mar, 971.9 Bejtehen in Alte delte, um fich damit urch die vorbildli aboratorien und ih er Erfolg befchieden Denzahl zum Ausdr jedem Interesente vorbildliche Aus t. Bandes: und Komm der baugewerbli n der große Umfan re 1931 aufgezeidme hränkt werden müg anz zu vernichten, d umal einwandfrei e öffentlichen Baube lliger noch beffer fin nes unbekannten Sol erlagsanstalt Baner fart. 1,- RM. G für seine Kamerade hrieben, schildert un Tes. ürgermeister Dedi 1,25. Durch das neu eine umfassende Re Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüderbung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert 15. Jahrg. Rolitische Rundschau. Der Reichspräsident v. Hindenburg hielt am Donnerstag: Bend für sämtliche deutschen Rundfunksender eine Ansprache iber Sinn und Ziel seiner Kandidatur. Wie die Berliner Zeitungen melden, hat Reichspräsident Down Hindenburg am Donnerstagabend nicht persönlich im Rundunt gesprochen; seine Rede wurde vielmehr vermittels Schallplatten auf alle deutschen Rundfunksender übertragen. Reichspräsident von Hindenburg empfing am Mittwoch time Anzahl von Studenten, an die er die Mahnung richtete, daran mitzuwirken, daß der Geist an den deutschen Hochschulen on parteipolitischen Einflüssen fernbleibe. In der Zeit vom 1. Januar bis zum 1. März 1932 sind von Den Dienststellen der Reichswehr insgesamt 63 fommunistische is für alle in Trop Zerſegungsversuche, in den meisten Fällen durch Flugblattverndigkeit ist. In über Bändchen die umfang Ichgesetzes( Reichsaus 3. tionale Monatsfchri Verlag F. Harnisch& Es enthält interessant ten über die Anwen Tuberkulose in de tostenlos. „ Eleganten Welt EN 18), das foebe e Orientierung übe fo rigoros mit allen hatte. Gedächtnis Goethes ,, Woche" den Haup Woche", die man ersten Borboten d nderes Interelle fü chöner Modelle zeigt jetzt im 50. Jubi gt interesante Bei Hausfrau wertvolle f. u. f. privilegie war der Erfinder des childert ,, Die Garten erschütternde Darte ert als Strafgefange Illustrierte Zeitung of. Krieg, der Leita inchen, bekannt dur befindet sich auge dition in Südamerik teilung, gemeldet worden. Die Vorarbeiten in den Reichsministerien für den neuen Etat 1932 33 find so weit fertiggestellt, daß nach dem 13. März mit dem Beginn der Chefbesprechungen im Kabinett gerechnet Dird. Neue Besoldungstürzungen sind nicht beabsichtigt. Aristide Briand ist am Dienstagmittag in seiner Pariser Wohnung, turz vor Vollendung des siebzigsten Lebensjahres, gestorben. Er ist dem Herzleiden erlegen, das ihn bereits im bergangenen Jahre wiederholt aufs Krantenlager geworfen hatte. Während die offiziellen Reparationsverhandlungen auf Grund einer Vereinbarung zwischen Berlin, Paris und London auf den Monat Juni hinausgeschoben worden sind, sind anscheinend inoffizielle Besprechungen über die Tributfrage seit kurzem pieder in Gang gekommen. Der Allgemeine Ausschuß der außerordentlichen Vollverjannmlung des Völkerbundes in Genf trat am Freitagvormittag jusammen, um die große vom Präsidium ausgearbeitete endgültige Entschließung über den japanisch- chinesischen Streitfall durchzuberaten. ,, Times" erklärt, daß die Franzosen eine französisch- englische Front gegen Deutschlands Ansprüche in Lausanne und gegen die Abänderung der Verträge anstreben. Die polnische Regierung hat der in Warschau weilenden deutschen Wirtschaftsdelegation einen detaillierten Vorschlag zur Gesamtregelung der deutsch- polnischen Wirtschaftsbeziehungen Do rgelegt. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 12. März 1932 Im Zusammenhang mit den neuen Bombenfunden in der Pfalz nahm die Kriminalpolizei, unterstützt durch Schutzpolizeibeamte, in den Wohnungen einer Reihe Kaiserlauterner Nationalsozialisten Haussuchungen vor. Die Durchsuchungen verliefen ergebnislos. Am Mittwoch sind zwei polnische Kanonenboote in den Danziger Hafen eingelaufen. Die Stadt Jdar hat Adolf Hitler zum Ehrenbürger ernannt. Der Staatsgerichtshof wird sich am kommenden Montag mit der Klage der deutschnationalen Fraktion des Preußischen Landtags auf Ungültigkeitserklärung der Ersten preußischen Sparverordnung vom 12. September 1931 zu beschäftigen haben. Der bisher für die württembergischen Landtagswahlen ge= nannte Wahltermin, des 10. April, wird kaum mehr in Frage kommen. Wie verlautet, ist der 17. oder der 24. April für die württembergischen Landtagswahlen in Aussicht genommen worden. Vom 7. bis 10. März hat im polnischen Außenministerium eine Konferenz sämtlicher polnischer Gesandter der Donauländer stattgefunden, an der die Gesandten aus Prag, Belgrad, Wien, Budapest, Bukarest und Sofia teilnahmen. Eine umfangreiche Handelsdelegation der Sowjetunion verhandelt seit einigen Tagen in Rom über die Erneuerung des italienisch- russischen Handelsabkommens. Wie aus Kowno gemeldet wird, wurde der frühere Diktator Woldemaras am Mittwochmorgen in seinem Hotelzimmer verhaftet. Die Anerkennung der Mandschurei durch Japan ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Eine Wahlmache? die Der Vorsitzende des Verbandes preußischer Polizeibeamten, dessen Mitglied der unter dem Verdacht des Hochverrats verhaftete Poilzeiwachtmeister Schulz- Briesen ist und bei dem gleichfalls verhaftete Braut des Beamten Gertrud Müller in Stellung war, der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Schrader, hat dem ,, Lokalanzeiger" auf Anfrage mitgeteilt, daß seiner Ansicht nach von Hochverrat niemals die Rede sein könne. Es gebe bei der preußischen Polizei keine Geheimnisse, die verraten werden könnten. Alle Einzelheiten über Zahl, Bewaffnung und Ausrüstung der Beamten, über die Polizeikasernen und Reviere seien genau bekannt. Er, Schrader, neige der Ansicht zu, daß es sich bei der Angelegenheit um eine Wahlmache handele. Deutsche Bergleute erzählen von Gowjetrußland. Sie sind geheilt! Für ein Kilo Butter muß man beinahe drei Schichten arbeiten! Aus Aachen wird der Essener Allg. 3tg. geschrieben: Gefahr im Osten das ist das Thema unserer Tage. Viele Warner stehen auf, die uns von den Zuständen in dem von entinischen Salzfümpanjeren Kommunisten Hochgepriesenen Sowjetstaat berichten, ind wir haben manchmal das Gefühl: Ob es denn wirklich so er Illustrierten"( Nr. hlimm ist, wie die uns da, die es auch nur vom Hörensagen bisen, glauben machen wollen? Da ist es unendlich aufschlußtench, einmal drei Männern gegenüberzustehen, die vier Motate da gelebt und gearbeitet haben, die hingezogen waren, peil man ihnen ein Paradies verhieß und die eine Hölle fanDen. Sie sind heilfroh, daß sie wieder in der Heimat sind, obwahl sie der viermonatige Aufenthalt in Rußland ihr ganzes bab und Gut gekostet hat. Als sie hinauszogen, verkauften sie Klein in Gießen e. V. Gießen Singerbundes. 1932, abends 8 h eriität ERT Dr. Temesvary. pnagel- Frantfurt a Gießen( Cello); endelssohn, Schubert für Altfolo, Männer Cello- Konzert mit D Schubert. von der Klavierniel 2. Play 1,50 RM ieder zahlen auf da es Ausweises die sa Bigten Karten alsbald ihre Möbel, um das Reisegeld zusammenzubekommen, sie gaben alle drei eine gute Arbeitsstelle bei der Grube Karl exander in Baesweiler( im Wurmrevier) auf, weil ihnen dt Stunden zu viel waren, und weil sie meinten, schlechter als iwr hier könne es drüben nicht sein. So fuhren sie denn am 29. September vorigen Jahres mit hen Familien- jeder von ihnen hat drei Kinder hinüber zu der sowjetrussischen Grube Amerikanka. Sie fanden dort Car einen gesetzlichen Sechsstundentag, aber auch einen Akkordolhn, der im Verhältnis zu den Lebenskosten so gering war, daß non acht, zehn und zwölf Stunden arbeiten muß, um einigernaßen sein Leben fristen zu können. Durchschnittlich erreichte nan so einen Lohn von drei Rubel je Schicht. Wieviel das beer ausmacht, ersieht man daraus, daß ein Kilo Butter, nicht, Die man ihnen hier versprach, einen Rubel kostete, sondern auf Bezugsscheine mit 4,15 Rubel bezahlt werden mußte. Dabei erichte das zugestandene Quantum für mehrköpfige Familien tigt einmal aus, Butter im freien Handel aber kostete bis zu Tier, Mufitalienhandlat Rubel das Kilo, so daß man also beinahe drei Schichten der Kasse. Köln. 1932. tliche, Rechtswiffenf ur beiten muß, um ein Kilo Butter zu verdienen. - Einer der Männer sagt, die Wohnungen drei Zimmer in einer Hütte aus Lehm und Kalk- seien, wenn man bedenkt, daj die Grube mitten in der Steppe liegt, erträglich gewesen, aber seine Frau ruft dazwischen, und der Mann muß es be= tätigen, daß unsere vielgeschmähten Obdachlosenbaracken dagegen 30 ben seien. Ueberhaupt müsse man darüber vielleicht alles reiten, lebten zum Teil in wahren Erdhöhlen, es sei für sie Handelslehreritud nit anderen Augen ansehen. Die Russen, die auf Amerikanka Semester) und Phil April. Die Einjarei Das Vorlesungsverzei at gegen Einfendung gen werden. wohl über als unter der Erde. Wenn so beide schuften, könne es allenfalls zu den primitivsten Lebensbedürfnissen dieser Menschen reichen. Und was nun das System angehe, so merke man von der Gleichheit und Gleichberechtigung aller sehr wenig. ,, 300 Menschen gibt es auf Amerikanka, die schusten müssen," sagt einer der Bergleute ,,, alle anderen von der fast 2000 Mann starken Belegschaft haben irgendein Pöstchen als Aufseher oder weiß Gott was. Die Bürokratie ist in diesem gesegneten Land ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lotal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Plag vorschriften ohne Verbindlichkeit Bei Wiederholung Rabatt Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 10 Die Offenlegung der Einheitswerte. Eine neue Verordnung. Die Zustellung der Einheitswertbescheide ist für den gesamten Grundbesitz künftighin grundsäßlich durch Dffenlegung der Einheitswerte ersetzt worden. Diese bereits in der Notverordnung vom 1. Dezember 1930 angekündigte Maßnahme rechtfertigt die Reichsregierung mit Verwaltungsersparnissen; denn durch die beabsichtigte Offenlegung der Einheitswerte würden in Zukunft an Stelle von 10,6 Millionen Einheitswertbescheiden nur noch 1,6 Millionen Bescheide zuzustellen sein. Der Zentralverband Deutscher Haus- und Grundbesitzervereine hat gegen die Offenlegung der Einheitswerte ernste Bedenken erhoben, insbesondere deshalb, weil bei der bloßen Dffenlegung trotz weitgehender Aufklärung unzählige Eigentümer es versäumen werden, die ermittelten Einheitswerte zu prüfen und sich nötigenfalls fristgerecht des Rechtsmitteln des Einspruchs zu bedienen. Bislang wurde nämlich den Steuerpflichtigen nach der Veranlagung nicht nur ein schriftlicher Bescheid zugestellt, sondern in diesem Bescheid zugleich eine Belehrung erteilt, welches Rechtsmittel zulässig ist und binnen welcher Frist und bei welcher Behörde es einzulegen ist. Fehlte die Rechtsmittelbelehrung im Feststellungsbescheid, so wurde die Rechtsmittelfrist nicht in Lauf gesetzt Diese Rechtsgarantien kommen nach der ,, Verordnung über die Offen legung der Einheitswerte 1931" vom 29 Januar 1932 fust ganz in Wegfall. Die neue Verordnung bestimmt, daß offengelegt werden die auf den Hauptfeststellungszeitpunkt festgestellten Einheitswerte 1. der landwirtschaftlichen, forstwirtschaftlichen und gärtnerischen( Weinbau-) Betriebe einschließlich der entsprechenden Betriebsgrundstücke, 2. der Grundstücke einschließlich der entsprechenden Betriebsgrundstücke. Von der Offenlegung sind ausgenommen: 1. Einheitswerte, die bei Fertigstellung der Offenlegungsliste noch nicht festgestellt worden sind( in der Regel die restlichen 10 bis 20 vom Hundert der Fälle), 2. Einheitswerte, die vorläufig festgestellt worden sind, 3. Einheitswerte, die durch Nachfeststellung oder Neufeststellung, durch Berichtigungsfeststellung ocer Rechtsmittelentscheidung festgestellt worden sind. Die Dffenlegungsliste soll enthalten: 1. die Bezeichnung des Grundbesizes( in der Regel ge= meindeweise in der Reihenfolge der Einheitswertbogen), 2, die Bezeichnung des Eigentümers( bei Miteigentümern auch die Anteile), 3. die Einheitswerte, 4. die wichtigsten Bewertungsmerkmale, 5. falls sich die wirtschaftliche Einheit des Grundbesitzes über mehrere Gemeinden erstreckt: die Zerlegungsanteile der einzelnen Gemeinden, 6. bei Betriebsgrundstücken die Bezeichnung des gewerblichen Betriebs, zu dem das Betriebsgrundstück gehört, 7. eine Belehrung darüber, welche Rechtswirkungen die Offenlegung hat, insbesondere welche Rechtsmittel zulässig sind u. binnen welcher Frist u. bei welcher Behörde sie einzulegen sind. Die Offenlegungsliste wird in den Diensträumen des der Volksherrschaft viel, viel schlimmer als in dem kapitalistischen Finanzamts während der Dienſtſtunden offengelegt. Außer Deutschland." Viele deutschen Familien, die meistens aus dem Wurmrevier, viele aber auch aus dem Ruhrgebiet, sind schon durch die Versprechungen kommunistischer Führer nach dort gelodt worden, aber die meisten, die es irgendmöglich machen konnten, sind bereits wieder zurückgekehrt. Von 130 Familien, die im Jahre 1930 auswanderten, sind jetzt noch ganze 26 da! Und auch von den dreißig Partieen( 27 Familien und drei Junggesellen), die am 29. September 1931 abreisten, sind vier Familien die drei aus Baesweiler und eine Familie aus Hamm fürzlich im Februar wieder in der Heimat angekommen. Ja, von dem letzten Transport, der noch einen Monat später, am 29. Oftober, abging und zehn Familien umfaßte, sind schon am 11. Januar vier wieder heimgekehrt. Wenn der Prozentsatz der Geflohenen so groß ist, dann verfangen die verleumderischen Behauptungen der kommunistischen Presse, die Heimgekehrten seien wegen ihrer Faulheit oder aus anderen Gründen ausgewiesen worden, wirklich nicht mehr. Man muß die Frauen dieser Männer hören. ,, Es war so schlimm", sagte die eine, ,, daß ich nahezu daran war, mit allem ein Ende zu machen. Die Uhr und das letzte Besitztum haben wir verkauft, nur um das Geld für die Heimreise zusammenbekommen zu können." ,, Ich war ein überzeugtes Parteimitglied, als ich hinauszog," sagt der Mann ,,, jezt bin ich geheilt." Und nun soll im Frühjahr ein neuer Transport von vierzig deutschen Familien nach Rußland gehen. Nicht die schlechtesten! Alles junge, kräftige Kerle suchen sie sich aus, die auch hier als Arbeiter immer noch gerne gesehen werden, Menschen, die alles auf eine Karte setzen, weil sie glauben, drüben das Ziel ihrer Träume erreichen zu können. Jeder, der sich anwerber lassen will, sezze sich erst einmal eine Stunde zu den drei Bergleuten von Baesweiler und höre ihre Erzählungen, ich glaube, da wird el bstverständlich, daß auch die Frau auf der Grube arbeite, so-| ihm die Lust vergangen sein! dem sollen in den Diensträumen der Gemeindevorstände wäh rend der Dienststunden diejenigen Teile der Offenlegungsliste offengelegt werden, die den in der Gemeinde liegenden Grundbesitz betreffen. Dies gilt auch für diejenigen Gemeinden, in denen sich der Sig eines Finanzamts befindet; Ausnahmen hiervon kann der Präsident des Landesfinanzamts zulassen.& r= streckt sich die wirtschaftliche Einheit des Grundbesitzes über mehrere Gemeinden, so erfolgt die Offenlegung in der Gemeinde, in deren Bezirk sich der wertvollste Teil befindet. Die Offenlegungsfrist beträgt einen Monat. Den Beginn der Offenlegungsfrist bestimmt der Vorsteher des Finanzamts. Die Einheitswerte können offengelegt werden, sobald der weitaus größte Teil der Einheitswerte( etwa 80 bis yo vom Hundert der Einheitswerte) festgestellt ist. Das Finanzamt gibt öffentlich bekannt, wann die Offenlegungsfrist beginnt und wann die Frist endigt, ferner wo die Dffenlegungslisten eingesehen werden können und welche Rechtswirkungen die Offenlegung hat, insbesondere welche Rechtsmittel zulässig sind und binnen welcher Frist und bei welcher Behörde sie einzulegen sind. Soweit Einheitswerte festgestellt werden, die nicht in die Offenlegungsliste aufgenommen werden, werden den Steuerpflichtigen schriftliche Feststellungsbescheide erteilt. Wird der Einheitswert des Grundbesitzes eines Steuerpflichtigen nicht in die Offenlegungsliste eingetragen, weil bei Fertigstellung der Offenlegungsliste der Einheitswert noch nicht oder noch nicht endgültig festgestellt ist, so teilt das Finanzamt dies Steuerpflichtigen vor Beginn der Offenlegungsfrist mit. Die Mitteilung enthält auch einen Hinweis darauf, daß dem Steuerpflichtigen über die Feststellung des Einheitswerts für seinen Grundbesitz ein besonderer Feststellungsbescheid zugehen wird. die Soweit Einheitswerte festgestellt werden, dein in die Nr. 10 Samstag, Samstag, den 12. März 1932. Dffenlegungsliste aufgenommen werden, erhalten die Steuerpflichtigen besondere Mitteilungen nur in Ausnahmefällen. Wenn der Eigentümer des Grundbesitzes bei Beginn der Dffenlegungsfrist seinen Wohnsiz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt weder am Tiße des Finanzamts noch in der Ge meinde hat, in der die Offenlegung stattfindet, so hat ihm das Belegenheitsfinanzamt bis zum Ablauf der Offenlegungsfrist den seinen Grundbesitz betreffenden Inhalt der Offenlegungs liste mitzuteilen. Der Präsident des Landesfinanzamts kann die Mitteilung des Einheitswerts auch für den Fall vorschrei ben, daß der Eigentümer zwar in der Gemeinde, in der das Belegenheitsfinanzamt seinen Sitz hat, aber außerhalb des Bezirks des Belegenheitsfinanzamts wohnt. Die Mitteilung ce schieht schriftlich. In den Fällen, in denen zu einem gewerb lichen Betrieb Grundbesitz gehört und der Einheitswert Grundbesitzes in der Offenlegungsliste verzeichnet ist, kann der Bescheid über den Einheitswert des gewerblichen Betriebs schon vor der Dffenlegung bekanntgegeben werden. gilt für die Bekanntgabe des Vermögenssteuerbescheides, wenn zum Gesamtvermögen Grundbesitz gehört des Entsprechendes „ Gießener Zeitung" Hat der Steuerpflichtige nach dem Ablauf der Rechtsmittelfrist ein Rechtsmittel eingelegt, das sich gegen einen offengelegten Einheitswert richtet, so ist, falls der Steuerpflichtige über den festgestellten Einheitswert eine besondere Benachrichtigung nicht erhalten hat, die Frage der Nachsicht in wohlwol dann, wenn cer lender Weise zu prüfen Dies gilt auch Steuerpflichtige in Unkenntnis über die Rechtswirkungen der Offenlegung Einspruch gegen die Feststellung des Einheitsnach Empfang des werts erst innerhalb eines Monats Steuerbescheides einlegt; die Vorschriften des§ 87 Abs. 2, 5 der Reichsabgabenordnung finden keine Anwendung. Die Vorschriften dieser Verordnung gelten nur für den Hauptfeststellungszeitraum, für den die nach dem Stande vom 1. Januar 1931 festgestellten Einheitswerte maßgebend sind. Gegenüber dem Verordnungsentwurf enthält die nene Verordnung nicht unerhebliche Verbesserungen, die auf die Vorschläge des Zentralverbandes zurückzuführen sind. Dennoch bleibt die Dffenlegung der Einheitswerte unter Verzicht auf Einheitswertbescheide außerordentlich bedenklich und dürfte sich kaum bewähren. Sozialdemokratische ,, Arbeitsbeschaffung". Auf Kosten des Althausbesizes Förderung des Kleinwohnungsbaues. Die Versuche, die ungeheure Arbeitslosigkeit zu überwinden oder wenigstens zu vermindern, haben bislang zu keinem positiven Ergebnis geführt, sind letzten Endes nur geeignet, die Auswirkungen der Erwerbslosigkeit in politischer und sittlicher Hinsicht abzuschwächen. Auch die Reichsregierung, die bislang versäumt hat, dem Hausbesitz zur Wiederinstandsetzung des Altwohnraums durch erhöhte Senkung der Hanszinssteuer Mittel zur Verfügung zu stellen, ist mittlerweile zu dem Schluß gekommen, daß die Arbeitslosigkeit, die Ende Januar d. J. erstmalig die Sechsmillionengrenze überschritt, nur auf organischem Wege und nicht mit mechanischen Mitteln über wunden werden kann. In den letzten Kabinettsberatungen wurden die von amtlicher und privater Seite ausgearbeiteten Arbeitsbeschaffungspläne bereits eingehenden Erörterungen iazinssteuer gerade zu jenen Steuerarten zählt, die einzuführen besser unterblieben wäre. Auch Ministerialdirektor Dr. Brecht hat erst kürzlich im Zusammenhang mit der Reparationen ähn liches gesagt. terzogen. Zahlreiche Pläne, die die Verminderung der Erwerbslosig keit durch Arbeitsbeschaffung zum Ziele haben, sind in den letzten Monaten und den letzten Wochen an die Deffentlichkeit gelangt; doch nur wenige erscheinen zur Durchführung geeignet. Die meisten sind nichts anderes als Vorschläge inflationistischer Maßnahmen, deren Durchführung nur eine Scheinkonjunktur, aber keine organische Ueberwindung der Arbeitslosigkeit herbei führen würde. Ueberdies können wir uns eine zweite Inflation nicht leisten. Reichsregierung und Reichsbank, vor allem Reichs: bankpräsident Dr. Luther, sind auch nicht gewillt, unsere Wäh rung einer neuen Entwertung preiszugeben. Das ist gut so! Denn es ist ein großer, allerdings weit verbreiteter Irrtum, zu glauben, daß eine neue Geldentwertung, sei es durch Notendruck, sei es durch Devalvation, unserer Wirtschaft nachhal tigen Auftrieb geben könnte. Zutreffend ist aber ohne Zweifel, daß die Geldbeschaffung für die Wiedereinschaltung der Millionen Erwerbslosen in den Arbeitsprozeß das Wichtigste, die Voraussetzung ist. Großes könnte aber schon durch Befreiung der Privatwirtschaft von dem auf ihr lastenden Steuerüberdruck und von der Unsicherheit, ob es morgen überhaupt noch möglich sein wird, eingegangene Verpflichtungen zu erfüllen, erhofft werden. Doch der politische Widerstand ist zu groß. Klar geht dies aus den von der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion im Reichstag kürzlich eingebrachten Initiativanträgen zur Arbeitsbeschaffung und Förderung des Kleinwohnungsbaues sowie zur Umgestaltung des Geldentwertungsausgleichs bei bebauten Grundstücken hervor. Freundschaftsdienste kann der private Hansbesitz von den Sozialdemokraten nicht erwarten, und erwartet sie auch nicht. Was er aber trotz aller Gegnerschaft von ihnen erhoffen konnte, war wirtschaftliche Vernunft und praktischer Sinn für die Wirtschaft belebende Maßnahmen. Doch weit gefehlt! Scheinbar haben sie immer noch nicht erkannt, daß die Hauszinssteuer schon seit langem abbaureif ist, daß die Haus Rolli, der Stürmer. Roman von Falk Heldburg. ( 10. Fortsetzung.) Was bedeutet das alles? Am Morgen war er nicht zu er= reichen gewesen. Er war auch am Nachmittag nicht an den Apparat gekommen. Und jetzt ließ er sie warten, rücksichtslos. Dabei wollte er heute abend abreisen! Sie wurde nicht flug daraus, Es war halb neun. Da klingelte das Telephon. Ein freudiger Schreck durchzudte sie: das mußte er sein. Doch es meldete sich der Concièrge. Wer will mich sprechen?" fragte Maria ungläubig. Der Pförtner wiederholte den Namen. Ich lasse bitten." Gie trat vor den Spiegel, ordnete sich das Haar, puderte [ ich. Eine scharfe Falte grub sich um den Mund. Sie lächelte traurig. Dann machte sie eine abschließende Handbewegung. Es flopste. Bitte. Die Tür wurde geöffnet. Direktor Kornberg trat ein. Seine Augen glühten unter buschigen Augenbrauen. Seine Hand, die den Hut hielt, zitterte leise. Guten Abend, Maria," sagte er. Sie lächelte schwach. ,, Guten Abend." Sie gab ihm die Hand, die er langsam an die Lippen führte. ,, Sie sehen mich überrascht." " Maria," sagte er ernst. Ich bin kein Mann der vielen Worte. Ich bin auf dem Wege nach London, wo ich eine wich tige Besprechung habe." Sie sah ihn fragend an. Er fuhr sich mit der Hand über die Augen. Die Sozialdemokraten faseln aber noch immer von Entwertungsgewinnen des Hausbesitzes, die noch nicht restlos erfaßt müßten. Ihnen worden seien, die noch ausgeschöpft werden scheint immer noch nicht bekannt zu sein, daß der Hausbesitz gegenwärtig achtmal so viel an Steuern aufbringt wie vor dem Kriege. Sie wollen es auch nicht wissen! Das paßt nicht in ihren Kram. Denn sie versuchen schon wieder, dem Hausbesitz den schwer erkämpften Abbau der Hauszinssteuer und die Vorteile der Ablösung der Hauszinsstener streitig zu machen. Un Stelle der Hauszinssteuer soll nach dem sozialdemokratischen Initiativantrag eine Rentenschuld treten, und zwar auf die Dauer von 20 Jahren und in Höhe von 5 Prozent des Kapitalgewinns ,,, der durch die Entschuldung des Hausbesizes unter Berücksichtigung der Aufwertungsgesetzgebung gegenüber dem Stande der grundbuchlichen Belastung vom 31. Dezember 1918 erzielt worden ist" Diese Rentenbelastung soll jährlich mindestens das Jahresaufkommen der Hauszinssteuer erbringen. „ Ich wußte, daß Sie in Paris waren. Ich wußte auch, warum!" Maria errötete und wollte etwas sagen. ,, Bitte," sagte er leise, aber eindringlich, lassen Sie mich erst ausreden. Sehen Sie, ich wußte, warum Sie hier waren. Und der Gedanke quälte mich. Maria, Sie wissen, wie ich Sie fchäße. Ich machte den Umweg über Paris. In einer Stunde startet das Nachtflugzeug nach London. Ich habe zwei Plätze In der Zeit vom 1. April 1932 bis zum 31. März 1935 soll sie jedoch mit dem Sechsfachen der jährlichen Rentenschuld abgelöst werden können. Das laufende Aufkommen aus der Rentenschuld im Rechnungsjahre 1932 soll verwandt werden: in Höhe von 800 Millionen RM. zur Deckung des allgemeinen Finanzbedarfes der Länder und Gemeinden und in Höhe von 200 Millionen RM für die kommunale Umschuldung und für die von den Gemeinden übernommenen Bürgschafts- und Anleiheverpflichtungen, die zur Förderung des Wohnungsbaues übernommen sind. Der Rest aus dem Rentenschuldaufkommen soll dem Kleinwohnungsbau zugeführt werden, für den nach dem sozialdemokratischen Initiativantrag auch die Rückflüsse aus den Hauszinssteuerhypotheken, die Erträge einer Reichsfluchtsteuer und zwei Drittel des Ertrages einer Reichsanleihe für Arbeits: beschaffung verwandt werden sollen. Aus der Begebung von Reichsschaganweisungen sollen schließlich noch 250 Millionen für Zwischenkredite zur Bevorschussung zugesagter Hypotheken beschafft werden. Die sozialdemokratische Reichstagsfraktion glaubt, mit diesen Vorschlägen den Stein des Weisen gefunden zu haben Merkwürdig ist es, daß die beider: Initiativanträge keinen neuen Gedanken aufweisen. Der Gedanke, statt der Haus: zinssteuer eine ablösbare Rentenschuld einzuführen, ist bereits im Jahre 1926 vom Präsidenten des Deutschen Städtetages, Dr. Mulert, eifrig propagiert worden. Die Durchführung des Mulertschen Projektes ist aber erfreulicherweise unterblie ben, obwohl sich Sozialdemokraten, Bodenreformer, Mietervereinler und andere linksgerichtete Herren sehr warm für sie einsetzreservieren lassen. Ich kann keine schönen Worte machen. Ich frage Sie jetzt zum letztenmal: Wollen Sie meine Frau werden?" Maria drehte sich wortlos um und ging ans Fenster. Tausend und aber Tausend Lichter glühten durch das weiche Zwielicht der Märznacht. Brausend drang der Rhythmus der Weltstadt herauf. In endloser Kette glitten die Kraftwagen dahin, schwerfällig brummten die Autobusse. Wie verloren fladerte Seine Hand, die den Hut hielt, zitterte leise. ,, Guten Abend, Marie," jagte er. ten. Diesen alten Ladenhüter haben nun die Herren sozialde der mokratischen Abgeordneten für die Wiederankurbelung obwohl das Gute so naheliegt! Bauwirtschaft ausgesucht, Die Sozialdemokraten hüten sich, einen Vorschlag, der von Handwerk und Hausbesitz ausgeht, zu unterstützen, auch dann, wenn hunderttausende erwerbsloser Bauarbeiter beschäf tigt werden könnten. Sonst würden sie sich, ebenso wie der Hausbesis, mit der in der Vierten Notverordnung vom 8. De zember 1931 vorgenommenen Endregelung der Hauszinssteuer abfinden, würden aber mit allem Nachdruck verlangen, daß die Hauszinssteuer im Rechnungsjahr 1932 über 20 Prozent hinaus zum Zwecke der Wiederankurbelung der Banwirtschaft durch Instandsetzung des Altwohnraums gesenkt wird. Vorschlag im Rahmen der Möglichkeit. Ihn durchzuführen, follte sich die Reichsregierung endlich zur Aufgabe machen. Das ist ein Aufgabe der Reichsregierung muß es aber auch sein, die Annahme der sozialdemokratischen Initiativanträge und damit die nochmalige 11mgestaltung der Hauszinssteuer zu verhindern. Im Interesse der Sicherheit der gesamten Grundstückswirt schaft, insbesondere des Realkredits, ist es notwendig, daß sich die Reichsregierung in einer öffentlichen Erklärung von den so zialistischen Plänen distanziert. Sie muß jenen Herren klipp und klar sagen, daß für derartige Experimente in der Woh nungswirtschaft kein Raum ist. Denn auf die Dauer ist es unerträglich, daß Hausbesitz und Realkredit immer schweren Gefahren und neuen Erschütterungen ausgesetzt werden. Solange dies nicht aufhört, wird die im Interesse der Länder lie gende Ablösung der Hauszinssteuer nicht in Gang kommen, werden die Länder nicht zuletzt die Geschädigten sein. Die Reichs regierung sollte endlich Klarheit schaffen, damit das Vertrauen im Hausbesig wiederkehrt. Sie erwiese sich damit selbst einen großen Dienst. wieder Starte Zunahme der Wohlfahrtserwerbslosen in den Landkreisen. In den deutschen Landkreisen hat die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen weiter erheblich zugenommen. Anfang Februar 1932 wurden in den Landkreisen 655 000 Wohlfahrtserwerbs lose unterstützt. Gegenüber dem Vorjahr( 325 400) bedeutet das eine Steigerung von 101,2 Prozent, gegenüber dem Vormonat ( 584 500) von 12,1 Prozent. Diese Zunahme übertrifft noch die Steigerung in den städtischen Bezirksfürsorgeverbänden, die sich gegenüber dem Vorjahr auf 91,7 Prozent, gegenüber dem Vormonat auf 8,1 Prozent beläuft. 3um Go roch nicht d Singen. Können coldedhte Fre ie geworden sebegt von G nnen wie e Sergnügunge Freuden eine en Tanzfale Der Sinnenta Jit es w Die Zahlen zeigen, daß auch in den ländlichen Bezirksfürsorgeverbänden die Fürsorgelast für Wohlfahrtserwerbslose ein Ausmaß erreicht hat, das erneute und über die bisherigen Unterstützungsmittel erheblich hinausgreifende Finanzmaßnahmen des Reiches für die Bezirksfürsorgeverbände dringend notwendig macht. Schon jetzt ist in einer Anzahl von Landkreisen die Not so groß, daß um die Unterstützungen für die Wohlfahrtserwerbslosen sicher zu stellen andere gesetzliche und sonstige Verpflichtungen nicht mehr erfüllt werden können. 47. Balneologentongreß in Bad Salzuflen. Die Balneologische Gesellschaft in Berlin veranstaltet ihren 47. Balneologenfongreß vom 6. bis 10. April 1932 in Bad Salzuflen. Der Kongreß befaßt sich in der Hauptsache mit dem Thema: Die Bedeutung der Kohlensäure in der Kurortbehand lung der Herzfrankheiten. Im Anschluß an eine Beschreibung der Geologie des Wesergebietes wird die Bildung der Kohlensäure im Erdinnern, ihr Zustand in den Mineralwässern und Nachweis in den Quellen geschildert. Daran schließen sich Vorträge über die Einwirkung der Kohlensäure auf den gesunden und franken Organismus sowie die Bedeutung der kohlensäurehaltigen Bäder in der Behandlung der Kreislauforgane. Einige Vorträge befassen sich mit der sozialen Bäderfürsorge der Herzkrankheiten. Gelegentlich des Kongresses findet eine Be sichtigung der Nachbarkurorte Bad Meinberg und Bad Degnhausen statt, wobei der Teutoburger Wald mit dem Hermanns denkmal und den Externsteinen besucht werden. Nähere Aus kunft erteilt der Generalsekretär Dr. May Hirsch, Berlin W 35, Steglitzerstraße 66. am Himmel ein Licht. Propellersurren drang hernieder. Irgendwo pfiff eine Lokomotive. Schweigend itanden die beiden Menschen. Die Minuten zogen dahin, wie dunkle Vögel mit schwerem Flügelschlag. Dann wandte sich Maria um. Sie war bleich, und ein Zittern war in ihrer Stimme, als fie antwortete: ,, Ich will Ihre Frau werden, Max." * Ein Taxi stoppte vor dem Hotel de la Régence. Roland Lichti sprang heraus und betrat durch die Drehtür das Vestibül. Der Concierge grüßte. ,, Madame Hedemann", fragte er, ,, bedaure sehr, M'sieur. Madame ist mit einem deutschen Herrn soeben nach Le Bourget, um nach London zu fliegen." bil? Die Mer ein. Es ist inmal unfer is eud Don og guten al nehr verlang ener und mo hie Alten spr Derden euch Daß aber die hraubt ware Zurüd zu Janden Volls fommt auch Unerwa Don 64 Jah und liebens tonnte, war hrieb, ipari Bilder und Landschaft, i Seffifchen. G ihm verliehe mit der Wür Seine Rome Der Flurid ein breites Elags und Große von Schauspi doch verjagt Menich wie obachter un fchen feines Darstellte, in nicht verzer dem Heljen wo er gebo Billige K Das Helli Shen, die d wirtschaftlic Ermäßigung weis des J hängig ist. verwaltung Nauheimer Bad Nauhe tommen. 9 Selfische S „ Ich fa Radentlic zufammen, geworden ben jhonen Sonntag, el Bater", wo tampite alles berei Jurid fein ab, besucht danady wa und Junge getroffen, ich eine M tag früb 8 , Nach nach Le Bourget, nach London?" ,, Ganz recht, M'sieur." mich beim Roland ging still hinaus. Mechanisch setzte er sich in das Tari und starrte seinen Koffer an. nicht betro fuhr, ich f ,, Wohin?" fragte der Chauffeur ,,, wohin, mein Herr?" Nach nach-" teilt, bas Darauf le Herren, d tags itand hot. Mir Ja: Wohin? noch war es Zeit, noch fonnte er den Expreß nach Köln erreichen. Nein! Nun waren die Würfel gefallen. Er war betrogen und verlassen. Fahren Sie nach dem Hotel Littré, am Montparnasse." In der intimen Bar des Hotels Littré spielte das Gram mophon Unter den Dächern von Paris". Einige Pärchen tanzten. Senhor Felipe Ximenez war in die märchenhafte Uner gründlichkeit des Klubsessels versunken. Einen Karton Laurens zigaretten hatte er halb geleert. Der Kellner brachte ihm eben ein neues Glas Kognat. Das wievielte war das? Das fünfte. " Empfehlen Sie mich Ihrem Herrn Wirt. Sein Kognak is vorzüglich!" Herr Felipe Ximenez fniff die Augen zusammen, riß sie dann weit auf. Unglaublich starrte er nach der Tür. Dort stand ein junger Mann. War das nicht der deutsche Mittelstürmer? Herr Lichti?" fragte Ximinez unsicher. " Jawohl! Halten Sie Ihr Angebot noch aufrecht?" " Mein Gott, lieber Freund! Sie wollen wirtlich?... Ja, wenn Sie noch wollen?" " Und ob, und ob! Kommen Sie, sehen Sie sich; Garcon, eine Flasche Sett!" ( Fortsetzung folgt.) war alles Auf 8 Uhr Dollzog fich gewohnt w auch in de Dem feiner früh geworden gm nicht Uhr der K in Darmita melend mar Lonnte ber Find der Me auf mich ei fährt der A leine Anip erwiderte i und mein ab Entri " Nr. 10 ie Herren foziale ranfurbelung de ute jo naheliegt! en Vorschlag, de unterstützen, and Bauarbeiter befda b, ebenso wie de ronung vom 8. D der Hauszinssteue fverlangen, daß bi T20 Prozent hina Bauwirtschaft durd wird. Das ist Ihn durchzuführen lufgabe machen. aber auch sein, d vanträge und dami Steuer zu verhindern en Grundstückswirt notwendig, daß sie klärung von den f jenen Herren klip mente in der Web uf die Dauer ist e edit immer wiede en ausgefeßt werden teresse der Länder lie in Gang fommen ten sein. Die Reichs Damit das Vertraue ch damit selbst eine verbslojen in der Zahl der Wohlfahrts en. Anfang Februa Wohlfahrtserwerbs ( 325 400) bedeutet das nüber dem Vormone me übertrifft noch di rgeverbänden, die fi gegenüber dem Vor ländlichen Bezirksfü Ifahrtserwerbslose en er die bisherigen Un de Finanzmaßnahme De dringend notwendi n Landkreisen die Ka für die Wohlfahrts geschliche und son fönnen, Salzuflen. fin veranstaltet ihre April 1932 in. B Hauptsache mit de in der Kurortbehand an eine Beschreibun Bildung der Koblen Mineralwässern un an schließen sich Vo ure auf den gefunde tung der fohlensäure Der Kreislauforgan len Bäderfürsorge resses findet eine S berg und Bad Dep d mit dem Hermann verden. Nähere A Hirsch, Berlin W Orang hernieder. fchen. e Bogel mit schwerer in ihrer Stimme, d la Régence. Role eDrehtür das Vestib bedaure sehr, Mie joeben nach Le Bourg ndon?" fdh fette er sich in d Johin, mein Herr?" ch fonnte er den Erpre ren die Würfel gefalle cé, am Montparnaffe." Littré spielte das Gram aris"." Einige Pärche die märchenhafte Une Einen Karton Lauren Kellner brachte ihm ebe infte. n Wirt. Sein Rognat zufammen, riß fie dar der Tür. Dort stand atsche Mittelstürmer? minez unsicher ot noch aufrecht?" e wollen wirklich?... fehen Sie fich Gare ( Fortfehung folgt) Samstag, den 12. März 1932. Lokales. Sonntagsgedanken. Zum Sonntag gehört die Freude. So war es früher, als noch nicht die schwarzen Wolfen über den deutschen Landen hingen. Können wir uns heute nicht mehr freuen? Jst wahre. goldedhte Freude verloren gegangen? Ein seltener Gast ist fie geworden. Diese Menschen sind ja so leidensmüde, so ab= gehetzt von Sorgen und Nöten, daß sie sich nicht mehr freuen tonnen wie einst in guten, alten Zeiten. Die schalen leeren Vergnügungen, die noch übrig geblieben sind, das sind nicht die Freuden eines reinen Geschentes des Himmels. Die Lust in den Tanzsälen, die Stimmung durch den Becher Wein oder gar der Sinnenrausch das alles ist nicht die wahre Freude. foll? ,, Gießener Zeitung" * Winternothilfe- Veranstaltung im Stadttheater. Am Samstag, 19. März wird im Stadttheater eine Veranstaltung zum Besten der Winternothilfe stattfinden, bei der Universitätsmusikdirektor Dr. Temesvary, der Intendant Dr. Prasch und die Mitglieder des Stadttheaters mitwirken werden. Preise der Plätze 1 bis 3 Mart. * Verhaftung von Straßenschreibern. Wegen unberechtig ten Anklebens von Wahlpiataten und wegen Beschmierens der Straßen wurden in der Nacht auf Freitag vier junge Leute festgenommen und gestern vormittag dem Schnellrichter vor= geführt. * Straßensperre. Wegen Umlegung der Bedienungsstelle für die Schrankenanlage am Bahnübergang in der Liebigstraße wird die Liebigstraße zwischen Frankfurterstraße und LudwigJit es wirklich wahr, daß es gar keine Freude mehr geben Vergeßt Eure Wahlpflicht nicht! Die Menschen der neuen Zeit haben verlernt, zufrieden zu sein. Es ist nicht immer die Not, die unzufrieden macht. Fragt einmal unsere Väter und Großväter und ihr Frauen - - laẞt es euch von eurem alten Mütterlein erzählen, wie es in der fog. guten alten Zeit war. Da haben die Menschen nicht nach mehr verlangt, als zu erreichen war; da war man noch zufriedener und man war dankbar für das Wenige. Lassen wir doch die Alten sprechen, draußen im Dorf und in der Stadt, und sie werden euch sagen, daß es auch früher Sorgen und Nöte gab, daß aber die Ansprüche an das Leben damals nicht so hoch geschraubt waren wie heute. Zurüd zur Einfachheit unserer Väter, zurück zu einem gejunden Volksleben, zufrieden sein mit dem Wenigen, dann tommt auch wieder die Freude, die glüdlich macht. * Alfred Bock f. Unerwartet ist Alfred Bock, der hessische Dichter, im Alter von 64 Jahren gestorben. Der Kreis, in dem sein beschauliches auswirken und liebenswürdiges Talent sich auswirkte und tonnte, war nicht allzu groß. Fast alles, was er dichtete und schrieb, sparsame Lyrik, Novellen, Erzählungen, Romane; nahm Bilder und dichterische Kraft aus dem Lande und aus der Landschaft, in der Alfred Bock ganz zu Hause war, aus dem Hessischen. Er hatte Namen und Ruf; der Büchnerpreis war ihm verliehen worden, die hessische Landesuniversität ehrte ihn mit der Würde eines Ehrendoktors der Philosophischen Fakultät. Seine Romane ,, Die Pflastermeisterin",„ Kinder des Volkes," ,, Der Flurschütz",„ Der Kuppelhof",„ Der Elfenbeiner", haben ein breites Publikum gefunden, ebenso seine gesammelten Essays und die zahlreichen Novellen. Große Bühnenerfolge blieben ihm, der eine ganze Reihe von Schauspielen, Lustspielen und Schwänken getrieben hat, jedoch versagt. Er war seinem ganzen Wesen, seiner Art als Mensch wie als Dichter nach Epiker, Erzähler. Ein kluger Beobachter und Ergründer und besinnlicher Gestalter, der die Menschen seines Landes und ihr Treiben mit offenen Augen sah, sie darstellte, in ihrer geraden Urwüchsigkeit, nicht verdeutelt und nicht verzerrt, schlicht und einfach, unbeschattet. Das lag ihm, dem Hessen von Geburt und Art, der sein Leben dort beschloß, Do er geboren war in Gießen. Billige Kuren für den Mittelstand in Bad Nauheim. Das Hessische Staatsbad Bad Nauheim gewährt allen Deutschen, die die Notwendigkeit eines Kuraufenthaltes mit ihren wirtschaftlichen Verhältnissen in Einklang bringen müssen, eine Ermäßigung auf Kurmittel und Kurabgabe, die von dem Nach weis des Jahreseinkommens bis zu einer bestimmten Höhe ab= hängig ist. Die gleiche Ermäßigungen, wie sie die Staatsbadverwaltung einräumt, gewähren auch alle Mitglieder der Bad Nauheimer Aerztevereinigung. Jeder Kurgast tann auch in Bad Nauheim bei bescheidenen Mitteln gute Unterkunft be= tommen. Nähere Auskunft über diese billigen Kuren gibt die Hessische Staatsbadeverwaltung. Bei der Landwehr. Von Prof. Friedrich Wenzel. „ Ich fahre doch lieber schon um 8 Uhr nach Mainz zurüd". Nachdentlich sprach ichs vor mich hin. Meine Frau fuhr leicht zusammen, und mein Junge- er war vor kurzem 11 Jahre geworden sah mich verwundert an Aber weshalb denn den schönen Tag so schnell abbrechen Vielleicht ist's der letzte Sonntag, ehe du abgerufen wirst."„ Du hast gewiß noch Zeit, Vater", warf mein Junge ein, der schon mit den Tränen Eämpfte. 3eit habe ich noch, und zum Abmarsch liegt auch alles bereit. Aber ich hab's im Gefühl ich müßte heute früher zurüd sein, und das täuscht mit nicht Rüden wir noch nicht ab, besucht ihr mich morgen noch einmal". Eine halbe Stunde Danach waren wir auf dem Wege zum Bahnhof. Als Frau und Junge nach Hause famen, war bereits ein Telegramm eingetroffen, das mich zurüdrief, und in meinem Quartier fand ich eine Mitteilung vom Ersatz- Bataillon Jnf.- Regt. 87, Montag früh 8 Uhr es war der 28 September 1914- habe ich mich beim Bataillon einzufinden. Mein Gefühl hatte mich nicht betrogen. Zur bestimmten Zeit meldete ich mich und erFuhr, ich sei der 4. Komp. Landwehr- Ersatz- Bataillon 41 zugeteilt, das an demselben Tag nach dem Osten abrüde. Bald Darauf lernte ich den Kompagniechef fennen und die übrigen Serren, die der Kompagnie angehörten. Um 5 Uhr nachmit tags stand alles feldmarschmäßig ausgerüstet auf dem Kasernen= hof. Mir war der dritte Zug übergeben worden. Schnell Dar alles überprüft und die Mannschaft fonnte wegtreten. Auf 8 Uhr abends war der Abmarsch zur Bahn festgesetzt. Das vollzog sich mit der Sicherheit, die man aus der Friedenszeit gewöhnt war. Ein kleiner Vorfall sorgte für die Komik, die auch in der ernstesten Lage nie ganz fehlte Dem Führer unseres zweiten Zuges wohnte offenbar von Feiner früheren Reisetätigteit er war inzwischen Fabrikant geworden eine gewisse Betriebsamkeit inne. Es erschien ihm nicht mit Unrecht unbegreiflich, daß 10 Minuten vor acht Uhr der Kompagnieführer, ein Oberleutnant der Reserve, der in Darmstadt seine Militärzeit verbracht hatte, noch nicht anDesend war. Fünf Minuten vergingen, er tam noch nicht. Nun Tonnte der Kamerad seine Erregung nicht mehr zügeln. Sie Find der Aelteste; Sie müssen". dringend stürmten seine Worte auf mich ein, die Kompagnie zum Bahnhof führen. Vielleicht fährt der Kompagniechef unmittelbar dorthin. Halten Sie eine fleine Ansprache, und dann los!" Fällt mir gar nicht ein". erwiderte ich ruhig; ich habe teinen Auftrag und feine Eile, und mein Aeltestenrecht trete ich in diesem Falle gerne an Sie ob." Entrüstet wandte er sich von mir ab. Da schlugs 8 Uhr. straße am Dienstag, den 15. März, und Mittwoch, den 16. März 1932, in der Zeit von 7 bis 17 Uhr für den Verkehr mit Fuhrwerken aller Art gesperrt. Umleitung erfolgt durch die Wilhelmstraße bzw. Alicenstraße. * Aus dem Stadttheater. Am morgigen Sonntag wird als Fremdenvorstellung die Operette ,, Die tolle Lola" gegeben. Anfang nachmittags 6,30 Uhr. Nr. 10 * Zeppelin- Post. Wie uns aus Friedrichshafen mitgeteilt wird, ist in den Auflieferungsbedingungen in diesem Jahre eine sehr wesentliche Aenderung eingetreten. Da diese Fahrten hauptsächlich dem regulären Postverkehr dienen, hat das Reichspostministerium verfügt, daß nur solche Sendungen zur Beförde rung angenommen werden dürfen, welche die Adresse eines Empfängers in Südamerika tragen. Es sind also Sendungen an die eigene Adresse oder nach Nordamerika zur Beförderung nicht mehr zulässig. Der Luftschiffbau Zeppelin ist jedoch bereit, Sendungen, die an die Adresse: An das Luftschiff Graf Zeppelin in Ressise( Pernambuco) gerichtet sind, dem Absender wieder zurückzubringen und zu übersenden gegen eine Gebühr von zwei internationalen Antwortscheinen oder 50 Pig. Diese Gebühr ist im Voraus an den Luftschiffbau Zeppelin, Verkehrsabteilung S. A. in Friedrichshafen zu senden. Veröffentlichung der Wahlergebnisse. Die Bekanntgabe der Wahlergebnisse am Abend des 13. und in der Nacht zum 14. März 1932 durch Lautsprecher, in der Art der Lichtreklame, durch Aushang in Schaufenstern oder in den Verlags- und Druderei- Gebäuden der Zeitungen, ihrer Filialen und den Zeitungsfiosken ist verboten, weil diese Art der Verfündung der Wahl resultate zu Ansammlungen und bei der herrschenden großen politischen Spannung zu Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit führen kann. Die Mitteilung durch den Rundfunk gibt jedermann eine ausreichende Gelegenheit, die Wahlergebnisse ungestört und ungefährdet zur Kennt nis zu nehmen. * Männer- Badeverein 1836 e. V. Am Dienstag, den 15. März, abends 8 Uhr, im„ Pfälzer Hof" Generalversammlung. * Edeka- Nudelwoche. Die in 430 Edekagenossenschaften ( Edeka Einkaufsgenossenschaft deutscher Kolonialwarenhändler) organisierten 30 000 Edekakausleute mit über 32 000 Edefa- Schöner weißer Zähne unter gleichzeitiger Be geschäften veranstalten in der Zeit vom 14. bis 19. März eine Edeka- Nudelwoche. Die über das ganze Reichsgebiet sich erstreckende Werbewoche soll die Verbraucher nachdrücklichst über die besondere Leistungsfähigkeit der Edekageschäfte in bezug auf Qualität und Preis eines der wichtigsten Nahrungsmittel aufklären. Der richtige Weg zur Erlangung feitigung des häßlich gefärbten Bahnbelages ist folgender: Drüden Sie einen Strang Chlorodont- Bahnpaste auf die trodene Chlorodont Zahnbürste( Spezialbürste mit gezahntem Borstenschnitt), bürsten Sie Ihr Gebiß nun nach allen Seiten, auch von unten nach oben, tauchen Sie erst jetzt die Bürste in Wasser und spülen Sie mit Chlorodont- Mundwasser unter Gurgeln gründlich nach. Der Erfolg wird Sie überraschen! Der mißfarbene 3ahnbelag ist verschwunden und ein herrliches Gefühl der Frische bleibt zurüd. Süfen Sie sich vor minderwertigen, billigen Nachahmungen und verlangen Sie ausdrüdlich Chlorodont- 3ahnpaste. Unter Voririegspreise. Deutsche, fauft nur deutsche Waren! RMA AMA Wenn jemand dauernd Geld für Dinge ausgäbe, die überreichlich in seinem Garten wachsen, würde man ihn einen Verschwender nennen. Wir Deutschen zahlen Tag für Tag über eine Million Reichsmart an das Ausland für Milcherzeugnisse, die uns großenteils die heimische Wirtschaft selbst liefern tönnte. Unser Oberleutnant war noch nicht da. Schon tam das Kommando Stillgestanden!" und unser lieber W t ließ eine fleine Ansprache los. Vom Gymnasium her war ihm noch in Erinnerung, daß Cäsar vor der Schlacht eine unmilitärisch lange Rede an seine Soldaten hielt. Dann ließ er die KomDer eine Zug hatte den Kasernenhof gepagnie abrüden. rade verlassen, da hielt ein Kraftwagen mit unserem Oberleutnant. Er war seinem Gefährt noch nicht entstiegen, da don nerte seine Stimme: Wer hat den Abmarsch befohlen!", Hier! Herr Oberleutnant"." Strahlend vor Diensteifer stand W in strammer Haltung da. Aber anstatt des erhofften Lobes erfolgte ein furchtbarer Anpfiff. Er mochte sich trösten; es war nicht der letzte. Nun gings endgültig zum Bahnhof; 10 Uhr 45 fuhr der Zug hinaus in die Herbstnacht, dem geheimnisvollen Osten entgegen. Als der Morgen graute, sah er den Zug schon weit in Mitteldeutschland. Noch war gute Zeit. Man sah es an der Fülle von Liebesgaben, deren Verschwendung zuweilen bedenklich erschien. Aber es war da, und wer dachte viel an die Zukunft ,, Weihnachten fommt ihr wieder!" riefen sie uns zu, und Weihnachten sind wir zu Haus" schallte es aus den Wagen zurüd Jch teilte die Meinung nicht. ,, Die Kanonen werden noch Ostern einläuten, und heiß wird der russische Ostergruß sein", äußerte ich einmal.„ Ausgeschlossen! Der Krieg fann gar nicht so lange dauern", warf fast ärgerlich der Kamerad vom zweiten Zuge ein Weihnachten bin ich zu Hause" Leise Sprachs mein junger Kollege, den ich auf der Ausfahrt tennen gelernt Ein liebes hatte, und fah träumerisch zum Fenster hinaus. Bild mochte ihm vor der Seele stehen. Sein Wunsch wurde erfüllt, anders freilich, als er's geahnt. Weihnachten war er heimgegangen. Weihnachten zu Haus!" der Gedanke beherrschte sie alle. Der Hindenburg und der Ludendorff, die schaffen's schon, und gar erst, wenn die Landwehr kommt, fie, die älteren Leute! Es lag etwas ungemein Rührendes, fern von jedem Uebermut und jeder Selbstüberhebung, in dem Vertrauen auf die Führung und die eigne Kraft Am 3. Oktober war Miechow erreicht Von hier aus sollte das Bataillon den Vormarsch antreten in der Richtung auf Warschau, und nun fonnte ich meine Leute näher fennen ler nen. Mit wenigen Ausnahmen waren sie Hessen und hatten in den hessischen Regimentern gedient. Nur die 116er fehlten Kein Beruf, der nicht vertreten gewesen wäre, feine Schranke, die nicht gefallen war. Da steht noch vor mir der Fabrikant aus der Hauptstadt( Anton), der früher Kleinmaschinen nach Rußland geliefert hatte, und der Brauereiarbeiter aus dem Frankfurter Industriebezirk( Riz), der Techniker aus demselben Gebiet( Steinheimer), der Bauer aus der Wormser Gegend und der Obergärtner aus Metz( Lupold), alle zusammenge .t schart unter zielsicherer Leitung durch den einen Gedanken, mag er dem Einzelnen in seiner ganzen Größe und Bedeutung auch nur teilweise zum Bewußtsein gekommen sein. Es war nicht nur militärische Zucht, die hier zum Ausdrud kam; in demselben Maße wirkte sich das Gefühl des reifen Mannes für Ordnung aus. Gewiß ließen sich einzelne gelegentlich gehen. Aber darüber kam das Ganze noch nicht in Unordnung. Es mochte auch einmal einer etwas sagen, was er nicht verantworten konnte, wie einer er gehörte in meinem Zug zu den jüngeren- in der Frühe des 4. Oktober vor dem Abmarsch von Miechow, mit engstirniger Parteiweisheit auftrumpfend, gegen mich äußerte, jetzt habe das Dinieren aufgehört. Der biedere Mann staunte nicht wenig über die primitive Lebensweise, die ich wochenlang auf dem Balkan geführt hatte, so wie er es nie in seinem Leben tennen gelernt hatte. Derartiges war nicht tragisch zu nehmen und fam selten vor. Militärische Zucht war noch in allen, und auf Ordnung im Verkehr miteinander sorgten sie schon. Laute Begeisterung äußerte sich nicht. Wahre, echte Begeisterung quilt nur da hervor, wo tiefstes, legtes Verstehen ist. Bei den anderen ist das Beispiel mächtig und ein seelisches Etwas, das dem Unterbewußtsein entströmt. aber doch den gleichen Wert enthält. Dazu hatten sie alle das 30. Lebenss jahr überschritten oder standen hart an der Schwelle des dritten Jahrzehnts. Die meisten waren verheiratet, hatten einen festen Wohnort und Beruf, und wir älteren haben es alle er fahren, was es bedeutet, aus einem fest bestimmten Daseinsbezirk, in dem man Wurzel gefaßt hatte. herausgerissen zu werden hinein in ein Leben, das so vielfach das Gegenteil bedeutete von dem, was man seither gewohnt war. Mancher hatte auch seinen besonderen Paden zu tragen Zwei Kameraden find mir noch in Erinnerung. Der eine war in Brüssel_anfäfig und mußte bei Kriegsausbruch fliehen Auf dem Wege zur Bahn ging seine Frau noch einmal zu dem nahen Friedhof, um Abschied zu nehmen von dem Grab ihres ihnen so früh entDer Mann mochte seiner Frau den Wunsch rissenen Jungen nicht versagen und begab sich einstweilen mit den beiden andern Kindern zum Zug. Dieser ging ab ohne die Frau, die der Mann bei dem Gedränge in einem anderen Abteil vermutete. Als der Landwehrmann nach dem Osten marschierte, wußte er noch nichts über den Verbleib seiner Gattin. Dem andern( Jäger) starb die Frau, als das Bataillon seit ein paar Tagen in Jen drzejow lag. Vier Kinder riefen nach dem Vater. Nach meiner Entlassung aus dem Lazarett traf ich ihn in Mainz. Er trug noch das feldgraue Kleid, sah aber getröjtet in die Zukunft. Verwandte hatten sich seiner Kinder hilfsbereit angenommen. ( Schluß folgt.) Samstag, den 12. März 1932. Aus Nah und Fern. Unterschlagungen eines Verwaltungsbeamten. Marburg. Ein Verwaltungsbeamter Don der Landes= irrenanstalt Haina( Kreis Frankenberg), der bereits fürzlich wegen Unterschlagung von 32 000 Mart Kassengeldern zu zwei Jahren vier Monaten Gefängnis verurteilt wurde, stand jetzt vor dem hiesigen Schöffengericht unter der Antlage, gleichzeitig 5400 Mart aus der Gemeindekasse der Beamte hatte nebenbei auch das Amt des Gemeinde rechners inne unterschlagen zu haben. Der Angeklagte gab die Unterschlagungen auch zu, doch bestritt er die angegebene Höhe. Biedenkopf. Die Landwirte haben in einer Versammlung zu der Frage des Milchpreises Stellung genommen und be= schlossen, an dem seitherigen Satz von 22 Pfg. festzuhalten, da man sonst von einem Verdienst nicht sprechen könne. Kirchhain. Ein Kind spielte mit einer gefundenen Patrone und warf diese in den Ofen. Es erfolgte eine Explosion, bei der das Kind schwere Kopfverletzungen erlitt. Hersfeld. Ein 15- jähriger Junge, der am Rand des Bürgersteiges stand, wurde von einem Lastauto erfaßt und überfahren. Er starb infolge der schweren Verletzungen. Ohne Fehlbetrag. Westerburg. Der Landrat. teilte dem Kreistag mit, daß der Kreis trotz der erhöhten Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen von 400 seinen Haushaltsplan ausgleichen konnte. Dieses sei durch vorsichtige Finanzpolitik erreicht worden. Mannheim. Im Rheingoldzug" wurde am Mittwoch ein griechischer Banfier verhaftet, der als Führer einer internationalen Rauschgifthändlerbande gilt. Man schlägt den Wert der Rauschgifte, die die Bande unter seiner Leitung umgesetzt hat, auf 3 Millionen Mark. Friedrichshafen. Das Luftschiff Graf Zeppelin wird erstmals am 20. März, nachts 23.30 Uhr, seine erste Fahrt nach Südamerita antreten. 102 Schulen in Breslau wegen Grippe geschlossen. Breslau. Die Zahl der wegen Grippe geschlossenen Breslauer Schulen hat sich bis Donnerstagmittag auf 102 erhöht. Die Feuerwehr im antifen Rom. Aus dem ,, Osservatore Romano". In den ersten Jahrzehnten nach seiner Gründung bestand in Rom nur geringe Feuersgefahr, denn die Häuser waren klein und standen isoliert. Erst als das römische Leben eine festere Gestalt annahm und winkelige, enge Gassen mit dicht bevölkerten Häusern entstanden, nahm die Feuersgefahr in Rom zu. Nur zu oft fielen dann ganze Stadtviertel furchtbaren Feuersbrünsten zum Opfer. Nicht selten geschah es, daß die Haus besitzer selbst Feuer an ihre eigenen Häuser legten, weil sie hofften, durch die öffentliche Wohltätigkeit nene, schönere Gebäude hinstellen zu können. Die reichen Römer bildeten deshalb schon in den frühesten Zeiten Diener und Sklaven zu einer Art Feuerwehr aus. Diese Wachkompanien mußten entsprechend ausgerüstet und mit den nötigen Wassermengen versehen, Tag und Nacht über den Besitz ihrer Herren wachen und eventuell entstehende Brände gleich im Keime ersticken. In den Jahrhunderten vor Augustus gibt es keinerlei Anhaltspunkte, daß von Staats wegen irgend etwas gegen Feuersgefahr getan wurde. Uralt ist jedoch die private Einrichtung der ,, Triumviri notturi", welche die Aufgabe hatte, darüber zu wachen, daß kein Brand auskam und die bei der kleinsten Feuersgefahr gleich eingreifen mußte. Diese Triumviri hatte Hunderte von Sklaven zu ihrer freien Verfügung, die an den Toreingängen und längs der Stadtmauer aufgestellt waren. Auf diese private Organisation baute dann im Jahre 6 n. Chr. Kaiser Augustus eine eigene Feuerwehrmiliz auf, die als Staaseinrichtung galt und die neben dem Feuerschutz und dem Löschen von Bränden, auch Jagd auf Diebe, Einbrecher und geflohene Sklaven zu machen hatte, in denen man immer Brandstifter vermutete. Augustus baute diese Feuerwehr ,,, Militia vigilum" genannt, nach seinen eigenen Plänen aus, organisierte und vervollkommnete sie derart, daß noch nach Jahrhunderten seine Nachfolger die hohen Verdienste dieser Feuerschußeinrichtung rühmten. Insbesondere Kaiser Caracalla hatte warme Sympathien für sie. Er ließ keine Gelegenheit vorübergehen, ohne ihr sein kaiserliches Wohlwollen zu zeigen. Er war es, der das nächtliche Offenhalten der öffentlichen Bäder verfügte und die Straßenbeleuchtung einführte, wodurch die Tätigkeit der Feuerwehr plöglich an großer Bedeutung gewann. Der Einfluß der Vigili auf das öffentliche Leben und Treiben in Rom war zu allen Zeiten bedentend, ganz besonders groß aber war die Macht ihres Hauptmannes, des ,, Praefectus Vigilum". Kaiser Justinian ngenieur- Flugzeugbau/ Fliegerschule Papiertechnik Schule Eig. Lehrwerkstätten technik/ Automobilbau Weimar Maschinenbau/ ElektroProspekt anfordern Erfinder- Vorwärtsstrebende 10000 Mk. Belohnung Näheres kostenlos durch: F. Erdmann& Co., Berlin SW 11. Für den Vertrieb einer XXXXXX Bis 800 Mark „ Gießener Zeitung" gab sogar in einem Edikte bekannt, daß diese Offiziere den Titel Exzellenz" führen und mit dieser Anrede zu beehren seien. Der Einfluß dieses Praefectus Vigilum war ungeheuer, selbst bei der Wahl der Imperatoren spielte er eine wichtige, fast ausschlaggebende Rolle. Es kann als sicher gelten, daß der spätere Anstieg des Präfekten zu einer derartigen Machthöhe in der Drganisation des Augustus seinen Ausgangspunkt hatte. Augustus teilte schon die Bezirke Roms in sieben Gruppen und jede Gruppe hatte zwei Bezirke. In einem dieser beiden Bezirke lag jeweils die Kaserne einer Kohorte, im anderen dagegen nur ein Wachlokal, das aber auch dem Kommandeur des erste ren unterstellt war. In der Kaserne der ersten Kohorte, die im Zentrum Roms neben dem Kapitol und dem Forum lag, waren die Diensträume der Kommandantur untergebracht. Die übrigen Kohorten waren in der ganzen Stadt verteilt. Ein Detachement lag außerdem in Dstia, das wahrscheinlich von Claudius dorthin verlegt und entsprechend organisiert worden ist. Die Kaserne, in der camals dieser Truppenteil untergebracht war, ist noch heute in Ostia zu sehen. Es war ursprünglich der geräumige schöne Palast eines reichen Kaufmanns, den der Fiskus ankaufte und in eine Kaserne umwandelte, die in der Folge aber wiederholt restauriert wurde. Septimius Severus ließ das Gebäude vollständig umbauen und erweitern, damit es 700 Mann fas sen konnte. Dieser Truppenteil war dem Tribun einer römischen Kohorte unterstellt und wurde dreimal, im Dezember, April und August ausgewechselt. Diese Militia vigilum existierte im Altertum allein in Rom, und man kann deshalb sagen, daß Rom die Geburtsstätte der Feuerwehr ist. In anderen Städten des Altertums lag der Feuerschutz und die Ausübung des nächtlichen Polizeidienstes in den Händen der örtlichen Zünfte der Schmiede und Schlosser. Wenn wir in den Chroniken der Städte Lyon und Nimes aus der damaligen Zeit den Namen Feuerwehr lesen, so kann man nur annehmen, daß der Chef dieser Zünfte ein römischer Offizier war, der sich den Namen eines Praefectus vigilum beilegte. Seine Mannschaften waren deswegen aber keine Vigili, sondern gehörten den lokalen Zünften an. Die römische Militia vigilum war 7000 Mann stark; auf eine Kohorte entfielen 1000 Mann. Jede Kohorte zerfiel wieder in 7 Zenturien, im Gegensatz zum römischen Heere, wo eine Kohorte 10 Zenturien hatte. Im übrigen wurde die Fenerwehr aber zum Heere gezählt. Die Mannschaft erhielt die gleiche Löhnung und hatte die gleichen Rechte, wie die Soldaten der städtischen Kohorten oder die Legionen der Prätorianer. Während in der ersten Zeit die Vigili größtenteils freigelassene Sklaven waren, rekrutierte man dieselben später aus freien Bürgern, hauptsächlich aus ehemaligen Soldaten. Der Uebertritt vom Heere zur Feuerwehr war für den Col daten mit einer Beförderung verbunden. Die Tätigkeit der Feuerwehr wurde als so wichtig be trachtet, daß schon die Lex Vitellia im Jahre 24 bestimmte, daß den ehemaligen in dieser Waffengattung dienenden Sklaven nach sechsjähriger Dienstzeit die Rechte eines freien Bür gers geschenkt werden müssen. Später wurde diese Frist sogar auf drei Jahre herabgesetzt, und als freier Bürger nahm der emstige Sklave automatisch an der kostenlosen Verteilung von Getreide teil. Die Feuerwehr stellte im antiken Rom immer eine besondere privilegierte Waffengattung dar, die wegen ihrer vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten große Achtung genoß. Ans dem gleichen Grunde war sowohl ihrer Ausbildung, als auch ihrer Ausrüstung eine ganz besondere Aufmerksamkeit gewid met worden. Der Stab dieses Truppenteils war infolgedessen auch besonders aus bürgerlichen Offizieren zusammengesetzt. An der Spitze dieses Stabes stand der für alles verantwortliche, allmächtige Praefectus. Seine Autorität war unbeschränkt. Er hatte auch den Strafvollzug und konnte selbständig über alle Personen, die ihm verdächtig erschienen, Strafen verhängen, ganz gleich, ob sie schon als Brandstifter bekannt und verurteilt waren oder nicht. Die Bestrafung oder Anzeige an die Gerichte wurde auch auf jene ausgedehnt, die die nötige Vorsicht beim Umgang mit dem Herdfeuer außer Acht ließen. Die Strafen bestanden aus Peitschenhieben und Stockschlägen und wurden jeweils gleich vollzogen. Meistens waren die Schuldigen sogar froh, mit solchen geringen Strafen wegzukommen, da die Gerichte viel höhere Strafen verbängten, ja in schweren Fällen sogar die Todesstrafe. Diener und Hausmeister, die Diebstähle im Hause ihrer Herren nicht verhindern konnten, davongelaufene Sklaven usw. wurden stets gefoltert, die letzteren nachher wieder an ihre Herren zurückgegeben. Dem Praefektus vigilum oblag auch die Verteilung des Wassers; er war außerdem oberste Gerichtsperson bei allen in den öffentlichen Bädern begangenen Delikten, denn die Polizeiausübung in den Thermen gehörte ebenfalls zu seinem Ressort. In der Rangordnung stand der Praefectus vigilum schon an vierter Stelle; er kam gleich nach dem Präfekten der Lebensmittelversorgung Aegyptens und dem des römischen TriDem Präfekten war ein Stab untergeordneter Mitbunals. Monals- Verdienst DAS ZEICHEN Es werd. eine Anzahl ütcht. Personen ges., gleich welchen Berufes od. Geschlechtes. Sehr günst.Gelegenh.f. solch. d. sich selbständ.machen woll. Auch als Hauptoder Nebenverdient. Tauernde u. angeneh me Tätigk. Rein Reis. Angebote unt. Beilage sensationellen Neuheit D. R. P.in mit der genauen Adresse versehenen ( Bert. Pr. 29.50) die jede Hausfrau sucht, Briefumschl.( frankiewind tücht., an inteni. Arbeiten gewohner ren ist freigestellt) an Generalverteter( in) Chemische Fabrik Stierli, Haltingen ges. Hoher Verdienit, ganz hervorrag. Ber faufserfolne Interessent mit 500. M. Ka-( Amt Lörrach). pital erf. Nah. u. G. 3. 3054 d. d. Expedition. oxx Nr. 10 arbeiter unterstellt, die alle mehr oder weniger große Machtbefugnisse hatten. Als sein Stellvertreter fungierte während seiner Abwesenheit der Unterpräfekt. Jede Kohorte hatte an ihrer Spitze einen Tribunen, jede Zenturie mehrere zum Stab zählende Offiziere und eine Unzahl von Unteroffizieren. Die Administration war in die folgende Rangordnung geteilt: 3nerst kamen die Diensträume des Präfekten, dann die des Tribunen, darnach kamen die der Kohorte und der Zenturie. Daraus kann man ersehen, daß jeder eine Kohorte befehlende Tribun seine eigenen Diensträume hatte, die von denjenigen des Kominandanten der Kohorte unabhängig und getrennt waren. Jede Zenturie hatte auch ihren ,, Signifer oder Verillarius", d. h. Fähnrich, obwohl die Feuerwehr gar keine Fahnen hatte. Der Präfekt hatte außerdem in seinem Amtszimmer ein kleines Heer von Schreibern, Dienern, Läufern usw. zu seiner Verfügung, außerdem einen sog. ,, Victimarius", d. h. eine Art Priester, Bezugspreis Roaltionsfchluß erdung nicht außerdem einen fog. Ditmargo. 5. eine Art Priester, 45. Jah onarius", der die Prügelstrafen austeilen mußte. Der letztere war immer ein Sklave, dem Stab der Feuerwehr waren ferner die nötigen Sanitätsoffiziere zugeteilt, und zwar für jede Kohorte 3-4. Wie man sieht, war die Feuerwehr jener Zeit organisiert und durchgebildet und konnte deshalb der Feuersbrünste der damaligen Zeit ganz gut Herr werden, um so mehr, als auch die Feuerwehrgeräte im antiken Rom schon auf der Höhe waren. Neue Bücher. Reichs- Herbergsverzeichnis 1932. 20. Ausgabe, 465 S. Herausgegeben vom Reichsverband für Deutsche Jugendherbergen, Verlags- Abteilung, Hilchenbach in Westfalen. Preis 90 Pfg. Das in den Kreisen der Wanderer aller Richtungen jedes Jahr stark begehrte Büchlein ist diesmal recht frühzeitig erschienen. Man wird also den vertrauten Führer schon bei den Vorbereitungen für die ersten Wanderungen zur Hand nehmen kön= nen und sich wieder einmal beim Durchblättern des schmucken Bändchens freuen über die Fülle von Auswahl, die sich hier bietet. Jede der rund 2100 Jugendherbergen innerhalb der deutschen Reichsgrenzen ist genau beschrieben. Besondere Netz= farten zeigen die Arbeitsgebiete jedes Gaues und weisen zugleich die Orte mit Jugendherbergen nach. Im Textteil findet der Wanderer auch diesmal wieder allerlei Wissenswertes für seine Fahrten. Die Uebernachtungsziffer in unseren Jugendherbergen betrug im vorigen Jahre über 4 Millionen. Alle diese Wanderer, alle Gruppenführer brauchen das Reichs- Herbergsverzeichnis ebenso wie der Reisende den neuesten Fahrplan. Was kostet ein Eigenheim? Heute, wo die Mittel knapper sind als je zuvor und dennoch mancher den Wunsch nach einem eigenen Heim hegt, tritt die Kostenfrage ganz besonders in den Vordergrund. Andererseits besteht gerade heute über die tatsächlichen Kosten eines Einfamilien- Neubaues große Unflarheit. Einige praktische Beispiele, die den 3wed haben, vor Enttäuschungen zu bewahren, finden wir in dem Märzhest der reich illustrierten Wohnkultur- Zeitschrift ,, Das Schöne Heim". Hier werden an Hand von drei Projekten, die etwa dem Normalbedarf des Mittelstandes entsprechen, genaue Baukosten- Aufstellungen gegeben und die Frage ,, Was für ein Haus bekomme ich für mein Geld?" bis, in Einzelheiten erläutert. Gleichzeitig wird eine Ermäßigung der Bezugsgebühr dieser schönen und reichhaltigen Zeitschrift bekannt gemacht; jedes Heft kostet qu= fünftig nur 1,45 RM. Verlag F. Bruckmann A.-G., München. Die Tendenzen und Jdeen der neuen Mode fristallisieren sich in mannigfachen Entwürfen. Von diesen vielen Modellen die tragbaren und im Tragen dankbaren auszuwählen, ist schwierig. Die ,, Elegante Welt"( Verlag Dr. Selle- Eysler A.-G., Berlin SW 68) erleichtert Ihnen die Auswahl. Resterverwertung. Das Hauptgebot des gutgeleiteten Haushalts lautet:„ Es muß alles verwendet werden", das zweite: ,, Man darf die Restverwendung nicht merken". Wie das gemacht wird, verrät die neue ,, Gartenlaube" an Hand vieler schmadhafter Rezepte. Blutgruppe A. Die Blutgruppenlehresie setzt vier Blutarten voraus: die Blutgruppen O, A, B und AB- spielt bei der Bluttransfusion und neuerdings auch in der gerichtlichen Medizin eine bedeutende Rolle. In zahlreichen Prozessen der letzten Zeit war deshalb die Blutbestimmung von entscheidender Bedeutung. Einen dieser Fälle den Prozeß gegen Prof. Zewald behandelt der Roman ,, Blutgruppe A". Er be ginnt soeben im neuen Heft( Nr. 11) der Münchner Jllustrierten. Ergebnis des Tonfilm- Preisausschreibens in der neuen Woche". " Der große Jdeen- Wettbewerb, den die ,, Woche" gemeinsam mit Ufa und Tobias ausgeschrieben hatte, brachte über 10 000 Manuskripte aus der ganzen Welt. Die neue ,, Woche" bringt das endgültige Ergebnis und die Preisträger. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen DER GUTEN DRUCKSACHE Der Ausführung der kleinsten Besuchskarte wird die gleiche Sorgfalt gewidmet wie der Herstellung der größten Massenauflage Kürzeste und prompte Lieferung Beste Ausführung und äußerst preiswert Boli Der Reichsp chuß der verein Das Reichs biten an den z read die Bespre Abid giltig zum leg noch die Fr jur Beratung. JmBölfi Rechtsanwalt Reichswahlprüf gang zur Rei Rundfunks. In einer Foffe und Tar fige bezüglich In Genf t ordentlichen B Fichen Delegier in der über di in Shanghai gehen follten, Der deutich 2 April, nach in Berlin vor fraktion der D Die Sozial Dienstag, den Amtlich wi rat in Mosta Laffen wurde. 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