Rr. en. Die großen f immer mehr in de er tommt das? ie Kunst des Diti der neuen Wo undheitspflege, Di hrl. poftfrei 2,20 Postf. 21. Aus de Aus der Kinde er Repezte zur fe das neue Heft Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. , ba die Zuid 45. Jahrg. daß fie auf den dabei abspielten, ten Presse" festge finden wir diese Bu befämpfen und t e Maschine jetzte Treise gewonnen hat Sunft der Masse. ahrer ließ den Fah Man suchte zuerit dann suchte man g zu erhöhen. Sp Aeußere und unben r Mode gerissen. Fallen und so schwar ig gelommen war, ren von der Pari des Sports. en heute noch übli Ende Modell erfon ngentspeiche fich dut llen, mit luftgefüh und drehenden es aber soweit le En über sich erge ,, Kinderkrankheite treißen. de" war das Fahr rben fonnte, war ah auch eine mögli nideltem Gehäuse o unwithame Bren n der Praxis zeigte j ades bald. Die R und von unten n Signalvorrichtung Komfort zu verein pi, in dem die Fe Gie belieferte be Verbesserungstreiber edittierte Gestalt ung hoher Ueberichun ngten wahre Gung Ueberlegung über 1 em Ueberjehungsfi Bis unter den Gab unmöglicher Halt entlang. Dann Der holzartig ladie den und Laternen, jogenannten ,, Bol entsprechend war, de Lentstangen, nad Rahmen. Der Te stand nicht hinter hrräder rot, grün, bambusartig geftri n vernidelte oder Rade wurde eben eraner Willy Arend Ite jeder Jünglin tel und Lender m aus der Mode, lär wurde. 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Auf der Tagesordnung steht der Bericht des Reichstanzlers und Reichsaußenministers über die Genfer Berhandlungen, Tribute, ausländische Schulden, Abrüstung, Memelland und Danzig. Der Antrag der deutschen Abordnung auf der Abrüstungsfonferenz auf ein völliges Verbot der gesamten militärischen Luftfahrt wurde mit 22 gegen 7 Stimmen abgelehnt. Für den deutschen Antrag stimmten außer den Antragstellern Desterreich, Ungarn, Bulgarien, Sowjetrußland, die Türkei und China. In der ersten Sigung des neugewählten Anhaltischen Landtags wurde mit den Stimmen der Rechten der nationalsozialistische Abgeordnete Rechtsanwalt Dr. Nicolai( Dessau) zum Präfidenten gewählt. Der ,, Völkische Beobachter" veröffentlicht eine parteiamtliche Belanntmachung, der zufolge das rapide Anwachsen der Be Degung neuerdings eine Mitgliedersperre notwendig mache. Die Reichsleitung verfügt daher, daß mit sofortiger Wirkung feine Mitgliederanmeldungen durch irgendeine Dienststelle entgegengenommen werden dürfen. Die Sperre erstreckt sich zunächst bis 15. Juli. Der Präsident der Abrüstungskonferenz, Henderson, dementiert die Gerüchte ,, die von einer Bertagung der Abrüstungsverhandlungen infolge der politischen Lage in Frankreich und der Attentate in Tokio wissen wollen. Der litauische Präsident hat den Generalkonsul in London, Gylys, zum Gouverneur des Memelgebietes ernannt. Der neue Gouverneur trat Donnerstag seinen Posten in Memel an. Wie verlautet, soll in den nächsten Tagen das Direktorium Simaitis zurücktreten. Der Russe Paul Gorguloff, der den Präsidenten der französischen Republit Doumer erschossen hat, wird, wie„ Echo de Baris" ankündigt, höchstwahrscheinlich im Monat Juli sich vor dem Pariser Geschworenengericht zu verantworten haben. Es gilt als wahrscheinlich, daß der Rat der japanischen Armee der Ernennung des bisherigen Innenministers Susuki zum Ministerpräsidenten seine Zustimmung erteilen wird. Diese Zustimmung wird jedoch an eine Reihe von Bedingungen geIn iipft. Die neuen Notverordnungen. Troß aller dementis: Neue Steuern? Wenn nicht alles täuscht, wird das Kabinett spätestens bis Anfang nächster Woche zu entscheidenden Beschlüssen über die Vorlagen gelangt sein, die vom Reichsfinanzministerium und Reichsarbeitsministerium im Laufe dieser Woche entworfen und durchgearbeitet worden sind. Es handelt sich bei den Entwürfen um neue Steuermaßnahmen zur Abdeckung der Aufwendungen für die gesamte Erwerbslosenversicherung und um die Streckung der Mittel der Arbeitslosenversicherung. Während die ursprünglichen Pläne des Reichskabinetts dahin gingen, das Aufkommen aus der Krisensteuer durch eine infache Ausdehnung dieser Steuerart auf alle von ihr bisher nicht erfaßten Bevölkerungskreise zu erhöhen, hat man sich jetzt intschlossen, die Krisensteuer selbst in der alten Form beizubebalten, neben ihr aber eine Beschäftigungssteuer einzuführen, die außer den Kreisen, die von der Krisensteuer erfaßt werden, auch alle anderen Bevölkerungsschichten, soweit sie überhaupt beschäftigt sind, erfassen soll. Das gilt vornehmlich für die Beimtenschaft, die bisher von der Krisensteuer nicht erfaßt war. Bei der Beschäftigtensteuer ist an einen Durchschnittssatz von tineinhalb Prozent des Einkommens gedacht. Das Aufkommen Jaraus wird auf etwa 250-300 Millionen Mark für das neue Rechnungsjahr geschätzt, zu denen dann noch 76 Millionen Mark aus der Verlängerung der Krisensteuer über den 31. Dezember 1932 bis zum 31. März 1933 fämen. Außerdem ist zur Entlastung der kommunalen Finanzlage seplant, die Bürgersteuer um weitere sechs Monate zu verlän gern. Ob darüber hinaus noch eine Erhöhung der Grunddeträge bei der Bürgersteuer in Betracht kommt, steht im Augenblich noch nicht fest. Soweit die Vorlage des Reichsfinanzminiferiums. Das Reichsarbeitsministerium legt dem Kabinett seinerseits einen Entwurf vor, der die Herabsetzung der Unterstützungsdauer in der Arbeitslosenversicherung von 20 auf mindestens 16, voraussichtlich aber auf 13 oder 14 Wochen vorsieht. Gleichjeitig sollen die Unterstützungssätze der Arbeitslosenversiche= tung an die Sätze der Krisenfürsorge angeglichen werden, deren Geltungsdauer in dem Umfang, in dem die Arbeitslosenversiche= rung verkürzt wird, verlängert werden soll. Gesprochen wird weiter von einer Verschärfung der Bedürftigteitsprüfung, sowie von der Einführung eines besonderen Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 21. Mai 1932 Ortsklassensystems, durch das die Höhe der Unterstützungssätze an die Größe der einzelnen Gemeinden angepaßt werden soll. Die abschließenden Besprechungen innerhalb der Reichsregierung sind nach dem gegenwärtigen Stand der Arbeiten frühestens für heute zu erwarten. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung Nummer 20 nach dürfen bei Meidung der gesetzlich angedrohten Strafe Drudschriften nur an solchen Stellen öffentlich angeschlagen oder an= geheftet werden, die von den Ortspolizeibehörden als hierzu geeignet bezeichnet worden sind. Mit Rücksicht darauf jedoch, daß durch das Anschlagen von derartigen Druckschriften nicht nur das Straßenbild verunziert wird, sondern auch die Menschenansammlungen, die sich erfahrungsgemäß häufig vor derartigen AnDie hessischen Landtagswahlen vorverlegt schlagstafeln bilden, verkehrshindernd wirken, und sehr oft der aus Rücksicht auf die Landwirtschaft. Als Termin der Neuwahl für den Hessischen Landtag, der vorläufig auf den 3. Juli festgesetzt war, ist endgültig der 19. Juni bestimmt worden. Diese Vorverlegung entgegen der ersten Ankündigung erfolgte, wie von Regierungsseite mitgeteilt wird, auf vielfache an die Regierung herangetragenen Wünsche. Ausgangspunkt von Störungen der öffentlichen Ordnung sind, soll die Genehmigung zur Anbringung solcher Tafeln nur in besonders begründeten Fällen erteilt werden. Im allgemeinen wird es- nach Ansicht der Behörden genügen, wenn die Zeitungen am Redaktionsgebäude angeschlagen werden. Ausschlaggebend war die Rücksicht auf die ländliche Bevölkerung Zusammentritt des neuen preußischen Landtags Die Offenlegung der Listen hat vom 29. Mai bis 5. Juni ( beide Tage einschließlich) zu erfolgen. Auf Grund der Art. 18, 1 und 20 des Landeswahlgesetzes sind beim Landeswahlleiter einzureichen: bis zum 2. Juni, abends 7 Uhr, die Wahlvorschläge und bis zum 28. Mai, abends 7 Uhr, die etwaigen Verbindungserklärungen der Listen. das öffentliche Anschlagen von Druckschriften. Amtlich wird mitgeteilt: In letzter Zeit haben die Fälle, in denen Zeitungen und sonstige Druckschriften an öffentlichen Pläten angeschlagen werden, derart überhand genommen, daß sich der hessische Innenminister veranlaßt sieht, die Kreisämter und Polizeiämter auf die Vorschriften des Art. 48 des hessischen Pressegesetzes vom 11. August 1862(!) erneut hinzuweisen. Hieram 24. Mai 1932. Im Preußischen Landtag sind bereits die ersten Vorbereitungen für die erste Sitzung am 24. Mai getroffen. Nachmittags 3 Uhr wird der nationalsozialistische Abg. General Lizmann die Versammlung mit der Frage eröffnen, ob sich im Hause ein noch älteres Mitglied befindet. Da diese Frage verneint wird, übernimmt er als Alterspräsident zunächst die Leitung der Geschäfte, bis der neue Landtagspräsident gewählt ist. General Litzmann will die Gelegenheit benutzen, um eine kurze Ansprache an das Haus zu halten, die dann der Ausgangspunkt für etwaige Koalitionsbesprechungen bilden wird. Die Regierung Otto Braun tritt am 23. Mai zurüd. Es steht fest, daß Herr Braun feine Neigung besitzt, als geschäftsführender Ministerpräsident weiter zu amtieren. Er will möglichst rasch eine Klärung der Verhältnisse herbeigeführt wissen. Genfung der Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, und Grunderwerbsteuer 1932. Bermögensteuerschonfrist: 23. Mai 1932. Seit der Vierten Reichsnotverordnung vom 8. Dezember| gemein ausgeschlossen. Eine Ausnahme besteht nur für die 1931 stand bereits fest, daß auf dem Gebiete der Einheitsbe- Zwecke der Realsteuern. Sie ist daher für die Mehrzahl der wertung und der Vermögensteuer Maßnahmen getroffen wer- Länder bedeutungslos. den mußten, durch die den seit dem Stichtag für die Einheits Erbschaftsteuer: bewertung( 1. Januar 1931) eingetretenen Wertänderungen mit steuerlicher Wirkung vom 1. April 1932 an über die bestehenden gesetzlichen Vorschriften hinaus Rechnung getragen werden sollte. Die langwierigen Verhandlungen, die um die Ausgestaltung dieser Regelung geführt worden sind und in de= nen seitens des Zentralverbandes Deutscher Haus: und Grundbesigervereine hinsichtlich des Grundvermögens die Auswirkun gen der allgemeinen Wirtschaftskrise und der gesetzgeberischen Eingriffe in die Hauswirtschaft( Mietsenkung, außerordentliches Kündigungsrecht usw.) besonders in den Vordergrund gestellt wurden, sind nunmehr zu einem vorläufigen Abschluß ge langt. Der Reichspräsident hat eine besondere ,, Notverordnung über die Anpassung der Vermögensteuer, Erbschaftsteuer und Grunderwerbsteuer an die seit dem 1. Januar 1931 eingetretenen Wertrüdgänge" erlassen, die im folgenden besprochen sei. Auch bei Würdigung der trostlosen Lage der öffentlichen Finanzen werden Hausbesitz und Wirtschaft in den Bestimmungen der neuen Notverordnung nicht eine wirkliche Anpassung der Steuerlast an die eingetretenen Wertrückgänge, sondern nur als eine Abschlagszahlung hierauf erblicken können. Vermögensteuer: Die Vermögensteuer für das Rechnungsjahr 1932 wird einheitlich um 20 v. H. des an sich maßgebenden Stenerbetrages gesenkt, wobei die Senkung gleichmäßig auf die vier Vermögensteuerraten verteilt wird. Die Fälligkeit der ersten Vierteljahresrate wird von dem 15. auf den 20. Mai verlegt. Für ihre Entrichtung wird gleichzeitig wegen der späten Herausgabe der Notverordnung eine allgemeine Schonfrist bis zum 23. d. M. eingeräumt. Bei der Entrichtung dieser Vermögen stenerrate ist folgendes zu beachten: 1. Wer seinen Vermögensteuerbescheid 1931 bereits erhalten hat, erhält keine besondere neue Mitteilung, sondern hat ohne weiteres die auf Seite unten des Vermögensteuerbescheids bezeichnete Vierteljahreszahlung für 1932 um 20 v. H. zu kürzen. Sind aus dem Jahre 1931 noch Nachzahlungen zu entrichten oder werden auf die Mairate Ueberzahlungen angerechnet, so ändert sich die am 20. Mai 1932 tatsächlich zu entrichtende Zahlung entsprechend. 2. Eine große Anzahl von Steuerpflichtigen werden in den nächsten Tagen ihren Vermögensteuerbescheid 1931 er halten. Hier wird die Senkung um 20 v. H bereits im Vermögensteuerbescheid berücksichtigt werden. 3. Wer seinen Vermögensteuerbescheid in den nächsten Ta gen noch nicht erhält, kann die an sich am 20. Mai 1932 zu entrichtende Vorauszahlung ohne weiteren Antrag um 20 v. H. fürzen, soweit ihm nicht im Einzelfall be reits Stundung gewährt ist Durch den 20prozentigen Abschlag soll der eingetretene Vermögensrückgang allgemein abgegolten sein. Demgemäß werden Neuveranlagungen zur Vermögensteuer wie auch Neufeststellungen der Einheitswerte auf den 1. Januar 1932 all: Auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer, bei der die Einheitswerte lediglich für den Grundbesitz eine Rolle spielen und im übrigen eine Bewertung nach den Verhältnissen am Todestag erfolgt, werden in den Fällen, in denen die Steuerschuld im Kalenderjahr 1932 entsteht, die für den Grundbesitz maßgebenden Einheitswerte um 20 v. H. gesenkt. Grunderwerbsteuer: Ebenso ist bei der Grunderwerbsteuer in den Fällen, in denen die Steuerschuld im Kalenderjahr 1932 entsteht und der Einheitswert an Stelle des niedrigeren Veräußerungspreises für die Veranlagung in Betracht kommt, von einem um 20 v. H. niedrigeren Wert auszugehen. Die Notverordnung ist rückwirkend mit dem 1. Januar 1932 in Kraft getreten. Selbstverständlich sind die Forderungen des Zentralverbandes über die jetzt erzielten Verbesserungen hinausgegangen. Er hatte in den Verhandlungen, die sich überaus schwierig gestalteten, vor allem statt eines schematischen generellen Ab: schlages von den Einheitswertsteuern eine Revision der Einheitswerte selbst gefordert, bei welcher der Verschiedenheit des Vermögensrückganges bei den einzelnen Grundstücksarten und den besonderen Verhältnissen in den verschiedenen Bewertungsbe zirken Rechnung getragen werden sollte. Er verwies z. B. darauf, daß die Wirtschaftskrise zusammen mit dem außerordentlichen Kündigungsrecht sich besonders katastrophal aus: wirkten bei den Geschäfts- und Industriehäusern und bei den Wohngebäuden mit Großwohnungen. Mit besonderem Nachdruck nahm sich der Zentralverband auch der Verhältnisse der Neubauten und der Grundstücke in den kleinstädtischen und ländlichen Bezirken an, in denen die höchsten Bewertungsmultiplikatoren zur Anwendung gelangen. Der Reichsfinanzminister hat grundsäßlich die Berechtigung derartiger Forderun gen auch anerkannt und in seinem Runderlaß ausgeführt, daß es an sich nahegelegen hätte, ,, der Verschiedenheit des Vermögensrückganges bei den einzelnen Vermögensarten durch entsprechend abgestufte Abschläge von den Vermögenswerten Rechnung zu tragen. Dies hätte jedoch praktisch zu einer neuen Bewertung geführt, die frühestens im Winter zum Abschluß gekommen wäre. Ein derartiges Verfahren wäre infolge der damit verbunde nen Arbeitsbelastung der Finanzämter technisch undurchführbar gewesen und hätte vor allem nicht, was besonders nottut, den Steuerpflichtigen eine sofortige Erleichterung gebracht." Aus diesen Gründen hat der Reichsfinanzminister in einem generellen 20prozentigen Abschlag die einzige Möglichkeit gesehen, wobei zu beachten ist, daß auch die übrigen Vermögensarten, wie Betriebsvermögen, Kapitalvermögen usw., nur einen 20prozentigen Abschlag erhalten, obwohl bei ihnen der Vermögensrückgang sicher ebenso groß und teilweise sogar noch erheblicher ist( Aktienbesitzer, Landwirtschaft) als beim Grundvermögen. In seinem Runderlaß erkennt der Reichsfinanzminister Samstag, den 21. Mai 1932. auch an, daß die jetzt vorliegende Neuregelung noch manche Härten bestehen läßt Diese Härten müßten aber im Hin blick auf die Finanzlage des Reiches grundsäßlich in Kauf ge nommen werden. Wo sich infolge ganz außergewöhnlichen Ver mögensverfalls( 3 B bei Verlust des überwiegenden Teils des Vermögens) untragbare Härten ergeben, sei im Billigfeitswege Abhilfe zu schaffen Nähere Anweisungen hier über hat sich der Reichsfinanzminister vorbehalten. Die Ver handlungen des Zentralverbandes des Deutschen Hausbesizes hierüber werden fortgesetzt. Verfolgung evangelischer Pfarrer in Rußland. Der preußische Evangelische Pressedienst erhält folgende zuverlässige Mitteilung: Das Schidsal von rund dreißig verbannten und in Gefäng nissen schmachtenden deutsch- evangelischen Pfarrern in Rußland gehört zu den furchtbarsten Kapiteln der Religionsverfolgungen in Rußland. Vor einiger Zeit ist einer der Verbannten, Pastor Erbes aus den wolgadeutschen Siedlungen, an Entfräftung und hinzugekommenem Fledtyphus an seinem Verbannungsort gestorben. Ein anderer Pfarrer wurde in der berüchtigten GPU. physischen und moralischen Foltern unterworfen, um von ihm ein ,, Geständnis" zu erpressen und so einen Anlaß zur Verbannung zu erhalten. Wie einwandfrei feststeht, mußte dieser Geistliche sieben Tage und sieben Nächte hintereinander in seiner Zelle stehend und ohne Schlaf verbringen. Jedesmal, wenn er vor Ermüdung zusammenbrach, wurde er verprügelt und wieder hingestellt. Diese unmenschliche Tortur endete mit einer Verurteilung des Pastors zur Zwangsarbeit in den sibirischen Wäldern. Zusammen mit den anderen Verbannten mußte der Pfarrer jeden Tag die feſt= gesetzte Norm von 39 Bäumen fällen. Während der Arbeit stehen die Fäller bis zur Brust im Schnee. Als Unterkunft dient eine überfüllte und unbeschreiblich schmutzige und kalte Holzbarade. Die Ernährung wird jeden Tag schlechter. Es fehlt bereits sogar an Brot. Es ist eine unabweisbare und dringliche Pflicht, so schreibt der Evangelische Pressedienst weiter, diese schuldlosen evangelischen Geistlichen und deutschstämmigen Menschen aus der Hölle der sowjetrussischen Konzentrationslager zu erlösen, bevor sie alle an Hunger und Krankheit zugrunde gehen. Lokales. Sonntagsgedanken. ,, Laue Lüfte fühl' ist wehen, gold'ner Frühling taut herab". Der Winter ist über die Berge gezogen. Frühlingslüfte drängen ihm nach, fegen die Wege vom Herbstlaub frei, putzen Baum und Strauch, damit sie neue Kleider anziehen können. Der griesgrämige Alte mit dem Pelzkleid macht dem einziehenden jungen Burschen Platz, der durch die Wiesen zieht und durch Wälder und Auen. Und er schmüdt mit seinen Knospen und Blüten die Wiesen, den Strauch und den Baum, und die Sonne füßt die Knospen, die herzhaft die Augen aufschlagen und zur Blüte werden im weiten Blütenmeer der sprossenden Frühlingswelt. Und die Reben beginnen zu ranken ans goldene Licht und der erwachende Wald schüttelt die letzten Herbstblätter ab, unter die Hecken streut der junge Lenz die ersten Veilchen und die ,, Gießener Zeitung" Nr. 20. Gamstag, d Quelle fängt an, heimlich zu plaudern von lenzesfrischer sonniger| jedes längere Stehen- und Wartenlassen ist als„ Parken" zu Frühlingsfahrt. bezeichnen. Wenn alles dann hergerichtet ist wie zu einem Feste, dann tommen die Sänger von überall her, stimmen und proben zum großen Frühlingskonzert im Saal zum grünen Wald. Wer fönnte in seinem Herzen nicht schöpfen aus dem großen Gabenforb, den der Frühling für uns alle aufgestellt hat. Selbst aus einsamen Herzen muß der frostige Winter entfliehen. Mit aller Macht hat sich wieder die himmlische Kraft erschlossen. Segnend erhebt sich des Allvaters Hand, überall wirkt sein göttliches Walten, allüberall fühlt man den segnenden Geist und selbst die Herzen leert er von den irdischen Lasten und träufelt den Balsam der Freude hinein. Wald und Feld werden wieder zum Jungbrunnen aus dem wir gerade am Sonntag einen Becher an Vorrat für den Durst des Alltags schöpfen sollen. Der Sonntagsschreiber. * Entdeckung unbekannter Strahlungen. Bei Atomzertrümmerungsversuchen an unserer Universität gelang es den Wissenschaftlern Bothe und Beder, das Auftreten einer bisher unbekannten Strahlung zu beobachten. Die Gelehrten deuteten diese Strahlung als elektro- magnetische Wellenstrahlung, die sich vom gewöhnlichen Licht nur in ihrer Wellenlänge oder was dasselbe ist in ihrem Energiegehalt unterscheidet. Die beobachtete Strahlung war energiereicher als das gewöhnliche Licht, als die Röntgenstrahlen und auch als die neben Alphateilchen bei radioaktiven Prozessen freiwerdenden Gammastrahlen. Die neu beobachteten Strahlen gleichen in vieler Hinsicht den aus dem Weltall auf die Erde gelangenden, sogenannten kosmischen Strahlen. * Der Messe- Einkauf als Werbemittel für den Einzelhandel. Neuheiten fesseln das Publikum. Nur der Geschäftsmann fann auf eine treue Kundschaft zählen, der ständig alles Neue und Preiswerte in seiner Branche vorführen kann. Die Kundschaft weiß, daß Neuheiten zuerst auf der Leipziger Messe er= scheinen und von dort in den Handel gelangen. Hinweise auf den Wareneinkauf auf der Messe sind deshalb stets von werbender Wirkung, so daß jeder Geschäftsinhaber sie nach Möglichkeit gebrauchen sollte. In den Schaufenstern der Geschäfte sah man Schilder, die vom Leipziger Messeamt kostenlos an alle Einbäufer ausgegeben worden waren. Sie trugen den Text ,, Wir haben auf der Leipziger Frühjahrsmesse eingekauft und bieten daher das Neueste und Preiswerteste". Selbstverständlich läßt sich der Messebesuch und Messe- Einkauf auch sonst noch werbewirksam, insbesondere in Inseraten, auf die verschiedenste Art auswerten. Ueber die mannigfachen Reklamemöglichkeiten unterrichtet auch in diesem Herbst wieder die Sonderschau„ Jeder kann werben" auf der Leipziger Reklamemesse.( 31. August bis 1. September.) * Wann„ parkt" und wann„ hält“ ein Auto? Da bei Verstößen gegen verkehrspolizeiliche Bestimmungen häufig ein Streit darüber entstanden ist, was unter ,, Halten" und was unter ,, Parken" eines Kaftwagens zu verstehen ist, hat das Kammergericht in einer grundsätzlichen Entscheidung folgende Definition gegeben:„ Unter ,, Halten" versteht man das Stehenoder Wartenlassen eines Fahrzeuges für die Zeit, die zum Einund Aussteigen oder zum Be- und Entladen erforderlich ist; * Von der Polizei. Hauptwachtmeister a. Pr. Wilhelm Lauber zu Gießen wurde im gleichen Rang ab 1. Mai ins Beamtenverhältnis übernommen. * Von der Reichspost. Die amtliche Verkaufsstelle für Postwertzeichen bei der Lederhandlung Röhrig in der Neustadt 53 ist aufgehoben. * Unversiegelte Wertpakete der Post erfordern ein Verpaden und erschließen wie gewöhnliche Pakete. Wertangabe bis 300 RM. zulässig. Bei Beschädigung oder Verlust der Wertpakete Ersatz des wahren Schadens bis zum angegebenen Wert ( nicht nur nach Gewicht wie bei gewöhnlichen Paketen). Wert lediglich auf der Paketkarte anzugeben. Wertgebühr nur 10 Pig. * Konzessionssperre. Der Minister des Innern hat ange ordnet, daß bis zum 1. Oktober 1934 im Volksstaat Hessen Erlaubnisse für neu zu errichtende Schankwirtschaften jeder Art grundsätzlich nicht erteilt werden dürfen. Ausnahmen dürfen nur in ganz besonders gelagerten Fällen von den Kreisämtern zugelassen werden. Die Anordnung gilt nicht für Anträge, die am Tage des Inkrafttretens( 17. 5. 1932) der Erlaubnisbehörde erster Instanz vorgelegen haben. * Von der Reichswehr. Zum Truppenübungsplatz Ohrdruf begibt sich unser Reichswehr- Bataillon vom 1. bis 27. Juni, um dort Uebungen im Regimentsverband abzuhalten. * Jubiläum. Ihr 50jähriges Jubiläum feierte dieser Tage die Landsmannschaft„ Darmstadtia". Sie wurde im November 1881 von 13 Abiturienten des Darmstädter Ludwig- Georgs Gymnasiums gegründet und ließ sich zuerst im Kaffee Ebel nieder. 1893 erfolgte die Aufnahme in den Koburger L. C. Aus dem Postkeller zogen die Darmstädter 1894 in die ,, Pulvermühle" an der Lahn. Seit 25 Jahren besitzen sie ihr eigenes Heim in der Klinikstraße, das 1927 erweitert wurde. Jm Weltkrieg sind 43,, Darmstädter" den Heldentod fürs Vaterland gestorben. * Maienblasen. Vom Turm der Jehanniskirche werden heute abend folgende Stücke vorgetragen: 1. Allein Gott in der Höff sei Ehr; 2. Das Nachtlager von Granada; 3. Am Brunnen vor dem Tore. * Vom Stadttheater. Auf vielseitigen Wunsch wird heute abend, 19.30 Uhr, zum endgültig letzten Male der ,, Hauptmann von Köpenid" zu kleinen Preisen ausgeführt. * Bom Goethebund. Morgen früh, 11 Uhr, findet im GieBener Stadttheater eine Goethe- Morgenfeier statt. * Militärkonzert. Am 29. Mai wird in der Voltshalle unter Leitung des Heeresmusifinspizienten Schmidt- Berlin ein Konzert der Gießener, Marburger und Kasseler Musikkorps des J.-R. 15. stattfinden. * Eine Wiedersehensseier des Landwehr- Inf- Rgts. 116 findet am 22. Mai seitens der Offiziervereinigung und des Landwehrvereins Gießen und Umgegend statt. Die Zusammenfünfte sind im Hotel ,, Hindenburg" und in der ,, Stadt Lauterbach". Es wird mit einer starken Beteiligung der Angehörigen des eyemaligen Landwehr- Infanterie- Regiments Nr. 116 gerechnet. * Wiedersehenstag. Die diesjährige Jahres- Hauptversammlung der ehem. 254er findet am 4. u. 5. Juni in Darmstadt statt. * Künstliche Augen werden demnächst in der UniversitätsAugenklinik durch die Firma Ad. Müller Söhne, Wiesbaden, in Anwesenheit der Patienten nach der Natur angefertigt und eingepaßt.( Sh. Inserat.) die verh Vors esz 30 Gibt es noch heller leuchten in ei it in diefer Bo Man rid mit dem Fing Blumen fteht, mum tommt Leben erlebt Stur; noch fa Tijchtuch vom Kaffeetasjen. in Trümmer: Aber das fann leicht thre Handschu Bigarette ger hell lobernde Anneliefe, hat bat, als Fußge temperamento Anneliese nur cinem ahnungs Um es un Bufallen zu be 25 Jahre Chlorodont Zu. Zahnpflege und zur Erlangung schöner weißer und gesunder Zähne von mehr als 6 Millionen allein in Deutschland täglich im Gebrauch. unb Unfallver Slatate in ben jagt werden itung an D oft ichlimme Tod!" Und Stan geraten. Da und d Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( 2. Fortsetzung.) ( Nachdruck verboten.) ,, Du bist erkannt, Günter!" rief Adolf Müller.„ Zur Strafe mußt du jetzt eine Rede auf die Damen halten." ,, Ausgeschlossen," wehrte sich der lange Torwart.„ Erstens sind keine Damen hier und zweitens fann ich nicht reden." ,, Ach was, das ist kein Grund. Wenn du stecken bleibst, helfen wir. Und eine Dame bekommen wir auch noch," lachte Theo. ,, Wartet mal einen Augenblick..." Nach ein paar Minuten tam er wieder ins Zimmer. Er hatte Frau Bauers Küchenschürze umgebunden und ihren alten Kapotthut aufgesetzt. Junge. Theo, willst du zum Mastenball?" ,, Nein aber Günter muß jetzt seine Damenrede halten..." Na ja, wenn es denn nicht anders geht. Also: Meine verehrten Damen, liebe Freunde!" „ Pravo, bravo!" , Schon Uhland fegt: Ehret die Frauen..." Das stimmt nicht, das ist von Schiller!" ,, Ach, ihr müßt mich nicht immer unterbrechen. Das ist doch egal, von wem das ist. Also: Ehret die Frauen! Sie sind das zarte Ceschlecht " Bravo! Besonders die Schwiegermütter!" Mit drediger Hose liegt Günter vorm Tor; das kommt in den besten Familien vor! Holladria, holladrio, holladria, holladrio Nun bin ich noch nach," lachte Adolf Müller. Keine Angst, du bleibst nicht verschont," rief Theo und sang übermütig: ' Ne große Kanone ist Adolf als Läufer, bekannt ist er auch als gewaltiger S... tratege! Holladria, holladrio, holladria, holladrio.. Theo stand auf, reichte Zigaretten herum und füllte die leeren Gläser. Prost! Wir wollen uns wieder vertragen!" Auf einmal sprang Adolf Müller hoch. Ich size hier doch auf einmal so gediegen...! Was mag das sein?" ,, Kerl, Adolf!" schrie Theo.„ Du hast dich auf Frau Bauers Kapotthut gesetzt!" Adolf nahm den demolierten Hut in die Hand. ,, Ach, Theo, reg' dich man nicht auf. So hat der Hut we nigstens eine moderne Form. Vorher war er viel zu altmodisch." „ Das stimmt," lachte Günter Freund,„ jetzt braucht Frau „ Na, meinetwegen tie auch... Für mich sind die Frauen Bauer ihn wenigstens nicht mehr umpreſſen zu lassen!" jedenfalls Luft „ Sört, hört!" " Und ohne Luft kann ich nicht leben! Prost!" Prost, Günter! Das war eine seine Rede!" " So, jetzt fann ich meinen Hut ja wieder absetzen," lachte Thee. Demaskierung...!" Er ging ans Klavier. ,, Silentium! Es steigt jetzt eine Ballade auf unseren frischgebado en Rechtsinnen. Den Refrain dürft ihr mitsingen: Das Spiel mit dem Balle macht Karl soviel Spaß. Er löpjt mit dem Fuße und stößt mit der Nas'. Holladria, holladrio, holladria, holladrio. " ,, Eine kurze Ballade", meinte Karl Schäfer bedauernd. Ja, in der Kürze liegt die Würze... So, jetzt kommt unser langer Torwart an die Reihe: ,, Langt mir den Pfannkuchen mal her!", rief Karl Schäfer. Damit tann man noch schön Fußball spielen!" Und in hohem Bogen flog der Hut gegen die Tür. Theo nahm ihn auf. " „ Ich weiß nicht," entgegnete Theo zögernd. ,, Ach, man los!" stimmten nun auch die anderen zu. ,, Na, meinetwegen. Der Köter hat sowieso noch einen Schinken bei mir im Salz. Neulich hat er mir mal einen Hausschuh weggeschleppt. Acht Tage hab' ich gesucht. Leise gingen die Fußballspieler auf den Flur. In der Ede lag friedlich schlummernd Ami in seinem Korb. Nun seid doch mal vernünftig...! Na, das ist eine schöne Bescherung! Ich habe den Hut vorhin von der Garderobe geholt. Den setzt Frau Bauer doch jeden Morgen auf, wenn sie ihre Einkäufe macht!" Einen Augenblid herrschte Schweigen. Bleibt hier man stehen," flüsterte Theo, sonst sängt der Röter noch an zu bellen." Ich hab' eine Idee!" rief Adolf Müller plötzlich. Auf dem Flur in der Ede steht doch der Korb, in welchem Frau Bauers dider Mops schläft. Wie heißt der Köter eigentlich?" ,, Ami!" lachte Theo. Zärtlich strich er dem Hund über das Fell. So ist's schön, Ami. Nun steh mal auf... Go ist's recht braves Tier." Und vorsichtig legte er den Hut in den Korb und padte den Hund darauf.. „ Na ja. Also wir paden einfach den Hut in den Korb und legen Ami darauf. Dann denkt Frau Bauer morgen sicher, der Hut ist von der Garderobe gefallen und Ami hat ihn in seinen Korb geschleppt... Du, das geht famos!" Nun schlaf man schön, Ami... So ist's gut... Morgen wirst du deine Abreibung schon bekommen!" So," lachte Theo, als sie wieder in der Stube waren ,,, die Sache wäre erledigt. Wieder mal ein Grund zum Trinken. Prost! Ami soll leben!" Die Zeit verging wie im Fluge. Eben wollte Theo die leeren Gläser wieder füllen, als er auf einmal merkte, daß auch die letzte Flasche leer war. Jungs," rief er ,,, fallt nicht auf den Rüden: Der Wein ist alle!" Feierabend!" lachte Günter. Nun laßt uns man noch zum Abschied ein Lied singen." Fuß Frau Bauer erwachte von dem Gesang der jungen Fuß ballspieler. Sie mußte an ihren einzigen Sohn denken, der als Kriegsfreiwilliger, faum zwangzigjährig, gefallen war. Nun lag er da irgendwo in Frankreich in fremder Erde ballspieler war er gewesen wie Theo Hansen und seine jungen Sportskameraden. Der letzte Vers des Liedes aber den die jungen Fußballspieler mit ihren frischen Stimmen eben gesungen hatten, lautete: Und wenn dann einjt nach manchem Jahr der Ball, das Spiel hat Ruh, wenn unsre Kluft der Motten Raub, zernagt der Fußballschuh: Dann steh'n wir fest im Lebenssturm, der uns nicht beugen tann; denn wer als Jüngling tapfer fämpft, der kämpft auch gut als Mann." Fortsetzung folgt. Der italieni Großartigteit de br durch die e Sauberteit, Gei berall! Benn unb Tüchtigteit fitten. Troßbe Fabrifichornitein Clans der Städt hill nicht glaub Abgrunds Sraft und Könne Fab, euch wiebe auben, und fe Laß man uns ganz ge gilagt ihn, fid Lebens: ist den Seffimisten uns ales aufgewend if einer abgebau bt ihn derart en 3. Aber er too On Gegenteil, en be mit feinem Be ab belejen. Gol lenesfalls abgen are, einigerma Elten durch G the hundert 9 Bunbbeftand be Gerade ihn Ran ickt die gan liberiteben. mandier die Wer sertriumme malevramien te hori man n Steueru aud nid ganz un Nr. 21 t als, Barten er a. Pr. Wilhel ab 1. Mai ins Se rfaufsstelle für Bo in der Neustadt a erfordern ein Be te. Wertangabe bi Berlust der Wet angegebenen We hen Paketen). We tgebühr nur 10 5 Innern hat ang Boltsstaat Hessen G rtschaften jeder Ausnahmen dürja on den Kreisämten cht für Anträge, d er Erlaubnisbehör übungsplatz Ohrdn 1. bis 27. Juni, u uhalten. feierte dieser To wurde im Novembe ter Ludwig- Georgs im Kaffee Ebel nie Roburger L. C. n die ,, Pulvermühle ihr eigenes Heim in rde. Jm Weltkrie Vaterland gestorben Sannisfirche werde 1. Allein Gott in der da; 3. Am Brunne Wunsch wird heut le der Hauptmam rt. Uhr, findet im Gie er statt. der Voltshalle unta t- Berlin ein Konzer Tusikkorps des J Inf- Rgts. 116 fin ung und des Land Die Zusammenfünft tadt Lauterbach". E Ingehörigen des de Nr. 116 gereret ahres- Hauptverjemm ni in Darmstadt fatt in der Universitäts Söhne, Wiesbaden tur angefertigt un höner weißer 6 Millionen Gebrauch. gernd. ie anderen zu. sowiejo noch einen er mir mal einen ich gesucht.. n Flur. In der Ede Korb. heo ,,, sonst fängt de Fell. Luf... Go ist's re den Korb und pad ist's gut... Morge er Stube waren, Grund zum Trinte Eben wollte Theo di einmal merkte, d Rüden: Der Wei aßt uns man noch zu ang der jungen F Sohn denken, der e gefallen war. emder Erde... Fuj fen und feine junge die jungen Fußbal gejungen hatten, la chem Jahr Raub, urm, ämpft, Samstag, den 21. Mai 1932. Lest die Unfallverhütungsvorschriften bevor es zuspätist. ,, Gießener Zeitung" Nr. 20. Tagesfragen aus Stadt und Land Gefahren des Alltags Gibt es einen friedlicheren Ort als ein gemütliches Heim? Es ist noch heller Nachmittag, da man es betritt. Duftende Blumen leuchten in einer Vase; nichts Gespenstisches, nichts Heimtüdisches ist in dieser Wohnung; und doch, auf einmal, ehe man sich versieht Man richtet sich friedlich vom Sessel auf, man ist nur zufällig mit dem Finger an den Tisch gekommen, auf dem die Vase mit den Blumen steht, aber der Tisch wantt, die Base geht in Scherben. Und nun tommt das tüdische Chaplin- Schauspiel, das jeder einmal im Leben erlebt hat oder erleben muß. Man will die stürzende Vase im Sturz noch fangen, springt auf, verfängt sich im Tischtuch, reißt das Tischtuch vom Tisch mit all den schönen, bis zum Rand gefüllten Kaffeetassen. Man taumelt gegen das Fenster und das Fenster geht in Trümmer; man weiß nicht wie... Aber das sind erst die fleinen, die harmlosen Tücken dieses Lebens. Es fann leicht viel Schlimmeres passieren: Tante Dora hat in Benzin ihre Handschuhe gewaschen. Als moderne Frau" hat sie dabei ihre Bigarette geraucht. Und plötzlich schlagen aus der Benzinschüssel hell lodernde Flammen ihr entgegen. Und Anneliese, die so geschickte Anneliese, hat sich ein Faß, das sie in der Rumpelfammer gefunden hat, als Fußgestell zum Fensterpußen auserwählt. Bei einer ihrer temperamentvollen Bewegungen fippt das Faß um. Und während Anneliese nur zu Boden fällt, purzelt der Eimer zum Fenster hinaus, einem ahnungslos auf der Straße wandelnden Passanten auf den Kopf. Um es uns leichter zu machen, solchen und schlimmern tüdischen Zufällen zu begegnen, werden jetzt ,, Unfallverhütungs- Vorschriften" und ,, Unfallverhütungsbilder" herausgegeben. Da sind die bekannten Blafate in den Fabriken. Sie zeigen Arbeiter, die von der Maschine erfaßt werden und darunter etwa den Text:„ Halte die Schußvorrichtung an Deiner Maschine instand!" Oder: Lose Kleidung hat oft schlimme Folgen!" Oder: ,, Unter schwebenden Lasten lauert der Ted!" Und man sieht aufgezeichnet, wie zwei Leute anter einen Aran geraten. Da und dort sieht man ein Platat angeschlagen, das einen Mann Lebensglaube. Der italienische Minister Grandi hat i. 3t. bei seinem Besuch die Großartigkeit der deutschen Reichshauptstadt gerühmt. Jeder Fremde, der durch die Straßen von Berlin geht, staunt, wieviel Ordnung, Sauberkeit, Geschmad er findet, wieviel Fleiß und Leistungsfähigkeit überall! Wenn er durchs Land fährt, derselbe Eindrud: Pünktlichkeit und Tüchtigkeit, ein wohlbestellter Boden und freundliche Heimtätten. Trotzdem hinter manchem Fenster die Not wohnt und viele Fabrikschornsteine nicht mehr rauchen, trotzdem gerade neben dem Glanz der Städte das Elend in seinen Höhlen haust. Aber der Fremde will nicht glauben, daß dieses Volt verzagen fann und am Rande des Abgrunds steht. Er wendet ein: ihr wißt selber nicht, wieviel Kraft und Können noch in euch lebt, wieviel Möglichkeiten euch gegeben find, euch wieder aufzuraffen. Ihr habt nur verlernt, an euch zu glauben, und seht die Welt durch eine trübe Brille an. Daß man das viele Klagen und Stöhnen ein wenig anzweifelt, ft uns ganz gesund. Es ist auch jedem einzelnen gefund. Es veranlaßt ihn, sich einmal gründlich umzuschauen im Bereich seines Lebens: ist denn wirklich alles so hoffnungslos, wie eingeschmorene Bessimisten uns glauben machen? Und: habe ich selbst denn schon elles aufgewendet, um mein Lebensfahrzeug flott zu halten? Da it einer abgebaut oder in seinem Gehalt herabgesetzt. Diese Katastrophe lat ihn derart erschüttert, daß er sich einbildet, nun sei alles für ihn cus. Aber er war ja gar nicht so einseitig, wie er sich jetzt vorkommt. Im Gegenfeil, er erwarb sich eifrig Kenntnisse auf vielerlei Gebieten, bie mit seinem Beruf nicht unmittelbar zusammenhingen; er ist gebildet und belesen. Sollte mit den vorhandenen, bisher zu wenig genutzten, feinesfalls abgenußten Fähigkeiten sich nicht die Umstellung in eine neue, einigermaßen gewinnbringende Tätigkeit vollziehen lassen? Sollten durch Ersparnisse an den Haushaltskosten nicht doch noch tliche hundert Mark jährlich herauszuschlagen sein, mit denen der Srundbestand des Lebensplanes aufrecht zu halten ist? Gerade ihn zu gefährden, verleitet oftmals die Panitstimmung. Wan sekt die ganze Zukunft aufs Spiel, um den fritischen Augenblick überstehen. Denn nichts geringeres bedeutet der Leichtsinn, mit dem mancher die Rückendedung für seine Familie und für sein eigenes Siter sertrümmert, weil es ihm vorübergehend schwer wird, die Konatsvrämien für seine Lebensversicherung zu entrichten. Siete darf man nicht schuldig bleiben, sonst sitt man auf der Strafe, Steuern auch nicht, sonst wird man gepfändet. Ums Effen fonn mm ich ganz und gar nicht herumdrücken und ums Heizen auch nicht Die zeigt, der, auf der Zentralheizung stehend, die elektrische Leitung repariert. Höchst gefährlich! Denn: ,, Wasser-, Gas- und Dampfrohre leiten den elektrischen Strom!" Oder ein auf einem Strohstuhl stehender Mann schlägt einen Nagel in die Wand. Krach, bricht der Mann mit einem Bein oder mit beiden durch das Stroh. Unter dem Bild teht zu lesen:" Derartiger Leichtsinn hört jetzt auf!" Wir wären nicht Menschen und das Leben wäre zwar weniger gefährlich aber auch nicht so abwechslungsreich, wenn die Lektüre dieser Schul- und Berufsweisheit genügen würde, um allen Leichtsinn zu verhüten. Aber man gibt acht. Man paẞt besser auf. Das Leben ist auch ohne besondres Mißgeschick hart genug. Häufige übermüdung, Überarbeitetsein gehören zum Allgemeinbefinden des Menschen unserer Zeit. Unsre Nervosität ist unser gefährlichster Feind, vor dem wir nicht einmal im gemütlichen Heim, vor dem friedlich gededten Kaffeetisch sicher sind. Neue Strumpfmode. Die Absatzmöglichkeiten für die Strumpffabrikation haben sich in letzter Zeit ganz erheblich gebessert. Das ist um so mehr beachtens werter, als gerade Strümpfe durch dauernde Preisunterbietungen in ihrem Verkaufswert sehr herabgemindert waren. Der eigentliche Grund für den plößlichen Konjunkturumschwung ist in einer neuen Modebewegung für Strümpfe zu sehen, deren Ausgangspunkt das erste Auftreten des Neßstrumpfes in Deutschland bildet. Wenn auch die bisherigen Verkaufserfahrungen mit Neßstrümpfen etwas hinter den Erwartungen zurückblieben, so hat die neue Mode dennoch schon zu einem nennenswerten Mehrabsaz gegen das Vorjahr geführt. Neues vom Rundfunk. Der neue Mende. 198 W ist ein sogenannter Dreitreis- Geradeaus- Empfänger, d. h. er besitzt drei Abstimmkreise, deren jeder im Gitterkreis einer Röhre liegt. Die Endröhre ist eine Penthode( 374), die bei einer hohen Niederfrequenzverstärkung größte Lautstärke bester Klanggüte abgibt. Jetzt ist bei den Typen ,, 198/ 280 W" das Problem der Schwundbeseitigung Fading- Kompensation- mittels eines besonderen Rohres restlos gelöst und sind diese Apparate daher führend auf dem Gebiet der Fading- Kompensation. Langwierige Versuche zeigten, MENDE 198 280 daß die Schwund bzw. Fadingbeseitigung nicht anders als durch ein besonderes Rohr erzielt werden kann. Dies ist in der letzten Zeit auch von der Radio- Fachpresse bestätigt worden. Mende 198/280 W sind unzweifelhaft die modernsten DreitreisVierröhren- Empfänger, weil alle neuesten Errungenschaften und wichtigsten Verbesserungen in denselben sich vereinigen. Weder Mende 198 noch 280 benötigen eine Hochantenne. Eine Behelfsantenne von wenigen Metern Lite wird in den meisten Fällen genügen, um einen einwandfreien Empfang fast aller europäischen Stationen zu erzielen. Mende 198/280 W sind Musikinstrumente, die an Klarheit und Reinheit nichts zu wünschen übrig lassen, selbst musikalisch Anspruchsvolle restlos zufriedenstellen und in jedem Heim direkt unentbehrlich sind. Alles, was in der Welt vorgeht und die schönste Musik bringen diese Apparate in formvollendetster Weise ohne unangenehme Nebengeräusche zu Gehör. Die Lautstärke sowie die Klangfarbe tann je nach Bedarf eingestellt werden, ohne die Klangschönheit irgendwie ungünstig zu beeinflussen. Die Abstimmung erfolgt mittels eines einzigen Knopfes, alio feine oft schwierig zu bedienenden KorrekturBismard als Student. Vor hundert Jahren, im Sommersemester 1832, wurde Otto b. Ziemord in Cöttingen als Student immatrituliert. Unser Bild zeigt Bismard bei einem„ Ramsch", denn er hat nicht weniger als 28 Menjuren gefochten. fnöpfe usw. Durch die richtige Dimensionierung der Verstärkung und durch den verlustarmen Aufbau aller Kreise ist die Wiedergabe des Störspiegels auf ein Minimum herabgedrückt. Dadurch wird der Empfang selbst der entferntesten Stationen auffallend rein, und die wundervolle weiche Tonwiedergabe kommt zur vollen Wirksamkeit. Aber auch zur Erhöhung der Trennschärfe ist noch eine Rüdkopplung vorgesehen, mit deren Hilfe man auch direkt benachbarte Sender einwandfrei trennen fann. So vereinigen die neuen Mende- Empfangsgeräte 198/280 W alle technischen Neuheiten und Errungenschaften auf diesem Gebiete und stehen unzweifelhaft an der Spize der Radio- Apparate. Der Name Mende ist ein Begriff geworden, der seit Jahren weit über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt ist für deutsche Qualitätsarbeit und modernste Empfänger- Technik. Praktische Winke. Sonnenstrahlen und Schönheit. Wenn ich heute einmal auf dieses Thema zu sprechen komme, so glaube ich, daß es Sie alle in ganz besonderem Maße interessieren wird. Es ist eine bekannte Tatsache, daß ohne die Sonne fein Leben möglich ist, aber darüber hinaus haben Forschungen der neueren Zeit ergeben, daß gerade die direkte Bestrahlung äußerst fräftigend auf den Körper einwirkt. Wir haben in der Sonne, und besonders in den ultravioletten Strahlen derselben einen Heilfaktor, der durch nichts ersetzt werden kann. Leider wird nun die direkte Sonnenbestrahlung nicht immer gut bertragen, vor allem nicht, wenn ihr die Haut plößlich ausgesetzt wird, wie an den ersten sonnigen Märztagen, an besonders heißen Tagen an der See usw. Die menschliche Haut reagiert auf diese Strahlen im Anfang sehr verschieden. Während einige sich ohne Besorgnis nach Herzenslust sonnenbaden fönnen, müssen die andern, die vielleicht ein Sonnenbad noch nötiger haben, Sonnenbrand und Sommersprossen fürchten. Sonnenbrand ist schmerzhaft, zerstört meist die oberen Hautschichten, die sich dann ablösen, dauert aber in der Regel nur wenige Tage. Um so dauerhafter" sind die Sommersprossen, die wohl feine Schmerzen bereiten, aber deswegen so unerwünscht sind, weil sie das schönste Gesicht entstellen und es ungepflegt erscheinen lassen. Man hat mit allen möglichen Mitteln versucht, hier Abhilfe zu schaffen, aber m. W. ist nicht viel dabei herausgekommen. Um so mehr freut es mich, Ihnen heute mitteilen zu können, daß neuere Forschungen auf diesem Gebiete von Erfolg gefrönt waren. Es gelang auf Grund der Erfahrungen, die man bei Versuchen mit Farbstoffzellen der Froschhaut durchgeführt hatte, ein Präparat zu schaffen, das die braunen Pigmentstoffe schnell und vollkommen bleicht und gleichzeitig die Haut widerstandsfähig gegen neue Bestrahlung macht.( Das Präparat ist unter dem Namen Drula Bleichwachs nur in Apotheken erhältlich.) Nun brauchen Sie nicht mehr in Sorge zu sein um Ihre Schönheit. Ein furzer Gebrauch des eben genannten Präparates wird Sie von den hartnäckigsten Sommersprossen befreien. Voll und ganz können Sie jetzt die Sonnentage des fommenden Sommers genießen und durch häufige Sonnenbäder Ihren Körper fräftigen und ihn gesund erhalten. Gesundheit ist stets die Grundlage, die Voraussetzung ieder Schönheitspflege. Dr. D. D. Putleder reinigt und erhält man weich durch Auswaschen in Salzwasser. Während des Trocnens muß man es öfter mit den Händen weich reiben. * 11m blind oder gelb gewordenes Silber zu puten, taucht man ein wollenes Läppchen in Salmiakgeist, in den man Kreide geschabt hat, damit reibt man die Gegenstände vorsichtig ab und putzt sie mit einem ganz weichen Lappen oder etwas Watte nach. Flaschen mit engem Sals lassen sich schlecht füllen, da ein Trichter für die fleine Öffnung nicht benutzt werden kann. Man nimmt dazu die Hälfte einer Eierschale, in die ein kleines Loch gestoßen wird. Zur größeren Haltbarkeit läßt man die Eierschale im Ofen etwas braun werden. Koffer aus Holz oder Vulkanfiber fann man auffrischen, indem man sie mit Möbelpolitur behandelt. Auch Bohnerwachs eignet sich sehr gut. Gleichmäßiges Auftragen und gutes Nachpolieren ist erforderlich. Gestrichene Gegenstände beizt man mit reinem Salmiafgeist mühelos ab. Schimmelstellen an Tapeten besprite man mit einer fünfprozentigen Salizyllösung, um sie zum Verschwinden zu bringen. Tropfstellen von Siegellad aus Stoffen entfernt man, indem die feste Masse vorsichtig mit einem harten stumpfen Gegenstand, einem Messerrücken, einem stählernen Brieföffner usw. abgeföst wird, dann reibt man die Stelle mit Spiritus und möglichst einem gleichfarbigen Woll- und Barchentläppchen ab, und zwar so lange, bis die letzten Farbspuren und Lackflecke verschwunden sind. Honigslede zu entfernen gelingt bei qutem Stoff durch einfaches Auswaschen mit loumormem. cine Chir Soda zu gefett auf die Dauer. Abgetragene Kleidung verrät nach außen den Notstand, was man in gewissen Fällen durchaus und oft mit Grund zu vermeiden strebt. Aber daß man seine Versicherung aufgab, merkt ja niemand, - so etwa läuft der Gedanfengang. Was später einmal sein wird, darüber tröstet man sich gern mit dem faden Sprichwort: Kommt Zeit, fommt Rat. Wir haben in den letzten 17 Jahren viele Reiten wechseln sehen; feine hat uns Rat und Ausmen gebracht. Um nichts stichhaltiger und geradezu ein Selbstbetrug ist der andere Hoffnungs gedante, man fönne, falls wieder bessere Zeiten tagen, die Versicherung ia wieder aufnehmen. Kann man es wirklich? Das zerschnittene Band ist nicht ohne weiteres neu zu fnüpfen. Man schloß die Versicherung einſt in jungen und ferngefunden Tagen ab, und die Gesellschaft bleibt gezwungen, an ihr festzuhalten, wie sich auch der Gesunhheitszustand des Versicherten inzwischen gewandelt haben mag. Bei einer unterbrochenen und darnach neu zu schließenden Versicherung kann es geschehen, daß der ärztliche Befund den geplanten Vertrag unmöglich macht. Wer von uns tam durch diese endlos verlängerten Kriegsjahre unbeschädigt? Abgesehen davon, daß eine Versicherung sich verteuert mit jedem Jahre, um das man älter wird. Wiederum also find Chancen, die man sich in der Jugend erlaufte, aus der Hand gegeben. Auch der Gewinnbeteiligung, die nach drei Jahren der Prämienzahlung eintrat, ging man verlustig. Bis sie wieder erreicht wird, bedarf es drei neuer Jahre der Zahlung. Man büßt bereits erworbene Rechte ein und sieht die Zukunft im Dunkeln vor sich liegen. Wer seinen Jahresetat genau durchprüft, wird je nach seinen Verhältnissen doch noch ein Mittel finden, die zwei- oder dreihundert oder tausend Mart aufzubringen, um an seiner Versicherung festzubalten. Da wäre für ein oder zwei Jahre der Posten für Geselligkeit zu streichen. Dieser Ausfall an Rerstreuung verschlägt nicht viel im Gesamtprogramm des Daseins. Da fönnte man auf die Autofahrten verzichten, die Straßenbahn tuts auch. Der Wintermantel hält noch eine Saison aus, obgleich er nicht streng modern ist. Eine fleine Einschränkung im Tabat- Genuß ist vielleicht sogar gesundheitlicher Gewinn. Die Hausfrau entschließt sich, ohne Angestellte zu wirtschaften. Und nerade die Frau wird findig sein und auch im Kleinen und Allerfleinsten Ersparnisse zu machen wissen, die sich summieren. Es handelt fich bei alledem um Einschränkungen auf Reit. Am Grundbau de Lebens wird durch sie nicht gerüttelt. Das ist entscheidend! Auch als Gesamtheit wird unser Volt sich wieder in die Höhe schwingen, sobald jeder in feinem engen Bezirk das Vernünftige und Vorausschauende tut. Den Lebensglauben, den die Fremden, die uns besuchen, un suggerieren, wollen wir pflegen als eine Lebenskraft. Samstag, den 21. Mai 1932. „ Gießener Zeitung" Pfingsttagung des B.D. A. in Elbing( Ditpr.)| stadt und von Frankfurt nach längerer Debatte einstimmig beSeit 8 Jahren bilden diese Hauptversammlungen die Höhe: punkte der deutschen Volkstumsarbeit. Aus allen Teilen deutschen Sprachgebiets im In- und Ausland erscheinen dazu die Massen hoffnungsfroher Jugend. Auch aus Hessen werden diese Pfingsttagungen alljährlich stark besucht, und es darf als Zeichen der Festigkeit des hessischen V. D. A. gewertet werden, daß sich in diesem Jahre höchster wirtschaftlicher Not und trotz der weiten Entfernung des Tagungsortes wieder 150 Erwach= schlossen, daß diese Anschlußfrage von den beiden im preußischen Staatsgebiete liegenden Landeskirchen zunächst geklärt und erst nach ihrer Entscheidung evtl. die Verhandlungen über den Zusammenschluß der genannten fünf Landeskirchen zu einer hessennassauischen Kirche wieder aufgenommen werden sollen. Die Kirchenregierungen in Kasse! und Wiesbaden wurden gebeten, die Klärung der Frage des etwaigen Anschlusses an Preußen möglichst bald herbeizuführen. sene und Jugendliche zur Pfingstfahrt gen Ostland vereinigten. Weitere Zunahme der Wohlfahrtserwerbslosen. Ein Sonderzug führte am Donnerstag vor Pfingsten die HessenDarmstädter zusammen mit den Hessen- Nassauern nach Norden an die Odermündung. Die Hessen wurden von ihrem Vorsitzenden Staatsrat Blod und anderen hessischen V. D. A.- Führern in Elbing erwartet und bald in die guten Unterkünfte geleitet. Elbing hatte zum Empfang seiner Gäste festlichen Schmud angelegt. Viele Vertreter von Behörden und Verbänden nahmen an der Tagung teil, zahllose schriftliche Begrüßungen aus allen Schichten zeigen auch in diesem Jahre wieder, daß der V. D. A. Freunde und Anhänger in allen Lagern des sonst so zerklüfteten deutschen Volkes besitzt. Nach einem Begrüßungsabend mit fünstlerischen Vorträgen am Donnerstagabend begann am Freitag die eigentliche Tagung mit der Sigung der Frauengruppen. Lageberichte aus allen Arbeitsgebieten, an den Grenzen, in Desterreich und im Ausland zeigten die hervorragende Bedeutung gerade der Frauenarbeit. Am Pfingstsamstagvormittag maß sich die V. D. A.- Jugend in Sportwettkämpfen. Gleichzeitig tagte der Hauptausschuß in geschlossener Sitzung, um die 52. Hauptversammlung vorzubereiten. Sie zerfiel in einem festlichen Teil am Vor- und die geschäftlichen Beratungen am Nachmittag. Zwei Vorträge führten anschließend die Versammlung in die derzeitige Lage des Grenz- und Auslandsdeutschtums ein. Nach dem Jahresbericht umfaßt die Organisation jetzt im ganzen 8714 Gruppen, darunter 5462 akademische Jugend- und Schulgruppen. Den Tag schloß ein riesiger Fadelzug wirkungsvoll ab, der sich bei Einbruch der Nacht in mustergültiger Ordnung durch die von der Bevölkerung dicht umsäumten Straßen der Stadt bewegte und zum ersten Male die große Zahl der Tagungsteilnehmer( 6- bis 7000) in der Oeffentlichkeit in Erscheinung treten ließ. Dr. Götz, Darmstadt. Gustav- Adolf- Gedächtnisfeier vom 2. bis 4. Juli in Mainz. Nachdem der Wahltermin für die hessische Landtagswahl endgültig auf den 19. Juni festgesetzt ist, steht dem Hessischen Hauptverein der Gustav- Adolf- Stiftung nichts mehr im Wege, die für dieses Jahr geplante gemeinsame Gustav- Adolf- Gedächtnisfeier an den oben genannten Terminen in Mainz abzuhalten. Aus dem geplanten Programm geben wir vorläufig bekannt: Samstag, den 2. Juli, abends 8 Uhr im großen Saal der Liedertafel zu Mainz die Eröffnungsfeier mit Vorträgen Prälat D. Dr. Dr. Diehl und dem Gustav- Adolf- Biographen Universitätsprofessor Paul, Greifswald, der sprechen wird über das Thema: Gustav- Adolf in Deutschland. Don Am Festsonntag, vormittags Fest- Jugend- und Kindergottes dienste in sämtliche evangelischen Kirchen von Mainz und in ca. 35 Festgemeinden der Umgebung. Nachmittags 2 Uhr große Voltsversammlung in der Stadthalle zu Mainz. Es sprechen Bischof Pöschau, Riga, Bundespräsident D. Dr. Conze, Berlin, Kirchenpräsident D. Voß, Kattowitz, Pfarrer D. Mahnert. Innsbrud, Bundesdirektor D. Fahrenhorst, Berlin, und ein Vertre ter der Landeskirchenregierung. Parallelversammlung in sämt lichen Mainzer Kirchen sind in Aussicht genommen. Abends 6.15 Uhr im Stadttheater Festspiel:„ Gustav- Adolf" von Des orient. Der Montagvormittag ist für mehr geschäftliche Besprechungen und Versammlungen der beiden Verbände vorbehalten. Im Volksstaat Hessen sind nach den neuesten Ermittlungen des Hessischen Landesstatistischen Amts die von den Arbeitsämtern anerkannten, bei den Bezirksfürsorgestellen gezählten Wohlfahrtserwerbslosen gegenüber dem Vormonat von 43 318 auf 45 751 am 30. April 1932 gestiegen. Um die gleiche Zeit des Vorjahres waren 24 977 Wohlfahrtserwerbslose ermittelt. Die Zunahme im Laufe des Monats April hat sonach ihr Tempo im Vergleich zum März wieder erhöht. Jm April 1931 hatte die Zunahme nur den vierten Teil des diesjährigen Umfangs betragen. Während in 15 Bezirken sich die Wohlfahrtserwerbs= losen noch um 2681 vermehrten, ging ihre Zahl in 8 Bezirken um 248 zurüď. Nachdem am Donnerstag, den 19. Mai, eine vorbereitende Besprechung der beteiligten Verbände mit den Vertretern der evangelischen Vereine usw. stattgefunden hat, rüstet sich nunmehr das evangelische Mainz zu einer gewaltigen evangelischen Kundgebung für Gustav- Adolf und die evangelische Sache. Aus Nah und Fern. Vorsichtiger fahren! Klein- Linden. Am 2. Pfingstfeiertag stießen hier ein Personenkraftwagen und ein Motorrad zusammen. Das Motorrad wurde vollständig zertrümmert. Personen kamen nicht zu Schaden.― Am Dienstag kollidierte ein Lastwagen mit einem Personenauto, wobei das Personenauto schwer beschädigt wurde. Klein- Linden. Mit lebensgefährlichen Brandwunden in die Gießener Klinik eingeliefert wurde der Arbeiter Siegmund aus Klein- Linden. Beim Umschalten des elektrischen Stromes traf ihn plötzlich ein Stichflamme ins Gesicht. Er litt furcht bare Verbrennungen an Kopf, Gesicht, Hals und Händen. Wiesed. Die Hessische Wanderausstellung ,, Gesundheitspflege und soziale Fürsorge" wird vom 20. bis 24. Mai in Wiesed, Saal Hormann, gezeigt. Von der hessen- nassauischen Kirchenvereinigung. Nachdem die zur Vorbereitung der Vereinigung der evange lischen Kirchen von Hessen- Darmstadt, Hessen- Kassel, Nassau, Frankfurt und Walded eingesetzten Unterausschüsse ihre Arbeiten beendet und für die Verfassung des fünftigen neuen Kirchengebietes sowie für die finanzielle Regelung bestimmte Vorschläge gemacht hatten, fand am 18. Mai in Marburg eine Sitzung des Gesamtausschusses statt. Da der Landeskirchentag in Kassel schon früher und neuerdings der in Wiesbaden angeregt hatten, daß für ihre Kirchengebiete auch die Möglichkeit des Anschlusses an die evangelische Kirche der altpreußischen Union erwogen werden solle, wurde auf Antrag der Vertreter von Hessen- DarmLich. Am Dienstag wurde der Kraftwagenführer August Kraus, der bei der Brauerei Jhring- Melchior beschäftigt war, bei Arbeiten in der Tankgrube des Benzinbehälters von Benzingasen aus übergelaufenem Benzin betäubt, und da er sich allein in der Grube befand, erstickte er. Als man den Bedauernswerten auffand, war der Tod bereits eingetreten. Bad Nauheim. Das Verkehrsamt der Bad- und Kurverwal tung teilt mit, daß bis zum 19. Mai 1932 der Gesamtbesuch 5747 Gäste betrug. Darunter waren 709 Ausländer. Anwesend waren am 19. Mai 2354 Gäste. Ulrichstein. Eine Ehrung für Altbürgermeister Hch. Rühl fand anläßlich seines 80. Geburtstages statt. Er lenkte fast 40 Jahre die Geschide unseres Gebirgsstädtchens, und zwar von 1886 bis 1924, er ist von 1888 bis heute Mitglied des Kirchenvorstandes und seit Jahren Abgeordneter im Dekanatstage. Büdingen. Zahlreiche Gerüchte wollen wissen, daß das der Fürstl. Vsenburgischen Standesherrschaft Büdingen gehörige Schloßhut Marienborn von belgischen Jesuiten täuflich erworben worden sei. Diese Nachricht trifft, wie von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, nicht zu. Künstliche Augen fertigen wir naturgetreu für unsere Patienten. Nr. 20. schen Museum vollendet. In dem Raum sind die großen För= derer der Fernmeldetechnik aller Nationen in großen Porträts festgehalten. Neben den ersten Telegraphenapparaten von Sömmering, Gauß und Weber, Steinheil, Siemens u. a. sind auch die neuesten Apparate, wie der Schnelltelegraph von Siemens und der Springschreiber nach Morkrum- Kleinschmidt, meist mit betriebsfähigen Anlagen dargestellt. Bad Selters. Hter feierte am 18. Mai der Ehrenobermeister der Weißbinder- 3wangsinnung des Kreises Büdingen, Herr Ph. Winterling, in voller Rüstigkeit seinen 70. Geburtstag. Der Jubilar war u. a. längere Zeit Mitglied des Kreistages Bübingen. F. Ad. Müller Söhne, Wiesbaden, in Gießen Universitäts- Augenklinik, Friedrichstraße 18, vom 30. Mai bis 1. Juni 1932. Sportneuigkeiten Der Fifa- Kongreß( internationaler Fußball- Verband) wurde in Stockholm abgeschlossen. Die Fisa beschloß eine Milderung ihres Amateur- Standpunktes. Die Fußball- Weltmeisterschaft 1954 wird in Italien ausgetragen. Der alte Vorstand wurde wiedergewählt. Generalsekretär wird Dr. Schrider( Karlsruhe) mit der händigen Sitz in Bern werden. Rekordmann Syring zeigte sich in Wittenberg bei einem Leichtathletik- Meeting wieder in ausgezeichneter Form. Er ge= wann ein 5000- Meter- Laufen leicht gegen schwächere Konkurs renz. Helmuth Körnig siegte im 100- Meter- Laufen in 10,5 Set. vor den Turnermeistern Vent und Lammers. Bei der ADAC- Reichsfahrt, die in Bad Kissingen ihren Abschluß fand, blieben nur zwei Motorräder ohne Strafpunkte, die Goldene Medaille( 0 bis 20 Strafpunkte) erhielten 24 Fahrzeuge, mit der Silbernen Medaille( bis 100 Strafpunkte) wurden 23 Fahrzeuge ausgestattet und zwei Fahrzeuge erhielten die Bronce- Medaille( bis 200 Strafpunkte). Von 76 gestarteten Fahrzeugen haben 50 das Ziel erreicht." Neu- Isenburg. Am Freitagmorgen fuhr ein Personenkraftwagen durch die geschlossene Eisenbahnschranke an der Isenbur ger Schneise, Blodstelle Oberforsthaus. Ein von Frankfurt tommender Güterzug hatte die Sperre schon zur Hälfte passiert, und der im gleichen Augenblid aus der entgegengesetzten Richtung kommende Güterzug konnte noch durch Signale des Blodwerkes zum Halten gebracht werden. Personen wurden nicht verletzt. Beschädigt wurde nur die Sperrschranke. Die Schuld trifft den Führer des Personenkraftwagens. Billiges Geld!!! Eini.- Abitur zu Anschaffungen und Entschuldungen jeder Art, unkündbar, langfristig, fleine monatliche Auszahlung durch Schön, Gießen, Frankfurter Straße 23. Drucksachen billigst Albin Klein Neue Bücher. Berlin New York in 12 Stunden? Demnächst wird auch diese Leistung erreicht sein. Das bei den Junkerswerken gebaute Stratosphärenflugzeug beginnt jetzt mit Probeflügen. Das erste authentische Material über das neue Höhenflugzeug bringt mit vielen Bildern die neue ,, Woche". Ueberall für 40 Pfg. Streng geheim! Das Frankreich von 1917 war das Land der großen Spionage prozesse. Kriegsgerichte tagten in Permanenz und fällten zahlreiche Todesurteile, die sofort vollstrect wurden. Die Münchner Illustrierte veröffentlicht in ihrer neuen Num mer( Nr. 21) Aufnahmen von diesen Hinrichtungen aus den Archiven der französischen Geheimpolizei. Darmstadt. Wegen Münzverbrechens wurde vom Darmstädter Bezirksschöffengericht der 30jährige Hilfsarbeiter Lok aus Dieburg zu neun Monaten Gefängnis verurteilt. Drei Monate Untersuchungshaft werden angerechnet. Der Angeklagte hatte 1931 und Anfang 1932 50- Pfennig- Stücke gefälscht und in den Verkehr gebracht. Das Deutsche Museum wächst unaufhörlich. München. Wenige Tage nach Eröffnung des Bibliothekge= bäudes wurde auch der Ehrensaal für Fernmeldetechnik im DeutALLES BILLIGER! LISTE WERKZEUG- WESTFALIA WERKZEUG CO GRATIS. HAGEN LUL Wir suchen verkäufl. Häuser jed. Art zwecks UnterInstitut Boltz- Ilmenau, Thür breitung anKaufinteressenten. 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Mit diesem Kassebuch, für dessen Führung Buchführungsvorkenntnisse nicht erforderlich sind, kann zu jeder Zeit sofort ohne viel Mühe die zu zahlende Umsatzsteuer sowie das steuerpflichtige Einkommen festgestellt werden, weil die umsatzsteuerpflichtigen und die umsatzsteuerfreien Einnahmen, sowie die einkommensteuerpflichtigen und die einkommensteuerfreien Ausgaben getrennt von einander mit grösster Leichtigkeit gebucht werden. Nebenher weiss man auch, welche Summen für Materialien und die verschiedenen Unkosten sowie für den eigenen Haushalt verausgabt wurden. Diese allseits als sehr praktisch anerkannten Bücher sind bei mir stets vorrätig. Albin Klein, Gießen, Südanlage 21. Bezugspreis Fedaktionsflug endung nicht 5. Jahrg Poli Reichspräfid tegvormittagsm Arfchlag an fein Derden. 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