Nr. 8. Gneisenau bis B der ermäßigte der Eonder: Sondergebäude 3.Kemmerer, Geschäftsführer Verlag Philipp at die zahlreichen Cerialerlassen vor Drüdenden Stener Durch die Her 3. 8. änder, wie 15 zeigt der Ber er in Heller den Orteil find die den Muster- Beispiele . E. Kulz. Preis ver. Der Dia nd über sein Leind Heilung erzielt Diabetikersperjen villtommen sein. Dr. med. Hope. Sannover.- Rach Sglich, diese beiden Operation zu belei Le Ratschläge über g. Woche" gibt ihren eines bedeutenden ufener Funkturms, he, das Deutschtum eutscher Geist, deut ig. Ein drastisches En der neuen Num das deutsche Volks t und von ihrem istorisch merkwür geslicht gebracht. aus dem sonst fo Sahidjal u. a. dazu Kaiser zu fühnen. ein in Gießen tung wirtschaftliche chtsbelehrung arzbriefe. TE tbehrlichen Behelfs arbeiter! Schnell und , Arbeitsrecht, soziale irtschaftsfragen usw Sie Probeabonnement! Gutschein! 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Generalfeldmarschall und Reichspräsident von Hindenburg bat am Freitag die Parade der Berliner Wachtregimenter abgenommen. Bezüglich des diplomatischen Schrittes, den der deutsche Geandte in Wien, Dr. Rieth, am Donnerstag in Wien unternomnen hat, wird aus Beriln von zuständiger Stelle zunächst der Genugtuung darüber Ausdrud gegeben, daß die Bereitschaft Deutschlands, Desterreich sei seinem wirtschaftlichen Wiederaufbau zu helfen, in der österreichischen Presse allgemein auf sehr freundliche Zustimmung gestoßen sei. Der Führer der deutschen Abrüstungsdelegation in Genf, Botschafter Nadolny, hat am Freitagnachmittag um 17 Uhr Reichskanzler Dr. Brüning einen Besuch abgestattet. Die deutsch- polnischen Wirtschaftsverhandlungen in Warschau nehmen heute ihren Anfang. Sie werden deutscherseits vom Gesandten von Moltke geführt. In Rom ist am Donnerstagabend das deutsch- italienische Zujaga blommen zum deutsch- italienischen Handelsvertrag unterjeichnet worden. Reichstags- Vizepräsident von Kardorff dementiert, daß er Don seinem Posten zurüdtreten werde, und bestätigt, daß die Bolkspartei fein derartiges Anfinnen an ihn gestellt habe. Von zuständiger Stelle wird mitgeteilt, daß nicht geplant lei, enläßlich der Präsidentschaftswahl einen amtlichen Aufruf durch die gesamte Presse auf Grund der Presse- Notverordnung veröffentlichen zu lassen. Die Vereinigten Hindenburg- Ausschüsse veranstalteten am Donnerstag einen Presseempfang, bei dem u. a. als Wunsch Sindenburg mitgeteilt wurden, daß der Wahlkampf ritterlich und fachlich geführt werde. Vereinigungen Der Verband katholischer kaufmännischer Deutschlands tritt in einem Aufruf an die Katholischen KaufDrud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschedkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M. Samstag, den 5. März 1932 Staaten teilung des Ministers für Arbeit und Industrie, H. E. Sizer, hat der Staat Queensland in den jüngsten 9 Jahren rund zwei Millionen Pfund Sterling, d. h. 2% Pfund je Kopf seiner Bevölkerung an den jetzt zum Verkauf gestellten Unternehmungen verloren. Man will nicht einmal die staatlichen Eisenbahnen vom Verkauf ausnehmen. Das ganze ehemals gepriesene Musterland des durchgeführten Sozialismus steht nun im Zeichen der Abkehr vom Staatssozialismus. In den Vittoria und Neu- Seeland plant man das gleiche, was man in Queensland schon beschlossen hat. Unterdessen ist Herr Imbusch, etwas langsam marschierend, in das Lager geraten, in dem die abgestandensten Jdeen über Staatssozialismus noch als aktuelle wirtschaftliche Weisheit gelten. Man muß seiner geistigen Entwicklung ein etwas beschleunigteres Tempo wünschen. Sonst dauert es Jahre, bis sein Sozialismus ihn dahin führt, wo seine Genossen man darf doch so jagen? Australien heute schon stehen. Gefährdung der Grubensicherheit. Es wird uns geschrieben: ― in In sozialdemokratischen und anderen Blättern hat der sozialdemokratische Abg. Otter verschiedentlich in bezug auf das Ableuchten der Gruben beim Vorhandensein von Schlag wettern eine Auffassung vertreten, die in Zuschriften aus fachmännischen Kreisen als außerordentlich gefährlich für die Grubensicherheit bezeichnet und richtiggestellt wurde. Es verdient besondere Beachtung, daß jetzt eine angesehene englische Fachzeitung für den Kohlenbergbau„, Colliery Guardian" in Nr. 3709 unter der Rubrik., Deutschland" zu der Angelegenheit durch Veröffentlichung folgender Notiz Stellung genommen hat: ,, Die Gefahr, die dadurch heraufbeschworen wird, daß unberufene Personen denjenigen, die in gefahrvollen Berufen beschäftigt sind, Ratschläge erteilen, wird durch einen fürzlichen Fall fraß belegt, in welchem man einen Bergmann fand, der mit hochauf brennender Lampe nach schlagenden Wettern ableuchtete. Dem ihn abfassenden erstaunten Beamten zählte er, daß ein gewisses Parlamentsmitglied in der Presse berichtet habe, daß so der Sicherheit entsprechend ganz richtig gehandelt würde," Dem wäre nichts mehr hinzuzufügen. er= ( Neueste Nachrichten) Anzeigenpreise: Die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg.. lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Plaz vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung. Nummer 9 ,, Buy British"- Kauft Deutsch!" In den beiden Ländern Deutschland und England, die seit Jahren auf dem Gebiete der Buttereinfuhr an der Spitze marschieren, vollzieht sich seit geraumer Zeit ein gleichlaufender Vorgang. Beide Länder sind ernstlich bestrebt, ihre Einfuhr zu verringern und in fortschreitendem Maße aus Eigenem zu er= setzen. Deutschland hat im Jahre 1930 bei einer schätzungsweisen Eigenerzeugung an Butter von 6,5 Millionen Zentnern eine Einfuhr von etwa 2,5 Millionen Zentnern gehabt. Anders dagegen in England, das nur etwa ein Siebtel seines Bedarfes selbst erzeugt und niemals dazu wird gelangen können, den restlichen Anteil aus eigener Produktion decken. - Nach der Lage der Landwirtschaft beider Länder ist es durchaus denkbar, daß Deutschland im Gegensatz zu England im Verlaufe einiger Jahre allerdings unter der Voraussetzung der Wiederkehr einigermaßen normaler wirtschaftlicher und politischer Verhältnisse seinen Milch- und Butterbedarf aus eigener Scholle decken könnte. Auf die Frage der Wirtschaftlichkeit der Milcherzeugung und Butterherstellung bei den jezigen unerhört niedrigen Erzeugerpreisen und auf die einzelnen Erfordernisse der Hebung der Rentabilität soll in diesem Zusammenhange nicht eingegangen werden. Auf alle Fälle wären in Deutschland die Vorbedingungen für eine Selbstversorgung gegeben. Und doch liegen in England die Verhältnisse glücklicher als bei uns in Deutschland. Dem englischen Verbrauch steht das britische Weltreich offen; ihm gehört eines der bedeutendsten das schon heute Ausfuhrgebiete, Australien- Neuseeland, an, einen großen Teil des englischen Bedarfs deckt. Dort kann die Buttergewinnung noch auf ein Vielfaches gesteigert werden; auch Kanada mit seinen unermeßlichen Weideflächen ist zu einem gewaltigen Ausbau seiner Milchwirtschaft fähig. Dabei findet England in der streng heimatlichen Einstellung seiner Verbraucherschaft eine weitgehende Hilfe. Der Mahnruf ,, Buy British!", nur britische Waren zu kaufen, hat erneut den nationalen Geist gewedt. Die Wirtschaftsnot, die auch in England ihre Einkehr gehalten hat, und die Entwertung des Pfundes haben drüben das ganze Volt alarmiert; die Umstellung auf die Erzeugnisse der eigenen Wirtschaft ist unverfennbar. Eine hohe Zollmauer auf eine große Anzahl von Arleute und kaufmännischen Angestellten des Verbandes für die zur Ablösung der Gebäudeentschuldungssteuer titeln sorgt des weiteren für den Schutz der heimischen LandWiederwahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten ein. Die Reichsbank hat die Verlängerung des Rediskontkredits bis zum 4. Juni 1932 angeordnet. Von dem Kredit, der 100 Millionen Dollar betragen hat, müssen sofort 10 Millionen Dollaz zurüdgezahlt werden, so daß sich die Verlängerung auf einen Betrag von 90 Millionen Dollar erstrect. Die polnische Regierung hat am Mittwoch beim Danziger Böllerbundskommissar einen Antrag auf Entscheidung in der Danzig- polnischen Zollstreitfrage eingebracht. Der amerikanische Staatshaushalt weist für die ersten acht Monate des laufenden Finanzjahres einen Fehlbetrag von 1781 017 000 Dollar aus. Jm Vorjahr belief sich der Fehlbetrag für die gleiche Zeit auf nur 333 500 Dollar. Der seit einigen Monaten in Riga weilende Komponist Eugen d'Albert ist Donnerstagabend an einem Herzschlag getorben. Die Beratungen in Genf. Genf. Der chinesisch- japanische Konflikt hat die Arbeiten der Abrüstungskonferenz vollkommen in den Hintergrund geschoben. Erst in der nächsten Woche werden die Kommissionsigungen wieder aufgenommen werden, die dann allerdings für den weiteren Verlauf der Abrüstungskonferenz von erheblicher Bedeutung sein werden, da in ihnen vor allem die Sicherheitsfrage und die Frage der Gleichberechtigung der verschiedenen Abrüstungsvorschläge im Mittelpunkt der Verhandlungen stehen werden. Freitagnachmittag ist eine Sigung der gestern von der außerordentlichen Vollversammlung des Völkerbundes eingesetzten Generalfommission vorgesehen, in der der chinesisch- japanische Konflikt besonders eingehend geprüft werden soll, um der Vollversammlung dann entsprechende Vorschläge für ihre Stellungnahme zu diesem Konflikt zu unterbreiten. Preußischer Landtag beschlußunfähig. Berlin. Jm Preußischen Landtag stellte sich am Donnerstang bei einer namentlichen Abstimmung, an der sich die Oppo= itionsparteien sämtlich nicht beteiligten, die Beschlußunfähigkeit des Hauses heraus. Hierauf vertagte sich der Landtag bis zum 15. März. Die Notverordnung vom 8. Dezember 1931 bestimmt be kanntlich, daß die Gebäudeentschuldungssteuer vom 1. April 1940 nicht mehr erhoben wird. Sie sieht weiter vor, daß die Gesamtschuld der Gebäudeentschuldungssteuer bis zum 31. März 1934 durch Zahlung eines einmaligen Betrages abge löst werden kann und zwar bis zum 31. März 1932 durch das Dreifache des vollen Jahresbetrages der Gebäudeentschuldungs steuer und bis zum 31. März 1934 durch das Dreieinhalbfache dieses vollen Jahresbetrages. Eine ergänzende Verordnung vom 6. Februar 1932 schiebt nunmehr den ersten Termin vom 31. März 1932 auf den 30. September 1932 hinaus. Bis 30. September 1932 kann also die gesamte Gebäudeentschuldungsstener mit dem Dreifachen des vollen Jahresbetrages der Ge bäudeentschuldungssteuer abgegolten werden, wobei jedoch die für die Zeit vom 1. April bis 30. September 1932 erhobenen Gebäudeentschuldungssteuerbeträge auf Ablösungsbeträge, die in der Zeit vom 1. April bis 30. September 1932 entrichtet wer den, zur Hälfte anzurechnen sind. Senfung des Milchpreises. Auf Grund der§§ 1, 3, 4, 7 der Verordnung über die Befugnisse des Reichskommissars für Preisüberwachung vom 8. Dezember 1931( Reichsgesetzblatt I, S. 747) sowie auf Grund der Vierten Notverordnung des Reichspräsidenten zur Sicherung von Wirtschaft und Finanzen und zum Schute des inneren Friedens vom 8. Dezember 1931 Teil I, Kapitel 2,§ 5 Reichsgesetzblatt I S. 699 ff.) hat der Beauftragte für Hessen und Hessen- Nassau folgende Anordnung getroffen: Im Freistaat Hessen wird der Preis pro Liter offene Vollmilch frei Haus Die des Konsumenten( Hauspreis) auf 26 Pfg. festgesetzt. hierin liegende Verdienstspanne des Kleinhändlers wird auf 7 Pfg. pro Liter festgesetzt. Der Händler, der zugleich auch Sammler ist, darf sie, sofern er die Milch vom Hof des Landwirtes holt, um 2 Pfg., sofern ihm die Milch als Sammler ins Haus gebracht wird, um 1 Pfg. pro Liter erhöhen. Soweit die Milch bisher zu einem billigeren Preis an den Konsumenten abgegeben worden ist, verbleibt es bei dem bisherigen Preis. Die Händlerspanne beschränkt sich in diesem Falle auf denjenigen Betrag, der sich aus dem Verhältnis des zu I genannten Preises zu dem billigeren Preise ergibt. Insoweit bisher für Verkäufe ab Laden des Händlers ein unter dem bisherigen Australien fehrt zur Privatwirtschaft zurück. Saus- Preis liegender Preis erhoben wurde, verbleibt es bei Etwa zu derselben Zeit, als von gewerkschaftlicher Seite wieder einmal die Verstaatlichung bergbaulicher Betriebe wegen angeblichen Versagens der privatkapitalistischen UnternehmerEaft forderte, beschloß nach englischen Blättermeldungen die Regierung des australischen Bundesstaates Queensland, alle staatlichen Unternehmungen zu verkaufen und aus dem Erls Anleihen abzudecken sowie die Einkommensteuer zu senken. Man hätte seine guten Gründe für diesen Beschluß. Nach Mitdiesem. Die Händlerspanne wird hierbei auf 7 Pfg. abzüglich des Unterschiedes zwischen dem bisherigen Haus- und Ladenpreis bemessen. Findet aber eine Ermäßigung des Hauspreises statt, so ermäßigt sich der Ladenpreis um den gleichen Betrag; die Händlerspanne bemißt sich alsdann auf 7 Pfg. abzüglich des Unterschiedes zwischen dem neuen Haus- und Ladenpreis. Diese Anordnung findet keine Anwendung auf die Kreise Als= feld, Büdingen, Schotten, Lauterbach. wirtschaft, Industrie, Gewerbe und Handel. Auch bei uns in Deutschland strebt die Landwirtschaft den Zustand an, daß ihre heimischen Erzeugnisse zur Deckung des Bedarfs des deutschen Volkes ausreichen und daß die Einfuhr landwirtschaftlicher Produkte aus dem Auslande sich erübrigt. Groß sind die errungenen Erfolge in Hinsicht auf die Qualität z. B. bei Butter. Hatten die deutschen Molkereien in der Kriegs- und Nachkriegszeit in ihrer Leistungsfähigkeit eingebüßt, so ist inzwischen dieser Nachteil längst ausgeglichen. Die erstklassigen deutschen Herkünfte können sich heute ruhig mit den besten Qualitäten des Auslandes messen. Ein erheblicher Teil der fremden Butter steht an Beschaffenheit weit unter ihnen. Bezeichnend für die Erfahrungen und Ansichten weiter Käuferfreise in dieser Hinsicht ist die Tatsache, daß jetzt des öfteren in Handelsberichten darauf hingewiesen wird, daß die als Spigenmarken der Auslandsbutter gepriesenen Herkünfte in der Qualität oft zu wünschen übrig lassen. Es ist ernstlich zu bedauern, daß falsche, veraltete Vorurteile, vielleicht auch politische Einstellung es in Deutschland nicht zu einem so restlosen Bekenntnis zum deutschen Erzeugnis fommen lassen wie in England. Besteht auch unzweifelhaft in sehr weiten Kreisen des deutschen Volkes hierfür volles Verständnis, das sich auch in der Praxis durchsetzt und der deutschen Ware, wo sie gleich gut und preiswert zu haben ist, unbedingt den Vorzug gibt, so ist das doch leider noch nicht Allgemeingut des Volkes geworden. Gedankenlosigkeit läßt es möglich werden, daß die Hausfrau vom Einzelhandel das fremde Erzeugnis fordert, der dann, wenn er nicht gar von sich aus den Vertrieb der Auslandsware aus irgendwelchen Gründen bevorzugt, um seines Geschäftes willen die Wünsche seiner Kundschaft erfüllt. Ein besonders betrübliches Beispiel für den Mangel an gejundem nationalem und wirtschaftlichem Empfinden ist es, wenn eine ausländische Firma in den Städten der Provinz Schles= wig- Holstein, der Butterkammer Deutschlands, die selbst jährlich etwa 350 000 3entner seiner Butter im Groß- und Einzelhandel und im Postversand nach dem übrigen Deutschland abgibt, Läden unterhalten kann, in denen sie neben Kaffee usw. nur ihre ausländischen Molkereierzeugnisse verkauft und recht erhebliche Umsätze erzielt! Wenn es zu einer restlosen Versorgung des deutschen Voltes mit Molkereierzeugnissen aus eigener Scholle kommen soll, wenn die deutsche Bevölkerung hieraus den Nutzen und die Beruhigung ziehen will, daß im Augenblick der Krisis der deutsche Boden sie ernähren kann, wenn zu diesem Zwede die deutsche Landwirtschaft, solange das noch möglich ist, gestärkt werden dann, ja dann müssen solche Zustände unmöglich sein; dann müssen die deutschen Hausfrauen sich in ihrer Gesamtheit dazu entschließen, stets und in allen Fällen dem deutschen Erzeugnis den Vorzug zu geben und von sich aus den Kampf gegen die Ueberflutung der deutschen Wirtschaft mit Auslandsware ernstlich aufnehmen. soll F. Gamsta Samstag, den 5. März 1932. Lokales. Die Wahlzeit am 13. März von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags. Die Abstimmungszeit dauert grundsätzlich von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr nachmittags. Der Reichsminister des Innern hat jedoch im Ausnahmeverfahren genehmigt, daß in StimmbeBirken mit weniger als 1000 Einwohnern eine kürzere, jedoch mindestens sechsstündige Abstimmungszeit von der zur Abgren= zung der Stimmbezirke. zuständigen Behörde festgesetzt werden tann. Die gekürzte Abstimmungszeit darf aber nicht später als 11 Uhr vormittags beginnen und nicht vor 4 Uhr nachmittags schließen. Eine Unterbrechung der Abstimmungszeit ist keinesfalls zulässig. Schulentlassung und Konfirmation. In diesen Wochen werden in Deutschland 450 000 Jugendliche die Volksschule verlassen und sich einen Weg ins Berufs= leben suchen, soweit sie es überhaupt wagen, Pläne für eine bestimmte Gestaltung ihrer Zukunft durch eine Berufswahl zu machen. Viele Hunderte werden aus Mangel an geeigneten Lehrstellen die höheren Schulen weiter besuchen, obwohl ste wissen, daß ihre Berufsaussichten dadurch nicht besser werden. Jedenfalls ist die Jugend, die in diesem Jahr am Konfirmationstag vor den Altar tritt, anders gestimmt, als in früheren Jahren. Darum sind die letzten Wochen vor der Konfirmation eine ernste Zeit, und es versteht sich von selbst, daß davon auch in den Häusern der Konfirmanden zu spüren sein sollte; denn die Einsegnung fordert Entscheidungen innerer Art und vor allem die Bereitschaft, solche Entscheidungen zu treffen. Darum sollte man sich auch um die äußeren Dinge weniger Sorge machen, als es früher geschah. Heute fommt es einzig und allein auf die innere Einstellung an, und nicht auf die neuen Kleider und Schuhe. Daß die Konfirmandin zwei neue Keider haben müsse, eins für die Vorstellung und eins für die Konfirmation selbst, ist durchaus nicht erforderlich. In diesem Zusammenhang wird nochmals daran erinnert, daß schon vor einigen Wosten das Landeskirchenamt zur größten Einfachheit in allen Aeußerlichkeiten bei der Konfirmation mit Recht gemahnt hat. * Besorgt rechtzeitig Wahlscheine! Wer sich am Wahltag auf Reisen befindet, soll sich rechtzeitig durch die Bürgermeisterei einen Wahlschein ausstellen lassen. Kosten entstehen nicht. * Ein Hindenburg- Ausschuß. In unserer Stadt hat sich ein Hindenburg- Ausschuß gebildet, der sich in einem Aufruf für die Wiederwahl Hindenburgs einsetzt. Dem Ausschuß gehören u. a. an: Dr. Eger, Univ.- Prof.; Graef, Provinzial- Direktor; Grieẞ= bauer, Bankdirektor; Dr. Hamm, Bürgermeister; Dr. H. c. Keller, Oberbürgermeister; Dr. Fr. König, Studienrat; Dr. Krämer, Univ.- Prof.; Naumann, Oberst a. D.; Neuenhagen, Landgerichtspräsident; Dr. Poppert, Univ.- Prof.; Röhr, Syndikus der Handwerkskammer; Dr. Roloff, Univ.- Prof.; Schuldt, Landgerichtsdirektor; Dr. Vanselow, Univ.- Prof. und derzeitiger Rektor der Universität. * Landes- Buß- und Bettag. Wie stets, so wird auch in diesem Jahre der allgemeine Buß- und Bettag für Hessen am Sonntag Palmarum, dem 20. März, gefeiert. Die evangelische Bevölkerung Hessens wird zu einer ernsten Feier des Tages aufgefordert. Gerade in Notzeiten ist es notwendig, sich auf die tiefsten Schäden im Volks- und Einzelleben zu besinnen, denn zur Gesundung fann es nur durch Erkennen und daraus sich ergebendes Bekämpfen des Grundübels kommen. * Vorläufig noch feine 4- Pfennig- Stüde. Die bereits angekündigte Ausgabe von 4- Pfennig- Stüden hat sich verzögert. Bis jetzt sind erst für etwa 30 000 Mart 4- Pfennig- Stüde geprägt worden, ein Betrag, der nach Ansicht der zuständigen Stellen noch zu klein ist, als daß man die neue Münze bereits in den Verkehr bringen tönnte. Wie lange das neue Geldstück, dessen Herstellung im Zusammenhang mit den Preissenfungsmaßnahmen der Reichsregierung beschlossen worden ist, noch auf sich warten lassen wird, kann an zuständiger Stelle noch nicht gesagt werden. * Bom Postamt. Das Telegraphenamt hier ist als selbständiges Amt aufgehoben und als Telegraphen- Betriebsstelle Rolli, der Stürmer. Roman von Falt Heldburg. ( 9. Fortsetzung.) Plötzlich schredte sie auf ein vieltausendstimmiger Schrei erscholl. Geschlossen ging die deutsche Angriffsreihe durch, unwiderstehlich. Der Ball wanderte von Mann zu Mann, ratlos liefen die Pariser hin und her, schrien sich aufgeregt etwas zu. Jeder im weiten Rund fühlte es: Das ist der Sieg der Deut schen! Der Halblinke umspielte einen Gegner; gab den Ball nach rechts, der Mittelstürmer täuschte, der Halbrechte nahm das Leder aus der Luft, schoß gegen die Latte." Der Ball flog ins Spielfeld zurück, dem Mittelstürmer ge= rade vor den Fuß, ein kurzes Stoppen, ein blitzschnelle Bewegung des Fußes. über die ausgestredten Hände des Torwarts hinweg sentte sich der Ball ins Netz: Die Deutschen führten 2: 1! Dr. Kurth fühlte, wie ihm die Augen naß wurden Er suchte nach der Zigarettenschachtel. Als er sie endlich in einer unmöglichen Tasche fand, stellte er fest, daß sie leer war. Die Rolli- Rufe wollten fein Ende nehmen. Am tollsten gebärdete sich der Herr in dem modischen Anzug, er war auf die Bank gesprungen und dirigierte, das Spazierstöckchen in der erhobenen Rechten, eine imaginäre Musikfapelle. Schließlich sank der Mann erschöpft zurüd. ,, Hören Sie, Monsieur", sagte er atemlos zu seinem Nachbarn, einem behäbigen Tingeltangelwirt ,,, das ist der beste Mittelstürmer der alten und neuen Welt, so wahr ich Felipe Ximnez heiße. Rolli, Rolli, Rolliroi du football de Paris!" Der Abend in Paris. Unter dem tosenden Jubel der Zwanzigtausend gingen die letzten Minuten dahin. Noch kurz vor dem Schlußpfiff erhob sich Maria Hedemann; sie schritt durch die Tribünenreihen, dem Ausgange zu. Da vernahm sie hinter sich einen erstaunten Ausruf. ,, Sie hier, liebe gnädige Frau?" Es war der Botschaftsrat Dr. Karsten, der mit ihrem verstorbenen Mann vor Jahre in der türkischen Botschaft gearbeitet hatte. ,, Guten Tag, Dr. Karsten. Meine Pariser Zeit ist eigentlich ,, Gießener Zeitung" dem Postamt angegliedert worden. Eine Aenderung in den Einrichtungen des Telegraphen- und Fernsprechbetriebs tritt damit nicht ein. * Von der Universität. Der ordentliche Professor an der Universität Dr. Leo Rosenberg hat einen Ruf an die Universität Leipzig auf den Lehrstuhl des Geheimrats Professor Dr. Richard Schmidt( Bürgerliches und Zivilprozeßrecht) erhalten. * Schlägerei mit blutigem Ausgang. Am vergangenen Samstag fand in und vor einer Wirtschaft in der Krofdorfer= straße zwischen Schirmflidern und Händlern, die zum größten Teil An der Kläranlage wohnhaft sind, eine Schlägerei statt. einem Die Streitenden gingen mit Lattenstücken, die sie an nahen Gartenzaun abgerissen hatten, aufeinander los. Auch das Messer durfte nicht fehlen. Der Händler Peter Rieß, aus der mit Katharinengasse, verletzte einen gänzlich Unbeteiligten einem Küchenmesser derart an der Schläfe, daß sich dieser in ärztliche Behandlung begeben mußte. Ries wurde festgenommen, aber am Sonntag, nach Vernehmung entlassen. Der Händler Georg Klein, An der Kläranlage, und der Händler Johann Ries, Teufelsluftgärtchen wohnhaft, wurden derart verletzt, daß sie in die chir. Klinit überführt werden mußten. Ries wurde nach Anlegung eines Verbandes wieder entlassen. * Verkehrsunfall. Am letzten Sonntag ereignete sich an der Straßenkreuzung Ost- Nordanlage- Marburgerstraße- Walltorstraße ein Verkehrsunfall. Ein von der Ostanlage Richtung Nordanlage fahrender Personenkraftwagen wurde von einem aus der Marburgerstraße kommenden Lieferwagen, der in Richtung Walltorstraße weiterfahren wollte, erfaßt und gegen das Haus Walltorstraße 81 geschleudert. Der Personenwagen wurde fast vollständig zertrümmert. Der Führer dieses Wagens wurde durch Glassplitter im Gesicht und an der linken Hand leicht verletzt. Der Führer des Lieferwagens fonnte nach Feststellung des Tatbestandes, da sein Wagen nur leicht beschädigt war, seine Fahrt fortsetzen. Die Ermittlungen über die Schuldfrage sind eingeleitet. * Fahrpreisermäßigung der Kraftposten. Bei den vom Postamt Gießen betriebenen Kraftpostlinien wird ab 6. März der bisher gültige Fahrgeldsatz durchweg auf 8 Rpfg. und bei größeren Streden bis zu 7 Rpfg. je Kilometer ermäßigt. Für die Arbeiter und Schülerwochenkarten, die bisher schon mit einer Ermäßigung bis zu 50 v. H. des Regelfahrgeldsages ausgegeben wurden, werden die neuen Fahrpreise nach dem Sage von 4 u. U. 3 Rpfg. für 1 Kilometer berechnet. So z. B. ermäßigt sich. der Fahrpreis von Gießen Neustädter Tor nach Krofdorf und Launsbach von 40 auf 35 Rpfg., von Gießen Bahnhof nach Hochelheim und Rechtenbach von 100 auf 80 Rpfg., nach Hörnsheim von 90 auf 75 Rpfg., nach Lüzellinden von 60 auf 50 Rpfg., nach Klein- Linden von 30 auf 25 Rpfg. von Gießen Selterstor nach Steinberg von 50 auf 45 Rpfg., nach Holzheim von 100 auf 90 Rpfg. Die Preise sind trotz schlechter Ergebnisse aller Linien herabgesetzt worden in der Annahme, daß dadurch bessere Benutzung der Kraftwagen und höhere Einnahmen erreicht würden. * Fundsachen im Monat Februar 1932. Das Verzeichnis über die im Monat Februar 1932 gefundenen bzw. abgelieferten Gegenstände kann an der Anschalgtafel im Flur des Polizeiamts, Landgraf- Philipp- Platz 1, eingesehen werden. Die Empfangsberechtigten werden aufgefordert, ihre etwaigen Rechte innerhalb 2 Monaten beim Fundbüro während der Dienststunden geltend zu machen. * Geflügelcholera. In dem Hühnerbestand der Frau Landgerichtsdirektor Wilhelm Büding Wwe., Gießen, Südanlage 14, ist die Geflügelcholera ausgebrochen. Gehöftsperre ist angeordnet. * 100. Gauturntag. Am morgigen Sonntag, den 6. März, findet in der Turnhalle des Turnvereins 1846 der 100. Gauturn= tag des Turngaues Hessen statt. Der Tagung geht am Vormittag eine Jubiläumsfeier in der Aula der Universität voraus. * Aus dem Stadttheater. Heute, Samstagabend 8,15 Uhr, wird in Heuchelheim, in der Turnhalle, ein einmaliges Gastspiel der Operette„ Die tolle Lola" gegeben. Am Sonntag gibt es zum letztenmal..Die drei Zwillinge". ,, Wilhelm Tell" ist heute, Samstagnachmittag, um 3,45 Uhr. * Konzert. Der Bauersche Gesangverein Gießen veranstaltet am Samstag, den 12. März, abends 8 Uhr, ein Konzert in der der Herbst. Sie haben also Grund, erstaunt zu sein. Aber ich wollte meine Landsleute kämpfen und siegen sehen." Ach ja, richtig. Nun, und wie hat Ihnen das Spiel gefallen?" Wundervoll, Doktor. Und Ihnen?" Der Botschaftsrat lachte. „ Ich bin ja gewissermaßen beruflich hier. Aber ich muß sagen, daß auch mich dieser Kampf begeistert hat. Ich habe hier Mannschaften der internationalen Extraklasse gesehen. Ungarn und Wiener, Engländer und Schotten, ja sogar den Olympiasieger Uruguay. Sie spielten kunstvoller. Sie haben aus dem Sport eine Kunst gemacht. Aber fie blieben falt dabei, kalt und berechnend. Sie spielten im Gefühl ihrer Ueberlegenheit. Diese Deutschen jedoch waren, nachdem sie die Befangenheit überwunden hatten, mit ganzem Herzen bei der Sache, fämpften mit Begeisterung und Liebe, mit einem Schwung, der ihnen die Sympathien des Publikums eintrug. Dieser Mittelstürmer allein ein prächtiger Bursche. Fabelhaft, wie blitzschnell und doch überlegt er handelt!" Sie bestiegen den Wagen der Botschaft, den sich Dr. Karsten telephonisch bestellt hatte. ,, Trinken wir eine Tasse Kaffe zusammen, lieber Doktor?" " In einer Stunde stehe ich Ihnen zur Verfügung, gnädige Frau. Ich muß zunächst nach der Botschaft, um für diesen MittelStürmer einen Paß ausstellen zu lassen. Der junge Mann will heute abend schon zurückfahren." Maria schloß die Augen. Das war doch nicht möglich! Er wollte abreisen? Hatte er ihr nicht den Abend versprochen? Floh er von ihr? ,, Was ist Ihnen?" fragte der Botschaftsrat besorgt. " Ein wenig Kopfschmerzen. Es ist nichts. Bitte, lassen Sie mich hier aussteigen. Ich gehe die wenigen Schritte." Sie reichte ihm die Hand. Dr. Karsten sah ihr erstaunt nach. Maria Hedemann stand auf der Rue de Rivoli. Mechmisch setzte sie einen Schritt vor den anderen. Das mußte ein Irrtum sein. Er hatte doch länger Urlaub und nur weil er ihr zugesagt hatte, mit ihr wenigstens einen Tag in Paris zu verbringen, war sie nach hier gelommen. Sie würde telephonieren. Sie mußte Gewißheit haben. Stade Francais gab seinen Gästen ein Bankett, an dem auch der deutsche Botschafter, französische Sportführer und andere berühmte Sportler teilnahmen. Der Schwimmer Jean Taris Nr. 9 Neuen Aula der Universität unter Leitung seines Dirigenten, Herrn Univ.- Musikdirektors Dr. Temesvary. Alles Nähere ist aus der heutigen Anzeige und den Programmen ersichtlich. * Der Edela- Verbandstag findet in der Zeit vom 22. bis 25. Mai d. J. in Hannover statt. Zur gleichen Zeit und am gleichen Orte werden die ordentlichen Generalversammlungen der Edekazentrale, e. G. m. b. H., und der Edekabant, e. G. m. b. H., sowie die ordentliche Jahreshauptversammlung des Reichsverbandes Deutscher Kaufleute des Kolonialwaren-, Feinfost und Lebensmittel- Einzelhandels e. V.( Rekofei) und eine gemeinsame öffentliche Kundgebung des Edeka Verbandes e. V. und des Refofei e. V. abgehalten. Nach langem Kampf rehabilitiert. Im Dezember 1930 wurde ein Schupooberwachtmeister aus Butzbach vom Gießener Schöffengericht unter der Anklage des Einbruchs in eine Jagdhütte bei Pohl- Göns, der im September 1930 verübt wurde, zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Gegen diesen Urteilsspruch wurde Berufung verfolgt, jedoch fam die Erweiterte Straftammer in Gießen zur Verwerfung der Berufung. Der Prozeß wurde aber von der Verteidigung des Verurteilten an das Reichsgericht weitergeleitet, dort wurde das Urteil aufgehoben und die Sache an die Gießener Straffammer zurückverwiesen. In einem erneuten Prozeß wurde dann das Urteil dahin abgeändert, daß wegen Unterschlagung auf zwei Monate Gefängnis erkannt wurde. Auch gegen dieses Urteil erging wieder Revision an das Reichsgericht, das der Revision stattgab und den Prozeß nunmehr an die Straftammer Darm stadt verwies. Dort wurde der Angeklagte in einem erneuten Prozeß dieser Tage völlig freigesprochen, und die gesamten Pro zeßkosten wurden der Staatskasse aufgebürdet. Insgesamt hatten sich mit diesem Prozeß das Gießener Schöffengericht und die Gießener Straffammer, sowie das Reichsgericht je zweimal, die Straffammer Darmstadt einmal zu beschäftigen. Steuerfalender für März 1932. mitgeteilt von der Südwestdeutschen Revisions- u. Treuhandvertretung Weise& Co., Komm.- Gef. Frankfurt a. M. Reich: 7.( 6) Einreichung der Aufstellung über die im Februar ge tätigten Devisengeschäfte für alle Unternehmen, die generell die Erlaubnis zum Devisenerwerb haben. a) Börsenumsatzsteuer für Februar 1932. IO. b) Umsatzsteuervorauszahlung und Voran- für Monats zahler( Schonfrist 17. 3.). c) Anmeldung der Beträge eingegangener Gexportvalu ten an die Reichsbank. d) Bürgersteuer. e) Einkommensteuervorauszahlung für das für das 1. Vierteljahre 1932( außer Landwirtschaft) It. let tem Bescheid. f) Körperschaftsteuervorauszahlung für das 1. Viertel jahr 1932 It. leztem Bescheid. g) Krisensteuervorauszahlung für Veranlagte besonderem Bescheid. 21.( 20.) Lohnabzug für die Zeit vom 1. bis 15. 3. 1932 beim Markenverfahren; im Ueberweisungsverfah ren nur, falls die Lohnsteuerbeträge dieser Zeit RM. 200,- überstiegen haben. 21.( 20.) b) Gleichzeitig ist Ledigen und Krisenlohnsteuer zu bezahlen, soweit sie im Steuerabzugsverfah ren einbehalten worden. c) Anmeldung der Beträge der eingegangenen Exportvaluten. 24. Bürgerstener für Lohnsteuerpflichtige bei wöchentlicher Ent lohnung nach der Steuerkarte. 31. a) Anmeldung der Exportvaluten. b) Letzter Termin für die Abgabe der Körperschaft steuererklärung. Hessen: 5. Letzter Tag für verzugszinsenfreie Zahlung der am 25 Februar fällig gewesenen Landessteuern. 29. 6. Vorauszahlungsrate auf Kommunalsteuern.( Grund Gewerbe- und Sondergebäudesteuer für Gemeinde, Kreis und Provinz.)( Schonfrist meist bis 5. April 1932.) saß da neben Jules Ladomégue, dem Weltrekordläufer, und dor befand sich Borotra, einer der französischen Tennis- Musketiere in angeregter Unterhaltung mit dem Botschaftsrat Dr. Karsten Dieser hatte Dr. Kurth den Paß für Roland Lichti übergeben Dr. Kurth hatte gerade auf eine Begrüßungsansprache ge antwortet, als ihm ein Kellner zuflüsterte, daß Herr Lichti an Fernsprecher verlangt würde. Von wem?" fragte der Vorsitzende leise. Vom Hotel de la Régence für Madame Hedemann." Danfe es ist gut. Herr Lichti wird wieder anrufen." Das fehlte noch! Er sah zu Roland Lichti hinüber, der vo dem Botschafter ins Gespräch gezogen war. Dieser fapriziofe Frau war alles zuzutrauen, und Dr. Kurth befürchtete sehr, da ein kurzes Rendezvous das ungeeignetste Mittel sei, den Mittel Stürmer mit dieser unverhofften und überſtürzten Abreise zu ver söhnen. Ueberhaupt daheim würde er den guten Rolli einmal in Gebet nehmen. Roland Lichti lächelte still in sich hinein. Er hatte Mari persprochen, anzurufen. Er würde aber nicht telephonierer sondern zu ihr fahren und sie mit der Nachricht überraschen, daß er noch ein paar Tage in Paris bleiben wollte. Was gin ihn die Bank noch an! Er malte sich ihr Erschrecken aus, wenn er das Telegram zeigen und erzählen würde, er müsse um 22,25 Uhr reisen. Dann aber würde er sagen, daß sein Entschluß feststände, de Ruf seiner Firma zu überhören. Er warf einen verstohlenen Blick auf die Armbandu Schon halb zehn! Er sprach mit seinem Klubpräsidenten. ,, Aber Junge, du hast doch reichlich Zeit. Außerdem b gleite ich dich." Roland Lichti wehrte ab. ,, Sehr freundlich von Ihnen, Herr Doktor, aber Sie mü doch hierbleiben. Lassen Sie mir die Freude, allein fertig werden." ,, Meinetwegen, hier hast du deinen Paß und Geld. Glü liche Reise!" Unterdessen hatte Maria Hedeman vergebli auf den Anruf Roland Lichtis gewartet. Ungeduldig ging in ihrem Salon auf und ab. Fortsetzung folgt. I führte schaft nähru mit W des g Aufga Volle werd alle bar a Regie finan zahler bieber wenig wartu fagen im na zu G nächst landn daß die ichaft rajch Beba die Stim die b ficher probl wirti Land ibre treibe daß Volte Ginj fchaft Land an et einen näml anwe den veric lione land bila man uns mitt hält Derb wend man zu e Zon artig Schie daß Butu noch 100 eing wol Ste awa Stei gier deut müß die bere deut um und die 0 die bie weld ber Bo eitung feines Dirige svary. Alles Nähe Brogrammen erfiili in der Zeit vom 2 Bur gleichen Zeit un n Generalversamml der Edelabant, e.& shauptversammlung des Rolonialwaren, e. V.( Relojei) und cs Edeka Verbandes rehabilitiert. chupooberwachtmeister ht unter der Antlage -Göns, der im Septe en Gefängnis verun Berufung verfolgt, Sießen zur Verwerfung von der Verteidigung tergeleitet, dort wurde Die Gießener Straffam Prozeß wurde dann Unterschlagung auf Auch gegen dieses sgericht, das der Re die Straftammer S flagte in einem er en, und die gesamten bürdet. Insgesamt chöffengericht und die hsgericht je zweimal eschäftigen. März 1932 Revisions- u. Treuh Sef. Frankfurt a. M über die im Februa Sir alle Unternehmen, Devisenerwerb haben ruar 1932. nd Voran- für Me gegangener Gerport ng für das für de Landwirtschaft) It. I ng für das 1. V 0. Veranlagte befonde om 1. bis 15. 3. 19 im Ueberweisungsver euerbeträge dieser haben. n- und Krifenlohn 20. im Steuerabzugs Eräge der eingegang tige bei wöchentlicher 11, Sgabe der Körperje zie Zahlung der am fteueru Smmunalflenern.( Gr euer für Gemeinde,& bis 5. April 1932.) Beltrefordläufer, und fchen Tennis- Muste Botschaftsrat Dr. Ka Roland Lichti überg Begrüßungsanfprad terte, daß Herr Li ende leise. Madame Hedemann wird wieder anrufen Land Lichti hinüber, de en war. Diefer fapr Kurth befürchtete jeh etste Mittel sei, den überſtürzten Abreise den guten Rolli einm ich hinein. Er hatte e aber nicht teleph t der Nachricht über is bleiben wollte. us, wenn er das T müffe um 22,25 Uhr fein Entschluß feftian Blid auf die Armb fidenten. reichlich Zeit. Außerde Herr Doftor, aber Sie die Freude, allein fer Deinen Pag und Geld. Te Maria Hedeman verg gewartet. Ungeduldig gi folgt. Samstag, den 5. März 1932. ,, Gießener Zeitung" Tagesfragen aus Stadt und Land Zurück zur Brotkarte? Von Klaus Jürgens. In seinem Aufsatz„ Laßt die Hand nicht vom Pflug" führte der Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft Schiele den ungeheuren Ernst der deutschen Ernährungslage seinen Berufsgenossen vor Augen. Nicht mit Unrecht erinnerte er an die Parallele aus der Zeit des großen Krieges und betonte die volkswirtschaftliche Aufgabe der Landwirtschaft, die Ernährung des deutschen Volkes sicherzustellen. Weiteste Kreise der Bevölkerung werden Herrn Schiele hier zustimmen müssen. Sind doch alle Kreise des deutschen Volfes als Steuerzahler mittelbar an dem fostspieligen agrarpolitischen Programm der Regierung mit eigener Tasche beteiligt. Wenn diese finanzielle Mitarbeit jedes einzelnen deutschen Steuerzahlers an der Gesundung der deutschen Landwirtschaft bisher von der breiten Masse der Bevölkerung mehr oder weniger ruhig getragen wurde, so doch nur aus der Erwartung heraus, daß die Landwirtschaft die ihr sozusagen von der Nation zur Verfügung gestellten Mittel im nationalen Gemeinsinn verwalten, d. h. mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln an die Sicherung der nächsten Ernte herangehen werde. In die Sprache der landwirtschaftlichen Betriebsweise übersetzt, bedeutet das, daß man es allgemein als selbstverständlich ansieht, daß die Landwirtschaft überall dort, wo die intensive Wirtschaftsweise möglich ist, sich dieser Betriebsform bedient. Daher muß es die Öffentlichkeit außerordentlich überraschen, wenn sie hört, daß gerade für die entgegengesetzte Behandlungsform der heimatlichen Scholle, nämlich für die ertensive Wirtschaft, in landwirtschaftlichen Kreisen Stimmung gemacht wird. Und zwar zu einer Zeit, wo die besten Köpfe aus Theorie und Praris in wissenschaft= licher Erkenntnis das landwirtschaftliche Rentabilitätsproblem zu lösen versuchen. Es ist daher vom allgemeinwirtschaftlichen Standpunkt aus unvertretbar, wenn die Landwirtschaft, anstatt das letzte Mittel einzuseßen, um ihre Erträgnisse zu steigern, also intensive Kultur zu treiben, zur extensiven Wirtschaft überzugehen droht, so daß wir in fürzester Frist vor einer Katastrophe unserer Voltsernährung stehen müssen. Welche Folgen eine weitere Einschränkung der Ausgaben des einzelnen landwirtschaftlichen Betriebes für die Lebensmittelversorgung des Landes nach sich zieht, ergibt sich z. B., wenn man nur an einen der fleinsten Unfostenfaktoren denkt, freilich an einen mit einer besonders intensiven Rentabilitätsquote, nämlich den Stickstoff. Ein Rückgang der Stickstoffanwendung um 100 000 Tonnen Reinstickstoff würde nach den Ergebnissen zahlreicher wissenschaftlicher Versuche verschiedener Stellen einen Ernteausfall von zwei Millionen Tonnen Getreide zur Folge haben. Vom Ausland eingeführt, würde eine solche Menge unsere Handelsbilanz mit 200-300 Millionen Mark belasten. Nimmt man alle anderen Aufwandseinschränkungen hinzu, die uns bei einer extensiven Wirtschaft drohen, so stehen wir mitten in längst für überwunden gehaltenen Kriegsverhältnissen: Damals führte der Rückgang des Stickstoffverbrauchs um 100 000 Tonnen, die stark verminderte Anwendung der übrigen Nährstoffe und die auf Arbeitermangel zurückzuführende verschlechterte Bodenbearbeitung zu einem Sinfen unserer Getreideernten um 15 Millionen Tonnen, das heißt um 50 Prozent der Vorkriegsernten. Was es in unserer Lage bedeuten würde, einen derartigen Ausfall im Einfuhrwege zu decken, hat Minister Schiele eindeutig ausgesprochen, wenn er darauf hinwies, daß es ein frevelhaftes Spiel mit dem Schicksal und der Zukunft unseres Volkes sei, wenn wir unseren Gläubigern noch unser tägliches Brot in die Hand geben. Aber auch wo man glaubt, aus privatwirtschaftlichen Gründen des einzelnen Betriebes die extensive Methode begründen zu wollen, hat die Rechnung ein Loch an der entscheidenden Stelle: Bei Verminderung der Ernteerträge bringt man zwar die Preise der landwirtschaftlichen Erzeugnisse zum Steigen. In diesem Fall wird aber feine deutsche Regierung untätig zusehen fönnen, daß das Volk die hohen deutschen Preise nicht mehr zahlen tann, sondern ste müßte zwangsläufig durch Aufhebung des Agrarschußes die billigeren Weltmarktprodukte der Überschußländer hereinlassen. Das würde zu einem völligen Erliegen der deutschen Landwirtschaft führen müssen. Zu verarmten, um mit Worten des Reichserährungsministers zu schließen, und verödeten Ackern, auf denen nur eine Frucht wächst: die Brotkarte, die bittere Not. Offenlegung der Einheitswerte. Der Reichsverband des deutschen Handwerks hat gegen die beabsichtigte Offenlegung der Einheitswerte, die durch die Notverordnung vom 1. Dezember 1930 verfügt ist und welche die Behörden von der Ausfertigung und Zustellung der Einheitswertbescheide entlasten soll, in einer Eingabe an den Reichsrat Stellung genommen. In ihr wird darauf hingewiesen, daß nach den Erfahrungen mit ähnlichen Maßnahmen damit gerechnet werden muß, daß ein Teil der Pflichtigen die öffentlichen Bekanntmachungen, wann und wo die Einheitswerte ausliegen, übersieht und so die Frist zur Einlegung der Rechtsmittel versäumt. Die Einsichtnahme wird sich unter Umständen mit Rücksicht auf berufliche Verhinderung oder wegen der räumlichen Entfernung auch gar nicht ermöglichen lassen. Der bei den Behörden in gewisser Hinsicht auftretenden Ersparnis an unmittelbaren Verwaltungskosten steht auf der anderen Seite eine erheblich stärkere Belastung der Steuerpflichtigen gegenüber, so daß leßten Endes die Offenlegung der Einheitswerte feine wirkliche Ersparnis bedeutet. Selbst die vorgesehene Möglichkeit, die Einheitswerte nicht nur bei Jetzt hab' ichs: Die Zeitungsanzeige ist das beste Werbemittel. den Finanzämtern, sondern auch bei den Gemeinden auszulegen, dürfte die vorgebrachten Bedenken nicht zerstreuen. Der Reichsverband des deutschen Handwerks schlägt vor, unter Aufgabe der Trennung von Wert- und Steuerbescheid beide wie vor dem Infrafttreten des Reichsbewertungsgeseßes in einem Bescheide zu verbinden. Dadurch würden die Ausfertigungs- und Zustellungskosten für die Wertbescheide erheblich herabgemindert und zum Teil völlig in Wegfall kommen, da die eigentlichen Steuerbescheide ja nach wie vor ausgefertigt und zugestellt werden müssen. Die Eingabe bittet noch einmal bei der Beratung des vorliegenden Entwurfs der Verordnung um Berücksichtigung der Vorschläge. Neues Hausbaltsgeschirr. Nicht nur die Zeit der Not, die Folgen des Krieges und die immer bedrohlicher werdende Weltwirtschaftsfrise zwingen die deutsche Hausfrau zu Sparsamkeit und Vereinfachung. Vielmehr gibt sich in dem Streben nach Verwendung von Geräten einfachster Form mit flaren Linien auch ein neues Lebensgefühl, eine ganz neue Einstellung zu den Dingen des täglichen Lebens fund. Die„ Asthetit der Zweckmäßigkeit", die uns von der Architektur seit Jahren in ihren neuen Bauten gepredigt wird, hält immer stärker ihren Einzug auch in den Haushalt, wo sie siegreich den Kampf besteht gegen Schnörkel, Staubfänger und Kitsch Auch hier gingen die größeren Stücke, also die Möbel, voran, Vorhänge, Lampen usw. folgten. Zulezi tam das fleinere Gerät, das Haushaltsgeschirr, dran, wie es fürzlich eine vielbeachtete Ausstellung in Berlin zeigte. Hier wurde teinesfalls einer öden Typisierung das Wort geredet, sondern es wurden im Gegenteil die zahlreichen Möglichkeiten gezeigt, die einfachsten Grundformen wie Teller und Schale, Tasse und Becher im Rahmen der Ästhetik und der Zweckbestimmung abzuwandeln. Die Grenze dieser Ande rungsmöglichkeit verläuft ungefähr dort- das war der Sinn der Ausstellung-, wo die sachlich bedingte Grundform durch persönliches, oft ungeschultes Wünschen in unsachliche Zierform verzerrt wird Besonderes Interesse fanden allgemein die Geräte aus den neuen Kunstharzstoffen, die erst am Anfang ihrer Entwidlung zu stehen scheinen und jedenfalls noch eine schier unübersehbare Zukunft haben. Den Besucher bestachen ganz offensichtlich nicht nur die fünstlerischen Formen und Farben des neuen Materials, sondern eben auch die Vielzahl der Anwendungsmöglichkeiten. Als Beispiel für die Betrachtung derartiger Erzeugnisse sei eines der befanntesten, das Festellan", gewählt, das sich in raschem Siegeslauf aus den Hennigsdorfer Werkstätten der AEG. heraus weiteste Anhängerfreise erobert hat. Die pulverisierten Kunstharzrohstoffe des Festellans werden in erhißte hochglanzpolierte Stahlformen eingebracht und erhalten durch hydraulische Pressen mit hohem Drud in einem einzigen Arbeitsgang ihre endgültige Form, da Druck und Hite das Material verflüssigen und in die feinsten Hohlräume der Form hineintreiben. Nach furzem Pressen ist eine harte, Bonzos Traum von einer schönen Wurft und die raube Wirklichkeit. Bonzo, hier ist ein hübscher Schlafanzug für Dich! 2 Heute Nacht werde ich aber fein träumen! ✓ 3 Nr. 9 unlösliche und unschmelzbare Masse entstanden, die außer der Gestalt der Form auch ihren Hochglanz angenommen hat, so daß feinerlei Nachbearbeitung- also auch lein Bolieren oder Lackieren mehr erforderlich ist. Während die Bruchgefahr bei Glas und Porzellan groß ist, fann Festellan als bruchfester bezeichnet werden. Es fällt hierdurch nicht nur der ürger über abgestoßenes und zerbrochenes Geschirr fort, sondern es ergibt sich daraus die Möglichkeit eines viel leichteren Abwaschens, besonders im Privathaushalt, in Hotels, Restaurants, Strantenhäusern und Heimen. Es tönnen sich in Rissen oder abgestoßenen Stellen feine Speisereste oder besonders in Krankenhäusern Bazillen festsetzen. Festellan ist ferner ein schlechter Wärmeleiter. Getränke in Festellan bleiben wesentlich länger warm und der Gegenstand selbst wird außen nicht heiß, so daß Tassen und Becher bequem angefaßt werden tönnen. Für Reisen und Ausflüge besteht noch der Vorzug des geringen spezifischen Gewichts. Besonders wirksam sind unter den bisherigen Ausführungen die Farben Rot, Braun, Grün und Mahagoni; eine Fülle von Abwandlungsmöglichkeiten ergibt sich daraus, daß auch verschiedene Farben miteinander vermischt, d. h. marmo riert, geliefert werden. Die günstigen Erfahrungen, die man mit dem Material auf den erwähnten anderen Gebieten gemacht hat, veranlassen nuerdings seine Benußung für Gastwirtsbetriebe aller Art, wobei unseres Wissens große Warenhäuser mit ihren Erfrischungsräumen vorangegangen sind. Bedenkt man, wie große, heutzutage nahezu untragbare Ausgaben den Restaurants und Hotels durch Geschirrbruch entstehen, und wie günstig die neuen, formschönen Geräte gegenüber dem dickwandigen, häufig abstoßenden Steingut wirken, so ergeben sich auch hier günstige Perspektiven für die Einführung von Festellan. Das moderne Kunstgewerbe ist um ein wertvolles, vielseitiges und schönes Material bereichert worden, das ganz offensichtlich eine große Zukunft vor sich hat, und für das schon heute Zehntausende von Hausfrauen der Technik dantbar sind. Gefundheitswesen. Ein Geheimnis Chinas. Wie in Deutschland gewisse Kräuter und Pflanzen infolge ihrer heilkräftigen Wirkung als Voltsheilmittel geschäßt werden, so hat auch das Ausland derartige Kräuter und Pflanzen aufzuweisen, die in ihrer Volkstümlichkeit noch auf China mit eine weit ältere Tradition zurückblicken tönnen. seiner alten Kultur besitzt z. B. eine Teepflanze, die schon im Jahre 3217 v. Chr in einem Werf über Arzneipflanzenkunde beschrieben wurde. Diese Pflanze, der Wissenschaft unter dem Namen Ma- Huang"-Droge befanni, galt in China sogar als Zahlungsmittel und wurde auch zur Entrichtung von Steuern benußt. Heute leistet der wichtige Hauptbestandteil der Droge Ephedrin- in aller Welt bei den verschiedensten Ertranfungen die besten Dienste. Daß es sich nicht um einen gewöhnlichen Tee handelt, beweist allein die Tatsache, daß die isolierten Bestandteile der Droge an allen Universitätskliniken Deutschlands Verwendung finden. Die„ Ma- Huang"-Droge ist in Deutschland unter dem Namen Sanetta- Gesundheitstee hinlänglich bekannt. Infolge ihrer trampflösenden Wirkung auf die Bronchien findet sie bei allen Katarrhen der Luftwege, insbesondere bei Asthma und Keuchhusten, Anwendung. Gerade bei den wechselnden Temperaturen der jezigen Jahreszeit ist der regelmäßige Genuß des Sanetta bel Asthmatikern und empfänglichen Personen von guter, vorbeugender Wirkung. Der Tee, der völlig ungiftig ist, wirft jedoch noch in anderer Weise, indem er die Herzlrafi bei gesuntenem Blutdruck steigert. Besonders bei fieberhaften Infektionskrankheiten, wie Grippe und Influenza, wo es gilt, die herztätigkeit vor dem Erlahmen zu schüßen. wirft der Tee ausgezeichnet. Bezeichnend ist die Tatsache, daß die moderne Wissenschaft die Wirksamkeit der Ma- Huang"-Droge, die als Sanetta in Drogerien und Apotheken erhältlich ist, erst Ende des vorigen Jahrhunderts erfannte und sich zunuze machte. Die furze Zeit dieser Erkenntnisse bringt es mit sich, daß diese Droge für die breiteren Bevölkerungsschichten noch immer als ein Geheimnis Chinas bezeichnet werden darf * Mundspülungen sollte man möglichst nach jeder Mahlzeit vornehmen, damit die Speisereste zwischen den Zähnen entfernt werden. Dem Spülwasser setze man stets einige Tropfen antiseptisches Mundwasser zu. * Hilfe gegen Rheuma und Frauenleiben. Rheuma ist eine Stoffwechseltranfheit, deren außerordentlich schmerzhafte und berufsstörende Folgen allgemein befanni sind. Aber auch andere weniger auffällige Strankheitserscheinungen sind auf mangelnden Stoffwechsel zurüdzuführen. Insbesondere die förperlichen Indispositionen, unter denen unsere Frauenwelt zu leiden hat, gelbe Gesichtsfarbe, matte Augen, schlaffe Haut, träger Stuhlgang, Kurzatmigteit beim Treppensteigen, Schmerzen in den Nieren, Gallensteine, Anschwellung der Fußgelente, Krampfadern, Fettansaß an un erwünschter Stelle, das alles sind Mertmale von StoffMittel wechselertrantung. Das beste gegen Stoffwechselerfrantung ist, wie durch mehrjährige flinische Versuche feſtgestellt worden ist, das Borameisensäurepräparat Salatiba, D. R. P. 538 856, hergestellt durch die Chemische Fabrit Apotheter H. Weiz. Berlin- Marienfelde. Da das Mittel gänzlich ungiftig ist, und die Kosten einer ganzen Kur nur 8 Mart betragen, wird unsere Frauenwelt dankbar sein, auf dieses Mittel aufmerksam gemacht zu werden. Alle diese oft recht peinlich empfundenen törperlichen übel und Plagen beginnen bei Gebrauch der Kur schon nach wenigen Tagen zu schwinden. Krrrrrr! 4 Heiliger Bimbam, da habe ich ja meinen Schlafanzug aufge futtert! Nr. 9 Samstag, den 5. März 1932. Aus Nah und Fern. Eine Versammlung vom Ueberfallkommando aufgelöst. Alten- Bused. Die Nationalsozialisten hatten in Alten- Bused eine Versammlung einberufen, die aber beim Kreisamt Gießen nicht rechtzeitig angemeldet und daher auch nicht genehmigt worden war. Vor Beginn der Versammlung wurde die VersammTungsleitung auf diesen Sachverhalt aufmerksam gemacht und die Versammlung polizeilich aufgelöst, weil sie nicht genehmigt war. Als trotzdem die Versammlungsbesucher im Lokal blieben, dazu sogar gegen den Willen der Polizei aufgefordert wurden unter dem Vorgeben, es sei eine Mitgliederversammlung mit Gästen, blieb nichts anderes übrig, als bei der Polizei in Gießen das Ueberfallkommando anzufordern, das dann zusammen mit der Gendarmerie die Versammlung auflöste und das Lokal sowie die benachbarten Ortsstraßen säuberte. Nidda. Jm hiesigen Sägewerk der bekannten Holzfirma Himmelsbach haben sich seit einigen Tagen erfreulicherweise wieder größere Geschäftsmöglichkeiten geboten. Etwa 60 Arbeiter sind jetzt wieder eingestellt worden. Schotten. In Köddingen ist die Maul- und Klauenseuche amtlich festgestellt worden. Der Ort Köddingen ist zum Sperrbe zirk und die Gemarkung Köddingen zum Beobachtungsgebiet er flärt worden. Alsfeld. Ein günstiger Abschluß der Stadtkasse für 1931. Die Einnahmen betrugen 663 598 Mart, die Ausgaben 573 135 Mark, so daß ein Ueberschuß von 90 463 Mart verbleibt. Die Rechnung des Schlachthofes zeigt in Einnahme 32 535 Mart, in Ausgabe 27 089 Mart, mithin Ueberschuß 5446 Mart. Erfreulicherweise geht es diesmal noch ohne Fehlbetrag, erklärte Bürgermeister Dr. Völsing. Darmstadt. Seit einigen Tagen ist der Direktor der Ma schinenfabrik vorm. Venuleth& Ellenberger in Darmstadt, Braun, verschwunden. Bei einer vom Aufsichtsrat veranlaßten Revision der Bücher wurden Unterschlagungen festgestellt, deren Höhe aber noch nicht feststeht. Heudungen( Rhön). Bei Gerlesberg wurde ein neues Braunkohlenrevier entdeckt. Das Bergamt hat weitere Untersuchungen in die Wege geleitet. Frankfurt a. M. In der Favagsache haben die Angeklagten Lindner, Schumacher, Mädje und Kirschbaum Revision eingelegt. Frankfurt a. M. In einem Zigarrengeschäft in der Neuen Mainzerstraße haben Diebe für 1000 Mark Zigaretten ge= stohlen. ,, Gießener Zeitung" auch nur das geringste noch zurüdlegen kann, heute gewissermaßen die Pflicht, zu sparen. Sparen ist es auch, wenn man mit seinen bisherigen Ersparnissen haushälterisch umgeht. Man muß und soll sie angreifen, soweit man sie wirklich für den Lebensbedarf braucht. Aber sein Geld abheben, nur um es zu Hause nuglos in den Kasten zu legen oder um irgendwelche nicht dringend benötigten Dinge zu kaufen, das wäre sicher kein richtiger Gebrauch mit den meist so sauer verdienten Spargroschen. Erfreulicherweise fallen jetzt immer weniger Leute auf falsche Gerüchte herein, nachdem sich in den vergangenen Monaten die vielen Gerüchte von Infla= tion, Beschlagnahme von Sparguthaben usw. sämtlich als falsch herausgestellt haben. Im Interesse aller liegt der Appell: Spare ein jeder, der noch sparen kann. Der Sparer hat den Schlüssel nicht nur zum eigenen Wohl, sondern zum Wohl des ganzen Boltes. Hanau. Die Gustwirte beschlossen, den Bierstreif solange auszusetzen, bis die Verhandlungen mit der Regierung abge= schlossen sind. Köln. Die diesjährige Westdeutsche Möbelmesse ist auf die Tage Sonntag, den 10. bis Mittwoch, den 13. April verlegt worden. Zittau. Das Zittauer Stadttheater, das im nächsten Jahre auf ein 130- jähriges Bestehen hätte zurückbliden fönnen, ist in der vergangenen Nacht ein Raub der Flammen geworden. Eine Ortschaft vernichtet. Innsbrud. Die Ortschaft Bannholz im Oberinntal wurde durch Feuer zerstört. 45 Personen sind obdachlos. Viel Vieh ist umgekommen. Die Schlüsselstellung des Sparers. Gesundheitspflege im März. - Im März beginnt der Frühling so steht es wenigstens im Kalender. In unserem Klima ist aber gerade der März gewöhnlich derjenige Monat, in dem Frühling und Winter noch in heftigem Streit miteinander liegen. Starte, barometrische Schwankungen, rascher Wechsel des Feuchtigkeitsgehalts der Luft, Frühlingsstürme und Sonnenschein sind die äußeren Zeichen des Kampfes der Naturgewalten. Heute kann man oft sagen hören: Wir würden gerne sparen, wenn wir nur etwas zum Sparen hätten. Leider gibt es viele Millionen Volksgenossen, die arbeitslos sind, die keinen oder nur sehr geringen Erwerb haben, und die daher das, was sie wirklich haben oder verdienen, zum Leben brauchen. Die Ingenieurschule Weimar, die vor Jahresfrist nach etwa 40- jährigem Bestehen in Altenburg zur Landeshauptstadt Weimar übersiedelte, um sich damit auf das Dreifache zu erweitern, wurde durch die vorbildliche Ausgestaltung der Konstruktionsfäle und Laboratorien und ihre bewährte Unterrichtsmethode ein besonderer Erfolg beschieden, der durch starkes Anwachsen der Studierendenzahl zum Ausdruc fam. Der reich illustrierte Prospekt, der jedem Interessenten auf Anforderung zugestellt wird, zeigt die vorbildliche Aus= gestaltung dieser neuzeitlichen Anstalt. In dieses Ringen wird auch der Mensch mit hineingezogen. Stellt sich jedoch alljährlich im März als Folge der erwähnten Naturerscheinungen allerlei körperliches Unbehagen, Müdigfeit, Reizbarkeit, häufiger Kopfschmerz und wie die Frühlingsbeschwerden alle heißen mögen, ein. Zu einem guten Teil sind diese Gesundheitsstörungen aber auch bedingt durch die Sünden unzwedmäßiger Ernährung und den mangelnden Sonnenschein im Winter. So haben sich nämlich in unserem Körper eine Menge Schlackenstoffe angehäuft. Und wie die Hausfrau um die Osterzeit das unabweisliche Bedürfnis verspürt, in ihrer Wohnung ein Großreinemachen zu veranstalten, so ist es ,, Brauch von altersher" auch den Körper einer Frühjahrsreinigung zu unterziehen. Für diese erfreuen sich auch heute noch die soge= nannten ,, Blutreinigungsmittel" oder, Blutreinigungstee" einer hohen Wertschätzung. Nicht ganz mit Recht! Ihr Wert besteht lediglich in ihrer abführenden Wirkung. Zweckmäßig wird man dagegen als Frühjahrstur dem Körper so bald als möglich frisches Obst zuführen und den Fleischgenuß etwas einschränken. Ein Butterbrot mit Radieschen, Kresse oder Schnittlauch belegt, ist ein treffliches Rezept für eine Frühjahrskur. Auch das frische Ei, das um die Osterzeit am billigsten ist, sollte dazu mit herangezogen werden. Andererseits jedoch gibt es manche, die auch heute noch sparen können. Zwar kann niemand mehr soviel zurücklegen wie früher, denn von dem Einkommensrüdgang, Lohn- und Gehaltssenkungen wird jeder betroffen. Aber viele Wenig geben ein Viel, dieses alte Wort gilt nach wie vor. Und da mit je= dem gesparten Betrag vorausgesetzt, daß nicht sinnlos Geld gehamstert, sondern bei den berufenen Spareinrichtungen( Spartassen usw.) gespart wird neue Arbeitsmöglichkeiten für andere Volksgenossen geschaffen werden können, so hat jeder, der SteuerErsparnis bringt das Reichssteuer Kassebuch RIECK ReichssteuerKassebuch D.R.G.M. mit Spezialeindruck für jedes Gewerbe, für jedes Geschäft, für freie Berufe, Agenturen, für Vereine, Verbände etc. Zu beziehen vom Herausgeber: ALBIN KLEIN GIESSEN Fernsprecher Nr.2525, Súdanlage 21 Im übrigen suche man die Sonne, wo und wann man ihrer habhaft werden kann. Das gilt vor allem für unsere Kinder und Säuglinge, bei denen im Frühjahr, eben als Folge des Mangels von Licht und Sonne, die ,, englische Krankheit", allerlei Hautausschläge, Krampfzustände usw. oft zum Ausbruch tommen. Auch der Frühjahrstatarrh der Augen und das ge= häufte Auftreten von Gürtelrose und Schuppenflechte sind Krankheiten, die an das Frühjahr gebunden zu sein scheinen. Schließlich seien noch diejenigen Menschen, die alljährlich unter Heuschnupfen, Heufieber oder Heuasthma zu leiden haben, da= ran gemahnt, daß ihnen wirksam vom Arzte geholfen werden kann, wenn sie sich schon im März einer entsprechenden Kur unterziehen. Neue Bücher. Gegen die Regiearbeit der Reichs-, Landes- und Kommu nalbehörden richtet sich eine Denkschrift der baugewerblichen Verbände. Es wird in diesem Bändchen der große Umfang der Regiearbeit im Tiefbauwesen im Jahre 1931 aufgezeichnet, die in der Zukunft unbedingt mehr eingeschränkt werden müßte, um nicht die private Tiefbauwirtschaft ganz zu vernichten, da ihre Lage ja jetzt schon katastrophal ist, zumal einwandfrei erwiesen, daß die im Eigenbetrieb von den öffentlichen Baubehörden durchgeführten Arbeiten weder billiger noch besser find als Unternehmerarbeit. Die ärztliche Wissenschaft hat heutzutage in Gestalt von Pollenextrakten, von Medikamenten und sonstigen Vorbeugungsmitteln die Möglichkeit, auch solchen Kranken zu helfen und zu verhüten, daß sie werden zu ,, 3aungästen des Frühlings". Dr. C. K. Fußball an deutschen Hochschulen. Der Fußball hat sich an den deutschen Hochschulen wieder stärker entwidelt. Ein Trommelfeuer. Aus dem Tagebuch eines unbekannten Soldaten. Von Ost. Zimmermann. Verlagsanstalt ,, Bayerland", A.-G., Sitz Dachau. 100 S., fart. 1,- RM. Kriegsbuch, von einem einfachen Soldaten für seine Kameraden und die heranwachsende Generation geschrieben, schildert uns mitten aus dem Erleben des Frontkampfes. Zurzeit wird an 33 Hochschulen Fußball gespielt, die mit 47 Mannschaften Wettspiele austragen. In zehn Hochschulstädten werden Fullball- Rundenspiele von den studentischen Korporatio= nen durchgeführt, an denen 54 Mannschaften teilnehmen. Das Endspiel um die Deutsche Hochschul- Meisterschaft wurde am 3. Februar 1932 in Köln zwischen den Mannschaften der Universitäten Köln und Berlin ausgetragen. Berlin errang die Meisterschaft. Das Eigenheim kennt keine Finanzkrise!! Einzige Das neue Reichsmilchgeseh. Von Bürgermeister Dedu. Verlag Wilh. Stollfuß, Bonn, Preis M. 1,25. Durch das neue Reichsmilchgesetz hat die Milchwirtschaft eine umfassende Neuregelung erfahren, deren genaue Kenntnis für alle in Frage tommenden Kreise eine unbedingte Notwendigkeit ist. In übersichtlicher Weise sind in dem vorliegenden Bändchen die umfangreichen Bestimmungen des neuen Reichsmilchgesetzes( Reichsausführungsbestimmungen) behandelt worden. „ Der Durchbruch", die neue internationale Monatsschrift, Herausgeber H. Walden, läßt soeben im Verlag F. Harnisch& Co. Berlin- Halensee Heft 2 erscheinen. Es enthält interessante Beiträge von prominenten Schweizer Aerzten über die Anwendung des Friedmann- Mittels gegen die Tuberkulose in der Schweiz. Einzelhaft 0,30 RM., Probehest fostenlos. Das große Frühjahrsmodenheft der„ Eleganten Welt" ( Verlag Dr. Selle- Ensler A.-G., Berlin SW 18), das soeben erschienen ist, bietet Ihnen die genaueste Orientierung über alle Fragen der neuen Mode, die gar nicht so rigoros mit allem Altem aufräut, wie es zuerst den Anschein hatte. Bezugspr Redaktionsfal endung nicht 45. Jal Pol Der Reid bend für fä iber Sinn un Wie die on Hindenbu unt gejprode latten auf a Reichsprä cine Anzahl laran mitzum non parteipol In der 3 den Dienftite Zerlegungsve teilung, gem ,, Die Woche" zum Goethe- Jahr. Dem Gedächtnis Goethes und der Goethe- Stadt Weimar widmet die ,, Woche" den Hauptteil ihres neuen Heftes. Wieder eine Woche", die man sich aufheben wird. Die ersten Frühjahrskleider... Die ersten Vorboten der Frühjahrsmode weisen bereits auf ein besonderes Interesse für lebhafte Farben hin. Eine reiche Auswahl schöner Modelle zeigt die bekannte Zeitschrift ,, Fürs Haus", die jetzt im 50. Jubiläumsjahrgang erscheint. Das Blatt bringt interessante Beiträge über alle Gebiete und vermittelt der Hausfrau wertvolle Anregungen. Künstliche Diamanten. Josef Strasser, t. u. f. privilegierter Goldschmied im Wien Maria Theresias, war der Erfinder des bekannten Straßschmuds. Sein Schaffen schildert ,, Die Gartenlaube" in einer Novelle. Strafgefangener der G. P. U. Eine erschütternde Darstellung seiner Erlebnisse bringt Willy Melchert als Strafgefange= ner der G. P. U. in der ,, Neuen J. 3." Illustrierte Zeitung. In den Sümpfen Argentiniens. Prof. Krieg, der Leiter der zoologischen Staatssammlung in München, bekannt durch seine Forschungen im Gran Chaco- Gebiet, befindet sich augenblicklich wieder auf einer zoologischen Expedition in Südamerika. Von seiner Jagd auf die Vögel der argentinischen Salzsümpfe berichtet er im neuen Heft der ,, Münchner Jllustrierten"( Nr. 10). Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen Ein Bausparvertrag ist Beamtentochter Bauerscher Gesangverein e. V. Gießen die sicherste Kapitalan- 23 Jahre alt, evangel., lage zum Erwerb von hüb. Erscheing., Haar: Mitglied des Hessischen und Deutschen Sängerbundes. Haus- u. Grundbesitz, farbe dunt., gesund, gut Beseitigung von Zins- bürgerl.erzog, musitalasten, Abfindung von lifd)( Slavier) wünscht Erben. jung., mittl. Beamten Am Samstag, den 12. März 1932, abends 8 Uhr, Wer ein gemütliches Eigenheim sein nennen will, schließe einen Vertrag ab mit der Bausparkasse Eigenheim- Gesellschaft , Vaterhort' GmbH., Essen, Dreilindenstr. 59. An allen Orten rührige Vertreter, die willens zu intensiver Arbeit gegen gute Honorierung sind, gesucht. Flugzeugbau/ Fliegerngenieur- schule/ Paplertechnik Jng Schule Elg. Lehrwerkstätten Maschinenbau/ Elektro- Weimar technik/ Automobilbau Prospekt anfordern Erfinder- Vorwärtsstrebende in der Neuen Aula der Universität fennenzulern, zweds KONZE spät.Heirat. Akademik. bevorzugt. Vermögen vorhand. Off. nur mit Bild unt.G.3. 3051 an d. Geschäftsst d. Blait. 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Brahms: Rhapsodie für Altsolo, Männerchor und Orchester. Ferner Haydn: Cello- Konzert mit Drchester sowie Solo- Lieder von Schubert. Der Bechstein- Konzertflügel ist von der Klavierniederlage Schönau- Gießen gestellt. der Plätze: 1. Plaz 2, RM.; 2. Play 1,50 RM. und 3. Platz 1, RM. Mitglieder zahlen auf allen Plägen gegen Vorzeigung eines Ausweises die Hälfte. Es wird empfohlen, die ermäßigten Karten alsbald in Empfang zu nehmen. 10000 Mk. Belohnung 3.Edelmann, gegr. 07 Kartenvorverkauf bei Herrn Ernst Challier, Muſitalienhandlung, Näheres kostenlos durch: F. Erdmann& Co., Berlin SW 11. Hohen Verdienst erzielen redegewandte Damen u. Herren durch Abonnentenwerbung auf ,, Grüne Post", Radio ,, Sieben Tage", ,, Feld u. Feld" u. and. Unterhaltungszeitschriften. Bewerbung. an: H. Buchhold, Wiesbaden- Bierstadt, Zeitschriftengroßhandlung, Nauroderstraße 1. ( auch Einheir. gebot.) Frankfurt M.- West, Moltke- Allee 60. CHRISTOPHDREIACHSER Neuenweg 10, und abends an der Kasse. Universität Köln. Sommer- Semester 1932. Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche, RechtswissenschaftEin-, Zwei-, und Drei- liche, Medizinische,( auch vorklinische Semester) und Philoso Achser für jed. Zweck phische Fakultät. Kaufmännisches und Handelslehrerstudium. der richtige Anhänger. Borlesungsbeginn: Dienstag, den 19. April. Die Einschreibefrist läuft vom 1. bis 28. April einschl. Das Vorlesungsverzeich Josef Kahl nis tann vom Universitäts- Sekretariat gegen Einsendung von 85 Rpfg.( dazu 15 Rpfg. Porto) bezogen werden. Frankfurt M.- Fechenheim magen fein man fo eine aber ausma pie man ihn Bezugsschein teichte das nigt einmal at Rubel arbeiten mu Einer de in einer Hütt bag die Grub aber feine& ftätigen, daß golden feien. mit anderen arbeiten, lebt Jelbitverständl