aft. Boche rtidaftsrat Berfia) Gdate 6 20-88 8187-98 111 1111111 50-60 15-34 tern gemogene Sete Stall und Fragt, Den natürliden Genit die Stallpreise ere her. Saftsteils der Zeit ng über die Wir ioniert 2.80 S, In lebendiger und Jaden und l met man bort als Probleme und Sri meueste Numm Fille von Anregung n, manden nuglofen und Zeitverluft ve s werden Sie über d n Gebiet der Som wer gerade aus m mt, mehrere junge spielen, Wijenj w., alle wollen er neuen Heft der Sindkraftwerk. Die em neuen Heft( Honnef. Es handel in neuen Großfraft die Verwendung neue„ Gartenlaube all für 30 Big ir Gefundheitspfleg Dr. med. Fehlauet, , Postfach 21. Jahe mer Brille.- Nem modernen Frauentl sleben verlangen befonders große ringt in gedrängter nlagearten und wind) lichen Ereigniffe in Serigtet beffer zu ve handeln Breis jei n S. 68, Hollmann 6. Burgeleit, Gießen Genossensch nzig günstigen Beding für den dortigen Ber rste Kraft als s- Vertret hrliche Bewerbung an die Geschäftsstelle die es Geld en und Entschuldung , langfristig, fleine ng durch Schön, traße 23. Einzel- Nummer 10 fg. Einzel- Nummer 10 Pfg. Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. - Politische Rundschau. Die schwebende Schuld des Deutschen Reiches belief sich am 31. Mai 1932 auf 1829,8 Millionen RM. gegenüber 1799,2 Millionen RM. am 30. April d. J. Eine Umfrage bei über 4000 Bankpräsidenten in 1500 Städten der Vereinigten Stataten über ihre Stellung zur Kriegsschuldenfrage ergab, daß zwei Drittel der Bankpräsiden= ten für einen Neuausgleich, die meisten aber gegen eine Streihung waren. Am Dienstagabend sprach der nationalsozialistische Führer Gregor Strasser im Rundfunk über das staatspolitische Ideal der NSDAP. Die Rede wurde von den österreichischen, banerischen und württembergischen Sendern nicht übernommen. Die nationalsozialistische Fraktion hat im Sächsischen Landtag einen Antrag eingebracht, in dem die Auflösung des Landtags gefordert wird, da seine Zusammensetzung nicht mehr dem Boltswillen entspreche. Die nationalsozialistische Fraktion im Bayerischen Landtag hat wegen der gestrigen Ausschließung der nationalsozialistischen Landstagsabgeordneten auf 20 Sigungstage Klage beim bayerischen Staatsgerichtshof eingereicht. Der neue Oldenburgische Landtag trat am Donnerstag zu seiner ersten Sigung zusammen, die von dem Abgeordneten Borwerk als Alterspräsident eröffnet wurde. Jm Anhaltischen Landtag teilte Minister Freyberg mit, daß das Staatsministerium beschlossen habe, der gesamten sozial demokratischen Presse Anhalts wegen ihrer feindlichen Haltung gegenüber der Reichs- und Staatsregierung den Amtsblattcharatter zu entziehen. In Essen- West erfolgten an verschiedenen Stellen Ueberfälle von bisher unbekannt gebliebenen Tätern, offensichtlich Anhängern der KPD., auf Nationalsozialisten. Ein Trupp von SABeuten wurde von politischen Gegnern angegriffen und mehrfach beschossen. Ein SS- Mann erhielt einen Brustschuß. Der Reichsanzeiger veröffentlicht eine Verordnung, wonach ab 1. Juli 1932 die Holzzölle erhöht werden. In dem Meineidsprozeß Abel wurde am Montag das Urteil verkündet. Abel wurde wegen zweier Verbrechen des Meineides zu drei Jahren Zuchthaus und sieben Jahren Ehrverlust verurteilt. Die Haft wurde wegen Fluchtgefahr aufrechterhalten. Der frühere Präsident des Memeldirektoriums Otto Böttcher ist im Alter von 50 Jahren gestorben. Die litauische Regierung hat mit Wirkung vom 12. Juni neue Zollerhöhung vorgenommen, die zum Teil start die deutsche Ausfuhr nach Litauen treffen. Der polnische Oberste Gerichtshof hat in dem Deutschtumbunds- Prozeß gegen den Sejmabgeordneten Graebe, Studienrat Heideld und Genossen das in zweiter Instanz gefällte Urteil aufgehoben. Durch Defret wurden Rumäniens Senat und Kammer aufgelöst. Die Neuwahlen zur Kammer finden am 17. Juli, die Senatswahlen am 20. Juli statt. Die neugewählten Häuser haben am 30. Juli wieder zusammenzutreten. In der Türkei wird gegenwärtig ein Dreijahresplan ausgearbeitet. Die von den Sowjets zur Verfügung gestellten acht Millionen Dollar sollen zur Schaffung einer einheimischen Textilindustrie sowie zur Industrialisierung verschiedener Zweige der Landwirtschaft Verwendung finden. Das amerikanische Repräsentantenhaus hat den Gesezentwurf über die Zahlung der Prämien in Höhe von 2 Milliarden Dollar an die ehemaligen Soldaten angenommen. Verhandlungsmoratorium! In den gestrigen( Freitag) stattgefundenen Beratungen des Völkerbundes hat Präsident MacDonald im Namen von Eng land, Frankreich, Italien, Belgien und Japan eine Erklärung abgegeben, daß während der Konferenzdauer auch nach Ablauf des Hoover- Feierjahres am 1. Juli die Reparationsleistungen mit Ausnahme der Verzinsung der Reparationsanleihen an die genannten Mächte weiter ruhen sollen. Der deutsche Reichstanzler hat davon Kenntnis genommen mit der Erwartung, deß diese Erklärung in allen Ländern richtig verstanden wird. Aus der Arbeit des Hessischen Heimatwerkes. Sechs Millionen Arbeitslose! lesen wir in den Statistiken. Das bedeutet Not, persönliche Not jedes einzelnen, materielle und geistige; 3ermürbung durch die Ergebnislosigkeit der Tage, bedrückende Verantwortung für eine Familie, der die Verelendung droht. Ganz besonders schlimm ist die Not der Jungen. Aeußerlih tritt sie vielleicht weniger in Erscheinung. Aber bedenken wir nur einmal einige Tatsachen: Man schätzt, daß etwa 300 000 Jugendliche auf der Landstraße sind, mit ihren Gefahren | Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 18. Juni 1932 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 24 für Leib und Seele. Eine ganze Generation ist arbeitsungewohnt. Verdienst, zur Schaffung einer Lebensexistenz. Vielen werden von der Familie noch täglich Vorwürfe über dieses Schicksal gemacht. Die Folgen dieses über unsere Jugend verhängten Loses für die Zukunft wagt man sich nicht auszumalen. Sie hat einfach nicht die Möglichkeit zur Arbeit, zum 15000 Oberhessen hören Hitler! Die Mitten im Wald steht ein ehemaliges Jagdschloß. Dienerwohnung über den Ställen sind völlig verwahrlost. Da fommt eines Tages Leben in die Stille. Betten werden angefahren. Zehn Jungen unter einem Leiter beginnen zu fegen und instand zu setzen. Nach acht Tagen intensiver Arbeit ist ein Lager für 50 Mann fertig. Unterdessen sind draußen im Gelände die Abstecarbeiten gemacht worden. Ein Bach soll ein neues Bett bekommen, ein kleines Stüd der großen Riedkultivierung. Jetzt arbeiten 50 Mann dort, die Arbeit wird etwa vier Monate dauern. ,, Arbeitslager des Hessischen Heimatwerkes" steht über der Tür. Der Tageslauf ist streng geordnet. Die einzelnen Gruppenführer sind dafür verantwortlich, daß die Schlafräume in Ordnung sind und das Haus sauber ist, ehe es zur Arbeitsstelle geht. Die Arbeit ist schwer. Aber man sieht, daß es vorangeht, man hört auch, warum das gemacht wird und warum es so gemacht wird. Die Mahlzeiten sind reichlich, in der Freizeit wird Sport getrieben. Es wird Unterricht erteilt, Möglichkeit zum Lesen und Spielen ist gegeben. Abends ist man sehr müde, aber man hat das Bewußtsein, etwas Nützliches geschafft zu haben. So und ähnlich ist es an vielen Stellen im Hessenland. An einer Stelle ist die Arbeit beendet. Sie hat nur fünf Wochen gedauert. Die Umstände waren hier nicht so günſtig; die Arbeitsstätte war in der Nähe der Stadt, ein gemeinsames Lager mußte wegfallen. Und doch kommt einer nach dem andern von den 50 Leuten wieder. Sie möchten weiterarbeiten, hier oder anderswo, nur weiterarbeiten. Das Heimatwerk hat nicht Arbeitsstellen genug, um allen weiterzuhelfen. Aber es hilft, wo es tann, schafft da und dort Arbeit. Die jungen Menschen lernen langsam wieder arbeiten, lernen Verantwor= tung spüren für eine Sache, ein Werk. Die meisten sind nicht organisiert, stehen also ohne den Arbeitsdienst allein in ihrer Not. neue Etwa 6000 Menschen arbeiten in Hessen im freiwilligen Arbeitsdienst. Für fast alle ist das Hessische Heimatwerk in dieser oder jener Form verantwortlich. Alle Stellen haben sich zu diesem Wer zusammengeschlossen, Städte, Kreise, Verbände und Organisationen, denn es gilt in gemeinsamer Front der Not zu steuern. Hessisches Heimatwerk. Die Geschäftsstelle des Hessischen Heimatwerkes, Abteilung Oberhessen, Gießen, Bismardstr. 24, hat ihre Arbeiten aufgenommen. Zunächst wird im Zusammenwirken der Bezirksnebenstellen des Arbeitsamts Gießen mit besonders dafür gewonnenen Mitarbeitern Verständnis für die besonderen Aufgaben der ,, Betreuung" und persönlicher Konaft mit den Arbeitsdienstfreiwilligen geschaffen. Die GesamtOrganisation, die vor allen Dingen die n den Betreuungsbezrken zur Verfügung stehenden Hilfskräfte einsetzen will, wird von Gießen aus betrieben. Wenn der Mieter Hausbesitzer wird. Schon mancher Mieter hat, verlockt durch die Phantasien der Mieterschutzvereine über das Wohlergehen und die gesicherte Stellung des Hausbesitzers sich verleiten lassen, auch Hausbe siger zu werden, um all diesen Segen für sich zu erhalten. Auch der Kölner Mieterschutzverein, so schreibt die Kölner ,, Hausund Grundbesitzer Zeitung", ist unter die Hausbesitzer gegangen, indem er eine gemeinnüßige Wohnungsbaugenossenschaft gründete. Hier hat er nun auch erfahren, daß es leichter ist, dem Hausbesitz Wohlstand und Wohlergehen anzudichten als ihn Gegenteil bei der gemeinnüßigen Mieterbaugenossenschaft einselbst am eigenen Leibe zu verspiren Wie wir hören, soll das getreten sein. Sie muß sich nunmehr auch der Mehrzahl der Hausbesitzer zugefellen. Sie lernt nun auch des Hausbesitzers Notlage kennen, da sie sich in Zahlungsschwierigkeiten befindet. Ob es ihr gelingen wird, sich mit ihren Gläubigern zu einigen und wie hoch die Verbindlichkeiten im ganzen sind, das wird sich noch erst herausstellen müssen. Man würde über diesen Vorfall ebenso hinweggehen können, wie die Mieter es tun, wenn ein privater Hausbesitzer zum Erliegen kommt, wenn hier auch die Unternehmer ihr eigenes Geld verlören Leider aber find bei dieser gemeinnüßigen Mietergenossenschaft wieder einmal eine ganze Anzahl Handwerker die Leidtragenden Man sieht immer wieder, wie leicht man sich aus Anderlents Taschen als gemeinnützig brüsten kann. Der weitere Verlauf der Dinge wird des weiteren noch aufzuklären haben, ob und inwieweit das ganze Geschäftsgebahren und die Ari der Vermietung wirtschaft lichen und somit wirklich gemeinnügiger Grundsätzen gefolgt ist oder ob eine gewisse Günsilings oder, um es zart auszudrücken, Unerfahrenenwirtschaft vorgelegen hat Vergeßt Eure Wahlpflicht nicht! Eine wahre Völkerwanderung setzte gestern Nachmittag schon gegen 3 Uhr ein. Richtung Voltshalle. Der Name Hitler wirkt auf die Massen wie ein Magnet. Morgen ist hessische Landtagswahl, zum zweiten Male innerhalb eines Jahres und allgemein ist die Spannung dieses Mal noch größer, aber dafür auch ungewisser, weil s. 3t. im Bürgertum, in dem auch viele viele Nationalsozialisten sich befinden, die Novemberanträge der Nationalsozialisten im sog. Wochen- Landtag starkes Kopfschütteln verhorgerufen hatte. Man war darum allseitig neugierig, was der große Führer Adolf Hitler Neues sagen würde. Pünktlich 29 Uhr begrüßte der Gauvorsitzende Lenz- Darmstadt die Menschenmassen mit dem Hinweis, daß das braune Ehrenkleid der Nationalsozialisten gerade heute zum ersten Male wieder öffentlich getragen werden kann, das SA.- und SG.Verbot habe sich als gesetzeswidrig erwiesen. Der nächste Redner Graf Solms- Laubach rückte den Anwesenden vor Augen, wie noch vor verhältnismäßig furzer Zeit die Nationalsozialisten sozusagen vogelfrei waren; man hat uns kleine Schar mit Steinen beworfen, angespuckt. Man denke sich hinein, was die damalige fleine Schar Uebermenschliches geleistet hat. Der Terror gegen uns wird bald beseitigt sein, heute schon wehen überall unsere Fahnen; es wird dann nicht mehr vorkommen, daß einem Warenhaus, wie hier in Gießen, die Konzession erteilt wird zum Schaden des kleinen Kaufmannes, der seßhaften Bürger. Wer heute noch die NSDAP. bekämpft, der betrügt sich selbst, der hilft mit zur Verlängerung der seit 13 Jahren bestehenden Knechtschaft. Es kommt jetzt darauf an, was der Mensch will und daß er ein ehrlicher Kerl ist. Mit dem Sieg Hitler kommt der Sieg der deutschen Seele. Wir sind in die Politik hineingetrieben worden, weil wir es nicht mit ansehen konnten, daß unser Volk niedergehalten wird in Armut und Zerrissenheit. Wenn wir's geschafft haben, dann treten wir zurüd, wir haben dann unsere Pflicht getan. Der Redner erntete großen Beifall für seine halbstündige Rede. Die eigene Partei- Musikkapelle spielte fleißig vaterländische Weisen, auch die uns lieb gewordenen alten Armeemärsche, so daß das lange Warten nach dem Hauptredner des Abends Ungeduld nicht aufkommen ließ. Alles blieb ruhig auf den Plätzen, und als nach einstündigem Warten gemeldet wurde, daß Kommunisten in Bad Nauheim durch Abriegelung der Straßen versucht hätten, den Redner am Kommen zu hindern, da ging ein lautes Pfui durch die weite große Halle. Endlich gegen 11 Uhr erscheint Adolf Hitler, von den 15 000 Menschen stürmisch begrüßt, besonders willkommen geheißen von dem Provinzleiter Graf Solms- Laubach. Ein kleines Mädchen überreicht ihm einen großen schönen Blumenstrauß, kurze herzliche Begrüßung mit den Unterführern, immer währende Heil- Rufe der Massen und dann nach wenigen Minuten Ausruhens entwidelt Adolf Hitler tiefe Gedanken über seine Bewegung, über Deutschlands Not und deren Ursachen und wie er und seine Volksgenossen den Weg zum AufSeit 13 stieg, zur Einigkeit und Freiheit bereiten wollen. Jahren ist das deutsche Volk in einem Bann gehalten worden, der rüdwärts ging; Erschlaffung, Verfall der Wirtschaft, der Begriffe und auch der Parteien ist eingetreten. Man sah nur immer die Schuld des Niederganges auf der anderen Seite und wollte nicht erkennen, daß die Schuld im Volksleben auf beiden Seiten besteht. Ein Regiment, das sich zerschlagen läßt, ist genau so schuldig, wie die andere Seite, die es niederreißt. Der Sozialismus, die Proletarier, wollen nichts wissen vom Nationalismus, und die Bürger lehnen den Sozialismus ab. Beide Hauptgruppen verharrten in ihren einseitigen Anschauungen und wollen auch heute noch nicht erkennen, daß Sozialismuß und Nationalismus, also beide aufeinander angewiesen sind. Und das gemeinsame Fundament will der Nationalsozia= lismus errichten. Diese neue Idee hat bereits gewaltige Formen angenommen; nicht durch Reden, sondern durch gemeinjames Erleben ist die neue gewaltige Bewegung groß geworden. Wir bauen die Brüde vom deutschen Bauer zum deutschen Arbeiter, vom deutschen Arbeiter zum deutschen Geistesarbeiter, und von diesem zum deutschen Bauer und umgekehrt. Wir ha= ben den großen festen Glauben, daß es uns gelingt, das deutsche Volk aus seinem Klassenkampf herauszuführen. Wir werden fämpfen, bis uns das gelungen ist. Wie sollte das deutsche Volk auch anders gerettet werden. Wer mit uns diesen Glauben hat, daß in unserer Zeit der Bürger, der Arbeiter, der Geistesarbeiter, daß sie alle zusammen gehören und der Sozialismus und Nationalismus und umgekehrt nicht leben können, der gebe uns am Sonntag seine Stimme, um die wir aber nicht betteln, wenn der Wähler nicht gleich uns überzeugt ist von unserer Jdee, die Deutschland wieder deutsch macht. Brausende Heilrufe und nach furzen Dantesworten des Grafen Solms- Laubach an die Versammlung war Adolf Hitler ebenso schnell wieder abgefahren wie er gefommen war; wohin wissen nur die Herren Nr. 24 Samstag, Samstag, den 18. Juni 1932. seiner allernächsten Umgebung. Dem großen Führer merkte man es während seiner Rede an, daß er mit seiner Jdee, mit seinem unerschütterlichen Glauben an den weiteren Erfolg seiner Bewegung, ganz verwachsen ist und mit deren Wachsen Deutschlands Aufstieg sicher ist. Es war lange nach Mitternacht, als sich die Volfshalle entleerte und die, die den Führer Hitler erstmals gehört haben, auch wenn sie sich nicht zu dessen Partei befennen, müssen die tiefgehenden vornehmen Ausführungen Hitlers zur Gesundung des deutschen Voltes als sehr beachtenswert bezeichnen. Lokales. Sonntagsgedanken. Die Feierabendgloden hatten eben ausgeläutet. Eine Schar von Männern und Frauen kehrte vom Felde heim. Sie hatten die Wochenarbeit beendet und gingen zur Ruhe. Da fam ein altes Mütterlein noch den Weg entlang. Die Männer und Frauen gingen an ihr vorbei und da sagte die Alte zu ihnen: ,, Habt einen guten und schönen Sonntag miteinander!" Ich schaute die alte Frau an und sah in ein helles Augenpaar, aus dem eine Fülle von Zufriedenheit und inneren Glüdes mir entgegenstrahlte. War das vielleicht schon der stille Glanz des kommenden Sonntags? Sie mußte es ja wissen, was Sonntag ist; denn sie wünschte ja einen solchen schönen und guten ihren Nachbarn. Sicher hatte dieses alte Mütterlein viele solcher Sonntage in ihrem Leben. Noch kein Dichter konnte die Seele des Sonntags erfassen. Aber gehe hin, wo du willst: der Tag ist anders, ist schöner, ruhiger und friedvoller. Und erst wenn du das Sonntagslied der Gloden hörst, das greift ans Herz, ob du gläubig bist oder nicht. Sonntagszauber webt ganz heimlich um Menschenseelen, sonniges Glück und stille Zufriedenheit. Schau nur diese Menschen am nächsten Morgen an: der Sonntag gab ihnen ein Lächeln mit wie zur schönen Erinnerung. Die den Sonntag heiligen, das sind auch während der Woche die richtigen Arbeitsleute. Die Menschen, die die Feier des Sonntags nicht kennen, bringen auch keinen Seegen für den Werktag mit, ohne den jede Arbeit den ewigen Wert verliert. Drum sage ich heute mit dem alten Mütterlein Euch allen: Habt einen guten und schönen Sonntag! Der Sonntagsschreiber. Veröffentlichung der Wahlergebnisse. ,, Gießener Zeitung" gespann aufhielt, hat der Oberrealschüler Wilhelm Wolf, der Sohn des Straßenbahnführers Wolf, vom hessischen Kultusministerium ein Anerkennungsschreiben erhalten. Wolf hatte durch seine unerschrocene Tat größeres Unheil verhütet. * Warnung vor Fleischvergiftungen. Das Polizeiamt teilt mit: In den Sommermonaten häufen sich erfahrungsgemäß die Erkrankungen infolge Genusses nicht einwandfreier Nahrungsmittel, insbesondere werden Erkrankungen nach dem Genuß nicht frischen Hackfleisches vielfach beobachtet. Aus diesem Grunde ist in den Fleischwerkaufsordnungen das Verbot enthalten, Hadfleisch während der wärmeren Jahreszeit auf Vorrat herzustellen und feilzuhalten und vorgeschrieben, daß solches Fleisch bei Bedarf stets frisch zu bereiten ist. Die Polizeiorgane sind angewiesen, die Durchführung dieser Vorschrift genau zu überwachen. Die Bevölkerung wird auf die Gefahren ausdrücklich hingewiesen, die mit dem Genuß nicht frischen Hackfleisches, insbesondere von Pferden, verbunden sind, und es wird empfoh len, nur solches Hadfleisch zu kaufen, das vor den Augen des Käufers frisch zubereitet wird. Die Bekanntgabe der Wahlergebnisse am Abend des 19. und in der Nacht zum 20. Juni 1932 durch Lautsprecher, in der Art der Lichtreklame, durch Aushängen in Schaufenstern oder in den Verlags- und Druderei- Gebäuden der Zeitungen ihrer Filialen und den Zeitungskiosken ist verboten, weil diese Art der Verkündung der Wahlresultate zu Ansammlungen und bei der herrschenden großen politischen Spannung zu Störungen Die der öffentlichen Ordnung und Sicherheit führen kann. Mitteilung durch Rundfunk gibt jedermann eine ausreichende Gelegenheit, die Wahlergebnisse ungestört und ungefährdet zur Kenntnis zu nehmen. Der Voranschlag der Stadt Gießen für das Rechnungsjahr 1932 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 6 837 143,34 R.-Mr. gegenüber 7 290 646,32 R.-Mt. im Vorjahre ab. Die Betriebsrechnung weist einen ungedeckten Fehlbetrag von 489 035,87 R.-Mt. gegenüber 304 800,91 R.-ME. im Vorjahre auf. Provinztagung. Der Verband der evangelischen Frauenvereine Hessens hielt eine Provinzialversammlung für Oberhessen ab, damit verbunden war das 25jährige Bestehen des Verbandes. Mehr als Tausend Besucherinnen hatten sich aus allen Teilen Oberhessen am vergangenen Sonntag in unserer Stadt eingefunden. Bei dem Festgottesdienst in der Stadtfirche predigte Oberkirchenrat Dr. Wagner- Gießen. Die Hauptversammlung wurde im Café Leib abgehalten. Die Gießener Frauenchöre trugen mehrere Chöre vor. * Der neue Rektor der Universität. Zum Rektor der Universität Gießen wurde für die Zeit vom 1. September 1932 bis 31. August 1933 der ordentliche Professor für Augenheilkunde Dr. Adolf Jeß gewählt. * Von der Universität. Ernannt wurde am 16. Juni der Privatdozent Dr. Eduard Bötticher zum planmäßigen außer= ordentlichen Professor für Bürgerliches Recht und Arbeitsrecht mit ihren Nebengebieten vom 1. April 1932 an. * Für seine mutige Tat in der Woche vor Pfingsten, daß er ein im rasenden Tempo befindliches herrenloses PferdeDie Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. 5. Fortsetzung ( Nachdruck verboten.) * Die Ferienheime für Handel und Industrie( Deutsche Gesellschaft für Kaufmanns- Erholungsheime E. V.), mit dem Sitz in Wiesbaden, stellen heute eines der größten Wohlfahrtsunternehmen dar. Sie verfügen über 43 Heime. See und Gebirge sind in gleicher Weise bedacht. Nach dem vorliegenden Tätigkeitsbericht für das Jahr 1931 haben die FSJ in ihren Heimen 40 319 Gäste mit insgesamt 668 951 Verpflegungstagen aufgenommen. Die Verpflegungssätze bewegten sich entsprechend den Selbstkosten zwischen RM. 370 und 4,40, für das neue Betriebsjahr haben sie eine zeitgemäße Genfung erfahren. * Sommerpreise! Im Mitteldeutschen Braunkohlen- Bergbau wurden in der letzten Zeit verschiedene Gruben und Brikettfabriken wieder in Betrieb genommen. Veranlaßt wurde diese Maßnahme im wesentlichen durch die um diese Zeit regelmäßig eintretende Saisonbelebung, da ein großer Teil der Kundschaft die günstigen Sommerpreise ausnutzt und den Winterbedarf in der Einheitsmarte ,, Sonne" schon jetzt eindeckt. Da tam seine Tochter. Sie hatte blondes Haar und blaue Augen und konnte so alt wie Benjamin sein. Sie setzte sich ans Klavier. Benjamin stimmte die Geige. Und dann spielten sie. Du glaubst nicht, Theo, wie der Junge spielen konnte. In einer Matrosenkneipe geht es ja sonst ziemlich laut und lustig her. Aber jetzt war alles mäuschenstill. Immer mehr Gäste tamen... Endlich legte Benjamin die Geige hin. ,, So, jetzt ist's genug. Wir wollen wieder an Bord, Klaus.. Die Ausstellung von Reisepässen Bekanntmachung. Betr. Naturschutzgesetz. Auf Grund des Hessischen Naturschutzgesetzes vom 14. Ofte ber 1931 und der Bekanntmachung des Herrn Hessischen Mini sters des Innern vom 11. Mai 1932 sind folgende Tiere und Tierarten unter Schutz gestellt: 1. sämtliche Schlangenarten, 2. die Blindschleiche, 3. di große grüne Eidechse, 4. Hirschkäfer, 5. der schwarze Apollo, alle in Europa einheimischen wildlebenden Vogelarten mit jol genden Ausnahmen: a) Jagdbare Vogelarten: Auer, Birt, Trut-, Gaselwil Fasanen, Wildenten, Wildgänse, Waldschnepfen, Sumpfschnepjen Brachvögel, Rebhühner, Stare, Amseln, Reiher, Habichte, Sper ber; die Bussarde dürfen in der Zeit vom 1. September bis 14. April, die Wildtauben in der Zeit vom 16. Juli bis 11 April gefangen oder erlegt, feilgeboten oder verkauft werden b) Nicht jagdbare Vogelarten: Wasserhühner, Taucher, Si ger, Rabenkrähen, Saatfrähen, Nebelkrähen, Elstern, Eichel häher, Haus- und Feldsperlinge. Unberührt bleibt die Befugnis der Fischereiberechtigten außer Tauchern und Fischreihern auch Fischaare, Rohrweihe und Eisvögel zu fangen oder ohne Anwendung von Schußwaffen zu töten. Die Bo fangsgewinn Bufammenho febody wiebe Am M Aurle größ die Pfandb Teil weitere fügig verän widerftands zu verzeic Ralialti Folgende Pflanzen und Pflanzenarten sind unter Schutz ge stellt: 1. sämtliche Bärlapparten, 2. Federgras, 3. Türfenbund 4. Frühlingsknotenblume oder großes Schneeglödchen, 5. Wi sen- Schwertlilie und Bastard- Schwertlilie, 6. alle Seidelba arten, 7. all Knabenkrautarten, 8. Sandnelke, 9. Bergaster, 10 Bergflodenblume, 11. alle Enzianarten, 12. Sandlotwurz. 1 alle Wintergrünarten, 14. Große Anemone, 15. Weiße Seeroi 16. Diptam, 17. Gelber und Blauer Eisenhut. wird, so schreibt uns das Polizeiamt, mit Rücksicht auf die bald einsetzende Reisezeit, vorteilhaft rechtzeitig, spätestens 5 Wochentage vor Antritt der Reise, bei dem zuständigen Polizeibezirk beantragt, damit sie nach dieser Zeit auf dem Polizeiamt, Zimmer Nr. 40( Paßstelle) in Empfang genommen werden können. Nur in ganz dringend gelagerten Fällen( schwere Erkran tung, Todesfall) fann die Ausstellung eines Passes in kürzerer Zeit vorgenommen werden. Das Polizeiamt weist ferner darauf hin, daß deutsche Pässe, deren Geltungsdauer bereits abgelaufen ist, nicht mehr verlängert werden können. Die Verlängerung eines Passes kann nur vor Ablauf auf dem Polizeiamt( Paßstelle) erfolgen. Bereits auf die Dauer von 5 Jahren ausgestellte Pässe werden mit Ablauf ungültig, eine Verlän= gerung ist nicht mehr möglich. Die Paßbilder müssen neuester Zeit sein und die Gleichheit der dargestellten Person mit dem Paßinhaber zweifelsfrei erkennen lassen und dürfen einen Stempel oder Teile eines solchen nicht tragen. Bei der Beantragung muß die betreffende Person, auf die der Paß lauten soll, selbst erscheinen, auch die Abholung des Passes muß vom Inhaber auf dem Polizeiamt( Paßstelle) erfolgen, da eine eigenhändige Unterschrift zu leisten ist. Drei Tage blieben wir noch in Rio und jeden Nachmittag gingen Benjamin und ich in die kleine deutsche Wirtschaft. Maria erwartete uns dann schon vor der Tür. Am letzten Tage hieß es Abschied nehmen. Es ging wieder in See. ,, Muß ich denn, muß ich denn zum Städtelein hinaus," spielte Benjamin auf der Geige. ,, Auf Wiedersehen, Maria. Und wenn ich wieder mal nach Rio fomme, dann spielen wir doch wieder zusammen, nicht wahr?" Er gab ihr einen kleinen Fächer, den er vorhin in einem Bazar gekauft hatte. , Das ist eine kleine Erinnerung an die schönen Stunden." Dann gingen wir fort. Maria stand an der Haustür und sah uns noch lange nach.. Wir waren nun schon über ein Jahr unterwegs. Als wir nun endlich die Heimreise antraten, wurde Benjamin frank. Er hatte hohes Fieber. Mit allen Kräften versuchte er dagegen anzugehen und auf den Beinen zu bleiben. Aber schließlich mußte er sich doch hinlegen. Von Tag zu Tag magerte er ab aus Minderjährige bedürfen zur Ausstellung eines Passes der Weiter ist das Ausgraben, Ausreißen, Abpflücken, Abschnei den usw. nachstehender Pflanzen oder Pflanzenteile zum Zwed des Erwerbs sowie das Feilhalten, Ankaufen, Verkaufen, Mi führen und Befördern verboten: 1. Bergwohlverleih, 2. Küchen schelle, 3. Frühlingsadonis, 4. Trollblume. Weiter ist a Grund des Art. 6 Abs. 2 des Naturschutzgesetzes verboten, de Schrotschuß auf Rot- und Damwild während des ganzen Jahres und auf den Rehbod während der Schonzeit des weibliche Rehwildes. Gießen, den 2. Juni 1932. Kreisamt Gießen. J. V.: Schmidt. Aus Nah und Fern. Langd( Kr. Gießen). Hier tritt seit einiger Zeit di Grippe sehr verbreitet auf, sowohl bei Kindern wie bei E wachsenen. Von den schulpflichtigen Kindern fehlt wegen die ser Krankheit etwa die Hälfte. Bis jetzt sind die Erkrankun gen in der Hauptsache ohne Komplikationen verlaufen. Ober- Mörlen. Die Bahnschranke auf der Blochstation Ober Mörlen an der Kreuzung der Landstraße Frankfurt- Gießen mit der Eisenbahnstrede wurde in der Dienstagnacht von einem Personenautobus durchfahren. Das Fahrzeug fuhr nach den Vorfall, der glüdlicherweise teine Folgen hatte, davon. Bad Nauheim. Bis zum 16. Juni 1932 betrug der Geson besuch 9 890 Gäste. Darunter 1 438 Ausländer. Darmstadt. Der kommunistische Landtagsabgeordnete u frühere Lehrer Hamann wurde vom Bezirksschöffengericht Dimm stadt wegen Verstoßes gegen die Verordnung zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen zu drei Monaten Gefängnis c urteilt, wovon zwei Monate mit fünfjähriger Bewährungsfri bedingt erlassen werden. Bingen. Am 2. und 3. Juli ds. Js. findet hier der 5 Verbandstag des Hessisch- Nassauischen Kurzschriftverbandes, me bunden mit dem großen Verbandswettschreiben im Rheinis Technikum, statt. Einwilligung des gesetzlichen Vertreters.( Baters oder gericht Schöne weiße Zähne lich bestellten Vormunds). Personen, welche noch keine 6 Monate hier gemeldet sind, müssen eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ihres letzten Aufenthaltsortes bei Antragstellung vorlegen. und lag meistens ohne Besinnung. In meiner ganzen Freizeit saß ich an seiner Koje. Aber sein Zustand verschlimmerte sich immer mehr. Er siechte so dahin und keiner konnte ihm helfen. Eines Nachmittags saß ich wieder bei ihm. Teilnahmslos mit geschlossenen Augen lag er da. Ich wischte ihm den Schweiß aus dem Gesicht und trocknete sein fiebernasses blondes Haar. Da schlug er die Augen auf. ,, Klaus!" ,, Ja, Benjamin." ,, Wenn ich tot bin, mein kleines Segelschiff, das sollst du haben, das schenke ich dir." ,, Ach, Benjamin, was redest du. Jn ein paar Tagen bist du wieder gesund." ,, Nein, Klaus, ich werde nicht wieder besser... Und meine anderen Sachen, die in der Seekiste sind, kannst du auch kriegen. Wenn du sie nicht magst, gib sie den anderen Matrosen. Er lag wieder mit geschlossenen Augen. Nach einer Weile sagte er leise: ,, Spiel mal auf deiner Handharmonika, Klaus Jch hör das so gerne." ,, Was soll ich denn spielen, Benjamin?" ,, Was du willst, Klaus oder, wenn es dir einerlei ist, spiel das Lied: Lustig ist's Matrosenleben'. Das haben wir beide ja so oft gesungen, wenn wir zusammen die Wache hatten. Weißt du das noch, Klaus? Du mußt jetzt auch dazu singen." Mit schwerem Herzen erfülle ich ihm seinen Wunsch und singe mit leiser Stimme zu meinem Spiel: ,, Lustig ist's Matrosenleben, ist mit lauter Luft umgeben. Bald nach Süden, bald nach Nord treiben uns die Wellen fort. Hat das Segel Wind gefaßt, steig ich auf den höchsten Mast. Schon nach einmalig. Buten mit der herrl. erfrisch. schmedenden„ Chloroda Bahnpaste", schreibt uns ein Raucher. Tube 50 Pf. und 80 Pf. Seid nicht bange, Kapitän, Wind und Wetter werden schön. Aus ist nun das Eeemannslied, er nimmt von der Welt Abschied. Ziert sein Grab kein Leichenstein, wird er dennoch selig sein." ,, Das war schön, Klaus. Und wenn du mal wieder Rio fommst, grüße Maria von mir... Nun spiel noch das i das die Matrosen so gerne singen, wenn sie auf der Heim sind." Da spielte ich denn die alte Weise: ,, Nach der Heimat möcht' ich wieder, nach dem teuren Vaterort, wo man singt die frohen Lieder, wo man spricht manch trautes Wort. Sei gegrüßt in weiter Ferne, teure Heimat, sei gegrüßt...“ Benjamin hatte den Kopf nach der Wand gedreht. sollte nicht sehen, daß er weinte. " Leise stelle ich die Handharmonika fort und gehe oben... Wie ich nach einer halben Stunde runterkomme, ist er t Seine Baden waren noch naß von Tränen. Wir haben ihn dann in eine alte Flagge gewidelt un Segeltuch eingenäht. So hat unser Benjamin ein fühles mannsgrab bekommen, weit von der Heimat. Aber seine i tige Heimat war doch wohl eigentlich das Meer... Ich kann ihn nicht vergessen. Und wenn du mich n besuchst, Theo, zeige ich dir das Segelschiff, das er geschnitt mir geschenkt hat. Es hängt in meiner Stube." Klaus Petersen stand auf, klopfte seine Pfeife aus und gi mit dem Netz nach seinem Boot. Theo Hansen mochte auch nichts sagen. Schweigend fl er sich an und machte sich auf den Heimweg. Forts. f Getreide- Pre Martt ort Barila CenteBoric S 16& 70 B PRO brettin 5 9 Cente@ orle m 16 6 72 IL A Breslau Genre Bore 71 186 Konigsb. Fab CenteBorle '&& Magueburg deateBorie 146 Gleiwitz Bente Borle 14.& Aachen n RL. 16.6 28. 9.6 Mannheim .D. 18.6 Beate Bore 13.6 at Nürnberg u BL D. 16.6. LeBorie 8.& at Ertar Rt 0.16.6 86 Dortmund Not 1. 16.& 2886 Hamburg L D. 16.6. LepteBorle 15.& Breslau 1. SRL. D. 16.6 Beate Bore 15.& Berein Buen ti reiter Amti Me 17 mart Futt 52.0 Suli 263 0 Cept Oft 9 Dezbr 22 Ходя mart. 187.0 19 18 Ruffen Juli Gept Ott 18 Dezbr Berite Brau Futt. 164. Dafer märt. 156.0 Suli 163.5 Ott. 14 Gept. Dezbr Rarto tote 1,80Hilden Stat dụng. idhuggejeges vom 14. D Des Herrn Hessischen 2 find folgende Tien die Blindschleiche, 5. der schwarze p benden Vogelarten mi , Birt, Trut, Ga bichnepfen, Sumpin In, Reiber, Habichte,& eit vom 1. Septembe Beit vom 16. Juli oten oder verlauft Wafferhühner, Lauder Selfrähen, Eltern, E der Fischereibere uch Fischaare, Rohra nwendung von Schu narten find unter S Federgras, 3. Türle es Schneeglödchen,& ertlilie, 6. alle Gei Sandnelle, 9. Berga rten, 12. Sandlotmun memone, 15. Weiße G Eisenhut. reißen, Abpflüden, er Pflanzenteile zum Ankaufen, Verlaufen, Bergwohlverleih, 2. Ki llblume. Weiter it urschutzgesetzes verboten während des ganzen Schonzeit des wei Eamstag, den 18. Juni 1932. ,, Gießener Zeitung" Preistafel für Handel und Landwirtschaft. ( Ohne Gewähr.) Berliner Börse vom Freitag: Nach festem Beginn abgeschwächt. ( Wochenbericht vom 13. Juni bis 17. Juni 1932.) Die Börse war anfangs ziemlich fest. Später gingen die Anfangsgewinne wieder verloren. Das Geschäft war zunächst im Busammenhang mit den Rursbesserungen lebhafter, im Berlaufe jedoch wieber ftiller. Effektenmarkt. Am Markt der festverzinslichen Werte gingen die Rurse größtenteils weiter zurüd. Gebrüdt waren insbesondere die Pfandbriefferien. Auch die Rommunalanleihen hatten zum Teil weitere Rüdgänge. Verkehrswerte waren nur geringfügig verändert. Am Bantenmarkt lagen Reichsbant sehr widerstandsfähig. Am Montanmartt waren Schwankungen zu verzeichnen, die aber über 1 Prozent kaum hinausgingen. Raliattien fast umsaglos und wenig verändert. Getreide. Getreide- Preise am 17. Juni an den deutschen Börsen Roggen Weizen 72-73 187-189 75-76 252-54u.G Berlin BenteBörje Schlef. 16. 6 70-71 Pomm. Ausid. 195 cit. Bl. Schles. 78 " Hafer g. Wint. 164-170 Medl I II - ||| cif In. BL bez. Jult Sept. Dtt. Der art. Induftr. 160-170 neu 1111 163%-64% 148 Blumenkohl 100 Ropf bo. Suppen. Wirsingtohl 50 kg Berl Gärtnerw.. do. rhein. I.. do. rhein. II.. Mohrrüben, junge, 100 Bund Spinat In Galat Freiland, 100 Ropf Dresdner do. Gurten, Treibhaus. Inländisches Gemüſe. 12,00-15,00 5,00-10,00 8,00-10,00 5,00- 7,00 4,00- 5,00 10,00-18,00 7,00-10,00 3,00- 5,00 7,00-10,00 I u. II 100 Stüd 12,00-22,00 Gurken, Treibhaus, III 100 Stüď. 6,00-10,00 Rohlrabi Freiland Schmalzbohnen Langbohnen Mittelbohnen Japan- Bohnen Chile- Bohnen • Rohlrabi, llein Champignons, 0,40-0,60 Treibhaus 150kg 80,00-130,0 Treibhaus II do. 50,00- 80,00 Tomaten, Treibhaus,.. 50 kg 28,00-40,00 Radieschen, Schod- Bund 1,50- 2,00 Meerrettich, 50 kg 45,00-50,00 Schoten 50 kg 15,00-20,00 Spargel I, gebündelt, 50 kg 20,00-28,00 II, 50 kg 12,00-16,00 III, 50 kg 6,00- 8,00 I, lofe IL " 18,00-24,00 8,00-12,00 3,00-5,00 III, Petersilie, 100 Bb. 5,00-10,00 Pfefferlinge, 50 kg 50,00-58,00 Hülsenfrüchte. ( Hamburg, 16. Juni.) Nr. 24. Amtlicher Berliner Schlachtvlehmarkt Dom 17. Juni 1932. Rinder Auftrieb: 2164 Auslandstälber darunter Ochsen. 870 Schafe 9499 Bullen 717 zum Schlachthof birelt 584 Rühe und Färsen 1077 Auslandsschafe zum Schlachthof direkt Auslandsrinder 127 Schweine 9519 Rälber 112 .1852 zum Schlachthof direkt Auslandsschweine.... 776 zum Schlachthof direkt Preise: Ochsen A1. A2.... B1.... 37 Kälber 85-86 82-40 25-82 B2 18-25 31-32 Schafe 27-29 A 2 83-84 27-80 B1 80-82 B. 25-27 B2 24-25 23-24 25-29 22-23 12-24 25-28 Schweine A 22-24 38-39 16-21 87-38 13-15 35-36 32-34 82-34 30-32 23-28 Sauen 35-36 18-23 groß, Schoo Rohlrabi, Freiland, 1,20 1,50 fobne Gewähr Rur 1000 kv mittel Schod.. 0,80-1,10 Rhabarber, Freiland 50 kg. Bullen 1,50-2,50 Gerste Kühe Martt ort Gewicht Gewid 1 Her 1 eur fun Her heur Quo funit деше Ger.. Her petit eute Wart. Whart Brau tt. Jnd 164-170 Mar 156-160 475 15. 16. 24.00-26.75 24.00-26,75 22.50-23.00 22.50-23.00 Färsen 18.00 18.00 17.50 17.50 17.00 17.00 Fresser Roggen bez. u. Bri. zu.. Juli 263-265 - Grüne Erbsen mit Schale Gelbe Biftoriaerbsen 15.50 16.00-22.00 16.00-22.00 15.50 3. Dtt. 181 182% Grüne Erbsen, geschält 20.00 20.00 Dez. Grüne Splitterbsen 18.50 18.50 Dom H. Gelbe Erbsen, geschält 17.00 17.00 LenteBorle mori. 75,5 255 Gelbe Splitterbſen 13.50 13.50 16. 6. 72-73 185 71-72 Kleine Ruffen- Linsen 11.00 11.00 n. Ernte n. Ernte Mittel 12.00-14.00 11.00-14.00 Auguft 173 Auguft 224 n. Wini. ausländ Breslau ichiel. inland. Bau inland Große 14.50-17.00 15 50-17.00 LenteBorle 71-72 16.6. 74,5 249 einste mifil. 712 69 192 78,0 gute ait 72.0 Som. m. 180 neu Somm. Winter 800 Induftr 180 ausland Milano. iniond. 770 inland 162 LenteBörle 16.6. 715 181 760 fein Widen 153 fein u 163 725 45 oid und 6a nolfta. Nachno Dea tia Industr. roa Derbi. Körn. 1211111|| 160 Riesen- Linsen Mammut- Linsen 21.00 21.10 23.00-25.00 23.00-25.00 Die Preise für Bohnen verstehen sich per 100 kg, für Erblen und Linsen per 50 kg in RM waggonfre Hamburg verzollt. I - I - I Futter brettin Sept. 231% 2 Dft. 232 Dep 236 Jomm. Somm. Brau commL- 158-168 Futter 160-170 gefund 11111 AABBUDABCDABCDABC ARCDAARBUDABCDEE Die Preise find Marktpreise für lebend gewogene Tiere und Schließen jämtliche Spelen des Handels ab Stall für Fracht, Markt und Berlaufstoften, Umfagsteuer sowie den natürlichen Gewichts perluft ein, müffen fich also wefentlich über die Stallpreise erheben. Die Viehpreise der Woche. ( Mitgeteilt vom Deutschen Landwirtschaftsrat Berlin.) en. J. V.: Schmidt nd Fern. tritt seit einiger 3 Sl bei Kindern wie kt n Kindern fehlt m is jetzt sind die G litationen verlaufe te auf der Blodftatin nditraße Frant er Dienstagnacht 5 Fahrzeug fuhr n Folgen hatte, davon. ni 1932 betrug der G Ausländer. Landtagsabgeordnete Bezirksschöffengericht Serordnung zur Belam i Monaten Gefängnis ünfjähriger Bewährung ds. Js. findet hier de en Kurzschriftverbandes mettschreiben im Rhei Be Zähn - erfrisch schmedenden be 50 Bf. und 80 itän, Den schön. annslied, t Abschied. eichenstein, ein." d wenn du mal wie ... Nun spiel nog d , wenn sie auf der Weise: St' ich wieder, cort, n Lieder, rautes Wort. Ferne, üßt..." ach der Wand gedre nonita fort und ge Stunde runterfomme, it on Tränen. alte Flagge gemidelt jer Benjamin ein füble der Heimat. Aber jei entlich das Meer... en. Und wenn du mi Segelschiff, das er gefr meiner Stube opfte feine Pfeife aus his fagen. Gdyweigend n Heimweg. Coord Königsb. Fabeub. tnoffta Aachen InCL neul B2L. D. 16. 6. 71% I 195-1975-76 46-48 Futter 75.5 77-78 1111 inland. 74 72-72% 217%-25% 74-74% 2624-265 Somm. Bfe. 9. 6. außränd 210-215 ausland 290-305 ausländ Mannheim IL 101 1210-212% 75-76 1272%-275 rau 9. D. 16. 6. CenteBörie 13.6. Nürnberg 75 72 ausiant inlano. 73-74 Bühner weizen miano. IT Inländ. 70% Weizenmehl Amer. Weizenmehl ab Rai Hamburg Roggenmehle: 60% hiesiger Mühlen Roggenmehl, grob, hief. Mühlen. 65/70% Roggenmehl inländ. Mühlen Roggenmehl, grob inländ. Mühlen. Milcherzeugnisse Milch in Pfennigen je Liter. Butter in RM je%, kg ( legte Notierungen. Erzeugerpreise) Molkerei- Land Butter Großh. 1.27-1.35 1.30-1.40 1.06 0.85-0.90 Rinder Gelber Augsburg Berlin •. 10-38 13-38 : 3- 26-41 1-43 15-3 32-38 Bremen.• 12-86 28-42 25-38 e.( 16. Juni). Breslau. 9-32 15-3% 15-38 32-40 Dortmund 19-6 24-45 - 33-45 Danzig Gulden 10-23 *-55 17-25 26-37 Mr. Dresden 15-39 25-41 25-42 32-38 Weizenmehle: Auszugsmehl hiesiger Mühlen Bädermehl hiesiger Mühlen 44,00 Chemniz 12-37 28-40 24-37 30-37 80,50 Düsseldorf. 16-38 20-45 Inländ Auszugsmehl. 38,50-40,50 Elberfeld 14-37 25-42 || 35-46 34-45 nomin. 180-182 - 242-245 160-162 fein 150-153 33,50-35,50 Effen. 19-39 22-60 32-40 34-45 3,75-4,25$ • Frankfurt. 18-37 24-40 36-44 Magdeburg 73 Centeörie 14 6 13.5 70-71 ausländ Gleiwitz Drich. Ceßte Börle D.- Schl 14.6. ausländ Dirch200 71,5 D..SL. 247 74,5 Po n.. Dol. Bo'n 5. Sch 235 74,5 gt. Brau 188-190 Br. mitt. 184-186 Induftr. 174-176 ausländ Brau Drsch jeinste 190 D.- Schl 155 gute 187 neu mittl 185 Poln. Induftr. 150 D..Sal Somm. inland. 168-170 all neu 28,50-30,00 Hamburg 7-35 26-42 X- 32 22,25-23,50 Hannover 12-36 15-45 23-36 33-42 26,00-27,00 Karlsruhe 18-37 85-44 2x- 44 21,00-22,00 Raffel. 14-36 24-40 36-41 Riel 12-33 16-41 a1) 32-86 26-42 Röln. 20-9 28-65 32-45 145 Leipzig 20-42 28-39 29-42 38-41 Magdeburg 12-35 18-42 25-83 30-39 Futter 185-190 Winter rhein. 175-185 pomm. 190-195 ausländ Mannheim 14-37 32-44 22-30 32-43 München 11-41 28-43 30-66 25-43 gültig ab: Brau ab.Nni. Ind 176-182 170-175 intano.[ 1725-190 alt Futter 180-185 Somm. 200-202% inl. neu ausländ außländ 11.änd. 140-152 alt ausländ inländ.[ 156-160 Karlsruhe Dresden Rönigsberg Freiburg 13. 6. 10. 6. 11. 6. 11. 6. Bollmilch 16-17 15 11.25-11 50 17-18 ab Laden 18 Kleinh. 1.36 Nürnberg 10-37 *) 25-46) 50-60 34-42 Regensburg 6-34 *) 28-45 *) 30-55 ) 34-50 Stettin 15-30 Stuttgart 9-37 10-35 23-39 15-35 27-37 28-40 " Wiesbaden - 8widau 10-36 32-42 30-39 31-38 1.05-1.10 75 248-250 inter 72 235 Futter 180-185 ( Abf.) D. Dual neu Rauhfuttermittel RM je 50 kg inland. 267-270 Somm westf. oftpr. ausländ *) Schlachtgewicht. Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall und Fracht, Martt und Verkaufsspesen, Umfagsteuer sowie den natürlichen GewichtsDerlust ein müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben. ( Ohne Gewähr.) Geschlachtetes Geflügel. ( Großhandelspreise der Markthallen- Direktion Berlin vom 16. Junt.) Hühner. hiesige 11, kg 0,75-0,80 Guppen, la Hühner. hief.Supp., IIa 0,65-0,70 Sühner, Supp., ung., Ia 0,70-0,80 Sähne, junge hief., Ia 0,90-1,00 Hähne, IIa 0,70-0,75 Ia 1,00-1,10 Boulets, holl Boulets, ungarische gefr. Ia 0,75-0,80 Boulets, ungarische la 1,00-1,10 Hähne alte 0,40-0,50 BO Stüd Tauben, hief, junge, la 0,65-0,70 IIa 0,35-0,50 Tauben, 0,40-0,50 Tauben, alte, la 1 kg Gänse, hiesige, Ia.0,80-0,90 Gänse, Oderbr., Ia.0,80-0,90 Gänle, Hamburg. 1a. 0,80-0,90 Gänse, Hamb. IIa,.0,70-0,80 Enten hiesige, Ia.0,80-0,90 Enten, hiesige, IIa.0,65-0,75 Enten Hamburg., Ia. 1,00-1,10 Futtermittel Berlin, RM je 100 kg 9L. v. 16. 6. 71-72 206-210 75-76 250-25 Lent. Boric 9.6. Erturi ausländ inland. Mt. v. 16.6. MüllerLt. Wre 9.6 Dortmund Not. I ||| ausländ 74 244-246 Brau £ 11 außländ T1 Domm 195-197% oftpr. 190-195 ausland 195-197% ausländ Winier 170-172) 71-72 204-206 76-77 265-266 Somm 172-174 Donal 96-97 Stroh Berlin Hannover Hamburg 14. Juni 14. Juni 15. Juni Königsb. 16. Juni - 170 176 Weizen Draht gepr. Bindf. gepr. 0.95 0.95-1.10 1.00-1.15 0.80 1.60-1.70 240 - - Awede ausid. inländ. D. 16. 8. west. ausländ Lor e 9.6. Hamburg L. D. 16. 6. Leyte örle 15. 6. B F Juli Dit 71,0 69.0 Jul Sept. 71,0 69.5 Sept. 72,081.2 802 Dft. Dea Dez. Mais W. K. Jul 78,7 78,0 Jul 61.2 60 5 74.5 73 0 Sept. 71.0 70.0 Sept. 50 63.0 75.0 730 Dtt. 710-> Dft. Dez DCA. 85.5 635 Ju Sept. Dti 174 B. 175 B. Ju Sept. Dft. Juli Juli 220 G. 221 G. SCDL S DIL DIL. Dez Breslau L. D. 16 6 Bezte Borie 15. 6. Dez. 177 G. Dez 224 G. Дел 24 N. |||| Bereinzeltes Auswuchs- und acilir ula Ruenroagen a. D.G.H Bedingungen 1965 ci Bin. bez. u. B. +) welter 275 Barität waggonfrei Berlin bez. Produktenbör'e. Amtliche Notterung der Mittagsbörse ab Station. Mebi und Rlete brutto einichi Sad trei Beri |||| Roggen Draht gepr. Bindf. gepr. Langstroh Gerste Draht gepr. Bindi gepr. Hafer 1.15-1.35 0.95 1.80-2.00 180 1.15-1.35 0.80 1.25-1.55 1.90-1.95 0.90-1.00 - 1.50-1.60 154 Heu handelsüblich gutes Draht gepr. Binds gepr. TI .90-1.00 1.70-1.80 152 = 1.35-1.55 2.00-2.40 2.40-2.70 2 60-2.90 1.75-2.05 Zucker 2.10-2.25 Klee Luzerne Häd el 17. 6. 32 16.6 32 märt. Futt 52.0-254. 249.0-257.0 100 kg Mehl Weizenmehl 17.6.32 16 6.52 31.0-34. 31.0 34 7 Hamburg per Jun! 16 Jun " Juli 263 0-265 0 2600 Roggenmehl 25.2 2.2 25.2272 Sept. Oft. 229.7-229.5 Weizenkleie 231.5 10 1-10.6 10.3. 13.8 232.5 230.5-230.0 Roggentleie 100 10.3 9.8-10.3 Dezbr. 236.0 235.0-234.5 Vittoria- Erbfen 1.0-23 0 17,0-23.0 Rogg. märt. 187.0-189. 186.0-188.0 Ruffen 195 00 195.00 183.50 180.0-180 5 Juli Gept. Ott. 181.50 182.00 Dezbr. 181 00 184.50 Gerste Brau Futt. 164.0-170.0 164.0-170.0 Hafer märt. 156.0-160.0 155.0-159.0 163.5-164.5 162.5-162.0 Juli RL. Speileerblen 21.0-24. 21.0-24.0 Futtererbien 15.0-17.0 15,0-17.0 Belufchten Aderbohnen Widen 16.0-18. 16.0-18.0 15.0-17. 15.0-17.0 16.0-18.0 16.0-18.0 Lupinen blaue 10.0-11.0| 10.0-11.0 gelbe 14.5-16.0j 14.5-16.0 Weißzuder inkl. Gad fret Seeichiffleite Hambura Jub August September Oktober November. Dezember Januar Februar. März April Mai. Buttermarkt. Weizentleie fr. Berlin Roggentleie Lentuchen Basis 37% 16. Juni 14. Juni 10.30-10.80 10.40-10.90 9.80-10.30 9.80-10.30 10.30-10.40 10.30-10.40 510-5.30 Trodenschnigel 8.70 8.70 5.20-5.40 Gojaertrattions chrot 46% ab Hamburg 10.00 10.00 5.40-550 5.50-5.70 5.6-1-5.80 DO ab Stettin 10.90 10.90 Erdnußtuchen 50 ab Hamburg 10.60 10.60 do Mehl 10.80 10.80 5.80-6.00 6.00-6.20 6.10-6.3J 6.20-6.40 6.30-6.50 6.40-6.60 6.50-6.70 In der Donnerstag- Gigung der Hamburger Butternotierungskommission wurden folgende Preise festgelegt: Qualität 1: 98-100, 2: 92-94, abfallende 85 RM. Dänische Butter 142( 142) Rr. für 100 Kilogramm. 10-11 bo. 9 bis 15 Pfd. 10-11 do. 20 Pfd. u. mehr 10-11 Fresser bis 29 Pfd. 10-11 Düngemittel. Ammonia! schwefels. II 0,76, Ammoniat falzsaures 0,72, Leuna- Montan- Salpeter 0,82,50, Raltammonsalpeter 0,86, Raliammonsalpeter 0,86, Harnstoff BASF. 0,91, Raltsalpeter mit Jutefad 0,99, Natronsalpeter 1,09, Rallstidstoff mit Papiersad 0,77, alles für 1 Rilogramm Etidstoff. Nitrophosła JG I 23,34, bo. II 21,98, do. III 23,80, alles für 100 Kilogramm Ware. Thomasmehl: zitronensäurelösliche Phosphorsäure fe Kilogramm- Prozent ab Aachen- Rote Erde 22% Rpf einschließlich 100- Rilogramm Jutefad, gültig ab 12. November. Rhenaniaphosphat, rüdwirkend ab 4. Dezember 1931: 23-25 Prozent 0,31, 25-28 Prozent 0,32, 28-31 Prozent 0,33, je Rilogramm ammonzitratlösliche Phosphorsäure. Kali in AM je 100 Rilogramm lose: Rainit( 12 Prozent Reintali) 1,17, Ralidüngesalz( 18 Prozent) 2,46, Ralidüngesalz ( 40 Prozent) 6,80, Chlortalium( 50-50,9 Prozent) 10,94-11,13, schwefelsaures Kali( 48-48,9 Prozent) 13,50-13,76, Serradella Leintuchen Oft. 148.00 Basis 37% 10.3-10.4 10.3-10.4 10.60 Erdnußluchen mehl 10.80 Trodenschnitzel Gojaschrot Bal. 46° Hbg. Sept. 148.00 148 0-147.0 Gojalchrot Basis Stettin 10.90 Dezbr. Kartoffelfloden 10.60 10.80 8.70 8.70 10.00 10.00 C 10.90 Häute Ochsen bis 29 Pfd. Färfen bis 29 Pfd. Ruhhäute bis 29 Pfd. Bullen bis 29 93fb. 10-11 10-11 10 10-11 Kalbfelle bis 9 Pfd. Kartoffeln, je 50 Rilogramm in RM: Weiße 1,40-1,60, tote 1,80-2,00, gelbfleischige 3,00-3,20. Erzeugerpreis ab mär. lischen Stationen. Nr. 24. Cinzel- Nu Samstag, den 18. Juni 1932. „ Gießener Zeitung" Die hessischen Landtagswahlen morgen, am 19. Juni 1932 sollen die Ungewißheit beseitigen, die seit dem 15. November vorigen Jahres das hessische Volt befangen hält. Wir hatten damals einen Landtag gewählt und doch keine Regierung nach dem Willen des Volkes. Das Geschäftsministerium, die alten Minister, haben zu viele Gegner und es wäre nur zu begrüßen einerlei wie die Würfel fallen wenn das morgige Wahlresultat die seit Monaten bestehende Ungewißheit über die Frage: wer hat nun eigentlich das Recht in Hessen zu regieren? flar beseitigt. spD Mit nachstehender Tabelle geben wir unseren Lesern die Möglichkeit, die morgen abend durch das Radio bekannt ge= gebenen Wahlresultate gleich sofort selbst über die gedruckte Zahl einschreiben und so auf leichte Art sich schon selbst ausrechnen zu können, welche Parteien im neuen hessischen Landtag und in der neuen hessischen Regierung den ,, Ton angeben" werden. Hoffentlich diejenigen, die an Deutschlands notwendigem Aufstieg und an Deutschlands Einigkeit praktisch Anteil nehmen. Dr. Soz.-Arb.-P. Zentrum u.Kommunist. Kommun. Leucht- DNVP Opposition gens Neue Bücher. Mentor für das Funkwesen und verwandte Gebiete. Her ausgegeben im Auftrage der Deutschen Fankgesellschaft e. V., Berlin W 15, von Dr. Curt Borchardt. Verlag Dr. Adolf Jhring, Buchdruckerei u. Verlags- Ges. m. b. H., Berlin- Neytölln. In einer für die funktechnische Literatur neuartigen Form behandelt der„ Mentor" alle Fragen des Funkwesens und der ihm verwandten Gebiete: Bildfunk, Tonsilm, Fernsehen und Sprechmaschine. - Mussolini schreibt in der Woche".„ Sport und Nation" heißt sein Aufsatz, in dem er die Aufgaben der Regierungen in dieser wichtigen Frage schildert. Wie man sich ein Sommerhäuschen baut. Plan und Anlei tung für den Bau eines hübschen und preiswerten Sommer hauses bringt die neue ,, Gartenlaube". Bezugspre Redaktionsschlu endung nicht 44. Jak Pol Jm Borde or die Frage Wie war es eigentlich? Unter diesem Titel veröffentligt die Münchner Illustrierte“ eine Artikelfolge über die großen Ereignisse und Bewegung der deutschen Nachkriegszeit. Die neue Nummer( Nr. 25) bringt den Anfang dieser Serie: Die Schrecken der Inflation. Heff. Nationale NSDAP Demofraten Einheitsl.") Gießen- Stadt 4240 988 240 1879 924 9016 81 2233 Kreis Gießen ( ohne Stadt) 12150 163 637 3259 400 16395 123 4947 Kreis Alsfeld 3629 935 143 873 160 12809 72 2112 Kreis Büdingen 5038 261 284 2518 303 12269 128 2275 Kreis Friedberg 14961 5453 1305 8760 752 17016 403 5841 Kreis Lauterbach 1963 660 97 714 452 10062 47 2548 Kreis Schotten 2121 77 97 668 126 9704 153 1801 Oberhessen 44102 8537 2703 17716 3117 87315 1007 22055 Darmstadt- Stadt 2465 3344 602 6579 - 1377 25832 849 5667 Kreis Darmstadt ( ohne Stadt) 3785 1079 483 6365 189 12310 224 2800 Kreis Bensheim 6044 8982 553 6740 453 12914 170 3595 Kreis Dieburg 7938 6849 529 4603 181 14434 110 1954 Kreis Erbach 5424 951 245 3279 311 13114 202 3657 Kreis Groß- Gerau 8607 2498 962 9961 183 11349 260 3113 Kreis Heppenheim 3354 8660 214 4940 154 6192 117 1497 Offenbach- Stadt 10163 5596 9936 7043 1082 11992 176 4012 Kreis Offenbach ( ohne Stadt 16137 12678 2577 12423 245 12494 163 2895 Starkenburg 82833 50637 61933 16414 4155 120650 2271 29998 Mainz- Stadt 18040 18516 2258 14300 1565 24001 271 6447 Kreis Mainz ( ohne Stadt) 3107 6366 199 2511 428 5394 31 1061 Kreis Alzey 3462 4209 242 1535 134 11350 260 1569 Kreis Bingen 2866 9044 450 1489 362 6971 140 2349 Kreis Oppenheim 4620 6208 184 1326 335 13436 268 1286 Worms- Stadt 4895 3217 409 6312 552 10580 201 3735 Kreis Worms ( ohne Stadt) 4756 5496 252 2652 422 11539 232 1943 Rheinhessen 34681 75086 6652 50737 Gesamt- Hessen 168299 112440 24131 106775 5715 83216 1875 28572 - 10857 291189 4617 68125 *) Die Nationale Einheitsliste umfaßt die DVP., WP., Chr.- Soz., Staatsp., Volfsrecht- P. und Hess. Landvolk. Die eingedruckten Ziffern sind die Wahlresultate vom 15. November 1931. Sonne BRIKETTS Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen Zinsloses Geld Jetzt zu jeder Zeit die neuen Geschäftsbücher bestellen! Vor allen Dingen das Universal- ReichssteuerKassebuch mehrfach gesetzlich geschützt Von vielen Steuerinspektoren und Bücherrevisoren bestens beurteilt enthält Spezialeindrucke für jeden Geschäftsbetrieb z. B. tür ,, Gastwirtschaften, Bäckereien" ,, Gärtnereien" ,,, Glasereien" ,,, Landwirtschaftsbetriebe" ,,, Maler u. Weissbinder" ,,, Maureru. Baugeschäfte" ,,, Metzgereien", Polstereien und Sattlereien" ,,, Schlossereien" ,,, Schmiedereien" ,,, Schneiderbetriebe" ,,, Schreinereien", ,, Schuhmachereien" ,,, Spenglereien", offene ,, Ladengeschäfte"," Modistinnen", ,, Weissnähereien" ,,, Architekten", ,, Aerzte" und ,, Agenturen". 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