Nr. 44 I. George André eleg. fart. R. in SW 11, Tempels Claude Banière wird fritas versezt. Der g, nach der Urjache en. Jm Kafino Ge me, der in Chardaia El Gelmuna. Die Ceiner fennt fie, alle pf mit El Gelmuna. ender Roman. antragt? Es tauchen gen auf. Ueber alle nd ein ausführlicher jen". Probenummern g, Charlottenburg 9, haben mit der Aus nders ist zu beachten, wegen, sondern nur en werden. Die für sechs Vordrude sowie ge gegen Einsendung it portofrei zugesandt, , Auslieferungslager nder Tann- Straße 10. n. Der Arbeitgeber Entsprechende Steuerendung von 15 Pig. Ortofrei durch die Post Tabellen zum Ablejen Sei zweistündiger Ent wöchentlicher Entloh 9, 5. bei monatlicher er: 1. für die Monate Das Jahr 1933. Ver erungslager für Südann- Straße 10. Wilh. Stollfuß, Bonn. hes Schriftchen bringt Silf dir selbst heraus, Forscherin hat mehrere nd Kälte afrikanischer isten aller Menschen theit zu fotografieren. die kostbare Kamera uf unheimliche Weise e verbunden. Von den eutschen Meteorologen berichtet Sven Hedin Illustrierten". lunterricht. Weil es das in alphabetischer und den Rundfunt Elektrizitätswerke den im Krafthand- Verlag, mliche Handbuch„ Der erwertung und Rund en Schulunterricht zur Klein in Gießen. firma Weine, Fruchtjäfte, iften, Commissionsweisen Ber e Verdienstmöglichkeit. diese Zeitung erbeten. RIECK euer uch I. des Gewerbe, reie Berufe, erbände etc. sgeber: GIESSEN anlage 21 Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. - Politische Rundschau. Reichspräsident von Hindenburg empfing den neuernannten fgl. italienischen Botschafter Vittorio Cerruti zur Entgegen: nahme seines Beglaubigungsschreibens. Die Parteiführerbesprechungen des Reichskanzlers werden Doraussichtlich am Sonnabend mit einem Empfang des deutschnationalen Parteiführers Dr. Hugenberg, des Führers der Deutschen Volkspartei Abgeordneten Dingelden und des Zentrumsvorsitzenden Prälat Kaas beginnen. Die Deutschen im ehemaligen Deutschsüdwest sind in großer Gorge um das Schicksal des Mandatsgebietes. Sie befürchten, daß Deutschfüdwest, wenn nicht bald das Reich sie im Kampfe gegen die jüdafrikanische Union unterstützt, seinen Mandats= harakter verlieren lönnte. Am Mittwoch fand in Würzburg auf Einladung der baŋrischen Regierung eine Konferenz von Vertretern der süddeutschen Länder einschließlich Hessen und Sachsen statt, die sich mit der Reichsreform befaßt. Landtagspräsident Prof. Dr. Werner hat den Hessischen Landtag auf Dienstag, 22. November, einberufen in der Vorausjegung, daß die verschiedenen Ausschüsse die vorliegenden Anträge und Anfragen bis dahin erledigen können. Der Thüringische Landtag ist zum 17. November einbe rufen worden. Am 18. November wird er sich bereits wieder bis nach den Kommunalwahlen vertagen, die in Thüringen am 4. Dezember stattfinden. Wegen Differenzen mit seiner Kammerfraktion ist der nationalsozialistische Präsident der Landwirtschaftskammer Ostpreußen, v. Buttlar, zurüdgetreten. Am Mittwoch trat das Sondergericht in Berlin zusammen, um zahlreiche Sabotagealte, die während des Verkehrsstreits verübt worden waren, zu sühnen. Unter anderen wurde ein fünfundzwanzigjähriger Nationalsozialist zu zwei Jahren Zucht: haus verurteilt, weil er sich an Tumulten beteiligt hatte, bei denen Steine auf vorüberfahrende Straßenbahnwagen geworfen worden waren. Die politische Polizei und die Kriminalpolizei der Reichshauptstadt befassen sich mit der Aufklärung einiger Sprengstoffanschläge, die nur durch einen Glückszufall nicht zur Auswirfung famen. Es handelt sich um Anschläge auf die Stromverjorgung Berlins und auf die Hochbahnstrecke BülowstraßeRollendorffplatz. Am Dienstagabend wurde der„ Völlische Beobachter“ mit sofortiger Wirksamkeit bis 14. November verboten. Nach Beendigung einer von der SPD. veranstalteten Revo lutionsfeier in Chemnitz ereigneten sich gegen Mitternacht an mehreren Stellen der Stadt Zusammenstöße zwischen Nationalsozialisten und Sozialdemokraten. Durch Schuß- und Stichwassen wurden etwa 20 Personen verlegt. Der Oberstaatsanwalt in Lübed hat in Verfolg des gegen den Regierungspräsidenten Boehmder anhängigen Strafvck= fahrens wegen Amtsmißbrauchs am 8. d. M. beim Oldenbur= gischen Landtag die Aufhebung der Immunität des nationalsozialistischen Abgeordneten Regierungspräsident Boehmder beantragt. Lord Rothermere fordert in der„ Daily Mail" die Revision der Friedensverträge und tritt besonders für eine Rüdgabe des Korridors an Deutschland ein. Das soeben in Bern abgeschlossene deutsch- schweizerische Abkommen über den gegenseitigen Warenverkehr will die deutschschweizerischen Wirtschaftsbeziehungen wieder auf eine gesicherte Grundlage stellen, nachdem seit der Kündigung des deutschschweizerischen Handelsvertrages mit Wirkung vom 1. Februar d. J. ein vertragloser Zustand zwischen beiden Staaten herrschte. Die Regierungskommission des Saargebietes hat beschlossen, jämtliche militärischen Organisationen der NSDAP., insbe sondere die Sturmabteilungen( SA.), die Schutzstaffeln( 66.) und sonstige Einrichtungen mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Auf Antrag des Danziger Völkerbundskommissars Rosting hat der Generalsekretär des Völkerbundes auf die Tagesord= nung der am 21. November beginnenden Ratstagung die Stellungnahme zu den neuen gegen Danzig gerichteten eigenmächtigen Maßnahmen der polnischen Regierung gesetzt. Wie die„ Wiener Sonn- und Montagszeitung" erfährt, befaßt sich die österreichische Regierung mit dem Plan, in Oesterreich die allgemeine Wehrpflicht wieder einzuführen In der sonst so friedlichen Genfer Völkerbundsstadt haben ich in der Nacht auf Donnerstag schwere blutige Zwischenfälle ereignet, die nach den letzten Angaben 12 Tote und 65 Verwundete, darunter zahlreiche Schwerverlegte, gefordert haben. Wider alles Erwarten hat der Ausschuß des Gewerkschaftsverbandes des Kantons Genf am Freitag abend beschlossen, am Samstag den Generalstreit zu erklären. Die Dauer des Streifs ist auf 24 Stunden beschränkt worden. Der neue französische Abrüstungsplan sett anscheinend vor: aus, daß alle europäischen Festlandstaaten gleichartige Heere erhalten. Das erscheint vom deutschen Standpunkt aus durchaus diskutabel. Während England Verhandlungen wegen seiner Schulden an die Vereinigten Staaten führt, hat Griechenland als erster Schuldner Amerikas seine Zahlungsunfähigkeit erklärt. Die gestern fällige Zahlung von 444 900 Dollars ist nicht geleistet worden. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 12. November 1932 Die Präsidentschaftswahlen in Amerika haben dem bis: herigen Präsidenten Hoover, der seinerzeit unter der Parole ,, Prosperity! Prosperity!" gewählt worden war, eine vernichtende Niederlage gebracht. Sein Gegenkandidat, der demofratische Gouverneur Franklin D. Roosevelt, ist als Sieger aus der Wahlschlacht hervorgegangen. Der Erfolg Roosevelts bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen rief an der amerikanischen Börse Kursgewinne für Brauerei: und Whisky- Aktien hervor. Der kommunistische Anführer des Hungermarsches auf London, Wal Hannington, wurde am Dienstag von dem Londoner Gericht wegen zersetzungsversuche unter der Londoner Polizei zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. In der australischen Marine haben in den letzten Tagen aussehenerregende kommunistische Zersehungsversuche stattgefunden, die am Mittwoch vom australischen Kriegsminister Sir John Bearce vor dem Senat zur Sprache gebracht wurden. Wie das„ 8- Uhr Abendblatt" berichtet, hat die Staatsanwaltschaft 1 in Berlin das Verfahren, das gegen den BVG.Direktor Brolat wegen angeblicher Begünstigung der Sklarets geführt wurde, eingestellt. Wie es im Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 16. bis einschl. 31. Oktober 1932 heißt, ergeben die Meldungen der Arbeitsämter für Ende Oktober 1932 eine Gesamtzahl von rund 5 109 000 Arbetislosen. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: Die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 45 Das vorläufige amtliche Reichstagswahl Ergebnis Abgegebene gültige Stimmen 35 379 011. Nationalsozialisten 11 756 256 Stimmen Sozialdemokraten 7231 404 Kommunisten Zentrum Deutschnationale Bayerische Volkspartei Deutsche Volkspartei Thüring. Landbund Deutsche Staatspartei Christlich- Soziale Deutsch- Hannoveraner Wirtschaftspartei Deutsche Bauernpartei Württ. Bauern- u. Weing.- B. Deutsches Landvolk Volksrechtpartei Sozialistische Arbeiterpartei Nationale Minderheiten Splitterparteien 25 " 196 Size( 230) 121 ( 133) " " 5 970 833 100 " " ( 89) 4 228 322 70 " " ( 75) 3 071 626 51 " " ( 38) 1081595 18 " ( 22) " 659 703 11 " " ( 7) 60 065 1 " " ( 0) 337 871 412 523 " " 63 999 " 110 117 " 148 982 105 188 " " " 46 486 46 068 0 " " ( 0) 0 " 45 036 34 510 0 " " 0 " " 23 436 " 1232oooo 0 " " " Zusammen 583 Size( 608) Die Wahlbeteiligung betrug 79 Prozent. Am 6. November 1932 gewählte Abgeordnete nach der Parteizugehörigkeit und den Wahlvorschlägen entsprechend geordnet: ( Ohne Gewähr.) Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei( Hitler). Albrecht, Herbert, Dr.; Bederle, Adolf- Heinz; Behme, Hermann; Bergmann, Robert; Blandemeyer, Johann; Bockenbauer, Arthur; Börger, Wilhelm; Bohner, Heinrich; Bredow, Reinhard; Brüdner, Helmuth; Brusch, Paul; Bunge, Hans; Bürkei, Josef; Corswent, Walter, bon; Daßler, Herbert; Decker, Wilhelm, Dr.; Detten, Georg, von; Diet rich, Josef; Dost, Ewald; Dreher, Wilhelm; Ender, Herbert; Ernst, Karl; Fabricius, vans, Dr.; Fillusch, Mar; Florian, Friedrich; Forster, Albert; Frant II, Sans, Dr.; Friedrich, Hans; Fründt, Theodor; Geburtig, Baul; Gödenjan, Heinrich; Grund, Heinrich; Hager, Heinrich; Hante, Karl; Hans, Claus; Hauce, Erich; Havn, Hans; Heerde, Wilhelm; Heines, Edmund; Helmich, Friß; Hergenröder, Adolf; Hergt, Otto; Heß, Arthur; Heuschneider, Michael; Hildebrandt, Friedrich; Himmler, Heinrich; sintel, Hans; Sinze, Kurt; Hocheisen, Paul, Dr.; Hofmann, Hans; Holdinghausen, Eugen; Holzmann, Arthur; 50mann, Frib; Huber, Ludwig; Hunte, Heinrich, Dr.; Jlbert, Heinrich; Jacke, Felir; Jagow, Dietrich, von; Jeckeln, Friedrich; Jente, Ernst; Jenzen, Conrad; Joblib, Friß; Jordan, Martin; Karpenstein, Wilhelm; Karwabne, Berthold; Kasche, Siegfried; Raßmann, Ernst; Kaufmann, Karl; Kern, Frib; Kiehn, Friß; Stillinger, Manfred, von; Kirchheim, Mar; Koch, Erich; Störner, Helmuth; Kribe, Wilhelm; Leister, Albert; Lengemann, Friß; Lent, Georg; Ley, Robert, Dr.; Lenz, Starl; Linder, Karl; Lipmann, Karl; Loeper, Wilhelm; Lohse, Hinrich; Ludin; Hans; Lüdite, Kurt; Luße, Viftor; Lupfen, Mar; Magunia, Walde mar; Matthießen, Martin; Meinberg, Wilhelm; Meinshausen, Hans, Dr.; Meher, Alfred, Dr.; Michaelis, Rudolf; Mutschmann, Martin; Nieland, Hans, Dr.; Nößelmann, Erwin; Oberlindober, Hans; Oppermann, Theodor; Otto, Egbert; Beppmüller, Friedrich: Pier, Ernst; Billmayer, Franz; Plorin, Eugen; Boppe, Carl; Prüßmann, Hans Adolf; Ramshorn, Hans; Reinhardt, Frib; Reiter, Hans; Rings hausen, Friedrich; Roth, Robert; Röver, Carl; Ruddeschel, Willi; Ruppy, Johannes; Rust, Bernhard; Schäfer, Johannes; Schaller, Richard: Schemm, Hans; Schidert, Ludwig; Schmeer, Rudolf: Schmidt, Friß; Schmidt, Paul; Schmidthuber, August; Schmidtsdorff, Adolf; Schneider, Hermann; Schönwälder, Josef; Schrader, Alerander; Schramm, Ferdinand; Schröder, Walter; Schroeder, Wilhelm; Schubert, Friß; Schubmann, Walter; Schulz, Robert; Schulze, Hermann; Schwarz, Wilhelm; Schwarz, Werner; Seidler, Walter; Selzner, Glaus; Serbser, Kurt; Seydel, Josef: Simon, Gustav; Sprenger, Jakob; Sybel, Heinrich, von; Stamer, Bruno; Stegmann, Wilhelm; Stehle, Vinzenz: Stiehler, Ernst: Streicher, Julius; Stürß, Emil; Telschow, Otto; Terboven, Josef; Thiele, Sturt; Thormälen, Adolf; Tiebel, Friß; Triebel, Friedrich; Trübenbach, Osfar; Tschammer und Osten, Hans, bon; Ulrich, Kurt, von; Veller, Willi; Better, Heinrich; Wagner, Ernst, Dr. Wagner, Josef; Wagner, Richard, Dr; Wagner Robert: Wächter, Werner; Wangenheim, Alerander, Freiherr von; Wehner, Nikolaus; Weidenhöfer, Georg; Weise, Theodor; Weißel, Friß; Webel, Otto; Willikens, Werner; Woday, Mar; Wünning, Joachim; Zuntel, Gustav, Dr. phil.; 3örner, Ernst. Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Agnes, Lore; Ansorge, Marie; Arzt, Arthur; Aufhäuser, Siegfried; Baade, Friß, Dr.; Beder, Heinrich; Bergbolz, Albert; Biedermann, Adolf; Biester, Louis; Bohm- Schuch Clara; Böckler, Hans; Brandes, Alwin; Braun, Otto, Dr. h. c.; Buchwiz, Otto; Daum, Robert; Debrendorf, Gustav; Dietrich, Georg; Dill, Hans; Dobbert, Alfred; Ebert, Friedrich; Eggerstedt, Otto; Faust, Alfred; Felder, Josef; Ferl, Gustav; Fleißner, Hermann; Frölich, August; Gellert, Cornelius; Ger lach, Paul; Graf, Engelbert; Graupe, Georg; Grotewohl, Otto; Hartsch, Erwin; Heilmann, Ernst; Seinig, Kurt; Henßler, Friß; Herb, Paul, Dr.; Goegner, Wilhelm, Dr.; Höltermann, Karl; Sübbe, Erich; Hün lich, Osfar; Husemann, Friß; Janschedt, Alfred; Kersten, August; Kirich mann, Emil; Kräßig, Hermann; Kuhnt, Bernhard; Kunert, Marie; Künstler, Franz: Larsen, Friedrich; Leber, Julius, Dr.; ipinffi, Nichard; Little, Karl; Löbe, Paul; Löwensteln, Kurt, Dr.; Lufft, Werner; Meyer, Richard; Meß, Franz; Mierendorff, Karl, Dr.; Moltmann, Karl; Nemiß, Anna; Nowad, Friedrich; Paffehl, Otto; Beine, Friedrich: Peters, Franz: Betrich, Franz; Bergsch, Richard; Pohle, Kurt; Bfülf, Toni; Püchte, Friedrich; Reißner, Anton; Remmele, Adam, Dr. h. c.; Reuter, Ernst; Richter, Mar; Ribel, Heinrich; Roloff, Karl; Roßmann, Erich; Roth, Ernst; Saupe, Hugo; Sender, Toni; Severing, Karl; Scheidemann, Pbilipp; Schiller, Richard; Schmidt, Georg; Schnabrich, Michael; Schneppenhorst. Ernst; Schred, Karl; Schroeder, Louise; Schumacher, Kurt, Dr.; Schumann, Gustav: Schulz, Bertha; Seger, Gerbart; Sterrmann, Margarete; Soldmann, Friß; Sollmann, Wilhelm; Splindt, Franz; Staudinger, Hans, Dr.; Stelling, Johannes; Stetter, David; Tempel, Hermann; Ublig, Sturt; Ulrich, Friß; Unterleitner, Hans; Vorge, Otto; Wagner, Friedrich; Wegner, Kurt: Wendemuth, Karl; Wiffel, Rudolf, Dr.; Witte, Otto; Wurm, Mathilde; Sammert, Anna. Kommunistische Partei Deut. lands. Adler, Julius; Agab, Willi; Ahlers, Marie; Albrecht, Baul; Augustat, Elise; Barthel, Karl; Beder, Arthur: Becker, Karl; Beimler, Hans; Benedum, Fritz; Berg, Romanus; Brandt, Erust; Brenzel, Otto; Buchmann, Albert; Buß, Ernst; Chemnis, Walter; Chwalef, Roman; Creußburg, August; Dahlem, Franz; Daub, Philipp: Doll, Franz; Elgas, Karl; Emrich, Friß; Fleischer, Helene; Florin, Wil belm; Frant, Walter; Giesler, Paul; Graf, Hugo; Grosse, Friz; Grube, Ernst; Hein, Wilhelm; Hennig, Rudolf; Herm, Mar; Saud, Christian; Himmler, Johanna; boernle, Friz; Höllerzeder, Michael; Hornide, Ernst; Horseling, Gerhard; Jadasch, Anton; Jante, Albert; Jäckel, Paul; Jürgemann, Reinhold; Kayfer, Albert; Steffel, Franzista; Kippenberger, Hans; Kirsch, Helene; Körner, Olga; Kosta, Willi; Leow, Willi; Leßfe, Friß; Maddalena, Marimilian; Meyer, Job.; Miora, Joseph; Mubsel, Karl; Münzenberg, Wili; Niete, Franz; Dettinghaus, Walter; Olbrbsch, Karl; Overlach, Helene: Pfeiffer, Hans; Binecke, Wilhelm; Buß, Ernst; Rädel, Siegfried; Redlich, Paul; Reese, Marie; Schehr, John; Schief, Otto; Schneller, Ernst; Schuldt, Hermann; Schulte, Friß; Schumann, Georg; Schüß, Walter; Seldmann, Friß; Stamm, Robert; Stenzer, Franz; Stropp, Otto; Thesen, Mathias; Thielen, Nikolaus; Torgler, Ernst; Tümmermann, Auguft, Ubrig, Pius: Ulrich, Lisa; Ulbricht, Walter; Vogt, Arthur; Walter, Otto; Walter, Paul; Bettin, Slara; 3inte, Lotte. Deutsche Zentrumspartei. Bayersdorfer, Michael, Dr.; Bed, Adalbert; Becker, Johannes; Bell, Hans, Dr. jur.; Bielefeld, Franz: Blum, Johannes; Bockius, Friß, Dr.; Bolz, Dr.; Bornefeld- Ettmann, Franz; Dessauer, Friedrich, Dr.; Diez, Karl; Drees, Johannes, Dr; Drießen, Helene; Ehrhardt, Franz; Ernst, Jobann; Erting, Josef; Fant, Wilhelm; Farny, Ostar; Fehrenbach, Heinrich; Föhr, Ernst, Dr.; Gerig, Otto; Gibbert, Paul; Giesberts, Johannes; Groß, Johannes; Hadelsberger, Albert, Dr.; Hermes, Andreas, Dr.; Höfer, August; Hofmann, Hermann; Honnefes, Hubert; Imbusch, Heinrich; Joos, Josef; tabus, Jatob; Rampschulte, Anton; Knoll, Wilhelm; Krone, Heinrich, Dr.; Münzebrock, August, Dr. phil.; Rebjer, Mathias; Offenstein, Wilhelm, Dr.; Brabel, Joseph; Prolitius, Ludwig, Dr.; Responded, Erwin, Dr.; Riesener, Franz; Schetter, Rudolf, Dr.; Schlad, Peter; Schmidt, Heinrich; Schmitt, Josef, Dr. Schnißler, Ernst; Schreiber, Georg, Dr.; Schulte- Ublen bruch, Heinrich; Schwarz, Jean; Tausch, Christine; Tremmel, Peter; Ulipta, Start; Verhülsdont, Eduard; Wages, Peter, Dr.; Weber, Helene; Wegmann, August; Weiser, Josef; Wernte, Brunislaus; Wieber, Franz; Wiedemeier, Franz; Billfen, Elisabeth. Deutschnationale Volkspartei. Agene, Dirf, Dr.; Arnim, Detlev, von; Baerwolff, Walter, Dr.; Bang, Paul, Dr. jur.; Bartenwerffer, Gustav, von; Bismard, Herbert, von; Borchmeyer, Josef, Dr.; Doehring, Bruno, D.; Everfing, Got, Friedrich, Dr.; Freytagh- Loringhoven, Freiherr von, Dr.; Carl; Goldacer, Hans, von; Grellmann, Walter; Hellwig, Sturt; Hergt, Ostar; Hingmann, Ernst; Jaeger, Wilhelm; Kleiner, Friß, Dr.; Koch, Wilhelm: Stoch, Wilhelm, Dr. h. c.; Ruhnke, Karl; Laverrenz, Wilhelm; Lehmann, Annegrete; Lent, Friedrich, Dr.; Ludwiger, Hans, von; Oberfohren, Ernst, Dr.; Quaaß, Reinhold, Dr.; Restorff, Horst, von; Schmidt, Otto; Schmidt, Wilhelm: Schorlemer, Karl, Frhr. von; Schulze- Stegen, Reinhardt: Stedtler, Eduard, Dr.: Steinhoff, Werner; Tiling, Magdalene, D. von; Timm, Erich; Trotha, Thilo, von; Wider, Friß, Dr.; Wiedemann, Albert; Wienbeck, Erich, Dr.; Wege, Sturt. Bayerische Volkspartei. Emminger, Erich; Graf. Otto, Dr.; Helmerich, Michael; Horlacher, Michael, Dr.; Herbert, Franz; Huth, Friedrich: Karbf, Sugo; Rorbacher, Herbert; Loibl, Martin; Quadt zu Webtradt und Jony, Eugen, Graf von; Pfleger, Franz, Dr.; Rauch Hans; Rothermel, Fridolin, Dr.; Schwarzer Rudolf; Stimmer. Johann; Sturm, Josef; Troß mann, Sarl. Deutsche Volkspartei. Merton, Richard; Pfeffer, Friedrich, Dr. Jur.; Schneider, Rudolph, Dr.; Stahlfnecht, Ditmar, Dr. Deutsche Staatspartei. Maier, Reinhold, Dr. Abicht, Albert. Christlich- Sozialer Boltsdienst. Schmidt, Albert; Simpfendorfer, Wilhelm. Deutsches Landvolk. Deutsche Bauern- Partei. Fehr, Anton, Dr.; Biechl, Josef. Württembergischer Bauern- u. Weingärtner- Bund. Haag, Heinrich. Deutsch- Hannoveraner. Nolte, Friedrich. Reichsliste: Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter- Partei: Buch, Walter: Darré, Richard; Epp, Franz, Ritter von; Feder, Gottfried; Frid, Wilhelm, Dr.; Funt, Walter; Goebbels, Josef, Dr.; Göring, Hermann; Habicht, Theo; Hierl, Ronstantin; Klagges, Dietrich; Münchmeyer, Ludwig; Pfeffer, Franz, von; Reventlow, Ernst, Graf zu; Rosenberg, Alfred; Schulbe- Naumburg, Paul, Dr.; Stöhr, Franz; Straffer, Georg; Ufabel, Georg. Sozialdemokratische Partei Deutschlands: Breitscheid, Rudolf, Dr.; Criſpien, Arthur; Dittmann, Wilhelm; Graßmann, Peter; Hilferding, Rudolf, Dr.; Juchacz, Marie; Landsberg, Otto; Marum, Ludwig, Dr. h. c.; Stampfer, Friedrich; Vogel, Johann; Wels, Otto.- Kommunistische Partei Deutschlands: Dahlem, Franz; Florin, Wilhelm; Hedert, Friedrich; Himmler, Jobanna; Pied, Wilhelm; Remmele, Her mann; Schehr, Johann; Schulte, Frib; Thälmann, Ernst; Ulbricht, Walter. Deutsche Zentrumspartei: Brauns, Heinrich, Dr.; Brüning, Heinrich, Dr.; Esser, Thomas; taas, Ludwig, Dr.; Alodner, Florian, Dr. h. c.; Beerenboom, Elfe, Dr.; Stegerwald, Abam, Dr.; Wirth, Joseph, Dr. Deutschnationale Bollsparici u. Deutsche Boltspartei: Everling, Friedrich, Dr.; Graef, Walther; Sanemann, Alfred, Dr.; Harmony, Gustab; Hembed, Otto: Hugenberg, Alfred, Dr.; Hugo, Otto, Dr.; Srinath, Otto; Koch, Wilhelm, Dr.; 2ogemann, Dietrich; Meß, Elfe, Dr.; Möllers, Alfred; Schmidt, Erich, Dr.; Schmidt, Otto; Schröder, Ernst; Spahn, Martin, Dr.; Stauß, Emil, Dr., bon; Tiling, Magdalene, D., bon; Binnefeld, August.-Bayerische Boltspartel: Leicht, Johann.- Deutsche Staatspartei u. 28irtschaftspartei: Dietrich, Hermann; Heuß, Theodor, Dr.: Lemmer, Ernst. Chriftlich- Sozialer Boltsdienst: Bausch, Paul; Bauser, Adolf: Behrens, Franz. Württembergischer Bauern u. Weingärtnerbund: Scent, Franz, Frel herr von: Nr. 45 Samstag, Samstag, den 12. November 1932 Der Wille des Reichspräsidenten. Amtlich wird mitgeteilt: Reichspräsident v. Hindenburg nahm am Donnerstag den Vortrag des Reichskanzlers v. Papen über die Auffassung des Kabinetts zur innerpolitischen Lage entgegen. Der Herr Reichspräsident betonte, daß er an dem der Bildung der Regierung v. Papen zugrundeliegenden Gedanken einer nationalen Konzentration auch weiterhin festhalte. Dementsprechend beauftragte er den Reichskanzler, in Besprechungen mit den Führern der einzelnen in Frage kom menden Parteien festzustellen, ob und inwieweit sie gewillt seien, die Regierung in der Durchführung des in Angriff genommenen politischen und wirtschaftlichen Programms zu unterſtützen. Wahlkreis 33( Hessen- Darmstadt): Gültige Stimmen 819 041. Nat. 329 521, G03. 190 807, Rom. 112 326, 3. 114 366, Dn. 24 727, DVp. 24 132, Sta. 6091, Chr.- Soz. 9989, Wi. 712, Ldv. 2174. Juli: Abgegebene Stimmen 853 616. Nat. 364 736, Soz. 221 720, Rom. 86 183, 3. 125 667, Dn. 15 715, DVp. 12 743, Gta. 4840, Chr.- Soz. 7621, Wi. 2038. Stadt Gießen: NSDAP. 8905( 10 111), G03. 4529( 5281), R. 1970( 1469), 3. 1074( 1163), Dn. 2095( 1048), DBp. 1478 ( 756), Stp. 333( 233), Chr.- S03. 434( 298), p. 42( 86), Gießen- Land: NSDAP. 20 722( 22 642), G03. 11 749 ( 14 016), R. 3105( 1929), 3. 208( 235), Dn. 1153( 986), DVp. 671( 468), Stp. 158( 150), Chr.- Soz. 476( 421), Wp. 23( 63), Versch. 774( 176). Wie würde der Hessische Landtag aussehen? Das Ergebnis der Reichstagswahlen in Hessen würde umgerechnet auf den Hessischen Landtag folgende Mandatsverteilung im Hessenparlament ergeben: NSDAP. GPD. KPD. Zentrum DNVP. DVP. Landbund SAP. Reichstagszusammentritt jetzt 29 bisher 32 " 17 10 17 " 7 " " " 10 10 1 1 ,, Gießener Zeitung" Sowjetwirtschaft. Eine der Haupttätigkeiten unserer linksradikalen Presse besteht darin, immer wieder Schilderungen über die direkt paradisischen Zustände im Sowjetstaat in die Welt zu setzen. Die Absicht, auf diese Weise Geschmad an russischen Regierungsund Wirtschaftsmethoden zu weden, wird zum Bedauern aller gefahren und es wurde ihnen erklärt, der Betriebsrat hätte Wichtigeres zu tun, als sich mit ihren Interessen zu befassen." Keine Schilderung über russisches Leben vermag besser die wahren Verhältnisse darzustellen, wie die Beschwerden der russischen Arbeiterschaft, die die Gewerkschaftspresse in steigendem Maße abdruckt. Bolschewiſtenfreunde nur zu häufig durchkreuzt. Kein geringerer Finanzierung der als die russische Presse selbst sorgt dafür, daß die blumenreichen Darstellungen, wie wir sie in unseren Blättern radikaler Richtung lesen, erheblich abgeschwächt werden. Mehr noch: Die immer häufigeren Beschwerden über das, System aus Rußland selbst zeugen davon, wie durchlöchert und hohl der ge= samte Unterbau dieser Staatsform ist, die vielleicht noch vor wenigen Jahren sämtlichen Kulturnationen als die Gefahr von morgen erschien. Das ist endgültig überholt, wenn man die Berichte liest, wie sie z. B. die Zeitung ,, Trud", das Organ der Gewerkschaften, Mitte Juli kurz hintereinander veröffentlichte. In Nr. 164 dieses Blattes vom 10. Juli ist der Brief eines Betriebsrates des Werkes„ Elektrozwiet" abgedruckt, in dem es heißt:„ Die Arbeiterkollektive dieses Unternehmens hatte vom 8.- 30 Juni dieses Jahres eine ganze Reihe Waren ange= fertigt, die zum Lager des Zentralverbandes geschickt wurden, um von hier aus auf den Markt zu kommen. Bei späterer Kontrolle zeigte sich, daß alle Erzeugnisse in buntem Durcheinander mit den Waren anderer Werke beim Zentralverband gestapelt worden waren, ohne Buch zu führen. Zum Teil waren die Sachen zertrümmert und beschädigt, so daß kein Mensch sich Kriegslasten, Wehrausgaben u. Schulden England Frankreich Deutschland U.S.A. Jtalien " " 2 " " 2 " " 1 " 41.10 41,10 1 5400 815 5. Dezember? Ueber den Termin, an dem der neugewählte Reichstag zusammentreten soll, sind Beschlüsse zunächst selbstverständlich nicht zu erwarten. Aus Regierungsfreisen hören wir aber, daß als vermutliches Datum der Konstituierung des neuen Parlaments der Montag, 5. Dezember, in Frage kommt. Der neue Reichstag wird von General Litzmann, dem Abgeordneten der NSDAP., eröffnet werden. Zehn Reichstagsmandate vergeudet. Nicht weniger als 55 Parteien hatten sich an dem Ringen um ein Reichstagsmandat beteiligen wollen. Sie haben es leider auch größtenteils getan. Gewählt worden sind aber nur Vertreter von 14 Parteien. Daraus erhellt, daß 41 Parteivorschläge überhaupt nicht zum Zuge gekommen sind. Die für diese Parteilisten abgegebenen Stimmen sind nutzlos vertan worden. Sie hätten aber eine Einwirkung auf das Wahlergebnis gehabt, wenn von vornherein auf den Luxus verzichtet worden wäre, der Eigenbrötelei zu frönen. 75 Millionen fostet das Wahljahr 1932. Das Jahr 1932 wird vermutlich als eines der mit Wahlen gesegnetsten in der deutschen Geschichte verzeichnet werden. Seit der Reichsgründung ist jedenfalls in Deutschland nicht so oft gewählt worden wie in diesem Jahre. Dreizehn große Wahlen, darunter zwei Reichspräsidentenwahlen, verteilen sich auf acht Sonntage. Dazu kommen noch zahlreiche Kleine Landtags= wahlen in den verschiedenen deutschen Ländern. Die Wahlfosten für 1932 werden einschließlich der Reichstagswahl vom 6. November von unterrichteter Seite auf insgesamt 75 Millionen Mark geschätzt. Damit entfielen auf den Kopf der Bevölkerung im Reich mehr als eine Mark Wahlunkosten. Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) ( 27. Fortsetzung.) Wenn seine Eltern den heutigen Tag, an welchem er die Nachricht von der Aufstellung in der Ländermannschaft erhalten hatte, miterlebt hätten! Wie hätten sie an seiner Freude teilgenommen! Aber es gab noch jemand, der sich mit ihm freuen würde: Marieliese! Und während der letzte Ton des Weihnachtsliedes verklang, dachte er: Vielleicht ist es das letzte Weihnachtsfest, das ich hier verlebe. Jm nächsten Jahre... wer weiß." Theo stand vom Klavier auf, nahm Marieliesens Brief und das Geschenk für Frau Bauer und Ami mit und ging in die Stube seiner Wirtin hinüber. Ami lag beim warmen Ofen und blinzelte schläfrig in die hellen Lichter des Tannenbaumes. ,, Komm mal her, du merikanischer Bluthund," lockte Theo lächelnd den diden, unbeholfenen Mops zu sich. ,, So hier hast du auch etwas zum Weihnachtsfest." Er wickelte ei.te Leberwurst aus dem Papier und steckte sie dem Hund ins Maul. ,, Eigentlich ist die ja viel zu gut für dich, du vollgefressene Kleinbahnlokomotive", dachte Theo, aber einmal hast du durch meine Schuld Prügel gekriegt, die du nicht verdient hast. Jetzt sind wir beide quitt." ,, O, Herr Hansen, eine ganze Wurst für Ami." ,, Ach, lassen Sie ihn man, Frau Bauer. Seine schlanke Linie ist er nun doch einmal los." Nachdem Theo seiner Wirtin ein schön gemustertes UmSchlagetuch als Ersatz für den damals demolierten Hut ge= schenkt hatte, setzte er sich in einen Sessel und öffnete Marieliesens Brief: ,, Mein lieber Junge! Wenn ich es mir richtig ausgerechnet habe, bekommst Du diesen Brief gerade am heiligen Abend. Vielleicht 140.00 3.00 5.30 810 1050 17.- 3 25.10 27.30 2780 25.75 70,10 82,00 Haushaltjahr 1929/30 5060 Die Ausgaben pro Kopf der Bevölkerung für die Wehrmacht Kriegslastent den Schuldendienst Wohlfahrswesent D.L.D. mehr herausfinden konnte. Es handelte sich bei den Waren um 1200 verschiedene Löffel, 8700 fleine Krüge und fast 200 Schüsseln, Lampen und anderer Gebrauchsgegenstände." Ein anderes Beispiel der sowjetrussischen Planwirtschaft gibt dasselbe Blatt in seiner Ausgabe vom 17. Juli: ,, Auf dem nach Max Hölz, dem roten Mordbrenner, benannten Werk in Leningrad ist ein Büro für Planarbeit, dessen Tätigkeit darin be= steht, daß es monatlich Tausende von Rubeln planlos ausgibt. Dank der ,, ausgeflügelten" Betriebssystematik mußte das Werk in den 2 Monaten März und April 3200 Feierstunden einlegen. In diesen Feierstunden durften die Arbeiter den Betrieb nicht verlassen, weil sie sonst eventuell auf den Gedanken hätten kommen können, Unterstützung zu verlangen. Allein in der Fräserabteilung des Werkes mußten von Mitte Mai an täglich 5 bis 6 Mann wegen Arbeitsmangel feiern." Auch mit dem fulturellen Verständnis der sowjetrussischen Machthaber ist es nicht weit her. Darüber berichtet ebenfalls ,, Trud" in der Ausgabe vom 16. Juni dieses Jahres:„ In einem kleinen Gerberstädtchen hatte die Arbeiterschaft beschlossen, ihren Kindern einen Spielplatz zu bauen. Nachdem die Anlage fast fertiggestellt war, fehlten noch einige Rubel für die Anschaffung verschiedener Ausstattungsgegenstände. Man wandte sich deswegen an den Betriebsrat, wurde aber taltblütig und erbarmungslos abge= wiesen. Als vor allem die weiblichen Arbeiterinnen ihre Be= mühungen weiter fortsetzten, wurden sie in barschem Tone ansitzt Du jetzt in Frau Bauers Stube beim brennenden Weihnachtsbaum und denkst ein wenig an mich. Wir sind noch immer in Paris, werden aber wohl bald weiterreisen. Mir ist es auch schließlich einerlei, solange ich nicht da sein kann, wo ich sein möchte. Du glaubst nicht, wie es mich freut, daß eure Mannschaft immer so erfolgreich kämpft. Ich lese hier alle deutschen Sportzeitungen, die ich bekommen kann und bin des halb über die größeren Fußballereignisse im Bilde. Beide Daumen werde ich halten, damit ihr die Verbandsmeisterschaft erringen sollt, obwohl ich glaube, daß ihr es auch so schaffen werdet. Aber besser ist besser. Wir werden das Weihnachtsfest hier im Hotel feiern. Mein Vater wird, wie immer, mich reich beschenken, aber ich würde auf alles gern verzichten, könnte ich dafür mit Dir zusammen sein und wäre es auch nur für eine Stunde. Wenn es nur erst Mai wäre! Dann sehen wir uns wieder, lieber Theo. Ein frohes Weihnachtsfest und herzliche Grüße von Deiner Marieliese, die Dich lieb hat." Langsam faltete er den Brief zusammen, frank vor Sehnsucht nach ihr wie ein Primaner, der seine ersten Liebeserfahrungen sammelt Seine Augen fielen auf das Bild eines jungen Soldaten, das an der Wand hing und mit einem Tannenkranz geschmüďt war. Er war Frau Bauers einziger Sohn, der im Felde ge= fallen war. Wie tief mußte dieser Verlust sie getroffen haben, daß sie nun noch immer sein Bild schmückte. Frau Bauer sah Theos Blid. ,, Ja, ja," seufzte sie ,,, wie lange ist es nun schon her, daß ich die Nachricht von seinem Tode bekam." ,, Wann ist Ihr Sohn gefallen, Frau Bauer?" „ Gleich im Anfang des Krieges. Er ging noch zur Schule und war erst achtzehn Jahre alt. Eines Tages tommt er nach Hause, es war am 20. August- ich weiß das noch so gut, als wenn es gestern gewesen wäre wirst seine Büchertasche auf den Tisch und ruft ganz begeistert: Schluß mit der Paukerei! - Hausinstandseßungsarbeiten. von Der Wir in Deutschlan jam Sonnta Radhiten. Jd Glüd? Jhr wif bienen tönnt leid und voll Denn ihr jei Licht. Wigt toh jatt wer tennt. Cder für das Das Glüd, ib jeln nennt ih aim Glü Der weitejte! Liebe ift. Darum ofer Hand, milen schlich Bir müssen d Nach den Bestimmungen über die Gewährung eines Reichszuschusses für die Instandsetzung von Wohnungen, die Teilung von Wohnungen und den Umbau gewerblicher Räume zu Wohnungen vom 17. September dieses Jahres wird ein Reichszuschuß in Höhe ejnem Fünftel der Kosten gewährt, wenn die Kosten für das einzelne Grundstück mindestens 250 RM. betragen. Diese Regelung bleibt insofern unzulänglich, als sie offen läßt, woher der Hausbesitzer die übrigen 80 Prozent der Kosten nehmen soll. In der Praxis scheitert nun die Ausführung notwendiger Instandsetzungsarbeiten zu einem erheblichen Teil daran, daß dem Hausbesitzer die Beschaffung der anteilsmäßigen Kosten nicht gelingt. Der Reichsverband des deutschen Handwerks hat daher beim Reichsarbeitsminister unbeschadet der weitergehenden Forderung wegen Einbeziehung der Hauszinsstener in das Steuergutscheinverfahren erneut eine Vorfinanzierung der Steuergutscheine ar Grundsteuerzahlungen angeregt, um so die Beschaffung der fehlenden Mittel zu erreichen. Augenblicklich können nur die Hausbesitzer von den Reichszuschüssen Gebrauch machen, die entweder noch über eigene Mittel oder über Sicherheiten zur Aufnahme von Darlehen verfügen, während die notleidenden Hausbesitzer davon ausgeschlossen sind und ihre Häuser noch weiter verfallen lassen müssen. Der Reichsverband des deutschen Handwerks bezeichnet in seiner Eingabe eine baldige Regelung dieser Frage als dringend notwendig. Gleichzeitig fragt der Reichsverband an, wie es mit einer etwaigen Fortsetzung der Aktion nach dem 1. April 1933 steht. Auch hierüber wird eine baldige Stellungnahme für erwünscht bezeichnet, damit die Instandsegungsarbeiten nach diesem Zeit punkt nicht ins Stocken geraten. Kunkel Worms Präsident der hessischen Handwerkskammer. Darmstadt. Als Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Nohl- Darmstadt wurde der Bäderobermeister Kunkel- Worms zum Präsidenten der Hessischen Handwerkskammer gewählt. Kunkel erhielt 26 Stimmen, sein Gegenkandidat Falf- Mainz 25 Stimmen. Der neue Kammerpräsident ist seit geraumer Zeit führend im hessischen Handwerk und auch in den Spitzen verbänden der deutschen Bäder tätig. Als Abgeordneter der Deutschen Volkspartei gehörte Kunkel bis zum vorigen Jahre auch dem Hessischen Landtag an. Ein Haus für 250 Mart. Limburg( Lahn). Das vor etwa 45 Jahren erbaute massive Wohnhaus bei dem früheren Kalkwerk oberhalb des Ortes Elz ging bei der jetzt stattgefundenen Zwangsversteigerung zu dem Preise von sage und schreibe 250 Mark in den Besitz der Gemeinde über. Der frühere Besitzer( Lahnkalfwerk- Verein Diez) war mit 250 Mark Steuern im Rückstand. 80 000 RM. unterschlagen und verspekuliert. Kassel, 11. Nov.. Die Große Straffammer in Kassel ver urteilte einen 28jährigen Bankkassierer aus Kassel, der in seiner Stellung als Kassierer der Depofitentasse einer Bank im Laufe von fünf Jahren etwas über 80 000 RM. unterschlagen und in der Hauptsache verspekuliert hatte, zu zwei Jahren Gefängnis. Gefängnisrevolte. Bielefeld, 11. Nov. Unter den im Bielefelder Gerichtsge fängnis untergebrachten Festungsgefangenen tam es gestern nachmittag zu einer Revolte. Unter Anführung des früheren Leutnants Scheringer tam es im Gemeinschaftsraum zu turbulenten Lärmszenen. Die Beamten der Gefängnisverwaltung vermochten die Revolte ohne Unterstützung der Polizei niederzuschlagen. Mutter, ich melde mit freiwillig. Sechs von meinen Klassenkameraden sind schon fort. Heute nachmittag werden hier wieder Freiwillige eingestellt. Fast alle meine Mitschüler wollen sich melden." Ich suche ihn davon abzubringen, weil ich doch man den einen Jungen habe. Aber er hört taum auf meine Worte. ,, Bis Weihnachten bin ich doch wieder zu Hause. Dann ist der Krieg längst vorbei! Du meinst, daß ich zu jung bin und die Strapazen nicht aushalte? Ach Mutter, das glaubst du doch selbst nicht. Wozu bin ich denn in einem Sportverein gewesen? Ein Fußballspieler macht überhaupt nicht schlapp, darauf kannst du dich verlassen. Ich werde schon gesund wiederkommen, die meisten Kugeln gehen vorbei." Und weil er nicht aufhörte mit seinen Bitten, habe ich schließlich meine Einwilligung gegeben. Vierzehn Tage ist er hier dann ausgebildet worden. An einm Septembermorgen ist seine Kompagnie ins Feld gerückt. Es waren alles Kriegs freiwillige. Ich war noch mit auf dem Bahnhof. Aber viel fonnten wir uns nicht mehr erzählen, denn seine Kameraden standen dabei, und alle waren sie so vergnügt. Und er war einer mit von den Lustigsten. Acht Tage später bekam ich die Nachricht von seinem Tode. Er hatte einen Schuß durch Herz bekommen und ist gleich tot gwesen. Irgendwo in Frankreich liegt er begraben 44 Theo sah sinnend in die Lichter des Tannenbaumes. Sie waren nun schon ganz heruntergebrannt. Eins nach dem an deren flacerte noch einmal furz auf und verlöschte. Er warf noch einen Blick auf das bekränzte Soldatenbild an der Wand und dachte: ,, Unsere toten Kameraden dürfen wir nie vers gessen... " Eine Stunde später lag der Mittelstürmer in tiefem Schlaf und träumte von seinem ersten Länderkampf. Ihm zur Seite tämpfte ein Spieler, den er nicht tannte. Aber als er genauer hinsah, war es sein toter Fußballkamerad, der junge Kriegsfreiwillige. Als das Spiel zu Ende war, tam Marieliese und setzte ihnen beiden den Siegerkranz auf. ( Fortsetzung folgt.) Wie groß Die leuchtend wir den Weg Tor der Lieb Das fundenen bezu tafel im Flur gefeben werd bert, ihre etw hiro währen Der Di Sans( Johan legt bei de titig, wird ge für ungültig Don Schußwa . Wichti forgeftelle fü finden für d Gießen jeden frante und Di Erh OSRAM Die Sensa nationale Gine Mit dem Bon Lou gen ein. tet Heine D und oft nur b Besonders gee, die im Deiliger ber Dafen- Aranze Boben, viele Heilige Stätte. Am nächst nach Quargla hrlich ist und ben wir bon Araftwagen be borenen. Die Furzer Fahrt f Die Raber mal it bereinten techtzeitig wur ber Lerritoires und Umschlags Aufenthalt in gang in der b bom hohen Mi mgebenben St Nr. 45 Der Betriebsrat hätte Interessen zu befaffen" eben vermag beijer bie die Beschwerden der haftspreise in steigen Sungsarbeiten. ie Gewährung eines von Wohnungen, die Umbau gewerblicher Samstag, den 12. November 1932 Lokales. Sonntagsgedanken. Der Winter steht vor der Türe. Es werden wieder viele in Deutschland frieren und hungern. Und darum will ich heute um Sonntag über die Liebe schreiben, über die Liebe zum Nächsten. Ich halte die Liebe für den Schoß des Glückes. Was ift Glüd? Ihr wißt es, die ihr keine Arbeit habt und kein Brot verdienen könnt, die ihr hungert und friert, die ihr verbittert Jeid und voll Haß gegen die Menschen, die noch etwas haben Denn ihr seid ja wie ein fensterloser Raum, ohne Sonne und ptember dieses Jahres Licht. Wißt ihr, was Glück ist, die ihr noch arbeiten könnt und von einem Fünftel och satt werdet? Ihr könntet es wissen, wenn ihr die Liebe für das einzelne Grund lennt. Oder nennt ihr schon euer Vergnügen Glüd, das blind ,, Gießener Zeitung" sind, bedürfen einer Ueberweisung ihres Arztes in die Lungenfürsorgestelle. Unbemittelte werden unentgeltlich beraten. * Obstbaumzählung. Im Interesse einer besseren Organisierung des Obstabsatzes soll die Zahl der Obstbäume ermittelt werden. In der Zeit vom 17. bis 19. November werden dazu bestimmte Zähler jeden Haushaltungsvorstand fragen, wieviel tragfähige und noch nicht tragfähige Apfel-, Birn-, Süß- und Sauerkirsch, Zwetschen- Mirabellen, Reineklauden-, Aprifofen, Pfirsich und Walnußbäume er bewirtschaftet. * Evangelisch- kirchliche Nachrichten. Durch Entschließung der Kirchenregierung wurde dem Pfarrer Dr. lic. Franz Stumpf zu Merlau die evangelische Pfarrstelle zu Gernsheim( Dekanat Eberstadt) und dem Pfarrer Karl Lantelme zu Hartershausen die evangelische Pfarrstelle zu Groß- Winternheim( Dekanat Mainz) übertragen. * Straßensperre, mitgeteilt vom Oberhessischen AutomobilClub E. V.( A. v. D.), Gießen. Die Sperrung auf der Straßenstrecke Alsfeld- Lauterbach, vom Abzweig Hopfgarten bis Brauerschwend, sowie die Sperrung der Ortsdurchfahrt Heldenbergen Diese Regelung bleibt ist für das Verlangen des darbenden Bruders? Kennt ihr .woher der Hausbesißer das Glüd, ihr Prasser und Uebersatten? Eure übervollen Taen soll. In der Praris jeln nennt ihr Glüd? Und die Not, die vor euch kriecht, wähnt er Instandsetzungsarbei euch im Glüd. O, ihr Unglüdlichen, euer Weg zum Glück ist sind aufgehoben. aß dem Hausbesitzer die nicht gelingt. De hat daher beim Reichs Liebe ist. der weiteste! Das Glück ist ein heiliger Dom, dessen Tor die Darum müssen wir Helfer werden, mit weicher, selbstenden Forderung wegen Loser Hand, die still und segnend sich auf Wunden legt. Wir Steuer gutscheinverfah müssen schlichter werden und unser Helfen muß natürlich sein. Steuergutscheine 此 o die Beschaffung der blicklich können nur die Sebrauch machen, die ent Wir müssen die Not anderer erkennen und wirklich helfen. Wie groß würde dann die Liebe, wie stark das Gute und wie leuchtend unser Glüd sein! Raffen wir uns auf, gehen wir den Weg, als Gemeinschaft, und laßt uns gemeinsam das Sicherheiten zur Auf Tor der Liebe durchschreiten: Durch Liebe zum Glüd. d die notleidenden Haus hre Häuser noch weiter verband des deutschen e eine baldige Regelung nd an, wie es mit einer em 1. April 1933 febt. ungnahme für erwünide beiten nach diesem Zeit 75 ndwertstammer. bisherigen Vorsitzender rmeister Kuntel- Worms dwerkskammer gewählt Benkandidat Fall- Main dent ist seit geraume nd auch in den Spikes Als Abgeordneter der bis zum vorigen Jahre Mart. Jahren erbaute massive oberhalb des Ortes El ngsversteigerung zu dem rf in den Besitz der Ge ahntallwert- Verein Diez tano. nd verspekuliert. aftammer in Kassel ve aus Kaffel, der in feine e einer Bank im Lau RM. unterschlagen und i zwei Jahren Gefängnis Ite. m Bielefelder Gerichtsg angenen tam es geften Anführung des frühern emeinschaftsraum zu tu der Gefängnisverwaltun hung der Polizei niede echs von meinen klafe nachmittag werden bi alle meine Mitjale , weil ich doch man be taum auf meine Wor wieder zu Hause. Dann daß ich zu jung bin Rutter, das glaubt du bo em Sportverein gewefen nicht schlapp, darauf fan gon gefund wiederfomme t feinen Bitten, habe i en. Vierzehn Tage it einm Septembermorg Es waren alles Krieg dem Bahnhof. Aber i en, denn seine Kamerab ..... Der Sonntagsschreiber. * * Das Verzeichnis über die im Monat Oktober 1932 ge= Fundenen bezw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamtes, Landgraf- Philipp- Platz 1, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgeforbert, ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Der Dienstausweis Nr. 203 des ehm. Polizeiwachtmeisters Hans( Johannes) Fint, geboren am 8. Mai 1909 zu Darmstadt, zuletzt bei der Bereitschaftspolizei des Polizeiamts Darmstadt tätig, wird gemäß Verfügung des Herrn Ministers des Innern für ungültig erklärt. Dieser Ausweis berechtigte zum Tragen Don Schußwaffen Faustfeuerwaffen. * Wichtig für Lungenkranke. Die Sprechstunden der Fürsorgestelle für Lungenkranke in der Medizinischen Poliklinik finden für die Besucher aus den Landgemeinden des Kreises Gießen jeden Montagnachmittag von 4-5 Uhr statt. Lungenfranke und Krankheitsgefährdete, die in ärztlicher Behandlung Die große Lichtfülle der * 7. Kerchoff- Abend. Donnerstag, den 17. November 1932, Film- und Lichtbildervortrag des Herrn Medizinalrat Dr. Ascher Frankfurt a. M. über Studien am arbeitenden Men= schen Vom Handwerk zur Fließarbeit, im Kerchoff- Institut in Bad Nauheim. Zu dem Vortrag sind außer Aerzten auch sonstige Interessenten eingeladen. Anmeldungen sind bis spä= testens Dienstag, den 15. November 1932, an das Sekretariat der William G. Kerchoff- Stiftung, Bad Nauheim zu richten. Eintrittstarten werden soweit Plätze zur Verfügung stehen. fostenlos zugesandt. Schritte in der Nacht. Wenn die letzten Geräusche des Tages verstummt sind, wenn das langgezogene Hupen der Autos verklang und das Surren und Rattern des letzten Straßenbahnwagens verhallte, dann kommen sie die Schritte in der Nacht. - Sie sind den überwachen Sinnen vernehmbar, sie drängen sich mit unheimlicher Eindringlichkeit auf, sie kommen aus dem Dunkel heraus und gehen wieder in das Dunkel hinein. Am Tage haben die Schritte einen ganz anderen Klang als in der Nacht. Am Tage gehen viel mehr Schritte vorüber. Aber man hört sie nicht oder man achtet nicht auf sie. Sie werden übertönt von anderen Geräuschen oder sind Geräusch in der Vielheit der eiligen Geräusche. In der Nacht aber sind sie ganz für sich, die Schritte, eingehüllt in das weiche, oft erhellte Dunkel. Sie sind die Herrscher in der Nacht. Sie treten auch herrisch auf. Sie durchbrechen das Dunkel. Sie kommen von fern, sie kommen näher, näher. Und in der Stille der Nacht dringen sie hart und erNr. 45 barmungslos an das Ohr, sie wirken auf die müden, überwachen Sinne schmerzhaft ein. Man lauscht ihnen atemlos, während die Stille über einen hinbraust, man sucht zu ergründen, woher sie tommen, wohin sie gehen. Und wenn die Schritte verhallt sind und wieder untergetaucht in die Dunkelheit und in die Ferne, dann kommen neue Schritte von irgendwoher. Und man fann genau erkennen, ob es Schritte eines Trunkenen sind, oder Schritte eines Einsamen, eines Fröhlichen oder eines Nachdenklichen. Denn die Schritte haben in der Nacht ein eigenes Leben. Sie zwingen den Schlaflosen, auf sie zu achten. Und nach dem Klang der Schritte formt man in Gedanken Menschen und Schicksale. ,, Das ist ein Einsamer", muß man denken, wenn man müde, zögernde Schritte hört. Nun kehrt er heim in sein faltes, ärmliches Zimmer, das er noch mit zwei anderen teilen muß und in dem ihm der schwere schweißige Geruch von Ausdünstungen körperlich Arbeitender beim Eintreten entgegenweht. Er ist müde und will schlafen. Oder: ,, Das ist ein Nachdenklicher", wenn man gleichmäßige geruhsame Schritte hört.„ Er hat bis jetzt beim Schein der Lampe an seinem Schreibtisch über Büchern gegrübelt, nun will er noch ein wenig Luft schöpfen, aber seine Gedanken sind bei dem, was er gelesen hat." Das ist der leichte, beschwingte Schritt eines Fröhlichen, der in angenehmer Gesellschaft anregende Stunden verbracht hat. Das sind Schritte eines Trunkenen, die hin- und herpendeln und schwer über das Pflaster tappen, daß sie an den Häuserwänden widerhallen. Unheimlich voll Leben sind sie die Schritte in der Nacht. Immer sind Schritte da in der Nacht. Auch wenn die Zwischenräume, in denen sie unten auf der Straße auftreten, immer größer werden. Dann hört man leise, schlürfende, unerklärliche und leblose Schritte. Und man muß denken, daß am Ende des Lebens wiederum Schritte stehen, die aus dem Dunkel kommen, plötzlich, und unhörbar sind. * Das ideale Blitzlicht. Für mancherlei photographische Aufnahmen ist Blitzlicht unentbehrlich. Man braucht dann aber nicht mehr zum explosiven Blitzlichtpulver zu greifen, sondern nimmt das neue, gänzlich ungefährlich, rauchfreie, bequem zu handhabende und sicher zündende Blitzlicht, den neuen OsramVacublik. Aeußerlich sieht er wie eine Glühlampe aus und wird auch wie diese an die Lichtleitung angeschlossen oder mittels Uebergangsgewindes in eine Taschenlampe geschraubt. Innen enthält er eine Metallfolie, die sich beim Schließen des Stromes entzündet und in 125 bis 1/50 Sekunde abbrennt mit einer Lichtfülle, die auch bei Verwendung billiger Kameras gut durchgelichtete Aufnahmen ermöglicht. Genaue Angaben der jeweiligen Belichtungsdaten enthält die Verpackung des Osram Vacublitzes. OSRAM LAMPEN Erhältlich in den OSRAM- Verkaufsstellen. Die Sensation der III. Internationalen Polizei- Sternfahrt Eine deutsche Refordleistung: Mit dem Motorrad durch die glühende Sahara. ( Schluß) Von Touggourt aus lub Herr Bagleyze uns zu einigen Ausflügen ein. Wir besuchten im Umkreis von ca. 20-30 Kilometer recht fleine Dasen, die noch auf keiner Bandkarte zu finden sind und oft nur von einigen wenigen Beduinen bewohnt werden. Besonders interessant war das Marabu- Grab; eine alte MoShee, die im Jahre 1266 gebaut wurde. Der Marabu ist ein alter Seiliger der M'Babisten. Es ist eine der schönsten Moscheen des Dasen- Kranzes, wundervolle unbezahlbare Teppiche bedeckten ben Boden, viele Stiftungen gläubiger Mohamedaner enthielt diese heilige Stätte. Am nächsten Morgen ging es weiter bis zum südlichen Punkt nach Quargla. Da das Passieren dieses Teiles der Wüste sehr gefährlich ist und die denkbar größten Schwierigkeiten bereitet, wur ben wir von einem besonders für Wüstenfahrten hergerichteten Sraftwagen begleitet, unter Führung eines ortstundigen Einge borenen. Die Schwierigkeiten zeigten sich auch recht bald. Nach Furzer Fahrt saß unsere Maschine bereits tief in den Sanddünen. Die Räber mahlten und wir mußten das Motorrad erst ausgraben. Dit vereinten Kräften wurde es geschafft, und sogar einigermaßen rechtzeitig wurde Quargla erreicht. Quargla ist die Hauptortschaft ber Territoires des Oasis, ein wichtiger Karawanenpunkt, Handelsund Umschlagsplatz für Wolle, Häute, Datteln und Stoffe. Den Aufenthalt in Quargla haben wir zu einem interessanten Spaziergang in der von Mauern umgebenen Stadt ausgenußt und uns bom hohen Minarett der Moschee Lalla Aza die Dase und die sie umgebenden Ksours( Dörfer) angesehen. o vergnügt. Und er m Nachricht von feinem Ta tommen und ist gleidh is liegt er begraben des Tannenbaumes annt. Eins nach dem f und verlöschte. Er m Soldatenbild an der We den dürfen wir nie Mittelstürmer in tie en Länderkampf. J nicht tannte.. Aber als Fußballkamerad, der ja zu Ende war, fam Motio Siegerfranz auf olgt.) D Sand, Sand, Sand. ermöglicht gute Beleuchtung! STANDARD 010-8210 Zanfftelle an einer Dafen- Stadtmauer, mitten in der Wüfte Sahara. Nachdem wir in Quargla übernachtet hatten, selbstverständlich auch wieder unter freiem Himmel, fuhren wir am nächsten Morgen wieder nach Touggourt zurück, wo wir am Nachmittag antamen. Wir wollten gern sofort in westlicher Richtung weiterfahren, um noch am selben Abend in unserem offiziellen Startort Dziona einzutreffen, mußten jedoch infolge eines Defeltes am Seitenwagen noch einmal in Touggourt übernachten und fuhren am nächsten Morgen rechtzeitig nach Dzioua, wo wir gegen Mittag antamen. Sand, Sand, Sand.... Die Strede von Touggourt bis Dzioua war die unangenehmste der ganzen Reise. Meterhohe Sanddünen, sie erreichten eine Höhe bon beinahe 10 Meter, stellten sich uns in den Weg, wenn gerade eine Sanddüne überwunden war, tam schon die nächste. Die Entfernung zwischen diesen einzelnen Dünen war ca. 20 Meter. Es tommt oft vor, daß diese Dünen an der einen Seite in einigenmaßen stumpjem Winkel bergan gehen, daß sie aber an der anderen Seite durch Sandverwehungen oft recht steil viele Meter tief abfallen. Man tann aus diesem Grunde also nicht einfach über diese Dünen hinwegfahren, sondern muß sich erst vorher sehr genau vergewissern, wie die Verhältnisse an der anderen Seite des Abhanges, den man natürlich nicht sehen kann, liegen. War nun festgestellt, daß auch die andere Seite der Düne für die Maschine passierbar wurde, wurde mit einem Anlauf im ersten Gang die Anhöhe genommen und mit dem 2. und 3. Gang ging es bergab, um das Tal schon durch den Schwung der Maschine möglichst weit zu überwinden. Sodann tam die nächste Düne, bis wir schließlich wieder in den festeren Grund, in die Steinwüste, also in ein Ge lände, wo der lose Sand fortgeweht war, hineinkamen. Jm allgemeinen stellt man sich die Sahara recht eintönig vor; jedoch bemerkt man bei diesen Fahrten viele grundsäßliche Berschiedenheiten. Der weiße feine Wüstensand, schneeweiß, herrscht bor, aber außerdem gibt es Felslandschaften ohne Sand, die den Eindruck einer Mondlandschaft machen. Diese Veränderungen geben dem Auge wieder die dringend nötigen Abwechselungen. Außerdem gibt es noch roten Sandstein, unterbrochen von ausgetrodneten Salz- und Moor- Seen, so daß oft die ganze Oberfläche dieser Hügel den Eindruck macht, als ob sie mit einer leichten Schicht von Sal überzogen ist. SRA Dzloua; wir werden ,, verheiratet". In Dzioua sahen wir die Maschine in allen Einzelheiten nach, weil ja hier der offizielle Start beginnen sollte. Wir waren hier als Gast bei dem Scheich von Dzioua geladen, der schon durch die Organisation der Standard"-Gesellschaft über die Ziele unserer Veranstaltung genau orientiert war. Der alte Scheich hatte uns bald ins Herz geschlossen, zumal wir Deutschen bei den Arabern sehr beliebt sind. Diese Beliebtheit machte sich besonders dadurch bemerkbar, daß uns der alte würdige Scheich mit Geschenken überhäufte. Das für ihn wertvollste Geschent war, daß er uns zwei der schönsten Frauen aus seinem Harem schenkte. Es gilt dieses als eine besondere Ehre in der Sahara, weil ja die Frau dort direkt als Ware, als Wertobjekt, gehandelt wird und der Preis sich zwischen 5-10 000 Francs beläuft. Wir nahmen dieses Geschent selbstverständlich mit Dant an, wollten es nachher aber nicht gern mit nach Europa nehmen, was die dunklen Damen selbstverständlich nicht wenig betrübte. Auf nach Kaiserslautern. Am 22. August um 10 Uhr begann ber offizielle Start zur Polizei- Sternfahrt. Wir hatten also die Strede von Dzioua, im füblichen Algerien in der Wüste Sahara bis nach Raiserslautern ( Pfalz) über Frankreich, Belgien, Holland, zu fahren. Von Dzioua aus ging es über Guerrara südwestlich nach Ghardaia, wo wir abends eintrafen. Bon jest ab ging es in einem rafenben Tempo ohne Aufent halt die Nacht durch, nachdem der Kontrollstempel von der französischen Regierung geholt war, nördlich über Lagyout nach Djelfa. In Dieifa wurde eine gute Chaussee erreicht. In einem 80 Kilometer- Tempo fuhren wir immer weiter nördlich, so daß wir cm anderen Morgen um 10 Uhr tobmübe Algier erreichten. Bon Dioua bis Algier ist eine Strede von 750 Rilometer, also in 24 Stunden burch die Sahara als erste Tagesetappe der Internationalen Sternfahrt, wahrscheinlich ein Start zu einer Zuverlässigkeitsfahrt, wie er einzig im Motorismus dasteht. Allmählich war die Fahrt burch die Karawanen und burd ble Vorbereitungen so bekannt geworden, baß wir von großen Men fchenmassen umringt wurden. Aber wir burften und leider nicht aufhalten, mußten bie zahlreichen Einladungen ablehnen, bzw. bas Versprechen geben, balb einmal zurüdzukommen. Die nun folgende Fahrt durch Frankreich, Belgien und Holland berlief durchaus programmäßig; in Raiserslautern und im übrigen Rheinland wurden wir vor alten und neuen Freunden mit ie.em Jubel empfangen.. - ( Der Erfolg für die Gebr. Auffermann für diese so ganz aus bem üblichen Rahmen fallende abenteuerliche Zuverlässigkeitsfahrt war ein Sonderpreis ber III. Internationalen Polizei- Sternfahrt.) alebu Weiße Zähne: Chlorodont die Zahnpaste die von mehr als 6 Millionen Menschen allein in Deutschland- täglich gebraucht wird. Vorzüglich in der Wirkung, sparsam im Verbrauch, von höchster Qualität, Tube 50 Pf. und 80 Pf. Weisen Sie jeden Ersatz dafür zurück. Samstag, den 12. November 1932 Aus Rab und Fern. Zugzusammenstoß. Donnerstag vormittag gegen 7.30 Uhr fuhr im Bahnhof Saasen ein von Fulda nach Gießen fahrender Personenzug auf einen im Bahnhof Saajen haltenden Güterzug auf. Hierbei entgleisten vier Wagen. Durch den Anprall wurde eine Anzahl Reisender verlegt. Vier der Verletzten wurden mit einem Kranfenwagen der Reichsbahn von der Unfallstelle aus nach der Klinit in Gießen gebracht. Einige Verletzte fuhren mit dem Hilfszug nach Gießen und wurden dort von dem anwesenden Bahnarzt behandelt. Die Ursache des Zusammenstoßes ist mit größter Wahrscheinlichkeit auf ein Versehen des Weichenstellers des Bahnhofs Saasen zurückzuführen, der dem Personenzug die Einfahrt in das durch den Güterzug besetzte Gleis frei gab. Da auch noch sehr starker Nebel herrschte, sah der Lokomotivführer des Personenzuges den haltenden Güterzug erst, als es zu spät war. Grünberg. In diesem Jahre feiert Grünberg recht spät seinen Gallusmartt. Schon der Auftakt am Sonntag war ein guter. Am Dienstag wurde alter Tradition entsprechend die Marktfahne gehißt. In der Herbstsonne des ersten Markttages am Mittwoch boten die alten winkligen Straßen der Stadt durch den reichlichen Flaggenschmud ein reizendes Bild. Der Zuzug zur Stadt stand hinter dem früherer Märkte zurück. Hungen. Die im Rahmen der Notstandsarbeiten zur Ausführung kommende Regulierung der durch unsere Gemarkung fließenden Horloff geht ihrem Ende entgegen. Bad Nauheim. Bis zum 10. November 1932 betrug der Gesamtbesuch 24 672 Gäste, darunter 3982 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 594 Gäste. Friedberg. In der Gemarkung Steinfurth stieß ein Landwirt bei Herstellung einer Rübengrube auf ein altes Grab, in dem ein Dolch und ein Schwert lagen. Es handelt sich um ein altfränkisches Grab aus dem 6. Jahrhundert. Vilbel. Die 31. Oberhessische Verbands- Geflügelschau findet hier vom 18. bis 20. November statt. Alsfeld. In der letzten Stadtvorstandssitzung gab Bürgermeister Dr. Völsing bekannt, daß das Kreisamt mit Genehmigung des Ministers des Innern auf Grund der Verordnung zur Sicherung der Haushalte der Gemeinden vom 25. September 1931 verfügt habe, daß in der Stadt Alsfeld für das Kalenderjahr 1933 die Bürgersteuer mit 500 Prozent des Landesjazzes zu erheben ist. Büdingen. Auf Grund einer Abmachung zwischen der Stadt Büdingen und der Fürstlich Ysenburgischen Verwaltung wird in aller Kürze auf dem Jagdschloß Thiergärtner Hof ein Arbeitsdienstlager für 150 Personen erwerbslose Jugendliche aus dem Kreis Büdingen zur Errichtung gelangen. Mainz. Die Stadtverwaltung hat sich dazu entschlossen, ab 20. November die 40- Stunden- Woche in den Betrieben der Stadt Mainz einzuführen. In erster Linie wird die 40Stunden- Woche durchgeführt, um einen entsprechenden Betrag an Lohnausgaben für den Rest des Rechnungsjahres einzusparen. Mainz. Die traditionell am Abend des 11. im Elften stattfindende Generalversammlung des Mainzer Carnevalvereins im großen Saal der Stadthalle, der ,, Gut' Stubb", nahm einen glänzenden Verlauf. Altenkirchen. An der Westerwaldbahnstrecke AltenkirchenLinz wurde das Personenauto eines Händlers aus Linz vom Zuge erfaßt und 30 Meter mitgeschleift. Infolge des Nebelwetters sah der Wagenführer den herannahenden Zug nicht. Der Wagen ging in Trümmer, der Insasse wurde getötet. Bolivianisches Militärflugzeug abgestürzt. Asuncion. Nach einer Meldung des paraguayanischen Kriegsministeriums ist im Chacogebiet ein bolivianisches dreimotoriges Großflugzeug abgestürzt und verbrannt. Sämtliche Insassen, drei bolivianische Generäle und zehn Offiziere wurden getötet. „ Gießener Zeitung" Frankreich- Deutschland Die Friedensstärke der Heere: Dazu die Frankreich 612000 Mann DLD Ohne Reserven Deutschland 100000 Mann Neue Bücher. Bauerntroß. Von Gustav Schröer. Nr. 45 Ausstattung macht ihn zu einem rechten Weihnachtsgeschenk. Preis 1,50 RM. Raubvögel, Kriminalroman von G. Fairlie. 256 E. in Ganzleinen geb. 3,- RM. Phönix- Verlag Carl Siwinna, Berlin EW 11, Tempelhofer Ufer 31. Der Roman bildet den ersten Band der soeben erscheinenden neuen Serie ,, Lur- Kriminal- Romane". Der Autor verwertet ein neuartiges Motiv von größter Wirkungskraft: drei ,, Banden" sind gleichzeitig an der Arbeit. Ein Kampf aller gegen alle, bei dem natürlich auch Scotland Yard ein Wörtchen mitzureden hat! Die Fäden sind von einer Meisterhand geknüpft, und niemand wird das Buch gern aus der Hand legen, so lange er es nicht zu Ende gelesen Aus Hauptners Tor knarrt der Wagen mit den Kartoffelfäden. Hilf Gott, es muß sein! Der Bauer hat einen dicken Blaustift in der Tasche. Bevor die Arbeit anfängt, geht er an die Verbotstafel, streicht„ Die Gutsverwaltung" durch und schreibt darunter: Der Inhaber. Gut, nun kann die Arbeit beginnen.„ Ein Jammer, ein Jammer", sagt Hauptner zu seiner Tochter. ,, Sieh bloß den schönen Hafer. Es tut einem ja in der Seele weh, den umadern zu müssen. Die Zügel her, Albin, ich acere, ihr legt aus." Die Steine knirschen, die Saathälmchen sinken und werden von den Schollen zugedeckt. Unerbittlich, mit eisernem Gesicht, geht der Bauer hinter dem Pfluge her. Das Knirschen der flachen Schieferplatten ist ihm wie Schreien, und die Saathälmchen haben Seelen und klagen. Wollte Gott, ich könnte euch und mir den Jammer ersparen. Es muß sein. Furche um Furche zieht der Pflug, und fleißige, flinke Hände legen die ganzen und halben Kartoffeln hinein. Der und jener geht näher oder ferner vorüber, sieht die ArEin automatischer Feinrechenreiniger als Lebensretter. Ein erst 8 Tage zuvor in den Fluder des Elektrizitätswertes der Stadt Oberwölz eingebauter automatischer Feinrechenreiniger rettete am 22. 10. I. J. ein 4- jähriges Kind vor dem Tode des Ertrinkens. Der selbsttätige Feinrechenreiniger für Turbinenanlagen ist eine Erfindung des bekannten Meteorologen Major Josef Schaffler in Oberwölz in Steiermark und ist patentiert. Die Universität Warschau war wieder der Schauplatz von Ausschreitungen zwischen nationaldemokratischen und regierungstreuen Studenten, die den Rektor zur Schließung der Hochschule auf drei Tage veranlaßten. hat. Fürchtmichnit, der Nachtwächter vom Donnerwald. MärchenBilderbuch für kleine und große Kinder. Vollbilder und viele Bilder im Text. Halbl, RM. 4,50. Verlag Josef Müller, München 13, Friedrichstr. 18. Ein Märchenbuch! Die Welt ist märchenfremd und märchenfeind geworden. Und doch hat das Märchen auch heute seine Bedeutung. Es versetzt uns in eine Schönheit. Schau hineine in das Kinderauge, dieses Paradies reiner Unschuld! Da wirst du die geheimnisvolle Zaubermacht des Märchenbuches erfassen. Bezugs Redaktions fendung ni 44. P Die nahmen am Anjang. Führer Ge mittag ichlo tem Zentr Deutschen Die Ge jur Sichern die bis zum nung des Israel in New York, von Pierre Guédy und Moise Iwersty, 288 G. Jn Ganzleinen geb. M. 5,-, fart. 3,90 RM. Phönix- Verlag Carl Siwinna, Berlin SW 11, Tempel hofer Ufer 31.- Das Buch gibt jüdische Geschichte in Form, eines Romanes. Zweifellos eine aufwühlende Lektüre diese Geschichte des Volkes Israel in New York. Ein durchaus unparteiisch geschriebener jüdischer Roman. Und dieses kühne Werk führt uns in das jüdische New York, dieses moderne Ju däa, in dem zwei und eine halbe Million Juden wohnen, arbeiten und ein ungemein interessantes Leben führen. Alle Gestalten und alle Episoden dieses Buches sind authentisch und nach dem Leben gezeichnet. „ Ich bitte ums Wort zur Geschäftsordnung!" Prakt. Wegweiser für Verbands- und Vereinsvorsitzende, Versammlungs leiter, Verhandlungsführer usw. 5. Aufl. Von Chefred. E. Paquin, langjähr. polit. Redakteur im Reichstag u. preuß. Landtag. 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Die Arbeit ist zum guten Teil getan. Da kommt Förster Schleinitz. Einer seiner Arbeiter hat ihm gesagt:„ Hauptner acert das Dreieck." Der Förster ist ohne Antwort in das Haus ge= gangen. Das Gesicht gefurcht, die Augen tief in ihren Höhlen, tritt er vor seine Frau.„ Ich muß hinaus, Hauptner acert das Dreied." Hauptners Knecht sieht Schleinig zuerst über' den Hügel herkommen. Er hat schon die ganze Zeit auf ihn ge= wartet. ,, Der Förster kommt," ruft er seinem Herrn zu. Hat es Hauptner nicht gehört? Er adert seine Furche weiter. Nur einen furzen Seitenblick wirft er über das Feld. Das Stück, das noch übrig ist, ist nicht mehr groß. Schleinitz ist heran und tritt dicht vor den Bauern. Läge ein Stein dort, wo der Förster steht, es würde Hauptner geradesowenig gefümmert haben.„ Hü!" Fünf, sechs, zehn Schritte läuft der Förster nebenher. Zorn steigt ihm in das Gesicht.„ Hauptner!" Ein verächtlicher Seitenblid. Hü!" Schleinitz springt vor die Pferde und faßt in die Zügel. Lassen Sie die Pferde los!" Ich verbiete Ihnen, hier zu adern!"„ Die Pferde loslassen!" ,, Nein!" ,, Die Pferde loslassen!" Die Peitsche schwingt hoch. Der Bauer holt weit aus. - Aus dem neuen Bauernroman ,, Um Mannesehre".. Verlag C.Bertelsmann, Gütersloh. Preis gebunden 4,40 RM. Erhältlich in allen Buchhandlungen. * ,, Der Hessenkalender" des Hessischen Verkehrs- Verbandes Darmstadt für das Jahr 1933 ist erschienen. Die oberhessische Bäuerin, sein ausdruckvolles Titelbild, fällt im Schaufenster jeder guten Buchhandlung auf. Der Kalender bringt wieder eine stattliche Reihe Bilder von kaum bekannten reizvollen Ausschnitten aus unserer engeren Heimat; bekannte Motive zeigt er in neuer Ansicht. Landschaftsaufnahmen wechseln mit Darstellung alter und neuer Bauten und Denkmäler. Die schöne Rechtzeitig zu den Herbst- und Winterfestlichkeiten erschien dieses Büchlein, welches schätzenswerte Dienste leistet und zu empfehlen ist. Der Verfasser hat, übersichtlich geordnet, eine Anzahl Toaste und Reden zu Jubiläums-, Vereins- und öffentlichen Festlichkeiten zusammengestellt. Unser Hausarzt. Diese Monatsschrift für Gesundheitspflege bringt in ihrem neuesten Heft u. a.: Uralter Heilturen im neuen Gewande. Wagen Sie anders auszusehen! Es ist die ,, Elegante Welt", die Ihnen das zuruft. In dem soeben erschienenen neuesten Heft Nr. 23 der Eleganten Welt( Verlag Dr. Selle- Eysler A.-G., Berlin GO 16) wird Ihnen der Weg dazu gewiesen, wie Sie Ihrem Anzug eine persönlide Note geben können. Hammel auf besondere Art. Einige Ginige delikate Rezepte, die auch dem verwöhntesten Gaumen gerecht werden, bringt das neue Heft der„, Gartenlaube". Englands Verlegenheiten Jrlands Gelegenheiten! Eine spannende Artikelreihe über das dramatische Auf und Ab der irischen Freiheits- Bewegung erscheint in der neuen Woche". Der unvergeßliche Flieger. Dem Andenken des deutschen Kampffliegers Manfred von Richthofen, der im April 1918 nah seinem 80. Lufisieg hinter den englisden Linien den Fliegertod starb, widmet die Münchner Illustrierte" in ihrer neuen Nummer eindrudsvolle Seiten. ,, Schicksale der Wittelsbacher". Der Königl. bayerische Kämmerer a. D., Theodor Freiherr von Cramer- Klett, ehem. Reichsrat der Krone Bayerns, berichtet als Augenzeuge und hervorragendes Mitglied der Münchener Hofgesellschaft vom Leben und Wirken der letzten bayerischen Herrscher in der ,, Neuen J. 3." Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. des 2. Janu in der erga haltene Er für Wahlve len bis zun Auf Gr am Freitag ler in feine der in eine nisterpräfide eine Regel Aus de Hitler das fidh beanip Die n Landtag ei rung dara einen Gese Konzerne u Breisbildun In der Cecil eine lang nahm weitgehend Gleichbere Das i einigen gen über d Dom 17. 2 werden. Die S lommenden den Meinu haft und frattion and Reichsta hin ausgeip Dem 6. 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