den Landstnechten und heißen Theo Hansen. Wenn ihr spielt, bin ich mei= stens da. Aber nur in der zweiten Halbzeit, wenn es feinen Eintritt mehr kostet. ,, Und in der ersten Spielhälfte sitzt du auf der Planke," lachte Theo. ,, Ja... aber da reißt man sich meistens die Hose kaputt, ' weil man jedesmal wieder runter muß, wenn einer von den Langsam ging Theo weiter die Straßen herunter, die sich Aufpassern tommt... Jetzt will ich nach Hause." OSRAM- LAMPEN geben Ihnen den vollen Gegenwert für 3hr Geld. Erhältlich in den OSRAM- Verkaufsstellen. ,, Einen Augenblick, Atze... Komm, wir wollen mal eben in den Laden gehen und uns die Sachen näher ansehen." Nur zögernd folgte der Junge. ,, Ein paar Fußballschuhe möchten wir haben," sagte Theo Hansen zum Besitzer, der gerade im Begriff war, seinen Laden zu schließen. ,, Aber prima Rindleder," fügte er lächelnd hinzu. Nachdem die Fußballstiefel ausgesucht waren, die Atze mit Rennermiene begutachtet hatte, taufte der Mittelstürmer auch noch einen Jersen und eine Sporthose für den Jungen. ,, So, Aye Meierhoff," sagte Theo, als sie wieder draußen ' waren ,,, jetzt hast du alles, was ein Sportsjunge nötig hat. Wenn deine Eltern damit einverstanden sind, kannst du in unsere Schülermannschaft eintreten... Hier hast du zwei Mark. Nun tommst du am zweiten Weihnachtstag zu unserem WettSpiel. Nach dem Spiel wartest du auf mich vor den Ankleide' räumen. Dann wollen wir weiter über die Sache sprechen." Er gab ihm tameradschaftlich die Hand. ,, Die Sachen kannst du heute abend ja noch mal anprobieren. Mit dem Sportanzug kannst du auch zu Bett gehen, aber die Fußballschuhe mußt du vorher ausziehen." Der Junge drüdte sein Paket wie einen Schatz an sich. Einen Augenblid blieb er noch stehen. Dann drehte er sich um und rannte im Galopp davon. Die Zeitungstasche hüpfte auf seinem Rüden hin und her. Theo sah ihm lächelnd nach. Dann trat er in einen Bigarrenladen und kaufte ein paar Pakete Tabak für Klaus Petersen. Eine Viertelstunde mußte er gehen, bis er vor dem Hause des alten Seemannes stand. Klaus Petersen öffnete ihm die Tür. Hele Freude strahlte aus dem ehrlichen, verwitterten Gesicht, als er seinen jungen Freund erkannte. ,, Guten Abend, Theo, alter Junge. Das ist ja sein, daß du mich auch mal besuchst. Komm' rein, drinnen ist es besser als draußen." Theo hängte seinen Mantel an die Garderobe. ,, Ach so, du bist zum Schlittschuhlaufen gewesen, Theo. Wie war's denn? ,, Fein, Klaus. Spiegelglatte Eisbahn. Viel Leute waren heute nicht da, aber Spaß hat es doch gemacht." ( Fortsetzung rolgt.) deint. Bei iben Sandlu geben und rung zu wahr Kraftpo Orten aufgetr it die Frage ohen Kranti tedungsgefahr Derden dürfen ftedenden Joten jeder He daraus ent * Berbot Derden jeht Rarkt gebrach Jeit, sondern der Verwend frafbar. 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Das hessische Gesamtministerium hat beschlossen, den hessischen Beamten bei 40- jährigen Dienstjubiläen im Namen der hessi= shen Staatsregierung ein Glückwunschschreiben des zuständigen Ministers überreichen zu lassen. * Die Winterhilfe der Reichswehr. Ebenso wie im vergangenen Jahr, so wird auch in diesem Winter die Wehrmacht rahlenkranz der Blen ihre Hilfsmittel und ihre Hilfskräfte in den Dienst der Winterfann der Arbeitende hilfe stellen. Dazu sind vom Reichswehrministerium Richtlinien wird durch die Blen erlassen worden, wonach die Betätigung für die Winterhilfe e Helligkeitskontraste als Dienst anzusehen ist. Fahrzeuge, Kraftfahrzeuge, Felddem Auge eine häufige fichen, Kochtessel und personelle Kräfte werden wieder zu TransSumuten, ermüden und porten, Sammlungen, Speisungen und sonstigen Hilfsarbeiten auf dem Arbeitsplak zur Verfügung gestellt. Diese Hilfsmaßnahmen fönnen auch ständen zu vermeiden. Dergleichen verarbeitet be an, d. h., es wird anzuwenden sein. noch durch weitere freiwillige Leistungen der Truppenangehöri= gen ergänzt werden. * Kirchliche Ordnung bei Trauungen. Zur firchlichen Ordnung gehört bei Trauungen, daß der Bräutigam möglichst das Beleuchtungsgrundfähe firchliche Feierkleid des langen schwarzen Rodes trägt, das nach ndungsfreiheit, Gleich althessischer Sitte der Anzug bei allen feierlichen firchlichen Angkeit, Berüdfichtigung chtung bestimmen; im en Arbeitstätten eine euchtung, je nach der er Art der Arbeit, des statt mit weißer Dede Beleuchtung zu empfeh: twa eine schwarz ver uchten, weil alles auf t und nicht reflektiert durch Tiefstrahler in Shedbau, weil die aus rionsfläche ist. Nicht die Gliederung des in von schattenwerfen Maschinen u. a. m., zerstreute Beleuchtung beleuchtung, die außer s meistens notwendig erung von Blendungs e Lampe völlig dem chen ist. Weiter muß werden. ingültige Vorschriften find unter allen Um nem Beleuchtungstech r. Wie bei früheren Reichstag am 6. Nolaſſen Trauungen, Taufe, Konfirmationsfeier, Abendmahlsfeier und Kirchgang ist. Gewiß genügt auch bei den heutigen otzeiten ein einfacher dunkler Anzug. Beamte des Staates, Angehörige des Heeres, der Polizei, der Post, der Eisenbahn und so fort tönnen in ihrem Dienstanzug bzw. in ihrer Uniform erfcheinen. Dagegen ist nicht gestattet, daß der Bräutigam in der Uniform eines politischen Verbandes zur Trauung er= heint. Bei der Zulassung solcher Kleidung zu der gottesdienstlichen Handlung würde die Kirche ihre überparteiliche Haltung aufgeben und darauf verzichten, ihrerseits die kirchliche Ordnung zu wahren. * Kraftposten. Aus Anlaß der in letzter Zeit in verschiedenen Orten aufgetretenen Erkrankungen an spinaler Kinderlähmung ist die Frage aufgeworfen worden, ob Personen, die an einer folchen Krankheit leiden, wegen der damit verbundenen Antedungsgefahr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln befördert werden dürfen. Bei der Deutschen Reichspost sind Personen mit ansteckenden Krankheiten von der Beförderung in den Kraftpoften jeder Art ausgeschlossen. Zuwiderhandelnde haben für die daraus entstehenden Folgen zu haften. * Verbotene Signalinstrumente für Kraftfahrzeuge. Es werden jetzt Signalinstrumente für Kraftfahrzeuge auf den Markt gebracht, die mehrere verschiedene Töne nicht zur gleichen Zeit, sondern einzeln hintereinander abgeben. Die Anwendung oder Verwendung dieser Signalinstrumente ist verboten und trafbar. Bei mehrtönigen Signalinstrumenten müssen die verhiedenen Töne gleichzeitig in einem harmonischen Akkord klin,, Gießener Zeitung" gen. Nur für Kraftfahrzeuge der Feuerwehren, im Dienst der Wehrmacht, der Reichspost und der Polizei find Ausnahmen zugelassen. * Erinnerungsfeier an den Tod Gustav Adolfs. Am Sonntag, den 6. November ds. Js. wird die evangelische Christenheit Deutschlands und Schwedens das dreihundertjährige Gedächtnis des Heldentodes Gustav Adolfs in der Schlacht bei Lützen feier= lich begehen. Auch in allen Kirchen unseres Hessenlandes wird dessen im Gottesdienst gedacht, zumal der Charakter dieses Sonntags, als Reformationsfest, in keiner Weise dadurch gestört, Zum Weltspartag 1932 Großfeuer. „ Durch Unvorsichtigkeit eines Dienstboten brach in der Scheune des Landwirts B. in der Ortschaft H. bel P. Feuer aus, das in kurzer Zeit auch auf das Wohnhaus übergriff. Beide Häuser famt Nebengebäuden brannten bis auf die Grund. mauern nieder. Der Brandleider steht nun vor dem Nichts. Sein alter Vater hat vor einiger Zeit aus Angst sein angelegtes Sparguthaben abgehoben und zu Hause aufbewahrt Auch dieses Gelb berbrannte." Der Feuerschein über diesem Bauerndorf sollt wie ein grelles Alarmsignal alle die Leute in Deutschland wachrütteln, die ihr Geld zu Hause versteden. Bei der Sparkasse ist das Geld sicher angelegt. Daran sollte jeder denken, ehe es zu spät ist! Darum spare bei der Bezirkssparkasse Gießen sondern nur vertieft wird. Dies gilt auch trotz der nicht zu ändernden Tatsache, daß an diesem Tage die Wahl zum Reichstag stattfindet. * 25 Jahre Edeka- Verband. Der Edeka- Verband Deutscher Kaufmännischer Genossenschaften blidt im Oktober 1932 auf ein 25- jähriges Bestehen zurüd. Seine Entwicklung und seine Arbeit ist für die Behauptung einer fräftigen und selbstverantwortlichen mittelständischen Wirtschaft von großer Bedeutung geworden. * Wohlfahrtsschule. Die Wohlfahrts- und Pfarrgehilfinnenschule des hessischen Diakonievereins, die die einzige soziale Frauenschule mit staatlicher Anerkennung in Hessen ist, eröffnet ihren neuen Lehrgang am 24. Oktober. In der Zeit der großen Berufsnot muß darauf hingewiesen werden, daß hier Möglich feiten für einen echten und im besten Sinne des Wortes befriedigenden Frauenberuf vorliegen. Nr. 42 Aus Nah und Fern. Das Hajjia Verbandsmeisterschaftsschießen. Am 9. Oktober fand in Mainz- Kostheim das VerbandsMeisterschaftsschießen statt. Ihm ging am Nachmittag vorher eine Tagung der Bezirks- Schießleiter voraus, die über das verflossene Schießjahr sich aussprachen und Anregungen gaben für das nächste Verbandsschießen. Der Sonntag brachte leider sehr schlechtes Wetter, was die Schießergebnisse sehr beeinträchtigte. Es war gut, daß die schönen Räume der Wirtschaft„ Zum Blauen Garten" einen warmen, trodenen Aufenthalt boten. Dank der vorzüglichen Vorbereitungen der K.- K.- S.- Abteilung Kostheim konnte das Schießen pünktlich beginnen und rechtzeitig beendet werden. Es schloß sich das Preisschießen der Bezirks- Schießleiter an und das Schießen um eine von Kamerad Klein- Gießen gestiftete Ehrenscheibe. Das beste Ergebnis aus der Abteilung der Altschützen hatte die Altschützen- Mannschaft Gießen, die außer Konkurrenz mitschoß, mit 558 Ringe. Das nächstbeste Resultat hatte die Altschützen- Mannschaft Dieburg mit 524 Ringe, welche damit den Wanderpreis für Altschützen, neu gestiftet von der ,, Allianz", erschoß. Den Wanderpreis für die Jungschüßen- Abteilung hat sich die Jungschützen- Mannschaft Gießen mit 498 Ringen zum zweiten Mal erschossen. Die Ergebnisse waren folgende: a) Altschützenmannschaft. Ringe b) Jungschüßenmannsch. Ringe Gießen 558 Dieburg 524 Gießen Guntersblum 498 447 Fürth 521 Nieder- Ingelheim 422 Büdesheim 505 Groß- Gerau 411 Nieder- Olm 474 Bermuthshain 355 Bermuthshain 465 Osthofen 434 Die Ehrenscheibe von Kamerad Klein- Gießen erschoß Heinrich Appel, Gießen. Bad Nauheim. In der letzten Stadtratssitzung wurde die Errichtung eines Kriegerehrenmals am Fuße des Johannisberges beschlossen. Damit geht ein von der Mehrheit der Bevölkerung seit langem gehegter Wunsch in Erfüllung. Bad Nauheim. Bis zum 20. Oftober 1932 betrug der Gesamtbesuch 24 080 Gäste, darunter 3950 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 1183 Gäste. Büdingen. Die in der Kriegerkameradschaft ,, Hassia" zusammengeschlossenen Kriegsbeschädigten und Kriegerhinterbliebenen Oberhessens hielten hier ihre diesjährige Provinzialtagung ab. Dem Tätigkeitsbericht zufolge werden in Oberhessen 7000 Kriegsopfer betreut. In letzter Zeit wurden 272 Vers fahren erfolgreich durchgeführt. Nach mehreren Referaten und eingehender Aussprache wurde eine Entschließung angenommen, die eine alsbaldige Aufhebung der in der Notverordnung ausgesprochenen Härten fordert und eine menschenwürdige VerSchöne weiße Zähne: Chlorodont Die Zahnpaste von höchster Qualität Sparsam im Verbrauch. AMPEN men den genwert Geld. ch in den kaufsstellen. wir wollen mal eben näher ansehen.“ wir haben," sagte Theo riff war, seinen Laden ügte er lächelnd hinzu. t waren, die Ahe mit er Mittelstürmer auch den Jungen. Is sie wieder draußen ortsjunge nötig hat find, kannst du in un hast du zwei Marl Stag zu unserem Wett mich vor den Ankleide Die Sache Sprechen." and. Effen wir zu viel? Das Abschneiden unserer Olympiafämpfer in Los Angeles bat allenthalben eine lebbajte Unterhaltung darüber entfacht, ob und inwieweit die Ernährung bei der Erzielung sportlicher böchstleistungen eine Rolle spielt Die Vorbedingung zur Erreichung sportlicher Erfolge ist weifelsohne ein entsprechend ausgebildeter und sachgemäß ernährter Körper. Während wir anderen Menschen im allge meinen ohne besondere Überlegung dasjenige effen, was uns Gattin oder Mutter auf den Tisch stellt, muß sich der Sportler Gebanken darüber machen, wie er sich höchstleistungsfähig erhält. Die hauptsächlichsten Nährstoffe unserer täglichen Nahrung ind Eiweiß, wie wir es in Milch, Fleisch, Eiern, Hülsenfrüchten uso erhalten, Fette, seten sie nun tierischer oder flanzlicher Herkunft, und Rohlehydrate, die wir in Form on Kartoffeln, Getreide und Zuder zu uns nehmen. Eiweiß bird hauptsächlich als Baustoff verwandt, Sohlehydrate und Fett dagegen als Kraftstoff. Von den Kohlehydraten wird der Zucker am schnellsten in fraftstoff umgewandelt Er ist daher das geeignetste Nahnungsmittel in allen Fällen, wo es darauf anfommt. die ber trauchte Kraft möglichst schnell zu ersetzen also vor allem bel bortlichen Höchstleistungen. Nichtsportler freilich und überhaupt Leute ohne regel. näßige förperliche Anstrengungen sollten in der Aufnahme ton Fett und Roblehydrate eine gewisse Mäßigung üben zu leicht nämlich führt dauernd hochwertige Nahrung ohne ent prechenden Straftverbrauch zum Ansat von Fett, zur Fettfucht. Dann muß der Genießer für sein Schlemmen büßen, der Arzt nimmt ihn in Behandlung und verschreibt ihm eine Entfettungsdiät, bei der ett in jeder Form, sowie Alkohol nd Bucker als besonders falorienreich verboten werden Zur noch mal anprobieren. dereitung der Nahrung ist dann der Zuder durch Süßstoff Bett gehen, aber die Aristall- Süßstoff, Sufrinetien, Süßstoff- Tabletten) zu ersetzen. Gerade nämlich die fleinen Süßbedürfnisse, z. eine zulage von 4 Stud Ruder ftatt 2 täglich zum Frühstücks- und Berichtszunahme verursachen. einen Schah an achmittagsgetränt fönnen im Jahre eine nicht unerhebliche Dann drehte er sich um tungstasche hüpfte auf rat er in einen Bigar at für Klaus Petersen bis er vor dem Hause terjen öffnete ihm die ehrlichen, verwitterten fannte. Das ist ja sein, daß drinnen ist es besser Garderobe. ufen gewesen, Theo n. Viel Leute waren gemacht." Obst. und Gemüsetage geboren ebenfalls zu dieser Diät. Wan süßt die Gerichte, Marmeladen, Kompotte. Fruchtgelees, Obstsuppen, sowie Obstsäfte und Limonaden mit Süßstoff. Trinken darf man, soweit Durst besteht( Sochsalz vermeiden!). Baiserähnliches, also meblarmes Naschwerf mit Süßstoff gefußt ist erlaubt, besgleichen milchloser Raffee und Tee mit Süßstoff. Entfettungsturen sind nicht nur bet Fettletbiglett, Fettsucht, sondern auch zur Entlastung einzelner Organe erforderlich. z. B. bei Herz- und Gefäßtrantheiten, Nierenleiden u. a. Wer also zur Körperfülle netgt, erinnere sich, bevor er sich an eine ausgiebige, reichhaltige Mahlzeit macht, an die oben genannten Vorschriften für eine Entfettungsdiät. Will man die Notwendigkeit einer solchen vermeiden, so stelle man seinen Speisezettel beizeiten entsprechend zusammen. Das gilt vor allem für Hausfrauen, die auf die Gesundheit ihrer Angehörigen besonders bedacht sein müssen. Vom billigen Einkauf. ( RP) 8 Das Schöne Deutschland. Elche auf der Rurischen Rehrung. Praktische Winke. HD D Rorbmöbel werden meist an den Armlehnen der Stühle oder Sessel oder an der Rückenlehne, wo der Kopf ruht, leicht schmußig Derartige Seffel erhalten ihre ursprüngliche Reinheit zurüd, wenn man Schlemmfreide mit einer gleichen Menge von Kleefalz in lauem Wasser verrührt, diese Mischung mit einer Handbürfte aufträgt, tüchtig bürstet und mit Effigwaffer nachspült. An der Luft getrodnet, werden die so behandelten Möbel wie neu aussehen. Es ist eine eigenartige Suggestion, die von dem Bort billig" ausstrahlt und unter diesem Eindrud ist die Haus frau leider nur allzusehr geneigt. Einfäufe zu machen, die sie nachträglich bereut oder aber die, genauer betrachtet, nicht notwendig gewesen wären. Man soll den Eintaus bestimmt nicht auf das Notwendigste beschränken, im Gegenteil alle die Kreise, die laufen fönnen, foulen heute unbedingt faufen, weil sie damit helfen die erschreckende Arbeitslosigkeit zu mindern. Es handelt sich aber darum, richtig einzulaufen, und das Billige, das als ganz besonders angebotene Billige ist nicht immer das Richtige. Man fann jeden Artikel in guter oder weniger guter Qualität herstellen und hiernach richtet sich automatisch der Preis Bet Licht besehen, ist aber die gute Qualität doch stets die billigste, weil eine gute Ware aus giebiger und im Gebrauch unbedingt vorteilhafter ist Billige Waren taufen heißt nicht etwa günstig einkaufen, sondern es heißt in vielen Fällen ungünstig einfaufen Hierlei tommt es allerdings auch auf die Ware an, es wäre ganz perfehlt, billige Nahrungsmittel zu erwerben, denn gerade bei Nahrungsmitteln spielt die Qualität eine unbedingt ausschlaggebende Rolle. Aber auch bei vielen anderen Artifeln des täglichen Bedarfs ist es richtig, die Qualität vor dem Preis zu bevorzugen. Die Fälle, daß Frauen billig getauft haben und mit diesem Einlauf restlos zufrieden waren, sind doch sehr selten. Qualität und Ware stehen in einem unverrüdbaren 8usammenhang und es ist deshalb auch von vornherein berfehlt, die Einfäufe in jog billigen Einlaufspreisläben zu machen, wo man alle Waren auf ein gewiffes Preisniveau herabdrückt, denn hterbet muß unbedingt die Qualität der Ware leiden und die Hausfrau wird nach kurzer Zeit selbst merken, daß sie mit diesem Einkauf wirklich nichts profittert hat, entweder ist die Ware mangelhaft in der Qualität und verbraucht sich daher schneller oder aber sie ist von vornherein derartig mangelhaft, daß sie mit einem guten Präparat gleicher Art überhaupt nicht verglichen werden tann. Es ist deshalb von vornherein verfehlt, fogen. billige Einkaufsgelegenheiten zu suchen, bei denen letzten Endes die Hausfrau doch stets der leidtragende Teil ist. Kauft Qualitätswaren beim ort. ansässigen Geschäftsmann, das ist stets das reelste und billigstel Um Herrenhüte zu reinigen, berwendet man am besten ber Dünnten Salmiatgeift. Den inneren Lederrand des Hutes, ben Rand und die Stellen des Bandes reinigt man nötigenfalls mit etwas stärkerem Salmialgeist. Danach wird der Hut in allen Teilen mit einem weichen Schwämmchen dem Strich nach sorgfältig behandelt, wozu man wiederum Salmialgeift berwendet. Konservierung der Farben in der Wäsche. Effig, sogleich zur Waschbrühe gegeben, erhält blaßrote und grüne, zum letzten Waffer gegeben, fiellt er veränderte hochrote Farben wieder her. Soda erhält Purpurrot und Bleiblau: reine Bottasche erhält und bessert Schwarz auf reiner Wolle. Ift Farbe durch Soßen verändert, so stellt Salmialgeist, mit zwölf Teilen Wasser berdünnt, sie wieder her; ist sie durch Altalien verändert, so stellt sie Essig wieder her. Hartgewordene Gummiringe der Einmachegläser werden wieder geschmeidig, wenn man fie in eine Mischung von einem Zeil Ammoniat und zwei Teilen Wasser legt. Nach einer Dreibiertelstunde nimmt man die Ringe heraus. Nr. 42 Samstag, den 22. Oktober 1932 ,, Gießener Zeitung" sorgung der Kriegsopfer als dringende Pflicht des Staates| Ausübung eines Gewerbebetriebes durch einen Beamten bezeichnet. Lampertheim. Am 30. und 31. Oftober begeht die evangelische Gemeinde Lampertheim einen Evangelischen Tag zum Gedächtnis der Reformation und im dankbaren Gedenken an Gustav Adolf. Burg. Das Burger Eisenwerk ist durch größere Aufträge wieder voll beschäftigt, wodurch die Arbeitsnot der umliegenden Dörfer eine wesentliche Verminderung erfahren hat. Königstein. Seitens des Magistrats wurde den Stadtverordneten ein Fehlbetrag von rund 70 000 Mark im laufenden Haushalt bekanntgegeben. Koblenz. Das Schwurgericht verurteilte den Metzger Viktor Krutzek aus Oberschlesien wegen Mordes an seiner Braut in Esser a. d. Mosel zum Tode. Schmugglerbande von 100 Mann. Beamte der Zollaufsichtsstelle in Aachen stießen am Preußweg in der Nähe des Aachener Waldes auf eine Schmugglerbande von rund 100 Mann. Sie fonnten eine große Menge von Schmuggelware beschlagnahmen. Die Eisenbahnanschläge in Braunschweig aufgeklärt. Braunschweig. Die Urheber der etwa zwanzig Eisenbahnanschläge auf den Reichsbahnlinien um Braunschweig, womit vor zwei Jahren die Oeffentlichkeit stark beunruhigt und der Reichsbahnverfehr unsicher gemacht wurde, sind nunmehr ermittelt worden. Es handelt sich um zwei Beamte der Reichsbahn in besseren Stellungen. Sturm wirft einen Kirchturm um. In der Nacht zum Mittwoch wütete in Leipzig und seiner Umgebung ein für Mitteldeutschland ungewöhnlich heftiger Sturm. Der schwerste Schaden wurde in Rötha bei Leipzig verursacht. Dort wurde der Turm der Marienkirche von einem plötzlichen Windstoß abgedreht und zum Einsturz gebracht. 88 oder durch seine Ehefrau. Der Reichsverband des deutschen Handwerks hatte sich be= ceits seit längerer Zeit an den Reichswirtschaftsminister gewandt und sich dafür eingesetzt, daß entsprechend der Regelung in Bayern auch der Ehefrau eines Reichsbeamten die Uebernahme eines Gewerbebetriebes nicht ohne weiteres gestattet werden soll. Ludwig Lang in Oberammergau gestorben. Schnitzereischuldirektor a. D. und Ehrenbürger der Gemeinde Oberammergau Ludwig Lang ist im Alter von Jahren gestorben. 40 Jahre stand er an der Spitze der Schule, die im Lauf der Jahre die bedeutungsvollste Stätte für die weltberühmte Oberammergauer Schnitzkunst wurde. Auch bei den Passionsspielen entfaltete Ludwig Lang eine hervorragende Tätigkeit. Zweimal hatte er die Oberleitung der Spiele inne. Ludwig Lang ist nicht zu verwechseln mit dem bekannten Christusdarsteller Anton Lang. 6 Todesurteile wegen Diebstahl. Nach den zur Zeit geltenden Bestimmungen(§ 16 des Reichsbeamtengeseges) darf kein Reichsbeamter ohne vorgängige Genehmigung der obersten Reichsbehörde eine Nebenbeschäf tigung, mit der eine fortlaufende Vergütung verbunden ist, übernehmen oder ein Gewerbe betreiben. Die Frage, ob etwa weitere allgemeine Maßnahmen zur Beschränkung der Nebenbeschäftigung erforderlich sind, ist, wie die Stellungnahme des Reichswirtschaftsministers betont, von der Reichsregierung wiederholt geprüft worden. Unter den obersten Reichsbehörden besteht demnach Uebereinstimmung, daß mit Rücksicht auf die gegenwärtige Notlage der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes bei Erteilung von Genehmigungen ein besonders scharfer Maßstab angelegt und bereits erteilte Genehmigungen erforderlichenfalls nachgeprüft und widerrufen werden müssen. Mostau. 21. Okt. Der Gerichtshof in Leningrad verurteilte sechs Angestellte des Schuhwerks ,, Storochod" zum Tode durch Erschießen wegen Diebstahls von 1000 Paar Schuhen. Das Gericht erklärte, dieses Urteil müsse endlich beweisen, daß die Regierung feinen Diebstahl von staatlichem Eigentum zulassen werde. Zum Weltspartag 1932 Der Gilberschatz in der Kupferfanne. Dem Landwirt S. K. in Gr. B. wurden fürzlich 1500 Mart aus dem Kleiderschrank gestohlen. Dort hatte er den hohen Betrag, der durchweg aus lauter Silbermünzen bestand, in einer Kupfertanne aufbewahrt. Als der Besitzer den Diebstahl bemerkte, mochten seit der Tat schon einige Tage bergangen sein. Man vermutet, daß der Dieb durch ein Fenster des einsam gelegenen Hauses eingestiegen ist, während sich die Bewohner auf dem Felde befanden." Alle Sorgen vor Geldverlusten hören auf, wenn das Geld zur Spartasse getragen wird. Dort bringt es Binsnußen und trägt gleichzeitig zur Ankurbelung der Wirtschaft bei, denn Sparen schafft Arbeit! Darum spare bei der Bezirkssparkasse Gießen Nach wie vor führend ist das Bedeutendes Union Hastreiters Tuchversandhaus Hämorrhoidalm. erstklassig. 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Wenn hiernach ein Reichsbeamter für den Gewerbebetrieb seiner Ehefrau einer Genehmigung auch nicht bedarf, so betrachtet es der Reichswirtschaftsminister doch als eine selbstverständliche Pflicht der Behörden, in solchen Fällen einzuschreiten, in denen die Ehefrau nur den Namen hergibt, der Mann aber die Tätigkeit in Wirklichkeit ausübt oder die Tätigkeit einer Frau auf Grund anderer Vorschriften als der über die Nebenbeschäftigung untersagt werden kann, etwa weil sie mit der Achtung, die der Beamtenberuf erfordert, unvereinbar ist. Neue Bücher. von Jmbusch wird die reine Parteipolitik enthüllt, die sich mit der Enteignung des Unternehmertums eines Gegners entledigen möchte. Man wird die Schrift lesen müssen, solange die Pläne der Gewerkschaften nicht begraben sind. Wider den Strom, von Heinrich Claß. Vom Wachsen und Werden der nationalen Opposition im alten Reich. K. F. Koehler G. m. b. H., Leipzig 1932. Ganzleinenband 9,60 RM. - „ Loisl". Eines Wiener Kindes Aufstieg zum Licht von Richard Plattensteiner. Mit 24 Holzschnitten von Fran Kaiser. Geh. 1,- RM., in Ganzl. 1,50 RM. Heinrich Minden: Verlag Dresden- Leipzig. Ein Volksroman, reich an liebens würdigen Gestalten aus dem Volke, geschaffen und ausgestaltet von einem Dichter, der sich heraus bildet mit all' der inneren Wahrhaftigkeit, die nur aus dem innersten Leben quillt. Bezugsp Redaktionsfch endung nich ,, Vogelfrei". Eine Erzählung von Richard Plattenstei ner. Mit Bilderschmuck von M. E. Fossel. Preis geh. 50 Pig. in Ganzl. 1, RM., 67 S. Ein tierfreundlich geschriebenes Büchlein, das in die Hand jedes Jungen und jedes Mädchen:. gehört, weil es Verständnis und Teilnahme für die Tierwel weckt und vertieft. Verlag Heinrich Minden, Dresden unt Leipzig. Das Urt Det jen, Bayern 3weiteilung des Reichspri gung des minifter dürf bie Bertretu dere im Reid Die Enti Jro- Autoführer Deutschland in 4 Bänden.( Band 1 Nord deutschland, Band 2 Mitteldeutschland- West, Band 3 Mittel deutschland- Ost, Band 4 Süddeutschlaand) gebunden je 8,- M Jro- Verlag München Carl Kremling, München 2 NW. uns vorliegende Band Mitteldeutschland- West der Jro- Auto führer stellt auf dem Gebiete der Automobilführer etwas gan Neuartiges dar. Trotz reichhaltiger Ausstattung dieses Führers mit Jro- Straßenkarten und Durchfahrtsplänen einerseits, mit einer umfangreichen Strecken- und Ortsbeschreibung anderer seits, sind die Jro- Autoführer Dank ihrer Zerlegbarkeit durd eine sinnreiche Konstruktion äußerst handlich zu benützen. Die Straßenkarten sind im Maßstab 1: 250 000 sehr übersichtlich und flar. Die wenigen vaterländischen Persönlichkeiten, die vor dem Kriege in aller Oeffentlichkeit gegen die Schäden des regierenden Systems aufgetreten sind, kann man an den Fingern abzählen. Unter ihnen ist Justizrat Heinrich Claß, seit 1900 an leitender Stelle, seit 1908 Vorsitzender im Alldeutschen Verband, zweifellos der tatkräftigste und vielseitigste. Er hat keine Mittel unversucht gelassen, die Nachfolger Bismards im KanzTeramt und ihre ersten Helfer von einer unheilvollen Politik der Schwäche abzubringen. Er ist der Schöpfer des Begriffes der ,, nationalen Opposition" geworden, von deren Werden, Wachsen und Bedeutung die Deffentlichkeit aus seinen soeben erschienenen Erinnerungen ,, Wider den Strom" zum ersten Male im Zusammenhang Kenntnis erhält. Wie faum ein anderer lebender Deutscher ist Claß mit allen zeitgeschichtlichen Vorgängen vertraut. Von fast sämtlichen führenden Staatsmännern und Wirtschaftsführern hat er persönlichen Eindruck gewonnen. So gibt sein Buch ein hervorragendes Bild der politischen Entwicklung bis in den Weltkrieg hinein. stellt fich um! An den Streckenbeschreibungen sind bei den einzelnen Orten Hotels, Garagen, Reparaturwerbstätten usw. praktisc angebracht, so daß der Automobilist in jedem Ort gleich Be scheid weiß. Für größere Tourenfahrten sind internationale Anhänge, ebenfalls mit Karten gut ausgestattet, beigegeben Das Werk des Jro- Verlages München ist als sehr billig und äußerst praktisch zu bezeichnen. Für Eigenheim und Garten. Es gibt hunderte einzelne Fragen, die bei der Einrichtung des Heims im voraus sorgsam zu erwägen sind. Wer kostspielige Experimente vermeiden und in allen diesen Dingen gut beraten sein will, wird auf die Mo natsschrift ,, Das schöne Heim", die soeben mit ihrem Oktober heft 1932 einen neuen Jahrgang eröffnet, hingewiesen. Es gibt keine Frage, die die Einrichtung des Eigenheims oder der Miet wohnung oder den Garten angeht, die darin nicht an Hand eines reichen Bildmaterials von Fachleuten nach allen Ansprüchen hin erörtert wird. Preis 1.45 RM. Verlag F. Brumann A.- 6 München. ,, Verstaatlichung des Bergbaues", von Dr. Fr. A. Pinkerneil; Verlag Wilhelm Greve, Berlin, 45 S. Die Schrift ist eine Antwort auf die Rede Jmbuschs am 10. Januar ds. Js. vor den christlichen Gewerkschaften in Essen, und eine Auseinandersetzung mit dem vorliegende Antrage der Reichstagsfraktion, der das alte Problem wieder aufgeworfen hat. Sie greift jedoch darüber weit hinaus, indem sie in ganz knapper Form, aber dennoch erschöpfend das Fazit aus den Akten der beiden Sozialisierungstomissionen von ehedem zieht. Der Unterschied zwischen ,, Sozialisierung“ und„ Verstaatlichung" wird scharf herausgestellt und gezeigt, wie nicht allein die christlichen Gewerkschaften vor einem Jahrzehnt( Stegerwald, Baltrusch) die Sozialisierung für gefährlich erklärten, wofür auch Stimmen aus dem sozialistischen Lager angeführt werden, sondern wie damals vor allem die Verstaatlichung, die Imbusch heute fordert, überhaupt nicht diskutiert, vielmehr als unglücklichste aller möglichen Formen von vornherein abgelehnt wurde. Als Motiv Universal- Vereinskassebuch Seriös. Reklame- Untern. errichtet an allen Plät.üb. 20000 Einw. Zweigstellen für intell. Herren evt. auch Dam. Gut lohnende Dauerposition! Erfordert. M.1-3Mille Anir. u. F. C. 152 durch Rud. Moffe, Frankfurtm. Eini.- Abitur Institut Boltz- Ilmenau, Thur erleichtert den Verbands und Beziehungen tiner mehriti je aussicht, werden, Am engler und Ministerpräfi Das Rei preußische Er Die heutige Mode verlangt mehr denn je sorgfältigste Ori entierung. 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Eine übersichtliche bild Stahlhelms liche Darstellung hierüber bringt jetzt die neue Nummer( Nr. 43) der Münchner Illustrierten". Geschäftliches. Sparen, aber nicht am falschen Fleck. In Notzeiten mancher geneigt, aus sogenannten Sparsamkeitsgründen nach bil ligen Ersatzmitteln zu suchen. Das ist grundfalsch. An einem Beispiel sei's gezeigt: Die qualitativ hochwertige Chlorodont Zahnpaste ist im Preise etwas höher, als in jüngster Zeit ange priesene billige Zahnputzmittel, aber die Chlorodont- Zahnpflege mittel sind preiswerter weil sie vorzüglich in der Wirkung, spar sam im Verbrauch und von höchster, stets gleichbleibender Qu lität sind. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Bereinsrechnern die Ein. Einer nach dem andern! tragungen der Einnahmen und Ausgaben außerordentlich Für jeden Verein geeignet. Albin Klein in Gießen Elly Petersens Hunde- und KatzenKalender 1933 Der schönste künstlerische Wochenabreißkalender mit 65 entzückenden Tierfotos und großem Fotowettbewerb! 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