3 1486/10 fol. may 44 Gießener Zeitung ( Gießener Tageblatt) Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. 45 Jahrg. Politische Rundschau. Wie wir erfahren, soll heute eine neue Verordnung des Breiskommissars veröffentlicht werden, in der die Ausdehnung der Preisauszeichnungspflicht auf alle lebenswichtigen Waren bestimmt wird. Der amerikanische Staatssekretär des Auswärtigen erklärte, dadurch, daß Deutschland und seine Kriegsverbündeten entwaff net aber von anderen Völkern umgeben seien, die nicht abgerüstet hätten, sei in der ganzen Welt Unsicherheit entstanden. Energische Schritte seien nötig, um den ursprünglichen Plan der Weltabrüstung durchzusehen. In französischen Kreisen rechnet man mit dem Beginn der Lausanner Konferenz am 20. Januar. Der frühere Reichsarbeitsminister Dr. Brauns ist zum Vorsitzenden des Reichsausschusses für Aerzte und Krankenkassen ernannt worden. Wie die Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung und Arbeitsvermittlung mitteilt, betrug die Zahl der Arbeitslosen am 31. Dezember 1931 rund 5 666 000. Das ist eine Zunahme von 316 000 gegenüber dem 15. Dezember. Nachdem der Danziger Volkstag den Antrag auf Auflösung des Volkstages abgelehnt hat, wird dieser Antrag nunmehr zum Bolfsentscheid gestellt. Die Abstimmung über den Volksentscheid wird am Sonntag, den 24. Januar, stattfinden. Der Anhaltische Landtag nahm mit 19 gegen 17 Stimmen einen Mißtrauensantrag der Deutschnationalen gegen die Regierung an. Ueber den Staat Honduras wurde der Belagerungszustand verhängt. Die Ursache sind revolutionäre Unruhen, die in den Bananen- Platagen wegen der erfolgten zahlreichen Entlassun gen von Arbeitern ausgebrochen sind. Der Finanzausschuß des Repräsentantenhauses hat eine Sigung abgehalten, in der der Unterstaatssekretär im amerikanischen Schazamt Ogden Mills, die Einberufung einer Weltwirtschafts- Konferenz vorschlug. Auf den Kaiser von Japan wurde ein erfolgloser Mordanschlag verübt. Als der Kaiser gegen Mittag von einer Militärparade zurüdlehrte, schleuderte ein jüngerer Mann eine Bombe gegen den Wagen des Monarchen. Die Bombe tam aber nicht zur Explosion. Der Täter wurde ergriffen. Die japanische Regierung hat der amerikanischen Regierung mitgeteilt, daß sie nicht die Absicht habe, über die Große Mauer hinaus das eigentliche chinesische Gebiet zu besetzen. Prinz Yu- Yi, der letzte chinesische Kaiser, soll nach einer aus Tokio übermittelten Aeußerung zum Herrscher der Mandschurei gekrönt werden. Nachdem die Stadt Dortmund als erste deutsche Großstadt die Zahlungen der Tilgung und Zinsbeträge auf ihre Darlehensschulden ab 1. Januar nicht mehr zahlen tonnte, ist nunmerh auch die Stadt Dresden nicht in der Lage, die Januarzinsen auf die kurzfristigen Inlandsschulden bereitzustellen. Preisroman. Man beachte die letzte Seite! Rolli, der Stürmer. Roman von Falk Heldburg. Samstagnachmittag. Von den Kirchtürmen schlug es zwei Uhr. In der Erbprinzenstraße, die mit ihren stud- und putzüberladenen Bauten noch immer von der glücklichen Zeit der Jahrhundertwende träumt, schlossen die Banken und Geschäftshäuser. Froh, für anderthalb Tage den engen Büroräumen entronnen zu sein, betraten die Angestellten die Straße. Wandervögel, Jungen und Mädel, zogen singend und mit flatternden Wimpeln vorüber. In das Tuten der Kraftwagen, das Klingeln der Straßenbahnen mischte sich der Klang ju gendfroher Stimmen und das Klimpern buntbebänderter Gitarren. Emil Schläfte, der Pförtner des Bankhauses Carl Brosang u. Co., stand vor dem Portal und blinzelte in die Märzsonne. ,, Émil!" Er fuhr herum. Hinter Blumentöpfen und Kakteen des niedrigen Fensters lugte das rote Gesicht seiner Frau. ,, Willst du heute das Tor eigentlich nicht schließen? Es ist doch schon fünf Minuten nach!" ,, Geht nicht, sind noch alle oben!" Was heute am Samstag?" Ja, die Gorenflo verkauft Karten für das Fußballspiel morgen. Sie läßt feinen ohne Karte raus." Frau Schläfte sah ihren Mann mißtrauisch an. Die Gorenflo? Hast du etwa auch' ne Karte?" Warum sollte ich nicht?" So! und ich? Ich werde " Das weitere vernahm Emil Schläfte nicht mehr. Seine Frau hatte das Fenster heftig zugeschlagen. Zornig stieg sie die Stufen empor, die nach den Geschäftsräumen der Firma Car! Brosang u. Co. führten. Da saß die Hilde Gorenflo auf dem Schreibtisch, ließ die schlanken Beine Herabbaumeln und schwenkte in der erhobenen Hand zwei Karten. Salt!" rief sie ,,, hier geblieben!" Der Kassierer hatte sich unbemerkt fortschleichen wollen. Er wandte sich, wie auf böser Tat ertappt, hastig um. ,, Ich hatte es ganz vergessen," sagte er. Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 9. Januar 1931 ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Platz, ie 90 mm by vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. JESSE Nummer 1 Wird die Amtszeit des Reichspräsidenten fache nicht Kaufbäuser und verkehrsgünstig verlängert? Hitler bei Brüning. Berlin, Auf Veranlassung des Reichswehrministers Groener hat Donnerstagnachmittag eine Besprechung zwischen Reichskanzler Dr. Brüning, Reichsminister Groener und Adolf Hitler stattgefunden, die etwa eineinhalb Stunden dauerte. Hitler hat sich darauf sofort mit den Führern der der ,, Nationalen Opposition" angehörenden Organisationen in Verbindung gesetzt, um sie zu unterrichten und um ihre Auffassung zu der Frage einer Verlängerung der Amtszeit des Reichspräsidenten zu erfahren. Voraussichtlich wird heut eine offizielle Zusam= menkunft der Führer der Rechtsopposition stattfinden. Im Anschluß daran wird der Führer der NSDAP, erneut mit dem Reichskanzler zusammenkommen, um ihm die vorgelegte Frage zu beantworten. Diese Besprechung wird am Freitagnachmittag oder am Samstag stattfinden, je nachdem, wie schnell es ge= lingt, eine Klärung innerhalb der Harzburger Front herbei= zuführen. Die S. P. D. für Hindenburg. Berlin. Wie wir erfahren, hat Reichskanzler Dr. Brüning die Führer der Sozialdemokratie, die Abgeordneten Wels und Dr. Breitscheid, empfangen. In sozialdemokratischen Kreisen geht die Stimmung dahin, daß man grundsätzlich bereit wäre, eine Verlängerung der Amtszeit mitzumachen, und zwar auch dann, wenn die Nationalsozialisten für sie stimmen würden. Zunächst werden die Sozialdemokraten aber freilich wohl erst einmal zu klären versuchen, ob den Nationalsozialisten für ihre Zustimmung irgendwelche Zugeständnisse gemacht werden, und davon wird schließlich die endgültige Haltung der Sozialdemo= fraten abhängen. Die wirtschaftliche Lage des deutschen Handwerks im Dezember 1931. Vom Reichsverband des deutschen Handwerks wird uns geschrieben: Für die Gestaltung der wirtschaftlichen Lage im Monat Dezember sind zwei Momente ausschlaggebend gewesen: die allgemeine wirtschaftliche Lage und das Weihnachtsfest. Der starke allgemeine wirschaftliche Rückgang, der nirgendwo Ansätze zu einer Besserung erkennen läßt, hat auch die Geschäftsentwicklung des Handwerks stark in Mitleidenschaft gezogen. Besonders erschwerend wirkte sich noch die Notverordnung für den Absah des Handwerks aus, weil auch die Kundschaft, so weit sie noch kauffähig ist, in Erwartung eines Preisrückganges zum Teil in auffälligem Maße mit Aufträgen zurückhielt und auch nur die notwendigsten Bedarfsgegenstände einkaufte. Das Weihnachtsgeschäft wurde für das Handwerk durch diese Einstellung erheblich beeinträchtigt. Darüber darf auch die TatDrei Mart, bitte." Das Mädchen lachte. Diesem Lachen fonnte fein Mann widerstehen. Drei Mark, zwei wundervolle Tribünenplätze, gleich zweite Reihe links. Seufzend legte der Kassierer ein blankes Dreimarkstud in die ausgestreckte Hand des Mädchens, die er, wie allgemein festgestellt wurde, etwas zu lange festhielt. Nun, wie wird's denn morgen?" fragte der vom Effekten depot. ,, Welche Frage! Rot- Weiß gewinnt. Das ist bombensicher!" Hilde Gorenflo sah zum Fenster hinüber, wo Roland Lichti stand..-Roland Lichti, heute nur der fleine Bantbeamte, morgen auf dem Sportplay der Held, dem Tausende zujubeln werden. Aber er tat so, als ob ihn die Sache nichts anginge. gelegene Einzelhandelsgeschäfte in den Wochen vor Weihnachten eine zum Teil beachtliche, Steigerung ihrer Umsätze zu verzeich nen hatten. Ileberwiegend beschränkte sich die Nachfrage im Handwerk auf kleinere Gebrauchsgegenstände und geringwertige Artikel. Weder das Schneiderhandwerk, noch die Sattler, Tapezier, Möbeltischler, Buchbinder, Buchdrucker, Elektroinstallateur usw. Betriebe sind mit dem Weihnachtsgeschäft zufrieden. Auch die Nahrungsmittelhandwerke hatten zwar eine Steigerung ihrer Umsätze aufzuweisen, ohne daß jedoch der Umfang des Geschäfts früherer Jahre auch nur annähernd erreicht wurde. legten Dem Friseurhandwerk brachten die Tage vor Weihnachten einige Besserung im Bedienungsgeschäft, aber hier hinderten Schwarzarbeiter den an sich möglichen Umfang der Belebung. Jm Baugewerbe herrschte völlige Geschäftsstille. Sowohl die Außen- als auch die Innenarbeiten haben vollständig aufgehört. Da das ganze Baujahr 1931 schlecht war, sind bereits seit längerer Zeit zahlreiche Handwerksbetriebe gezwungen, von der Substanz zu leben. Infolge dieser schwierigen Verhältnisse hat die Zahl der Betriebsabmeldungen zugenommen. Wie groß zum Teil bereits die Not im Handwerk ist, beweist z. B. die Meldung der Handwerkskammer Dortmund, wonach ein großer Teil der selbständigen Handwerker sich in der öffentlichen Wohlfahrts= fürsorge befindet. Das Maß an Aufträgen, das vorliegt, ist trotz starker Preisrückgänge nicht groß genug, einigermaßen laufende Beschäftigung zu gewährleisten. Dazu kommt noch, daß diese wenigen Arbeiten den selbständigen Handwerksmeistern zum großen Teil noch durch Schwarz- und Pfuscharbeiter entzogen werden. IIIII eine Die Arbeitslosigkeit der Handwerksgesellen ist ungewöhnlich groß. Selbst Lehrlinge können, vor allem im Baugewerbe, nicht mehr beschäftigt und müssen daher für längere Zeit beurlaubt werden. Wegen der Senkung der Löhne nach den Bestimmungen der letzten Notverordnung sind zwischen den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen Verhandlungen im Gange. Ueber das Ergebnis dieser Verhandlungen läß sich noch nichts Abschließendes berichten. Voltstrauertag 1932. Der Ausschuß für die Festsetzung eines Voltstrauertages hat einstimmig beschlossen, den Volkstrauertag zum Andenken an die im Weltkriege gefallenen Helden auch im kommenden Jahr am Sonntag Reminiscere( 21. Februar 1932) in ähnlicher Weise zu begehen, wie dies in den Vorjahren der Fall gewesen ist. Der Ausschuß setzt sich aus Vertretern der drei Religionsgemeinschaften sowie von großen Körperschaften und Verbänden zusammen. Den Vorsitz führt der Präsident des Volfsbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Die Feier selbst soll wiederum in Gottesdiensten, Läuten der Gloden im ganzen Reiche und Saalfeiern bestehen. Für die Vorbereitung und Durchführung der Feiern in Berlin hat sich ein engerer Arbeitsausschuß gebildet, der mit der Vorbereitung der Feiern schon begonnen hat. Hilde schloß einen Augenblick die Augen. Dann sagte sie schnell: Welche Frage! Rot- Weiß gewinnt. Das ist bombensicher!" Na ja," sagte ein Buchhalter etwas boshaft, der Lichti spielt ja auch. Ich habe meinen Obolus entrichtet" und kann also wohl gehen. Hals- und Beinbruch. Lichti. Mahlzeit, Herrschaften!" Da öffnete sich die Tür des Privatkontors. Der Chef, Herr Ferdinand Brosang, schob die Brille hoch und sah mißbilligend in die Runde. ,, Was ist denn hier los?" Hilde hielt es nun doch für geraten, von dem Schreibtisch herabzurutschen. Che sie antworten konnte, ertönte die beruhigende Stimme des Prokuristen Windeder, der hinter dem Chef aufgetaucht war: ,, Fräulein Gorenflo verkauft Karten für das morgige Fußballspiel!" „ Fußball?" " Jawohl! Die Rot- Weißen spielen gegen Fortuna." ,, Und", rief Hilde Gorenflo aus, unser Herr Lichti spielt doch mit!'" Roland Lichti wandte sich um. Er wurde ganz rot, als ihn der Chef anjah. ,, Sie spielen öffentlich Fußball?" sagte er langjam. Schön! Aber ich darf wohl hoffen, daß Ihr Interesse für den Beruf darunter niemals zu furz kommen wird. Im übrigen bitte ich sehr um Verzeihung, wenn ich geglaubt hatte, hier würde noch gearbeitet." Er ging in sein Zimmer zurüd. ,, Die Bilanz ist ganz anständig", sagte Hilde Gorenflo befriedigt ,,, zweiundzwanzig Angestellte, vom Proturisten bis zum Kassenboten, haben zusammen siebenundvierzig Karten gekauft. Fein, was? Roland Lichti lächelte. Ja, ganz famos! Sie scheinen sich mächtig für Rot- Weiß zu interessieren?" Für Rot- Weiß?" fragte sie gedehnt. Wie kommen Sie darauf?" ,, Nun, warum verkaufen Sie denn sonst Karten für das morgige Spiel?" Sie machte ein verlegenes Gesicht. ,, Ja, sehr richtig, ich interessiere mich für für Rot- Weiß!" ,, Das freut mich. Auf Wiedersehen, Hildekind, vergnügten Sonntag!" Er ging. Sie sah ihm nach. Sie verzog den Mund wie ein Kind, das beim Spielen nicht die erste sein darf. Samstag, den 9. Januar 1932. Lokales. Abbau der Pfändungsgrenze vorläufig verhindert! Die Anpassungsverordnung" vom 23. Dezember zur Notverordnung bringt u. a. eine Verlängerung des jetzigen Lohnpfändungsrechtes bis 30. Juni 1932 Damit sind die Bestrebungen, höhere Beträge der durch die Krise schon stark heruntergegangenen Löhne und Gehälter als bisher für Pfändungen frei zu bekommen, gegen die der Gewerkschaftsring deutscher Arbeiter, Angestellten- und Beamtenverbände wiederholt ener= gisch Stellung genommen hatte, erfolgreich abgewehrt. ,, Gießener Zeitung" * Kriegerverein. Heute, Samstagabend, den 9. Januar, 8.15 Uhr, im Café Leib, Familienabend mit Lichtbildervortrag über:„ Schutz der Heimat vor Luftangriffen." * Spiel- Vereinigung 1900. Am Donnerstag, den 14. Januar, abends 8.30 Uhr, findet im ,, Postkeller" eine ordentliche Generalversammlung statt. * Lichtspielhaus. Zurzeit wird ein guter Militär-- TonfilmSchwank Reserve hat Ruh" gegeben, der uns wieder an die gute alte Zeit erinnert. * Aufbewahrung giftiger Flüssigkeiten. Das Polizeiamt teilt hierzu mit: Vielfach werden sowohl im Haushalt als im Gewerbebetriebe Gefäße, die zur Aufnahme von Nahrungsund Genußmitteln bestimmt sind, wie Wein-, Bier- und Mineralwasserflaschen, zur Aufbewahrung giftiger Flüssigkeiten, die im Haushalt oder im Gewerbebetrieb Verwendung finden sollen( z. B. Salzsäure, Salpetersäure, Karbolsäure, Lysol, Salmiatgeist, Sublimatlösung und dergl.) benutzt, ohne daß Vorkehrungen getroffen werden, durch die der Gefahr einer Verwechslung des giftigen Inhaltes der Gefäße mit einem Nährungs- oder Genußmittel vorgebeugt wird. Infolge dieses auf Unkenntnis und Unachtsamkeit, auf Gleichgültigkeit oder Rücksichtslosigkeit zurückzuführenden Verfahrens sind schon häufig Personen, die aus Versehen aus solchen Flaschen getrunken haben, schwer erkrankt oder gestorben. Ebenso wie es Gifthändlern durch§ 15 der Verordnung betreffend den Verkehr mit Giften, vom 17. April 1895, verboten ist, Gifte in Trink- oder Kochgefäßen oder in solchen Flaschen oder Krügen abzugeben," deren Form oder Bezeichnung die Gefahr einer Verwechslung des Inhalts mit Nahrungs- oder Genußmitteln herbeizuführen geeignet ist, so muß auch demjenigen, der giftige Flüssigkeiten im Besitz hat, um sie im Haushalt oder Gewerbe zu verwenden, schon im Hinblick auf seine zivil- und strafrechtliche Verantwortlichkeit dringend empfohlen werden, die gleiche Vorsicht bei ihrer Aufbewahrung obwalten zu lassen. * Ueberlandverkehr mit Kraftfahrzeugen. Gemäß§ 3 Abs. 1. und 2. der Abänderung der Durchführungsbestimmungen über den Ueberlandverkehr mit Kraftfahrzeugen vom 19. November 1931, RGBI. I Nr. 76 vom 27. November 1931 wird als Ortsmittelpunkt der Stadt Gießen die Straßenkreuzung Frankfurterstraße Seltersweg- Südanlage- Westanlage bestimmt. * Der Verein für deutsche Schäferhunde( SV.), Hauptgeschäftsstelle Augsburg 3, der größte Rassezuchtverein, der an fast allen Orten des Reiches Unterabteilungen besitzt, hat auch im vergangenen Jahr wieder schöne Erfolge zu verzeichnen. Der Verein veranstaltete mit seinen Unterabteilungen über 1000 Leistungsprüfungen, an denen rund 6000 Hunde teilnahmen und hielt auch über 100 selbständige Ausstellungen und Schauen ab, auf denen ebenfalls rund 6000 Hunde gezeigt wurden. * Bekämpfung der Schnakenplage. Die Grundstückseigentümer werden auf die Bekanntmachung des Kreisamts Gießen im Amtsverkündigungsblatt Nr. 85 vom 8. Dezember 1931 hingewiesen, wonach jeder Grundstüdseigentümer verpflichtet ist, in den Monaten Dezember bis Februar, die auf seinem Grundstüc befindlichen, den Schnaken zur Brut dienenden Gewässer ( Wassertümpel), Regenfässer, Bassins, Wasserlachen, Jauchegruben, Abortgruben usw. mit einem zur Vertilgung der Brut geeigneten Mittel( Saprol, Petroleum usw.) zu übergießen. Nichtbefolgung hat Bestrafung gemäß§ 3 der Polizeiverordnung betr. die Bekämpfung der Schnakenplage vom 28. November 1911 zur Folge. Gedenktage. Es jährt sich jetzt zum 30. Male, daß im Jahre 1900/01 der Borerausstand in China mit großer Hilfe der Deutschen unter General Graf Waldersee erfolgreich niedergeschlagen wurde. Von den dort an Ruhr und Typhus erkrankten und verwundeten Soldaten sind viele erst in Deutschland in dem Lazarett in Münster( Lüneburger Heide) gestorben, die gemeinsam in dem Münsterlager begraben wurden. Unter diesen Kriegsopfern befindet sich auch der Kanonier Heinrich Rinn von der 1. Batterie des ostasiatischen Feldartillerie- Regiments, geboren in Heuchelheim bei Gießen. * Erwerbslosensiedlung. Dieses brennende Problem der Zurückführung der Erwerbslosen zu regelmäßiger aufbauender Tätigkeit wird im Südwestfunt in einem Vortrag am Donnerstag, den 14. Januar 1905 Uhr, durch Stadtrat Niemeyer, Frankfurth, und den Wirtschaftspolitiker Dr. Karl Busemann behandelt. * Konzertverein. Im fünften Konzert am morgigen Sonntagnachmittag um 5 Uhr in der Universitäts- Aula spielt die bekannte Violinistin Edith Lorand Werke von Bach, Frank, Händel, Mozart, Sarasate und Vieurtemps. Am Flügel: Karl Lothar Mikulicz. * Goethe- Bund. Werner Beumelburg liest im 3. DichterAbend, Montag, den 11. Januar, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula aus eigenen Werken. Ein Spiel. Aus Nah und Fern. Nr. 1. Büdingen. Jm Alter von 86 Jahren ist der hier im Ruhestand lebende Ehrenbürger von Büdingen, Oberamtsrichter Geh. Justizrat Ferdinand Rabenau, verstorben Der Heimgegangene hat 45 Jahre lang als Richter im Dienste der hessischen Juitiz gestanden und davon allein 43 Jahre am Amtsgericht in Büdingen gewirkt. Butzbach. Bei der im Stadtrat getätigten Wahl zweier unbesoldeter Beigeordneten wurden an Stelle der seitherigen Beigeordneten Wittig( Soz.) und Ploch( Parteilos) zwei neue Herren gewählt: Fabrikant Louis Jouzz( rechtsbürgerlich) erhielt 11 Stimmen, Dr. Schmidt( Nat.- S03.) 10 Stimmen. Dr. Schmidt war früher Bürgermeister der Stadt Gelnhausen. Friedberg. Ein raffinierter Schwindler gab bei verschie= denen Fernsprechteilnehmern vor, er sei beauftragt, die Leitungen zu prüfen. Dabei zeigte er eine gefälschte Ausweiskarte vor und erhob jeweils sechs Mark, um sich dann aus dem Staub zu machen. Schlitz. Bei Erdarbeitern an der alten Friedhofsmauer in Bernshausen hat man sonderbare Gräber entdeckt. Man vermutet, daß es mittelalterliche Gräber sind. Professor HelmkeGießen und Baurat Pfeiffer- Lauterbach sind um ein Gutachten über die Funde ersucht worden. Darmstadt. Ein Stafettenritt der hessischen Reitervereine nach Darmstadt findet am 25. Januar anläßlich des 70. Ge: burtstages des Präsidenten des Landesreiterverbandes, Landstallmeister a. D. Oberstleutnant F. Schörke- Darmstadt, statt. Aus allen drei hessischen Provinzen werden größere Abordnun gen zu Pferde cintreffen. Marburg. Beim Spielen mit einem Tesching verunglückte hier ein elfjähriger Junge. Ein unverhofft losgehender Schuj traf den Jungen in den Leib. Das schwer verletzte Kind mußte in die Klinik gebracht, werden. Ein Familienvater von einem Lehrer erschossen. Diez. Ein in seinen Motiven noch nicht erkennbares Verbrechen verübte am Dienstagnachmittag der Lehrer Schuster aus Freiendiez. Er erschoß in der Nähe des Hafens von Diez den in der Lahn fischenden Schreinermeister Thorn aus Diez mit seinem Revolver. Thorn, der sofort tot war, ist Vater von vier unversorgten Kindern. Lehrling mehrfacher Brandstifter. Koblenz. In einer Schreinerei im sogenannten ,, Wöllers: hof" waren innerhalb kurzer Zeit sechs Brände ausgebrochen. Die Tatumstände ließen von vornherein auf Brandstiftung schließen. Jetzt ist es der Kriminalpolizei gelungen, einen 18: jährigen Schreinerlehrling als Brandstifter zu ermitteln. Leibesübungen und Staatspolitik Die enormen Einschränkungen, die in den letzten Jahren gerade auf dem Gebiete der Leibesübungen vom Reich, den Bundesstaaten und den Gemeinden gemacht wurden, haben den Deutschen Reichsausschuß für Leibesübungen veranlaßt, eine Eingabe an den Retchsinnenminister Dr. Groener zu richten, in der eine grundsägliche Umkehr in der bisherigen Einstellung zur Frage der öffentlichen Förderung der Leibesübungen und zu gleich eine neue, weitblickende öffentliche Sportpolitik gefördert wird. Die Eingabe weist auf die jüngste Rede des Innenministers hin, in der dieser selbst sagte, daß es gelingen muß, eine Jugend heranzuziehen, die mit gesundem Geist und startem Körper Deutschlands Geschide meistert. Demgegenüber betont der D.R.A. mit Recht, daß man an dem Beispiel der Hunderttausende von jugendlichen Erwerbslosen die unserem Voike drohende Gefahr seelischer und körperlicher Verkümmerung schon jetzt erkennen kann. Der D.R.A. fordert deshalb eine Beklemmend und beseligend zugleich war dieser Sonntag im Vorfrühling. Es hatte geregnet, und nun spannte sich ein leuchtender Himmel über die Stadt und das aufblühende Tal. Ein milder Wind trieb den Geruch vom Pfluge aufgewühlter Erdschollen vor sich her. Kinder pflückten am Wegesrand die ersten Haselkätzchen. Ueber die Straße, die an grünen Spielfeldern und ebenmäßigen Tennisplätzen vorbeiführte, glitten die Automobile, ratterten die Motorräder, von unruhigem Sehnen getrieben, fernen Zielen zu, den Höhenzügen, die sich in verdämmerndem Blau gegen den Horizont abhoben. Von den Tribünen des Sportvereins Rot- Weiß tönte es herüber wie das Summen eines aufgeregten Bienenschwarms, schwoll an, verebbte, steigerte sich zu dumpfem Lärm des Zornes und der Enttäuschung und zu tosendem Jubel. Einige frühlingsfrohe Sonntagsbummler blieben vor dem Eingang stehen. ,, Was ist denn los?" fragte einer. Staatspolitik auf weite Sicht auf dem Gebiete der Leibesübungen. Er schlägt dann eine Anzahl von Richtlinien vor, die den Weg weisen, auf dem die vom Reichsinnenminister gestellte Aufgabe, eine Jugend mit gesundem Geist und starkem Körper heranzuziehen, gelöst werden kann. Statt des Abbaues, der mit ganzer Wucht das Schulturnen betrifft, sind eine tägliche Turnstunde in allen Schulen, ein verbindlicher Unterricht in den Leibesübungen für die fortbildungsschulpflichtige Jugend und eine verstärkte Förderung des Hochschulsportes zur Führer- Ausbildung die geringsten Voraussetzungen. ,, Sm Fußball", sagte ein anderer geringschätzig. ,, Rot- Weiß spielt gegen Fortuna", erläuterte ein dritter, ,, die armen Rot- Weißen, die können sich auf ein schönes Paket gefaßt machen". Eine große tiefschwarze Limousine glitt lautlos heran. Der Fahrer öffnete eifrig den Schlag. Eine träftige, robuste Gestalt zwängte sich durch die Tür, verharrte tiefatmend einige Augenblicke und schritt dann dem Eingange zu ganz mit der Würde eines Mannes, der weiß, wer er ist. Neben der Schule sind die Vereine und Verbände für Leibesübungen die geeigneten Faktoren, Volkskraft und Volks gemeinschaft durch Leibesübungen zu entwickeln. Darum müssen die Massen der unorganisierten Jugend den Vereinen für Leibesübungen zugeleitet werden, aber nicht etwa durch einen Zwangssport, der Bereitwilligkeit und Freude vernichtet. Reich, Länder und Gemeinden müssen deshalb für die Heranbildung Zwei Aufsichtsherren, tenntlich gemacht durch bunte Armbinden, versuchten über die Menschenmauer hinweg einen Blick auf das Spielfeld zu tun. Sie redten sich fast die Hälse aus und starrten und starrten sie sahen nichts. Aber sie hörten das Spiel, wie es nur Ordner und Kassierer hören können. Aus den Pfiffen des Schiedsrichters und dem Rufen und Raunen der glücklicheren Zuschauer entstand vor ihrem geistigen Auge das Bild des großen, erbitterten Kampfes Der Herr, der dem fabelhaften Wagen entstiegen war, tippte einem dieser Ordner auf die Schulter und fragte: Wie steht's?" Der fuhr herum und riß den Hut herunter. ,, Herr Direktor Verzeihung, ich hatte. Wie steht's?" klang es noch einmal. Der Ordner zupfte verlegen an der Armbinde. ,, Eins zu eins, Herr Direktor!" ,, Danke!" richtete sich auf. Ein in der letzten Reihe stehender Zuschauer wandte sich um:„ Wer war denn das, dieser Großfozz?" ,, Direktor Kornberg", antwortete er. " Der Kali- Kornberg?" fragte der Neugierige respektlos weiter. " Ja", erwiderte der Ordner kurz und abweisend. " So, so" brummte der Besucher und stürzte sich wieder in die bittersüßen Aufregungen des Spiels wie ein Kunstspringer in die Flut. Der Kontrolleur mit der gelbweißen Fortuna- Armbinde von Lehrkräften, für den Bau einfacher Uebungsstätten, nicht groß angelegten Stadien, für die Beschaffung von Sportgeräten und schließlich für eine wirkliche Anerkennung und Unterstützung der als gemeinnützig zu betrachtenden Vereine sorgen. Schließlich wird in der Eingabe des D. R. A. auch die entscheidende finanzielle Seite erörtert. Der Reichsausschuß für Leibesübungen fordert vom Reich 5 Millionen Mart, sowie von den Ländern zusammen 10 Millionen Mart als unbedingt notwendigen jährlichen Zuschuß. Im Rahmen des Gesamthaushaltes ist der Betrag von 15 Millionen Mart ein überaus geringer. Er ist sogar verschwindend klein im Verhältnis zu den Riesenbeträgen, die für den sozialen Etat und die äußeren Kriegslasten aufgebracht werden müssen. Bisher waren die größten Beträge, die vom Reich und von den Ländern gegeben wurden, 7,5 Millionen Mark im Etatjahr 1928/29. Das waren für das Reich nur 0,018 Prozent und für die Länder nur 0,115 Prozent ihrer Gesamtausgaben, denen ein dreifacher Betrag entgegensteht, der im gleichen Jahre zur Unterstützung von Theater- und Konzertunternehmungen aufgewendet wurde. Seit her sind diese Beträge auf die Hälfte, die Zuschüsse der Gemeinden auf ein Drittel heruntergesetzt, und selbst dieie Summen stehen mehr oder weniger auf dem Papier, da sie für die Auszahlung gesperrt sind. Bei den letzten Sparmaßnahmen aber sind die öffentlichen Mittel für Leibesübungen überall in unfa barer Ausnahmebehandlung am stärksten zusammengestrichen worden, denn gerade dieser Posten wurde nur nach der haushalt technischen Lage und nicht nach seiner Wichtigkeit für das Volt und die Volksgesundheit behandelt. Auch hier ist eine vollkommene Umkehr der bisherigen Haltung der Regierungen und Behörden notwendig, denn nur dann kann der auch vom Reichs innenminister anerkannte Umschwung auf dem Gebiete der Erziehung der ganzen Jugend herbeigeführt werden und es ge lingen, die Jugend heranzuziehen, die Deutschland in schweren Stunden braucht. Der Direktor hatte indessen die Tribüne erreicht. Er schob sich durch die dichten Bankreihen, einer reservierten Loge zu. Drei Herren standen auf, und es folgte eine fast dienstliche Begrüßung. Kornberg wies auf das Spielfeld: Wie ist das möglich? Scheint schlecht zu stehen?" Reiner anwortete. Der Sport- Club Fortuna, der vielfache Meister, eine Mannschaft von internationalem Ruf, verteidigte) Immer und immer wieder brandeten die Angriffswogen der Rot- Weißen gegen das bewehrte Tor jeder sah es: hier zwang jugendliche Begeisterung, hinreißender, mitreißender Schwung erstarrte Schablone und zum Handwerk gewordene Kunst, in tausend Kämpfen erworbene Routine nieder. Hier wurde ein Meister entthront, und die Tausende ringsum jubelten, unbefümmert um Meinungen von gestern, ohne die Spur eines Mitleids für gefallene Größen, den neuen Helden zu. Mehr und mehr zog der neue Mittelstürmer Roland Lichti, in der kleidsamen rotweißen Tracht, aller Blicke auf sich: schlank und geschmeidig, federnd und mühelos, beherrscht und flug überwand er die Hindernisse, spielte, schoß Die vier in der Vorstandsloge konnten ihre Nervosität nur schwer verbergen. Mit einem Rud richtete sich Kornberg auf, zeigte auf den Mittelstürmer, dessen scharfgeschossener Ball unter dem Aufstöhnen der Menge eben um Haaresbreite das Ziel verfehlt hatte, und knurrte: Wer ist das, Lange?" Der Angeredete war der Vorsitzende des Spout- Clubs Fortuna und nebenbei Abteilungsleiter in der Kornbergschen Aktiengesellschaft. ,, Lichti," antwortete er leise ,,, Roland Lichti." " Erkundigen! Näheres berichten! Und Seelenruhig trat der Verteidiger den Ball ins Feld zurück. Ein Piff. Tosend schwoll da der Lärm an. Der Mittelstürmer bekam eine weite Vorlage. Er stoppte den Ball, startete, immer die Lederkugel am Fuß, ließ den gegnerischen Mittelläufer, den rechten Verteidiger, ließ den linken Bed hinter sich unruhig hetzte der Tormann heraus, ratlos, was zu tun sei, hielt er im eiligen Lauf inne der blonde Stürmer setzte an zum Schuß ,, Pfui, pfui!" gellte es auf ,,, raus mit dem Kerl! Elfmeter! Elf- me- ter!!" Wie ein Orfan brauste es über den Platz eine Frau schrie auf, Tausende brüllten der rechte Verteidiger stand hinter dem Schützen- ringsum ein Schrei der Mittelstürmer stürzte. Direttor Kornberg schob den schwarzen Hut weit ins Genid und wischte sich die Stirn. Aber Roland Lichti hatte sich schon wieder erhoben, breitete die Arme aus, atmete tief. Der Spielleiter mies auf die Elfmetermarke. Camsta Atemlos schwiegen die Tausende. Ruhig und falt trat der Mittelstürmer herzu, ein Pfiff hinter dem Tormann init dem gelbweißen Querstreifen auf dem schwarzen Trikot, der sich verzweifelt, doch den Bruchteil einer Setunde zu spät, geworfen hatte, hing der Ball im Nez: Rot- Weiß führte 2: 1. Minutenlag raste die Menge por Begeisterung. Spiel ging weiter. 1000 kg Belz. märt Futt Somm Dez. März Mai Rogg πάτι Neue Grate März Mai Gerfte Brau Futt Hafer märt. Dez. März Mai Weißto Beißto Birfing Wirfing Rottohl Rottohl, Rofento Blumen Blument Rohlrüb Rote R Mohrri Rübcher Rübche Spinat Spinat Spinat Salat Salat Rapung Rapun Champ Gurlen Kürbis Rohlral Grünt Tomat Radies Rettich Rettich Meerre Gellerie Gelleri Borree Beterfi Beter Bwiebe Zwiebe Ratto Kartoff Weize บ Rogge R 60 Ro Me Quadra Das desg desg desgl Roggen Bindfad desgle ,, Wie lange noch?" fragte Kornberg, der Protektor von Fortuna. Der Vorsitzende sah hastig auf die Uhr. Fortuna wehrte sich mit dem Mute der Verzweiflung. Sieben Mann schützten das Tor, verteidigten mit allen Mitteln, und doch fühlte es jeder im weiten Rund, daß das Verhängnis nicht aufzuhalten war, daß die Entscheidung nahte. Geschlossen spielten sich die rotweißen Jungen durch. ,, Rol- li!" Rhythmisch dröhnte der Spielname" des Stürmers über den Play. Rolli nahm den ihm zugespielten Ball in vollem Lauf an und schoß wuchtighart über den Boden fegte die Lederkugel, flirrte durch die Hände des Torwarts 3: 1! ,, Rot- Weiß! Rot- Weiß!" brauste es ,,, Rot- Weiß!" Direttor Kornberg stand auf, verabschiedete sich von den Herren und schritt an einer Front sich verbeugender Funktionäre vorbei in der Richtung auf seinen Wagen. Doch plötzlich machte er die Bewegung eines Menschen, der etwas Wichtiges vergessen hat. Seine Augen suchten die lange ... Da saß sie, die schöne Frau, Doppelreihe der Logenplätze ab ganz links, das Glas auf ein Rudel gerichtet, in dem sich der In ihrem himmels rot- weiße Mittelstürmer Luft verschaffte. blauen, hermelinbesezten Samttape gehörte sie wohl mehr euf einem Rennplatz. Ich hätte ihr doch sagen sollen, daß es beim Fußball immer gut bürgerlich zugeht," dachte er. Aber dann nahm sein Gesicht doch den Ausdruck von heimlicher Genugtuung an, und die tühle Gelassenheit, die er so gerne zur Schau trug, ging in eine fast jugendliche Freude über. Er drehte sich mehr: mals um. Aber die Dame, der seine Aufmerksamkeit galt, hatte anscheinend nur Augen für das Spiel. Fortsetzung folgt. Spädiel Sandels Gutes S Luzerne, Simoth Kleeben Nit L.G. II für 100 Stiditoff ftoff. Le ftoff. Ra ammonjal 0,88 für gramm G Stiditoff. Thom Rilogramm Tid 100- R wird eine träge auf Kali: 22 Brozen 60 Prozent Mat Дел. Stettin pomm. Lezte Börse märt 7.1. 72-73 74-75 70-71 Breslau LeßteBörse Ichles. 71,2 der Lehrer Schuite des Hajens von Die 7.1. 71,5 69 ster Thorn aus Di Et tot war, ist Bater bilifter. ogenannten„ Wöllers Brände ausgebrode auf Brandstiftun i gelungen, einen 1 ter zu ermitteln. Hafer Trockenschnitzel Sojaschrot neu ausländ Dez. 159.50 märt. 134.0-142.0 134.0-142.0 Bas. 46% Hbg. Sojaschrot März 153.00 154.0-152,5 Basis Stettin 11.10 11.20 Mai 160.5-159.2 Rartoffelfloden 12.1-12.3 12.1-12.3 10.60 10.70 Königsb. P. 715 Lezte Börse ab Bod. 7. 1. o. Gen 735-730 Nr. 1. t der hier im Ruh Oberamtsrichter& Der Heimgegange der hessischen Ju Amtsgericht in B er gab bei verichie ftragt, die Leitungen e Ausweistarte vor nn aus dem Stau Friedhofsmauer in entdeckt. Man vet Professor Helmle nd um ein Gutachten chischen Reitervereine läßlich des 70. Ge iterverbandes, Lar örke- Darmijat, j n größere Abun Tejching verunglädie fft losgehender Su verletzte Kind mußte rer erschossen. icht erkennbares B Samstag, den 9. Januar 1932. ,, Gießener Zeitung" preistafel für Handel und Landwirtschaft. ( Sämtliche Notierungen ohne Gewähr.) Produktenbörse. Mehl und Kleie brutto einschl. Sad frei Berlin. 1000 kg Weiz. 8.1.32 6.1.32 märt. 222.0-224.0 221.0-223-0 Futt. Gomm. 225.0-227.0 Dez. März 243.00 242.0-241.0 250.7-250.5 249.00 ( Wochenbericht vom 4. bis 8. Januar 1932) 7.1.52 100 kg 6.1.32 Mehl Weizenmehl 27.2-31.2 27.0-31.0 Roggenmehl 26.3-28.3 26.0-28.0 Weizenkleie 9.25-9.50 8.75-9.00 Roggentleie 9.00-9.50 9.00-9.50 Bittoria- Erbsen 21.0-27.5 21.0-27.5 RI. Speiſeerbsen 21.5-24.0 21.5-24.0 Mai Futtererbsen 15.0-17.0 15.0-17.0 Beluschten 16.0-18.0 16.0-18.0 Rogg. 14.0-16.0 14.0-16.0 märt. 193.0-195.0 187.0-189.0 Aderbohnen Widen 16.0 19.0 16.0-19.0 Lupinen, blaue 10.0-12.0 10.0-12.0 gelbe 14.0-15.5 14.0-15 5 Gerradella 22.0-27.0 22.0-27.0 Leintuchen Bafis 37% 12.3-12.4 12.2-12.4 12.10 12.20 Brau 154.0-165.0 153.0-165.0 Erdnußtuchen 11.90 mehl 11.80 Futt. 148.0-153.0 148.0-152.0 6.50 6.40-6.50 Neue Mai Ernte März 208.5-209.0 215.00 206.25 213.50 Gerste Getreide. Getreide- Preise am 8. Jan. an den deutschen Börsen in M. für 1000 kg Gerste ( ohne Gewähr) Roggen Markt- Gewicht| Hafer Gew., ort Berlin Letzte Börse 7.2. Weizen Gewicht Her heute Her. heute Dualit. heute Her heute funft Mart funft tunit Märt. 72-73 193-195 75-76 222-224 Brau 154-165 Märt, 134-142 72 475 Ftt. Jnd 148-153 pomm. Warthe Nege ||| März 208%-096 März ||| - III 11 T Wild. ( Großhandelspreise der Markthallen- Direktion Berlin) Rotwild, la Rotwild, Ila Kälber Rehe, Ia Rehe, Ila Damwild, Kälber Damwild, mittel. Damwild, schwer. Wildschweine, grob Wildschweine, fein Wildschweine, Frischlinge Raninchen, wilde, große vom 8. Januar. ½ kg 0,35-0,38 0,30-0,34 " 0,38-0,40 0,60-0,66 0,45-0,55 0,55-0,60 0,40-0,45 0,35-0,38 0,20-0,28 0,35-0,40 0,40-0,45 Stüd 1,35-1,40 Geschlachtetes Geflügel. ( Großhandelspreise der Markthallen Direktion Berlin vom Nr. 1. 80-81 78-79 225-227 mittd. u. Wint. 243 März -153 215 Mai 250-250B Mat 159%/ 2 Der. Der Rebhühner, junge, Ia. 194 pomm. 75% 72-73 75 Somm. 224 211 Brau = 78-79 n. Wint Industr. Futter 152-160 gefund ausländ pomm. märt. neu Rebhühner, alte. Wildenten Ia. 128-138 Fasanen, junge, Hähne, Ia Fasanen, junge, Hähne, IIa. Ichleſ. 199 75,0 74,5 224 195 78,0 228 mitt.So. 164 Brau inländ. feinste 175 mittl gute alt neu Fasanen, alte 142 Fasanen. Hennen, Ia Safen, groß 72,5 214 Winter Induſtr Hafen, mittel 2,90-3,00 2,00-2,25 2,30-2,40 1,80-2,00 4,00-4,25 2,75-3,00 164 710 ausländ inland. 130-132 Hafen, tlein 196 -134 194 760 222 745 226 ſt. bes. did fetn u. dta ab Klb. Gemeng m. Beil 720 Ftt. Ind hell 700 735 nicht m. ver Inländisches Gemüse 715 u.Beilad trođen br Kö. Beilad. weich m. Wid. fein ||||| 8. Januar.) ( alt) 148-152 Weißtohl, hiesiger 50 Rg. 3,50-4,50 neu fein Weißlohl, Gärtnerware. " Wirsingkohl, hiesiger 4,50-6,00 Wirsingkohl, Gärtnerware, " Magdeburg 73 Lezte Börse neu 5. 1. 76-77 T Rotkohl, Gärtnerware " " 5,00-6,00 Rottohl, hiesiger Gleiwitz Rosenkohl 12,00-15,00 Dtsch. Lezze Börse D.- Schl Dtsch. O.. Schl. Brau mittel 172-176 ausländ poin. Disch. D.- Schl. alt 194-196 alt 220-226 Fuit. Jn. 163-166| inland.| 144-146 75-76 220-222 inier 162-164 alt 70-73 197-199 77-78 222-224 Braug. 176-180 neu ausländ ausländ Hühner, junge, hiesige, Ia Poulets, ungarische Ia Hähne, alte alt 125-132 Hühner, hiesige. Suppen, Ia. Hühner, ½ kg 0,80-0,85 IIa. 0,60-0,70 0,80-0,90 new Hühner, Ila 0,65-0,70 " 0,90-1,00 0,50-0,55 " Tauben, hiesige, junge, Ia Tauben, Stüd 0,60-0,80 IIa 0,45-0,55 " 5. 1. Uebungsstätten, nicht ang von Sportgeräten ung und Unterstützung ereine Sorgen. . R. A. auch die ent er Reichsausschuß für Onen Mart, sowie von rt als unbedingt not men des Gesamthaus Narf ein überaus ge Blumenkohl, Erfurter Blumenkohl, sonstiger hiesiger Kohlrüben Rote Rüben Mohrrüben. Rübchen Rübchen, echte Spinat Spinat, Blatt 100 Ropf 71,5 kg 71,2 kg 76 kg mittl 193 100 " 50 Rg. 2,00-3,50 Boln. D.- Schl 74,5 kg Poln. D.- Schl. 74,5 kg 215 gute feinste Winter 200 Industr. 2,50-4,00 " " 71,2 kg 190 78 kg 2,00-3,00 Aachen 71% 5,00-8,50 inländl 74 " 13,00-16,00 ថ្មី|||||| Dqual 145 Tauben, alte, la 0 45-0,50 neu Gänse, Oderbruch., Ia ½ kg 0,75-0,80 Gänse. Oderbruch., IIa Poln. D. Schl. 140 " 10,00-14,00 15,00-20,00 Spinat, Blatt, Erfurt Salat 100 Ropf Salat. Dresdener 100 15,00-20,00 ausländ inland. 73-74 1235-240] Brau. 75-76 242-47% Futter 177-180 ausländ auständ mlano. 150-170 alt Somm. 300beg. ausländ int neu ausländ inländ. " Rapunzel 20,00-35,00 " m Verhältnis zu den 50 Rg. 40,00-50,00 Lezte Böric 17. 12. ausländ Erfurt 70 lausländ 100" Stüd Mt. v. 7. 1. Lt. Börse 17.12. 73 III 7272 72 Mt. v. 7. 1. inl. neu rhein. 150-157% Gomm. ¡ Futter 170-175 Winter 170-175 Letzte Börje 72-72% 200-205 74-74% 225-230 Gomm. 175-180 pomm. 31.12. jausländ 225-230 ausländ 235-320 ausländ Mannheim Int 101. 215 Mt. v. 7. 1. LegteBörie 4. 1. Nürnberg Brau 166-175 ni. neu 120-145 alt Mt. v. 7. 1. 71-72 190-198 75-76 216-222 ab. 901. inländ. 152-164 ausländ] 74% 206-208 Brau 170-17 Jnand| 135-138 75% 210-213 Winter D.Cual 71-72 198-199 76-77 224-226 Gomm 156-160 Gänse, ungarische, Stopf-, Gänse, hiesige, Ia Gänse, hiesige, IIa Enten, Hamburger. Ia. Enten, hiesige, la Enten, hiesige, Ila Enten, ungarische Buten, ungarische, Hähne Buten, ungarische. Hennen Buten, hiesige, Hähne Puten, hiesige, Hennen Amtlicher Berliner Schlachtviehmarkt Dom 8 Januar 1932 Auslandstälber 0,70 0,70-0,80 0,75-0,80 0,70 0,90-1,00 0,65-0,80 0,75-0,85 0,75-85 0,75-0,80 " 0.80-0,85 " " Schod- Bund . Roggenlangftroh( zweimal mit Stroh gebündelt) Bindfadengepreßtes Roggenstroh desgleichen Weizenstroh Handelsübliches Heu t und die äußeren Bisher waren die en Ländern gegeben 1928/29. Das waren Die Länder nur 0,115 n dreifacher Betrag Untertügung von gewendet wurde. Seit Zuschüsse der Gemein jelbst dieie Summ r, da sie für die Ar Sparmagnahmen ab ngen überall in uni en zusammengetri nur nach der haushal Fichtigkeit für das Bell ich hier ist eine roll der Regierungen und der auch vom Reis dem Gebiete der Er rt werden und es ges Deutschland in ihren Ball ins Feld zi it dem Kerl! meter! zen Sut weit ins Ge pieder erhoben, breitete iter wies auf die Elf uhig und falt trat der er dem Tormann init warzen Trikot, der fich unde zu spät, geworfen ührte 2: 1. Begeisterung. Das 9, der Protettor von Ubr te der Verzweiflung. igten mit allen Mit nahte. Rund, daß das VerEntscheidung Jungen durch. Spielname" des Stür Il in vollem Lauf an fegte die Lederbugel Rot- Weiß!" fchiedete sich von den beugender Funktionäre 71. ng eines Menschen, Lugen fuchten die lange aß fie, die schöne Fr richtet, in dem fich In ihrem him örte sie wohl meh gen sollen, daß es ki dachte er. Aber bo heimlicher Genugtu o gerne zur Schau tr er. Er drehte fich me eAufmertiamteit gal Spiel. Jt. Rapunzel, Dresdener Champignons, Treibh. Gurken, Treibh. Kürbis Kohlrabi. Grünkohl. Tomaten, Treibh. Radieschen, Dresdener Rettiche, Dresdener Rettiche, Bayerische Meerrettich Gellerie Sellerie, gewaschen Borree, je nach Größe Petersilie, je nach Größe Petersilienwurzel Zwiebeln Zwiebeln, große Kartoffeln Kartoffeln, Nieren Mehl. 50 Rg. Schoo 50 Rg. Schoo " 50 Rg. 100 Bund Weizenmehle: Auszugsmehl hiesiger Mühlen Bädermehl hiesiger Mühlen Inländ. Auszugsmehl Inländ. 70% Weizenmehl. Amer. Weizenmehl ab Rai Hamburg Roggenmehle: 60% hiesiger Mühlen Roggenmehl, grob, hief. Mühlen. 60% Roggenmehl inländ. Mühlen. Roggenmehl, grob, inländ. Mühlen Mehle: ruhig. Heu und Stroh. 8. Januar: Quadratballen, drahtgepreßtes Roggenstroh desgleichen Weizenstroh desgleichen Haferstroh desgleichen Gerstenstroh Häckiel Gutes Heu Luzerne, lose Timothy, lose. Kleeheu, lofe Düngemittel. 50 Rg. 6,00-9,00 8,00-10,00 Schoo 0,70-1,20 5,00-10,00 5,00-8,00 11,00-12,50 11,00-12,50 " = Nitrophosta I. G. 1 22,84 für 100 Kilogramm. Nitrophoska I. G. II 21,48 für 100 Kilogramm. Nitrophosta I. G. III 23,30 für 100 Kilogramm. Ammoniat, falzsaures 0,70 für 1 Kilogramm Stidstoff. Ammoniat, schwefelsaures 0,80 für 1 Kilogramm Stickstoff. Leuna- Montan- Salpeter 0,80,50 für 1 Kilogramm Stid. ftoff. Kaltammonsalpeter 0,85 für 1 Kilogramm Stidstoff. Kali ammonsalpeter 0,84 für 1 Kilogramm Stidstoff. Harnstoff BASF 0,88 für 1 Kilogramm Stidstoff. Kaltsalpeter 0,95 für 1 Kilogramm Stidstoff. Natronsalpeter( synth.) 1,08 für 1 Kilogramm Stickstoff. Thomasmehl: zitronensäurelösliche Phosphorsäure je Kilogramm- Prozent ab Aachen- Rote Erde 22,50 Rpf einschließlich 100- Kilogramm- Jutesad, gültig ab 12. November. Ferner wird eine Bezugsvergütung von 45 RM je 10 Tonnen für Aufträge auf sofortige Ausführung gewährt. Kali: Kainit 12-15 Prozent 9,75. Ralidüngefalz, 18 bis 22 Prozent 13,68. Kalidüngesalz 16,99. Chlorkalium, 50 bis 60 Prozent 24,30.( Rali Prozent je 100 Kilogramm.) Dortmund Westfäl.[ 202%-205 Bestfäl. 225-227%| Somm. Mt. v. 7. 1. inland. L.Bie.31.12. ausländ Bresiau T Mt. v. 7. 1. Lezte Börse 6. 1. || *) Vereinzeltes Auswuchs- und Schmachttorn zulässig. †) Bereinzelt 222 waggonfret Bln. bez. Speisekartoffel- Dreise. TITE Die von der Industrie- und Handelskammer eingesetzte Notierungsission stellte heute folgende Preiſe fest: Futtererbsen Peluschten. gelbe Großhandelspreise frei Berc) Kleintaufsstelle des Kleinhandels: handelspreise b) bei Abgabe für Abgabe an a.Erwerbslose Erwerbslose mit Ausweis mit Ausweis Fische und Schaltiere( lebend). Hechte, mittel Zander, unsortiert Schleien, Portions Schleien, klein Schleien, unsortiert Aale groß Aale, mittel Bleie, unsortiert Bleie, groß. Bleie, kleine Barse. unsortiert Plößen, groß. Muscheln Forellen Döbel 200 Fuiter 155-160 neu Abfall) ausländ 2,50-4,00 90,00-140,00 7,00-8,00 4,00-8,00 5,00-10,00 Winter 154-156 Hamburg Mt. v. 7. 1. LezteBörse 6. 1. - 144-152 Auftrieb: Donau 96-98 Rinder 2162 B. K. 25,00-35,00 März 86,5 85,5 Mär Mat 92,5 91,0 Mat DIL DIL Deabr. Dezbr. V. St. 2 A. Mais 77,7 77,0 März 87,0 85,0 März 86.5 84.5 Mai 90,5 89,0 Mai V. K. 64 7 64.0 168,5 67,0 darunter Ochsen. 531 Schafe 4645 Bullen 550 " Rühe und Färsen 1081 zum Schlachthof direkt Auslandsschafe 270 Dft. Dezbr. Oft. Dea in land. ausländ März Mai Der. 239 G. Sept. pomm 172%-175 oftpr 180-182% oftir. lausländ 177-180 ausländ 204 6. Marz 231 G. Marz Mat zum Schlachthof direkt Auslandsrinder 58 Schweine 10547 32 zum Schlachthof direkt 1:03 Kälber 1830 Auslandsschweine.... 1532 zum Schlachthof direkt 2 März Sept. Preise: Dti Dft. Ochsen A 1. 39 Kälber Dez. Dez. Dez A 2. B1. 35-38 B2. Bullen M. 40,75-41,50 35,25-36,00 36,00-38,00 28,50-30,50 Kühe Je Zentner 3,75-4,25 a) bei Abgabe ohne Ausweis 30,25-31.75 Färsen 24,00-25,00 Gelbfleischige 3.25 3.10 3.41 27,00-28,00 Odenwälder Blaue. 3.00 2.85 314 CDABCDABCDABU 32-34 25-30 Schafe 31-33 29-31 26-28 23-25 25-30 Schweine A 21-24 17-20 13-16 33-34 28-32 ABCDAABBCDABCDER 45-53 30-42 18-26 A 1 A 2. 40-42 B1. 37-39 B2. 26-28 33-36 20-25 41-42 39-41 35-38 32-34 F 22,00-23,00 Rote 2.75 2.60 Weiße 2.55 2.40 2.86 2.64 Fresser 23-27 Sauen 20-26 35-37 Hülsenfrüchte RM je 100 kg Die Viehpreise der Woche. Rinder Kälber ( Amtl. Berliner Notierung) 7. 1. 5. 1. Schafe Schweine 31. 12. 0,75-0,50 Augsburg Berlin 10-35 28-47 30-50 31-45 12-38 20-57 18-41 35-45 Vittoria- Erbsen 21-272 0,60-0,70 Kleine Spetseerbsen. 21-24 0,70-0,85 15-17 21-27 21-24 15-17 21-2712 22-24 Bremen 12-37 35-57 25-42 27-41 0,65-0,75 15-17% 2 Breslau 7-30 20-40 20-36 37-45 Dortmund 18-40 32-53 33-46 16-18 16-18 16-18 0,75-0,90 Ackerbohnen 14-16 14-16 15-17 Danzig( i.Guld.) 12-26 12-70 20-30 25-35 0,55-0,66 ! Wicken Dresden 10-40 30-46 24-41 35-45 16-19 16-19 16-19 0,50-0,60 Lupinen, blaue 10-12 10-12 Chemnit 12-38 33-46 22-32 35-47 10-12 1,20-1,45 1,20-1,40 Seradella, neue 14-15% 132-152 22-27 13-15 Düsseldorf 15-40 30-55 29-45 Elberfeld 16-40 30-55 32-44 22-27 22-27 1,70-1,90 Effen 16-40 28-70 al 32-34 31-46 2,40-2,70 Frankfurt. 14-32 28-42 18-28 33-42 2,35-2,65 Hamburg 9-38 30-55 8-34 30-42 2,25-2,55 Hannover 12-35 25-55 25-35 33-42 Hechte, unsort per 50 kg 90.00-100.00 Karlsruhe 17-36 33-42 - 34-50 Hechte, groß 60.00-65.00 " " " Kaffel 12-35 24-38 36-46 " 80.00 100.00-110.00 Kiel. 10-35 17-51 al 29-31 33-43 " 90.00 " " Köln Leipzig 16-38 35-70 22-32 27-44 • 15-37 30-44 25-35 34-42 " " " 80.00-90.00 125.00-130.00 " 30.00-40.00 " 40.00-45.00 20.00-25.00 " " " Plößen, unsortiert. 20.00 " Magdeburg Mannheim München Nürnberg Plauen Stettin Stuttgart Wiesbaden Regensburg Zwidau 12-34 20-45 23-34 82-43 10-36 36-48 c 16-22 37-46 10-37 34-51 30-52 38-45 • 10-35 • 37-54 * 30-50 40-47 16-34 35-46 27-35 41-50 • 12-30 18-45 15-33 30-42 • 9-36 13-35 8-34 25-43 36-45 25-48 al 20-25 35-44 30-52 . 10-32 35-45 * 40-55 23-30 40-56 38-48 Karpfen, klein 65.00 " Karpfen, Spiegel, unsortiert 70.00 " Karpfen, Schuppen 65.00 " Karpfen, gemischt 65.00 " Karauschen " 8.00 " " M *) Schlachtgewicht. Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spelen des Handels ab Stall und Fracht, Markt und Berkaufsspelen. Umiagfteuer sowie den natürlichen Gewichtsverluft ein, müssen fich also wesentlich über die Stall. preise erheben.( Ohne Gewähr.) Samstag, den 9. Januar 1932. Neue Bücher. dein Deutsche Bilanz. Wer vom Tageslärm der Politik genug hat und sich einmal eine flare Vorstellung von den geistigen Triebkräften des deutschen Geschehens machen will, empfehlen wir, das soeben erschienene Januarheft der„ Deutschen Rundschau" zur Hand zu nehmen. Im ganzen ist das Heft von einer Reichhaltigkeit, und einer Höhe des Niveaus, wie man sie selten in einer solchen inneren Geschlossenheit findet. Der„ Türmer" eröffnet das große Schichalsjahr des deutschen Voltes mit einem Heft, das für diesen gewaltigen Kampf viel Kraft, Trost und Freude spendet. Mit all seinen wertvollen Beiträgen und mit der Fülle der Bilder ist der Türmer" ein ,, Gießener Zeitung" rechter Tröster in diese schwere Notzeit, ist ein echt deutscher Freund. Wir empfehlen unsern Lesern, vom Türmer- Verlag ein Probehest gegen 30 Pig. Portoersatz zu verlangen. Unser Hausarzt. Monatsschrift für Gesundheitspflege, Diät- und Wasserheilkunde. Herausgeber Dr. med. Fehlauer. 38. Jahrg. Halbjährlich postfrei 2.20 RM. Hausarzt- Verlag 5. Stoß. Berlin- Stegliz, Postf. 21. ,, Winke für diese Notzeiten!" Das braucht jeder von uns, unabhängige rüdhaltlose Kurzberichte über alles aktuelle geschäftliche, wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Wissen, Werden und Versorgen. Diese gibt die Halbmonatszeitschrift ,, Notwinke" des Verlags für Wirtschaft und Verkehr in Stuttgart, Pfizerstraße 20 Preis 60 Pfg. Weltenbummler. Sind sie eine Menschenklasse für sich, diese Unsere große Roman- Preisfrage „ Rolli, der Stürmer", der Roman, der gegenwärtig in der„ Gieß. 3tg." veröf= fentlicht wird, spielt in der Welt des Königs Fußball. Der Mittelpunkt der Romanhandlung ist Roland Lichti, der Mittelstürmer der Rotweißen, den das begeisterte Fußballvolk ,, Rolli" getauft hat. Um ihn bewegen sich Hilde Gorenflo, das tüchtige, zielstrebige u. hübsche Mädel, und ihre Gegenspielerin, Maria Hedemann, die schöne, interessante, kapriziöse, junge Witwe. In ihrer Art fesselnde Charaktere sind auch Direktor May Kornberg, der mächtige Mann des Kalikonzerns und Protektor des Fußballklubs Fortuna, und Felipe Ximenez, der Fußball- Manager aus Montevideo. Wie diese Frauen und Männer in das Schicksal des Romanhelden Rolli eingreifen, das ist in M Nr. 1. Leute, die durch Jahre auf der Landstraße, auf der Bahn oder auf Luxusdampfern liegen. Von drei solchen Abenteurern und ihren wed selvollen Schicksalen erzählt jetzt die neue ,, Woche". Ein Jugendtagebuch Kaiser Wilhelms II. Die neue ,, Gartenlaube", Heft 53, bringt Text und Abbildungen aus interessan= ten Aufzeichnungen des achtjährigen Prinzen Wilhelm von einer Reise im Jahre 1867. Die Einsturztatastrophe in der vatikanischen Bibliothet, die eine große Gefahr für diese wertvolle Bücher- und Handschriftensammlung bedeutete, wird in vielen interessanten Bildern in der neuesten Nummer der ,, Münchner Illustrierten Presse"( Nr. 2) behandelt. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen. Ausgesetzt sind 101 Preise im Werte von 120,- Mart Jeder Abonnent kann sich daran beteiligen! den wirklichkeitsechten und farbenfrohen Kapiteln des Romans zu lesen. Die neben aufgeführten fünf Romanfiguren hat des Künstlers Feder im Bilde festgehalten. Nebenstehend sieht sie der Leser. Wer ist wer? Welches Bild ist das Roland Lichtis, welches Hilde Gorenflos, welches Maria Hedemanns, Direktor Kornbergs, Felipe Xeminenz? Auch wer nur die ersten Kapitel des Romans gelesen und ein inneres Auge für Menschen hat, wird schnell gefunden haben, was zusam mengehört. Die Beantwor tung dieser Preisfrage wird deshalb allen Freude ma= chen, die gerne ihre Menschenkenntnis bekunden möchten. Für die Einsender richtiger Lösungen gelangen 101 Preise im Gesamtwerte von 120.- R.-Mt. zur Verteilung und zwar als 1. Preis 1 Freiabonnement der ,, Gieß. Ztg. fallenden Preise entscheidet das Los.( Ebenso bestimmt| Lösungsschein. das Los die Preisträger, wenn mehr als 25 richtige für ein Jahr 6.- M Lösungen eingehen.) Das Ergebnis kann nicht angefochten werden. 2. Preis 1 Freiabonnement der„ Gieß. Ztg." für 4 Jahr 4.50 M 3. bis 10. Preis je 1 Freiabonnement der ,, Gieß. 3tg." für ½ Jahr zus. 24. M An dem Preisausschreiben können alle derzeitigen Bezieher der ,, Gieß. 3tg." oder solche, die es bis zum 1. Februar 1932 noch werden, teilnehmen. Bis zum 11. bis 40. Preis je 1 Freiabonnement 1. Februar 1932 neu hinzutretende Bezieher erhalten der ,, Gieß. 3tg." für 1 Jahr zus. 45. M den Anfang des Romanes und die Bedingungen des 41. bis 60. Preis je 1 Freiabonnement Preisausschreibens auf Wunsch kostenlos nachgeliefert. der ,, Gieß. 3tg." für 2Monate zus. 20. M Weitere Bedingung ist, daß die evtl. Preisträger bei der Preisverteilung im April 1932 noch Abonnenten der ,, G3." sind. Das Personal der ,, Gießener 3tg." ist von der Teilnahme an diesem Preisausschreiben ausgeschlossen. 61. bis 101. Preis je 1 Freiabonnement der ,, Gieß. Ztg." für 1 Monat zus. 20.50 M Zusammen R. Mt. 120.Die Stiftung noch weiterer Preise behält sich der Verlag vor. Die Uebermittlung der Lösung muß bis Ablauf des Romans erfolgen. Die Ergebnisse werden 14 Tage nach Schluß des Romans veröffentlicht. Die Lösungen erbitten wir auf dem unten abgedruckten Lösungsschein. Es genügt, auf dem Lösungsschein die Ziffern einzusetzen. Ueber die den Einsendern richtiger Lösungen zuErstklassiges Marken- Piano allerbill. zu verkauf. Händler verbeten. Offert. u. G. Z. 3018 an d. Gießener Ztg. FILIALE Pensum garant. M. 1200 monatl. Bruttoverd. Fabrikwaren erford. risikolos M. 500 bis 3000, Wohnort gleich. Off, 10050, Ala- Berlin W. 35. Große und leistungsfähige, konzernfreie Vertreter Margarine- Fabrik zum Verkauf von Saatgut ( Kartoffeln, Hafer, Gerste usw.) zur mit erstklassigen Spezialmarken und Wertreklamesystem sucht für den hiesigen Bezirk zu möglichst baldigem Antritt einen Herrn als Frühjahrslieferung VERTRETER d b.d.Landwirtsch. gut eingeführt sind, gegen hohe Provision gesucht. Zuschr. unt. W. 40 an Thüringer Landbund, Erfurt Seydlitzstrasse 17. Bewerber, die bei der maßgebenden Detaillisten- Kundschaft gut eingeführt sein müssen und zur regelmäßigen Bearbeitung des Kundenkreises in der Lage sind, belieben Angebote mit Angabe der bisherigen Tätigkeit sowie Referenzen einzusenden unt. Za. 8073 an Heinrich Eisler, AnnoncenExpedition, Hamburg 3. Die eingegangenen richtigen Lösungen von denjenigen Einzelbeziehern, die ihre Zeitungsgelder nicht pünktlich, d. h. im Voraus bezahlt haben, bleiben unberücksichtigt. nen Die Aufgabe ist gestellt. Das Spiel kann beginein neues Spiel mit Rolli, dem Stürmer. Gießen, den 28. Dezember 1931. Verlag der„ Gießener Zeitung" Südanlage 21. DAS ZEICHEN Ausfüllen, ausschneiden und bis zum 31. März 1932 an den Verlag der„ Gießener Zeitung", Südanlage 21, Abtlg. Preisaufgabe, einsenden. Die Zahlen und die Namen der Einsender deutlich schreiben. Wenn Postversand, auf richtige Frankierung achten. Lösung: Roland Lichti, genannt Rolli Direktor Kornberg Hilde Gorenflo Felipe Ximenez Maria Hedemann Name: Wohnort: Straße und Haus- Nr.: Vereinsangehörigkeit: Bin Abonnent seit: Liefern Sie mir die ,, Gieß. 3tg." vom Bild Nr. Bild Nr. Bild Nr. Bild Nr. Bild Nr. Bezugspr Redaktionsjal endung nicht 45 Jal Po Das Pra duftrie beschäft Don Bohlen Separationsir und den Eril Interview von Anjang d Reichsrates V rung unterbrei Das Reich anderem mit Butterzolles v Zu den in den Gerüchten Janne wird i brud darauf Regierung fid Die Frat am 18. Janua jammen, um tung der Wah Wie der zember in de 1650 000 Erw Der deuti Regierung in tenfamilien a Der Gese fich in seiner Anträgen, die Das Minh Landtagswahl ten Wahlper Der Fin in einer gef hijchen Bund Die Bar des der Leite nen Schilling Der itali in London ei handlungen i Die urugu Amortifierun Jegen. Die Kom 1. 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