Nr. 5. Koniklystists, dessen einer Reihe von 1 Mill. RM. et: tellt. Die Inbetrieb dwirtschaftlicher Ge finojaal einen Bor r der landwirtschaft unjeres Bezirls. Be roblem und feine Singnis wurden vier ine Drudjchrift mit er Behörde verbrei Bestreben nach einer pedmäßigen und ta Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr.- Für Aufbewahrung oder Rüdlendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert ie themaligen a 45. Jahrg. chloen. Demzufolge ichzeitig die Verbin Ehrem Interessenfreis esamt die Grundlage geschaffen. ill- Kreistages wurde Kreises erstattet, Es 1 Jahre ein Gesamt: on Mart. antentasje für den om 9. Dezember 1931 ent gefentt. imburg an der Lahn Vorstandsmitglieder gen schuldig gemacht achweis der Untreue händlern aus Hessen temberg zahlreich be nde des Fränkischen 5 Viehhandels. Die enspreis. lizei ist es gelungen, men, die in Koblenz Sie fertigten nach e an. Dortes haben jämtli rantwortung für die Semeinde nicht trager l. lägen für das Reichs bgelaufen. Die 3a 5 groß. Das Preis zusammentreten. stagefieger. des Vierten Fran arter Sportpalaft an Zuschauern gebrach bejubelt, ebenso aber 243 Punkte, 3292,600 irtgen 447 P., 3. Ban nale 257 P., 5. Char P., 2 Runden zurüd: zurüd: 8. Severgnini chorn- Zims 181 P er. arl Grieb und W. 5. Faihingen- Fildern bei Ganzl. RM. 3,75. haben sich zusammen rt und Bild, in Bei Aufstieges eines tle Ladengeschäfts, das fi Hause aufschwang e und fast ohne Geld das soeben heraus Belt". In Anbetracht zurzeit mehr als je eise pflegt, ist diesen Klein in Gießen teilte uch w r ist jetzt zu liedsbeiträgen, ndes- und Ver en, für Veran ählt, die Endenthoben. lage 21 Rolitische Mundichau. In der Frage der Reichspräsidentenwahl ist auch im Laufe bes Freitags eine Klärung noch nicht eingetreten. Die bisher dem Hindenburg- Ausschuß gemeldeten Eintragun gen hatten Freitagvormittag bereits 1½ Millionen überschrit ten. Der Hindenburg- Ausschuß macht nochmals darauf aufmerkjam, daß die Einzeichnungslisten für den Wahlvorschlag des Reichspräsidenten von Hindenburg am heutigen Sonnabend endgültig geschlossen werden. Die nächste Sihung des Reichstages wird am fommenden Dienstag beginnen. U. a. steht die Frage des Zeitpunktes der Reichspräsidentenwahl auf der Tagesordnung. Reichskanzler Dr. Brüning wurde am Donnerstagvormittag vom Reichspräsidenten zur Berichterstattung über die Genfer Reise und die sonstigen Genfer Besprechungen des Reichskanzlers empfangen. Der Reichsrat nahm am Donnerstag eine Vorlage des Reichsarbeitsministers an, wonach 1932 neue ausländische Bandarbeiter nicht mehr nach Deutschland hereingelassen werden. Der Reichsminister der Finanzen hat mit Zustimmung des Reichsrats soeben die Durchführungsbestimmungen über die Ablojung der Hauszinssteuer erlassen. Wie verlautet, ist in der Frage der Beseitigung des preuhischen Fehlbetrages von 100 Millionen mit einer Einigung zwischen Reich und Preußen zu rechnen. Ueber den Inhalt der englisch- französischen Finanzvereinbarungen, die nach Pariser und Londoner Meldungen jetzt in der französischen Hauptstadt zustande gekommen sein sollen, lagen an zuständiger deutscher Stelle auch am Freitag nähere Mitteilun= gen noch nicht vor. Die chinesische Delegation in Genf hat einen Antrag auf Einberufung der Völkerbundsvollversammlung eingereicht, je= doch ist dieser Antrag zunächst nur formell gestellt, um die in Artitel 15 vorgesehene 14tägige Anmeldefrist nicht verstreichen zu lassen. Die Kämpfe um die Wusungforts sind erneut aufgelebt. Japanische Kreuzer und Flugzeuge bombardieren die chinesischen Stellungen und die in den benachbarten Hügeln eingenisteten hinesischen Maschinengewehre. Die Japaner haben den Kommandanten des in der Nähe des Forts ankernden britischen Kreuzers ,, Berwic" ersucht, die Gefechtszone zu verlassen, um unliebſame Zwischenfälle zu verhüter Der Geheime Rat in Tokio stimmte der Aufnahme einer Anleihe von 400 Millionen Yen zur Dedung der Kosten des Mandschurei- Konflikts zu. Der Hamburger Gastwirtestreit, in dem der Ausschank von Bier verweigert wird, ist in vollem Gange. Bis jetzt haben fish 3400 Gastwirte durch Unterschrift und Verpflichtungsschein tem Streit angeschlossen. Deutschlands Mindestforderungen. Das unverschämte Verhalten Litauens gegenüber dem Völterbund und der deutschen Klage hat in Genf große Erbitte ung hervorgerufen. Es wird allgemein erwartet, daß die Reichsregierung als Kläger in der für Sonnabend vorgesehenen Rats= tagung schonungslos vorgehen und folgende Forderungen als Mindestprogramm vortragen wird: 1. Die Nichtigkeitserklärung aller von der litauischen Regierung während der letzten Vorgänge in Memel ergriffenen Maßnahmen. 2. Sofortige Absetzung des von der litauischen Regierung gewaltsam gebildeten Direktoriums und Wiederherstellung des Rechtszustandes durch Einsetzung des bisherigen verfassungsmäßigen Direktoriums. 3. Bestimmte Bürgschaften der litauischen Regierung für die Zukunft in Form einer offiziellen Erklärung der litauischen Regierung gegenüber dem Völkerbundsrat auf strengste Einhaltung der Memel- Konvention und des Memel- Statuts in Bukunft. 4. Die sofortige Absetzung des für die Ereignisse im Memelgebiet hauptverantwortlichen Gouverneurs der litauischen Regierung Merfys. Voraussichtlich 6,2 Millionen Mark Defizit in Hessen. Auf eine Große Anfrage der Nationalsozialisten erklärte der hessische Finanzminister u. a.: Der Staatsvoranschlag für 1931 war bekanntlich mit einem Ausgleich der Einnahmen und Ausgaben zum Abschluß gebracht worden. Der Verlauf des Voranschlagsjahres hat den Erwartangen nicht entsprochen. Nach der bisherigen Entwicklung wird man annehmen müssen, daß im ganzen an Deckungsmitteln 15,4 Millionen gegen den Voranschlag fehlen werden. Demgegenüber lassen die verschiedenen Notverordnungen für die Staatstasse 5,7 Millionen Erleichterungen eintreten. Durch eine Drosselung der sachlichen Ausgaben kann mit einer Minderausgabe von vielleicht 3,5 Millionen gerechnet werden. Das find im ganzen Rechnungsjahr 9,2 Millionen Mark Ersparnisse gegenüber dem Voranschlag. Danach würde sich ein Fehlbetrag im Rechnungsjahr 1931 von 6,2 Millionen Mark ergeben. Welhen Abschluß das Voranschlagsjahr endgültig ergibt, läßt sich heute mit Sicherheit noch nicht sagen. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr 2525 und 2526. Postschedtonto Nr 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 13. Februar 1932 Der Berliner Polizeipräsident droht Versammlungsverbot für NSDAP. u. KPD. an. Die schweren politischen Zusammenstöße, die sich in der Nacht zum Freitag in allen Stadtteilen Berlins ereigneten, und bei denen insgesamt etwa 40 Personen mehr oder weniger schwer verletzt und 60 Personen von der Polizei zwangsgestellt wurden, haben den Berliner Polizeipräsidenten veranlaßt, ein Schreiben sowohl an die Nationalsozialisten als auch an die Kommunisten zu richten, in dem beiden Parteien ein Versammlungsverbot an= gedroht wird, Zinssenkungsabkommen. Im Volksstaat Hessen hat sich der im Zinssenkungsabkommen vorgesehene Kreditausschuß konstituiert. Folgende Gruppen sind darin vertreten: der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, der Reichsverband der Gruppe der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften Raiffeisen, die Freie Vereinigung der Arbeitnehmerbanken Deutschland, der Verband deutscher öffentlich- rechtlicher Kreditanstalten, der Deutsche Beamten- Genossenschaftsverband, der Centralverband des Deutschen Bankund Bankiergewerbes( E. V.) und der Deutsche Genossenschaftsverband. Zum Vorsitzenden wurde Justizrat Dr. h. c. Reh in Darmstadt( Hessischer Sparkassen- und Giroverband) gewählt. Die von diesem Kreditausschuß gefaßten Beschlüsse sind, worauf ausdrüdlich hingewiesen wird, nicht nur für die Mitglieder der vorgenannten Verbände, sondern auch für alle anderen außenstehenden Geldinstitute, ferner aber auch für alle Werkssparkassen und Konsumvereine, bindend. Ser hat Recht? In dem Organ der Ruhr- Handelskammern ,, Ruhr und Rhein" Nr. 6 vom 6. ebruar befaßt sich F. Holtermann, Essen, in einem beachtenswerten Aufsatz mit den in letzter Zeit von Gewerkschaftsseite erhobenen Anschuldigungen gegen die Unternehmer, worin ihnen Ausbeutung der Bergarbeiter und unsachliche Haltung gegenüber der gewerkschaftlichen Interessenvertretung vorgeworfen wurde. Der Verfasser ist der Auffassung, daß die schlechte wirtschaftliche Lage des Ruhrbergbaus, insbesondere auch der Bergarbeiter, durch eine falsche Lohn- und Sozialpolitik verursacht sei. Jm Ruhrbergbau seien auf Betreiben der Gewerkschaften von Mai 1924 bis Mai 1929 trotz der durch eine amtliche neutrale Kommission festgestellten Verlustwirtschaft neunmal die Löhne erhöht worden, während zur selben Zeit im ausländischen Bergbau die Löhne fast unverändert blieben. Die Regierung mußte zwar den Widerstand der Unternehmer als berechtigt anerkennen, habe aber immer wieder aus politischen Gründen geglaubt, den gewerkschaftlichen Forderungen nach geben zu müssen. Damit nicht genug; auch auf sozialpolitischem Gebiet seien immer neue Forderungen gestellt worden. Knappschaftsgesetz von Juli 1926 habe dem Bergbau neue außerordentliche Lasten gebracht. Während die Gesamtbelastung mit Ausgaben für die Sozialversicherung auf die Tonne Reinförderung im Ruhrbergbau vor dem Kriege 79 Pfg. betrug, stellte sie sich beispielsweise im 3. Vierteljahr 1928 auf nicht weniger als 2,67 M., also das 3,38- fache der Vorkriegsbelastung. Diese enorme Steigerung der sozialen Aufwendung habe sich naturgemäß im Konkurrenzkampf mit dem mit sozialen Ausgaben in erheblich geringerem Umfange belasteten ausländischen Bergbau bald auswirken müssen. Der Kohlenbergbau fonnte sich gegenüber dem billiger produzierenden Ausland nicht mehr behaupten und die Folgen der arbeiterschädigenden Lohn- und Sozialpolitik zeigten sich alsbald in vermehrtem Absazrüdgang, Arbeiterentlassungen und Einlegung von Feierschichten. H. cr= innert weiter an Stegerwalds Rede zur Lohn- und Sozialpolitif in einer Berliner Pressekonferenz am 30 9. 1930, in der er nach dem Organ der christlichen Gewerkschaften„ Der Deutsche" folgendes ausführte: Das ,, Wäre man nicht drei Jahre lang in einem Irrgarten herumgewandelt, dann ständen die deutschen Arbeitnehmer auch ohne neue Lohnerhöhungen in den Jahren 1928 und 1929 in ihrer realen Kauftraft bestimmt nicht schlechter da, als es gegenwärtig der Fall ist, wir hätten bestimmt weniger Arbeitslofe als jetzt, und wir brauchten 1930 in lohn- und gehaltspolitischen Fragen nicht den beschwerlichen Rückweg anzutreten. Mit sozialer oder unsozialer Einstellung des jeweiligen Arbeits- und Finanzministers haben diese Dinge nichts zu tun" Das bedeutet nichts mehr und nichts weniger, als daß im Endeffett die Arbeitgeber sozial, die Gewerkschaften unsozial gehandelt haben. Imbusch, der jetzige Vorsitzende des christlichen Deutschen Gewerkschaftsbundes, drohe der Unternehmern mit Schärfen Gewaltmaßnahmen, wenn sie seine Reformarbeit ablehnen würden, während sein Vorgänger, Stegerwald, den Unternehmern bescheinige, daß ihr Widerstand gegen diese ,, Reformarbeit" berechtigt war. Sehr treffend habe noch dieser Tage in der Vollversammlung der Industrie und Handelskammer zu Bochum, auch der Leiter der staatlichen Zeche Hibernia, Oberbergrat von Velsen, ausgeführt, nicht das kapitalistisme Enitem bake versagt, sondern es ser so ausgezehrt und so ge= temmt worden, daß seine Funktionen versagen mußten. dauerlicherweise müsse man feststellen, daß Stegerwalds Worten aicht die entsprechenden Taten gefolge seien. Insbesondere gelte das für den Ruhrbergbau, dem trotz amtlich belegter Verlustmizuschaft immer wieder die dringlidst erforderliche Selbst tostenentlastung entweder ganz versagt oder nur in unzureichen dem Maße zuteil wurde. Re( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg Plag vorschriften ohne Verbindlichkeit Bet Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 6 Gibt es noch größere Bestialitäten und Graujamfeiten in der zivilisierten Welt? Von Tha Li. Von der Liga für Vaterlandsverteidigung der Chinesen. Der plötzliche Einfall der Japaner in Mukden am 18. September vorigen Jahres wurde von Japan als lokaler Zwischenfall, dann als Konflikt lokalen Charakters dargestellt. Der Vertreter Japans hat heilig versprochen, daß die japanischen Truppen in furzer Zeit zurückgezogen würden. Er versprach mehrmals, daß Japan keinerlei Annexionsabsicht hätte. Doch danach wurden friedliche chinesische Städte in unseren Ostprovin zen bombardiert und erobert. Unzählige Opfer an Menschen und Gütern sind verloren gegangen. Die chinesische Regierung hat, um den Frieden zu wahren, leider bisher auf den Völkerbund gehört und leider ihr Wort gehalten, den Konflikt nicht zu verschärfen und ihre Truppen fampflos zurückgezogen. 210 Der Völkerbund, der hohe Mitgliedsgelder aus aller Welt verschluckt hat, um seinen Pumppalast in Genf zu bauen, versagt nicht nur gegenüber den japanischen Gewalttaten, sondern hat die japanischen militärischen Aktionen durch sein zögerndes und oft ,, recht freundliches Verhalten" ermutigt und stillschweigend begünstigt. Nicht nur, daß die Ratsmitglieder nicht den festen guten Willen haben, eine wirksame Aktion nach Gerechtigkeit zu unternehmen, sondern es sitzen Mitglieder im Rate, die mit Japan in Geheimabkommen stehen und Japans Vorgehen unterstützen. Der Betrug und die willkürliche Handhabung dieses Theaters ist offensichtlich! Jetzt hat Japan 5 Monate lang gegen China den Krieg geführt und mit allergrößter Rüdsichtslosigkeit China zu vernich ten getrachtet. Japan hat den Neunmächte- Vertrag verletzt. Kellogpakt und Völkerbundspakt unbeachtet gelassen. Frankreich an der Spitze des Völkerbundes spricht immer von der Heiligkeit der Verträge, aber nur wenn vom Youngplan die Rede ist. Wo bleibt für diese Verträge die Heiligkeit"? Japan bombardiert und marschiert, verlangt aber von der chinesischen Regierung, jegliches feindselige Verhalten des chinesischen Volkes zu beseitigen. Es will sogar Zensur an der chinesischen Presse in chinesischen Städten üben. Japan will nichts anderes, als China zu seinem Vasallenstaat machen und womöglich ,, vernichten"! Es klingt unwahrscheinlich, ein 450 Millionen starkes Volk vernichten zu wollen, ist aber nicht übertrieben. Der japanische Chauvinismus, der Ehrgeiz der japanischen MiItaristen ist viel größer und wahnsinniger, als man hier im allgemeinen glaubt. Schritt für Schritt könnte Japan zu einer militärischen gewaltsamen„ gelben Gefahr" der Welt werden! Die letzten Ereignisse und das letzte Vorgehen der Japaner haben die deutlichsten Beweise dafür erbracht, daß diese anscheinend unglaubliche Vermutung Wahrheit und Tatsache geworden ist, die auch keinem Europäer mehr gleichgültig bleiben dürfte. Wir wissen mit großer Freude, daß unsere leider einzige, aber berechtigte große Waffe, der Boykott japanischer Waren die Wirkung hat, die wir erzielen wollen. Japans Finanzwirtschaft ist ins Schwanken geraten! Anläßlich des angeblichen Ueberfalls auf fünf japanische Mönche in Schanghai erlaubten sich die Japaner, in unserer eigenen Stadt große Demonstrationszüge zu veranstalten, wobei sie unsere Läden zerstörten, die Passanten belästigten und Fabriken in Brand steckten. Es gab Tote und Verwundete. China hat diese unvergeßlichen Demütigungen ohne militärische Maßnahmen erduldet. Es war den Japanern noch lange nicht genug. Japan stellte dem Oberbürgermeister von Schanghai ein Ultimatum, daß innerhalb 48 Stunden alle chinesischen Nationalverbände in China verboten werden müssen, die Boykottbewegung sofort zu verschwinden habe. Trotz der Befürchtung, daß durch die Annahme dieses unmöglichen Ultimatums schwere berechtigte Unruhen im Volke ausbrechen könnten, hat die Stadt es angenommen, um noch ihren äußersten Friedenswillen zu zeigen. China will nicht den Imperialisten Japans Gelegenheit geben, ihre Kriegslust zu bestärken. Es befindet sich im Aufbau. Das jung Aufgebaute soll möglichst durch Aufrechterhaltung des Friedens weiter entwidelt werden. Trotzdem ,, China alles gemacht hat, was Japan verlangt hat,"( das müssen wir leider schweren Herzens zugestehen), hat Japan ohne Grund über 14 Stunden lang die chinesische Stadt Tschapei in Schanghai bombardiert. Tschapei ist eine vollkom men offene und unbefestigte Stadt und außerordentlich dicht bewohnt. Die Japaner zündeten Häuser an, wo sie nur fonnten. Die Stadt wurde zum Flammenmeer und zum Blutbad der schutzlosen Frauen und Kinder. Will Japan etwa sich rühmen, daß seine Truppen, die bis auf die Zähne gerüstet sind, einen großen glorreichen Sieg davongetragen haben, wenn sie diese schutzlose Zivilbevölkerung ermordet haben? Dieses Vorgehen der Japaner und die nie eingehaltenen Versprechungen der ja= panischen Vertreter und Diplomaten in den Sigungen und Konferenzen zeigen das wahre japanische Gesicht. Denn nicht zum fulturellen gesellschaftlichen Fortschritt haben die übernommenen europäischen Wissenschaften geführt, sondern zu Bedrüdungen und Knechtungen eines waffenlosen Volles. Staaten als Individuen in der Welt haben noch selten in der menschlichen Geschichte eine Spur von Edeimut gezeigt. So muß China zur Selbstverteidigung schreiten. Marschall Tschiang Samstag, den 13. Februar 1932. taischet hat in seiner Aufforderung an die chinesische Armee unter anderem gesagt:„ Lieber als Edelstein zertreten, anstatt cl Ziegel zu leben." Wir stehen alle geschlossen hinter unserer Regierung und kämpfen heute den deutschen Freiheitstampf von 1813. Unser Kampf gilt einem geeinigten freien Vaterland! Die internationale Niederlassung in Schanghai ist trotz tiefster Erbitterung von chinesischen Soldaten geachtet worden. Die Japaner aber haben die Niederlassung als Kampsbasis in höchster Feigheit mißbraucht. Was die deutschen Pazifisten nicht wissen wollen. Da die Pazifisten insonderheit die deutschen- immer predigen, daß Deutschland schuldig am Kriege sei und daß alle Kriege der Vergangenheit stets auf den deutschen ,, Militarismus zurückzuführen seien, sollen im folgenden einige Zahlen an= geführt werden Seit dem Dreißigjährigen Kriege haben Krieg geführt: 85 Kriege( 460 Kriegsjahre) Frankreich: England: Rußland: 49 Kriege( 233 Kriegsjahre) 36 Kriege( 125 Kriegsjahre) Deutschland( einschl. Desterreich und Preußen) 21 Kriege( 36 Kriegsjahre) Frankreich hat nie aufgehört, Krieg zu führen; meist führte es mehrere Kriege gleichzeitig. Noch vor wenigen Jahren wurde die Hauptstadt Syriens, Damaskus, mit schwerer Artillerie beschossen und heute noch sind in Marokko Kanonen und Maschinengewehre in voller Tätigkeit. ,, An allem ist aber Deutschland schuld," sagt die Lügenbande, die von französischem Gelde bezahlt in Deutschland predigt: Nie wieder Krieg!" Regie und Schwarzarbeit. Folgender Erlaß ist seitens des Herrn Ministers für Arbeit und Wirtschaft an die hessischen Kreis und Polizeiämter ergangen. Die dauernd fortgesetzte Einschränkung der Bautätigkeit, die die Baubetriebe gezwungen hat, ihre Arbeiter aus Mangel an Beschäftigungsmöglichkeit zu entlassen, hat nach Feststellun gen des Deutschen Wirtschaftsbundes für das Baugewerbe G. V. das Anwachsen der sogenannten Regie- und Schwarzarbeit in höchstem Maße gefördert. Im Umkreise der großen Städte und in ländlichen Gebieten sei allerwärts zu beobachten, wie Gebäude von sogenannten ,, Unternehmern" oder ,, Bauherrn" mit erwerbslosen Bauarbeitern errichtet werden, die in vielen Fällen öffentliche Unterstützung beziehen und außerdem für untertarifliche Entlohnung arbeiten Die Unternehmer" bezw. ,, Ban herren" zahlten weder öffentliche Abgaben, noch Beiträge zur Berufsgenossenschaft, noch Steuern. Dem um seine Existenz ringenden Bauhandwerk werde durch diese Arbeiten die letzte Arbeitsmöglichkeit genommen. Bei solchen Regie und Schwarzarbeiten sei auch regelmäßig festzustellen, daß die Bestimmungen des Gesetzes über die Sicherung von Bauforderungen vom 7. Juni 1909( RGBl. 449) nicht eingehalten werden. Nach§ 4 des erwähnten Gesetzes besteht für den Bauleiter die Pflicht, Bauschilder sichtbar anzubringen, aus denen man Eigentümer und Ausführende feststellen kann. Ich empfehle, dar auf zu achten, daß dieser Vorschrift in allen Fällen entsprochen wird. Auch die Bekämpfung der Schwarzarbeit wird dadurch erleichtert werden. Union ,, Gießener Zeitung" Drohender Zerfall des deutschen Straßennetes. Kraftverkehrssteuer und Betriebsstoffabgaben müssen restlos dem Straßenbau zugeführt werden. Es wird uns geschrieben: Die Notwendigkeit zu sparen hot bei vielen Verwaltungen schon vor Monaten zur Einstellung jeglicher Straßenbauarbeiten geführt. Das ist nur scheinbar gerechtfertigt und höchst bedenklich. Zwar ist der Kraftverkehr durch Stillegung von Fahrzeugen Ende 1931 bereits zurüdgegangen, und es besteht wenig Hoffnung, daß im kommenden Frühjahr diese Fahrzeuge alle wieder in Betrieb genommen werden. Ferner geht auch der Anteil des Fuhrwerfsverkehrs am Gesamtverkehr dauernd zurüd. Man braucht also für die nächsten Jahre zumindest nicht mit einer wesentlich steigenden Beanspruchung der Straßen zu rechnen. Aber dadurch wird nicht die Notwendigkeit beschränkt, die Straßen zu unterhalten und die unzureichenden, sandgebundenen Schotterstraßen zu teeren. Beides ist durchaus möglich, wenn die vom Kraftverkehr aufgebrachten Gelder restlos dem Straßenbau zugeführt werden. Bisher wurde von den Steuererträgen aus dem Kraftverfehr fast nur die Kraftverkehrsteuer von rund 200 Mill. RM. jährlich für den Straßenbau verwendet. Das ergibt aber für den Quadratmeter aller Straßen nur knapp zehn Pfennige und reicht nur eben zur Unterhaltung und zum Fliden der mit modernen Belägen oder Pflaster versehenen Straßen aus, aber nicht zu ihrer Erneuerung oder Auffrischung. Hierfür dürften im Reichsdurchschnitt 0,20 bis 0,30 RM/ Quadratmeter notwendig sein. Es liegt durchaus im Bereiche der Möglichkeit, auch die hierzu notwendigen Geldmittel zu beschaffen, wenn das Auftommen aus den Abgaben für Treibstoffe und aus Zöllen von insgesamt 300 Mill. RM. im nächsten Jahre nicht mehr für den allgemeinen Finanzbedarf, sondern für den Straßenbau verwendet wird. Das muß im Interesse des gesamten Kraftverkehrswesens, das diese Summen aufbringen muß, unbedingt duchgeführt werden und ist auch im Interesse ordnungsmäßiger Straßenbewirtschaftung erforderlich. Denn überall, wo Flicken und rechtzeitige Auffrischung unterlassen wurden, müssen die ganzen Straßenbeläge in etwa 8-10 3entimeter Tiefe erneuert werden. Das kostet mit Aufreißen, Schotterzusah, Bindemitteln und Walzen mindestens zwei Mark je Quadratmeter, das ist mindestens das Vierfache der Kosten einer rechtzeitigen Nachteerung, aber das Zwanzigfache der Kosten der regelmäßigen Pflege. Wenn die vom Kraftverkehr aufgebrachte Summe von rund 500 Mill. RM. in 1932 zum Straßenbau zur Verfügung gestellt wird, dürfte es sogar möglich sein, auch noch einen Teil der ungeschützten, sandgebundenen Schotterdecken durch Teerungen den Bedürfnissen des Kraftverkehrs anzupassen. Das ist zumindest für die Staats- und Provinzialstraßen erforderlich. Diese sind nach der Verkehrszählung in 1928/1929 im Reichsdurchschnitt täglich mit rund 750 Tonnen belastet. Da der Hauptverkehr über die sogenannten Fernstraßen geht, die bereits befestigt sind, haben die Straßen lokaler Bedeutung naturgemäß viel weniger zu tragen, so daß hier eine Oberflächenteerung auf Jahre hinaus genügt. Wo Neubauten von Straßen, wie etwa Umgehungsstraßen unvermeidlich sind, können diese vielfach mit Mitteln der wertschaffenden Erwerbslosenfürsorge finanziert werden. Heízí Kein Rauch, kein Ruß, keine Schlacken Rolli, der Stürmer. Roman von Falt Heldburg. 6. Fortsetzung. Jm Privatkontor. Bevor sich Roland Lichti am anderen Morgen an seine Arbeit setzte, ließ er durch Fräulein Gorenflo beim Prokuristen anfragen, ob er für ihn einen Augenblick zu sprechen wäre. „ Herr Windecker erwartet Sie sofort." Als Roland Lichti die Augen des alten Beamten auf sich gerichtet sah, wurde es ihm schwer, den Anfang zu finden. " Ich möchte Sie wegen Frau Hedemann sprechen. Zufällig bin ich ihr gestern auf der Straße begegnet, und sie hat mich wegen des Wunsches angesprochen, auf ihre Effetten noch etwas Geld zu bekommen. Es wird sich doch machen lassen?" Wir erwarten Frau Hedemann heute." Können Sie ihr nicht den Weg ersparen? Ihr Söhnchen hat heute Geburtstag, und da ist es verständlich ,, Mir ist gar nichts verständlich, und am allerwenigsten, was Sie veranlassen tönnte, sich so um Frau Hedemann zu be= mühen Ich wünsche, daß Sie augenblicklich an Ihre Arbeit gehen." Roch tat Roland so, als hätte er den Prokuristen nicht ganz verstanden. Ich habe Ihnen nichts mehr zu sagen, Herr Lichti." Roland Lichti war sehr gefnidt, als er wieder an sein Pult trat. Mensch," meinte der ihm benachbarte Kollege.., Sie machen ja ein Gesicht, als ob Sie eben fristlos entlassen wären! Was hat's denn gegeben? Ist Ihnen der Urlaub nach Paris abgeschlagen? In der Stadt wird manches gemuntelt. Der Kornberg soll beim Alten gewesen sein. Wa- a- as, der Kornberg?" Wundert Sie das?" Der Umstand, daß der Chef durch die Zimmer tam, da und dort an einen der Angestellten eine Frage richtend, verhinderte, daß diese Unterhaltung fortgesetzt wurde. Nun trat der Chef an Lichtis Pult. ,, Was macht der Fußball? Ich lese in der Zeitung, daß Ihr Verein Sonntag in Paris spielen wird. Werden Sie auch mitfahren?" ,, Wenn Sie die Güte hätten, mich für Sonnabend und Montag oder gar noch einen Tag länger zu beurlauben ,, Eigentlich dürfte ich es nicht, lieber Lichti, die Zeiten sind verdammt ernst geworden." Der Bantier dachte an seine Unterhaltung mit Kornberg und an das diesem gegebene Versprechen. ,, Reisen Sie in Gottes Namen. Nur sagen Sie mir eins: Woher bekommt Ihr Klub die Mittel zu einer so teuren Reise?" Lokales. Lichtblicke in der Wirtschaft. Nr. 6. Zwei erfreuliche Nachrichten aus dem Wirtschaftsleben, so schreibt uns eine Bank, sind fürzlich bekannt geworden: der Abschluß der Stillhalteverhandlungen und das günstige Jahresergebnis des deutschen Außenhandels. In den Stillhaltenerhandlungen ist ein Abkommen gelungen, wonach die auslänbischen kurzfristigen Kredite grundsäglich ein weiteres Juhr stehen gelassen werden. Dadurch wird die deutsche Wirtschaft von einem Drud befreit, der sonst ebenso wie in der ersten Hälfte des vorigen Jahres ständig auf ihr gelastet hätte. Da mals hat bekanntlich das Ausland nicht stillgehalten, sondern seine Kredite rücksichtslos zurüdgezogen und so die bekannte Zahlungstrise herbeigeführt. Vor einer solchen- Krise von der Seite der ausländischen Kredite ist Deutschland nun durch die neuen Stillhalteabmachungen geschützt. Im Jahre 1931 erbrachte der Ueberschuß der Ausfuhr über die Einfuhr die gewaltige Summe von 3 Milliarden RM. Diese Ziffer ist ein Beweis für den Drud der Not auf die deutsche Wirtschaft, aber auch für ihre Lebenskraft, daß die Erzielung dieses hohen Ausfuhrüberschusses im vorigen Jahr troß der vie len Hemmnisse( 3ölle usw.) gelungen ist, die das Ausland den deutschen Waren in den Weg legt. Stillhaltung und allmähliche Tilgung der Auslandsschulden durch Exportüberschuß genügen allein nicht. Vielmehr muß die Lücke in der deutschen Kreditversorgung, die durch die notwendige Rückzahlung der Auslandsschulden entsteht, aus dem Inland wieder aufgefüllt werden. Das gelingt, wenn alles im Augenblid nicht unbedingt gebrauchte Geld bei den Geldinsti tuten( Spartassen, Banken usw.) eingezahlt bzw. dort belassen wird. Tatsächlich haben bei den Sparkassen in den letzten Wochen die Abhebungen ständig abgenommen und die Einzahlungen zu genommen. Also ein weiterer Lichtblick und Beweis, daß wir trotz der Not der Zeit nicht hoffnungslos in die Zukunft zu sehen brauchen. Keine Verlegung des Voltstrauertages. Seit einiger Zeit bestand in manchen Kreisen die Absicht, den Volkstrauertag mit dem Totensonntag zusammenzulegen. Der Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchenausschusses hatte diesen Plan entschieden abgelehnt. Denn auf der einen Seite hat der Totensonntag als evangelisch- tirchlicher Feiertag sein ganz besonderes Gepräge, das unberührt bleiben soll. Auf der anderen Seite hat sich der Volkstrauertag als allgemeiner deutscher Tag der Erinnerung an die Gefallenen und Mahnung zum Dienst und Opfer an Volk und Vaterland fest eingebürgert. Gemäß diesem Wunsche wird es dabei bleiben, daß der fünfte Sonntag vor Ostern, der Sonntag Reminiszere, der 21. Februar 1932, als Volfstrauertag begangen wird. Für die evangelische Kirche in Hessen ist das Ausschreiben erneuert worden, nach dem kirchliche Feiern stattfinden können, wenn für den Tag selbst und den Vorabend keinerlei andere weltlichen Feiern zugelassen sind, die der Würde des Tages entsprechen. * Vollstrauertag. Eine Totengedenkfeier findet am Sonn tag, den 21. d. M., mittags 12 Uhr, in der Neuen Aula der Universität statt, bei der Herr Studienrat Dr. König die Ge dächtnisansprache halten wird. * Union Union Billigster und bequemster Brennstoff Briketis Das Geld wird von Paris garantiert und von unserem Vorstand vorgelegt. So gut, wie Herrn Konbergs Klub, haben wir es nicht. Uns fehlt ein so hochvermögender Protektor." Sprechen Sie nicht häßlich von meinem Freunde Kornberg! Er hat sich sehr anerkennend über Sie ausgesprochen. Vielleicht würde er Sie gar nicht ungern bei sich spielen sehen? Sagen Sie Herrn Windeder, daß ich den Urlaub bewilligt hätte, und legen Sie in Paris Ehre für unser Vaterland ein." Er gab, was sehr selten vorkam, seinem Angestellten die Hand und schritt dann auf sein Privatkontor zu. ..Mensch, Lichti, haben Sie Glüd.. Nun fehlt bloß noch, daß Windeder Ihnen den Urlaub schon abgeschlagen hat?" Lichti tat so, als ob ihn das alles nur wenig interessiere. Aber dann mußte er doch lachen. Er ging zu Fräulein Gorenflo, die gerade die Muscheln der Diktiermaschine an ihre Ohren klemmte. Ich bitte Sie, Herrn Windecker zu melden, daß mir Herr Brosang Urlaub für Paris gegeben hat." Lichti sagte das sehr vernehmlich. Ich habe Sie verstanden, Herr Lichti. Als Sie gestern aus dem Büro waren, hat übrigens Dr. Kurth sehr nach Ihnen verlangt. Sie sollten doch nicht vergessen, zum Training zu fommen. Lieber Lichti, nehmen Sie mir es nicht übel, aber Sie gefallen mir gar nicht. Nun ziehen Sie man feine Schnute. Sie haben sich auch früher von mir was sagen lassen, und es ist Ihnen immer gut bekommen. Roland Lichti, ich be= fürchte, daß der Sport auf die Dauer doch nichts für Sie iſt. Im Grunde ist Windecker liberaler als der Chef, und doch haben Sie bei ihm feinen Blumentopf mehr zu gewinnen. Der ist geladen auf Sie! Warten Sie nur, wenn das Gewitter losgeht. Windecker will dem Alten alles sagen, was er über Sie und die Hedemann erfahren hat. " Das Vergnügen soll er haben. Schließlich bin ich doch kein Laufbursche, und nicht einmal dem kann man es verbieten, sich von den Kunden des Hauses ansprechen zu lassen." ,, Sie weichen aus, Lichti! Es handelt sich nur darum, ob Sie einen der besten einflußreichsten Kunden unserer Bank in der Gesellschaft lächerlich machen dürften." ,, Wollen Sie sich nicht etwas flarer ausdrücken?" ,, Wie Sie wollen, Lichti. Sie haben Beziehungen zu Frau Hedemann, die vor ihrer Heirat mit Direktor Kornberg steht!" , Pah, bis heute sind die beiden nicht mal verlobt!" Solche Leute brauchen das auch nicht, die heiraten ohne Verlobung." ,, Danke für gütige Belehrung. Und nun lassen Sie mich, bitte, arbeiten, Fräulein Gorenflo." Parole Paris. Lichti war zum Chef befohlen worden. ,, Sagen Sie, Lichti, woher kennen Sie Frau Hedemann, unsere Kundin?" „ Ich kenne sie vom Sport." " Sind Sie näher miteinander bekannt?" Jawohl." „ Befreundet?" Pause. Herr Lichti, es täte mir sehr, sehr leid, wenn ich mein Urteil über Sie revidieren müßte Samsta Getreide Martt ott Berlin Beste Bor 11. 2 Stettin Beste Bor 11.2 Breslau Bente Bor 11.2 Königsb LenteBör 11.2 Magdebu Leste Bör 9.2 Blerwitz Lezte Bor 02 Aachen SRL. D. 11. Bezte 42 Mannhei RLD 11. LeateBo & 2 Nürnberg SRL 0. 11 Lente 42 Erfurt SL D. 11 21 r Hamu BALD. 1 Yeste 102 Dortmun S 0.11 L.Bie. Bres au 91. p. 1 Begre 102 Bet Dr Bi Roge Dr Bin Wir haben uns Lan Orrit Dr Dir Dafe Dr Gie Heu ba gu Rle Lu wohl auseinandergelebt und müssen daraus die Konsequenzen ziehen. Ich möchte nämlich einerseits ihrem Glüde nicht ent gegenstehen, andererseits aber auch die Interessen meiner Ban! nicht durch Sie aufs Spiel sehen lassen. Sie werden mich ver standen haben. Herr Lichti, ich habe Ihnen einige Tage Ur laub bewilligt. Sie dürfen den Urlaub sofort antreten!" „ Ich möchte das nicht, Herr Brosang!" " Auch gut. Haben Sie sonst noch Wünsche?. können gehen." Der Porturist hatte der Unterhaltung beigewohnt. Nun wollen ,, Da haben Sie es, lieber Windecker wir aber zum Schluß tommen. Geben Sie der Frau meinet wegen noch die 2000 Mart, aber lassen Sie sie gar nicht erst herkommen. Vom Lichti trennen wir uns auf Grund gütlicher Vereinbarung. Das müssen Sie zu deichseln wissen. Junge wird nicht untergehen. Und der Gorenflo geben Sit eins auf den Mund!" Der Man hörte in den Büros nur das Krazen der Federn. ,, Nun fängt der Abbau auch bei Brosang an", flüsterte eine Stenotypistin den Kolleginnen zu. ,, Schade um den Lichti, aber fürs Geschäft hat er wohl doch zu wenig übrig gehabt", meinte eine andere. Herr Lichti, ans Telephon!" Der Gerufene glaubte, daß ihm Dr. Kurth wegen seines Schwänzens den Kopf waschen werde. ,, Hier Maria Hedemann Grüß Gott, Herr Generaldiret tor! Jawohl, in meinen Augen find Sie noch viel mehr als das. Ihr Einfluß muß groß sein im Staate Brosang und Co Eben hat mir Ihr Kassenbote 2000 Mart gebracht. Ist das nicht superb? Nun, ich weiß, wem ich das zu danken habe Vielen Dank! Und nun, wie denken Sie über die europäisch Lage? Ich wäre ausnahmsweise bereit, sogar zwischen eins und drei mit Ihnen den Fußball zu kaufen!" ,, Ganz zu Ihren Diensten, gnädige Frau. Wo und want darf ich mich melden?" ,, Wollen Sie mich um einhalb zwei abholen?" ,, Einverstanden! Ich werde pünktlich zur Stelle sein Darf ich mich erkundigen, wie Ihnen der gestrige Abend be Bommen ist?" ,, Das sage ich Ihnen nicht am Telephon!" " Sind Sie mir böse?" Fortsetzung folgt. Dad Bilt Rlein Futte Belu Ader Bide Lupin Geral eiz Roge tichaft. Nr. 6 Samstag, den 13. Februar 1932. ,, Gießener Zeitung" Preistafel für Handel und Landwirtschaft. ( Wochenbericht vom 8. bis 12. Februar 1932) Amtliche Devisen- Notierung. Schlachtviehmarktpreise. Nr. 6. m Wirtschaftsleben, efannt geworden: be das günstige Jahres In den Stillhaltere wonach die auslän ein weiteres Ju Die deutsche Wirtscha o wie in der erite r gelaitet hätte. De tillgehalten, fonden und so die befann folchen- Krise von de tschland nun durch d chuß der Ausfuhr übe Milliarden RM. Die Not auf die deuts it, daß die Erzielun gen Jahr trok der vie die das Ausland da g der Auslandsichulde nicht. Vielmehr m ung, die durch die not den entsteht, nus den gelingt, wenn alles in Geld bei den Geldini ahlt bzw. dort bela en in den letzten Woche d die Einzahlungen z uno Beweis, daß w los in die Zukunft strauertages. en Kreisen die Absi ntag zufammenzulegen jchen Kirchenausschule E. Denn auf der cine lisch- tirchlicher Feiert erührt bleiben soll. uertag als allgemeine efallenen und Mahnun erland fest eingebürger bleiben, daß der fünf niszere, der 21. Febru 9. Für die evangeli meuert worden, nach be enn für den Tag je tlichen Feiern zugela en. feier findet am Son nder Neuen Aula at Dr. König die 6 Union Sie Frau Hedeman annt?" ( Ohne Gewähr.) Getreide. Getreide- Preise am 12. Febr. an den deutschen Börsen in RD 1000 kg Weizen Roggen Berlin 72-73 195-197 75-76 244-246 Brau 160-168 Märt. 142-150 475 FIL Jnd 153-157 u. ini. mittd. 76-77 83 Septeör e 72 11. 2 Domm. 11.2. Barthe 1111 - 75 78-79 omm. närt. 135-146 neu Futter 154-10 elund 1111 1111 Devisen ( in Reichsmart) 12. Februar Geld Brief 11. Februar Geld Rinder Kälber Schafe Schweine Brief ( obne Bewähr) RM RM R.M. RM Augsburg Berlin 10-83 26-40) 80-55 28-40 12-36 20-45 24-42 85-43 Gerste Hafer New Yort 18 4,209 4,217 4,209 4,217 . Bremen 11-87 28-42 80-40 28-88 Martt ort Gewich Ber Gewicht beute fun Wart Ber реци funfi Weari Quali. beute Bem.. Ber tinft beute Buenos Aires 1 Pap. Peso London 1,028 1,032 1,033 1,037 Breslau 8-30 22-41 20-87 88-40 11 14,45 14.49 14,39 14,43 Dortmund 15-88 25-46 80-42 Amfterdam 100 Gld. 169,78 170,12 169,73 170,07 Danzig in Gulden 13-23 12-42 12-22 21-81 Ropenhagen. 100 Kron. 79,62 79,78 79,32 79,48 Dresden 10-84 30-42 20-42 81-89 Stodholm. 100 Kron. 81.07 81,23 81,07 81,23 Chemnit 10-33 30-42 24-34 30-42 Oslo 100 Rron. 78,62 78,78 78,32 78,48 Düsseldorf 15-38 20-44 80-45 Neße Mars 203% u.. 78-79 Italien 100 Lire 21,83 21,87 21,88 21,87 Elberfeld 12-86 25-48 32-44 März 255% Mär 157% u8. Schweiz. 100 Fres 82,11 8227 82,11 82,27 Effen 16-35 27-45 30-36 81-44 Mat 210%.. Ma 262% Ma 163%-163 u. Brf Paris 100 Frcs. 16,57 16,61 16,57 16,61 Frankfurt 15-34 25-89 22-30 28-44 Brüssel 100 Belga 58,69 58,81 58,69 58,81 Hamburg 8-36 26-46 8-40 28-46 Der Prag Wien 100 Rron. 12,465 12,485 12,465 12 485 Hannover 12-34 19-42 24-35 81-42 100 Sch. 49,95 50,05 49,95 50,05 Karlsruhe 17-36 33-42 - 27-43 Stettin Domin. LegteBorie märt. 11.2 72-73 200 comm. 75% 71-72 243 Somm. Brau Spanien 100 Peseta 33,47 33,53 33,47 33,53 Kassel 15-34 24-38 32-40 Induftr. 74-75 70-71 u. Wint ausländ Breslau ichiel. alej. Bau nland Bantdistont: Berlin 7( Lombard 8). Amsterdam 8, Brüffel 3%, Rom 7, Ropenhagen 6. London 6. Madrid 6½, Oslo 7, Paris 2½, Praa 6% Schweiz 2 Riel 10-35 16-42 a1) 32-35 25-41 Köln 14-36 26-60 28-37 30-45 Stodholm 7. Leipzig 14-35 28-38 30-40 35-43 LenteBörie 71-72 75,0 - einfte 184 mitil 144 Wien 10 New York 3% Magdeburg 12-34 18-40 18-83 30-39 71 207 71,5 245 guie 180 alt Mannheim 10-36 30-43 c) 12-20 28-42 69 203 78,0 246 Som. m. 172 neu Inländisches Gemüse München 9-35 30-42 ) 35-57 28-42 neu 72,5 Winter ausländ 72,0 232 Induftr 172 745 lausländ inland Nürnberg 10-32 *) 30-48 ) 35-55 35-41 Weißlohl. hiesiger 50 Rg 3,75-5,00 Blauen 12-32 30-40 28-35 36-44 Königsb. r. 715 204 770 242 Wirsingkohl hiesiger. 4,50-6,50 Lente örle ab Bod. 11.2 mt. Geno ab Klb. bid und 5,00-6.00 oe ein. 735 bel 10,00- 15,00 145 241 einc 2,50-3,50 720 nicht 3,00-5,00 u.Betlad Stettin Stuttgart Wiesbaden 8widau Regensburg 12-27 10-40 15-35 30-39 9-35 26-38 26-42 20-34 21-40 a1) 25-28 26-39 8-29 30-40 24-34 34-43 6-32*) 28-42 ) 35-45 715 Bellad. bla usv. meich Ful.Ind D.Boden n Ger. verbr. fein 2,50-3,50 5,00- 8,00 *) Schlachtgewicht. 202-203 235-240 154-158 134-140 12,00-15,00 10,00-15,00 Magdeburg 73 LezteBörie 200-202 76-77 70-73 ausländ Gleiwitz Диф. polll LepteBör e D. Schl. Brau 8. 2 71,5 76 mittl 71,2 201 74,5 234 gute Futter 167-170 inland. 1148-150 ali 75-76 238-240 inter 167-170 77-78 240-242 Brau m 176- 182 neu ausländ aute 184-18 ausläni Dna). Disch. D. Schl. D.- Scl. Dqual пен 14.00-16.00 Amtlicher Berliner Schlachtviehmarkt vom 12. Februar 1932 40,00-70,00 9.00-22.50 163 139 Boln. Boin. D. Schl. einste Winter 168 178 School- Bund Schod 100,00-150,00 4.00- 7,00 9,00-10,00 4,00- 8,00 SL 74,5 216 196 78 Somm. miandl 74 uiler 170-175 Winter 170-180 rhein. 157%-17 Sellerie. gewaschen pomm. usländ Borree, je nach Größe Petersilie, je nach Größe lan 155-180 Petersilienwurzel Zwiebeln Zwiebeln große 9. 2. Aachen ML. D. 11.2 u. bef. 735-730 685 neu eu 11 trod. 111 n. Beil. hel rein 140 11 11 Boin. Induftr. 163 D.- Schl 133 Rot ohl, hiesiger Rosenkohl Rohlrüben Rote Rüben Mohrrüben Rübchen Rübchen echte Spinat Spinat Blatt Rapunzel Dresdener Rhabarber, Treibhaus Champignons, Treibh Grünkohl Radieschen, Dresdener Rettiche Dresdener Rettiche, Bayerische Meerrettich Sellerie Leßte Börie 72-72 210-215 74-74% 232%-37 50 m. 175-185 4. 2. auslän? 225-230 aus ant 305-320 1u8länt mi. DI. 222%-225 75-76 Mannheim 91. v 11. 2. LenteBörie 8. 2. Nürnberg ans and inland T Brau. Futter 170-187% all Somm. 187%-97% n neu 13-74 260 252\ ausland ollbea Jausländ inland. ausländ Brau 172-180 n. ne 128-150 L. v. 11. 2. 71-72 207-212 75-76 228-236 ib. Mo Lente Böric 4. 2. Erfurt noch füh ML v. 11.2. Müller. Jaus ant außiani - 74 75 awede 72 21 Mer Hamuu 9t. v. 11. 2. e. all Auftrieb: Rinder 2409 Auslandstälber darunter Ochsen 452 Schafe 5145 Bullen 628 Rühe und Färfen 1329 zum Schlachthof dirett Auslandsschafe 557 " 50 Ra 5,00-9,00 30,00-35,00 zum Schlachthof direkt Auslandsrinder 86 Schweine 10272 15 zum Schlachthof dirett 1210 8,00-10,00 Kälber 1635 Auslandsschweine Schod 100 Bund 9,00-12 00 0,70- 1,50 zum Schlachthof direkt Preise: 6,00-10,00 50 Ra. 6,00-10.00 Ochsen AI.. 37 Kälber A 2. 11,00-13,00 B1. 11.00-13.00 B2. Produktenbörse. Amtliche Rotierung der Mittagsbörse ab Station. Mehl und Kleie brutto einschl. God frei Berlin. Bullen 146-154 1000 kg 12 2. 32 Weiz. 11. 2. 32 100 K2 Mehl 12. 2. 32 11 2. 32 Kühe Weizenmeh märt. 244.0-246.0 244.0-246.0 Futt Som März 255.50 254.0-254.2 Mai 261.00 262.50 29.2-33.2 29.0-33.0 Roggenmehl 27.5-29.5 27.1-29.1 Weizenkleie 9.50-9.90 9.50-9.90 Roggentleie 9.50-9.90 9.50-9.90 Bittoria- Erbsen 21.0-27. 21.0-27.5 Ri. Speifeerbfen 21.0-23.5 21.0-23.5 Futtererbsen 15.0-17.0 15.0-17.0 Beluichten 16.0-18.0 16.0-18.0 14.0-16.0 14.0-16.0 16.0-19.0 16.0-19.0 10.0-12.0 10.0-12.0 14.5-16.0 14.5-16.0 24.0-30.0 24.0-30.0 märt. 195.0-197.0 194.0- 196.0 Aderbohnen Widen Lupinen blaue gelbe ( Die Preise sind Marktpreise für lebend gewogene Tiere und schließen ämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht, Marktund Verkaufstoften. Umiagsteuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein, müssen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben.) Geschlachtetes Geflügel. ( Großhandelspreise der Markthallen- Direttion Berlin vom 12. Februar.) CDABCDARCD 34-36 30-33 26-29 Schafe 30-31 28-29 26-27 22-25 26-28 Schweine A 22-25 17-20 D 14-16 Färsen A 32-33 B 27-31 ABCDAABBCDABCDEE 38-45 30-37 20-2 A1 A 2 38-40 B1 36-38 B2 28-31 32-35 22-30 42-43 40-42 38-40 35-37 C 21-26 Sauen 38-40 Fresser 19-25 Ind. 164-170 ausiant 1224-227 Brau 184-186 Intänd. 130-135 228-230 Winter D.Qual 215 Futter 158-164 neu Abfall) Winter 158-160 71-72 201-203 76-77 241-243 Somm 162-164 außland I Donau 95-97 LenteBörje 10. 2. BA. Mark 79.0 77.5 Mar Ma 89,0 87.5 Mai DFL. Dezbr. 1. R. 73,5 72.5 82,5 81.5 Mais DIL Deabr Dlar Ma DIL Deabi. W. K. 86,5 85,0 März 59.2 58,0 89.0 87 5 a 65.5 63.5 B. K. DIL. De Dortmung 9. D. 11.2. L. Bie. 4. 2. ausländ Bres au I War 9. v. 11. 2. Ma Letzte Boile 206 10.2 Stroh in and. ausländ 244 G. War Mai 252. Der Der Bereinzeltes Auswuchs- und Schachttorn zulässig. Rauhfuttermittel RM je 50 kg Berlin Hannover Hamburg 9. Febr. 9. Febr. 10. Febr. Weltjai. 1212%-215 Weftiäl.| 242%-245| 50mm. Domm 180-182% inland. oftpr ostor. 170-175 außland 170-175 ausländ Rogg. γιατι Sept. Df Der März Sept Neue Dft. Ern c Dex März 203.50 202.00 Mat 210.50 Gerste Köln Brau 160.0-168.0 160.0-168.0 Futt. 153.0-157.0 153.0-157.0 9. Febr. Weizen Draht gepr. Bindf. gepr. 0.60-0.70 0.70-0.80 1.30-1.40 1.05-1.20 0.60-0.70 0.65-0.70 Hafer märt 142.0-150.0 140.0- 148.0 Bas. 46%,$ bg. 10.5-10.6 10.5-10.6 März 157.50 1.5.0-155.5 Sojaschrot Mai 11.30 163.5-163.0 161.0-161.2 Basis Stettin 11.30 Rartoffelfloden 12.5-12.6 12.5-12.6 Serradella Leintuchen Basis 37% Erdnußluchen mehl Trodenschnigel Sojaschrot 11.20 11.20 12.40 11.40 12.2-12.3 12.2-12.3 7.80-8.00 7.80-7.80 Hühner. hiesige Suppen. la IIa Sühner. Hühner. unge hiesige, la Hühner. IIa Boulets ungarische la Sähne, alte Tauben hiesige junge, Ia Tauben IIa Draht gepr. Bindf. gepr. Langstroh 0.80-1.00 0.70-0.80 1.70-2.00 1.05-1.20 0.75-0.85 0.65-0.70 0.85-1.00 1 1.50-1.70 0.65-0.75 || 1.30-1.40 = || || Milcherzeugnisse Milch in Pfennigen je Liter. Butter in RM je 1, kg ( legte Notierungen Erzeugerpreise) Gänse Hamburger. Ia Gänse ungarische Stopf, Gänse hiesige. Ia Gänse hiesige. IIa Tauben, alte, la gültig ab: MolkereiLand8. 2. Bollmilch 18-19 Butter Enten hiesige. Ia Enten hiesige, IIa 6. 2. 4. 2. 6.2 12.50-12.75 17-18 15 0.90-0.95 1.16 1.23-1.41 1.26-1.30 Enten. ungarische Buten, ungarische. Hähne Buten, ungarische. Hennen Buten, hiesige, Hähne Buten hiesige. Hennen ehr leid, wenn ich mi Wir haben araus die Konfequen ihrem Glüde nicht Interessen meiner B 1. Sie werden mig d Ihnen einige Tage ub sofort antreten!" ang!" Wünsche?. ung beigewohnt. er Nun ma en Sie der Frau mein jen Gie fie gar night uns auf Grund gütli Deichseln wissen. der Gorenflo geben Kraken der Federn rojang an", flüsterte its Geschäft bat er m eine andere Dr. Kurth wegen feines Gott, Herr Generaldirel Sie noch viel mehr a taate Brofang und Ca Mark gebracht t h das zu danken bal Sie über die europä aufen!" eit, jogar zwischen e Frau. Wo und we Dei abholen?" ch zur Stelle fein der gestrige Abend lephon!" gt. Roggen Gerste Draht gepr. Bindf. gepr. Hafer Draht gepr. Bindf. gepr. Heu handelsüblich gutes Klee Luzerne Däcktel 0.70-0.85 - 1.40-1.50 0.85-1.00 1.20-1.40 1.70-2.00 2.25-2.55 2.40-2.70 1.35-1.55 2.40-2.70 2.25-2.50 3.40-3.80 3.00-3.50 2.10-2.30 Hülsenfrüchte RM je 100 kg. ( Amtl. Berliner Notierung) Bittoria- Erbsen Kleine Speiſeerbsen. Futtererbsen Beluschten. Aderbohnen Biden Lupinen, blaue • gelbe Geradella, neue Mehl. Weizenmehle: Auszugsmehl hiesiger Mühlen Bädermehl hiesiger Mühlen Inländ. Auszugsmehl. Inländ. 70% Weizenmehl. Amer. Weizenmehl ab Rai Hamburg Roggenmehle: 60% hiesiger Mühlen Roggenmehl, grob, hief. Mühlen. 60 Roggenmehl inländ. Mühlen. Roggenmehl, grob inländ Mühlen Tendenz: Weizen ruhig, Roggen stetig. 12. 2. 21-27 21-23 15-17 16-18 14-16 16-19 10-12 14-16 24-30 M. 42,25-43,00 36,75-37,50 37,25-39,25 29,75-31,75 3,75-4,25 29,50-31,50 23,25-24,75 28,00-29,00 22,50-23,50 Rarlsruhe Rönigsberg Mannheim Dresden . Bom Buttermarkt. In der Donnerstagsigung der Hamburger Butter. notierungstommission wurden folgende Preise festge. fegt: 1. Qualität 124-125 RM, 2. Qualität 115-117 RM, abfallende 105 RM, Großhandelsabrechnungspreise für 50 Rilogramm ab Meiereistation ohne Fässer. Reine Tara ohne Dekort. Tendenz fest. Dänische Butter 228( 214) Rr. für 100 Rilo. gramm. Tendenz: fest. Düngemittel. Ammoniat, schwefls. 0,74 für 1 Kilogramm Stidftoff. Ammoniat, salaf. 0,72 für 1 Rilogramm Stidstoff. Leuna- Montan- Galp. 0,82% für 1 Rilogramm Stidstoff. Raltammonsalpeter 0,86 für 1 Kilogramm Stidstoff. Kaliammonsalpeter 0,86 für 1 Rilogramm Stidstoff. Harnstoff BASF. 0,91 für 1 Rilogramm Stidstoff. Raltsalpeter intl. Sad 0,97 für 1 Rilogramm. Natron. Salpeter 1,08 für 1 Kilogramm Stidstoff. Nitrophosta I G. I 23,34 für 100 Kilogramm Ware. do. II 21,98 für 100 Rilogramm Ware. do. III 23,80 für 100 Kilogramm Ware. Thomasmehl: zitronensäurelösliche Phosphorsäure se Rilogramm- Prozent ab Aachen- Rote Erde 22% Rpf einschl. 100- Rilogramm- Jutesad, gültig ab 12. November. Rhenaniaphosphat rüdwirkend ab 4. Dezember 1931: 23-25 Prozent 0.31, 25-28 Prozent 0,32, 28-31 Prozent 0,33 je Rilogramm ammonzitratlösliche Phosphorsäure. Kali in RM je 100 Rilogramm lose: Rainit( 12 Prozent Reintali) 1,17, Ralidüngesalz( 18 Prozent) 2,46, Ralidüngesalz ( 40 Prozent) 6,80, Chlortalium( 50-50,9 Prozent) 10,94-11,13, fchwefels. R.( 48-48,9 Prozent) 13,50-13,76. ½ kg 0,70-0,75 0,60-0,65 0,80-0,90 0,65-0,70 0,80-1,00 0,50-0,55 Stúd 0,80-0,90 0,50-0,65 0,45-0.50 % kg 1,00-1,20 0,75-0,95 0,75-0,83 0,65-0,75 0,85-0,95 0,65-0,75 0,95-1,00 0,80-0,85 0.80-0,85 0,70-0,75 0,75-0,80 Wild. ( Großhandelspreife der Markthallen- Direktion Berlin Wildschweine grob Wildschweine. fein Bildichweine, Frischlinge Raninchen, wilde, große ½ kg 0,30-0,3 " 0,40-0,4° " 0,45-0,5 Stild 1.30-1,35 Fische und Schaltiere( lebend). Hechte, unfort Hechte, groß Hechte, mittel Bander, unfortiert Bander, groß Schleien. Portions Schleien, tlein Schleien, unfortiert Bleie, unsortiert Rarpfen, Spiegel Rarpfen, Spiegel, klein Muscheln per 50 kg 90.00-100.00 50.00-55.00 80.00 Speisekartoffel- Preise. 55.00 80.00 20.00-30.00 60.00-65.00 55.00 5.00-6.00 Die von der Industrie- und Handelstammer eingefeßte Notierungs fommission stellte heute folgende Preiſe feft: c) Je Zentner Gelbfleischige Odenwälder Blaue. Rote Weiße• a) b) 8,50 8,35 8,69 . 3,25 8,10 8,41 • 3,- 2,85 8,14 . . · · .• 2,80 2,65 2,92 Samstag, den 13. Februar 1932. Gofales. * Hindenburg- Ausschuß. Der Aufruf des Hindenburg- Ausschusses zur Kundgebung für die Wiederwahl des Reichspräsiden ten hat den Oberbürgermeister Dr. Keller veranlaßt, eine gleiche Auffordeung an die Bewohner der Povinzialhauptstadt zu rich ,, Gießener Zeitung" gramm R. V. versehen, in die Hände fiel. Den Siegelring bat der Dieb inzwischen veräußert. Personen, die den Ring erworben haben, werden ersucht, umgehend der Kriminalabteilung, Zimmer 24, Mitteilung zu machen. Nur dem geschikten Vorgehen der Mansardenbewohnerin ist es zu verdanken, doß die Festnahme des Täters so schnell ilm= Nr. 6. laffen. Beim heutigen Stand der Technik sind störungsfreie Geräte zum fast gleichen Preis wie die veralteten zu haben. Um eine Beunruhigung des Gewerbes zu vermeiden, soll künftig bei Streitigkeiten zwischen Rundfunk, Funkhilfe und Handwerk die zuständige Handwerkskammer gemeinsam mit der Rundfunkorganisation an den Störung verursachenden Betrieb funkorganisation in Zukunft nur unter vorheriger Anhörung der Handwerkskammer an Handwerksbetriebe richten. ten, der sich u. a. Provinzialdirektor Graef, Landgerichtspräsi- fichtigkeit sei zur Nachahmung empolgen tonnte. Diese erantreten. Beschwerdebriefe und dergleichen wird die Runddent Neuenhagen, Se. Magnifizenz der Rektor der Landesuniversität, Professor Dr. Vanselow, angeschlossen haben. * Verlängerte Geltungsdauer der Wohlfahrtsbriefmarken. Wie jetzt bekanntgegeben wird, ist die Vertriebszeit der diesjährigen Wohlfahrtsbriefmarken bis zum 31. März 1932 verfängert worden. Ihre Gültigkeit erlischt erst einige Monate später, nämlich am 31. August. Nachdem inzwischen für Fernpostfarten und-briefe neue Sähe eingeführt worden sind, ist die Ausgabe neuer behelfsmäßiger Wohlfahrtsbriefmarken erfolgt. Die Marken können überall, auch durch den ev. Wohlfahrtsdienst und die Innere Mission, bezogen werden. 10 * Evangelisch- kirchliche Nachrichten. Durch die Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Georg Reith zu Bad Wimpfen die evangelische Pfarrstelle zu Seeheim, Dekanat Eberstadt, und dem Pfarrer Wilhelm Bornscheuer zu Schotten die evangelische Pfarrstelle an der Johannisgemeinde Nordbezirk Mainz, Dekanat Mainz, übertragen. * Vor einem Bierstreit? In einer Versammlung der Freien Gastwirte- Innung für Gießen und Umgebung am Mittwochnachmittag wurde die Frage eines Bierstreifs nach Hamburger Vorbild ventiliert, da die durch die Bierpreissenkung geschaffene Situation für die Gastwirte untragbar sei. Es wurde beschlossen, eine Kommission zu bilden, die mit dem Oberbürgermeister über Senkung der Biersteuer verhandeln soll. Gleichzeitig soll mit den Brauereien verhandelt werden. * Das Betreten zugefrorener Flüsse, Teiche usw. ist untersagt. Das Polizeiamt teilt hierzu mit: Nach Artikel 297 des Hessischen Polizeistrafgesetzbuches dürfen zugefrorene Flüsse, Teiche und tiefe Bäche bei Meidung gerichtlicher Bestrafung nicht betreten oder mit Schlittschuhen, Wagen oder Schlitten befahren werden, solange dies durch polizeiliche Anordnung ausdrücklich untersagt ist. Eltern, Erzieher und Lehrer werden ersucht, ihre Kinder und Schüler auf das Verbot und die Gefah= ren des verbotenen Betretens von zugeforenen Flüssen, Teichen und tiefen Bächen aufmerksam zu machen. * Diebstähle. In der Nacht zum 24. Januar wurden aus einem Garten in der Ludwigstraße zwei Hühner und in der Nacht zum 29. Januar aus mehreren Hasenfästen im Neueweg 5 Stallhasen( weiße Riesen und blaue Wiener) entwendet. Aus dem Hofe des Gewerkschaftshauses wurde ein Fahrradsattel und eine elektrische Boschlampe und aus dem Fahrradunterstellraum des Volksbades eine elektrische Fahrradlampe gestohlen. In der Nacht zum Montag wurde in ein Geschäftshaus in Romcod eingebrochen und etwa a 1000.- RM. Bargeld gestohlen. Die Ermittlungen wurden von der Landeskriminalpolizeistelle Gießen aufgenommen. * Festgenommener Mansardeneinbrecher. Im Herbst vergangenen Jahres wurde beiner einer in der Bahnhofstraße in der Mansarde wohnenden Frau geräuschlos die Kühentür ge= öffnet, wohl in der Annahme, es handele sich um ein Mansardenzimmer. Die Wohnungsinhaberin, die gerade in ihrer Küche tätig war, erschrat, als sie plötzlich einen Mann vor sich stehen sah, der aber auch stuzzig wurde und fragte, ob nicht eine Familie Schmidt zugezogen sei. Als ihm das verneint wurde, verließ er eiligst das Haus. Vor einigen Tagen sah diese Frau von ihrem Fenster aus zufällig den in Rede stehenden Mann wieder, als dieser das Haus betrat. Sie erkannte ihn sofort als diejenige Person, die im Herbst bei ihr erschienen war. Auf Grund des damaligen Verhaltens hegte die Bewohnerin Bedenken und beobachtete vom Treppenhaus aus den Fremden. Dieser ging geräuschvoll bis zum 2. Stockwerk und alsdann schleichend nach der Mansarde. Inzwischen hatte sich die Frau leise in ihre Küche begeben und von innen verriegelt. An der Küchtentüre lauschend bemerkte sie, daß der Unbekannte wiederum am Türdrücker der Küchentür langsam probierte. Als er aber die Türe verschlossen vorfand, suchte er auf dem Vorplatz umher und fand auf einem Brett, auf dem eine Gasuhr steht, den Schlüssel zu einem Mädchenzimmer. Kurz entschlossen riß jetzt die Frau, deren Küche dem Mädchenzimmer gegenüber gelegen ist, nach einigen Minuten ihre Küchentüre auf, sah, daß sich der Unbekannte im Mansardenzimmer befand, und schlug Alarm. Der Dieb, der inzwischen schon ein Schubfach durchstöbert und eine Geldbörse mit 3 RM. sich angeeignet hatte, ergriff die Flucht, konnte aber von dem Hausbesitzer und seinem Personal im Hof gestellt werden. Die inzwischen verständigte Kriminalpolizei nahm alsdann den Täter fest. Es handelt sich um den Arbeiter und Mezger Jakob Ames, geboren am 22. Januar 1867 zu Sotzweiler bei Saarbrüden. Ames fam in Untersuchungshaft. Der gleiche Täter hat zwei Tage vorher nach derselben Arbeitsweise in der Neuenbäue einen Mansardendiebstahl ausgeführt, wobei ihm ein Betrag in Höhe von 6. RM. und ein goldener Herrensiegelring mit dem MonoJng Flugzeugbau/ FliegerIngenieur- Schule/ Paplertechnik Schule Elg. Lehrwerkstätten Maschinenbau/ Elektro- Weimar technik/ Automobilbau Prospekt anfordern Erfinder- Vorwärtsstrebende 10000 Mk.Belohnung Näheres kostenlos durch: F. Erdmann& Co., Berlin SW 11. Hoher Verdienſt Alleinvertrieb eines Konsumartikels, der überall benötigt wird, zu vergeb. Tägl. Kassaeingänge. Haupt- oder nebenberuflich. Kein Kundenbesuch. Verlangen Sie Prospekt 3 durch ,, City", Frankfurt a. Main Schließfach 174. Haben Sie * Festgenommen. Vergangene Woche wurde der 25jährige Metzger Heinrich Sänger aus Hartenrod, der bei einem hiesigen Metzgermeister in Stellung war, wegen Einbruchsdiebstahls und Unterschlagung festgenommen, und dem Amtsgericht zugeführt. Ein Teil des Diebesgutes fonnte den Geschädigten wieder zurückerstattet werden. Wegen Diebstahls im Rüdjall wurde der Arbeiter Wilhelm Rübsam aus Elberfeld auf Grund ines Ausschreibens festgenommen. die Absicht Ihr Anwesen gleich welch. Art 1. Größe zu verlaufen? Dann schreiben Sie ofort unter Ang be von Preis etc. an die Grundstücksbörse, Stuttgart, Hölderlinstraß 38. * Einbruchs- Diebstahl. Der in der Nacht zum 8. d. M. in Romrod ausgeführte Einbruchsdiebstahl z. N. des Kaufmanns Karl Werner, wobei dem Täter etwa 1000 RM. Bargeld in die Hände fielen, fand schnell seine Aufklärung. Beamte der Landeskrim.- Pol.- Stelle Gießen nahmen sofort nach Bekanntwerden des Einbruchs mit dem Polizeihund Carmen am Tatort die Ermittlungen auf. Bei Ankunft der Beamten in Romrod wurde noch der Diebstahl eines Motorrades 3. N. des Landwirts Konrad Wald gemeldet. Der an der Einsteigestelle angesetzte Polizeihund nahm sofort eine Spur auf, die nach der etwa 400 Meter entfernt davon liegenden Scheune führte, aus der das Motorrad entwendet wurde. Er stand nun mit großer Wahrscheinlichkeit fest, daß beide Diebstähle bzgl. der Täterschaft mit einander in Verbindung stehen. Da auf Grund der ge= sicherten Motorradspur die Fluchtrichtung des Täters feststand, außerdem der Besitzer des Motorrades erklärte, daß nur wenig Betriebsstoff im Tank vorhanden war, wurden Ermittlungen bei den in der Fluchtrichtung liegenden Tankstellen angestellt. Sie führten zum Erfolg, denn ein in Müde wohnender Tankstelleninhaber gab an, daß ein junger Mann mit Motorrad in der Frühe der Tatnacht bei ihm getankt habe. Da dem Besitzer die Sache verdächtig vorkam, sah er sich nicht nur das Motorrad mit Nummer, sondern auch den Fahrer genau an. Die Nummer stimmte mit der des gestohlenen Rades überein. Da sich bei der Bildersammlung der Landeskriminalpolizeistelle ein aus Romrod stammender bekannter Einbrecher befand, wurde das Lichtbild vorsorglich mitgenommen, um es bei den Ermittlungen als Hilfsmittel zu gebrauchen. Der Tankstellenbesitzer erkannte auf den ersten Blick die auf dem Lichtbild dargestellte Person ols diejenige wieder, die in der Frühe bei ihm getankt hatte. Nun stand einwandfrei fest, daß als Täter der 21jährige Spengler Heinrich Peter Didel aus Romrod in Frage fam. Die sofort auf dem Funkwege getroffenen Fahndungsmaßnahmen führten noch in der Frühe des 9. Februar zur Festnahme des Täters, und zwar durch die Gendarmerie in Arheiligen bei Darmstadt. Dickel verfügte bereits über ein neues Motorrad, das er im Laufe des 8. Februar in Darmstadt mit dem gestohlenen Gelde gekauft hat. Noch ein kleiner Teil des entwendeten Betrages hatte er im Besitz. Vermög.Landw.u. Geschäftstöchter m M.2 000,- Serm. miên(. glückt. Seirat ( auch Einheir. gebot.) d. 3.Edelmann, gegr. 07 Frankfurt M.- West, Molife- Allee 60 * Hessische Landesstelle für Pilz- und Hausschwamm- Beratung. Die Beratungsstelle in Darmstadt( Fernruf 4755) mird heute von F. Kallenbach, dem Leiter des Mykologischen Instituts der Deutschen Gesellschaft für Pilzkunde, verwaltet. Im letzten Halbjahr wurden ungefähr 300 Ratsuchende gezählt; 100 Hausschwammfälle bearbeitet; 40 Lichtbildervorträge und Cxkursionen wurden veranstaltet. Außerdem wurden zwei mehrtägige Pilzausstellungen in Darmstadt und in Worms staltet. eranBeseitigung von Rundfunkstörungen. ( Vereinbarungen mit der Südwestdeutschen Rundfunk A.-G.) In letzter Zeit sind des öfteren Rundfunkstörungen, die durch elektrische Geräte von Handwerkern verursacht werden, Gegenstand der öffentlichen Debatte und von Gerichtsverhand lungen gewesen. Um Streitigkeiten zwischen der Rundfunk organisation und den Handwerksbetrieben in Zukunft zu vermeiden und eine enge Zusammenarbeit zwischen Handwerk und Rundfunk zu ermöglichen, haben die Südwestdeutsche Rundfunk A.-G. und die Handwerkskammer, Geschäftsstelle Frankfurt a. M., nach Verhandlungen eine Vereinbarung getroffen. Bei Störungen, die durch Handwerksbetriebe verursacht werden, soll in jedem Einzelfall durch Verhandlung zwischen Rundfunk und Handwerkskammer eine gütliche Einigung erreicht werden. Bei Streitigkeiten zwischen Hörer und Rundfunkgesellschaften einerseits und Rundfunkstörer andererseits, soll die zuständige Handwerkskammer für alle Handwerksbetriebe des Sendebezirks als Gütestelle wirken. Nach Möglichkeit soll versucht werden, durch Einbau außerordentlich billiger Vorrich tungen in die benugten Geräte eine Entstörung vorzunehmen. Um in Zukunft Streitigkeiten von vornherein unmöglich zu machen, werden alle Handwerksbetriebe dringend gebeten, bei Neuanschaffung elektrischer Geräte jeder Art sich Störungsfreiheit vom Erzenger bezw. Händler garantieren zu DAS ZEICHEN Mit dieser Vereinbarung zwischen der Handwerksorgani fation und dem Rundfunk ist es erfreulicherweise gelungen, von vornherein ein Güteverfahren in Streitigkeiten einzuschalten und damit zu vermeiden, daß kostspielige Prozesse gegen Rundfunkstörer geführt werden. Die Handwerkskammern erwarten von allen Handwerksbetrieben, daß sie von der Möglichkeit der Herbeiführung gütlicher Ginigung und von der Inanspruchnahme vorbeugender Maßnahmen in weitestem Umfange Gebrauch machen, da es auch nicht zuletzt im Interesse des Handwerks liegt, gute Beziehungen zu den Rundfunkorganisationen zu schaffen und zu erhalten. In allen Zweifelsfällen ist die Handwerkskammer bereit, als federführende Stelle über alle Fragen der oben angeschnittenen Art Auskunft zu erteilen. Aus Nab und Fern. Arbeiterschulungswoche des Sess. Landesvereins für Innere Mission. Lich. In der Woche vom: 31 Januar bis 6. Februar fand auf Veranlassung des Hess. Landesvereins für Innere Mission in unserer Gemeinde eine Arbeiterschulungswoche statt. Sie war von 38 Teilnehmern aus 13 Gemeinden Oberhessens und Starfenburgs besucht. Die Vorträge fanden an den Wochentagen im Gemeindejaal statt und behandelten die Hauptschlagworte der Kirchengegner. Es sprachen Direktor Röhricht- Darmstadt, Evangelist Hunke- Gütersloh, Pfarrer Simsa- Bad Nauheim und Prälat D. Dr. Dr. Diehl- Darmstadt. Sachkundige Führungen durch Kloster und Rettungshaus Arnsburg sowie durch Lich machten die Arbeitergäste mit den Sehenswürdigkeiten und der Geschichte von Lich und seiner Umgebung bekannt. Niddq. In der Nähe der Gastwirtschaft ,, Gambrinus" in Nidda wurde in der vorletzten Nacht ein junger Mann durch einen Messerstich in den Leib schwer verletzt. Die Untersuchung über die Ursachen der Tat ist eingeleitet. Die Lahn ist zugefroren. Limburg( Lahn). Die überraschend schnell eingetretene Kälte, die an der Lahn 14 Grad unter Null brachte, hat ein rasches Zufrieren der Lahn in ihrer ganzen Breite zur Folge gehabt. Selbst die Wehre sind mit einer dicken Eisfruste überzogen. Frankfurt a. M. Wegen starker Eisbildung auf dem Main mußte die Schiffahrt zu Verg durch Schleuse Kostheim und die Talfahrt durch Schleuse Frankfurt a. M. gesperrt werden. Gute Beschickung der Westdeutschen Möbelmesse. Zur Westdeutschen Möbelmesse in Köln( 8. bis 10. April) haben sich bis jetzt schon mehr Ausstellerfirmen angemeldet als zur gleichen Zeit bei den früheren Möbelmessen in Köln. Neue Bücher. Bezugsp Redaktionsf endung nich 45. a Die D Dolng am Do tonferenz übe and die Aufz Der Luftrüft gangsbestimm Der Füh Boncour, eril jläge für Das Rei gänzung der wirtschaftlich verabschiedet. Der Rei Bis 29. Februar 1932 sind die Einkommen-, Körperschaftund Umsagsteuererklärungen abzugeben. Alle wichtigen Fragen auf dem Gebiete des Steuerwesens, finden Sie nach der neuesten Rechtsprechung laufend behandelt in den Wirtschaftlichen Kurzbriefen über Steuer-, Verkehrswesen, und Wirtschaftskunde des Verlags Rudolf Lorenz, Charlottenburg 9, Kaiserdamm 37. ,, Künstler am Rundfunk". Ein Taschenalbum für die Leser der illustrierten Rundfunk- Programm- Zeitschrift„ Der Deutsche Rundfunt" 256 Seiten mit 230 30 Abbildungen. Verlag Rothgießer& Diesing, A.-G., Berlin N 24. ist von der durchaus richtigen Voraussetzung ausgegangen worden, daß der Rundfunkteilnehmer Interesse daran hat, seine Rundfunklieblinge, deren Darbietungen er immer hört, auch einmal im Bild vor sicky zu sehen. Die ausscheidenden Marinemannschaften? Die Februar Nummer der ,, See", Zeitschrift des Deutschen Flotten- Vereins, Berlin, Matthäikirchstraße 13, wirst die Frage auf: Was geschieht für die ausscheidenden Mannschaften der Marine?" Es werden sehr interessante Zahlen beigebracht. Sehr reich mit Schilderungen aus dem Gebiet der Seefahrt ist auch wieder der Unterhaltungsteil. Richtiges Ausbessern hilft sparen. Wäsche und Kleidungsstücke werden durch rechtzeitiges Ausbessern in ihrer Lebensdauer ganz erheblich verlängert. Einige Winke dürften jeder Hausfrau willkommen sein. Eine Fülle wertvoller Ratschläge bringt die Hessische Hausfrau", die in stets unterhaltendem Ton und mit vielen Bildern ihren Leserinnen alles Praktische in Haushalt, Moden usw. erläutert. Probehest vom Verlag, Berlin SW 68, Ritterstraße 50. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. 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