et. Nr. ten ab 1. April 18 spflicht mu größere Ab 1 April 180 geidungspflichtigen e en jetzt zahlreiche Re führungspflicht. G nbedingt nötig, fishi Das Merkblatt& lichen Buchführungs Durch die Bojt zuge 16. 5., Berlin eimaurerlegiton"( On Eugen Lennboji , die sowohl vom tönnen, Antwort:& eimaurerischer Ausbi eden an den gei ichen unentbehrlid schrift( Reichstur fitäts- Stenographiele Bonn.( Postich Ulständig neu bearbe en Verfassers liegt tlicher Weise verfte Reichsturzschrift ein übermitteln. Die bertreffen. Lefeübu Lehrbuche beigefügt , sollte zu diesem vor treffend und sehr Neubearbeitet von 2 Stollfuß, Bonn.( Bo 7. Auch dieses Bardo t für den Selbstuntem les, was für den S bschnitt Die Lebre etwa 250 Beispielen mte Gebiet des Han Beise dargestellt. J dchen gute Dienste le F. 5. Soffmann. Be 76 183 Röln). Preis 1- lt das Stellehjude i sondern vielmehr, un Seit haben über Kennt bewerben das re es. Auf die Vorbereit egt und durch die rider h schon ein Gre Sommertijd me viel Rocherei be viele Grundrezepte, et. Steif lart. 1,-S - Das Bleine Bud den, erfrischenden 6 hält, selbst in der he enden Speisen zu fil Auto- Lotsendienst Prospekt herausgep gliz, Arndtstr. 4, lofte der Münchner Ro ung Oskar Reinha Hort der Ueberli zen Zeitalters beyi Teil zeigt ein im hen. Ten Einrichtung dr Erstellen, dessen Um Verpflichtungen atje Buchhandlung e Tausende von fash Lebensgeftaltung swirtschaft", heraus t, wird versucht, das Stadtrandfiedlung K. Thienemanns S unsch gerne foftenlos Bergen des Schat liegen Deutschlands einen Paradies er Los Angeles. F eutschland in Los Woche", die überall Die Mündner J hres amüsanten Pri Die neue Nummer( tichwundenen Millione äger. ian Klein in Gi eld , rückark an WESTFALIA WER HAGEN Liste gratis Existe b. H.General- Ve ekt. I als bort. Be gef hob Ber Berufal fo 72581. Rahmann& chtfHilden( Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. Politische Rundschau. Durch Verordnung des Reichsinnenministers sind die Stimmlisten und Stimmtarteien für die Reichstagswahlen vom 110. bis 17. Juli auszulegen. Die Ministerpräsidenten der deutschen Länder find für heute vormittag zu einer Besprechung zu Kanzler v. Papen eingeladen worden. Reichstanzler von Papen wird sich am tommenden Dienstag mit den übrigen deutschen Hauptdelegierten nach Lausanne begeben. Wie lange Herr von Papen an den Tributverhandlunen teilnimmt, steht im Augenblid noch nicht fest. In den Kreisen der Regierung wird, wie gerüchtweise verlautet, beabsichtigt, die behördliche Wohnungszwangswirtschaft maldigst zu beseitigen. Auch soll, wie weiter behauptet wird. fünfLighin jede amtliche Förderung des Wohnungsbaues unter: bleiben. Die preußische Notverordnung zur Sicherung des Haus: altes, die am Mittwoch erlassen wurde, gliedert sich in drei Zeile: 1. Dienst- und Versorgungsbezüge; 2. Aenderung der Sauszinssteuer- Verordnung und des Ausführungsgesetzes zum Finanzausgleichsgesetz und 3. Einführung einer Schlachtsteuer. Der Aeltestenrat des Preußischen Landtages hat am Freitag beschlossen, daß die nächste Landtagssigung am Mittwoch, den 15. Juni, stattfinden soll. Auf der Tagesordnung stehen die Anträge auf Aufhebung der neuen preußischen Notverordnung, das vom Rechtsausschuß beschlossene Amnestiegesetz und fleinere Vorlagen. Der Tagungsabschnitt soll vorläufig bis Zum 16. Juni dauern. Zwischen der Preußenregierung und der Preußischen Staatsbant ist ein 35- Millionen- Kreditabkommen unterzeichnet wor den. In der Abstimmung über den nationalsozialistischen Dringlihteitsantrag auf Auflösung des Braunschweigischen Landtages wurden 15 Stimmen dafür und 15 dagegen abgegeben. Damit ist der Antrag abgelehnt. Nach einem Verordnungsbeschluß des badischen Staatsmi nisteriums wird der 11. August als geseglicher Feiertag aufge= hoben. Der Reichsverfassungstag ist jetzt nur noch in Hessen gejeglicher Feiertag. Wie die Nationialsozialistische Parteilorrespondenz meldet, wird am tommenden Dienstag, den 14. Juni, Gregor Strasser On 19.00 bis 19.30 Uhr im Rundfunk über das Thema„ Die Staatsidee des Nationalsozialismus" sprechen. Die Rede wird auf alle deutschen Sender übertragen. Der Landesverband Anhalt der DVP. hat seinen Austritt aus der DVP. erklärt wegen der Dingeldenschen Parole auf 3mjammenschlug aller bürgerlichen Parteien. Der Uebertritt der früheren DVP.- Abgg. Schmid- Düsseldorf und Meyer zu Belm zur DNVP. wird von der DVP. als nicht überraschend bezeichnet, da mit der Wiederaufstellung der Genannten für die Reichstagswahl nicht mehr zu rechnen war. Der Berliner Polizeipräsident hat die„ Sozialistische Arbeitezeitung" wegen eines Artikels ,, Revolutionärer Widerstand gegen den Staatsstreichversuch", in dem amtierende Reichsminifter bekämpft und böswillig verächtlich gemacht werden, auf eine Woche verboten. Das Programm des Reichsinnenministers. Der erste von den Ministern des neuen Kabinetts, der für jen Ressort mit einem bestimmten Programm hervortritt, ist be: Innenminister v. Gayl, der scheinbar so etwas wie der Sprechminister des Kabinetts werden soll. Er hat sich im Reichs= rat in seiner neuen Eigenschaft am Donnerstag vorgestellt und bei dieser Gelegenheit den Reichsrat als Ersatz für den Reichs= tag benutzt. Man wird zugestehen müssen, daß seine Rede sehr klug und in den Formulierungen ungewöhnlich geschickt war, nicht nur in ih tem idellen, sondern auch in ihrem materiellen Teil. Er hat ich dabei, was nach seiner ganzen Vergangenheit eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, zu einem vernünftigen Föderalismus Serlannt, zu der Pflege der Eigenart der deutschen Stämme, dabei aber gleichzeitig eine Reichsreform und Verfassungsreform ingekündigt. Er hat keinen Zweifel darüber gelassen, daß er elbst Monarchist ist, aber ebenso deutlich ausgesprochen, daß nere Zeit noch keinen Raum läßt, um über die Staatsform streiten, da vorläufig die Rettung des Staates die einzige Sflicht ist. Ebenso eindrucksvoll war die Art, wie er sich und as Kabinett gegen die Abstempelung als reaktionär verteidigte nd dafür den Grundsatz des organischen Fortschritts aufstellte. Vor der Lausanner Konferenz. Die deutsche Delegation wird am Dienstag bereits nach Laasanne abreisen. Sicher ist, daß der Reichskanzler in den ntscheidenden Tagen selbst anwesend sein wird. Wie bekannt, da: daran gedacht, den früheren Reichsbankpräsidenten, Dr. Schacht, zum ersten Delegierten Deutschlands zu machen. Es Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 11. Juni 1932 scheint, daß sich die Verhandlungen mit Dr. Schacht an dessen Forderungen wegen seiner Stellung in Lausanne und späterhin zerschlagen haben. Schacht wird deswegen auch nicht einmal als Sachverständiger die Delegation begleiten. Der neue Außenminister Dr. von Neurath hat seinen Londoner Besuch benutzt, um noch einmal alle diplomatischen Möglichkeiten England gegenüber zu sondieren. Er hat eingehende Aussprachen mit MacDonald und Lord Simon gehaut. Herr von Neurath hat den Engländern noch einmal ziffernmäßige Unterlagen gegeben, aus denen die Unmöglichkeit weiterer deutscher Zahlungen hervorgeht. In politischen Kreisen herrscht der Eindrud vor, daß diese Darlegungen nicht ohne Erfolg geblieben sind. Die Regierungserklärung Herriots wird nicht absolut negativ bewertet. Sie ist zwar vorsichtig formuliert und offenbar der Erklärung Papens angepaßt, so daß also von vornherein keine Türen zugeschlagen sind und die theoretische Möglichteit weiter besteht, daß in Lausanne eine Lösung zustande tommt, die unserer Zwangslage gerecht wird. Amerika und die Reparationen. Washington. Das amerikanische Staatsdepartement veröffentlicht eine Erklärung über die Kriegsschuldenfrage, der am Vorabend der Lausanner Konferenz eine nicht zu unterschätzende Bedeutung beigemessen ist. Staatssekretär Stimson betont darin, daß die amerikanische Regierung„ kein von fremden Mäch ten befürwortetes Programm, das die vollständige Annullierung der Kriegsschulden und der Reparationen vorsehe, annehmen werde". Die Vereinigten Staaten seien nach wie vor der Ansicht, daß die Annullierung oder Herabsetzung der Reparationen ein rein europäisches Problem darstelle, und daß eine darauf bezügliche Entscheidung der Gläubigerstaaten Deutschlands in keiner Weise eine ähnliche Entscheidung der Vereinigten Staaten in der Frage der Kriegsschulden rechtfertigen könnte. In politischen amerikanischen Kreisen verhehlt man sich nicht, daß diese Erklärung Stimsons geeignet ist, einen Erfolg der Lausanner Konferenz in Frage zu stellen. Französische Machenschaften um das Saargebiet. Seitdem die französische Saar- Vereinigung vor einigen Tagen einen Entschluß gefaßt hat, die französische Regierung zu bestimmen, eine Haltung einzunehmen, die unter angeblich juristischem Gewand auf eine Beibehaltung des Status quo im Saargebiet nach dem Jahre 1835 unter Ausschaltung jedes Ple= biszits hinauslaufen würde, ist die Saarfrage wieder mehr in den Mittelpunkt des Interesses gerüdt. Bei der gegenwärtigen internationalen Lage sei, so erklärt man in Frankreich, die Wolfsabstimmung nicht mehr möglich. Juristisch sei es nämlich nicht möglich, ein Plebiszit vorzunehmen, wenn alle ,, eventuellen Bedingungen" unter Umständen nicht erfüllt werden können. Wenn nun die Saarländer sich für eine Rückkehr zu Deutschland aussprechen, müßte Deutschland die Saargruben von Frankreich in Gold zurückaufen. Dieser Rückauf könne aber ohne ein für Frankreich unannehmbares neues Moratorium nicht zustande tommen. Diese Möglichkeit würde eine der eventuellen Bedingungen des Plebiszits unausführbar machen. Die Volksabstimmung wäre also juristisch gleich Null. Der freiwillige Arbeitsdienst im Frühjahr 1932 Aus einer amtlichen Veröffentlichung über die Durchführung des freiwilligen Arbeitsdienstes im Frühjahr 1932 geht hervor, daß die Zahl der beim freiwilligen Arbeitsdienst beschäftigten Personen insgesamt 37 967 betrug. Davon entstammten 11 844 Personen der Arbeitslosenfürsorge, 12 580 der Krisenunterstützung und 13 534 waren nicht Hauptunterstützungs empfänger wegen Altersbegrenzung in der Krisenunterstützung. Rund 20 000 Personen waren unter 21 Jahre. Vor der hessischen Wahlkampfwoche. Darmstadt. Am Sonntag, dem letzten vor dem Wahltag, wird der eigentliche Wahlkampf seinen Anfang nehmen. Von allen Parteien werden die größten Anstrengungen gemacht und sie haben sich für ihre Wahlfundgebungen ihre zugkräftigen Redner verschrieben. Für das Zentrum wird Reichskanzler a. D. Dr. Brüning am Freitag in der Mainzer Stadthalle sprechen. Als weitere Zentrums- Wahlredner werden Stegerwald, Dr. Esser, Joos auftreten. Für die Nationalsozialisten wird in erster Linie Adolf Hitler in den Wahlkampf eingreifen. Er wird in nicht weniger als 14 hessischen Orten sprechen, ferner bei einer Sonnwendfeier auf dem Hoherodskopf im Vogelsberg. Weiter reden Strasser und Dr. Goebbels. Für die Nationale Einheitsliste werden u. a. der volksparteiliche Führer Dingelden und der bisherige Reichsfinanzminister Dietrich eintreten. Die Sozialde mofraten veranstalten ihre Kundgebung gemeinsam mit der Eisernen Front, deren Führer Höltermann als Hauptredner auftreten wird. Für die Kommunisten schließlich wird Thälmann nach Hessen kommen und am Sonntag in Darmstadt seine erste Wahlrede halten. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: Die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 23 Die Probe auf das Exempel. Jeder Reichsregierung, die nicht die Wege Dr. Brünings weiter gehen, die frei von sozialdemokratischen Einflüssen die Rettung Deutschlands versuchen will, wird man sagen dürfen: An dem, was in Deinem Reichsarbeitsministerium geschieht, werden wir den Geist erkennen, von dem Du Dich leiten läßt. Im Reichsarbeitsministerium wird die Probe auf das Exempel gemacht. Dieses größte aller Ministerien ist zum mächtigen Staat im machtlosen Staat geworden. Die ungeheure, innerpolitische und wirtschaftliche Macht, die es darstellt, stand bisher nicht dem Staate zur Verfügung, sondern den Gewerkschaf= ten. Prominente Gewerkschaftler, einmal die sozialdemokratischer, das andere Mal die christlich- sozialer Richtung, haben seit Inkrafttreten der Weimarer Verfassung per profura der Gewerkschaften diese Macht verwaltet. Sie haben sich selten den ihnen entgegentretenden Widerständen aus anderen Ministerien gefügt; aber sie haben oft die Wege des Gesamtkabinetts zu be= timmen gewußt. Angesichts der durch Waffenstillstands- und Friedensvertrag erzwungenen Ohnmacht Deutschlands auf militärischem Gebiet mag es zweifelhaft sein, ob man das Auswärtige Amt und seine Leiter zusammen mit den bisherigen Reichskanzlern allein verantwortlich machen kann für die wirtschaftszerstörende Tribut- und Verschuldungspolitik eines Jahrzehnts, gegen die eine Allein ver Mehrheit im deutschen Volke nicht zu finden war. antwortlich aber kann man das Reichsarbeitsministerium und seine Leiter machen für den gewaltigen Teil des Zerstörungswerks auf wirtschaftlichem Gebiet, der auf das Konto einer falschen, gewerkschaftlich eingestellten staatlichen Politik zu schreiben ist. Was sonst noch mitgewirkt hat an dem Zerstö rungswert, stand unter denselben Triebfräften, wie diese Politik, sei es die übersteigerte Ausgabenwirtschaft der öffentlichen Hand, sei es das Mißverhältnis zwischen Wohlfahrtsleistungen und wirtschaftlicher Volkskraft, sei es das leichtfertige Schuldenmachen von Reich, Ländern, Gemeinden und Krankenkassen. Man hat dem bisherigen Reichsarbeitsminister Stegerwald oft nachgesagt, daß er an seinen hohen Staatsämtern gewachsen, zum Staatsmann geworden sei. Manches seiner tlugen Worte sprach für diese Meinung. Aber in seinen Taten ist er immer der alte Gewerkschaftler geblieben. Es scheint geradezu der Fluch der Politiker zu sein, die durch die Gewerkschaften zur Macht emporgetragen werden, daß selbst bessere Erkenntnis sie nicht freimacht von der gewerkschaftlichen Enge des Handelns. Es war Stegerwald, der schon am 30. September 1930 das Wort prägte, wir seien drei Jahre lang in der Lohnpolitik wie in einem Irrgarten herumgelaufen. Es war Stegerwald, der die Lohnerhöhungen während der„ Scheinblüte" als die Arbeitslosigkeit vermehrend, verurteilte. Es war auch Stegerwald, der am 11. März 1932(!) einen Schiedsspruch für verbindlich erklärte, der den Arbeitern im sächsischen Holzgewerbe Lohnerhöhungen von 2 bis 9 Pfennig je Stunde zubilligte. Bei den Reichsarbeitsministern des nachrevolutionären Deutschlands haben immer die staatspolitischen Notwendigkeiten mit den gewerkschaftlichen Forderungen im Kampf gelegen. Immer aber hat es für die staatspolitischen Notwendigkeiten bei ihnen nur zu Worten gelangt, während die gewerkschaftlichen Forderungen im wesentlichen erfüllt wurden. ,, Der Staat", so rief der sozialistische Reichsarbeitsminister Wissell der Weimarer Verfassung zu ,,, ist fein geigneter Träger der Wirtschaft. Er soll mit seinen oft täppischen Manieren nicht in das feine System von Adern und Aederchen eingreifen, das dem Volkskörper die nahrunggebenden Säfte zuführt." Treffliche Worte, die nicht hinderten, daß der Staat von Jahr zu Jahr mehr in das ,, feine System von Adern und Aederchen" eingriff. ,, In den letzten Jahren sind," so sagte Stegerwald auf dem Nürnberger Katholikentag von 1931, ,, an die deutsche Wirtschaft Anforderungen gestellt worden, die sie gar nicht erfüllen kann. Die deutsche Wirtschaft sollte außer Reparationen ausfömmliche Löhne zahlen und außerdem hohe Beiträge für die Sozialversicherung aufbringen. Das alles zusammen ist eine Unmöglichkeit gewesen." Ausgezeichnete Worte. Seitdem hát das gewerkschaftliche Dioskurenpaar Stegerwald- Brüning mit Hilfe von Notverordnungen die Anforderungen an die deutsche Wirtschaft geradezu von Monat zu Monat weiter gesteigert. ,, Dabei muß man sich klar sein, daß heute jede Neubelastung der Produktion so und so viele Arbeitslose mehr bedeutet," ertlärte Stegerwald am 27. Mai vor der Weltwirtschaftlichen Gesellschaft. Am Montag darauf wäre eine von ihm vor allem mit ausgearbeitete Notverordnung über neue schwere Steuerbelastungen der Produktion erschienen. Wenn das Schicksal ihn nicht gestürzt hätte. ,, Je höher in einem fapitalarmen Lande die Sozialabgaben, desto geringer der Kreis der Beschäftigten." Ein Wort ungemein flarer Erkenntnis. Stegerwald sprach es ebenfalls am 27. Mai 1932. Aber derselbe Stegerwald sagte im gleichen Atemzuge auch:„ Die Kostenausbringung für die Sozialversicherung spitzt sich immer mehr auf die Frage zu: Was tönnen die in Arbeit Stehenden abgeben an jene, die dauernd oder vorübergehend aus dem Wirtschaftsprozeß ausgeschieden sind?" Nr. 23 Samstag, den Samstag, den 11. Juni 1932. Man sieht, es ist immer das gleiche Lied: Als Minister sehen diese Herren sehr wohl die zerstörenden Wirkungen ihrer Politik; als Gewerkschaftsführer aber wagen sie nicht, die Folgerungen aus ihren Erkenntnissen zu ziehen. Jene Bergarbeiterführer, die schon vor Jahren gelegentlich von Lohnverhandlungen im Ruhrrevier Zechenstillegungen im Austausch gegen Lohnerhöhungen in Kauf nehmen zu wollen erflärten, ebenso wie Herr Stegerwald, der in seinen Ausfüh rungen über die Jrrgartenpolitik im Oktober 1930 den Lohnerhöhungen die Wirkung einer Vermehrung der Arbeitslosigfeit zuschrieb, sie sind die besten Zeugen gegen den Stegerwald, der am 27. Mai die Aufrechterhaltung des staatlichen Lohnschutzes" forderte. Der Stegerwald, für den jede Neubelastung der Produktion so und so viele weitere Arbeitslose bedeutet, gibt wahrlich dem anderen Stegerwald flare Antwort auf seine Frage, ob nicht die Werke, die noch voll beschäftigt sind, zu höheren Beitragsleistungen in der Arbeitslosenhilfe herangezogen werden könnten". Man muß der Erwartung Ausdruck geben, daß mit der neuen Reichsregierung ein neuer Geist im Reichsarbeitsministerium einzieht, und daß von nun an die wirtschaftlichen Notwendigkeiten dort bestimmenden Einfluß gewinnen. Diesen Notwendigkeiten endlich gerecht zu werden, liegt durchaus im Interesse der Gesamtarbeiterschaft, der nicht daran liegen kann, eingeteilt zu bleiben in eine Hälfte von Unterstützungen färglich lebender arbeitswilliger Nichtmehr- Arbeiter. Die gewerkschaftliche Lohnpolitik, die zwangsläufig zu solcher Klassifizierung innerhalb der Arbeiterschaft führt, muß einer möglichst beweglichen Gestaltung der Löhne weichen, die die Vorbedingung für eine Wiederausweitung der jeweils vorhandenen Beschäftigungsmöglichkeiten ist. Lokales. Sonntagsgedanken. Am Sonntag schauen wir zurüd auf die getane Arbeit der Woche. Wir freuen uns, wenn sie segensreich und aufbauend war und legen uns andere Arbeitspläne für die nächste Woche zurecht und fassen gute Vorsätze, wenn Mißerfolge durch Umstände und Verhältnisse der Zeit oder durch ein Unglück störend auf unsere Arbeit wirften. Sollte nicht auch das deutsche Volk in stillen Sonntagsstunden an seine Gesamtarbeit denken? ,, Gießener Zeitung" Die Arbeitsdienstpflicht in Oberhessen. Nach amtlichen Fest stellungen ist die Provinz Oberhessen mit über 4000 Arbeitsdienstfreiwilligen mit in erster Reihe im ganzen Reiche. An rund 170 Stellen ist jetzt in Oberhessen der freiwillige Arbeitsdienst im Gange. In Uebereinstimmung mit dem Arbeitsamt Gießen wird das Hessische Heimatwert, Sitz in Darmstadt, die geistige Betreuung der Arbeitsdienstfreiwilligen übernehmen. Ein Novembersturm hat das deutsche Haus zusammenstürzen lassen. Mit viel Mühe und Not haben wir den Bauplatz von Schutt und Trümmern freigemacht. Fast zwölf Jahre bauen wir jetzt an dem neuen Haus und sind noch nicht fertig. Woran liegt das? Unter diesen Bauherren, Meistern und Gesellen fehlt der Friede. Und wo dieser fehlt, fann es nicht vorwärts gehen. Wenn die Gesellen sehen, daß die Meister streiten und die Bauherren uneinig sind, dann machen sie es ihnen nach. Unheimlich legen sie Messer und Gewehre bereit mit ge= heimnisvollen: ,, Wer weiß, wozu?" * Universitätsgottesdienst. In der Neuen Aula hält morgen vormittag Professor Lic. Dr. phil. Adolph einen Universitätsgottesdienst ab. * Tagung der hessischen Schulgeographen. Der Verband hessischer Schulgeographen, dem Lehrer aller Schulgattungen angehören, hält am 25. Juni in Darmstadt seine Hauptversammlung ab. Der Kluge Hauswirt macht es anders, wenn zuckende Blizze ihm sagen, daß die Luft voll elektrischer Spannungen ist. Er verräumt das blizanziehende Messer in die hinterste Schublade und bringt die Sense in einen abgelegenen Gartenwinkel. Es Sollten wir in der Gesamtheit nicht daran lernen? fnistert noch überall von elektrischen Funken und wir sind nicht sicher, ob es nicht morgen da aufloht, übermorgen dort und am nächsten Tag vielleicht im ganzen deutschen Hause. Wie soll da dieses Haus fertig werden, an dem wir nun zwölf Jahre arbeiten? * Gießener Freiwillige Feuerwehr. Die Kapelle der Wehr veranstaltet morgen nachmittag in der„ Waldeslust" ein Konzert, das vorwiegend volkstümliche Weisen bringen wird. Am Sonntag schauen wir zurüd auf die getane Arbeit und sollen neue gute Vorsäge fassen für neue Werke. Wir dürfen nicht immer zuerst fragen: ,, Was tut mir wohl?", sondern: ,, Tut das meinem Bruder nicht weh?" Wenn wir so weiter bauen würden, so wäre das deutsche Haus bald fertig, weil ein Höherer seinen Segen dazu geben würde. Der Sonntagsschreiber. * Straßensperrung. Wegen Vornahme von Rohrarbeiten durch das Gas- und Wasserwerk und Erneuerung der Straßendecke durch das Tiefbauamt wird die Sonnenstraße, zwischen Schulstraße und Kreuzplatz, von Montag, den 13. Juni 1932 ab bis auf weiteres für den Verkehr mit Fahrzeugen aller Art polizeilich gesperrt. Umleitung erfolgt durch Neuenbäue. Die aufgestellten Sperrschilder sind unter allen Umständen zu be= achten. | schuß von 3 918 605 RM., ein Betrag, der um 1563 785 RM. höher ist als der Fehlbetrag des Gesamtvoranschlags. * Fundsachen im Monat Mai 1932. Das Verzeichnis über die im Monat Mai 1932 gefundenen bzw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamts, Landgraf- Philipp- Platz 1, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre Rechte innerhalb 2 Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. Verschließt die Speicher und sonstigen Räume! Die Zeitverhältnisse und vor allem die große Arbeitslosig= keit bringen es mit sich, daß sich vielfach lichtscheues Gesindel umhertreibt. Nicht selten suchen solche Leute mit brennenden Zündhölzern oder offenem Licht unverschlossene oder schlecht abgesperrte Räume, wie Speicher, Scheunen, Keller usw. ab, in der Absicht, Gelegenheit zum Uebernachten zu finden oder Passendes zu stehlen und verursachen dabei leicht erhebliche Brandschäden. Erst kürzlich ist in München ein großes Lagerhaus einem solchen Brande zum Opfer gefallen. Der Bevölkerung wird daher empfohlen, Werkstätten, Speicher und sonstige Räume gut verschlossen zu halten und die Polizei von dem Unterschlupf verdächtiger Personen zu ver: ständigen. Nur, wenn auch die Bevölkerung durch erhöhte Aufmerksamkeit auf Bettler, Wanderer oder Landstreicher usw. mithilft, können Schädigungen durch das Treiben dieser Leute verhindert werden. Aus Rab und Fern. Nah Mainz. In der letzten Zeit sind in Mainz falsche Fünf-, Zwei- und Einmarkstüde in größeren Mengen in Verkehr gesezt worden. Den Bemühungen der Kriminalpolizei ist es jetzt ge= glückt, die Hersteller und einen Teil der Verbreiter des Fals geldes zu ermitteln, sowie die zur Herstellung des Falschgeldes benutzten Geräte aufzufinden und zu beschlagnahmen. Ins gesamt sind bis jetzt 14 Personen, darunter eine Frau, fest genommen worden. Heuchelheim. Die bekannte Wanderausstellung„ Gesundheitspflege und Fürsorge" weilt hier vom 17. bis 21. Juli in der Turnhalle. Bingen. Der Bund„ Königin Luise" hielt seinen dritten Landesverbandstag in Bingen ab. Zahlreiche Vertreterinnen aus allen Kreisen Hessens hatten sich eingefunden. Die Füh rerin des Landesverbandes, Frau von Ulrich- Kassel, hielt eine Ansprache über die Ziele des Bundes. Freifrau von Hadeln Halle hielt die Festrede, die mit großem Beifall aufgenommen wurde und Frau Stiebler, Gauführerin von Hessen, gab den Jahresbericht, aus dem das stete Wachstum des Bundes zu er sehen war. Bad Nauheim. Die Bad- und Kurverwaltung teilt mit, daß bis zum 9. Juni 1932 der Gesamtbesuch 8965 Gäste betrug, darunter 1283 Ausländer. Anwesend sind zurzeit 3460 Gäste. Nidda. Der Heimatbund für Hessen veranstaltet am 11. und 12. Juni d. J. sowohl in Nidda als auch in Hungen Heimattagungen. An beiden Plägen referieren Lehrer Eidmann aus Darmstadt über„, Heimatnot und Heimatschule" und Pilzforscher Kallenbach aus Darmstadt über ,, Naturpfad und Heimatpflege". Offenbach a. M. Der städtische Etat für 1932 weist einen ungedeckten Fehlbetrag von 7,8 Millionen auf. Trotz Kürzung der Unterstützungssäge beträgt der Wohlfahrtszuschuß 8,7 Millionen. Worms. Die Stadtverwaltung teilt mit, daß der VoranSchöne weiße Zähne schlag der Stadt Worms für das Rechnungsjahr 1932 zur BeJahon nach einmalig. Pugen mit der herrl. erfrisch. schmedenden„ Chlorodont 3ahnpaste", schreibt uns ein Raucher. Tube 50 Pf. und 80 Pf." Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) 5. Fortsetzung. ,, Na, Benjamin, nun hast du wohl genug von der Seefahrt?" Aber er schüttelte nur den Kopf. Nach ein paar Tagen hatte er sich wieder erholt und blieb auch von nun an von der Seekrankheit verschont. Ich hatte es so eingerichtet, daß wir beide immer zusammen die Wache hatten. Wie manche Nacht haben Benjamin und ich unter dem Tropenhimmel gemeinsam die Wache gehalten! Ich mußte ihm dann von fremden Ländern und Menschen erzählen. Am liebsten hatte er es, wenn ich dann noch meine Handharmonika holte und darauf Matrosenlieder spielte und dazu sang. Besonders ein Lied hatte er so gern:„ Lustig ist's Matrosenleben...". Ich hatte den Jungen ganz in mein Herz geschlossen und besaß auch sein Vertrauen. Nur von seinen Angehörigen sprach er nie. Jm Anfang hatte ich es wohl versucht, ihn dazu zu bringen, einen Brief nach Hause zu schreiben. Aber sobald ich davon anjing, wurde er einsilbig und machte sich anderswo zu schaffen. Vielleicht hatte er auch keine Eltern mehr. Ich habe es nie erfahren. In der freien Zeit hatte ich ihm das Schnitzen beigebracht. Er war sehr geschidt und konnte es bald besser als ich. So hatte er sich ein kleines Segelschiff geschnitzt mit allem, was dazu ge= hört. Als es fertig war, sagte ich zu ihm:„ Das schichst du doch sicher nach Hause, damit sie sehen, was du gelernt hast." Er sah über's Wasser. ratung und Beschlußfassung vorgelegt wurde. Der neue Voranschlag weist einen Fehlbetrag von 2 354 820 RM. auf. Der Sondervoranschlag des Wohlfahrtsamts erfordert einen 3u= ,, Nein. Ich gehe nicht wieder nach Hause. Vielleicht, wenn ich Kapitän bin " Jugendtag der Sportjugend. Am letzten Maisonntag hielt die Jugend des Deutschen Fußballbundes und die der Deutschen Sportbehörde ihr alljähr liches Fest. Im Gau Gießen- Wetzlar des Westdeutschen Spiel verbandes wird der Tag am 10. Juli in Braunfels gefeiert. Es ist fein Sporttag im gewöhnlichen Sinne, sondern ein Tag freier und froher Feier! Der reine Kampfsport tritt im allgemeinen zurüd, um einer gelösteren Form fröhlichen Spiels und spielenden Kämpfens Platz zu machen. Es geht nicht um Punkte und Mei sterschaften: es soll ein Fest sein! Wenn auch die geldknappen Zeiten teine großen Dinge erwarten lassen, wenn darunter äußerer Glanz und Pomp verstanden wird, so sind sie doch nicht imstande, Freude und Kraft, freies Spiel und fröhliches Wan dern zu unterbinden. Der Tag unterliegt in seinem Aufbau feinem Schema, er soll sich frei aus sich selbst und dem Schwung der Jugend aufbauen. So sind die Formen des Tages örtli ganz verschieden. Für alle aber soll es ein Tag frohen Feierns werden. Musikkapellen der Vereine werden dabei sein, die Wim pel und Fahnen werden über den Köpfen flattern, Gesang frober Lieder und, wo es geht, auch Theaterspiele werden die Freude junger Herzen zum Ausdruck bringen. Unwissende Leute machen dem Sport oft den Vorwurf der Einseitigkeit. Hier geht der Sport über den Rahmen des Rein- sportlichen hinaus und feiert! Es ist richtig, daß der Sport noch keinen Stil für seine Feste hat. Die Sportjugend ist dabei, den ihren zu finden! Weiß Gott, was der Junge schon Schweres in seiner Heimat durchgemacht hatte. Wir alle mochten unseren Benjamin, an dem kein Falsch war, wirklich gern. Nur einer war da an Bord, so ein langer, rothaariger Geselle, den wir alle nicht leiden konnten. Der behauptete eines Tages, Benjamin hätte ihm seine Uhr gestohlen. Er hätte sie unten im Logis liegen lassen. In dieser Zeit wäre sonst keiner unten gewesen als Benjamin. Nachher stellte sich heraus, daß er die Uhr gar nicht weggelegt hatte, sondern bei sich trug. ,, Du Dieb!" schrie er Benjamin an. Es war oben an Deck. Auf das Schreien kamen wir alle zusammen. Benjamin sah kreideweiß aus, zitterte am ganzen Körper und hatte die Fäuste geballt. ,, Was sagst du?" fragte er mit heiserer Stimme. ,, Ein Dieb bist du!" schrie der Rothaarige wieder.„, Gib die Uhr sofort heraus oder..." In diesem Augenblick geschah etwas Unerwartetes. Mit einem Wutschrei stürzte Benjamin auf den roten Hünen los, und ehe er sich's versah, sprang er an ihn hinauf und versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht, daß der rote Riese wie ein gefällter Baum auf die Dedsplanten schlug und besinnungslos liegen blieb. Als wir ihn dann mit kaltem Wasser und ein paar Rippenstößen wieder zur Besinnung gebracht hatten, sahen wir, daß er die Uhr bei sich trug. Die Abreibung könnten wir ihm von Herzen. Ja, er war auch tapfer und mutig, unser kleiner Benjamin. Lagen wir im Hafen, so gingen Benjamin und ich immer zusammen an Land. Mit seinem blauen Matrosenanzug, der # ++ ID 35. MITTELRHEINISCHES KREISTURNFEST TRIER VOM5-8.AUG. Jeder Ba braucht täglich hung des Bode tigften hilfsm Spaten, Sade Erntegerätes, befferungsmög Der größt kurzen Pfeife und dem braungebrannten Gesicht sah er aus mie ein richtiger Seemann. Einmal waren wir im Hafen von Rio. Benjamin und li hatten uns landfein gemacht und bummelten durch die Palmer stadt. „ Ich habe heute Geburtstag, Klaus," sagte Benjam ,, Wir wollen ein Glas Bier trinken, ich will einen ausgeben ,, Wie alt bist du denn heute, Benjamin?" ,, Sechzehn Jahre." beute noch tro einer Arbeit re arbeit befiebt, ganz zu fchive baupt nicht zu bier umfonft wedmäßig ift nicht beachtet i Am über fudung bei d heute noch im wenige Forme gleichgültig, n Epatenblattes flaggebend und 17 bis 20 fönnen dteften art nicht geringer Daber ist die ,, Sieh mal an, so jung noch. Dann hast du ja das ga Leben noch vor dir. Im nächsten Jahre fährst du als Lei matrose. Wenn du dann Vollmatrose bist, gehst du auf de Schule und machst dein Steuermannexamen. Und in zehn J ren bist du Kapitän. ,, Ach, Klaus, bis dahin kann noch viel passieren. Die Haup sache ist, daß wir beide noch lange zusammenbleiben." Wir gingen in eine deutsche Wirtschaft. Ich fannte Wirt gut. Benjamin bestellte zwei Flaschen Bier. ,, Na, Benjamin, auf dein Wohl!" ,, Prost, Klaus! Auf eine glückliche Reise!" In der Ede stand ein Klavier. Darauf lag eine Gee Benjamins Blide gingen immer wieder dahin. Schließlich for er:„ Klaus, ich möchte mal auf der Geige spielen." „ Ja, man zu. Kannst du denn spielen?" Er nidte. „ Ich habe ja nun lange keine Geige mehr in der Hand habt, aber es wird wohl noch gehen. Kann hier nicht jem Klavier dazu spielen?" Ich fragte den Wirt. auf zu achter um die abg Binder wicht attos forta veil der S Spatenblätt Sticles gen neue Einstie muß dazu ei des Stieles Sticles, ift agen, der d Tie bad Tung des Vo Biel Arb Es ist der Liche Beit verac Im tajfijchen fentimentale t Bedtagerenner Lempo beigt de Lage. In diejen fürchtet fich bor Der Stille Ma gewigheit und Gegenwart. Leute, die f Lejen, Stunft be und das Leben beit vordringen worfen,-fidh mal broben tar ft und gilt be Denn die Jago und Nervenpei Menschen, die bat enthebt. 9 gewöhnten fie Tegelmäßige S an ihre Leben Don bornberein Möglichkeit thr Jahren den Bo threr Monats Des Sparens benben und ( Fortsetzung folgt) Ju fürzen. ,, Maria," rief er in die Wohnstube ,,, die Gäste möchten was Mufit hören." , der um 1563 785 mtooranichlags. in Mainz falje Mengen in Verkehr inalpolizei ist es je Der Verbreiter des F erstellung des Fall u beschlagnahmen. darunter eine Frau, Cuije" hielt jeinen b Zahlreiche Vertreteri eingefunden. Die Ulrich- Kaffel, hielt e 5. Freifrau von Ha Sem Beifall aufgenom erin von Hessen, gab chstum des Bundes p portjugend. e Jugend des De Sportbehörde ihr al des Westdeutschen& in Braunfels gefeien nne, sondern ein Tag i allgemeinen zurüd Spiels und spiele nicht um Punkte und Benn auch die geldt lajsen, wenn dan wird, so sind sie dog Spiel und fröhliches& terliegt in seinem ich selbst und dem S Formen des Tages i es ein Tag frohen fe werden dabei sein, die pfen flattern, Gesang f erspiele werden die 1. Unwissende Leute m Einseitigteit. Hier ge ortlichen hinaus und f nen Stil für seine n zu finden! NISCHES NFEST RIER inten Gesicht jah er von Rio. Benjamin ummelten durch die Klaus," sagte Benj n, ich will einen ausg Benjamin?" Dann hast du ja das Jahre fährst du als rose bist, gehst du negamen. Und in je och viel passieren. Die zusammenbleiben." Wirtschaft. Ich fant Dei Flaschen Bier oht!" Tiche Reife!" er. Darauf lag eine ieder dahin. Schließli Der Geige spielen." in ipielen?" Geige mehr in der ha en. Rann hier night je nstube ,,, die Gäfte möte ( Fortiefung fol Emstag, den 11. Juni 1932. FALSCH RICHTIG Jeder Bauer, jeder Gärtner und jeder Gartenbesizer raucht täglich eine Anzahl von Handgeräten zur Bearbeiung des Bodens. Es lohnt daher, die Formen der wichaften Hilfsmittel zur Kultivierung des Ackers, wie Spaten, Hace und Rechen( Harke), und des bekanntesten Erntegerätes, der Sense, auf ihre Tauglichkeit oder Vereferungsmöglichkeit zu untersuchen. Der größte Teil aller bäuerlichen Betriebe muß auch heute noch trop Steigerung der maschinellen Anlagen mit immer Arbeit rechnen, die zu 60 bis 80 Prozent aus Handrbeit besteht, von den Kolonisten und Kleingartenbesizern ja nz zu schweigen, da hier maschinelle Hilfsmittel überaupt nicht zur Verfügung stehen. Wieviel Kraft wird ier umsonst verbraucht, nur weil das Arbeitsgerät unweckmäßig ist und grundlegende Regeln bei dessen Kauf icht beachtet sind. Am überraschendsten ist das Ergebnis einer Unteruchung bei den verschiedenen Spatenformen( 2500!), die emite noch im Handel sind. Von diesen sind tatsächlich nur be nige Formen überall zu verwenden. Es ist durchaus nicht leichgültig, wie lang ein Spaten ist, weil die Länge des Spatenblattes für die Tiefarbeit der Kultivierung aushlaggebend ist Ein Spaten soll etwa 30 Zentimeter lang in 17 bis 20 Zentimeter breit sein, um am meisten leisten fönnen. Wichtig ist auch die Form der Schneide! Am btesten arbeitet ein zugespiẞter Spaten, doch mit dem icht geringen Nachteil der ungleichen Tiefenbearbeitung. Douber ist die ideale Form eine ovale Schneide, wobei darauf zu achten ist, daß das Spatenblatt etwas gewölbt ist, in die abgestochene Erde gut zusammenzuhalten. Nicht it nder wichtig ist der Stiel. Wieviel gute Spaten werden los fortgeworfen, wieviele fostbare Stunden vergeudet, weil der Stiel abgebrochen ist. Daher sind nur solche watenblätter zu empfehlen, die einen festen Sitz des Srieles gewährleisten und im Falle eines Bruches das eze Einstielen leicht und schnell ermöglichen. Ein Spaten ß dazu eine hochsitzende Dülle haben, die eine Kürzung es Stieles zuläßt. Als Griff, am oberen Ende des et ieles, ist der sogenannte„ Spaltgriff- Stiel" zu bevorjgen, der die Handhabung des Spatens bequem macht. Die Hacke ist mit das notwendigste Gerät zur Lockeung des Vodens, dient damit dessen Feuchthaltung und ,, Gießener Zeitung" Handgeräte für Nr. 23. Handgeräte für Acker und Garten ist unentbehrlich bei der Vernichtung Hackarbeit ist gerade des Unkrautes. deshalb anstrengend, weil sie in den meisten Fällen im Sommer in der prallen Sonne ausgeführt wird. Deshalb muß doppelt so aufmerksam und vorsichtig bei dem Kauf der die Hade vorgegangen werden, um Schwere der Arbeit nicht noch zu vergrößern. Eine Hacke soll aus bestem Material gearbeitet, der Hals richtig gebogen, der Stiel gerade und am oberen Ende etwas dicker sein, damit die Hand nicht abrutscht. Aufrechter Gang bei der Arbeit ermüdet nicht so sehr, als das Hacken in gebückter Stellung; der Stiel muß also genügend lang sein. Die Hacke soll auch mehr gezogen werden, um nicht bereits gelockerte Erde wieder festzutreten und schon entwurzelten Unfrautpflanzen durch Antreten das Wiederanwachsen zu erleichtern. Die hochsitzende Dülle ist der tief, sitzenden vorzu ziehen. Der Rechen oder die Harke soll die Erdschollen zerfleinern. Dieses fann zweifellos am besten ein eisernes, aus einem Stück geschmiedetes Gerät, dessen Zinken leicht gebogen sind. Trop aller Modernisierung wird auch die Sense nie durch die Maschine ganz verdrängt werden, da nicht jedes Die obere Sense ist Damit zu gerade. der Schnitt weit und ziehend wird, verwendet man vorteilhafter die un tere gebogene Form Feldstück sich mit einer Maschine bearbeiten läßt Durch viele Versuche ist festgestellt, daß eine Sense genügend start gebogen sein muß, um einen weiten, ziehenden Schnitt beim Mähen zu erreichen. Die Länge etwa 75 bis 85 Zentimeter. Die beste Sensenform ist die„ Schweizer" und auch die„ Sächsische", da infolge ihrer günstigen Griffstellung die Sensenspite weit nach oben gehalten wird. Viel tausend fleißige Hände arbeiten heute noch mit ungeeigneten Handgerätschaften. Jedes Gerät aber, mit dem nicht der größte Nußen erzielt wird, fostet viel Zeit und Geld. Eine allgemeine Umstellung der Käufer mit der Forderung nach erprobten Geräten an die Industrie wird diesem Übel erst endgültig abhelfen fönnen, und so dazu beitragen, daß veraltete und unsachgemäße Arbeitsgeräte aus Haus und hof verbannt werden.. all 1. Viel Arbeit wird erspart, wenn die Form der Hade eine Ziehbewegung gestattet. Geift und form. das „ Es ist der Geist, der sich den Körper baut." So dachte man m. flassischen Zeitalter der deutschen Literatur Unsere stoffidle Zeit verachtet den Geist, hält Bildung für Lurus oder erimentale überlieferung Der Borhandschuh und Beshstagerennen symbolisieren den Triumph der Körperkraft. Tempo heißt das Motto unserer bis an den Rand gefüllten Enge. In dieser Hast steckt ein gut Teil Selbstbetäubung. Man ichtet sich vor der inneren Leere, die man erkennen würde in e Stille. Man fürchtet sich vor der Zukunft mit ihrer Unermißheit und verliert sich bis zur Erschöpfung an die laute Begenwart. Leute, die in diesem Treiben abseitsstehen, die noch Bücher jon, Kunst betrachten, tiefsinnige Gespräche führen, über sich in das Leben nachdenken und dabei zu einer weisen Gelassenleit bordringen, haben die Angst des Irdischen" von sich geboorfen,- sich von der zehrenden Unruhe um das, was einhaul drohen kann, befreit. Es sind nicht reiche Leute,- was it und gilt heute Reichtum? Es sind nicht große Verdiener; lern die Jagd nach dem Gelde verstrickt ja gerade in Unrast In Nervenpein. Es sind bescheidene, aber vorsichtig fluge Menschen, die sich beizeiten einen Rückhalt schufen, der sie der bar enthebt. Mit fleinem Einkommen und fleinen Ansprüchen ewöhnten sie sich, seit sie einen Hausstand begründeten, ans eg dlmäßige Sparen. Jeden Monat führten sie ihre Prämie aihre Lebensversicherungsgesellschaft ab, wußten sich dadurch bor vornherein geborgen für ihr Alter oder die Ihren für die Möglichkeit ihres frühen Todes, genossen nach einigen Sparph ten den Vorzug der Gewinnbeteiligung, indem die Höhe hr er Monatsprämie sich verringerte ein besonderer Anreiz les Sparens-, und brauchten sich niemals in den zermürlemben und sinnverwirrenden Reigen um das goldene Kalb türzen. Am besten ist der Spaltgriffstiel. Das erhielt ihnen ihr edles Gleichgewicht; sie blieben Charaktere, statt zu Geldraffmaschinen zu entarten. Wenn sie scharfblickend und start genug sind, auch bei verminderten Be zügen und den vielerlei Einschränkungen, die wir uns jetzt auferlegen müssen, ihre Versicherung nicht abzubrechen, dann stehen sie gefestigter da als die sogenannten Reichen. Diese tönnen schon morgen die Armen sein Alle Vermögenswerte wurden zweifelhaft Eine Fabritaftie tann über Nacht von 4000 Mart auf den vierten Teil ihres Wertes sinten,- der Wertsturz eines Attienpaletes einen Zusammenbruch für den Besitzer bedeuten. Eine Versicherungspolice ist ein Wertobjekt ohne die Gefahr von Kursverlusten, eigentlich das einzige zuverlässige Wertobjekt,- unfündbar seitens der Versicherungsgesellschaft und nur persönlich zu entwerten, indem der Ver. sicherte die Prämienzahlueg einstellt. Dies jedoch tönnte nur in einer Augenblidswallung geschehen, hinter der pflichtmäßige Fürsorge für die Familie und das Schwergewicht der materiellen Gründe, die zum Festhalten, zum„ Stillhalten" bewegen, sich wie hinter einer Nebelwolle verschleiern. Klare Vernunft gibt nicht auf, was niemals oder nur unter Verlusten und Opfern wieder zu erringen ist. Jene ruhigen, in sich ruhenden Menschen verfügen über solche Einsicht, darum eben stehen sie auch seelisch unerschüttert im Sturm der Zeit und bauen sich ihre eigene schöne Geisteswelt, wie es die Gebildeten zu Zeiten Goethes und Schillers taten-, und darum haben sie geistgeprägte Gesichter von einer selten gewordenen Eigenart. Technik, die jeder braucht. Photo- Kopiermaste. Das Kopieren von Photos mit Vignetten war bisher dadurch erschwert, daß sich die Vignetten oft beim Einlegen in den Kopierrahmen verschieben, wodurch schiese Bildausschnitte oder schwarze Ränder entstehen. Eine neue praktische Anschlag- Kopiermaste" macht das unmöglich. Ste besteht aus einem nach Art eines Briefbogens gefalteten Bogen schwarzen Papiers, dessen einer Teil den Bildausschnitt enthält. Das Kopierpapier wird in diese Maste bis zur Falte hineingelegt und kann sich dann nicht mehr verschieben Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man bei der Prüfung der Belichtung nicht mehr die lichtempfindliche Seite des Kopierpapiers berühren tann, wodurch Fingerabdrücke vermieden werden. Dadurch wird auch der Gefahr einer Fleckenbildung beim Tonen und Fixieren vorgebeugt. Neues vom Rundfunk. Der Weltempfänger. Die durch mehr oder weniger Objektivität bedingte Unzufriedenheit des Rundfunkhörers mit dem Sender des eigenen Bezirtes, mehr aber noch die Freude am Suchen und Tifteln stellte von jeher das Verlangen nach Fernempfang in den Vordergrund. Aber Kostenfrage und technische Unzulänglichfeit haben bisher überwiegend den Wunsch Vater des Gedantens sein lassen Das aber soll nun anders werden. Denn lange vor der großen Berliner Funkausstellung, zu der die Firmen gewöhnlich mit ihren neuesten Errungenschaften auf zuwarten pflegen, ist jetzt ein Fernempfänger herausgekommen, der berufen zu sein scheint, alle noch ausstehenden Wünsche restlos zu erfüllen Der neue Schaub- Superhet mu Bardfilter und Kurzwellenbereich übertrifft die bisherigen Empfänger mit Hochfrequenzverstärkung ganz erheblich Während die Empfänger bisher mit einer Hochfrequenzstufe arbeiteten, wählte die Firma Schaub für ihr neues Gerät das überlagerungsprinzip( Super. het) mit mehrfachem Bandfilter Nunmehr erfolgt die Verstärfung sämtlicher Wellen auf einer Zwischenfrequenzwelle, die für diesen Zwed besonders günstig ist Durch Mehrfachbandfilter wird eine bisher ungekannte Trennschärfe gewährleistet. Der neue Schaub- Superhet trägt auf der geeichten Stationsstala die Namen aller wichtigen Sender, und zwar auch für Kurzwellenempfang von 16-50 Metern Unter günstigen Verhältnissen ist es also möglich, Überseestationen schon am Tage zu empfangen. Durch die neue Konstruktion wird der be. rüchtigte Emp fangsschwund vollkommen befettigi Es ist eine Tonblende eingebaut, die eg ermöglicht, Klangfarbe nach dem per sönlichen Ge schmad tönen. abzu fe Für weniger hohe Ansprüche tommt in erster Liniedie Schaub Europa Serie S G. 1932 in Frage, die Se rie, bei der hinsichtlich der Preisstellung auf die jeẞige ungünstige Wirtschaftslage schon weitestgehend Rücksicht genommen ist. Auch diese Serie besitzt geeichte und beleuchtete Stala mit den eingedruckten Namen der wichtigen Stationen und bringt diese Sender ohne Suchen und ohne Raten flar und einwandfrei Die Trenn schärfe ist so schari ausgeprägt, daß selbst Stationen, deren Wellenlänge nur um etwa 10 Meter von der Länge des Cris. senders differiert, ohne Störung durch diesen empfangen werden können, da die absolute Trennschärfe 9 KH beträgt Der eingebaute Sperrfrets crbeiter außerordentlich präzise und die Einstellung der Stationen erfolgt durch einen einzigen Knopf Der Empfindlichkeitsregler und die Lautstärke brauchen für alle Wellenbereiche nur einmalig eingestellt zu werden Sowohl der Übersee- Empfänger wie auch der EuropaEmpfänger werden in verschiedenen Kombinationen geliefert. Einmal als Tischgerät von 135 Marf an), außerdem als Kombinationsgerät mit besonders angepaßtem: elettrodyna mischem Lautsprecher und als Truhen mit elettrodynamischem Lautsprecher und elektrischem Schallplattentriebwert Radio biete nur wirklich freude, wenn es möglich ist, unabhängig von den Darbietungen des nächsten Grossenders in der Welt herumzuschweifen und mit seinem Apparat heranzuholen, was die einzelnen Sendeprogramme an Interessantem und Schönem bieten Voraussetzung aber ist eine gute Trennschärfe und edle Tonqualität. Diese Forderungen sind aber bei den neuen Schaub- Geräten trop niedrigster Preise in vollem Umfange erfüllt. Vergeudete Werte im Haushalt. Eigentlich haben ausländische Kritiker ganz recht, wenn sie die deutsche Hausfrau als die rückständigste der Welt bezeichnen. Trotzdem fann man der Ansicht sein, und wir Deutschen wissen es, daß dieses in vielen Beziehungen ein Vorteil ist, aber wirtschaftlich hat diese Rückständigkeit" oft schwerwiegende Nachteile. Besonders groß sind die Nachteile im deutschen Haushalt betrejfs der Pflege metallener Gegenstände. Der Rost und andere chemische Einwirkungen verschlingen an Haushaltsdingen ein jährliches Vermögen von gut 100 Millionen Mart, so daß pro Familie ein Verlust von 10 Mart in jedem Jahre zu verzeichnen ist Sicherlich trägt zum Teil die allgemeine Geldknappheit ihr Teil dazu bei, daß solch ansprechende Summen Jahr für Jahr dem Volksvermögen verloren gehen, da nicht jede Hausfrau heute in der Lage ist, Schußmittel für ihre Haushaltgeräte zu faufen und durch neuzeitliche Verchromung oder Verlobaltung besonders von Messern das Metall vor chemischen Einwirtungen zu schützen. Auch nichtrostender Stahl ist unbedingt vorzuziehen. Wenn man eine Gurte oder Zitrone schneidet und das Messer liegen läßt, tönnen die sich bildenden schwarzen Flecke auf der Klinge nur mit Hilfe von viel Buzmittel und Soda wieder abgescheuert werden Würde die Hausfrau dagegen die Messer sofort nach Gebrauch troden reiben, wäre der Verbrauch und damit die Ausgaben für die Puzmittel geringer und die Lebensdauer des Gebrauchsgegenstandes wesentlich höher. Die Verwendung von Säuren in scharf wirtender Konzentration läßt sich bei Kochgeschirren und start verrosteten Eisenteilen rechtfertigen. Es muß nur darauf geachtet werden, daß anschließend auch die letzten Säurerefte im Wasser durch mehrfaches träftiges Schwenten abgespült werden und das ge reinigte Gerät am offenen Fenster oder sonst über warmer Luft gut getrocknet wird. Nur durch solche gründliche und billige Reinigungsmittel ist eine Dauerhaftigteit metallener Gegenstände sichergestellt, und damit sind der Hausfrau die loftspieligen Ersaßläufe in ihrem Haushalte zum mindesten verringert. 44. Jal Pol Samstag, den 11. Juni 1932. ,, Gießener Zeitung" Nr. 23. Einzel- Mu preistafel für Handel und Landwirtschaft. C Handel. ( Ohne Gewähr.) ( Wochenbericht vom 6. Juni bis 10. Juni 1932.) Berliner Börse vom Freitag. Meist nachgebend. Beitweise trat eine leichte Geschäftsbelebung ein, doch blieb ber Gesamteindrud weiter der einer stillen Börse. Im allgemeimen waren die Kursveränderungen gering. Effektenmarkt. Am Markt der feftperzinslichen Werte lam etwas Angebot heraus, und zwar insbesondere in einigen Industrieobligationen. Bon Berkehrswerten waren die Schiff fahrtsaltien erneut niedriger. Bon Banten waren Reichsban! leicht erholt. Am Montanmartt war die Tendenz bereits au Beginn außerordentlich widerstandsfähig. Raliattien: Salzdetfurth anfangs 3 Prozent niedriger. Die Farben. attie lag nach schwächerem Beginn später recht fest. Blumentohl 100 Ropf do. Suppen 3nländisches Gemüse. 12,00-20,00 5,00-10,00 Wirsingtohl 50 kg 7,00-9,00 Spinat Salat Freiland, 100 Ropf do. IIa 100 Ropf Gurten, Treibhaus. 5,00-7,00 3,00- 5,00 2,00- 2,50 I u. II 100 Stüď 18,00-28,00 Gurken, Treibhaus, III 100 Stüd. 12,00-15,00 Rohlrabi Freiland groß, Schod Rohlrabi, Freiland, mittel Schod do. Klein Rhabarber, Freiland 50 kg.. 1,50-2,00 Champignons, Treibhaus 50 kg 50,00-120,0 Tomaten, Treibhaus,..50 kg 80,00-45,00 Radieschen, Schod- Bund 1,00- 1,50 Meerrettich, 50 kg 45,00-50,00 Spargel I, gebün 0,75-1,30 0,40-0,75 1,50-2,00 Hülsenfrüchte. unfortiert 20,00-25,00 Borree, je n. Gr. Schd. 1,50- 3,00 Petersilie, 100 Bb. 3,00- 5,00 Beterfilwurz. 50 kg 6,00-10,00 Pfefferlinge ( Hamburg, 9. Juni.) 45,00-50,00 Die Viehpreife der Woche. Bezugspre Revaltionsfchlu ( Mitgeteilt vom Deutschen Landwirtschaftsrat Berlin.) Rinder Rälber Schafe Schweine endung nicht Augsburg 9-89 22-88 80-41 Berlin 13-87 18-46 20-88 81-88 Bremen. 12-87 30-46 26-48 Breslau 8-32 15-33 20-40 81-87 • I, lose belt, 50 kg 80,00-88,00 II, 50 kg 16,00-22,00 III, 50 kg 8,00-12,00 28,00-85,00 Dortmund. 21-89 24-45 - 32 Danzig in Gulben 12-25 8-58 18-25 28-39 Dresden 15-89 28-44 27-40 84-40 Chemnit 13-87 28-42 17-88 80-40 IL 14,00-20,00 Düffeldorf 18-40 25-67 30 45 III, 7,00-10,00 Elberfeld 15-40 25-47 80-48 Effen 18-40 25-65 80-40 Frankfurt 21-89 28-43 26-88 Hamburg 8-38 28-46 8-85 27-37 Hannover 15-37 15-48 17-87 28-40 Karlsruhe 18-37 35-44 28-44 Raffel. 12-35 27-40 82-88 Riel 10-33 16-39 22-87 Köln. 16-40 27-65 28-42 Devisen 10. Juni ( in Reichsmart) Geld Brief 9. Juni Geld Leipzig 17-36 30-40 26-40 32-36 Brief Magdeburg 12-35 20-46 18-88 32-42 RM RRM RM RM Schmalzbohnen New Yort..1% 4,209 4,217 4,209 4,217 Langbohnen 9. 24.00-26.75 22.50-23.00 ४. 27.50 Mannheim 12-85 30-42 c) 22-30 30-48 München 11-40 24.50 London. Buenos Aires 1Pap Peso ..1£ Nürnberg 10-37 27-44 *) 28-48 050-60 30-68 28-41 34-42 0,949 0,952 0,945 0,952 Mittelbohnen 18.00 19.00 Regensburg 6-34 ) 25-42 ) 30-50 15,455 15,495 15,43 15,47 Japan- Bohnen 17.50 18.00 Stettin 15-30 10-36 15-34 26-35 Amsterdam..100 Gld. 170,68 171,02 170,78 171,12 Chile- Bohnen 17.00 17.50 Stuttgart 9-87 25-40 28-40 Ropenhagen. 100 Rron. 84,47 84,63 84,37 84,53 Grüne Erbsen mit Schale 16.00-22.00 19.25-20.75 Wiesbaden Stodholm..100 Rron. 79,07 79,28 79,17 79,33 Gelbe Viktoriaerbsen. 15.50 14.50 8widau 18-32 35-45 30-39 30-37 Stalien... 100 Lire Oslo..... 100 Rron. 77,02 77,18 76,97 77,13 Grüne Erbsen, geschält. 20.00 20.00 21,60 21,64 21,61 21,65 Grüne Splitterbsen 18.50 18.50 *) Schlachtgewicht. Schweiz 100 Frcs. 82,30 82,46 82,34 82,50 Gelbe Erbsen, geschält 17.00 16.50 Baris. ..... 100Frcs. 16,60 16,64 16,61 16,65 Gelbe Splitterbſen 13.50 Brüffel 100 Belga 58,74 58,86 58,79 58,91 Kleine Ruffen- Linsen Prag 100 Rron. 12,465 12,485 12,465 12,485 Mittel Wien ..... 100 Sch. 51,95 52,05 51,95 52,05 Große Spanien... 100 Beseta 34,69 34,75 34,72 34,78 13.00 11.00 9.50-11.50 12.00-14.00| 11.75-15.00 14.50-17.00 12.25-17.75 21.00 23.00-25.00 Amtliche Devisen- Notierung. Bantdistont: Berlin 5( Lombard 6), Amsterdam 2%, Brüssel 3%, Rom 5, Ropenhagen 5, London 2½, Madrid 6½, Oslo 5, Paris 2%, Prag 5, Schweiz 2, Stockholm 4, Wien 7, New York 3. Getreide. Getreide- Preise am 10. Juni an den deutschen Börsen 11 Riesen- Linsen Mammut- Linsen Die Preise für Bohnen verstehen sich per 100 kg, für Erbsen und Linsen per 50 kg in RM waggonfre Hamburg verzollt. Mehl.( 9. Juni). Roggenmehle: 60% hiesiger Mühlen Roggenmehl, grob, hies. Mühlen 65/70% Roggenmehl inländ. Mühlen. Roggenmehl, grob inländ. Mühlen Tendenz Schwächer. 3,75-4,25$ 28,50-30,00 22,25-23,50 26,25-27,25 21,25-22,25 M. Mur 1000 ky Weizenmehle: Auszugsmeh hiesiger Mühlen Bädermehl hiesiger Mühlen 44,75 39,25 ohne Bewäbr Inländ. Auszugsmehl Martt Bemichi Roggen Weizen Gerste Hafer Inländ. 70% Weizenmehl 38,75-40,75 33,75-35,75 ort unis Wart 9. 6. 72-73 Beria 1 Ber n" Wure Berlin 72-73 190-192 B 75-76 LegteBörje Schlef. Schlef. 78 Her) eu emir Dual neute Gero. Ber Amer. Weizenmehl ab Rai Hamburg eute <-Briet Brau Mar. 157-161 Ftt. Jnd 167-173 475 in. 167-173 tecl. Bomm. cif Bln. Auslb. 195 cit. Bl. Roggen bez. u. Bri. BL bez. 34. bis 186 G. 182%-81% Juli 261%-60% Jull 165-164 ent. Stettin Dez. Domin Dft. Dea. somnu LenteBorle 8. 6. mort. 72-73 190 75,5 71-72 259 Soinm. Brau - Jnouftr. 160-170 oum 158-168 11ärt. пец gültig ab: n. Ernte n. Ernte Futter 160-170 gefund Auguft 173 Auguft 223 11. Wint uslänt a).e]. inland. 8 พบ 71.2 194 14,5 78,0 < 53 162 Karlsruhe Dresden Freibura Königsberg 6 6. Bollmilch 16-17 4 6. 46 4. 6. 15 17-18 11.25-11 50 ali Sept. 231-230 Dft. 183-183 Dft. 232 u. Br. 185%-85% Deд. 23% u.Br. Breslau Veure Bor c71-72 9.6. einfi gule " 11111111 Riano Milcherzeugnisse Milch in Pfennigen je Liter. Butter in RM je 1 kg ( letzte Notierungen. Erzeugerpreise) Molkerei- LandButter 32-44 84-42 Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere unl schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall und Fracht, Markt und Verkaufsfpefen, Umfagsteuer sowie den natürlichen Gewichts verlust ein. müffen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben. ( Ohne Gewähr.) Neue Bücher. Zwischen den Zeilen des Wirtschaftsteils der Zeitung Grundlagen zur eigenen Urteilsbildung über die Wirtschafts lage. Von Dr. Julius Greifzu. Kartoniert 2,80 RM., Han seatische Verlagsanstalt, Hamburg 36. In lebendiger und gut verständlicher Weise, mit umfassendem Fachwissen und vollende ter Uebersichtlichkeit vorgetragen, findet man dort alles, was man zum Verständnis wirtschaftlicher Probleme und Berichte braucht. Die schwe am 31. Mai 1 Millionen RV Eine Umf Etädten der Kriegsfchulden ten für einen ung waren. Am Dien Gregor Straff der NSDAP rijgen und wi Die nation tag einen Ant tags gefordert Bollswillen en Die nation bat wegen der Landstagsabge When Staatsge Der neue ja feiner erfte Lesen Sie die soeben erschienene neueste Nummer der„, Ele ganten Welt" und Sie werden eine Fülle von Anregungen fin den, die Ihnen manches Kopfzerbrechen, manchen nutzlosen Ori entierungsgang und manchen mit Geld und Zeitverlust verbun denen Aerger ersparen. Darüber hinaus werden Sie über alles Wissenswerte und Interessante auf dem Gebiet der Somme mode unterrichtet. Seien Sie neugierig. 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Schriftleitung: J. V.: G. Burgeleit, Gießen. Zinsloses Geld Verwertung Kredit- Genossenschal an jedermann für fast alle Zwecke, rückzahlbar in Monatsraten von 10 Mark an. Nachweisbare Auszahlungen. v. Sapitalgesuche für Hypoth.-, Geschäftsu. Beamiendarlehen. In Effen Don bisher u gern der K Leuten wurde befchoffen. G Der Rei ab 1. Juli In dem teil verkünd Meineides zu verluft verur rechterhalten. Der frühe mit einzig günstigen Bedingungen sucht für den dortigen Bezirk e allererste Kraft als ,, Familienhilfe" e. G. m. b. H.. rudewig, Kredit- Bezirks- Vertreter Stuttgart. Bezirks- Direkt. I Frankfurt a. M., Große Seestraße 41. Telephon 72581. Tüchtige Vertreter gesucht! Erfinder Vorwärtsstrebende Verwertung, Köln, Lochnerstraße 9. Vermittler gesucht WESTFALIA WERKZEUG Co HAGENLW. 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