Nr. 32 as Herz, das gejamte ijt leider nur zu be So muß auch hier vo adfahriports gesprochen Swichtige Kurbehand en, und viel Bewegung Gemütstranten drin oft jo nieberbrüders Häuslichkeit. eigernde Wirtung be des Rades und des Kopfteinpflaster, als Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. t, tommt man zu den hrsports einen auges menschlichen Organis t eine törperliche Aus hlen werden kann. G daß schlechte Haltun ge Lebensweise anstatt Ders zu feiner Säbi gend zu nur vernün nn. In diesem Sinne inen wohltätigen Ei en. cc. tund Bild. 44. Jahrg. - Politische Rundschau. Der Reichspräsident hat am Mittwoch den bisherigen Bressereferenten im Reichswehrministerium Major Mards zum Leiter der Presseabteilung bei der Reichsregierung ernannt. Reichstagspräsident Löbe hat nach einer mit dem Reichs: fanzler gehabten Rüdsprache den neuen Reichstag auf Diens: tag, den 30. August, nachmittags 3 Uhr, zu seiner ersten Sigung einberufen. Eine Tagesordnung tommt für die erste Sigung nicht in Frage, weil sie lediglich der Konstituierung des neuen it in ihrer unendlichen Barlaments gewidmet ist. Reiz, ihrer gewaltigen Das Reichskabinett trat am Freitag um 17 Uhr zu einer ten und sie durch unsere Ministerbesprechung zusammen. Auf der Tagesordnung stand Das Wirtschaftsprogramm der Regierung. Die Sachbearbeiter der einzelnen Ressorts waren nicht hinzugezogen, so daß es fich also um eine interne Besprechung handelte. hen Bolt und unserer Aufgabe diefer Samm aus Staub und Quals en, junge und alte, D Freie, die Schönheit Erleben geistige u en als jene materielle alten bleiben. Freu gfein. Aus Stimm gen sucht sie das Ant on der Eigenart th chen, von ihren Fo glüdhaften Stun unserer besten Difter, eines frohen Wander as Bolt selber gedig er bekannte Schulmen farbige und schwary das Ganze wie ein n die Reihe: Band 1 iringen", Band$ Alpen". Preis in - Bücher wollen feine Erlebnis- Bücher. Ver Kriegsschuldlüge. J die fich schon jo vie ren Kriegsurfachen e Gelehrte W. 5. Da e in englischer Belent euerdings von frar fgestellte These, daß gar nicht Deutschlan hat die Mode schon g odesalons so sehen fic en Nummer der„ EleMäntel aus ftabilerer leichtbeschwingte, f am Main, zeigt bas für 30 Pfg. eben, die das Geger sind oft große Fre päischen Scheidungsp für Gesundheitspfle Clich postfrei 2,20 Steglitz, Postfach uftbehandlung des K Klein in Gießen hen ehörden wie EIGEN EIGEN ARTEN SEN In der Reichskabinettssigung, die am Freitagnachmittag 5 Uhr stattgefunden hat, find endgültige Beschlüsse über das Arbeitsbeschaffungsprogramm noch nicht gefaßt worden. von Duisberg, Franz von Mendelssohn, Landesdirektor Winterfeld- Menkin und andere der Wirtschaft nahestehende Mitglieder des Kuratoriums der Hindenburgspende veröffentlichen einen Aufruf, in dem sie anläßlich des 85. Geburtstages des Reichspräsidenten zur Förderung der Hindenburgspende auffordern. Die Medlenburg- Schwerinsche Staatsregierung hat den Be amten der Landespolizei das Tragen politischer Abzeichen außerhalb der Unterkunft und außerhalb des Dienstes wieder gestattet. Die lippische Landesregierung hat angesichts des Rüdgangs der Reichssteuereinnahmen beschlossen, eine Gehalts: fürzung vom 1. September d. J. ab für das Rechnungsjahr 1932 durchzuführen. Der Hamburger Senat hat im Einvernehmen mit dem Reichsminister des Innern Staatsrat Zinin, den bisherigen Vorsitzenden des Ueberwachungsausschusses, zum Staatsfommissar der Nordischen Rundfunt A.-G. ernannt. Londoner Pressemitteilungen zufolge, rechnet man damit, daß die Bolligungen der Weltwirtschaftskonferenz erst Anfang des nächsten Jahres stattfinden werden. Die Lausanner Anleihe wurde im österreichischen Nationalrat mit 81:80 Stimmen angenommen, also genau mit jener Mehrheit von nur einer Stimme, auf die sich die Regierung Dollfuß vom Tage ihres Amtsantrittes an stützen konnte. Der österreichische Bundesrat erhob mit 27 Stimmen der Sozialdemokraten, Nationalsozialisten, Großdeutschen und des Seimatbloces gegen 22 Stimmen der Christlich- Sozialen und des Landbundes Einspruch gegen das Lausanner Protokoll. Es muß nunmehr an den Nationalrat zurückgehen. Eine Brüsseler Ministerbesprechung befaßt sich mit der Fortführung der deutsch- belgischen Kohlen besprechungen. Die Busammenkunft der beiderseitigen Zechenverbände in Köln hatte feiner Einigung geführt, so daß nunmehr die Regierungen wieder in unmittelbaren Gedankenaustausch treten müssen. Die Abstimmung über den estländischen Volksentscheid für Berfassungsänderung hat eine Ablehnung des Volfsentscheides ergeben. Das Gesetz, welches die Enteignung alles Grundbesitzes derjenigen Personen vorsicht, die am mißglüdten monarchistischen Butsch teilnahmen, wurde vom spanischen Parlament mit 262 gegen 14 Stimmen angenommen. Der Verband der in den Vereinigten Staaten lebenden Jrländer hat eine Entschließung angenommen, durch die den Verbandsmitgliedern der Bontott aller englischen Waren zur Pflicht gemacht wird. Wie aus Tokio mitgeteilt wird, hat die Polizei am 13. August eine Verschwörung aufgededt, die die Ermordung des japanischen Ministerpräsidenten, des Innenministers und des Finanzministers bezweckte. Tschanghsuchliang wurde endgültig durch einen aus 18 Generälen bestehenden Militärrat ersetzt, der unter Leitung von schiangleischek die nordchinesischen Angelegenheiten wahrnehmen soll. Siz des Rates wird Nanking sein. Die deutsche Handelsbilanz schließt im Juli mit einem Ausfuhrüberschuß in Höhe von 66 Mill. RM. ab. Die Zahl der in Burnley in den Ausstand getretenen Baumwollarbeiter ist jetzt auf 50 000 gestiegen. Professor Piccard und sein Begleiter Cosyns sind mit ihrem Ballon Donnerstag nachmittag gegen 5 Uhr wohlbehalten nach 12stündigem Flug bei Obello di Verona gelandet. Von dem Hamburger Gericht wurde der Kommunist Völzer wegen Aufruhr und Mißhandlung eines Polizeibeamten zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Im Ohlauer Aufruhrprozeß erwartet man für Samstag das Urteil, nachdem bisher 120 Zeugen und drei medizinische Sachverständige vernommen worden sind. Für die Unterstützung der Konsumgenossenschaften setzt sich cine Aufruf ein, den der ADGB., der Afa- Bund und der Allgemeine Deutsche Beamtenbund an die Gewerkschaftsmitglieder erließen.( Wenn denen Unterstützung von öffentlicher Hand gegeben wird, dann werden wohl auch die Privatgeschäfte bald tommen!) Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 20. August 1932 Am Freitagabend starb in einem Sanatorium in der Nähe von Wien der ehemalige österreichische Bundeskanzler und Außenminister Dr. Johannes Schober im Alter von 57 Jahren. Am Freitagvormittag wurde die 9. Deutsche Funkausstel lung in Berlin feierlich eröffnet. Der frühere Chef der Reichsmarineleitung, Admiral Zenfer, der seit einigen Jahren in Osterode( Harz) im Ruhestand lebte, ist am Donnerstag gestorben. Piccard ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: Die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. = Nummer 33 Arbeitsbeschaffung von Dr. med. Rudolf Bachfeld in Offenbach a. M. Die Häuser des Altbesitzes sind äußerlich und innerlich verwahrlost und verwüstet. Da wäre so reichlich Arbeit! Warum geschieht da nichts? Weil die Hausbesitzer ihr Geld auf die Finanzkasse und auf die Stadtkasse tragen, statt es zur Herstellung ihrer Häuser zu verwenden. Wäre es nicht richtiger, so viel Arbeiter als möglich bei der Arbeit an den Häusern anzustellen, ihnen Arbeit und Verdienst zu bieten, statt sie mit Almosen aus dem Steuersäckel notdürftig durchwünscht keine deutschen Rundfunkhörer. füttern? Berlin, 19. August. Am Freitag um 20 Uhr verkündete die Funkstunde, daß Professor Piccard um 20, 25 Uhr auf allen deutschen Sendern über seinen Stratosphärenflug sprechen werde. Nach längerem vergeblichen Warten mußte gegen 20.40 Uhr mitgeteilt werden, daß Prof. Piccard entgegen der Ankündigung nicht wünsche, daß seine Rede auch von den deutschen und österreichischen Sendern übernommen werde. Eine Anfrage bei der Reichsrundfunkgesellschaft ergab, daß dort über den Grund der plötzlichen Absage Piccards bisher noch nichts be= fannt sei.( Wir bringen aus diesem Grunde keine meiteren Ausführungen über das Unternehmen des belgischen Profej= sors. Die Red.) Amerika besteht auf Kriegsschuldenzahlung im Dezember. Hohe Beamte des Schaamtes erklärten, die Regierung der Vereinigten Staaten erwarte, daß die Schuldnerländer, die am 15. Dezember d. J. fälligen Kriegsschuldenraten an Amerika bezahlen. Die Regierung der Vereinigten Staaten sei nicht in der Stimmung, weitere Anträge auf Zahlungsaufschub zu be= rücksichtigen. Sie erwarte daher, daß keine derartigen Anträge gestellt würden. Das Schazamt lasse sich durch die große Stimmungsmache für eine Kriegsschuldenstreichung nicht beeinflussen. Die amerikanische Regierung sei davon unterrichtet, daß fast alle Schuldnerländer die nächste Jahreszahlung leisten können. Sollte jedoch trotzdem eine Schuldnernation Zahlungserleichterung beantragen, so würde der Antrag individuell geprüft perden. Durch eine solche Politik würde selbsttätig einer Einheitsfront von europäischen Schuldnern ein Hindernis entgegengesetzt. Die hohen Beamten betonten, daß die amerikanische Regie: rung sich schadlos halten würde, falls irgendein Schuldner seine Verpflichtungen nicht erfüllen sollte. Gie agitieren gegen Deutschland. Aber Diäten nehmen sie gern. Die Reichstagsabgeordnete Clara Zetkin lebt meistens in Moskau, und auch der Abgeordnete Thälmann hält sich häufig dort auf. In enger Zusammenarbeit mit den sowjetrussischen Behörden erlassen sie Befehle und Verhaltungsmaßregeln an bie deutschen Kommunisten. Sie beziehen laufend ihre Abgeordneten- Diäten!! Man kann also wohl sagen: Das Deutsche Reich besoldet gewissermaßen kommunistische Agenten in Moskau, deren Ziel und Bestreben dahin geht, die deutschen Kommunisten dauernd aufzuwiegeln, sie zu blutigen Ausschreitungen aufzuhehen und den Umsturz zu organisieren. Das sind doch unhaltbare Zustände. Reichs- und Länderregierungen müßten umgehend eine Verordnung erlassen, derzufolge Reichs- und Landtagsabgeordneten für die Dauer ihres Aufenthaltes im Auslande Abgeordnetendiäten nicht gezahlt werden dürfen. Karstadtjanierung und faufmännischer Mittelstand. UnDie Nachricht, daß der Karstadt- Warenhauskonzern mit Hilfe der vom Reich geschaffenen Akzept- und Garantiebank zur Verhinderung seines gänzlichen Zusammenbruchs einen Kredit von 25 Millionen Reichsmart erhielt, hat in den Kreisen des auf das schwerste kämpfenden Einzelhandels und Gewerbe die größte Erbitterung ausgelöst. Der Einzelhandel, dessen rücksichtslosester Konkurrent das Warenhaus ist, versteht diese Reichshilfe um so weniger, als hier einem großkapitalistischen Unternehmen geholfen wird, das seine böse finanzielle Lage einer maßlos betriebenen Ausdehnungspolitik verdankt. zählige Mittelstandsbetriebe gehen trotz ehrlichsten Ringens ihrer Inhaber zugrunde, nicht zuletzt auch weil sie gegenüber den skrupellojen Wettbewerbsmethoden der Warenhäuser er= liegen, und solchen Vernichtern des staatlich und sozial wertvollen Mittelstandes und ihren Banken hilft das Reich, anstatt sie verdientermaßen niedergehen zu lassen. Wie die Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels hat auch der H. R.Verband Reichsverband der Handelsschuh- und Rabattiparvereine Deutschlands Sig Berlin( 250 Vereine mit 33 000 Ladengeschäftsinhabern als Mitglieder) schärften Protest gegen diese unverständliche Hilfsmaßnahme bei den zuständigen Stellen eingelegt. Ich schlage vor, daß jede Hausinstandsetzung dem Hausbesitzer nicht nur, wie seither, auf die Einkommensteuer, sondern auf seine gesamten Steuern angerechnet wird, auf die staatlichen und städtischen Grundsteuern, auf die Vermögensteuer und auf die Erbschaftsteuer, falls sie zur Zeit der Reparatur fällig wird. Wenn die Hausbesitzer einmal befreit wären von der ewigen Sorge des nächsten Steuerziels, dann bekämen sie auch die Möglichkeit und die Freudigkeit, wieder für Erhaltung ihrer Häuser zu sorgen, dann würden sie sich überlegen, was nun am dringendsten gebessert werden muß das Dach oder das Treppenhaus, die Straßenfront oder die Küchen, die Lichtanlage oder die Fußböden, der Dachboden oder der Keller. Freilich, ins Blaue hinein darf nicht gewirtschaftet werden, auch wenn es auf Kosten des Steuersäckels geht, ja dann erst recht nicht! Der Hausbesitzer muß sich aufs genaueste überlegen, to a s er sich im Rahmen seiner nächsten Steuerziele an Reparaturen leisten kann; er muß sich überlegen, wie er Geld oder Kredit beschafft, um seine Handwerker bezahlen zu können. Wenn er darüber im klaren ist, läßt er einen Voranschlag machen, den er dem Bauamt der Stadt oder des Kreises vorlegt. Das Bauamt muß den Voranschlag prüfen, nötigenfalls abändern und schließlich genehmigen. Dann kann die Arbeit sofort beginпеп. Bis zum nächsten Steuerziel wird schon irgend etwas fertig sein, z. B. das Dach umgedeckt, die Dachkändel erneuert usw. Mit den Voranschlägen und den Quittungen geht der Hausbesitzer den gewohnten Weg zum Finanzamt, wo ihm das fällige Stenerziel ,, durch Verrechnung" quittiert, ein Mehrbetrag seiner Auslagen für die kommenden Ziele gutgeschrieben wird. Dhne genehmigten Voranschlag und ohne bezahlte HandAber mit beiden werkerrechnung keine Steuererleichterung! Dokumenten bewaffnet Befreiung von den Sorgen der Steueraufbringung, sowohl auf dem Finanzamt wie auf dem städtischen Steueramt. Die nächste Folge wird sein, daß der Kredit angespanut wird: Künstliche Zinsfestsetzungen sind da nicht am Plaze; sie wirken lähmend und werden doch umgangen, sie erschweren die Geldbeschaffung, statt sie zu erleichtern. Mag der Hausbesitzer sich mit den Handwerkern einigen über die Begleichung ihrer Forderungen; wie die beiden miteinander fertig werden, braucht nicht Sorge des Staates oder der Stadt zu sein. Die zweite Folge wird sein, daß in steigendem Maße Arbeitslose eingestellt werden. Wenn mein Vorschlag alsbald ,, durch Notverordnung" in Kraft treten könnte, würden die Außenwände der Häuser und die Dächer die Hauptarbeit liefern, im Winter werden mehr die Arbeiten im Innern der Häuser in Gang kommen. Verminderte Arbeitslosenunterstüßung, vermehrte Umsatzsteuer, vermehrte sozialpolitische Leistungen, schließlich vermehrte Lohnsteuer und Einkommensteuer würden zusammenwirken, den Haushalt des Staates und der Städte auszugleichen. Hier muß nun noch eine Anmerkung gemacht werden. Die Stadtverwaltungen dürfen sich nicht im voraus schadlos halten durch ,, Beiträge für Benuzung der Straße durch ein Gerüst". Das sind ja nur kleinliche schäbige Mittelchen, den Stadtsäckel aufzufüllen, erfunden unter dem phantastischen Ziel der kalten Sozialisierung des Haus- und Grundbesizes. In Rußland ist dieses Ziel ,, in idealer Weise" erreicht! Und das Ergebnis?: Nirgends ist die Wohnungsnot größer als in Moskau und in Petersburg. Die Regel ist nur ein Raum für eine ganze Fa milie, manchmal aber auch nur ein Raum für 2 Familien! Da ist dann der Wandschirm das unentbehrlichste Möbelstück. ,, Wandschirmkultur" hat man dies genannt Von den mangelhaften Abortverhältnissen( 1 Abtritt für 30 bis 50 Personen) will ich schweigen. So können, so dürfen deutsche Arbeiter nicht wohnen! Die verbrecherischen Pläne der Kommunisten, der Bodenreformer und der Sozialisten aller Farben müssen ein für allemal verschwinden: sonst kommen wir aus dem Elend nicht heraus! To berechtigt das gemeinsame Bestreben der Arbeiter ist, ihre Lage zu verbessern, niemals werden sie diese Verbesserung erreichen durch den Ruin des Bürgertums. Bür ger und Arbeiter sind zu Gedeih und Verderb aufeinander angewiesen. Hier lungern die Arbeiter auf dem Markt herum, 10 Meter davon wird die dringendste Arbeit nicht gemacht. Ist dieser Unsinn nicht himmelschreiend? Aber er ist die Folge des teuflichen Planes: die Bürgerlichen tot zu steuern. Geben wir alle diese Pläne auf und lassen dort arbeiten, wo produktiv gearbeitet werden kann und muß-- dann kommt Deutschlands Morgenrot wieder. Nicht Almosen aus den oft mit Samstag, den 20. August 1932. Tränen gezahlten Steuern, sondern Arbeit schaffen, Arbeit anordnen, die so reichlich vorhanden ist, deren Bezahlung aber bisher weggesteuert wurde. Darum: Weg mit dem Almosensystem, Weg mit der Hauszinssteuer; Der Arbeit freie Bahn! Einzelheiten des 60 Millionen Projekts für Landstraßenbau. Aus den Richtlinien des Reichsverkehrsministers für die Verwendung des 60- Millionen- Kredits des Reiches zur Arbeitsbeschaffung durch Landstraßenbau werden folgende Einzelheiten bekannt: entDie Mittel dürfen nicht für die laufende Unterhaltung der Straßen verwendet werden, sondern nur für die Verbesserung der vorhandenen öffentlichen Landstraßen. Die Hälfte der auszuführenden Arbeiten soll auf Fernverkehrsstraßen fallen. In Betracht kommen in erster Linie die eigentliche Verbesserung der vorhandenen Fahrbahnbefestigungen, ferner Ausbauarbeiten wie: Verbreiterung der befestigten Fahrbahnen, Ausbau der Sommerwege, Begradigungen, Kurvenüberhöhungen und Umgehungswege. Die Lebensdauer der auszuführenden Bauten soll 8-12 Jahre betragen, weil der Reichskredit in Darlehen von 8 bis 12- jährigerLaufzeit umgewandelt wird. In erster Linie sollen inländische Baustoffe verwendet werden. Die Arbeiten sind durch Unternehmer auszuführen, die verpflichtet sind, zugewiesene Arbeitslose gegen Tariflohn zu beschäftigen. Arbeitsweisen, die viel Arbeitslohn erfordern, sollen bevorzugt werden gegenüber solchen unter vorwiegender Verwendung von Großgeräten. Auch der freiwillige Arbeitsdienst soll unter einer Reihe von Einschrän= fungen herangezogen werden. ,, Gießener Zeitung" Gelder flüssig zu machen. Dazu kommen in erster Linie die Abgaben aus dem Kraftverkehr in Betracht, die das Reich für allgemeinen Finanzbedarf verwendet. Es handelt sich um rund 200 Mill. RM. aus den Treibstoff- und Mineralölabgaben und Teile der für 1932 auf etwa 180 Mill. RM. geschätzten Kraftfahrzeugsteuer. Wenigstens diese sollten sofort ihrem gesetzlich festgelegten Zwed, dem Straßenbau zugeführt werden. Die gut gemeinte Vorschrift, daß in erster Linie inländische Baustoffe verwendet werden sollen, ist leider dehnbar und nicht bindend. Wenn diese Vorschrift mehr als papierene Bedeutung haben soll, dann müßte klipp und flar die Ausführung dessen verlangt werden, was der Reichstag am 26. Februar 1932 beschlossen hat, nämlich, daß bei„ Straßeninstandsetzungen nur heimische( in Deutschland aus deutschem Boden gewonnene oder überwiegend aus deutschen Rohstoffen in Deutschland hergestellte) Baustoffe Verwendung finden dürfen, also deutsches Gestein und deutscher Straßenteer. Bedenklich ist auch die Vorschrift, daß Arbeitsweisen mit Großgeräten grundsätzlich abgelehnt werden sollen zugunsten solcher, die viel Arbeitslohn erfordern. Nach einwandfreien Feststellungen unparteiischer Sachverständiger werden nämlich bei allen Bauweisen bei gleichem Geldaufwand gleich viel Leute beschäftigt. Durch diese Vorschrift wird also keine Mehrbeschäftigung von Arbeitskräften erreicht; sie kann aber zur Anwendung von Bauweisen mit viel Handarbeit führen, von denen irrtümlich angenommen wird, daß sie mehr Leute be= schäftigen als Bauweisen mit Großgeräten. Diese sind natürliche Hilfsmittel beim neuzeitlichen Straßenbau; sie sind in ausreichender Zahl vorhanden und müssen verzinst werden. Soweit die Richtlinien des Reichsverkehrsministers. Alle Beteiligten werden lebhaft begrüßen, daß nun doch etwas Geld für Straßenbau zur Verfügung steht. Wenn man aber be= denkt, daß in den vergangenen Jahren durchschnittlich 600 Mill. RM. jährlich für Straßen ausgegeben worden sind, er= scheint die Summe von 60 Mill. viel zu klein. Sie reicht auch nicht annähernd aus, weil in 1932 faum etwas ausgebessert worden ist. Das liegt daran, daß einerseits die Ueberweisun gen aus der Kraftfahrzeugsteuer größtenteils für Zins- und Tilgungsverpflichtungen aus früheren Straßenbauten verwendet werden; zum anderen erwarteten viele Straßenbaupflichtige aus dem seit April erörterten Arbeitsbeschaffungsprogramm große Geldsummen, mit denen sie dann dauerhafte Beläge bauen wollten. So ist es gekommen, daß jetzt ganz große Teile unseres Straßennetzes dringend überholt werden müssen. Hierzu reichen die 60 Mill. RM. feineswegs aus, selbst wenn man sie zu Schutzanstrichen vorhandener Beläge verwenden könnte. Aber das ist nach den Richtlinien des Reichsverkehrsministers leider nicht zulässig. Denn sie schreiben für die auszuführenden Bauten eine Lebensdauer von durchschnittlich zehn Jahren vor. Dem sicheren Vernehmen nach haben einige Verwaltun gen deshalb sogar die Absicht, Pflaster zu verwenden. Das ist aber sicherlich nicht der Zweck der Vorschriften. Denn Pflasterungen sind so teuer, daß in den einzelnen Landesteilen die 60 Mill. RM. werden über das ganze Reich mit über 200 000 Kilometer Durchgangsstraßen verteilt-nur ganz ungenügende Strecken ausgebaut werden können, während der Rest der Straßen dem Zerfall ausgesetzt bleibt. Planmäßiger Städtebau in Rußland in Theorie und Praxis. Lokales. Sonntagsgedanken. Nr. 33 Da gab es Menschen und gibt es noch heute, die die Arbeit als Strafe Gottes ansehen. Aber Millionen stehen heute auf der Straße, brot und arbeitslos, die Arbeit als ein Geschenk vom Himmel betrachten würden. Tausende begreifen erst heute die Wahrheit des Sprichwortes, daß Arbeit das Leben süh macht. Ein Architekt der May- Gruppe namens Schulz erzählt in einem langen Aufsatz in der Bauwelt", Seft 26/1932, wie schwierig sich in Rußland die Durchführung des beabsichtigten planmäßigen Städtebaues ermöglichen läßt. Schulz, ehemaligerger Regierungsbaumeister, äußert sich, als ein in russischen Diensten stehender Spezialist, selbstverständlich zu allen diesen Dingen sehr vorsichtig und zurückhaltend; trotzdem geht aus seinem Ausjah hervor, daß ein planmäßiges Arbeiten zur Zeit in Sowjetrußland noch nicht möglich ist. Wir geben hier den Schlußabjazz seiner Ausführungen wieder: Für die Unterhaltung der Straßen ist also nach wie vor nicht gesorgt. Da über die Verwendung der 60 Millionen inzwischen offenbar schon in anderem Sinne verfügt worden ist. bleibt nichts übrig, als zur Straßenunterhaltung anderweitig Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) Hast Du ein Leid im Herzen, das nicht heilen will, das dir den Tag grau färbt und deine Nächte qualvoll macht geh zur Arbeit, zu der herben und tüchtigen Frau; sie führt dich heraus aus diesen grauen Nebeln in den frischen Luftstrom des Lebens. Oder bist du gar abgewichen vom geraden Weg und auf jumpfigen Pfad geraten und möchtest du wieder zurüd in geordnete Bahnen dann rufe die Arbeit, die rettende 1 - Samstag burch den Gießen ift der daran Fahrzeuge Grundituds tüden geft adhten. Der U der fich vo ( Kreis Als Rommunit Geright in bisherigen weilen wied telungsgefa not in Unt Unterfuchur Landfrieder jhließt mit um Mitte пеп. Unterrichts tomobilbau zeichnen Flugtegnit ift in den Anforderung Frau, und sie wird dich mit ihrer Herben Hand anfassen und zurückziehen von den falschen Wegen und dich wieder auf eine feste Straße stellen. Und hast du etwas verloren, Geld oder Güter und glaubst du dadurch arm geworden zu sein, sei nicht verzagt und wende dich neu an die Arbeit, die reiche Frau, die leere Taschen und leere Herzen immer neu zu füllen vermag. Ja, die Arbeit macht das Leben süß. Sie schützt deine Ge fundheit und stärkt deine Muskeln; sie würzt dir dein Mahl und spricht dir alle Tage aufmunternde Worte über deinen Wert ins Ohrt und hütet dich aber auch vor Uebermut durch kleine und große Mißerfolge. Und für deinen Sonntag gibt ste dir die rechte Freude und das rechte Lachen mit und schenkt dir zu deinem Becher den rechten Durst. Und alle Abend schließt sie dir leise die Lider zu. Der Sonntagsschreiber. ,, Alle diese Schwierigkeiten, gesteigert durch die Maßstäbe, die bei allen Aufgaben in Frage kommen, lassen die Stetigkeit der Planwirtschaft als bedenklich erscheinen. Die Schwierigkeiten werden durch die politischen Umstellungen. noch erhöht. Trotzdem wäre es einseitig, zu folgern, daß die Zustände in der UDSSR. das Versagen der Planwirtschaft bewiesen. Wir können wohl einen anderen Schluß ziehen: daß wir mit deutschem Personal und deutschen Organisations- und Erzeugungsmitteln diesen Aufbau zielbewußter, gleichmäßiger und klarer vollziehen würden, als jenes seiner intellektuellen Oberschicht fast völlig beraubte Land es vermag, dessen träge und erdenschwere Landbevölkerung noch in mittelalterlichen Vorstellungsformen lebt. Die wenigen Spezialisten, die drüben tätig sind, können unter den bestehenden Verhältnissen nur vorbereitende Schulungsarbeit leisten, deren Früchte sich erst nach Jahren zeigen werden. Auf Bilder ausgeführten Ar= beiten werden die deutschen Zeitschriften noch warten müſſen ( 14. Fortsetzung.) Sie haben sich schon ganz verausgabt. Man konnte es eben ja schon merken. Aber anders müssen wir jetzt spielen! In der Mitte ist das Spielfeld nicht mehr zu gebrauchen, aber an den Seiten ist der Boden noch verhältnismäßig gut. Adolf, Erich und Frih, ihr müßt von jetzt ab nach Möglichkeit alle Vorlagen an die Außenstürmer abgeben. Nur so können wir Boden gewinnen". vorausgesetzt, daß sie nicht, wie eine englische Zeitschrift, geschickte Modellbilder bringen wollen. Die Güte der Ausführung, das Fehlen des Außenputzes, die vorläufigen Ofenrohre aus den Fenstern bei nicht arbeitender Fernheizung lassen es zweifelhaft erscheinen, ob die Planfertiger selbst Wert auf Veröffentlichungen legen werden." Er wandte sich an Ernst Gehle und Otto Drees. ,, Los, Jungs, zeigt jetzt, was ihr könnt. Möglichst an den Seitenlinien entlang und dann im richtigen Moment den Ball zur Mitte. Aber schnell muß es gehen. Tempo! Tempo! Wir müssen den Gegner überrumpeln! Er darf überhaupt nicht wissen, was los ist. Ehe er sich auf unsere veränderte Spielweise eingestellt hat, müssen wir ausgeglichen haben! Immer genaue Vorlagen und nicht so flach, daß wir auch mit dem Kopf schießen können. Willi und Karl, wir müssen uns vor allen Dingen gut stellen. Und nicht soviel abgeben! Immer gleich auf den Kasten! Wir müssen doch siegen! Wir kön= nen's auch. ganz bestimmt!" . Die Spieler waren wieder auf dem Platz. Der Regen hatte aufgehört. Die Gegner hatten einen Läufer in die Verteidigung zurückgeholt und dafür die Stürmerreihe um einen Mann geschwächt. * Ertrunken. In der Nacht zum Freitag badeten in der Nähe des Bootshauses des Marinevereins zwei Studenten und ein Gerichtsreferendar. Auf bisher noch ungeklärte Weise versant plötzlich unbeobachtet der Gerichtsreferendar A. Weinmann aus Darmstadt und wurde nicht mehr gesehen. Als die beiden Studenten das Ausbleiben ihres Kameraden bemerkten, machten sie sich sofort auf die Suche und benachrichtigten auch die Polizei, die dann gemeinsam mit der Wache der Militärbadeanstalt die Lahn absuchte. Die Nachforschungen blieben aber bisher ergebnislos. Ball davon. Ehe der feindliche Verteidiger ihn angreifen tonnte, pazte er das Leder sauber zu Körner zurück, der halbhoch zum Mittelstürmer weitergab. In hohem Sprung föpfte Theo den Ball in den Kasten! Tor.! 2: 2! „ Aha“, dachte Theo, sie wollen den Sieg halten. Also Angst haben sie doch". * Direkte D- Zug- Verbindung Gießen Bad Homburg. Die tägliche direkte D- Zug- Verbindung Berlin- Bad Hamburg bleibt auch im Monat September hindurch bestehen. Das Zugpaar ver fehrt ab Gießen 17,23 Uhr, an Bad Homburg 18,34 Uhr; ab Bad Homburg 12.19 Uhr, an Gießen 13.26 Uhr. * Verstärkter Flurschutz während der Erntezeit. Seit eini ger Zeit mehren sich die Klagen über vorkommende Flurdieb stähle. Der Minister des Innern hat deshalb die Kreisämter angewiesen, während der Erntezeit dem Flurschutz ihre beson= deres Augenmerk zuzuwenden. Die Ortspolizeibehörden sollen entsprechend angewiesen und nötigenfalls auch Gendarmerieund staatliche Polizeibeamte zum Flurschutz mitherangezogen Aber jetzt hatten die Gegner die Taktik der Landsknechte erkannt. Wie ein Schatten folgten die feindlichen Verteidiger den beiden Außenstürmern. Noch einmal glückte es den Lands= fnechten, schnell und unerwartet in den Strafraum des Gegners zu gelangen. Aber den scharfen Schuß des Rechtsinnen konnte der Torwart noch eben über die Latte lenken. Ede! Es war unmöglich, mit dem nassen, schweren Ball eine saubere Ecke genau vor's Tor zu treten. Während die Spieler den Ball vorm Tor erwarteten, hatte sich Hoffmann unauffällig etwa zwanzig Meter vom Kasten in der Nähe der Strafraumede aufgestellt. Er stand ganz frei. Drees paßte ihm den Ball genau zu, und ehe die Gegner sich von ihrem Staunen erholen und Hoffmann abseits stellen konnten, hatte dieser schon das Leder an den überraschten Torwart vorbei ins Netz gejagt. Die Landsknechte führten 3: 2! Und nun entwickelte sich ein gigantischer Kampf, der jämt liche Zuschauer in Atem hielt. Blitzschnell gab Adolf Müller einen aufgefangenen Ball an Janzen ab, der das Leder sofort an den Linksaußen weiterspielte. Drees raste mit dem Ball an der Außenlinie entlang.. eine wunderschöne Vorlage an Willi Hoffmann und ehe der Gegner recht zur Befinnung gekommen war, lag der Ball im Netz. Tor! . Hei! Das waren wieder die alten Landsknechte! Nun wehrt euch, ihr Gegner! Die Landsknechte greifen an! Sie wollen siegen! Seht, wie ihre Augen blitzen, wie ihnen der Siegeswillen aus dem Gesicht leuchtet! Jetzt nehmt euren Mut zusammen! Verteidigt euer Heiligtum! Die Landsknechte greifen an! Wieder war es Adolf Müller, der einen weiten Querpaß zu Gehle schickte. Der Rechtsaußen jagte wie der Wind mit dem werden. Der * Die Jahrhundertfeier des Gustav- Adolf- Bereins. Gustav Adolf- Verein, die große Hilfsorganisation für das evangelische Auslandsdeutschtum, begeht seine Jahrhundertfeier oom 17. bis 21. September in Leipzig, der Stadt seiner GrünDung. * Tierschutztragung. Der Tierschutzverein für Hessen hält am Donnerstag. 15. September, in Alzey im Saale des Kasinos seine 51. Hauptversammlung ab. War das Spiel bislang trotz des ungünstigen Bodens noch immer fair durchgeführt worden, so setzte jetzt ein Umschwung ein. Zu sehr hatten die Gegner schon mit einem Siege gerech net. Nun schien der so sichere Erfolg vereitelt. Ihrer Ent täuschung gaben sie durch unnötige Härte Ausdruck. Der Schiedsrichter war nicht schlecht. Aber es gehörte doch ein besonders geschultes Auge dazu, um einwandfrei festzustellen, wie weit bei den Stürzen und Anrempeleien der glatte Boden oder ein Verschulden des Gegenspielers in Frage kamen. * Straßensperre. Wegen Vornahme von Kanalbauarbeiten „ Jetzt oder nie!" dachte Günter Freund. Ich muß diesen Ball halten. Koste es, was es wolle". - Gro Die um Schotte mehr in Arbeitsdien notwendige eine Fahrba teige von 50 verbreitert, die Fahrbal den je 1,50 Da kam das Leder angesaust! Zwar warf der Torwart sich in die richtige Ede, aber er konnte den schweren nassen Ball nur mit den Fingerspitzen berühren. Tor...! Das Spiel stand unentschieden 3: 3! Theo mußte seinen ganzen Einfluß aufbieten, um die Spie ler wieder zu beruhigen. Was einmal geschehen ist, daran läßt sich nichts ändern. Los, wir müssens schaffen!" Besonders der feindliche Mittelläufer fiel durch sein unfaires Verhalten auf. Als Karl Schäfer einmal den Ball vor sich hertrieb und in voller Fahrt war, stellte er ihm ein Bein, so daß der Rechtsinnen lang in den Dred schlug und einen Augenblid liegen blieb. Aber er tam doch ohne Hilfe wieder auf. Der Schiedsrichter glaubte, daß der Stürmer ausgerutscht sei. Theo Hansen war sofort bei seinem Kameraden. Er erschraf über das wutentstellte Gesicht seines Innenstürmers und befürchtete das Schlimmste. ,, Bloß keine Aufregung, Karl", versuchte er ihn zu beru= higen. Wir haben ja den Sieg. Wenn die Gegner sich nicht mehr anders zu helfen wissen, ist das ja schlimm genug." Der ungewohnte schwere Boden hatte auch die Landsknechte mehr mitgenommen als bei normalen Spielen. Aber Theo biß die Zähne zusammen. ,, Nur teine Müdigkeit", rief er Adolf Müller zu. 3um Ansruhen haben wir nachher noch Zeit genug. Aber schon nahte das Verhängnis! Bei einem Gewühl im eigenen Strafraum rempelte Karl Schäfer den feindlichen Mittelläufer, obwohl dieser den Ball schon abgegeben hatte, so stark an, daß der Gegner sich ebenfalls auf der Erde wiederfand. Der Schiedsrichter pfiff: Elfmeter! " . In der Dorfes Ob treide ange nach den T drei Steinb 3wei Arbe 3inntann beiden ande Die Halbzeit neigte sich ihrem Ende zu. Noch immer stand das Spiel unentschieden. Einmal wäre den Landsknechten bald das Siegestor geglüdt. Aber der feindliche Verteidiger wat eine Sekunde eher am Ball als Theo Hansen. Das schlecht ab gewehrte Leder konnte Adolf Müller abstoppen. Theo hob den Arm. Da kam der Ball auch schon wunderbar zugespielt im halbhohen Bogen auf ihn zu. Theo stand mit dem Rücken gegen das feindliche Tor. Er hatte keine Zeit mehr, sich um zudrehen. Da nahm er den Ball mit dem Fuß aus der Luft und sandte ihn über seinen Kopf weg ins feindliche Tor. Dann fiel er hin Als Theo sich wieder aufrichtete, sah er, daß der Ball im Netz lag. Brausender Beifall erscholl! Von Hitze u Mund „ Sie in meinem Theo m Bestell ich Der C Mein Junge Mitt Am M ammen. Bunttspiel. Wir w orweg nehm Teil verweil Er jah ,, Leider weiten Hal alien und d eftellt." Der Geg Lehell!" rief alles gefallen. Das bra big Aber Berion, Jinen erihaffen." Das habe diesem fabelhaften Torschuß waren die Zuschauer so hingerisjen mertt. Der und überwältigt, daß es ihnen in diesem Augenblid gar nicht egnete der S zum Bewußtsein kam, daß mit diesem Tor die Landsknechte endgültig den Sieg an sich gerissen hatten. 4: 3! Drei Mi nuten später ertönte der Schlußpfiff. Das Spiel war zu Ende! In den Umkleideräumen herrschte bei den Landsknechten Freude und Begeisterung. Theo Hansen war der Held des Tages. Eben tamen Bringhoff und Dr. Bargmann in die Tür ,, Draußen wartet ein Mann in Uniform auf Sie", wandte sich der Trainer an den Mittelstürmer. ,, Du, Theo, der will dich verhaften, weil du das Siegestor geschossen hast!" rief Adolf Müller.. Als Theo nach draußen tam, stand dort ein Chauffeur. ,, Sind Sie Herr Hansen?" ,, Jawohl". Er überreichte Theo eine gebrauchte Eintrittskarte. Auf der Rückseite stand mit Bleistift geschrieben: Der Schi emeres Umt. Binghoff eing Das mag Beje zu Fall le ich dem Der jollte be Gen? Dann De ich ihn da ht einem Ma Figen." Sie stehen inghoff. E ge Mittellä tgelegt hatte en. Nr. 33 heute, die die Arbeit Onen stehen heute auf beit als ein Gejchent e begreifen erit heute beit das Leben fü icht heilen will, das te qualvoll mat tigen Frau; füb den frischen Luftstrom en vom geraden Weg chtest du wieder zurüt Arbeit, die rettende n Hand anjassen und dich wieder auf eine verloren, Geld oder Tden zu sein, sei night t, die reiche Frau, die eu zu füllen vermag Sie schützt deine Ge würzt dir dein Mahl Morte über deinen Dor Uebermut durd Deinen Sonntag gibt Lachen mit und schenf t. Und alle Abend gsschreiber. Freitag badeten in der eins zwei Studenter noch ungeflärte Weije Esreferendar A. Wein ehr gesehen. Als die Kameraden bemertter benachrichtigten aut Mache der Milita achforschungen bliebe Bad Homburg.e Bad Hamburg Heidt en. Das Zugpaar mburg 18,34 Uhr; ab 3 Uhr. Erntezeit. Seit eini rkommende Flurdieb shalb die Kreisämter Flurschutz ihre beson olizeibehörden sollen auch Gendarmerieut mitherangezogen Adolf- Vereins. Der isation für das evan ne Jahrhundertfeier er Stadt seiner Gris Derein für Hessen h im Saale des Kafin Don Kanalbauarbeite nd. Ich muß diesen rwarf der Torwart - schweren nassen Ball .! Das Spiel ufbieten, um die Epi azt sich nichts ände auch die Landskne pielen. Aber Theo bi olf Müller zu. 3 genug.. zu. Noch immer ftan den Landsknechten ball dliche Verteidiger m panjen. Das schlecht ab stoppen. Theo hob de Dunderbar zugespielt in stand mit dem Rüde ine Zeit mehr, sich um dem Fuß aus der Lu s feindliche Tor. Dam eder aufrichtete, sah et Beifall erscholl! Bo Samstag, den 20. August 1932. durch den Eisenbahner- Heimstätten- Vererein, G. m. b. 5. in Gießen ist bis auf weiteres die verlängerte Schubertstraße und der daran stoßende Quer- Feldweg bis zur Freiligrathstraße für Fahrzeuge aller Art polizeilich gesperrt. Den dort anliegenden Grundstüdsbesitzern ist die An- und Abfahrt zu ihren Grund= stüden gestattet. Die aufgestellten Sperrschilder sind zu beachten. Der Kommunistenüberfall bei Homberg. Der Ueberfall von Anhängern der KPD. auf SA.- Leute, der sich von etwa 14 Tagen nachts in der Nähe von Homberg ( Kreis Alsfeld) abspielte, und die Verhaftung von rung 50 Kommunisten zur Folge hatte, wird in einigen Wochen vor dem Gericht in Gießen zur Aburteilung kommen. Im Verlauf der bisherigen Untersuchung sind von den 50 Verhafteten 40 einstweilen wieder aus der Haft entlassen worden, da keine Verdunfelungsgefahr mehr besteht. Die übrigen befinden sich nach wie vor in Untersuchungshaft. Gegen alle, auch gegen die aus der Untersuchungshaft entlassenen Personen dürfte Anklage wegen Landfriedensbruches erhoben werden. nen. Die Ingenieurschule Weimar schließt mit über 500 Studierenden das Sommersemester 1932, um Mitte Oktober mit dem Wintersemester 1932/33 zu begin= Auch in diesem Semester hat die Anstalt die besten Unterrichtserfolge auf den Gebieten des Maschinen- und Automobilbaues, der Elektrotechnik und der Papiertechnik zu verzeichnen Besonders erfolgreich arbeitete sie auch in der Flugtechnik. Der illustrierte Prospekt über das 37. Schuljahr ist in den letzten Tagen erschienen und wird Interessenten auf Anforderung zugesandt. Aus Nah und Fern. Großes oberhessisches Arbeitsdienstprojekt. Die Verbreiterung der durch das Motorradrennen ,, Rund um Schotten" bekannten Straße Schotten- Rüdingshain ist nunmehr in Angriff genommen. Zuerst waren die im Freiwilligen Arbeitsdienst beschäftigten Arbeitslosen damit beschäftigt, das notwendige Steinmaterial zu schlagen. Die Straße hat seither eine Fahrbahn von nur 4 Meter und auf beiden Seiten Fußsteige von 50-80 Zentimeter. Die Fahrbahn wird auf 5 Meter verbreitert, die Kurven werden ganz modern überhöht, so daß die Fahrbahn daselbst 6 Meter breit wird, die Fußsteige werden je 1,50 Meter breit werden. Ein Getreidefeld angezündet. In der Nacht auf Mittwoch wurde in der Gemarkung des Dorfes Ober Ofleiden( Krs. Alsfeld) ein Ader mit Getreide angezündet. Die sofort aufgenommenen Ermittlungen nach den Tätern hatten Erfolg und konnten noch am Mittwoch drei Steinbrucharbeiter von Nieder- Ofleiden verhaftet werden. Zwei Arbeiter wurden wieder entlassen und nur der Arbeiter Zinntann in Saft belassen, da dieser nach den Aussagen der beiden anderen den Brand angelegt hätte. ,, Gießener Zeitung" Schweres Unwetter über Oberhessen. Lauterbach. Heftige Gewitter, teilweise mit Hagelschlag, haben in den Gemarkungen Lauterbach, Angersbach und Frischborn sehr großen Schaden angerichtet. In Lauterbach glichen abschüssige Straßen reißenden Gebirgsbächen. Stellenweise drangen die Wassermassen in die Keller. Schotten. Anläßlich des zehnjährigen Bestehens der einzigen hessischen Försterschule in Schotten fand am Sonntag eine Wiedersehensfeier der 300 ehemaligen Forstschüler statt, verbunden mit Tagungen des Hessischen Försterverbandes und des Hessischen Vogelschutzvereins. Bad Nauheim. Bis zum 18. August 1932 betrug der Gesamtbesuch 18 905 Gäste, darunter 3150 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 3272 Gäste. Langen( Starkenburg). Nach dem Genuß von eingemachten Bohnen erkrankte eine Familie in Offenthal bei Langen unter schweren Vergiftungserscheinungen und mußte in das Langener Krankenhaus eingeliefert werden. Der Familienvater und dessen 18jährige Tochter sind dort gestorben. Die Mutter liegt besinnungslos und hoffnungslos danieder. Groß- Umstadt i. D. Ein großer Hessischer Bauerntag findet am Samstag, 27. und Sonntag, 28. August, hier statt, und zwar wird ein Junglandbund verbunden mit einer wirtschaftspolitischen Bauernkundgebung abgehalten. Der„ Mainzer Weinmarkt". Mainz. Ein lang gehegter Plan des Mainzer Verkehrsvereins geht seiner Verwirklichung entgegen. Er veranstaltet unter Anteilnahme des rheinhessischen Weinhandels in den Tagen vom 3. bis 5. September d. J. in sämtlichen Räumen der Stadthalle einen„ Mainzer Weinmarkt", verbunden mit der Wiederbelebung alten Zunftgebrauches. Bingen hat 170 000 Mart Defizit. Bingen. Die Ursachen des Defizits sind die sinkende Steuertraft, die schwierige Lage des hessischen Staates, die Herabsetzung der Reichssteuerüberweisung von 266 000 auf 115 000 Mark und die Ausfälle im städtischen Hafen und im städtischen Wald. Das Defizit beträgt 171 600 Mark. Es soll durch eine Anleihe gedeckt werden; eine Erhöhung der Realsteuern kann nicht in Frage kommen. Wetzlar. In der Nauborner Straße tummelten sich einige fleine Kinder, wobei sie hinter einem Sprengwagen herliefen. Plötzlich rannten zwei vierjährige Kinder über den Fahrdamm und direkt vor den Omnibus der Reichspost. Trotzdem der Chauffeur sofort bremste, wurden die Kinder überfahren. Das eine wurde tot unter dem Wagen hervorgezogen, während das andere schwer verletzt wurde. Ein Sägewerk vollständig niedergebrannt. Herborn. In Frechenhausen( Kr. Biedenkopf) ist das Sägewerk der Firma Reichel durch ein Großfeuer zerstört worden. Haiger. Die Gemeinde Dillbrecht konnte am Sonntag die Weihe des Kriegerehrenmals für die gefallenen Helden des Krieges begehen. Feuer im Dreschader. Hochheim. Hier brannte am Dienstag der sog. Dreschacker Nr. 33 ab. Es wurde eine große Menge Getreide von dem Feuer vernichtet. Geschädigt wurden meistens Bleine Bauern, welche ihr ganzes Getreide zusammengefahren hatten. Eppstein i. T. Ein großer Teil der Schreinermeister von Eppstein und Bockenhausen hat beschlossen, auch in diesem Jahre wieder die Möbelmesse in Eppstein im Taunus abzu= halten. Eine Holzfabrik abgebrannt. Laasphe. In der Nacht zum Dienstag ist die Holzwarenfabrik Ludwig Koch und Söhne in Laasphe, die in der Hauptsache Möbelhölzer und Druckereiutensilien herstellt, bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Große Stapel Schnitthölzer und Fertigfabrikate sind den Flammen zum Opfer gefallen. Auch die Holzbearbeitungsmaschinen wurden zerstört. Das Feuer breitete sich über das gesamte Fabrikanwesen derart schnell aus, daß die Wehr bei ihrem Eintreffen ein einziges Flammenmeer vorfand. Staatskommissar für Kassel. Kassel. Mit Rücksicht darauf, daß die Stadt Kassel mit über 3 Millionen Mart Staatssteuern im Rückstand ist, wurde am Donnerstag auf Veranlassung des preußischen Finanzministeriums ein Staatskommissar für Kassel ernannt mit der Aufgabe, die unmittelbare Anweisung zur Ablieferung der dem Staat gehörigen Steuersummen durchzuführen. Dynamit zentnerweise von Kommunisten gestohlen. Kassel. Zu den aussehenerregenden Verhaftungen in Hann. Münden, wo auf Veranlassung der Landeskriminalpolizei zahl= reiche führende Mitglieder der Kommunistischen Partei festgenommen worden sind, erfahren wir, daß diese Verhaftungen mit dem Sprengstoffdiebstahl in dem Steinbruch Hoher Hagen in Dransfeld in der Nähe von Hann. Münden zusammenhängen. Dort wurden mehrere Zentner Dynamit mit Zündschnuren und Zündkapseln gestohlen, ausreichend, um eine Stadt wie Kassel in die Luft zu sprengen. 100 Häuser verbrannt. Warschau. Die Ortschaft Szaflary( Galizien) ist einer Feuersbrunst zum Opfer gefallen. Etwa 100 Wohnhäuser und eine große Anzahl von Wirtschaftsgebäuden sind in Asche gelegt worden. Weitere Landkreise und Amtsgerichte sollen verschwinden. Gelegentlich einer Tagung der Bürgermeister des Liegnitzer Regierungsbezirkes erklärte Präsident Dr. Haeckel vom Reichsstädtebund, es sei möglich, daß nach den Plänen des derzeitigen fommissarischen preußischen Innenministers Dr. Bracht in näch ster Zeit außer den bereits aufgelösten 58 Landkreisen noch etwa 104 weitere Landkreise und außerdem noch ungefähr 100 weitere Amtsgerichte in Preußen aufgelöst werden. Einzelhandel fordert Aufhebung der Hauszinssteuer. Die Hauptgemeinschaft des Deutschen Einzelhandels hat Anfang August os. Js. ein umfassendes Programm aufgestellt, das ihre wirtschaftspolitischen Forderungen enthält. Sie fordert u. a. auch die Aufhebung der Hauszinssteuer. Für Reise und Wanderungen: Chlorodont Hitze und Staub erschlaffen den Körper besonders beim Reisen und Wandern. Eine kräftige Mundspülung mit dem herrlich erfrischenden ChlorodontMundwasser und eine gründliche Zahnreinigung mit Chlorodont- Zahnpaste wirken wohltuend, verschaffen das Gefühl der Sauberkeit und immer schöne weiße und gesunde Zähne ,, Sie haben wunderbar gespielt. Darf ich Sie einladen, in meinem Auto mit zurüdzufahren? Marieliese Henderson". Theo wandte sich an den Wagenführer. ,, Bestellen Sie bitte Fräulein Henderson, ich bedauerte sehr ich wäre jetzt leider nicht in der Verfassung. Der Chauffeur entfernte sich. ,, Mein Platz ist heute bei meinen Kameraden", dachte der junge Mittelstürmer. Am Montagabend saßen die Landsknechte im Klubhaus zujammen. Zur Besprechung stand das gestern stattgefundene Punktspiel. ,, Wir wollen das Unangenehme und Bedauerliche gleich vorweg nehmen, um nachher um so länger bei dem erfreulichen Teil verweilen zu können," meinte Bringhoff. Er sah Karl Schäfer an. ,, Leider hat sich unser rechter Innenstürmer gestern in der sweiten Halbzeit zu einer großen Unsportlichkeit hinreißen lassen und dadurch bald den schwer erkämpften Sieg in Frage gestellt." ,, Der Gegner hatte mir zuerst in gemeiner Weise ein Bein gestellt!" rief Karl Schäfer erregt. Ich lasse mir doch nicht alles gefallen." ,, Das brauchen Sie auch gar nicht," entgegnete Bringhoff ruhig. Aber der Schiedsrichter ist doch allein die gegebene Person, Ihnen durch Bestrafung des Gegners Genugtuung zu verschaffen." ,, Das haben wir ja gesehen! Nichts hatte der Unparteiische Zuschauer so hingerie semerkt. Der Mittelläufer konnte ruhig weiter holzen," entem Augenblid gar nich segnete der Stürmer kurz und herrisch. m Tor die Landsknech atten. 4: 3! Drei M Das Spiel war zu End bei den Landsknecht fen war der Held Bargmann in die T niform auf Sie", wand weil du das Siegest 2. dort ein Chauffeur. hte Eintrittskarte, A eben: ein ,, Der Schiedsrichter hatte bei dem schlechten Boden schweres Amt. Das müssen wir doch berücksichtigen," versuchte Stinghoff einzulenten. ,, Das mag ja sein. Aber wenn mich jemand in so gemeiner Weise zu Fall bringt und der Schiedsrichter sieht es nicht, dann pahle ich dem Sünder eigenhändig seine Ausschreitung zurüd. Oder sollte der gegnerische Mittelläufer etwa straffrei aus= gehen? Dann hätte er seine Fouls immer wieder versucht. Vie ich ihn da aber im Strafraum in den Dred legte, war ihm hit einem Male die Lust zu weiteren Unsportlichkeiten vergangen." ,, Sie stehen auf einem ganz falsche Standpunkt," entgegnete ringhoff.„ Es hätte ebenso gut sein können, daß der feindlige Mittelläufer für die Anrempelung die Feindseligkeiten fortgesetzt hätte. Dann wäre die beste Holzerei im Gange gewesen. Der Gegner fonnte sich allerdings in diesem Falle wohl zufrieden geben. Wurde er doch durch ein Tor, das uns bald den Sieg gekostet hätte, genug für Ihr unfaires Spiel entschädigt. Am meisten betrübt hat mich, daß Ihr unsportliches Benehmen durchaus nicht die Folgeerscheinung einer plötzlichen Erregung war. Ungefähr fünf Minuten vergingen, ehe Sie Gelegenheit hatten, sich an dem Gegner zu rächen. Trotzdem will ich nicht annehmen, daß Sie mit voller Ueberlegung gehandelt haben. Aber Ihr Verhalten ist doch ein Beweis dafür, daß Sie trotz sonstiger guter Leistungen es noch nicht im geringsten ge= lernt haben, sich zu beherrschen." ,, Wenn dir ein Gegner dumm fommt, Karl, kannst du ja ebenso gut ein paar Stunden nach dem Spiel einen Borkampf mit ihm ausführen," meinte Ernst Gehle.„ Da hat dir kein Schiedsrichter was zu sagen. Höchstens daß du mit dem Strafgesetzbuch in Konflikt kommen tannst. " ,, Zieht die Sache bloß nicht ins Lächerliche!" rief Karl Schäfer außer sich.„ Aber so ist das ja. Immer bin ich der Sündenbod. Ich brauche nur den Schiedsrichter oder einen Gegenspieler schief anzuguden, dann heißt es gleich: Schäfer fann sich nicht beherrschen! Haben Sie früher immer fair ge= spielt, Herr Bringhoff? Ist Ihnen niemals eine Entgleisung passiert? Ich glaube das jedenfalls nicht. Eine Strafpredigt zu halten ist entschieden leichter... Wenn ich durch mein Be nehmen auf dem Spielfeld die Siege der Mannschaft in Frage stelle, dann ist es wohl besser, meinen Platz einem andern zu überlassen!" Damit stand er auf, öffnete die Tür und schlug sie hinter sich zu. Langsam verhallten seine Schritte auf dem Flur... Totenstille herrschte im Zimmer. Bringhoff war ans Fenster getreten. Nach einer Weile drehte er sich und sagte mit leiser Stimme:„ Ich möchte den Unterricht abbrechen." Theo Hansen sprang auf. ,, Herr Bringhoff, ich möchte Sie für meinen Kameraden Schäfer um Verzeihung bitten. Ich kenne ihn. Er hat das wirklich nicht so gemeint. In seiner Aufregung weiß er nicht, was er sagt. Jetzt tut es ihm sicher schon leid. Er wird morgen selber zu Ihnen kommen und Sie um Entschuldigung bitIch verbürge mich für ihn, daß so etwas wie vorhin nie wieder passiert. Wir elf Spieler und Sie, Herr Bringhoff, gehören nun einmal zu sammen. Es darf nichts zwischen uns stehen. Vor einer Stunde, als Sie noch nicht hier waren, haben wir einstimmig beschlossen, Sie zu bitten, uns nicht mehr mit ten... ,, Herr" und ,, Sie" anzureden, sondern mit„ Du". Wir möchten dadurch auch äußerlich zum Ausdruck bringen, daß wir die Schüler sind und Sie unser Meister. Der Trainer, sichtlich überrascht und ergriffen, trat auf Theo Hansen zu und legte ihm die Hand auf die Schulter. ,, Einen besseren Spielführer, eine bessere Mannschaft kann ich mir nicht wünschen, sagte er mit bewegter Stimme. * ,, Wer dem Sport sich hat ergeben, der ist unser Freund; doch bedingt dies, daß er's eben dann auch ehrlich mit uns meint." Am andern Tage machte sich Theo Hansen auf den Weg zu Karl Schäfer, der draußen in der Vorstadt wohnte. Er war Maschinenschlosser. Vor zwei Jahren war sein Vater gestorben. Seit dieser Zeit mußte der damals Neunzehnjährige für sich und seine Mutter das Brot verdienen. Theo stieg die zwei Treppen zu der bescheidenen Wohnung hinauf. Er war noch nie bei Karl Schäfer zu Besuch gewesen. Auf das Klingeln öffnete seine Mutter. ,, Guten Tag, Frau Schäfer. Meine Name ist Hansen. Ist Ihr Sohn wohl zu Hause?" ,, Karl ist eben fortgegangen. Aber er tann jeden Augenblid wiederkommen. Bitte, treten Sie ein." „ Ich möchte Sie nicht bei Ihrer Arbeit stören." ,, Nein, Herr Hansen, ich habe Zeit." Sie wollte ihn in die Stube führen. Dabei kamen sie an der geöiffneten Küchentür vorbei. ,, Sie sind ja gerade beim Plätten, Frau Schäfer. Da kann ich ebenso gut in der Küche auf Karl warten." Theo nahm am Fenster Platz, während Frau Schäfer wieder ihrer Arbeit nachging. ,, Also Sie sind Herr Hansen," begann sie nach einer kurzen Pause.„ Karl hat mir schon viel von Ihnen erzählt. Sind Sie nicht der Hauptmann von seiner Mannschaft?" ,, Der Spielführer," verbesserte Theo. ,, So... ja... Na, so genau weiß ich nicht damit Bescheid. Karl fennt ja nichts anderes als seine Arbeit und seinen Fußball. Abends sind wir beiden meistens allein. Dann erzählt er wohl mal von seinem Spiel. Ich muß aber schon immer fragen, von selbst fängt er nicht davon an. Angst habe ich bloß, daß er sich beim Spielen mal weh tut. Oder ist das nicht so gefährlich? ,, Nein, Frau Schäfer, das hat nichts zu sagen." Fortsetzung folgt. Nr. 33. Samstag, den 20. August 1932. ,, Gießener Zeitung" Ausklang der 10. Olympischen Spiele Finale Wieder wölbt sich ein flarblauer Himmel über der herrlichen ,, Stadt der Engel". Unbekümmert um olympisches Freud und Leid steht strahlend die kalifornische Sonne am Firmament, jene Sonne, die so viel Verdruß und Mißgeschick unter den besten Athleten der Welt gesehen hat. Heute ist der letzte Tag der großen Entscheidungen. Mit der Schlußfeier klingen die 10. Olympischen Spiele aus. Die erste Woche dieser Spiele hat, angefangen vom 100Meter- Lauf bis zu dem gigantischen Marathonrennen, die ganze sportlich interessierte Welt in Spannung gehalten. Eine Steigerung nach den großartigen Leichtathletik- Wettbewerben war faum noch möglich, und sie blieb auch aus. Wohl haben Schwimmer, Ruderer und Boxer vor noch größeren Zuschauermassen gestritten, aber die unübersehbaren Mengen, wie sie im Kolosseum zusammengeballt waren, marschierten nicht immer auf. Die mörderischen Sonnenstrahlen haben bis auf einige Ausnahmen den Athleten der alten Welt übel mitgespielt, sie machten die Kämpfer müde, schlapp, sie unterminierten die Willenstraft und machten die schärfsten Waffen stumpf. Die fühlen, ja bald kalten Nächte riefen Erkältungen hervor. Schnupfen, Influenza grassierten im olympischen Dors, und herade die Spitzenkönner legten sich fiebernd ins Bett und gingen am nächsten Tage in der dumpsbrütenden Schwüle vor Frost zähneklappernd in die harten Rennen. Unter diesen Umständen haben sich die deutschen Kämpfer hervorragend geschlagen. Man muß gesehen haben, wie sie ihre ganzen Kräfte einsetzten, und selbst in aussichtslosen Positionen. Am schönsten ausgezeichnet haben sich aber die Deutschen durch ihr sportgerechtes Verhalten. Jede Niederlage trugen sie auch wie ihre wenigen Erfolge mit Anstand und Würde. Durch dieses sportliche Verhalten und die Bekundung besten olympischen Geistes haben sie stürmisch begrüßt. Der Präsident des J. O. C., Graf BaillotLatour, dankte den Athleten für ihr ritterliches Kämpfen für die erwiesene große Gastfreundschaft. Kanenschüsse donnern das Ende der 10. Olympischen Spiele. Ehrfurchtsvoll schweigen die Massen, als das Olmpische Feuer verlöscht und die Flagge fällt. Die Kapelle spielt zum letzten Male die olympische Hymne, die Fahnen Griechenlands, Amerikas und Deutschlands steigen empor, erstere zur Erinnerung an das antike Vorbild, die andere als Anerkennung für das gastgebende Land, die letzte als Hinweis auf die Nation, die die nächsten, die 11. Olympi schen Spiele 1936, ausrichten wird. Langsam leert sich der Riesenraum. Die Olympischen Spiele 1932 find beendet. Das Klassement der Nationen Nachstehend bringen wir eine inoffizielle Zusammenstellung, wobei wir den einzelnen Nationen in Klammern den in Amster= dam im Gesamtergebnis bejezten Plaz beifügen: 1. Amerika 757 Punkte( 1.); 2. Jtalien 256,5 Punkte,( 8.); 3. Frankreich 213 Punkte( 5.); 4. Deutschland 163,5 Punkte ( 2.); 5. Schweden 149 Punkte( 4.); 6. Finnland 143 Punkte ( 3.); 7. Japan 140 Punkte( 17.); 8. England 139 Punkte( 7.); 9. Ungarn 107 Punkte( 12.); 10. Kanada 96 Punfte( 11.); 11. Holland 56 Punkte( 6.); 12. Australien 45 Punkte(-); 13. Polen 42 Punkte(-); 14. Südafrika 41 Punkte(-); 15. Desterreich 40 Punkte( 14.); 16. Argentinien 40 Punkte( 16.); 17. Dänemark 33 Punkte( 15.); 18. Tschechoslowakei 24 Punkte ( 13.); 19. Jrland 23 Punkte(-); 20. Neuseeland 14 Punkte (-); 21. Philippinen 14 Punkte(-); 22. Mexiko 13 Punkte (-); 23. Indien 10 Punkte(-); 24. Belgien 7 Punkte(-); 25. Spanien 6 Punkte(-); 26. Schweiz 5 Punkte( 10.); 27. Uruguan 5 Punkte(-); 28. Lettland 5 Punkte(-); 29. Brasilien 4 Punkte(-). der deutschen Sache einen guten Dienst geleistet. Dies bewog Die Verteilung der Medaillen auch eine der größten amerikanischen Zeitungen zu der Feststellung: ,, Wenn es eine Goldmedaille für den besten olympischen Geist gebe, so könnte sie nur an Deutschland fallen." Die Symphonie höchster sportlicher Leistungen, dargeboten von den besten Athleten der Welt, erlebt von Hunderttausenden, mitempfunden von Millionen, ist vorüber. Der Wettbewerb der mit der Betätigung best menschlicher Tugenden, hat in Los Angeles höchste Triumphe gefeiert. Die olympische Idee hat einen weiteren Sieg errungen. Besten aus allen Erdteilen um den schlichten Lorbeer, verbunden * Ein„ Deutscher Tag". Vor der Abreise in die Heimat waren die deutschen und österreichischen Olympia- Teilnehmer noch einmal der Gegenstand einer herzlichen Ehrung durch ihre in Kalifornien lebenden Landsleute. Der von diesen aufgezogene ,, Deutsche Tag" be= wies in seiner Großzügigkeit und Großartigkeit, daß sich unsere Landsleute an gewisse amerikanische Eigentümlichkeiten bereits gewöhnt haben. In fast allen olympischen Wettbewerben nahmen die Kämpfe einen reibungslosen Verlauf. Nur bei den Boxern gab es einen heftigen Mißklang durch die zahlreichen Fehlurteile, durch die nicht nur Deutschland, sondern auch Schweden, Finnland und vor allem Italien benachteiligt wurden. Obwohl fast lediglich Amerikaer und Kanadier bevorteilt, ist die kalifornische Presse am Sonntag objektiv genug, das begangene Unrecht scharf zu rügen. ,, Examiner" in Los Angeles schreibt, zwei Drittel des Publikums hätten das Peinliche der Situation empfunden. als der Deutsche Campe um seinen verdienten Sieg gebracht wurde. * 1. Amerika 2. Jtalien 3. Finnland 4. Frankreich 5. Schweden Gold= Medaillen 40 Silber- Bronze= Medaillen Medaillen 33 29 11 11 14 5 8 14 9 7 2 9 3 10 6. Deutschland 3 13 4 7. Japan 7 7 4 8. Ungarn 6 4 4 9. England 4 6 6 10. Kanada 1 5 8 11. Holland 2 4 1 12. Australien 3 1 1 13. Polen 2 1 4 14 Südafrika 2 4 15. Argentinien 3 1 16. Tschechoslowakei 1 1 17. Desterreich 1 3 2 18. Jrland 19. Dänemark 20. Mexiko 21. Indien 22. Lettland 23. Schweiz 24. Philippinen 25. Neuseeland 26. Griechenland 27. Spanien 28. Uruguay 1 2112TALTAT 122 1 1 1 Noch einmal waren 100 000 Zuschauer ins Kolosseum gekom- Wer errang für uns die 20 Medaillen? men, als am Sonntagnachmittag die feierliche Schlußzeremonie steigen sollte. Die Massen bewiesen, daß sie während der Olympiade nicht nur der Sensationen wegen gekommen sind. Es herrschte eine gewisse ernste Stimmung, weil nun die Sonnentage mit ihren fairen Kämpfen vorüber sein sollen. Wieder bezaubert das helle, farbenprächtige Bild, wie bei der Eröffnung. Ringen griechisch- römisch: Federgewicht: Wolfgang EhrlNürnberg. Leichtgewicht: Eduard Sperling- Dortmund. Mittelgewicht: Jean Földeak- Hamburg. Leichtathletik: 4mal- 100- Meter- Staffel( Helmuth Körnig Greifswald, Frizz Hendrix- Aachen, Erich Borchmeyer- Bochum, Arthur Jonath- Bochum). Speerwerfen, Frauen: Ellen Braumüller- Berlin. 3 goldene, 13 silberne und 4 Bronzemedaillen, zusammen 20 olympische Auszeichnungen, zu denen noch die Goldmedaille des deutschen Schriftstellers Paul Bauer und die Sondermedaillen für die deutschen Bergsteiger Gebrüder Schmid kommen( von de nen der eine diese schöne Ehrung leider nicht mehr erlebt) ist die Medaillenausbeute der deutschen Olympiafahrer. setzen sich diese zusammen und wer errang jie? Die goldenen: Wie Rudern: Vierer ohne Steuermann:( Ernst Gaber- Mannheim, Hans Maier- Mannheim, Dr. Karl Aletter- Mannheim, Walter Flinsch- Mannheim). Doppelzweier: Berliner RuderClub( Herbert Buz- Berlin, Gerhard Boezelen- Berlin). Bogen: Bantamgewicht: Hans 3iglasti- München. Federgewicht: Josef Schleintoser- München. Weltergewicht: Erich Campe- Berlin. Gewichtheben: Mittelgewicht: Rudolf Jsmayr- München. Ringen griechisch- römisch: Bantamgewicht: Jakob BrenDas Programm des Tages, das als letzte Konkurrenz das Jagdspringen um den Großen Preis der Nationen, an dem Deutschland leider nicht teilnimmt, aufwies, begann mit der feierlichen Siegerehrung der Boxer. Dreimal stieg auch die deutsche Flagge hoch. Leider nicht am Hauptmast. Bezeichnen- del- Nürnberg. derweise hatten verschiedene Länder ihre Vertreter zur Siegerehrung zurückgezogen als Protest gegen die trassen Fehlurteile, die zustande kammen. Die Siegerehrung für die Ruderer, Fechter und Schützen folgte. Unter Fanfarentlängen wiederholte sich der feierliche Einmarsch der 38 teilnehmenden Nationen, jede Union** ist und bleibt das beste Brikett! Druckarbeiten Rudern: Wasserball: Deutsche Mannschaft Otto Cordes- Magdeburg, Emil Bennecke- Magdeburg, Frizz Gunst- Hannover, Erich Rademacher- Magdeburg, Joachim Rademacher- Magdeburg, Hans Schulze- Magdeburg, Heiko Schwartz- Köln, Hans Eckstein- Leipzig. Pistolenschießen: Oberleutnant Heinrich Har- Berlin. Die bronzenen: Vierer mit Steuermann: Berliner Ruder- Club ( Joachim Spremberg, Horst Hoek, Walter Meyer, Hans Eller, Karl Heinz Neumann( Steuer), sämtlich aus Berlin. Die silbernen: Gewichtheben: Federgewicht: Hans Wölpert- München. Geschickten Werbern bietet sich Gelegenheit, über neue Werbemethode mit Sparuhr zu Gewichtheben: Schwergewicht: Josef Straßberger- München. Leichtathletik: 100- Meter- Lauf, Männer: Arthur- JonathBochum. Zehnkampf: Wolrad Eberle- Berlin. Speerwerfen, Frauen: Tilly Fleischer- Frankfurt. Finnland hinter Nurmi Edströms Straßenbahnwagen werden boykottiert. Nurmis Kaltstellung hat in Finnland so großen Unwillen erregt, daß man jetzt sogar zum Wirtschaftsbontott gegen Schweden auffordert. Der Aerger richtet sich in besonderem Maße gegen den Vorsitzenden des Internationalen Komitees, Edström, der Generaldirektor des großen schwedischen Elektrizitätskonzerns Asea ist. Edström hat sich die finnischen Sympathien gründlich verscherzt. In Abo, der Heimatstadt Nurmis, ist er geradezu verhaßt. In diesen Tagen hat die Stadtverwaltung Abos zwei Straßenbahnwagen bei Asea bestellt. Die führende Zeitung Abos protestiert in schärfster Form gegen diesen Kauf und fordert die Stadtbewohner auf, diese Straßenbahnwagen Ed ströms zu boykottieren. ,, Niemand", so schreibt das Blatt ,,, darf jemals die Straßenbahnwagen des Herrn Edström benutzen!" Kommentar überflüssig. Handball- Belehrungsspiel Am Samstag, den 20. August, 18,30 Uhr, findet auf dem Sportplatz von 1900 Gießen ein Schiedsrichter- Belehrungsspiel statt. Schiedrichter: Anwärter Fischer OSC. Gießen, 1. Halbzeit; Anwärter Dietrich, 1900 Gießen, 2. Halbzeit. Mannschaf= ten zu diesen Spiel stellen 1900 Gießen und Polizeisportverein Butzbach. Im Anschluß an dieses Spiel findet in der„ Germania", die im September fällige Schiedsrichtersitzung statt. Volksturnwettkämpfe in Gießen - Am nächsten Sonntag- 21. August geben sich die Volks turner und Turnerinnen des Gaues Hessen der DT. auf dem Waldsportplatz des VFB. ein Stelldichein. Es werden in allen Stufen harte Kämpfe sich abwideln, insbesondere die Staf felläufe recht spannend werden, da hier fast alle guten Mann schaften des Gaues am Start sein werden. Neue Bücher. Bezugspre Redaktionsfahlu endung nicht 44. Jab Bol Der Reid chaftsminister injtweiligen igen Ruhejtan Staatsjetretär Wie verla blaufende Be Sollte fidh pat vendig erweije werden. Englands Seemachtstellung hat in den letzten zwanzig Jah. ren erhebliche Wandlungen durchgemacht, nachdem der Brite über ein Jahrhundert lang fast unumschränkt die See allein be herrschte. Auf diese für England sehr bedentliche Entwicklung weist der Aufsatz ,, Wandlungen in Englands Machtstellung zur See" im Augustheft der„ See", Zeitschrift des Deutschen Flot ten- eBreins, Berlin, Matthäifirchstraße 13, hin. Ein Leben für die Olympische Jdee. Wie war das eigent lich damals in den Jahren 1894 und 96, als die Jdee der olym pischen Spiele in Athen wieder zum Leben erwedt wurde? Jn einer Artikelreihe, die im neuen Heft der Woche" beginnt, lesen Sie es. Wasserspiele. Unvergleichlich ist der Reiz der steigenden und fallenden, aufschäumenden und rieselnden Gewässer. Ihr silberner Glanz leuchtet durch alle Jahrhunderte unserer Ge schichte. Die neue ,, Gartenlaube" berichtet davon. Wie sieht das Tier die Welt? Auch im Tierreich gibt es Dumme und Kluge, Schwerhörige und Hellhörige, Weit- und Kurzsichtige. Einen interessanten Einblick gibt die ,, Münchner Illustrierte" in ihrer neuen Nummer( Nr. 34). Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 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