Nr. 17. gagementsverban eine Reijeloften an en, von deren Zah 3. B. nur an einen ? gut aufgerundeter it von maßgebender it Rüdficht auf die gung an den Olym Maßgebend für die des Kreuger- Ron ebliche Verschlechte Vorschlag with Sportverbände an Gießener Zeitung Erscheint Samstags. ( Gießener Tageblatt) Bezugspreis 1,50 RM vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. fofort abzubre 15. Jahrg. Publitums gegen s in Fortres- Mon ihm zu gering er zwei Partner aus habe seine Unpop treten. Darauf fin an, zu johlen und ielten ihr Eintritts Trainer Schmeling mittelt -Meisterschaft. Mai zur Vorrunde en sollen, waren an 13 verteilen fich ar Benrath; furt; Riel; Berlin; iddeutschland( 1. F er Riders), Mittel hönebed) und den toria Stolp). Bon nen vier, nämlig inerva Berlin und Endspielen um die C. der Hosenrod in der pielt? Der del eneten nettejen dafür dar, die zu e, daß jeder fünfte ffender Beweis für euchtet einmal ein h nicht? Oder wer rflich schönen Hein Vorschlägen fehlt s tsschrift ,, Das schöne Owohl einfachen w Verlag F. Brud Steinhuder Met rnab der Welt de hrhundertwende g neue ,, Gartenlaub den Kulissen zug er" ift, davon eri der Münchner J stische Geschichte. Klein in Gießen RIECK euer uch es Gewerbe, eie Berufe, rbände etc. geber: IESSEN alage 21 Bolitische Rundschau. Das Reichskabinett hat aus seinem reichhaltigen Wochenprogramm 2 Punkte erledigt. Die angekündigten Notverordungen über die militärähnlichen Organisationen und über den Gottlosenverband der Kommunisten find Dienstag vom Reichspräsident unterzeichnet worden und mit Wirkung vom Mittwoch bereits in Kraft. Bei der Verordnung über die politischen Gruppen handelt es sich um eine Maßnahme zur Kontrolle, während die Verordnung über die proletarischen Gottlosen ein Ver: bot darstellt. In der Deffentlichkeit werden Mitteilungen verbreitet, nach denen die Reichsregierung zur Dedung von Fehlbeträgen eine Zwangsanleihe oder eine Vermögensabgabe plant. Diese Nachrichten find unrichtig und entbehren jeder Grundlage. Auf der Abrüstungskonferenz wurde über den Angriffs= harakter der U- Boote verhandelt, der von Deutschland, England und Italien bejaht, von Frankreich dagegen schroff verneint wurde. Der Verwaltungsrat der Reichsanstalt für Arbeitslosenver: sicherung und Arbeitsverwaltung hat am Mittwochnachmittag cine Vorlage über die Ausdehnung des freiwilligen Arbeitsdienstes verabschiedet. Die Reichsbahn mußte zum Ausgleich ihrer Bilanz 1931 ihre sämtlichen Rüdlagen nahezu ausschöpfen und ohne Reserve in das neue Geschäftsjahr hineingehen. In der am Mittwochvormittag eröffneten ersten Hauptver: jammlung der neugewählten ostpreußischen Landwirtschaftstammer wurde Freiherr von Butlar- Benedien, der auf einer nationalsozialistischen Liste in die Kammer gewählt worden ist, mit 47 Stimmen gegen 28 für den bisherigen Präsidenten der Landwirtschaftskammer Dr. Brandes- Althof zum Präsidenten gewählt. Das österreichische Kabinett Buresch ist gestern zurüdgetreten. Der Bundespräsident betraute Buresch mit der einstweiligen Fortführung der Geschäfte. In parlamentarischen Kreisen verlautet, daß sich die Christlichsozialen sehr bemühen, die Großdeutschen in das Kabinett einzubeziehen. Der frühere Kronprinz Friedrich Wilhelm, der am Freitag jeinen 50. Geburtstag feierte, richtete in einem Interview, das er dem Berliner Cheftorrespondenten der Associated Preß, P. Lochner, gewährte, einen Appell an das amerikanische Bolt, in dem er es um das Verständnis dafür bat, worum es in einem Deutschland gehe, das durch wirtschaftliche Sorgen und durch die demütigende Beschränkung seiner Hoheitsrechte zur Verzweiflung getrieben werde. Der Gouverneur des Memelgebiets, Merkys, hat dem Präbenten der Republik Litauen sein Rüdtrittsgesuch zugehen laffen. Montagnachmittag lag das amtliche Gesamtergebnis für die 605 Wahlkreise in Frankreich und Algerien vor. Danach find 248 Abgeordnete gewählt, während 357 Sige durch die Stichwahl besegt werden müssen. Mittwoch wurde das Waffenstillstandsabkommen über Shanghai zwischen den Vertretern Chinas und Japans unter: zeichnet. Die Feindseligkeiten werden demnach sofort eingestellt und eine gemischte Kommission regelt die Zurüdziehung der Truppen. In Kanton ist ein neuer Staatsstreich erfolgt durch den dortigen Militärgouverneur Tschangtschaitong, der sich in den Bei der Macht gesetzt hat. Dieser soll mit General Feng in Berbindung stehen. Umbildung des Reichskabinetts? Berlin. Reichspräsident von Hindenburg empfing Diens: tag Reichstanzler Dr. Brüning zum Vortrag. Zu der eingehenden Aussprache verlautet von unterrichteter Stelle, daß sich dabei cine völlige Uebereinstimmung zwischen den Auffassungen des Reichspräsidenten und denen Dr. Brünings ergeben hat. Alle gegenteiligen Gerüchte werden als in jeder Beziehung unrichtig bezeichnet. Anschließend empfing Dr. Brüning den Reichswirtschaftsminister Warmbold, der bereits am Montag seinen Rüdtritt angekündigt hat. Der Rücktritt ist gestern offiziell befanntgegeben worden. Als Nachfolger ist, wie wir erfahren, der frühere Preiskommissar Dr. Goerdeler ausersehen. Goerdeler, der der Deutschnationalen Volkspartei nahesteht, hat als Vorbedingung eine Kabinettsumbildung nach rechts gefordert. Dr. Brüning wünscht aber zum mindestens, die in nächster Woche beginnenden Reichstagsverhandlungen abzuwarten, ehe et sich zu einem solchen Schritt entschließt. Dr. Deutsche Mehrheit im Memel Landtag. Nach dem nunmehr vorliegenden Gesamtergebnis der memelländischen Landtagswahl vom Mittwoch ergibt sich folgendes Bild: Deutsche: Memelländ. Volksp. Memelländ. Landwp. Sozialdemokraten Arbeiterpartei( Komm.) Litauer: 17 922 24 442 5 114 5 390 ( 1930: 13 709) 8( 8) Size, ( 1930: 15 810) 11( 10) Size, ( 1930: 6870) 2( 4) Size, ( 1930: 2 062) 3( 2) Size, Großlitauische Volks und Arbeiterpartei Litauische Landwirte 7055( 1930: 1900) 3 Gizze, 4906( 1930: 6978) 2 Size, ( seither beide zus. 5 Size), Splitter: Verband d. litauischen Landwirte 6200 Size, Hausbesitzerliste 2360 Gize. Die Wahlbeteiligung, die außerordentlich groß war, dürfte an 95 v. 5. heranreichen. In einer ganzen Anzahl von Orten wählte die Bevölkerung geschlossen zu 100 v. 5.. Selbst Kranke und Gebrechliche wurden auf Tragbahren zu den Wahllokalen getragen. Das Wahlergebnis, das eine deutliche Antwort auf bie litauische Gewaltpolitik darstellt, hat im ganzen Memelgebiet außerordentliche Genugtuung und Befriedigung ausgelöst. Bolnische Absichten auf Danzig. Englische Zeitungen veröffentlichten in sensationeller Aufmachung am letzten Sonntag einen Bericht, in dem es u. a. heißt, Polen habe seine Pläne für die Besizergreifung des Freitaates Danzig fertiggestellt. Nur ein in elfter Stunde erfolgter Schritt Frankreichs habe verhindert, daß die polnische Flagge Sonntagabend über Danzig wehte. Die Polen haben scheinbar thren Kopf verloren; die Behörden hatten befürchtet, daß die polnische Flotte in den Danziger Hafen einfahren und wie im Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 7. Mai 1932 Falle der Wegnahme von Wilna die Welt vor eine vollendete Tatsache stellen würden. Der Oberkommissar, Graf Gravina, habe sich dringend mit dem Generalsekretär des Bölkerbundes in Verbindung gesetzt und ihm warnend von dieser Gefährdung des europäischen Friedens Mitteilung gemacht. ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Retlame- Petitzeile 96 Pfg. Plaz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 18 Proletarier und Brolatarier. Unter dieser Ueberschrift schreibt Spitama in der ,, Deutschen Bergwerks- Zeitung" u. a.: Eine Katastrophe ist Sonntag vermieden worden, aber die Lage bleibt ernst und bedürfe einer sorgfältigen Behandlung. Der französiche Staatspräsident das Opfer eines Attentates. Auf den 77jährigen Präsidenten der französischen Republik Paul Doumer ist gestern nachmittag ein Attentat verübt wor den. Der Präsident hatte sich in eine Buchausstellung begeben. In dem Augenblid, da er mit einem größeren Gefolge den zweiten Ausstellungsfaal betrat, gab ein Ausstellungsbesucher fünf Revolverschüsse auf ihn ab. Doumer wurde von zwei Kugeln in den Kopf und unter der rechten Achsel getroffen und brach blutüberströmt zusammen. Der Attentäter, der zu fliehen versuchte, wurde am Ausstellungseingang gefaßt und konnte nur mit Mühe vor der Wut der Augenzeugen des Attentats geschützt werden. Es handelt sich um einen schon zweimal aus Frankreich ausgewiesenen russischen Arzt Gonguloff, der augenscheinlich geistesgestört ist. Doumer ist sofort operiert worden; aber es war zu spät; er ist heute morgen seinen Verlegungen erlegen. Heimkehr von Paoli Schwarz nach Kehl. Kehl. Nach mehr als zwölfjähriger Gefangenschaft in der Hölle von Cayenne ist am Dienstag Paoli Schwarz in seine Eine vieltausendtöpfige Heimatstadt Kehl zurückgekehrt. Menschenmenge belagerte das Bahnhofsgebäude. Als der Zug einlief, brauste dem Heimkehrer ein tausendstimmiges Hoch entgegen. Auf dem Bahnsteig wurde Schwarz von einem Vertreter der Stadtverwaltung aufs herzlichste begrüßt. In der Bahnhofshalle hieß ihn dann der Vorsitzende des Turnvereins Kehl, dem Schwartz früher angehörte, willkommen und überreichte als Anerkennung für seine Trewe die goldene Ehrennadel der Deut schen Turnerschaft. Zahlreich waren die Blumengrüße für den Heimgekehrten. In einem wahren Triumphzug wurde Schwark dann von Freunden auf den Schultern zu seiner alten Wohnung am Marktplatz getragen. Die wirtschaftliche Lage des Handwerks im Monat April 1932. Vom Reichsverband des Deutschen Handwerks wird uns geschrieben: Die Entwicklung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Handwerk hat im Monat April immer bedrohlichere Formen angenommen, so daß, wenn nicht bald eine grundlegende Besserung eintritt, eine Katastrophe unausbleiblich erscheint. Inwie weit die politische Hochspannung der letzten Wochen Handel und Wandel im lähmenden Sinne beeinflußt hat, läßt sich nur schwer beurteilen; immerhin hat es den Anschein, als ob weite Kreise der Auftraggeber sich darauf eingestellt hätten, den Ausgang der Wahlen abzuwarten. Eine leichte Belebung der Geschäftstätigkeit haben nur die Handwerkszweige aufzuweisen, die zu den ausgesprochenen Saisonberufen gehören. Zugenommen hat die Beschäftigung vorwiegend infolge der regen Umzugstätigkeit und der Frühjahrsreinigung bei den Malern, Töpfern, Tapezierern und Elektrifern. Allerdings ließ der Hausbesitz nur die allernotwendigsten Reparaturen ausführen. Auch im Bekleidungshandwerk blieb infolge der allgemein ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse sowie der verhältnismäßig kühlen Witterung die Geschäftsbelebung gering. Für die Handwerksberufe, wie Sattler, Schmiede, Stellmacher etc., die von der Jnangriffnahme der Frühjahrsarbeiten in der Landwirtschaft eine vermehrte Auftragserteilung hofften, brachte die Berichtszeit überwiegend eine starke Enttäuschung. Besonders bemerkenswert war die Stille, die immer noch auf dem Baumarkt herrscht. Infolge der Schwierigkeiten in der Kapitalbeschaffung sowie der rigorosen Sparmaßnahmen der Behörden wurden Neubauten so gut wie gar nicht in Angriff genommen. Auch in den Baunebengewerben beschränkten sich die vorhandenen Aufträge fast durchweg auf kleinere Reparaturen. Die immer noch anhaltende Durchführung der Preissenfungsaktion der Reichsregierung hat durch ihre Form im Handwerk starke Verbiterung und Verärgerung hervorgerufen. Man verkennt anscheinend, daß das Bestreben, unter allen Umständen Arbeit und Aufträge hereinzubekommen, im Handwerk bereits zu einem ungewöhnlich scharfen Wettbewerb und im Zusammenhang damit zu einem unerträglichen Preisdruck geführt hat. Der Arbeitsmangel führte auch insbesondere auf dem Gebiet der Schwarz- und Pfuscharbeit zu immer unerfreulicheren Zuständen, denen unter den heutigen tatsächlichen und geseglichen Verhältnissen das Arbeitgebertum machtlos gegenübersteht. Ein wirksamer Schuh könnte immerhin von Seiten der Auftrag geber kommen, wenn diese endlich einsehen würden, daß sie durch Vergebung der vorhandenen Aufträge an das selbständige Handwerk der örtlichen Wirtschaft und dem örtlichen Gemeinwesen den besten Dienst erweisen. To Die soziale Belastung sowie die Steuerbelastung, die noch gut wie keine Minderung erfahren haben, werden vom Handwerke nachgerade als unerträglich empfunden. Namentlich die Beitäge zu den Berufsgenossenschaften sowie die im Widerspruch mit der Tendenz der Preissenkung stehende Erhöhung der Umsatzsteuer und die Vorverlegung der Einkommensteuervorauszahlungstermine belasten das Handwerk in schlimmstem Maße. Die Zahlungsweise der Kundschaft hat sich weiterhin verschlech tert. Der Arbeitsmarkt hat bislang nur eine geringe Entlastung erfahren. Die Entwicklung des„ Bonzen" zum Zerrbild des„ Bourgeois" ist neuerdings wieder ins helle Tageslicht gerüdt worden durch den Sklarefprozeß, der allerdings nur das bestätigt, was schon die früheren großen Betrugs- und Korruptionsffandale Stlarz, Kutister und Barmat offenbart hatten. Zu den Ruhmesblättern" in der Chronik des deutschen Marrismus, die fie füllen, fommen nun neue dazu. Alle diese Millionäre mit den östlichen Namen hatten warme Freunde und Gönner in der marristischen Aristokratie, waren auch selbst Mitglieder der Partei, der zwar ein Millionär Gegenstand besonderen Abscheues ist, aber nur dann, wenn er sein Vermögen durch ehrliche Arbeit erworben hat, wicht jedoch, wenn er durch Schieben, Bestechung und Betrug reich geworden ist und aus dem Osten stammt. Dann heißt es: Seid umschlungen, Millionen! Natürlich -man ist ja sozial! muß ein solcher Millionär auch mitleben lassen. Wen denn? Das ,, Proletariat"? Ach me, die Bonzen! Wo waren", so schrieb ein rheinisches Blatt( K3. 110 vom 12. Februar 1925) anläßlich der Barmataffäre, die sozialistischen Grundsätze geblieben? Wo das Parteiprogramm? Die Sozialdemokratie bekämpft dröhnend den Kapitalismus der überlieferten Wirtschaftsordnung ging aber mit seiner scheußlichsten Abart, mit seinem neuesten Abkömmling, mit dem Schieberfapitalismus, traulich Hand in Hand." Die fürchterlichen Blamagen von früher haben nichts gefruchtet, ein Beweis dafür, wie tief die Fäulnis im Marrismus stedt. Der Stlavefprozeß enthüllt wieder das gleiche Bild wie feine Vorgänger. Ueppige Diners eines hat für 24 Gebede und 59 Flaschen Sett 3500 RM. verschlungen- und als feiernde Gäste Prominente der Proletarierparteien. Sozis und Kozis, sonst grimmige Konkurrenten, friedlich zum leckeren Liebesmahl Deveint. Die abendlichen Gastereien haben nach Leo Stlaret durchweg 1500 bis 2000 RM. gekostet; die Gäste seien nicht auf Einladung, sondern von selbst gekommen. Ich war Mitglied der SPD.", so erklärte er, aber gleichgültig, ob Kommunisten, die in großer Zahl kamen- fie haben alle bekommen". Ein er hebendes Bild! Ja, gleich und gleich gesellt sich gern. Polibisches und ökonomisches Schiebertum haben sich da zusammengefunden; die Settpulle freist, und weinselig trintt man wohl auch mal auf das Wohl des Proletariats", damit es doch auch etwas von der Herrlichkeit hat, die man schließlich ihm verdankt. Denn auf seinen Schultern ist man ja emporgeklettert und in diese erlauchte Gesellschaft gelangt. Eine der Gestalten, die auf der proletarischen Himmelsleiter emporgekommen sind, ist jüngst zu ihrem Leidwesen im Stlarefprozeß in den Brennpunkt der Aufmerksamkeit getreten. Es ist Brolat, der in der Berliner Sozialdemokratie eine führende Rolle spielt, der Duzfreund von Leo Sklaret, an dem er, wie er sagt, einen Narren gefressen hat. Sie waren sehr vertraut miteinander, Leo soll einmal zu ihm gesagt haben.„ Mein lieber Brolat, wir sind doch nur ganz große Strolche". Von Hause aus Schlosser und Dreher, hat er es dank den Stimmzetfeln des Proletariats" zum Generaldirektor der Berliner VerBehrsgesellschaften gebracht und in dieser Stellung ein„ proletarisches" Gehalt von jährlich 80 000 RM. bezogen! Entsprechend seiner Würde hat ihm Stlaret denn auch mit„ proletarischen" Seidenhemden, das Stüd zu 70 bis 80 RM., beschenkt. Diese Dieser proletarische" Generaldirektor ist nun nicht etwa ein Unikum! Nein, es wimmelt in Deutschland von Leuten, die genau wie Brolat denken und handeln sagen wir furz: von Brolatariern, denen die Proletarier nur ein bequemes Mittel sind, sich in die Höhe schieben zu lassen, und sich dann da oben ein ganz und gar unproletarisches Dasein zu sichern. Brolatarier sind eine Errungenschaft" der Revolution, und sie selbst sind auch die einzigen, die durch die Revolution etwas errungen" haben. Denn die brodatarische Regierungstumst hat die ganze Wirtschaft in ein Trümmerfeld verwandelt, und unter den Trümmern liegen auch die ganzen Errungenschaften" be= graben, mit denen die Brolatarier die Proletarier bedacht haben, um sie zu födern und gefügig zu erhalten. Die einzige ,, Errungenschaft der Proletarier" aus diesem Spiel ist bittere Not und trostlose Arbeitslosigkeit. Aber das„ Spiel" soll immer noch weitergehen. Jetzt wollen die Brolatarier den Bergbau sozialisieren, um neue Pöstchen und Versorgungen zu schaffen. Daß dadurch noch mehr in Scherben geschlagen und die Not der Proletarier noch gewaltig vermehrt wird, was fümmert das die Brolatarier? Nicht Herrschaft des Proletariats ist ja das Ziel, sondern Herrschaft des Brolatariats! Sozialdemokratische Mißwirtschaft in den Ortsfranfenfassen. In der Leitung der Krankenkassen hat bekanntlich die Sozialdemokratie überwiegenden Einfluß. Man sollte nun meinen, daß die Sozialdemokratie, die sich so gern als die Arbeiterpartei bezeichnet, in der Verwaltung der ihr von den Arbeitern anvertrauten Gelder besonders vorsichtig gewesen sei. Das Gegenteil war aber der Fall. Rein äußerlich kommt die Verschwendung Aus= der Arbeitergroschen in den riesigen Verwaltungsbauten zum druck, die die Krankenkassen in fast sämtlichen Großstädten des Reichs errichteten. Auf folgende Trasse Fälle besonders unverantwortlicher Ausgabenwirtschaft kann nicht oft genug hingewiesen werden; es fosteten die Krankenkassenverwaltungsneubauten in Berlin statt 2,8 Mill. RM. 5,1 Mill. RM. statt 4,4 Mill. RM. 6,5 Mill. RM. statt 1,2 mill. RM. 4,7 Mill. RM. tatt 0,6 Mill. RM. 4,5 Mill. RM. statt 2,6 Mill. RM. 3,3 Mill. RM. statt 0,8 Mill. RM. 2,7 Mill. RM. 1,25 Mill. RM. in Frankfurt a. M. in Düsseldorf in Breslau in Dortmund in Braunschweig in Altona in Magdeburg in Solingen in Chemnitz 3,27 Mill. RM. 1,00 Mill. RM. 4,20 Mill. RM. Von der demokratischen Frankfurter Zeitung" wurde diese Mizwirtschaft durch folgende Worte gebrandmartt: Der Mangel an Voraussicht, den man da bewiesen hat, reicht in der Proportion an die eindrucksvollsten Fehler deutscher Behörden heran und wird deshalb mit besonderem Gewicht von Bevölkerung empfunden. Auch die Art, wie man mit den eigenen Schulden an den verschiedensten Stellen, an Arbeitsamt, Stadt und Aerzte disponiert und jongliert hat, fordert deutlichen Einspruch heraus. Für ein privates geschäftliches Samstag, den Samstag, den 7. Mai 1932 Unternehmen würde die Eigenverwendung fremder, gewissermaßen nur treuhänderisch verwalteter Gelder- wie es die Arbeitslosenbeiträge sind sicherlich böse Folgen haben. Gute faufmännische Sitten würden aber auch einer Behörde gut anstehen." Wie wenig die deutschen Krankenkassen und ihre Verbände trotz aller üblen Erfahrungen gelernt haben, zu rechnen, zeigt ein Rundschreiben des Provinzialverbandes Rheinprovinz Deutscher Krankenkassen e. V. Der Verbandsvorstand empfiehlt darin nämlich ,,, auf ausdrücklichen Wunsch seiner Verbandstassen" alles daran zu setzen, um die Schließung verschiedener Genesungsheime zu vermeiden. In dem Schreiben heißt es u. a.: Bei einer Belegung von zurzeit 30 Betten bei 110 vorhandenen Betten fallen die fast unveränderlich hochbleibenden Generalunkosten derart start ins Gewicht, daß zurzeit die Aufrechterhaltung des Betriebes nur mit sehr starkem Berlust möglich ist. Dies zu verhindern, liegt in der Hand unserer Berbandstassen. In Krisenzeiten muß sich die Solidarität zeigen, und so richten wir heute die dringende Bitte an jede einzelne unserer Verbandskassen, zu ihrem Teil dazu beizutragen, daß eine Schließung unserer Heime in... verhindert wird. Jede Krankenkasse muß in diesen Zeiten wenigstens einen Patienten dauernd in haben. Das ist möglich trotz aller notwendig gewordenen Einschränkungen." „ Gießener Zeitung" Freilich, es gibt auch unwürdige Mütter. Für diese aber aber hat der Muttertag richts zubedeuten. Die gute Mutter ist die immer bereite Mutter, die Sorgerin und Beforgerin ihres Kindes, die Stütze in allen Lagen seelischer und leiblicher Not, der gute Mitgänger, wenn schon alle anderen Begleiter sich abgewendet haben, die Trösterin, deren Hände so lieb streicheln fönnen, leidet das Kind Herzensnot, ist es viel leicht gar am Ende seiner Kraft. Eine gute Mutter versagt nie; sie läuft selbst dem irrenden Kinde nach und bittet für das schuldig gewordene Kind! Jhre Arme wachsen scheinbar noch aus dem Grabe heraus, um das Kind zu stützen, zu schützen. So groß und so beständig ist einer guten Mutter Liebe und Sorge um ihr Kind! Drastischer tann die Ueberspannung in der Auffassung über 3wed und Ziele sozialer Einrichtungen nicht zum Ausdrud gebracht werden. Es muß als Verrat an jedem einzelnen Mitglied einer Krankenkasse bezeichnet werden, wenn der ProvinzialVerband in dieser Form zu Ausgaben auffordert, die nicht notwendig, sondern lediglich von seinem Standpunkt erwünscht sind. Richtig wäre es doch, die nicht mehr rentierenden Erholungshäuser bis auf weiteres zu schließen und die Erholungsbedürftigen den Heimen zuzuführen, die noch offengehalten werden können. Das sichert wicht nur noch den in Betrieb gehaltenen Kurhäusern eine zuschußfreie Existenz, sondern vermeidet gleichzeitig bei den unrentablen Anstalten die ewigen Zubußen. Dieser wirtschaftliche Gesichtspunkt wird aber von den Krankenkassen bewußt rein personellen Rücksichten, um nicht zu sagen parteiischer Mißwirtschaft, geopfert. Lokales. Einer alten Mutter. Du hast mich einst empfangen, mit freudigem Verlangen An meines Lebens Tür- ich danke dir dafür! Und wenn vom Erdengange, vom weiten, weiten Wallen, Vom Gleiten und vom Fallen die Füße müde sind, Dann Mutter, dann empfange am Tor der Himmelshallen Noch einmal du dein Kind! Halbtraum. Um mich die tiefe, dunkle Nacht. Da denke ich der Lieben mein, Und schau, da treten alle sie Ganz sacht und still zu mir herein. Das Mütterchen, das treue, kommt. Auf meines Mädchens Arm gelehnt; Sie fühlten ja, wie sich mein Herz So schmerzlich heiß nach ihnen sehnt. Ich halte beider Hände fest So froh wie ein beschenktes Kind, Bis mir vor lauter, lauter Glück Die Augen zugefallen sind. Otto v. Leigner. Zum Muttertag. Darum werde heute eingedent, welchen köstlichen Edelstein das treue Mutterherz birgt unersetzbar, wohin du dich auch wenden magst! Dede Mutters Tischchen blüteweiß und stelle Blumen darauf; gib ihr etwas, das ihr eine besondere Freude bereiten und deine warme Liebe zu ihr zeigen fönnte. Streichle Sollten aber dich sie auch einmal, und sei recht lieb zu ihr. die Augen, die dich als Kind mit tausend Wonnen unzähligemal herzlieb gespiegelt, erstarrt, vereist sein durch den Tod, dann schmüde noch ihr Bild, taste dich mit Erinnerungen zurück, und halte in stiller Dämmerstunde Zwiegespräche mit ihr wie damals, da du ein Kind noch warst. Otto Promber. * * Von der Reichswehr. Am kommenden Montag wird der Chef der Heeresleitung, General der Infanterie Freiherr von Hammerstein- Eqword, hier eintreffen und das Bataillon be= grüßen und besichtigen. Nr. 18 Watamusu einen Kranz zu Ehren der deutschen Gefallenen nieder. Die in den hessischen Landesfarben gehaltene Kranzschleife trägt die Aufschrift: Den deutschen Gefallenen von einem zum 1.( Hess.) Grenadier- Bataillon Inf.- Regt. 15 kommandierten taiserlich japanischen Offizier". Gerichtspersonalien. Ernannt wurde am 21. April 1932 der Oberlandesgerichtsrat bei dem Oberlandesgericht in Darmstadt Dr. Gustav Maurer zum Landgerichtspräsidenten bei dem Landgericht für die Provinz Oberhessen mit Wirkung 1. Mai 1932 an. Dom * Aus dem Stadttheater. Die große Schlageroperette ,, Morgen geht's uns gut" mit der Musit von Ralph Benahky wird am morgigen Sonntag zu gewöhnlichen Preisen als Fremdenvorstellung gegeben. Die Leitung der Operettenaufführung wie auch die Hauptrolle hat Heinrich Hub. Siden den Ver res Augenmert bare Fälle von werden. Ferner Der Straßenhand Sadfleisch in de Davernder polize * NSDAP. Gestern abend fand im Café Leib eine Ver sammlung der NSDAP. statt, die sich ausschließlich mit der Frage, ob Einheitspreisgeschäfte, Warenhäuser und Konsum vereine volkswirtschaftsfördernd seien, beschäftigte. In fast zweistündigem Vortrag kam der Redner des Abends, Herr Bar tholomäus, zu dem Ergebnis, daß die mit dem Thema gestellte Frage zu verneinen sei. Sowohl Einlaufs- wie Verkaufstaftif dieser modernen Konzerne seien existenzvernichtend für alle, besonders aber für den gewerblichen Mittelstand, der nunmehr, wo es um das Ganze gehe, die Standes" politit, wie sie bisher von Interessensparteien gehandhabt wurde, aufzugeben habe, um sich in der NSDAP., die den Gemeinnutz vor den Eigennut stellt, zu gemeinsamem Kampf zu finden. Der Redner fand reichen Beifall des vollen Hauses. * Personalien. Der Vermessungsoberinspektor Philipp Eisenhardt zu Gießen wurde mit Wirkung vom 1. Juni ab in den Ruhestand versetzt. Der Polizeihauptwachtmeister auf Probe Franz Medy zu Gießen wurde unter Berufung in das Beamtenverhältnis mit Wirkung vom 1. Juni ab zum Polizeihauptwachtmeister ernannt. Von der Universität. Herr Dr.- Ing. Ernst Hamm, der sich für das Fach der Geschichte des Städtebaues habilitiert hat, wird Montag, den 9. Mai, 20 Uhr, im Hörsaal des Kunstwissenschaftlichen Instituts, Ludwigstraße 34, über das Thema Wandlungen im deutschen Städtebau" eine Antrittsvorlesung halten. KirchenErten* Evangelisch- kirchliche Nachrichten. Durch die regierung wurde dem Pfarrer Sigmund Fischer zur schwid( Westfalen) die evangelische Pfarrſtelle zu Nauheim, Dekanat Groß- Gerau, und dem Pfarrer Otto Crull zu Ulfa die evangelische Pfarrstelle zu Trais- Horloff, Dekanat Hungen, übertragen. Die Pfingst- Rückfahrkarten. Die Festtags- Rückfahrkarten der Reichsbahn zu Pfingsten fönnen bis zum 17. Mai, 24 Uhr, einschließlich( Dienstag nach Pfingsten), benutzt werden. Ein Blumenstrauß vielfacher Liebe und treuer Sorge ums Kind blüht im Herzen einer guten, wahrhaft berufenen Mutter! Freunde können auch lieb sein; aber wie oft siehst du Verrat, hörst du übles Bereden hinterm Rüden. Geschwister sind ein Blut und sollten darum auch eine Seele sein. Doch wie leicht wenden sich Brüder und Schwestern von einander ab, sind mißgünstig und berechenbar zueinander. Herrlich kann die Liebe zwischen Mann und Weib aufblühen! Aber bist du sicher davor, daß es nach Jahren heißt: ,, Meine Liebe ist erstorben; ich will dir Freundschaft bieten?" Einer guten Mutter Liebe hat nicht nur urwüchsige Kraft, sondern auch föstliche Beständigkeit. Wenn sich das Kind nur einigermaßen seiner Pflichten zu den Eltern bewußt bleibt und danach handelt, bleibt ihm die Mutter durch alle Stürme des Lebens treu zur Seite, redet nichts Schlechtes über ihr Kind, wendet sich nicht ab, verbilligt ihre Liebe nicht! Ein Wunderpark jubiliert. Von Dr. A. H. Kober. Jagd in Hessen im Mai. Um die Be digen, ift teich am menjchlichen men Haushalt Don einem amtl unterfucht werde verordnung gere Schweinen, Scha Händlern, Hotel auf dem fürzester hof zu verbringe haft noch erwo Siegen in den Don 6 bis 20 U Libr ftattfinden Nachtzeit mit d gerichtet. Anzeigen w ung mußten in Gleichzeitig Megger, Bäder Der Ladenschlußz fabringen dürfe Bei aller wichtigen Gebie gegen 13,4 Pro goch- Die P Gebiet ihrer T zu widmen. ( Mitgeteilt vom Hess. Jagdklub e. V. Darmstadt.) Für das Haarwild ist die Zeit gekommen, wo es sich ver färbt, dh. sein Wintergewandt mit dem Sommerbleid vertauscht. Es befindet sich in einer Uebergangsperiode und nimmt während dieser Zeit, während der es besonders empfindlich ist, Salzbecken mit Vorliebe an Deshalb jei den Revierbesitzern immer wieder empfohlen, Salzpfannensteine, die vom Hess. Jagdflub bezogen werden können, reichlich auszulegen. Die Hirsche schieben ihr neues Geweih, der Rehbock, dessen Gehörn voll ent widelt ist, verfegt es, soweit dies noch nicht geschehen ist. Die Jagd auf den Rehbod beginnt in Hessen am 1. Juni. Auer und Birkwild erreicht in der ersten Hälfte des Monats den Höhepunkt der Balz, ab 16. Mai hat der Auerhahn Schonzeit. Das Birkwild ist während des ganzen Jahres geschützt. Faja nenhähne können noch während des ganzen Monats geschossen werden, der Dachs ab 16. Mai. Alles übrige Wild bedarf der größten Ruhe, da es entweder setzt, bzw. brütet oder schon Junge führt. * Störungen der Ruhe und Ordnung durch Musizieren pp. Das Polizeiamt weist darauf hin, daß anhaltendes Musizieren, insbesondere Klavierspielen, Spielenlassen von mechanischen Musitapparaten( Grammophonen, Radiolautsprecher und dergl.) im Freien oder bei offenen Fenstern meist eine erhebliche Belästigung der Nachbarschaft bildet und häufig den Tatbestand des§360, 3iffer 11, des Reichsstrafgesetzbuches( ungebührliche Erregung ruhejtörenden Lärms oder Verübung groben Unfugs) erfüllt. Die Polizeibeamten sind, wie das Polizeiamt mitteilt, angewiesen, einzuschreiten. Der Mahnruf: Hunde an die Leine" sollte gerade jetzt von jedem Spaziergänger, der glaubt, es schade nichts, wenn er seinen Hund draußen in Wald und Feld frei laufen läßt, streng befolgt werden. Höchste Aufmerksamkeit widme der Heger allem Raubge sindel, besonders den Krähen und Elstern, streuenden HundenKazen und Füchsen und allen verdächtigen Elementen, die Tierraub treiben. Die Arbeit der Nahrungsmittelpolizei in der Stadt Gießen im Jahre 1931. Kontrolle der Nahrungsmittel. Die Nahrungsmittelkontrolle wird im allgemeinen in der Deffentlichkeit wenig beachtet. Hin und wieder verschafft ein auffallendes Gerichtsurteil einen Einblick in diese wichtige Auf gabe der Polizei. In welchem weit größeren Umfang aber sich | diese polizeiliche Tätigkeit im Laufe eines Jahres auswirkt, möge zur Beruhigung der Bevölkerung und zur Warnung für gewissenlose Händler nachstehende Schilderung zeigen: * Verkehrsregelung. Es wird oft beobachtet, daß den Fahrzeugen der Polizei und der Feuerwehr sowie denselben des Kranken- und Rettungsdienstes und den Spreng- und Kehrmaschinen von anderen Wegebenutzern nicht rechtzeitig und genügend Platz gemacht wird, so daß sie in ihrer Bewegung ge hemmt werden. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß nach § 25 der Verordnung über Kraftfahrzeugverkehr vom 15. Juli 1930 diesen Fahrzeugen rechtzeitig und genügend Platz gemacht werden muß. Die Polizeibeamten sind, wie uns das Polizeiamt meldet, angewiesen, streng auf die Befolgung dieser Bestimmung zu achten. * Vom Elektrizitätswerk. Die bereits fälligen Stromgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet für den Monat März 1932 fön nen noch bis zum 18. d. M. ohne Kosten bezahlt werden. Bei Nichtzahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibung und Stromsperre auf Kosten des Abnehmers. Ein Wunderpart jubiliert, feiert sein 25jähriges Bestehen, auf deutschem Boden! Ein Park, in dem alle Wunder der erotischen Ferne eingefangen sind, der Zauber der tropischen Landschaft uns berüdt, die majestätische Einöde der Polarwelt ebenso sich abspiegelt wie der Duft japanischer Ziergärten, die Melancholie der afrikanischen Steppe, der geheimnisvolle Glanz asiatischen Hochgebirges. Ferne, fremde Zonen sind uns hier greipbar nahe, wir wandeln in ihnen, und es begegnen uns seltsame Tiere, das ganze Tierleben der Erdteile, die wir nur aus Reisebeschreibungen kennen, die wir einst als Kinder mit fiebernden Wangen, als Erwachsene mit brennender Sehnsucht Lafen, offenbart sich uns jetzt unmittelbar und zuweilen treffen wir auch Menschen fremder Farbe, fremder Rasse, aus Ländern, die wir wie geschaut. Ist es ein Traum? Narrt uns unsere Fantasie: daß wir dort jetzt nebeneinander Zebras, Kamele, Antilopen, Marabus und Löwen in einem einzigen paradie= sischen Panorama erbliden- Es ist Wirklichkeit! Wir sind in Carl Hagenbeds Tierpark in Altona- Stellingen, der am 7. Mai sein 25jähriges Bestehen feiern fann. * Japanische Ehrung der deutschen Gefallenen. Am 116er Denkmal auf dem Landgraf- Philipp- Platz legte der zur Dienſtleistung beim hiesigen Bataillon tommandierte japanische Major Aber am 7. Mai 1907 öffnete Carl Hagenbeck die Pforten seines Stellinger Tierparkes, und jetzt konnte sich Jedermann mit eigenen Augen davon überzeugen: Das Tierparadies war leibhaftige Wirklichkeit geworden, der Park der exotischen Wunder auf deutschem Boden war geschaffen, und heute ist er bekannt und berühmt in aller Welt. Es wurden im Jahre 1931 vom Polizeiamt Gießen 412 Pro ben von Nahrungs- und Genußmitteln dem Chemischen Unter suchungsamt Gießen zur Nachprüfung übergeben. Von sämtlichen untersuchten Proben wurden beanstandet: 50 Proben= 12,1 Proz. gegen im Vorjahre 13,4 Proz. Ein großer Teil der Untersuchungen erstredte sich auf Milch und Milchpräparate. Weiter wurden 1306 Milchproben durch die Nahrungsmittelkontrollbeamten vorgeprüft. Wegen Nahrungs mittelfälschungen pp. wurden 45 Anzeigen erhoben und erhebliche Strafen verhängt. Don Aus Ober- Schm am Dienstag, zu erlangen. ein Streichhol ren Brandwu Schotten verb Bad Nauh Kurverwaltung bejud 3677 Ga waren am 4. 2 Friedberg. tammer Friedb gabe mit 25 90 weitere Gentur Außerdem wurden 1916 Revisionen in allen Gewerbebetrie ben und Handlungen, in welchen Nahrungs- und Genußmittel zum Verkauf stehen, gelagert und hergestellt werden, auf Rein lichkeit, fachgemäße und vorschriftsmäßige Behandlung der Ware vorgenommen. Hier wurden einige Mängel festgestellt. Brot gewichtsrevisionen wurden 260 vorgenommen, wobei auch das von auswärts zugefahrene Brot der Gewichtskontrolle unter zogen worden ist. 44 Brote, die Mindergewicht bis zu 140 Gramm hatten, wurden weggenommen und die betreffenden Bäcker zur Anzeige gebracht. Auch auf die Kohlen, die in Rogdorf Johann Enger weg von der G getötet. Mainz. Mittwochnachm Schienen. Geg Berbert auf d Mainz- Gonjen beitslosigkeit nehmungen: und dies alles betreiben Hagenbeds einzig und allein mit ihrer eigenen privaten Initiative, ohne jeden Zu schuß aus öffentlichen Mitteln, ohne jede Steuererleichterung! Der Stellinger Tierpark ist der einzige Zoologische Garten in Deutschland vielleicht in ganz Europa, der sich keiner Sub vention zu erfreuen hat; weswegen Hagenbeds vorläufig aud noch nicht alle Jdeen verwirklichen können, die sie für die Voll endung ihres Tierpartes schon lange hegen. Die Eigenart dieses Stellinger Tierparkes besteht darin, daß dort alle Tiere in ihrer natürlichen Umgebung gezeigt werden sollen. Man sieht dort also- außer den üblichen Tierhäusern und Tiergehegen inmitten einer Polarlandschaft Scharen von Eisbären und Robben sich tummeln, an einer anderen Stelle sind wir plötzlich in der Antarktis, erfreuen uns an zahllosen drolligen Pinguinen, bewundern die gewaltigen See- Elefanten, dann wieder folgen wir gespannt den kühnen Klettsprüngen des Thars, Mähnenschafe und Moufflons im Hochgebirge, sehen auf einer großen Nilwiese Dutzende entzüdenden Flamingos träumen, auf afrikanischer Steppe 3ebras und Antilopen herdenweis spielen. Alle diese Anlagen sind nach sehr klugen tier- psychologischen und technischen Ueberlegungen derartig eingerichtet, daß die Tiere völlige Bewegungsfreiheit haben und dabei doch immer vom Publikum getrennt bleiben. Hagenbeds haben nach diesen Grundsätzen sogar Freisichtanlagen für Löwen geschaffen, jeder moderne Tiergärtner versucht heute nach Stellinger Muster wenigstens eine Anlage zu schaffen, und in Detroit, Toledo, Rom, Praig, Paris, Oxford, Chikago usw. sind neuerdings nach dem Stellinger Vorbilde, unter tätiger Mithilfe Heinrich Hagenbecks ganze zoologische Gärten aufgebaut worden. Innerhalb von 25 Jahren also ist die deutsche Kulturtat: Carl Hagenbeds Stellingen, Gemeingut der ganzen Kulturwelt geworden. Als der Kommerzienrat Carl Hagenbed um 1900 von seiner Jdee eines Tierpartes, in dem alle Tiere sich frei in ihrer natürlichen Umgebung bewegen tönnen, etwas verlauten ließ, da hielt mancher freilich diese Idee für einen Traum, für den Wunschtraum eines begeisterten, leidenschaftlichen Tierfreundes. jein. 3wei Strede Main eines unbetar funden. Nad [ cheinlich um Tote trug fe Rodheim. Ordens hat ge beim ein groß willigen Arbei der Gemeinde Die Arbeiten Frankfurt gene Weilburg. wurde der Ha Haushaltsplan es der Stadtv jogar mit einer Giniparungen plan in fich au in dem Plan Dillenbur Haushaltspla Die L O blühe Du edle Zu Män Begeister Sportfre Wir wo Damit h heute verlang eritiaffigen M die Maschine abjolut ficher men... Mei hoffe ich, die S Hagenbeds Name ist in aller Welt volkstümlich als der des bedeutendsten Tierhändlers. Tatsächlich sind durch den Stellin ger Tierpart, der der Sammelplatz aller Hagenbedschen Tier transporte ist, viel mehr Tiere gegangen als es in sämtlichen Zoologischen Gärten der Welt gibt. Allein an Elefanten sind mehr als sechshundert in Stellingen gewesen. Aber nicht nur die Masse des Stellinger Tierbestandes ist imposant, sondern auch sein Wert. So nennt der Tierpark zurzeit u. a. sein eigen fünf Giraffen, sechs Flußpferde, acht Elefanten, drei afrikanische Nashörner, ein indisches Panzernashorn: im Gesamtwerte von dreihundertzwanzigtausend Mart. Wie solche enormen Unkosten zufammenkommen, begreift man, wenn man sich überlegt, wie Langwierig foſtspielig und oft auch gefährlich der Fang solcher Tiere ist. Um die riesigen Gee- Glefanten zum Beispiel einzu holen die allein Hagenbeds seit 1910 aus antarktischen Ge wässern importieren, muß die Expedition volle 5 Monate unter wegs sein; und Hunderte von Zentnern getrodneter Fische, dit einzeln mit der Angel gefangen werden müssen, vertilgt jebe einzelne dieser seltsamen Didhäuser während der Reise. Zuwei len nehmen solche Hagenbeckschen Tiertransporte geradezu gigan tische Dimensionen an. So wurden 1893 zur Weltausstellung nach Chitago nicht weniger als tausend Tiere verschifft, eben soviel 1910 nach Buenos Aires, und für die deutsche Regierung erwarb und verschiffte Hagenbed 1906 an der Ostküste Afritas zweitausend Kamele. Ungeheure Anforderungen an jeden Mit arbeiter stellen solche Unternehmungen, und nur die Liebe den Tieren, die leidenschaftliche Anteilnahme am Zauber de Tierwelt, die restlose Hingabe an pflegebedürftige Geschöp befähigt die Hagenbeds und ihre Leute zum Ertragen alle Strapazen solcher entbehrungsreichen Streifzüge in ferne Zone und solcher wahrlich nicht komfortablen Reisen. Es wird von einem Forschungsreisenden, der im ferne Lande Patagonien als erster Weißer dort hausende Indiane traf, berichtet, daß ihm das Wort„ Hagenbed" zugerujen wurd Diese Geschichte erweist besser als jede wortreiche Ausführun die weltumspannende Bedeutung des deutschen Unternehmen Hagenbed. Alle Zonen, die entlegensten Wintel der Erde haba. Hagenbeds durchstreift, um die Wunder der erotischen Tierwe zu fammeln, und in ihrem Tierpart zu Altona- Stellingen habe fie ein getreues Abbild dieser Wunderwelt geschaffen: dem deu ichen Volke zur Unterhaltung, der deutschen Wissenschaft u Studium, der deutschen Jugend zur Belehrung, und zur Ehr des deutschen Namens in der Welt. So fann Hagenbeds Ties part am 7. Mai das Jubiläum eines wahrhaften deutsche Kulturwertes feiern. Sieben Jahre hat der Aufbau des Stellinger Tierparkes ge= dauert. Aber die Gedankenarbeit, die seiner Schaffung vorherging, hat ein paar Menschenalter gedauert: wie alle großen Jdeen erwuchs auch diese erst langsam aus einer geistigen Tradition, aus der Gedankenarbeit mehrerer Generationen. 1848 schon begründete Gottfried Claus Carl Hagenbed in Hamburg seinen Tierhandel. Sein Sohn Carl der spätere Kommerzienrat übernahm 1866 das väterliche Geschäft und baute es gewaltig aus. 41 Jahre also war Carl Hagenbed bereits prattischer Tiergärtner, Tierliebhaber und Tierpfleger par amour, als er seinen Stellinger Tierpark der Oeffentlichkeit übergab. Seine beiden Söhne Heinrich und Lorenz Hagenbed sind heute die Besitzer des Tierparkes, des Tierhandelsgeschäftes und aller damit verbundenen Unternehmungen, sie wahren und erweitern das kostbare Erbe im Sinne des Vaters, und ihre Söhne wiede rum jollen die echte alte Hagenbed- Tradition fortsetzen. Welche ungeheure Verantwortung das bedeutet, vermag man erst zu er messen, wenn man von dem ganzen, großen Umfang der Hagenbeckschen Unternehmungen eine Ahnung hat. Kurz aufgezählt bestehen sie in: Tierfang und Tierhandel in der ganzen Welt, Erhaltung und Ausbau des Tierparkes in Altona- Stellingen, Bau und Belieferung von 300s und Wildparts, Zusammenstel lungen von Truppen exotischer Völker, reisenden ZirkusunterOhne 3we bie Breisfrage. Jak bin ich ber gelebenen Breis für zwölfhunder mit allen Schi chief gehen." Johannilion treifte nachden Sie verge wir das Rad Lönnen! Aber fürchte ich, we taum bringen. Da werden Sie jum Gommer Berzeihun it der Winter baran erinnern brit, die uns bedeutend erlei tiglich fünfzig Monate Augu Etüd Die wir a ein. Sie find heid, daß er Tageszeitungen et mit nachher eutschen Gefallenen gehaltene Kranj fallenen von einem gt. 15 tommandi Schlageroperette n Ralph Benably Preifen als Frem Operettenaufführung m Café Leib eine& ausschließlich mit enhäuser und Ro bejchäftigte. In des Abends, Herr& mit dem Thema pe aufs: wie Verkaufs pernichtend für alle ftand, der nunmeh " politit, wie fie Durde, aufzugeben innutz vor den Eigen en. Der Redner Mai. e. V. Darmstadt) tommen, wo es f dem Sommerkleid " gangsperiode und nim besonders empfindli jei den Revierbeine eine, die vom Hej. auszulegen. Die deffen Gehörn voll nicht geschehen ist en am 1. Juni. Sälfte des Monats der Auerhahn Scho Jahres geschützt. anzen Monats gei übrige Wild bedar bzw. brütet oder te" follte gerade je schade nichts, wen frei laufen läßt, f er Seger allem Ra tern, streuenden Hunk gen Elementen, die gsmittelpolizei Jahre 1931. ngsmittel. ■ im allgemeinen in and wieder versoft id in diese wichtige S Tößeren Umfang chef eines Jahres sit g und zur Warmy Iberung zeigen: lizeiamt Gießen dem Chemijo übergeben. Den wurden bea Forjahre 13,4 Proz die fich auf Mild Milchproben durd ft. Wegen Nahru erhoben und erheb n allen Gewerbebe ungs- und Genu tellt werden, auf Behandlung der Singel festgestellt. S mmen, wobei aus! Dewichtskontrolle Dergewicht bis pl und die betref af die Kohlen, di Hagenbeds ein itiative, ohne jede jede Steuererleidte Je Zoologische Gar Da-, der sich tein& Sagenbeds vorläng men, die sie für di hegen. t volkstümlich als br ich sind durch den E aller Hagenbedschen ngen als es in fam Allein an Elefanter gewesen. Aber ni des ift impofant, arf zurzeit u. a. fein Elefanten, drei afri orn: im Gesamtwerk Bie folche enormen nn man fich überleg gefährlich der Fang Samstag, den 7. Mai 1932 Siden den Verbrauchern zugefahren werden, wurde ein besonte's Augenmerk gerichtet. Bei 243 Stichproben fonnten strafbare Fälle von Mindergewichten in den Säden nicht festgestellt verden. Ferner sei hier noch erwähnt, daß der Wochenmarkt, Der Straßenhandel, der Fleischtransport, das Vorrätighalten von padfleisch in der Sommerzeit und die Fleischeinfuhr unter avernder polizeilicher Kontrolle stehen. Um die Bevölkerung vor gesundheitlichen Schäden zu dpützen, ist reichsgejeklich geregelt, daß alle Tiere, deren Fleisch jum menschlichen Genuß bestimmt ist, und nicht restlos im eigeen Haushalt verwendet wird, vor und nach der Schlachtung on einem amtlich verpflichteten Fleischbeschauer oder Tierarzt arterfucht werden. In Gießen ist durch eine besondere Polizeiperordnung geregelt, daß alles frisches Fleisch von Rindvich, Shweinen, Schafen, Ziegen und Pferden, das von Metzgern, Händlern, Hotels und Wirten von außerhalb eingeführt wird, uf dem türzesten Wege zur Nachschau in den städtischen Schlachte ja zu verbringen. Hier sei zur Unterrichtung der Einwohnerhaft noch erwähnt, daß die Einfuhr von frischem Fleisch in 5 legen in den Monaten April bis September nur in der Zeit DON 6 bis 20 Uhr und von Oftober bis März nur von 7 bis 19 Uhr stattfinden darf. Auf die Einfuhr von frischem Fleisch zur Nachtzeit mit der Eisenbahn wurde ein besonderes Augenmerk gerichtet. Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen gegen diese Verordung mußten in 23 Fällen erhoben werden. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß auch auswärtige Dekger, Bäder und Händler Fleisch, und Wurstwaren pp. nach der Ladenschlußzeit ihren Kunden in der Stadt Gießen nicht mehr Jubringen dürfen. Bei aller Strenge, welche die Polizei auf diesem lebenswichtigen Gebiete übt, ist die Beanstandungsziffer, 12,1 Proz. gegen 13,4 Proz. im Jahre 1930 immer noch verhältnismäßig hoch. Die Polizeibeamten haben Weisung, diejem wichtigen Gebiet ihrer Tätigkeit unausgesetzt die schärfste Aufmerksamkeit zu widmen. Aus Nah und Fern. Ober- Schmitten. Einem 1% jährigen Mädchen gelang es arn Dienstag, vom Bett aus das Feuerzeug auf dem Nachttisch 3 erlangen. In einem unbewachten Augenblid entzündete es ein Streichholz, wobei das Nachthemd Feuer fing. Mit schwe ren Brandwunden wurde das Kind in das Krankenhaus zu Shotten verbracht, wo es bald seinen Verletzungen erlag. Bad Nauheim. Das Verkehrsamt der Hessischen- Bad und Rurverwaltung teilt mit, daß bis zum 4. Mai 1932 der Gesamtbefuch 3677 Gäste betrug; darumter 413 Ausländer. Anwesend waren am 4. Mai 1932 1387 Gäste. Friedberg. Der Voranschlag der Industrie- und Handelsla mmer Friedberg für 1931/1932 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 25 900 Mart ab. Durch Einsparungen fonnte eine weitere Gentung der Voranschlagszahlen erreicht werden. Roßdorf Der achtjährige einzige Sohn des Gemeinderats Johann Engert wurde am Dienstagnachmittag auf dem Heimweg von der Schule von einem Lastauto überfahren und sofort getötet. ArMainz. Innerhalb zweier Stunden suchten und fanden Mittwochnachmittag zwei männliche Personen den Tod auf den Schienen. Gegen 4 Uhr ließ sich der verheiratete 59jährige Berbert auf der Alzeyer Strecke zwischen Mainz- Mombach und Mainz- Gonsenheim von einem Personenzug überfahren. beitslosigkeit scheint die Ursache zu dem Selbstmord gewesen zu je in. 3wei Stunden später wurde auf dem Bahnkörper der Strede Mainz- Wiesbaden bei Mainz- Amöneburg die Leiche cimes unbekannten in den 50er Jahren stehenden Mannes gejanden. Nach der Kleidung zu schließen handelt es sich wahrHeinlich um eine dem Arbeiterstand angehörende Person. Der Tote trug feinerlei Ausweispapiere bei sich. Rodheim. Die Bruderschaft Biebertal des Jungdeutschen Ordens hat gemeinschaftlich mit der Gemeindeverwaltung Rodbeim ein großes Projekt ausgearbeitet, das im Wege des freiwilligen Arbeitsdienstes den Bau von sieben neuen Straßen in ,, Gießener Zeitung" ungedeckten Fehlbetrag von rund 1,2 Millionen RM. ab. Dieses gewaltige Defizit geht zum größten Teil auf das Konto des Kreiswohlfahrtsamtes, an das auch im Etatjahre 1932 ganz bedeutende Anforderungen gestellt worden sind mit der Frage, wie das Millionen- Defizit gededt werden soll, wird sich der Kreisbag am 25. Mai befassen. Ohne Zweifel steht der Dillkreis mit feinem Defizit mit an erster Stelle aller Kreisgebiete in Preußen. Kassel. Der Magistrat hat Montag den Stadttheater- JntenNr. 18 danten Klitsch in Mainz einstimmig zum Intendanten des Kasseler Staatstheaters gewählt. Heilbronn. Der Gemeinderat der 5000 Einwohner zählenden Gemeinde Nedargarbach hat beschlossen, die Unterstützung der Wohlfahrtserwerbslosen mit Wirkung von nächster Woche ab einzustellen, weil der Gemeinde für diese außerordentlich hohen Aufwendungen teine Mittel bzw. Kredite mehr zur Verfügung stehen. Surnen und Sport. 15 Teilnehmer für die..Deutsche" ermittelt| Mannschaften und Vereine treffen sich nach einer SternwandeMit Ausnahme des süddeutschen Dritten alle Teilnehmer für die Vorrunde zur Deutschen" festgestellt. Nach den Spielen am 1. Mai stehen nun 15 von den 16 Mannschaften, die am nächsten Sonntag die Vorrunde zur DFBMeisterschaft bestreiten sollen, fest. Es fehlt lediglich noch der süddeutsche Dritte, der am Himmelfahrtstag im Spiel zwischen 1. FC Nürnberg und Stuttgarter Riders ermittelt wird. Die einzelnen Verbände entsenden die folgenden Mannschaften in die Bundesmeisterschaft: Süddeutschland: Eintracht Frankfurt( Meister), Bayern München; Westdeutschland: Schalke 04( Meister), Borussia Fulda, VfL Benrath; Norddeutschland: Hamburger SV.( Meister). Holstein Kiel; Mitteldeutschland: Pol.- SV Chemnitz( Meister), SBC Plauen; Brandenburg: Tennisborussia Berlin( Meister), Minerva Berlin; Baltenverband: Hindenburg Allenstein( Meister), Viktoria Stolp; Südostdeutschland: Beuthen 09( Meister), Breslau 08. Unter diesen 15 Vereinen sind nicht weniger als sechs, die zum erstenmale an einer Deutschen Fußballmeisterschaft teilnehmen, und zwar Fulda, Minerva Berlin, Pol. Chemnitz, Plauen, Hindenburg Allenstein und Stolp. DFB. Meisterschaftsspiele Der Deutsche Fußball- Bund hat schon vor längerer Zeit seine Termine zur Austragung der Bundesmeisterschaft wie folgt festgesetzt: 8. Mai Vorrunde; 22. Mai 1. Zwischenrunde; 29. Mai 2. Zwischenrunde; 12. Juni Endspiel Am kommenden Sonntag treten nunmehr die durch die Meisterschaftsspiele der Landesverbände ermittelten 16 Meisterschaftsanwärter in die Vorrunde ein, für die folgende Paarun gen bestimmt worden sind: - Spvgg. Hindenburg- Allenstein FSpGemd. Eintracht Frankfurt a. M. in Königsberg- Pr., VfB- Platz; Schiedsrichter: H. Dawczynski- Breslau. Beuthener SpuSp 09 Pol.SpV. Chemnitz in Chemnitz, Preußen- Play; Schiedsrichter: K. Holtz- Berlin. Tennis- Borussia- Berlin FC Vittoria- Stolp in Berlin, SCCPlay; Schiedsrichter: W. Peters- Hamburg. Breslauer SC 08- Kieler Spogg. Holstein in Breslau, VFB- Play; Schiedsrichter: W. Ruhland- Dresden. FC Schalke 04 Plauener SpuBCI. in Dortmund, Stadion; Schiedsrichter: O. Bohn- Mannheim. 1. FC Nürnberg Borussia- Fulda oder Kickers Stuttgart in Fürth oder Stuttgart; Schiedsrichter: F. Zimmermann- Leipzig. VFL Benrath in Altona, Stadion; Hamburger Sport- Verein FC Bayern- München Schiedsrichter: H. Fink- Frankfurt a. M. SC Minerva 93 Berlin in München, Play des SpV. München 1860; Schiedsrichter: E. Hund- Remscheid. der Gemeinde und die Anlage von Umgehungsstraßen vorsicht. Zum Jugendtag des DFB. und der DSB. Die Arbeiten wurden bereits durch das Landesarbeitsamt in Frankfurt genehmigt. Weilburg. In der letzten Stadtverordneten- Versammlung wurde der Haushalt für das Jahr 1932/33 verabschiedet. Der Haushaltsplan für das Vorjahr war so vorsichtig aufgestellt, daß der Stadtverwaltung gelungen ist, das letzte Rechnungsjahr Jogar mit einem kleinen Ueberschuß abzuschließen. Durch weitere Ginsparungen von 20-50 Prozent ist auch der neue Haushaltsplan in sich ausgeglichen, und zwar ist dieser Ausgleich echt und im dem Plan nichts verschleiert. 1,2 Millionen Fehlbetrag. Dillenburg. Der soeben vom Kreisausschuß verabschiedete Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1932 schließt mit einem Die Landsknechte Sportroman von Emil Wöhner. O blühe immer fort und fort Du edler, frischer Fußballsport: ( Nachdruck verboten.) Zu Männern erziehst du des Vaterlands Jugend, Begeisterst sie freudig zu männlicher Tugend. Sportfreunde, Brüder, schlaget ein: Wir wollen Fußballspieler sein! ,, Damit hätten wir also den Typ des Motorrades, wie er heute verlangt wird: Schnittig in der Form und mit einem ertklassigen Motor. Haben Sie beobachtet, wie spielend leicht die Maschine jede Steigerung nimmt? Dabei liegt das Rad alsolut sicher auf der Straße. Jede Kurve ist damit zu nehMein Kompliment, Herr Röhrsen, mit diesem Rade hoffe ich, die Konkurrenz aus dem Felde schlagen zu können." ment. Ohne Zweifel, Herr Direktor. Es handelt sich lediglich um die Preisfrage. Bei dem sicherlich zu erwartenden großen Umaz bin ich der Meinung, daß wir von dem ursprünglich vorgjehenen Preis noch ruhig achtzig Mark streichen und das Rad fir zwölfhundert Mart anbieten können. Eine solche Maschine mit allen Schikanen für diesen Preis, das fann gar nicht dief gehen." fanten zum Beispiele 1910 aus antarttijden tion volle 5 Monate ern getrodneter F rden müssen, vertilg während der Reije transporte gerade 1893 zur Weltaus fend Tiere verschifft für die deutsche Rep 906 an der Oftlüfte nforderungen an jeden gen, und nur die Li nteilnahme am Zauber Johannisson, der Besizer der großen Motorradfabrik, tneifte nachdenklich die Asche seiner Zigarre ab. ,, Sie vergessen die Jahreszeit, lieber Röhrsen. Ja, wenn wir das Rad im Frühjahr hätten auf den Markt bringen tonen! Aber jetzt im August? Die paar Sommerwochen, fürchte ich, werden den Riesenumjazz, mit dem Sie rechnen, cum bringen. Und der Verkauf in den Wintermonaten Da werden Sie meine Ansicht teilen ist doch im Vergleich um Sommer nur minimal." pflegebedürftige Ge Leute zum Ertragen Streifzüge in ferne tablen Reifen. sreifenden, der im jer dort haufende J Hagenbed" sugerujen jede wortreiche Aus Des deutschen Unterne nften Wintel der Erde ander der erotischen T zu Altona- Stellingen Derwelt gefchaffen; dem deutschen Wissenschaft ar Belehrung, und u Go lann Hagenbeds eines wahrhaften de Berzeihung, wenn ich da anderer Meinung bin. Gewiß it der Winterumsah nicht sehr groß. Aber ich darf vielleicht baran erinnern, daß wir durch Neueinrichtungen in der Fabrit, die uns die Serienherstellung dieses neuen Motorrades be deutend erleichtern und verbilligen, na, sagen wir mal. täglich fünfzig Stüd herstellen können. Das macht für die Monate August- September, gering angeschlagen, zweitausend Stüd..." " ,, Die wir aber noch nicht abgesetzt haben," warf Johannisson in ,, Sie sind wohl so freundlich und sagen Herrn Bork Behid, daß er gleich die Reklameanzeige für alle führenden Tageszeitungen und Zeitschriften aufsetzt. Den Entwurf tann Alljährlich findet sich die deutsche Sportjugend, die im Deutschen Fußball- Bund und in der Deutschen Sportbehörde ihre Leibesübungen treibt, zum„ Jugendtag" zusammen. In diesem Jahre findet der Jugendtag als Fest der Jugend am letzten Maisonntag statt. Der Jugendtag ist mehr als ein reines Sportfest! Er ist ein Feiertag der Jugend, in dem das rein Kämpferische des üblichen Sporttreibens zurüdtritt. Dafür gewinnt der Tag eine mehr festliche Gestalt. Ueber die bloßen Sportkämpfe hinaus, die natürlich nicht fehlen, sollen Kameradschaft, freundschaftliches Miteinanderleben und fröhliches Jugendtreiben zu ihrem Recht kommen. An vielen Orten verbindet sich der Sport an diesem Tage mit dem Wandern. Die einzelnen sich das Rad von selbst empfohlen, so daß wir die Reklame einschränken können." Der Chefingenieur erhob sich. An der Tür wandte er sich noch einmal zurüd. ,, Ein Wort noch, Herr Direktor. Bei der Entstehung dieses neuen Motorrad- Modelles ist mir die Hilfe eines jungen Schlossers sehr zustatten gekommen. Er heißt Theo Hansen, derselbe, der uns vorhin auf der Bahn das neue Rad vorgeführt hat. Intelligent und arbeitsfreudig hat er nach meinem Plan gearbeitet. Auch außer der Arbeitszeit. Aber nicht nur praktisch ist er tüchtig. Die Idee der fabelhaft bequemen Gangschaltung ist einzig und allein sein Wert. Ich glaube, daß seine Arbeit eine besondere Anerkennung wert ist." " Aber selbstverständlich. Wie war doch sein Name...?" Theo Hansen." Ein paar Minuten später stand Theo Hansen vor seinem Chef. Johannisson musterte einen Augenblid wohlgefällig die sehnige, straffe Gestalt seines Untergebenen: Das braungebrannte Gesicht mit den energischen Zügen. ,, Bitte, Herr Hansen, nehmen Sie Play." Er wies auf einen der großen geschnitten Eichenstühle. Theo Hansen setzte sich, die Mütze zwischen den Knien. Sie sind also der fleißige Mitarbeiter Herrn Röhrſens?" Theo Hansen errötete über das unerwartete Lob. Herr Röhrjen hat die Zeichnungen angefertigt und sie mir erklärt, danach habe ich gearbeitet." Auch außerhalb der Arbeitszeit?" Ja, manchmal. Ich hatte Interesse daran und auch Spaß" so... Und die neue Gangschaltung?" Theo Hansen drehte die Mütze in den Händen. ,, Die Kuppelung war erst anders gedacht. Da habe ich eine fleine Stizze entworfen mit einer Gangschaltung, wie ich sie mir dachte. Als ich sie Herrn Röhrsen zeigte, meinte er, der Plan sei auch nicht schlecht, vielleicht sogar noch etwas besser als sein Entwurf. Da haben wir meine Kuppelung genommen." „ Herr Röhrsen ist sehr mit Ihnen zufrieden.. Wie alt find" Sie, Herr Hansen?" 3weiundzwanzig Jahre." ,, Wohnen Sie bei Ihren Eltern?" ,, Meine Eltern sind tot. Mein Vater fiel im Felde, meine Mutter starb turz nach dem Kriege. Geschwister habe ich nicht." ,, Wie lange sind Sie schon bei uns?" Fünf Jahre. Als meine Mutter starb, ging ich noch zur Schule. Unterprima. Ich bin dann abgegangen, weil ich Geld verdienen mußte. Da bin ich in Ihre Fabrik eingetreten." „ Na, Herr Hansen, es freut mich, in Jhnen einen so tücher mir nachher vorlegen. Im nächsten Jahre, hoffe ich, hattigen Arbeiter gefunden zu haben. Als äußeres Zeichen meiner rung an einem gemeinsamen Ziel. Irgendwo im Wald oder am Waldrand mag ein Sportplatz liegen, dort lebt dann die Sportjugend einmal einen Tag reiner und froher Kameradschaft zusammen, trinkt den Atem des Waldes und treibt ihr sportliches Leben frei und ungezwungen. Von einer gleichförmigen Organisation des Jugendtages wird abgesehen, vielmehr den örtlichen Verhältnissen Raum und Freiheit gelassen: nichts weiteres ist Richtlinie, als daß der Jugendtag ein Festtag sei oder werde! Wenn das einfach und gewöhnliche Sportsest auch nicht auf eine gründliche Organisation verzichten kann, wenn es gelingen soll, so tann doch ein Fest, wie es der Jugendtag sein soll, in diesem Sinne nicht organisiert werden, denn der tragende Geist eines Festes weht, wie er will und läßt sich nicht willkürlich herbeirufen. Möge also auch in diesem Jahre der Jugendtag seinen noch verborgenen Sinn als Fest der Sportjugend eine Stüd weiter ins Licht treiben; möge er in noch größerem Maße als seine Vorgänger stärkende Freude tameradschaftlichen Erlebens und Festliche Stunden der Jugend werden. Radsport. Hochbetrieb herrschte am ersten Maisonntag im internationalen Radsport, besonders die Straßenfahrer waren eifrig tätig, aber auch auf den Bahnen gab es zahlreiche interessante Veran staltungen. Auf der Berliner Olympiabahn siegte im Gesamtergebnis überraschend der Kölner Dederichs, der zwar keinen der fünf 20- Kilometer- Läufe gewonnen hatte, aber mit Welte meister Sawall Punttgleichheit erzielte. In der Schlußrunde fam Sawall fünf Meter hinter dem Kölner ein und mußte sich dadurch mit dem zweiten Platz vor Tholembeef, Prieto und Krewer begnügen. In den Rennen der Nationalmannschaft mußter der Berliner Dasch wieder eine Niederlage einsteden. Der deutsche Meister wurde nur Dritter hinter Frach- Breslau und Richter- Köln. In Krefeld schlug erwartungsgemäß Großimlinghaus die Nachwuchsfahrer Hoden, van der Meersch und Bremer, während in Breslau- Lilienthal und Bielefeld nur Rennen von lokaler Bedeutung abgehalten wurden. In Basel siegte der Schweizer Rüegg vor Gilgen und Hopkins. Die Rennen in Paris mußten wegen Regens für einige Zeit unterbrochen werden. Paillard setzte sich in den Steherwettbewerben einmal mehr erfolgreich durch und verwies Wambst, Linart, Maréchal und Grassin auf die Plätze. Der Hannoveraner Erich Möller enttäuschte hier sehr und konnte nur den letzten Plaz belegen. Von den Straßenrennen ist besonders die 175- Kilometer lange Fahrt der Breslauer Berufs- Bahnfahrer zu erwähnen, die Preuß in 5: 09.00 Stunden überlegen mit sieben Minuten VorSprung vor Kuh, Kupte und Hante gewann. Der ausgezeichnete Breslauer Winterbahnfahrer Willi Rieger spielte keine Rolle und wurde nur Zehnter. Spurtsieger waren bei Rund um Krefeld( 200 Kilometer) und Dresden Leipzig- Dresden( 200 Kilometer) Breuer- Köln in 5: 40.00 bzw. Leuscher- Leipzig in 6: 08.7. Den Meisterpreis von Hannover( 214 Kilometer) holte sich W. Schumacher in 6: 12.4 Stunden. Das traditionelle Straßenrennen Berlin- Kottbus Berlin wurde im Endspurt von Lohmann- Bochum vor BartholomäusBerlin gewonnen. Sportneuigkeiten. Süddeutschlands Auswahlmannschaft wurde in Bordeaux von Frankreich B vor 15 000 Zuschauern mit 4: 3( 1: 1) geschla gen. Bei den Süddeutschen verjagte die Hintermannschaft, der Torhüter Jakob zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu. Paul de Bruyn, der in Amerika ansässige deutsche Marathonmeister, tommt am 19. Mai nach Deutschland Er wird sich hier an den Meisterschaftstämpfen beteiligen und zusammen mit der deutschen Mannschaft nach Los Angeles zu den Olympischen Spielen reisen. Deutscher Rugbymeister wurde Hannover- Linden 97 durch einen 6: 5( 3: 0)-Sieg über die Rudergesellschaft Heidelberg. Beim Bierländer- Borturnier in Berlin zwischen Deutschland, Italien, Ungarn und Dänemark haben sich von den acht deutschen Teilnehmern sechs für die Entscheidung qualifiziert. Amerika hat den Davispokalkampf gegen Kanada 5: 0 gewonnen. Anerkennung dürfen Sie das Motorrad, das Sie heute zur Probe gefahren haben, und das zum Teil mit Ihr Werk ist, behalten. Außerdem bekommen Sie ab heute vierzehn Tage Urlaub und eine Ihren Leistungen entsprechende Lohnerhöhung." Theo Hansen erhob sich mit einem Rud. Vielen Dank, Herr Direttor!" Johannisson musterte noch einmal die elastische Gestalt seines Gegenüber. ,, Sie treiben wohl viel Sport?" fragte er, Ich bin Fußballspieler," beantwortete Theo Hansen etwas überrascht die Frage. Daß Sie sich viel in der frischen Luft aushalten, sieht man. So ist es recht. In einem gesunden Körper wohnt auch eine gesunde Seele. Und wir brauchen eine gesunde Jugend mehr als je. Ich bin überzeugt, daß Sie in Ihrem Fußballverein genau so Ihren Mann stehen wie in meiner Fabrit. Wenn Sie mal irgendein Anliegen haben, kommen Sie ruhig zu mir. Ich bin jederzeit für Sie zu sprechen. Theo Hansen war wieder draußen. Er atmete tief auf. , So ein Glüd, so ein Glück!', dachte er nur. Dann sprang er in großen Sätzen die Treppen hinunter, immer zwei Stufen auf einmal. Ein paar Stunden später war Theo Hansen auf dem Nachhausewege. Nicht weit von seiner Wohnung hatte er sich eine fleine Werstatt gemietet und eingerichtet. Hier verbrachte er nach Feierabend einen Teil seiner freien Zeit mit der Konstruk tion verschiedener Motore und Maschinen. Es war seine Lieblingsbeschäftigung, ungestört an der Lösung technischer Probleme zu arbeiten. Auch heute lenkte er seine Schritte wieder dorthin. Als er sich den Schlüssel zur Werkstatt holte, den die Nachbarsfrau in Verwahrung hatte, sprang ihm dort auf dem Flur eine große Dogge entgegen. Es war Hasso", den Theo hier in Pflege gegeben hatte. Als großer Tierfreund war es ihm zu seinem Bedauern nicht möglich, den Hund in seiner Etagenwohnung zu halten. „ Schon gut, Hasso," lachte Theo, nahm die ungefügten Taken des Hundes von seinen Schultern und streichelte ihn ab. ,, Nein, wie der Hund sich jedesmal freut!" jagte Frau Kaune und reichte Theo den Schlüssel.„ Er weiß genau, wann Sie fommen; dann ist er taum noch zu halten... In der Werkstatt legte Theo Jadett und Kragen auf den fleinen Kanonenofen, der in der Ede stand und zog sich eine blaue Arbeitsjade über. Hasso hatte sich unter den Tisch gelegt. Vergnügt vor sich hinpfeifend suchte Theo sein Werkzeug zusammen und ging an die Arbeit Fortsegung folgt. Samstag, ben 7. Sai 1932 „ Gießener Zeitung" Nr. 18 Preistafel für Handel und Landwirtschaft. C ( Ohne Gewähr.) Berliner Börse vom Freitag: befestigt. Die Börse hatte recht feste Tendenz. Verhältnismäßig groß waren die Kurssteigerungen insbesondere am Markt der Reichsfchuldbuchforderungen und der Reichsbahnvorzugsaktien. Auch der Anleihe- Neubesig konnte seine Aufwärtsbewegung weiter fortTegen. Getreide. 2. dr 1000 kg Getreide- Preise am 6. Mai an den deutschen Börsen in ( ohne Bewähr) Hafer Bew. 72-73 200-202 75-76 274-275 Brau 187-194 1 198-199 Juli 185-185% Sept. 228 ( Wochenbericht vom 2.- 6. Mai 1932.) Inländisches Gemüſe. 50 Rilo Mohrrüben, gewasch. 3,50- 4,00 Galat, Treibhaus, 100 Ropf 10,00-13,00 Spinat 4,00-6,00 Spinat, jung., 50 kg 10,00-12,00 Blatt. 6,00-10,00 Rohlrabi, Treib" haus.. Schod 3,00-9,00 Champign. Trbh., 50 kg 90,0-140 Rhabarber, Treibh. 10,00-17,50 Freiland 4,00- 8,90 Gurken, Treibhaus, 100 Stüd.... 15,00-40,00 Schoo- Bund Radieschen..... 3,50- 4,50 Schoo- Bund Radieschen, Dred.. 4,50- 5,00 Morcheln, 50 kg 50,00-60,00 Meerrettich, 50 kg 40,00-50,00 Gellerie 20,00-30,00 Gellerie, gewaschen 20,00-30,00 Porree, je n. Gr. Schd. 1,50 4,00 Petersilie, 100 Bb. 3,00 5,00 Petersilwurz. 50 kg 6,00-10,00 Spargel I, gebün" delt, 50 kg 80,00-100,00 unsortiert 50,00-70,00 Amtlicher Berliner Schlachtviehmarkt Dom 6. Mai 1932. Auslandstälber Bezugspreis Redaktionsfchluß fendung nicht 45. Jah Wolf Das Reichs nungsabschluß it im Jahre 19 Auftrieb: Rinder 2147 darunter Ochsen...... 342 Bullen 754 Rühe und Färsen 1051 zum Schlachthof direkt.. Auslandsrinder Rälber zum Schlachthof direkt.. Schafe 4360 zum Schlachthof dirett Auslandsschafe 171 30 Schweine 13966 45 2336 zum Schlachthof direkt Auslandsschweine 3560 " " II, " " III, II, 50 kg 50.00-65,00 I, loſe 75,00-95,00 50,00-60,00 20,00-30,00 18 Preise: Ochsen A 1, A 2. 86-37 Kälber 48-57 " " B1 84-85 B2 30-45 18-28 31-33 Schafe Al entstanden, der etwas erhöhen 28-30 A2 28-30 B1 38-39 35-37 26-27 B2 29-30 24-25 82-84 22-23 21-30 25-28 Schweine A 20-24 36-37 16-19 85-36 18-15 33-34 33 28-31 29-32 F 24-28 Sauen 13 33 18-24 Hülsenfrüchte. ( Hamburg, 4. Mai.) Bullen AABBCDABCDABCDABC ABCDAABBCDABCDEE Der Markt vom 17. wird auf den 18. 5. verlegt. Die Viehpreise der Woche. ( Mitgeteilt vom Deutschen Landwirtschaftsrat Berlin.) Der Reichs Mai zu einer Die nation eingebracht, die tischen Gottlose motratijchen B Die Lohn find ergebnislos durch eine 12p eine neue Min fchaften abgele der Woche nac Der neuge tagnachmittag Landtages wur thaler gewählt Der Reichs Roggen Weizen Gerste Martt ort Gewicht Bewia 1 Her. Tuni heute Her heute Qua 111. heute fimfi Her beute unit Marl Ματι Berlin BeßteBörje 72-73 4. 5. märt. Barthe Mat-bis1 97% Wtat mittd. 70-71 Ftt. Jnd 179-186 9. int. Mart 164-169 475 Medl - Somm. 80 cif In. BL bez. 287-287 Juli Sept. 288-288 || 1 - ||| Ma 174%-174 Jult Sept. 179-178 <-155 B Schmalzbohnen • 4. 24.5-27.0 Langbohnen • •• 22-23 3. 28.5-31.0 24.50 Kühe Stettin pomm. Donim. Somm. Legte Börje märt 4. 5. 72-73 202 74-75 སྨྱ|| 75% 71-72 276 Brau Inouftr. 75 9111 Domm. 158-172 Mittelbohnen •• O 19.5-20 20.00 art Japan- Bohnen ... 19.5-20 19.00 neu Chile- Bohnen 19.00 19.00 Fuer 176-187 gefund Grüne Erbsen mit Schale 19-21 19-21 Färsen 70-71 78-79 11. Wint. ausländ Gelbe Biltor aerbsen 14-16 15-16.5 Breslau ichlej. Biau inland Lepre Börle 71-72 74,5 277 reinste 200 mitil. 162 Grüne Erbsen, geschält. 20.00 20.00 Fresser 4.5. 71,2 205 78,0 281 Aute 194 alt Grüne Splitterbsen 18.50 20.00 69 201 72,0 267 Son m. 190 neu Gelbe Erbsen, geschält 18.00 16.50 neu ausländ Somm. Winter 80.0 283 Induftr 190 ausländ 10 Rib. 172 iniond. Gelbe Splitterbſen Kleine Linsen 14.50 13.00 Königsb. P. c. Gilo 770 hell u. Mittel- Linsen LegteBörje 685 760 did 4.5. 715 201 Bemge. - 750 hell 157-158 Große Linsen. 9.5-12.5 13.25-14.75 17-24 hell u. anfahr. 745 Chile- Linsen f. a. q., alte 11-14 15-17 19-27 14.00 dic ab Bod. 735 o. Bew. angabe - 715 blaufp weich trod. Fut.Ind m. Ger. Chile- Linsen, extra große neue. 33.00 mit verbr. fleine Körn. - n. Ger. Die Preise für Bohnen verstehen sich per 100 kg, für Erbsen und Linsen per 50 kg in RM waggonfrei Hamburg verzollt. nomin. 201 265-275 168-170 152-156 Magdeburg Lezte Börse 3. 5. 73 70.5 70-71 210-212 76-77 ausländ Bleiwitz Drich. ZenteBörje D. Schl. 3. 5. ausländ Disch D.- Schl. 71.5 76 71.2 200 74.5 272 Poln. Boln. D. Schl. D.- Schl 74.5 255 71.2 195 78 75 212-216 alt InL neu Jausländ BUIL Brau plic fach1. 73 72 Leyte Börse Sanb.73 27.4. ausländ LetteBörje 27.4. München Bt. v. 4. 5. Futter 190-192] inland.[ 176-178 alt 75-76 277-279 Brau m. 195-200 77-78 278-280 202-205 gute neu Winter 186-190 ausländ mittl 185 gute 190 einste 195 Winter Induftr. 185 D.- Schl 152 Somm. 275-280 Somm. 1195-205] inländ.[ 162-170 all neu Winter 195-200 neu Jauslänt Ftt.Jnd. Judd. 225-230 fübd. 1297302% Gomm. 200-210 difch. 175-195 alt Futter 177%-185 gelb ob. neu fort. Jausländ in.ano. neue Winter Beẞte Börle 30. 4. Braunschweig 184-185| 209-211| 191-192| 274-276 Somm Inländ. 70% Weizenmehl. Amer. Weizenmehl ab Rai Hamburg Roggenmehle: 60% hiesiger Mühlen. Roggenmehl, grob, hies. Mühlen 65/70% Roggenmehl inländ. Mühlen. Roggenmehl, grob. inländ. Mühlen Tendenz: Weizen stetig, Roggen ruhig. 111 Düsseldorf Rinder Kälber Schafe Schweine Augsburg... 10-37 34-52 30-41 tion der DVP Berlin 16-84 18-60 29-38 34-41 Bremen. 10-35 39-50 30-40 hat fich jest a Mehl. Breslau. 7-31 20-40 16-37 28-84 In der R Dortmund 18-38 25-50 - M. Danzig in Gulden 10-24 8-53 27 30-40 den die durch 17 Weizenmehle: Auszugsmehl hiesiger Mühlen 45,25-46,00 Dresden 10-37 30-48 27-42 82-40 84-38 wendig gewor Bädermehl hiesiger Mühlen 39,75-40,50 Chemniz 12-35 36-48 28-42 80-89 Dorfig behielt D.- Schl Dqual. 160 Inländ. Auszugsmehl. 35,75-41,75 15-38 20-45 33,75-35,75 Elberfeld 14-36 25-45 || 29-42 wurden die A 80-40 neu 3,75-4,25 Effen 16-37 22-65 88-40 29-40 Boln. 28,50-30,25 Frankfurt.. 15-34 30-45 31-39 22,25-22,75 Hamburg 8-36 22-39 8-34 25-36 Geschäftsführe Reichstag Deutschen Bo Hannover 12-84 22-48 35-88 28-86 Chemnitz Mot. v. 4.5. 26,75-28,00 hat vom Rei Karlsruhe. 18-87 39-48 26-14 . 21,50-22,50 Raffel 15-35 26-42 30-87 Der Ber Riel 10-34 17-45 22-86 zwischen We Karlsruhe Mot. v. 4. 5. Röln.. 14-38 22-62 80-42 worden. alt neu I weiß alt Buder Leipzig 17-36 35-50 27-39 83-39 ausiand neu inlano, Winter 268-275 ML. D. 4.5. neu neu 2.Bie. 27.4. alt alt Winier utter alt Somm. 275-280 Induftr. 170-175 all Brau 180-188 ausländ ausland 220-224 aus and alt inter 188-192 neu Ind. außiänd inland.[ 140-150 neu IIITI Magdeburg 12-33 20-45 25-85 20-86 Mannheim 11-86 4. Mai 172-175 Krefeld rhein. rhein. 220 74-74% 277% rhein. ausländ Ertort поф ür Mt. v. 28. 4. St. Borse Müller 4. 5. Awede - 722 74 262-264 75 266-268 250 Weißzuder intl. Sad frei Seeschiffseite Hamburg Hamburg per Mai Juli August " Junt. " " " September 5.05-5.20 5.05-5: 20 5.10-5.30 5.85-5.40 5.45-5.55 München 9-37 Nürnberg 10-35 Blauen • 16-33 Regensburg 6-34 Ottober 5.50-5.70 " " November. 5.60-5.80 Stettin Stuttgart 10-28 9-35 " Dezember 5.80-6.00 Januar 6.00-6.10 *) Schlachtgewicht. " Februar 615-6.39 " März " April 6.25-6.40 6.35-6.50 Die Preise sind Marktpreise für nüchtern gewogene Tiere un schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall und Fracht, Martt und Verlaufsspesen, Umfaßsteuer sowie den natürlichen Gewich's verlust ein, müffen sich also wesentlich über die Stallpreise erheben RIECK Der Ber bat den Bejd Jeggebungsper Das lita gen Guitar B Wie die voraussichtlich einjähriges M Das jap bige Zurüdzi truppen. D den Bertrag Ertonig tommend, in Spanischen jhläge veral Bolizei ausg 36-80 24-38 25-42 Zum P Rongres in 40-56 ) 30-70 30-41 bert Lebru ) 38-60 ) 45-55 35-41 35-50 86-45 32-42 30-55 ) 35-52 15-55 15-35 35-53 28-36 27-40 fundheitszusta t. v. 28. 4. 72-72% F. aus.1190-1951 inländ. 1165-170 neu 8. 88. 4. 5. ausländ| 210-220 ausland 295-310 n. int. Brau 192-197 inländ. 158-162 inter D. Dual Futter 180-185 neu ( Abf.) ausländ Berliner Produktenbörse: Roggen gestükt. Angebot und Nachfrage sind klein. Konsum hält zurück. BeJonders am Weizen markt. Roggen wird von gewiffer Seite durch Aufläufe im Preise gestüßt. Gerste still, Hafer etwas fester. Mehle ruhig. Amtliche Devisen- Motierung. Devisen in Reichsmart) New York.. 1$ Brief RW 4,217 6. Mar 4. Mai Geld RM Brief RM Geld RW 4,209 4,217 4,209 Buenos Aires 1Pap. Beso 1,008 1,012 1,003 1,07 London 1 E 15,45 15,49 15,46 15,50 Amsterdam. 100 Gld. 170,93 171,27 170,83 171.17 Ropenhagen. 100 Rron. 84,62 84,18 84,62 84 78 Stocholm. 100 Kron. 77,82 . 77,98 77,42 77,58 Oslo 100 Kron. 78,22 78,38 78,22 78,38 Italien 100 Lire 21,70 21,74 21,68 21, 2 Schweiz... 100 Frcs. 82,17 82,33 82,02 82,18 Paris ... 100 Frcs. 16,61 16,65 16,605 Brüssel 100 Belga 59,09 59,21 58,99 Prag .... 100 Rron. 12+ 55 12,485 12,465 Wien .... 100Sch. 91,56 52,05 51,95 Spanien... 100 peseta 33,92 33,63 33,57 16,645 59,11 12,485 52,05 33,63 Produktenbörse. Mehl und Kleie brutto einschl. Sad frei Berlin. LUL kg 6.5. 32 Weiz. 4.5.32 märt. 274.0-276.0 273.0-275.0 Futt. Somm Mai 287.5-287.0 285.7-286,7 Juli 288.5-2-8.0 288.00 Gept. 228.00 228.00 Rogg. 100 kg Mehl Weizenmehl Roggenmehl Weizenkleie Roggentleie 6.5. 52 4.5.32 33.0-36.5 33.0-36.5 25.8-27. 25.8-27.6 11.6-11.8 11.6-11.9 9.7-10.2 9.7-10.2 Bittoria- Erbfen 17.0-23.( 17.0-23.0 KL. Speiſeerbsen 21.0-24.0 21.0-24.0 Futtererbien 15.0-17. 15.0-17.0 Beluichten 16.0-18,0 16.0-18.0 märt. 200.0-202.0 198.0-200.0 Aderbohnen 15.0-17.0 15.0-17.0 Widen 16.0-18.0 16.0-18.0 Lupinen, blaue 10.0-11.5 10.0-11.5 gelbe 14.0-15.5 14.0-15.5 28.0-34.0 28.0-34.0 Meue Ernte Mai 197.50 194.5-195.7 Juli 1985-199 0 199.00 Gept. 185.0-185.2 185.50 Gerste Brau 187.0-194.0 187.0- 194.0 Futt. 179.0-186.0 179.0-186.0 Hafer Serradella Leintuchen Basis 37% 10.70 10.70 Erdnußtuchen 11.40 mehl 11.40 Trodenschnitzel Sojoschrot 9.10 11.40 11.40 9.20 10.60 10.60 11.30 11.30 märt. 164.0-169.0 163.0-168.0 Bas. 46%$ bg. Mai 174.5-174.0 173.2-173.5 Gojaschrot Juli 179.0-178,0 178.00 Bafis Stettin Sept. 155.00 Kartoffelfloden Neue Bücher. Bom guten Zusammenleben. Abwechslung schaffen! Im Heim muß man auch mit der Zeit Schritt halten. Die ZeitSchrift„ Sessische Hausfrau" bringt so viele praktische Winke für die Pflege des Heimes, sorgt für gute Unterhaltung, versichert die ganze Familie gegen Unfall und zahlt Sterbegeld. Wöchentlich 45 Pfg. einschließlich Versicherung. Verlangen Sie fostenlos Probehest von Ihrem Buchhändler oder vom Verlag, Berlin SW 68, Ritterstraße 50 III. Mutter und Sohn. Man muß das lesen, wie die energische Maria- Theresia ihrem Filius den Kopf wäscht, wie die Mutter Detlevs von Liliencron zärtlich besorgte Reise- Ratschläge gibt und was viele andere Mütter ihren berühmten Söhnen geschrieben haben- die neue ,, Woche" hat zum Muttertag eine Reihe interessanter Briefdokumente zusammengestellt. So leben 100 000 Deutsche. Die ganze Welt ist durch die neugierige Linse des Photographen enträtselt. Erdbeben in Südamerika, Orfan im Mittelmeer, Revolution in Merifo, fein Aber Ereignis, das nicht burz darauf im Bild gezeigt wird. daß auch etwas so Alltägliches, wie das Leben einer Familie, besonders eindrudsvoll sein tann, beweist ein Bildartikel im neuen Heft der ,, Münchner Jllustrierten"( Nr. 19) In dem Heft ,, Kur und Erholung im Harz und Kyffhäuser" wird das bisher vorwiegend von Touristen besuchte vielseitige Mittelgebirge auch als Kur- und Erholungsgebiet beschrieben. Das Heft ist zu beziehen durch die Reisebüros und den Harzer Verkehrsverband e. V., Geschäftsstelle Wernigerode- Harz, Postschließfach 84. Es ist eine allgemein verbreitete Ansicht: Obst und Wasser vertragen fich nicht! Diese Annahme hat exakten Nachforschungen nicht standgehalten. Hierüber berichtet Dr. med. Charlotte Zschode im Maiheft der Monatszeitschrift ,, Neue Hauswirtschaft", herausgegeben von Frau Dr. Erna Meyer, München. Auf Wunsch versendet K. Thienemanns Verlag, Stuttgart, Blumenstraße 36, fostenlos ältere Probehefte. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen Es ist so einfous... mit Loba. Hartwachs einen Boden frisch, farbig und freundlich zu esfelten ALLES BILLIGER! WERKZEUG LISTE GRATIS. WESTFALIA WERKZEUG CO HAGENL Steuer Ersparnis bringt das Reichssteuer Kassebuch Reichssteuer Kassebuch D.R.G.M. mit Spezialeindruck für jedes Gewerbe, für jedes Geschäft, für freie Berufe, Agenturen, für Vereine, Verbände etc. Zu beziehen vom Herausgeber: ALBIN KLEIN GIESSEN Fernsprecher Nr.2525, Súdanlage 21 Erfinder - Am Mon Dorliegender lider Debatt gen des Rei ( NSDAP.) fammenstoßen Goebring( N Reigsinnenm Reihstanzler " Ausfuhrungen politit und fa tag brachte bi migung erhiel Mißtrauensan 257 Stimmen Einige n Zeit den jozi Schmähichrifte verprügelt. fortgefekt. und löfte nad Diefer unerw tages hatte anträgen geg gebracht wer träge bleiben unerledigt bi hebung der 1 Berlangt beim Einkauf nur deutsche Waren! 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