Nr. 31. Arbeit nicht aufbrin Arbeit erscheinen un fahren und ausruhe men. gen ist die erste Bedin hat in dieser Bezia ht wieder auf die Be en, wenn nicht in eine und Raum fich zujan Sportstätten hat ma Denden Zeitsparers an die Doppelrolle d er weit im Vorort nen für eine Wohnun er Entfernung zwische Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder Rüdlendung nicht perlangter Manuskripte wird nicht garantiert. und Gesundheit opfer 44. Jahrg. Hilfe. Das Fahrra tsstätte die tägliche Stand, die Arbeitsstätt Es ermöglicht ihm ein er Mittagsseit, und es rtplatz, den der Ni en Verkehrsmittel erreichen vermag. des als Zeitsparer un ift in Sportstreife jucht man die Löjun einer Erweiterung de er Majjenbeförderung n Verkehrsmittel jo Mensch muß zur Selb n nicht in Verlegenhe hm an zeit und traf ng steht. er. er und Kräuterhe te. Von Dr. med. i ubearbeitete Volfsa RM., Hausarzt- Verl chtverständlich und a Flare Beschreibung Serhütung und Heilung Erfolge bei Tuberfal und Darmkrankheiten Auflage. Preis 1,10 Postfach 21. Das flar enthält praktische An dgrat der Reichssteuer minifter angeordnet, ungen zugunsten der nzuschränken. Die im , Kaijerdamm 38, er bringen in den nä fende Darstellung des te jede Frau intere lejen Sie die neue Sen herauskommt. Woche", die große i jtes Heft dem jajchi Italien gewidmet. nte, sehr schmadhafte neue ,, Gartenlaube" fnahmen zeigen, wie Die waffentechnischa Vertrag auferlegt der Handhabung jengattungen mit chbildungen von Te Wie dementspred ussieht, zeigt ein S der ,, Münchner Klein in Gießen iessen Buch- und Zeitungs- Druckerei und 2526' Politische Rundschau. Entgegen der am Donnerstagabend erfolgten Ankündi= gung ist der Besuch Hitlers beim Reichskanzler am Freitag= mittag nicht zustande gekommen, sondern verschoben worden, und zwar auf Sonnabendvormittag. Die für Montag in Aussicht genommene Besprechung über die Regierungsbildung in Preußen ist abgesagt worden. Die Fraktionen der Deutschnationalen und der Nationalsozialisten haben der Zentrumsfraktion mitgeteilt, daß sie zu dem vorgefehenen Zeitpunkt Vertreter nicht entsenden könnten. Der neue Kurs im Rundfunk wird von dem politischen Rundfunkkommissar, Ministerialdir. Scholz, mit bedeutenden Bersonaländerungen eingeleitet, obwohl die neue Rundfunkorganisation erst am 1. Oftober ins Leben gerufen werden soll. An der spanisch- portugiesischen und der spanisch- französischen Grenze sind erneut Monarchisten verhaftet worden, unter ihnen Der Sohn des früheren Diktators Primo de Rivera, der nach Frankreich flüchten wollte. Präsident Hoover hat am Donnerstag in einer Ansprache an die Vertreter der Republikaner, in der er sich zur Annahme der Präsidentschaftskandidatur bereit erklärte, Bemerfungen zur Frage der Kriegsschulden gemacht, die ein Verlassen der bisherigen intransigenten Haltung vorzubereiten scheinen. In Magdeburg trafen sich der anhaltische Ministerpräsident und der braunschweigische Staatsminister zu einer Aussprache über die innerpolitischen Verhältnisse. Beide kamen zu der Ansicht, daß es notwendig sei, ihre übereinstimmende Auffas= jung über die mit Rücksicht auf die Not des Bolles zu ergreifenden Maßnahmen dem Reichskanzler mitzuteilen. Es wurde eine Erklärung gefaßt, der sich voraussichtlich die Ministerpräsidenten von Oldenburg und Medlenburg- Schwerin an schließen werden, und an den Reichskanzler abgesandt. Auf einer nationalsozialistischen Rundgebung in Hannover findigte der oldenburgische Ministerpräsident Röver an, daß, wenn im Reich nicht bald ein gründlicher Wechsel eintrete, Oldenburg als kleines Land ein Musterbeispiel nationalsoziali= stischer Wirtschaftsgestaltung geben werde. Landtagspräsident Kerrl hat die Anträge der Sozialdemo= traten und der Kommunisten auf alsbaldigen Zusammentritt des Preußischen Landtags dahin beantwortet, daß er den Zeitpunkt des Zusammentritts noch nicht endgültig bestimmen fönne, daß aber der Landtag noch vor Beginn der Reichstags= tagung zusammentreten werde. Dem internationalen Arbeitsamt ist von dem Vertreter der italienischen Regierung ein Antrag zugegangen, in dem ein internationales Uebereinkommen über die Verkürzung der Arbeitszeit zur Bekämpfung der Arbeitslosen vorgeschlagen wird. Die Sondertagung des Verwaltungsrates ist jetzt auf den 21. September 1932 in Genf anberaumt worden. Es steht jetzt fest, daß die Empire- Konferenz am 18. August offiziell beendet werden wird. Dieser verhältnismäßig frühe Termin läßt voraussehen, daß ein großer Teil der Konferenzazbeiten nicht in Ottawa selbst erledigt, sondern späteren Beprechungen zwischen den einzelnen Gliedstaaten vorbehalten bleiben wird. Der monarchistische Putsch in Spanien ist sowohl in Mabrid als auch in Sevilla nach einer offiziellen Erklärung des panischen Innenministers jetzt vollkommen zusammengebrochen. Das Justizministerium der Tschechoslowakei hat der deutschen Justizbehörde die Mitteilung gemacht, daß die tschecho= lowakische Regierung bereit sei, dem Antrag auf Auslieferung des in Prag festgenommenen Bankiers Seiffert von der Berliner Bank für Handel und Grundbesitz stattzugeben. Der bolivianische Kongreß hat ein Gesetz angenommen, das alle im Besitz der Kirche befindlichen Juwelen, sowie Gold und Platin in das Eigentum des Staates überführt. Der 1. Ferienstrassenat des Kammergerichts verurteilte den Arbeiter Johann Schird aus Deutsch- Briesen zu vier Jah= ren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Zulässigkeit der Bolizeiaufsicht wegen vollendeter Spionage zugunsten Polens. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 13. August 1932 Die Große Ferienstrafkammer Dortmund verurteilte 8 Bolizeibeamte, darunter einen Hauptmann, wegen vorsäglicher Körperverlegung, Hausfriedensbruch und Ueberschreitung der Dienstbefugnisse zu Gefängnisstrafen von einem Jahr und drei Monaten bis zu acht Monaten. Am Freitagnachmittag wurden gleichzeitig in den Krefelder Einheitspreisgeschäften der Firmen Woolworth, Chape und Leonhard Tietz Tränengasbomben geworfen. Die Feuerwehr griff ein. Aktion gegen die KPD. in Preußen. und die Redaktion der ,, Roten Fahne" sowie die„ ,, City- Druderei" befinden, zahlreiche Autos der Schutzpolizei vor. Die Be amten besetzten sämtliche Ausgänge des Gebäudes und nahmen, unterstützt durch Kriminalbeamte, eine genaue Durchsuchung aller Räumlichkeiten vor. Gleichzeitig wurde auch die Zentrale der Roten Arbeiterhilfe", die in der Dorotheenstraße im Berliner Zentrum liegt, von Schutzpolizei und Kriminalbeamten durchsucht. Auch hier fand eine eingehende Durchsuchung nach Waffen und verbotenen Schriften statt. Abgesehen von diesen beiden groß aufgezogenen Aktionen wurden auch zahlreiche Verkehrslokale der KPD und Wohnungen fommunistischer Führer überraschend durchsucht. Ueber das Ergebnis der Polizeiaktion ist zur Stunde noch nichts bekannt, doch hat es den Anschein, als ob Waffenverstecke der Kommunisten in Berlin nicht gefunden sind. In fast allen größeren Städten Preußens und vor allem n Berlin fanden am Freitag überraschende Polizeiaktionen gegen die örtlichen kommunistischen Parteistellen, ihre Unterorganisationen und ihre Presse statt. Grund hierzu gab die in den letzten Tagen in verstärktem Maße beobachtete illegale ommunistische Propaganda, die zu offenem Bürgerkrieg und Straßenmord aufrief. Schlag 12 Uhr mittags fuhren vor dem„ Karl- Liebknechtbaus" am Bülowplay, in dem sich die Parteizentale der KPD * Auch in Hamburg. Am Freitagvormittag wurde auf Veranlassung der politischen Polizei in Hamburg eine große Anzahl Einzelaktionen gegen Kommunisten und kommunistische Parteibüros, Verkehrslotale usw. unternommen. Durchsuchung bei der Reichsbanner- Bundesleitung. * In den Räumen der Bundesleitung des Reichsbanners, die sich in Berlin im Europa- Haus befindet, nahm nach einer Meldung Berliner Blätter die politische Polizei bei dem Geschäftsführer Gebhardt eine Durchsuchung vor. Dabei wurden außer mehreren Gummifnüppeln drei Pistolen gefunden. Waffenbeschlagnahme bei Reichsbannerführern in Sonneberg. Von der Polizei wurde am Donnerstag in Sonneberg eine Durchsuchung nach Waffen vorgenommen. Bei einem im Volkshause wohnenden Führer des Reichsbanners konnten eine Armeepistole mit gefülltem Magazin, sieben automatische Mehrladepistolen. 326 Schutz Munition beschlagnahmt werden. Auch an anderen Stellen der Stadt beschlagnahmte die Polizei Waffen, darunter Heereshandgranaten. * Für kommunistische Propaganda in der Reichswehr bestraft. Augsburg. Ein 30jähriger Molkereiarbeiter, der der Propagandagruppe der Kommunistischen Partei angehörte, suyuich sich unauffällig in das Vertrauen eines Reichswehrsoldaten ein, um ihm dann, als er ihn so weit vorbereitet glaubte, das Angebot zu machen, er möchte sich als Verbindungsmann zwischen der Reichswehr und den kommunistischen Führern betätigen. Als dieser das ablehnte, versprach ihm der Verführer, daß die Kommunistische Partei gut bezahle. Niemand würde etwas von der Spionage erfahren und der Reichswehrsoldat brauche nur in Zivilkleidern mit den kommunistischen Führern zusammenzutreffen, um das von ihnen gewünschte Material zu übermitteln. Der Reichswehrsoldat blieb aber standhaft und machte seinem Vorgesetzten Mitteilung von dem Spionage= angebot. Das Augsburger Gericht verurteilte den Kommu= nisten wegen Aufwiegelung von Heeresangehörigen zu vier Monaten Gefängnis. Deutschlands neuer Bundesgenosse. Deutschland hat in seinem Kampfe um die Revision des Versailler Vertrages einen außerordentlich bedeutsamen Bundesgenossen erhalten: Präsident Hoover, den Repräsentanten und Führer des amerikanischen Volkes. Hoover selbst tritt für die Revision des Versailler Vertrags ein. Das ist der allgemeine Kommentar, den seine Botschaft findet. Besonders ist er gegen das Versailler Prinzip der einseitigen Abrüstung Deutschlands und gegen die Ostgrenzenregelung. Kampf gegen die Diebstähle auf den russischen Eisenbahnen. Neunzehn Todesurteile vollstreckt. Mostau. Das Verkehrskommissariat der Sowjetunion hat eine großzügige Aftion gegen die Diebstähle auf den Eisenbahnen und auf den Schiffstransporten eingeleitet. Bisher sind über 70 Personen in der Sowjetunion verhaftet worden. Sondergerichte der OGPU. haben am Donnerstag 19 Todesurteile ausgesprochen, die am selben Tage vollstreckt wurden. Ein teurer Reichstag. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. 4,4 Millionen Diäten im Jahr. Das Ansteigen der Mitgliederzahl des Reichstags auf 607 wird auch eine erhebliche Erhöhung des Haushalts des Reichstags mit sich bringen. Allein an Diäten sind 216 000 RM. jährlich mehr zu zahlen als im vorigen Reichstag. Ins= gesamt wird sich jetzt der Jahresaufwand an Diäten auf 4 374 000 RM. stellen. Dazu kommen aber noch die Entschä= digungen für Ausschußverhandlungen an vollsitzungsfreien Ta10 RM. je Mitglied und Sigung und außerdem muß eine Erhöhung der an die Deutsche Reichsbahn zu zahlenden Pauschale für die Ausgabe von Dauerfreifahrkarten erfolgen. Auch die allgemeinen Ausgaben für Drucksachen usw. werden sich durch die Vergrößerung des Reichstages nicht unerheblich erhöhen. Es wird also ein teurer Reichstag sein! gen- Nummer 32 Wirtschaftspolitische Gesundung. Von Ernst Mosich, Direktor des Hansa- Bundes. Nachdem durch viele Jahre hindurch parlamentarische Mehrheitsfombinationen in einer unglüdseligen Jdentifizierung von parteipolitischen und staatspolitischen Notwendigkeiten Politik und Wirtschaft in die Fesseln unfruchtbarer Taktik, erstarrender Gesetzesnormen verstrickt hatten, beginnen in Deutschland sich gegenwärtig aus der völligen Ablösung von allen sogenannten parteipolitischen Ueberlegungen Wege für die weitere Entwidlung zu öffnen, die manche Hoffnung gerechtfertigt erscheinen lassen. Auf wirtschaftspolitischem Gebiet gehörte anscheinend erstmals die Orientierung einer starken Mehrheit des Volkes zugunsten sozialistischer und kollektivistischer Zielsetzungen dazu, um bei einer verantwortungsbewußten Regierung den aktiven Willen zu einer der Privatwirtschaft wieder gerecht werdenden Wirtschaftspolitik auszulösen. Inmitten einer Hochslut planund zwangswirtschaftlicher Projekte und Strömungen, angesichts von Parlamentsmehrheiten, die täglich an die Stelle der ,, Duldung" die„ Zerstörung" der Privatwirtschaft setzen könnten, strebt die Reichsregierung einer Linie der Wirtschaftsgesetzgebung zu, die von allen denen, die sich im theoretischen Meinungskampf nicht unrettbar verkrampft haben, grundsätzlich be= grüßt werden muß. Jm Oftober 1931 hatte bereits der damalige Landtagsabgeordnete von Papen in einer Rede vor landwirtschaftlichen Organisationen in Dülmen in Westfalen eindeutig die Fronten dahin charakterisiert:„ Es gibt nur noch die Frontbildung Individualismus oder Kollektivismus!" Manches in der ersten Regierungserklärung des Kabinetts von Papen klang an diese Parole an. Manches in späteren Reden vor dem Landwirtschaftsrat, die Rede von Schleichers vor dem Rundfunt tam dagegen kollektivistischen Zeitströmungen entgegen, war zum mindesten sehr doppelseitig formuliert. Die Rundfunk- Rede des Reichskanzlers von Papen vom 30. Juli, die wohl das Programm der Reichsregierung zu werten ist, stellte aber doch wieder eine Reihe von Grundsätzen auf, deren Verwirklichung eine umfassende materielle und seelische Gesundung der deutschen Volkswirtschaft mit sich bringen wird und die in die Tat umzusetzen daher dringendst erforderlich ist. Aus der in der Oeffentlichkeit viel zu wenig beachteten Rede des Reichsfanzlers seien hier folgende Säge in die Erinnerung zurückgerufen: ,, Gemeinnug geht vor Eigennut. Unter diesen Grundsatz stellt die Regierung den Schutz des Eigentums. Sie bekennt sich zum Gedanken der Privatwirtschaft. Die persönliche wirtschaftliche Initiative und die freie Auswirkung der Rechte und Pflichten aus Eigentum sind für eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung unentbehrlich. Die freie Wirtschaft muß aber nach der alten Rechtsauffassung von der persönlichen Verantwortung wieder ihre Existenzberechtigung ohne Inanspruchnahme öffentlicher Unterstützungen durchsetzen. Es ist nicht die Aufgabe des Staates, die in der Privatwirtschaft liegenden Risiken auf den Staat zu übernehmen. Wenn aber aus zwingendem, allgemeinem wirtschaftlichen Interesse die Stützung von privaten Unternehmungen aus öffentlichen Mitteln erfolgt, dann darf dies nicht geschehen, um das Kapital dem Unternehmer, sondern um das Unternehmen und die Produktionsstätte dem deutschen Volk zu retten. Wenn die Aufgabe einer systematischen Belebung der Gesamtwirtschaft gelöst werden soll, dann muß eine Entscheidung gefällt werden, wo die ersten Maßnahmen angesetzt werden müssen. Die Regierung hat diese Entscheidung nach eingehen= den Beratungen der letzten Wochen in dem Sinne getroffen, daß es zunächst darauf ankommt, die Produktion der deutschen Landwirtschaft zu erhalten, und sie bis zur Deckung des heimischen Bedarfes zu steigern. Wir dürfen aber nicht vergessen, daß der deutsche Landwirt in hohem Maße von der Kaufkraft der breiten Masse der Bevölkerung abhängig ist. Deshalb wird die Regierung soweit dies die erste Aufgabe nur irgendwie zuläßt alle Mittel einsetzen, um die industrielle Wirtschaft zu beleben. Wir müssen dabei vermeiden, durch neue künstliche Konstruktionen die Beweglichkeit der Wirtschaft weiter zu unterbinden. Im Gegenteil, Bindungen müssen gelodert werden. Aus diesen beiden grundsäglichen Erscheinungen ergibt sich die Richtung, in der alle übrigen Aufgaben zu einer Lösung drängen. Die Fragen einer Verwaltungsreform zur Verbilligung und Vereinfachung des Behördenapparates, die Fragen der Finanz- und Steuerwirtschaft, die der Kreditpolitik mit dem besonders wichtigen Zinsproblem, die Notwendigkeit einer Verstärkung der Selbstverwaltungsaufgaben der Berufsstände, die neuen Formen fooperativer Selbsthilfe, wie sie im freiwilligen Arbeitsdienst begonnen wurden, alle diese Fragen, die ich hier nur als Beispiel aufführen möchte, sind Teile eines Planes, der den Wirtschaftsprozeß neu beleben und organisch unterbauen wird." Der Sag:„ Die freie Wirtschaft muß wieder ihre Existenzberechtigung ohne Inanspruchnahme öffentlicher Unterstützungen durchsetzen" mit den weiteren Hinweisen auf die Begrenzungen etwaiger öffentlicher Hilfsmaßnahmen muß die Billigung jedes verantwortungsbewußten Unternehmers finden. Das Bekenntnis zur Unentbehrlichkeit der persönlichen wirtschaftlichen Jni Nr. 32 Samstag, d Samstag, den 13. August 1932. - tiative und der freien Wirtschaft bietet die Grundlage, von der aus auch manches vieldeutbare Wort der nachfolgenden Säge an Gefahr verliert. Eine Wirtschaftspolitik, die dem hier abgegebenen Befenntnis folgt, wird zwangsläufig Dot vielen Fehlern protektionistischer Politik bewahrt bleiben, die Deutschlands Wirtschaft in den vergangenen Jahren ertragen mußte oftmals nicht ohne Schuld sehr maßgeblicher Wirtschaftskreise. Man wird sagen dürfen, daß dem selbständigen freien deutschen Unternehmertum hier nochmals inmitten ihm feindlichster Zeitströmungen die große Chance gegeben wird, durch richtiges Eingliedern seiner wirtschaftspolitischen Kräfte den Beweis für das Lebensrecht, die nationale, kulturelle und soziale Leistungsfraft einer Wirtschaftsordnung zu erbringen, die auf der Persönlichkeit, auf der Eigenverantwortlichkeit, auf dem Wagemut freien Schaffens aufgebaut ist. Es gilt jetzt das Wollen der Reichsregierung auf dem von ihr selbst vorgezeichneten Wege voranzutreiben. Es gilt, mit dem Glauben an das Gelingen des großen Werkes der Ueberwindung unserer heutigen seelischen und wirtschaftlichen Not die tägliche nüchterne Arbeit zu erfüllen, dieser Arbeit wieder hoffenden, glaubenden Inhalt zu geben. Deutschlands Rettung ist keine Aufgabe der Mechanik, des ,, Nur- Wirtschaftlichen". Es ist eine Sache des Glaubens und des persönlichen Einsatzes jedes Einzelnen. Wer sollte berufener sein, an diesem Werk führend mitzuwirken, als Deutschlands erwerbstätiges Bürgertum, dem solcher Einsatz schon stets die selbstverständliche Verpflichtung war? In diesem Werk darf teine Parteigrenze die Wollenden scheiden! Finden wir die Einheit des Wollens, so wird die Gemeinschaft des Weges zur Freiheit gesichert sein! Keine Wohltat mehr, sondern Plage. ,, Gießener Zeitung" Ruhrkohlenbergbau eigentlich mehr als 32 Prozent der in ihm verdienten Löhne und Gehälter für Soziallasten hätte aufwenden müssen. Die Gesellschaft bemerkt dazu, sie habe sich schon seit Jahren gegen die Hypertrophie der sozialen Aufwendungen, unter denen jede Wirtschaft zum Erliegen kommen müsse, gewandt und erneuere ihre Mahnungen immer wieder gerade im Interesse der Belegschaften, denn jeder einzelne Mann, mit dem man spreche, sähe sehr wohl ein, daß Soziallasten von rund ein Drittel des Lohnes feine Wohltat mehr sind, sondern Plage, daß der dadurch wettbewerbsunfähig ge= machte Betrieb mit notgedrungenen Feierschichten nur noch weitere Lohnverminderung bringen und daß mit der schließlich folgenden Stillegung trotz aller Beiträge doch die Verelendung kommen müsse. Ueber die Entwicklung der steuerlichen und sozialen Belastung des Ruhrbergbaus bringt die berg- und hüttenmännische Zeitschrift„ Glüdauf" eine beachtenswerte Zusammenstellung, in der die Zahlen für 1913 denen der Jahre 1928, 1929 und 1930 gegenübergestellt sind. Die falsche Wirtschaftspolitik der Regierung werde auch dadurch nicht richtiger, daß sie dem Bergbau, ohne ihn zu fragen, die Arbeitslosenversicherungsbeiträge abgenommen und auf die Reichstasse übertragen habe, denn dem Reich gehe es mit zu hohen Lasten ebenso wie dem Einzelbetrieb: es breche finanziell zusammen. Im Kampf um die Regiebetriebe. Das Handwerk führt seit Jahr und Tag einen lebhaften Kampf gegen die Regiebetriebe, die in zunehmendem Maße den Wirkungskreis des Berufsstandes eingeengt haben. Es bleibt erfreulich, festzustellen, daß hier und da dem Handwerk in seinem Bestreben Unterstüßung gegeben wird. nahm vor nicht langer Zeit der Sächsische Landtag nachfolgen den Antrag an: Im letzten Friedensjahr 1913 zahlte der Ruhrbergbau an Reichs- und Staatssteuern je Tonne Nutförderung 5,9 Pfg. Bis zum Jahre 1930 stieg die Belastung auf 64,89 Pfg., also um das Zehnfache. Reichs-, Staats- und Gemeindesteuern zusammen stiegen von 27,5 auf 115,82 Pfg. oder auf mehr als das Vierfache. Geringer war die Mehrbelastung durch einmalige Steuern und sonstige Abgaben. Sie nahm zu von 3,3 Pig. im Jahre 1913 auf 9,88 Pig. 1930. Das bedeutet eine Lastensteigerung um das Dreifache. Aehnlich verhängnisvoll wie die steuerlichen Abgaben haben sich für den Ruhrbergbau die sozialpolitischen Leistungen entwidelt. Sie be trugen nach dem Stand des 2. Vierteljahres 1914 je Tonne Förderung 0,79 M. oder 100 Prozent. Bis zum 3. Vierteljahr 1931 stieg die Belastung auf 2,34 M. oder 296,20 Prozent. Die Kosten der Unfallversicherung, für die bekanntlich der Arbeitgeber allein aufzukommen hat, sind vom 2. Quartal 1914 bis zum 3. Vierteljahr 1931 von 0,13 RM. auf 0,49 RM. je Tonne Förderung gestiegen. Sehr beachtenswert sind auch einige Angaben aus dem soeben veröffentlichten Geschäftsbericht der Rheinischen Stahlwerke, Essen. Hiernach haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei dieser Gesellschaft an sozialen Ausgaben im letzten Geschäftsjahr 29,35 Prozent der insgesamt verdienten Löhne und Gehälter aufbringen müssen. Würde man hierzu noch den Be= trag von 6,5 Prozent der Löhne und Gehälter für die Arbeitslosenversicherung rechnen, der den Untertage- Arbeitern und ihren Arbeitgebern vom 1. Oftober 1931 ab erlassen und auf die Reichskasse übernommen worden ist, so ergäbe sich, daß der Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) erster Linie langfristige Arbeitslose beschäftigt werden. In einer Eingabe an die Reichsregierung unterstreich der Reichsstädtebuno diese Notwendigkeit durch die Forderung, bei den kommenden Notstandsarbeiten die Bestimmung zu treffen, mindestens 50 Prozent der Notstandsarbeiter aus der Gruppe der Wohlfahrtserwerbslosen zu entnehmen. Der Reichsstädteband ist der Ueberzeugung, daß nur durch eine solche Regelung der ständig steigenden Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen und den sich daraus ergebenden Gefahrenmomenten auf sozialpolitischem Gebiete Rechnung getragen werden kann. 1. Gemeinden und öffentliche Körperschaften sind anzu weisen, einen planmäßigen Abbau eigener Regieunternehmun gen mit Ausnahme der öffentlichen Versorgungsbetriebe bis zu ihrer völligen Beseitigung vorzunehmen, da eine derartige Betätigung gegen den klaren Wortlaut des Ar tikels 164 der Reichsverfassung verstößt. Christentum oder Klassenkampf? Wandlungen der christlichen Gewerkschaften in vier Jahrzehnten, ihr Weg in den Marxismus, ihre Tyrannis im Zentrumslager.*) Von Felix Holtermann, Eſſen. Zu den G Der verlajen meraden b lt, einen G men geht Aber man Denn er find wird enttäusch Heibt leer un Und troyd find immer da ern wolle Meine Rücksich ig jeid Belehrung un Gute Bü euch rufen jol taufendite Fr Gedanken, der Frohinn, die Als im Jahre 1894 der Gewertverein christlicher Bergarbeiter gegründet wurde, hieß es im§ 2 der Sagungen dieses Vereins:„ Der 3wed des Gewerkvereins ist die Hebung der moralischen und sozialen Lage der Bergarbeiter auf christlicher und gesetzlicher Grundlage und Anbahnung und Erhaltung einer friedlichen Uebereinkunst zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern." Wer die Geschichte der christlichen Gewerkschaftsbewegung verfolgt, dem mag ihr späteres Verhalten im Hinblick auf diese grundsätzliche Bestimmung in den Satzungen des Gewerbvereins mit Recht eigenartig erscheinen. Dennoch darf aber die Entwicklung dieser Gewerkschaftsrichtung nicht wunderneh men. Wer Jahrzehnte hindurch mit den freien Gewerkschaften in einer interessen politischen Front steht, kann sich dem eindeuti gen und zugkräftigen Programm des Marxismus nicht vollkom men entziehen. So ist es auch den christlichen Gewerkschaften ergangen, und es ist gewissermaßen der Abschluß dieser Entwid lung, wenn fein anderer als Imbusch geglaubt hat, die For derung nach einer Verstaatlichung des Bergbaues neuerdings wieder aufgreifen zu sollen. Gefährlich an der christlichen Ge werkschaftsbewegung ist nicht so sehr diese Einstellung als solche, sondern der Umstand, daß sie in vollem Umfange nur von Zeit zu Zeit und nur dem schärferen Beobachter entgegentritt. 3umeist ist sie unter dem Mantel des Christentums und einer na tionalen Grundhaltung verborgen. 2. Den Gemeinden und öffentlichen Körperschaften ,, welche planmäßig die Steuerkraft ihrer ortsansässigen gewerb lichen Unternehmungen schädigen oder öffentliche Zuschüsse zur Unterhaltung ihrer eigenen Regieunternehmungen, aus: genommen die lebensnotwendigen Versorgungsbetriebe, aufwenden, sind mit sofortiger Wirkung alle Unterstützungen aus staatlichen Geldmitteln soweit nicht ein Rechtsanspruch darauf besteht zu sperren bzw. sind sie für die Zukunft zu unterlassen, insbesondere Conderzuweisungen aus dem staatlichen Lastenausgleichsstock: - Im Verfolg dieses Antrages hatte die sächsische Regierung dem Kreis- und Amtshauptmannschaften entsprechende Amveisungen gegeben, um einen planmäßigen Abbau der Regieunternehmungen zu erzielen Die Sozialdemokratische Partei hat nun scharfe Vorstöße unternommen, um den Bestand der Regiebetriebe zu sichern. Auch die gewerkschaftlichen Verbände sind zusammengetreten, um die Erhaltung und Stärkung der Regiebetriebe durchzusetzen. 13. Fortsetzung. In diesem Augenblid betrat Johannisson mit ein paar Her= ren den Raum. Einen Augenblick ruhten seine Augen verwun dert auf seinem jungen Untergebenen. Dann grüßte er sehr höflich. Theo fühlte, wie ihm das Blut aus dem Gesicht wich. ,, Nun muß er glauben, daß ich mir das Geld geliehen habe, um es in Seft anzulegen," dachte er gequält. ,, Sie sind ja mit einem Male so schweigsam, Herr Hansen?" „ Ja... Verzeihung... ich möchte mich jetzt verab= schieden." Reichsstädtebund fordert Beschäftigung langfristiger Erwerbsloser bei den Notstandsarbeiten. ,, Sie wollen fort?" fragte Marieliese ein wenig erschroden. ,, Jawohl. Jch... bin im Training. Da habe ich wenig Alkohol, aber viel Schlaf nötig." Die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen übersteigt die der Empfänger von Arbeitslosenunterstützung bereits erheblich. Die Vermittlung dieser langfristigen Arbeitslosen auf dem freien Arbeitsmarkt erscheint in absehbarer Zeit wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise aussichtslos Bei den durch den Finanzie rungsplan der Reichsregierung jetzt in Aussicht gestellten Notstandsarbeiten für den Bau von Land and Wasserstraßen und Meliorationen ist es nicht nur im Interesse der Wohlfahrtserwerbslosen und Krisenfürsorgeempfänger, fondern auch im Interesse der Gemeindefinanzen dringend notwendig, daß in Gemeinsam verließen sie die Tanzdiele. In der Hotelhalle nahmen sie Abschied. ,, Darf ich Sie in meinem Wagen nach Hause fahren lassen? Er kann in ein paar Minuten fahrbereit sein." ,, Vielen Dank," entgegnete Theo zerstreut ,,, ich gehe lieber zu Fuß." ,, Nun haben wir doch nicht über Sport gesprochen," meinte Marieliese. Werden wir uns noch einmal wiedersehen?" ,, Vielleicht. Der größte Teil meiner freien Zeit wird allerdings von dem Training ausgefüllt," entgegnete Theo und war mit seinen Gedanken ganz anderswo * ,, Ja, es ist mal wieder etwas Neues." ,, Das stimmt. Es ist das Verdienst Holtermanns, in seinem Buch eine eingehende geschichtliche Darstellung dieses die christliche Gewerfschaftsbewegung beherrschenden Zwiespalts gegeben zu haben. In eingehender Weise wird der Weg verfolgt, den diese Bewegung, insonderheit aber der Gewerkverein christlicher Bergarbeiter, in der Vor- und Nachkriegszeit gegangen ist, wobei seine Stellung sowohl zur Kirche als auch zum Zentrum von besonderem Interesse ist. Was das letztere angeht, so wäre vielleicht eine eingehendere: Darstellung des Einflusses der christlichen Gewerkschaften auf die Politik erwünscht gewesen; denn es kann fein Zweifel bestehen, daß gerade in der Politik das Verhalten des Zentrums weitgehend durch die Rücksichten auf seinen Gewerbschaftsflügel bedingt worden ist. Uebrigens, was ich noch sagen wollte, wir trafen uns doch neulich mal im ,, Bristol". Sie brachen so plötzlich auf. Ich hatte das Gefühl, als wenn meine Anwesen= heit Sie irgendwie störte... Oder täuschte ich mich da?" ,, Nein, Herr Direktor. Jch hielt es für wahrscheinlich, daß Sie meine Anwesenheit in dem eleganten Hotel irgendwie in Verbindung mit dem geliehenen Gelde bringen müßten. Dieser Gedanke war für mich unerträglich, deshalb zog ich es vor, auf zubrechen," entgegnete Theo aufrichtig. Ein paar Tage später ließ Johannisson Theo zu sich rufen. ,, Nun wird er wohl um Auskunft über die Verwendung des geliehenen Geldes bitten", dachte der Mittelstürmer und nahm sich vor, den Namen seines Kameraden Müller nicht zu nennen. ,, Guten Tag, Herr Hansen. Bitte, nehmen Sie Platz. Darf ich Ihnen eine Zigarre anbieten?" ,, Danke, ich rauche nur sehr wenig." ,, Wie können Sie nur so etwas glauben, Herr Hansen," meinte Johannisson und legte dem jungen Fußballspieler die Hand auf die Schulter. ,, Wenn einer mein Vertrauen hat, dann sind Sie es." ,, Ach so. Also, Herr Röhrsen war eben hier. Wir wollen zum nächsten Frühjahr ein neues Modell herausbringen. Eine schwere Rennmaschine. Herr Röhrsen legt großen Wert auf Ihre Mitarbeit. Sie werden ihn also dabei unterstützen." ,, Jawohl," entgegnete Theo überrascht und interessiert. ,, Es macht Ihnen scheinbar Spaß?" meinte Johannisson lächelnd. * ,, Wie hebt sich die Brust empor, wenn der Schuß gelungen, und das gegnerische Tor mit Und al Das Große de freude wollen ten und Note Wenn euch he herein, die last fie gerade Den euch viel In einem Zeitpunkt, wie dem heutigen, wo sich die durch Jahrzehnte betriebene Gewerkschaftspolitik totgelaufen hat, wo sich die Geister scheiden, wo unverkennbar ein neues Zeitalter herauszieht, das auch über die Daseinsberchtigung der Gewerkschaftsbewegung entscheiden wird, kann die Lektüre dieser Schrift angelegentlich empfohlen werden. Sie bietet eine Fülle wert vollen Materials, das der Verfasser, der die Entwicklung der Gewerkschaftsbewegung durch Jahrzehnte aus nächster Nähe be obachtet hat, zu einem zusammenhängenden Bild gestaltet hat. wir im Sturm bezwungen." An einem regnerischen Sonntag standen die Landsknechte in der Bahnhofshalle. Sie mußten heute nach auswärts fahren, um auf dem Plage des Gegners ein Meisterschaftsspiel auszutragen. Die Aussichten auf einen neuen Sieg waren feineswegs glänzend: Ein spielstarker Gegner, dazu ein aufgeweichter fremder Spielplatz! *) Das betreffende Buch ist erschienen im AGV- Verlag Dr. Richard Pape, Berlin W 9, Schellingstr. 9, es umfaßt 100 Seiten und kostet geheftet 1,20 RM. Trotzdem es in Strömen regnete, hatten sich doch viele Anhänger des Vereins eingefunden, die es sich nicht nehmen ließen, die Mannschaft zu begleiten. ,, Wir wollen ihn mal in Verlegenheit setzen," schlug Ernst Gehle vor. ,, Wir singen die beiden letzten Reihen vom Lands tnechtslied. Ich zähle bis drei Eins zwei... drei!" Fünf Minuten vor Abfahrt des Zuges war Hans Zille noch immer nicht da. Bringhoff, der sonst so ruhig war, sah nervös auf die Uhr. ,, Und ein Lieb' muß ein, ja muß ein Landsknecht haben!" scholl es dem ahnungslos daherkommenden Verteidiger ent gegen. Die Leute auf dem Bahnsteig drehten sich nach ihm um. Er wurde ganz rot. ,, Das ist eine dumme Angewohnheit von Zille," meinte er zu Theo Hansen. Immer erscheint er in den letzten Minuten. Nun kann er nicht durch die Sperre, weil ich den Fahrschein habe. Hoffentlich ist er so schlau und kauft sich eine Bahnsteigfarte." Todlid Studienaffec Gießener, au Göns fo ungl frug, dem er erlag. * Hoche Den langjähr silligen San wurde dieser in Hessen, Präsidenten der hohen A Ziele des R * Bond Deterinärmed helm 3 wi Beclangt Hitze un Mundw im Vorteil. Spielern Gel vertraut 34 net, jo tönn Aber w ficht Theos Landsknecht einen Ramp das Buchaßen Hugo ,, Guten Tag... Aber das muß ich euch sagen: Ein Be nehmen habt ihr Einfach hier so loszubrüllen. Was sollen bloß die Leute denken? Ich will euch doch mal ,, Ueber Umgang mit Menschen" leihen." ,, Ne, Hans," lachte Theo ,,, behalt es man lieber. kannst du ja doch nicht entbehren." ,, Hans nimmt sicher noch Abschied von seiner Braut," lachte Adolf Müller. Vielleicht versucht er sie noch zu überreden, daß sie mitfährt. Aber damit wird er wohl kaum Glüd haben. Sie weiß auch, daß ihr schöner Hans, wenn er heute ein paar Mal im Dred gelegen hat, nicht mehr schön ist. Den Anblic will sie sich sicher gerne ersparen." ganz schlimm Dr. Bar ipiel. Das „ Na, wer Digte er fich Och, Se pielen, fo daß Gie tönn ,, Wie sind Sie denn durch die Sperre gekommen?" erfun digte sich Bringhoff. Da tam Hans Zille eilig mit jeiner Tasche die Bahnsteigtreppe herauf. ,, Tadellos," übertrieb Bubi Zille mit sanfter Frechheit. „ Ich sagte dem Schaffner einfach: Mein Name ist Hans Zille. Darauf meinte er: Ach so, Sie sind der bekannte linke Ver teidiger der Landsknechte. Ihre Kameraden warten schon oben. Und wenn Sie die Bahn nicht mehr friegen, stellen wir schnell einen Extrazug zusammen, damit Sie das Wettspiel nur nicht versäumen. Darauf sagte ich: Dann vergessen Sie nicht, auch einen Speisewagen mit anzuhängen... " Eine Stunde dauerte die Fahrt. Der Regen flatsche ge gegen die Scheiben. ,, Vielleicht findet das Spiel gar nicht statt," meinte Willi Hoffmann.„ Wenn der Boden nicht spielfähig ist, wird der Schiedsrichter das Spiel hoffentlich absetzen und verlegen." ,, Das glaube ich nicht," meinte Bringhoff. Der Reger hat ja erst heute vormittag eingesetzt. Da wird der Spiel platz sicher noch in einigermaßen brauchbarem Zustande sein... Er sah aus dem Fenster. ,, Ich glaube übrigens, es flärt sich auf. Das Barometer is seit heute morgen auch etwas gestiegen." Bringhoff war in Sorge. Sonst hatte er vor jedem Kampi Aber heute fehlte ihm diese Zuversichert. Er kannte den Plat 34 babe eber Contra! Das Spothet auf bebe i jetzt e dem J e Otto Dr en renomiere Das ist ein Jens tenne ich abe in der Sch Ich hab' 9 abre pafiert i Da war Linienrichter in Adolf Müll Laßt doc ellen ordentlic Immer mit Jh glaube, die Gewißheit gehabt, daß die Landsknechte es schaffen würden pajie..." des Gegners. Bei gutem Wetter war er erstklassig, aber bei auf halbh schlechter Witterung einfach miserabel. Aeußerlich trat es no gar nicht mal so sehr in Erscheinung. Aber unter der kurzen Grasnarbe war eine lehmige Schicht, die nur zu leicht die Spie ler zu Fall bringen konnte. Der Gegner war allerdings mit diesen Verhältnissen vertraut und deshalb heute entschieden anjen zum Trai e flache Kom Bringhoff ni Natürlich. Log nicht zuvie Nr. 32 gt werden. In einer dy der Reichsstädte erung, bei den tom g za treffen, minde aus der Gruppe der Der Reichsstädteband folche Regelung ber rwerbslosen und den auf fosta( politi άνετα nfampf? fichaften in vier Margismus, slager.*) , Essen. hristlicher Bergarbei Sagungen dieses Ver ie hebung der mora auf christlicher und nd Erhaltung einer gebern und Arbeit ichen Gewerkschafts Berhalten im Hinblid Satzungen des Ges 1. Dennoch darf aber ng nicht wunderneh freien Gewerkschaften ann sich dem eindeuti gismus nicht vollkom tlichen Gewerkschaften bschluß dieser Entwid eglaubt hat, die For Bergbaues neuerdings ■ n der christlichen Ge Einstellung als solche mfange mur von Zeit er entgegentritt. 3 entums und einer no in seinem Buch ein die christliche Gewerb Es gegeben zu habe Erfolgt, den diese Se zein christlicher Berg gangen ist, wobei feine Zentrum von bejon ht, so wäre vielleist uses der chriftlichen wesen; denn es fann Solitik das Verhalten diten auf seinen Ge wo sich die durch totgelaufen hat, wo ein neues Zeitalter htigung der Gewert Lektüre dieser Schrift etet eine Fülle weth die Entwicklung der us nächter Nähe be en Bild gestaltet ha en im AGV- Verl str. 9, es umfaßt 10 sezen," schlug Ernit Reihen vom Lands zwei... drei!" En Verteidiger en ten sich nach ihm u euh jagen: Ein ubrüllen. Was fol doch mal das es man lieber. D Ere gekommen?" erfa mit sanfter Frechhe n Name ist Hans Zil Der bekannte linte Ve aden warten schon obe iegen, stellen wir schn Das Wettipiel nur ni ergeffen Sie nicht, aut " Der Regen flatiche g icht statt," meinte Wil Samstag, den 13. August. 1932. Lokales. Sonntagsgedanken. Zu den Einsamen will ich heute gehen, die die Woche über verlassen sich fühlten und wenigstens am Sonntag einen Kameraden haben möchten, einen guten Freund, der mit ihnen fühlt, einen Gleichgesinnten, der im Gleichklang der Herzen mit ihnen geht. Aber mancher Einsame bleibt auch am Sonntag einsam Denn er findet keine gleichgestimmte Seele oder ein anderer wird enttäuscht von dem Menschen, der mit ihm gehen möchte, bleibt leer und fühlt sich noch einsamer wie zuvor. Und trotzdem weiß ich auch Freunde in endloser Zahl. Sie find immer da, wenn ihr sie ruft. Sie fordern nichts von euch, Jondern wollen nur geben und verlangen keine Geduld und deine Rücksicht und gehen auch wieder, wenn ihr derer überdrüssig seid. Alles könnt ihr von ihnen haben, Ernst und Freude, Belehrung und Unterhaltung und vor allem Erhebung. Gute Bücher, das sind die Freunde, die ihr Einsamen zu euch rufen sollt. Sie geben euch so vieles, was euch kaum der tausendste Freund zu geben vermag. Alle guten und schönen Gedanken, deren je Menschen fähig waren, alle Freude und aller Frohsinn, die je aus Menschenaugen gelacht haben, bringen sie mit Und alles Schöne und Edle wollen sie euch zeigen und das Große der Welt und der Menschengeschichte, und Lebensfreude wollen sie in die Seele euch senten. Damit ihr die Härten und Nöte des grauen Alltags vergessen möget. Wenn euch die Einsamkeit traurig machen will, dann ruft sie herein, die stillen, unscheinbaren, aber guten Freunde und laßt sie gerade zum Sonntag eure Gesellschafter sein. Sie werDen euch viel seltener enttäuschen als die Menschen. Der Sonntagsschreiber. * Tödlich verunglückt. Am Donnerstagnachmittag stürzte Studienassessor Wilh. Wallenfels aus Schotten, ein gebürtiger Gießener, auf einer Motorradfahrt in der Nähe von LangGöns so unglüdlich, daß er einen schweren Schädelbruch davontrug, dem er im Laufe der Nacht in der Chirurgischen Klinik erlag. * Hoche Auszeichnung für einen Sanitätstolonnenführer. Dem langjährigen Organisator und Führer der Gießener Freiwilligen Sanitätsfolonne vom Roten Kreuz, Ludwig Kratz, wurde dieser Tage von dem Vorsitzenden des Roten Kreuzes in Hessen, Geheimrat v. Hahn- Darmstadt im Auftrage des Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes als äußeres Zeichen der hohen Anerkennung seiner verdienstvollen Tätigkeit für die Ziele des Roten Kreuzes feierlichst überreicht. * Von der Universität. Der ordentliche Professor an der veterinärmedizinischen Fakultät unserer Universität, Dr. Wilhelm 3 wid, hat von dem Präsidium der Lenin- Akademie in ,, Gießener Zeitung" Moskau eine Einladung erhalten, in Rußland während der Monate August und September fachwissenschaftliche Vorträge zu halten sowie einschlägige Forschungsinstitute, Versuchs- Sta tionen und Wirtschaften zu besichtigen. Dr. Zwid wird in diesen Tagen der Einladung Folge leisten. * Einbruchsdiebstähle. In der Nacht auf Mittwoch wurde in eine Tankstelle in der Marburgerstraße eingebrochen und sechs 2- Literkannen Mobilöl entwendet. Bei einem Einbruch in ein Anwesen ,, Hinter den Schießgärten" wurde ein Fahrrad Mart ,, Curmann", eine größere Anzahl weiße und gestreifte Handtücher, wollene und leinene Bettücher, weißleinene Bettund Kopfbezüge mit Einsätzen und weiße Oberhemden gestohlen. Aus zwei hinter dem Schlachthof gelegenen Gartenhäusern wurden ein Spiritustocher aus Messing, 1 Heckenschere, 1 Sichel und verschiedene kleine Trinkgläser entwendet. Personen, die sachdienliche Angaben zur Täterermittlung machen können, werden ersucht, der Kriminalabteilung Nachricht zu geben. * Straßensperre. Wegen Abbrucharbeiten ist schon ab vergangenen Montag die Katharinengasse von Kaplansgasse bis zum Hause Katharinengasse Nr. 7 polizeilich gesperrt. Die aufgestellten Sperrschilder sind zu beachten. * Hühnerjagd. Vom Hessischen Jagdklub in Darmstadt wird uns mitgeteilt, daß der Aufgang der Hühnerjagd in Hessen auf Montag, den 29. August festgesetzt wurde. Der Grund, weshalb die hessische Regierung den Aufgang der Hühnerjagd in diesem Jahre später gelegt hat, ist der, daß der Stand der Ernte infolge der seitherigen ungünstigen Witterung zurück ist. * 300 Jahre Militärmusit von der Schlesischen Funkstunde, Breslau. Am Sonntag, dem 14. August, 20,00 Uhr, übernimmt der Südwestfunt von der Schlesischen Funkstunde Breslau ein Militärkonzert, das Marschmusik aus drei Jahrhunderten bringt. * Deutscher Obstbautag 1932. Der Reichsverband des deutschen Gartenbaues e. V., Berlin, die Landwirtschaftskammer für die Rheinproving und der Verband der Obst- und Gartenbauvereine im Bezirke der Landwirtschaftskammer für die Rheinproving, Bonn, hält den alle zwei Jahre stattfindenden Obstbautag in diesem Jahre am 4. September in Bad Neuenahr ab. Eindrucksvolle Siege heimischer Turner und Turnerinnen beim 35. Mittelrheinischen Kreisturnfest Auch aus unserer engeren Heimat konnten Turner und Turnerinnen recht erfolgreich in Trier abschneiden. So gewann der letzte Deutsche Turnfestsieger im Zwölftampf Karl Reuter vom TV. 1846 Gießen den Zwölftampf und O. Sinnwell vom TV. Bad Nauheim wurde in dieser Klasse Dritter. R. Seth vom TV. Großen- Linden wurde Siebenter im Zehnkampf. Frl. Else Bickelhaupt vom MTV. Gießen erreichte im Hochsprung die respektable Höhe von 1,52 Meter und wurde mit dieser Leistung Erste. Dieselbe Turnerin gewann den 80- Meter- Hürdenlauf in 13,5 Sekunden und wurde noch Siegerin im Vierkampf der Turnerinnen. Frl. Feber vom TV. Braunfels holte sich den Sieg im 800- Meter- Lauf mit der recht guten Zeit von 2: 37,5 Min. Frl. Käthe Fohnemann vom TV. 1846 Gießen wurde Verlangt beim Einkauf nur deutsche Waren! Fünfte im Siebenkampf der Turnerinnen. Nr. 32 Verzicht auf die internationalen Ausweise. Im Interesse des schweizerischen Fremdenverkehrs hat das eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement beschlossen, die deutschen Automobilisten schon vorgängig des Abschlusses einer Vereinbarung vom 1. August 1932 an auf Grund ihrer nationalen Ausweise zum Grenzübertritt zuzulassen. In Betracht kommen für diese Länder nur die Motorfahrzeuge zum Personentransport( Motorräder mit und ohne Seitenwagen, Personenautomobile und Autobusse) und nur unter der Bedingung, daß sie mit ihren nationalen Schildern und dem in Art. 5 des internationalen Abkommens über Kraftfahrzeugverkehr vom 24. April 1926 vorgesehenen Unterscheidungszeichen( Buchstabe D) für Deutschland versehen sind. Aus Nah und Fern. Grünberg. Der aus Grünberg gebürtige, bekannte Wissenschaftler Geh. Rat Prof. Dr. Karl Edstein, dessen Vater hier Bezirksstrafrichter war, ist nun nach 32jähriger Lehrtätigkeif in den Ruhestand getreten. Bad Nauheim. Bis zum 11. August 1932 betrug der Ges samtbesuch 17 945 Gäste, darunter 3004 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 3255 Gäste. Friedberg. Am Donnerstag feierte der erste Vorsitzende der Schmiede- und Schlosser- Innung, W. Heß- Friedberg, seinen 70. Geburtstag. Seit Gründung leitet der Jubilar mit äußerster Sorgfalt und großer Gewissenhaftigkeit die Geschicke der Jnnung. Jm hessischen Handwerk und Gewerbe ist er eine bekannte Persönlichkeit. Verleihung des hessischen Georg- Büchner- Preises für 1932. Darmstadt. Im hessischen Staatsministerium wurde am Mittwoch nach einer Ansprache des Staatspräsidenten und einem warmherzigen Nachruf für den verstorbenen Preisträger Dr. Alfred Boc aus Gießen der Georg- Büchner- Preis, Staatspreis für Kunst, an den Schriftsteller Albert H. Rausch in Friedberg und den Maler Alfred Bode in Offenbach verliehen. Mainz. Bei der Ziehung der Goethe- Lotterie fiel der erste Hauptgewinn mit 20 000 Mark auf die Losnummer 261 580. Die glücklichen Gewinner sind zwei Altersrentner von hier, welche das Glüdslos mit je 50 Pig. erstanden haben und nun je 10 000 Mark in bar erhalten. Der Kreisverband für Gladenbach( Krs. Biedenkopf). Handwerk und Gewerbe befaßte sich mit der Frage der Kreisauflösung und faßte eine Resolution, in der in scharfer Weise auf die mit einer Kreiszusammenlegung verbundene weitere Verschlechterung des gewerblichen Mittelstandes hingewiesen und Aufhebung der Notverordnung gefordert wird. St. Goar( Rh). Die Burg Kaz wurde käuflich von einer Engländerin erworben. Wie verlautet, soll sie englischen Studenten bzw. Studentinnen als Aufenthaltsort dienen. Für Reise und Wanderungen: Chlorodont Hitze und Staub erschlaffen den Körper besonders beim Reisen und Wandern. Eine kräftige Mundspülung mit dem herrlich erfrischenden ChlorodontMundwasser und eine gründliche Zahnreinigung mit Chlorodont- Zahnpaste wirken wohltuend, verschaffen das Gefühl der Sauberkeit und immer schöne weiße und gesunde Zähne im Vorteil. Bringhoff machte sich Vorwürfe.„ Ich hätte den Spielern Gelegenheit geben müssen, sich auch mit solchem Boden vertraut zu machen. Aber wie? Einerlei. Siegen die Gegner, so können sie sich bei mir dafür bedanken." Aber wenn Bringhoff dann wieder das zuversichtliche Gesi ht Theos Hansens sah, konnte er an eine Niederlage der Landsknechte nicht glauben. Mit einem solchen Mittelstürmer einen Kampf verlieren? Ausgeschlossen. Dann müßte es schon ganz schlimm fommen." Dr. Bargmann ging durch den Wagen. In einer Ede jazen Hugo Schmidt, Frizz Körner und Ernst Gehle beim StatSpiel. ,, Na, wer von Ihnen hat denn das meiste Glüd?" erfun= digte er sich lächelnd. ,, Och, Herr Doktor," antwortete der Rechtsaußen ,,, wir spielen, so daß am Schluß jeder eine Kleinigkeit gewonnen hat." ,, Sie können mir mal etwas helfen," rief Hugo Schmidt. Ich habe eben einen Grand ohne Vieren vergeigt. Sogar mit contra! Das ist ein Schlag ins Kontor! Ich muß gleich eine 5ppothek auf meine Fußballstiefel aufnehmen. Wieviel minus habe ich jetzt eigentlich, Ernst?" 955!" In dem Jahre war gerade die Schlacht auf dem Lechfelde," meinte Otto Drees, der gelegentlich gerne mit seinen Renntnissen renomieren mochte. pielfähig ist, wird de lade in der Schule gefehlt." jehen und verlegen." Bringhoff. Der Rege t. Da wird der Spi barem Zustande sein.. auf. Das Barometer 7." tte er vor jedem Ram echte es schaffen wür zt. Er tannte den er erstklassig, aber b ,, Das ist ein schwacher Trost," lachte Hugo Schmidt. ,, Uebrigens kenne ich diese Schlacht gar nicht. Da habe ich wohl ge„ Ich hab' 96 Gute. Weißt du denn auch, was in diesem Jahre passiert ist, Otto?" stichelte Ernst Gehle. ,, Da war Kaiser Augustus zur allgemeinen Zufriedenheit Linienrichter in dem Länderspiel Aegypten gegen Italien!" ief Adolf Müller aus dem Nebenabteil. ,, Laßt doch den Unsinn", brummte Fritz Körner.„ Wir vollen ordentlich spielen oder gar nicht." ,, Immer mit der Ruhe... 18... 20... 22... 23... Ich passe..." „ Ich glaube, wir müssen uns bei dem aufgeweichten Boden janz auf halbhohes Zusammenspiel einstellen", meinte Theo Aeußerlich trat es nadanjen zum Trainer. ,, Und dann möglichst lange Vorlagen. Das Aber unter der furge ie nur zu leicht die Spie gner war allerdings mi weshalb heute entschiede urze flache Kombinieren hat heute wirklich keinen Zwed." Bringhoff nickte. ,, Natürlich. Sie müssen möglichst auf Bodengewinn spielen. Bloß nicht zuviel Dribbeln. Halbhohes Zuspiel, weite Vorlagen an die Flügel, genaue und wuchtige Flankenbälle zur Mitte und im gegebenen Augenblid lange Querpässe. Und gutes Kopfspiel. Darauf kommt heute auch viel an. Mit dem Regen hat wohl keiner gerechnet. Ich werde vor Spielbeginn Ihnen allen noch einige besondere Anweisungen geben." Er wandte sich an Günter Freund. ,, Sie haben heute auch keinen leichten Stand. Diese nassen Bälle sind manchmal sehr heimtüdisch. Hoffentlich haben Sie sich zwei Paar Wollhandschuhe mitgebracht." ,, Alles da, Herr Bringhoff...“ Vom Bahnhof fuhren die Spieler gleich zum Platz. Pünktlich um drei Uhr waren beide Mannschaften angetreten. Trotz des Regens, der allerdings etwas nachgelassen hatte, waren etwa fünftausend Zuschauer anwesend. Die Landsknechte spielten! Das zog immer. Im Anfang fonnte sich Theos Mannschaft schlecht zusammenfinden. Der nasse Boden machte ihnen viel zu schaffen. Die Vorlagen der Läufer an die Stürmer waren noch ungenau. Eine schöne Gelegenheit blieb unausgenutzt. Theo stand ganz frei. Aber als Adolf Müller das Leder abſtoppen und seinem Mittelstürmer zuspielen wollte, rutschte er aus. Theo tröstete ihn. ,, Nur nicht die Ruhe verlieren, Adolf. Wir müssen uns erst an den Boden gewöhnen. Dann wird die Sache schon klappen.“ Günter Freund hatte viel Arbeit, da die beiden Verteidiger auf dem aufgeweichten Boden ihre alte Sicherheit auch noch nicht erreicht hatten. Aber der Torwart war gut in Form. Einige scharfe Schüsse wehrte er glänzend ab. In der zwan= zigsten Minute wollte Hugo Schmidt in höchster Bedrängnis das Leder an den Torwart zurückspielen. In der Aufregung war ihm die Abgabe vielleicht zu scharf gelungen. Günter Freund kam zu Fall und der Ball rollte ins Netz! Eigentor! Starker Beifall begleitete diesen ersten Erfolg, an dem die Gegner allerdings ganz unschuldig waren. Aber die große Menge der Zuschauer setzte sich ja fast nur aus Anhängern der seindlichen Partei zusammen. Schon wurden unter dem Publikum Stimmen laut: Dies Mal schaffen es die Landsknechte vielleicht nicht. 1: 0! Sollte die bislang unbesiegte Mannschaft hier ihre erste Niederlage erleben? Das wäre ein Erfolg...! Und durch begeisterte zurufe spornten sie ihre Spieler zu immer neuen Taten an. Zweifellos waren die Gegner im Vorteil. Ein Tor Vorsprung, dazu ein Spiel auf eigenem Platz und eine begeisterte Zuschauermenge, das war entschieden ein starkes Plus. Mit der Zeit fand sich allerdings die Stürmerreihe Theo Hansens besser zusammen, aber ein Torerfolg wollte sich nicht einstellen. Karl Schäfer schoß zweimal über die Latte, und einen schön hereingegebenen Eckball töpfte Theo scharf neben das Tor. Janßen fonnte sich noch immer nicht mit dem glatten Boden abfinden. Seine Vorlagen an die Stürmer waren so ungenau, daß oft genug der Gegner den Ball viel besser er= reichen konnte. Aber Theo feuerte seine Mannschaft immer wieder zu neuen Angriffen an. Unermüdlich war er tätig. Ginmal hatte er sich glänzend durchgespielt und wollte schon zum Schuß ansetzen, als er im letzten Augenblick sah, daß Hoffmann ganz frei und günstiger zum Tore stand. Haarscharf legte er ihm den Ball vor, aber der Linksinnen jagte den Schuß hoch über die Latte. Theo biß die Zähne zusammen. ,, Nur nicht den Mut verlieren", dachte er ,,, dann ist alles verloren". Günter Freund arbeitete für zwei. Aber er konnte es nicht verhindern, daß ein scharfer Schuß, den er über die Latte lenfen wollte, von seinen Händen wieder ins Feld zurüdprallte und gerade dem feindlichen Innenstürmer vor die Füße rollte, der unhaltbar den Ball ins Netz schoß. 2: 0! Ein paar Augenblide später pfiff der Schiedsrichter: Halbzeit! Die Spieler waren in den Kabinen mit dem Umkleiden beschäftigt. Günter Freund war untröstlich. ,, Daß du mir den Ball auch so scharf zuspielen mußtest, Karl .! Und dann sogar noch in Richtung aufs Tor! Das ganze Zurückspielen hat heute feinen 3wed. Dann doch lieber eine Ede. Vor dem Tor ist auch ja alles ein Morast. Man rutscht mehr, als man läuft." ,, Das ist überhaupt schon mehr ein Wasserballspiel!" rief Adolf Müller. Theo Hansen war mit dem Umkleiden fertig. Er konnte es noch immer nicht fassen, daß das Spiel 2: 0 für den Gegner stand. ,, Wir müssen siegen! Wir müssen siegen!" dachte er immer wieder. Da stand er auch schon zwischen seinen Kameraden. ,, Jungs", rief er, ,, wir geben uns doch nicht geschlagen! Das wäre ja das erste Mal. Jetz müssen wir zeigen, was wir können. In der zweiten Halbzeit haben wir auch bessere Aussichten. Wir kennen jetzt den Boden. Die Gegner sind müde. Fortjehung folgt. Samstag, den 13. August. 1932. Die Sühne für den Kasseler Waffendiebstahl. Das Schöffengericht in Kassel verurteilte am Freitagnachmittag nach mehrstündiger Verhandlung wegen Waffendiebstahls aus der Schutzpolizeikaserne den Kaufmann Max Häger und den Kaufmann Viktor Voigt, beide aus Kassel, zu je fünf Monaten Gefängnis und Fräulein Clementine von Bischoffs= hausen wegen Mitwisserschaft an den Versteck der Waffen zu 35 Mark Geldstrafe. Die drei Angeklagten gehörten der Nationalsozialistischen Partei in Kassel an. Hinrichtung eines Raubmörders. Stuttgart. 12. Aug. Jm Lichthof des Stuttgarter Justizgebäudes wurde heute früh der 30 Jahre alte ledige Kraftwagenführer Gotthilf Lachenmeir aus Oppelsbohm( Oberamt Waiblingen), der am 22. Februar 1931 den Kaufmann Steiner aus Stuttgart ermordet und beraubt hatte, hingerichtet. Münchener Omnibus stürzt einen Steilhang hinunter. München. An der steilen Bergstraße, die von Oberau bei Garmisch zum Kloster Ettal hinaufführt, ereignete sich am Donnerstagnachmittag ein schweres Autounglüd. Ein vollbesetzter Münchener Gesellschaftsomnibus stürzte auf der Fahrt bergauf den Steilhang hinunter und überschlug sich dabei. Einer der Passagiere war sofort tot, eine größere Anzahl wurde, zum Teil schwer, verletzt. Keine Begnadigung des Raubmörders Reins durch die frühere preußische Regierung. Berlin. Entgegen anderslautenden Gerüchten wird von zuständiger Stelle erklärt, daß der wegen Ermordung eines Geldbriefträgers zum Tode verurteilte Reins nicht von der alten preußischen Regierung begnadigt worden ist. Eine seltsame Wette um Schmeling. 22 000 Dollar nicht angenommen. Der bekannte kanadische Sportsmann Vale Mc.Kormat Boole hat seiner Entrüstung über die Entscheidung der Ringrichter im Borkampf Schmeling- Sharkey in seltsamer und kaum glaublicher Weise Ausdruck gegeben, und es wäre lächerlich, davon Kenntnis zu nehmen, wenn es sich bei diesem ungewöhnlichen Vorgang nicht tatsächlich um eine wahre Geschichte handelte, die zahlreichen hervorragenden Sportsjournalisten be= kannt ist und von ihnen bezeugt wird. Mc. Kormat Poole hatte vor dem Boxmatch eine Wette abgeschlossen, daß Sharkey siegen würde. Als nun durch den Spruch der Ringrichter Sharken zum Sieger erklärt wurde, erhielt Poole, der dem= gemäß die Wette gewonnen hatte, die schöne Summe von 22 000 Dollar ausgezahlt. Nun war aber Poole selbst bei dem Boxmatch anwesend, da er nicht nur ein begeisterter Verehrer des Borens, sondern auch ein guter Amateur ist. Nach der Verkündung des Urteils war Poole über alle Maßen über den Spruch entrüstet, und um seiner Empörung über die Ungerechtigkeit des Urteils Ausdruck zu geben, weigerte er sich, die bedeutende Summe, die er rechtmäßig gewonnen hatte, zu behalten, sondern gab sie dem Verlierer zurück, wobei er sagte: ,, Dem Richterspruch nach habe ich zwar Recht behalten. Da dieser Spruch aber eine ungeheure Ungerechtigkeit darstellt, so ist in Wahrheit meine Meinung falsch gewesen. Ich habe noch nie in meinem Leben etwas gesehen, das an Ungerechtigkeit dem Spruch gleichkam, der am Dienstag des Boxtampfes, gefällt wurde. Ich bin empört, daß Schmeling da= runter leiden muß. Ich bin aber weit entfernt davon, diese Ungerechtigkeit zu meinem Vorteil auszunuzen und mich an dem Geld zu bereichern, das mir nicht zukommt." Es wird nicht viel Menschen auf der Welt geben, die ähn= lich gehandelt haben würden in Anbetracht der gewaltigen Summe, die auf dem Spiele stand. Wenn es nicht vollendete Wahrheit wäre, könnte es eine Geschichte über den Edelmut und Gerechtigkeitssinn der Menschen sein. Der Einfluß des Radfahrens auf Muskeln und Nerven. Sportsinn und sportliche Betätigung haben in den letzten Jahren einen ungeheuren Ausschwung genommen. In weiten Kreisen, wo man früher auf größte Gleichgültigkeit, ja schroffe Ablehnung dem Sport gegenüber traf, begegnet man heute regstem Interesse an sportlichen Dingen und eigener sportlicher Ausübung. Was auch der Grund zu diesem so plötzlich auftretenden Wunsch nach ausgiebiger Körperbewegung sein mag, die Pflege der Leibesübungen jeder Art ist ein begrüßenswertes Mittel zu einem erstrebenswerten Zwed; ein Mittel, den Körper zu stählen, zu fräftigen, ihn widerstandsfähig zu machen ge= gen alle schädlichen Einflüsse. Der beste Brennstoff ist und bleibt das * Union** ,, Gießener Zeitung" In der Medizin wird heute die Pflege der Leibesübungen als ein wertvolles Heilmittel bei den verschiedensten Erkrankungen angesehen, mehr noch wegen ihrer vorbeugenden Wirkung geschätzt. Der Körper des Kopfarbeiters, der den größten Teil des Tages über seinen Schreibtisch gebeugt sigt, noch mehr der des Handarbeiters, der bei den heutigen Fabrikbetrieben seine stets gleich bleibende Bewegung in oft unglücklichster Stellung ausführt, schreit nach freier Ausarbeitung, vor allem in der heutigen Zeit der wirtschaftlichen Not und der feuchten, viel zu engen Wohnräume. Welcher Art die sportliche Betätigung ist, entscheidet naturgemäß Geschmad und Vorliebe eines jeden für diesen oder jenen Sportzweig; jeder hat seine besonderen Vorzüge. Wenn sich das Radfahren einer besonderen Beliebtheit erfreut, so mag dies z. T. an dem Umstand liegen, daß das Rad den Menschen rasch aus dem engen, drückenden Häusermeer hinausträgt in die helle, strahlende Sonne und in die frische, würzige Luft. Licht und Luft zwei mächtige Heilfaktoren! Mehr und mehr wird der heilbringende Einfluß des Sonnenlichtes erkannt und verwandt, gibt es doch Krankheiten, die heute- im Gegensatz zur operativen Methode früherer Zeiten lediglich durch - die Sonnenstrahlen behandelt und geheilt werden. - Betrachtet man eingehender die Wirkung radfahr- sportlicher Betätigung auf den menschlichen Körper, so ist naturgemäß am auffallendsten der Einfluß auf die Muskulatur. Sie gewinnt sowohl an Kraft als auch an Ausdauer. Die Muskeln werden nicht wie bei den Schwerathleten und Ringern stark entwickelt eine Folge einer sehr großen Anstrengung mit einmaliger Zusammenziehung des Muskels sondern sehnig, frei von überflüssigen Bestandteilen; die Einzelspannung ist nicht so groß, aber dauernd, wodurch schließlich auch eine recht hohe Arbeitssumme zustande kommt. Was die Ausdauer eines Musfels anlangt, so hat man berechnet, daß sie bei regelmäßigem Training von 12 Wochen Dauer um 1143 Prozent gesteigert werden kann; diese enorme Steigerung wird darauf zurüdgeführt, daß der Muskel oder die Muskelgruppen durch ihre Tätigkeit immer mehr mit kleinsten Blutgefäßen versorgt wer= den, die schließlich eine raschere Entfernung der sauren Stoffwechsel- Produkte, die die Ermüdung hervorrufen, und eine bessere Versorgung mit sauerstoffhaltigem Blut ermöglichen. Hand in Hand mit der Kräftigung der Muskeln geht die der Gelenke und Knochen. Die Bänder der Gelenke werden fester und elastischer, der ganze Körper beweglicher, und die Knochen, durch die Tätigkeit der an ihnen ansetzenden Muskeln gereizt, werden stärker und dieses von größter Wichtigkeit für die heranwachsende Jugend in ihrem Wachstum angeregt. Von großer Bedeutung ist die Wirkung des Radfahrsports auf die Lungen. Die Atmung ist in der Ruhe sehr gering, nur ungefähr ein Siebentel der gesamten Lungenoberfläche beteiligt sich an ihr, vor allem die Lungenspitzen, der Wohnort der gefürchteten Lungentuberkulose, sind kaum in Tätigkeit. Dazu kommt die oft durch den Beruf bedingte Inhalation schädlicher Gase und Dämpfe und das Einatmen staubförmiger Abfallstoffe. Bei jeder körperlichen Arbeit erhöht sich die Lungentätigkeit; es muß dem Blut mehr Sauerstoff zugeführt werden, die Leistung der Lungen kann auf das zwanzigfache steigen, wobei zu berücksichtigen ist, daß in der Ruhe bei 12-14 Atemzügen in der Minute 5-7 Liter Luft eingeatmet werden. Infolgedessen wird die Lunge viel besser durchblutet und Krankheitsfeime können sich viel weniger ausarbeiten oder lebensfähig halten, wozu noch kommt, daß der Radfahrer rasch frische, reine underdorbene Lust aufsuchen kann. Durch die größere Durchblutung des Körpers wird weiter das Herz gekräftigt. Die Herzmuskeln werden mehr zur Arbeit herangezogen, infolgedessen wie die Skelettmuskeln kräftiger und allen inneren und äußeren Anforderungen gegenüber leistungs- und widerstandsfähiger; überflüssiges Fett, das die Herztätigkeit start, ja bedrohlich einschränken und behindern fann, wird weniger angesetzt. Hierbei muß aber gleichzeitig vor dem Zuviel gewarnt werden. Bei der günstigen Verteilung der Fahrtätigkeit auf starte Muskelgruppen kommt die zu leistende große Arbeit nicht zum Bewußtsein, und so fonn es bei übertriebenem Training und zu start forcierten Augenblidsleistun= gen 3. B. schnelles Bergauffahren zu großen Herzverände= rungen kommen, zumal bei unvernünftiger Lebensweise, starken Mißbrauch von Alkohol und Nikotin. - Man wird nun ohne weiteres zugeben müssen, daß unter Sporttreibenden viel weniger gesündigt wird in Beziehung auf Gebrauch von schädlichen Genußmitteln als unter denen, die tagein, tagaus im Hause sitzen, wo die Eintönigkeit und vielleicht auch Gemütlichkeit geradezu zum Wohlleben verführt. Wenn auch vielleicht übertrieben wird, daß der Alkohol und der Tabak keine harmlosen Menschenfreunde sind, ist heute nicht Nr. 32 mehr zu bestreiten; ihre Wirkung auf das Herz, das gesamte Gefäßsystem und auf das Nervensystem ist leider nur zu befannt. Was das Nervensystem betrifft, so muß auch hier von der ungemein günstigen Wirkung des Radfahrsports gesprochen werden. Beschäftigung aller Art gilt als wichtige Kurbehandlung bei einer großen Anzahl Nervenleiden, und viel Bewegung in frischer Luft wird jedem Nerven- und Gemütskranken dringend angeraten als Ausgleich zu der oft so niederdrückend empfundenen Eintönigkeit in Beruf und Häuslichkeit. Bezugspr Redaktionsfchl endung nicht Aus H. Jal Wenn man endlich noch die appetitsteigernde Wirkung be rücksichtigt, und das ständige Vibrieren des Rades und des Körpers auf dem Rade, besonders auf Kopfsteinpflaster, als eine nicht zu verachtende Massage ansieht, kommt man zu dem Schluß, daß die Ausübung des Radjahrsports einen außerordentlich wohltuenden Einfluß auf den menschlichen Organis mus hat, und vom ärztlichen Standpunkt eine törperliche Ausarbeitung auf dem Rade durchaus empfohlen werden kann. Es muß dabei allerdings betont werden, daß schlechte Haltung, übertriebene Leistungen und unvernünftige Lebensweise anstatt zur Kräftigung und Stärkung des Körpers zu seiner Schädigung führen können; weshalb man dringend zu nur vernünftiger Ausübung dieses Sportes raten kann. In diesem Sinne aber wird der Radfahrsport niemals seinen wohltätigen Einfluß auf Körper und Geist vermissen lassen. Neue Bücher. Deutsche Landschaft in Wort und Bild. Die Schönheit der deutschen Landschaft in ihrer unendlichen Mannigfaltigkeit, ihrem bezaubernden Reiz, ihrer gewaltigen Erhabenheit in Wort und Bild festzuhalten und sie durch unsere besten Dichter und Künstler dem deutschen Volk und unserer Jugend vor Augen zu führen, ist die Aufgabe dieser Samm lung. Aus der Enge des Häusermeeres, aus Staub und Qualm der Großstadt treibt es alle Sehnsüchtigen, junge und alte, von Jahr zu Jahr immer wieder hinaus ins Freie, die Schönheiten der Natur zu erleben, und aus diesem Erleben geistige und seelische Werte zu schöpfen, die höher stehen als jene materiellen, die uns durch die Not der Zeit vorenthalten bleiben. Freund und Führer dazu will diese Sammlung sein. Aus Stimmen und Stimmungen, aus vielen kleinen Zügen sucht sie das Antli der deutschen Landschaft zu zeichnen, von der Eigenart ihrer Bewohner, von ihren Sitten und Gebräuchen, von ihren Freu den und Leiden, ihren mühseligen und glückhaften Stunden weiß sie zu erzählen. Neben den Worten unserer besten Dichter, neben den eindringlichen Schilderungen eines frohen Wandergesellen, stehen Sage und Märchen, die das Volk selber gedichtet hat. Die Auswahl der Terte besorgte der bekannte Schulmann Reftor Hanns Gieseler. Viele schöne farbige und schwarze Bilder unserer besten Maler umschließen das Ganze wie ein fostbarer Ring. Folgende Bände eröffnen die Reihe: Band 1 „ Nordsee", Band 2 „ Harz Thüringen", Band 3 ,, Schlesische Gebirge", Band 4,, Alpen". Preis in Halbleinen gebunden je 2,20 RM. Diese Bücher wollen feine Fremdenführer mit Sternen sein, sie sind Erlebnis- Bücher. Verlag A. Anton u. Co., Leipzig. Ein englischer Forscher gegen die Kriegsschuldlüge. Im Augustheft der Deutschen Rundschau", die sich schon so viele Verdienste um die Aufdeckung der wahren Kriegsursachen erworben hat, veröffentlicht der Orforder Gelehrte W. H. Daw son einen Aufsatz Die Kriegsschuldfrage in englischer Beleuch tung". Er kämpft darin gegen die neuerdings von franzö sischen und auch englischen Gelehrten aufgestellte These, daß der Artikel 231 des Versailler Vertrages gar nicht Deutschlands Kriegsschuld behaupte. tan. hat die Mode schon ge Einen Schritt vom Semmer weg Wie in den Schaufenstern der Modesalons so sehen sie auch in der soeben herauskommenden neuen Nummer der Eleganten Welt" schon einige Kleider und Mäntel aus stabileren Stoffen. ,, Wörschtscher und Appelwoi." Das leichtbeschwingte, fröh liche Frankfurt, die Vaterstadt Goethes am Main, zeigt das neue Heft der ,, Gartenlaube". Ueberall für 30 Pfg. Scheiden tut weh? Es soll Leute geben, die das Gegenteil behaupten. Diese waren verheiratet und sind oft große Freunde der Stadt Riga. Von Riga, dem europäischen Scheidungspara dies, erzählt die neue ,, Woche". Der Re Breffereferent Leiter der Reichstag tangler gehal tag, den 30.9 einberufen,& nicht in Frage Barlaments g Das Reid Ministerbespre Das Wirtschaft der einzelnen fidh aljo um In der 5 Uhr stattg Arbeitsbescha Duisberg Winterfeld- M Mitglieder de lichen einen des Reichsprä ordern. Die Med amten der angerhalb de gestattet. Die lipp gangs der fürzung vom 1932 durchzu Der Ha Reichsmini Borfigenden milfar der London daß die Bo des nächsten Die Lau rat mit 81: 8 Rehrheit vo Dollfus vom Der öfte Sozialdemote Heimatblodes des Landbun mus nunmeh Eine B Fortführung Bujamment zu feiner G wieder in Die A Berfaffunge ergeben. Das Ge jenigen Ber Butich teilna gegen 14 Sti Der Ber Aus länder hat e gemacht wird Wie aus Auguft eine japanischen Finanzminister Unser Hausarzt. Monatsschrift für Gesundheitspfleg Diät und Wasserheilkunde. Halbjährlich postfrei 2,20 RM Hausarzt- Verlag H. Stoß. Berlin- Steglitz, Postfach. dem Inhalt des Ausgustheftes: Freiluftbehandlung des Kin bandsmitglie des. 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