Nr. 40 Ausländer. Anwesent itmartt" wird in bi taltung begangen wer he" finden verschiedene iten Geldinstitute bes Schottener Bezirksipar feiern. e ist die Darmstädter en geraten, und es hr ist von der Staats ds- und Aufsichtsrats n worden. Hauptver fammer ist auf den 14 Gießener Zeitung Erscheint Samstags. - ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. umfangreige Anlag 44. Sahrg. en Beder und Habid Nohl ,, Pech, Werner, Schneider, Zinnlann, dem der Signalwert fiel, ereignete fich auf Bolitische Rundschau. Der Kanzler hat Freitagabend dem Reichspräsidenten einen dte wurde zwischen die Besuch abgestattet und ihn über seine Münchener Reise, vor hierbei der Bruttor tajje einer Banffiliale anfprofurist Ranft durchgeführte Fali etwa 25-30 000 SRS lindenlehrer, zu der aus d hier unter dem Vor er aus Barby an der e. hat in den bayerische Zahlreiche Orte de am Mittwoch zum Te n Allgäuer Bergen b dyneefall zu verzeichne et. ufsatz der Zeitschrift des Forderungen zur deuts an der Hand von Tar deutschen Geeabriftung Diftats dazu beiträgt zu erhalten, die es nen läßt. ganten Welt",( Berlag ist so eben erschienen hen Fragen. Node. Die winterliche des Sommers. Die zu solchen Techniken, bei hübsch und modij Buchhändler oder der erlin, Ritterstraße 50. De Bilderserie im neuer einen der bekanntekter der Jagd. In Sie einen Gegensta nicht beurteilen fönnen gute Qualität, aljo für ennahme. Osram als ihrem Markenname en Sie Osram- Lamper Güte erhalten wollen als ihr Preis, weil rstellen, je besser der dem sorgenden Ha sfrau merkliche Arbeits te Fußtrittofen". S ers auf gute Wärmesc genommen. gabe. Wir n Klein in Gießen ende Erfindung ußtrittofer er Ersatz für all von September bis Ma u. Zentralheizung eizen, sauberster Betri e Anschaffung H. Dauerheizung pro Woch großes Zimmer. Täglich allem aber auch über den augenblidlichen Stand der Abrüstungsverhandlungen unterrichtet. Das gleiche Thema ist auch im Kabinettsrat gestreift worden. Bei der Kabinettssitzung, die am Freitagnachmittag stattfand, war in der Frage der Bankenkontrolle bereits vorher eine gewisse Entscheidung gefallen. Die an hoher Stelle der WilHelmstraße geführten Verhandlungen mit dem früheren Reichstantpräsidenten Schacht haben einstweilen keine Einigung ergeben. Die Reichsregierung hat sich in ihrer Freitag- Sigung mit ber Umwandlung der Preußenkasse in eine Deutsche Zentralgenossenschaftskasse und einer beschleunigten Durchführung der landwirtschaftlichen Entschuldung im Osthilfegebiet befaßt. In einer in der„ News Chronicle" veröffentlichten Unterredung setzt sich der italienische Kabinettschef und Hauptvertreter Italiens in Genf, Baron Aloist, für die Revision des VerJailler Vertrages und die Anerkenung der deutschen Gleichberechtigung ein. In den streng geheim geführten Verhandlungen des 14gliedrigen Ausschusses für die Neubildung der politischen Leitung des Völkerbundssekretariats ist jetzt im großen eine endgültige Regelung gefunden worden, die in keiner Richtung den deutschen Interessen entspricht. Am Mittwoch unterrichtete der Washingtoner französische Botschafter Claudel den Präsidenten Hoover davon, daß Frankreich, bevor es irgendeiner Abrüstung zustimmen kann, ein AbTommen mit den Vereinigten Staaten verlange, in dem Amerita die Bürgschaft für die französische Sicherheit übernimmt. Wie von zuständiger Stelle mitgeteilt wird, hat das neue Arbeitsbeschaffungsprogramm über 200 Mill. RM. mit dem Gerete- Plan nichts zu tun. Das Arbeitsbeschaffungsprogramm Der Reichsregierung vom Juni d. J. in Höhe von 135 Millionen ist um mehr als 200 Millionen erweitert worden. Der Bundesvorstand des Reichslandbundes nahm in seiner vorgestrigen Sitzung einstimmig eine Entschließung an, in der es heißt, der Reichslandbund bekenne sich zum Grundsatz der autoritären, von den Parteien nicht abhängigen Staatsführung. Der Präsident des Thüringer Landtags hat es, entgegen sozialdemokratischen und kommunistischen Wünschen, abgelehnt, den Landtag noch vor den Reichstagswahlen einzuberufen. Einige führende Reichsminister werden mit dem Wochenende einen lurzen Urlaub antreten. Auf Veranlassung des Oberreichsanwaltes erfolgte in BerLin und anderen Stellen Brandenburgs eine großze Polizeiaktion gegen fommunistische Drudereien und Schriftenvertriebsstellen. Der Leiter der Völkerbundsabteilung am Quai d'Orsay, Massigli griff Deutschland in einer geheimen Sigung des Effettivausschusses der Abrüstungskonferenz wegen der„, vertragswidrigen militärischen Organisierung der deutschen SchuhpoliJei" an. Der 5. Strassenat des Reichsgerichts verurteilte zwei lang= jährige Mitglieder der Kommunistischen Partei aus Hagen wegen Vorbereitung zum Hochverrat in Tateinheit mit Verbre chen gegen das Sprengstoffgesetz zu zwei und dreieinhalb Jahren Zuchthaus. Das Reichsgericht hat weiter den kommunistischen Reichstagsabgeordneten Jadasch aus Berlin- Wittenau wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens zu 1 Jahr 3 Mo= naten Festungshaft verurteilt. In Hannover wurde von der Polizei ein umfangreiches Waffenlager entdeckt, das 19 Gewehre, ein schweres Maschinengewehr, 5000 Schuß Maschinengewehrmunition und ein Artilleriegeschoß enthielt. Die Königlich- bulgarische Gesandtschaft Berlin teilt mit, Daß die Meldungen über eine angebliche Revolution in Südbulgarien jeglicher Begründung entbehren, daß vielmehr im ganzen Lande vollkommene Ruhe und Ordnung herrsche. Der hessische Innenminister hat auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten und der hessischen Ausführungsbestimmun= gen dazu die in Darmstadt erscheinende„ Hessische Landeszeitung" mit ihren sämtlichen Kopfblättern bis zum 23. Oktober enung nur ein Fußtritt einschließlich verboten. tomaten- Vertrieb ich C. Weis Einführung der Schlachtsteuer in Heisen.| erg 2( Hessen) mit befand defen, Wilfonitrat zu Berlin, Subdire Bahnhofstr. 2, auszube al- Quittungen ftatthaft un Quittungen nicht anettennes gstechnische Umorganijaria In der Donnerstagsigung teilte die Regierung dem Finanzausschuß die von ihr beabsichtigte Verordnung über die Einführung der Schlachtsteuer in Hessen mit. Der Finanzminister wies darauf hin, daß nunmehr in fast allen Ländern die Schlachtsteuer eingeführt sei. Die hessische Regierung befinde sich deshalb geradezu in einer Zwangslage, zur Deckung des durch den Minderertrag bei den Reichssteuerüberweisungen entstehenden Ausfall im Staatsvoranschlag auch die Schlachtsteuer heranzuziehen. Sie habe bisher immer noch Bedenken getragen, dieſe Steuer einzuführen, weil sie gehofft habe, daß in den Verhandlungen der Länder mit der Reichsregierung sich ein anderer Weg für die Deckung dieses Fehlbetrages finden werde. Diese Soffnung fönne aber nicht mehr bestehen, weil das Reich in Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 15. Oktober 1932 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 41 Große Geldschiebungen durch frühere Minister. Der frühere Finanzminister Dr. Klepper hat als Präsident der Preußenkasse, an deren Spitze er erst von 1928 bis 1931 ge= standen hat, an bisher feststellbaren Einnahmen ein Gehalt von jährlich 75 000 RM. zuzüglich einer jährlichen Vergütung von 25 000 RM. für die Tätigkeit als Vorsitzender des Aussichtsrats der Deutschen Genossenschafts-, Revisions- und Treuhand100 000 G. m. b. 5. bezogen. Auf diese Gesamtsumme von RM. sei 1931 eine Kürzung um 20 Prozent erfolgt. Jetzt be= steht der Verdacht, daß bestimmte rechtswidrige und in viel= facher Hinsicht strafbare Verwendungen großer Summen aus der Preußenfasse vorliegen. Präsident Klepper habe über ein ,, Sonderkonto A" verfügt. Dieses Konto bedeute die Einrichtung eines schwarzen Fonds, der dem Präsidenten zur beliebigen Verwendung persönlich zur Verfügung gestanden habe. Mit dem der Preußenkasse rechtswidrig entzogenen Beitrag von 200 000 RM. habe Klepper fortdauernd persönliche und parteiliche Zuwendungen an Einzelpersonen, Presseunternehmungen und anscheinend auch an Mittelsmänner politischer Organisatio= nen gemacht. Er habe dieses Verfahren sogar noch fortgesetzt, als er bereits Finanzminister gewesen sei. Die während der Ministerschaft Kleppers über Dr. Schmidt abgehobenen Beträge stünden größtenteils unter dem dringenden Verdacht, als direkte oder indirekte Wahlkampfsubventionen der drei Regierungsparteien verwendet worden zu sein. Hierüber sei die eidliche Vernehmung des Ministers Hirtsiefer, des früheren staatsparteilichen Abgeordneten Wachorst de Wente und auch des Ministerpräsidenten Braun erforderlich. Mit Billigung des letzteren 3. B. habe nach Angabe des Direktors Schaub von der Preußenfasse eine Mittelsperson 5000 RM. zur ,, Beschaffung von Nachrichten über rechtsradikale politische Bewegungen" abgeholt. 20 000 RM. seien inzwischen am 6. Dezember 1929 und Mitte März 1932 aus diesem Fonds dem früheren Ministerialdirektor Dr. Spieder zugeflossen. 173 000 RM. sollen für eine überflüssige Zeitschrift verwendet worden sein. Ein Dr. Abegg befand sich in drückenden Schulden. Klepper hat trotz der Mahnung seitens des Direktors Siedersleben angeordnet, daß an Dr. Abegg 17 600 RM. ausgezahlt werde zu einer Zeit, da einwandfreie Personen nicht einmal über ihr Guthaben verfügen konnten. 12 Millionen RM. hat die Stadt Köln bekommen. Abg. Steuer berichtete weiter über die Angelegenheit eines 12- Millionenkredits an die Stadt Köln. Als im Dezember 1930 Köln wegen Erlangung eines solchen Kredits in erheblicher Verlegenheit gewesen sei, habe Minister Hirtsiefer die Pressereferentin der Preußenkasse, Frau Burthmann, in das Landtagsrestaurant gebeten, um zu veranlassen, eine Verbindung zwischen dem Oberbürgermeister von Köln, Dr. Adenauer, und Dr. Klepper herzustellen. Es sei auch in diesem Fall ein Zwischenträger eingeschaltet worden. Diesmal sei es die Kölner Filiale der Deutschen Bank und Diskonto- Gesellschaft, geleitet von Dr. Brüning- Köln, gewesen, die von der Preußenkasse am 19. Dezember 12 Millionen reichsbankfähige Genossenschaftswechsel erhalten habe. Den Gegenwert habe sie aber nicht an die Preußenkasse zu zahlen brauchen, sondern sie hätte ihn an seinen Entschließungen auf die wenigen kleinen Länder, die bis jetzt noch von dieser Steuer abgesehen haben, keine Rücksicht nehmen könne. Die Frage, ob die Hausschlachtung der Steuer entzogen werden solle, sei noch nicht endgültig geflärt. Es entstehe dadurch nicht nur ein erheblicher Ausfall, sondern auch die Gefahr, daß diese Befreiung zu Schwarzschlachtungen ausgenutzt werde. Trotzdem werde die Regierung versuchen, einen Weg zu finden, der den Wünschen des Finanzausschusses Rechnung trage. Der Finanzausschuß beschloß einstimmig, die Regierung zu ersuchen, die Schlachtsteuer in Hessen nicht einzuführen. Falls jedoch die Regierung die Steuer durch Notverordnung in Kraft setzen müßte, solle sie die Hausschlachtung von der Schlachtsteuer befreien. Gebührensenkung bei Feldbereinigung. Das hessische Gesamtministerium hat eine Verordnung er= lassen, durch die für die Vermessungsarbeiten im Feldbereinigungsverfahren ein Gebührentaris festgesetzt wird. Die Gebühren sind so bemessen, daß die Kostenbelastung der Feldbereinigungsgesellschaft gegenüber dem seitherigen Verfahren um etwa ein Drittel ermäßigt wird. Oskar Daubmanns Lügenlabyrinth. Wer ist wirklich Oskar Daubmann? Das Märchen des ,, Letzten Kriegsgefangenen". Ein Lügengebirge ist zusammengestürzt. Der angebliche Kriegsheld Ostar Daubmann, der sich der letzte Kriegsgefangene" nannte, ist als Schwindler entlarot worden. Damit iſt ein Fall erledigt, der bereits internationale Schwierigkeiten zu machen begann. Worum handelt es sich bei dem Fall Daubmann?" Im Mai 1932 kehrte angeblich aus Afrika nach einer gefährlichen und mühevollen Flucht ein ehemaliger deutscher Feldgrauer wieder, der nach seinen Angaben am 21. Oftober 1916 in englische Gefangenschaft geraten und dann nach zahldie Stadt Köln ausleihen können. Dieser Kredit sei bis heute. noch nicht zurückgezahlt. Um die Kreditverlängerung habe sich immer wieder Dr. Adenauer bemüht. ,, Kölnische Volkszeitung" und ,, Germania" haben 2 450 000 RM. erhalten. Bei ihrer Vernehmung im Finanzministerium hat Frau Burthmann ausgesagt, sie sei im Sommer 1930 zu einer Besprechung von Zentrumspolitikern hinzugezogen worden, in der darüber geklagt wurde, daß der preußische Staat zwar demokratischen Zeitungen gegenüber eine offene Hand habe, den Zeitungen des Zentrums gegenüber aber nicht. Um dieser Ungleichheit abzuhelfen, sei der Plan debattiert worden, den preußischen Staat an der ,, Kölnischen Volkszeitung" finanziell zu beteiligen. Es sei dann zu einer Besprechung zwischen Braun, Hirtsiefer und Höpter- Aschoff gekommen. Da Höpfer- Aschoff eine Beteili= gung des Staates nicht für möglich hielt, sei Präsident Klepper beauftragt worden, das Geschäft aus Mitteln der Preußenkasse zu machen. Damit in deren Büchern nichts davon zu ersehen sei, sei in diesem Fall die Heim- Bant dazwischen geschoben worden. Insgesamt seien 2,33 Millionen aus Mitteln der Preußentasse über die Heimbank zum Erwerb von Aktien der„ Kölnischen Volkszeitung" verwandt worden. Später seien noch 120 000 RM. für die Aktien der„ Germania" hinzugekommen. Im Dezember 1930 habe ein deutschnationaler Landtagsabgeordneter auf dieses Geschäft durch eine Anfrage im Landtag aufmerksam ge= macht. Um die Oeffentlichkeit weiter irreführen zu können, habe daraufhin Klepper die ihm befreundete Gewerkschaftsbank veranlaßt, ihrerseits der Heimbank einen Kredit zu geben, mit dem sie den für die ,, Kölnische Volkszeitung" aufgenommenen Betrag abdecken fonnte. Später sei dann die Preußenkasse wieder an die Stelle der Arbeiterbank getreten. Nach der geschäftlichen Situation der„ Kölnischen Volkszeitung" sei das aufgewendete Geld als verloren zu bezeichnen. Aus dem Gesamtfomplex aller fünf Fälle zieht der Berichterstatter den Schluß, daß der Vorwurf politischer Korruption insbesondere gegen den früheren Minister Klepper durchaus be= gründet erscheine. Verhaftung beantragt. * Auf Antrag des Berichterstatters beschloß der Ausschuß, am Dienstag die Verhandlungen fortzusetzen und zunächst die Materie ,, Kölnische Volkszeitung" zu behandeln. Unter den geladenen Zeugen befinden sich Ministerpräsident Braun und die Minister Hirtsiefer, Klepper und Höpker- Aschoff. Außerdem sollen geladen werden Prälat Kaas, Konsul Maus von der ,, Kölnischen Volkszeitung" und der Vorsitzende der Rheinischen Zentrumspartei Mönnig. Mit den Stimmen der Nationalsozialisten und der Deutschnationalen, bei Stimmenthaltung der Kommunisten, wurde ein nationalsozialistischer Antrag angenommen, der die Staatsanwaltschaft ersucht, gegen die schuldigen Personen auf Grund des Aftenmaterials sofort ein Strafverfahren einzuleiten und die Betreffenden in Haft zu nehmen. Bon nationalsozialistischer Seite wurde besonders betont, daß sich dieser Antrag vornehmlich gegen den früheren Minister Klepper richte. an= reichen Zwischenfällen zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden war. Die alten Daubmanns fonnten ihn zwar fangs nicht erkennen, da er sich sehr stark verändert hatte. Aber nach so langer Zeit sind derartige Aenderungen möglich, und schließlich glaubten die Eltern auch, daß sie ihren Sohn umarmten. Die Regierung entsandte einen Regierungsrat vom Badischen Landespolizeiamt, um Daubmann zu verhören. Es stellte sich aber heraus, daß offenbar alles in Ordnung war. Daubmann wußte soviel Einzelheiten zu erzählen, daß man an der Wahrheit seiner Mitteilungen nicht mehr zweifelte. Nun war aber Oskar Daubmann von den Franzosen als tot gemeldet worden. Sein Name befinde sich auch auf der Ehrenliste auf dem Denkmal der Gefallenen von Endingen eingemeißelt. Aber der angebliche Flüchtling erklärte, daß er am 21. Oktober 1916 nur bewußtlos gewesen sei und darum für tot gehalten wurde. Später aber sei er zum Leben erwacht und in Gefangenschaft geraten. Plötzlich meldete sich die französische Regierung und erklärte, daß in den Akten des Gerichtes von Amiens, des Kriegsgerichtes und der Gefängnisse in Afrika der Name Ostar Daubmann nicht vorkommen. Das Auswärtige Amt konnte aber von der französischen Regierung immer nur die Mitteilung hören, daß die Erzählungen des angeblichen Daubmann Märchen seien, denn Daubmann sei in Wirklichkeit gefallen. Jetzt wurde einwandfrei erwiesen, daß der Mann, der sich als Kriegsgefangener Ostar Daubmann ausgab, nicht Daubmann, sondern der Schneider Karl Ignaz Hummel ist, der vorgestern morgen der Freiburger Staatsanwaltschaft zugeführt wurde. Die Untersuchung soll mit größter Beschleunigung durchgeführt werden; trotzdem dürfte geraume Zeit vergehen, Die Eltern ehe Hummel vor seinen Richtern stehen wird. Ostar Daubmann haben übrigens für ihren vermeintlichen Sohn erhebliche Geldaufwendungen gemacht, ohne daß Hummel ihnen diese durch die ihm reichlich zufließenden Mittel ersetzte. Sie haben die Barschaft und das Sparkassenbuch von Hummel beschlagnahmen lassen. „ Gießener Zeitung" Nr. 4 Gam Deu Samstag, den 15. Oftober 1932 Das deutsche Metall Von R. Hirche, Berlin- Steglitz Autartie, das Modeschlagwort unserer Zett, hat allmählich einen etwas unangenehmen Beigeschmad erhalten, nicht zuletzt durch seine mißbräuchliche überbenußung. Denn was soll uns eine wirtschaftliche Selbstversorgung", wo jeder Nachdenkliche doch weiß, wie ausgeschlossen und unmöglich sie ist, wie eine Abschließung der deutschen Wirtschaft gegen das Ausland nur recht peinliche Gegenmaßnahmen hervorrufen würde, ganz abgesehen davon, daß Deutschland zahllose ausländische Erzeugnisse einfach braucht. Und dennoch gibt es ein Gebiet, auf dem man dem Autartiegedanken, wenn auch in etwas abgewan delter Form, nachleben fann, das ist das weite und heute noch längst nicht erschöpfte Gebiet der Verwendungsmöglichkeit des .Deutschen Metalls", des Aluminiums! Es ist der Tatkraft deutscher Männer zu danken, daß Deutschland heute in der Lage ist, seinen Bedarf an Aluminium im Inlande zu decken und sogar als Exporteur auf dem Weltmarite aufzutreten. Die große Frage ist bei alledem, inwieweit das Aluminium technisch brauchbare und wirtschaftlich vor. teilhafte Verwendungsmöglichkeiten bietet. Seine hervor. ragendsten Eigenschaften sind das geringe spezifische Gewicht und die hohe Wärmeleitfähigkeit. Das spezifische Gewicht beträgt nur 2,65 gegen 8,9 von Kupfer. Daher ist die Aluminiumverwendung überall angebracht, wo es sich darum handelt, durch Fortbewegung der einzelnen Gegenstände Arbeitskräfte zu ersparen. Außer den genannten Eigenschaften besitzt das Aluminium alle diejenigen physikalischen Eigenschaften, die es zu einem technisch besonders gut verwendbaren Metall machen. Es besitzt ausreichende Festigkeit. Elastizität, Dehnung, Härte usw. Ein weiteres Verwendungsgebiet ist die Verwendung des Aluminiums als Verpackungsmaterial. Durch die fortschrei tende Technik tft es gelungen, aus Aluminiumblöden Bleche zu walzen, und zwar bis zu einer Dicke von 0,003 Millimeter. Diese Bleche, Aluminiumfolie genannt, erfahren eine weitere Verarbeitung, und zwar werden sie gefärbt, bedruckt- faschiert. Sie finden in den verschiedensten Nahrungsmittel- und Genußmittelindustrien Verwendung. Der Allgäuer Weichkäse und die Bremer Brasil werden heute in Aluminiumfolie verpackt. Der westfälische Bumpernickel wird gleichfalls zwecks Er. haltung des Aromas und der Feuchtigkeit in Aluminiumfolte eingewickelt. Auch die Tabaftndustrie fann heute die Aluminiumfolte als Verpackungsmaterial nicht mebr missen. Neuerdings werden sogar die Mundstücke der Zigaretten mit Alumtniumfolie versehen, um zu verhindern, daß das Mundstüd sich vorzeitig löst Die Süßwarenindustrie benußt die rot, grün oder gelb gefärbte Aluminiumfolie gleichfalls als Verpackungsmittel, um bon außen her einwirkenden Geschmacsbeeinträchtigungen zu troßen. Eins der Hauptverwendungsgebiete tft die Verwendung des Aluminiums als Baustoff für Haushalt, Krantenhausund Hotellüchengeschirre. Die Geräte, die seit Jahrzehnten aus Kupfer, Eisenguß. Eisen emailliert hergestellt werden, wer den heute gleichfalls aus Aluminium fabriziert. Die Alumintum- Schmor- und Kochtöpfe, Kasserollen, Pfannen, Milchfannen, Effenträger, Tee-, Kaffee- und Schokoladenfannen sind alle darauf eingestellt, die Arbeit der Hausfrau in der Küche so leicht wie möglich zu gestalten. Die Geschirre, die mit dem Herd in Berührung fommen, werden mit Isoliergriffen versehen, so daß ein Verbrennen der Hand nicht mehr möglich ist und die Topflappen im Haushalt verschwinden fönnen. Das geringe spezifische Gewicht des Aluminiums hat es ermöglicht, in ganz furzer Zeit gleichfalls das Aluminium für die Kran lenhaus- und Hotellüche dienstbar zu machen. Die Dampflochtessel in den Krantenanstalten werden heute aus Aluminium hergestellt und mit einem Fassungsvermögen bis zu 400 Liter geliefert. In den Krankenhausbetrieben spielt das Aluminium für den Transport der Spetsen von der Küche zu den einzelnen Stationen infolge des geringen spezifischen Gewichts wiederum eine große Rolle. Hülsenfrüchte, Mühlenprodukte sowie Gewürze werden heute in Aluminiumbehältern aufbewahrt. Neuerdings vollzieht sich der Milchtransport zu den Ver. braucherstellen gleichfalls in Aluminiumtransportfannen. Aluminium tft bet zweckmäßigem Gebrauch und beim Rauf der richtigen Qualität unverwüstlich. Ez zersplittert nicht, zerbeult nicht, es springt nichts ab, furzum, es sieht nach 20 Jahren noch fast genau so aus wie bei Beginn des Gebrauchs Die Lebensfähigkeit des Aluminiumgeschirrs erflärt und berechtigt also den verhältnismäßig hohen Preis, d. h. für die Dauer gerechnet ist das Aluminiumgeschirr doch billiger, weil es nicht ersetzt und repariert werden muß. Weitere große Verwendungsmöglichkeiten des Aluminiums ergeben sich in den Brauereien, Fleischereien, Margarinefabriken, da diese Gruppen gleichfalls die außerordentlichen Vorteile des Aluminiums erfannt haben. Fortgesetzt werden Versuche durchgeführt, um neue Verwendungsmöglichkeiten dem Aluminium zu erschließen, und zwar immer unter der Devise, daß das Aluminium bas deutsche Metall ist, das deutschen Arbet tern und Angestellten Brot und Verdienst gibt. Es sollte daher Pflicht eines jeden Deutschen sein, an dem weiteren Ausbau und der weiteren Einführung des deutschen Metalles mitzuarbeiten. Für Deutsche nur Deutscharbeit Der deutsche Strom Gibt es einen Deutschen, der ihn nicht wenigstens dem Namen nach fennt, der ihn nicht schon besungen hat, dem er nicht Inbegriff deut schen Heimatgefühls ist, der Strom, dessen Quelle und Mündung im Ausland liegt und der doch der Mittelpunkt deutscher Geschichte, deutscher Wirtschaft und deutscher Dichtung ist der Rhein?- Gibt eg aber biele Deutsche, bte jenen anderen Strom fennen und verstehen, die wissen, daß er eine der Grundlagen der deutschen Wirtschaft, einer der Glanzpunkte deutscher Technit, eine der Voraussetzungen deut scher Heimtultur ist, der elektrische Strom? - Wie kann dieses unsichtbare Etwas, diese geheimnisvolle Kraft, diese internationale physikalische Größe etwas Boden ständiges sein, hat diese rein technische Angelegenheit etwas zu tun mit nationalen Fragen irgendwelcher Art? ,, Strom" vermindert Einfuhr. ,, Strom" bewahrt Kulturgüter. Itegen, soll man nicht verallgemeinern. In Wahrheit liege heute die Strompreise, insbesondere für den Haushalt, zun Teil weit unter den Borkriegspreisen. Keine Experimente am Lebensnerv der Wirtschaft. tagte Refer die v gung ften wiffe die 30 pöllig einer Fälle Herbit mal DOT. melde Taufen D Errege regers der N die K Betrac night e die die fällt aber und fe Intub beginn gen de dauung der Be größter Lähmu dagtige Allerdings muß man bedenten, daß der elektrische Stron ja nicht stapelbar ist, und daß umfangreiche und fostspielig Anlagen zur Erzeugung und Verteilung seitens der Elektriz tätswerte jederzeit bereitgehalten werden müssen, Jeder Ver braucher hat ja das Recht, jederzeit nach Belieben den Stron ein oder auszuschalten, und dadurch die Elektrizitätsanlage in Anspruch zu nehmen. Tu er dies lediglich, um bei ein brechender Dunkelheit Licht zu verbrauchen, so tommt er mi seinem Bedarf in Zeiten hinein, in denen die Werte durch J dustrie, Gewerbe, Straßenbeleuchtung und Haushalt ohnehin bereits start in Anspruch genommen werden. Die Werk müssen also große Anlagen bauen und bereitstellen, um jeder zeit allen Anforderungen zu genügen; niemand fümmert sid barum, daß diese Anlagen einen großen Teil des Jahres nic oder nur zu einem Bruchteil ausgenutzt werden. Die ganzen Kosten, die aus dieser Bereitstellung hervorgehen, müssen aber irgendwie wieder hereinfommen. Es denft doch im Ernt niemand daran, daß etwa die Hypothekenzinsen, die Zinsen für Anleihen und Obligationen, aus deren Geld die Kraftwerke erbaut sind, plötzlich eines Tages gestrichen werden fönnen zumal es sich zu einem erheblichen Teil um Auslandsschulden handelt. Das allerdings würde die Selbstkosten der Elektrizi tätserzeugung annähernd um die Hälfte, bei Wasserkraftwerken oft um drei Viertel herabsetzen. Aber das geht ja nicht. Und selbst wenn es ginge, so müßten doch im Laufe der Jahre die Anlagen erneuert, es müßte also neues Geld aufgetrieben werden, und fein Mensch fann vorher wissen, ob die neu zu erbauenden Anlagen wirklich rentabel sein werden oder nicht Man fann also nicht einfach Geld drucken zum Bau von Ele trizitätswerten und sagen: das verzinst und amortisiert fid von allein; beispielspeise hätte man das vor vier oder fün Jahren, als man die ganz großen Kraftwerke baute, mit Be stimmtheit angenommen; und doch stehen diese Werte heute infolge der Krise unbenutzt und unwirtschaftlich da. Solange man also Geld nicht aus der Luft greifen fann, sondern au dem Anlethewege zusammentragen und nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten verwerten muß, läßt sich an den Gestehung fosten der elektrischen Energie nur sehr wenig ändern Worau es antommt, ist, solche Tarife der Offentlichkeit anzubieten daß zwar für das Recht jederzeitiger Inanspruchnahme eine angemessene Gegenleistung bezahlt wird, also etwa ein etwas höherer Preis für einen gewissen Mindestverbrauch oder auch eine sogenannte„ Grundgebühr", daß aber darüber hinau die weitestgehende Anwendung der elettrischen Energie für Kraft, Licht und Wärme im Haushalt möglichst billig bar geboten werden kann, also etwa zu 10 bis 15 Pf. je Kilowatt stunde. Solche Tarife sind heute schon so zahlreich eingeführt, daß mehr als die Hälfte der Kleinstromabnehmer den Strom unter diesen Voraussetzungen beziehen tann. Wie hätte das Handwert, dieser Nährboden deutscher Kultur, dem Ansturm des eisernen Zeitalters, der Dampfmaschine, der Industrialisierung, standhalten tönnen, wenn nicht der Elektromotor auch dem fleinsten Betrieb die Möglichfeit zur Verwendung mechanischer Hilfe gegeben hätte? Noch viel entscheidender wird die Elettrizität auf die Erhaltung des Haushalts und der deutschen Heimfultur einwirken. Schon heute sieht man allgemein in den elektrischen Haushaltsmaschinen, deren bekannteste, aber noch feineswegs wichtigste Staubsauger und Waschmaschine sind, Arbeitshilfen für die Hausfrau, ohne die sie den an sie berantretenden Anforde rungen taum mehr gewachsen wäre. Die Körper und Ge. sundheitspflege durch elektrische Geräte wie Heizkissen und dergleichen, die geschmackvolle Ausgestaltung des elektrisch beleuchteten Heims, die elektrische Wärmebereitung in der Küche, wo an die Stelle eines mühsam Walten" heute ein„ einfach Schalten" getreten ist dies alles bedeutet teineswegs nur eine unmittelbare Ersparnis an Arbeitskraft, Zeit, auch nicht allein einen Gewinn an Hygiene, Sauberfeit usw.; da diese Errungenschaften heute längst nicht mehr Vorzüge der Reichen, sondern Eigentum aller Klassen geworden sind, ist der Einfluß auf das Befinden und die Wirksamkeit der Frau als Hausfrau und Mutter von zunehmender und nicht zu leugnender Größe. Es ist durchaus teine hohle Redensart, wenn von dieser Bewegung ein tiefgreifender Einfluß auf das Familienleben und von hier aus auf die deutsche Lebensfultur erwartet wird. Das ist es, was die meisten Menschen nicht wissen und auch nicht ohne weiteres als bare Münze nehmen. Vergessen find schon fast die Zeiten, in denen der elektrische Strom den Haushalt unabhängig machte von der Einfuhr fremdländischen Betroleums; vergessen, daß im Krieg der elektrische Strom es war, der in die entlegensten Winkel Teutschlands die Mög lichkeit der Verwendung fünstlicher Energie brachte; vergessen, daß ohne Elektrizität unsere Aluminium Industrie, unsere chemische Industrie sich nicht zu jener Größe hätten entwickeln tönnen, die weite Kreise der deutschen Wirtschaft unabhängig vom Ausland machte. Die deutschen Ströme, die vom Gebirge zum Meer fließen, stellen und ihre Energie in Form elet trischen Stromes zur Verfügung; deutsche Roble, die bis auf weiteres in unerschöpflichen Mengen im Boden liegt und zu ben wertvollsten Naturschätzen gehört, die der sonst arme deutsche Boden enthält, gibt die in ihr aufgespeicherte Sonnen. energie vergangener Jahrmillionen im elektrischen Strom an die heutige deutsche Wirtschaft ab. Die Deutschen Siemens, Rathenau, Miller und zahllose andere Träger tells welt. berühmter, teils weniger belannter Namen haben entscheidend an der technischen und wirtschaftlichen Entwidlung gearbeitet, die dieses Wunder ermöglichte, so daß der vielgenannte Altmeister deutscher Ingenieurfunit, Ostar von Miller, heute sagen fann: was in seinen jungen Jahren als fühner Traum gegolten hat, ist heute Wahrheit geworden: der elettrische Strom durchdringt Industrie, Gewerbe, Landwirt. schaft, Berkehr, ja er ist schon fast bis in den letzten Haus. balt eingedrungen als Spender für Licht. Kraft und Wärme. mit,, Zu teuer.."!? Je mehr die Elektrizität, von der es im allgemeinen heut noch fälschlich beißt, fie set zu teuer, zum selbstverständliche Bedarfsartikel auch des fleinsten Haushalts wird, um so meh berteilen sich die hohen Kosten für die Stromerzeugung und Stromverteilung, um so billiger wird der Strom werden. Di Offentlichkeit hat deshalb das größte Interesse daran, daß bi Sicherheit und Zuverlässigkeit der Stromlieferung nicht burd Erperimente und unausprobierte Wunderfuren gefährdet wird sondern bak in stetiger Entwicklung alle Deutschen durch den „ deutschen Strom" in den Besitz der deutschen Energiequellen gelangen! Neue Kochgeschirre. zeitig 3 ten die d. h. e pflege empfo befann jeder jonders Swan Die all wird, den Yo zu erford rechnen tert. 3 fälle, d ten, die ist in d Wer sich die Töpfe ansieht, die in den meisten Hau haltungen in Benußung sind, muß zugeben, daß diefe wichtigsten Gebrauchsgegenstände für die Zubereitung der täglichen Mahlzeiten sehr häufig nicht in Einflang stehen mit den Forderungen an Hygiene und Sauberkeit, die die beutsche Hausfrau sonft zu stellen gewohnt ist. Der blant gescheuert Aluminiumtopf wird solchen Ansprüchen noch am ehesten gere Das Schönste aber, was es an Hochtöpfen überhaupt gibt, fin die verschiedenen Ausführungen von Spezialtochtöpfen, wie insbesondere für elektrische Küchen hergestellt werden, aber au für jede andere Rochweise sich eignen. Diese Töpfe, nach be sonderen Normen aufs zweckmäßtaste in Form und Inha ausgestaltet, zeichnen sich durch fräftige Wanbungen und start Böden aus, die nicht in Form von Beulen die Spuren be nachlässtater Behandlung zeigen Daß diese Töpfe teurer in als einfache Töpfe, ist selbstverständlich. aber unsere Gau frauen sollten nicht vergessen, daß ein auter Rochtopf er Voraussetzung für gutes Geraten der Speisen ist, und be majjiv ausgeführtes Rochgeschirr ein Vielfaches der Leben dauer aufweist Vor allem, wer sich der beute immer meh auffommenden elektrischen Rochweise bedient, sollte nicht zögern durch massives Aluminiumgeschirr seine Freude am Rode zu steigern und gleichzeitig den Stromverbrauch zu beschränken Daß die Offentlichkeit wenigstens gefühlsmäßig diese Er. wartungen heute schon begt, geht aus dem Interesse hervor, mit dem die Fragen der Stromversorgung allenthalben disfutiert werden. Wenn auf der Weltkraftkonferenz der Plan einer europäischen Großtraftversorgung zur Erörterung gestellt wurde, oder wenn star von Miller auf Veranlassung des Reichswirtschaftsministeriums Pläne für eine einheitliche Ausgestaltung der deutschen Elektrizitätswirtschaft veröffentlicht hat, so befaßt sich die Allgemeinheit aufs lebhafteste mit solchen Gedanken. Dabei sind Irrtümer über die wirtschaftliche Voraussetzung der Elektrizitätswirtschaft allerdings nicht zu ver meiden So fann man auch neuerdings wieder hören, daß die deutsche Elektrizitätswirtschaft von rein fapitalistischen Interessen und nicht von den wahren Bedürfnissen der Öffentlichkeit bestimmt würde. Dabei wird vergessen, daß der überwiegende Teil der deutschen Stromversorgung in öffentlicher Hand liegt, also in Händen des Reiches, der Länder, der Provinzen, der Gemeinden usw. Wunschträume, die dem einzelnen Haushalt niedrige Strompreise zusprechen, finden aus naheliegenden Gründen leicht Glauben, und die Schuld wird vielfach einer Geistesart zugeschrieben, die im Eigennut wurzelt statt im Gemeinsinn. Solchen Gedanfengängen gegen. über darf man allerdings den flaren fritischen Blick nicht ver lieren. Es ist leider nicht zu bestreiten, daß die Strompreispoliti! noch vielfach unter Gesichtspunkten steht, die heute ihre Berechtigung verloren haben, und daß vor allem die Wirtschaft not der öffentlichen Körperschaften aus den Stromversorgungsbetrieben vielfach Versorgungsbetriebe für notleidende Kommunen gemacht hat. Aber derartige Fälle, die im übrigen ja größtenteils der öffentlichen Kontrolle unterPraktische Winke. Das Entfernen der Nagelhaut ist gar nicht nötig, we man täglich beim Abtrocknen der Hände den Hautrand zur schiebt Damit vermeidet man am sichersten die Bildung Niednägeln. Die Pili men Lei werden ren der Gesichtsrunzeln werden bei der Damenwelt allgemein fürchtet; man erblidt in ihnen die Borboten des Alters, die namentlich an den Augenwinkeln in den berüchtigten Sträb füßen zuerst zeigen. Diese Betrachtung ist nicht ganz richi denn es ist allbefanni, daß Sorgen, seelisches Leib und for dauernder Kummer in der Gesichtshaut ihre Spuren hinte lassen. Also nicht nur das Alter erzeugt diese Gesichtsfalte sondern auch die seelischen Erschütterungen, die für manch Menschen unvermeidlich find. Troßdem sei barauf hingewiefe daß sich diese Runzeln bermeiden und zum Teil sogar a wieder entfernen lassen. K m 4 Die Abge will mein Bitte neller Mittelstür Die G tehrte Abo Also, Dann Auch Bri Munich wi Det j Heideraum Rüble lag jah mit un die Minut ericholl la „ Das dachte The Tangt." Die V bluten und und ließ e Nr. ern. In Wahrheit lieg für den Haushalt, 1. Lebensnerv der it. daß der elektrische Str fangreiche und toitspiel lung seitens der Elettr erden müssen, Jeder nach Belieben den Str ch die Elektrizitätsanlag Dies lediglich, um bel rauchen, so tommt er denen die Werte durch g und Haushalt ohne men werden. Die We nd bereitstellen, um je en; niemand fümmert ßen Teil des Jabres ni nußt werden. Die ga g hervorgehen, müffer Es denti doch im G helenzinsen, die Zinsen eren Gelb die Kraftm gestrichen werden fö Teil um Auslandeid Selbstkosten der Eli lfte, bei Waffertrofimetlen er das geht ja nicht Un 6 im Laufe der Jabre neues Geld aufgetriebe er wiffen, ob die neu I sein werden oder ni uden zum Bau von Ele inst und amortifiert fic das vor vier oder fin raftwerfe baute, mit Be eben diefe Werle beut tfchaftlich da Solange elfen fann, fondern au und nach wirtschaftlichen fich an den Geftebung Or wenig ändern Bor Offentlichkeit anzubiet er Inanspruchnahme e wird, also etwa en Mindestverbraud , daß aber darüber bin Teleftrischen Energi shalt möglichst bill 10 bis 15 Pi. je film bon so zablreich einge stromabnehmer den E when fann Der es im allgemeinen be er, zum selbstverständlid aushalte wird, um so m ble Stromerzeugung ard der Strom werben. te Intereffe daran, daß Stromlieferung nicht b Bunderfuren gefährdet A alle Deutschen burd er deutschen Energieq eschirre. die in den meisten muß zugeben, daß für die Zubereitung icht in Ginklang stehen Sauberkeit, die die be ift. Der blant gefche chen noch am ehesten ger Stopfen überhaupt gibt n Speziallochtopfen, wi bergeftellt werden, aber nen. Diefe Töpfe, nad Afte in Form und S ftige Wandungen und On Beulen die Spuren Daß diefe Töpfe teurer inblich, aber unsere Bein guter Rodhtopic ber Speisen ist, und ein Bielfaches der gebe fich der beute immer m e bedlent, follte nicht 80 jeine Freude am Rod romverbrauch zu befchrant Winke. ift gar nicht nötig, Hände den Hautrand z ficherften die Bildung er Damenwelt allgeme Borboten des Altere, d in den berüchtigten A chtung ist nicht ganz en, feelisches Leib und tebaut ihre Spuren bin erzeugt diefe Gefichtfal terungen, die für mant bem fel barauf hingewie und zum Teil fogar a Samstag, den 15. Oftober 1932 Deutsche Staatspartei und Radikaldemokraten. Der Landesparteitag der Deutschen Staatspartei in Hessen tagte am vergangenen Sonntag in Frankfurt a. M. Nach einem Referat des Landesvorsitzenden wurde einstimmig beschlossen, die von den Unterhändlern beider Gruppen vorbereitete Einigung mit den Radikaldemokraten abzuschließen und in den näch ' sten Tagen eine gemeinsame Kandidatenliste aufzustellen. Die spinale Kinderlähmung. Das Auftreten der spinalen Kinderlähmung hat eine gewisse Beunruhigung in der Bevölkerung hervorgerufen, da über die Zahl der Erkrankungen und den Umfang ihrer Verbreitung völlig falsche und übertriebene Vorstellungen herrschen. Von einer ,, Epidemie" fann in Hessen überhaupt nicht die Rede sein. Fälle von Kinderlähmung sind auch in früheren Jahren zur Herbstzeit immer schon beobachtet worden. So liegen auch diesmal nur vereinzelte Fälle, hauptsächlich aus Landgemeinden, vor. Insgesamt sind bisher aus ganz Oberhessen 18 Fälle ge= meldet, aus Starkenburg 8, aus Rheinhessen nur 8. Tödlich verlaufen sind von den gesamten Fällen in Hessen bisher 4. Die Kinderlähmung ist eine übertragbare Krankheit, deren Erreger bisher nicht bekannt ist. Die Eingangspforte des Erregers ist, wie neue Untersuchungen ergeben haben, bei Menschen der Nasenrachenraum. Als Infektionsquelle fommen nicht allein die Kranken mit ausgesprochenen Krankheitserscheinungen in Betracht, sondern auch leichteste Krankheitsfälle, die als solche nicht erkannt waren, Dauerausscheider und gesunde Menschen, die die Krankheitsfeime in sich tragen. Die Kinderlähmung be= fällt vorzugsweise Kinder vom 2. bis 4. Lebensjahr. Es sind aber auch Erkrankungen bis zum 10. Lebensjahr nicht selten und selbst Erwachsene tönnen erfranken. Man rechnet mit einer Intubationszeit von durchschnittlich 9 Tagen. Die Krankheit beginnt ziemlich uncharakteristisch. Katarrhalische Erscheinungen der oberen Luftwege oder auch Symptome seitens des Verdauungskanals können das Bild beherrschen. Für den Erfolg der Behandlung, besonders der Serumbehandlung ist es von größter Bedeutung, daß die Erkrankung schon vor Eintritt der Lähmung zur Feststellung kommt und daß der Arzt bei verdächtigen fieberhaften Erkrankungen der Kinder möglichst frühzeitig zu Rate gezogen wird. ,, Gießener Zeitung" Lokales. Sonntagsgedanken. Wenn der Sonntag vor der Türe steht, dann schreibe ich meinen Sonntagsbrief, damit er rechtzeitig in die Spalten der Zeitung eingefügt werden kann. So schreibe ich schon Jahr für Jahr, schreibe von Freude und Leid und will aber doch nichts anderes, als meinen Lesern Freude zum Sonntag bringen. Als ich mich zum erstenmale in dieser Zeitung vorstellte und am nächsten Sonntag gleich wieder kam, da fragte man mich, was ich denn eigentlich wolle. Davon will ich heute erzählen. Einmal nur in der Woche schreibe ich meinen Brief an die Welt. Während der Woche hat man für mich feinen Platz. Politik, Wirtschaft und Börse drängen sich täglich vor und zie hen Millionen Augen auf ihre neuesten Telegramme. Da ist fein Platz für mich, wo der Mammon regiert, weil man für mich nur ein Lächeln übrig hätte. Aber zum Sonntag melde ich mich immer wieder an und es gibt Gott sei gedankt doch noch viele Menschen, die mein Kommen zum Feierabend der Woche begrüßen. Mein Sonntagsbrief soll in das Hasten und Schaffen der Zeit, das ohne äußeren Stillstand und ohne innere Sammlung stets rastlos vorangeht, zuweilen einen höheren Gedanken hineindringen lassen. Wie wir uns in dieser schweren Zeit vor dem förperlichen Verhungern und Verdursten zu schützen suchen und sechs Tage für Brot schaffen, so sollen wir uns am siebten aus= schauen nach der Nahrung der Seele. So will ich, wenn die Werkstattür ins Schloß gefallen und der Friede des Feierabends ins deutsche Heim einzieht, zur Einkehr kommen ins Heiligtum des inneren Menschen. Mögen auch fernerhin und namentlich in der schweren Zeit, die noch unser harrt, meine Sonntagsgedanken hinauswandern, geplagten Menschenseelen die Welt des Alltags zu verklären durch einen Weihegedanken aus der Welt des Höheren, damit ihnen das, was des Lebens Ernst ausmacht, auch des Lebens Freude werde. Der Sonntagsschreiber. Kampf gegen die Winternot. Der Arbeitgeberverband für Lahngau und Oberhessen zu Gießen hat die Organisation des freiwilligen Hilfswerkes der Nr. 41 Kugelberg" bis einschl. 23. Oktober 1932 für Fahrzeuge aller Art polizeilich gesperrt. Die aufgestellten Sperr- und Umleitungsschilder sind zu beachten. * Gefundene und verlorene Gegenstände im Monat September 1932. Das Verzeichnis über die im Monat September 1992 gefundenen bzw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagstafel im Flur des Polizeiamts, Landgraf- PhilippPlatz 1, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb 2 Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Bom Postamt. Ab Montag, den 17. Oktober, fällt eine Ortsbriefzustellung an Werktagen aus; zugestellt wird dann nur noch vormittags zu den Zeiten wie bisher. Nachmittags sind die eingehenden Posten so schwach geworden, daß die Briefzustellung im Anschluß sich nicht mehr lohnt. * Lokal- Fußballwettkampf. Seit Jahren wieder treffen die Ligamannschaften der Spielvereinigung 1900 und des VfB GieBen in einem Punktekampf zusammen. Das Wettspiel, für welches sich schon heute stärkstes Interesse zeigt, findet morgen auf dem Platz des VfB 08 statt. * Ausstellung von Handarbeiten. Die bekannte Kammgarnspinnerei Schachenmayr veranstaltet in Gießen am Samstag, den 15., und Sonntag, den 16. Oftober, im„ Katholischen Vercinshaus" eine interessante Ausstellung von Handarbeiten. Gegen 200 von Hand gearbeitete Modelle erregen bei der Damenwelt allgemeine Bewunderung. Die Sachen sind aus der mottensicheren ,, Schachenmayr- Nomotta- Wolle" hergestellt, und zwar teils gestridt, teils gehäkelt, zum Teil auch mit dem ,, Schachenmayr- Handwebeapparat" gewoben. Die Fülle der Artifel läßt sich gar nicht aufzählen: Pullover, Westen, Kissen, Deden, Schals und viele andere Dinge. Die Ausstellung dauert bis Sonntag abends 7 Uhr. Ein Besuch derselben kann nur empfohlen werden. * Leipziger Frühjahrsmesse 1933. Die Leipziger Frühjahrsmesse 1933 beginnt Sonntag, den 5. März. Schluß der Textilmesse ist Mittwoch, den 8., der Sportartikelmesse und ebenfalls der Möbelmesse am Donnerstag, dem 9., der übrigen Zweige der Mustermesse Sonnabend, den 11. März, während die Große Technische Messe und Baumesse bis Sonntag, den 12. März, geöffnet bleibt. Altenbused. Als vorbeugende Maßnahme kommt nach dem oben Gesag Gießener Winternothilfe zu vorbereitenden Maßnahmen aufge- Fahrteinschränkung der Kraftposten Gießen- Wieseckten die laufende Desinfektion der oberen Luftwege in Betracht, d. h. eine besonders sorgfältig durchgeführte Mund- und Zahnpflege bei Kindern und Erwachsenen. Es muß auch den Eltern empfohlen werden, daß da, wo Erkrankungsfälle in Gemeinden bekannt geworden sind, die Kinder von Menschenansammlungen jeder Art nach Möglichkeit ferngehalten werden. Das gilt be= sonders auch für den Besuch von Messen und Jahrmärkten. Verkehrssicherheit und Unfallhaftung auf den Landstraßen. Bei der allgemeinen Einschränkung der Ausgaben, die zwangsläufig durch die zunehmenden Erwerbslosenlasten und die allgemeine Schrumpfung der Steuereinnahmen hervorgerufen wird, sind die wegeunterhaltungspflichtigen Landkreise, Gemeinden und Provinzen nicht mehr in der Lage, den Straßenbau so zu betreiben, wie es für Sicherheit und gute Beschaffenheit erforderlich ist. Die Kraftfahrer müssen infolgedessen damit rechnen, daß der Zustand der Wege sich hier und dort verschlech= tert. Dabei ist zu bedenken, daß nicht in allen Fällen für Unfälle, die infolge der schlechten Beschaffenheit der Straße eintreten, die Wegeunterhaltungsträger schadensersatzpflichtig sind. Es ist in der bisherigen Rechtsprechung auch schon anerkannt, daß Die Pflicht zur Wegeunterhaltung nur im Rahmen der allgemei' nen Leistungsfähigkeit den Kreisen oder Gemeinden zugemutet werden kann. Die Kraftfahrer müssen infolgedessen bei Befahren der Straßen selbst die nötige Sorgfalt anwenden. Kaufen Sie Lampen mit dem Stempel 4 Die Landsknechte * Sportroman von Emil Wöhner. rufen. Man nimmt eine Zahl von 8000 Hilfsbedürftigen an. ' Durch die freiwillige Liebestätigkeit hofft man durch Samm= ' lungen von Lebensmitteln, Kleidern und Geldern der dringenden Not abhelfen zu können. Bereits seit Wochen wird die Wohlfahrtskugellotterie durch weißbehelmte Helfer in Gang ge= bracht. Leider ist der Ertrag dieser Lotterie nur ein ganz geringer. Wie im Vorjahr hat sich auch diesmal wieder das Reichswehrbataillon in anerkennender Weise für den Kampf gegen die Not zur Verfügung gestellt und wird in erster Linie der darbenden Jugend durch ein warmes Mittagessen behilflich sein. Die Stadt hat weiterhin den Ausbau und die Fertigstellung eines Teiles der Pestalozzischule vergeben, durch die auch dem Handwerk, dessen Nöte viel zu wenig Beachtung findet, Beschäftigung geboten wird. * Evangelisch- kirchliche Nachrichten. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Robert Wolf zu Wingershausen die 1. Pfarrstelle an der Paulusgemeinde zu Darmstadt, Dekanat Darmstadt; dem Pfarrer Hans Hoffmann zu Westhofen die Pfarrstelle an der Friedrichsgemeinde zu Worms, Dekanat Worms; dem Pfarrer Hans Durst zu Groß- Felda die Pfarrstelle zu Langenhain, Dekanat Friedberg und dem Pfarrer ' Wilhelm Köhler zu Wenings die Pfarrstelle zu Herrnhaag ( Büdingen 3), Dekanat Büdingen, übertragen. * Straßensperre. Die Straße Am Kugelberg" wird neu eingedeckt und gewalzt. Aus diesem Grunde ist die Straße ,, Am dieser garantiert die bekannte Lichtfülle! ( Nachdruck verboten.) ( 23. Fortsetzung.) ,, Abgemacht. Es ist natürlich nur ein Notbehelf, aber ich will mein Möglichstes tun . " ,, Bitte, Theo, nimm eine Zigarette, dann geht die Zeit schneller hin", sagt Karl Schäfer und hielt seinem verletzten Mittelstürmer kameradschaftlich seine Zigarettendose hin. Die Spieler gingen wieder auf den Platz. An der Tür fehrte Adolf Müller noch einmal zurüd. ,, Also, Theo, du kannst dich auf mich verlassen " Dann drehte er sich schnell um und folgte seinen Kameraden. Auch Bringhoff und Dr. Bargmann hatten sich auf Theos Wunsch wieder aufs Spielfeld begeben. Der junge Mittelstürmer war allein. Die Fenster des Ankleideraumes standen auf seinen Wunsch offen. Eine straffe Kühle lag im Raum. Theo hatte seine Uhr in der Hand und sah mit ungeduldigen Augen aufs Zifferblatt. Langsam schlichen die Minuten. Angestrengt horchte er nach draußen. Einmal erscholl lauter Beifall, der aber sofort wieder verstummte. ,, Das war sicher eine gefährliche Situation vor dem Kasten," dachte Theo.„ Aber zu einem Tore hat es scheinbar nicht gelangt." Die Verletzung an seinem linken Knie fing wieder an zu bluten und zu brennen. Er ledte gleichgültig ein wenig daran und ließ es dann sein. Erhältlich in den OSRAMVerkaufsstellen. Infolge Verschiebung des Beginns und des Endes der Arbeitsschichten ist eine Abwanderung der Fahrgäste aus den bisher frühesten und spätesten Kraftposten in die übrigen Fahrten eingetreten, so daß nach den neuesten Verkehrsermittelungen folgende Fahrten der Kraftpost Gießen- Wiesed- Altenbused vom 17. Oftober ab aufgehoben werden mußten: W ab Gießen 540 nach Altenbused, W ab Altenbused 553 nach Gießen, W ab Wiesed 700 nach Gießen, W. ab Gießen Walltor 722 nach Wieseck, W ab Wieseck 1500 nach Gießen, W ab Gießen Walltor 1515 nach Wiesed, S ab Altenbused 2015 nach Gießen, S ab Gießen Bahnhof 2115 nach Wiesed, täglich ab Wiesed 2135 nach Gießen und täglich ab Gießen Bahnhof 2233 nach Wiesed. 2 Jahrzehnte Lichtspielhaus Gießen. Nur noch wenige Tage, am 19. Oktober kann das Lichtspielhaus Gießen auf sein 20- jähriges Bestehen zurückbliden. So stürmisch die Entwicklung des Kinos in diesen zwei Jahrzehnten auch war, unter den modernsten und richtunggebenden in Deutschland war unser Lichtspielhaus" immer zu finden. Es ist dieses das Verdienst seines Besizers, Herrn A. Henrich, der als Ehrenvorsitzender an der Spitze des Landesverbandes der Lichtspieltheaterbesitzer von Hessen und Hessen- Nassau steht. Nach im Jahre 1927 erfolgtem Umbau liegt die Geschäftsfüh rung und Programmgestaltung in Händen des Herrn Direktor Otto Geyer. Beide haben es verstanden, das Gießener LichtOSRAM Trainer und schloß seinen Mittelstürmer begeistert in die Arme. ,, Adolf hat eben das Führungstor geschossen! 2: 1! Theo, alter Zehn Minuten waren vergangen. Da rollte wieder Beifall über den Platz, aber dies Mal start und andauernd. ,, Tor!" dachte Theo und mußte sich bezwingen, ruhig liegen Junge, ist das eine Freude!" zu bleiben. " Da stand auch schon der Trainer atemlos in der Tür. ,, Wir haben ausgeglichen, Theo! Ein wunderbares Tor!" , Wer hat es geschossen?" fragte der Mittelstürmer schnell. ,, Adolf Müller. Er spielt überhaupt famos. Vor ein paar Minuten wäre ihm auch schon bald der Ausgleich geglückt. Aber der Bombenschuß wurde von dem Torwart vorzüglich gehalten. Die Gegner sind wirklich gut, besonders der Torwart, aber ich glaube bestimmt, daß wir es mit unsern zehn Mann doch schaf= fen werden. " Theo war wieder allein. Viel zu schnell verging ihm jetzt die Zeit. Immer wieder sah er auf die Uhr. Noch fünfzehn Minuten bis zum Schlußpfiff! Mit klopfendem Herzen horchte er auf jedes Geräusch, das von draußen fam. Ab und zu ertönte schwacher Beifall, der aber keinem Torerfolg galt. Wie es jetzt wohl auf dem Spielfeld aussah? Ob der gegnerische Torwart heute unüberwindlich war? Noch zehn Minuten! ,, Wir müssen siegen", dachte Theo immer wieder. ,, Fünfzehn Mal haben wir uns nicht ergeben. Und nun das letzte Spiel!" Noch sechs Minuten! Da raste ein starker Beifall über das Feld. Theo Hansen sprang auf und stieß an der Tür mit Bringhoff zusammen. ,, Willst du wohl liegen bleiben, du Schlingel!" lachte der Ein paar Minuten später ertönte der Schlußpfiff. Brausender Beifall erscholl, als nach dem Kampf der Spielführer der besiegten Mannschaft als erster auf Adolf Müller zukam und ihm beglückwünschend die Hand schüttelte. Es war ein erhebender Augenblid, wie beide Fußballspieler, die eben noch in hartem, erbittertem Kampfe die Klingen gefreuzt hatten, Schulter an Schulter den Spielplatz verließen. Und der stürmische Beifall galt nicht zuletzt dem tapferen, ritterlichen Gegner. Bravo, ihr Landsknechte! Ungeschlagen habt ihr die Bezirksmeisterschaft errungen. Lustig flattern eure Vereinsfahnen im Winde, die dem Gegner so oft Achtung und Furcht eingeflößt haben! Euer Siegeswille, euer Fleiß und euer Kameradschaftsgefühl hat die ersten Früchte getragen. Der Weg zur Verbandsmeisterschaft ist frei! Der Vorsitzende überreichte den Spielern einen großen Lorbeerkranz. Auf der breiten Schleife stand: Einer für alle, alle für einen! Unserer tapferen, siegreichen 1. Mannschaft! Der Vereinsvorstand. Adolf Müller stand vor seinem Spielführer. Der Schweiß lief ihm vom Gesicht, aber seine Augen strahlten. ,, Sab' ich mein Versprechen gehalten, Theo?" „ Ja, Adolf." Und beide Spieler drückten sich stumm die Hand. ( Fortsetzung folgt.) Samstag, den 15. Oftober 1932 spielhaus nicht nur zu einer Stätte gediegener Unterhaltung zu gestalten, sondern den Film auch als Träger von Wissenschaft und Kultur in breiteste Volksschichten hineinzutragen. Wir wünschen dem Unternehmen, trog der angespannten Wirtschaftslage auch für die Zukunft die gleiche glückliche Weiterentwidlung. Das billige Vergnügen. Sparsamkeit ist von jeher eine Tugend des deutschen Volkes gewesen, aber nie war der Zwang zur Sparsamkeit so start, wie heute. Man muß an allen Eden und Enden sparen, muß darüber nachdenken, wie man am billigsten zur Arbeitsstätte tommt und wie man am billigsten das eigene Heim wieder erreicht, man muß überlegen, ob die im Vorort liegende Wohnung nicht vorteilhafter sich auswirke, als die mit teuerer Miete belastete Wohnung im Innern der Stadt und vieles anbere bedenken. In dieser Not kommt das Fahrrad allen zuStatten. Es fostet nicht mehr, als in einigen Monaten an die ' öffentlichen Verkehrsmittel zu zahlen sind, und es besitzt neben der Tugend als Geldsparer die Tugend des Zeitraffers. Die Freizeit wird durch die schnellere Bewältigung des Weges zur und von der Arbeitsstätte verlängert, und die Zeit des Wartens auf die öffentlichen Verkehrsmittel entfällt. Das Fahrrad ' gestattet ein weiteres Hinauslegen der Wohnung und damit eine Ersparnis an Miete, aber alles dies erschöpft den Wert des Besitzes nicht. Das Fahrrad zeigt sich nicht nur an Wochentagen als Freund und Helfer, sondern auch an arbeitsfreien Tagen. Willig führt es Gebieter und Gebieterin in Wald und Flur, wenn Feiertag ist. Das Radeln füllt die Lungen mit frischer Luft, läßt die Sorgen des Alltags vergessen, und das Rad bringt körperlich und geistig erfrischte Menschen heim. Und wenn der Radler oder die Radlerin am anderen Tage ihre Erlebnisse mit benen austauschen, die auf öffentlichen Verkehrsmitteln ange= wiesen einen Ausflug unternommen hatten, dann stellt es sich nicht nur heraus, daß die Radlosen mehr ausgegeben, sondern " piel weniger gesehen hatten, unbequem und nach dem Erholungsausflug müder waren, als vorher. Das Radfahren darf man als das schönste und billigste Vergnügen bezeichnen. Die Anschaffung eines Fahrrades wird heute jedermann leicht gemacht. Die Beherrschung des Rades ist ein Kinderspiel, und die Unterhaltungsspesen rechnen nach Pfennigen. Die Luft für die Reifen gibt es kostenlos, und auch die Puzzlappen tosten nichts. Für den Ausflug stedt man sich Obst und Butterbrote ein und macht Picknick im Walde, wo das Konzert ebenso wenig kostet wie das Wasser der zum Trunk einladenden Quelle. Es gibt viele Radler und Radlerinnen, die auf weiten Wanderfahrten keinen Pfennig ausgegeben und dennoch oder vielleicht gerade deswegen eine so große Freude am Radeln haben. Aus Nah und Fern. Bad Nauheim. Bis zum 13. Oftober 1932 betrug der Gesamtbesuch 23 866 Gäste, darunter 3932 Ausländer. Anwesend ' waren an diesem Tage 1359 Gäste. Schotten. Die von der Landesversicherungsanstalt Hessen in Semeinschaft mit dem Ministerium des Innern geschaffene ,, Ses= fische Wanderausstellung, Gesundheitspflege und soziale FürSorge", die in ganz Hessen größte Beachtung fand, wird heute, den 15. Oktober, mit einem Vortrag des Schottener Kreisarztes Dr. Koch eröffnet. Alsfeld erbt 10 000 Dollar. Die letzte Stadtvorstandssitzung beschäftigte sich mit der Erhöhung der Bürgersteuer für 1933 von 300 auf 500 Prozent und mit der Anpassung der Steuerzuschlagsätze für die Gemeindeumlagen einschließlich der Sondergebäudesteuer an den Landes' durchschnitt. Ein wesentlicher Ausfall an den Voranschlägen für 1932 muß durch entsprechende Erhöhung des Bürgersteuersages ausgeglichen werden. Beide Vorschläge wurden abgelehnt. Dr. Völsing teilte dann mit, daß Professor Dr. Kober in Washington, ein geborener Alsfelder, der Stadt 10 000 Dollar ,, Gießener Zeitung" vermacht habe, deren Zinsen zum Wohle der Armen und Kranken Verwendung finden sollen. Vier Wohnhäuser und fünf Scheunen niedergebrannt. Schlig. Am Freitag brach in der Scheune der Witwe Hoh meyer in dem nahegelegenen Bernshausen Feuer aus, das sich rasch verbreitete. Vier Wohnhäuser, fünf Scheunen und Stal: Aungen brannten bis auf die Grundmauern nieder. Das Vieh fonnte zum größten Teil in Sicherheit gebracht werden. Der Turm der Kirche, die nur vier Meter von dem Brandherd steht, wurde durch das Feuer beschädigt. 100- Jahrfeier des Bestehens des Hess. Oberkonsistoriums Darmstadt. Zu einer schlichten Feier des 100- jährigen Bestehens des Hess. Oberkonsistoriums zw. Landeskirchenamtes hatte der Präsident des Landeskirchentages, Archivdirektor D. Herrmann, auf den 13. Oftober vormittags in das Landeskirchentagsge= bäude eingeladen. Außer den Beamten des Landeskirchenamtes waren die in und außer Dienst befindlichen Oberkonsistorialräte und Oberkirchenräte erschienen, ferner die Kirchenregierung an ihrer Spize D. Dr. Dr. Diehl und Präsident Dr. Dahlem. Außerdem waren die Professoren des Predigerseminars und zahlreiche Landeskirchentagsabgeordnete anwesend. Die Feier hatte eine schlichte musikalische Umrahmung. Ein Denkmal für einen verdienten Tierseuchenbekämpfer. Am 30. Oktober wird auf dem Mathildenplatz in Darmstadt ein Denkmal für den verstorbenen Geheimrat Prof. Dr. Lorenz enthüllt. Werdorf( Krs. Wetzlar). Hier rannte ein mit 4 Personen besetztes französisches Auto gegen einen Baum. Während zwei Insassen des Wagens unverletzt blieben, mußten zwei Damen dem Krankenhaus in Wetzlar zugeführt werden. Aus dem Dilltal. Die Burger Eisenwerke, die sich mit der Fabrikation von Desen befassen, haben eine größere Anzahl von ' Arbeitern neu eingestellt. Wirbelsturm deckt 150 Häuser ab. Weinheim a. d. B. Das nahe Dorf Laudenbach wurde am Donnerstagabend von einem furchtbaren Wirbelsturm heimgesucht. Im südlichen und östlichen Teil des Dorfes wurden 150 Häuser abgedeckt. Etwa 200 Obstbäume wurden umgerissen. Die Straßen sind mit Ziegeln und Schlamm bedeckt. Neue Bücher. - Sowjetrußland von heute. Von Prof. Dr. Hans Halm. Bericht eines Augenzeugen. Preis 65 Pfg. Verlag Buchholz Jeder Deutsche u. Weißwange, GmbH., Charlottenburg 2. hat die Pflicht, sich über die wirklichen Zustände in Sowjetrußland aus berufenem Munde aufklären zu lassen. Der Inhalt dieses Buches müßte über alle Sender der Welt gehen. Jetzt ist es an der Zeit, Europa zu mahnen, seine heiligsten Güter zu wahren! Garba, das Spiel ist aus- wird nun das Leben kommen?, von Friede H. Kraze. Verlag C. Bertelsmann in Güterslohn. 327 S. Preis geb. RM. 4.40. Zu haben in jeder Buchhandlung. Nach viel Unruhe, Jrrgang, viel Leid und Werk zieht eine geläuterte Roselin im Maschinengewehrfeuer der Revolution den Schlußstrich der Jungmädchengeneration von 1914. Ein seltenes Frauenbuch, wo unendliche Zartheit, frauliche Güte, tiefer Lebensernst und die starke Zuversicht der reifen Dichterin wirklich zum Herzen sprechen. Die Verteilung des in der Notverordnung vom 4. September 1932 vorgesehenen 50- Millionen- Fonds für Hausreparaturen kommt in Gang. Die Durchführungsbestimmungen des Reichsarbeitsministers betreffend die Gewährung des Reichszuschusses von 50 Millionen sind nunmehr im ,, Deutschen Reichsanzeiger" Nr. 222 veröffentlicht worden. Näheres hierüber steht in den Wirtschaftlichen Kurzbriefen. Probenummern stellt der Rudolf- Lorenz- Verlag, Charlottenburg 9, fostenlos zur Verfügung. Musterbetriebe deutscher Wirtschaft, Band 28: Das Bauwesen: Hochtief- A.- G. für Hoch- und Tiefbauten vorm. Gebr. Selfmann. Essen, Verlag J. J. Arnd, Leipzig C 1, Salomonstr. Nr. 41 10. 126 S. illustr. Der 28. Band der bekannten Bücherserien gibt einen Einblick in das Baugewerbe. Der Verfasser versteht es mit großer Sachkenntnis und Erfahrung, den Unterschied zwischen der Eigenart des Baugewerbes und anderer Industrien herauszuarbeiten. Besonders instruktiv sind die Ausführungen über Baustoff und Baustil, aus denen die Wandlungen klar hervorgehen, die sowohl im Baustoff wie im Baustil vor sich gegangen sind. Der Leser bekommt eine flare Vorstellung von dem ( Wesentlichen des Bauwesens. Handarbeiten in Wolle find imer noch die meistbegehrtesten. Diesem Wunsche kommen die soeben erschienenen drei neuen Hefte der Sammlung Vobachs Handarbeitshefte entgegen: Neue Wollkleidung für Herren( Nr. 158) Neue Wollkleidung für Damen( Nr. 159) Neue Wollkleidung für Kinder( Nr. 160), Preis eines jeden Heftes 95 Pfennig. Die Reichhaltigkeit dieser Hefte mit ihren teils farbigen Vorlagen und dem jedem Heft beiliegenden Musterbogen ist überraschend. Phönix- Kalender für die deutsche Jugend 1933/34. Führer durch das Jahr 1933 für Knaben und Mädchen. Neu bearbeitet von Dr. Karl Hellwig; mit 16 Kunstbeilagen und über 150 Abbildungen im Text. 380 S. mit 2 Preisausschreiben und 1 Preisrätsel in Ganzleinen eleg. geb. 1,25 RM. Phönix- Verlag Die seit dem vorigen Jahr Carl Siwinna, Berlin SW 11. erscheinende Neuausgabe des bei der Vorkriegsgeneration in bester Erinerung stehenden„ Phönix- Kalender für die deutsche Jugend" liegt nun für das Jahr 1933/34 vor. Wo es irgend möglich war, diesen vortrefflichen Jugendkalender noch zu verbessern, ist es in vollem Maße geschehen. - Bezugs Redaktions endung ni 44.80 93 Die Ve nicht eine erdnung der Reichspräfid dungen die Millionen Reichsp Berfigenden Krupp v. 2 des Prototo Adolf S fait vierjeiti auf die Mi Die Be Reich über Mage Preuß perintspraft Die Ne lung, die d Berordnung Mitbefit de Das te Bollspartei Marie Hamsum schreibt wieder. 1928 erschien ihr mit Begeisterung aufgenommenes Erstlingswerk ,, Die Langerudkinder". ,, Die Woche" veröffentlicht jetzt ,, Die Langerudkinder wachsen heran." Dadurch bekommt das neue Heft dieser schönen illustrierten Zeitschrift besonderen Wert. Der gute und der schlechte Schüler. Höchst interessante Typenbilder von guten und von schlechten Schülern, die im psychologischen Institut der Rostoder Universität durch Uebereinanderkopieren zahlreicher Einzelphotos entstanden sind, zeigt zusammen mit anderen Versuchen die neue Nummer( Nr. 42) der ,, Münchner Jllustrierten". ,, Weißt Du auch, wen Du liest?" Unter diesem Titel beginnt in der ,, Neuen J3" Nr. 42 ein Roman von Fritz Gott furcht, welcher das Schicksal einer jungen Bühnenkünstlerin schildert. Unser Hausarzt. Monatschrift. Aus dem Inhalt des Ottober- Heftes: Magen- und Darmerkrankungen. Geschäftliches. Das Vertrauen zur Marke. Einer Glühlampe können Sie es als Laie nicht ansehen, ob sie gut ist. Sie haben auch nicht zu Hause die Meßinstrumente, mit denen man feststellen kann, ob die Lichtleistung der Lampe im Vergleich zu ihrem Wattver brauch, den Sie laufend bezahlen müssen, so hoch sind, wie es der heutige Stand der Technik möglich macht. Der Kauf von Glüh lampen ist deshalb Vertrauenssache. Wenn Sie aber Lampen taufen, die den Markennamen„ Osram" tragen, dann haben Sie auch ohne eigene Messungen die Gewißheit, daß diese Lam 1.9 pen dem Höchststand der Technik vollauf entsprechen. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Union ist und bleibt das beste Brikett! ift für die worden. Nach 2 Kölnische hug des naljozialist den Reichs Der trag auf teller un Bor e lizeilich ge zu dem Goebbels Das E tijchen Re lages un Hagte, zum 6 bis 9 M Die Gr verjahren Chiniot zu in vier Mor Unter d ausichuß zuj Kriegsrates franzöfifchen Die Lor Sorfig Mac Los Genf fi werden. 3m engl Die mottensichere Schachenmayr NOMOTTA- Wolle Einladung ZUR AUSSTELLUNG moderner Handarbeiten aus der mottensicheren Schachenmayr NOMOTTA- WOLLE Samstag, den 15. Oktober 1932 Sonntag, den 16. Oktober 1932 im ,, Katholischen Vereinshaus" Gießen Ununterbrochen geöffnet von vormittags 10 Uhr bis abends 7 Uhr Kestenlose Erklärung aller neueren Handarbeitstechnikon Verführung des Schachenmayr Handwebe- Apparates LINTRITT FREI EINTRITT FRAI Erkältungskrankheiten, Mädchen v. Lande Röstkaffee hartnäckiger Husten, Luftröhrenkatarrh, Lun welches schon gedient Leistungsfäh. Import genverschleimung, Bronchialfatarrh, Asthma, hat, sucht für sofort od. Großröster.sucht tücht. etc. behebt u. lindert selbst in veralteten Fällen später Stellung. Bin Berkäufer a. Private. der schleimlösende 21 J. alt, verstehe u. So her Verdienst. Dellheims Brust und Lungenfee übernehme alle Arbeit. Angeb. unt. E. K. 1990 Preis M 1.50 In allen Apotheken erhältlich, Angeb. an Frl. Lina an Ala Haasenstein& Klos, Hatzfeld/ Eder. bestimmt: Pelikan- Apotheke. Vogler, Köln. 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