Nr. 26 verwüsteten Felder citorben? n der Staatsanwalt izin, Hans Weg aus Et aufgefommen war storben ist. Die Be Cung der Leiche in di bduktion foll Näheres Nimptich. nachmittag ging übe tich ein Unwetter mit ernichtete. Große Ge Gee. aujparer. effen( Abteilung de Seffen) in Darmitat Der Landestommunal ejenheit einer Anzah vor. Ausgeloft un 35 Bausparer, so da ehen der Bausparta ausgeloft find.- D Tich Anfang Novembe Buteilungsberechtig ens am 1. August 19 und mit Einzahlunge r Kirche in Geins zfahne. Breffe folgende Richti ahl verbreiteten Flug im beschäftigt, ist fol enturm die Nazifah en der Seelenverwan aufgeſtedt. Ich la r Pfarrer ohnmächti fest, daß diese Angab Kirche in Geinshein aus dem Giebel eines er. St. Die Sprache im tag anzuwenden, the inne Ausdruds und Wand errichen, furz: Siche im Stil. Für dies er von P. Bendhei ( erschienen im Verl pzig) hervorragend hlüffel zu den Uebung d Preis RM. 3,25, 5 Juliheft der reichil ' ift in seinen Hauptle heim und dem eige auswirtschaftlicher nbauten, Durchreibe 5 Seft, das wieder ter praftischer Anregu jede Buchhandlung München. 2 Mit tatastroph em Taumel des Pro Oche"-Sondernummer en Bilderbericht i heute die Münd ener denkwürdigen 5 1920. Klein in Gießen Rechnungs- Vordr Verlobungsanze Vermählungskart Mitgliederliste Briefumschlage Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 44. Jahrg. - Bolitische Rundschau. Der Reichsrat verabschiedet in seiner Volligung am DonWeingeseh. nerstag die Ausführungsvorschriften zum Die neuen Vorschriften sollen dem Fortschritt in der Weinherstellung Rechnung tragen, die bisherigen Vorschriften der Rechtsprechung anpassen und besonders den Qualitätswein schützen und dem Verbraucher Gewähr gegen Täuschungen bieten. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedtonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 9. Juli 1932 trages, Reparationen und Kriegsschuldlüge und die Anerkennung der deutschen Gleichberechtigungsfrage nicht durchgesetzt werden konnten. Auf deutscher Seite vertritt man den Standpunkt, daß die Tributzahlungen Deutschlands endgültig mit dem 1. Juli 1932, dem Ablauf des Hoover- Moratoriums, als erledigt anzusehen sind, und daher Deutschland lediglich verpflichtet ist, die während dieses Jahres gestundeten Beträge zurückzuzahlen. Der Reichsminister des Innern hat den badischen Innen- Erste Sißung des neuen Heis. Landtages. minister ersucht, die Tageszeitung ,, Donaubote" in Donaueschingen auf fünf Tage zu verbieten. Anlaß zu diesem Ersuchen gab ein Artikel, in dem eine Beschimpfung und böswillige Ver ächtlichmachung des Reichswehrministers erblickt wurde. badische Innenminister hat defem Schreiben nicht entsprochen und die Entscheidung des Reichsgerichts angerufen. Der Namens der bisherigen sozialdemokratischen Reichstagsmitglieder hat jetzt der bisherige Abgeordnete Dr. Hertz den Reichstagspräsidenten in einem Schreiben gebeten, die nötigen Schritte zum Zusammentritt des Ueberwachungsausschusses des Reichstages einzuleiten. Es wird in diesem Schreiben erklärt, daß sich nunmehr seit fast 14 Tagen die Mehrheit der Ausschußmitglieder für die Einberufung eingesetzt haben. Der Reichstagsabgeordnete Gregor Strasser hat als Vorsigender des Ueberwachungsausschusses des Reichstags die Anträge der Kommunisten. Sozialdemokraten, der Staatspartei, des Zentrums und der Bayerischen Volkspartei auf Einberusung dieses Ausschusses nunmehr endgültig abgelehnt. Der Preußische Landtag setzte am Donnerstag, entsprechend dem gemeinsamen nationalsozialistischen und deutschnationalen Antrag, einen neunundzwanziggliedrigen parlamentarischen Untersuchungsausschuß ein, der die Geschäftsgebahrung des jetzigen Am Donnerstag trat der neue hessische Landtag zu seiner tonstituierenden Sizung zusammen. Die Nationalsozialisten waren nicht in Parteiuniform erschienen. Zum Präsidenten des Landtags wurde der Präsident des vorigen Landtags, der nationalsozialistische Abgeordnete Professor Werner mit 45 gegen 25 Stimmen wiedergewählt. In der Sitzung erklärte Staatspräsident Adelung, daß eine geschäftsführende Regierung in einem demokratischen Staatswesen auf die Dauer nicht wünschenswert sei. Es sollte deshalb angestrebt werden, daß alsbald eine tragfähige Mehrheit im Parlament die Regierungsverantwortung übernimmt. Das Zentrum schlug darauf die Annahme einer Entschließung vor, nach der der Landtag erwarte, daß die größeren Fraktionen spätestens nach der Reichstagswahl dem Lande eine neue Regierung geben. Der Fraktionsführer der Nationalsozialisten, Lenz, erklärte, auch die Nationalsozialisten seien der Meinung, daß eine Regierung gebildet werden müsse. Seine Fraktion behalte sich vor, in den nächsten Tagen entsprechende Schritte zu unternehmen. Die Entschließung des Zentrums wurde hierauf gegen die Stimmen der Nationalsozialisten und Kommunisten abgelehnt. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung Nummer 27 Reist in Deutschland! Wir leben in einer Zeit, die uns erhöhte Verantwortlichkeit des Handelns, auch in unseren rein privaten Angelegenheiten auferlegt. Das gilt für jeden Deutschen, in noch höherem Maße aber für den deutschen Beamten, der dem Bürgertum ein Vorbild sein soll und von Berufs wegen ein Mitträger der Fürsorge am Gemeinwohl ist. Unter diesem Gesichtspunkt muß heute der Beamte auch seine Urlaubsvorbereitungen treffen, sofern er als das beliebteste Opfer aller Abbaumaßnahmen heute überhaupt noch daran denfen kann, seinen Urlaub auf einer Erholungsreise zu verbringen. Es ist nicht gleichgültig, ob er im Lande bleibt oder die für seine Reisezwecke ausgeworfene Summe in das Ausland trägt. Es liegt im Wesen des Deutschen, daß er bei aller Heimatliebe von einer starken Sehnsucht erfüllt ist, fremde Länder, deren Bewohner, ihren Volfscharakter, ihre Kultur und Besonderheiten aus eigener Anschauung kennen zu lernen. Die Stärke und die Vielseitigkeit dieses Dranges ist ein tulturell sehr schäzenswer= ter Wesenszug der Deutschen, den wir nicht missen möchten, weil er eines der wertvollsten und befruchtendsten Elemente für alle unsere Wissens- und Schaffensgebiete ist, den Blick weitet und nützliche Wechselbeziehungen zu anderen Völkern und Ländern herstellt. Wenn irgend es die Umstände erlauben, sollen wir diesen rein ideellen Drang nicht behindern, denn unter normalen Verhältnissen kann die Nation in ihrer Gesamtheit daraus nur Nutzen ziehen. Diese normalen Verhältnisse liegen aber bei uns nicht vor. Deshalb müssen wir auch diesen ideellen Drang bis auf weiteres preußischen Finanzministers Dr. Klepper bei der deutschen Ergebnisloje Präsidentenwahl im Heij. Landtag auditellen und die Sorge um die heimische Wirtschaft und die Bächter- Kreditbank( Domänenbank) und der Domänenbetriebsgesellschaft nachprüfen soll. Das oldenburgische Staatsministerium hat unter dem 6. Juli eine Verordnung erlassen, durch die aus Anlaß des Regierungswechfels für Bergehen und Uebertretungen, die aus politischen Beweggründen begangen, Straffreiheit gewährt mird. Daneben sollen aus besonderen Gründen in Einzelfällen Gnadenerweisungen erteilt werden. Auf Grund der bekannten Listenverbindung zwischen DVP und DNVP landidieren auf der deutschnationalen Reichsliste: Dingelden, Dr. Hugo, Geheimrat Dr. Zapf, Bankdirektor v. Stauß, Frau Dr. Mag und Postdirektor Morath. Bis auf Ge= heimrat Dr. Zapf gehörten alle auch dem legten Reichstag als Mitglieder der volksparteilichen Fraktion an. Die Staatspartei beschloß, unabhängig in den Reichstags= wahlkampf zu gehen. Für die Reichsliste wurden benannt Reichsfinanzminister a. D. Dr. Dietrich, Lemmer, Frau Lüders, Finanzminister a. D. Hoepker- Aschoff. Der Internationale Gerichtshof wird die Verhandlungen ian Memelstreit am fommenden Montag wieder aufnehmen. Die Vertreter Spaniens, Schwedens, Norwegens, Dänemarks, Hollands, Belgiens, der Schweiz und der Tschechoslowalei auf der Abrüstungskonferenz haben beschlossen, darauf hin= zuwirken, daß in dem Resolutionsentwurf des Hauptausschusses ein uneingeschränktes Verbot des Bombenwurfes aus der Luft aufgenommen wird. Die außerordentliche Völkerbundsversammlung beschloß am Mittwoch, die Türkei zum Beitritt zum Völkerbund einzuladen. Der Schweizerische Ständerat hat einen Betrag von 18% Millionen Schweizer Franken für die Anschaffung von Kriegsmaterial bewilligt. Von dieser Summe sollen Gasmasken für 1,3 Millionen Schweizer Franken angeschafft werden. Die fommunistische chinesische Armee ist in einer Stärke von über 50 000 Mann an der Grenze der Provinzen Kiangfi und Kwantang erschienen und hat mehrere Städte eingenom men. Die Kantonregierung befindet sich in größter Bestürzung und trifft Vorbereitungen zu einem militärischen Gegenunternehmen. Deutschland gibt nach. Lausanne. Zwischen Deutschland und den Gläubigermächten ist ein Abkommen erzielt worden. Premierminister MacDonald gab Freitag furz vor 14 Uhr den Abschluß des Abkommens offiziell bekannt. Es ist vereinbart worden, daß Deutschland eine Summe von 2,7 Milliarden als letzte und endgültige ReparaMitgliedskarte ionszahlung leiſte. Ueber die Zahlungsweise soll auf einer weiteren Sitzung, die nach der Mittagssitzung für 16 Uhr anbe= raumt ist, entschieden werden. Einladungskart Besuchsanzeige Geburtsanzeige n ig. 187 DI, zu Arbeitszettel hr. Programme hr. Briefbogen Postkarten n Plakate USW. مد g Mitteilungen liefert schnell u Sämtliche politischen Fragen sind aus dem Vertrag ausgeschlossen worden, da die deutschen Forderungen des Teiles 8 des Versailler Diktates und auf Anerkennung der Gleichberech tigung Deutschland in der Abrüstungsfrage nicht durchgesetzt werden konnten. Die auf der Lausanner Konferenz teilnehmenden Mächte schließen ein Abkommen ab, das aus einer Präambel und dem direkten Tributvertrag zwischen Deutschland und den Gläubigermächten besteht. Sämtliche politischen Fragen ind aus den Vertrag ausgeschaltet worden, da die deutschen Albinklein beorderungen auf Streichung des Teiles 8 des Verſailler VerSüdanlage 2 Darmstadt, 8. Juli. Der große Tag, an dem Hessen einen neuen Staatspräsidenten erhalten soll, sieht wiederum ein vollbesetztes Plenum und überfüllte Tribünen. Als erster ergreift der nationalsozialistische Fraktionsführer Abg. Lenz das Wort. Man möge den Nationalsozialisten endlich Gelegenheit geben zu zeigen, daß sie nicht die Partei, sondern Volk und Staat über alles stellen. Die NSDAP. schlage als fünftigen Staatspräsidenten Abg. Dr. Werner vor, der gestern wieder zum Landtagspräsidenten gewählt wurde. Abg. Dr. Niepoth( DVP.) gibt darauf folgende Erklärung ab: Ich weise darauf hin, daß die Deutsche Volkspartei in Hessen schon seit 14 Jahren in entschiedenem Kampf gegen die Regierung der Weimarer Koalition steht und daher auch jeden Versuch unterstützt, der die Möglichkeit bietet, die seitherige Regierung durch eine andere zu ersetzen. In Konsequenz dieser Einstellung werde ich heute für den von den Nationalsozialisten vorgeschlagenen Staatspräsidenten meine Stimme abgeben. Das Zentrum schlägt als Staatspräsidenten den Finanzminister Kirnberger, die Sozialdemokraten den bisherigen Staatspräsidenten Dr. Adelung, die Kommunisten ihren Fraftionsvorsitzenden Keil vor. Der Landvolksabgeordnete Glaser und der deutschnationale Abg. Böhm erklären, für Dr. Werner stimmen zu wollen. So hat die Abstimmung das erwartete Ergebnis. Es erhalten: Dr. Werner Dr. Adelung Dr. Kirnberger Abg. Keil 35 Stimmen, 17 Stimmen, 10 Stimmen, 8 Stimmen. Der Präsident erklärt, daß damit die Wahl ergebnislos verlaufen sei, da kein Kandidat die absolute Mehrheit erhalten habe. Auf Antrag Lenz wird darauf eine Pause eingelegt. Die Pause dehnte sich auf drei Stunden aus. Nach ihrer Beendigung erklärt der Präsident, daß auf Wunsch verschiedener Fraktionen die Wahl des Staatspräsidenten heute abgesetzt und in der nächsten Woche vorgenommen werden wird. Die Mißtrauensanträge. Als zweiter Antrag kommt der nationalsozialistische Mißtrauensantrag gegen den Innenminister Leuschner und ein kommunistischer Mißtrauensantrag gegen die gesamte geschäftsführende Regierung zur Debatte. Die Abstimmung ergibt Annahme des kommunistischen Antrages, für den allerdings nur die Kommunisten stimmen. Sämtliche anderen Parteien enthalten sich der Stimme. Der Antrag auf Abberufung des Ministers Leuschner wird bei Stimmenthaltung des Zentrums und der Sozialdemokratie mit großer Mehrheit angenommen. Ein Antrag, den 11. August aus der Liste der gesetzlichen Feiertage zu streichen, ist von den Nationalsozialisten einge= bracht worden. Der Antrag wird angenommen, so daß bereits in diesem Jahre der 11. August in Hessen nicht mehr gesetzlicher Feiertag sein wird. Als letzter Tagungsordnungspunft fommen Anträge der Nationalsozialisten und der Kommunisten auf Aufhebung der letzten Reichsnotverordnungen zur Sprache. Nach längerer Debatte werden die Anträge angenommen eine zwedlose Handlung, da von Hessen aus teine Reichsnotverordnung aufgehoben werden kann. statt. Die nächste Plenarsizung findet am nächsten Donnerstag Förderung des Gemeinwohls auch bei unseren Urlaubsgepflogenheiten in den Vordergrund rüden. Jeder im Ausland verbrachte Urlaub ist verknüpft mit einem Bartransfer in Goldmark in Höhe der verbrauchten Summe. Jeder ohne wirklich zwingenden Grund vorgenommene Bartransfer ist aber ein Passivposten in unserer Handels- und Zahlungsbilanz, eine zusätzliche Selbstschwächung der eigenen Zahlungskraft, aus der zwangsläufig Vermehrung der Arbeitslosigkeit entsteht. Infolge der ziemlich allgemein ausländischen Autarkiebestrebungen ist der Ausländerreiseverkehr in Deutschland auf ein Mindestmaß zusammenge= schrumpft. Wenn jetzt auch noch ein Teil der wenigen Deutschen, die sich überhaupt noch eine Urlaubsreise leisten können, seine Ferien im Ausland verbringt, dann muß, ganz abgesehen von den geschilderten Folgewirkungen, auch das deutsche Fremdengewerbe in Kürze zum völligen Erliegen kommen. Unsere Ge genwartsnot und unser nationalwirtschaftliches Gewissen sollten uns davor bewahren, jetzt auch noch unsere schwer bedrohte, hochentwickelte heimische Fremdenverkehrswirtschaft, in der allein schon in den Beherbergungsbetrieben und in den Einrichtungen der großen Kurorte ein Kapital von 3 Milliarden Mart investiert ist, leichtfertig einer unzeitgemäß gewordenen Neigung zu Auslandsreisen zu opfern und so dazu beizutragen, daß weniger bedrängte Staaten ihre passiven Handelsbilanzen mit den Ueberschüssen aus dem Fremdenverkehr ausgleichen können, während im eigenen Lande die Unterbilanz des Fremdenverkehrs erschreckende Ausdehnung annimmt und in der heimischen Wirtschaft über 12 Millionen Hände feiern. Kein Deutscher hat schon die unendliche Fülle der Genußwerte seiner weiteren Heimat auch nur annähernd ausgekostet. Deutschland steht heute erst am Anfang seiner Entwidlungsmöglichkeiten als Reiseland. Mit seinen unvergleichlich vielgestal= tigen landschaftlichen Schönheiten, seinen Kunstschätzen und seinem tunstschöpferischen Leistungshochstand, seinen klimatischen Vorzügen und heilkräftigen Quellen, seinen historisch und architektonisch interessanten Plätzen und der international anerkann ten Leistungsfähigkeit seiner Gastronomie bietet es, wie faum ein anderes Land in gleicher Mannigfaltigkeit, Kur- und Erholungsgelegenheiten, Aufenthalts- und Studienreize aller Art. Wer nur will, kann überall und immer wieder in deutschen Landen neue, lohnende Entdedungen machen. Vielen Watteldeutschen, die bisher immer nur das südliche Deutschland bereist haben, ist der Osten, Westen und der Norden Deutschlands heute noch unbekanntes Land. Die gleichen Verhältnisse finden wir in allen Umkehrungen vor. Sie sind vielleicht eine der Hauptursachen des unseligen deutschen Partikularismus und der innerdeutschen Gegensätze wirtschaftlicher, politischer und kultureller Art zwischen den einzelnen Voltsteilen in den verschiedenen Staatsgebieten, zu deren Ueberbrückung und Ausgleichung ebenfalls viel geschehen könne durch einen auch im Ferienreiseverkehr regen gegenseitigen Austausch im Besuch der verschiedenen Landes- und Voltsteile. Aus der Besinnung auf die nationalwirtschaftlichen Pflichten und deren Erfüllung würden sich also für die Volksgesamtheit in jeder Beziehung recht segensreiche Auswirkungen ergeben. Von diesen Gesichtspunkten aus hat das alte Desterreich sich immer bemüht, seiner Beamtenschaft die Nüglichkeit des Urlaubsaufenthaltes innerhalb der Monarchie darzutun. Bei Beginn der Urlaubszeit flatterten regelmäßig Runderlasse mit einem Hinweis auf die besondere Zwedmäßigkeit der Urlaubsverbringung in der Heimat durch die Amtsstuben. So verfehlt das Prinzip wäre, den Beamten in Samstag, den 9. Juli 1932. ,, Gießener Zeitung" Schwere Zusammenstöße zwischen SA.- Leuten und politischen Gegnern in nassauischen Orten. In Nauheim im Kreise Biedenkopf sollte Donnerstag abend eine nationalsozialistische Versammlung stattfinden. Als die Nationalsozialisten in den Ort einzogen, wurden sie mit einem Steinhagel empfangen. In der Wirtschaft des Ortes fam es zu einer Schlägerei. Auf der Straße setzte sich dann das Steinbombardement fort. Die Polizei war machtlos. Den Nationalsozialisten gelang es schließlich, ihre Autos wieder zu er= reichen. Auf der Fahrt wurden sie immer wieder mit Steinen beworfen. Jn Hermannstein tam es zu einer zweiten schweren Schlägerei, bei der auch Schüsse gewechselt wurden. Etwa 30 Personen sind verletzt worden, davon neun schwer. In Naunheim verweigerten die Einwohner die Unterbringung der Verletzten in ihren Häusern. seiner Urlaubsfreizügigkeit beschränken und ihn verhindern zu wollen, daß er die Welt auch aus einer anderen als der Heimatsund Büroperspektive fennen lernt, so angebracht erscheint der we nigstens zeitweilige und freiwillige Verzicht auf vermeidbare Auslandsreisen, wenn die Notumstände von Staat und Wirtschaft ihn erheischen. Freilich gibt es auch Reiseländer, die uns gewisse valutarische Aufenthaltsvorteile bieten. Bei Licht be= sehen werden aber diese Vorteile oft wieder durch gewisse Verzichte auf Bequemlichkeit, Komfort, Aufmerksamkeit der Bedienung, Qualität des Dargebotenen, kostspieligeren Reiseweg und andere Nachteile aufgehoben. Im übrigen kommen die Preisdifferenzen fast überall dort in Wegfall, wo höhere Ansprüche an die Leistung gestellt werden. Daß Pilsener Bier, französischer oder italienischer Wein im Erzeugungsland billiger als in einem Importland zu haben sind, ist schließlich eine Selbstverständlichkeit, zu deren Feststellung der Deutsche nicht in die Ferne zu schweifen braucht. Er findet in landschaftlich sehr reizvollen Gegenden, in Gegenden, zu denen die Völker der Welt aus fernen Ländern und über die Meere pilgern und die nur im eigenen Lande nicht genügend gewürdigt werden, am Rhein, an der Mosel, in der Pfalz, in Baden, Württemberg, Bayern und anderwärts massenhaft Orte, die in der Preisstellung trok der viel schwereren Lasten der deutschen Fremdenverkehrswirtschaft in den meisten Fällen auf allen Leistungsgebieten auch mit dem valutaschwächeren Ausland konkurrieren können. Generalmajor Max Freiherr von Preuschen †. ..Stoßt die Kohlenhalden ab!" Aus bergbaulichen Kreisen wird uns geschrieben: Nr. 27 Die Forderung nach einem schnellen Abstoß der Kohlenhalden hält sich wie ein Stehaufmännchen. Die Lagerkohle soll billig verkauft werden zur geldlichen Entlastung der Zechen, zur Linderung der Not Bedürftiger und zur Ankurbelung der Wirtschaft. Dieser Gedankengang wird oft wiederholt und abgewandelt. Er ist aber irrig. Am Montagnachmittag ist Generalmajor a. D. Max Freiherr von Preuschen nach kurzem Kranksein verstorben. Freiherr von Preuschen war geborener Darmstädter. Am 12. August Hätte er ein Alter von 65 Jahren erreicht. Wie er im Kriege seine 115er geführt, blieb er der Führer der Leibgardisten auch nach dem Umsturz. Er war Präsident der Kriegerkameradschaft Hassia und Vorsitzender des Vereins der Offiziere des Leibgarde- Regiments, sowie erster Vorsitzender der Vereinigung früherer Leibgardisten. Wie der Heimgegangene als Soldat pflichterfüllt und treu war, werden seine Leibgardisten ihm die Treue über den Tod hinaus bewahren. Es ist ein beklagenswerter Zustand, wenn Mangel an 1 tionalwirtschaftlicher Selbstdisziplin Maßnahmen erforderlich macht, die sich für ein zur Erkenntnis zwingender wirtschaftlicher Notwendigkeit befähigtes Volt erübrigen sollten, um so mehr, als möglichste Jnlandsbeschränkung der Reiselust und der Erholungsbedürfnisse gerade für den Deutschen keinerlei schmerzliche Entsagung bedeuten kann. Daher ist unter den gegebenen Verhältnissen der Appell ,, Reist in Deutschland!" auch für den deutschen Beamten nur eine selbstverständliche, sich aus seinen eigenen nationalwirtschaftlichen Ueberlegungen ergebende Forderung der inneren Verbundenheit mit dem eigenstaatlichen und wirtschaftlichen Gedeihen. Es wäre das schönste Zeugnis, das die Beamtenschaft ihrem Staats- und Volksbewußtsein selbst ausstellen könnte, wenn sie in dieser Notzeit ohne von außen tommende Mahnung auf alle nicht notwendigen Auslandsreisen und welche Auslandsreisen wären notwendig! verzichtete. Ein ,, Milliardengeschent" für Herriot. Damit bei den ernsten Verhandlungen in Lausanne auch der Humor zum Ausdruck kommt, sei hier folgende kleine Ge= schichte wiedergegeben: Herriot, der am Mittwoch seinen 60. Geburtstag feierte, hat unter der Fülle der eingelaufenen Glückwünsche einen Umschlag gefunden, der einen deutschen Fünf- Milliarden- Schein aus der Inflationszeit enthielt mit der Anschrift:„ 3um völligen Ausgleich!" Trotz des Sommers weitere Zunahme der Wohlfahrtserwerbslosen in den Landkreisen. Zu den Reichstagswahlen. In Zeiten wirtschaftlichen Niederganges pflegt der Unternehmer schon wegen der Zinsersparnis nur ein kleines Lager zu unterhalten. Allerdings gilt diese Regel für den Steinkohlenbergbau nur bedingt. Es gab eine Zeit, da die fohlenverbrau chende Industrie durch Anschläge an den Kontoren sich den Be such der Kohlenverkäufer verbat. Das war in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, vor der Gründung des Kohlen- Syndikats. Auch damals türmten sich an der Ruhr die Kohlenvorräte. Samstag, Wenn Der St Da schr 3u beg Er geh Mit Pi Und do Bestellt Ob hart Er trag Er wei „ Sollit Der Absatz der Kohle hängt mit der Nachfrage nach gewissen Sorten, nach bestimmten Korngrößen zusammen. Bereits vor Ort jedoch wird die Kohle in den verschiedensten Körnungen aus dem Flöz gebrochen, und auf dem langen Weg bis zutage und übertage bis zur Verladung ist manches Kohlenstück durch Abbröckeln und Abtrieb zu Kohlengrus geworden, der nicht abzusetzen ist. Solche Sortenprobleme gibt es in anderen Indu= strien auch. Wenn früher die Heeresverwaltung an eine Tuchfabrik einen Auftrag auf Lieferung von Militärtuchen für eine Ulanendivision vergab, so wurde für diese Ware nur besonders lang gewachsene Wolle versponnen. Da ein Schaffell aber auch furze Haare hat, schwollen die Lager der Weber in Kurzwolle start an. Die Abstimmungszeit bei der Reichstagswahl am 31. Juli ist nach der Reichsstimmordnung von 8 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags festgesetzt. Jn Stimmbezirken mit weniger als 1000 Einwohnern kann die Abstimmungszeit abgekürzt wer= den. Nach einer Mitteilung des Reichsfinanzministers des Innern soll die Abstimmungszeit nicht verfürzt werden in Kuroder Badeorten, Sommerfrischen, Ausflugsorten, Gebirgsorten mit Fremden- und Touristenverkehr, Orten an der deutschen Reichsgrenze sowie in sonstigen Orten, in denen mit dem Erscheinen einer größeren Zahl von Stimmscheininhabern zur Abstimmung zu rechnen ist. Ferner ist zugelassen worden, in ländlichen Stimmbezirken die Abstimmungszeit mit Rücksicht auf die Erntearbeiten um eine Stunde vorzuverlegen. In den deutschen Landkreisen ist die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen auf 810 000 am 31. Mai 1932 gestiegen. Gegenüber dem Vormonat bedeutet das eine Steigerung um nahezu 2 Prozent, gegenüber dem Vorjahr um 136 Prozent. Bemerfenswert und die Lage in den Landkreisen kennzeichnend ist dabei, daß im Gegensatz zu früheren Jahren- noch der Mai 1931 brachte eine Abnahme der Wohlfahrtserwerbslosen um 2 Prozent in diesem Jahre trotz der Jahreszeit die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen auch auf dem Lande weiter zugenommen hat. - Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. ( Nachdruck verboten.) Wahlscheine besorgen! Wer sich am Wahltage auf Reisen befindet, soll möglichst frühzeitig bei der Gemeindebehörde seines Wohnortes einen Wahlschein beantragen. Ferienreisenden, die Anfang Juli verrenisen und am 31. Juli sich außerhalb ihres Wohnortes aufhalten, wird empfohlen, den Wahlschein schon jetzt zu bean= tragen. In dem Antrag ist neben den Personalien und der ständigen Wohnungen auch anzugeben, wohin der Wahlschein Am Don unruhen. An tionaliosialist SM- Leuten, jungen Mann Derfuchten, wa Beendigung nung zu scha mente in de Aehnlich ist es bei den Zechen. Bei der Stückkohlengewinnung entfällt immer Feinkohle, die in guten Zeiten in die Koksösen geschickt oder, wenn es sich um Magerkohle handelt, brikettiert wird. Heute bestehen die Brennstofflager vor allem aus Koks und Feinkohle. Koks ist augenblicklich nur gering gefragt, weil die Eisenindustrie vollkommen daniederliegt. Be= kanntlich sind die Vorräte auf rund 11 Mill. Tonnen angewachsen. Wie der Bergbau sich finanziell entlasten könnte durch Abstoßen einer Lagerware, für die keine Nachfrage vorliegt, st nicht recht einzusehen. nachgesandt werden soll. Die Stimmlisten und Stimmfarten liegen vom 10. bis 17. Juli zu jedermanns Einsicht aus. Wer sich in dieser Zeit außerhalb seines Wohnortes aufhält, kann die Stimmliste oder Stimmfartei durch einen dritten Stimmberechtigten einsehen lassen. ( 8. Fortsetzung.) Ganz reibungslos war allerdings die Wahl nicht vonstatten gegangen. Dr. Bargmann war es gewesen, der sich warm für ihn eingesetzt hatte. Er verstand zwischen den Zeilen der vielen Angebote zu lesen und wußte, daß ein echter Sportsmann, der wirklich etwas leistet, gerne darauf verzichtet, sein Können be= sonders anzupreisen. Stimmabgabe zur Reichstagswahl auch auf Bahnhöfen. Zur Linderung der Not Bedürftiger hat der Bergbau im vergangenen Winter eine beachtliche Menge verbilligter Lagertohle abgegeben. Von dieser Maßnahme blieb der gespeicherte Kofs unberührt, da er im Herd oder Zimmerofen nicht zu ver wenden ist. Geldlich ist dem Bergbau die Lagerkohlen- Abgabe an Erwerbslose usw. nicht leicht geworden. Bei der Reichstagswahl werden, wie amtlich mitgeteilt wird, für den Inlandsreiseverkehr über weite Strecken und für die am Wahltage nach dem Ausland fahrenden oder vom Auslande zurückkehrenden Inlandsdeutschen auf wichtigen Bahnhöfen Wahlmöglichkeiten geschaffen werden. Ausdruck ,, Wenn ich noch einmal meine Meinung zum bringen darf ,,, hatte Dr. Bargmann auf der Vorstandssitzung ausgeführt ,,, muß unsere Wahl auf Bringhoff fallen. Ich kann Ihnen allerdings nicht mit schlagkräftigen Beweisen dienen. Es ist eben mehr Gefühlssache." Und weil er einen großen Einfluß in der Vereinsleitung besaß, wurde Bringhoff gewählt. fallfommand Sammlungslo lungsbefuche Schuh durch es wieder durch den e linte Bruft Der Absatz der Halden zu Schleuderpreisen soll helfen, die Wirtschaft anzufurbeln. Man hat von derlei Vorschlägen und Versuchen häufig gehört, aber von den erhofften Wirkungen leider noch nichts gemerkt. Daher ist es ratsam, solche Vorschläge unter die Lupe zu nehmen. Wenn der riesige Kohlervorrat bei dem heutigen geringen Bedarf hintereinander abgesetzt würde, so müßten sämtliche Seilscheiben an der Ruhr still stehen und die ganze Bergarbeiterschaft 50 Tage lang feiern. Diese Erwägung ist aber Theorie, denn praktisch ist kein Bedarf Par Feinkohle und Kots vorhanden. Bei der Arbeitswiederaufnahme würden wiederum Feinkohle und Koks keinen Absatz finden und gelagert werden müssen. baftungen vo pel. Die An die späten Na Was für das Inland gesagt ist, gilt sinngemäß auch für das Ausland. Soweit es selbst Kohlen fördert, würde es sich einem Verschleudern der deutschen Kohle widersetzen und nicht tatenlos zusehen, wenn durch Dumping der eigene Markt gefährdet würde. Tobler Die Unru mehreren räumte die S Eiferne Fro Parteiblattes, hergehenden nehmer, die NSOUP. auf Zwischenfall. Aus dem Zu Der Versuch waren, jah m Hitze un Mundw IFF gojeben, wie Das war in Shmidt ist ei auch noch einmal empfinden, wenn Sie die Vierzig erreicht haben. Aber bis dahin hat es noch gute Zeit. Sie gehören zur Jugend. Das ist allerdings kein Verdienst, aber doch ein Vorteil, der größer ist als meine geringe technische Ueberlegenheit." Bringhoff war mit den Leistungen seiner Schüler sehr zufrieden. Sie gaben sich große Mühe und ihre Form verbesserte sich von Tag zu Tag. hatte ihren Zwed, ihr Ziel. Da Schnelligkeit von allergrößtem Wert beim Fußballspiel ist, begann Bringhoff den Trainingsnachmittag regelmäßig mit Laufübungen. Jeder Spieler mußte drei Läufe über vierzig Meter ausführen. Bringhoff kontrollierte mit der Stoppuhr genau die Zeit und erwähnte am Schluß anerkennend den Namen des schnellsten Läufers. So wedte er den Ehrgeiz der Spieler. Später ließ Bringhoff den Lauf über furze Strecken auch als Staffette durchführen. Das machte den Spielern viel Spaß und regte sie zu den bestmöglichsten Leistungen an. In der kurzen Erholungspause, die den anstrengenden Kurzstreckenläufen folgte, gab es ein lustiges Unterhaltungsspiel mit dem Medizinball. Dabei saßen oder standen die Spieler im Kreis und warfen sich gegenseitig mit frästigem Schwung den Ball zu, während ein anderer Spieler versuchte, den Ball zu be= rühren. Nach diesem Spiel folgte als wichtiges Hilfsmittel für die Stärkung der Beinmuskeln und Kräftigung der Lunge das Schnurspringen. Anschließend kamen Knie- und Fußgelenksübungen an die Reihe. Dann folgten Hoch- und Weitsprung. Als Abschluß des ersten Teils des Trainingsnachmittags gab es dann noch einen Dauerlauf in mäßigem Tempo um den Spielplatz. Mit der Zeit dehnte Bringhoff diesen Lauf bis zu dreitausend Metern aus. Mit dem vorigen Trainer, der durchaus nicht unfähig gewesen war, hatte der Verein schlechte Erfahrungen gemacht. Er verstand es nicht, die Spieler richtig zu nehmen. Im Anfang fam er ihnen zu sehr entgegen und ließ sich allmählich die Zügel der Leitung aus der Hand nehmen. Schließlich trainierten de Spieler so, wie sie es für richtig hielten. Auf die Anweisungen des Sportlehrers wurde kaum noch gehört. Um die eingebüßte Autorität wieder zu erlangen, versuchte er es umgekehrt und fing an, zu befehlen, verhängte Strafen und drohte mit Ab lösungen aus der Mannschaft. Hatten ihm die Spieler bislang gleichgültig gegenübergestanden, wurden sie jetzt seine Feinde. Das Bedauerlichste dabei war, daß die Leistungen des Vereins immer mehr sanken. Aber nun wurde es anders. In Bringhoff hatte die Mannschaft einen Trainer erhalten, wie es leider nur wenige gibt. Es war der geborene Führer. Unbewußt traf er im Verkehr mit den Spielern den richtigen Ton. Was manchem Trainer in jahrelangem Bemühen nicht gelang, erreichte er sofort: Er fam und besaß auch schon das Vertrauen seiner Schüler. Die Herzen der Fußballspieler flogen ihm nur so zu. Was er sagte, galt. Er war ihr guter Kamerad und auch wieder ihr Lehrer, zu dem sie vertrauensvoll aussahen; er war ihresgleichen und auch wieder ihr Vorbild, dem sie nacheiferten. Mit einem Worte: Er war eine Persönlichkeit, ein Charakter. In der nun einsetzenden Ruhepause ging es unter die kalte Dusche. Nach einer gründlichen Massage begann der zweite Teil des Playtrainings. Jetzt kam das Spiel mit dem Lederball zu seinem Recht. Ein Vergnügen war es, den Spielern bei der Trainingsarbeit zuzusehen. Bringhoff ließ feine Langeweile aufkommen. Er gestaltete seine Uebungsarbeit so abwechslungsreich als mög lich. Und doch steckte System dahinter. Jede kleinste Uebung Bei einem Uebungsspiel gegen die Reservemannschaft wat auch Dr. Bargmann zugegen. Er sah mit Bringhoff dem Spiel zu. ,, Freund ist doch ein famoser Torwart," wandte Dr. Barg mann sich an den Trainer. ,, Wunderbar, wie er eben in hohem Sprung den Ball mit beiden Händen weit ins Feld zurüdfaustete." " Ja," meinte Bringhoff ,,, durch seine Schnelligkeit, Geistes gegenwart und Ballsicherheit ist er für den Posten des Tor wartes wie fein anderer geeignet. Wenn er, wie eben, die hohen Bälle so ruhig und sicher wegfaustet oder die halbhohen Schüsse fängt, ahnt wohl niemand, wieviel Arbeitsstunden am Punching ball, im Kugelstoßen, Hoch- und Weitsprung hinter ihm liegen, ehe er diese Sicherheit und Kraft erreicht hat. Aber je elegan ter und ruhiger eine Leistung ausgeführt wird, um so mehr er weckt sie bei den Zuschauern den Eindruck der Leichtigkeit und Einfachheit," Bringhoff, der in seiner Glanzzeit selbst ein vorzüglicher Spieler und durch seinen langjährigen Aufenthalt in England mit allen Feinheiten und Trics des Fußballspiels vertraut war, wußte auch die Arbeit mit dem Ball anregend zu gestalten. Vor allen Dingen war er wie kein anderer in der Lage, alle Uebungen selbst vorzuführen. Es geschah dies jedesmal in einer musterhaften Ausführung, daß die Spieler oftmals verwundert dachten: Er spielt viel besser als wir. Warum ist er nicht mehr als aktiver tätig?' ,, Da haben Sie recht," stimmte Dr. Bargmann bei. ,, Biel mehr wirkt auf den Besucher des Fußballspiels das Hinwerfen des Torwarts, die Robinsonade." Bringhoff ahnte wohl ihre Gedanken, denn bei Gelegenheit fagte er einmal:„ Gutes Fußballspielen ist gewiß nicht leicht. Aber ebenso schwer ist es, zur rechten Zeit damit aufzuhören, ehe man vom Verein zum alten Eisen geworfen wird. Wer die Mitte der Dreißig überschritten hat- es gibt natürlich Ausnahmen- soll sein können lieber in den Dienst der jüngeren Kameraden stellen. So dient er am besten dem Fußballsport. Junge, aufstrebende Mannschaften auszubilden auf Grund eigener Erfahrungen u. Kenntnisse, sie von Erfolg zu Erfolg führen zu dürfen, gewährt unter Umständen dieselbe Befriedigung wie aftives Spiel auf dem grünen Rasen. Das werden Sie vielleicht 34 überrumpe Und So Liebling all nen, ihm ih legen." Bille if Wiejel verite eine Laufbah Bofition zum Aber jehen G Rabe des Tore as Leder ma ben ein faube et? Mindest orgelegt. Go n der Lage sei Stage den Stü Der Ball Stehen Ga Dr. Bargmann. ,, Ich bin kein Anhänger dieser Hechtsprünge," entgegnete Bringhoff. Sie sind nur in wenigen Fällen, nämlich bei überraschenden flachen Schüssen nach der Seite, erforderlich. Ein guter Torwart läßt sich aber nicht oft überraschen. Sicheres Fausten und Fangen, blitzschnelles Erfassen der Situation, schneller Start und richtige Stellung beim Erwarten des Leders kennzeichnen den Klassetorwart. Von diesen Gesichtspunkten habe ich mich auch bei der Trainingsarbeit Freunds leiten lassen. Und ich kann wohl sagen, daß ich mit ihm zufrieden bin. Am meisten Schwierigkeiten bereitete ihm wegen seiner Länge die Abwehr der flachen Bälle. Aber ich habe nicht loder gelassen. Ich glaube, daß er jetzt auch in der Abwehr der flachen Schüsse die erforderliche Fertigkeit und Sicherheit besitzt." ,, Freund würde wohl kaum so ruhig und sicher arbeiten, wenn er nicht wüßte, daß er zwei gute Verteidiger vor sich hat," meinte Dr. Bargmann. ,, Das ist wohl wahr," entgegnete Bringhoff. ,, Auf Schmidt und Zille kann er sich jederzeit verlassen. Die beiden Verteidi ger ergänzen sich vorzüglich. Schmidt ist die Kaltblütigkeit selbst. Nie verliert er vor dem Tor die Nerven. Haben Sie Mein" ent night in den Stro Meberspielen nod Ter einzuholen, usgeglojien ist Wie find S Gut. Adol belhafte Ausbo tijd gejdulter en Innenitur Zebrarbeit dana Siffe weiß er g Geben Sie s Leber an de ge!" Berstehen d Doch... ihe. Heute ho Onnen zu zeige fallen, wie icho Deden. Auch thieden in be en ab! eschrieben: Nr. 27 Abstoß der Kohlen Die Lagertohle foll tung der Zechen, r turbelung der Win erholt und abgewan es pflegt der Unter ein fleines Lager für den Steinfohlen Da die fohlenverbrau Rontoren fich den Be ar in den achtziger Or der Gründung des sich an der Ruhr die chfrage nach gewiffen mmen. Bereits vo njten Körnungen aus Weg bis zutage und Rohlenitud durch Ab orden, der nicht ab es in anderen Jnd ltung an eine Tus Rilitärtuchen für eine Ware nur besonders in Schaffell aber aut Weber in Kurzwolle Samstag, den 9. Juli 1932. Lokales. Bauernfleiß. Wenn früh kaum ziehn die Dämmerschatten, Der Städter im weichen Pfühl noch ruht, Da schreitet der Landmann schon über die Matten, Zu beginnen sein Tagwert mit frohem Mut. Er geht mit rüst'gen, bedächtigen Schritten, Mit Pflug oder Sense hinaus auf das Feld, Und dort, mit den schwieligen, fleißigen Händen, Bestellt er die kleine, die eigene Welt. Ob hart auch die Arbeit und karg sein Geschick, Er trägt es geduldig mit ruhigem Blid. Er weiß ja: So heißt doch des höchsten Gebot: ,, Sollst essen im Schweiße dein tägliches Brot!" Rosa Benetti. * Blutige Ausschreitungen. Am Donnerstagabend kam es hier zu blutigen Straßenunruhen. Angehörige der„ Eisernen Front" beschimpften Nationalsozialisten. Am Marktplatz holten sie aus einer Gruppe SA.- Leuten, die nicht geschlossen aufmarschieren durften, einen jungen Mann heraus, den sie nach der Schulstraße abzuschleppen versuchten, was rechtzeitig verhindert werden konnte. Kurz vor Beendigung der Versammlung beabsichtigten SA.- Leute Ordnung zu schaffen. Dabei verschwanden die ruhestörenden Elemente in den Straßenwinkeln. Das herbeigerufene Ueberfallfommando schlug auf die SA.- Leute ein, die sich zum Verder Stüdtohlengewin jammlungslokal zurüdzogen. Später wurden die Versammlungsbesucher und uniformierten SA.- Leute unter polizeilichem Schutz durch die gefährdeten Straßen gebracht. Trotzdem kam es wieder zu einem Zusammenstoß, bei dem ein Schuß fiel, durch den ein 18jähriger junger Kaufmann Fischer in die linke Brust getroffen wurde. Die Polizei nahm einige Verhaftungen vor und räumte die Straßen mit dem Gummiknüppel. Die Ansammlungen dauerten in den Straßen noch bis in die späten Nachtstunden fort. guten Zeiten in di Magerkohle handelt instofflager vor allem enblidlich nur gering en daniederliegt. Be Mill. Tonnen ange entlasten könnte duré Tachfrage vorliegt, hat der Bergbau in Je verbilligter Lage blieb der gespeicher merofen nicht zu rep Lagerkohlen- Abgabe 7. reisen soll helfen, die rlei Vorschlägen und erhofften Wirkungen sam, solche Vorschläge riesige Kohlerporral ereinander abgefeht der Ruhr ftill stehen lang feiern. Dieje ist kein Bedarf Par rbeitswiederaufnahme nen Absatz finden und nngemäß auch für das t, würde es sich einen zen und nicht tatenlos ze Markt gefährde die Vierzig erreicht it. Sie gehören zur aber doch ein Vor sche Ueberlegenheit." iner Schüler sehr hre Form verbe Reservemannschaft wa Bringhoff dem Spie rt," wandte Dr. Batg wie er eben in hoher weit ins Feld zuri Schnelligkeit, Geiftes den Posten des Tor er, wie eben, die hoher die halbhohen G tsstunden am Bundi rung hinter ihm lieg gt hat. Aber je eleg t wird, um so mehr ud der Leichtigkeit Bargmann bei. allspiels das Hinwer echtsprünge," entgegn Fällen, nämlich bei übe überraschen. Siche Seite, erforderlich faffen der Situati m Erwarten des Lebe diesen Gefichtspunt arbeit Freunds lei 3 ich mit ihm zufrie eitete ihm wegen fe Aber ich habe nicht l der Abwehr der flo Sicherheit befigt." und ficher arbeiten, iger vor sich hat," meint Bringhoff. Auf Sami en. Die beiden Verte ist die Kaltblütig die Nerven. Haben Die Unruhen setzten sich am Freitag den ganzen Tag fort. An mehreren Stellen kam es zu Schlägereien. Die Polizei räumte die Straßen mühelos. Gestern abend veranstaltete die „ Eiserne Front" einen Protestabend gegen das Verbot ihres Parteiblattes, die Kommunisten beteiligten sich an dem vorhergehenden Umzug. Beim Abmarsch der Versammlungsteilnehmer, die unverständlicherweise direkt am Parteilokal der NSDAP. auf dem Seltersweg vorbeizogen, kam es zu einem Zwischenfall. Das Lokal war durch Polizeibeamte gesichert. Aus dem Zug heraus versuchte man, das Lokal zu stürmen. Der Versuch wurde unterbunden. Als die Streitenden getrennt waren, sah man einen Polizeibeamten tränengasvergiftet, dsgl. ,, Gießener Zeitung" 2 SA.- Leute und einen SA.- Mann mit einer stark blutenden Kopfwunde( Messerstich). Die Täter sollen erkannt sein. * Ein Pfarrer zum Ehrendoktor ernannt. Pfarrer Ernst Wagner in Bensheim wurde von der theologischen Fakultät der Universität ehrenhalber zum Doktor der Theologie ernannt. * Saisonschluß und Inventurverkäufe. Das Polizeiamt weist nochmals darauf hin, daß der Saisonschluß und Inventurausverkauf, der besonderer amtlicher Genehmigung nicht bedarf, erst am 3. Montag im Juli mit einer höchstens dreiwöchigen Dauer begonnen werden darf. * Unerlaubte Ausspielung zu geschäftlichen Zweden. In letzterer Zeit mehren sich die Fälle, in denen Einzelhändler und wirtschaftliche Verbände bei besonderen Veranstaltungen, 3. B. Geschäftseröffnungen, Ausverkäufen und dergl. Verlosun= gen veranstalten, in der Art, daß Käufern Lose unentgeltlich behändigt oder Lose in der Form von Reklamezetteln verteilt werden, die zur Teilnahme an einer solchen Verlosung be= rechtigten. Diese Art Verlosung, die lediglich auf Kundenerwerb und Warenabsatz eingestellt ist, fällt unter den Charakter einer öffentlichen Verlosung und ist genehmigungspflichtig. Gegen die Veranstalter derartiger, behördlich nicht genehmigter Verlosungen wird mit Strafanzeige gemäß§ 286 Reichsstrafgesetzbuch vorgegangen. In gleicher Weise sind in der Mehrzahl die Fälle der öffentlichen Preisausschreiben zu beurteilen, die in letzterer Zeit von gewerblichen Firmen der verschiedensten Art in zunehmender Zahl veranstaltet werden. * Vom Schwurgericht. In der Nacht vom 18. April spielte sich in Bleichenbach( Kreis Büdingen) eine schwere Schlägerei ab, bei der der Schneider Streund aus Aulendiebach von dem Ofensetzer Ludwig Josef Maith aus Bleichenbach und dem Bäder Arnold Heck aus Aulendiebach mit einem dicen Holzfnüppel so schwer am Kopf verletzt wurde, daß er noch in der gleichen Nacht verstarb, während der Dienstknecht Kuhn aus Aulendiebach gleichfalls erhebliche Verletzungen davontrug, an denen er jetzt noch zu leiden hat. Die Tat fand jetzt vor dem Oberhessischen Schwurgericht in Gießen ihre Sühne, vor dem sich Maith und Hed in zweitägiger Verhandlung zu verantworten hatten. Das Gericht verurteilte beide Angeklagte wegen ge= meinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung zu je drei Jahren Gefängnis. * Fahrraddiebstähle. In den letzten Tagen wurden in Gießen folgende Fahrräder entwendet: Herrenräder:„ Wanderer", Mifa mit Gepäckträger und Boschlampe; ,, Dürkopp", beschädigter Rücktritt und sehr kleine Uebersetzung;„ Bismard", ,, Göride" ,,, Torpedo" mit Boschdynamo,„ Panther" mit roter Bereifung,„ Kurmann", der Sattel ist unten rot gestrichen, ,, Adler" Nr. 47, älteres Modell,„ Ingo", am Tatort blieb ein Herrenrad Marke„ Brennabor" zurüd. Damenrad Marke ,, Opel" ohne Schutznetz. Sichergestellt sind beim Polizeiamt mehrere Fahrradersatzteile und ein Herrenrad. * Mundharmonika- Kapelle von Schülern. Am Samstag, Nach wie vor führend ist das Union Brikett! Nr. 27 den 16. Juli, werden die Hörer des Südwestfunks wieder Gelegenheit haben, das Schülerkonzert einer Mundharmonikabapelle im Rundfunk zu erleben. Die Schule in Bermuths= hain( Kreis Lauterbach), die uns früher bereits durch ihre vielseitigen Darbietungen erfreute, hat eine reichhaltige Vortragsfolge dafür zusammengestellt * Von der Matthäus- Gemeinde. Die Gemeinde hält morgen nachmittag im„ Philosophenwald" ihren diesjährigen Fa= milientag mit reichhaltigem Unterhaltungsprogramm ab. * Langemard- Kundgebung. Der Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund, Gruppe Gießen, veranstaltet gemeinsam mit der Studentenschaft und den vaterländischen Verbänden heute abend auf der Burg Gleiberg eine vaterländische Kundgebung. * Vereinsjubiläum. Der Kavallerieverein Gießen e. V. begeht heute abend im Café Leib die Feier seines 25- jährigen Bestehens. * Radfahr- Verein v. 1885 e. V. Heute abend veranstaltet der Verein in sämtlichen Räumen der ,, Karlsruhe" ein großes Sommernachtsfest mit abwechslungsreichem Programm. * Fundsachen im Monat Juni 1932. Das Verzeichnis über die im Monat Juni 1932 gefundenen bzw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamts, Landgraf- Philipp- Platz 1, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb zwei Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Straßensperre, mitgeteilt vom Oberhessischen AutomobilClub E. V.( A. v. D.), Gießen. Wegen Einweihung des Kriegerehrenmals der Stadt Friedberg wird die Provinzialstraße Friedberg- Oberwöllstadt vom Homburger Abzweig ab am Sonntag, den 10. Juli 1932, von 10,30 bis 13 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt über Bruchenbrüden, Jlbenstädter Kreuz, Niederwöllstadt und umgekehrt. Die Ortsdurchfahrt Oberschmitten im Zuge der Straße Nidda- Schotten wird ab 14. Juli 1932 für jeglichen Verkehr gesperrt. Umleitung erfolgt von Unterschmitten bzw. Eichelsdorf aus über Ulfa. Für Reise und Wanderungen: Chlorodont Hitze und Staub erschlaffen den Körper besonders beim Reisen und Wandern. Eine kräftige Mundspülung mit dem herrlich erfrischenden ChlorodontMundwasser und eine gründliche Zahnreinigung mit Chlorodont- Zahnpaste wirken wohltuend, verschaffen das Gefühl der Sauberkeit und immer schöne weiße und gesunde Zähne gesehen, wie famos er den Ball zum Torwart zurüdspielte?| fie gelegentlich loslassen. So ein schnell eingeleiteter Angriff Das war in dieser Situation auch das einzig richtige. Ja, Schmidt ist ein guter Taftifer und so leicht durch keinen Trid 3 überrumpeln." ,, Und Hans Zille? Mit seinem Lodenkopf ist er ja der Liebling aller weiblichen Zuschauer, die nicht abgeneigt scheinen, ihm ihr kleines Herz zu seinen schußgewaltigen Füßen zu legen." ,, 3ille ist gut im Sperren des Gegners. Gewandt wie ein Wiesel versteht er es famos, den Gegner vom Ball zu drängen, eine Laufbahn zu durchkreuzen oder ihn aus einer ungünstigen Position zum Schuß zu zwingen. Er ist auch hart im Geben... Aber sehen Sie, da dribbelt er wieder mit dem Ball in der Nähe des Tore. Er kann sich noch immer nicht daran gewöhnen, das Leder möglichst schnell abzugeben... Bravo! Das war eben ein sauberer Flachschuß von Schmidt. Haben Sie beobachtet? Mindestens fünfzig Meter. Und schön dem Rechtsaußen orgelegt. So ist es recht. Ein erstklassiger Verteidiger muß in der Lage sein, aus allen Stellungen saubere, lange und flache Stöße den Stürmern vorlegen zu können." Der Ball war in der feindlichen Spielhälfte. ,, Stehen Schmidt und Zille nicht zu weit vorne?" fragte Dr. Bargmann. ,, Nein," entgegnete Bringhoff.„ Die Verteidigung gehört nicht in den Strafraum. Sie muß weiter nach vorne, damit beim leberspielen noch die Möglichkeit besteht, den feindlichen Stürner einzuholen, während dies beim Ueberspielen im Strafraum ausgeschlossen ist.“ ,, Wie sind Sie denn mit der Läuferreihe zufrieden?" ,, Gut. Adolf Müller, unser Mittelläufer, verfügt über eine abelhafte Ausdauer. Er ist einfach nicht tot zu kriegen. Mit taktisch geschultem Blick erkennt er den Aufbauplan des feind= lichen Innensturms schon im Entstehen und richtet seine AbDehrarbeit danach ein. Aber auch beim Einleiten eigener Angriffe weiß er geschickt die Schwächen des Gegners auszunuzen Sehen Sie, jetzt ist er wieder am Ball... Nun gibt er das Leder an den Rechtsinnen ab. Das war eine saubere Vorlage!" ,, Verstehen die beiden Außenläufer sich gut mit Müller?" ,, Doch... Körner und Janßen passen gut in die Deckungsteihe. Heute haben sie noch nicht so Gelegenheit gehabt, ihr können zu zeigen. Aber es ist Ihnen vielleicht doch schon aufgefallen, wie schön sie die feindlichen Außen- und Innenstürmer abdecken. Auch ihr Kopfspiel ist gut. Ihre Stärke liegt aber entschieden in den überraschenden und genauen Querpässen, die ist oftmals von Erfolg gekrönt. Gutes Stellungsspiel ist natürlich Vorbedingung... Jetzt ist gerade Einwurf. Körner wirft ein. Achten Sie mal darauf, ob Ihnen nichts auffällt." ,, Alle Achtung," rief Dr. Bargmann, das war ja ein ge= waltiger Wurf! Ungefähr zwanzig Meter ins Spielfeld!" ,, Ja," lachte Bringhoff, das ist das Ergebnis eingehender Uebungen. Die Wichtigkeit des Seiteneinwurfs wird ja meistens unterschätzt. Aber da es nach der neuen Regel beim Einwurf fein Abseits mehr gibt, ist ein solcher Ball, besonders wenn er in der Nähe des Tores schnell und weit geworfen wird, mindestens einem Freistoß oder Eckball gleich zu rechnen." ,, Es ist eigentlich eigenartig, daß die drei Läufer sich im Zusammenspiel so gut verstehen und dabei in ihrem Wesen ganz verschieden sind," meinte Dr. Bargmann. ,, Müller ist die Stimmungskanone des Vereins. Er ist stets lustig und zu jedem Schabernad aufgelegt. Das Gegenteil davon ist Frizz Körner, der große Schweiger. Immer macht er ein ernstes Gesicht. Neulich behauptete Müller, Körner lache nur einmal im Jahr und dann ginge er auch noch in den Keller, damit es niemand sähe Und Janßen, glaube ich, ist nicht ganz frei von Eitelkeit." ,, Kritik kann er allerdings schlecht vertragen," entgegnete der Trainer. ,, Dabei sind seine Leistungen nicht beständig. Er fann blendend spielen, aber auch plötzlich versagen... Achtung! Nun ist Theo Hansen am Ball! Haben Sie gesehen, wie wunderbar weich er das Leder direkt aus der Luft abstoppte? Das wird eine brenzliche Sache für die Gegner... jetzt schießt er... Tor! Ein famoser Schuß aus vollem Lauf! Der war be= stimmt nicht zu halten!" „ Ich glaube, es war ein guter Griff, daß wir Hansen aus der Reserve als Mittelstürmer in die 1. Mannschaft rübergeholt haben." ,, Bestimmt. Er ist der geborene Fußballspieler. Sein Kopfspiel, seine rasanten Schüsse aufs Tor, seine Schnelligfeit und sein blendendes Zuspiel sind einfach nicht zu übertref= fen. Dabei besitzt er das richtige Kämpferherz. Trotz aller Fairniß im Kampf ist sein Spiel doch nicht weich. Stets setzt er seinen Körper voll ein. Härte im Geben und Nehmen zeichnen ihn besonders aus. Kneifen, feiges Zurüdweichen kennt er nicht." ,, Er besitzt auch das Vertrauen seiner Kameraden", meinte Dr. Bargmann.„ Das beweist doch die Tatsache, daß sie ihn einstimmig zu ihrem Spielführer gewählt haben. Ueberhaupt, die ganze Stürmerreihe gefällt mir ,, Die beiden Innenstürmer Schäfer und Hoffmann verstehen sich im Zusammenspiel gut mit Theo Hansen. Ihre Ballabgaben sind präzise und ihre Schußfreudigkeit vorm Tor ist durchaus zweckdienlich. Schäfer hat nur den einen Fehler, daß er sich im Eifer des Spiels oft vergißt. Er ist von Natur etwas jähzornig. Augenblicklich spielt er z. B. ganz ruhig. Er darf nur nicht von einem Gegner unfair angegangen werden. Dann muß Theo Hansen als Spielführer schon seinen ganzen Einfluß aufbieten, um ihn zu beruhigen. Schäfer muß es eben noch mehr lernen, sich zu beherrschen Die beiden Außenstürmer Gehle und Drees passen sich den anderen Stürmern gut an. Besonders Drees ist sehr ehrgeizig, und arbeitet unablässig an sich selbst..." Als Dr. Bargmann den Sportplak verließ, nahm er die Ge= wißheit mit, daß die 1. Mannschaft schon ganz vorzügliches leistete und sich keinen besseren Trainer wünschen konnte. Bei aller technischen Ausbildung der Spieler vergaß Bringhoff doch nicht, auch die Taktik zu ihrem Recht kommen zu lassen. Seinem Ziel, aus den elf Spielern der Mannschaft ein Ganzes zu schaffen, versuchte er, neben dem praktischen Zusammenspiel auf dem grünen Rasen, auch durch theoretischen Unterricht und durch gemeinsame Spaziergänge näher zu kommen. Zweimal in der Woche hatten die Spieler im Klubhaus Unterricht im Fußballspiel. Bei dem vorigen Trainer waren diese Stunden immer sehr langweilig verlaufen. Er hatte zuviel selbst gesprochen und es nicht verstanden, die Spieler zur Mitarbeit und Stellungnahme heranzuziehen. Als der Trainer einmal etwas verspätet zum Unterricht erschienen war, hatte zu seinem großen Aerger an der Wandtafel gestanden: Wenn alles schläft und einer spricht: Dies ist Fußballunterricht...! Bringhoff gestaltete den Unterricht interessant und lebendig. Was er auch aus der Fülle seiner Erfahrungen und Kenntnisse zur Sprache brachte, immer besaß er die Aufmerksamkeit seiner Zuhörer und regte sie zu regem Meinungsaustausch an. Durch anschauliche Skizzen an der Wandtafel erklärte er ihnen den planmäßigen Aufbau eines Angriffs, die verschiedenen Spielsysteme bei hartem und weichem Boden, die richtige Stellung beim Eckball, Freistoß, Einwurf usw. Durch solche Beispiele führte er den Spielern immer wieder vor Augen, wie der Fehler eines Einzelnen allen andern schadet und wie jede vorzügliche Leistung allen zugute tommt. So brachte er die Spieler zu der Erkenntnis, daß die Mannschaft den größten Erfolg hat, in der jeder Einzelne sein Bestes hergibt und sich dem Ganzen willig unterordnet. Einer für alle, alle für einen! Auch die Wanderungen, die Bringhoff mit seinen Spielern regelmäßig unternahm, dienten zur Hauptsache dem Zweck, die Spieler untereinander bekannt zu machen und das Gemeinschafts= und Kameradschaftsgefühl zu fördern. Fortsetzung folgt. Nr. 27 Samstag, den 9. Juli 1932. Aus Rab und Fern. Nah Münster. Hiermit wird noch einmal auf das am tommenden Sonntag, den 10. Juli, in Arnsberg stattfindende allgemeine evangelische Jugendtreffen hingewiesen. Bad Nauheim. Bis zum 7. Juli 1932 betrug der Gesamtbesuch 12 851 Gäste, darunter 1998 Ausländer. Anwesend waren an diesem Tage 3362 Gäste. Bad Homburg. Hier findet am 9. und 10. Juli in den Sälen des Kurhauses eine große Rosenschau statt, an der sich außer dem Frankfurter Gartenbauamt zahlreiche große Firmen beteiligen. Wenn man die Feuerfirenen als Wahlkampfmittel mißbraucht. Lauterbach. Um eine Wahlkundgebung der NSDAP zu stören, in der am Freitag, 17. Juni, vor der hessischen Landtagswahl der nationalsozialistische Abgeordnete Dr. Göbbels hier sprach, hatte ein hiesiger Maurer die Feuerfirenen unberech tigterweise in Betrieb gesetzt. Für diesen groben Unfug wurden dem Täter, unter Berüdsichtigung zweier anderer Delikte, jetzt vom hiesigen Amtsgericht vier Monate Gefängnis und drei Wochen Haft zudiktiert. Altenschlirf. Hier verunglückte der Landwirt Karl Rode mer dadurch tödlich, daß ihm beim Holzschneiden an der Kreissäge ein starkes Stück Holz an der Säge abrutschte und ihn mit großer Wucht an der Brust traf. Der Tod trat auf der Stelle ein. 200 000 RM. unterschlagen. Darmstadt. Am Mittwoch gab es vor dem Bezirksschöffengericht in Darmstadt einen Sensationsprozeß. Es hatte sich der ehemalige Sekretär des Oberversicherungsamtes Darmstadt, Franz Scholles, wegen Unterschlagung im Amt, schwerer Urfundenfälschung in Tateinheit und Betrug zu verantworten. Er hat nicht weniger als nahezu 200 000 RM. veruntreut. Sieben Jahre Zuchthaus für eine politische Bluttat. „ Gießener Zeitung" Wirtschaft, nicht Politif. Ein Vater hatte 8 Söhne, die er in seinem Betrieb beschäftigen fonnte; sie standen ihm fleißig zur Seite, so daß er sie gut entlohnen und er selbst auch vorwärts fommen fonnte. In der aufgeregten Zeit besuchten sie immer häufiger politische Versammlungen, so daß sich jeder eine von dem anderen abweichende Parteimeinung bildete. Leider verloren sie sich dadurch mit der Zeit in unfruchtbare Diskussionen mit manchmal darauf folgenden Prügeleien nach bekanntem Muster und ver= langten schließlich von ihrem Vater noch Bezahlung der auf diese Weise vergeudeten Stunden. Wenn der Vater dieses Verlangen auch abschlug, so ging die Wirtschaft immer weiter zurüd und der Zusammenbruch blieb nicht aus. Mainz. In einer hiesigen Wirtschaft waren ein Stahlhelm- Mann und ein junger Kommunist in einen Wortwechsel geraten, der schließlich in Tätlichkeiten ausartete. Als der Stahlhelmer die Wirtschaft verließ, folgte ihm der Kommunist, der inzwischen seinen Bruder benachrichtigt hatte. In einer dunklen Altstadtgasse fielen die Brüder über den Stahlhelmmann her. Der 21jährige Ludwig Kraffert versetzte ihm dabei einen tödlichen Messerstich. Kraffert hatte sich jetzt vor dem Schwurgericht zu verantworten, das ihn unter Versagung mildernder Umstände wegen Todschlags zu sieben Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilte. Solch ähnlichen Verlauf nimmt auch unsere heutige Wirtschaft. Die Wirtschaft liegt im Sterben, die Konkurse nehmen immer mehr zu und damit die Arbeitslosigkeit. Es entsteht die bange Frage, wie ist der heutigen Misere abzuhelfen? Wetzlar. Am Freitag konnte das Zwillingspaar Philipp Pfeiffer, Landwirt in Krofdorf, und Frau Witwe Elisabeth Pfeiffer, wohnhaft in Weylar- Niedergirmes, bei geistiger Frische und körperlicher Gesundheit das 88. Wiegenfest begehen. Es handelt sich um das älteste Zwillingspaar Deutschlands. eben verbohrt in Parteidottrinen, der kämpft nicht für seine Existenz, sondern für die seiner Partei. Der Hauptgrund ist in der Uebersteuerung zu suchen. Gibt es doch schon eine ganze Reihe von Betrieben, groß und klein, die schon seit Jahren Steuern zahlen und feinen Pfennig Gewinn haben, ja noch Verlust, sind also ärmer als die Erwerbslosen, die doch noch vom Staat Unterstützung beziehen. Trotzdem müssen sie, weil sie noch Substanz in nicht liquidfähigem Besitz in Form von Grund-, Gewerbesteuern an Staat und Gemeinde auf mehr wie eine Art haben, in bar bezahlen, daß dies mit der Zeit zum Zusammenbruch führen muß, steht unwiderleglich fest und diese Kategorie scheidet automatisch aus den Steuerbeiträgen aus. Ebenso wenig, wie der Festbesoldete nur Steuern bezahlen kann, wenn er ein Einkommen hat, ebenso wenig kann es der Wirtschaftler, denn ausschließlich aus der Wirtschaft kommen die Steuern und dann, wenn er Leute beschäftigen kann, auch von diesen, aber erst in zweiter Linie. Zu diesen letzteren gehört auch der Staat mit seinen Angestellten. Diese notleidenden Wirtschaftsbetriebe müssen geschont werden, solange sie fein Einkommen haben, damit sie als Steuerkraft nicht verloren gehen; denn bei dem heutigen System gehen sie alle einer nach dem anderen, ein. Frankfurt a. M. Die Zahl der an der hiesigen Universität im laufenden Sommersemester immatrikulierten Studenten beträgt 3585 gegen 4462 im letzten Wintersemester und 4680 im Sommersemester 1931. Deutsche Sänger besuchen die Gräber unserer Gefallenen. Im Anschluß an das vom 16. bis 25. Juli in Frankfurt a. M. stattfindende 11. Deutsche Sängerbundesfest fährt eine große Zahl deutscher Sänger nach Frankreich und Flandern, um dort die Ruhestätten unserer gefallenen Volksgenossen zu besuchen. Sänger aus dem Schwarzwald wollen bei dieser Gelegenheit einen großen Schwarzwald- Tannen- Kranz" auf einem der großen deutschen Sammelfriedhöfe in Frankreich niederlegen. Die Fahrten dauern 4-6 Tage und werden geleitet von der Ortsgruppe Frankfurt a. M. des Volfsbundes Deutsche Kriegsgräber Fürsorge( Anschrift: Frankfurt a. M., Münzgasse 3). Laufend zahlen wir unter notarieller Kontrolle KAPITAL zu günstigem Zins und auf langfristige Til gungszeit nach furzer Wartezeit aus. Wionatl. Rüdzahlung RM 11.- bis 21.- für RM 1000.Darlehen. In kurzer Zeit ca. RM 160000.Auskunft erteilt kostenlos: Wemog" Westd. Mob.- Spar- Verb. Geschäftsstelle Gießen, Friedrichstraße 9. ausgezahlt. " Gefchickten Werbern Herren und Damen, bietet sich Gelegenheit, über neue Werbemethode m. Sparuhr z.besonderem Verdienst zu kommen. Auch nebenberufliche Tätigkeit möglich. Persönliche Vorstellung erbeten am Freitag, den 8. Juli 1932, in Gießen, Hotel ,, Bayerischer Hof", von 9-12 Uhr vormittags, Magdeburg. Lebens- Verlicherungs- Gesellich. ,, Alle Magdeburger von 1855", Wirtschaft in Gang zu bringen suchen, nicht Stärkung der T. G. Partei. Kurze Steuernachrichten. Einheitsbewertung der Grundstücke. Bei den bisherigen Einheitswerten wurden vielfach die unwesentlichen Bestandteile eines Grundstücks mitbewertet Diese Bestandteile müssen nunmehr nach der Aenderung des Reichsbewertungsgesetzes für den Einheitswert ausgeschieden und selbständig ermittelt und bewertet werden. Dabei ist aber zu prüfen, ob diese Bestandteile( eingebaute Maschinen und Anlagen) nicht bereits in den übrigen Anlage- Konten enthalten sind. Klugerweise haben schon viele infolge des Steuerdrucks aus dem Handwert und Gewerbe ihren Betrieb aufgegeben, sie füh= len sich glücklich, soweit sie in der Lage sind, doch leben zu kön nen, andere wandern aus und größere Unternehmen verlegen ihre Betriebe ins Ausland. Ein Staat kann nur prosperieren, wenn seine steuerlichen Maßnahmen verkehrsfördernd und nicht verkehrshindernd sind. WESTFALIA WERKZEUG Co. HAGEN LIN Liste gratis Ollab billig Aufbringungspflichtiges Betriebsvermögen. Im Jahre 1932 sind bekanntlich nur noch Unternehmen mit einem Betriebsvermögen über 500 000 RM.( nach dem Stand vom 1. 1. 1931) aufbringungspflichtig. Wenn auch die Gesamtumlage auf die Hälfte herabgesetzt wurde, wird sich der Aufbringungsschlüssel durch diese Beschränkung erhöhen. Die Nachprüfung, ob nicht in dem Einheitswert des Betriebs vermögens Gegenstände enthalten sind, die als landwirtschaft. liches, forstwirtschaftliches und gärtnerisches Vermögen bewertet worden sind, und die deswegen aus dem aufbringungspflichtigen Betriebsvermögen auszusondern sind, ist deshalb wichtig. Wenn eine wirtschaftliche Besserung kommen soll, dann muß der Staat sich auf den Standpunkt stellen: Wer nichts verdient, kann zu feiner Steuer, einerlei welcher Art, herangezogen werden, bis sein Betrieb wieder rentabel geworden ist. Man warte nicht, bis die Katastrophe immer größer wird und nicht bis sie eingetreten ist. Wir stehen in zwölfter Stunde! Nun gibt dies einen Steuerausfall, dem auf keinen Fall damit zu begegnen ist, daß die noch rentierenden Betriebe den Aus= fall decken sollen; das würde das Uebel noch größer machen. Neue Bücher. Die Hochstraßen der Alpen. Von Kurt Mair. Band 1: Die Hochstraßen Desterreichs und Italiens. 410 Seiten, 213 Abbil dungen, 50 Stredenfarten und zwei Uebersichtskarten. Band II: Die Hochstraßen der Schweiz und Frankreichs. 306 Seiten, 206 Abbildungen, 32 Stredenfarten und zwei Uebersichtskarten. Verlag Richard Carl Schmidt u. Co., Berlin W 62, Lutherstraße 14. Preis: Band I in Leinen gebunden 10,80 RM., Band II in Lei nen gebunden 9,- RM. Nein, es muß in dem Maße sparsamer gewirtschaftet werden. Leben doch 6 Millionen Menschen in viel färglicheren Verhältnissen. Das Elend kommt ja doch; es ist leichter jetzt zu bewältigen als später. Wenn der notleidenden Wirtschaft das Geld erhalten bleibt, kann sie eher wieder in Fluß kommen als durch die Wegsteuerung. Wie die Kapitalwegsteue= rung Arbeitslosigkeit schafft, so kann Kapitalbildung Arbeitsbeschaffung bringen. Freilich wird der Aufstieg ein recht lang= samer sein, denn die Verheerungen, die unsere seitherige Mißwirtschaft angerichtet hat, sind vielleicht erst in einem Menschenalter wieder einzuholen. Der Ausfall der letzten Wahlen hat leider gezeigt, daß der Wähler noch lange nicht die Zeit verstanden hat, in dem er dem Wirtschaftsleben kein Verständnis entgegengebracht hat, deren Gedeihen für ihn das Sein oder Nichtsein ist. Wer das heute noch nicht begreift, der ist e Wer stellt sich um! Seriös. Reklame- Untern. errichtet an allen Plät.üb. 20000 Einw. Zweigstellen für intell. Herren evt. auch Dam. Gut lohnende Dauerposition! Erfordert. M.1-3 Mille Anir. u. F. C. 152 durch Rud. Moffe, Frankfurtm. Einj.- Abitur Bez.- Direktion Kassel, Ob. Königstr.6, III. nstitut Boltz- Ilmenau, Thür. Erfinder Vorwärtsstrebende Hohe Geld- Belohnung ir juchen zur UnterNäheres kostenlos durch: F. 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Bezugsp Redaktionsid endung nich 44. ja Die Ber trum über d gemeinen be Wahl des E verfchoben w für den Wal Der Lan Dieses Werk ist ein wirklicher Führer, zuverlässiger Wegweiser und Berater, keine öde Aufzählung von Kilometern und Orten! Es ist das beste, was seit Jahr und Tag über die Alpen straßen veröffentlicht worden ist und wir können mit gutem Gewissen jedem Kraftfahrer nur dringend raten, die Reise in die Alpen ohne dies Buch nicht anzutreten. Die Ausstattung ist vortrefflich und der Preis der Bände, die auch einzeln abgegeben werden, kann direkt als niedrig bezeichnet werden. Pläne für ein„ Präsidialkabinett?" Das Juliheft der ,, Deutschen Rundschau"( Verlag Berlin SW 68) bringt in der aktuellen Rubrik ,, Vor dem Schnellrichter" hochinteressante Mitteilungen über die beabsichtigte Stärkung der Reichsgewalt. Seeräuberei. Piraten sind nicht immer Verbrecher gewesen, sie haben oft in den politischen Kriegerischen Verwicklungen dieser Erde die Rolle des beauftragten Kämpfers für Recht und Freiheit gespielt. Im neuen Heft der Woche" beginnt eine Artikelreihe, die die Geschichte der Piraten auszeichnet. freijes Helfe didaten, den Stelle des teht Bürge Das R fanzler vor Reije nach arbeitsmin beitsdienst Im R die Berhan fortgelegt, d weitergehend Reichser and Ernähru and 20. Jul prechungen Im Ein Die Insel der Jugend. Geht man vom Badeort Juist eine halbe Stunde nach Westen ins„ Loog", so erreicht man ein Gebiet, das den seltsamen Namen„ Neufundland" führt. Hier liegt die ,, Schule am Meer", eine Kameradschafts- Schule und Arbeitsgemeinschaft zwischen Lehrern und Schülern, die der Jnsel Juist den Namen der Insel der Jugend" eingebracht hat. Davon gibt eine interessante Foto- Serie der neuen ,, Münchner Illustrierten" ein erfreuliches und schönes Bild. Ihren Reisetrousseau stellen Sie am besten nach den Richtlinien zusammen, die Ihnen die ,, Elegante Welt" in ihrem foeben erschienenen, neuesten Heft gibt. Ferner gibt sie Ihnen zudem noch manchen wissenswerten Ratschlag in bezug auf die Reise selbst und den Aufenthalt an der See oder im Gebirge. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen Sonne BRIKETTS Das von vielen Vereins- und Verbands- Rechnern als ganz vorzüglich beurteilte Universal- Verbands- und Vereinskassebuch von mir ausgearbeitet wird in jeder gewünschten Stärke geliefert. Die Anschaffung für das kommende Jahr ist jetzt zu empfehlen. Der Rechner weiß zu jeder Minute, was er eingenommen hat an Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern, von Veranstaltungen usw. usw. und was er ausgegeben hat für Bundes- und Verbandsbeiträge, für allgemeine Verwaltung, für Reisespesen, für sonstige Vergütungen, für Veranstaltungen, für Anschaffungen, Reparaturen, für Unterstützungen, Steuern usw. usw. Am Jahresschluß genügt der Abschlußstrich, die einzelnen Spalten zusammengezählt, die Endzahlen der Ausgabespalten von denen der Einnahmespalten oder umgekehrt abgezogen. Das ist eine Arbeit von nur wenigen minuten und der Rechner ist allen mühseligen und zeitraubenden Sonderaufstellungen enthoben. Geschäftsbücherverlag Albin Klein, Gießen, Südanlage 21 mehr das äl geordneter Freitag, den Der B den Ausnah Dienstentheb ten. Der Ne vor der R fifchen Land Der ne Landtagspr Krüger- Gol fchen Amts dent wurde Granzow- Se Der Sad gung in id Saarregierun bas Recht, timmerlichen beschneiden. Der pre wieder das erlaffen. 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