Nr. 27 mpit nicht für feine nicht Starfung der 1.6. chten. unditüde. wurden vielfach die ndstücks mitbewerte der Nenderung des swert ausgeschieden den. Dabei ist aber ute Maschinen un Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder RüdJendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. age- Konten enthalter 44. Jahrg. bsvermögen. ir noch Unternehmen o RM.( nach dem Tichtig. Wenn aud fetzt wurde, wird fi Sefchränkung erhöhen. itswert des Betriebs e als landwirtschaft Vermögen bewertet fbringungspflichtiger eshalb wichtig. et. t Mair. Band 1: Di 10 Geiten, 213 Abbil ichtstarten. Band II ichs. 306 Geiten, 200 lebersichtskarten. Ver W 62, Lutherstraße 14. RM., Band II in Lei t, zuverlässiger Me von Kilometern un Tag über die Alpe önnen mit gutem& aten, die Reise in e Ausstattung ist on uch einzeln abgegeben werden. Das Juliheft det 2 68) bringt in der hochinteressante Mit der Reichsgewalt r Verbrecher gewesen, en Verwidlungen die pfets für Recht und Coche" beginnt eine ten aufzeichnet. Om Badeort Juist eine erreicht man ein G dland" führt. Hir radschafts- Schule Schülern, die der J gend" eingebracht hat der neuen Münchne Bild. Seften nach den Rid Welt" in ihrem j erner gibt sie Ihnen ag in bezug auf die See oder im Gebirge. lein in Gießen ETTS teilte buch ahr ist jetzt zu gliedsbeiträgen, ndes- und Ver en, für Veranzählt, die Enden. enthoben. anlage 21 - Politische Rundschau. Die Verhandlungen zwischen Nationalsozialisten und Zentrum über die hessische Regierungsbildung haben einen im allgemeinen befriedigenden Verlauf genommen. Trotzdem ist die Wahl des Staatspräsidenten bis nach den Reichstagswahlen verschoben worden, weil beide Parteien offenbar Hemmungen für den Wahlkampf vermeiden möchten. Der Landesausschuß der Deutschen Volkspartei des Wahltreises Hessen- Darmstadt beschloß, den bisherigen Spitzenkan= didaten, den Parteiführer Dingelden, wiederum an die erste Stelle des Wahlvorschlages zu setzen. An der zweiten Stelle steht Bürgermeister Dr. Niepoth- Schlitz. Das Reichskabinett hat am Mittwochabend, bevor Reichs= tanzler von Papen und Reichsinnenminister von Gayl ihre Reise nach Neuded antraten, nach dem Vortrage des Reichs: arbeitsministers eine Verordnung über den freiwilligen Arbeitsdienst verabschiedet. Jm Reichsinnenministerium wurden in den letzten Tagen die Verhandlungen über die Verwirklichung eines Projektes fortgesetzt, dessen Kernstück darauf abzielt, dem Reich einen noch weitergehenden Einfluß auf den Rundfunk einzuräumen. Reichsernährungsminister v. Braun hat die Landwirtschaftsund Ernährungsminister der Länder zu einer Konferenz am 19. und 20. Juli nach München eingeladen. Gegenstand der Besprechungen sollen die Agrarfragen bilden. Im Einvernehmen mit dem Reichstagspräsidenten hat nunmehr das älteste Mitglied des Ueberwachungsausschusses, Abgeordneter Heimann( Soz.) den Ueberwachungsausschuß auf Freitag, den 22. Juli, einberufen. Der Völkische Beobachter" fordert in großer Aufmachung den Ausnahmezustand für das ganze Reich und die sofortige Dienstenthebung sämtlicher sozialdemokratischer Polizeipräsidenten. Der Aeltestenrat des Preußischen Landtags hat beschlossen, vor der Reichstagsneuwahl eine weitere Sigung des Preugischen Landtages nicht stattfinden zu lassen. Der neue Landtag für Mecklenburg- Schwerin wählte zum Landtagspräsidenten den nationalsozialistischen Abgeordneten Krüger- Goldberg, zum Vizepräsidenten den nationalsozialistischen Amtshauptmann Dr. Schumann- Wismar. Ministerpräsident wurde der nationalsozialistische Abgeordnete Gutsbesitzer Granzow- Severin. Der Saarländische Landesrat wandte sich in seiner Vollfizung in schärfster Weise gegen das Diktatur- Regiment der Saarregierung. Diese habe auf Grund des Saar- Statuts nicht das Recht, mit Notverordnungen zu arbeiten und damit die tämmerlichen Rechte der Saarvolksvertretung noch weiter zu beschneiden. Der preußische Innenminister hat für den 30. und 31. Juli wieder das übliche Verbot des Ausschankes von Branntwein erlassen. Die Ratsvertreter Englands, Frankreichs, Italiens, Belgiens und Desterreichs haben am Freitagabend in Genf das neue Anleiheprotokoll für Oesterreich unterzeichnet. Die außerordentliche Völkerbundsversammlung, in der die Türkei ihren Beitritt zum Völkerbund vollziehen wird, findet am nächsten Montag, den 18. d. Mis. statt. Die ordentliche Völkerbundsversammlung beginnt am 19. September. Der Generalsekretär des Völkerbundes ist vom Generalse= Iretär der Lausanner Konferenz gebeten worden, die erforderlichen Schritte zu der Einberufung einer Wirtschafts- und Währungskonferenz zu tun. Präsident Hoover hat nunmehr in einem an Senator Borah gerichteten Brief zu dem Lausanner Sonderabkommen Stellung genommen und erklärt, daß die amerikanische Politik gegenüber bem sogenannten Gentleman- Abkommen oder einer Vier- MächteEntente ihre volle Handlungsfreiheit bewahre. Die für Donnerstag abend im Tivoli in Dessau angesetzte Massenkundgebung der Eisernen Front ist von dem Anhaltischen Staatsministerium verboten worden. Wie der ,, Völkische Beobachter" ankündigt, wird Adolf HitLer im Flugzeug eine Reise durch Deutschland antreten. Er will in den beiden kommenden Wochen mehr als 50mal in Bersammlungen sprechen. Das Berliner Landgericht verfügte unter Androhung einer noch festzusetzenden Haftstrafe, daß der„ Angriff" seine Behauptungen über den Polizeivizepräsidenten Dr. Weiß zu unterlaffen hat. Die belgische Regierung hat beschlossen, dem französisch- englischen Vertrauens- Ablommen" beizutreten. Die Handelsvertragsverhandlungen, die seit längerer Zeit zwischen Desterreich und Ungarn geführt wurden, sind gescheitert. Die Räteregierung in Moskau ratifizierte den Neutralitätsvertrag mit Finnland und Lettland. Die mandschurische Regierung hat die sowjetrussischen Beamten, die sich weigerten, bei der Besetzung der Umschlagsstelle der oftchinesischen Eisenbahn die Schlüssel herauszugeben, entlaffen. Die entlassenen Beamten wurden verhaftet. Sie sol= len abgeurteilt werden. Zu großen Erwerbslosentumulten, die ohne Zweifel das Werk kommunistischer Aufwiegler waren, kam es am Freitag= Dormittag in Weimar. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 16. Juli 1932 Die Revolution, die im Staate Sao Paolo ausgebrochen ist, hat sich sehr schnell auf andere brasilianische Gliedstaaten ausgedehnt. Im Steinbruch ,, Auf dem Hohen Hagen" bei Dransfeld find 17 Kisten mit insgesamt etwa sieben Zentnern Sprengstoff und etwa 1000 Sprengkapseln gestohlen worden. Das rüdsichtslose Vorgehen der tschechischen Gendarmen gegen die Deutschen von Tetschen a. E. hat bereits zu einem scharfen Protest der sodetendeutschen Abgeordneten beim Innenminister geführt. Der Vorsitzende des Vereins zur Wahrung der gemeinsamen Interessen des Saargebietes Dr. Mag von Vopelius ist am Donnerstag im 60. Lebensjahre gestorben. Der bekannte tschechische Schuhfabrikant Thomas Bata ist am Dienstag tödlich verunglüdt. Bata startet um 3,30 Uhr morgens vom Flugplag Otrokowitz in Mähren mit einem eige= nen Junkersflugzeug. Schon nach einer Flugstrede von nur etwas über einem Kilometer stürzte das Flugzeug ab, wobei Bata den Tod sand. Auch der Pilot ist zu Tode gekommen. Rektor und Senat der Berliner Universität haben sich, nachdem nach erneuter kurzer Schließung das Universitätsgebäude am Donnerstagnachmittag wieder geöffnet worden war, entschlossen, die Gebäude der Universität erneut zu schließen, und zwar bis Montag früh. Die schwebende Schuld des Deutschen Reiches belief sich Ende Juni ds. Js. auf 1836,4 Millionen RM. gegen 1829,8 Millionen RM. Ende Mai. Kommt der Ausnahmezustand? Das Reichskabinett wird sich am Sonnabend mit den Besprechungen beschäftigen, die Reichskanzler von Papen und Reichsinnenminister Freiherr von Gayl mit dem Reich.präsiden= ten in Neuded hatten. Ueber das Ergebnis dieser Beratungen wird von amtlicher Seite nichts mitgeteilt. Auf Grund privater Informationen glauben wir aber zutreffend dahin unterrichtet zu sein, daß einstweilen mit der Einsetzung eines Reichskommissars für Preußen nicht zu rechnen ist. Vor allem will der Reichsinnenminister alles vermeiden, was nach etwaiger Beeinflussung des Wahlkampfes und der Reichstagswahl vom 31. Juli selbst aussehen könnte. Die Meinung des Freiherrn von Gayl in allen Ehren! Jmmerhin häufen sich doch die blutigen Vorkommnisse in den legten Tagen so beängstigend, daß wir lebhafte Zweifel hegen, ob sich bis zu den Wahlen mit den zur Verfügung stehenden Polizeifräften die Ruhe und Ordnung im Innern auch nur annähernd wird aufrechterhalten lassen. Unter Umständen wird sich bei einer weiteren Zuspitzung der innerpolitischen Lage das Reichskabinett doch mit dem Gedanken befreunden müssen, über das ganze Reich den Ausnahmezustand zu verhängen. Hindenburgs Danf für Papens Lausanner Arbeit. Reichspräsident von Hindenburg empfing am Donnerstag den Reichskanzler von Papen zum Bericht über die Lausanner Verhandlungen. Nach Entgegennahme des Vortrags sprach der Reichspräsident dem Reichskanzler seinen Dank für die in Lausanne geleistete Arbeit aus und bat diesen Dank auch den anderen Mitgliedern der Abordnung zu übermitteln. Hieran schloß sich ein gemeinsamer Vortrag des Reichskanzlers und des Reichsministers des Innern über innerpolitische Fragen." Die Wahlreden im Rundfunk. In der letzten Woche vor dem Wahltag werden alle großen und mittleren Parteien mit Ausnahme der Kommunisten Gelegenheit erhalten, ihr Wahlprogramm im Rundfunk vorzutragen. Hierzu erfahren wir, daß als Redner die folgenden Persönlichkeiten in Aussicht genommen sind: Für die Deutschnationalen Geheimrat Hugenberg, voraussichtlich am Donnerstag, für die Deutsche Volkspartei Dingelden, für die Wirtschaftspartei Drewitz, für die Bayerische Volkspartei Schäffer, für das Zentrum Dr. Brüning, für die Staatspartei Dietrich, für die Sozialdemokraten Wels. Wer für die Nationalsozialisten sprechen wird, steht noch nicht feſt. Die Reichstagskandidaten des hessischen Zentrums. Für die Reichstagswahl hat die Hessische Zentrumspartei folgende Kandidaten aufgestellt: 1. Reichskanzler a. D. Dr. Brüning, 2. Rechtsanwalt Dr. Bodius- Mainz, 3. Oberregierungsrat Knoll- Darmstadt, 4. Landtagsabg. Blank- Gaulsheim, 5. Stadtrat Diehl- Kastel, 6. Kaufmann Herd- Offenbach, 7. Hausfrau Else Hattemer- Darmstadt, 8. Lehrer und Generalsekretär Gahr- Kastel, 9. Landwirt Ludwig- Gonsenheim, 10. Faktor Schmitt- Harheim. Landtagswahlen in Thüringen. Der Thüringische Landtag, der am Freitag zu seiner letzten Sitzung zusammengetreten war, beschloß eine Abänderung des Wahlgesetzes, um damit die Möglichkeit zu schaffen, die Wahlen zu einem neuen Thüringischen Landtag gleichzeitig mit den Reichstagswahlen am 31. Juli vorzunehmen. Darauf wurde ein sozialdemokratischer Antrag angenommen, nach dem sich der Landtag mit Wirkung vom 30. Juli auflöst. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 28 Die heimische Scholle als Ernährungsbasis. Der Wandel der wirtschaftlichen Verhältnisse drinnen und draußen zwingt das deutsche Volt, sich mehr und mehr auf die eigenen Kraftreserven zu besinnen. Das gilt in erster Reihe von dem Gebiet der Ernährungswirtschaft. Vor wenigen Jahren noch war das deutsche Volt ein guter Kunde fremder Agrarländer. Für Lebensmittel aller Art, insbesondere für Getreide Gartenbauerzeugnisse, Molkereiprodukte etc. ausländischer Herfunft, zahlte Deutschland beispielsweise im Jahre 1927 4,3 Milliarden RM. Im Jahre 1931 belief sich die Nahrungsmitteleinfuhr insgesamt noch auf etwa 2 Milliarden RM., wobei man allerdings die starke Preissenkung in Rechnung stellen muß. Kaufte also jeder Deutsche im Jahre 1927 für rund 67 RM. ausländische Lebensmittel, so gab er im Jahre 1931 noch 30 RM. für diese Zwecke aus. Diese Entwicklung ist zwangsläufig. Die Absperrungstendenzen in allen Teilen der Welt sind gewachsen, die deutsche Ausfuhr stößt mehr und mehr auf ein Dickicht von Zoll- und Handelshemmnissen aller Art, der Absatz von deutschen Industrieerzeugnissen auf den Auslandmärkten sinkt. Das bedeutet: Rückgang des Zustroms von Devisen. Devisen aber sind notwendig, um die unentbehrliche Einfuhr ausländischer Rohstoffe für unsere Industrie zu bestreiten und darüber hinaus auch die Zins- und Tilgungsbeträge für die Auslandskredite abzudecken. Man muß also bei der Einfuhr dort zu sparen versuchen, wo es möglich ist: bei dem Import von Lebensmitteln nämlich. Bei dieser Sachlage gewinnt das von der deutschen Landwirtschaft zäh angestrebte Ziel, die Ernährung des Volks aus eigener Scholle sicherzustellen, erhöhte nationalwirtschaftliche Bedeutung. Der Anteil ausländischer Produkte am Nahrungsmittelverbrauch des deutschen Volkes betrug, nach Ermittlung des Jn= stituts für Konjunkturforschung, im Jahre 1927 beispielsweise beim Fleisch 8 Prozent, beim Brotgetreide 24 Prozent, bei Eiern sogar 37 Prozent. Im Jahre 1931 stellen sich diese Prozentsätze auf 1, 4 und 30 Prozent. Stellt man ferner in Rechnung, daß wir den Inlandsbedarf an Zucker und Kartoffeln seit langem bereits aus den Erträgen der heimischen Scholle decken konnten, so tann man ohne Uebertreibung sagen, daß das Ziel der Nahrungsfreiheit durchaus nicht mehr so fern ist, wie es vor einigen Jahren noch den Anschein hatte. Allerdings bedürfen die Verhältnisse insbesondere bei einigen Erzeugnissen der Viehzucht und des Gartenbaues noch der Besserung. In diesem Jahr ist der Import von Lebensmitteln weiter gesunken. Gewiß handelt es sich hier zu einem Teil um eine Folge der gewaltigen Kaufkraftschrumpfung im Inland und der wachsenden Not in breiten Volksschichten. Man wird jedoch in Rechnung stellen müssen, daß die Produktionsfähigkeit der Landwirtschaft bisher keineswegs restlos ausgeschöpft ist, und daß es gerade auf diesem Gebiet der tierischen und pflanzlichen Qualitätserzeugnisse sicherlich noch manche Möglichkeiten gibt, die Erzeugung auszuweiten und zu intensivieren. Vergleicht man nun den Import von Lebensmitteln aller Art in den ersten 5 Monaten des Jahres 1931 mit den Ergebnissen der gleichen Zeit dieses Jahres, so zeigt sich ein Rüdgang von 922 Mill. RM. auf 645 Mill. RM. Dieser Rüdgang fann nicht lediglich aus der Preissenkung erklärt werden, er ist zum Teil auch mengenmäßiger Art. Beachtenswert bleibt vor allem die Abnahme des Imports hochwertiger Produkte. So ist z. B. die Einfuhr von Molkereiprodukten( Butter und Käse) von 59 000 Tonnen in der Zeitspanne von Januar bis Mai 1931 auf 48 000 in der gleichen Zeit dieses Jahres zurüdgegangen; bei Import von Gartenbauerzeugnissen, also von Obst und Gemüse, ist eine Abnahme von 303 000 Tonnen auf 244 000 Tonnen zu verzeich nen. An der Senkung gerade dieser Einfuhrposten kann die deutsche Verbraucherschaft mitarbeiten. wenn fie fich von jeder einseitigen Bevorzugung ausländischer Produkte fernhält und daran denkt: Deutsche, lauft deutsche Waren. Zuchthausanträge im Norkus- Prozeß. Im Prozeß um die Ermordung des Hitler- Jungen Norkus in Berlin beantragte der Staatsanwalt gegen den StennesMann Kuhlmann und den Kommunisten Post je sechs Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust, gegen den Kommunisten Seeburg vier Jahre sechs Monate Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust, gegen den Führer der Moabiter Kommunisten Stolt drei Jahre Zuchthaus und drei Jahre Ehrverlust, gegen drei weitere Stennes- Leute je drei Jahre Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust, gegen die drei restlichen Angeklagten, einen Kommunisten und zwei Stennes- Leute Gefängnisstrafen von zwei Jahren und einem Jahr sechs Monaten. Das Urteil im Wormser Kommunistenprozeß. Mainz. Nach 5- tägiger Sihung des Schwurgerichts der Provinz Rheinhessen gegen 7 Wormser Kommunisten wegen Totschlags und schweren Landfriedensbruches wurde am Dienstag das Urteil gefällt. Der Arbeiter Ludwig Rebholz erhielt 10 Jahre Zuchthaus, der Arbeiter Karl Biegi 3 Jahre Zuchthaus, der Arbeiter Jakob Kaiser 2 Jahre Zuchthaus und der Arbeiter Albert Ludwig Dehoff 1 Jahr Gefängnis. Den zu Zuchthaus Verurteilten wurden die Ehrenrechte auf 5 Jahre aberkannt. Samstag, den 16. Juli 1932. Im Gewinde der Steuerschraube. Meiers Erbtante war gestorben und hatte ihrem lieben Neffen 50 000 Mark hinterlassen. Meier machte große Pläne. Aber wie katastrophal er sich verrechnet hatte, merkte er erst, als ihm die Steuerbehörde die Erbschaftssteuer abknöpfte. Da weinte er zum ersten Mal. Was übrig blieb, durfte Meier als sein Vermögen an sich nehmen. Er nahm es in Besit, und dies war für das Finanzamt ein Grund, ihn zur Vermögensstener heranzuziehen. Da weinte Meier zum zweiten Male. Nur im Handel steckt der Gegen! So sagte sich Meier und eröffnete mit einem Teil des Geldes ein Geschäftchen. Nachdem zehn Kauflustige sich nach den Preisen für Heringe und Schmierseife erkundigt, fünf Kunden auf Pump Zucker und Salz mitgenommen, zwei Käufer auf Stottern Senf und Margarine erstanden und jemand gegen bar ein Kästchen Zündhölzer gekauft hatte, war der erste Umsatz getätigt. Dieser Meinung war auch das Finanzamt und zog die Umsatzsteuer ein. Da weinte Meier zum dritten Male. Wer einen Laden hat, betreibt ein Gewerbe, und die Behörde betrieb alsbald die Einziehung der Gewerbesteuer. Da weinte Meier zum vierten Male. Was Meier ohnehin schon wußte, brachte der Buchabschluß am Ende des ersten Geschätfsjahres klar und zahlenmäßig zum Ausdruck, er hatte tüchtig zugebuttert. Was Meier nicht gelungen war, das gelang dem Finanzamt, denn dieses stellte einen ansehnlichen Gewinn fest und forderte die von dem Gewinn fällige Einkommensteuer an. Da weinte Meier zum fünften Male. Wie beabsichtigt, hatte Meier sich ein kleines Häuschen gekauft. Da er sich als Käufer verpflichtet hatte, sämtliche Kosten zu tragen, mußte er Grunderwerbs: und Vermögens: zuwachssteuer zahlen. Da weinte Meier zum sechsten und siebenten Male. „ Gießener Zeitung" Male. Auch mit der Kirchensteuer verschonte man ihn nicht. Da weinte Meier zum sechzehnten Male. Meier übertrug das Häuschen nunmehr auf den Namen seiner Frau. Für diesen Akt war Stempelsteuer fällig. Da weinte Meier zum siebzehnten Male. Prompt erfolgte auch die Erhebung der Grundvermögens-, Gebäude und Hauszinssteuer. Meier weinte zum achten, neunten und zehnten Male. Bald mußte Meier auch Krisensteuer weinte Meier zum achtzehnten Male. entrichten. Da Zur schnelleren Bedienung der Kundschaft gedachte Meier ein Motorrad zu benutzen. Er erhandelte einen fast ausgedienten Benzinesel auf Raten, konnte jedoch nicht damit fahren, weil er die fällige Kraftfahrsteuer nicht aufbringen konnte. Da weinte Meier zum neunzehnten Male. Als alle Versuche, zu Geld zu kommen, fehlschlugen, ergab sich Meier dem Alkohol. Er zog durch die verschiedenen Lokale und zahlte Bier, Hocker-, Vergnügungs- Steuern. Dann war dank der Steuerzahlerei der letzte Pfennig der Erbschaft weggesteuert. Vor Wut schäumte Meier, aber er weinte nicht mehr, um nicht zur Schaum- Wein- Steuer herangezogen zu J. Böning,( ,, Grüne Post" Nr. 17/32). Bierzehn Jahre Lohnraub? Meier war Mitgenosse des Ziegenzuchtvereins. Am Jahresschluß hatte der Verein einen Ueberschuß aus Deckgeldern zu verzeichnen, so daß jedem Genossen einige Mark Dividende ausgezahlt werden konnten. Bevor Meier den Betrag in die Finger bekam und ihn in Bier umseßen konnte, zog man ihm die Kapitalertragsteuer ab. Da weinte Meier zum e If= ten Male. werden. Lokales. Sonntagsgedanken. Nr. 28 In diesem haftigen Leben suchen wir nach Quellen der Kraft. Jm Alltag dieser Zeit fönnen wir sie nicht finden. Auch die Wirklichkeit gibt sie nicht. Ratlos stehen wir vor ihr. Manchmal kommt uns die Kraft aus der Pflicht: du mußt und du kannst, denn du sollst. Samstag, lernt und o rüchte und f Aber da ridte verbre Tiden Stellen bak je jedes ablehnen. G Seabe Wäh Ertläru prafident erklärt, d Verlags Jm Alter beenland un er Otto Roth Groß kann auch die Macht sein stiller Tage. Da fann deine Seele tief Atem holen, deine arme frongeplagte Seele. Stille Tage, die nur uns gehören, Tage, in denen Herz und Seele Rast halten, eine starkmachende Rast, Tage des Atem= holens, des Dichselbstbesuchens, Tage des Erwachens und Wachsens all deiner Kräfte. An solchen Tagen mußt du Zeit haben, um dich zu schauen, in dich und über dith. Da kannst du ein Neuer werden, ein Stärkerer. Stille Tage können Blü ten treiben, nach denen wir uns vergeblich gesehnt, die wir aus hartem Boden vergeblich zu treiben gesucht haben. Dort ist der Quell wundervoller Kräfte. Sie sprudeln aus dem Dunkeln, aus dem Schweigenden, aus dem Tiefen, aus dem Innern. Und daran erkennst du, daß du aus ihnen geschöpft hast, daß du nach nichts mehr verlangst als nach frischer Tat. Unter diesem Titel, allerdings ohne Fragezeichen, erscheint dieser Tage in der nationalsozialistischen Presse ein Artikel aus der Feder eines gewissen Edgar Bissinger, in dem an Hand der letzten Veröffentlichung des Statistischen Reichsamts über das für den Verbrauch verfügbare Durchschnittseinkommen der deut schen Bevölkerung der Sozialdemokratie und dem Zentrum der Vorwurf gemacht wird, daß in den 14 Jahren ihrer Regierung die Löhne in Deutschland immer weiter zusammengeschmolzen seien.„ Von Jahr zu Jahr, während überall im Reiche und in den größten deutschen Ländern die Sozialdemokraten und mit ihnen ihre schwarzen Genossen am Ruder waren, schmolzen die Löhne und Gehälter zusammen. Das tatsächlich verfügbare Einkommen wurde von Jahr zu Jahr geringer." Dieser Artikel ist geradezu ein Hohn auf die Sorgen des erwerbstätigen Bürgertums, dessen ungeheure Not nicht zuletzt dadurch hervorgerufen worden ist, daß unter maßgebender Führung der Sozialdemo tratie gerade das Gegenteil der nationalsozialistischen Behauptungen getan wurde. Jahrelang haben wir in Deutschland eine Uebersteigerung des Lohnniveaus ohne jede Rücksicht auf die volkswirtschaftlichen Möglichkeiten erleben müssen und noch weit bis in die Wirtschaftskrise hinein hat die Sozaldemokratie nur ein sehr geringes Verständnis dafür gezeigt, daß dieses weit überhöhte Lohnniveau zu mindest in der Zeit der Krise nicht aufrecht zu erhalten war. Was soll dieser Tatsache gegenüber die nationalsozialistische Behauptung, die Löhne seien dauernd gesunken, besagen? Meier war auch Mitgesellschafter einer G. m. b. H. Als er sich nach dem Zeitpunkt der Gewinnausschüttung erkundigte, wurde ihm klargemacht, daß man nach der für den Gewian zu entrichtenden Körperschaftssteuer leider von dem Gewinn nichts mehr erübrigt habe und eine Ausschüttung nicht in Frage komme. Da weinte Meier zum zwölften Male. Getreu dem Dichterwort: ,, Mensch sei helle, bleib Junggeselle", pendelte Meier unbeweibt in der Weltgeschichte umber. Die Freude hierüber wurde ihm durch die Abzapfung der Ledigensteuer gestört. Da weinte Meier zum dreizehn ten Male. Nur um der Ledigensteuer zu entgehen, heiratete er. Nunmehr mußte er neben seiner eigenen auch noch die Bürgersteuer für seine Gemahlin mitzahlen. Da weinte Meier zum vierzehnten Male. Für den Mops, den sich Meiers zulegten, war alsbald Hundesteuer fällig. Da weinte Meier zum fünfzehnten Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) ( 9. Fortsetzung.) Diese Märsche in der frischen Luft bildeten natürlich auch ein vorzügliches Lungentraining. Um möglichst schnell der Großstadt den Rücken zu kehren, fuhren die Spieler mit der Straßen= bahn bis zum Ausgang der Stadt. Von hieraus ging es dann in flottem Marsche durch Feld und Wald. Nach einer halben Stunde gab es eine Ruhepause, bis es dann wieder unter dem Absingen fröhlicher Lieder der Heimat zuging. Das Leib- und Magenlied der Mannschaft war das„ Landknechtslied". wurde jedesmal mit neuer Begeisterung gesungen: ,, Vom Barette weht die Feder wiegt und biegt im Winde sich. Unser Wams von Büffelleder ist zerfetzt von Hieb und Stich. Stich und Sieb und ein Lieb muß ein, ja muß ein Landsknecht haben." Der Lieblingsvers Adolf Müllers aber lautete: ,, Landknechtsleben, lustig Leben, in der Schenke Tag und Nacht. Sitt ein fauler Bursch daneben, der nicht trinkt und der nicht lacht: Schmeißt ihn raus! Einen Strauß muß ein, ja muß ein Landsknecht haben." Besonders die Aufforderung: Es Union Diese Marke und keine andere! Die Quellen des Lebens hört nur der rauschen, der in die Stille geht. Wer aus ihnen schöpft, lernt das Leben wieder lieben, für den ist auch wieder Sonne da, der wird wieder Schöpfer und kann aus einer zertrümmerten Welt wieder eine neue bauen. Auf dem Heimweg nach solchen stillen Tagen fühlst du den Gegen des Gottes tages und als ein Fröhlicher gehst du in das Leben zurück und zehrst lange als ein Beschentter von den reichen Gaben dieser stillen Stunde. Lerne: ,, In unseres Schaffens Drang und herbem Hasten, Ein Stück der großen Herzenskunst zu rasten!" Der Sonntagsschreiber. Gerüchte gehen um... Roth geftorbe m die Förd Dorben, und buchverlages Jabila Emil Rin auf eine 25jo fidh während wie auch des in weiten R * Nachfen endung von brude zu ben Es gibt Leute, die ein Interesse daran haben, ihre Umwelt in Aufregung zu versetzen; es gibt auch solche, die gern schlauer erscheinen wollen als ihre Umgebung, die sich wichtig machen wollen. Sie alle mischen absichtlich oder unabsichtlich Wahres mit Falschem und bringen es mit ihren Reden, Schrif ten und sonstigen Aeußerungen in Umlauf. So entstehen die vielen falschen Gerüchte, die gerade in der Gegenwart einen guten Boden haben; denn leichter als bei ausgeglichenen Verhältnissen sind die Menschen in Zeiten der Not zu beunruhigen; sie sind empfänglich für Gerüchte, aufregende Nachrichten und geheimnisvolle Flüstereien und Andeutungen. Falsche Gerüchte sind hartnädig, ihr Inhalt mag noch so falsch und dumm sein. Aber sie haben glücklicherweise einen Feind, gegen den sie immer verlieren: die Sprache der Erfah rung und der Tatsachen. Das gilt auch für Gerüchte über die Währung. Falsche Gerüchte hinsichtlich der deutschen Währung sind eigentlich im Umlauf solange wir unsere stabilisierte Währung haben, also seit bald zehn Jahren. Wie zahlreich und eindringlich sind Gerüchte über die Währung insbesondere im vorigen Jahr gewesen. Die Währung aber ist allen Gerüchtemachern und falschen Projekten zum Trotz stabil geblieben. Diejenigen waren die Dummen, die sich zur ,, Flucht in die Sach werte" und anderen Fehlern haben beeinflussen lassen. Erfreu licherweise hat das Publikum doch aus der Vergangenheit ge Da gingen einmal an einem heißen Nachmittage drei Fußballspieler spazieren. Sie hatten einen tüchtigen Durst, aber der nächste Gasthof war noch eine halbe Stunde entfernt. Da meinte der eine Spieler: Um uns die Zeit zu verkürzen, muß jeder eine Lüge erzählen. Wer's am besten kann, wird von den beiden anderen im nächsten Wirtshaus freigehalten'. Die zwei anderen stimmten zu. Da fing denn der Erste an zu erzählen: , Also da war mal ein Fußballwettspiel im hohen Norden. Die Luft war eisig falt, so ungefähr minus zwanzig Grad. Wie es nun kam, weiß ich nicht, jedenfalls wurde an den linken Außenstürmer überhaupt kein Ball abgegeben. Ein paar Mal lief er vergeblich von der Spielmitte nach vorne, und wieder zurück, bis er schließlich dachte: was nützt die zwedklose Lauferei? Jch stelle mich hier hin und warte, bis man mir von selbst den Ball zuspielt. Na, er wartet und wartet, bekommt aber keinen Ball. Vielleicht war er ein schlechter Spieler oder seine Kameraden hatten ihn in ihrem Eifer einfach übersehen. Endlich pfeift der Schiedsrichter: Halbzeit. Die Spieler verschwinden in ihren Kabinen, nur der linke Außenläufer bleibt unbeweglich stehen. Plötzlich winkt er mit den Armen und fängt an, jämmerlich zu schreien. Die Spieler stürzen herzu und sehen zu ihrem Schrecken, daß ihr Außenstürmer mit den Füßen am Boden festgefroren ist und sich nicht von der Stelle rühren kann. Na, mit heißem Wasser und einem Brecheisen haben sie ihn dann wieder aufgetaut und losgeeist." Schmeißt ihn raus!" sang er jedesmal mit wahrer Hingebung und großem Stimmenaufwand. Fast immer ging es auf diesen Wanderungen sehr lustig zu. Am meisten trug natürlich Adolf Müller zur Unterhaltung bei. Aber auch Bringhoff war kein Spielverderber. Er konnte sogar recht vergnügt sein. Am beliebtesten waren bei den Spielern die Ruhepausen, die unter munteren Scherzen und gegenseitigem Anulfen nur zu schnell vergingen. Bei einer solchen Gelegenheit, als die Spieler an einer schattigen Stelle im Walde lagerten, wurde Theo Hansen von allen Seiten bestürmt, auch einmal etwas zum besten zu geben. ,, Man zu, Theo," rief Günter Freund ,,, du hast heute den ganzen Nachmittag noch nicht viel gesagt." Junge, Junge, kann der aber lügen," meinte Adolf Müller. ,, Na, erzähl mal weiter, Theo." aftellern zu Dung dieser Nachfendung ger. tausend Zuschauer dem Sieger zu; der Schiedsrichter konnte, ohne auch nur im geringsten vom Publikum belästigt zu werden, den Plaz verlassen, und nach dem Umkleiden saßen beide Mann schaften noch eine Zeit lang gemütlich im Klublokal beisammen.' Da riefen die beiden anderen Spieler: Du hast uns die größte Lüge aufgetischt, dir gebührt der Preis...!" Umb 15. Juli 19 überführung den Ausbau wie für den Die Ueberführ 3wede werde ung zu beide chten find. ten herausgeh je zwei Bahnb Nachdem sich die Heiterkeit der Spieler über Theo Hansens Erzählung gelegt hatte, meinte Bringhoff:„ Der Schluß dieser Geschichte hat eigentlich einen etwas bitteren Beigeschmad. Diese Ausschreitungen, wie sie bei den Punktspielen leider oft an der Tagesordnung sind, schaden der ganzen Fußballbewegung ungemein. Wir dürfen die Schuld nicht so ohne weiteres dem Publi sum in die Schuhe schieben. Der Fußballspieler kann seine Zu schauer erziehen, wenn er selbst die nötige Sportdisziplin an den Tag legt. Gute Schiedsrichter, faire Spieler, und wir haben schon viel gewonnen. Ich bin überzeugt, daß Sie mich in dieser Hinsicht nicht enttäuschen werden." ,, Nun beginnt der Zweite: Da war vor einiger Zeit ein hochinteressantes Pokalspiel. Beide Mannschaften kämpfen wie die Löwen, aber das Spiel steht immer noch unentschieden 1: 1. Der Schiedsrichter sieht auf die Uhr, gleich muß der Schlußpfiff tommen. Der Ball geht über die Torlinie. Abstoß vom Tor. Nun hat diese Mannschaft einen Torhüter gehabt, der die Bälle gewaltig weit ins Feld befördern konnte. Dieser Hüne reißt nun alle Kraft zusammen, nimmt einen Anlauf, schießt, und der Ball fliegt... fliegt... und landet haarscharf und unhaltbar in der linken Ede des gegnerischen Kastens, vom Torwart nur mit den Fingerspitzen berührt. Tor...! Der Schiedsrichter pfeift. Der Kampf ist zu Ende und die Mannschaft mit dem phänomenalen Torhüter und Torschützen ist glücklicher Pokalsieger...!' Nun fängt der dritte Spieler an zu erzählen: Es fand einmal ein Punktspiel statt. Der Kampf wurde ziemlich hart durchgeführt, denn es handelte sich bei beiden Mannschaften um Aufoder Abstieg. Es waren ungefähr viertausend Zuschauer anwe send; jeder Verein hatte die gleiche Anzahl Anhänger auf dem jubelten nicht zweitausend, sondern vier,, Na, meinetwegen. Mir fällt da auch gerade so eine Ge- Plate. Als das Spiel zu Ende war- die bessere Mannschaft schichte ein. Hört mal zu: hatte gewonnen - Zeuge auf die haben diese s Stiftun und morgen i reich die Alte broffen, um di Das erste Punktspiel, in welchem die 1. Mannschaft unter ihrem neuen Trainer die Feuertaufe erhalten sollte, war noch immer nicht ausgetragen worden. Endlose Debatten innerhalb des Verbandes über ein neues Spielsystem für die Austragung der Meisterschaften hatten diese Verzögerung verursacht. In Freundschaftsspielen hatte die 1. Mannschaft allerdings schon ein paar Mal ihr Können mit gutem Erfolge erprobt. Aber ihr Sinn stand nicht nach billigen Lorbeeren. Sie wollte tämpfen... Endlich war das erste Spiel um die zwei Punkte endgültig für den kommenden Sonntag angesetzt. Am Freitag waren alle Spieler noch einmal im Klubhaus versammelt. Bringhoff er teilte ihnen noch einige Anweisungen und machte sie auf beson dere Eigenheiten in der Spielweise des recht starken Gegners aufmerksam. ,, Nun zeigen Sie, was Sie fönnen," schloß der Trainer jeine Ausführungen. ,, Keine Bange, wir werden das Kind schon schaukeln, meinte Theo Hansen zuversichtlich. Hitze u Mundw Feiten Schlaf b Pie aus der S rit Frau Bau Was, der Na, ich werde Et öffnete Ehe die Spieler auseinander gingen, sangen sie noch das Landsknechtslied. ,, Scharfes Aug' und flinker Lauf stehn auf uns'ter Fahne. Weit geht uns das Herze auf auf dem grünen Plane." and fang mit Gi m Theo rie Mensch, Spettafel, jon bat ist es den Gleich ne Kein Wu all gespielt b ote hab' ich ... Wie i Einfach to Ein schöner Sonntagmorgen, der gutes Wetter für den heute stattfindenden ersten Meisterschaftskampf versprach, 308 herauf. Theo Hansen lag noch im Bett und schlief den gesunden, amit. Aber bem Bett In einer Vi wette ben Raffe Du trintit weiß n age if bir gleidh d wenn du m Er fab auf d Beds Bröta Theo ladyte. Mensch, Ada ternem Mage Adolf Müller en feinem Te Run richte ne was ejen Als der Kaff ja gerne eine hen, wenn ich Foenden Wetti men mug Sab dich m teiner Bigare en. Nr. 2 wir nach Quellen ber wir fie night fin Ratios fteben mit w Caus der Pflicht: iller Tage. Da fam me frongeplagte Gee ge, in denen Herz u Rajt, Tage des Aten des Erwachens u Samstag, den 16. Juli 1932. lernt und verhält sich jetzt ablehnender gegen Währungsge= rüchte und sonstige Redereien. Aber da immer noch hier und da Zweifel bestehen und Getüdjte verbreitet sind, so ist es erfreulich, daß die verantwort lichen Stellen in letzter Zeit wieder ausdrüdlich betont haben, daß sie jedes Währungsexperiment und jede Inflationspolitik ablehnen. Sowohl die Reichsregierung wie auch die für die deutsche Währungspolitit verantwortliche Reichsbank haben jolche Erklärungen abgegeben. Und auch der frühere Reichsbantpräsident Dr. Schacht hat fürzlich in einer Rede ausdrüdlich erklärt, daß die deutsche Währung stabil sei. * Verlagsbuchhändler Otto Roth in Gießen †. Tagen mußt du 3 Hessenland und weit darüber hinaus bekannte Verlagsbuchhänd Im Alter von fast 83 Jahren ist am Dienstag der im über dich. Da fan tille Tage fönnen Bli blich gelehnt, die wi ler Otto Roth, Senior der hiesigen Verlagsbuchhandlung Emil Roth, gestorben. Der Verstorbene hat sich besondere Verdienste im die Förderung zahlreicher Wissenschaftler von Rang er,, Gießener Zeitung" Hof", auf dem Lindenplay, ist die Geburtsstätte dieser Verbindung. Das erste Kneiplotal war die Restauration Busch im Seltersweg, die nicht mehr existiert; der Wirt vom ,, Busche Garte" Heinrich Elges, zog um in sein neues Lokal, dem jetzigen ,, Hindenburg" und mit ihm auch die Chatten. Das erste eigene Heim war am Schiffenberger Weg, dann der ,, Andres", in der Sonnenstraße, dem 1925 das neue Chattenhaus in der Licherstraße folgte. Bei allem frohen Tun und Treiben war bei den Chatten auch für den Ernst des Lebens ein guter Kern zu finden und wir wünschen ihnen auch für die kommenden Jahre diesen guten, schönen Geist. * Gemeindetag der Martus- Gemeinde. Am morgigen Sonntag, den 17. Juli, ist auf der Hardt am Nachmittag der Gemeindetag der Markusgemeinde. Die Kinder des KinderGottesdienstes treffen sich zum gemeinsamen Gang nach der Hardt um 2 Uhr am Gemeindehaus in der Kirchstraße. gejuht haben. Dor worben, und war bahnbrechend auf dem Gebiete des Schul- Samstagabend 8,30 Uhr, im Café Leib über, Frauen und Naesprudeln aus den Buchverlages tätig. dem Tiefen, aus dem Du aus ihnen gejop als nach frischer Te er rauschen, der in ernt das Leben wieder da, der wird wiek rten Welt wieder eine folchen stillen Tagm nd als ein Fröhlid lange als ein Bejche Stunde. Lerne: herbem Hasten, - zu raften!" ntagsschreiber n... n haben, ihre Ummel olche, die gern lane ie fich wichtig mab oder unabsichtlich * Jubiläum. Am gestrigen Freitag konnte Bürodirektor Emil Kinfel von der Verwaltung der Universitätskliniken auf eine 25jährige Verwaltungstätigkeit zurückblicken und hat fich während dieser Zeit die Sympathien aller, der Aerzteschaft wie auch des Personals der Kliniken und darüber hinaus noch in weiten Kreisen der Bevölkerung erworben. * Nachsendung von Postsendungen. Zu Anträgen auf Nach sendung von Postsendungen sind möglichst die amtlichen VorDrucke zu benutzen, die an den Postschaltern und von den Postzustellern zur Abgabe bereit gehalten werden. Die Verwendung dieser amtlichen Vordruce gewährleistet die pünktliche Nachsendung der Post und liegt daher im Vorteil der Empfänger. * Umbau der Frankfurter- Straßenunterführung. Vom 15. Juli 1932 ab werden die eisernen Ueberbauten der Bahninberführung in der Frankfurter Straße durch neue ersetzt. Für den Ausbau der alten und Einbau der neuen Ueberbauten, sowie für den Abbruch der Widerlager muß die Durchfahrt durch die Ueberführung mit der größten Vorsicht erfolgen. Zu diesem 3wede werden in angemessener Entfernung von der Ueberfühung zu beiden Seiten Warnungstafeln aufgestellt, die zu beahten sind. In den Zeiten, in welchen die schweren Ueberbaude in der Gegenweten herausgehoben werden, werden außer den Warnungstafeln je zwei Bahnbeamten mit roten Flaggen versehen, die die FahrZeuge auf die Gefahren aufmerksam machen. Im Bedarfsfalle haben diese solange zu halten, bis die Gefahr behoben ist. it ihren Reden, Sh auf. So entstehen als bei ausgeglichen nder Not zu beunr aufregende Nachrichte eutungen. Inhalt mag nog glüdlicherweise eine * Stiftungsfest. Die Landsmannschaft Chattia begeht heute und morgen ihre 50. Jahrfeier und sind schon bereits recht zahlreich die Alten Herren der Verbindung in unserer Stadt eingeDie Sprache der Erichroffen, um diesen Jubiläumstag mitzufeiern. Im„ Frankfurter für Gerüchte über die ch der deutschen Wäh Dit unfere ftabilifierte n. Wie zahlreich und grung insbesondere im ber ist allen Gerüchte tog stabil geblieben ur, Flucht in die Sad fluffen lassen. Erjre der Vergangenheit g * Oeffentliche Frauenversammlung. Die Reichsleiterin der NSDAP.- Frauenschaft, Frl. Elisabeth Zander, spricht heute, tionalsozialismus“. * Kurzschriftverein von 1861 mit Damenabteilung e. V. Heute, Samstag, den 16. Juli, Vereinsabend mit Siegerehrung auf der„ Karlsruhe". Treffpunkt um 8,30 Uhr abends am Walltor. * Rabattsparvereine zahlten fast 25 Millionen aus. Die dem Reichsverband der Handelsschutz- und Rabattsparvereine Deutschlands, der vom 24. bis 27. Juli d. J. seinen dreißigsten Verbandstag in Karlsruhe abhält, angeschlossenen Handelsschutzund Rabattsparvereine haben im vergangenen Jahre der barzahlenden Kundschaft den Betrag von 24.5 Millionen Mark an erspartem Rabatt ausgezahlt. Das sind trotz Preisrüdganges und Kaufkraftschrumpfung noch 1,5 Millionen Mark mehr als im Jahre 1930, und die seit der Währungbefestigung bisher als Rabatt ausgezahlte Summe hat damit den Betrag von rund 100 Millionen Mark erreicht. * 11. Deutsches Sängerbundesfest. Etwa vierzig musikalische Veranstaltungen sieht diese elfte Zusammenkunft vom 21. bis 24. Juli in Frankfurt vor. Gie beginnt am Donnerstagmittag mit der Bannerübergabe auf dem Römerberg und den Bekenntnisreden an geweihter Stätte, im Krönungssaal der alten Kaiser. Am Freitag, 11 Uhr, ist eine Feier in der historischen Paulskirche. Nachmittags 4 Uhr folgt in der Festhalle eine Volksdeutsche Weihestunde.. Abends 8.30 Uhr ist in der Festhalle das Begrüßungskonzert. Bei den großen Massenchören der drei Hauptkonzerte handelt es sich dies= mal um Chöre neuerer Richtung und darum Harmonien auf ihre tonliche Wirkung hin zu erproben. Geben die Hauptkonzerte den Aufmarsch der beteiligten Bünde in systematischer Aufteilung, so haben die Gruppenkonzert darum nicht geringere Bedeutung. Nr. 28 Aus Nah und Fern. Bürgermeisterwahl in Butzbach. Buybach. In der letzten Stadtverordnetensitzung wurde gegen die Stimmen der Rechtsparteien der Bürgermeister der pommerschen Bade- und Kreisstadt Franzburg, Dr. Scheller, zum Bürgermeister von Butzbach gewählt. Dr. Scheller ist aus Kassel gebürtig und steht im 39. Lebensjahre. Seit 1928 war er Bürgermeister in Franzburg; er gehörte auch dem Reichs= tag an. Politisch steht er der Staatspartei nahe. Bad Nauheim. Bis zum 14. Juli 1932 betrug der Gesamtbesuch 13 913 Gäste, darunter 2251 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 3466 Gäste. Mainz. Die ersten Arbeiten zur Ausschlitzung des Mainzer Tunnels haben begonnen. Für die Erdbewegung dient ein mächtiger Bagger, der über 1000 Rubikmeter Erde bei achtstün= diger Tätigkeit aushebt. Insgesamt sind 130 000 Rubikmeter Erde abzutransportieren. Studentenwahlen in Marburg. Marburg. Die Kammerwahlen der Marburger Studentenschaft fanden unter zahlreicher Beteiligung statt. Wahlberech tigt waren 3835 Studierende. Die vier Wahlvorschläge brachten folgendes Ergebnis: 1. Nationalsozialistischer Deutscher Studentenbund 1511 Stimmen= 24 Size( 21 i. V.), 2. Ring Deutscher Studentinnen 112 Stimmen= 2 Size( 1), 3. Nationaler Blod 560 Stimmen 9 Size( 11), 4. Ueberparteiliche Arbeitsgemeinschaft, Katholische Korporationen und Freistudenten 201 Stimmen 3 Size( 3). Gültige Stimmen: 2384. 1 Ein Lehrstuhl für Arbeitsbeschaffung. Marburg. Die Kammer der Allgemeinen Marburger Studentenschaft hat einen Antrag ihres Vorstandes einstimmig an= genommen, Rektor und Senat der Philipps- Universität zu er= suchen, beim preußischen Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung die Einrichtung einer Professur für Arbeitsbeschaffung, Arbeitsdienst und Siedlung zu erwirken. Marburg. Der Oberhessische Gebirgsverein, der sich aus 18 Zweigvereinen in den Kreisen Marburg, Kirchhain, Frankenberg und Biedenkopf zusammensetzt, hielt unter zahlreicher Beteiligung seine diesjährige Hauptversammlung in Norded ab. Wie aus dem Jahresbericht ersichtlich war, hat der Verein das von ihm betreute 1500 Kilometer lange markierte Wegnetz nicht nur unterhalten, sondern auch durch Neumarkierung von Wanderstrecken wesentlich erweitert. Grauenvolle Minuten. Dieser Tage wurden zwei Arbeiter in einer großen Lederfabrit in Hofheim im Taunus im letzten Augenblick vor dem sicheren Tode gerettet. Sie waren bei der Arbeit in einem großen Lohetrichter gestürzt und konnten sich aus der Masse Für Reise und Wanderungen: Chlorodont Hitze und Staub erschlaffen den Körper besonders beim Reisen und Wandern. Eine kräftige Mundspülung mit dem herrlich erfrischenden ChlorodontMundwasser und eine gründliche Zahnreinigung mit Chlorodont- Zahnpaste wirken wohltuend, verschaffen das Gefühl der Sauberkeit und immer schöne weiße und gesunde Zähne hiedsrichter konnte, obeten Schlaf der Jugend. Plötzlich erwachte er durch Stimmen, eläftigt zu werden, den In faßen beide Mann Klublofal beifammen die aus der Stube nebenan tamen. Es war Adolf Müller, der mit Frau Bauer sprach. ,, Was, der Kerl liegt noch im Bett! Das ist doch die Höhe. t: Du hast uns die Ra, ich werde den Langschläfer schon aus den Federn bringen!" Er öffnete die Kammertümer, frempelte seine Aermel auf and fang mit lauter Stimme: eis...!" über Theo Hansens Der Schluß dieser en Beigeschmad. Die elen leider oft an der ußballbewegung ung ne weiteres dem Pu pieler fann seine ,, Schmeißt ihn raus! Einen Strauß muß ein, ja muß ein Landsknecht haben!" Theo rieb sich verschlafen die Augen. ,, Mensch, Adolf, mach' hier am Sonntagmorgen nicht so'n Sportdisziplin an Spektafel, sonst laß ich dich wegen Ruheſtörung abführen. Wie pieler, und wir hapäit ist es denn eigentlich?" daß Sie mich in di e 1. Mannschaft unt halten sollte, wat Lose Debatten innerh Cem für die Austrag gerung verursacht. ,, Gleich neun Uhr, du Schlafmütze." ,, Kein Wunder, wenn man die ganze Nacht im Traum Fußal gespielt hat. So etwas ist mir noch nie passiert. Fünf Tore hab' ich geschossen und jedesmal lag die Bettdecke drau= Jer... Wie ist denn das Wetter?" ,, Einfach tadellos. Nun mach' man schnell, daß du hochbramst. Aber sieh zu, daß du nicht mit dem linken Fuß zuerst 1. Mannschaft allerdinus dem Bett steigst!" gutem Erfolge erpro Lorbeeren. Sie wo e zwei Punkte endgül Am Freitag waren jammelt. Bringhoff und machte fie auf be es recht starten Geg en," schloß der Tra Kind schon schaufel gen, fangen fie noch Aug' und flinter La uns das Herze auf unf'ter Fahne rünen Plane." gutes Wetter für be haftstampf verfprad und schlief den gefunder In einer Viertelstunde war Theo angezogen. Frau Bauer Dette den Kaffeetisch. ,, Du trinkst doch auch eine Tasse Kaffee mit, Adolf?" Ich weiß nicht, Theo... Na, meinetwegen. Aber das age ich dir gleich, mehr als fünf Tassen trinke ich bestimmt nicht n wenn du mich noch soviel nötigst." Er sah auf den Brotteller. ,, Sechs Brötchen? Ja, sag mal, Theo, willst du denn keins" Theo lachte. ,, Mensch, Adolf, laß doch mal deine faulen Witze. So auf hüchternem Magen, das hält ja keiner aus." Adolf Müller strich sich ein Brötchen und legte das zweite teben seinem Teller. ,, Nein," lachte Theo. Wart mal, ich glaube, da kommt noch Besuch. Das ist sicher Günter Freund." Da trat der Genannte auch schon ins Zimmer. ,, Das ist ja sein, daß du kommst, Günter!" rief Adolf Müller. Theo will gerade eine Zigarette spendieren." „ Ich bin dabei," meinte Günter. ,, Na, denn man zu," willigte Theo ein.„ Seinen Gästen muß man ja entgegenkommen." ,, Eigentlich ist es ja Unsinn, daß wir rauchen," meinte der Mittelstürmer schuldbewußt. ,, Was Bringhoff wohl sagen würde, wenn er uns hier so rauchen sähe?" ,, Der würde bestimmt nichts sagen," meinte Günter und blies den Rauch durch die Rase. ,, Weil er vor Schred sprachlos wäre?" ,, Ne, das gerade nicht. Aber er hat eine besondere Art und Weise, einen scharf anzusehen ohne was zu sagen. Das ist noch viel schlimmer als wenn er eine große Strafrede halten würde. Ich hab' das neulich mal erfahren. Da hatten wir doch Uebungsspiel gegen die Reservemannschaft. Den Abend vorher hatte ich Geburtstag gefeiert. Viel getrunken hatte ich bestimmt nicht. Aber wenn man im Training ist und nur ausnahmsweise mal etwas trinkt, kann man natürlich auch nicht viel vertragen. Na, den Ausgang des Spiels wißt ihr ja. Drei Bälle, die ich sonst bestimmt gehalten hätte, mußte ich passieren lassen. Ich war einfach unsicher. Vielleicht kam es auch bloß davon, daß ich mir selber einbildete, durch den konsumierten Amkohol nicht so auf der Höhe sein zu können. " Wie nun das Spiel zu Ende ist, geht es ja zur Kritik ins Klubhaus. Vor der Tür treffe ich mit Bringhoff zusammen. Damit er mich gleich in der Besprechung nicht zu sehr heruntermachen sollte, sagte ich zu ihm:„ Ich weiß nicht, Herr Bringhoff, was heute mit mir los war. Drei Tore hätte ich wohl verhüten können. Aber es ist ja eine alte Tatsache, daß ein Spieler nicht jeden Tag gleich gut in Form sein kann Ich wollte eigentlich noch mehr sagen, aber da gudte er mich bloß an. Den Blick vergesse ich in meinem Leben nicht. Ich wurde tot wie ein ertappter Dieb. Dann sagte Bringhoff langsam: ,, Es ist eine alte Tatsache, daß ein Spieler, der im Training nicht einmal die einfachsten Grundregeln befolgt, nicht jeden Tag gleich gut in Form sein kann. Damit ließ er mich stehen. Ihr könnt euch denken, wie ich mich geschämt habe. Aber in der Kritik nachher verfuhr er doch sehr glimpflich mit mir. Da sagte er bloß:„ Zu den Leistungen unseres Torwarts im heutigen Spiel möchte ich nichts bemerken. Dazu bietet sich vielleicht im nächsten Spiel besser Gelegenheit..." Ja, jo ,, Hab' dich man nicht so," meinte Adolf. ,, Rüd man ruhig rücksichtsvoll fonnte er auch wieder sein. Er ist doch ein feiner Kerl." ,, Nun richte dich nicht nach mir, Theo, du weißt, ich mag erne was essen..." Als der Kaffeetisch abgeräumt war, sagte Theo:„ Ich würde ja gerne eine Zigarette anbieten, Adolf, aber du wirst verhen, wenn ich in Anbetracht des in ein paar Stunden stattInbenden Wettspiels mit schwerem Herzen davon Abstand ehmen muß." hit einer Zigarette heraus." ,, Das stimmt," meinte Adolf Müller.„ ,, Und wenn wir eben bloß eine Zigarette geraucht und dabei sogar noch ein schlechtes Gewissen gehabt haben, so ist das doch auch ein Zeichen dafür, daß das, was Bringhoff sagt, auch dann gilt, wenn er nicht unter uns ist. Dabei hat er uns doch eigentlich gar nicht mal direkt das Trinken und Rauchen verboten. Wie sagte er doch, als er zu uns kam: Es widerstrebt mir, über Ihre Lebensweise große Vorträge zu halten, viele Verbote zu erlassen und hinter Ihnen her zu spionieren. Ihre Leistungen zeigen mir viel besser, ob Sie sich so verhalten, wie es ein Sportsmann, der es ernst mit seinen Leistungen nimmt, geziemt. Sie haben mein Vertrauen und werden es sicher nicht mißbrauchen.' Da war der vorige Trainer Bittner doch ganz anders. Der fonnte stundenlange Vorträge gegen das Rauchen und den Alfohol halten. Bloß, daß ihm niemand zuhörte. Ich war auch einmal bei einem solchen Vortrag zugegen, als ich Ersatzspieler für Breitenbach war. Damals hatte Stard, unserer früherer Rechtsinnen, gerade den großen Krach mit Bittner gehabt und suchte nach einer passenden Gelegenheit, den Trainer zu ärgern. Na, Bittner hatte sich Stard gegenüber ja auch sehr gehässig benommen. Das hat sogar Dr. Bargmann zugeben müssen. Als Bittner nun über eine Stunde gegen Alkohol, Nikotin etc. ge= wettert hatte und wir nach Hause gehen wollten, sagte Stard ganz laut, so daß Bittner es hören mußte: Ja, das Rauchen ist eine schlimme Angewohnheit.' Dabei nahm er eine pechschwarze Brasilzigarre aus der Tasche und zündete sie an. Dann meinte er zu seinem Nachbarn: ‚ Dies ist übrigens ein feines Kraut, davon muß ich mir doch mal eine ganze Kiste bestellen...!' Nachher, wie er draußen war, hat er die 3igarre gleich weggeworfen, denn er rauchte sonst fast gar nicht. Aber seinen Zwed, Bittner zu ärgern, hatte er damit erreicht. Gewiß war das ein dummer Streich, von Stard, aber Bittner hatte doch auch viel Schuld. Es würde doch keinen von uns einfallen, Bringhoff gegenüber so aufzutreten." ,, Da hast du recht," stimmten die beiden anderen Spieler ihm zu.. Theo öffnete das Fenster. ,, Das Wetter ist wirklich großartig. Da ist auf dem Sportplatz heute nachmittag sicher Hochbetrieb. Was meint ihr, wieviel Zuschauer wohl kommen werden?" ,, Na, so sechs bis achttausend. Ein Punktspiel zieht ja immer am besten. Da kann ein noch so interessantes Freundschaftsspiel stattfinden oder sogar eine Mannschaft aus Honolulu fommen, so haben diese Treffen doch längst nicht die Anziehungskraft auf das Publikum wie ein größeres MeisterschaftsSpiel!" meinte Adolf Müller. ( Fortsetzung folgt.) Samstag, den 16. Juli 1932. nicht mehr befreien. Sie näherten sich immer mehr dem Zer-| fleinerungsmesser der Maschine. Ihre Hilferufe verhallten im Getöse der Maschine ungehört. Plötzlich verfündete die Sirene den Schluß der Arbeitszeit, worauf die Maschine abgestellt wurde und die Arbeiter aus ihrer Todesangst befreit werden fonnten. Nicht zu glauben! Eine glückliche Gemeinde ist der pfälzische Weinort Forst bei Beidesheim. Dort gibt es, wie man zu berichten weiß, feinen einzigen Erwerbslosen. Die Bürger brauchen Steuern nicht zu bezahlen. Das Reinvermögen der kleinen Gemeinde ,, Gießener Zeitung" Nr. 28 wird mit einer halben Million RM. angegeben. Man plaze| auch auf die Leibesübung muß der Körper vorbereitet werden. bitte nicht vor Neid! Berlin. Musikdirektor Max Wiedemann, der Leiter der Berliner Liedertafel und Bundeschormeister des Berliner Sängerbundes, erlag auf einer kurzen Erholungsfahrt in Leest bei Potsdam einem Herzschlag. London. Nach hier eingetroffenen Meldungen ereignete sich in dem chilenischen Hafen Talcahuano ein furchtbares Brandunglüd. In einem Lichtspieltheater brach während der Vorstellung Feuer aus. 20 Kinder verbrannten, 40 wurden verwundet. Turnen, Sport und Spiel. Davispokal Italien Deutschland 0: 1!! Der in Mailand gestern nachmittag begonnene Kampf um das Europa- Finale im Davispokal 1932 zwischen Italien und Deutschland brach gleich mit dem ersten Treffen zwischen Cramm und dem Jtaliener Palmieri einen erfreulicheren Erfolg der deutschen Farben: von Cramm schlug den ehemaligen BerufsDer Radsport bei den Olympischen Spielen Mit der Vertretung Deutschlands in Los Angeles hat der Sportausschuß des Bundes Deutscher Radfahrer seine in Amerika wohnenden Mitglieder Werner Lange- Wittig, Henry Trondle, Julius Maus, und Hubert Ebner betraut. spieler Palmieri in drei Sägen 6: 3, 6: 4, 6: 0, so daß Deutsch Interessantes vom Fußball land sofort 1: 0 in Führung gehen konnte und damit einen Vorsprung erreichte, der vielleicht für den Endsieg von ausschlaggebender Bedeutung sein kann. Das zweite Spiel Prenn Stefani mußte beim Stande Don 6: 1, 3: 3 wegen Regens unterbrochen werden. Tragischer Tod eines Sportlers Der norddeutsche Zehnkampfmeister Kalle, Wachtmeister bei der Polizei in Bremen, ist am Sonntag auf fürchterliche Art ein Opfer seines Berufes geworden. Kalle hatte sieben Kommunisten nach Waffen zu untersuchen. Die Festgenommenen führten aber außerdem noch Sprengförper bei sich, von de= nen einer plötzlich explodierte und Kalle auseinanderriß. Olympiade 1932 In der ersten Hälfte des Monats August 1932 wird Los Angeles der Schauplatz der Olympischen Spiele sein. Vier Jahre später hat dann Berlin endlich sein Olympisches Fest. Aus diesem Grunde ist es auch verständlich, warum die Deutschen sich jetzt bemühen, eine möglichst zahlreiche und gute Vertretung nach Los Angeles zu schicken. Je besser Deutschland ab= schneidet und je stärker es vertreten ist, desto eher darf es damit rechnen, daß 1936 viele Länder ihre Vertreter nach Berlin schicken. geworden, an denen sich die ganze Welt beteiligt. 1928 hatte das Olympia von Amsterdam Vertreter von mehr als fünfzig Nationen zusammengebracht. Die Kämpfe erstrecken sich auf Leichtathletik, Fechten, Gewichtheben, Hockey, Radfahren, Ringen, Boxen, Fünftamps, Segeln, Schwimmen, Turnen, Reiten, Rudern und Schießen. Hugo Mantel, der internationale Außenläufer der Eintracht Frankfurt, hatte schon seit längerer Zeit die Absicht, Frankfurt zu verlassen. Wie man hört, wird er nun die Absicht wahrmachen und nach Schalke 04 übersiedeln. Mantel paẞt zweifelsohne seiner ganzen Spielart nach sehr gut in die Elf des westdeutschen Meisters. die durch ihn eine wertvolle Verstärkung erfahren dürfte. Eintracht wird dem Spieler bei seinem Weggang feine Schwierigkeiten machen. Willi Pfeiffer, der alte Kämpe der Frankfurter Eintracht, der fast 25 Jahre der Eintracht gute Dienste geleistet hat, ist jetzt im Einverständnis mit seinem alten Verein Union Niederrad beigetreten. Wer es versuchen wollte, einen wenn auch flachen Berg mit dem Rade janell hinaufzufahren, würde sein Herz schädigen und die Radfahrerverbände predigen durch ihre Vereine allen denen, die das Radfahren aufnehmen wollen, als erstes Gesetz die Schonung des Herzens durch Fernhalten von Ueberanstrengungen. Das Herz ist trotz aller Ansichten über die Macht starker Beine und guter Lungen der Mittelpunkt im Körper des Rad fahrers. Wir haben im Radsport Fahrer gehabt, die gegen die athletischen Figuren der als start angesprochenen Fahrer, wie 3werge aussahen und doch mehr leisteten als die Hünen. Den schlagendsten Beweis für die Behauptung, daß in erster Linie das Herz für die Fähigkeiten eines Sportmannes maßgebend ist, hat der im Jahre 1910 bei einem Flugunfall ums Leben ge tommene Weltmeisterjahrer Robl erbracht. Robl wurde durch sein starkes Herz als Kind über eine jahrelange, mit Lähmungs erscheinungen auftretende Krankheit gebracht und später zu den höchsten Erfolgen als Radrennfahrer geführt. Körperlich war Robl ein Schwächling. Lang und dürr in der Figur ohne her vortretende Mustelpartien mit herabhängenden Schultern und schmaler Brust, aber das Herz war groß und start von Natur und es war durch ein systematisches Training bis zur Vollkom menheit ausgebildet worden. Der internationale Torhüter Willi Kreß hat seinen schon längst beabsichtigten Austritt beim SC Rot- Weiß jezt nun endgültig vollzogen. Wohin Kreß gehen wird, ist zurzeit noch unbekannt. Man vermutet, daß Kreß einem Klub in Dresden oder Berlin beitreten wird. Bei einem anderen Frankfurter Klub als Rot- Weiß dürfte Kreß nicht bleiben, da diese Vereine wohl kaum durch eine Uebernahme von Kreß das gute Einvernehmen mit Rot- Weiß beeinträchtigen wollen. Die modernen Olympischen Spiele sind Wettkämpfe Das Herz des Radlers Wie sind Deutschlands Aussichten für Los Angeles? Die wichtigsten Wettkämpfe werden in der Leichtathletik, im Schwimmen und im Boxen ausgetragen. Diese drei Gebiete des Sports haben auch von jeher die zahlreichsten Meldungen zu verzeichnen gehabt. In allen drei Uebungen hat Deutschland recht gute Leute. Bei den Kurzstreckenläufern sind Jonath und Körnig noch immer die besten. In den beiden Staffeln über viermal 100 Meter und viermal 400 Meter hat Deutschland gleichfalls Aussicht, einen der beiden ersten Plätze zu erreichen. In den Mittelstrecken wird wahrscheinlich Dr. Pelzer wieder berufen sein, den Kampf mit der großen ausländischen Uebermacht aufzunehmen. Im Kugelstoßen darf man damit rechnen, daß sich Weltrekordmann Hirschfeld einen sehr guten Platz sichert. Auch Wegener- Halle, Deutschlands und Europas bester Stabhochspringer, muß erwähnt werden, der gegen Amerikas Springer Europas Ansehen verteidigen soll. Bei den Frauen gibt es ebenfalls gute Sportlerinnen, die dafür sorgen werden, daß Deutschland nicht schlecht abschneidet. -Im Schwimmen sind die Deutschen aussichtslos in den Kraulwettbewerben. Dafür haben sie sehr gute Vertreter im Rückenschwimmen, im Brustschwimmen und im Springen. Zweifellos werden sich auch die deutschen Amateurboxer in diesem Jahre gut schlagen. Große und starke Herzen besaßen von namhaften Rennfah rern der knabenhaft fleine Engländer Jimmy Michael, der fleine Heidelberger Dauerfahrer Salzmann und der ebenso zwer genhafte Weltrekordmann Tommy Hall. Man könnte die Reihe beliebig verlängern, aber diese Beispiele genügen zum Beweise für die dem Herzen unschädlichen Anstrengungen durch das Rad fahren, sobald ihr eine Vorbereitung, das sogenannte Training, vorausgegangen ist. Einem solchen Training unterziehen sich auch die Wanderfahrer, die im Sommer tausende von Kilometern zurücklegen und wie man alles mit Sinn und Verstand machen soll, soll man auch an das Radfahren mit Sinn und Verstand herangehen und seinem Körper nicht Leistungen zumuten, die et ohne Vorbereitung nicht vollbringen kann. Ueber den gesundheitlichen Wert des Radfahrens ist viel geschrieben worden. Besonders in der großen Zeit des Fahrrades haben Berufene und Unberufene mit dem Radfahren und seiner Wirkung auf Herz und Gemüt sich befaßt, aber alle jene Weisen waren doch nur Propheten. Sie verkündeten das, was da kommen wird, hatten keine Beweise und da sie auch nur Menschen waren, fonnten sie von Irrtümern nicht verschont bleiben. Es soll nicht bestritten werden, daß viele Mediziner mit Wohlwollen an das Problem des Radfahrens und seine Wirkung auf den Körper und Geist herangetreten sind, aber die Praxis hat ihnen nicht in allen Fällen Recht gegeben und noch heute ist das Studium des Radfahrens vom gesundheitlichen Standpunkt ein für eine Doktorarbeit wohl zu verwertendes Thema. Die Olympischen Spiele dürfen nur von Amateursportlern bestritten werden, d. h. von Männern und Frauen, die auf Lust und Liebe den Sport ausüben und nichts als Beruf, der ihnen ein gutes Einkommen sichern könnte. Für jedes Land hat ein Teilnehmer zu beschwören, daß die Vertreter dieser Nation für ihre sportlichen Leistungen nicht bezahlt werden. Sonne Laufend zahlen wir unter notarieller Kontrolle KAPITAL Bezugsp Revaltions/ ch Jendung nich Besonders soll vor Ueberanstrengungen der Herzmuskulatur in den Fällen gewarnt werden, in denen man vom Fahrrad eine Hilfe beim Verlieren unbequemer Fettmassen erwartet. Verständig betrieben wird das Radfahren auch diese Arbeit zur Zufriedenheit erledigen ohne das Herz zu schädigen und nag der Kur wird Dr. med. Velociped" den wieder schlank ge wordenen Radler oder die Radlerin als treuer Freund in Got tes schöner Natur zur Erholung von den anstrengenden Fahr ten der letzten Wochen führen. Eine höhere Bielseitigkeit tann man von einem Fahrzeuge nicht verlangen, denn das Fahr rad schont, stärkt und befreit nicht nur das Herz, sondern es erfreut und erleichtert es auch, wenn es nach des Tages Last die Pflichten eines treuen Freundes und Weggenossen über nimmt. Die Behauptung, das Radfahren sei schädlich für den Men schen, hatte die Radfahrer damals zu energischem Widerstand herausgefordert, in dem sie indessen nicht nur als Kämpfer, sondern als Versuchskaninchen gewertet werden sollten. Nach allen größeren Fahrten auf der Rennbahn und auf der Straße, nach jeder erhöhten Anstrengung in furzer Zeit und nach den viele tausende von Kilometern umfassenden Wanderfahrten stellten die Radfahrer sich den Aerzten und manches erstaunte Kopfschütteln war bei diesen Untersuchungen bemerkbar. Als Kluge Männer der Wissenschaft verschlossen die Aerzte sich nicht der Behauptung der Radfahrer, daß eine mit Vorbedacht und systematischer Vorarbeit ausgeführte Leistung den Körper nicht sch.digen könne und daß die bei ihnen festgestellte Erweiterung des Herzmuskels ebenso bewertet werden müsse, wie die Vergrößerung des Bizeps beim Heben und Ringen. Gegen diese Anschauung wandten die Mediziner manches ein, aber im Zeitalter des Sports und an der Hand vieler lebender Beweise haben sie sich doch zu der Ansicht bekehrt, daß vieles, was die Radfahrer vor rund dreißig Jahren behauptet hatten, heute nicht mehr von der Hand zu weisen ist. Neue Bücher. 44. ja A 3wilden fas fam es langen hinte war. Es fachliche Fra Der de erbat im Lor über die Ri Lage Deuti Der po rung Brot Britische Autarkie! Und wir? Die zweckmäßigkeit einer autarkischen Wirtschaft ist start umstritten. Goeben erscheint nun im Juliheft der Deutschen Rundschau"( Verlag Berlin SW 68) ein Aufsatz von Maximilian Ersterer, der das Problem von einer neuen wirklichkeitsnahen Seite aus anfaßt. Konnte man früher nicht verstehen, daß ein Sportsmann auf eine besondere Leistung sich durch eine fast astetisch zu nennende Lebensweise durch eine systematische Gewöhnung des Körpers an eine Anstrengung und durch eine Konzentration aller Sinne auf einen Gedanken vorbereiten tönne, so ging diese Ueberzeugung der vom Sport erfaßten Nachkriegswelt besser ein. Heute weiß man, daß man eine hohe Leistung nicht erzwingen kann, daß es Unfug ist, ohne Vorbereitung einen hohen Berg erklimmen, einen Weltrekord auf dem Rade fahren, einen Bopgang von zwanzig Runden machen oder 100 Meter in elf Sekunden laufen zu wollen. Zu allem gehört gewissenhafte Vorbereitung, aber BRIKETTS zu günstigem Bins und auf langfristige Til gungszeit nach furzer Wartezeit aus. Monatl. Rüdzahlung RM 11.- bis 21.- für RM 1000.Darlehen.- In kurzer Zeit ca. RM 160000.ausgezahlt. Auskunft erteilt fostenlos: Wemog" Westd. Mob.- Spar- Verb. Geschäftsstelle Gießen, Friedrichstraße 9 An ollen Orten Vertreter Unser Hausarzt. Monatsschrift für Gesundheitspflege, Diät und Wasserheilkunde. 38. Jahrg. Halbjährl. postfrei 2,20 RM., Hausarzt- Verlag H. Stoß, Berlin- Steglitz, Postfach 21. Aus dem Inhalt des Juliheftes: Die Ferienreise. Gustav Adolfs Flotte. Die Bedeutung einer schlagfräftigen Flotte für die Weltstellung eines Voltes ist unbestritten. Die Geschichte aller großen Staaten hat das stets bewiesen. Weniger bekannt aber wird sein, daß z. B. auch der Schwedentönig Gustav Adolf sich der Wichtigkeit einer guten Flotte für die Behauptung seiner Stellung in der Ostsee voll bewußt war. Ueber Gustav Adolfs Flotte erzählt A. Köhler in dem neuesten Heft der ,, See", Zeitschrift des Deutschen Flotten- Vereins, Bet lin W 10, Matthäifirchstraße 13. Auch die Daheimgebliebenen können abwechslungsreiche Fe rienfreuden genießen. Die soeben erschienene neueste Nummer der ,, Eleganten Welt" macht dafür allerlei Vorschläge, unte denen einer oder der andere sicher Ihren Beifall finden wird. Frisch ohne Eis. Auch wenn kein Eisschrank im Haushalt ist, lassen sich Lebensmittel an heißen Tagen frisch halten. Wichtige Ratschläge hierfür bringt mit vielen Bildern die neue ,, Gartenlaube" Experimente mit Europa. Die Einigung Europas ist fein Schlagwort von heute. Wer den Weg der Geschichte zurückgeht findet immer wieder denselben großen Versuch. Eine fesselnde und zum Nachdenken anregende Schilderung der großen ,, Expe rimente mit Europa" gibt Leo Hausleiter in der neuen Num mer( Nr. 29) der ,, Münchner Illustrierten". Württemberg und Hohenzollern, das Land der Mannigfal tigkeit, offenbart sich in einem neuen Führer, der kostenlos gegen Einsendung von 8 Pfg. Porto( Antwortpostkarte) vom Verkehrsverband Württemberg- Hohenzollern in Stuttgart Hauptbahnhof erhältlich ist. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen Gefchickten Werbern Albin Klein Giessen Herren und Damen, bietet sich Gelegenheit, über neue Werbemethode m. Sparuhr z. besonderem Verdienst zu kommen. Auch nebenberufliche Tätigkeit möglich. Persönliche Vorstellung erbeten am Freitag, den 8. Juli 1932, in Gießen, Hotel ,, Bayerischer Hof", von 9-12 Uhr vormittags, Magdeburg. Lebens- Verficherungs- Gesellich. ,, Alte Magdeburger von 1855", Bez.- Direktion Kassel, Ob. Königstr.6, III. Leser, Vorsicht! Wer hat Bargeld? Mod.vornehm. SchlafEs kann von der Inseraten- Geschäftszimmer, echt Eiche m. stelle über Chiffre- Inserate oder über sonNußbaum. Schrf.180cm stige Inserate, deren Terte gewisse Verinsg.9 Teile, nur 390m. sprechungen oder Vergünstigungen oder bar! Briefe unt. Möbel- f. leicht verfäuflichen Vermittelungen enthalten, feine interne Sparapparat, der in Prüfung vorgenommen werden. Die Zei jedem Haushalt gern tungen haben, weil ihr Betrieb ein schneller getauft wird, gesucht. sein muß, feine Zeit dazu. Wir lehnen Kleine Raution erm. jede Verantwortung ab. Es ist darum Off. unt. 6.3.3074 an Sache der Leser selbst, mit Vorsicht die bed. Erped. dies. Blatt.| treffenden Inserate zur Kenntnis อน nehmen. Der Verlag. holg. 3122 a. diese 3tg. WESTFALIA WERKZEUG Ca HAGENLW Liste grall allab Billig alle Vom einfachen Handzettel bis zu den umfangreichsten Katalogen werden Drucksachen in Qualitätsausführung schnellstens und preiswert geliefert. Buch- und Zeitungs- Druckerei Fernruf Nr. 2525 und 2526 auf der Of geblich ha boote unte Deranitalte Die all gerichtshofs morgen zuja Der fri gangenen N 1925 war er Wegen b fidenten Dr. legt war, w Roofen, erh Kertscher, 9 ten wurden Der Aus Borbereitung hat in feine Amerita un julies einz Die Ge haben zu be angriffspat werden joll Πασ δι haben die 9 Der ital wrtrag war rt worden Nach ein belaufen fich Etatsjahres 679 Millione hinter den G Jahres zurü Der fran rische Einfü Die Lubert Allein bei junge Leut Der ir gierung Vo auf englisch Der jap faglich die Zeitpunkt de Lin In der a dules der M after Nad Slagerflärun Ram Da ihre Mita Der Konferenz Der Gleidbered tionalen Sicher mungen der R Die Konfe entgegen und oings in lebh ijden und ruf ranzohen Re Das Reid Der Reichs en Reichstang mte preußische eter des Reid Oberbürgermei inarisch die G en wird. Gle Rinisterpräsiden Severing ihrer einer Amtsgeid