Nr. 36 offnungs- und Schl Hauptfampftagen ber dhen ein. Im Audit ucher. Sinzu tommen beim Segeln, bei ben traße, bei den Schuhen famteinnahmen werden cc. Notverordnungen. Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdit dem die Regierung fendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. e Antriebstrait gebe beruht auf den joebe ang der Wirtschaft und rbeitsgelegenheit" nom mittelbarer als jedes efe Maßnahmen in das mann von größter Be Gesetzesjammlung des 44. Saheg. Politische Rundschau. In dem Konflikt zwischen Ueberwachungsausschuß und Reichsregierung hat sich gestern der Ausschußvorsitzende Löbe im Einvernehmen mit den Vertretern des Zentrums bemüht, den Reichstagspräsidenten Göring zur Zurücknahme der Erklä rung, daß das Mißtrauensvotum gegen die Reichsregierung und die Aufhebung der Notverordnung zu Recht bestünden, zu veranlassen. rlin, Leipzig ist joebet die den genannten er Einleitung die am eis beträgt 80 Big. In denkt jeder Deutide swende 1918/19, in de in denen jene berü Brotektorat der Volks ichshauptstadt trieber altpreußischen Offiziers, 918/19 Weltgeschichte ard in seinem Bud ( Erscheint joeben in n, brosch 2,50 RM uch mit heißen Auge elbiterlebtes darstellt. alt Dr. A. Marg, Ve RM. In der voll wird hier von autor g der Ehe, Nichtige 2, Güterrecht und E n sollte. 8, von Landgeridisat Preis 1,- RM Was sollte über die get igung, wird leicht und 3. Von Hauptschrift collfuß, Bonn. Preis lung„ Silf dir selbst" igen, welche mit der in Verbindung treten ür die Presse inter ge Schrift eine zwed Alle wichtigen Fragen Aufsatz in den Wirt le Aufäße behandels neue Arbeitslosenhilfe mern vom Rudolf bjährlich 2.20 RM. 5. Stoß, Berlin- Step September- Heftes: Ma handiung des Kindes des eben erschienenen t ihren 58. Jahrgang erzeugenden Beispieler Sin, mit einer Politi elbstzerstörerischen Ur Seter Panoff ,, Arbei Beispiel des bulg haftlichen und ethi t diesem Titel begin ender Liebesroman o 1. Bon einer luftige Derauffah in der neue erten: einmal im Jabr mingen der große Fi 1 Klein in Gießen Gießen l- Raffebud geichüßtGießen Reichskanzler von Papen wird, wie verlautet, in zwei bis drei Wochen nach Süddeutschland reisen. Es ist in Aussicht ge= nommen, daß er in München vor den bayerischen Industriellen über die wirtschaftlichen und politischen Absichten der Reichsregierung spricht. Nachdem die Abrüstungskonferenz bisher keine praktischen Ergebnisse gezeitigt hat, hat die Reichsregierung jetzt der Wilhilmshavener Marinewerft den Auftrag gegeben, den Bau des Banzerschiffes C in Angriff zu nehmen. Die Kiellegung erfolgt am 1. Oktober. Die Bauzeit ist auf vier Jahre veranSchlagt. Der Reichsparteivorstand der Deutschen Zentrumspartei trat am Donnerstag im Reichstag zusammen. An der Sitzung, die aus dem Lande stark besucht war, nahm auch die bisherige Reichstagsfraktion teil. Die nationalsozialistische Regierung des Freistaates Oldenburg hat durch Verordnung eine Kürzung der Beamten- und Angestelltengehälter für Staat, Gemeinden und alle Körper: schaften des öffentlichen Rechts ab 1. Oftober 1932 vorge= nommen. Der britische Außenminister Simon reist am Dienstag nach Genf zur Sigung des Bureaus der Abrüstungskonferenz. Die Frist für die Ankündigung eines Zahlungsaufschubes der Schuldnerstaaten Washingtons ist in der Nacht zum Freitag um 24 Uhr verstrichen. Wie angekündigt, hat England von der gegebenen Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht. Gleichfalls verzichtet haben stillschweigend die Tschechoslowakei, Finnland und Ungarn. Angemeldet haben einen Zahlungsaufschub Polen, Lettland und Estland. Für Frankreich, Belgien und Italien gilt der Stichtag des 15. September nicht, weil ihre nächsten Zahlungen an Amerika erst im Juni nächsten Jahres fällig werden. Vor der fünften Großen Straftammer des Landgerichts 1 Berlin begann am Freitagmorgen der bereits mehrfach vertagte Prozeß gegen die verantwortlichen Schriftleiter des ,, Angriffs", Dr. Lippert und Krause, wegen Beleidigung und Verleumdung des früheren Polizeipräsidenten Dr. Weiß und des früheren Polizeipräsidenten Grzesinski. Wie in Haager politischen Kreisen verlautet, beabsichtigt die holländische Regierung, dem Parlament in Kürze eine beträchtliche Erhöhung des Basistarifs für die Einfuhrzölle vorzuschla= gen. Die Erhöhung wird voraussichtlich 50 Prozent betragen. Die GPU. hat in Leningrad 60 Beamte verhaftet, die Spetulationen mit Lebensmitteln getrieben haben. Man rechnet mit zahlreichen Todesurteilen. Den Bolivianern ist es nach hier eingetroffenen Meldungen gelungen, das paraguayanische Fort Bogado zu erobern, die Bejagung gefangen zunehmen und zahlreiches Kriegsmaterial zu erbeuten. Die Unterzeichnung des mandschurisch- japanischen Vertrages gab in Tokio Anlaß zu großen Feierlichkeiten. Der Führer der chilenischen Gegenrevolution, Fliegerfom: mandeur Merino, der sich am Donnerstag mit den ihn untertützenden Fliegeroffizieren den Regierungstruppen ergab, ist vor ein Kriegsgericht gestellt worden. Das Verzeichnis über die Aktiva und Passiva des in Konfurs gesetzten Nachlasses von Kreuger wurde am Samstag veröffentlicht. Die Schulden betragen 1170 060 855 Kronen und die Attiva nur 98 412 834 Kronen. Diese Ausstellung weist also eine Milliarde Schulden Kreugers aus. Der Bund der Saar- Vereine veranstaltete anläßlich seiner 12. Jahrestagung in Koblenz am Sonntag am Deutschen Ed eine gewaltige Kundgebung für die abgetrennten Saar- und Bjalzgebiete. Der Reichstag aufgelöst. Der Reichstag ist am Montag, um die wichtigste Tatsache vovweg zu nehmen, aufgelöst worden, aber in einer Form, wie wir sie trotz allem, was wir bisher in den letzten Jahren erlebt Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 17. September 1932 ring fest, daß kein Widerspruch gegen die Aenderung der Tages: ordnung erfolgt sei und das Haus zur Abstimmung über den Antrag auf Aufhebung der Notverordnung schreite. Reichskanzler von Papen meldete sich zum Worte. Präsi= dent Goering wies die Wortmeldung mit der Feststellung ab, daß das Haus schon in der Abstimmung begriffen sei. Darauf überreichte Reichskanzler von Papen dem Präsidenten ein Blatt mit der Auflösungsorder. Gleichzeitig verließ die Regierung den Saal. Der Präsident stellte noch fest, daß gleichzeitig über sämtliche Mißtrauensanträge gegen die Regierung abgestimmt werde. Verfassungsrechtlich gesehen, galt damit der Reichstag als um 15.49 Uhr aufgelöst. Das Ergebnis der namentlichen Abstimmung war, daß die Anträge auf Aufhebung der Notverordnung und die Mißtrauensanträge mit 513 gegen 32 Stimmen bei 5 Enthaltungen angenommen wurden. Bemühungen um Beilegung des Verfassungsstreits. Aus der Tatsache, daß Herr Löbe den Ueberwachungsausschuß, dessen Vorsitzender er ist, bisher nicht wieder einberufen hat, schließt man in Berliner politischen Kreisen, daß hinter den Kulissen Bemühungen im Gange sind, eine Einigung zwischen dem aufgelösten Reichstag und der Reichsregierung über die verfassungsrechtlichen Streitigkeiten der letzten Tage herbeizuführen. Jedenfalls nimmt man nicht an, daß der Ueberwachungsausschuß vor Mitte nächster Woche zusammentritt. Aus den Kreisen, die der Reichsregierung nahestehen, wird hierzu versichert, daß das Kabinett es begrüßen würde, wenn der Konflikt beigelegt werden könnte. Die Regierung wird allerdings nach wie vor darauf bestehen, daß das bekannte Schreiben des Reichstagspräsidenten Goering vom 12. September, durch das dem Reichskanzler Mitteilung von dem Ergebnis der letzten rechtsungültigen Abstimmung des Reichstages Kenntnis ge= geben wurde, zurückgezogen wird. Zwei Reichstagssikungen fosten eine Million RM. Der aufgelöste Reichstag der sechsten Wahlperiode hat nur zwei Sitzungen abhalten können. Trotz dieser Tatsachen laufen aber die ordentlichen Unkosten weiter. Die AbgeordnetenDiäten, die monatlich 600 RM. für jeden Abgeordneten be= tragen, werden von dem Tage der ersten Reichstagssihung ab bis zur Neuwahl des neuen Reichstages gezahlt. Hierzu kommen die Kosten für die Freifahrtkosten, die den Abgeordneten vom Tage der Wahl, also vom 31. Juli ab, bis zum achten Tage nach der Neuwahl, also bis Mitte November zustehen. Hinzu kommen werden die Kosten für Drucksachen, Ausschußsizungen usw. Es ergibt sich somit, daß die beiden Reichstagssitzungen, zu denen der Reichstag allein gekommen ist, rund eine Million RM. fosten. Jeder Reichstagsabgeordnete er= hält, wenn man seine Gesamtdiäten auf die beiden tatsächlich stattgefundenen Reichstagssitzungen umrechnet, pro Sigung nahezu 700 RM. Deutsche Absage an Henderson. Das mit großer Spannung erwartete Schreiben der Reichsregierung an den Präsidenten der Abrüstungskonferenz Henderson, ist am Freitagvormittag durch den deutschen Generalkonsul, dem Direktor der Abrüstungsabteilung des Völkerbundsjefretariats überreicht worden. In dem Schreiben, das drei Maschinenseiten lang und in deutscher und französischer Sprache abgefaßt ist, teilt die Reichsregierung mit, daß Deutschland auf der zum 21. September einberufenen Bureausitzung der Abrüstungskonferenz nicht vertreten sein werde. Die Begründung dieses Entschlusses entspricht im wesentlichen den Darlegungen, die in der deutschen Note an die französische Note über die deutschen Gleichberechtigungsforderungen enthalten sind. Der hier mitgeteilte Entschluß der deutschen Regierung, die Mitarbeit im Bureau der Abrüstungskonferenz zurückzuziehen, ist die mildeste Folgerung, die die deutsche Regierung in der logischen Fortführung der noch vom Kanzler Brüning eingeleiteten Politik der Wiederherstellung der deutschen Souveränität ziehen konnte. Der Hejjisthe Landtag ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 37 Kann die neue Notverordnung die Arbeitslosigkeit überwinden? Von Prof. Dr. Fr. Raab, Dresden. Die Verordnung des Reichspräsidenten zur Belebung der Wirtschaft" vom 4. September 1932 und die Verordnung zur Vermehrung und Erhaltung der Arbeitsgelegenheit" vom folgenden Tage enthalten, zusammen mit der beide Verordnungen ankündigenden und begründenden, am 28. August in Münster gehaltenen Rede des Reichskanzlers, eine klare und entschie= dene Stellungnahme der Reichsregierung zu den wichtigsten und gegenwärtig am meisten umstrittenen Fragen der Staats- und Wirtschaftspolitik. Ueberdies schlagen sie durch die Einführung der ,, Steuergutscheine" einen neuen Weg zur Ueberwindung der Wirtschaftskrisis ein. Eine verantwortungsbewußte Würdigung dieser Maßnahmen wird darum zu prüfen haben, ob sie zur nachhaltigen Ueberwindung des größten gegenwärtigen Uebels, der Arbeitslosigkeit, tauglich sind und dadurch die unumgänglichen Voraussetzungen zur Sicherung der staatlichen Ordnung und Wohlfahrt im Innern und zur Befreiung von äußeren Bindungen schaffen können oder nicht. Demgegenüber hat jede Beurteilung vom Standpunkte irgendeiner Partei- oder Interessengruppe zurückzutreten. Die deutsche Arbeitslosigkeit ist vielfältigen Ursprungs. So weit sie durch vermehrtes Arbeitsangebot verursacht wurde, vermöchten wir sie nur durch heute unmögliche großzügige Auswanderung zu bekämpfen. Der Rüdgang der Nachfrage nach Arbeitskräften bei zunächst gleichbleibendem Produktionsumfang ist dadurch entstanden, daß die durch technische Rationa= lisierung vorläufig arbeitslos Gewordenen bislang feine an= dere Arbeit fanden, weil der privatwirtschaftliche Erfolg der Rationalisierung, der zu vergrößerter Nachfrage und damit vermehrter Beschäftigung geführt hätte, bislang ausgeblieben ist, vor allem durch Absatzerschwerungen im Auslande und durch politische Störungen der inneren Umstellung. Außerdem ist ein Produktionstüdgang dadurch herbeigeführt, daß sich das Verhältnis von Kosten und Kaufkraft immer ungünstiger gestaltete, wiederum zum Teil aber auch durch eine, trotz sinfender Kauffraft, eingetretene Steigerung oder mindestens Hochhaltung der Kosten, und zwar sowohl der öffentlichen Lasten ( als Folge der Arbeitslosigkeit), aber auch längere Zeit hindurch der Löhne und mancher gebundenen Preise, insbesondere aber der Zinsen. Ihre Höhe ist vor allem eine Folge des Kapitalabflusses nach außen und der Erschwerung der inneren Kapitalbildung, wie auch der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheit gewesen. Der Produktionsrüdgang verminderte alsdann die Kaufkraft der Arbeitgeber und Arbeitnehmer und über die verringerte Steuerleistung zwangsläufig auch der Beamten, was zu weiterer Produktionseinschränkung zwang und sofort im Zirkel der Deflation. Aus alledem folgt, daß über bloße Linderung der Not hinaus nachhaltiger Ausschwung nicht eher gefördert werden fonnte, als bis nach Ueberwindung des Tiefpunktes der Weltwirtschaftsfrisis, nach praktisch vollständiger Beseitigung der Reparationen und Sicherung des Ausgleichs unserer Zahlungsbilanz der Deflationsdrud von außen mindestens erheblich nachließ. Jener Tiefpunkt ist, nicht nur nach Ansicht der Reichsregierung, heute erreicht. Die Ratifizierung des Lausanner Abkommens bereinigte praktisch die Reparationsfrage. Die Konsolidierung unserer furzfristigen Auslandsschulden und ihrer aller Konvertierung wird erst hierdurch erreichbar. Die bis zur Wiederherstellung normaler Wirtschaftsverhältnisse unumgängliche Anpassung der neben unseren anderen ausländischen Zahlungsverpflichtungen aus der Einfuhr sich ergebenden Zahlungen an den tatsächlichen Umfang der Ausfuhr ist von der Reichsregierung ebenso bestimmt zugesagt, wie sie jede weitergehende Beschränkung des Außenhandels im Sinne einer ,, Autarkie" wegen der mit dieser unvermeidlich verbundenen weiteren wirtschaftlichen Verluste mit Recht abgelehnt hat. haben, nicht für möglich gehalten hätten. Das tragische Spiel, tritt voraussichtlich am 4. Oktober zusammen. Durch eine neue Maßnahme gefährdet werden. Also scheidet daz eigentlich feine der Parteien Lust zur Auflösung hatte, dabei aber gleichzeitig die Verantwortung auf den anderen ab= zuschieben suchte, hat zu einem solchen Durcheinander geführt, daß die Entscheidung schließlich mit einer überraschenden Plötzlichkeit fiel. Als erster und einziger Punkt stand auf der Tagesordnung die Entgegennahme der Regierungserklärung des Reichskanz lers. Zu Beginn der Sigung stellten die Kommunisten aber den Antrag, als ersten Punkt auf die Tagesordnung die Abstimmung über den Mißtrauensantrag gegen die Regierung von Papen und über den Antrag auf Aufhebung der Notverordnung vom 4. September zu setzen. Nach Unterbrechung der Sizung um eine halbe Stunde stellte Reichstagspräsident GoeDarmstadt. Der Aeltestenrat des Hessischen Landtags be= faßte sich am Donnerstag mit dem von den Ausschüssen bereits verabschiedeten Material, ohne jedoch Beschlüsse zu fassen. Wie man hört, soll das Plenum des Landtages auf Dienstag, 4. Oftober, vormittags, einberufen werden. Auf der Tagesordnung wird u. a. auch der sozialdemokratische Antrag auf AufLösung des Landtages stehen. Waffenfunde in Worms. Darmstadt. Bei einer plötzlich vorgenommenen Haussuchung in dem fommunistischen Parteibüro in Worms, bei der man zunächst nur nach hochverräterischem Schriftenmaterial fahndete, wurden in zwei Versteden Waffen gefunden. Im Innern fommt nunmehr alles darauf an, die Aussichten rentabler Produktionsausdehnung und dadurch allein auch nachhaltiger Wiedereinstellung von Arbeitskräften durch solche Maßnahmen zu fördern, welche nicht auf andere Weise Absazumfang oder Rentabilität gefährden. Darum scheidet die Regierung jede auch nur im geringsten inflationsverdächtige Maßnahme aus, insbesondere jede„ Arbeitsbeschaffung" durch langfristige oder gar nicht gededte Ausgabe neuer Zahlungsmittel. Auch das Gleichgewicht der öffentlichen Haushalte soll da weder Auftragsförderung aus öffentlichen Mitteln aus, Steuervermehrung noch weiterer Gehaltsabbau zulässig wäre. Ueberdies wird eine Ausdehnung der öffentlichen Wirtschaft aus grundsäglichen Erwägungen abgelehnt. Jede weitere zwangsweise Zinssentung bleibt weiterhin vermieden. Eine Minderung der insgesamt gezahlten Löhne kommt ebenfalls, wegen der damit verbundenen Kauftraftschrumpfung, aber auch aus sozialen und politischen Gründen, nicht in Betracht. entsprechen die negativen Entscheidungen der Reichsregierung durchaus den aus unserer Untersuchung der Ursachen der Arbeitslosigkeit sich ergebenden Forderungen. Wie aber steht es mit ihren positiven Maßnahmen? Soweit Neben manchem Unwichtigeren( wie der Förderung der Nr. 37 Samstag, D Samstag, den 17. September 1932. ,, Gießener Zeitung" grundsätzlichen Aufrechterhaltung des Tarifsystems, darum zu verantworten, weil die durchschnittliche Lebenshaltung der Arbeitnehmer erhöht statt gesenkt und die Arbeitsgelegenheit vermehrt wird. Instandsetzung von Wohnungen oder der Anpassung der Gehälter öffentlicher oder öffentlich subventionierter Unterneh mungen) sowie der vorerst nur geplanten Vereinfachung und Verbilligung sozialer Einrichtungen( bei der unbeschadet aller möglichen Ersparnisse ebenso wohlerworbene Ansprüche wie auch das Existenzminimum der wirklich Bedürftigen unbedingt gesichert bleiben muß!) soll vor allem folgendes geschehen: Vom Oktober ab werden für ein Jahr 40 v. H. der Umsatz- und der Realsteuern und der gesamte Betrag der Beförderungssteuer in Form verläuflicher und beleihbarer Steuergutscheine zurüderstattet, die während fünf späterer Jahre bei jeder Steuerzahlung( mit Ausnahme der Einkommen- und Körperschaftssteuer) mit einem Aufgeld in Zahlung genommen werden. Außerdem werden solche Gutscheine jedem, der gegenüber den Monaten Juni bis August dieses Jahres mehr Arbeiter beschäftigt, für jeden Neueingestellten je Vierteljahr im Rennbetrage von 100. RM. ausgehändigt( falls die Mehrbeschäftigung nicht durch bloße Verschiebung der Arbeit zwischen mehreren Betrieben bewirkt wurde). Dabei wird mit der Ausgabe solcher Steuergutscheine im Betrage bis zu 1,5 bzw. 0,7, zusammen also 2,2 Milliarden Reichsmart gerechnet. Die steuerliche Entlastung bei sofortigem Verkauf der Gutscheine dürfte mindestens 10 bis 20 v. 5. der Gesamtsteuerlast ausmachen und dadurch die Rentabilität sehr erheblich steigern, wenn nicht in manchen Fällen überhaupt erst wieder ermöglichen. Der Absatz der Gutscheine ist angesichts erheblicher anlagefähiger Gelder gesichert, eine Vermehrung des Umlaufs an Zahlungsmitteln keineswegs zu befürchten, ebenso wenig eine gegenwärtige Belastung der öffentlichen Haushalte. Der künftige Ausfall an baren Steuereingängen ist auf jährlich etwa 300 Millionen zu schätzen, der aber bei einigem Erfolg des Ganzen durch anderweiten Mehr ertrag ohne weiteres ausgeglichen wird. Die Prämie für die Mehreinstellung von Arbeitskräften vermindert den hierfür erforderlichen Lohnaufwand noch einmal um etwa ein Drittel bis zu ein Viertel, erhöht also die Chance rentabler Produktionsausdehnung erheblich. Die Finanzierung der Prämien ist dadurch in beliebigem Umfange gesichert, daß ihrer Gewährung eine nicht unerheblich größere Ersparnis an öffentlichen Unterstützungsmitteln gegenübersteht, vom Steuermehrertrage der stärker beschäftigten Unternehmungen ganz zu schweigen. Grundsäglich sind also beide Maßnahmen richtig. Ob sie zur Wiederbelebung ausreichen, fann niemand voraussagen. Aber schon die Wahrscheinlichkeit rechtfertigt den Versuch, da für alle anderen Vorschläge nicht einmal eine solche Wahrscheinlich feit aufgewiesen werden kann. teine andere Vorbereitung mitbrachte, als die, die die Volksschule und die Lehre in einer lithographischen Anstalt vermitteln fann. Daß einige Jahre gewerkschaftlicher Tätigkeit das für einen hohen Posten im Ministerium erforderliche Maß an an denen u Gelingt es der Reichsregierung, nicht nur diese Maßnahmen Wissen verschafft haben sollten, ist nicht recht glaubhaft. Hätte ßerordentli durchzuführen, sondern auch die öffentliche Ordnung und Sicher: Herr Bauknecht sich nicht so unvorsichtig zu Gericht begeben, jo Dreied Mühl heit unter allen Umständen aufrecht zu erhalten, so sind wenig stens die Voraussetzungen dafür geschaffen, daß die deutsche Wirtschaft an dem zu erwartenden Wiederaufstieg der Weltwirtschaft ohne allzu große Berzögerung oder Einbuße wird teilnehmen können. Ihre sachliche Arbeit wird die Reichsregierung aber in ganz anderem Maße, als es ihre Vorgänger getan, durch eine umfassende und eindringliche sachliche Aufklä= rung über die Ziele, die Zweckmäßigkeit und die Gründe ihrer Maßnahmen unterstützen müssen! Die für ein halbes Jahr bei der Mehreinstellung von Arbeitskräften zugelassene Lockerung des Tarifzwanges führt für den einzelnen Arbeitnehmer zu einer Lohnsenkung von höchstens 12% Prozent in jedem Falle aber zu einer Erhöhung der von einem Betriebe gezahlten Lohnsumme. Die zur Erhaltung ge= fährdeter Betriebe bis zu 20 v. H. zugelassene Sentung sichert den Arbeitnehmern immerhin noch eine höhere Kaufkraft als sie bei Einstellung des Betriebes aus den gezahlten Unterstützungen behielten, von den wirtschaftlichen und fistalischen Vortei len rentabler Produktionserhaltung ganz abgesehen. Der Erfolg wird von der Einsicht abhängen, mit welcher die Unternehmer von diesen Möglichkeiten Gebrauch machen und die Schlichter sie handhaben. Grundsätzlich ist die Anpassung der schematischen Tarifverträge an die individuellen wirtschaftlichen Verhältnisse zweifellos richtig und sozialpolitisch, angesichts der Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) ( 19. Fortsetzung.) Berufsbeamtentum oder gesunder Menschenverstand? Die Sozialdemokratie ist schwer entrüstet, weil die neue Zeit, besonders in Preußen, über das wahrlich ziemlich berüchtigte System ihrer Partei buchbeamtenschaft zur Tagesordnung vernünftiger und bewährter Verwaltungsgrund sätze übergegangen ist. Die Entrüstung ist begreiflich. Denn welche Chancen kann die Sozialdemokratie ihrer Partei- und Gewerkschaftsbürokratie noch bieten, wenn die Posten der höhe: ren Verwaltung, die Landratsämter und Regierungspräsidien, die Ministerial- Stellen und Polizeipräsidien wieder, wie früher, vorgebildeten Verwaltungsbeamten reserviert werden? Da bleiben schließlich nur noch einige Posten in der Kommunalverwaltung, in den Ortskrankenkassen und beim Konsum. Aber auch das ist alles nicht mehr sicher. Schon drohen die Stadtver= ordnetenwahlen, einem Teil der letzten Herrlichkeiten ein Ende zu machen. Bei den Krankenkassen lebt sich's zwar noch ganz gut; aber wag mag da noch kommen? Und beim Konsum geht die Pleite um. Wohin also mit den zahlreichen Funktionären, die ihren Posten verdient haben?. ,, Ja," entgegnete der Mittelläufer mit ernſtem Gesicht, ,, das Schlimmste kommt noch. Es ist eine Geschichte für starke Nerven. Soll ich lieber aufhören?" ,, Ja... oder nein. Hören muß ich die Geschichte jetzt." ,, Onkel Fritz steigen die Haare zu Berge," fuhr der Mittelläufer fort. ,, Er nimmt seinen Mut zusammen und greift zum Revolver. Die Hand ist immer noch da. ,, Weg oder ich schieße!" ruft Onkel Fritz mit heiserer Stimme, drückt los und schießt... sich durch die große Zehe...!!" Theo Hansen lachte, daß ihm die Tränen in die Augen traten. ,, Er schießt sich durch die große Zehe!" wiederholte er ausgelassen und schlug sich auf die Knie. Nur Frau Bauer schien recht enttäuscht über den harmlosen Ausgang der Geschichte. Im deutschen Volk sieht man die schweren Sorgen der sozialdemokratischen Bonzokratie nicht ohne ein gewisses Behagen und mit einer ausnahmsweise einmal berechtigten Schadenfreude. Sie haben es etwas zu bunt getrieben, die Herren Obergenossen; die Zahl der Betriebsunfälle" ist zu groß geworden. Jm alten töniglichen Preußen hätte ein Minister des Innern einen einzigen Landratsfall, wie sie Herrn Severing zu Dutzenden passierten, amtlich kaum überlebt. Ja, solche Fälle waren damals überhaupt schlechterdings nicht vorstellbar. Eine halbe Stunde später standen die beiden Spieler vor der Haustür. Theo musterte ein wenig besorgt den wolfenbedeckten Nachthimmel. ,, Sag' mal, Adolf, hast du zufällig an deinem Radio den Wetterbericht gehört?" fragte er. ,, Nein. Warum? Wir haben ja Sonntag spielfrei. Da fann es meinetwegen ruhig regnen. Oder hast du etwas Besonderes vor?" ,, Ich wollte eine Motorradfahrt machen." ,, So... Alleine?" ,, Nein, das gerade nicht." hätte man aus seinen Personalakten nicht erfahren, daß ihm im sozialdemokratischen Innenministerium ein höheres Gehalt zugeschustert worden wäre, als ihm zukam, wenn dies Manöver nicht am Widerspruch des unangenehmen Finanzministers ge= scheitert wäre. Als Bauknecht das Kölner Polizeipräsidium erhielt, be tslage am Die rot at als Ang 29. in erfol lometer weft Schönstedt Das auf ber Ebelebe Inf. Regt ellt ist, bo dt vorgeh mit deffen 3 Linie Hüpfte auf Straße 6 drückte es ihn nicht im mindesten, daß er nie etwas mit Po riffs Richtun lizeiangelegenheiten zu tun gehabt hatte. Vor Gericht erklärte er: Zur Bekleidung eines Postens als Polizeipräsident gehört nur gesunder Menschenverstand." So find diese Herren. Sie denken gar nicht daran, bei ihren unteren und mittleren Beamten eine erhebliche Summe von Fachkenntnissen für entbehrlich zu halten. Unter ihrer Herrschaft sind die Eramien für die wirklichen Beamten eher erschwert als erleichtert worden. Das ist gut zur Heranbildung dieser etwas geistesarmen Be amten für ihre berufliche Tätigkeit. Bei ihnen aber ersetzt der gesunde Menschenverstand jedes Wissen und Können. Wenn so etwas gebraucht wird, so hat der Herr Landrat ja seinen juristisch gebildeten Verwaltungsmann, den Assessor, und der Herr Polizeipräsident seinen Regierungsrat. Man kann sagen, daß es die höchste Zeit war, mit dem so zialdemokratischen Parteibuchbeamtentum endlich Schluß zu machen, wenn die Reste der ehemals vorbildlichen preußischen und deutschen Verwaltung erhalten bleiben sollten. Von welchem Standpunkt aus dieses ,, Beamtentum" seine Rolle in der Verwaltung sah, ließ sich vor kurzem an einem geradezu amüsanten Beispiel erkennen, als der verabschiedete Kölner Polizeipräsident Bauknecht einen Schriftleiter des„, Westdeutschen Beobachter" wegen Beleidigung vor Gericht zitierte, nur weil er Bauknecht als ,, Beamten des roten Parteibuchs" bezeichnet hatte. Herr Bauknecht hätte besser getan, seine Beamtenquali= täten nicht einer öffentlichen Untersuchung zu unterbreiten. Denn dann wäre es der Vergessenheit anheimgefallen, daß er, ehe er Ministerialrat im preußischen Innenministerium wurde, ,, Es läßt sich nicht länger verheimlichen, Theo," lachte Adolf Müller ,,, daß du eine Braut hast." ,, Du merkst aber auch alles," scherzte der Mittelstürmer. ,, Na, auf Wiedersehn, Theo. Viel Spaß... und sieh zu, daß du unterwegs keine Panne hast." ,, Auf Wiedersehn, Adolf, bis Montag nachmittag beim Training. Laß dir die Zeit nicht lang werden..." Pünktlich um 5 Uhr nachmittags war Theo am anderen Tage vor dem Hotel Bristol. Ein paar Minuten später kam Marieliese. ,, Guten Tag, Herr Hansen. Sie sind ja pünktlich. Na, bei einem Sportsmann ist das wohl selbstverständlich... Aber Herrliches Wetter ist heute. Der Wettergott meint es wirklich gut mit uns." ,, Das wird sich auch wohl so gehören," lachte Theo. ,, Wohin soll denn die Wochenendfahrt gehen? Haben Sie ein bestimmtes Biel?" von hier. Es liegt direkt an einem kleinen See. Dort sind auch Ruder- und Segelboote zu mieten." ,, Ich kenne ein nettes Gasthaus, ungefähr zwanzig Kilometer ,, Eine Wasserfahrt! Das ist ja herrlich!" Sie fuhren durch das Straßengewühl an hastenden Menschen vorbei. Marieliese atmete auf, als sie die Großstadt hinter sich hatten. ,, Ein so wunderschöner, milder Herbsttag," dachte sie ,,, er dürfte überhaupt kein Ende nehmen." Der Redakteur des ,, Westdeutschen Beobachter" wurde natürlich freigesprochen. Im Namen des Volkes!" Aber auch von Rechts wegen! Schwerer Verkehrsunfall bei Gießen. schierend, erre den Ofteingan lung hat 4,30 Söhen füdlich ftedt aufzutla Führer R Inf. Regt.). Truppen: 6. A.R. 5 Kraftf.- Abt. 5 SR. 18 und lärungsab Die bla Shuten am Srand des and westlich Hartungen fin Worbis anma 6,30 Uhr mit d fedt mit dem and Rüden de Horsmar eing Höhe Mehlis chen und in Auf der Straße Butzbach- Gießen, etwa 400 Meter vor Lang- Göns, ereignete sich heute nacht gegen 2.30 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall, dem ein junges Menschenleben zum gestern nachmittag in Begleitung des Flugleiters Friedr. Karl Opfer fiel. Der Flugzeugführer Hans Joachim Handke fuhr Vongehr mit seinem Zweisitzer- Opelwagen von Gießen nach Frankfurt a. M., um dort die Führerprüfung abzulegen. Beide sind Angestellte der Deutschen Lufthansa A.-G. Berlin und auf dem hiesigen Flugplatz stationiert. Nach Ablegung der Prü fung haben beide gegen 12 Uhr die Rückfahrt nach Gießen an wurde hinter getreten. Infolge des aufgetretenen Nebels Butzbach die Sicht in den Niederungen sehr schwierig. Der Führer merkte plötzlich eine Stange oder Baum vor seinem Wagen, worauf er denselben herumriß. Dadurch wurde der Wagen gegen einen auf der linken Seite der Fahrtrichtung stehenden Baum geschleudert. Durch diesen Anprall wurden die beiden Insassen aus dem Wagen geworfen. Der Führer Handke erlitt dabei nur geringfügige Verlegungen, während sein Be gleiter Vongehr infolge eines Schädelbruchs auf der Stelle tot war. Vongehr ist am 6. 10. 1904 in Johannesdorf in Ostpreußen geboren. Und leicht lehnte sie ihren Kopf an Theos Schultern.. Nach einer halbstündigen Fahrt waren sie am Ziel. Theo stellte sein Motorrad in einen Schuppen. Dann nahmen sie auf der Veranda Platz. Eine schöne Aussicht hatte man von hier auf den schilfumkränzten See. ,, Eigentlich schade, daß so wenig Brise ist," meinte Theo. ,, Aber trotzdem läßt sich wohl segeln. Dann geht es eben ein wenig langsamer." Gie tranten Kaffee. ,, Können wir wohl die Nacht hierbleiben?" fragte Theo den Wirt. Der Wieseder Weg gesperrt. Wegen des Ausbaues der Straßenbahn nach Wiesed wird ab Montag, den 19. September 1932, der Wiesecker Weg von Marburger Straße bis zur Gemarkungsgrenze für den Verkehr mit Fahrzeugen aller Art bis auf weiteres gesperrt. Umleitung erfolgt durch die Marburger Straße über die Karlsruhe. Die aufgestellten Sperr- und Umleitungsschilder sind zu be achten. Theo sprigte ihr übermütig ein paar Wassertropfen ins Gesicht. ,, Sie müssen doch auch noch mit deutschem Wasser getauft werden," lachte er fröhlich und zeigte seine gefunden Zähne Im trodnen Amerika machen sie das sicher nur mit Luft." Marieliese richtete sich ein wenig auf und wischte sich die Tropfen aus dem Gesicht. ,, Wenn Sie ungezogen werden, steige ich aus," sagte sie schmollend, aber mit lächelnden Augen. O, seh'n Sie, da stehen auch schneeweiße Wasserrosen." Langsam glitt das Boot an den breiten Blättern und den weißen Blüten vorbei. „ Ich will lieber feine abbrechen," meinte Marieliese, son tommt noch die Wassernige und zieht mich in die Tiefe." ,, Achtung!" rief Theo.„ Wir wenden jetzt um Führer Truppen: bt. A.R. 5 Burg) und d fraftwagenna Am Di Blauen( 3 beherrschend aber dort( h Clarenden S Run gel feine benach feitigen Borr ejant zunäch blonne zur G Bielleicht dachte der jun Bunte Pa Tag der Gee gelb funfelte d Wohlfein, Tre Blide af das shen perg allmeister Theo leert Die Bezi fe, daß wir Deutschen Mei Ueber den nge wirrter bufteten au Theo erhof Nun fahr enig mutlos. Marielieje biegelten. Ginmal Breit legte sich das Boot auf das Wasser. Marieliese schrie leicht auf. ,, Wir haben eben mit dem Wind gefehrt," lachte der Mittelstürmer. In der Regel tut man das nicht, weil es ge ,, Jawohl," antwortete er diensteifrig. Wieviel Zimmer fährlich ist. Aber bei solch' schwachem Wind hat das natürli wünschen die Herrschaften, eins oder zwei?" ,, Zwei," sagte Theo und wurde ein wenig verlegen. ,, Natürlich, die können Sie haben. Wunderschön gelegen nach dem Garten heraus." ,, Wir möchten jetzt eine Stunde segeln und dann halb acht Abendbrot essen." gegen ,, Schön, wird alles besorgt..." Sie gingen zum Strande. Der Wirt tam eilfertig hinterher gelaufen. ,, Hier haben die Herrschaften noch zwei Kissen. Es sitzt sich dann gemütlicher." Langsam glitt das Bott über das Wasser. Leise knarrte die Segelstange. Marieliese hatte sich in die Kissen zurückgelegt und sah an dem weißen Segel vorbei in den blauen Herbsthimmel. Theo betrachtete sie mit zärtlichen Bliden. ,, Wie hell und klar ist heute die Luft," sagte Marieliese träumerisch.„ Nur ein paar weiße Wolken zieh'n über uns dahin. Ich bin schon mit dem Flugzeug durch die Wolken ge= fahren, da waren sie nur trübe, nebelnasse Luft. Aber von hier aus heben sie sich so wunderschön vom Himmel ab, wie weiße Watte auf blauer Seide..." Ginschläfernd gludste das Wasser gegen die Bordwand. Das Segel flatterte. ,, Bei einer solchen Mütze voll Wind kommen wir faum von der Stelle," rief Theo etwas ärgerlich.„ Sie müssen mal einen Pfennig ins Wasser werfen, das soll nach Meinung der Seeleute ja helfen." ,, Ich bin nicht abergläubisch," sagte Marieliese und ließ ihre Hand durchs Wasser gleiten. nichts zu sagen. Wir müssen jetzt versuchen, wieder an Land zu kommen. Gegen Abend schläft der Wind sicher ganz ein." Langjam zog das Boot seine Bahn. Ein silberheller Strei fen glänzte hinter dem Kiel. Vom Land her flangen Gloden ,, Sie läuten den Sonntag ein," sagte Theo und strich sich das blonde, krause Haar aus dem Gesicht. Um sieben Uhr langten sie wieder bei der Anlegestelle an ,, Das war eine schöne Fahrt!" rief Marieliese und sprang aus dem Boot. ,, Das Abendbrot ist gleich fertig. Es wird sofort im Klub zimmer gedeckt," beteuerte der Wirt, als die beiden Fahrgäste wieder in der Veranda saßen. Er schob Theo das Fremdenbuch hin. ,, Eine kleine Formalität, bitte schön..." Theo trug seinen und Marieliesens Namen ein. Der Wit überflog prüfend die Eintragung. ,, Also find Sie doch Theo Hansen, der bekannte Mittel stürmer! Das habe ich mir gleich gedacht! Früher habe i auch aktiv gespielt, aber ein so vorzüglicher Spieler wie Si bin ich natürlich nicht gewesen." Pett di man nich op'n Slips,' dachte Theo. ,, Und das gnädige Fräulein ist aus Amerita! Direkt aus New Yort! Welche Ehre... Einen Augenblid, meine Hert schaften, das Abendbrot ist sofort fertig." Theo und Marieliese aßen mit gutem Appetit. Nach dem Essen zündeten sie sich eine Zigarette an. Sunben perle Theo ftreid 34 bagf Gerne. J itteilen." Der Wirt Wünschen Er mies a dem Progra Berlin üb O ja," rie Gie hören imme des A Theo erhob Marielieje In den let bemerkbar, nannte Wo nem Sport en ,, Wir wollen uns auf die Veranda setzen und eine Flajahren tein Sp Wein trinken," schlug Theo vor. So jung fammen wir nich wieder zusammen." ,, Das ist wohl wahr." Kraft und G an will. Wohl Nr. 37 Is die, die die Volls ischen Anstalt vermil aftlicher Tätigkeit das erforderliche Maß an Samstag, den 17. September 1932. Die ,, Gießener Zeitung" diesjährigen Reichswehrmanöver, recht glaubhaft. Hätte außerordentlich beteiligt war, fanden in Nordthüringen, in dem Bu Gericht begeben, jo Dreied Mühlhausen- Sondershausen- Langensalza statt. Die Geterjahren, daß ihm in fechtslage am Dienstag früh war folgende: an denen unser Gießener Bataillon( I./J.-R. 15)| seitige Flankenbewegungen nach Norden sich die Kampfhandlung in höheres Gehalt z , wenn dies Manöver n Finanzministers ge präsidium erhielt, b Die rote Armee( stärker als der Feind", blaue Armee) hat als Angreifer, von Südosten tommend, bis zum Abend des 12. 9. in erfolgreichen Kämpfen die allg. Linie Höhe Leithe 3 Kilometer westlich Blankenburg) Neunheiligen Thamsbrüd Weberstedt erreicht. Die Fortsetzung des AnSchönstedt - - er nie etwas mit Begriffs Richtung Hüpstedt ist für den 13. 9. befohlen. e. Vor Gericht erklär Polizeipräsident gehö ind diese Herren. S n und mittleren Beam Das auf dem offenen rechten Flügel von Bad Tennstedt über Ebeleben als Korpsreserve vormarschierende verstärkte 14. Jnf.- Regt., dem die Korps- Aufklärungsabteilung terstellt ist, hat Befehl erhalten, am 13. 9., nördlich Mühlhäuser unverlagern will, dann aber entschließt sich der rote Führer, den Stier bei den Hörnern zu paden und den Mehlisch frontal und durch Flankenangriff von Südwesten her zu nehmen. Ein faures Stüd Arbeit! Langsam, sehr langsam zwingt sich der rote Angriff aufwärts, da die schweren Waffen nur mit Mühe nachgebracht werden. Da, 12.15 Uhr, gibt es eine Bewegung auf dem äußersten linken roten Flügel. Graue Ungetüme rasen feuernd im Zickzac heran. Tantangriff! Tantangriff mit Attrappen, wie es Versailles fordert, Aber schneidig gefahren und schneidig von den Blauen auf der Kuppe mit Tantabwehrmaßnahmen bekämpft. Manche Riesenschildkröte muß nach Schiedsrichterspruch stoppen und die Verlustflagge zeigen. Und vielleicht hätte Rot doch noch unter schweren Opfern den Mehbie en für enbehrlidhardt vorgehend, vorzustoßen, um dem tuft es Uhr: Examien für die als erleichtert worden und Können. Wenn mit dessen Zurüdgehen gerechnet wird, am Duen( nördlich der Linie Hüpstedt Holzthaleben) vorzulegen. Das Regiment, Bellstedt anmartwas geistesarmen Beauf Straße Großenehrich- Wenigenehrich. ihnen aber Anfang der Vorhut den Osteingang von Rockstedt. Die Korps- AufklärungsabteiLandrat ja ſeinen ja lung hat 4,30 Uhr Ebeleben erreicht, um von dort aus auf die den Aſeſſor, und de Söhen südlich Holzthaleben vorzugehen und in Richtung HüpStat. Beobachter" wurde na 5 Voltes!" Aber au bei Gießen. etwa 400 Meter Do t gegen 2.30 Uhr ges Menschenleben zu Joachim Handte fu Flugleiters Friedr. Re wagen von Gießen na üfung abzulegen. Bei A.- 6. Berlin und ch Ablegung der P dfahrt nach Gießen Nebels wurde him en sehr schwierig. der Baum vor seinem 3. Dadurch wurk bet ite der Fahrtrichtung en Anprall wurden die n. Der Führer Handl stedt aufzuklären. Das Bild ist sofort ein anderes. Die friegerischen Situationen sind verschwunden; friedlich stehen Blau und Rot gegenüber und dazwischen die Gruppe der Schiedsrichter um die Maßgeblichen mit den roten Streifen. Auch ein ausländischer Offiz zier, wohl ein diensttuender Chilene, ist darunter. In einstün diger Besprechung, die die Presse dank des verständnisvollen Entgegenkommens des Divisionskommandeurs, Generalleutnant Liebmann, mit anhören kann, werden Verlauf und Maßnahmen Führer Rot: Oberst Blaskowitz( Kmdr. des 14.( Bad.) durchgesprochen. Klar und einfach erläutert Generalmajor Inf. Regt.). Truppen: J.-R. 14( Konstanz, Tübingen, Meiningen). 3. Abt. A.R. 5( Ludwigsburg), Pion.- Batl. 5( Ulm), 2. Komp. Kraftf.- Abt. 5( Ulm) mit Kampfwagennachbildungen, Teile des R.-R. 18 und die 3.( mot.) Komp. des Pion.- Batl., 5 als KorpsAufklärungsabteilung. Die blaue Armee ist in der Nacht, unter Belassung von Nachhuten am Feind, zurüdgegangen, um sich am 13. 9. am Südrand des Volkenroder Waldes und auf den Höhen nördlich und westlich Mühlhausen erneut nachhaltig zu verteidigen. VerStärkungen sind im Anmarsch. Von diesen erreicht das von Worbis anmarschierende verstärkte 15. Jnf.- Regt. am 13. 9. 6,30 Uhr mit der Vortruppfompagnie den Nordeingang von Hüpstedt mit dem Auftrag, in Gegend südlich Holzthaleben Flanke und Rücken der blauen Hauptkräfte zu schützen. Die 6 Uhr in Horsmar eingetroffene Aufklärungsabteilung 7 hat Befehl, die Höhe Mehlisch( 2 Kilometer südostw. Holzthaleben) zu erreichen und in Richtung Ebeleben aufzuklären. Führer Blau: Oberstlt. Gabde( b. Stab J.-R. 15). Truppen: J.-R. 15( Kassel, Gießen, Eisenach, Weimar), 1. Wbt. A.R. 5( Fulda), Teile des R.R. 18( Cannstadt, Ludwigsburg) und die 3. Komp. Kraftf.- Abt. 5( Kassel) mit Panzernesdorf in Ostpreußen traftwagennachbildungen als Aufklärungsabt. 7. en, während sein Se chs auf der Stelle tot Sperrt. In nach Wieled wird Wiejeder Weg von renze für den Vertebr eres gesperrt. Umlei Se über die Karlsruhe ngsschilder sind zu be aar Wassertropfen eutschem Wasser get jeine gefunden 3äh cher nur mit Luft." uf und wischte fich die ge ich aus," sagte fi ,, O, jeh'n Sie, da stehe eiten Blättern und meinte Marielieje ,, mich in die Tiefe." Den jest um... Wasser. Marieliese " gefehrt," lachte n das nicht, weil es g Wind hat das natur Am Dienstag( 12. 9.) werden von uns in Keula die Blauen( J.-R. 15) gesichtet. Sie streben, den Mehlisch, die beherrschende Kuppe im Manövergelände, zu gewinnen, finden aber dort schon die Roten, das J.-R. 14, mit seinen ersten auftlärenden Streitkräften vor, die jedoch vertrieben werden. Nun geht ein mehrstündiges Ringen um den Mehlisch und jeine benachbarten nördlichen Höhenzüge an. Aus dem gegenseitigen Vorrüden entwidelt sich ein Bewegungsgefecht. Interessant zunächst die beiderseitige Entwicklung aus der Marsch tolonne zur Gefechtsfront! Erst scheint es, als ob durch gegen= Vielleicht kommen wir überhaupt nicht wieder zusammen,' dachte der junge Mittelstürmer traurig. Bunte Papierlaternen brannten auf der Veranda. Dunkel lag der See. Hinter den Tannen stieg der Mond auf. Goldgelb funkelte der Wein im Glase. ,, Wohlsein, Fräulein Henderson, auf eine glüdliche Reise!" Ihre Blide begegneten sich. ,, Auf das Wohl Jhrer Mannschaft, Herr Hansen. Und daß es Ihnen vergönnt sein möge, in diesem Jahre die Deutsche Fußballmeisterschaft zu erringen." Theo leerte das Glas bis auf den Grund. ,, Die Bezirksmeisterschaft ist uns so gut wie sicher. Ich hoffe, daß wir sie ungeschlagen erreichen werden. Aber bis zur Deutschen Meisterschaft ist noch ein harter Weg..." Ueber den Wiesen lag weißer Nebel. Graue Nachtschmetterlinge schwirrten gegen die bunten Lampions. Dunkelrote Rosen dufteten auf dem Tisch. Theo erhob sein Glas und stellte es unberührt zurüd. ,, Nun fahren Sie Dienstag fort," sagte er traurig und ein rsuchen, wieder an La Denig mutlos. Wind sicher ganz ein." Gin filberheller St Cand her flangen Glod te Theo und strich fich bei der Anlegestelle ef Marieliese und spro Es wird sofort im Al als die beiden Fahrg hin. Đơn... ns Namen ein. Der W fen, der bekannte Mit gedacht! Früher habe züglicher Spieler wie Dachte Theo. aus Amerita! Dirett Augenblid, meine em tig." utem Appetit. Nad ben e an. Da fehen und eine Flajd o jung fommen wir ni hl wahr." Marieliese sah auf den See hinaus, in dem die Sterne sich piegelten. „ Einmal muß ja geschieden sein. Wir haben doch schöne Stunden verlebt..." Theo streichelte sanft ihre Hand, die auf dem Tische lag. „ Ich darf Ihnen schreiben?" fragte er leise. ,, Gerne. Ich werde Ihnen meine Anschrift von Paris aus mitteilen." Der Wirt tam auf die Veranda. ,, Wünschen die Herrschaften vielleicht etwas Musik?" Er wies auf den Lautsprecher an der Wand und blätterte in dem Programmheft. ,, Berlin überträgt gerade Tanzmusik." ,, O ja," rief Marieliese erfreut. ,, Sie hören jetzt, Sehnsucht', Blues von Benahky," tönte die Stimme des Ansagers aus dem Lautsprecher. Theo erhob sich.„ Darf ich um diesen Tanz bitten, Fräulein Marieliese?" ( Fortsetzung folgt.) Weekend In den letzten Jahren macht in Deutschland eine Bewegung ich bemerkbar, die einem englischen Beispiel folgend, das sogenannte Wochenende" einführen will. In England ist die finem Sport entsprungene Flucht aus der Stadt seit langen Jahren tein Sport mehr, sondern ein Schritt auf dem Wege ju Kraft und Gesundheit, den man nun auch in Deutschland tan will. Wohl tennen wir seit langen Jahren das Wandern Muff, der Uebungsleitende und Infanterieführer 5, den Verlauf des Manövers in seinem ersten Teil. * Mit umgestellten Verbänden gehen die Manöver am anderen Morgen( 14. 9.), und zwar schon sehr früh, weiter. Die Farben sind gewechselt, die Kriegslage hat der Oberkommandierende" Generalmajor Muff wie folgt angenommen: Die rote Armee, inzwischen verstärkt, hat aus nordwestlicher Richtung mit seinem linken Flügel vom Großen Weinberg aus mit Richtung über Ebeleben Richtung Schlotheim zum Angriff überzugehen. Hinter dem offenen Südflügel hat das bisher nicht eingesetzte 12 J.-R. 8.30 Uhr mit der Masse die Höhen ostw. Schernberg( beiderseits Straße Sondershausen Thalebra) mit dem 3. Batl.( bisher Divisionsreserve) die Dorfstelle Batzgerode( zwei Kilometer südlich Himmelsberg) erreicht. Das Regiment hat Befehl erhalten, über Ebelebener- Berg und Hoher- Berg vorgehend, sich in Besitz des Almenhäuser= Berges( südostwärts Schlotheim) zu setzen. Für den Angriff sind dem Regiment unterstellt: Aufkl.- Abt. 5, die sich seit 6.30 Uhr von Sondershausen aus im Vorgehen auf den Gänse- Berg ( südlich Thalebra) befindet und gegen die Linie Mühlhausen Langensalza aufklärt. 1. Abt. Art.- Regt. 5, die bei Immenrode in Stellung steht, 1. Komp. Pion.- Batl. 5, die mit der Beseitian Straße Sondershausengung von Sperren( Annahme) Hohenebra beschäftigt ist, sowie Kampfwagentomp. 5, die 10.30 Uhr auf Straße Sondershausen- Ebeleben mit Anfang am Südausgang Bebra eintrifft. Führer Rot: Oberst Kienitz( Kommand. des 15. J.-R.). Truppen: 15. Inf.- Regt.( Kassel, Gießen, Eisenach, Weimar) verstärkt durch 3. Batl. J.-R. 14( Konstanz); R.-R. 18 ( Cannstatt, Ludwigsburg) verstärkt durch einen Zug der 3. Komp. Kraftf.- Abt. 5 mit Panzerkraftwagennachbildungen als zu Rad und zu Fuß, aber das, was die Engländer uns lehren, geht über den Rahmen unseres Wanderns hinaus. Es ist in Verfolg eines Wortes Rousseaus die Rückkehr zur Natur", es ist ein Feierabend fernab vom Getöse der Stadt, fernab vom Wege der Eisenbahn, es ist ein Jubelruf der Freiheit, eine Verherrlichung der Unabhängigkeit von Zeit und Raum. Mit dem Wochenende ist in England das sogenannte Camping" verbunden, das ist das Campieren unter freiem Himmel, verbunden mit dem, was der vornehme Engländer ,, Picnid" nennt. Wir haben dieses Campieren bei unseren Wandervögeln gesehen, nur daß sie das„ Picnic" etwas prosaischer Abkochen“ nennen, und auch unsere Wanderradler haben schon vor Propagierung des Wochenendgedankens das sogenannte ,, Camping" geübt. Wanderer zu Fuß und zu Rade sind sich oft begegnet und preisend mit viel schönen Reden hat jede Wanderfakultät die Vorzüge ihres Sports gelobt. Man hat sich verständigt, und man darf sagen, daß die Freundschaft zwischen den Reitern auf Schusters Rappen und denen auf dem Rüden des Stahlrosses herzlich sich gestaltet hat, obwohl das Wandern zu Rade dem Wandern zu Fuß alljährlich eine Armee von Anhängern entzieht. Vielleicht ist der Ausdruck ,, entzieht" zu hart, weil die zum Radwandern übergehenden ehemaligen Fußwanderer ihrer alten Liebe nicht untreu werden. Es gibt nämlich beim Radwandern viele Gelegenheiten, in denen man zum Fußwandern zurückkehren muß, und so haben in den letzten Jahren die Radwanderer eine Kombination zwischen dem Wanderer zu Rad und dem Wandern zu Fuß vorgenommen. Der Fußwanderer empfindet es oft als beschwerlich, das für das„ Camping" erforderliche Gerät mitzunehmen, während der Radwanderer Kochtöpfe, Eßgeschirr, Bekleidungsstücke, D gö JH Nr. 37 Aufklär.- Abt. 5; 1. Abt. Art.- Regt. 5( Fulda); 1. Komp, Kraft.Abt. 5( Ulm) mit Kampfwagennachbildungen. Die blaue Armee. war in die Verteidigung gegangen und hatte die Aufgabe, so zu kämpfen, daß Rot die Unstrut nicht vor dem 16. September früh erreichen kann. Den ersten Widerstand beabsichtigen die blauen Hauptkräfte am 14. September in der Linie: Mäuse- Berg B 314 Hardt 335- Wald stücke nördlich Dom. Peuckendorf Waldstück Hausholz Mehlisch 430- Die Watte 443 zu leisten. - - Das am 14. September, 6 Uhr, in den Raum Schlotheim Marolterode neu herangeführte 14. Jnf.- Regt. hat Befehl erhalten, die erste Widerstandslinie nach Osten zu verlängern und hierzu die Höhen südlich der Helbe zwischen Großenehrich und Ebeleben zu gewinnen. Am Helbeabschnitt zwischen Phüringenhausen und Marksußra stehen seit 6 Uhr schwache blaue Sicherungen( Teile des 2. Batls. J.-R. 14). Blau soll bis zum Abend des 14. September die Linie: Wälder Gr. Horn Eichholz Oberholz AlmenhäuserBerg Alte Schanze Nordostrand Volkenroder Wald halten. Führer Blau: Oberstlt. Sieglin( b. Stab J.-R. 14). Truppen: J.-R. 14( Konstanz, Tübingen, Meiningen) ohne 3. Batl.( bei Rot), III./A.-R, 5( Ludwigsburg); Pion.- Batl. 5 ( Ulm) ohne 1. Komp.( bei Rot); 1 Zug R.-R. 18; ein Holzgeschützzug J.-R. 15; 3. Komp. Kraftf.- Abt. 5( Kassel)( ohne 1. Zug) mit Panzerkraftwagennachbildung. Bei den Reichswehr- Herbstübungen am 14. und 15. September in Thüringen. Von unserem Spezial- F.K.- Berichterstatter wird uns darüber vorerst furz folgendes geschrieben: Die wellige, ziemlich waldlose Gegend zwischen Langensalza, Mühlhausen und Sondershausen war am 14. und 15. September der Schauplatz friegerischer Ereignisse, die allerdings unblutig verliefen. Das Infanterie- Regiment Nr. 14( Garnisonen: Konstanz, Meiningen, Tübingen, Donaueschingen und Villingen) und das Infanterie- Regiment Nr. 15( Garnisonen: Kassel, Gießen, Eisenach, Weimar und Marburg) kämpften mit zugeteilten Waffen( Artillerie, Straßenpanzerwagen, leider nur Attrappen, Pionieren und Nachrichtentruppen) gegeneinander. Es sollten die hinhaltende Verteidigung und der Angriff gegen einen in dieser Art fechtenden Gegner geübt werden. Wenn auch das Wetter anfangs sich zweifelhaft zeigte, so war dennoch eine sehr große Menge Zuschauer zu Wagen und zu Fuß, besonders auch zahlreiche Schulklassen mit ihren Lehrern, in das Manövergelände gewandert; ein Zeichen, daß der militärische Geist dem deutschen Volte noch nicht ganz entschywunden Diejenigen, die die Manöverschlachten vor dem Weltfriege miterlebt haben, werden den sehr großen Unterschied zwischen der früheren und der jetzigen Kampfweise festgestellt haben. Die große Leere des Schlachtfeldes ist das Kennzeichen der modernen Kriegführung; nur dünne Infanterielinien, allerdings mit den überall wertvollen Maschinengewehren, die es bekanntlich lange vor dem Krieg überhaupt nicht gab. Dagegen konnte man die erhöhte Tätigkeit bei den führenden Stäben erkennen, die die weit auseinandergezogenen Truppen sicher leiten müssen. Bessere Nachrichtenmittel stehen hierzu gegen früher zur Verfügung. Drahtlose Meldungen, Fernbelichtungen fonnte man sehen; besonders fielen aber die fast tollkühn fahiſt. - Schlafsäde, das Zelt, Regenmantel, Kamera und Guitarre an seinem Rade leichter unterbringen kann. Hat der Radfahrer in seinem Rade einen Padesel, so muß der Fußwanderer alles selbst tragen, und diese Last fällt namentlich älteren Wochenendschwärmern schwer. Der Radfahrer ist Herr über Raum und Materie. Er fann alles Gepäd mit sich führen, ohne seinen Körper zu belasten und die Lungen durch einen schweren Rudsad in ihrer Tätigkeit zu behindern. Er kann weiter kommen als der Fußwanderer, und er tann sein Wochenende in gottesgewollter Einsamkeit verleben, wenn er das Radwandern mit dem Fußwandern verbindet. Man findet heute in jedem Gasthof einen Raum, wo man sein Fahrrad diebessicher verwahren lassen kann, um als Fußwanderer an Orte zu gelangen, zu denen man auf dem Rade nicht zu gelangen vermag. Man fann querfeldein wandern, durch den Wald sich pürschen und sich frei ergehen, ohne auf sein Rad achten zu müssen, man kann sein Wochenende froh verleben und körperlich und geistig erfrischt nach Hause zurückkehren, sofern man seine Fahrt frühmorgens, wenn die Hähne trähen, beginnt. Das Wandern auf verstaubten Straßen macht kein Vergnügen und so muß man den Kameraden von Motors Gnaden zuvorkommen. Hat man in frischer Morgenluft sein Radlerziel erreicht und den Ritt auf Schusters Rappen begonnen, wird das Wochenende zu dem erhofften Genuß werden. Der Kampf für das Wochenende wird behördlicherseits unterstützt, und an alle, die Gottes freie Natur lieben, ergeht der Aufruf, das uns frei und frisch machende Wochenende zu einem Bestandteil unseres Lebens zu gestalten. Die Radwanderer sind auf diesem Kampf gerüstet, und man wird auch dies= mal wieder in allen Sonnabenden eine Flucht der Radfahrer aus den Städten sehen. Rein Lebewesen entzieht sich ungeftraft der Eigenbewegung. Samstag, den 17. September 1932. renden Kraftradfahrer auf, die in dem Beiwagen oder als Sozius die Nachrichtenoffiziere zu den im Kampf stehenden Truppen brachten. - Bis fast 7 Kilometer waren die Regimenter auseinandergezogen und in kleinsten Trupps wurde die Infanterie mit ihren schweren Waffen, Minenwerfer, die jetzt bis über 3000 Meter treffsicher schießen und leichte Artillerie fast ersezen fönnen, und schwere Maschinengewehre durch das Gelände recht geschickt geführt, ohne daß dabei trotz weiten Abständen der Zusammenhang verloren ging. Dies ist nur möglich, wenn bis zum geringsten Unterführer die Ausbildung einwandfrei ist. Das zeigte sich in hohem Maße bei allen Truppengattungen, die ja auf ein Zusammenwirken eingestellt sein müssen. Jeder, der den Uebungen beigewohnt hat, wird mit der Überzeugung das Manöverfeld verlassen haben, daß unsere seiner leider sehr stark beReichswehr in jeder Beziehung schnittenen Ausrüstung entsprechend seinen Mann steht. Lokales. Sonntagsgedanken. Als am ersten Tage der Schöpfung der große Gott aus der Ewigkeit hervortrat und dann die Welt formte und die Erde, da gab er ihr das Gesetz, fruchtbar zu sein. Und er schenkte ihr das Licht und die Sonne und den Regen. Dann begann ein großes Knospen, ein Blühen und Wachsen und ein Früchte= tragen unter seiner segnenden Vaterhand. Als dann über die Menschheit eine geistige Nacht gekommen war, schickte der Herr= gott noch seinen Sohn auf die Erde, auf daß er die Finsternis mit seinem göttlichen Lichte durchleuchte und eine neue geistige Fruchtbarkeit über die Menschen bringe. Die Sünde mußte der Gnade weichen, die Finsternis dem Lichte, die Ungläubigen wurden befehrt, den Verzweifelten gab er Hoffnung und die Liebe siegte über den Haß. Ein Strom des Lebens und der Fruchtbarkeit ergoß sich über diese Erde. Heute freilich hat vieles von dieser göttlichen Fruchtbarkeit 1 wieder eingebüßt. Der Glaube an einen Gott ist vielfach erschüttert und darum weicht auch die Hoffnung und die Liebe. Das Innere, das Persönliche der Menschen wird allmählich der Unfruchtbarkeit überlassen; es werden immer weniger, denen ihr Glaube wirklich Leben, Ueberzeugung, Kulturkraft alles ist, Und wir sind doch auf Erden, um Früchte zu bringen. Das ist freilich heute nicht leicht, wo an den Straßen und Wegen, die durch das Leben führen, so viel guter Samen zu Grunde gehen muß. Darum müssen wir auf die Wegweiser schauen, die das Christentum ausgestedt hat und hinhorchen auf die Wege, die gezeigt werden, die wohl über Steine und Dornen führen. Unser Christentum darf nicht nur äußerliches Gewand ſein, sondern es muß uns Seele sein. Wir brauchen christliche Säleute, Menschen, die geistige Früchte bringen können, Sonntags= kinder, die jedem Veilchen hinter jeder Dornenhede noch einen Lichtstrahl bringen. Der Sonntagsschreiber. * Festnahme wegen Erregung öffentlichen Aergernisses. Seit einigen Tagen trieb sich ein Mann in den Anlagen, besonders am Goldfischteich herum, der in unsittlicher Weise schulpflichtigen Mädchen gegenübertrat. Jetzt konnte seine Festnahme bei frischer Tat erfolgen. Es handelt sich um einen 41jährigen, verheirateten Schneider aus Gießen. * Festgenommen. In Schutzhaft genommen wurde der 46jährige Musiker Rudolf Scheurich aus Bernstadt, da er sich in Frauenkleidern am hiesigen Hauptbahnhof herumtrieb und durch sein Verhalten einen Menschenauflauf verursachte. * Geschäftsjubiläum. Auf ein 40jähriges Bestehen kann das bekannte„ Hotel Hindenburg" zurückblicken. Der Begründer des Geschäfts, Herr Heinrich Elges, Bümmert sich noch heute um den Betrieb, dessen Name mit dem studentischen Leben unserer Stadt eng verknüpft ist. Heute führt der Junior Adolf Elges im Sinne seines Vaters das„ Haus Hindenburg" weiter. * Warnung vor unbekannten Händlern, die von Haus zu Haus gehend, Eier feilbieten. Dieser Tage faufte ein auswärtiger Händler in einer der hiesigen Zweigniederlassungen einer auswärtigen Firma eine größere Menge ausländischer Eier. Er wurde von einem Beamten der Nahrungsmittelpolizei dabei angetroffen, wie er die aufgedrudte Kennzeichnung für Auslandeier( Holland) mit einer ätzenden Flüssigkeit entfernte; zweifellos in der Überzeugung, mit ausländischen Eiern ein weniger gutes Geschäft zu machen als mit deutschen Landeiern, als welche er sie voraussichtlich verkaufen wollte. Die Eier wurden schlagnahmt und der Händler angezeigt. Die Verbraucher werden gut tun, sich beim Einkauf von Eiern zu vergewissern, ob diese nicht Merkmale eines entfernten Stempels zeigen. Gleichzeitig wird an die Verbraucher die Bitte gerichtet, alle + Schwerhörige+ be= ,, Gießener Zeitung" ihnen bekannt werdenden Mängel auf diesem Gebiet zur Kenntnis der Polizei zu bringen. * Verlorene und gefundene Gegenstände. Das Verzeichnis über die im Monat August 1932 gefundenen bzw. abgelieferten Gegenstände tann an der Anschlagtafel im Flur des PolizeiDie eingesehen werden. amts, Landgraf- Philipp- Platz 1, Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Dienststunden des Polizeiamts. Dienststunden des Polizeiamts für den Publikumsverkehr ab 15. September d. J. sind von 8 Uhr bis 12 Uhr und von 15 bis 17% Uhr. Sams: tags von 8 bis 12 Uhr. Für Samstagnachmittag ist in der Zeit von 16,30 Uhr bis 17,30 ein Eildienst eingerichtet, bei dem aber nur Anträge, die unausschiebbar sind, erledigt werden fönnen. * Arbeitszeit der Angestellten im Einzelhandel. Das Polizeiamt teilt mit: Nachdem der Verein der Einzelhändler Gießen den Tarifvertrag für die kaufmännischen Angestellten im Kleinhandel gekündigt hat, ist bis zum Abschluß eines neuen Tarifvertrages eine Beschäftigung der Angestellten nur bis zu 48 Stunden wöchentlich zulässig. Die Geschäftsinhaber werden zur Beachtung besonders hingewiesen. * Vorsicht beim Pilzgenuß! Pilzsammler schützt Euch vor Vergiftungen und wendet Euch rechtzeitig an die Hessische Landesstelle für Pilz- und Hausschwamm- Beratung in Darmstadt, Fernruf 4755. Die Beratungsstunden finden Montags zwischen 3 und 6 Uhr am Ballonplatz 1 statt. In der übrigen Zeit ist die Beratungsstelle jederzeit erreichbar durch den genannten Fernruf. Ebenso werden schriftliche Auskünfte erteilt. * Straßensperrungen, mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. V.( AvD), Gießen. Die Ortsdurchfahrt Butzbach im Zuge der Straße Gießen Frankfurt a. M. wird wegen Gleisumbauarbeiten am 18. September 1932 von 6-15 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Nußallee und Taunusstraße in Butzbach. Die Provinzialstraße Selters- Or: Einj.- Abitur Institut Boltz- Ilmenau, Thür tenberg wird ab 19. September 1932 bis auf weiteres wegen Kleinpflasterarbeiten für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung über Bleichenbach- Bergheim und umgekehrt. Auch in sehr schweren Fällen hat die Werkzeuge aller Art seit 6 Jahren bewährte Breslauer Hör- Werkzeugliste gratis. tapfel geholfen. Kein Hörrohr, fein elettr. Westfalia Werkzeugcompany, Apparat. Bequem im Ohr bei jeder Art Tätigkeit zu tragen. Die Erfindung eines Ingenieurs, der seit seiner Kindheit sehr schwerhörig war. Notariell beglaubigte Dansschreiben mit voller Adressenangabe. Hagen i. W. 64. Wir suchen Unser Vertreter ist am Mittwoch, den verkäufl. Geschäfts21. September, in Gießen, Bahnhofs- Hotel, und Privathäuser, 1. Etg., von 9-19 Uhr, erteilt tostenlos Auskunft und nimmt Bestellungen entgegen. 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Am 29. und 30. Oftober dieses Jahres findet in Hanau, in der alten Garnisonstadt, die 1. Wiedersehensfeier des ehem. Res.- Inf.- Rgts. 88 statt. Die Adressen aller Kameraden, welche an der Feier teilnehmen wollen, sind an den„ Hanauer Arbeitsausschuß, zu Hd. von Kurt Hof= ader, Studienrat, Spessartstraße 6" mitzuteilen. Aenderungen im polizeilichen Meldewesen. Das Polizeiamt teilt mit: Ab 1. Oftober 1932 müssen die Formulare für die polizeiliche An, Ab- und Ummel= dung in doppelter Ausfertigung beim Einwohnermelde amt eingereicht werden. Formulare sind unentgeltlich beim Einwohnermeldeamt und bei den Polizeibezirken zu haben. Aus Nah und Fern. Hungen. Der am 26. September stattfindende Schweine-, Rindvich- und Krammarkt( Kirchweihmarkt) soll auch in diesem Jahre wieder mit einer Prämiierung von Rindvieh verbunden sein. Der weitaus größte Teil der Erwerbslosen in Hungen wie auch in den umliegenden Nachbargemeinden hat Beschäfti* Union** Diese Marke und keine andere! Nr. 37 gung im Wege des Freiwilligen Arbeitsdienstes gefunden. Bad Nauheim. Auch in diesem Jahre wird der Kurbetrieb ohne Unterbrechung während des ganzen Winters durchgeführt. Außer Bade- und Trinkkuren ist das Inhalatorium geöffnet, ferner stehen die Einrichtungen für Lichttherapie, für FangoDas Balbehandlung und die Moorbäder zur Verfügung. neologische Universitäts- Institut ist für diognastische Zwecke in Betrieb. Bad Nauheim. Bis zum 15. September 1932 betrug der Gesamtbesuch 21 543 Gäste, darunter 3585 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 2099 Gäste. Ochstadt( Krs. Friedberg). Nachdem jetzt der Etatsplan fertiggestellt ist, der mit rund 72 000 RM. abschließt, ergibt es sich, daß 27 700 RM. Umlage aufzubringen sind. Mainz. Da der Vorsitzende der Hessischen Handwerkskammer Nohl- Darmstadt sein Amt niedergelegt hat, ist eine Neuwahl vorzunehmen. Wie verlautet, ist als Nachfolger der Mainzer Stadtverordneten Josef Falk in Aussicht genommen, dessen Vater, der verstorbene Geh. Gewerberat Falt, dieses Ehrenamt nahezu 25 Jahre bekleidet hat. Rodheim a. d. Bieber. Hier werden bei Straßenbauarbei ten innerhalb des Ortes 63 Mann auf 20 Wochen beschäftigt. Wetzlar. Der hier wegen Falschmünzerei verhaftete Adolf Hofmann hat endlich, in die Enge getrieben, eingestanden, falsche 5- Marf- Stüde vertrieben zu haben. Marburg. Die Ortschaften Gladenbach, Rüchenbach, Morns= hausen, Darmshausen, Derbach und Engelbach im seitherigen Kreise Biedenkopf haben gebeten, nicht in den Dillkreis übernommen, sondern dem neuen Großkreis Marburg angegliedert zu werden. Biedenkopf. Die Kreisgemeinde Roßbach konnte aus dem abgelaufenen Rechnungsjahre einen Ueberschuß von etwa 2000 RM. in den neuen Etat einsetzen. Neue Bücher. Erkennen und erleben.( Der ,, Große Kopf" und der ,, Günst ling der Natur".) Von Dr. Friedrich Würzbach, Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser- Verlag G. m. b. H., BerlinCharlottenburg 2. Preis: 2,90 RM. Die Grundprobleme dieses Werkes ergeben sich aus der Ueberzeugung, daß der wissenschaftliche und der gebildete Mensch nicht miteinander identisch sind. Dieses Werk führt den Nachweis, daß zwei Grundtypen des Menschen, zwei Spezies auch im biologischen Sinne zu unterscheiden sind und die Menschheit besonders in unserer Zeit sich in diese beiden Typen scheidet. Piraten und Perüden. Von Pott und v. Boetticher. 60 S. R. Voigtländers Verlag, Leipzig. Kart. 1,20 RM. Die liberale Volkswirtschaftslehre als geistiger Träger und kulturell verbrämter Erhalter dieser Wirtschaftsgestaltung wird von den Verfassern auf ihren Ursprung zurüdgeführt, die der Bedarfs= deckung jedes arbeitenden Menschen dient. Wegen Geldnot! Erkältungskrankheiten, Ab Fabrit feine Maßanzugstoffe blau u. grau gestreift selten schön m 5,80 mt. u. 8,80 wt. 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